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Gibt es Gott? pro und contra Argumente
Da ja im "seid ihr Gottgläubig?" Thread die Diskussion etwas eingefahren ist nehm ich mir mal die Freiheit raus(bitte nicht schlagen ) einen neuen Thread zu eröffnen, den sich ja viele gewünscht haben.
Hier könnt ihr mal alles ausführlich Diskuttieren zum Thema Gott und ihr könnt auch gerne richtig weit abweichen vom Thema, wenn es dem Thread dienlich ist (wie beispielsweise Geist aus dem Körper oder Urknall)
Hier mal ein Zitat von Muradhin, was sehr zum Thema beiträglich ist und uns sicher weiterhelfen kann und ein Ansatz zur weiteren Diskussion ist.
Fragen und Antworten:
Frage:
Das Universum ist durch den Urknall entstanden. Wie kann es dann Gott geben.
Antwort:
Erstens ist der Urknall nicht bewiesen und von nichts kommt nichts.
Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit das die Erde durch Zufall entseht sehr gering.(Beispiel mit der Druckereiexplosion)
Frage:
Gott ist ja nach christlicher Auffassung ein guter Gott, weshalb gibt es dann soviel Leid auf der Erde.
Antwort:
Daran sind die Menschen selbst Schuld, Gott hat sie nie zu etwas gezwungen, er hat ihnen freie Wahl gelassen ob sie für oder gegen ihn sind. Adam und Eva haben sich gegen ihn entschieden indem sie von dem Baum der Erkenntniss gegessen haben, danach wurden sie aus dem Paradies gejagt.Diese Begebenheit nennt man auch den Sündenfall.
Frage:
Weshalb müssen denn dann alle Menschen, den Mist den die Beiden verbockt haben ausbaden?
Antwort:
Erbschuld. Wenn dein Vater sich bei der Bank ein Millionen leihen würde und dann stirbt musst du sie zurückzahlen. Wenn das Paradies versperrt war kamen natürlich auch die Nachkommen von Adam und Eva nicht mehr rein. Aber da Gott Mitleid mit den Menschen hatte, hat er seinen einzigen Sohn Jesus Christus am Kreuz für unsere Schuld sterben lassen. Er hat alle unsere Sünde auf sich genommen, damit wir wieder zu Gott können.
Frage:
Weshalb zeigt sich Gott nicht wenn er da ist? Wenn er jetzt direkt zu mir sprechen würde, dann würde ich auch glauben.
Antwort:
Wie schon einmal gesagt, Gott drängt sich nicht auf. In der Bibel steht: "Suchet und ihr werdet finden." Das heißt wenn jemand ernsthaft nach Gott fragt, dann wird sich Gott ihm auch zu erkennen geben. Außerdem will Gott, dass wir ihn um seiner selbst willen lieben und nicht, weil er dafür sorgt, dass in unserem Leben alles glatt läuft. Er ist kein Wunschautomat.
Frage:
Angenommen es würde bewiesen werden, dass unsere Erde wirklich nach der Urknalltheorie entstanden ist und die Menschen auch mal Fisch waren, dass würde doch eine Nichtexistenz Gottes beweisen.
Antwort:
Das eine schließt das andere doch nicht aus. Es könnte doch gut sein das Gott den Urknall initiiert hat und es ist auch nicht auszuschließen, dass Gott die Entwicklung aller Lebewesen sozsagen überwacht hat.
Dieser Thread dient nicht dazu, Leute anderer Meinung zu beschimpfen, sondern eine sachlich und interessante Diskussion zu führen, wobei wir versuchen möglichst viele Indizien für und gegen die Existenz Gottes zu finden, da wie ich glaube es im Moment noch keine Beweise gibt für oder gegen die Existenz Gottes.
Ich wünsch euch noch viel Spass beim Diskuttieren
Möge die Macht mit euch sein
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11.01.2007 20:29
#2
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 Zitat von dernamenloseheld
Da ja im "seid ihr Gottgläubig?" Thread die Diskussion etwas eingefahren ist nehm ich mir mal die Freiheit raus(bitte nicht schlagen  ) einen neuen Thread zu eröffnen, den sich ja viele gewünscht haben.
Wer sagt, dass es die meisten wollten???
Naja egal so kann wenigstens jeder mal so einsteigen, wer dem vorigen nicht gefolgt ist...
Antwort:
Erstens ist der Urknall nicht bewiesen und von nichts kommt nichts.
Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit das die Erde durch Zufall entseht sehr gering.(Beispiel mit der Druckereiexplosion)
Von nix kommt nix also von wo kommt gott?
Frage:
Weshalb müssen denn dann alle Menschen, den Mist den die Beiden verbockt haben ausbaden?
Antwort:
Erbschuld. Wenn dein Vater sich bei der Bank ein Millionen leihen würde und dann stirbt musst du sie zurückzahlen. Wenn das Paradies versperrt war kamen natürlich auch die Nachkommen von Adam und Eva nicht mehr rein. Aber da Gott Mitleid mit den Menschen hatte, hat er seinen einzigen Sohn Jesus Christus am Kreuz für unsere Schuld sterben lassen. Er hat alle unsere Sünde auf sich genommen, damit wir wieder zu Gott können.
Das wäre aber ungerecht. Ausserdem gibt es andere beispiele und da erbst du die schuld nicht. z.b. werden euere eltern wegen irgendetwas bestraft... du kannst wegen der schuld der eltern nicht bestraft werden...
Frage:
Weshalb zeigt sich Gott nicht wenn er da ist? Wenn er jetzt direkt zu mir sprechen würde, dann würde ich auch glauben.
Antwort:
Wie schon einmal gesagt, Gott drängt sich nicht auf. In der Bibel steht: "Suchet und ihr werdet finden." Das heißt wenn jemand ernsthaft nach Gott fragt, dann wird sich Gott ihm auch zu erkennen geben. Außerdem will Gott, dass wir ihn um seiner selbst willen lieben und nicht, weil er dafür sorgt, dass in unserem Leben alles glatt läuft. Er ist kein Wunschautomat.
so wäre gott einfach nur verantwortungslos, wie eltern mit kindern, die dahinvegetieren und die eltern nur zugucken
Geändert von .Nienna (11.01.2007 um 20:36 Uhr)
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^^^ zu dem mit Satan!
Ich persönlich denke mal, wenn es einen Gott gibt, ist er sicher nicht so wie im Christentum, er ist mehr so eine Art Neutraler Gott, der nur passiv ins Weltgeschehen eingreift und nicht aktiv!
Und dann braucht man keinen Satan!
Das hat man nur im mittelalter irgentwann erfunden um sich das böse zu erklären!
kurz gesagt denke ich, dass gott neutral ist!
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Man kann nicht widerlegen, das es Gott gibt, aber es gibt auch keinen Grund es anzunehmen: es gibt kein Indiz für Gott, darum ist es lächerlich an ihn zu glauben.
Was in dem Zitat steht ist alles an den Haaren herbeigezogen, das merkt jeder...man kann bei dem Thema eben nicht logisch argumentieren, weil Glaube nunmal irrational ist. Versucht man es dennoch, wird das nur lächerlich.
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11.01.2007 20:50
#6
 Zitat von Gunslinger
Man kann nicht widerlegen, das es Gott gibt, aber es gibt auch keinen Grund es anzunehmen: es gibt kein Indiz für Gott, darum ist es lächerlich an ihn zu glauben.
Was in dem Zitat steht ist alles an den Haaren herbeigezogen, das merkt jeder...man kann bei dem Thema eben nicht logisch argumentieren, weil Glaube nunmal irrational ist. Versucht man es dennoch, wird das nur lächerlich.
vieles was du schreibst scheint dir so wohl logisch vorzukommen... Aber weist du was noch viel lächerlicher ist? wenn man nur an sachen glaubt wenn man indizien dafür hat.. wie bitte kannst du in deinem leben jemals ne beziehung mit einer frau führen wenn du keine indizien dafür hast das sie dich nicht betrügt oder sonstwas? schickst dann nen dauerdetektiv lebenslang deiner frau hinterher? naja der würd sich übers einkommen freuen..
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 Zitat von Gunslinger
Man kann nicht widerlegen, das es Gott gibt, aber es gibt auch keinen Grund es anzunehmen: es gibt kein Indiz für Gott, darum ist es lächerlich an ihn zu glauben.
Was in dem Zitat steht ist alles an den Haaren herbeigezogen, das merkt jeder...man kann bei dem Thema eben nicht logisch argumentieren, weil Glaube nunmal irrational ist. Versucht man es dennoch, wird das nur lächerlich.
Würdest du einen lächerlich finden, der an ein unsichbares rosafarbenes Einhorn glaubt???
und ja eben, weil es irrational ist macht es spass darüber zu diskutieren und sich mal über die weltansichten anderer auszutauschen....
"Die schlimmsten Weltansichten haben die, die die Welt noch niemals gesehen haben"
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11.01.2007 21:02
#9
vllt. brauchst du ja doch einen gott für deinen alltag.. weistes nur net und redest dir ein das du sowas nicht brauchst.. ohne ihn bist du vllt. hoffnungslos verloren.. aber weder spürst siehst oder riechst und hörst du ihn also why solltest dran glauben das es ihn gibt.. naja typisch mensch eben.. aber mir egal ich glaube ja auch nicht an einen gott in dem sinne der christen.. aber an einen messiahs glaube ich^^ und ich glaube an jesus.. und mit meinem obigen post wollt ich nur sagen das ich den post von gunslinger sehr wiedersprechlich finde.. und meine argumentation finde ich durchaus ziemlich passend.. wenn er immer einen indiz für alles braucht was er so nicht sieht wär sein leben wirklich in vielen dingen anders also soll er nicht so daher reden..
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@ neo : Ich kann deine Argumentation nicht so ganz nachvollziehen. Gunslinger hat unbestreitbar recht damit, daß es nicht ein einziges Indiz für die Existenz Gottes gibt. Somit hat er alles Recht der Welt, zu glauben oder nicht zu glauben.
Dein Beispiel mit der Freundin passt nicht so ganz.
Beim Zusammenleben mit einem anderen Menschen gibt es einen ganzen Haufen kleinerer und größerer Anzeichen, die einem Aufschluß geben können über dessen "wahren" Charakter. Man kann es natürlich nie wirklich wissen, aber hier hat man eben das, was man bei der Frage über die Existenz Gottes nicht hat: Indizien.
Wenn Gunslinger nur an etwas glaubt, für das es auch entsprechende Indizien gibt, dann ist das nicht "lächerlich" sondern, was mich angeht, eine Einstellung, die ich mir für jeden Menschen wünsche. Schließlich ist der Glaube an Gott das einzige im Leben, und wirklich das einzige, das einem abverlangt wird ohne das man so recht weiß, wieso eigentlich.
Die Existenz des unsichtbaren, rosafarbenen Einhorns oder des fliegenden Spaghettimonsters ist letztlich genauso einleuchtend, bzw. halt eben nicht.
@ topic: Ich möchte hier keine Argumente in´s Feld führen, die für oder gegen die Existenz Gottes sprechen, nur soviel: Es gibt im menschlichen Gehirn eine Region, die, wenn stimuliert, bei den jeweiligen Menschen ein Gefühl von tiefempfundener Religiösität/Spiritualität/Glaube auslösen kann. Dies spricht zwar nicht gegen die Existenz Gottes, sagt meiner Meinung nach aber sehr viel über den Menschen aus.
@ unter mir: Ist das schon Spam? Bist du ein Troll? Muß jetzt wirklich jemand kommen und dir nachweisen, daß deine "Argumentation" keine solche ist?
Geändert von Smiffy (12.01.2007 um 00:22 Uhr)
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Nein es gibt gar kein Gott
wie das Universum entstanden ist die Erde und sonstige Planeten ist wissenschaftlich nach gewiesen link ist Hier zum nachlesen
Wie das Leben entstand lest hier
also ist das Universum von alein entstanden, und es gibt keinen Gott.
Es wird die Zeit kommen,
da das Verbrechen am Tier
ebenso geahndet wird,
wie das Verbrechen am Menschen.
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 Zitat von dernamenloseheld
Da ja im "seid ihr Gottgläubig?" Thread die Diskussion etwas eingefahren ist nehm ich mir mal die Freiheit raus(bitte nicht schlagen  ) einen neuen Thread zu eröffnen, den sich ja viele gewünscht haben.
Hier könnt ihr mal alles ausführlich Diskuttieren zum Thema Gott und ihr könnt auch gerne richtig weit abweichen vom Thema, wenn es dem Thread dienlich ist (wie beispielsweise Geist aus dem Körper oder Urknall)
Hier mal ein Zitat von Muradhin, was sehr zum Thema beiträglich ist und uns sicher weiterhelfen kann und ein Ansatz zur weiteren Diskussion ist.
Dieser Thread dient nicht dazu, Leute anderer Meinung zu beschimpfen, sondern eine sachlich und interessante Diskussion zu führen, wobei wir versuchen möglichst viele Indizien für und gegen die Existenz Gottes zu finden, da wie ich glaube es im Moment noch keine Beweise gibt für oder gegen die Existenz Gottes.
Ich wünsch euch noch viel Spass beim Diskuttieren
Möge die Macht mit euch sein 
ich denke das threadthema ist nun wieder ein wenig interessanter
ich finde ein diskussions thread reicht, wer was zu sagen hat kann da gerne reinposten, jede meinung wir analysiert und für falsch erklärt 
scheisse jetzt hab ich an glaubwürdigkeit verloren -.-
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"Gibt es Gott?" - was soll die frage? es heißt eben GLAUBE, darauf, das gott nun angeschwebt kommt oder euch einen beweis für seine existenz liefert könnt ihr lange warten 
wenn dann muss die frage heißen: "glaubt ihr an gott" wie in dem anderen thema
was solls denn für argumente geben, dass es gott gibt... wenn es erwiesen wäre, bräuchte keiner glauben und alle könnten wissen 
(oder soll ich hier jetz schreiben:
pro: ich sah eine lila wolke am himmel, das könnte ER gewesen sein
contra: die lila wolke war vllt bloß ein flugzeug
hahahaha)
Geändert von AnnaJoseph (12.01.2007 um 06:33 Uhr)
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 Zitat von charkal
Nein es gibt gar kein Gott
wie das Universum entstanden ist die Erde und sonstige Planeten ist wissenschaftlich nach gewiesen link ist Hier zum nachlesen
Wie das Leben entstand lest hier
also ist das Universum von alein entstanden, und es gibt keinen Gott.
Du machst es dir aber sehr einfach, nicht wahr?
Erstmal wird auf Wiki von der Panspermie eindeutig als THEORIE geredet, also von wegen bewiesen ist da nix. Und zum Anderen: Selbst, wenn es bewiesen werden würde schließt das noch längst nicht aus, dass Gott nicht den Anstoß dafür gegeben hat. Einfach zu sagen: Da war nen Urknall und deswegen gibt es keinen Gott, finde ich nicht wirklich überzeugend.
Man kann nicht widerlegen, das es Gott gibt, aber es gibt auch keinen Grund es anzunehmen: es gibt kein Indiz für Gott, darum ist es lächerlich an ihn zu glauben.
Was in dem Zitat steht ist alles an den Haaren herbeigezogen, das merkt jeder...man kann bei dem Thema eben nicht logisch argumentieren, weil Glaube nunmal irrational ist. Versucht man es dennoch, wird das nur lächerlich.
Da bin ich anderer Meinung. Schau dich mal um: Alles Leben und was sonst noch alles in der Natur vorkommt, das könnte durchaus Gottes Werk sein. Beweise sind das zwar nicht, aber es können Anzeichen sein. Was mir vielleicht noch einfallen würde, sind die Berichte bereits toter Personen, die reanimiert wurden. Einige von Ihnen haben ausgesagt, dass sie ein warmes, weißes Licht durch einen Tunnel gefolgt wären und dass dort alle bereits verstorbenen Verwandten gewartet hätten. Das würde zumindest beweisen, dass es nach dem Tod irgendwie weiter geht und dass die Vorstellung, dass wir zu Gott kommen, zumindest sehr gut möglich ist.
Die Zitate sind durchaus nachzuvollziehen, nur, weil du nicht an Gott glauben willst, musst du deswegen nicht Menschen , die daran glauben ins Lächerliche ziehen.
Es gibt Indizien für Gott: Vielleicht sind sie dir nur besser unter den Begriffen von Schicksal oder Zufall bekannt. Manchmal frage ich mich, wie ihr euch Gott anscheinend wünscht: Dass ist wie gesagt weder ein Wunschautomat, noch ein ungerechtes Arschloch. Ich mache ihn nicht dafür verantwortlich, was auf der Welt passiert. Eben weil er uns die freie Entscheidung lässt und wir viele unserer Katastrophen sowieso selbst verschuldet haben.
Geändert von Herzbluts Träne (12.01.2007 um 06:40 Uhr)
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 Zitat von nienna
Antwort:
Erstens ist der Urknall nicht bewiesen und von nichts kommt nichts.
Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit das die Erde durch Zufall entseht sehr gering.(Beispiel mit der Druckereiexplosion)
Von nix kommt nix also von wo kommt gott?
Das ist imo die richtige Antwort auf diese Frage;
Das genannte Argument, dass es Gott geben, muss da, der Urknall nicht von alleine entstanden sein soll, wirft nur die Frage auf, woher kommt Gott?
Wenn von nix, nix kommen kann, war dann Gott auch nur ein zufälliges Produkt?
Das sagt (nach meiner Auslegung) das Argument nach dem Ursprung aus - es sagt, wenn man es so will, eigentlich gar nix aus, da es sich selbst wiederspricht.
Entweder hab ich beim lesen was übersehen, oder das Argument wurde net richtig überlegt. 
Frage:
Weshalb müssen denn dann alle Menschen, den Mist den die Beiden verbockt haben ausbaden?
Antwort:
Erbschuld. Wenn dein Vater sich bei der Bank ein Millionen leihen würde und dann stirbt musst du sie zurückzahlen. Wenn das Paradies versperrt war kamen natürlich auch die Nachkommen von Adam und Eva nicht mehr rein. Aber da Gott Mitleid mit den Menschen hatte, hat er seinen einzigen Sohn Jesus Christus am Kreuz für unsere Schuld sterben lassen. Er hat alle unsere Sünde auf sich genommen, damit wir wieder zu Gott können.
Das wäre aber ungerecht. Ausserdem gibt es andere beispiele und da erbst du die schuld nicht. z.b. werden euere eltern wegen irgendetwas bestraft... du kannst wegen der schuld der eltern nicht bestraft werden...
Wenn man Geld ausleiht, bekommt man das eh nur, wenn die Bank die Sicherheit hat, dass sie es in Form von Immobilien, Gold, Aktien,etc... wiederbekommt. Daher ist das Beispiel mit der Million nicht so gut, aber im Grunde hast du recht.
Zurück zur Schuld; wenn jetzt z.B. einer deiner Vorfahren ein Verbrechen begangen hat, dann bekommt man dafür keine Strafen - kein Gefängnis und keine Geldstrafe (außer wenn man dem was geliehen hat, aber da ist man im Grunde ja selbst schuld dran).
Kurz gesagt; auch das Argument mit der Erbschuld ist nicht so aussagekräftig. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass sich Adam und Eva so vermehrt haben, dass 6 Millarden rausgekommen sein, unter denen es noch verschiedene Völker gibt (Hautfarbe usw.).
Und wieso sollten dann Leute, die von der gleichen Urfamilie kommen, plötzlich nicht mehr an diese glauben und eine neue Religion erfinden?
 Zitat von gunslinger
Man kann nicht widerlegen, das es Gott gibt, aber es gibt auch keinen Grund es anzunehmen: es gibt kein Indiz für Gott, darum ist es lächerlich an ihn zu glauben.
Lächerlich würde ich nicht gerade sagen, wobei...teilweise schon. ^^
Ich glaube nicht dran, lasse aber Leuten, die dran Glauben wollen ihre Ideen, bin also tolerant darüber. Ich glaube eh, dass in vll 50 Jahren kaum noch jemand in die Kirche geht oder richtig an Gott glaubt.
Die Welt wird mehr und mehr auf Logik aufgebaut und da ist irgendwann mal keinen Platz mehr für die Religion, denk ich. Zumindest bei uns.
 Zitat von gunslinger
Was in dem Zitat steht ist alles an den Haaren herbeigezogen, das merkt jeder...man kann bei dem Thema eben nicht logisch argumentieren, weil Glaube nunmal irrational ist. Versucht man es dennoch, wird das nur lächerlich.
So gehts mir auch. Die meisten Argumente (vor allem im Reliunterricht) sind so was von....unglaubwürdig.
Die basieren immer mehr darauf, dass man Gott nicht beweisen kann, und dass der Mensch selber dran schuld ist.
Auch heißts immer, dass der Glaube beweise genug ist...was der Glaube schon alles verursacht hat, weiß man ja; Kreuzzüge, 9/11, Hexenverbrennung, Selbstmordattentäter usw...
 Zitat von Herzbluts Träne
Da bin ich anderer Meinung. Schau dich mal um: Alles Leben und was sonst noch alles in der Natur vorkommt, das könnte durchaus Gottes Werk sein. Beweise sind das zwar nicht, aber es können Anzeichen sein.
Könnte sein, aber ebenso auch nicht. Es könnte ebenso auch Zufall sein. Bei Millarden von Sternen mit jeweils vll noch (wenn auch nur 5) Planeten in Milliadren von Galxien ist auch eine Wahrscheinlichkeit von z.b. 1 zu 10^100 mal erfüllt und es entsteht eben so was wie auf der Erde.
Was mir vielleicht noch einfallen würde, sind die Berichte bereits toter Personen, die reanimiert wurden. Einige von Ihnen haben ausgesagt, dass sie ein warmes, weißes Licht durch einen Tunnel gefolgt wären und dass dort alle bereits verstorbenen Verwandten gewartet hätten. Das würde zumindest beweisen, dass es nach dem Tod irgendwie weiter geht und dass die Vorstellung, dass wir zu Gott kommen, zumindest sehr gut möglich ist.
Die Zitate sind durchaus nachzuvollziehen, nur, weil du nicht an Gott glauben willst, musst du deswegen nicht Menschen , die daran glauben ins Lächerliche ziehen.
Da gabs aber auch schon wissenschaftliche Erklärungen für das "Licht am Ende vom Tunnel". Da verengt sich irgendwas oder so, man sieht halt nur noch in der Mitte und durch die Vertrübung der Linse wird das dann halt weiß. (weiß nimmer richtig, aber so irgendwie wars glaub ich).
Es gibt Indizien für Gott: Vielleicht sind sie dir nur besser unter den Begriffen von Schicksal oder Zufall bekannt. Manchmal frage ich mich, wie ihr euch Gott anscheinend wünscht: Dass ist wie gesagt weder ein Wunschautomat, noch ein ungerechtes Arschloch. Ich mache ihn nicht dafür verantwortlich, was auf der Welt passiert. Eben weil er uns die freie Entscheidung lässt und wir viele unserer Katastrophen sowieso selbst verschuldet haben.
Das wir Katastrophen durch die globale Klimaerwärmung selbst verschulden ist gut möglich, dass deshalb Gott existiert, bzw. er sich einmischen will, ist damit nicht gesagt.
Gott soll nach den Vorstellungen kein Wunschautomat sein, aber trotzdem kann man sich bei wichtigeren DIngen als materialistischen Sachen mal Hilfe erwarten.
Vielleicht ist es aber auch so wie Slayer singen:
 Zitat von Diciple, Slayer
Drones since the dawn of time
Compelled to live your sheltered lives
Not once has anyone ever seen
Such a rise of pure hypocracy
I'll instigate I'll free your mind
I'll show you what I've known all this time
God Hates Us All, God Hates Us All
You know it's true God hates this place
You know it's true he hates this race
Homicide-Suicide
Hate heals, you should try it sometime
Strive for Peace with acts of war
The beauty of death we all adore
I have no faith distracting me
I know why your prayers will never be answered
God Hates Us All; God Hates Us All
He Fuckin' hates me
Pessimist, Terrorist targeting the next mark
Global chaos feeding on hysteria
Cut throat, slit your wrist, shoot you in the back fair game
Drug abuse, self abuse searching for the next high
Sounds a lot like hell is spreading all the time
I'm waiting for the day the whole world fucking dies
I never said I wanted to be God's disciple
I'll never be the one to blindly follow
Man made virus infecting the world
Self-destruct human time bomb
What if there is no God would you think the fuckin' same
Wasting your life in a leap of blind faith
Wake the fuck up can't ignore what I say
I got my own philosophy
I hate everyone equally
You can't tear that out of me
No segregation -separation
Just me in my world of enemies
I never said I wanted to be God's disciple
I'll never be the one to blindly follow
I'll never be the one to bear the cross-disciple
I reject this fuckin' race
I despise this fuckin' place
Die letzte Aussage ist nicht unbesingt meine Meinung und sollte nicht zu ernst genommen werden; find ich nur passend zum Thema
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Lehrling
ich mag solche threads...sie erinnern mich an die stadt zion...
ich möchte mal die bereits etwas ältere aquino-definition einwerfen: wenn man dem kausalitätsdenken folgt so muss alles ein ursache haben, was, rückwärts, irgendwann in einer ur-ursache enden muss. diese ur-ursache könnte man als arbeitshypothese sagen wir mal "42" nennen.
so gesehen ist eine argumentation à la "von nix kommt nix, woher kommmt also gott" philosophisch nicht zu ende gedacht, da man hier davon ausgehen könnte(ich benutze hier vorsichtshalber den konjunktiv von können, nicht von müssen) das 42, die ursache von allem, auch die ursache von zeit und raum, veränderung wäre. 42 wäre selbst keiner veränderung unterworfen, und eine frage nach dem ursprung wäre dann überflüssig. 42 hätte weder anfang noch ende, solche begrenzungeen wären erst in der schöpfung erstanden.
ich denke wenn wir hier anstelle von 42 gott einzetzen haben wir eine brauchbare definition von gott.
soweit dieser teil
erbschuld ist ein grundsätzlich missverstandener begriff, der von der christlichen kirche(=der institution die nach macht strebt, ich meine nicht den glauben)sehr verdreht wurde. adam und eva sind bildlich als menschliche archetypen("erste menschen") zu verstehen, jeder mensch hätte irgendwann diese sünde begangen aus dem paradies zu fallen, durch eigenen willen(durch essen vom baum der erkenntnis). gemeint war also ursprünglich nicht die sünde anderer, sondern tatsächlich die eigene die man nun in dieser welt ausbadet.
gott hat so gesehen eine völlig andere qualität als ein "böser gott" der alles mögliche "geschehen lässt". das alles passiert auf unsere verantwortung hin.
etwas wissensphilosophie:
immer wieder gerne wird nach beweisen verlangt, und vorher glaubt man an nichts. hier wird mit begriffen geschludert, denn sobald etwas bewiesen ist muss man daran glauben, ein beweis der von jemandem erbracht wird kann niemals zu wissen führen, sondern nur zu glauben.(ich wähle den begriff glauben nicht im pejorativen sinne, glauben ist sicherlich eine vorraussetzung von wissen) im beispiel wäre etwa der verbreitete wissenschaftsglaube zu nennen: es wird von überall behauptet das etwas bewiesen ist und man glaubt es. sicher, wird der geneigte leser sagen, aber diese beweise kann jeder der sich lange genug mit der materie beschäftigt selbst sehen. nun zum einen gibt es kaum jemanden der die möglichkeit dazu hat, und zum anderen wird dasselbe von jedem gläubigen behauptet: gebe dich lange genug dem glauben hin(oder welche formulierung hier nun angebracht sein mag) und du wirst gott erkennen.
so gesehen hat die wissenschaft heute den stellenwert der der christlichen kirche als institution im mittelalter zuerkannt wird, nämlich nicht nachprüfbare behauptungen aufzustellen("atome", "DNS", "Jupiter", "dort liegt Jugoslavien" wer hat das mal selber nachgeprüft?)und jeder glaubt daran. solange man es anderen glaubt, und habe man noch so gute gründe es zu glauben, etwa weil derselbe mensch dem man da glaubt sonst sehr wohl nachprüfbare fakten liefert, so wird man nicht selbst wissen.
und leute die behaupten sie hätten gott erkannt gibt es mehr als genug. ich sehe insofern keinen grund unbedingt der wissenschaft das alleinige recht auf die erfassung der wirklichkeit zuzuerkennen.
(argumentation copyright by Thorwald Dethleffsen, wenn jemand was mit dem namen anfangen kann)
wenn ihr dagegen argumentiert dann unterscheidet bitte zwischen den drei teilen so wie ich es gemacht habe, wenn man nicht gerade philoprof ist verheddert man sich sonst leicht in den begriffen und verwechselt argumentationen sodass es zu missverständnissen kommen kann.
ich sage es nochmal, ich habe länger in schweden gelebt, entschuldigt also bitte mein deutsch so es falsch ist...
mfg ikswapjj
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Antwort:
Erstens ist der Urknall nicht bewiesen und von nichts kommt nichts.
Woher kam der astronomische Staub, welcher den Urknall möglich machte (die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse sprechen dafür, dass es einen Urknall gab...)? Ich weiß es nicht. Klar, man könnte meinen - von Gott. Nur, woher kam dann Gott? Von nichts kommt nichts...
Stay dark and never lose your hope!
"Das größte Übel ist moralische Relativität." (Zoltan Chivay in "The Witcher")
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 Zitat von nEo
vieles was du schreibst scheint dir so wohl logisch vorzukommen... Aber weist du was noch viel lächerlicher ist? wenn man nur an sachen glaubt wenn man indizien dafür hat.. wie bitte kannst du in deinem leben jemals ne beziehung mit einer frau führen wenn du keine indizien dafür hast das sie dich nicht betrügt oder sonstwas? schickst dann nen dauerdetektiv lebenslang deiner frau hinterher? naja der würd sich übers einkommen freuen.. 
Das ist keine schlüssige Argumentation. Wenn es keine Indizien dafür gibt, das meine Frau fremdgeht, würde ich auch nicht glauben, dass sie fremdgeht, so einfach ist das. Falls Indizien vorhanden sind, würde ich nachforschen.
Ich würde ja auch über Gott nachdenken, wenn es Hinweise auf seine Existenx geben würde. Gibt es aber nicht. 
 Zitat von Herzblut
Da bin ich anderer Meinung. Schau dich mal um: Alles Leben und was sonst noch alles in der Natur vorkommt, das könnte durchaus Gottes Werk sein. Beweise sind das zwar nicht, aber es können Anzeichen sein. Was mir vielleicht noch einfallen würde, sind die Berichte bereits toter Personen, die reanimiert wurden. Einige von Ihnen haben ausgesagt, dass sie ein warmes, weißes Licht durch einen Tunnel gefolgt wären und dass dort alle bereits verstorbenen Verwandten gewartet hätten. Das würde zumindest beweisen, dass es nach dem Tod irgendwie weiter geht und dass die Vorstellung, dass wir zu Gott kommen, zumindest sehr gut möglich ist.
Die Zitate sind durchaus nachzuvollziehen, nur, weil du nicht an Gott glauben willst, musst du deswegen nicht Menschen , die daran glauben ins Lächerliche ziehen.
Es gibt Indizien für Gott: Vielleicht sind sie dir nur besser unter den Begriffen von Schicksal oder Zufall bekannt. Manchmal frage ich mich, wie ihr euch Gott anscheinend wünscht: Dass ist wie gesagt weder ein Wunschautomat, noch ein ungerechtes Arschloch. Ich mache ihn nicht dafür verantwortlich, was auf der Welt passiert. Eben weil er uns die freie Entscheidung lässt und wir viele unserer Katastrophen sowieso selbst verschuldet haben.
Da merkt man mal wieder, wie schnell gläubige an die Grenzen der Argumentation kommen und ins Irrationale abdriften. Die Wissenschaft muss den Glauben einfach ersetzen - man kann die Herkunft des Lebens heutzutage eben schon wissenschaftlich erklären. Oder willst du etwa die Evolutionstheorie anfechten? Nein, Lebewesen sind kein Indiz für die Existenz einer höheren Wesens. Zufälle auch nicht, denn das, was wir Zufall nennen, sind lediglich Folgen, die auf bestimmte Ursachen zurückzuführen sind. Diese Ursachen können sowohl Kräfte (wie z.B die Schwerkraft) oder auch grob gesagt Wechselwirkungen zwischen Teilchen sein. Im Prinzip sind Kräfte ja Wechselbewegungen zwischen Teilchen.
Religion ist die Flucht aus der Narzsitischen Kränkung, das wir nicht den Mittelpunkt des Universums sind und von Primaten abstammen. Es ist nunmal der Ausweg für diejenigen, die die Realität nicht wahrhaben wollen und sich in Hoffnungen auf Schicksal und Sinn verlieren.
Ich habe nichts gegen gläubige, der Glauben gibt ihnen sicher viel Kraft. Aber man kann nicht versuchen, Glauben rational zu rechtfertigen. Er besteht in der Fantasie der Menschen, und in unserem Zeitalter ist meiner Meinung kein Platz mehr dafür. Deswegen dickes Dito an Morpheus.
Geändert von Gunslinger (12.01.2007 um 11:25 Uhr)
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 Zitat von Das Pentagon
Es gibt keine logische Erklärung für Gott und genau das ist doch Religion. Keine wissenschaftliche Beweise. Gott ist keine Tatsache, Gott ist eine
imaginäre Figur die zwar nicht materiel exestiert aber uns trotzdem in unserer Psyche und somit in unserem alltäglichem Leben beinflusst
meine meinuung zu gott...
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was ich kurz nur anmerken wollte (hab die meisten posts nicht gelesen also weiß ich nicht ob es erwähnt wurde)
aber ja laut gott gibt es erbschuld.. in unserem retssystem aber nicht.. das beispiel mit dem kredit des verstorbenen vaters ist so nicht korrekt.. man muss das erbe nicht antreten wenn man nicht will, man kann es auch ablehnen in diesem fall wird es dann vom staat angetreten welcher aber für die schulden nicht haftbar ist, der gesamte besitz wird versteigert und damit werden die schulden soweit wie möglich abgedeckt
und wenn mein vater meine mutter erschieeßt und dannach sich selbst.. werde ich dafür nicht eingesperrt 
ob es soetwas wie einen gott gibt oder nicht.. ist mir recht egal ich glaube nicht an die bibel da sie sich selbst oft wiederspricht vorallem zwischen altem und neuen testament .. zb aus dem alten der berühmte ausspruch "auge um auge, zahn um zahn, schuld um schuld" und im neuen "wenn dir jemand auf die eine backe schlägt so halte ihm auch die andere hin". wenn es einen gott wie im at gibt dann ist er rachsüchtig und alles andere als vergebend, denn immerhin gibt er uns sogar die erbschuld für das wsa unsere "vorfahren" getan haben und das obwohl sie so wie in diesem buch nie existiert haben können.
an die bibel glaub ich nicht und ob es eine höhere intelligenz gibt ioder nicht weiß ich nicht, aber man könnte auch den zufall als gott ansehen, da er viel wenn nicht sogar alles bestimmt, und wenn man es so betrachtet.
ich schließe mich eigentlich da eher hawkins an der meinte, wenn wir es schaffen zu beweisen das das universum in sich absolut unendlich ist können wir damit beweisen dass gott darin nicht vorkommt, wenn wir es lernen zu verstehen wieso das universum existiert dann wissen wir ob es einen gott gibt dann haben wir seinen masterplan durchschaut.
Fürchte das was du suchst ... du könntest es finden
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