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    Quest(S) - Wache stehen

    Nachdem man die erste Quest für die Aufnahme in der Stadtwache erledigt hat, darf man sich natürlich an die zweite wagen.

    Vorweg noch etwas, was nicht direkt zur Quest gehört, aber Atmosphäre schafft
    Wenn man von der Quest mit Burkhard zur Stadt zurückkehrt, steht Mateo der Schäfe mitten auf dem Weg vor der Stadt und spricht den Helden an.

    M: Hey du, Bursche!
    H: Was gibt es, Mateo?
    M: Du bist doch einer der wenigen, die hier ein wenig in der Gegend rum kommen...
    H:....jaaa? Wie kann ich dir helfen?
    M: Man, das ist für einen alten Schäfer-Veteranen wie mich wirklich schwer zuzugeben, aber... Mir sind letztens ein paar Schaafe weggerannt als ich unterwegs war. Ich weiß nicht warum, auf einmal zuckten sie ängstlich zusammen und rannten weg. Sie waren einfach zu schnell für mich. Ach, ich werde auch älter.

    G1:
    H: Woran könnte das gelegen haben?
    M: Eigentlich verhalten sie sich sonst nie so. Vor Wölfen haben sie kaum noch Angst.. Die Mistviecher mache ich nämlich fertig, hehe. Und in gefährliche Gebiete gehe ich nicht mit den Schafen. Ich fürchte hier treibt sich irgend ein gefährliches Biest rum.

    G2:
    H: Wie kann ich dir helfen?
    M: Halt einfach Ausschau nach den Schafen, wenn du unterwegs bist. Und...Nimm dich in Acht. Ich weiß nicht, was es war, aber die Schafe hatten Todesangst.
    H: Klar, mach ich. Danke für die Warnung.

    Danach aber ab zu Gerard.

    H: Was ist meine zweite Aufgabe?
    G: Da hab ich mir schon was überlegt. Wenn du der Wache beitrittst, bist du ein Wächter. Und was tun Wächter die meiste Zeit?


    M1:
    H: Abenteuer erleben, jungen Mädchen in Not helfen und Drachen vertreiben.
    G: Ja, so siehst du aus. Ich sag dir wie es wirklich ist:

    M2:
    H: Etwas bewachen, vermute ich.
    G: Genau, du hast es erfasst.

    G: Wächter stehen Wache. Und das sehr oft und sehr lange. Damit du mal weißt wie das ist bewachst du heute Nacht das Tor.
    H: Ich? Ganz alleine? Und wenn...
    G: Nein, nein, nicht ganz alleine. Ich will auch morgen noch leben... Piero steht dir zur Seite, ich habe ihn schon eingewiesen. Sprich ihn heute Abend nochmal darauf an. Und sei verdammt nochmal pünktlich...8 Uhr!

    Tagebucheintrag: "Na klasse. Ich darf mir heute Nacht am Stadttor die Beine in den Bauch stehen. Um 8 Uhr geht es los, Piero wird mir nochmal erklären, worauf ich zu achten habe."

    Also nochmal n Nickerchen halten oder ein neues Schwert kaufen und dann ab zu Piero. Wenn man nicht pünktlich ist...

    P: "Du bist zu spät man! Gerard wird verdammt sauer sein. Jetzt zieh ab, ich mach das heute alleine. Morgen hast du noch eine Chance"
    Minus 100 Exp
    Das ganze lässt sich beliebig oft wiederholen :-P

    Wenn man pünktlich ist:

    P: (muffelig) Da bist du ja endlich.

    M1:
    H: Melde mich zum Dienst!
    P: (amüsiertes Schnauben) Sehr gut, Rekrut. Also pass auf: Ich nehme an, du hast genau so wenig Bock auf diese Nachtschicht wie ich, aber so ist das nunmal. Nachtschichten sind zwar meistens langweilig, aber können auch gefährlich sein. Deshalb ist es wichtig, dass wir nicht auf Kriegsfuß miteinander stehen.
    H: Hört sich vernünftig an. Du sollst mich einweisen...?
    P: Genau. Wenn Monster kommen, töten wir sie. Da wird nicht weggerannt oder nach Mama gerufen, verstanden? Wir können höchstens Alarm brüllen, aber bis hier irgend jemand seinen Arsch hoch gekriegt hat, sind sowieso wir oder das Vieh schon lange tot.
    H: In Ordnung, das kriegen wir hin. Was ist mit Menschen?
    P: Menschen sind um einiges komplizierter. Mit Piraten und solchem Gesocks machen wir natürlich kurzen Prozess. Wenn friedliche Besucher kommen, kostet sie das Betreten der Stadt 200 Goldstücke. Außerdem sollen wir alle Leute durchsuchen, hat Gerard gesagt.
    Das Problem an der Sache ist, dass diese eingebildeten reichen Pinkel schnell beleidigt sind wenn sie (abfälliger Tonfall, äfft einen Reichen Pinkel nach) "Wie Verbrecher behandelt" werden. Das heißt im Klartext, sie beschweren sich über dich und das ganze ist nicht unbedingt gut für dich und deine Karriere. Also Durchsuchen.... Na ja, du musst einen Blick dafür kriegen, wen man durchsucht, und wen besser nicht. Aber das sollst du ja lernen, hehe.
    H: Vielen Dank Piero, ich glaub du hast mir eine Menge Ärger erspart.

    Tagebucheintrag: "Wache stehen scheint ganz einfach zu sein. Monster und Piraten werden getötet. Nur bei friedlichen Reisenden ist die Sache etwas schwieriger. Ich muss ihnen 200 Goldstücke abknöpfen. Außerdem sollte ich sie durchsuchen, aber Piero meint, wenn man das bei zu einflussreichen Leuten macht, gibt es schnell Ärger.
    Ich sollte mich also auf mein Gefühl verlassen."

    M2:
    H: Guten Abend, Sonnenschein.
    P: Du kannst mich mal, Kleiner. Ich hab absolut keinen Bock hier für dich das Kindermädchen zu spielen, eine Nachtschicht am Tor ist schon beschissen genug. Eigentlich hatte ich mir sogar vorgenommen nett zu sein, als Rekrut ists nunmal nicht leicht, aber wenn du mir so kommst... Du kannst mich mal.
    H: Sag mir einfach was ich tun soll, Miesepeter.
    P: In Ordnung, du Penner. Stell dich einfach da ans Tor. Wenn ein Monster kommt, töte es. Wenn Leute kommen, entscheidest du, ob sie in die Stadt dürfen oder nicht. Das kostet die Leute 200 Goldstücke, außerdem haben wir von Gerard den Befehl, jeden zu durchsuchen. Und jetzt an die Arbeit.

    Tagebucheintrag: "Wache stehen scheint ganz einfach. Ich töte jedes Vieh was kommt, nehme Besuchern 200 Goldstücke ab, durchsuche sie und lasse sie rein. Wird wohl eine langweilige Nacht."

    Also stellt man sich ans Tor und Wacht.
    Nach einiger Zeit kommt eine Riesenratte neugierig vorbei und schnüffelt ein bischen rum.
    Die kann man ohne großes Theater platt machen.

    Doch dann (Noch später) nähert sich eine weitere Person dem Stadttor.
    Es ist Gerbrand

    Lässt man Gerbrand einfach das Stadttor passieren, redet Piero kurz mit Gerbrand und kommt danach auf den Helden zu.

    P: Sagmal, schläfst du? Du sollst hier nicht nur rumstehen, sondern die Leute kontrollieren. Den da hab ich jetzt noch für dich übernommen, aber...
    Pass einfach besser auf, verstanden?
    H: Oh, entschuldigung. Ich war gerade ganz in Gedanken.

    Zur Strafe gibts -300 Exp.

    Eigentlich sollte man Gerbrand aber ansprechen.

    H: HALT!
    G: Was bist du denn für eine Witzfigur?
    H: Wenn du in die Stadt willst, nimm dich mal ein bischen zusammen. Ich bin hier die Torwache. Ich trage nur keine Rüstung, weil ich noch nicht in der Wache aufgenommen worden bin. Ich habe die Aufgabe dich zu kontrollieren.
    Das betreten der Stadt kostet dich 200 Goldstücke.
    G: 200 Goldstücke...Lächerlich. Hier hast du das Kleingeld.

    G1:
    H: Du läufst ganz alleine mitten in der Nacht rum? Wie kommt es denn dazu?
    G: Willst du mich aushorchen, du Nachtwächter? Ich habe dringende Geschäfte zu erledigen. Die Reise ist weit und ich bin aufgehalten worden.
    Angst alleine brauche ich nicht zu haben, ich kann mich ausgesprochen gut verteidigen. Und alle anderen Probleme lassen sich mit Gold lösen... Es ist erstaunlich, was das einfache Volk für ein paar jämmerliche Münzen zu tun bereit ist.

    G2:
    H: Ich muss dich durchsuchen.
    G: WAS? Mich durchsuchen? Was maßt du dir an, du Wurm?
    H: So, jetzt reichts. Schnauze halten, Waffe her und ausziehen.
    (Gerbrand hat kurz keine Rüstung mehr an, der Held fummelt ein bischen an ihm rum.)
    G: Das ist eine Unverschämtheit! Ich bin eine Person von hohem Rang und Ansehen, du kannst mich nicht behandeln wie einen Verbrecher! Na warte, du Mistkerl. Ich werde mich gehörig über dich beschweren!
    (Erfahrung -200)

    G3:
    H: In Ordnung, die Stadt dankt für deine Spende. Du darfst passieren.
    G: Wurde ja auch Zeit.

    Nachdem Gerbrand abgezogen ist, kommt Piero zum Helden.

    Falls man G2 gewählt und Gerbrand kontrolliert hat:
    P: Oh man, jetzt sitzt du in der Scheiße. So eine Beschwerde ist nie gut, aber du wirst es überleben. War aber auch blöd von dir...
    H: Ja...Scheiße. Das hätte ich wissen müssen!
    P: Tja, es ist halt nicht leicht, zu erkennen, wen man besser nicht kontrolliert.

    Wenn man Gerbrand ohne Kontrolle durchgelassen hat:
    P: Sehr klug, sehr klug. Du hast wohl gesehen dass Gerbrand zwar ein Arschloch, aber ein ehrlicher Typ ist. Hättest du ihn durchsucht... Das hätte eine dicke Beschwerde gegeben.
    H: Da hat mich mein Gefühl also nicht getrogen.
    ----------
    P: So, jetzt aber wieder zurück auf deinen Posten. Die Nacht ist noch lang.
    Last edited by Klabautermann; 02.02.2010 at 17:41.

  2. Visit Homepage View Forum Posts #2
    Wieder einige Zeit später nähern sich zwei Typen dem Tor.

    Einer trägt eine (der edleren) Bürgerkleidungen, der andere Bauernkleidung.
    Der mit Bürgerkleidung ist als "Händler" bezeichnet, der andere als "Gehilfe".

    Lässt man die 2 Scherzkekse einfach durch, laufen sie auf den Markplatz, wo Gerbrand noch steht, haben auf einmal Banditenrüstungen an, legen Gerbrand um und rennen (Wirklich rennen!) weg.

    Natürlich vermuten jetzt alle, dass man mit den Banditen unter einer Decke gesteckt hat und versuchen den Helden zu töten. Also sollte man besser den Händler ansprechen, der geht ja auch vor.

    H: HALT! Wer seid ihr und was macht ihr hier?
    T: Wir sind äh...Fellhändler. Wir möchten in die Stadt, wir haben dringende Geschäfte zu erledigen und wollen nicht gestört werden. Wir haben ein Treffen mit.....äh...Mit dem Bürgermeister, also lass uns durch, Soldat!
    H: Das betreten der Stadt kostet 200 Goldstücke pro Person, für euch also 400.
    T: Kein Problem. Nach diesem....Geschäft haben wir sowieso viel mehr Gold.

    G1:
    H: Außerdem muss ich euch durchsuchen. Hinstellen, Rüstung ausziehen.
    (Die 2 verlieren ihre Rüstung, der Held fummelt wieder rum)
    H: Was ist das hier...? Sieht aus wie eine Rüstung..Eine Banditenrüstung!
    (Die Typen haben auf einmal Banditenrüstungen an)
    ALLLAAARRRMMMMM!
    T: Du verdammter Penner! Musste diese Scheiße mit dem Durchsuchen sein?
    Jetzt stirbst du.

    Kampf, Piero kommt helfen. Nachdem die 2 Heinis tot sind kommt Piero an.

    P: Ach du scheiße, das war knapp! Gut dass du die 2 Galgenvögel durchsucht hast, wer weiß was sonst passiert wäre.
    H: Was ein Kampf. Danke für deine Hilfe, Piero. Was denkst du, was die zwei vorhatten?
    P: So dicht wie sie hinter Gerbrand kamen... Ich vermute, sie wollten ihn in der Stadt ausrauben und schnell wieder verschwinden. Gott sei Dank sind sie jetzt tot.
    Aber die Schicht ist noch nicht rum, also geh wieder auf deine Position.


    G2:
    H: In Ordnung, werte Händler. Ihr dürft die Stadt betreten.
    T: (spöttisches Lachen)

    Die 2 Kerle gehen auf den Markplatz, wo Gerbrand noch steht (oder sitzt).
    Auf einmal haben sie Banditenrüstungen an. Sie töten Gerbrand und sprinten aus der Stadt (Wirklich sprinten, man soll sie nicht erwischen können).

    Piero kommt.

    P: SCHEIßE! Was war das denn man? Gerbrand...Er ist tot!
    H: Ich...Die.... Das müssen Banditen gewesen sein, die sich als Händler ausgegeben haben.
    P: Ja, genau! Wenn du sie durchsucht hättest, wäre dir das sicher aufgefallen. Die zwei waren doch sowieso total verdächtig. Jetzt ist Gerbrand tot und die Banditen haben sein ganzes Gold. Das ist deine Schuld!
    H: Hey...Ich bin doch noch neu hier! Letztes Mal war es auch nicht richtig gewesen, Gerbrand zu durchsuchen...Da dachte ich...
    P: Ah, man! Du verstehst es nicht. Aber du bist wohl einfach noch zu unerfahren für so eine Aufgabe. Eigentlich ist das ganze hier meine Verantwortung... Wir sitzen beide fett in der Scheiße.
    H: Tut mir Leid, Piero. Jetzt können wir aber nichts tun, als weiter unsere Schicht zu absolvieren. Hoffentlich passiert nichts mehr.

    Erfahrung -350.

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    Das wäre doch gelacht.
    Auf jeden Fall steht man noch ein bischen am Tor rum, es wird später und später.

    Auf einmal kommen 2 oder 3 Schafe den Weg zur Stadt entlang gerannt, mähen rum und gucken panisch in die Gegend, auch am Tor halten sie nicht an.
    Der Grund für die ganze Rennerei ist ein dicker Schattenläufer, der hinter den Schafen her is und sie futtern will.
    So rennen die ganzen Viecher auf die Stadt zu, ab einer bestimmten Entfernung ruft Piero: "Oh scheiße!", zieht seine Waffe und rennt auf den Schattenläufer zu.
    Wenn man nett ist, hilft man ihm (sollte man tun).
    Wenn der Schattenläufer tot ist, spricht Piero den Helden an:

    P: Wow! Was war das denn für ein Monster? So ein Vieh hab ich ja noch nie gesehn...Das war ja riesig.
    H: Ohja. Und du sagst, meistens passiert bei der Nachtwache nichts. Das war ein Schattenläufer, das größte Raubtier das ich kenne...Allerdings nur aus Legenden.
    P: Und wir haben ihn fertig gemacht! Du bist echt zu was zu gebrauchen, man!
    Meld dich bei Gerard, ich denke unsere Schicht kann man als erledigt betrachten.

    Tagebucheintrag: "Was für eine Nacht. Irgendwie habe ich es aber doch überstanden, davon sollte Gerard erfahren."

    Außerdem kommt noch Mateo vorbei und spricht den Helden an.

    M: Hey...
    H: (trocken) Ich hab deine Schafe gefunden.
    M: Ja, das seh ich. Ein Schattenläufer, ich fass es nicht! Kein Wunder dass meine Schafe abgehauen sind. Ne reife Leistung, dass du das Biest erledigt hast, und sogar meine Schafe gerettet. Ich bezahle sie dir natürlich, hier hast du 500 Goldstücke.
    H: Danke, Mateo. Ich muss mich jetzt erstmal ausruhen, machs gut.

    Exp + 100

    Danach geht man früher oder später zu Gerard.

    H: So... Ich habe die Nachtwache überlebt. Willst du mich eigentlich umbringen?
    G: Scheiße, Junge. Ich hab schon gehört was alles passiert ist, das konnte keiner ahnen! Du hast dich verdammt gut geschlagen, ich bin froh dass du da warst...Banditen, ein Schattenläufer... Und das alles in einer Nacht.
    (Falls Piero im Laufe der Quest drauf gegangen ist:
    H: Du weißt...Dass Piero es nicht geschafft hat?
    G: (betroffen) Ja, weiß ich. Er war ein guter Mann und...Hatte eigentlich noch ein langes Leben vor sich. Hoffen wir, dass er jetzt bei Innos ist.
    H: Ich konnte ihn nicht retten...
    G: Ha! Dich trifft keine Schuld, ich bin mir sicher dass du alles getan hast, um ihn zu retten. Ohne dich wären noch viele weitere Menschen gestorben, ich bin verdammt froh, dass du da warst.)
    H: Also, habe ich meine zweite Prüfung bestanden?
    G: Ohja, du hast dich um die Stadt verdient gemacht. Du musst zwar noch lernen, aber ich merke schon, dass du gut zu gebrauchen bist.
    Tut mir Leid dass ich anfangs so misstrauisch dir gegenüber war.

    Exp +500

    Quest beendet.
    Last edited by Klabautermann; 03.02.2010 at 19:11.

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