Portal-Zone Gothic-Zone Gothic II-Zone Gothic 3-Zone Gothic 4-Zone Modifikationen-Zone Download-Zone Foren-Zone RPG-Zone Almanach-Zone Spirit of Gothic

 

Seite 2 von 2 « Erste 12
Ergebnis 21 bis 30 von 30
  1. Beiträge anzeigen #21 Zitieren
    Abenteurer Avatar von Crassus
    Registriert seit
    Oct 2012
    Ort
    Nordrhein-Westfalen
    Beiträge
    55
     
    Crassus ist offline
    Name: Crassus
    Alter: 19
    Rüstung: Bürgerkleidung
    Waffe: keine Waffe
    Beruf: Handwerker (Instrumentenbauer)
    Startpunkt: Thorniara
    Eigenschaften:
    - Ruhig/Gelassen
    - Würde nicht als besonders gesellig bezeichnet werden
    - Kunstfertig/Kreativ
    - Noch nicht übermäßig erfahren
    - Makaberer Humor
    - Ängstlich/Schüchtern

    Äußeres:

    - Schwarze, kurze Haare
    - Olivgrüne Augen
    - Relativ gutaussehend, aber zu Zeiten ungepflegt
    - Narben am Bein (Siehe Geschichte)
    - Raue Hände, Fingerkuppen hart von Hornhaut
    - Volle Lippen
    - Dünn, beinahe ausgemärgelt

    Vorgeschichte:

    Vor 19 Jahren gebar ein wenig angesehener Tischler einen Jungen und seine
    Frau gab ihm den Namen Crassus. Er verbrachte eine eher langweilige
    Kindheit in einer kleinen Hütte, nahe der Stadt Thorniara. Bis er 8 Jahre
    alt geworden war, erlaubten seine Eltern dem Kleinen nicht, sich in der
    Nähe der Stadt aufzuhalten, denn sie befürchteten, er könne von ominösen
    Söldnern oder ähnlich abschreckenden Menschen verdorben werden. Crassus
    war ein sehr stiller Bursche, selbst dann, wenn sein Vater ihn in
    seinem Handwerk unterrichtete. Der Junge zeigte kein wirkliches Talent
    darin, Holz zu Möbeln oder Accessoires zu verarbeiten, was letzten Endes
    dazu führte, dass sein Vater verzweifelte und anfing ihn zu schlagen.
    Tag ein, Tag aus, setzte der immer grausamer werdende Mann ihn in seine
    Werkstatt und zwang ihn zu tischlern. Machte der Junge einen Fehler,
    wurde er geschlagen. An besonders schlechten Tagen, nahm sein Vater
    sogar eine Feile zur Hand und schürfte die Beine des jungen Kindes bis
    auf das Fleisch ab, denn seine Arme brauchte er ja zum Bedienen der Gerätschaften und Werkzeuge.
    Eines Tages, kurz nach seinem 16. Namentag, so erinnerte Crassus sich,
    besuchte er mit seiner Mutter die Stadt. Während sie die vielen
    Geschäfte und Werkstätte abklapperten, fiel dem Jugendlichen eine
    bestimmten dieser auf. Ein ergrauter Mann saß auf einem Stuhl, ein
    tränenförmiges, tellergroßes Stück Holz zwischen den Beinen. Er
    schnitzte kunstvolle Verzierungen in dessen Oberfläche und als er
    geendet hatte, began er dünne Fäden am unteren Ende des Stückes zu
    befestigen. Dann steckte er ein weiteres knapp zwei Fuß langes und eine
    halbe Hand breites Holzstück in ein dafür vorgesehenes Loch am den Fäden
    entgegengesetzten Ende des Hauptstückes.
    Die Fäden befestigte er am oberen Ende des Pfahls.
    Dann zupfte er mit einem Finger an einem der Fäden und es erklang ein nicht
    so wohlklingender Ton. Crassus stand wie versteinert und mit offenem
    Mund vor der Werkstatt. DAS wollte er lernen. Nicht Holz zu Möbeln zu
    verarbeiten, sondern es zu einem Instrument zu formen, welches ein
    Musiker dann verwenden konnte, um andere Menschen mit dem Wohlklang
    glücklich zu machen, den er geschaffen hatte.
    Zuhause angekommen, stürmte er ins Zimmer seines Vaters, mit der einzigen Bitte auf den
    Lippen, dass er ihm beibringe, wie man ein Instrument baut. Seitdem
    befindet er sich weiterhin in der Lehre seines Vaters und jeden dritten
    Tag streift er durch die Stadt, um seinem Vorbild zuzusehen.

    zugelassen
    Geändert von Crassus (06.05.2016 um 22:20 Uhr)

  2. Beiträge anzeigen #22 Zitieren
    Veteran Avatar von Corèyrn
    Registriert seit
    Jun 2006
    Beiträge
    646
     
    Corèyrn ist offline
    Name: Corèyrn
    Alter: 26
    Rüstung: Bauernkleidung
    Waffe: Messer
    Beruf: Handwerker (Pergamenter)
    Startpunkt: Thorniara
    Eigenschaften:
    Corèyrn kann, wenn er sich auf ein Interesse fixiert ein unglaubliches Konzentrationsvermögen und Ehrgeiz aufweisen um mehr über das neue Interessensgebiet zu erfahren. Jedoch verfällt sein Interesse auch schnell wieder bei vielen Themen, die er dann nicht mehr weiterverfolgt. Nur wenige Themen bleiben in seinem dauerhaften Interesse.

    Während sein Interesse immer zwischen verschiedenen Wissensgebieten sprang, war sein Interesse an anderen Personen eher gering. Er liebt seine Familie, zeigt dies aber mehr in Taten als Worten. Seine wenigen Freunde schätzen ihn als zuverlässigen und guten Freund, der nur manchmal sehr eigen denkt und spricht.

    Durch seinen geringen sozialen Kontakt versteht er viele soziale Interaktionen die Andere als normal erachten nur wenig. Aber durch jahrelange Beobachtung kann er diese bis zu einem gewissen Grad gut genug imitieren um nicht zu sehr aufzufallen. Trotz seines kleinen täglichen Schauspiels normalen Verhaltens bezeichnen ihn viele als sehr stoischen Menschen der oft gelangweilt scheint, selbst wenn er mit Worten Interesse bezeugt.

    Auch erweitert sich dies stark auf seinen Umgang mit Frauen. Während seine gleichaltrigen Freunde schnell in jungen Jahren ein Interesse an Frauen entwickelten, das über Freundschaft hinaus ging, blieb sein Interesse konzentriert auf die verschiedenen Wissensgebiete die ihn gerade fesselten. Dadurch ist er in Fragen der romantischen Beziehung und Sexualität vollkommen unerfahren und vermeidet dieses Thema die meiste Zeit. Sein mangelndes Interesse an Sex, sowie das Ausbleiben einer Beziehung sieht er dabei als positive Eigenschaft, die nur manchmal unter der stoischen Fassade bröckelt wenn er allein mit seinen Gedanken nachts die Einsamkeit deutlicher fühlt, als wenn er sich ablenken kann.

    Er ist mit einfachen Dingen vollkommen zufrieden und strebt seltens nach mehr Besitz oder Status, wenn es sich nicht gerade mit seinen Interessen überschneidet. Dadurch wird ihm oft ein vollkommener Mangel an Ehrgeiz vorgeworfen. Was vollkommen stimmt, solange es nicht um das Verbessern seiner eigenen handwerklichen Fähigkeiten geht.
    Vorgeschichte:
    Corèyrn wurde auf der Insel Khorinis geboren als Sohn eines Bauern. Sein Vater lehrte ihn früh das Handwerk der Pergamentherstellung welches es aus den Häuten seiner eigenen Schafherde herstellte und an die Stadtverwaltung und Händler von Khorins verkaufte.

    Corèyrn lernte das Lesen und Schreiben jeden 6.ten Tag in der Woche im nahen Innoskloster und wuchs deswegen mit einem ehrfürchtigen Respekt vor seinem Gott Innos auf. In der Klosterschule erhaschte er Blicke auf die wunderschön illuminierten Werke zu Ehren Innos und setzte sich kurze Zeit darauf in den Kopf selber solche Werke verfassen zu wollen. Doch seine Familie brauchte ihn auf dem Hof um die Schafe zu hüten und Pergament herzustellen. Weder seine Zeit noch die kargen Spenden die er dem Innoskloster hätte darbieten können, hätten ausgereicht um seine Schreiberlehre durchführen zu können.

    Doch mit den Jahren legte er aus seinen Verdiensten immer mehr zur Seite und konnte sich einige wenige Schreiberutensilien kaufen, die er fleißig auf Schnittresten der Pergamentherstellung verwendete. Das reine Schreiben der Minuskeln und Majuskeln war jedoch weit entfernt von den illuminierten Werken des Klosters.

    Als er sein 26.tes Lebensjahr erreichte heiratete seine kleine Schwester einen guten gottesfürchtigen Mann, der den Hof übernehmen wollte. Corèyrn trat also seine Rechte auf den Hof als Erstgeborener ab und verabschiedete sich von seinen Eltern und seiner Schwester kurze Zeit später. Als Hilfskraft angeheuert auf einem der vielen Handelsschiffe verschlug es ihn auf die Insel Argaan, die Stadt Thorniara wo er hoffte mit seinem Wissen der Schreiberei und Pergamentherstellung genug zu verdienen um als Buchbinder und Illuminator in den Dienst der Kirche Innos treten zu können.

    zugelassen
    Geändert von Anne Bonny (27.05.2016 um 23:16 Uhr)

  3. Beiträge anzeigen #23 Zitieren
    Elexetor  Avatar von Tschlompf
    Registriert seit
    Mar 2016
    Ort
    Koblenz
    Beiträge
    236
     
    Tschlompf ist offline
    Name: Tschlompf
    Alter: 20
    Rüstung: keine Rüstung
    Waffe: keine Waffe
    Beruf: Dieb
    Startpunkt: Setarrif
    Eigenschaften:
    Angeberisch, gerissen, humorvoll, denkt nur an sein eigenes Wohl, egoistisch
    Vorgeschichte:
    Tschlompf ist ein ganz normaler Bürger im Alter von 22 Jahren. Jedenfalls glauben viele, er sei ein normaler Bürger. Eigentlich weiß niemand so recht, woher er kam oder was er macht; es gehen aber Gerüchte, er könnte ein Dieb sein.
    Tschlompf selber hat sein ganzes Leben schon gestohlen. Im jungen Alter hatte er sich schon als Dieb gezeigt. Er ist in einer kleinen Bauernfamilie aufgewachsen, und fand das Leben bei ihnen immer sehr langweilig. Außerdem findet Tschlompf es nur gerecht, sich Dinge von anderen zu nehmen, die man doch selbst so sehr haben möchte. Also stahl er schon als Kind bei seinen Eltern und Mitmenschen.
    Nachdem er oft gewarnt wurde und niemand ihn mehr dulden wollte, wurde er im Alter von 19 Jahren aus dem Dorf geworfen und weggeschickt.
    Ohne jegliche Gegenstände kam er dann schlussendlich in Setarrif an. Dort hat er sich entschlossen, ein neues Leben zu beginnen; trotzdem kann er sich nicht zurückhalten, wenn er eine gute Gelegenheit sieht, etwas mitgehen zu lassen.
    Zu seinem Glück ist es jedoch nicht alzu bekannt, dass er ein Dieb sei.

    zugelassen
    Geändert von Anne Bonny (19.06.2016 um 15:44 Uhr)

  4. Beiträge anzeigen #24 Zitieren
    Neuling
    Registriert seit
    Jun 2016
    Beiträge
    3
     
    Lolendir ist offline

    Mit dem zweiten lebt sichs besser

    Name: Lolendir
    Alter: 22
    Rüstung: keine Rüstung
    Waffe: Messer
    Beruf: Handwerker (Bildhauer)
    Startpunkt: Setarrif


    Eigenschaften:
    Lolendir ist ein Mensch, der sehr vorsichtig auf neue Menschen reagiert. Während man ihn als Außenstehnder eher als langweilig, ruhig und abwesend wahrnimmt, ist er eigentlich ein stiller Beobachter der seine Umgebung sehr genau wahrnimmt, sehr gut zuhören kann und lieber zwei mal nachdenkt bevor er etwas sagt. Und wenn er etwas sagt sind seine Äußerungen sehr überlegt und erscheinen anderen Menschen als weise.
    Er wird durch seine ruhige Art von den meisten als seltsam betrachtet doch wer sich auf ihn einlässt kann auf eine interessante, sehr freundliche Person und vielleicht sogar einen sehr guten Freund treffen.


    Vorgeschichte:
    Lolendir ist als vierter Sohn von Farindir und Adana auf einem Bauernhof bei Setarrif zur Welt gekommen. Seine Mutter starb bei seiner Geburt und ihm haftet ein markanter Makel an. Sein linkes Auge ist sehr klein, was ihn seltsam aussehen lässt.
    Darum wurde er von seinem Vater verachtet und von seinen Brüdern gehänselt und verprügelt. Auch fremde Menschen gingen ihm aus dem Weg obwohl er eigentlich, abgesehen von seinem Auge, ein sehr hübscher Junge ist.
    Als sein Vater ein sehr schlechtes Jahr hatte und es sehr schwierig war seine Familie zu ernähren, machte er Lolendir dafür verantwortlich und verstieß ihn.
    Anfangs lebte er auf der Straße und bettelte und stahl um etwas zu essen zu bekommen. Da die Leute sich vor ihm ekelten wegen seinem Auge zog er sich eine Augenklappe an, die seither zu einer Art Markenzeichen wurde.
    Er redete eigentlich mit niemandem und beschäftigte sich lieber mit seinen eigenen Gedanken, da er die Beleidigungen der Menschen leid hatte und begann deren Verachtung zu ignorieren.
    Bei einem seiner Diebstähle lies er ein Messer mitgehen und begann abends aus Langeweile an kleinen Holzstücken herumzuschnitzen, die er vor den Stadtmauern fand.
    Ziehmlich schnell erkannte er, dass er dafür ein Talent hatte und begann anstatt zu betteln seine kleinen Vögel, wölfe und Bären auf der Straße zu verkaufen. Er verdiente nicht viel aber es reichte um sich gerade über Wasser zu halten.

    Eines Tages, blieb ein älterer Mann vor ihm stehen und betrachtete seine kleinen Kunstwerke.
    "Wer hat dir das beigebracht?" fragte er freundlich.
    "Niemand." antwortete Lolendir und belies es dabei.
    Der Fremde schaute erstaunt und schwieg eine Weile, während er nachdenklich dreinblickte. Nach einiger Zeit sagte er:" Mein Name ist Gorak und ich bin Bildhauer. Ich würde dich gerne in die Lehre nehmen. Du bekommst ein warmes Bett und jeden Tag etwas zu essen und ich bringe dir bei, deine Figuren nicht nur aus Holz sondern auch aus Stein zu fertigen."
    Misstrauisch und leicht verärgert antwortete Lolendir:" Verarschen kann ich mich allein. Warum solltest du mir, einem kleinen Taugenichts, helfen wollen?"
    Aber Gorak schaute ihn nur weiter fragend an ohne etwas zu antworten und langsam erkannte Lolendir, dass er es ernst meinte. Er erwischte sich dabei, wie ihm ein lächeln auf dem Gesicht wuchs, wie er es schon lange nicht mehr hatte und begann langsam seine Sachen zu packen und stand auf.
    Gorak sah zufrieden aus und ohne weiter Worte ging er los und bedeutete Lolendir ihm zu folgen.
    So kam es, dass Lolendir viel von Gorak lernte und er war ein guter und aufmerksamer Lehrling. Die beiden verstanden sich gut, auch ohne viele Worte und stehts behandelte ihn Gorak freundlich und respektvoll. Langsam wurde Gorak für ihn zu einem Vater den er nie hatte.
    Doch Gorak war alt und nach 3 Jahren kam es wie es kommen musste. Gorak starb im Alter von 62 Jahren und vermachte Lolendir all seinen Besitz.
    Von nun an war Lolendir wieder auf sich allein gestellt.

    zugelassen
    Geändert von Anne Bonny (19.06.2016 um 09:22 Uhr)

  5. Beiträge anzeigen #25 Zitieren
    Neuling
    Registriert seit
    Aug 2016
    Ort
    Tooshoo
    Beiträge
    2
     
    Oddleif ist offline
    Name: Oddleif
    Alter: 30
    Rüstung: leichte Lederrüstung
    Waffe: Dolch
    Beruf: Jäger
    Startpunkt: Tooshoo
    Eigenschaften:

    Positive Eigenschaften:

    - loyal
    - ehrlich
    - fleißig
    - gesellig

    Negative Eigenschaften:

    - aufbrausend
    - ungeduldig
    - dickköpfig
    - zynisch

    Aussehen:

    - ca. 1.80m
    - von harter Arbeit und Kämpfen gezeichnete, muskulöse Statur
    - blonde, schulterlange, zerzauste Haare
    - blaue Augen
    - wettergegerbtes Gesicht

    Vorgeschichte::

    Geboren in einem kleinen namenlosen Dorf bestehend aus überwiegend Jägern, Tagelöhnern und Fischern, wuchs Oddleif als Sohn eines Jägers in einer rauen Gemeinschaft auf, deren Alltag von harter körperlicher Arbeit und Entbehrungen geprägt war. Schon früh erlernte Oddleif das Handwerk seines Vaters, um zum Lebensunterhalt beizutragen. Die Frauen des Dorfes verkauften die erwirtschafteten Güter, zumindest den Teil, der nicht zum Überleben gebraucht wurde, auf den Märkten der anliegenden Stadt.
    Oddleifs Mutter nahm ihn gelegentlich zu diesen, für den heranwachsenden Jungen abenteuerhaften, Unternehmungen mit. Beeindruckt von den bunten, vielfältigen Eindrücken, die sich ihm hinter den meterhohen Steinmauern der Stadt offenbarten, beschloss Oddleif schon bald dem undankbaren Alltag seines Dorfes zu entfliehen und die Welt jenseits der Dorfgrenzen zu erschließen. Doch wurden seine Pläne durch die großen Ereignisse der damaligen Zeit zerschlagen...

    Oddleif hatte gerade das Alter erreicht, in dem seine Arme stark genug waren Schwert und Schild zu führen, da wurde er zusammen mit den restlichen Männern des Dorfes von den Soldaten des Königs in die Minenkolonie zur Arbeit in den Minen gezwungen.
    In den kommenden Jahren erlebte Oddleif, wie die Älteren seines Dorfes, darunter auch sein Vater, von dem brutalen Leben innerhalb der Kuppel dahingerafft wurden. Getrieben von einem unbändigen Überlebenswillen und der Fähigkeit, sich den harten Umständen anzupassen, überlebte Oddleif die Tage der Kolonie als Teil des Sumpflagers. Nach dem Fall der Barriere verdingte er sich als Tagelöhner, ehe er sich einer kleinen Bande von ehemaligen Koloniebewohnern anschloss und seinem Wunsch aus Kindheitstagen in einer pervertierten Form Erfüllung fand. Als umherziehender Bandit beteiligte er sich an kleineren Raubzügen und Überfällen auf Handelskarawanen quer über die bekannte Welt, zu Land und zu See, ehe ihn sein Weg als Gesetzloser schließlich nach Argaan führte, wo er sich in Tooshoo wiederfand, auf der Suche nach einem weiteren Abenteuer, seine Vergangenheit hinter sich lassend...

    zugelassen
    Geändert von Anne Bonny (11.08.2016 um 18:40 Uhr)

  6. Beiträge anzeigen #26 Zitieren
    Einmalposter Avatar von Tharetas
    Registriert seit
    Sep 2016
    Beiträge
    1
     
    Tharetas ist offline

    Gizmo

    ​Name: Tharetas
    Alter: 24
    Rüstung: keine Rüstung
    Waffe: keine Waffe
    Beruf: Händler
    Startpunkt: Thorniara
    Eigenschaften:
    -geldgierig
    -charmant
    -gewitzt
    -guter Redner
    -Feilscher
    -Musikliebhaber

    Aussehen:

    Tharetas ist ein 1.71 Meter großer, dürrer Varanter mit einer dementsprechend braunen und wettergegerbten Haut. Sein dürrer Leib wird von einem langen, braunen Mantel bedeckt und seine rasierte Glatze von einem Turban. Die braunen, verschlagenen Augen stechen aus dem Gesicht mit der Hakennase hervor, und stets greifen die Hände zu seinem Münzbeutel, welchen Er praktischerweise um seinen Hals gehangen hat.

    Vorgeschichte:
    Tharetas wuchs mehr oder weniger behütet in der varantischen Wüste auf, genauer gesagt in der kleinen Stadt an der Grenze, und zwar Braga.

    Sein Vater, Sancho ist wie schon sein Vater ein Gemischtwarenhändler. Immer kaufte er allen möglichen Krimskrams auf und verkaufte ihn teurer weiter. Fläschchen, Dietriche, Werkzeuge.. Was der durchschnittliche Reisende gebrauchen kann. Bei einem dieser Verkäufe lernt Sancho Gizmo's Mutter kennen. Shayla, eine bezaubernde Tänzerin, dessen Rundungen Sancho nicht nur den Kopf verdreht haben, sondern auch einiges an Gold forderten. Es wuchs langsam eine unbändige Liebe.. Und aus dieser Liebe zweier eher verschlagenen Individuen entstand Tharetas, Händler durch und durch. Schon in jungen Jahren lehrte Sancho ihm die Kunst des Handelns. Vom Feilschen bis zum "Ware-an-den-Mann-bringen". Außerdem natürlich auch die wichtigsten Werkzeuge eines Händlers.. Das Lesen und das Rechnen.

    Doch durch die Orkkriege musste die Familie leiden. Immer weniger Reisende kamen vorbei, und immer weniger wollten die Waren von Sancho und Tharetas erwerben.. Den Höhepunkt dieser Krise wurde erreicht, als Tharetas sein 24.Lebensjahr erreichte. Sein Vater war förmlich am Bettelsstand und die kleine Familie entschloss sich zu einem Wagnis.

    Die letzten Ersparnisse wurden aufgebraucht, damit Tharetas, mit ein paar Waren, eine Schiffsfahrt zur Insel Argaan ermöglicht wurde.

    So begann die Reise von Tharetas und seiner weniger exquisiten, dafür exklusiven Waren nach Thorniara, mit dem großen Ziel, das große Gold mit Gemischtwaren zu machen...



    zugelassen
    Geändert von Anne Bonny (25.09.2016 um 22:11 Uhr)

  7. Beiträge anzeigen #27 Zitieren
    Neuling Avatar von Eldrick Eisenfaust
    Registriert seit
    Feb 2017
    Beiträge
    8
     
    Eldrick Eisenfaust ist offline

    Vorstellung von Eldrick Eisenfaust

    Name: Eldrick Eisenfaust
    Alter: 37 Jahre alt
    Rüstung: keine Rüstung
    Waffe: keine Waffe
    Beruf: Dieb
    Startpunkt: Gespaltene Jungfrau
    Eigenschaften und Persönlichkeit:
    Eldrick Eisenfaust hat durch seine Vergangenheit und lange Zeit als Häftling eine leichte Paranoia entwickelt. Vertrauen aufzubauen fällt ihm sehr schwer, und er hinterfragt jegliches Motiv einer Handlung. Altruismus erscheint ihm als gänzlich realitätsfern. Mit dem Alter ist jedoch selbst er zahmer geworden, war er doch früher ein skrupelloser Krimineller und verbrachte einen Großteil seiner Jahre in der Sträflingskolonie von Khorinis und hinter Gittern. Wahren Freunden gegenüber - ein wahrlich seltenes Gut - besitzt Eldrick eine Loyalität bis in den Tod. Ein gewisser Amoralismus ist dennoch ein Teil seiner Persönlichkeit geworden und Gold ist er selten abgeneigt. Er respektiert das Recht des Stärkeren und Durchsetzungsfähigkeit, selbst wenn diese durch Gewalt erfolgt. Eldrick ist intelligent und gerissen, hat er doch aus den Jahren unter Kriminellen einige Kniffe mitnehmen können.

    Vorgeschichte:
    Eldrick Eisenschlag stammt aus Khorinis und wuchs in ärmlichen Verhältnissen als Waise auf. Er wurde früh unter die Fittiche eines Magiers genommen, der ihm Lesen und Schreiben beibrachte. Doch anstatt dem Weg der Gelehrten zu folgen, missbrauchte Eldrick seine Fähigkeiten und begann in jungen Jahren mit betrügerischen Geschäften am Marktplatz und im Hafenviertel. Ob mit Urkundenfälschung oder Raubüberfällen hielt sich Eldrick stets geschäftig und füllte seine Taschen. Ohne Familie waren Gold und Selbsterhaltung seine größten Motivatoren. Bereits früh wurde er von der Stadtwache mit der Diebesgilde in Verbindung gebracht und war gefürchtet durch seine Kombination von Klugheit, Tücke und Demonstration von Gewalt. Den Händler Valentino, eitel und selbstverliebt, nahm er an die zwei Dutzend Mal aus und kassierte Schutzgeld. Seine Mixtur aus subtilen Drohungen und Prügel zahlte sich aus, bis er selbst für die Diebesgilde ein Dorn im Auge wurde. Es gibt eben keine Ehre in jenem Metier. Die genauen Hintergründe wurden ihm nie offenbart, lediglich die Folgen dieser Umstände. Eine Mordwaffe wurde ihm untergeschoben und Eldrick landete in der Minenkolonie, Khorinis einzigartigem Gefängnis, eingeschlossen hinter der magischen Barriere für eine vermeintliche Ewigkeit.
    Seine Vergangenheit als Gauner kam ihm hier gelegen und seine diebischen Talente erwiesen sich in einer Welt voller Häftlinge als vorteilhaft. Im alten Lager absolvierte er die „Prüfung des Vertrauens“ in Rekordzeit, richtete jedem aus „Diego schicke ihn“, nur um die seltene Güter und Gefallen an die Fürsprecher zu bringen. Und wenn ein Buddler nicht spurte, bekam er eine verpasst. So hatte er schnell den Namen Eisenfaust inne und pflegte ihn, wann immer sich Gelegenheit bot. Er stieg schnell in den Rang eines Schatten auf und war zufrieden, der Dienst bei der Garde wäre für ihn nur unverhältnismäßig hohes Risiko gewesen. Mit Bier und Speck konnte er es sich auch im Dienst der Erzbarone ohne viele Kämpfe gut gehen lassen.
    Als die Barriere nach Jahren fiel begann auch sein aufgebauter Lebensstandard zu schwinden. In den Turbulenzen der Flucht, dem Auftauchen von Monstern und Drachen sowie den Kämpfen mit der Stadtwache und den Paladinen geriet Eldrick in einige Kämpfe, die ihn bis heute gezeichnet haben. Narben übersähen seinen Körper und kurz vor Khorinis‘ Stadttoren streckte ihn ein Rudel Wölfe nieder. Bevor diese ihn töten konnten, „rettete“ ihn die Stadtwache – alte Freunde, die sein Gesicht nur zu gut kannten. Als bekannter Krimineller kam er direkt wieder ins Kittchen. Bis dato verbrachte Eldrick also die meiste Zeit seines Lebens bis jetzt eingesperrt.
    Nach seiner „Entlassung“ einige Jahre später, kam er maskiert auf ein Schiff und wurde deportiert. In seiner Geburtsstadt hat er wohl Hausverbot. Das Ziel der Abschiebung ist Argaan, weit weg von ehemaligen Freunden oder Vertrautheit. Als er den Hafen seiner neuen Heimat erreicht, ihm die Fesseln und die Augenbinde abgenommen werden, da überkommt ihn trotz allem das Gefühl der Freiheit und von Tatendrang. Zum ersten Mal nach Jahren in einer dunklen Zelle atmet er wieder frische salzige Luft, erblickt das tosende Meer mit eigenen Augen und hat keine Fesseln an Händen und Füßen. Ob er weiter den Weg der Kriminalität pflegt oder geläutert den Pfad der Gerechten einschlägt, bleibt abzuwarten.

    Aussehen:
    Eldrick Eisenschlag ist von drahtiger agiler Statur bei durchschnittlicher Größe, dennoch hat die Inhaftierung ihn einen großen Teil seiner alten Kraft geraubt. Markant ist sein breites Kreuz, trotz schlechtem Haferbrei in Khorinis' Zellen, sowie ausgeprägte Oberarmmuskulatur, denn ohne Training und damit verbundene Struktur wäre er in seiner Zelle wohl endgültig verrückt geworden. An den Hand- und Fußgelenken sind Vernarbungen seiner zu engen eisernen Fesseln, und insgesamt zieren seinen Körper viele Wunden vergangener Zeit. An den Extremitäten Schwerthiebe, Bisswunden und am Oberkörper vergleichbares in Kombination mit vereinzelten Klauenhieben. Khorinis war nie bekannt für ruhiges Landleben, ebenso wenig das Hafenviertel für Gastfreundschaft. Das visuelle Ergebnis dessen ist auf Eldricks Körper verewigt. Markant ist eine klaffende Narbe am linken Auge, von der Stirn über die linken Augenhöhle bis zur Wange, ebenso eine andere horizontal über seine Nase, die vermutlich schon mindestens einmal gebrochen wurde. Die ehemals dunkelbraunen Haare ergrauen langsam vereinzelt, die Augen strahlen in einem Gemisch aus Grün und Grau, mustern das Gegenüber stets analytisch und eindringlich, beinahe so, als wollten sie in die Tiefe der Persönlichkeit hineinschauen wollen, mögliche Abgründe präventiv erkennen. Das Gesicht ist vergleichsweise faltenfrei, ein stressgeplagtes Dasein voll ungeliebter Arbeit entsprach nie der Präferenz dieses Gauners. Seine Mimik wechselt fließend von einem Moment auf dem nächsten, von einem gütigen Lächeln zu emotionsloser Kälte.


    zugelassen
    Geändert von Eldrick Eisenfaust (16.02.2017 um 15:50 Uhr)

  8. Beiträge anzeigen #28 Zitieren
    Neuling Avatar von Falcar
    Registriert seit
    Aug 2017
    Ort
    Stewark
    Beiträge
    2
     
    Falcar ist offline

    Post Falcar Avenicci


    TITELBILD FOLGT



    Der Charakter
    Name: Falcar Avenicci
    Alter: 64 Jahre
    Rasse: Mensch
    Gilde: Gildenlos
    OT-Rang: Bürger
    RPG-Rang: Bürger


    Das Aussehen
    Eindrucksvoll aber auch durchaus bedrohlich wirkt Falcar Avenicci. Nur selten lassen seine Gesichtszüge keine Missgunst oder Arroganz vermuten. Er ist 1.87 Meter groß und hat grüne Augen. Wie es einem Mann seines Standes würdig ist, trägt er feines Tuch und verlässt sein Anwesen in der Baronie Stewark nicht mit seinem hölzernen Gehstock, dessen Griff aus purem Silber gefertigt und mit einem feuerroten Rubin geschmückt ist.


    Seine Eigenschaften
    Abweisend und arrogant sind Wörter, die man am ehesten verwenden würde, um Falcar Avenicci zu beschreiben. Nicht weniger zutreffend gilt aber auch die Beschreibung als sehr gebildeter und weitsichtiger Mann. Seine Entscheidungen trifft er auf Grundlage umfangreicher Überlegungen, auch wenn er bisweilen durchaus impulsiv reagieren kann. Insbesondere gegenüber seiner Dienerschaft zeigt er gnadenlose Härte. Insgesamt lässt sich Falcar Avenicci aber nur schwer einschätzen. Obwohl er seine Geschäfte schon seit vielen Jahren in der Baronie Stewark abwickelt, ist seine Loyalität zum Baron oder zu anderen Machthabern auf Argaan ungewiss.


    Die Ausrüstung
    Bürgerkleidung: Viele unterschiedliche Bürgerkleidungen stehen dem Händler aus Stewark zur Verfügung. Besonders großen Wert legt er auf hochwertige Verarbeitung und die Verwendung von exzellenten Stoffen. Zu seiner feinen Bürgerkleidung trägt er außerdem Schmuck aus Gold oder Silber, zumeist kombiniert mit makellosen Edelsteinen oder prachtvollen Broschen.

    Lederrüstung: Aufgrund der anhaltenden Bedrohungen auf Argaan verlässt Falcar Avenicci nur noch selten die Baronie Stewark. Sollten es seine Geschäfte aber doch einmal erforderlich machen, dass er die sicheren Stadtmauern hinter sich lässt, legt er eine durchaus gewöhnliche Lederrüstung an. Sie soll den Edelmann mitnichten vor allen erdenklichen Gefahren schützen. Ziel seiner einfachen Lederrüstung ist vor Allem, von anderen Reisenden oder Banditen nicht als wohlhabender Händler erkannt zu werden.



    Seine Skills
    Händler




    Die Vorgeschichte
    Falcar Avenicci wuchs als zweiter Sohn in fünfter Generation einer einflussreichen und weit verzweigten Familiendynastie von Händlern und Staatsbediensteten auf. Der Herrscher des Fürstentums Fenrath hörte auf den Ratschlag der Avenicci-Familie und ging weitreichende Beziehungen mit ihnen ein. Die wohl wichtigste Zusammenarbeit stellte dabei die Übernahme der Ordnungswächter in den Grafschaften Falkenheim und Bleichersmark dar, welche zur Unterstützung der Stadtwache eingesetzt wurden.

    Die Ambitionen des Fürsten waren groß und so mussten die Steuern regelmäßig erhöht oder gar neue erfunden werden, um zum Einen den teuren Lebenstil am Hofe zu finanzieren, als zum Anderen auch die Militärausgaben begleichen zu können. Die steuerlichen Belastungen waren bald so hoch, dass sich die einfachen Bürger kaum mehr das Nötige zum Leben leisten konnten. Als der Fürst einige friedliche Proteste gegen seine Herrschaft durch das Militär beenden und hunderte Männer und Frauen erhängen ließ, kam es zu einem Massenaufstand, der sich binnen weniger Tage in eine ernstzunehmende Bedrohung entwickelte. Zu Hofe aber wurde das Phänomen von aufständischen Bürgern hämisch als die "Schmutzige Rebellion" bezeichnet, weil die meisten Männer und Frauen in den Armenviertel hausten. Indem man die Gefahr des Aufstandes unterschätzte, konnten die Rebellen alsbald erste Städte einnehmen und halten.

    Auch die Grafschaften Falkenheim und Bleichersmark wurden durch die "Schmutzige Rebellion" unterwandert und in einer kurzen aber heftigen Auseinandersetzung mit der Stadtwache und den Ordnungswächtern eingenommen. Ein Großteil des dortigen Adels und dutzende wohlhabende Bürgerinnen und Bürger wurden ermordert. So auch das Oberhaupt der Avenicci-Familie, welches durch Kämpfer der Rebellion auf dem Marktplatz von Falkenheim geköpft wurde.

    Mittlerweile erkannte man auch zu Hofe, welche tatsächliche Gefahr von den Rebellen ausging. Der Fürst mobilisierte sämtliche Truppen seiner Armee, um die Rebellenlager zu zerstören und die gefallenen Städte einzunehmen. Dabei wurden nicht nur die Rebellen selbst getötet. Sondern auch ein jeder Bürger, der auch nur im geringsten Kontakt mit Mitgliedern der Rebellion stand. Der einst als "Schmutzige Rebellion" bezeichnete Aufstand wurde im Volksmund später die "Stinkende Rebellion" genannt, weil hunderte von getöteten Rebellen und deren Unterstützer einfach im Moor abgelegt wurden.

    Unterdessen hatte auch die Avenicci-Familie weitreichende Verluste zu beklagen und konnte sich davon nur langsam erholen. Indem man den Fürsten bei der Aufspur von Rebellensympathisanten unterstützte, konnte man wenigstens das geplünderte Gold zeitnah ersetzen. Falcar nutzte die Zeit nach der Rebellion aber vor Allem dafür, um sich mit ehrlosen Banditen die verbünden, die die sogenannten Schatzkarren überfallen sollten. Die Schatzkarren waren von Grafschaften entsandte Konvois mit Karrenladungen voller Gold, die zum Aufbau der während der Rebellion zerstörten oder beschädigten Gebiete eingesetzt werden sollten. Weil weite Teile der fürstlichen Armee und der hiesigen Stadtwachen aber weitestgehend damit beschäftigt waren, die aufständischen Bürger zu finden und zu hängen, waren solche Schatzkarren nur geringfügig bewacht.

    Als sich die politische und gesellschafte Situation des Fürstentums nach Jahren wieder verbesserte, nutzte Falcar Avenicci seine fragwürdigen Kontakte, um seinen älteren Bruder zu ermorden und so die Erbfolge anzutreten. Statt der Geschichte seiner Familie zu folgen und ihr Gold mit der Arbeit für das Fürstentum zu verdienen, handelte die verbliebende Avenicci-Familie stattdessen mit Waffen und Kriegsgerät, die sowohl an die fürstliche Armee, als auch an die restlichen Rebellen und dutzende Banditengruppierungen verkauft wurden. Anfangs stand nur der reine Profit im Vordergrund. Doch wenig später nutzte man seine Beziehungen auch immer öfter, um konkurriende Händler aus dem Weg zu räumen oder gegen unbequeme Grafschaften vorzugehen.

    Doch als der Fürst eines Tages seine Soldaten entstandte, um die restlichen Mitglieder der Avenicci-Familie festzunehmen, wusste Falcar, dass die Machenschaften bekannt geworden waren. Nur weil er zum Zeitpunkt der Festnahmen nicht im Familienanwesen zugegen war, konnte er aus dem Fürstentum Fenrath fliehen, noch ehe die Soldaten ihn aufspüren konnten. Er segelte gen Argaan und hoffte aufgrund der dortigen Rebellion, sein altbewährtes Geschäftsmodell weiter ausüben zu können. Schnell zeigte sich allerdings, dass die königstreuen Truppen des Ordens ihre eigenen Waffenschmieden bemühten und die Rebellen um König Ethorn keine Fremdlinge in ihrer Mitte wissen wollten. So ließ sich Falcar Avenicci in Stewark nieder und handelte mit Lebensmitteln und Ausrüstungsgegenständen. Hinter der Fassade eines ehrbaren Kaufmannes knüpfte er aber erneut weitreichende Kontakte zu einigen kleineren Banditengruppen und organisierte wenig später den Schwarzdorn Clan - seine eigene Gruppe von Banditen, die auf den Straßen vorbeifahrende Händler überfielen. Doch durch die anhaltenden Bedrohungen auf der subtropischen Insel verringerte sich die Anzahl der durchgeführten Überfälle immer mehr.

    Mit der Zeit schwand auch der Wohlstand, sodass Falcar als wohlhabender Bürger auch nicht viel mehr war, als eine Fassade. Eine Fassade, die er mit feinem Tuch und seinem Anwesen in der Baronie Stewark ebenso aufrecht erhalten musste, wie das eines ehrbaren Kaufmannes. Denn sollte seine Rolle als Anführer des Schwarzdorn Clans bekannt werden, würde man ihn auch auf Argaan verfolgen und töten wollen.


    Zitat Zitat von Anne Bonny
    Zugelassen
    ....
    Geändert von Falcar (05.04.2018 um 13:58 Uhr) Grund: Aktualisierung

  9. Beiträge anzeigen #29 Zitieren
    Lehrling Avatar von Reldan
    Registriert seit
    Feb 2018
    Beiträge
    23
     
    Reldan ist offline


    Name: Reldan

    Alter: 20

    Beruf: Barbier

    Startpunkt: Gespaltene Jungfrau

    Waffe: Knüppel
    Um sich zur Wehr setzen zu können, trägt Reldan einen Knüppel aus Buchenholz bei sich, der von Qaelyar, einem Mitglied der Weißraben, geschnitzt wurde. Der Knüppel wurde geschmirgelt, weshalb er sich besser handhaben lässt. Reldan entschied sich genau für diese Waffenwahl, da er seine Feinde nur außer Gefecht setzen will, statt sie zu töten.

    Rüstung: Leichte Lederrüstung
    Zum Schutze seines Körpers, trägt Reldan eine aus dunkelbraunem Leder gefertigte Rüstung, die eine solide Arbeit darstellt. Sie ist mit einem Schutz für die linke Schulter ausgestattet. Finanziert wurde sie von Laskor persönlich, damit sein Schützling für den Notfall ausgestattet ist.

    Aussehen:
    Reldan ist weder der größte, noch der stärkste Söldner. Seine Körpergröße liegt unter dem Durchschnitt, und er ist recht schlank, gleichzeitig nicht sehr muskulös. Allerdings sorgt er immer dafür, dass er einen gepflegten Eindruck offenbart. Er hat kurze dichte und kräftige schwarze Haare, die er regelmässig schneidet. Zudem rasiert er sich täglich, damit kein Haar auf der unteren Hälfte seines Gesichts zu sehen ist. Reldan hat eine hohe Stirn, und eingefallene Wangen. Seine Augenbrauen sind lang, aber dafür spärlich, sodass es aussieht, wie ein feiner Strich über seinen Augen. Zusammen mit seinen grauen Augen erzeugt es einen ausdrucksstarken Blick.

    Eigenschaften:
    +Geduldig
    +Gutmütig
    +Zuverlässig
    +Loyal
    +Vorausschauend
    -Unerfahren
    -Nachtragend
    -Rachsüchtig
    -Emotional
    -Instabil

    Vorgeschichte:
    Reldan konnte sich nicht mehr an viel aus seiner Vergangenheit erinnern, weil er das meiste verdrängt hatte, um nicht wieder die seelischen Schmerzen erfahren zu müssen, die er einst durchgemacht hatte. Schuld daran, waren jene Banditen, die seine Eltern brutal und ohne jegliche Gnade getötet hatten. Seit diesem Tag hatte Reldan schwere Gedächtnislücken, und viele Teile seiner Vergangenheit lagen im Unklaren. Er hatte Glück im Unglück, nachdem er von Laskor, einem guten Freund der Familie, gefunden wurde. Um Reldan das Schicksal eines üblichen Waisen zu ersparen, nahm Laskor ihn bei sich auf, und zog ihn wie einen Sohn groß, was auch der Grund war, dass er sich schnell zu einer Vaterfigur für Reldan entwickelte. Laskor war der Anführer einer kleinen Söldnertruppe, die als 'die Weißraben' bekannt waren, weil sie ihre Prinzipien hatten, und nicht jeden Auftrag annahmen, egal, wie hoch die Bezahlung ausfiel. Reldan schwor auf Rache für den Tod seiner Eltern, aber gleichzeitig setzte er sich als Ziel, dass er den Menschen helfen wollte. Da Laskor selbst einst Kranke und Verletzte gesundpflegte, brachte er Reldan den Beruf des Barbiers näher. Mit seinen neuen Fertigkeiten schloss er sich den Weißraben an, und stand ihnen bis heute mit dem Wissen eines Barbiers zur Seite, indem er Wunden behandelte, oder jemandem, der es nötig hatte, einen neuen Haarschnitt spendierte. Trotz des Söldnerlebens hatte er nie einen Menschen umgebracht, und auch nur selten mitansehen müssen, wie ein Mensch getötet wurde.


    Zweitaccount von Luman

    zugelassen
    Geändert von Anne Bonny (18.02.2018 um 17:05 Uhr)

  10. Beiträge anzeigen #30 Zitieren
    Lehrling Avatar von Tsael Greifenhort
    Registriert seit
    Mar 2018
    Beiträge
    14
     
    Tsael Greifenhort ist gerade online
    Name: Tsael Greifenhort
    Alter: 21
    Aussehen: Tsael ist um die 1,90 mit einem breiten Kreuz, das er der Arbeit am Amboss schuldet. Lange schwarze, leicht lockige Haare und Dreitagebart, stahlgraue Augen und ein spitzes Kinn runden die unbekümmerten, gewöhnlichen Züge des Gesichts ab. Getragen wird ausschließlich schwarze Kleidung, einfache Handwerkerklamotten und bei Bedarf ein weiter Umhang mit einer runden Silberbrosche, in die ein Falke eingraviert ist.

    Rüstung: keine
    Waffe: Dolch
    Beruf: Handwerker (Grobschmied)
    Startpunkt: Stewark
    Eigenschaften: Tsael ist Pragmatiker. Probleme kann man lösen und mit Menschen lässt sich reden. Zumindest in der Theorie.
    Manchmal hilft für eine widerborstige Tür auch nur noch der Hammer und ein allzu großes Maul hat manchmal auch einfach noch zu viele Zähne.
    Vorgeschichte: "Wir waren einmal Helden.
    Deine Vorfahren. Drachentöter, Schatzjäger, Schwarze Ritter, Orkschlächter. Vor vielen langen Jahren. Ein weißer Falke auf schwarzem Grund, das war unser Banner. Und Jeder vom Hammerclan bis Mora Sul kannte und respektierte den weißen Falken."
    Hagen Greifenhort liebte es, die Geschichten seiner Ahnen zu erzählen. Und sein Sohn Tsael hatte ihm immer gelauscht. Er kannte die Geschichten gut. Die Reihe von Helden bis hin zu seinem Großvater Erlan Greifenhort. Der Mann, der das Schwert vom Gürtel genommen und es gegen die Esse getauscht hatte. Seitdem waren sie keine Helden mehr - nur noch Schmiede.
    Das Falkenbanner hing immer noch in der Schmiede und sammelte Staub. Und Hagen und Tsael trugen immer noch Schwarz - aus Gewohnheit, nicht aus Treue zu einem Stofffetzen.
    Stewark war ein guter Ort zum Leben, anständige Leute, dicke Mauern und genug Bedarf für Sensen. Hier gab es ein gutes Leben, das man leben konnte ...

    zugelassen
    von Don-Esteban himself. Jawohl!
    Geändert von Tsael Greifenhort (19.03.2018 um 15:46 Uhr)

Seite 2 von 2 « Erste 12

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
Impressum | Link Us | intern
World of Gothic © by World of Gothic Team
Gothic, Gothic 2 & Gothic 3 are © by Piranha Bytes & Egmont Interactive & JoWooD Productions AG, all rights reserved worldwide