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    Ehrengarde Troan's Avatar
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    "Wie findest du, würde sich dieser Pelzüberwurf machen?", meinte Troan mehr im Scherz. Taeris schaute skeptisch. "Ja, ich weiss. Moderner Schnickschnack, aber man muss ja mit der Zeit gehen", meinte er und legte den weissen Fuchspelz wieder weg. Vermutlich nahmen sie die ganze Sache zu wenig ernst. Doch ehrlich gesagt vermochte Troan die Tragweite der ganzen Sache auch noch nicht abzuschätzen und dann war es besser, wenn man wenigstens die guten Zeiten solange genoss, solange sie andauerten.

    Danach versuchten er und Taeris wieder mit den anderen Schritt zu halten. Wenigstens konnte man Redsonjas Schopf über die meisten Menschenmengen gut erkennen, denn obwohl die Sonne längst hinter dem Horizont verschwunden war, herrschte in der Stadt noch reges Treiben. In den sehr engen und hohen Gassen kam man zeitweise kaum voran und Marktschreier verursachten auf Dauer taube Ohren.

    "Da, sie scheinen einen Händler gefunden zu haben, der sich mit Waffen auskennt. Mal schauen, vielleicht finden wir ja auch noch was interessantes für uns, was über die Grösse eines Dolchs hinaus geht", meinte Troan zu Taeris. "Und vielleicht sollten wir mal mit Redsonja reden, ohne das die anderen zuhören...", zischte er zudem und folgte den anderen dann in ein enges Haus, welches wohl Waffen für eine halbe Armee bereit zu halten schien.

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    Beiläufig betrachtete Taeris die Auslagen des Händlers. Sein Blick blieb an einem Krummsäbel hängen, das in etwa so lang war, wie sein Kurzschwert, das er früher oft bei sich geführt hatte. Es war eher unwahrscheinlich, das er hier etwas interessantes finden würde. Und selbst wenn – so hatte er ohnehin zu wenig Geld dabei, um es zu bezahlen. Den Waffen nach zu urteilen pflegte man hierzulande etwas anders zu kämpfen, als er es gewohnt war. Seiner Meinung nach waren die meisten Waffen hier sicher schöne Schmuckstücke, jedoch in seinen Augen kaum für den Kampf geeignet.

    Wie meinst du das? Was hat sie jetzt schon wieder ausgefressen..“

    Fragte Taeris etwas genervt und wandte sich begutachtete weiter die Auslage, während er auf Troans Antwort wartete.

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    "Hm, der sieht nicht schlecht aus", meinte Troan und hob eine gekrümmte, erstaunlich brachial aussehende Klinge auf und liess sie im Lampenschein erglühen. Es war eher eine zweihändige Klinge, doch bei diesen Exoten konnte man sich nie sicher sein. Eventuell konnte man sie auch einhändig führen. Dabei liess Troan den Rest des Lokals im Metall der Klinge spiegeln und bemerkte zufriedenstellend, dass der Verkäufer noch immer mit einem anderen Kunden beschäftigt war und Redsonja und Esteban ebenfalls vorgaben beschäftigt zu sein.

    "Sie hat eine ähnliche Klinge bei sich - ach was sage ich ähnlich - einen gleichen Dolch aus dem gleichen schwarzen Metall. Rate mal, was geschehen würde, wenn Esteban oder die Schiffsmanschaft das erfährt..."

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    “Fantastisch…“

    Seufzte Taeris und zog damit den Blick des Ladenbesitzers auf sich, der wohl dachte, Taeris würde seine Begeisterung über das Werk kundtun, was er gerade in der Hand hielt. Einen Dolch mit geflammter Klinge und einem gekrümmten Griff.

    “Ich glaube nicht, dass das so gesund für sie wäre…“

    Und er war sich nicht so sicher, ob er mit „sie“ nun den unberechenbaren Rotschopf oder die Mannschaft und den ebenso unberechenbaren Magier meinte.

    “Aber zumindest wir wissen ja beide, dass sie mit dem Kram nichts zu tun haben kann…“

    Mit diesen Worten wandte Taeris sich wieder von den Auslagen ab und gesellte sich neben Troan, ohne ihn jedoch direkt an zu sehen.

    “Oder?“

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    Ehrengarde Troan's Avatar
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    Er legte die Klinge wieder beiseite und blickte Taeris kurz direkt an.

    "Ich habe keine Ahnung...natürlich glaube ich es nicht, aber ich habe sie ein Jahr lang nicht mehr gesehen und dann war da noch die Sache mit Win'Dar. Sie hat ihrem eigenen Gefährten den Dolch in den Rücken gestossen - einfach so aus heiterem Himmel. Ausschliessen kann ich es nicht. Sag du es mir. Du kennst sie vermutlich besser als ich."

    Er wandte sich wieder ab und schritt weiter zur nächsten Auslage. Ausklappbare Klingen und Dolche, ideal um sie zu verstecken. Schnell und heimlich würde man damit jemanden umbringen können. Sie schienen hier am richtigen Ort zu sein.
    Last edited by Troan; 16.02.2010 at 21:48.

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    Langsam ließ Taeris sich aus dem Gedränge am Stand zurückfallen und blieb schließlich hinter der Menge stehen, von wo aus er einen relativ guten Überblick über den ganzen Stand hatte.

    Troans Worte ergaben keinen Sinn. Was sollte das bedeuten, sie hatte Win’Dar den Dolch in den Rücken gestoßen? Den Kopf schüttelnd steckte er sich einen Krautstängel an und wartete, bis die Herrschaften sich die Informationen besorgt hatten, die sie benötigten. Wobei er eher davon ausging, dass sie hier nicht fündig werden würden. Ein ziemlich großer Teil der Waffen in der Auslage war Ramsch. Zwar waren auch einige recht beeindruckende Stücke dabei, doch würde ein Händler der sich auskannte, solche Waren besser voneinander trennen.

    Aber vielleicht irrte er sich ja und sie hatten Glück, dachte er bei sich und zog an dem Glimmstengel.

  7. View Forum Posts #27
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
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    Sogleich erkannte Redsonja, dass die wirklich guten Klingen etwas weiter hinten ausgelegt waren. Sie griff in diese Richtung, doch hielt sie mitten in der Bewegung inne, als der Händler sie unterbrach.

    Gute Waffen, nicht wahr?

    Meinte er und musterte sie skeptisch. Sie schüttelte leicht den Kopf und frage sich, ob sie wieder einmal an einem Ort angekommen waren, wo Frauen niemals Waffen in die Hände bekamen.

    Nun diese hier sah schön aus. Wobei ich lieber eine ganz schwarze hätte. Ein Erz schwarz, wie die Nacht. Gibt es so etwas?

    Entgegnete sie und hoffte, dass er ihr glauben würde, dass es ihr nur ums Aussehen der Waffe ging, während sie bemerkte, dass sich nun auch die beiden Freunde, die bisher die Köpfe zusammengesteckt hatten nach ihr umdrehten. Esteban wirkte in Gedanken vertieft, doch war sie sich sicher, dass auch er die Ohren spitzte.

    Nein, so etwas gibt es nicht.

    Erwiderte der Händler indessen schnell, fast unfreundlich, wobei er selber merkte, dass er zu brüsk reagiert hatte. Redsonja tat jedoch, als hätte sie davon nichts bemerkt.

    Schade. Und weisse?

    Fragte sie weiter.

    Diese hier hat einen weissen Griff aus bestem Elfenbein. Das kommt von weit her. Schaut wie schön gearbeitet. Ein Kunstwerk. Dementsprechend wertvoll ist es natürlich auch.

    Sie betrachtete das Muster, fand jedoch keine Ähnlichkeiten mit einem der beiden Dolche, also erkundigte sie sich weiter nach einem Dolch mit schönem Muster. Da zog der Händler einige Exemplare unter dem Tisch hervor. Bei einem davon zog Redsonja die Augenbraue hoch.

    Oh diese Verzierung ist wundervoll. Darf ich sie mir mal genauer anschauen?

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    Above the Weeping World
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    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Don-Esteban is offline
    Widerwillig reichte der Händler diesen Dolch an die Kundin weiter.
    »Ich weiß gar nicht, wie der hierher kommt«, meinte er mit einem gequälten Lächeln, daß sein Unwohlsein angesichts dieser Waffe nicht wirklich verbergen konnte. »Ich wollte Euch eigentlich einen anderen zeigen, schaut Euch diesen an, eine viel kostbarere Arbeit«, versuchte er, die Aufmerksamkeit seiner Kunden auf eine andere Arbeit zu lenken. Doch Redsonja ließ sich den Dolch nicht so leicht wieder entwinden.
    Esteban wurde sofort aufmerksam auf das ungewöhnliche Gebaren und trat heran.
    »Neinnein, wir wollen uns erst einmal diesen hier anschauen«, gab er in lockerem Plauderton von sich. »Eine interessante Verzierung hier am Knauf«, meinte er dann.
    »Ja, in der Tat, eine seltene Arbeit«, bestätigte der Händler zögernd.
    »Wißt Ihr vielleicht mehr über diese Art der Verzierung?«, fragte Esteban lauernd.
    »Ähm... nein? Das ist einfach nur eine Verzierung«, stellte sich der Händler dumm.
    Esteban nickte. »Ich verstehe. Dann macht es Euch sicher nichts aus, wenn wir diesen Dolch kaufen und ihn den anderen Händlern zeigen, in der Hoffnung, daß sie uns etwas mehr darüber erzählen können.«

    Der Kaufmann öffnete den Mund, um etwas zu sagen, schloß ihn dann jedoch wieder. Dann endlich nach einigen Augenblicken hatte er sich offenbar doch überwunden, etwas zu sagen. »Also gut, dieser Dolch stammt aus der Restaurationsperiode. Etwa einhundert bis einhundertfünfzig Jahre alt. Die Zitadelle benutzte damals derartige Waffen. Das Zeichen darauf ist das damalige Erkennungszeichen der Macht aus der Zitadelle. Damals gab es einige Unruhen, die aber nieder geworfen wurden. die Zitadelle festigte im Anschluß daran ihre Macht, deswegen Restauration.«
    Er versuchte, den Dolch wieder in die Finger zu bekommen, wohl um ihn wegzuschließen.
    »Ich weiß gar nicht, wie er hierher kommt«, grinste er. »Dieser Dolch ist nicht für den Verkauf bestimmt.«
    »Ich verstehe«, erwiderte Esteban. »Wenn wir diesen Dolch kaufen und uns mit ihm in der Stadt sehen lassen, würden sicher schnell Fragen aufkommen. Und diejenigen, die diese Fragen stellen, würden über kurz oder lang bei Euch landen und ich habe so ein bißchen das Gefühl, daß Ihr auf einen Besuch von ein paar Herrschaften, die unangenehme Fragen stellen können, nicht sehr erpicht seid.
    Nun, ich danke Euch für die Informationen. Aber eine Sache würde mich doch noch brennend interessieren. Wie komtm es, daß derartige Waffen verkauft werden? Schon allein Eure Reaktion sagt mir recht deutlich, daß die Zitadelle es nicht schätzt, wenn mit ihren Insignien - und seien es veraltete Versionen - Handel getrieben wird. Ich vermute, sie würde es vielmehr schätzen, wenn sie die Kontrolle über ihre Waffen vollständig behalten würde.« Estebans Gesicht kam bei diesen Worten dem des Händlers immer näher. Mit stechendem Blick beobachtete er den Händler, die Hakennase stieß wie der Schnabel eines Raubvogels gleich hernieder, der auf eine Beute trifft.
    Der Händler wich zurück. Großen Anteil an der furchtsamen Reaktion des Ladenbesitzers dürften auch die beiden Krieger gehabt haben, die mittlerweile schweigend mit verschränkten Armen und finsteren Gesichtern schräg hinter Esteban standen, »Ich wollte den Dolch auch überhaupt nicht verkaufen, ich schwöre es, ich weiß auch nicht, wie er hierher gekommen ist in die Auslage mit den Schaustücken. Ich werde meine Gehilfen, die diese Waffe falsch einsortiert haben, wegen ihrer Unfähigkeit bestrafen.
    Bitte verratet der Zitadelle nichts davon.«
    »Das werden wir uns noch überlegen«, antwortete Esteban halb zögernd, halb boshaft.
    »Vielleicht ist meine Begleiterin hier ja wirklich an diesem Dolch interessiert.«

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    Ehrengarde Troan's Avatar
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    So ein Schwätzer, dachte Troan, liess sich jedoch nichts anmerken. Das hätte schliesslich die ganze einschüchternde Szenerie kaputt gemacht. Gut, sie wussten, dass der Dolch von der Zitadelle stammte. Das waren weder sonderlich neue, noch sonderlich gute Nachrichten - Troan konnte ihnen also wenig abgewinnen. Das die Zitadelle hier eine Rolle spielen würde, wussten sie bereits seit der Informant in Gorthar seine letzten Worte gesprochen hatte und das sie damit einen ernsthaften Feind besassen, war offensichtlich.

    Im nächsten Moment der Stille, wagte Troan es doch noch einen drauf zu setzen. "Das bringt uns nicht sonderlich weiter...", meinte er etwas genervt und wandte sich direkt an den Verkäufer, nicht einmal darauf bedacht seine Stimme zu senken. "Wenn jemand einen solchen Dolch für einen Mordauftrag einzusetzen, was würde dies dann über denjenigen aussagen?"

    Der Verkäufer hob die Augenbrauen. Nun schien man seine Neugier geweckt zu haben und die drohte die Furcht zu vertreiben. Troan hasste den peinlich stillen Moment. Vielleicht hätte er das Reden doch denjenigen überlassen sollen, die genug von der sozialen Etikette verstanden. Vielleicht hatte er nun zu viel verraten, aber wenn sie sich hier schon gegen die Zitadelle auflehnten, hatten sie sowieso schon viel zu indiskrete Fragen gestellt. Da durfte man ruhig etwas konkreter werden.

    "Nun, er wird vermutlich wollen, dass man weiss, von wem der Dolch stammt", antwortete der Händler vorsichtig. Er schien jedes Wort sorgsam abzuwägen. "Aber ich kenne mich mit solchen Dingen nicht aus - versteht sich doch von selbst", fügte er nun eher hastig hinzu.
    "Natürlich versteht sich das von selbst", entgegnete Troan abfällig.

    Er riskierte einen kurzen Blick zu den anderen. Er glaubte nicht, dass sie von dem Mann noch etwas herausfinden würden. Viel eher würde er sie danach an irgendwen verraten. Er nahm den Dolch und drückte ihn Redsonja in die Hand. "Sie sammelt seltene Dolche, wisst ihr, und der würde perfekt in die Sammlung passen..." Seine und Sonjas Blicke kreuzten sich...ja, vorerst würde er ihr Geheimnis weiterhin für sich behalten. Dann wandte Troan sich erneut an den Händler. "Da der Dolch unverkäuflich ist, werdet ihr ihn uns wohl schenken müssen..."

  10. Visit Homepage View Forum Posts #30

    Above the Weeping World
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    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
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    Die Schlußfolgerung, die Troan gezogen hatte, überzeugte Esteban nicht. Der Dolch war nicht von der Zitadelle, er war von der Zitadelle vor einhundertfünfzig Jahren. Die Magier waren wohl kaum zu arm, um die Meuchler, die sie los schickten, mit altertümlichen Waffen auszurüsten. Nein, es mußte etwas anderes mit diesem Dolch auf sich haben, den sie in Dakastos Rücken gefunden hatten.
    Nein, die Tatsache, daß derartige Waffen offensichtlich auch in Hände gelangten, die nichts mit der Zitadelle zu tun hatten, zum Beispiel in die Hände dieses Händlers, sagte etwas ganz anderes aus.
    Irgendjemand oder irgendeine Gruppierung wollte, daß man sie auf die Zitadelle bezog.

    »Sagt«, wandte sich der Magier an den Händler, »wenn Ihr schon alte Zitadellen-Waffen verkauft, gibt es dann auch neue, die gehandelt werden? Vielleicht nur an besondere Kunden?«
    Der Händler wehrte unvermittelt ab. »Bei den Göttern, wo denkt Ihr hin, niemand käme überhaupt auf die Idee, so etwas zu versuchen. Vergeßt lieber, was Ihr hier gesehen habt.« Der Wortschwall, der seinem Mund entströmte und ehrliches Erschrecken verriet, wollte gar nicht wieder verstummen. »Schon diese wenigen Stücke der alten Waffen sind ein Grund für Ärger mit den Mächtigen. doch diese alten Waffen werden unter Liebhabern vor allem ihres Alterswertes wegen gesammelt. Der eine ist am Hintergrund der damaligen Geschichte interessiert und will sich mit Dingen aus dieser Zeit umgeben, der andere bewundert die handwerklichen Fertigkeiten der alten Waffenschmiede des Inneren Meeres. Was auch immer diese Kunden für Gründe haben, derart gefährliche Waffen zu sammeln und sich damit möglicherweise ins Visier der Zitadelle zu begeben - ich frage nicht danach. aber niemals, wirklich niemals würde jemand auf die Idee kommen, echte Waffen der Zitadelle zu beschaffen und zu verkaufen. Ihr müßt mir glauben!«

    Esteban neigte dazu, dem Händler seine Erklärungen abzunehmen. Offenbar war dies wirklich keine Option.
    »Wißt ihr von irgendwem, der diese Waffen in größerer Zahl sammelt? Vielleicht auch eine Gruppe von Leuten?«
    Der Händler schüttelte den Kopf. »Nein, davon hab ich noch nie gehört. Weder hier in Bindar noch irgendwo anders in Kintaur oder am Inneren Meer«, verneinte der Mann.
    »Verstehe«, nickte Esteban. »Das ist dann wirklich alles, was ich wissen wollte.«
    Er ließ einige Münzen springen, um den Händler zu entschädigen für die Informationen, die er weitergegeben hatte.
    »Ich denke, Ihr wißt, daß Diskretion eine Eigenschaft erfolgreicher Geschäftsleute ist?«
    Der Händler lächelte. »Selbstverständlich, meine oberste Maxime.«

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    Troan gefiel das ganze nicht. Er hatte nicht das Gefühl, dass diese paar Münzen die Diskretion des Händlers sicher stellten.

    "Ich glaube wir dürfen uns in der Stadt nicht zu lange aufhalten. Es scheinen nicht oft Reisende solche Fragen zu stellen und auch vielleicht bezahlt man ihm für die Informationen ja genug, dass er gar kein erfolgreicher Geschäftsmann mehr sein muss...", warf Troan in die Runde.

    "Egal gegen wen wir hier genau vorgehen, sie kennen sich hier aus. Vielleicht weiss man ja sogar bereits, dass wir hier sind. Also entweder suchen wir uns hier einen Ort, wo wir sicher sind oder wir reisen weiter - am besten per Schiff, dort sind wir wohl am sichersten."

    Die Gruppe bog wieder in die breitere Strasse ein. Dort war unterdessen erheblich weniger los. Man schien in die Schänken und Tavernen zu gehen um dort Alkohol, Tanz und Tabak zu geniessen, jedenfalls drangen aus manchem Fenster fröhliche Laute. Troans Stimmung hatte indes gekehrt. Noch vor dem Besuch beim Waffenhändler hätte er sich heute Abend gerne noch amüsiert, doch nun war diese Laune vorbei.

  12. Visit Homepage View Forum Posts #32

    Above the Weeping World
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    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
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    »Du hast recht«, stimmte der Magier Troan zu. »Wir sollten Bindar möglichst schnell verlassen.«
    Sie liefen die große Straße entlang, die in der einen Richtung Bindar durchlief und die einzelnen Terrassen durchzog, bis sie an der obersten Terrasse die Speicherfestung erreichte. Doch sie schlugen die andere Richtung ein, zum Hafen.
    »Zukár wird mittlerweile wohl seinen Proviant erneuert haben. Viel haben wir nicht herausbekommen über den Dolch. doch Dakasto erwähnte eine Zhulfeste. Das ist sicher ein weiterer Hinweis. Wir sollten Zukár überreden, dorthin zu segeln«, schlug er vor. »Und noch ehe jemand dumme Fragen stellen kann, sind wir auch ganz schnell aus Bindar verschwunden. Das dürfte nicht unwichtig sein, wenn wir nicht auffallen wollen.«
    Die Weiterreise schien ihm ein guter Plan zu sein.
    »Natürlich könnten wir auch auf gut Glück ins Innere von Kintaur und dann die Städte am Inneren Meer abklappern, um mehr über diese Dolche herauszufinden. Aber Darwath ist groß, das würde Monate dauern. Und wir würden dadurch Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Was wir nicht wollen.«

  13. View Forum Posts #33
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    Noch mehr Schifffahren… Taeris´ Begeisterung kannte keine Grenzen. Es war zwar wahrscheinlich nicht viel besser bei der Hitze durch Wüstenregionen zu reisen, aber irgendwie zog er es dann doch dem ewigen Geschaukel vor.

    Die anderen schienen irgendwie doch weniger von dem in Aussicht gestellten monatelangen abklappern der hiesigen Städte zu halten als Taeris und so beschloss man relativ bald, dass es doch besser war, mit dem Schiff nach… Taeris hatte den Namen der Stadt bereits wieder vergessen – zu reisen und direkt beim Hersteller der Klinge nach zu fragen. Oder zumindest hatte Taeris das so verstanden.

    Andererseits klang das Gerede des Händlers doch recht vielversprechend. Dunkle Mächte in noch dunkleren Festungen, mehr oder weniger verbotene Artefakte… das klang zugegebenermaßen ziemlich spannend…wenn auch nach einer ganzen Menge Ärger.

    Sie stoppten noch an dem ein oder anderen Stand um etwas Verpflegung ein zu kaufen – der zumindest in Taeris´ Fall ziemlich spärlich ausfiel, da er so gut wie kein Geld mehr dabei hatte – und waren alsbald auch schon wieder an Bord des Schiffs.
    Die Mannschaft war bereits damit beschäftigt, die letzten Waren auf zu laden und das Schiff klar zum Ablegen zu machen.

    Vielleicht sollte er die Dinge einfach etwas positiver sehen. Dachte Taeris bei sich, als er blinzelnd die Stadt betrachtete und an Deck darauf wartete, dass sich das Schiff wieder in Bewegung setzen würde. Immerhin, das Wetter war ganz gut, es war verhältnismäßig ungefährlich hier und er musste nicht hungern. Das waren schon mal eine ganze Reihe von gravierenden Verbesserungen im Vergleich zu vor einigen Wochen. Und abgesehen davon.. an Bord des Schiffes hatte er wenigstens ausreichend Zeit, ein bisschen den Schwertkampf zu trainieren, den er in den letzten Wochen vor seiner Abreise aus Myrthana ziemlich vernachlässigt hatte.

  14. View Forum Posts #34
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Redsonja is offline
    Sie waren der Sonne entgegen gesegelt. Ruhig und friedlich, bis sie verschwunden war. Erst dann hatte Redsonja die Schwerter hervor gezogen und sich zu Taeris gesellt, um gemeinsam mit ihm zu trainieren. Sie kämpften, tanzten und sie lächelte. Denn sie war in ihrem Element und es war schön gegen jemanden anzutreten, wo es keinen Gewinner oder Verlierer geben musste, wo es viel mehr um die Kunst ging. Zudem ersetzte es das Sprechen. Zu viel stand noch zwischen ihnen, dass sie gar nicht gewusst hätte wo beginnen.

    Genug für heute?

    Fragte sie und schaute sich auf Deck um. Er bejahte und zog sich unter Deck zurück, während sich Redsonja zu Troan gesellte, der rauchend auf einer Kiste sass.

    Ich habe damit nichts zu tun.

    Platzte sie direkt heraus und hielt seinem Blick stand, der wie immer etwas leicht spöttisches besass.

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    Ehrengarde Troan's Avatar
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    Troan is offline
    Troan dehnte den Moment der Stille noch etwas aus. Das Knarren der Segel und das Geräusch des Meeres raubten dem Moment jedoch die Kraft.

    Schliesslich wandte er sich ab und starrte in die Ferne, als wolle er seinen folgenden Worte etwas die Schärfe nehmen. Es gelang ihm nicht wirklich.
    "Natürlich hast du damit etwas zu tun...du besitzt den gleichen Dolch, das kann kein Zufall sein. Das Dumme ist nur, du hast selbst keine Ahnung was los ist..."

    Nun blickte er wieder auf, schlug einen etwas versöhnlicheren Tonfall an. "Keine Angst, ich glaube nicht, dass du auf der Seite unserer Feinde stehst. Doch das brauchst du auch nicht, um uns gefährlich zu werden. Wenn jemand deinen Dolch entdeckt, dann stecken wir grossen Schwierigkeiten. Ich habe keine Ahnung, was es mit dem Dolch auf sich hat, doch ich verstehe nicht, wieso du ihn noch bei dir trägst. Er ist viel zu gefährlich...für uns alle. Bisher hat er jedenfalls nur Schlechtes hervorgebracht."

    Er wandte sich bereits zum Gehen. Sie musste selbst wissen, was sie damit anfangen wollte. Nun wusste, sie aber, dass er sie nicht verraten würde - da fiel ihm ein: Das hatte er ja bereits.

    "Achja", meinte er und drehte sich nochmal um, "du solltest mit Taeris sprechen. Ich fürchte, er weiss von deinem Geheimnis und zerbricht sich darüber den Kopf."
    Last edited by Troan; 19.02.2010 at 00:04.

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    Und wieder war die Schwalbe in See gestochen, wieder blähte der Wind die großen, dreieckigen Segel der Schebecke. Diesmal steuerte der Kapitän sein Schiff nicht über den offenen Ozean, sondern hielt sich immer an der Küste. Der Weg wies nach Nordwesten, zu den Ausläufern von Unguls Zähnen entlang, wie die große Kette von Inseln hieß, deren Ufer Myriaden von scharfgezähnten Klippen säumten. Nur wenige sichere Häfen befanden sich entlang ihrer Route, bewohnt von Menschen, die mit und vom Meer lebten, Fischern, die der See einen kargen Fang abtrotzten, ständig mit der Gefahr lebend, von der Brandung oder von plötzlich aufziehenden Stürmen mit ihren kleinen Booten gegen die Felsklippen geschmettert zu werden. Wo die Wellen des Meeres ungehindert an die Gestade der größeren Inseln fluteten, hatten sich eindrucksvolle Steilwände gebildet, an denen das Wasser seit Äonen nagte, Felsnadeln setzten der Kraft des nassen Elementes ihren Widerstand entgegen, bis sie in Altern, die nicht in Menschneleben gezählt wurden, nachgaben und vom unablässig nagenden Wasser so sehr zerstört worden waren, daß sie in sich zusammen fielen und neue Klippen inmitten der Brandung bildeten.


  17. Visit Homepage View Forum Posts #37

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    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
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    »Ihr zahlt mir für jede beschädigte Planke, wenn uns eine dieser vermaledeiten Klippen trifft!«, grollte Zukár.
    »Ihr mein, wenn wir die Klippen treffen?«, korrigierte der Magier in nachsichtigem Tonfall.
    »Als ob das einen Unterschied machen würde!« Der Korsar war nicht in der Laune für Scherze.
    »Mit anderen Worten, Ihr glaubt nicht, daß Ihr oder Euer Steuermann es schafft, die Einfahrt nach Widrast mit eurem breiten Schiff zu passieren?«, versuchte es Esteban auf anderem Wege. Er diskutierte nun schon eine Weile mit dem Käpt'n, doch dieser weigerte sich noch immer, Widrast direkt anzulaufen. Er hielt es für ein kleines, dreckiges Nest, in dem die Leute erst nach einer Woche merken würden, wenn die Welt untergegangen war. Was vermutlich auch stimmte. Und in dem sowieso nur einfältige Fischer herumliefen und der Allereinfältigste von ihnen sei der Clanoberste, ihr Thane. Was man daran erkennen könne, daß er sich gefunden hätte, über diesen Haufen nach Fisch stinkender Hütten zu herrschen und es obendrein auch noch als großartige Auszeichnung, Ehre und was weiß noch alles ansah, der Thane hier zu sein und wahrscheinlich jeden, der blöd genug war, ihm diesen Posten streitig zu machen, mit seiner Axt nen neuen Scheitel zog. Für so ein Nest lohnte es sich nicht, das Schiff zu riskieren., Sie sollten doch eines der Beiboote nehmen und selbst nach Widrast rudern, während er hier draußen wartete.
    Ja, so ungefähr hatte Zukár es ausgedrückt und damit seine Meinung über Widrast recht anschaulich erklärt.
    Doch jetzt war er wirklich aufgebracht. »Ich schaffe es nicht? Potztausend. Wollt Ihr mich foppen? Pfft, diese lächerliche Hafeneinfahrt ist breiter als der Arsch der fettesten Vengarder Hure. Da steuert sogar meine Großmutter mit verbundenen Augen rein.«
    »Achso, na dann zeigt es mir.«
    »Pah! Von mir aus. Dämlicher Magier.« Zukár stiefelte zum Achterschiff und übernahm selbst das Steuer. »Ihr werdet schon sehen«, murmelte er dabei. »So ein eingebildeter Kerl, nur weil er mal in irgendeinem Buch geschnüffelt hat.«
    Und so steuerte er sein Schiff durch die schmale von Klippen freie Straße direkt nach Widrast, dessen hölzerne Thanehalle schon von weitem zu sehen war, weil sie von ihrem Standort an der höchsten Stelle des Ortes über den flachen Bergrücken des Vorgebirges hinwegschaute, während die Häuser zu ihrem Fuße sich an dem sanft abfallenden Abhang befanden.
    Langsam kam der Ort zum Vorschein, als sie das vorgelagerte Kap umrundeten und man sah nun auch die Fischerboote am Stand liegen.

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    Fröstelnd zog Taeris den Mantel enger, nachdem er mit einem großen Schritt den hölzernen Steg erklommen hatte. Kalter Wind stob ihnen schroff entgegen und war so ziemlich das einzige, was sie in dem verlassen wirkenden Fischerdörfchen empfing.
    Das Dorf bestand aus einigen Dutzend windschiefen formlosen Häusschen, die aus aufgeschichteten und grob miteinander vermörtelten Steinen bestanden und mit ebenso unförmigen mehr oder weniger runden Rieddächern gedeckt waren. Das Einzige, was darauf schließen ließ, dass es an diesem Ort überhaupt Leben gab, waren die sporadisch qualmenden Schornsteine der Hütten und die beiden Gestalten, die in einiger Entfernung auf einem schaukelnden Boot mit einem Netz hantierten.

    Nichts und niemand schien auf den ersten Blick Kenntnis von ihrer Ankunft zu nehmen. Und doch war sich jeder der Neuankämmlinge sicher, dass die Dorfbewohner hinter ihren Fenstern kauerten und die Fremden mit argwöhnischen Blicken malträtierten.

    “…Schön hier – doch.“

    kommentierte Taeris die Szene lakonisch und zog seinen Mantel erneut zu recht, während sie langsam in Richtung „Dorfzentrum“ gingen. Vom Ufer her führte ein etwas breiterer Trampelpfad, durch den sich tiefe Rillen von Karren zogen, die man durch den matschigen Boden gezerrt hatte, zum Dorf hinauf. Das Dorf selbst schmiegte sich eng an einen weitläufigen Hang. Von weitem musste das ganze aussehen, als wäre hier ein Erdrutsch niedergegangen, von dem lediglich einige große Felsbrocken zeugten, die dicht an dicht gedrängt am Berghang herumlagen.

    Der Himmel, der sich bedrohlich und grau über der Szenerie erstreckte, vervollständigte das einladende Bild. Tief hangen die dunklen Wolken und sahen nicht wirklich danach aus, in absehbarer Zeit der Sonne Platz machen zu wollen.

    “Und was genau machen wir jetzt hier?“

    Fragte Troan und zerstörte damit die erdrückende und gar uneinladende Stille.

    “Ich schätze dasselbe, wie jedes Mal…“

    Raunte Taeris und verstaute seinen Zweihänder in seinem Rückengurt.

    “…Wir fragen nach dem Weg.“

    Und bevor jemand einen besseren Vorschlag abgeben konnte, ging Taeris voraus und hielt auf die beiden Fischer zu, die gerade ihr schaukelndes Boot festzogen und ihr Netz einpackten.

    “Heyda…“

    Rief Taeris den beiden Männern zu. Zwei stämmige Zeitgenossen, deren gräuliche und ungepflegt wirkenden Bärte die rauen Gesichter zur Hälfte verbargen.

    “Verpiss dich… und nimm deine Freunde direkt mit. Wir brauchen Leute wie euch hier nicht, Bringt nur Ärger.“

    “Nur Ärger…“

    Gab der andere seinem Kollegen Recht und stieg aus dem Boot.

    “wir sind auch direkt wieder weg… wir wollen zur..Zul..?...Zul!-Feste.“

    Fuhr Taeris fort und blickte sich kurz rückversichernd nach seinen Begleitern um.

    “Nur haben wir keine Ahnung wo das genau ist.“

    “Dann wollt ihr auch nicht zur Zulfeste.“

    Antwortete der Fischer belustigt und winkte ab.

    “Außerdem kommt man da eh nicht rein.“

    “Aja? Weil?“ fragte Taeris herausfordernd.

    “Keine Ahnung. Weil man da nicht einfach rein kommt. Vieleicht mit ´nem Schlüssel oder so. Aber so genau hat sich unsereins damit nicht beschäftigt. Ist besser so.“

    “Besser so. Bringt nur Ärger.“

    Bestätigte der andere Fischer, ehe die beiden wieder ihrer Arbeit nach gingen und Taeris ignorierten. Einen Augenblick überlegte Taeris, was er noch sagen sollte. Doch ihm fiel nichts ein. Resignierend kehrte er den beiden den Rücken zu und schloss wieder zu den anderen auf, die das Gespräch im Vorübergehen mit angehört hatten.

    “Das dazu...“

    Seufzte er und rückte seinen Waffengurt mit der Schulter zurecht.

  19. Visit Homepage View Forum Posts #39

    Above the Weeping World
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    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Don-Esteban is offline
    Esteban hatte den vergeblichen Versuch Taeris', Kontakte zu knüpfen, amüsiert mit angesehen. »Da hat sich ja gerade der Richtige bemüht«, war dann auch sein Kommentar. »Kein Wunder, wenn man den grummeligsten der Gruppe nach dem Weg fragen läßt.«
    Dann wurde er wieder ernst.
    »Widrast ist der nächste Hafen. Die Zhulfeste muß sich hier irgendwo möglich auf einer dieser tausend Inseln befinden. Und diese Menschen hier wissen ganz genau über sie Bescheid. Alles andere wäre unglaubwürdig«, stellte er fest.
    »Ach übrigens, Zukár«, er drehte sich, noch an der Reling stehend zum Käpt'n um und sagte dann »wenn Ihr einen besonders abgelegenen Hafen sucht, um Eure Geschäfte einmal ganz ungestört abzuwickeln - dann wäre Widrast doch wie geschaffen dafür. Es liegt direkt unter den Augen der Zitadellenmagier, so nah an der Feste. Und doch ist es gleichzeitig so gottverlassen, daß hier niemand jemals auch nur irgendein Ereignis vermuten würde, abgesehen von kreischenden Möwen und netzeflickenden Fischern.«
    Zukár bleckte nur vielsagend die Zähne, sagte aber nichts.
    Esteban hatte sich schon wieder umgedreht und beobachtete nun Taeris dabei, wie dieser den Steg verließ, um ins Dorf zu verschwinden. Er beeilte sich, ihm zu folgen und verließ das Schiff ebenfalls, nicht ohne noch einmal zu Zukár zu raunen: »Das mag das Ende der Welt sein, aber genau solche Orte sind es, an denen die dunkelsten Verschwörungen ihren Anfang nehmen. Bleibt wachsam.«
    Dann schritt er schnell über den Steg, um Taeris einzuholen und rief: »Warte, Taeris. Wir sollten uns beim Thane empfehlen. Er wird uns sicher auch mehr über die Zhulfeste erzählen können. Wenn er denn will...«

  20. View Forum Posts #40
    Schmetterling  Redsonja's Avatar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Redsonja is offline
    Es waren ihr noch die letzten Worte zu Ohren gekommen, die Esteban dem Kapitän zugerufen hatte. Sie lächelte undurchschaubar, zuckte jedoch innerlich zusammen, als sie bemerkte, wie Troan sie dabei beobachtet hatte.

    Hier nehmen also die dunkelsten Verschwörungen ihren Anfang.

    Flüsterte sie beinahe, doch laut genug, dass der Gefährte die Worte erraten konnte, als wäre sie das Echo des Schwarzmagiers und den Lauten haftete ein düsterer Beigeschmack an. Ihre Augen zeigten denselben verschwörerischen Ausdruck.

    Wie gefährlich bin ich wohl und für wen?
    Fragte sie mehr in die Nacht hinein, als dass sie Troan wirklich angesprochen hätte.
    Doch schauen wir uns erstmals um. Es bringt nichts, wenn wir zu viert beim Dorfältesten aufkreuzen. Vielleicht schnappen wir etwas auf oder sollen wir lieber selbst eine Verschwörung beginnen.

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