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    May 2008
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    Oruk is offline

    [Questreihenvorschlag]: Jäger des verschwundenen Artefakts.

    Erst einmal hallo miteinander, ich habe mal wieder lange nichts von mir hören lassen.
    Ich habe bereits im Sommer angefangen, an einer Nebenquest zu schreiben und wollte den ersten Teil einfach schon mal posten, damit ich weiss, ob sich ein Weiterverfolgen der Idee überhaupt lohnt.
    Die Nebenquestreihe ist in drei Akte unterteilt, jeweils angesiedelt in den Kapiteln 3, 4 und 5.

    Kurze überschaubare Zusammenfassung des ersten Aktes ("Nachforschungen") der Quest, angesiedelt im dritten Kapitel.

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Zusammenfassung der Questreihe „Jäger des verschwundenen Artefakts“
    Angesiedelt als Nebenhandlung in den Kapiteln drei, vier und fünf.
    Kapitel Drei: Questabschnitt „Nachforschungen“ (Akt I von "Jäger des verlorenen Artefakts")

    Man wird in Faring von einem Artefakthändler angesprochen, dem ein Artefakt gestohlen wurde, und welches man ihm wiederbeschaffen solle. Der mutmaßliche Dieb ist ein Unbekannter Mann mit Kaputzenmantel. Im Laufe der Nachforschungen stellt sich heraus, dass dieser mit einer Frau namens ‚Helen‘ zusammenarbeitet. Die Nachforschungen ziehen sich vom Waffenhändler über den Schmied bis hin zu dessen Lehrling, welcher endlich brauchbare Informationen besitzt.
    Der Lehrling weißt einem den Weg zum örtlichen Freudenhaus, wo er die Frau bereits einmal gesehen hat. Er schickt einen des Weiteren mit der Beschreibung eines Ringes, welchen sie trug zum Goldschmied, außerdem erwähnt er seltsamen Schmuck aus schwarzem Erz. Man erhält beim Wassermagier nähere Informationen darüber.
    Die Informationen des Wassermagiers sind optional und bieten neben ein paar Bonus-XP auch die versteckte (weil unerwähnte und undokumentierte) Option, später den Schmuck bei ihm abzuliefern.
    Im Freudenhaus erfährt man nach der Befragung von drei Prostituierten, dass Helen und der Unbekannte vermutlich nach Braga abgereist sind. Sicher ist dies jedoch nicht, man sollte sich daher eine zweite Meinung einholen.
    Die Spur des Ringes hingegen verläuft ein wenig komplizierter, weil man den erst beschaffen muss. Der Lehrling erwähnte, dass der Waffenhändler einen gleichen Ring besäße. Man kann diesen Ring nun entweder selber stehlen oder in Ermangelung eigener Diebeskunst von einem angeheuerten Taschendieb stehlen lassen, das Ergebnis ist identisch. Wenn man den Ring besitzt, sollte man ihn vom Lehrling gegenprüfen lassen, danach geht es zum Goldschmied. Dieser wiederrum schickt einen mit ein paar Andeutungen über eine Verbrecherorganisation zum „alten Jeroth“. Dieser stellt sich alsdann als Doppelagent der Rebellen und einer Organisation Orkkollaborateure heraus, der jedoch seinen Doppelberuf an den Nagel gehängt hat.
    Von ihm erfährt man ein paar interessante Details über Helen, den Unbekannten hat jedoch auch er nicht gesehen. Den Ring kann er als eindeutiges Erkennungszeichen der „Organisation“ identifizieren. Er schickt einen zu Garibaldi, dem Leiter der Faring-Zelle der Organisation, um diese zu infiltrieren. Er rät einem außerdem, ordentlich Schaden anzurichten, wenn man erst einmal das Vertrauen Garibaldis erlangt hat.
    Für Garibaldi gibt es diverse Vorgehensweisen. Man benötigt zum einen eine Liste von Mitarbeitern, welche sich in einer Truhe in seinem Haus befindet, den Schlüssel trägt er stets bei sich. Zum anderen kann man ihm auch noch andere Informationen entlocken, wenn man erst sein Vertrauen hat.
    Die Liste alleine reicht aus, wenn man vorher im Freudenhaus war, weil man das Reiseziel ‚Braga‘ eindeutig identifizieren konnte. Wenn man Garibaldi nun töten will, gibt es verschiedene Vorgehensweisen.
    Je nachdem, wo man ihn tötet, hat dies andere Konsequenzen. Es gibt drei Tatorte, wo man ihm auflauern kann: Zuhause, in der Kneipe, sowie in der Öffentlichkeit (Marktplatz, sowie Wege zwischen den drei Stationen).
    Zuhause muss man sich nebenbei mit den Leibwächtern abmühen, hat jedoch ein kleines Zeitfenster nach seinem Tode, in welchem man flüchten und so ungeschoren davonkommen kann, andernfalls wird man von der Stadtwache gestellt. In den beiden anderen Varianten wird man in jedem Fall erwischt.
    Man erwacht in einer Zelle und einem steht die Hinrichtung bevor, man kann sich jedoch herauswinden, indem man Garibaldis Tätigkeiten aufdeckt. Nun ist es wichtig, dass man keine Zivilisten getötet hat, weil man sonst doch hingerichtet wird.
    Wenn man Garibaldis Vertrauen erwerben will, hat man dazu zwei Vorgehensweisen: Man stellt sich entweder als kleiner Mitarbeiter oder hochrangiger Agent vor, die Lösungswege und ihre Belohnungen variieren. Als hochrangiger Agent wird man wenige schwerere Aufgaben, sowie viele Dialogrätsel erledigen. Bei (sehr) falschen Antworten wittert Geribaldi Verrat und man hat nur noch die Wahl, ihn zu töten. Jedoch hat man nur her die Option, mehre Infos aus Garibaldi herauszuquetschen. Als kleiner Mitarbeiter hingegen erledigt man viele Botengänge und ähnliches, dafür ist dies jedoch die sichere Variante.
    Egal, ob man erwischt wurde oder nicht, kann man am Ende dem örtlichen Offizier (das Lord-Andre-Pendant) von Garibaldis Tätigkeiten berichten. Wenn man Garibaldi nicht getötet hat, können sämtliche Beteiligten über eine Massenverhaftung dingfest gemacht werden (man richtet ordentlich Schaden an), andernfalls erwischt man nur eine kleine Anzahl von Personen, der Rest flieht zur benachbarten Organisations-Zelle nach Gotha.
    Zu guter Letzt berichtet man dem Artefakthändler von seinen Nachforschungen und begibt sich (der Hauptstory folgend) nach Braga, wo der zweite Akt der Nebenquest auf einen wartet.


    Dialoge, Tagebucheinträge und Beschreibung von Akt 1: Nachforschungen

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Questreihe: Jäger des verschwundenen Artefaktes

    Aufgabenstatus: Hauptquest (nicht Storyrelevant)

    Aufgabe: Nachforschungen

    Personen:
    [Artefakthändler]
    Edin, Waffenhändler, Mitglied der 'Organisation'
    [Schmied]
    [Lehrling]
    [Goldschmied]
    [Wassermagier]
    Jeroth, Organisations-Unterwanderer
    Kortam, Offizier in Faring, Zuständigkeit

    Startlocation: Faring, Kapitel 3

    Belohnung:
    Variierend, je nach Art und Weise, wie man die Aufgabe gelöst hat. Einzelbelohnungen werden an die verschiedenen Teilschritte notiert.

    Abhängigkeit:
    Kapitel 3, Faring muss von den Rebellen befreit worden sein.

    Beschreibung:

    Beim Einkauf bei dem Artefakthändler [Artefakthändler] kann man sich erkundigen, ob er denn nicht weitere Artefakte im Angebot hätte. Der Händler antwortet einem, dass er erst vor kurzem ein interessantes Artefakt besessen habe, dies sei ihm jedoch gestohlen worden. [Artefakthändler] beauftragt einen nun damit, ihm dass Artefakt zurückzuholen.

    Dialog:

    PC_HERO: Hast du sonst noch etwas interessantes für mich?
    [Artefakthändler]: Nun, ich HATTE ein Artefakt. Ein recht magisches sogar. (zuckt mit den Schultern) Tut mir Leid, aber du bist etwas zu spät dran, mein Junge. Noch vor einer Woche hättest du es erwerben können.
    Choise 1: Verstehe.
    Choise 2: An wen hast du es verkauft?

    Choise1:
    PC_HERO: Verstehe.
    [Artefakthändler]: Kann ich sonst noch etwas für dich tun?
    [Rückkehr zum Standartdialog]

    Choise2:
    PC_HERO: An wen hast du es verkauft?
    [Artefakthändler]: (abfällig) Verkauft! Verdammt, wenn es denn so wäre. Nein, ich sage dir, GESTOHLEN worden ist es mir. Am helllichten Tage, vor meinen Augen muss es passiert sein.
    PC_HERO: Wie ist es gelaufen?
    [Artefakthändler]: Das weiß ich nicht genau. Da war so ein Typ, der sich sehr für mein Artefakt interessiert hat. Groß, schlank, dunkler Kapuzenmantel, schwarzes Haar. Trug eine Art Degen bei sich. Einen Rapier oder so ähnlich. Egal, der wollte das Artefakt zumindest erwerben. Aber der hat vielleicht gehandelt, sag ich dir, mein lieber Mann! So etwas ist schon fast kriminell!
    PC_HERO: (genervt) Ja, ja. Und weiter?
    [Artefakthändler]: Hm? Nun, als er gemerkt hat, dass der Alte [Artefakthändler] sich nicht so leicht übers Ohr hauen lässt, ist er unverrichteter Dinge abgezogen und hat noch bei Edin, dem Waffenverkäufer geguckt. Vielleicht solltest du den mal befragen, ob er ihn näher kennt.
    [Artefakthändler]: Natürlich nur, wenn du mir helfen willst. Würdest du mir mein Artefakt wiederbeschaffen?

    Choise1: Warum wendest du dich nicht an die Stadtwache?
    Choise2: Ich werde sehen, was sich machen lässt.
    Choise3: Tut mir Leid, aber dafür Habe ich keine Zeit.

    Choise1:
    PC_HERO: Warum wendest du dich nicht an die Stadtwache?
    [Artefakthändler]: Hab ich ja, aber die haben zur Zeit andere Sorgen, als sich um einen bestohlenen Händler zu kümmern. Die prügeln sich lieber weiter mit den Orks...
    PC_HERO: Verstehe

    Choise2:
    PC_HERO: Ich werde sehen, was sich machen lässt.
    [Annahme der Aufgabe ins Tagebuch]
    [Artefakthändler]: Prima, mein Junge. Wenn du Fragen hast, wende dich an mich.

    Choise2.1: Was bekomme ich, wenn ich dein Artefakt wiederbeschaffe?
    Choise2.2: Was ist das für ein Artefakt?
    Choise2.3: Wer könnte mir bei meiner Suche weiterhelfen?

    Choise2.1: [Verhandlung der Belohnung]
    Hier lässt sich die Belohnung verhandeln. Zu Beginn ist das Verhältnis zwischen Gold und EXP ausgewogen, es lässt sich via Verhandlung jedoch nach Belieben nach oben oder unten verschieben, so dass man eine materielle Belohnung auch ganz und gar ablehnen kann oder den Goldertrag maximiert. Das Verhältnis zwischen Gold uns EXP verhält sich stets antiproportional zueinander. Dass heißt, je mehr Gold man sich erfeilscht, desto weniger EXP bekommt man, und umgekehrt.

    Choise2.2:
    PC_HERO: Was ist das für ein Artefakt?
    [Artefakthändler]: Nun, es war eine alte Steintafel, mit alten Runen oder ähnlichem versehen. Und es hatte etwas ungreifbares magisches an sich. Es lässt sich nicht beschreiben, aber es fühlte sich … böse an. In gewisser Weise bin ich froh, das Ding losgeworden zu sein, auch wenn mir die Art und Weise, wie es passiert ist, nicht passt.
    PC_HERO: Verstehe.
    PC_HERO: Wer könnte Interesse an einem solchen Artefakt haben?
    [Artefakthändler]: Nun, ich schätze ein Magier, oder jemand anderes, der sich mit magischen Künsten auskennt. Und natürlich unser kapuzentragende Freund. Ich hatte eigentlich vor, es ans Kloster zu verkaufen, aber der Weg dorthin wird zurzeit von Orks belagert.

    Choise2.3:
    PC_HERO: Wer könnte mir bei meiner Suche weiterhelfen?
    [Artefakthändler]: Da bin ich überfragt. Wenn ich es wüsste, hätte ich meinen Stand heute wohl nicht eröffnet (scherzhaft). Du könntest beim Waffenverkäufer nach dem Kapuzenmann fragen, vielleicht kann er dir weiterhelfen.


    Choise3:
    PC_HERO: Tut mir Leid, aber dafür habe ich keine Zeit.
    [Artefakthändler]: Verstehe...
    [Ende des Dialoges, Möglichkeit der Annahme bleibt aber weiterhin bestehen]

    Tagebucheintrag: Nachforschungen
    [Artefakthändler] vermutet, dass ihm eines seiner Artefakte entwendet wurde. Der mutmaßliche Dieb ist ein Mann, Aussehen groß, schlank, dunkler Kapuzenmantel, schwarzes Haar.
    Ich sollte mich auf dem Markt umhören, ob ihn jemand gesehen hat. Speziell der Waffenhändler sollte etwas wissen.

    Man hat nun also bereits einen Verdächtigen: Den besagten Mann mit Rapier und Kapuze. Mit dieser Information gewappnet macht man sich auf den Weg zum Waffenverkäufer Edin, um ihn zu unserem Verdächtigen zu befragen. Man wird schnell fündig, denn Edin hat unseren Freund in der Tat gesehen – zusammen mit einer jungen Frau, die ihn offensichtlich kannte. Der Kapuzenmann hatte wohl Probleme mit seinem Degen, wie der Waffenhändler aufgeschnappt hat.

    Dialog:
    PC_HERO: Hast du hier einen Mann gesehen? Groß, schlank, Mantel mit Kapuze? Müsste ein paar Tage her gewesen sein.
    Edin: Ich habe in der Tat einen Mann als Kunden gehabt, der auf deine Beschreibung zutreffen könnte, mein Freund.
    PC_HERO: Und? Was kannst du mir über ihn erzählen? Hast du vielleicht seinen Namen erfahren?
    Edin: Nun, dass nicht. Er hat bei mir einen Degen gekauft, weil sein Rapier anscheinend beschädigt war. Ich selbst hab ihm [Schmied] den Schmied empfohlen, der seine Waffe reparieren könnte. Es schien ihm sehr wichtig gewesen zu sein. Er machte sich dann auch bald auf den Weg zu ihm.

    PC_HERO: War das alles?
    Edin: Ja – und nein. Er hat eine Frau hier am Stand getroffen.
    PC_HERO: Eine Frau? An deinem Stand? Klingt ungewöhnlich.
    Edin: Das war es in der Tat. Sie schien ihn zu kennen. Oder er sie. Er nannte Sie '[Helen]'. Sie plauderten ein wenig, dann ging jeder seiner Wege. Er ging zum Schmied, sie bummelte weiter über den Marktstand.
    PC_HERO: Danke für die Auskunft.
    Edin: In den heutigen Zeiten ist man immer froh, wenn mal ein Kunde zum reden stehenbleibt.
    [Rückkehr zum Standartdialog]

    Tagebucheintrag: Nachforschungen
    Der Waffenhändler hat den Mann in der Tat gesehen. Die Spur führt zum Schmied, wo unser Unbekannte seine Waffe, einen Rapier, reparieren wollte. Ich sollte diesem Mann aushorchen.
    Des Weiteren wurde der Verdächtige mit einer Frau namens 'Helen' gesehen. Möglicherweise arbeiten sie zusammen. Für einfache Taschendiebe jedoch ein merkwürdiges Vorgehen. Da muss mehr dahinter stecken...

    Man hat also nun Zwei Zielpersonen. Einmal den Mann mit der Kapuze und eine mysteriöse Frau namens „[Helen]“.
    Es ist nun zeit für die erste Erfolgsmeldung bei [Artefakthändler].
    [Artefakthändler]: Was machen die Ermittlungen?
    PC_HERO: Fortschritte. Ich habe zwei mögliche Zielpersonen. Der Mann mit Kapuze arbeitet möglicherweise mit einer Frau namens 'Helen' zusammen.
    [Artefakthändler]: In der kurzen Zeit schon Fortschritte und sogar einen Namen? Ich bin beeindruckt!
    PC_HERO: Am Rest arbeite ich noch...
    [Artefakthändler]: Gewiss tust du das. Ich will dich nicht länger von der Arbeit abhalten...

    Man kann nun entweder sich am Markt nach der Frau erkundigen, jedoch verläuft sich ihre Spur im Sand.
    Den Mann will ebenfalls keiner gesehen haben, nicht einmal die Stadtwache hat von ihm Notiz genommen. Die einzige Spur bleibt also der Rapier, den der Mann zum Schmied gebracht haben soll. Erkundigt man sich also beim Schmied, so kann man ein paar interessante Details erfahren.

    Der Schmied kann einem bestätigen, was man bereits vermutete, der mysteriöse Kaputzenmann war hier gewesen und hat den Rapier reparieren lassen. Es schien sich dabei um eine beeindruckende Waffe zu handeln. Man kommt jedoch abermals zu spät, um die Waffe zu begutachten, denn die Frau („[Helen]“) hat ihn zuvor bereits abgeholt, während der Schmied nicht da war. Man sollte den Lehrling um Informationen bitten.

    PC_HERO: Reparierst du auch Waffen?
    [Schmied]: Kommt darauf an.
    PC_HERO: Worauf?
    [Schmied]: Die Bezahlung und den Zustand der Waffe.

    PC_HERO: Hast du schon mal einen Rapier repariert?
    [Schmied]: Möglich. Vermutlich ja. Vielleicht sogar letztens. Warum fragst du?

    PC_HERO: Gehörte die Waffe einem Mann mit Kapuzenmantel?
    [Schmied]: Möglich. Vielleicht auch nicht. Kann mich nicht erinnern.

    PC_HERO: [100 Goldstücke geben] Möglicherweise benötigt deine Erinnerung nur einen kleinen Anstoß.
    [Schmied]: Siebenundneunzig, Achtundneunzig, Neunundneunzig, Hundert...
    [Schmied]: Ja ich erinnere mich. Erst kürzlich kam ein Mann mit Kapuze zu mir, mit dem Anliegen, ich solle seine Waffe herrichten. Wirklich ein Prachtexemplar von Rapier war das, dass kann ich dir sagen. Meisterhafte Anfertigung, reines Erz als Schneide, goldener Griff...
    [Schmied]: Nun ja, beim Griff lag das Problem, da er sich von der Klinge löste. Ich hab ihn repariert. Zu schade, dass er ihn wieder hat abholen lassen...

    PC_HERO: Er hat ihn nicht selbst abgeholt?
    [Schmied]: Nein, er hat eine Frau geschickt. Sie gab das vereinbarte Codewort, also überstellte mein Lehrling ihr den Degen.

    PC_HERO: Du hast ihn nicht selbst ausgeliefert?
    [Schmied]: Nein, für derlei Dinge ist mein Lehrling zuständig. Im übrigen war ich zur fraglichen Zeit bei [Kneipenname]. Wenn du näheres wissen willst, solltest du meinen Lehrling befragen.
    PC_HERO: Danke für die Auskunft.
    [Schmied]: Keine Ursache.

    Tagebucheintrag: Nachforschungen
    Der Unbekannte war hier, jedoch bin ich abermals zu spät – die Frau hat die Waffe abgeholt, die beiden stecken also offensichtlich unter einer Decke. Die Spur des Unbekannten verläuft sich an dieser Stelle, ich sollte daher die Frau weiterverfolgen.
    Der Lehrling des Schmiedes sollte mir weiterhelfen können...

    Man befragt also ebenfalls den Lehrling.

    PC_HERO: Du bist [Schmied]s Lehrling?
    [Lehrling]: Ja, warum?
    PC_HERO: Dein Meister hat vor einiger Zeit einen Rapier repariert?
    [Lehrling]: Ja, warum?
    PC_HERO: Und du hast ihn einer Frau übergeben?
    [Lehrling]: Ja, warum?

    PC_HERO: Wie sah sie aus?
    [Lehrling]: Zierlich, schlank, blond. Trug ein dunkles Kleid. Aufreizendes Dekolleté. Auffälliger Schmuck.


    Choise1:
    PC_HERO: Was kannst du mir sonst noch über sie sagen?
    [Lehrling]: Nun, sie machte den Eindruck, als würde sie in der 'Räudigen Hündin' arbeiten.
    [Lehrling]: [stotternd] Nicht, dass ich oft genug dort wäre um das mit Gewissheit sagen zu können... [errötet].
    PC_HERO: Verstehe

    Choise2:
    PC_HERO: Was war an dem Schmuck so besonders?
    [Lehrling]: Nun, sie trug den üblichen Schmuck, den man so erwarten würde – Ohrringe und dergleichen. Doch zwei Teile hoben sich vom Rest ab.
    PC_HERO: Welche?
    [Lehrling]: Einer ihrer Ringe und ihr … Halsband.

    Choise2.1:
    PC_HERO: Was war das für ein Ring?
    [Lehrling]: Ein auffallend einfacher, im Vergleich zu ihrem restlichem Schmuck, wenngleich dieser ebenfalls zusammengewürfelt war.
    PC_HERO: [genervt] Und was war denn nun an diesem Ring so besonders?
    [Lehrling]: Er war aus einfacher Bronze, mit einem geschliffenen Kiesel in der Fassung.
    PC_HERO: Hast du so einen Ring bereits vorher gesehen?
    [Lehrling]: Es könnte durchaus sein, aber es Fällt schwer, sich zu erinnern...


    Choise2.1.1:
    PC_HERO: [100 Goldstücke geben] Reicht das aus als Gedankenansstoß?
    [Lehrling]: Ah, jetzt erinnere ich mich wieder.
    PC_HERO: Immer das gleiche mit den Schmieden...

    Choise2.1.2:
    PC_HERO: [Drohung] Ich weiß, eine Erinnerung ist ein Kraftakt. Du siehst mir so aus, als müsste dich jemand in die richtige Richtung stoßen...
    [Lehrling]: [eingeschüchtert] Nein, bitte nicht schlagen, ich erinnere mich wieder...
    PC_HERO: Gut...


    PC_HERO: Also?
    [Lehrling]: Ich habe so einen Ring schon mal bei Edin dem Waffenhändler gesehen...
    PC_HERO: Wer kann mir mehr dazu erzählen?
    [Lehrling]: Ich würde es bei [Goldschmied] versuchen.
    PC_HERO: Danke für die Auskunft...

    Choise2.2
    PC_HERO: Was war mit ihrem Halsband?
    [Lehrling]: Nun, das war irgendwie komisch.
    PC_HERO: Bitte etwas konkreter. Komisch wie verdorbenes Fleisch oder so komisch wie diese schielende Stadtwache dort drüben?
    [Lehrling]: Welche Stadtwache?
    [Lehrling]: Egal. Nein, es war eher ein merkwürdiges Komisch.
    PC_HERO: Das bringt uns der Sache wirklich näher...
    [Lehrling]: Wie soll ich es sagen? Zum einen war das Material recht absonderlich, zum anderen die Form.
    PC_HERO: [räuspert sich] Details...
    [Lehrling]: Nun, es war keine Kette im eigentlichen Sinn, sondern eher eine Art Halsring, wie man ihn einem Hund oder einem anderen Tier anlegen würde, welches man anketten will.
    PC_HERO: In der Tat, merkwürdig...
    [Lehrling]: In der Tat, ja, denn er hatte kein Schloss. Er war aus einem Guss!
    PC_HERO: …was bedeutet, dass man ihn nicht abnehmen kann.
    PC_HERO: Okay. Klingt zugegebenermaßen merkwürdig.
    [Lehrling]: Aber das ist noch nicht alles!
    PC_HERO: So?
    [Lehrling]: Er war aus schwarzem Erz.

    PC_HERO: Moment, wie war des eben? Schwarzes Erz?
    [Lehrling]: Ja, ich bin mir sicher. Er war schwarzes Erz. Mehr kann ich dir dazu allerdings nicht erzählen. Du solltest einen Magier dazu befragen. [Wassermagier] hat einige Erfahrung mit magischen Gegenständen. Er befindet sich im Tempel.
    PC_HERO: Danke für die Auskunft.

    Tagebucheintrag: Nachforschungen
    Der Lehrling des Schmiedes wusste recht viel dafür, dass er bloß eine Waffe zurückgegeben hat, dafür habe ich jetzt endlich eine Handfeste Spur. Die Frau namens Helen hat die Waffe abgeholt. Vermutlich wird sie sie dem Unbekannten bringen, ich sollte also ihrer Spur folgen.
    'Helen' – So es denn ihr richtiger Name ist – ist schlank, zierlich und blond, trägt ein dunkles Kleid mit einem tiefen Ausschnitt sowie seltsamen Schmuck.

    [Lehrling] vermutet, sie könnte in der 'Räudigen Hündin' arbeiten. Ich sollte diesem Etablissement einen Besuch abstatten. Vielleicht erfahre ich ja etwas mehr, wenn nicht sollte ein Besuch dennoch lohnenswert sein.

    'Helen' besitzt einen Ring aus Bronze mit einem eingefassten Kisel. Der Waffenhändler anscheinend auch. Vielleicht gibt es da eine Verbindung. Ich sollte diesen Ring beschaffen, oder einen Taschendieb einstellen, der es für mich erledigt. Der Goldschmied wird mir dann näheres zu dem Ding erzählen können, wenn ich Glück habe.

    Sie trägt des Weiteren einen Halsring, welcher mutmaßlich aus schwarzem Erz besteht. Der Wassermagier [Wassermagier] wird mir näheres darüber erzählen können.

    Man hat also drei Spuren, die verfolgt werden können.
    Der Wassermagier bietet lediglich Informationen und keine Spur mit Nebenaufgaben, also sollte man ihn zuerst aufsuchen.

    PC_HERO: Kennst du dich mit magischen Gegenständen aus?
    [Wassermagier]: Ja, das tue ich, mein Sohn. Wie kann ich dir weiterhelfen?
    PC_HERO: Ich benötige Informationen zu schwarzem Erz.
    [Wassermagier]: [nachdenklich] Schwarzes Erz.... es besitzt eine größere magische Affinität als anderes magisches Erz, ist jedoch seltener. Sehr viel seltener.
    [Wassermagier]: Wenn man jedoch genügend Erz zusammen hat, kann man jedoch sehr viel damit erreichen. Die mächtigsten magischen Gegenstände lassen sich damit herstellen.
    [Wassermagier]: Dennoch sollte man Gegenstände aus schwarzem Erz nie zu lange am Körper tragen. Sie haben eine zeitdehnende Wirkung, dass heißt, man altert schneller, nimmt seine Umgebung also als langsamer war.
    [Wassermagier]: Mehr kann ich dir nicht sagen, mein Sohn.
    PC_HERO: Danke für deine Hilfe.

    Tagebucheintrag: Nachforschungen
    Ich war bei [Wassermagier] wegen des schwarzen Erzes. Das Ganze ergibt nur noch weniger Sinn. Schwarzes Erz ist das stärkste magische Erz, weshalb man daraus exzellente magische Schmuckstücke herstellen kann. Zielperson 'Helen' scheint also magisch begabt zu sein.
    Man darf dem Erz aber nicht zu lange ausgesetzt sein, damit keine temporalen Nebenwirkungen entstehen. Helens Halsring war jedoch laut [Lehrling] aus einem Guss! Und er erwähnte keine Narben oder Brandspuren, er muss also schon lange anliegen. Dies hätte jedoch fatale Folgen, die sich kein Mensch bei Verstand freiwillig antun würde. Möglicherweise sehe ich nur Gespenster, aber hier ist gewaltig was faul...

    Nun Geht es weiter auf der Spur von 'Helen'. [Lehrling] vermutete, dass sie in der Bar „Zur räudigen Hündin“ (im Volksmund generell nur „räudige Hündin“ genannt) arbeiten könnte. Dieser Spur sollte man ebenfalls nachgehen...

    [Unterquest: Zur räudigen Hündin]
    Start: [Lehrling]
    Ende: Zora/ Laira/ Ashley
    Personen:
    Marlow, Barbesitzer
    Zora, Tänzerin 1
    Laira, Tänzerin 2
    Ashley, Tänzerin 3

    Tagebucheintrag: Zur räudigen Hündin
    [Lehrling] vermutet, 'Helen' könnte in der 'Räudigen Hündin' arbeiten. Ich sollte diesem Etablissement einen Besuch abstatten. Vielleicht erfahre ich ja etwas mehr, wenn nicht sollte ein Besuch dennoch lohnenswert sein.

    In der Bar angekommen hat man endlich Erfolg mit seinen Nachforschungen, weil man gleich über ein halbes Dutzend Augenzeugen zur Hand hat, die 'Helen' gesehen haben. Nachdem man den Wirt ausgehorcht hat, kann man sich noch bei den Tänzerinnen nach ihr erkundigen. Sobald man mit allen gesprochen hat, gilt die Quest als abgeschlossen und man bekommt einen neuen Tagebucheintrag bei „Nachforschungen“.

    PC_HERO: Ich suche eine Frau...
    Marlow: …und weißt du was? Bei mir werden sie fündig, junger Mann!
    PC_HERO: Nein nein, ich suche eine besondere Frau!
    Marlow: Oh ja, unsere Frauen sind ganz was besonders!
    Marlow: Sehen sie die Frau in schwarz dort drüben? Ach was rede ich, meine Frauen tragen ja alle schwarz! [lacht lauthals]
    Marlow: Die Rothaarige, das ist Zora, bei meinen Gästen hat sie den Spitznamen 'Halbgöttin'. Und diese dort vorne mit den beiden süßen kleinen...
    PC_HERO: Es reicht! Ich suche keine von den beiden, ich suche eine ganz spezielle Frau!
    Marlow: [beleidigt] Nur zu ihrer Information, ich wollte 'Augen' sagen.
    Marlow: Aber bitte, wenn sie meinen. Wie speziell soll sie denn sein? Ich muss sie jedoch vorher darüber informieren, dass meinen Mädchen vertraglich zugesichert wurde, dass sie nicht verpflichtet sind...
    PC_HERO: Verdammt noch mal, jetzt seien sie gefälligst einmal ruhig und lassen sie mich ausreden! Ich suche nach einer Frau namens 'Helen'!
    Marlow: Helen? Nie von ihr gehört.
    PC_HERO: Zierlich, schlank, blond? Dunkles Kleid, schwarzer metallener Halsring?
    Marlow: Das ist Hera!
    PC_HERO: Na endlich. Kann ich sie sprechen?
    Marlow: Ich fürchte nein, sie war nur auf der Durchreise. Vor ein paar Tagen war sie hier.
    PC_HERO: Eine Frau? Auf der Durchreise? In ihrem Lokal?
    Marlow: Durchaus, ja. Sie brauchte eine Unterkunft und etwas zusätzliches Gold, also hat sie ein Wochenende lang für mich gearbeitet. Gleich nach der Vertreibung der Orks.
    Marlow: Die Menschen waren ohnehin in der Stimmung zu feiern, die Stadtkasse des Orkkommandanten hatten sie ebenfalls geplündert und Hera – oder Helen, wie auch immer – hat sie Scharenweise in unser Lokal geholt.
    Marlow: Es waren die lukrativsten zwei Tage seit Jahren!

    PC_HERO: Ich habe mich am Markt nach ihr erkundigt, aber niemand schien sie gesehen zu haben.
    Marlow: Nun, das ist nicht weiter verwunderlich. Wenn man sie nach einer Frau fragen würde, die sie nur aus dieser Bar kennen, würden sie dann frei heraus erzählen, dass sie mit ihr geschlafen haben, oder würden sie leugnen, sie je gesehen zu haben?
    Marlow: Besonders, wenn sie eventuell verheiratet sind...
    PC_HERO: Das ergibt Sinn...

    PC_HERO: Sie sagten, sie ist nicht mehr hier. Wissen sie, wo sie hingegangen sein könnte?
    Marlow: Nun, sie verließ uns mit den Worten, sie müsse noch einen Degen in Ordnung bringen. Die Gäste grölten zumindest, als sie es hörten, doch ob dies eine Anspielung auf irgendetwas war...
    PC_HERO: Verstehe...

    PC_HERO: Was können Sie mir noch über sie erzählen?
    Marlow: Nicht viel. Sie kam eines Tages in meine Bar und suchte Arbeit. Nach drei Tagen ging sie wieder, nachdem ich so viel eingenommen hatte wie sonst in zwei Wochen.
    Marlow: Tagsüber schlief sie meistens, Nachts hingegen war sie aktiv wie keine andere! [schmunzelt]
    Marlow: Sie bekam ein paar mal Besuch von einem Mann mit Kapuzenmantel. Wohl ein Freund, oder ein alte Bekannter. Jedenfalls kein Kunde. Ein paar mal gingen sie in die Stadt, für Besorgungen.
    Marlow: Die Mädchen wissen vielleicht mehr darüber.

    PC_HERO: Danke für diese Auskunft.
    Marlow: Keine Ursache. Und noch etwas:
    PC_HERO: Ja?
    Marlow: Wenn Sie sie finden, sagen sie ihr, dass sie jederzeit bei mir willkommen ist!
    PC_HERO: Das werde ich...

    Tagebucheintrag: Zur räudigen Hündin
    [Lehrling] hatte recht, 'Helen' hat für ein Wochenende in der 'räudigen Hündin' gearbeitet. Vermutlich hat sie das Geld verdient für die Besorgungen, die sie zusammen mit dem Unbekannten erledigt hat. Es gibt weitere Hinweise darauf, dass sie scheinbar mit dem Mann befreundet war. Vielleicht haben die beiden aber auch nur zusammengearbeitet. Aber, wenn sie so viel Geld verdient hat, warum haben sie dann das Artefakt gestohlen? Sie hätte genauso gut eine Woche länger hierbleiben können, um das Artefakt danach legal zu kaufen. Das hätte weniger Aufsehen verursacht.
    Ich sollte mich noch bei den Tänzerinnen umhören...

    PC_HERO: Kannst du mir etwas zu 'Hera' erzählen?
    Zora: Nicht viel. Sie hat für ein Wochenende hier gearbeitet, danach ging sie wieder.
    PC_HERO: Sonst nichts?
    Zora: Nun, ich glaube, 'Hera' war nicht ihr richtiger Name. Sie hatte ein paar mal Besuch von einem Mann, groß, schlank, schwarze Haare... Zu schade, dass er nicht länger hier bleiben konnte...
    PC_HERO: Was war mit dem Kerl?
    Zora: Nun, er nannte sie 'Helen'.
    PC_HERO: Was war sonst noch mit den beiden?
    Zora: Nun, Laira und Ashley meinen, die beiden seien liiert, aber das glaube ich nicht. Das Verhalten der beiden war eher … distanziert, geschäftlich.
    Zora: Sie gingen ein paar mal durch die Stadt, um Besorgungen zu erledigen. Ich glaube, die beiden wollten irgendwohin verreisen...
    PC_HERO: Wohin? Und was haben sie besorgt?
    Zora: Das weiß ich leider nicht.
    PC_HERO: Danke für die Auskunft.

    Tagebucheintrag: Zur räudigen Hündin
    Die Tänzerin Zora hat bestätigt, dass 'Helen' und der Unbekannte vermutlich nur Geschäftspartner sind. Sie erwähnte, dass die beiden verreisen wollten, wusste jedoch nicht, wohin. Des weiteren sollen sie in der Stadt Besorgungen erledigt haben...

    PC_HERO: Kannst du mir etwas zu 'Hera' erzählen?
    Laira: Ein verfluchtes Miststück ist sie!
    PC_HERO: Und warum?
    Laira: Das werde ich gerne sagen! Sie kommt einfach gleich nach der Befreiung der Stadt hierher und stiehlt uns anderen zu der Zeit, wenn ohnehin alle feiern wollen, die Show! Ich habe weniger verdient als an einem gewöhnlichen Werktag!
    PC_HERO: Verstehe...
    Laira: Außerdem hat sie mein Kleid mitgehen lassen. Das schwarze mit dem tiefen Ausschnitt! Jetzt werde ich noch weniger verdienen als vorher!
    PC_HERO: Okay, danke für die Information, ich komme später auf dich zurück...

    Tagebucheintrag: Zur räudigen Hündin
    Die Tänzerin Laira konnte mir wenig über 'Helen' erzählen, sie war jedoch recht verärgert. Vermutlich Eifersucht. Des weiteren hat 'Helen' ihr Kleid gestohlen. Das dürfte dann wohl auch erklären, warum [Lehrling] meinte, sie könnte in der 'räudigen Hündin' arbeiten...

    PC_HERO: Kannst du mir etwas zu 'Hera' erzählen?
    Ashley: Die Frau, die vor nicht allzu langer Zeit kurz hier gearbeitet hat?
    PC_HERO: Genau die meine ich!
    Ashley: Nun, was soll ich groß zu ihr sagen? Sie war Pragmatikerin. Sie war nicht wirklich eine Hure, doch sie brauchte eine Unterkunft und Geld, also schien unser Lokal die logische Wahl zu sein. Hier hatte sie Kost und Logis, eine gute Einnahmequelle und jeden Nacht großen Spaß.
    PC_HERO: Ich habe gehört, sie bekam manchmal Besuch von einem Mann mit Kapuze?
    Ashley: Ja, das stimmt. Ich glaube, die beiden waren befreundet. Sie ging ein paar mal mit ihm in die Stadt um 'Besorgungen' zu erledigen. Was sie ihm jedoch 'besorgen' wollte, sagte sie aber nicht. Sie verabschiedete sich später mit den Worten, 'sie müsse sich um einen Degen kümmern'. Was für ein Paar! Ich würde zu gerne wissen, was aus den beiden geworden ist...
    PC_HERO: Verstehe.
    PC_HERO: Weißt du, was sie besorgen wollten?
    Ashley: Nicht wirklich. Sie gingen wohl über den Markt, um Proviant für eine lange Reise zu besorgen. Sie hat sich außerdem eine Karte besorgt. Es war eine Karte Varants, wenn ich mich nicht irre. Sie hatte eine Stadt darauf markiert und sogar eine Route erstellt.
    PC_HERO: Wo wollte sie hin? Und wie wollte sie dort hingelangen
    Ashley: An die Wanderroute kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich denke, ich könnte die Stadt identifizieren, wenn ich eine Karte hätte.
    PC_HERO: So etwas lässt sich besorgen...

    [Unterquest: Alles auf einer Karte]
    Start: Ashley
    Ende: Ashley
    Personen:
    Ashley, Tänzerin in der 'räudigen Hündin'
    Clark, Kartenzeichner

    Tagebucheintrag: Alles auf einer Karte
    Ich muss Ashley, einer Tänzerin in der Bar „Zur räudigen Hündin“ eine Karte Varants besorgen, damit sie den Ort identifizieren kann, zu dem 'Helen' mit dem Unbekannten reisen wollte.

    Man erwirbt also eine Karte beim Kartenzeichner Clark. Es ist kein Dialog erforderlich, da man sie direkt in Handelsfenster kaufen kann.
    Zurück bei Ashley erkennt sie die gesuchte Stadt. Es ist Braga.

    PC_HERO: Hier ist die Karte, kommt dir etwas bekannt vor?
    Ashley: Danke...
    Ashley: [murmelt] Hier ist das Gebirge... der Pass... die Küste... und... Hier! Diese Stadt ist es... Braga!
    PC_HERO: Braga?
    Ashley: Ja, Braga. Ich bin mir ganz sicher. Hierhin wollte Helen reisen.
    PC_HERO: Verstehe. Danke für die Auskunft.
    Ashley: Auf wiedersehen! Und grüße sie schön von mir, wenn du sie sehen solltest!
    PC_HERO: Das werde ich...

    Tagebucheintrag: Zur räudigen Hündin
    Laut der Tänzerin Ashley wollen 'Helen' und der Unbekannte nach Braga, einer Stadt in Varant.
    Ich soll sie grüßen, wenn ich sie sehe...

    Tagebucheintrag: Alles auf einer Karte
    Ich habe Ashley die Karte besorgt.

    [Ende der Unterquest: Alles auf einer Karte]

    Wenn man alle drei befragt hat und 'Alles auf einer Karte' gelöst wurde:
    Tagebucheintrag: Zur räudigen Hündin
    Ich werde in der 'räudigen Hündin' wohl nicht mehr erfahren...

    [Ende der Unterquest: Zur räudigen Hündin]

    Tagebucheintrag: Nachforschungen
    Ich kenne nun den Ort, zu dem 'Helen' und der Unbekannte vermutlich reisen wollen: Braga, eine Stadt in Varant.

    [Wenn die Aufgabe „Die Organisation“ noch nicht erledigt wurde]:
    Ich sollte vielleicht noch weitere Nachforschungen anstellen, damit die Reise nicht umsonst war. Womöglich ist Braga eine falsche Fährte... und selbst wenn nicht, habe ich bisher nur einen Punkt auf der Landkarte als Hinweis. Das genügt nicht, um die halbe Wüste nach den Beiden abzusuchen...

    [Wenn die Aufgabe „Die Organisation“ bereits erledigt wurde und man Garibaldis Liste bereits gelesen hat]:
    Ich habe nun auch einen Namen, der passen würde: 'Elem' Er befindet sich anscheinend in Braga. Da 'Helen' mit dem Unbekannten ebenfalls nach Braga wollte, scheint das meine Anlaufstelle zu sein. Ich sollte [Artefakthändler] davon unterrichten.

    Man kann nach Beendigung der Aufgabe zu [Artefakthändler] zurückkehren und ihm Bericht erstatten, aber er ist sich ebenfalls nicht sicher, ob dies ausreicht. Man sollte also allen Hinweisen nachgehen.

    Man sollte sich nun folglich dem Ring des Waffenhändlers widmen. Den Ring muss man jedoch erstmal beschaffen, bevor man damit zum Goldschmied gehen kann.

    [Unterquest: Den Ring beschaffen]
    Start: [Lehrling]
    Ende: [Lehrling]
    Personen:
    Edin
    [Taschendieb]
    [Lehrling]

    Tagebucheintrag: Den Ring beschaffen
    Ich benötige für meine Nachforschungen den Ring des Waffenhändlers. Freiwillig wird er ihn nicht hergeben, ich sollte ihn daher entweder stehlen oder stehlen lassen...

    Man kann nun, einen entsprechenden Gschicklichkeitswert vorausgesetzt, den Ring stehlen. Alternativ dazu kann man auch [Taschendieb] anwerben, der sich in der Nähe des Standes aufhält.

    PC_HERO: Hey, du!
    [Taschendieb]: Meinst du mich?
    PC_HERO: Genau dich meine ich! Was lungerst du hier so herum und begutachtest die Stände und Kunden? Man könnte fast meinen, du wärst ein Dieb.
    [Taschendieb]: Ich? Nein, da irrst du dich! Ich bin ein ehrenwerter Bürger wie jeder andere hier.

    PC_HERO: Ich hätte da einen Auftrag für dich.
    [Taschendieb]: So?
    PC_HERO: Siehst du den Waffenhändler dort drüben?
    [Taschendieb]: Soll ich eine Waffe stehlen?
    PC_HERO: Das weniger. Kannst du mir seinen Ring beschaffen?
    [Taschendieb]: Kommt darauf an...
    PC_HERO: 300 Goldstücke?
    [Taschendieb]: Wir treffen uns heute Abend in der Kneipe. Du nimmst das Geld mit, ich den Ring. Okay?
    PC_HERO: Okay.

    Tagebucheintrag: Den Ring beschaffen
    Ich konnte einen Taschendieb einstellen, der die Drecksarbeit für mich erledigt. Heute Abend soll ich ihn in der Kneipe treffen...

    [In der Kneipe]
    PC_HERO: Hier das Geld. Hast du den Ring?
    [Taschendieb] Ja. War schön, mit dir Geschäfte zu machen.
    PC_HERO: Auf wiedersehen.

    Tagebucheintrag: Den Ring beschaffen
    Ich habe den Ring. [Lehrling] sollte mir lieber bestätigen, dass es der gleiche ist, sonst war die ganze Mühe umsonst...

    Man hat nun den Ring auf die eine oder andere Art beschafft und sollte sich damit zum Lehrling begeben, um zu überprüfen, ob sie identisch sind.

    PC_HERO: Hier ist der Ring. Sah er in etwa so aus?
    [Lehrling]: [erstaut] Ja! Das ist er! Wo hast du ihn her?
    PC_HERO: Willst du gar nicht wissen. Danke für die Auskunft. Und noch etwas:
    [Lehrling]: Ja?
    PC_HERO: Ich war nicht hier...

    Tagebucheintrag: Den Ring beschaffen
    [Lehrling] hat es bestätigt, es ist der gleiche Ring. Nun kann es weitergehen...

    [Ende der Unterquest: Den Ring beschaffen]

    Tagebucheintrag: Nachforschungen
    Ich habe mir den Ring des Waffenhändlers beschafft. Laut [Lehrling] handelt es sich um den gleichen Ring, wie auch 'Helen' ihn trug. Der Goldschmied, ein Experte für Schmuckstücke, sollte mir sagen können, ob der Ring eine besondere Bedeutung hat. Möglicherweise ist er ja ein Zeichen, wie der Ring vom Ring des Wassers...

    Nachdem [Lehrling] nun bestätigt hat, dass es sich um den richtigen Ring handelt, macht man sich auf den Weg zum Goldschmied. Dieser kann einem näheres zum Ring erzählen, es handelt sich dabei um das Geheimzeichen eines Verbrecherringes. Er kann einem des weiteren den Weg zu jemanden weisen, der bereits früher mit dieser Organisation zu tun hat.

    PC_HERO: Was kannst du mir zu diesem Ring erzählen?
    [Goldschmied]: Interessantes Exemplar. Einfache Materialien und dennoch kunstvoll angefertigt. Bronze und Kiesel, oh ja, interessant. Oh ja...
    PC_HERO: ...
    [Goldschmied] Wo hast du ihn her? Obwohl, nein! Nein, dass will ich lieber nicht wissen...
    PC_HERO: …
    [Goldschmied]: Aber du bist zu mir gekommen, um dich nach dem Ring zu erkundigen.
    PC_HERO: In der Tat.
    [Goldschmied]: Ich kann dir nur so viel sagen: Leg dich nicht mit der Hand an, die zu diesem Ring gehört. Und erst recht nicht mit der Person hinter der Hand. Und mit der Person, die der anderen Person übergeordnet ist ebenfalls nicht. Oh ja...

    PC_HERO: Also gehört der Ring zu einer Gruppe von Personen? Ist es eine Verbrecherbande?
    [Goldschmied]: Du bist sehr gut im kombinieren, oh ja. Ich werde dir nicht sagen, inwiefern dieser Ring mit der Organisation zusammenhängt. Aber ich kenne jemanden, der es dir sagen kann...
    PC_HERO: Die Organisation?
    [Goldschmied]: Oh, du hast schon von ihr gehört? Sehr gut, mein Junge, sehr gut. Dass erspart mir die Erklärungen. Begieb dich zum alten Jeroth, der wird dir weiterhelfen. Du findest ihn Reichenviertel.
    [Goldschmied]: Und jetzt lass mich arbeiten! Siehst du nicht die Kunden? Ich auch nicht, aber das muss ja nicht so bleiben.
    PC_HERO: Auf wiedersehen...
    [Goldschmied]: Hinfort mit dir!

    Tagebucheintrag: Nachforschungen
    Der Goldschmied konnte mir nur bedingt weiterhelfen, er schien vor irgendwas Angst zu haben.
    Laut seinen Angaben gehört der Ring zu einer Organisation, wie er es nannte. Ein Mann namens Jeroth sollte mir mehr darüber erzählen können. Ich finde ihn im Privilegiertenbezirk.

    [Wenn die Aufgabe „Zur räudigen Hündin“ noch nicht erledigt wurde:]
    Hoffentlich hat Jeroth Informationen, die mir weiterhelfen können. Bisher schickt mich jeder zu jemanden, der wen kennt, der wen kennt, der mir dabei weiterhelfen könnte jemanden zu finden der mir weiterhelfen könnte...

    [Unterquest: Die Organisation]
    Start: [Goldschmied]
    Personen:
    [Goldschmied]
    Jeroth, ehemaliger Organisations-Unterwanderer
    Garibaldi, amtierender Leiter der Organisations-Zelle Faring
    Matheus, Stadtwache
    Offizier Kotram, Leiter der Stadtwache, Ansprechpartner für Straftaten und Konspirationen

    Tagebucheintrag: Die Organisation
    [Goldschmied] hat mich zu Jeroth geschickt, um mehr über 'die Organisation' zu erfahren. 'Die Organisation' hat möglicherweise mit dem Mann zu tun, der [Artefakthändler]s Artefakt gestohlen hat...

    PC_HERO: Du bist Jeroth?
    Jeroth: Die Leute kommen nicht einfach so ohne Grund zu mir. Sie alle haben stets ein Anliegen. Die richtige Frage lautet also nicht, ob ich Jeroth bin – sie lautet, was du von Jeroth erwartest.

    PC_HERO: Ich benötige Informationen...
    Jeroth: ..und glaubst, sie von mir zu erhalten?
    PC_HERO: Ja.
    Jeroth: Gut. Dann stelle Deine Fragen...

    PC_HERO: Was kannst du mir über diesen Ring erzählen?
    Jeroth: Sehr vieles sogar. Wo soll ich anfangen?
    PC_HERO: Beim Anfang, wenn's recht ist.
    Jeroth: Der Anfang liegt in diesem Fall in der Zeit der Besetzung durch die Orks. Ich bin sicher, du hast bereits davon gehört.
    PC_HERO: Von der Besetzung? Durchaus. Ich habe den Rebellen geholfen, sie niederzuschlagen.
    Jeroth: Nun, obgleich dies erfreulich ist, so ist es nicht das, was ich meinte. Warst du während der Besetzung hier?
    PC_HERO: Nein. Ich kam erst gegen Ende nach Faring, als der Widerstand sich organisierte. Ich half ihnen, die Orks zu bezwingen, doch in der Schlacht oder während der Besetzung war ich nicht hier.
    Jeroth: Nun, das dürfte deine Unwissenheit erklären. Du musst wissen, nicht alle Menschen haben sich gegen die Orks aufgelehnt. In der Tat waren einige sogar recht erfreut über die Besetzung, weil sie ihnen Vorteile einbrachte.
    PC_HERO: [Ungläubig] Welchen Vorteil sollte ein Mensch darin sehen, sein eigenes Volk zu versklaven? Das ergibt doch keinen Sinn.
    Jeroth: Auf der Seite der Gewinner zu stehen ist stets profitabel.
    PC_HERO: Aber die Orks sind nicht die Gewinner.
    Jeroth: Wer kann das mit Gewissheit sagen? Ich nicht. Und du auch nicht. Solange die Orks noch in Myrtana verweilen, kann das keiner sagen.
    PC_HERO: Aber wir haben sie aus Faring vertrieben...
    Jeroth: ...und damit eine Schlacht gewonnen, nicht aber den Krieg.

    PC_HERO: Du meinst also, dass der Ring zu einer Organisation von Menschen gehört, die mit den Orks kollaborieren?
    Jeroth: Du begreifst schnell, mein junger Freund. In der Tat, die 'Organisation' arbeitet mit den Orks zusammen. Sie versorgen sie mit Informationen. Über Stellungen, Geheimnisse, Personen. Und die Orks versorgen sie mit Macht.
    PC_HERO: Macht?
    Jeroth: Hast du dich nicht gefragt, warum bei der Besetzung manche Menschen besser behandelt wurden als andere? Warum manche Personen einfach verschwanden, als hätten sie nie existiert, während andere ihren Besitz übernahmen?
    Jeroth: Warum die Orks immer wieder Widerstandszellen ausheben konnten? Sie hatten ihre Augen und Ohren überall.

    PC_HERO: Gibt es diese 'Organisation' noch?
    Jeroth: Oh, in der Tat. Sie existiert noch. Aber die Faring-Zelle gleicht nach der Befreiung durch die Rebellen mehr einer schlecht organisierten Verbrecherbande als einer Geheimorganisation.
    Jeroth: Ihre Anführer sind nach Gotha geflohen und haben nur ihre Stellvertreter hier zurückgelassen. Unbekannte Leute. Unverdächtige Leute.
    Jeroth: Sie stellen für Faring keine Bedrohung dar.

    PC_HERO: Woher weißt du das alles?
    Jeroth: Ich war einer von ihnen.
    PC_HERO: [bedrohlich] Wie darf ich das verstehen?
    Jeroth: Nun, ich arbeitete für die Rebellen. Die Organisation hatte ihre Spitzel bei den Widerständlern, wir hatten unsere Spitzel bei ihnen. Ich habe es bis zu einer beachtlichen Position gebracht. Dann kam der große Umsturz.
    PC_HERO: Was geschah dann?
    Jeroth: Was wohl? Ich ging, so lange ich noch konnte. Ich bin zu alt dafür, um jeden Morgen mit der Angst aufzuwachen, ein Messer könnte in meiner Brust stecken. Sei es von der Organisation oder den Rebellen.

    PC_HERO: Und was hat das alles mit diesem Ring zu tun?
    Jeroth: Der Ring ist ihr Zeichen. Wo hast du ihn überhaupt her?
    PC_HERO: Ich habe ihn vom Waffenhändler gestohlen.
    Jeroth: Von Edin? Der arme Kerl ist doch immer so ängstlich gewesen, wenn es darum ging, enttarnt zu werden.
    Jeroth: [hämisch] Er wird die nächste Zeit nicht mehr ruhig schlafen können.
    Jeroth: Ich habe dir sehr viele Fragen beantwortet, nun musst du mir auch eine gewähren: Warum interessiert es dich eigentlich?

    PC_HERO: Ich verfolge zwei Personen, die ein Artefakt gestohlen haben sollen. Eine junge Frau namens 'Helen', sowie ein unbekannter Mann mit Kapuzenmantel.
    Jeroth: [überrascht] Helen? Ich hätte nicht gedacht, dass sie einmal als Taschendiebin enden würde. Sie war eine der Besten, wenn es um das Beschaffen von Informationen ging, aber eigentlich war sie in Gotha stationiert.
    PC_HERO: Sie kennen sie?
    Jeroth: Flüchtig. Wie gesagt, sie war in Gotha stationiert. Sie kam nur zwei- oder dreimal nach Faring, jedes Mal inkognito.
    PC_HERO: Was hat es mit ihrem Halsring auf sich?
    Jeroth: Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Ich vermute ja, dass er ihre magische Kraft steigert, aber ich bin mit nicht sicher.
    Jeroth: Einer unser Jungs hatte Gerüchten zufolge das Geheimnis dieses Ringes herausgefunden.

    PC_HERO: Welcher Jungs? Rebellen oder Organisation?
    Jeroth: Organisation. Er meinte, er würde das Geheimnis lüften, doch er meldete sich nicht mehr. Zwei Tage darauf haben die Orks ihn aus dem Brunnen gefischt. Tot. Eine Verbrennung in der Brust.
    Jeroth: Entweder, er wollte eine brennende Fackel umarmen oder er wurde von einem Feuerball getroffen. Keine der beiden Möglichkeiten sagt mir zu...
    Jeroth: Wie kommst du eigentlich auf sie? Normalerweise verhält 'Helen' sich geschickt genug um nicht aufzufallen.

    PC_HERO: Sie arbeitet mit einem Mann zusammen. Einem unbekannten mit Kapuzenmantel. Er hat dem Artefakthändler eines seiner Verkaufsstücke gestohlen. Der Waffenhändler hat die beiden danach zusammen gesehen.
    Jeroth: [schmunzelt] Was dann bedeuten würde, dass der arme Kerl dich auf die Spur von 'Helen' gesetzt hat, was wiederum zu seiner eigenen Enttarnung führte. Dieser Idiot ist bereits so dämlich, dass es ihm weh tun muss...

    PC_HERO: Was hat es mit dem Mann auf sich?
    Jeroth: Das weiß ich nicht. Vielleicht gehört er zur Organisation, vielleicht zu einer anderen Macht... das ist entweder sehr gut oder sehr schlecht für uns alle...

    [Wenn man die Aufgabe „Zur räudigen Hündin“ gelöst hat wird folgende Dialogoption freigeschaltet]:
    PC_HERO: Ich war in der Bar „Zur räudigen Hündin“. 'Helen' hat dort über ein Wochenende lang gearbeitet. Nach der Befreiung. Das ergibt doch keinen Sinn! Warum sollte sie ihre Tarnung fallen lassen?
    Jeroth: Hat sie ihre Tarnung denn fallen lassen? Auf ihren Besuchen hat sie fast nie jemand gesehen. Die wenigen sind jetzt untergetaucht oder in Gotha. Es kannte sie keiner.
    Jeroth: Und da sie nach der Befreiung keinen Zugriff mehr auf die örtlichen Geldquellen der Organisation hatte, musste sie sich wohl auf andere Art und Weise welches beschaffen.


    PC_HERO: Ich muss die beiden finden, was sollte ich deiner Meinung nach jetzt unternehmen?
    Jeroth: Nun, 'Helen' gehört nach wie vor zur 'Organisation'. Vielleicht solltest du dort nach Hinweisen suchen...
    PC_HERO: Ich brauche einen Namen, den Rest erledige ich selbst.
    Jeroth: Nun, wenn du meinst. Versuche es mit Garibaldi. Sage ihm, du kämest als Unterstützung von Gotha, Jeffray würde dich schicken. Sobald du sein Vertrauen gewonnen hast, wirst du sicherlich mehr erfahren.
    PC_HERO: Wo finde ich Garibaldi?
    Jeroth: Er ist ein angeseher Kaufmann. Du solltest ihn in seinem Haus im östlichen Teil der Stadt finden.

    PC_HERO: Danke für deine Hilfe.
    Jeroth: Und noch etwas: Sobald du dich in die 'Organisation' eingeschleust hat, versuche, möglichst viel Schaden und Verwirrung anzurichten.
    Jeroth: Garibaldi hat sofern ich mich erinnere, eine Liste seiner Mitarbeiter sicher in einer Truhe in seinem Haus. Damit könnte man die Ganze Organisation hochgehen lassen. Den Schlüssel trägt er jedoch immer bei sich.
    Jeroth: Doch bedenke: Wenn du ihn überwältigst, kommst du nicht mehr an deine Informationen, du solltest also versuchen, auf friedliche Weise an den Schlüssel zu kommen...

    Choise 1: Das werde ich...
    Choise 2: Friedliches Vorgehen... bei einem Kriegsverbrecher?

    Choise 1:
    PC_HERO: Das werde ich.
    Jeroth: Gut.

    Choise 2:
    PC_HERO: Friedliches Vorgehen... bei einem Kriegsverbrecher?
    Jeroth: Auch wenn es dir widerstreben mag, manchmal führt der sichere Weg nicht direkt durch die Wand. Du wirst sehr viel mehr erreichen können, wenn du mit bedacht vorgehen wirst...

    PC_HERO: Auf wiedersehen...
    Jeroth: Diese Zelle ist geschwächt, hat ihre Köpfe verloren und keine Orks, die ihr den Rücken deckt. In solchen Zeiten kann ein Einzelner sehr viel erreichen...
    Jeroth: Es wird Zeit, diese verdammten Kollaborateuren den Garaus zu machen!
    PC_HERO: Verstehe. Ich werde sehen, was sich machen lässt...

    Tagebucheintrag: Die Organisation
    Jeroth war recht mitteilsam, was die Organisation angeht. Vermutlich eine persönliche Rechnung. Bei der Organisation handelt es sich um eine Menschenvereinigung, die mit den Orks kollaboriert. Womöglich waren sie für die Einnahme der Stadt mitverantwortlich. Die 'Organisation' hat ihren Hauptsitz in Gotha, Faring war nur ein Ableger. Die Anführer der Faring-Zelle sind bei der Befreiung nach Gotha geflohen, weshalb die 'Organisation' in Faring unorganisiert und isoliert ist. Idealbedingungen, um einiges an Chaos anzurichten.

    Zielperson 'Helen' war scheinbar ein hochrangiges Mitglied der 'Organisation'. Sie kam angeblich mehrmals von Gotha nach Faring. Um sie schien sich selbst innerhalb der Organisation ein Geheimnis zu hüllen, nicht nur was diesen seltsamen Halsring betrifft. Laut Jeroth war sie bereit, eigene Leute zu töten um dieses Geheimnis zu waren.

    Über den Unbekannten konnte ich nichts in Erfahrung bringen. Jeroth scheint sich mit der Struktur der Organisation recht gut auszukennen. Wenn selbst er nichts über ihn weiß, steht der Unbekannte entweder Abseits dieser Kollaborateure oder er ist zu wichtig, als dass ihn ein Mitarbeiter seiner eigenen Organisation, ungeachtet des Ranges, identifizieren dürfte.

    Ich sollte zuallererst versuchen, das Vertrauen einiger der Organisationsmitglieder zu erwerben, womöglich erfahre ich etwas über den Diebstahl des Artefakts von [Artefakthändler]. Dazu sollte ich mich beim Kaufmann 'Garibaldi' melden. Er hat eine Wohnung im Osten der Stadt. Ich soll angeben, ein Mann namens 'Jeffrey' würde mich schicken. Ist das die richtige Spur oder eine ausgeklügelte Falle?

    Garibaldi besitzt eine Liste mit Namen der Organisation. Er verwahrt sie in einer Truhe in seiner Wohnung. Der Schlüssel befindet sich stets bei ihm. Vielleicht sollte ich mir das Teil einfach schnappen und anfangen, mir die Kerle einzeln vorzunehmen.

    Ich sollte dennoch in jedem Fall den Bronzering dabei haben, wenn ich authentisch wirken möchte. Nicht dass ich mich vorzeitig durch meine eigene Unachtsamkeit verrate...

    Man begibt sich also zu Garibaldi. Er befindet sich in seinem Haus im Osten der Stadt. Das primäre Missionsziel ist es, Informationen über den Diebstahl herauszufinden. Das sekundäre Missionsziel ist es, Die Organisation zu schwächen und aufzudecken.
    Man hat dabei drei mögliche Vorgehensweisen: Die einfache, die aggressive und die vorsichtige. Man entscheidet sich bei der Vorstellung für eine der beiden. Wenn etwas schief laufen sollte, kann man Garibaldi immer noch töten. Er hat bei sich einen Schlüssel für seine private Truhe, in welcher sich Unterlagen befinden, die zusammen mit der Nebenaufgabe „Zur räudigen Hündin“ ausreichen, um die Aufgabe „Nachforschungen“ zu beenden.

    Die einfache besteht darin, Garibaldi einfach zu töten. Dies hat jedoch je nach Tatort folgenschwere Konsequenzen.

    Die aggresive Vorgehensweise besteht darin, sich als hochrangiger Gesandter von Gotha auszugeben. Man muss dabei weniger der einfacheren Aufgaben erledigen, sondern bekommt wichtigere Aufträge zugeschanzt, sowie erweiterten Zugang zu Informationen. Dafür ist diese Vorgehensweise risikoreicher: Wenn man sich verspricht oder die falsche Entscheidung trifft, ist es um einen geschehen und man hat nur noch die Möglichkeit, Garibaldi zu töten um die Aufgabe abzuschließen.

    Die vorsichtige Vorgehensweise besteht darin, sich als niederrangiger Mitarbeiter der Organisation auszugeben. Diese Vorgehensweise hat nur wenige Risiken, dafür braucht man recht lange für ihre Lösung. Man muss mehr Drecksarbeit und Botengänge erledigen, man kann weniger Chaos anrichten, und kann später weniger Mitarbeiter der Organisation identifizieren, um sie zu stellen.

    Man findet Garibaldi sowohl am Marktplatz, wo er einen Stand mit kostbaren Gütern führt, als auch im Wirtshaus, und auch in seiner Wohnung. Der Ort, an welchem man ihn trifft, ist entscheidend dafür, wie es weitergeht.

    PC_HERO: Du bist Garibaldi?
    Garibaldi: [übertrieben erfreut] In der Tat, der bin ich. Was kann ich für dich tun, mein Freund?

    Choise A: Sterben
    Choise B: Jeffrey schickt mich. Er braucht einen Statusbericht und schickt mich als Unterstützung.
    Choise C: Ich bin die Unterstützung aus Gotha.

    Zuerst die „einfache“ Vorgehensweise, Choise A.

    PC_HERO: Sterben.
    Garibaldi: Das soll ein Scherz sein, oder?
    PC_HERO: [zieht die Waffe] Du hast mit den Orks kollaboriert. Du hast diese Stadt verraten. Du hast all diese Menschen hier Verraten.
    PC_HERO: Du hast die Menschheit an ihren größten Feind verraten. Nein, dies ist kein Scherz, Garibaldi.
    PC_HERO: Hast du noch irgendwelche letzten Worte, bevor ich dich töte?
    Garibaldi: [Zieht die Waffe] Wenn es denn so sein soll, so werde ich dich mitnehmen. Stirb, Bastard!

    Tagebucheintrag: Die Organisation
    Ich bin an Garibaldi herangekommen und habe ihn gestellt. Nun sollte ich dem ein Ende machen...

    Nun ist es entscheidend, an welchem Ort man sich befindet.

    Hat man ihn in seiner Wohnung herausgefordert, so muss man sich zusätzlich mit drei seiner Leibwächtern anlegen, um ihn zu erwischen, danach sollte man schnell den Schlüssel zur Truhe nehmen, die Wohnung ausplündern und verschwinden, denn 10 Minuten nach dem Tode der vier kommt eine Wache in die Wohnung, die einen ins Gefängnis begleitet.

    Matheus: Was machst du hier, Fremder?
    PC_HERO: Ich...
    Matheus: Hier liegen vier Leichen, und die Wohnung sieht ausgeraubt aus. Wirst du mich freiwillig zum Gefängnis begleiten?

    Choise 1: Ja.
    Choise 2: Nein.

    Im Falle von „Ja“ begibt man sich freiwillig in die Zelle. Im Falle von „Nein“ wird man von ca. vier Wachen mit immortal-Flag, die vor der Tür standen und nun reinstürmen, niedergeknüppelt.
    In beiden Fällen befindet man sich danach in der Zelle wieder.

    Hat man Garibaldi am Marktplatz herausgefordert, so ist man, gelinde ausgedrückt, am hinteren unteren Ende des Verdauungstraktes. Am Marktplatz befinden sich nämlich neben Garibaldi auch Stadtwachen und zahlreiche Zivilisten. Sollte es zu einem Kampf kommen, so werden die Zivilisten zu ihren Häusern rennen (bzw. einfach woanders hin, sofern sie kein Haus haben) und die Wachen werden einen ebenfalls angreifen, jedoch erst nach Garibaldis Tod. Sie sind jedoch nicht unsterblich. Man sollte sie aber dennoch nicht töten, sofern man noch vorhat, das Spiel weiterzuspielen.
    Die richtige Vorgehensweise ist es, Garibaldi zu töten, wenn möglich den Schlüssel seiner Truhe zu plündern und sich dann von den Wachen erschlagen zu lassen.

    Wenn man sich im Wirtshaus befand, muss man sich lediglich mit ein paar Gästen herumprügeln, danach wird man jedoch von einer hereinstürmenden Wache niedergeschlagen und in die Zelle Gebracht. Die Wache kommt erst nach Garibaldis Tod herein und haut einen mit einem Schlag um, dies ist ein geskriptetes Event.

    Man wacht in jedem der Fälle, in welchen man geschnappt wurde in einer Zelle wieder auf. Sofern man keinen anderen getötet hat, kann man sich noch herausreden, indem man einfach die Wahrheit sagt, nämlich, dass Garibaldi der Leiter einer Kollaborateurenorganisation war. Man wird danach freigesprochen, muss aber ab sofort bei in Faring verübten Verbrechen höhere strafen zahlen.
    Wenn man auf dem Markt auch nur eine Person mehr getötet (getötet, nicht niedergeschlagen) hat, dann wird man exekutiert.
    Zur Exekution wird ein dementsprechend passender Screen wie bei einem Kapitelwechsel einblenden, bei welchem der Spieler am Galgen hängt.

    Dialog in der Zelle:

    PC_HERO: Was ist... wo bin ich?

    [Bei Tatort = Marktplatz und Opfer > 0]
    Zellenwache: Du bist im Gefängnis. Du hast am Marktplatz ein Massaker angerichtet. Auf dieser Straftat steht der Tod. Die Strafe wird Morgen vollstreckt...
    PC_HERO: Aber ich...
    Zellenwache: Schweig, Häftling.

    [Bei Tatort = Wohnung und Opfer > 0]
    Zellenwache: Du bist im Gefängnis. Du hast im Wirtshaus ein Massaker angerichtet. Auf dieser Straftat steht der Tod. Die Strafe wird Morgen vollstreckt...
    PC_HERO: Aber ich...
    Zellenwache: Schweig, Häftling.

    [Bei Tatort = Wirtshaus und Opfer > 0] (nur, wenn man nach der Stellung nicht kooperiert und es beim folgenden Kampf schaffen sollte, auch noch andere Menschen zu töten. Fast nicht möglich, da die Wachen unsterblich sind, aber dennoch machbar.)
    Zellenwache: Du bist im Gefängnis. Du hast Ein Haus ausgeraubt und dabei vier Männer getötet. Danach hast du dich unserer Stadtwache widersetzt und auf der Straße ein Massaker angerichtet. Auf dieser Straftat steht der Tod. Die Strafe wird Morgen vollstreckt...
    PC_HERO: Aber ich...
    Zellenwache: Schweig, Häftling.

    In diesen drei Fällen wird man auf jeden Fall hingerichtet.

    [Bei Tatort = Marktplatz und Opfer = 0]
    Zellenwache: Du bist im Gefängnis. Du hast einen Mann auf dem Markt getötet. Garibaldi. Auf dieser Straftat steht der Tod.
    Zellenwache: Hast du noch etwas zu deiner Rechtfertigung zu sagen?

    [Bei Tatort = Wohnung und Opfer = 0 und Widersetzt = Nein]
    Zellenwache: Du bist im Gefängnis. Du hast Ein Haus ausgeraubt und dabei vier Männer getötet.
    Zellenwache: Hast du noch etwas zu deiner Rechtfertigung zu sagen?

    [Bei Tatort = Wohnung und Opfer = 0 und Widersetzt = Ja]
    Zellenwache: Du bist im Gefängnis. Du hast Ein Haus ausgeraubt und dabei vier Männer getötet. Danach hast du dich unserer Stadtwache widersetzt.
    Zellenwache: Hast du noch etwas zu deiner Rechtfertigung zu sagen?

    [Bei Tatort = Wirtshaus und Opfer = 0]
    Zellenwache: Du bist im Gefängnis. Du hast einen Mann während einer Kneipenschlägerei getötet. Garibaldi. Auf dieser Straftat steht der Tod.
    Zellenwache: Hast du noch etwas zu deiner Rechtfertigung zu sagen?

    Choise 1: Er hatte es verdient!
    Choise 2: Er war der Führer einer kriminellen Vereinigung!
    [Wenn Tatort = Wirtshaus]
    Choise 3: Ich war angetrunken!

    Choise 1:
    PC_HERO: Er hatte es verdient!
    Zellenwache: [schüttelt den Kopf] Armer Irrer...

    [Es folgt die Exekution.]

    Choise 3:
    PC_HERO: Ich war angetrunken!
    Zellenwache: Man betrinkt sich nicht, wenn man eine Waffe bei sich führt. Dein Alkoholismus mag vielleicht ein Grund sein, aber nicht die Entschuldigung. Man wird dich Morgen hinrichten...

    [Es folgt die Exekution.]

    Choise 2:
    PC_HERO: Er war der Führer einer kriminellen Vereinigung!
    Zellenwache: Wie auch immer. Also, du wirst morgen hinge...
    Zellenwache: [hellhörig] Moment bitte, wie war das eben?
    PC_HERO: Er war der Führer einer kriminellen Vereinigung.
    Zellenwache: Was für eine Vereinigung?
    PC_HERO: Orkkollaborateure.
    PC_HERO: Hast du dich nicht gefragt, warum bei der Besetzung manche Menschen besser behandelt wurden als andere? Warum manche Personen einfach verschwanden, als hätten sie nie existiert, während andere ihren Besitz übernahmen?
    Zellenwache: Du warst nicht während der Besetzung hier, das wüsste ich. Woher willst du...
    PC_HERO: Frag den alten Jeroth. Er war ein Spitzel in der 'Organisation'. Befrage deine Vorgesetzten über ihre Existenz. Edin, der Waffenhändler ist einer von ihnen.
    Zellenwache: Alles nur Verzweifelte Lügen eines verurteilten Häftlings. Hast du keine Beweise?

    [Wenn PC_HERO_hat_Liste = Wahr]
    PC_HERO: Hier ist eine Liste mit Namen. Gib' sie deinem Vorgesetzten.
    Zellenwache: Wo hast du sie her?
    PC_HERO: Aus Garibaldis Wohnung. Vergleiche die Handschrift.
    Zellenwache: Das werde ich. Gnade dir Innos, dass du Recht hast!

    Tagebucheintrag: Die Organisation
    Ich wurde erwischt. Hoffentlich genügt Garibaldis Liste als Beweis für meine Unschuld...

    [Wenn PC_HERO_hat_Liste = Falsch und PC_HERO_hat_Schlüssel =Wahr]
    PC_HERO: Dies hier ist der Schlüssel zu Garibaldis Truhe. Du solltest dort ein Dokument finden, auf welchem sich die Namen der Mitglieder der 'Organisation' befinden.
    Zellenwache: Wo hast du den Schlüssel her?
    PC_HERO: Von Garibaldi...
    Zellenwache: Das werde ich überprüfen! Gnade dir Innos, dass du Recht hast!

    Tagebucheintrag: Die Organisation
    Ich wurde erwischt. Hoffentlich findet die Zellenwache Garibaldis Liste als Beweis für meine Unschuld...

    [Wenn PC_HERO_hat_Liste = Falsch und PC_HERO_hat_Schlüssel =Falsch]
    PC_HERO: In Garibaldis Truhe solltest du ein Dokument finden, auf welchem sich die Namen der Mitglieder der 'Organisation' befinden. Den Schlüssel zur Truhe müsste er immer noch bei sich haben.
    Zellenwache: Das werde ich überprüfen! Gnade dir Innos, dass du Recht hast!

    Tagebucheintrag: Die Organisation
    Ich wurde erwischt. Hoffentlich findet die Zellenwache Garibaldis Liste als Beweis für meine Unschuld...

    Man sitzt nun einen Tag im Gefängnis. Da man nichts weiter tun kann, sollte man die Zeit bis zum nächsten Morgen einfach verschlafen. Mittags kommt jedoch der Koch, der einem einen Eintopf mit +1 Stärke bringt. Dies sollte man nicht verpassen.

    Zellenwache: Hey, du, Häftling!
    PC_HERO: Was gibt’s?
    Zellenwache: Mein Boss will dich sehen! Hier entlang!

    Man wird nun aus der Zelle gelassen, kann jedoch nur zum Offizier Kotram gehen (Aufbau des Gefängnisses ähnlich wie in Gothic 2, nach dem Zellentrakt kommt gleich die Stelle, wo Andre stehen würde. Man springt quasi direkt an die Stelle, wo man sonst gegen Ende der Nachforschungen dem Offizier Kotram von der 'Organisation' erzählen würde, nur dass man anstatt freiwillig aus Richtung Tür unfreiwillig aus Richtung Zelle kommt.
    Genaue Einzelheiten des Gesprächs später.

    PC_HERO: Ähm... hallo.
    Kortam: [abschätzend] So, du bist also der Kerl, der Garibaldi auf dem Gewissen hat.
    PC_HERO: Dürfte ich leugnen?
    Kotram: Nein.
    PC_HERO: Nun, dann trifft es zu. Ja, ich habe ihn getötet.
    Kotram: Du hast unsere Männer ganz schön in Aufruhr versetzt. Garibaldi als der Anführer einer Verbrecherbande. Das sind harte Worte.
    PC_HERO: Er war nicht der Anführer, nur der hiesige Leiter. Die Drahtzieher befinden sich in Gotha. Versteckt hinter einem Wall aus Orks.
    Kotram: Und da sollten sie vorerst auch bleiben. Wir haben hier genügend damit zu tun, die Leute zu verhaften, die auf dieser Liste standen. Ist sie vollständig?
    PC_HERO: Das könnte nur Garibaldi bestätigen.
    Kotram: Garibaldi ist tot. Das solltest gerade du wissen.
    PC_HERO: Dann werden wir es wohl nicht erfahren.
    Kotram: Wir haben den alten Jeroth die Liste gegenprüfen lassen. Er hat sie bestätigt und noch eine Hand voll Namen ergänzt.
    Kotram: Das macht mittlerweile aber auch nichts mehr, denn über die Hälfte der Personen ist bereits geflohen. Weitere sind untergetaucht. Wir haben vielleicht ein Drittel festnehmen können. Alles kleine Fische. Sie wissen nur von den Leuten in Faring, und die kennen wir bereits.
    PC_HERO: Was passiert mit den Leuten?
    Kotram: Sie werden gehängt. Das ist die Strafe für Hochverrat.

    PC_HERO: Ich brauche diese Liste.
    Kotram: Wieso?
    PC_HERO: Ich suche nach einem Artefakt, das [Artefakthändler] gestohlen wurde. Vermutlich befindet sich ein Name auf der Liste, der mir weiterhelfen könnte.
    Kotram: Und warum glaubst du, dass wir dich einfach so gehen lassen?
    PC_HERO: Ich habe eine Verbrecherorganisation aufgedeckt. Das muss doch etwas wert sein.
    Kotram: In der Tat, das ist es.
    Kotram: Wir haben eine Abschrift anfertigen lassen, für die Akten. Ich denke, die werde ich dir überlassen können.
    PC_HERO: Danke.
    Kotram: Ich lasse dich gehen, aber nur unter einer Bedingung.
    PC_HERO: Die da wäre?
    Kotram: Wenn du mehr über die Organisation erfährst, dann musst du mich informieren. Ist das klar?
    PC_HERO: Voll und ganz.

    Tagebucheintrag: Die Organisation
    Kortam hat mich gehen lassen, wenn ich ihn weiterhin über Informationen über die 'Organisation' unterrichte. Ich sollte Jeroth aufsuchen, um ihm davon zu berichten.

    Tagebucheintrag: Nachforschungen
    [Wenn Aufgabe „Zur räudigen Hündin“ noch nicht erledigt]:
    Ich habe nun eine Liste mit Namen. Ich sollte weitere Nachforschungen anstellen, um herauszufinden, zu welchem 'Helen' und der Unbekannte gewollt haben können.

    [Wenn Aufgabe „Zur räudigen Hündin“ bereits erledigt]:
    Ich habe nun auch einen Namen: 'Elem' Er befindet sich anscheinend in Braga. Da 'Helen' mit dem Unbekannten ebenfalls nach Braga wollte, scheint das meine Anlaufstelle zu sein. Ich sollte [Artefakthändler] davon unterrichten.

    Am Ende des Gespräches mit Kotram wird man freigelassen, die Liste bekommt man ebenfalls, für weitere Ermittlungen. Man ist also wieder dort, wo man quasi wäre, wenn man alles richtig gemacht hätte (Garibaldi in seiner Wohnung getötet und mit den Sachen abgehauen). Man kann Garibaldi nun leider nicht mehr ausfragen, daher muss die Information von Ashley, 'Helen' wolle nach Braga, ausreichen. Man findet noch einen Namen auf der Liste, versehen mit dem Kommentar Braga. Man hat nun also eine Stadt und eine Person als Ziel. Man berichtet Nun Jeroth und [Artefakthändler] vom Ausgang der Nachforschungen.

    [Wenn man nur die Liste hat]:
    [Artefakthändler]: Was machen die Ermittlungen?
    PC_HERO: Sie machen Fortschritte. Ich habe nun eine Liste mit Namen, zu denen die Beiden gewollt haben können.
    [Artefakthändler]: Bist du sicher, ob sie korrekt ist?
    PC_HERO: Ich hoffe es.
    [Artefakthändler]: Dann solltest du diesen Hinweis besser aus anderer Quelle bestätigen lassen. Es gibt sicher noch andere Spuren, die man verfolgen kann...
    PC_HERO: Ich arbeite dran.

    [Wenn man nur den Ort kennt]:
    [Artefakthändler]: Was machen die Ermittlungen?
    PC_HERO: Sie machen Fortschritte. Ich habe nun den Ort wo die beiden hinwollten. Eine Hure erzählte es mir.
    [Artefakthändler]: Bist du sicher, ob sie vertrauenswürdig ist?
    PC_HERO: Nicht wirklich.
    [Artefakthändler]: Dann solltest du diesen Hinweis besser aus anderer Quelle bestätigen lassen. Es gibt sicher noch andere Spuren, die man verfolgen kann...
    PC_HERO: Ich arbeite dran.

    [Wenn man beides kennt]:
    [Artefakthändler]: Was machen die Ermittlungen?
    PC_HERO: Sie machen Fortschritte. Ich habe nun den Ort und einen Namen. Ich werde mich nach Braga begeben.
    [Artefakthändler]: Das ist Prima! Wirklich! Ich hoffe, du findest meine Steintafel.


    Jeroth: Ich habe schon von deiner 'Heldentat' gehört.
    PC_HERO: Ist dem so?
    Jeroth: Was hast du dir eigentlich dabei gedacht, Garibaldi einfach so zu töten?

    [wenn Tatort = Marktplatz]
    Jeroth: Noch dazu auf offener Straße!

    PC_HERO: Er hatte es verdient!
    Jeroth: Ja, verdammt noch mal! Er hatte es verdient! Aber nicht nur er. Über Garibaldi hätten wir an die Hintermänner herankommen können!
    PC_HERO: Kotram hat die Liste...
    Jeroth: … eine Liste mit kleinen Fischen! Die hohen Tiere befinden sich in Gotha, Garibaldi ist tot und die wenigen, die etwas wissen könnten sind auf und davon!
    PC_HERO: Ich werde sie finden, und wenn ich ganz Gotha dafür niederbrennen muss...
    Jeroth: Alles zu seiner Zeit, mein Freund. Du solltest deine Spur nach Braga weiterverfolgen.
    Jeroth: Melde dich bei mir, wenn du wieder in Myrtana bist.
    PC_HERO: Das werde ich...

    Tagebucheintrag: Die Organisation
    Jeroth war über meine Lösung des Problems nicht grade sonderlich erfreut, das ist jedoch nicht mein Problem. Ich werde mich noch früh genug um die Kollaborateure kümmern.
    Braga hat vorrang...

    [Ende der Aufgabe: Die Organisation]

    Die richtige Lösung wäre es, Garibaldi in seiner Wohnung zu töten und dann schnell abzuhauen.
    Man übergibt Offizier Kotram nun evtl. die Liste, damit er die Mitarbeiter hochnehmen kann (in diesem Falle gibt es obendrein noch Kopfgeld pro Nase), erstattet Jeroth Bericht darüber, dass man die Organisation hochgehen lassen hat (Aufgabe: „Die Organisation“ abgeschlossen) und berichtet [Artefakthändler] darüber, dass man jetzt den Namen einer Stadt und einer Person hat (Aufgabe: „Nachforschungen“ abgeschlossen, Aufgabe: „Der Unbekannte von Braga“ angenommen).
    Dies wäre das Ende des ersten Aktes der Aufgabe im Schnelldurchlauf.

    Variante von Kotrams Dialog, wenn man nicht gefasst wurde:

    PC_HERO: Offizier Kotram?
    Kotram: Wer will das wissen?
    PC_HERO: Irrelevant. Ich habe wichtige Informationen...
    Kotram: Über was?
    PC_HERO: Die Organisation.
    Kotram: [schaut sich unsicher um] Bist du sicher? Was für Informantionen?
    PC_HERO: Ich habe hier eine Liste. Die Namen darauf sind alles Mitglieder der Organisation.
    Kotram: [hektisch] Gib das her!
    Kotram: [hocherfreut] Bei Innos Flamme! Ich kenne einige dieser Mistkerle! Bist du dir sicher, dass die Liste echt ist?
    PC_HERO: Zu einhundert Prozent.
    Kotram: Dann ist für uns beide ein denkwürdiger Tag! Nach diesem Fang werde ich befördert und du bekommst ein saftiges Kopfgeld ausgezahlt!
    Kotram: Komm' morgen wieder, bis dahin sollten wir die Kerle gefangen haben!
    PC_HERO: Das werde ich.

    Der größte Teil der 'Organisation' ist jedoch bereits über alle Berge, weil sich der Tod Garibaldis bereits herumgesprochen hat. Die Beförderung Kotrams bleibt aus, weshalb er nicht bei bester Stimmung ist. Man bekommt nur 25% des ursprünglichen Kopfgeldes.

    PC_HERO: Was neues?
    Kotram: Allerdings. Wir haben eine große Suchaktion gestartet, aber nur die kleinen Fische bekommen. Die meisten sind wohl geflohen.
    PC_HERO: Das ist äergerlich.
    Kotram: Oh ja. Etwa ein Viertel der Liste haben wir schnappen können. Kleine Waffenschieber, Taschendiebe, Buchhalter. Du bekommst X*5 Gold, X Gold pro Nase.
    PC_HERO: Vielen Dank.
    Kotram: Ich muss dich noch bitten, mit niemanden darüber zu sprechen. Die Sache muss unter allen Umständen geheim bleiben!
    PC_HERO: Verständlich. Ich werde nichts verraten.
    Kotram: Gut. Ich habe zu tun.

    Tagebucheintrag: Die Organisation
    Kotram hat viele der Verbrecher einfangen können, aber der Großteil ist geflohen. Ärgerlich, diese paranoiden Angsthasen haben mich um eine schöne Stange Gold gebracht.
    Jeroth war über meine Lösung des Problems nicht grade sonderlich erfreut, das ist jedoch nicht mein Problem. Ich werde mich noch früh genug um die Kollaborateure kümmern.
    Braga hat vorrang...

    [Ende der Aufgabe: Die Organisation]


    Die zweite Vorgehensweise ist die aggressive Vorgehensweise. Bei dieser Vorgehensweise gibt man vor ein hochrangiger Vertreter der 'Organisation' aus Gotha zu sein. Bei dieser Vorgehensweise muss man Weniger Kämpfen als bei der brutalen Lösung, man muss auch keine Botendienste erledigen. Diese Vorgehensweise ist eher dialogbezogen, weil man Garibaldi öfters zurechtweisen muss. Garibaldi verfügt über einen „Vertrauenszähler“, dass heißt, bei jeder falschen Bemerkung vermutet er, dass man nicht der ist, der man vorgibt zu sein, während man bei einer richtigen Bemerkung hochgesetzt wird. Richtig gelöste Aufgaben setzen den Zähler ebenfalls hoch. Sobald dieser Zähler eine Marke überschritten hat, vertraut er einem vollkommen, sobald der Zähler eine bestimmte Marke unterschritten hat will er einen töten. Wenn man am Ende der Questreihe die Obermarke noch nicht erreicht hat, will er einen ebenfalls töten. An dieser Stelle geht das Spiel weiter wie bei Option A, wo man ihn direkt angreift. Das Risiko besteht hierbei darin, dass man zu wenig über die 'Organisation' weiß, um stets korrekt antworten zu können. Auch ist es nicht immer offensichtlich, welche Antwort die korrekte ist.

    Die Aufgabe beginnt mit einem „Bewerbungsgespräch“ mit Garibaldi. Dies ist kein Bewerbungsgespräch im eigentlichen Sinne, da keine Fragen gestellt werden. Man muss lediglich eine Konversation hinter sich bringen.

    Sobald Garibaldi einem vertraut, bekommt man die Aufgabe, die höhergestellten Mitarbeiter von Faring einer Inspektion zu unterziehen. Man bekommt dafür die Liste aus seiner Truhe.
    Man kann nun entweder die Aufgabe erledigen, oder die Liste gleich Offizier Kotram übergeben.

    Vertrauenszähler = 0

    Choise A:
    PC_HERO: [den Ring zeigen] Jeffrey schickt mich. Er braucht einen Statusbericht und schickt mich als Unterstützung.
    Garibaldi: [überrascht] Jeffray benötigt einen Statusbericht? Ich hätte nicht gedacht, dass es so schlimm ist.

    Choise 1.1: Vermutlich läuft hier alles nicht mehr so reibungslos wie früher?
    Choise 1.2: Wie schlimm ist es denn?
    Choise 1.3: Man sollte stets alle Quellen in betracht ziehen.

    Choise 1.1:
    PC_HERO: Vermutlich läuft hier alles nicht mehr so reibungslos wie früher, als die Orks noch das sagen hatte?
    Garibaldi: Oh ja, dass kannst du laut sagen mein Freund. Aber wenn selbst Jeffrays geheime Informanten weniger bringen als ein Statusbericht, muss die Lage hier in Faring verzweifelter sein, als ich annahm.

    PC_HERO: [erzürnt] Du nahmst an? Jeffray hat dich befördert, damit du die Lage unter Kontrolle hältst, nicht um Vermutungen darüber anzustellen, wie weit sie eskaliert ist.
    Garibaldi: Wie kannst du es wagen, so mit mir zu reden? Noch habe ich hier das Sagen!

    […]

    Die risikolose Lösung ist es, Garibaldi einfach zu erzählen, man sei die Unterstützung von Gotha. Diese Variante ist die risikoarmste, weil man lediglich eine Hand voll Botengänge erledigt, um auf die Gelegenheit zu warten, Garibaldi seinen Schlüssel abzunehmen.
    Man bekommt auch gleich den ersten Botengang aufgehalst: Man soll ein Päckchen vom Waffenhändler abholen und dem Fischhändler am Hafen bringen.
    Als nächstes benötigt Garibaldi einen Brief, den ein Bote aus Gotha ihm überbringen sollte. Außerhalb der Stadt findet man seine Leiche Am Wegesrand, überfallen von Goblins. Der Leitgoblin trägt den Brief bei sich.
    Die nächste Aufgabe verlangt einem eher wenig ab: Man soll Besorgungen für ein Festessen zusammenstellen, weil (laut Brief) die Ankunft einer Hochrangigen Mitarbeiterin der Organisation bevorsteht. Man besorgt vom Markt Fisch, Käse, Fleisch, Brot, und Wein. Anschließend kann man Garibaldi auf das Datum des Briefes hinweisen, weil der Bote recht lange vor sich hingefault hat. Die Person (man erfährt später: es war 'Helen') ist bereits wieder abgereist. Da Garibaldi nicht am Treffpunkt war, ist sie scheinbar davon ausgegangen, er wäre geschnappt worden.
    Als nächstes soll man ihm Wein besorgen, orkischen Blutwein.
    Der Gastwirt hat keinen auf Lager, kann einem aber welchen brauen, wenn man ihm die Zutaten besorgt: Fleisch, Feuerkraut, Feuernessel, roten Pfeffer, sowie einen Heiltrank.
    Nachdem man Garibaldi nun betrunken gemacht hat, kann man ihm unauffällig den Schlüssel aus der Tasche klauen und die Truhe plündern, während er volltrunken durch die Straßen zieht.


    Nach Akt 1 "Nachforschungen" geht es weiter mit Akt 2 "Die Wüste", welcher in Varant (Kapitel 4) angesiedelt ist.

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Akt 2: Die Wüste
    In Braga stellt man nach seiner Ankunft ebenfalls Nachforschungen an, jedoch sind diese nicht so aufwendig wie in Faring, da der Unbekannte hier ein angesehener Assasine ist, der sich in letzter Zeit jedoch merkwürdig verhalten hat. Man findet schnell heraus, dass er in der Wüste in einer Höhle ein Versteck besitzt. Man sucht ihn nun auf und stellt ihn zur Rede, wobei man recht schnell erfährt, dass der Unbekannte größenwahnsinnig ist, da er mit dem Artefakt die Herrschaft über Varant an sich zu reißen gedenkt. Auch die Erwähnung eines bekannten Schwarzmagiers, der dabei größere Chancen hätte, bringt ihn nicht zur Vernunft.
    Auch hier gibt es zwei Optionen: Man tötet ihn oder arbeitet mit ihm zusammen.
    Hierbei spielt Helen eine tragende Rolle, da sie einem Dämonen namens „Xad“ als Wirt dient, der demjenigen folgt, der eine bestimmte Obsidiankugel besitzt, welche sich momentan im Inventar des Unbekannten befindet.
    Wenn man diesen nun einfach tötet, hat man nun die Wahl: Will man Xad unterwerfen oder freilassen? Will man Helen retten oder lässt man Xad in ihrem Körper?
    Wenn man Xad mithilfe der Kugel unterwirft, folgt er einem als Kämpfer, tut jedoch nichts anderes als stumpfes Kämpfen. Lässt man ihn frei, so ist er kein Party-Mitglied mehr, steht einem jedoch an späteren Stellen der Neben- (und möglicherweise auch Hauptstory) mit Rat und Tat zur Hilfe.
    Wenn man Helen befreien will, so muss man Xad einen neuen Wirtskörper verschaffen. Dafür geradezu prädestiniert ist ein verletzter Orkelite, den man in einem Lager (irgendwo in Varant, wo man im Verlaufe der Haupthandlung vorbeikommt) sitzt und nicht kämpfen kann. Man legt ihn die (mithilfe der Obsidiankugel) gelösten „Fesseln“, welche man im ersten Akt noch als Schmuck bezeichnete, an und Xad wechselt seinen Wirtskörper. Hierfür hat man insgesamt drei Tage Zeit, nachdem man Helen die „Fesseln“ abgenommen hat, andernfalls entfleucht Xad ins Nirvana und man kann die nun wertlosen Fesseln dem Wassermagier in Faring geben.
    Wenn man Xad einen neuen Wirtskörper besorgt hat, steht er einem als Nahkämpfer zur Verfügung, in Helens Wirtskörper ist er Magier. Auch die späteren Hilfestellungen seitens Xad variieren mit dem Wirtskörper. Sollte man Helen befreit haben, so wird sie sich in Braga niederlassen, man findet sie später in der Taverne.
    Wenn man stattdessen mit dem Unbekannten kooperiert, kann man noch ein paar Nebenaufgaben in Braga erledigen, für ihn aus dem Tempel des Phönix ein weiteres Stück des Artefakts, welches er zu komplettieren versucht, besorgen (Xad aka Helen dient hierbei als Führer bis zum Tempel), jedoch kommt man irgendwann an einem gewissen Punkt, wo man sowohl das Artefaktstück des Händlers (oder gar den Bauplan für das mächtigere) besitzen will, sowie Xad möglicherweise von seinem Meister zu lösen gedenkt. Zu diesem Zeitpunkt kommt man nur dann weiter, wenn man dem (offenkundig wahnsinnigen) Assassinen ordentlich eins über den Schädel gibt.


    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Mit dem Artefakt bewaffnet und vielleicht auch mit Xad im Schlepptau wird man dann wieder nach Myrtana aufbrechen, wo man entweder das Artefakt vervollständigen, dem Händler sein Artefakt (sowie das andere als Bonus) bringen kann oder aber mit Xads Hilfe Gotha von der Organisation befreit und somit den Rebellen den Weg, die Stadt zu übernehmen, stark vereinfacht. Dies wäre dann Akt drei (Kapitel 5)


    Die eindeutigen Vorzüge dieser Nebenquestreihe sind meiner Ansicht nach die Wiederspielbarkeit, welche durch unterschiedliche Lösungsmöglichketien gegeben ist, sowie die direkte Anbindung an den Hauptstoryverlauf. Man könnte alternativ dazu auch eine eigene Mod um die Nebenquest schreiben, doch ich bin mir nicht sicher, ob Komplexität und Umfang dafür hoch genug ist.^^

    Ich möchte hiermit um Feedback bitten

  2. Visit Homepage View Forum Posts #2
    Kämpfer kaschade's Avatar
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    kaschade is offline
    Nachdem ich jetzt die letzte halbe bis dreiviertelstunde nur damit beschäftigt war, die Quest und die Dialoge zu lesen fällt mir dazu nur eins ein:

    WOW

    Die Story an sich finde ich schon spannend und auch Gothic-typisch: Irgendwas wurde geklaut und man muss es wiedefinden. Aber es anstatt es wie üblich einfach zu machen, hängt hinter dieser Quest ein Riesenrattenschwanz an Nebenquests, die sich über ganze 3 Kapitel hinziehen. Nicht etwa langweilige Miniquests a la "besorge mir das und du kriegst die Info", sondern durchdachte und dichte Story, die meiner Meinung nach schon eine gute Basis für eine eigene Mod wäre.
    Das tollste an der Quest: Es gibt so unglaublich viele Möglichkeiten, also insbesondere am Ende in Braga kann man soviel unterschiedliches tun, den Dämon nutzen oder verbannen, den Wahnsinnigen töten oder ihm helfen.

    Unglaublich für mich, dass du sogar für den ersten Teil die kompletten Dialoge geschrieben hast, ohne zu wissen, wie die Quest überhaupt ankommt. Ich finde sie einfach nur toll, abwechslungsreich und witzig. Mehr als einmal musste ich schmunzeln als ich den Namen des Bordells gelesen oder den verschämten Blick des Lehrlings schon vor meinem geistigen Auge gesehen habe. Vor allem die ganzen Antwortmöglichkeiten und damit folgenden Konsequenzen finde ich einfach super.

    Aber ein kleiner Kritikpunkt ergibt sich für mich: Ist das vielleicht schon etwas zu viel für eine nicht stooryrelevante Quest? Wahrscheinlich nicht

    Alles in allem eine Top-Leistung von dir, die meiner Meinung nach direkt ins Story-Wiki reinmuss

    lg kaschade

    PS: Ich freue mich schon auf die nächsten Dialoge

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  3. Visit Homepage View Forum Posts #3
    General Nodrog's Avatar
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    Nodrog is offline
    Also ich habs jetzt auch gelesen. Ich geb zu ich bin etwas verwirrt. War vielleicht doch etwas viel auf einmal.
    Es ist aber auf jeden Fall einer der besten Vorschläge, die wir hier je hatten. Vielleicht der Beste.
    Es würde mich freuen, wenn wir zusammen die Questreihe ins Wiki übernehmen.
    Vielleicht wird sie für mich dann auch verständlicher.

  4. View Forum Posts #4
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    Oruk is offline
    Erst einmal vielen Dank für das Lob.

    Ich gebe zu, es wirkt auf dem ersten Blick ein wenig verwirrend, aber ich denke, dass liegt in diesem Fall an der linearen Präsentation einer nichtlinearen Story.

    Derzeit habe ich leider aufgrund der Schule nicht genug Zeit, um die Quest ins Wiki übertragen zu können, auch die weiteren Dialoge werden sich wohl noch ein wenig hinziehen - da die Quest aber auch erst im dritten Kapitel beginnt, bleibt mir wohl noch etwas Zeit für die Vervollständigung.

    Als nächstes hatte ich mir die Detailkonzeptionierung des zweiten Aktes vorgenommen. Auch die Garibali-Dialoge im ersten Teil benötigen noch ein wenig mehr Inhalt, jedoch wollte ich mich an der Stelle mit den Details noch nicht allzusehr aus dem Fenster wagen. Dürfte ich davon ausgehen, dass der Orkkollaborateur-Plot rund um die 'Organisation' damit abgesegnet wurde?


    Für den dritten Akt hatte ich mir bisher grob gedacht, dass man zum einen Die Geschichte um das gestohlene Artefakt weiterführen sollte, und zum anderen mit der Vertreibung der Organisation aus Gotha deren Befreiung erleichtern könnte (die Befreiung von Gotha ist doch immer noch für das fünfte Kapitel angesetzt, oder?). Wichtig sind dabei natürlich die bereits vorher gefällten Entscheidungen.

    Im Falle des Artefaktes hat man die Wahl, es entweder dem Händler zurückzubringen oder einem der Magier im Kloster zu überlassen, sofern man den Unbekannten (der wird zu gegebener Zeit wohl auch einen angemessenen Namen erhalten) lediglich niedergeknüppelt hat. Klischeetypisch winkt beim Händler eine Materielle Belohnung in Form von Gold oder Gildenspezifischer Ausrüstung (ein Stärkegürtel für die Nahkämpfer z.B.), bei den Magiern im Kloster hingegen eine "geistliche", z.B. in Form von Magischen Amuletten/Ringen. Auch eine Attributssteigernde Segnung würde ich im Bereich des Möglichen sehen.
    Wenn man hingegen mit dem Unbekannten zusammengearbeitet hat und infolgedessen nun über das zweite Fragment verfügt, kann man nun entweder beide Fragmente beim Händler/ im Kloster abgeben, was natürlich eine bessere Belohnung zur Folge hat, oder aber man kann mithilfe der beiden Fragmente nach dem letzten Fragment suchen (welches sich natürlich in den Katakomben Gothas befindet, damit es wieder zu Überschneidungen im Story-Arc kommt). Wenn man die drei Teile beisammen hat, kann man sie letztendlich entweder immer noch abgeben, oder aber man versucht das Ritual, welches der Unbekannte vorhatte, nachzuvollziehen. Dafür wäre Milten geradezu prädestiniert. Hierbei könnte man beispielsweise einen Dämonen beschwören. Über den genauen Ausgang der Artefaktsuche bin ich mir noch nicht im Klaren, aber es sollte auf jeden Fall ein Finale sein, welches einer sich über drei Kapitel spannende Suche würdig ist.

    Der nächste Teil des Story-Arcs wäre die Beseitigung der Organisation in Gotha. Hierbei müssen verschiedene Entscheidungen beachtet werden:

    • Zum einen, an welche Informationen man im ersten Akt durch Garibaldi gelangt ist. Man könnte unter anderem ein paar Tipps bekommen, oder weitere Dialogoptionen.
    • Zum anderen, wie effizient man in Faring bei der Beseitigung Garibaldis war. Wenn man ihn getötet hat sind einige der betreffenden Personen geflohen und somit der Varhaftungswelle entkommen. Sie können einem nun Schwierigkeiten bereiten.


    Der nächste Punkt ist, wie man mit Xad verfahren ist. Seine Rolle hierbei ist von entscheidender Bedeutung.

    Wenn man ihn unterworfen hat, folgt er einem bis hierhin bereitwillig und ist sich auch nicht zu schade, auch mal die Drecksarbeit zu erledigen, wenn es z.B. darum geht, einen der oben erwähnten Augenzeugen verschwinden zu lassen. Gegen Ende hin drängt er einen immer wieder dazu, ihm mehr Handlungsspielraum einzuräumen, weil er noch eine eigene Rechnung zu begleichen hätte.

    Wenn man ihn freigelassen hat, trifft man ihn in der Nähe von Gotha an, wo er lagert um darüber zu meditieren, wie er vorgehen soll, da er wie oben erwähnt noch eine Rechnung mit Jeffrey, dem Anführer der Organisation, offen hat. Xad handelt hierbei also mit deutlich mehr Eigenmotivation, im Gegensatz dazu wird der Held hier einige Dinge für Xad erledigen müssen, damit dieser einem bei der Aushebung der Organisation hilft. Letztlich verfolge man das gleiche Ziel - man selbst will die Organisation zerstören, Xad will ihren Kopf tod sehen.

    Die Handlung teilt sich des weiteren noch in zwei Bereiche ein, je nach dem, ob man Xad einen Orkwirtskörper beschafft hat oder er noch in Helens Körper verweilt. Abhängig davon sieht seine Hilfestellung aus, so dass Xad als Helen die Agentenränge infiltrieren kann, um einem zu helfen, während Xad in Orkgestalt als Kampferfahrener Veteran das Kommando über einige der Orkdivisionen erhält, wodurch beispielsweise gezielt Patroullien in die irre geführt werden und bestimmte Sicherheitsbereiche der Stadt (wie auch die Tore) ungesichert bleiben können.

    Unabhängig von Wirtskörper und Kontrollstatus steht einem Xad die ganze Zeit über als Berater zur Verfügung.

    Sollte man sich im zweiten Akt zu viel Zeit mit der Suche nach einem neuen Körper für Xad gelassen haben, wodurch er zurück in den Halsreif gebannt wurde, steht er einem nicht zur Verfügung. Die Befreiung von Gotha verläuft dann genauso, wie es der Fall wäre, wenn man die Aufgabe gar nicht erst angenommen hätte.

    Am Ende kommt es in jedem zur Finalen Konfrontation mit dem Orkbesatzer der Stadt, sowie dem Anführer der Organisation. Diesbezüglich will ich meine Ideen noch nicht äußern, den einen mir zugeteilten Trialog wollte ich jedoch für die Konfrontation von Xad, Jeffrey und dem namenlosen Helden aufbewahren.


    Gruß,
    Oruk

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