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  1. #1
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    6 Wochen Später


    "Guuuuuten Morgen, Menschen der Citadel-Station! Es ist 6:00 Uhr in der Früh an einem wunderschönen, sonnigen Samstag! Alle Thermometer unserer hochmodernen Konservenbüchse stehen auf gewohnten 23°Celsius und der Verkehr ist bereits in vollem Gange. Wenn Sie also vorhaben sollten, heute ihre Einkäufe zu tätigen oder sich im Tayseri Ward einen netten Tag zu machen, empfehlen wir ihnen: Bleiben sie besser im Bett oder besuchen sie einen der weniger vollen Bezirke. Denn ab heute beginnen die Proben der Elcor-Theatre-Company in der Dilinaga Concert Hall für ein neues Stück und jeeeder will dabei sein.
    Sichern Sie sich also besser je-"


    Klatsch! Eine Hand wurde müde in die Richtung des Holoweckers auf dem Nachttisch ausgestreckt und statt ausgeschalten mit einer genervten Handbewegung von jener Position geräumt. Mit samt der grässlich-fröhlichen Stimme des Moderators, welche jeden Morgen - Tag ein Tag aus - trällerte wie eine verdammte Amsel und so ziemlich JEDEN Langschläfer aus den Federn katapultierte.

    Die Frau, welche sich grossspurig in dem sehr grosszügig bemessenen Bett breit gemacht hatte, rollte nunmehr mit einem Seufzen zum Rand des Bettes und stand auf.
    Sie schleppte sich in Richtung des Badezimmers, wobei sie beinahe über den kleinen Wecker gestolpert wäre und aktivierte mit einer - eigentlich zwei - semi-wachen Berührungen des Terminals Dusche, Licht, Musik und Waschbecken gleichzeitig.

    Sie wusch sich. Putzte die Zähne. Kleidete sich an. Richtete in einem Zug das Haar und legte sich sogar etwas Make-Up auf. Alles viel zu routiniert. Alles viel zu leb- und lieblos. Als wäre es eine Qual jeden morgen aufzuwachen und das selbe Ritual zu befolgen.

    Für Luceija war es mittlerweile dazu geworden. Seitdem sie "den Felsen" hinter sich gelassen und sich doch noch auf die Citadel getraut hatte (weil sie ahnte, wer sich dort herumtrieb und sie wenig Interesse verspürte es auf eine zufällige Begegnung ankommen zu lassen), verlief nichtsmehr, wie es sollte. Sie verhielt sich aggressiver. Kam sich unkontrollierter vor. Oft benutzte sie garkeinen Übersetzer mehr, weil sie es satt hatte sich mit den Aliens hier auf der Citadel unterhalten zu müssen und trieb sich fast nurnoch in den von Menschen meistbesetzten Gebieten herum.
    Zum Glück jedoch spannte sie Cerberus im Augenblick sehr stark ein. Sie stellte verschiedenen Leuten nach. Baute sich ein paar neue Kontakte auf. Lies einige Leute auffliegen und direkt in die Fänge ihrer Organisation laufen. Brachte sogar noch den ein oder anderen notwenigen um die Ecke. Und wasweissich nicht alles. Aber sie empfand alles als gut, was sie ablenken konnte und ihre Gedanken von dem ganzen um ihren "Racheakt" wegführte.
    Denn es fiel ihr schwer. Jeder Tag war lang. Mühselig. Ja eine Art Belastung geworden. "Zu Hause" war sie fast nie, abgesehen von gelegentlichen Schlafpausen. Ansonsten trieb sie sich in den Clubs auf der Citadel herum, lies sich von ein paar Idioten Drinks bezahlten und nächtigte da, wo es ihr gerade zusagte.
    Ihr Drogenkonsum wuchs eher, alsdass er fiel. Cerberus hatte ihr nach der Aktion auf Omega einen anderen Doc zur Verfügung gestellt, der sie weiterhin regelmässig überwachen lies, ihre Werte auslas und ihr immer wieder andere Medikamente in die Venen pumpte, sodass an einen Entzug ohnehin nie zu denken war. Aber darauf waren sie bei ihr auch nicht aus. Das waren sie nie.

    Heute...war ein "wichtiger" Tag. Sie hatte heute ein Treffen mit Cypher, ihrem Kontaktmann, seitdem sie Teil von Cerberus war. Zu diesem Zwecke bemühte sie sich ein wenig mehr um das Aussehen: Sie veränderte es.
    Es waren drei Kapseln die sie mit etwas Wasser aus dem Hahnen schluckte und ihr Haar färbte sich von einem fast schon farblosen Rot in einen sehr dunklen, intensiv glänzenden Rotton. Zudem legte sie ein paar Kontaktlinsen ein, die den gesamten Zauber ihrer sattgrünen Augen unter einem recht realistischen, wenngleich auch sehr sattem Schwarz untergehen lies.

    Offenbar schien sie sehr lange Zeit diese Kosmetischen Tabletten genommen zu haben und garnichtmehr ohne die äusserliche Veränderung aus dem Haus zu gehen.

    Das Haar war wie gewohnt aalglatt, nur sogar noch ein Stück länger als auf Omega. Ihre schwarz-graue Kleidung wirkte ein klein wenig freizügiger und schien auch wesentlich besser zu ihrem "neuen Ich" zu passen. Ihr "altes Ich" hätte sich wohl garnichterst in solche 'Fummel' geworfen. Nichts destotrotz fühlte sie noch immer das unscheinbare Cerberus-Logo am untersten Saum unter ihren Fingern, sobald sie darüberstrich.
    Wären da nicht die gewohnten zwei Narben an der Hand und neben ihrem Auge (welche sie durch einen gut gesetzten Scheitel versuchte so gut es ging zu kaschieren), würde man sie wohl nicht als die erkennen, die sie war. Jedenfalls nicht sofort.

    Hinter ihr begann es zu Piepen und mit einem demotivierten Gang ging sie auf ihr PDA zu und öffnete die Nachricht.

    "Le ore sono sei, Luceija. Es ist sechs Uhr, Luceija. Dove ti sei ficcato? Wo steckst du?"

    Es war Cypher.

    "Sto arrivando... Ich bin schon unterwegs...", antwortete sie ihm genervt und stellte das PDA daraufhin einfach ab.

    Sie schmiss sich ein paar andere Tabletten ein, ehe sie ging. Immer wieder kam ihr in den Sinn, was man vor nicht all zu langer Zeit zu ihr sagte. "Irgendwann bringt dich das Zeug noch um.". Die Erinnerung lies sie freudlos auflachen. So ein verdammter Unsinn. Sie fühlte sich nie so..."gut".
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    Luceija is offline Last edited by Luceija; 09.07.2010 at 22:36.

  2. #2
    #17  Forenperser's Avatar
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    Irgendwo da draußen.....
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    " Seht ihn euch an liebe Leute! So sieht der ach so harte Kerl von der C-Sec aus der mich vor einigen Wochen noch so heldenhaft verhaften wollte! Ein versoffenes, entstelltes Wrack! "
    Lautes Gelächter erfüllte Chora's Nest.
    Fist, der Immer Noch-Besitzer dieses Loches stand mit einem sadistischen Grinsen an dem Tisch an welchem Beyo sich niedergelassen hatte um zu trinken.
    Die Wut des Turianer's stieg mit jeder neuen Gemeinheit.
    " Ist das nicht ironisch? Kommt nach Monaten wieder und ist plötzlich das- "
    " Verfluchter Drecksack! "
    Voller Wut war Beyo aufgesprungen und hatte Fist am Kragen gepackt, mit der anderen Hand zog er seine Waffe.
    Doch bevor er irgendetwas tun konnte griffen die Kroganer-Leibwächter ein.
    Einer zog ihn von seinem Boss weg und drehte ihm die Hand um, sodass Beyo die Waffe fallen ließ.
    Dann hielt er ihm die Arme auf den Rücken damit er sich nicht weiter bewegen konnte und der zweite Bodyguard bearbeitete seine Brust mit Schlägen.
    Nach einigen Minuten, in denen er mehrfach das Gefühl gehabt hatte ersticken zu müssen, schleiften sie ihn aus dem Raum und warfen ihn vor die Tür.
    " Lass dich hier nie wieder blicken oder du kriegst nächstes Mal sofort einen Schuss ab! "
    Erst nach einer Minute oder zwei konnte er sich langsam und keuchend aufrichten.
    Kraftlos schleppte er sich weg.
    Und wieder schossen ihm die Bilder durch den Kopf.
    Seine Ankunft.
    Seine Freundentränen.
    Dann die plötzliche Resignation.
    Erschrockene und angewiderte Blicke seiner Kameraden.
    Geflüster.
    Abstandnahme.
    Dann schwenkte das Bild um in das Büro von Pallin.
    " Ich kann ihnen das nicht durchgehen lassen Vhan! Nach mehreren verdammten Wochen tauchen sie hier wieder auf, sehen aus als hätte man sonst was mit ihnen angestellt und ohne jegliche Ergebnisse! Wo sie mir kurz davor ohne jegliche Begründung gesagt hatten dass sie sich vorerst auf andere Dinge konzentrieren müssen! Den verdammten Fall können wir nun dank ihnen vergessen! "
    " Ich - "
    " Sparen sie sich es! Und zu allem Überfluss bekamen wir Meldungen darüber dass Aleah, die Spectre-Anwärterin, tot aufgefunden wurde! Und was ist mit dem Quarianer? Vhan verdammt, was glauben sie eigentlich was sie tun? Wissen sie in was für eine Scheiße sie uns da reinreiten? "
    " Bitte, ich......."
    " Ruhe! Ich bin noch lange nicht fertig, aber ich werde es mir sparen. Sie sollten nur wissen: Eine verdammte Zeitbombe wie sie kann ich mir nicht erlauben! "
    " Was, was soll das heißen? "
    Sein eigenes schockiertes Gesicht.
    " Sie sind draußen! "
    " Nein! "
    " Gehen sie! "
    " Aber ich........ "
    " GEHEN SIE! Und seien sie froh dass ich sie nicht einbuchten lasse! "

    Dann fand er sich wieder in der Gegenwart.
    Er lehnte an einer Brüstung in der Nähe des Nestes und fühlte sich als müsste er sich jeden Moment übergeben.
    Er war am Ende.
    In jeder Hinsicht.
    Forenperser is offline Last edited by Forenperser; 13.10.2012 at 21:06.

  3. #3
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    Ein leises Zischen riss ihn aus dem Schlaf, panisch sprang er auf und noch bevor er richtig realisierte wo er war rannte er einige Runden durch das Zimmer auf der Suche nach einem Fenster. Seine verzweifelten Versuche nicht zu atmen scheiterten nach wenigen Sekunden daran, dass er viel zu hektisch war, doch zu seiner Erleichterung machten ihn die Atemzüge eher munter als bewusstlos.
    Ein Turianer in S.A.F.E. Uniform tauchte aus dem Nebel, der noch halb vor seinen Augen lag auf. Ein beruhigender Anblick. "Alles in Ordnung? Wieder die Sache mit dem Gas?"
    Hastatus nickte müde: "Die anderen haben es nicht geschafft, mit mir hätten sie was weiß ich was tun können... Ich war ein Narr dieses Risiko einzugehen. 'Wir brauchen nur einen Hacker, sie werden keiner Gefahr ausgesetzt' ich wusste dass das nicht stimmt, aber trotzdem war ich so blöd."
    Der Turianer legte Hastatus eine Hand auf die Schulter: "Sie haben getan was getan werden musste, das hätten sie nicht ahnen können"
    Er sah, nach einigen hastigen Blicken in die unterschiedlichsten Ecken seines Zimmer, an die Decke und erwiederte matt: "Ich hatte kein gutes Gefühl dabei, und habe es trotzdem getan. Nichts was sie oder die anderen sagen wird etwas daran ändern. Ich habe mich leichtfertig in Gefahr gebracht, und damit rsikiert dass das Projekt fehlschlägt. Ich habe Safe enttäuscht, ich habe unser Volk enttäuscht... Es ist reines Glück dass ich noch lebe und die Arbeiten fortsetzen kann"

    Er zuckte schreckhaft zusammen als sich hinter seinem Wächter die Türe öffnete, doch als er seinen Assistenten erkannte beruhigte er sich wieder ein wenig. "Guten Morgen Chef, alles in Ordnung?" Ohne die Antwort abzuwarten, den die war klar, fuhr er fort. "Können sie trotzdem mit ins Besprechungszimmer kommen? Der Sektionsleiter ist hier und will sie sprechen. Und ihr Vater hat sich via Holobotschaft gemeldet."

    Hastatus schluckte. Er hatte immer das Gefühl für seinen Vater eine Enttäuschung gewesen zu sein, als er zum Ingenieur erhoben wurde wurde dieses Gefühl zwar immer schwächer, aber seit dem Vorfall vor einigen Monaten war es wieder voll da. Irgendwie hatte er keine rechte Lust mit ihm zu sprechen, aber sein Pflichgefühl trieb ihn schon dazu wieder zu arbeiten, also würde es ihn jetzt auch dazu treiben einigen unliebsame Gespräche zu führen.,

    Nicht ohne sich zu vergewissern ob er seinen Taser dabei hatte, nur für den Notfall, folgte er seinem Assistenten.
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  4. #4
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Das Treffen mit Cypher war ihr trotz ihres Pflichtgefühls zu Cerberus in diesem Moment einfach scheissegal. Ihr Kopf pochte ekelhaft stark auf Grund eines Katers von letzter Nacht - sie hätte die Tabletten ja nicht gleich mit dem Whiskey runterspülen müssen - und sie hätte lieber den ganzen Tag durchgeschlafen als irgendwelche Treffen durchzustehen. Aber es half nichts. Wer trinken kann, der kann auch Arbeiten, hiess es auf der Erde immer.

    Also raffte sie sich auf und schlug beim Herausgehen auf das Tür-Terminal um eben jene automatisch schliessen und abriegeln zu lassen.

    Ihr Weg führte sie aus dem Wohnviertel in welchem sie einquartiert wurde. Ein verdächtig ruhiges Viertel, wenn sie da an Omega zurückdenken wollte. Keine Schüsse, keine Schreie des Nachts, ein Lärm, welcher sich im Rahmen hielt. Eigentlich genoss sie es fast hier zu wohnen, wäre der Umstand, weshalb sie wieder zur Citadel kam nicht so...nunja...unschön gewesen wäre.

    Sie tat ihr möglichstes um nichtmehr oft an das Vergangene zurück zu denken. Die beiden die tot sein sollten, waren tot und eben das versuchte sie so zu akzeptieren und alles andere auszublenden. Wie sie gestorben waren. Welchen Weg sie dafür aufnehmen musste. Seamus, dieses Kind von Boston, welches ihr den letzten Nerv raubte. Die Asari, über deren Tot sie sich freute wie keine zweite. Der Quarianer und alle anderen seltsamen Gestalten, welche ihr innerhalb dieser Zeit in die Quere kam. Aber vorallem versuchte sie, den letzten der drei Turianer aus ihrem Gedächtnis zu verbannen. Aber selbst nach nun mittlerweile sechs Wochen war es ihr kaum gelungen.

    Also senkte sie ihr Haupt nahezu komplett in die Arbeit. Wie auch heute. Wie zu jedem verfluchten Tag an dem sie aufwachen musste.
    Und heute...war also das Treffen ander Reihe. Worum auch immer es ging, es musste etwas wichtiges sein, denn sie informierten sie gefühlte zehn Male, hinterliessen ihr überall Erinnerungen und erwähnten immer, wie wichtig es doch sei.

    Seufzend lief sie die viel zu sauberen Strassen der Citadel entlang. Nebenbei nahm sie eine Zigarette aus der Hosentasche, die sie sich gerade noch so mitnehmen konnte und stecke sie sich noch im Gehen an.

    Sie war nervös. Irgendetwas schien an diesem Treffen nicht zu stimmen und je länger sie darüber nachdachte, desto seltsamer kam es ihr vor. Was genau wollte Cypher?

    Luceija passierte rauchend ein paar Gassen, ehe sie das Terminal unweit von Choras Den erreichte und ein paar Male darauf herumtippte um sich ein Taxi zu rufen. Ihre eigene, verfluchte Mistkarre war schon wieder in Reparatur und nutzte ihr im Augenblick so viel wie ein nasses Streichholz.

    Doch nichts tat sich. Deaktiviert? Das war ein schlechter Witz..?!

    Nervös drehte sie die Zigarette zwischen Zeige- und Mittelfinger.

    "Was für ein verdammter Scheisstag..", knurrte sie in sehr leisem Ton.
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  5. #5
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    Cidatel, eine Dockbuch irgendwo in den Bezirken, reserviert für das Allianzmilitär. Sechs Soldaten verlassen den Aufzug und stellen sich in einer Reihe auf. Minuten später taucht ein Schiff hinter einem Arm der Station auf und nimmt Kurs auf die freie Dockbucht, ein kleiner Transporter der Allianz. Langsam schiebt er sich in die Landeposition, und schließlich schiebt sich die Rampe auf die Luftschleuse des Schiffes zu. Einer der Sechs Soldaten löst sich aus der Reihe und geht auf die Luftschleuse, aus der inzwischen fünf Männer getreten sind, zu.
    Er salutiert, und spricht dabei einen der Neuankömmlinge an: "Willkommen zurück, Sergeant, wie ich sehe hatten sie bei der Rekrutierung Erfolg. Wir sind ihre Eskorte, wenn sie uns bitte Folgen würden, man wartet schon auf sie"

    Bevor der angesprochene Sergeant antworten kann geht seelenruhig ein alter Mann an ihm vorbei "Schön, wenn man sie sehen will warte ich bis sie zurück sind. Endlich kann ich mal rauchen, erlabut man mir auf dem verfluchte Schiff ja nicht..."

    "O'Connell, nehmen sie auf der Stellen die Zigarre weg und folgen sie dem Mann! So lange sie nicht mit uns unterwegs sind sind sie ein Verbrecher der noch über ein Jahrzehnt im Gefängnis verbringen wird, also tun sie gefälligst nicht so als wären sie hier der große Boss, verstanden?" brüllte ihn der, sichtlich entnervte, Sergeant an, und die drei Soldaten die ihn auf seiner Reise hierher begleiteten richteten auf der Stellen ihre Taser auf ihn.
    "Und schön langsam zweifle ich ob sie der richtige für den Job sind. Wär besser gewesen wir hätten sie auf Omega gelassen. Ich frag mich was man in ihnen sieht"

    "Kommen sie schon, die Rauchpause wird sie schon nicht umbringen. Und ich habe ihne bereits erklärt was passiert wenn die die Elektroschocker einsetzen, wäre die dümmste Idee seit der Zusammenarbeit mit den Aliens wenn sie durch den Körper eines Mannes, der E-Zero für einen Raumjäger im Körper hat Stromstöße jagen."

    Der Sergeant biss die Zähne zusammen, lief rot an und sagte nur noch: "Gehen... sie... endlich... Sie können froh sein dass man ihnen diese Chance gibt, nutzen sie sie verdammt noch mal, und verschonen sie uns mit ihren Beschwerden."

    Seamus steckte sich seine Zigarre in den Mund, zündete sie an und trat widerwillig zurück in die Formation, neben ihm zwei Soldaten, vor ihm einer, und hinter ihm der Sergeant. "Na dann los. Die hab ich ohnehin fertig geraucht bis wir bei ihrem Vorgsetzten sind."

    "Fein"
    erwiderte der Sergeant tonlos "dann los meine Herren. Und beleidigen sie bitte keine Nichtmenschen. Am besten wir anderen unterhalten uns laut, dann kann ihn keiner verstehen... Weiter gehts."

    *******

    Nach kurzen Problemen bei der Kontrolle der C-Sec, Seamus konnte nicht umhin einem Turianer Rauch ins Gesicht zu blasen, erreichten sie das Büro der Allianz. Anstatt wie erwartet von einem Offizier begrüßt zu werden fand sich Seamus vor einem Mann wieder, den seine Uniform als Diplomaten kennzeichnete.
    "Ah, Mister O'Connell, wir haben sie erwartet. Dank Sergeant, sie haben ihre Arbeit getan, ruhen sie sich bis heute Abend aus, sie haben es sich verdient. Aber nun zurück zu uns beiden, Mister O'Connell, kommen sie, wir haben wichtiges mit ihnen zu bereden. Hier entlang, und geben sie dem Herrn da ihre Waffen, wie bekommen sie zurück sobald sie den Raum verlassen."


    Seamus schmiss seine Schrotflinte auf den Tisch der neben dem 'Herrn' stand, warf seine Pistole ebenfalls dahin, und steckte sein Kampfmesser mit einem kräftigem Stich ins Holz. Dann folgte er dem Diplomaten, und die Tür schloss sich hinter ihnen.
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  6. #6
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    Seit einiger Zeit war er nicht mehr auf der Citadel gewesen. Zu viele Leute, die ihn nervös gemacht haben. Zu viele C-Sec Beamte, zu viele Spectres, zu viele Menschen.
    Sofort setzte er seine Sonnenbrille auf, um seine Augen zu verdecken. Sein Okularsystem war wieder vollständig aufgeladen.
    Er zündete sich eine Zigarette an (Lungenimplantate sei dank) und schritt langsam durch die überfüllten Gassen der Citadel.
    Sein Auftrag war einfach. Einen salarianischen Geschäftsmann aus dem Weg räumen.
    Den Auftrag hatte er auf einer turianischen Kolonie erhalten, wo er den Auftraggeber schon erledigt hat.
    ,,Ein Mistkerl, der meint, ich würde für ein paar tausend Credits töten.''
    Die Wards haben sich überhaupt nicht verändert. Bunt gemischt, Fingerabdrücke von vielen verschiedenen Kulturen.
    Dafür hatte ,,Daredevil'' Jim McDow ein Auge. Kultur.
    Er hatte keinerlei Ahnung, wo sich dieser Geschäftsmann befand. Sein Auftraggeber wollte es ihm noch sagen, aber da hatte er schon eine Kugel im Kopf.
    ,,Nächstes Mal werde ich die wichtigsten Fragen zuerst stellen.'', dachte McDow und versuchte zu grinsen, was aufgrund seiner Implantante immer noch schmerzhaft und deshalb nahezu unmöglich war.

    Er brauchte Informationen über sein Ziel. ,,Shadow Broker. Eine nützliche und gleichsam gefährliche Quelle. Aber ich habe wohl keine Wahl.'' McDow entschied sich, in Choras Nest zu gehen, um Fist, einen Agenten des Shadow Brokers aufzusuchen. Außerdem hoffte er, nähere Informationen über sein Ziel von Gästen zu erhalten. Einem guten Drink war er ebenfalls nicht abgeneigt... .
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  7. #7
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    "... Um es also auf die wesentlichen Punkte zu reduzieren, Sie haben im Cidatelraum einige Schlägereien ausgelöst, dabei einige Körperverletzungen die jedoch bereits verjährt sind... Dann haben sie gut 20 Batarianer getötet, was man ihnen nachweisen kann, und dann sind die nach Omega geflüchtet, haben sich also der Staatsgewalt durch Flucht entzogen. Ich sag es ehrlich, wovon wir nichts wissen, und was sie auf Omega getan haben ist mir völlig egal, und wenn sie persönlich für jeden Mord an Nichtmenschen in den letzten Jahren verantwortlich sind, was jetzt zählt ist der Gesamteindruck des Allianzmilitärs, und der wird durch Kriegsveteranen die zahlreiche Orden tragen und dann Aliens jagen gegangen sind bedeutend verschlechtert, ebenso wie durch die L2 Terroristen. Wir bieten ihnen, und darüber werden sie keine Silbe verlieren, nicht eine, verstanden? Also, wir bieten ihnen eine Möglichkeit sich vollständig zu rehabilitieren und ihre Verbrechen anderen in die Schuhe zu schieben. Dafür erledigen sie für uns diese Angelegenheit mit den Terroristen, und treten als Reservist wieder ins Allianzmilitär ein. Haben wir einen Deal?"

    Nachdem ein Offizier und drei Diplomaten mehrere Stunden, zumindest wirkte es auf ihn so, eingeredet hatten, war es endlich an Seamus Fragen zu stellen. Das ganze wirkte auf ihn wie konstruiert, weder glaubte er dass die Allianz nun Interesse an ihm hatte, noch konnte er sich vorstellen warum man plötzlich eine Imageaufbesserung brauchte, kurz: das ganze wirkte sehr verdächtig auf ihn.
    "Mir ist da einiges unklar, warum sind ihnen diese Terroristen so wichtig und warum denken sie es sei das beste einen Mann zu ihnen zu schicken, der sie am liebsten auslachen würde weil sie so lange nichts getan haben? Das ganze stinkt doch, ich hab das Gefühl sie wollen die Kerle loswerden, und das ganze dann auf meine Kappe gehen zu lassen, ein Irrer bringt andere Fehlgeleitete um, habe ich recht?"

    Der Diplomat stöhnte leise: "Schauen sie, die Allianz befindet sich in einer Situation, in der eine geringfügige Änderung der Meinung der Ratsvölker über uns große Auswirkungen haben kann. Um es mal etwas deutlicher zu machen, wir stehen vor einem großen Durchbruch, und die, die wir lange Zeit als 'Blindgänger' als Randnotiz der Geschichte angesehen haben könnten diesen Durchbruch verhindern. Wenn wir jetzt aber zeigen, dass wir lange Zeit als gesetzlos und irre angesehene Menschen wieder dazu bringen können ein normales Leben zu führen, dann wird das das Vertrauen in uns stärken... Wissen sie, viele werfen uns noch immer vor dass unser Bund mit dem Cidatelrat nur ein Mittel zum Zweck ist, ebenso wie man uns vorwirft dass L1 nur ein Mittel zum Zweck war und wir uns jetzt weigern unsere Verantwortung zu tragen. Jetzt müssen wir Verantwortung zeigen, und Sie sind da eines der größten Hindernisse, einst für ihren Einsatz auf Mindoir ausgezeichnet, dann aus dem Militär ausgetreten, zig Gesetze gebrochen, und dann, und das muss ich zugeben, von uns ignoriert nach Omega geflüchtet."

    "Wie rührend, kann mir jemand ein Taschentuch geben? Endlich kümmert man sich wieder um mich, ich fühle mich wieder geliebt, ich bin zu Tränen gerührt"


    "Sie verstehen das nicht, Sie sind mir recht egal, sie werfen ein schlechtes Bild auf uns, dieses Bild muss korrigiert werden, und dazu brauchen wir ihre Zusammenarbeit. Und sie können sich danach wieder frei bewegen, können mit ihrer Frau in Green Fields, ja wir wissen davon, ein neues Leben aufbauen und alle sind glücklich. Noch Fragen?"


    "Von welchen Durchbruch reden sie? Sagen sie mir nicht dass wir kurz davor stehen einen Sitz im Rat zu bekommen wenn ich nur einige Terroristen ausschalte."


    Verlegene Gesichter, Stille. Hatte man sich noch auf keine Lüge geeinigt, oder wollte man wirklich nicht mit der Wahrheit rausrücken?
    Nach einigen Minuten brach einer der Botschafter das Schweigen:
    "Man wird ihm nicht glauben wenn er es herum erzählt."
    "Nun gut, das stimmt wohl. Spectre. Wir hoffen darauf dass sie einen Menschen in die Ränge der Spectre erheben, vieles steht uns im Weg, aber sie und die anderen Blindgänger sind einer der größten Stolpersteine.
    Und wir müssen nun tun was geht um das in die Wege zu leiten, darum bieten wir ihnen diesen Deal an. Aber denken sie sich nicht ohne sie ginge es nicht, ihre Gefangennahme und Verurteilung würde uns ebenfalls helfen, aber eben nicht so sehr wie ihre Rehabilitierung.

    Also: Deal?"


    Seamus stand auf.
    "Ich halte zwar nichts davon dass wir uns bei den Aliens einschleimen, aber der Deal scheint in Ordnung zu sein. Hand drauf, Deal."
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  8. #8
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    Sie nahm noch einen nervösen Zug von ihrer Zigarette, welche mittlerweile schon über die Hälfte an Länge verloren hatte. Es war definitiv ein absoluter Scheisstag. Erst das mit der Karre, dann mehr als eine Stunde Verspätung zu besagtem Treffen mit ihren Cerberus-Kontaktpersonen und dann auch noch das.

    Etwas dumpf aber mit einem starken, vibrierenden Bass klang die Musik von Choras Den zu ihr hinüber zum Terminal. Choras Den, der "Männerclub". Und dazu zählten nicht nur eine Art Spezies. So gut wie jede männliche Seite einer Spezies tummelte sich dort drinnen und gaffte tanzenden Asari nach und spülte jede noch so seltsame Flüssigkeit deren Rachen hinunter, bis - ja bis sie kotzübel irgendwo vor dem Eingang des Clubs herumlungerten und sich die Seele aus dem Leib kotzten. Und genau so roch es hier auch.

    Nichts desto trotz nahm Luceija noch einen letzten Zug von der Zigarette, lies sie dann fallen und trat sie beiläufig aus, ehe sie den linken Steg entlang zum Eingang des Clubs nahm.
    Sie als Frau hatte hier unten wenig zu suchen. Man lies hin und wieder zwar welche rein (wenn die Kroganer gut gelaunt waren), aber diese waren direkt nach Eintritt noch weniger wert als die billigen Hupfdole-Asari. Aber in dem Moment...war Luceija das alles ebenfalls scheiss egal. Es zählte nun ohnehin nichts mehr.

    Raschen Schrittes nahm sie den Weg und blieb letztenendes in nächster Nähe zu den Kroganer-Türstehern stehen.

    Der linke Lache amüsiert, als er sie musterte. Mit einem Outfit welches nur geringfügig bedeckender war, als der Fummel der Asari machte sie auch nicht gerade den besten Eindruck. Im Grunde hasste sie so einen Kleidungsstil. Aber so vieles hatte sich in letzter Zeit verändert. Ihr Aussehen...aber vorallem ihr Innerstes.

    "Tze-he-he. Was suchst du hier, Schätzchen? Wenn du tanzen willst, warte bis Fist Interesse hat sich mit dir herumzuschlagen. Mensch.. ."

    Ihre linke Augenbraue hob sich skeptisch an.

    "Lass deine dämlichen Witze sein und beweg' deinen Arsch zur Seite.", knurrte sie missgelaunt in die Richtung des Alien.

    Daraufhin trat jener Kroganer einen Schritt in ihre Richtung und schnaubte ihr entgegen.

    "Du-wartest-bis-Fist-ZEIT hat!"

    "Ich habe keine Zeit auf ih-..", ihr Comm piepte abermals und relexartig sah sie in diese Richtung.

    Jeder - genauergesagt sowohl die Kroganer und wohl auch jeder andere in unmittelbarer Nähe - konnte nunmehr hören wie eine unheimlich wütende Stimme durch ihr Comm schrie:

    "WO ZUR HÖLLE STECKST DU?! Beweg deinen Arsch hier her oder du hast die längste Zeit für uns gearbeitet! Und du - weisst - was das heisst. Du verlierst alles!"


    Luceija zuckte reflexartig zusammen. Die Kroganer...begannen beide lauthals zu lachen.
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  9. #9
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    Seine Schmerzen ließen langsam nach und er konnte sich auch ein wenig besser bewegen.
    Plötzlich drangen einige laute Rufe an sein Ohr.
    Irgendwas kam ihm daran bekannt vor.
    Doch nicht etwa - ?
    Er drehte sich um.
    Am Eingang von Chora's Nest stritt sich jemand mit den Kroganer-Türstehern.
    Eine Frau.
    aber das war doch, das war doch nicht - ?
    Nein!
    Das konnte sie nicht sein, außerdem sah sie leicht anders aus, versuchte er sich einzureden.
    Doch er ging kein risiko ein und machte dass er wegkam.
    Er lief bis hoch hinauf ins Präsidium, wo er sich erschöpft auf eine der freien Bänke fallen ließ.
    Einige seiner ehemaligen Kollegen der C-Sec, die gerade patroullierten, bemerkten ihn.
    Einer von ihnen, der Turianer Norrik, welcher beim Zugriff auf Chora's Nest vor einigen Wochen fast getöet wurde.
    Doch die anderen hielten ihn zurück.
    " Lass ihn....der ist verrückt....."
    " Verrückt...ja, das ist das richtige Wort. " murmelte er unhörbar.
    Sein ganzes Leben war nach seiner Rückkehr den bach runtergegangen.
    Einfach alles.
    Und langsam, aber sich, ließ ihn das alles den Verstand verlieren.
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    Als Hastatus den Raum betrat drehte sich sofort ein sichtlich glücklicher Turianer mit einem holografischem Visier vor dem rechten Auge zu ihm um.
    Dabei handelte es sich um Grachus Velkyr, Leiter der Abteilung für technische Forschung und Weiterentwicklung von S.A.F.E. auf der Cidatel, der sofort vergnügt zu reden begann:
    "Ihre Leute haben eben die letzten von ihnen angeordneten Modifikationen vorgenommen, und es sieht so aus als wäre das Model tatsächlich ausgereift. Die Waffen ihrer Leibwachen habe ich schon auf einem Abstand von 16 Metern angezeigt bekommen, wie ich jetzt sehen kann stimmte sowohl die Art als auch das Modell, scheint als wäre ihnen ein Geniestreich geglückt, Adoria."
    "Danke Chef, aber so ganz zufrieden bin ich noch immer nicht, meinen Taser bekamen sie nicht angezeigt, Waffen ohne E-Zero werden also nicht erfasst, aber daran arbeiten wir noch."
    "Nicht nötig, Adoria, absolut nicht nötig, für Überwachungszwecke wird die Erkennung von 'echten' Waffen vollauf genügen, mit einem Taser wird keiner in der Lage sein eine bewachter Person zu töten."
    "Aber zu entführen, außerdem braucht es mit um eine Spur zu lange bis die Gasmaske automatisch ausfährt, und selbst dann schließt sie nicht perfekt es wäre also möglich..."
    "Ihre Entführung macht ihnen immer noch zu schaffen, stimmts? Keine Sorge, sie haben ja gesehen dass wir in der Lage sind sie wieder raus zu hauen, und von nun an wird es zu keinen Zwischenfällen dieser Art mehr kommen, das verspreche ich ihnen. Die ersten, an die wir das >Guardian< System ausgeben werden ihre Leibwächter sein."
    "Und bis es so weit ist vergehen weitere Wochen wenn nicht gar Monate... Wenn das jemand erfährt ist das eine Einladung..."
    Der Turianer lachte, und legte Hastatus beruhigend seine Hand auf die Schulter: "Sie machen sich zu viele Sorgen, wissen sie was? Nehmen sie gleich einen der Prototypen, wir verbessern die Gasmaske noch und sie nehmen sich jetzt eine schöne Auszeit, das wird sie beruhigen."
    Hastatus lies den Kopf hängen. Resigniert antwortete er: "Sie werden mich noch brauchen, die Erkennungsrate ist zwar gut, aber noch nicht bei 100 Prozent, außerdem ist die Entfernung von bisher 16 Metern zu gering, Scharfschützen werden darüber höchstens lachen. Außerdem... Wofür lebe ich noch, wenn nicht um zu arbeiten? Wenn ich meine Gedanken nicht auf die Arbeit konzentrieren kann, worauf dann? Ich sage es ihnen, auf Attentäter, Entführer, Spione... Da denke ich lieber über Möglichkeiten nach sie abzuwehren. Lassen sie mich noch weiterarbeiten, das hilft mir eher als Urlaub"

    Sein Chef schüttelte den Kopf, ging einige Runden um den Labortisch herum, auf den noch einige der >Guardian< Prototypen lagen, und tippte schlißlich mit einem Finger gegen seine Schläfe.
    Er öffnete sein Com-Einheit, drückte einige holografische Tasten und wartete kurz, bis sich eine Asaristimme meldete: "Guten Tag, Mister Velkyr, worum geht es?"
    "Guten Morgen Nelyna. Es geht um meinen Termin um 13 Uhr. Einer meiner Leute benötigt dringend etwas Aufmunterung, wäre es möglich ihm meinen Termin zu überlassen?"
    Einige Sekunden Stille. Nelyna? Termin? Velkyr wollte ihm doch nicht etwa einen Termin bei einer... nein, zu einer Prostituierten würde er nie gehen, dazu schien er Hastatus zu anständig. Vielleicht ein Theater? Ein Wellnessclub?
    Die Stimme der Asari, Nelyna, riss ihn aus seinen Überlegungen: "Die Konsortin ist damit einverstanden, Mister Velkyr. Ihre übrigen Termine bleiben bestehen?"
    "Vorerst ja. Danke Nelyna, dann bis nächste Woche"
    Sein Chef schloss seine Com-Einheit wieder.
    "Ich denke sie haben von Sha'ira gehört. Sie ist eine wundervolle Zuhörerin, sie dürfte sie eher beruhigen können als mich. Seien sie aber so nett und lassen sie ihren Taser bei ihrer Leibwache, sie werden ihn dort garantiert nicht brauchen.

    Und wenn sie noch arbeiten wollen, dann sehen wir uns jetzt an was sie noch am >Guardian< verbessern wollen."


    "In Ordnung, danke für den Termin, Chef, ich weiß das zu schätzen. Auch wenn ich bezweifle dass es mir hilft.
    Ok, dann zur Technik, die Probleme mit der Gasmaske könnte man, denke ich, lösen indem wir einen Linearmotor anstatt..."
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  11. #11
    Held Vierzweisieben's Avatar
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    Nachdem Malkizans Kartell seiner Anführer beraubt war, hatte es sich zwar sehr schnell wieder organisiert, aber immerhin war ihm ein Schlag versetzt worden, der ihm einen Teil seiner Macht genommen hatte.
    Vherrils und Oculus' Wege hatten sich kurz danach getrennt und der Drell wusste überhaupt nicht, was er jetzt tun sollte. Ihm war langweilig.
    Er saß im Präsidium auf einer der Bänke und war ratlos. Von Jobs für irgendwelche Verbrecher hatte er erstmal genug, aber wieder für die Hanar arbeiten wollte er auch nicht.
    Ein Turianer riss ihn aus seinen Gedanken, der aus Richtung der Bezirke hastete und sich auf eine Bank fallen ließ. Vherril blickte hinüber - und erkannte Beyo Vhan, den Turianer, von dem er seit mehr als einem Monat, seit der Sache mit Malkizans Yacht nichts mehr gehört hatte.
    Ein paar C-Sec-Leute bemerkten Beyo.
    "Lass ihn....der ist verrückt....."
    "Verrückt...ja, das ist das richtige Wort"
    Das klang doch gar nicht so uninteressant...
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  12. #12
    #17  Forenperser's Avatar
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    Nach einigen Momenten, al die C-Sec-Leute gegangen waren, erhob er frustriert den Kopf.
    Er ließ seinen Blick ein wenig über den Platz schweifen.
    Und plötzlich glaubte er nicht richtig zu sehen.
    Ein Drell.
    Hier?
    " Nicht irgendein Drell. " schoss es ihm durch den Kopf.
    Na sicher!
    Das war doch Vherril, derjenige der ihnen bei Malkizan geholfen hatte.
    Beyo hatte damals keine wirklich gute Gelegenheit gehabt mit ihm zu reden.
    Er winkte ihm und gestikulierte sich doch zu ihm zu gesellen.
    Das war wonach er gesucht hatte, nach all den Wochen endlich mal jemanden der sich vielleicht normal mit ihm unterhalten konnte.
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  13. #13
    Held Vierzweisieben's Avatar
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    Beyo winkte ihm.
    Vherril erhob sich und setzte sich neben den Turianer.
    "Ich sehe, ich bin nicht der einzige, der gerade ein Deja Vu hat."
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  14. #14
    #17  Forenperser's Avatar
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    Er lächelte leicht, was er seit der *Trennung* nicht mehr getan hatte.
    " Nein, wohl nicht. "
    Er schüttelte dem Drell die Hand und ließ ihn sich zu sich setzen.
    " Nett mal jemand vertrautes zu sehen. Nach der Landung auf Omega bist du ja ziemlich schnell verschwunden. Was hast du danach erlebt? "
    Forenperser is offline Last edited by Forenperser; 12.07.2010 at 19:11.

  15. #15
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    Luceija biss sich leicht auf die Unterlippe, als das unangenehm laute Geräusch durch ihr Comm drang und alle im näheren Umkreis mit einer an sie gerichteten Standpauke beglückte. Ja. Dieser Tag war in der Tat einer der schlimmsten, den sie in letzter Zeit erlebte. Nicht genug, dass alles aus den Fugen geriet, musste sie sich nun auch noch von zwei idiotischen, zweibeinigen Dinosauriern öffentlich demütigen lassen. Genau dies war unter anderem der Grund, weshalb sie den Übersetzer lieber zu Hause lies.

    Sie seufzte leis und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen.

    "Geht in der Gosse verrecken, verdammtes Dreckspack..", murmelte sie, ihren Übersetzer abstellend, ehe sie sich kurz danach aus dem Staub machte um ein anderes, funktionstüchtiges Terminal zu finden. Im Hintergrund wieder kroganisches, abfälliges Gelächter. Doch spielte es keine Rolle mehr. Nichts spielte mehr eine Rolle...

    ---------------------------------------

    "Miss Ascaiath, setzen Sie sich.", teilte ihr eine unheimlich korrekte Stimme in einem sehr disziplinierten, jedoch zeitgleich strengem Ton mit. "Sie kommen genau dreiundsiebzig Minuten zu spät zum vereinbarten Treffen. Darf ich fragen, was Sie aufgehalten hat?"

    Luceija tat wie ihr beordert und setzte sich an das Ende des langen Tisches, an welchem zur anderen Seite drei Männer sassen und in ihre Richtung blickten. Der Mann ihr direkt gegenüber war offensichtlich deutlich älter als sie selbst. Er war ihr nur von diversen, ähnlichen Treffen wie diesem hier bekannt, hatte aber bis dato absolut keine Ahnung, wie man ihn nannte. Es war einfach nur "er". Eine wichtige Persönlichkeit.

    Zur Linken des Ältesten Mannes sass ein junger, zeitgemäss gekleideter, dunkelblonder Mann mit einer Sonnenbrille, dessen seltsames Grinsen sie sofort erkannte: Es war offensichtlich Cypher (Rechter im Bild). Er wirkte wie der klassische Computer-Guru: Nicht unbedingt eine Schönheit, dafür aber ein grosses Maul und enorme Fähigkeiten.
    "Schön sich mal live zu sehen, Miss", begrüsste er sie mit jenem Grinsen, während er auf einem Zahnstocher herumkaute und die Arme vor der Brust verschränkt lies.

    Zur rechten des alten Mannes sass ein ihr ebenfalls bekannter Geselle: Und zwar der "alte" Doc. Sergio Vittore. Derjenige, welcher ihr auf Omega die nächste Drogenpackung in die Adern drückte, anstatt sie - wie ihm jemand befiel - zum Entzug zu zwingen. Er widmete ihr wiederum so wenig Blicke wie möglich und sass ungeduldig wartend da, die Finger sacht gegen die Tischplatte trommelnd.



    Luceija selbst nickte nur knapp - unwissend, weshalb sie hier herbeigerufen wurde.
    "Das ein oder andere Problem mit einem Kroganer, Sir."


    Der Älteste der dreien räusperte sich knapp, faltete die Hände auf der Tischplatte und beugte sich leicht nach vorne. Er sah Luceija direkt in die Augen - ohne den kleinsten Umweg - und bescherte ihr alles andere als ein Gefühl von Sicherheit. Aber auch das war egal. Sie würde sich davon nicht erniedrigen lassen.


    "Wir haben lange nichtsmehr von Ihnen gehört. Also sparen wir uns die Begrüssungsfloskeln und starten direkt, wie sie auf Grund ihrer Unpünktlichkeit sicherlich akzeptieren können."
    Die Stimme jenes älteren Mannes klang ungehindert streng und enorm dominant.


    "Wie genau verlief...ihr Auftrag?"
    Die Cerberus-Agentin verstand sofort: Er sprach ganz klar auf ihren persönlichen Racheakt an. Das war also der Grund, weshalb sie hier her gebeten wurde. Nur wusste sie nicht, ob sie auf Grund dieser Erkenntnis entspannt oder noch nervöser sein sollte.

    Nichts desto trotz wartete sie schon darauf, dass man sie endlich darauf ansprechen würde. Man gab ihr so viele Aufträge, aber vermied bisher jegliches Update über jenen Auftrag.

    "Wir haben Meldungen über zwei Turianerleichen und unzählige Zeugen.. . Es gab tausende Interpretationen darüber, was geschehen sein soll. Also: Ihre Version bitte, Miss Ascaiath."


    Sie schwieg einen Augenblick und ordnete ihre Gedanken, ehe sie eine Antwort geben konnte. Doch dann antwortete sie, indem sie ihrem Gegenüber ebenfalls unerschütterlich in die Augen sah. Ihre Stimme blieb eintönig. Klang schon nahezu maschinell.

    "Ti-..Malkizan befand sich - wie wir erwartet hatten - in seinem Hauptsitz nahe des Terminus-Systems. Leider mischten sich zwei andere Gruppen in mein Vorhaben ein und ich musste mich notgedrungen mit Ihnen zusammenschliessen.
    Er hatte-...erstaunliche Technologien um sich zur Wehr zu setzen. Aber letztenendes konnte ich mit ihm abrechnen und während dem Flug mit einem BlueSun-Kreuzer aus der Luftschleuse werfen."


    Sie atmete kurz durch.

    "Als nächstes kümmerte ich mich um Javed Ceiv auf Omega. Wir-..ich habe Informationen von einem ansässigen Iren erhalten, der offenbar über seinen Aufenthaltsort bescheid wusste.
    Ich hielt es für sicherer, jemanden zu ihm zu schicken, dem er vertraute um ihn aus seinem Versteck zu locken."


    'Verdammt.', dachte Luceija plötzlich. Würde sie Cerberus die Wahrheit sagen...die Wahrheit darüber, dass sie Beyo Vhan nicht getötet hatte...dann wäre es nicht nur für sie schlecht...sie würden auch ihn finden und in alle Einzelteile zerlegen. Ohne ein Hindernis. Ohne schlechtes Gewissen. Ohne Reue. Sie wurden nicht weich und liesen sich von...von Unsinn von ihrem Vorhaben abbringen. So wie sie.. .

    Dass sie ins Stocken geriet während sie sprach, schien aber ebenfalls ungünstig.

    "Allerdings...", sie sah von ihrem Gegenüber ab und senkte den Blick auf die Tischplatte. "...allerdings kam mir ein Batarianer zuvor und erschoss beide Turianer auf dem Weg nach draussen."



    Die drei Männer sahen sich an und zwei der drei begannen zu grinsen. Der Dritte im Bunde leis zu lachen.

    "...ha-ha-ha.. . Miss Ascaiath. Luceija. Wie lange sind Sie nun schon ein Teil dieser...Familie?
    Sie sollten es besser wissen. Besser wissen, WAS wir wissen und das wir uns jede Information beschaffen können, die wir brauchen."
    , antwortete Cypher wiederum mit freudigem Gesichtausdruck.

    Erst dann wandelte sich sein Gesichtausdruck in eine kühle Maske und der Doc - Sergio Vittore - beendete seinen Satz mit einem grimmigen Raunen:
    "Wie wir schon sagten: Es wurden zwei turianische Leichen gefunden. Eine..fehlt laut Ihrer Aussage.

    Also, Liebes..
    Wo steckt Beyo Vhan?"





    Luceijas Adern gefroren innert Sekunden. Sie hatte sich absolut dämlich verhalten: Zu behaupten, er wäre mit Javed gestorben? Sie WUSSTE doch, dass Cerberus seine Augen überall hatte. Egal wo. Und vor ALLEM...auf Omega. Wahrscheinlich blieb Ihnen nichts verwehrt. Kein Blick, kein Satz, kein Lächeln, kein Schuss, keine Berührung. Nichts.


    "Ich-..ich weiss es nicht.", gab sie sich geschlagen.

    "Ich wiederhole mich ungern."


    "Ich habe keine Ahnung! Er könnte überall sein! Ich habe den Kontakt schon lange verloren!"
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    Luceija is offline Last edited by Luceija; 12.07.2010 at 18:35.

  16. #16
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    "Nett mal jemand vertrautes zu sehen. Nachd er Landung auf Omega bist du ja ziemlich schnell verschwunden. Was hast du danach erlebt?"
    "Vertraut." Vherril hätte sein Verhältnis zu dem Turianer alles genannt,nur nicht vertraut. Wie vertraut war man mit jemandem, mit dem zusammen man einen Mafiaboss und seine Untergebenen umgebracht hatte? Wann hatte Vherril überhaupt das letzte Mal Vertrautheit empfunden?
    Er musste lange zurückdenken, ließ es dann aber, um nicht dem gesamten Präsidium eine seiner Erinnerungen zuteil werden zu lassen und weil es ihn irgendwie deprimierte. Vielleicht sollte er sich ein Privatleben zulegen, das nicht nur daraus bestand, auf einer übergroßen Raumstation auf Bänken herumzusitzen.
    Der Drell schüttelte leicht den Kopf und blickte Beyo an.
    "Ich sollte fragen, was Sie", hatte Vhan - Beyo ihn nicht gerade geduzt? Wenn er schon dabei war, in den Ruhestand zu treten, konnte er ja auch gleich damit anfangen, "was du erlebt hast. 'Der ist verrückt.' Was war da los?"
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  17. #17
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    "Denken sie das macht es besser? Ich hatte ihnen gesagt was geschehen würden wenn sie nicht in der Lage dazu sind, und ich war der Meinung mich sehr deutlich ausgedrückt zu haben. '... Und wenn DU ihn nicht umlegst...dann tun WIR es!'"

    Der ältere der drei räusperte sich "Sie wollten eine Chance, Miss Ascaiath, und die haben wir ihnen gegeben. Sie wollten Rache üben, sie bekamen die Erlaubnis und was war ihr Dank? Sie haben uns enttäuscht. Es wäre die eine Sache gewesen wenn es nur um persönliche Rache ginge, aber ihre Rache stand stellvertretend für alle Menschen die unter den Einschränkungen der Aliens leiden mussten, daher liegt es nicht in ihrem Ermessen zu vergeben, was sie offensichtlich getan haben.
    Es wäre noch zu verzeihen gewesen wenn sie ihn einfach nicht getötet hätten, aber unseren Informationen nach zu urteilen haben sie weit mehr als das. Cypher."


    Der angesprochene bückte sich kurz unter den Tisch und zog einen Laptop aus seiner Tasche. Er öffnete ihn, und auf dem Bildschirm kamen einige Bilder die Luceija und den Turianer zeigten zum Vorschein.
    "Das ist ein Teil des Überwachungsmaterials, die Puzzlestücke reichten schon aus um uns klar zu machen, dass sie kurz, viel zu kurz, davor waren die von der Natur gewollten Schranken zwischen Menschen und Turianern zu überschreiten. Eine Rechnung für Essen, eine Portion für Mensche, für Sie, und eine für Turianer, für ihn. Wir wissen nicht wie es dann weiterging, aber allein schon das ist unverzeilich."

    "Wir waren schon nicht damit einverstanden dass sie ihn als Werkzeug misbrauchen, wir Menschen sollten in der Lage sein ohne wie auch immer geartete Hilfe von wie auch immer gearteten Aliens unsere Rechnungen begleichen zu können. Aber das... das schlägt dem Fass den Boden aus. Hätten sie das Ultimatum von Vittore nicht gebrochen, wir würden wohl nicht darüber reden. Aber den Kerl dann noch mit dem Leben davonkommen zu lassen, das war zu viel. Und sehen sie wie er es ihnen gedankt hat?"
    Die entsprechende Szene erschien auf einen Knopfdruck Cyphers hin auf dem Bildschirm, wie Luceija die Pistole von Beyos Kopf nahm, wie sie ihm erklärte dass er besser war als seine Freunde, wie Beyo ging, und, wenn auch durch den ungünstigen Kamerawinkel schlecht zu erkennen, Luceijas Gesicht, als sie diese Nachricht verarbeitete.

    "Sie sehen also was es bringt Aliens zu vertrauen? Wir haben auf jeden Fall gesehen was es gebracht hat ihnen zu vertrauen.
    Nun, da die Tatsachen über die wir informiert sind auf dem Tisch liegen, wollen sie uns nicht erklären was noch zwischen ihnen beiden vorgefallen ist?"
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  18. #18
    #17  Forenperser's Avatar
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    Der Drell schien noch etwas auf Distanz zu bleiben.
    Naja, eigentlich konnte Beyo es ihm nicht verübeln.
    Nach all dem was passiert war.
    Aber er war einfach froh mal jemanden zu sehen der ihn nicht ansah wie einen Dreschschlund.
    " Lange Geschichte. Nur so viel, hatte was mit der Geschichte rund um meine......Begleiterin zu tun. Wie du siehst hab ich einiges davongetragen. "
    Er zeigte ihm die Narben in seinem Gesicht.
    " Naja, und sowas wirkt sich halt auch auf die Psyche aus.......und da ich noch zusätzlich meinen eigentlichen Auftrag nicht ausgeführt habe hat man mich gefeuert......und seitdem sehen mich eben alle so an. Schön ist das nicht. Aber was soll's....."
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  19. #19
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    Luceija musste sich zusammenreissen um nicht zu offenbaren, wie sehr sie alles was sie sagten traf. Cerberus war ihre Familie. Ihr zu Hause. Ihr Heim. Dort fühlte sie sich aufgehoben. Sie verstanden, weshalb sie Rache wollte. Sie hatten ihrer Meinung nach alles für sie getan, um sie wieder nach der "Bearbeitung" der dreien auf die Beine zu bringen. Körperlich aber auch seelisch.

    Und nun hatte sie ihre Familie enttäuscht. Aber zudem...trafen sie alle Bilder umso mehr. Sie wusste das Cerberus immer in ihrer Nähe war...aber das sie so viele Details erfuhren und so viele Beweise hatten, verschlug ihr den Atem. Und alle Bilder weckten die gesamten Erinnerungen an Omega und schafften es, sie zu brechen.

    Sie sass knietief in der Scheisse. Von wegen "der Tag würde nicht schlimmer werden". Es war der Horror.

    Unsicher schüttelte sie den Kopf.

    "Es-...es ist nichts gelaufen, Sir! Mein Fokus lag bei meinem Auftrag! All DAS, das-..das Essen und das alles war ein Teil des Plans, e-...er-....er musste mir-..ich...ich meine er musste mir vertrauen, bevor wir auf Javed-...bevor..." .


    Sie konnte und wusste nicht mehr, wie sie sich aus der Sache rausreden sollte. Das alles nur ein Teil des Plans war, war eine offensichtliche Lüge. Aber was sollte sie tun? Ihr glitt gerade alles zwischen den Fingern hindurch.

    "Ich versichere Ihnen, es-... es ist nichts-..". Und nun? Was jetzt?
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  20. #20
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    Der ältere schnaubte verächtich.
    "Als ich das das letzte mal von meiner Tochter hörte wusste ich schon das ich Großvater werde."

    Der Doc musste unwillkürlich lachen: "Sie wissen so gut wie ich dass das nicht möglich ist... Aber es würde mich wundern wenn es so weit gekommen wäre. Aber es war dennoch bedenklich dass ihr so viel daran lag dass ich ihn zusammenflicke. Ebenso wie er mich dazu zwingen wollte einen Entzug durchzufühen statt ihr Medikamente zu geben. Immerhin schien sie sich lieber für die Drogen zu entscheiden als dafür was er für sie am besten hält. Und wir alle wissen dass es erst dann wirklich bedenklich würde wenn sie darauf verzichten würde."

    "Nun, auf jeden Fall, Miss Ascaiath, sie haben zugelassen dass dieser Turianer ein Verbündeter wurde, fast schon ein Vertrauter. Sie wissen nicht wo er sich aufhält? Wir wissen es, vor kurzem traf er auf der Citadel ein. Wir haben die C-Sec mit genug Informationen gefüttert damit sie ihn rauswerfen, er betrinkt sich nun fast täglich.
    Sie sehen also, wir haben ihren Fehler korrigiert, wenngleich nicht vollständig. "


    Cypher handierte abermals am Laptop herrum, worauf das Bild Beyos auftauchte, ein Überwachungsband der C-Sec, das zeigte wie Palin ihn rauswarf. Einige weiter Filme tauchten auf die Beyo auf der Citadel zeigten, allesamt ihn unangenehmen Lagen.

    "Ich denke ihnen ist klar wie die Geschichte für ihren Turianerfreund enden wird. Enden Muss. Jetzt fragen wir sie: Sind sie bereit alles zu tun, damit ihre Geschichte bei Cerberus noch nicht endet?"
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