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Berühmte Sportlerzitate

  1. #1
    Solaufein
    Gast
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    neue: 1 Zitat



    ________________________
    Last edited by The Sandman; 27.02.2011 at 23:30.

  2. #2
    Solaufein
    Gast

    A


    Ailton

    "Es ist leichter, Tore zu schießen als den deutschen Führerschein zu machen."

    "Wenn ich Trainer wäre und hätte einen Ailton in der Mannschaft, würde Ailton immer 90 Minuten spielen. In jedem Spiel."
    (über sich selbst.)


    Aitken, Roy

    "Letzte Nacht waren wir das beste Team des Tages."


    Alexander, Alistair

    "Es sind noch vier Minuten zu spielen... vier lange Minuten... 360 Sekunden!"


    Allison, Malcolm

    "Wir haben sehr viel Arbeit in diese Niederlage gesteckt."


    Allofs, Klaus

    "Der wusste gar nicht, ob er sich freuen darf."
    (nach dem 4:2 gegen Mainz 05 zum frühen 1:0 des von Werder an Mainz ausgeliehenen Stürmers Mohamed Zidan)

    "Da waren praktisch nur unsere Trikots auf dem Feld. Das Team steckte nicht drin."
    (Werder Bremens Geschäftsführer zur ersten Halbzeit gegen Hannover 96 (05/06))


    Altintop, Hamit

    "Mama schimpft dann!"
    (Bayern Münchens Profi auf die Frage, was passieren würde, wenn es zwischen ihm und seinem bei Schalke aktiven Zwillingsbruder Halil ein Foul gebe)


    Amerell, Manfred

    "Es wird kein Schiedsrichter scharf gemacht."
    (Das beteuert A. vom Schiedsrichter-Ausschuss zu den fünf Roten und einer Gelb-Roten Karte am zweiten Spieltag der Fußball-Bundesliga.)


    Anderbrügge, Ingo

    "Das Tor gehört zu 70 % mir und zu 40 % dem Wilmots."

    "Ich habe zum ersten Mal gegen eine Mannschaft mit schwarzen Trikots gespielt. Das ist ja schlimm, man denkt, da laufen lauter Schiedsrichter herum."


    Arena, Bruce

    "Nein, ich will nicht für die italienischen Soldaten gewinnen."
    (Der US-Trainer auf die Frage, ob er, wie der italienische Stürmer Alberto Gilardino einen möglichen Sieg den Truppen im Irak widmen will)


    Aragones, Luis

    "Wenn sie begriffen haben, daß zum Fußball auch Arbeit gehört, ist es zu spät - dann werden sie Trainer." (über die Mentalität spanischer Fußballer)

    "Die Südkoreaner rennen von der ersten Minute an wie die Teufel...und da sie alle gleich aussehen, können sie in der Halbzeit ihre Elf austauschen, und niemand würde etwas davon merken."

    "Das Einzige, was helfen würde, wäre ein Viagra-Omelett."
    (Spaniens Nationaltrainer im März zur mangelnden Anspannung seiner Fußballer im EM-Qualifikationsspiel gegen Dänemark)


    Asamoah, Gerald

    "Wenn wir das nicht gewinnen, dann brennt hier der Baum."
    (vor dem Spiel gegen Hannover)

    "Ich will nicht mehr böse sein."
    (in Anspielung auf seine Suspendierung für ein Spiel wegen kritischer Äußerungen)

    "Ich wollte ihm eigentlich Küsschen geben."
    (auf die Frage, warum es bei seiner Einwechslung für Halil Altintop keine demonstrative Umarmung gegeben habe)


    Assauer, Rudi

    "Jetzt gibt es die übereinstimmende Meinung, dass ich keineswegs ein Präsident sein werde, der lediglich Grab- und Geburtstagsreden halten wird."
    (zu seinem geplanten Wechsel auf den Posten des Präsidenten im Sommer 2006)

    "Entweder Sie haben die Veranstaltung falsch verstanden, oder das Schild falsch gelesen. Wir reden hier nicht über Fußball."
    (am Rande des Biathlon-Spektakels auf eine Frage nach der Trainersuche beim Fußball-Bundesligisten)

    "Heute herrscht schweigende Stille."

    "Es gibt keinen Kandidatenkreis und keinen Fahrplan."
    (zur Trainersuche bei Schalke 04)

    "Da haben wir noch nichts in der Birne, von vornherein nicht und jetzt auch nicht."
    (auf die Frage nach dem Nachfolger von Trainer Ralf Rangnick)

    "Damen einzuwechseln und den Gegner zu erschrecken."
    (auf die Frage einer Journalistin nach dem möglichen Erfolgsrezept in der Champions League gegen Istanbul)

    "Wenn im Strafraum Billard gespielt wird, steht Larsen immer da, wo der Ball hinfällt." (nach dem 1:0 in Frankfurt über den Torriecher des Siegschützen Sören Larsen)

    "Lass sie doch Länderspiele spielen, dann kommen sie kaputt wieder und machen hier nur den Rasen kaputt."
    (über die zweite Länderspielpause der jungen Saison)

    "Wenn der Schnee schmilzt dann sieht man, wo die Kacke ist."

    "Eine absolute Notlösung. Siebte oder achte Schublade."

    "Bei der Trainersuche haben sich DFB und DFL präsentiert wie ein Karnickelzuchtverein."

    "Dann hätte Schalke die Lizenzspielermannschaft aus der Bundesliga abgezogen und in Holland angemeldet."

    "Sie hat zehn Jahre Arbeit von mir kaputt gemacht."
    (über die Mannschaft von Schalke 04 nach dem 0:2 gegen Hannover)

    "Wir haben bald ein eigenes Krankenhaus."
    (über die lange Verletztenliste nach dem 1:3 gegen Bayern München)

    "Gut. Man muss unterscheiden zwischen sehr gut und gut."
    (im ZDF über sein Verhältnis zu Trainer Rangnick)

    "Ehrenpräsident? Das sind doch die, die in der Kuhle liegen."
    (zu seiner möglichen späteren Funktion bei Schalke 04)

    "Das Wort "mental" gab es zu meiner Zeit als Fußballspieler noch gar nicht. Nur eine Zahnpasta, die so ähnlich hieß."


    Atkinson, Ron

    "Ich wage mal eine Prognose: Es könnte so oder so ausgehen."

    "Nun, beide Teams können gewinnen oder es geht unentschieden aus."

    "Ich würde nicht sagen, dass er der beste Flügelspieler auf der linken Seite in der Premier League ist, aber es gibt keinen besseren."
    (Über David Ginola)

    "Sie sollten auf Sieg spielen, wo sie nichts außer ein Spiel zu verlieren haben."


    Auer, Benjamin

    "Vorher wusste ich nicht viel über die Mannschaft, jetzt weiß ich auch nicht viel mehr."
    (über den FC Mika Aschtarak)


    Auer, Karl

    "Gewichtheber und Radfahrer nehmen Dopingmittel, um die Leistung zu steigern. Hier ging es nur um die Schönheit."
    (Der Präsident vom TSV 1860 München zum Dopingfall des Spielers Nemanja Vucicevic, der ein Haarwuchsmittel mit einer verbotenen Substanz benutzt hat.)


    Augenthaler, Klaus

    "In England wird man für so was gelyncht."
    (Wolfsburgs Trainer über seinen Stürmer Diego Klimowicz, der durch eine Schauspiel-Einlage eine Rote Karte gegen den Frankfurter Sotirios Kyrgiakos provoziert hatte.)

    "Es ist egal, ob man 24 Stunden am Tag arbeitet. Wenn man unter der Woche drei Purzelbäume macht und das Spiel gewinnt, hat man alles richtig gemacht." Klaus Augenthaler

    "In der Kabine haben alle gejubelt, als wir das Endspiel erreicht haben. Schließlich haben ja noch nicht so viele Spieler von uns in einem Endspiel gestanden."
    (Wolfsburgs Trainer nach der 1:2-Niederlage in Stuttgart angesichts des bevorstehenden Abstiegsfinales gegen Kaiserslautern)

    "Wir werden nicht in den Klettergarten gehen und auch nicht durch den Mittellandkanal paddeln."
    (Wolfsburgs Trainer zur Vorbereitung auf das Abstiegsfinale gegen Kaiserslautern)

    "Ich hoffe, es ist noch ein Weißbier im Kühlschrank."
    (Wolfsburgs Trainer auf die Frage, was er nach dem geschafften Klassenerhalt mache)

    "Wir brauchen die Punkte notwendiger als Hannover 96. Der Peter Neururer hat schon so viele, und ich weiß nicht, woher."
    (Wolfsburgs Trainer Klaus Augenthaler nach dem 2:1-Sieg gegen Hannover.)

    "Er sagt, er hat sich im Training verletzt. Der Arzt hat ihn gründlich untersucht, aber nichts gefunden. Mal sehen, ob ich beim nächsten Training etwas finde."
    (Wolfsburgs Trainer Klaus Augenthaler über seinen ausgemusterten Star Andres D'Alessandro )

    "Die eigentliche Gefahr ist, dass ich in die falsche Kabine gehe."
    (über Leverkusens letztes Saisonspiel in Nürnberg)

    "Ein Punkt, das ist zum Leben zu viel und zum Sterben zu wenig."

    "Spieler sind wie kleine Kinder. Wenn ich meiner Tochter fünfmal etwas sage und sie macht es nicht, kann ich sie auch nicht ins Heim stecken."

    "Der erste Teil meines Hauswirtschaftskursus mit Kartoffel schälen ist beendet."
    (Der neue Trainer des VfL Wolfsburg, zu seiner Anstellung nach mehr als dreimonatiger Fußballpause)

    "Wir leben alle auf dieser Erde, aber eben auf verschiedenen Spielhälften."

    "Ihm fehlt noch die Frische. Er hat bei der WM ja auch 20 Minuten gespielt."
    (Wolfsburgs Trainer zur Leistung von Mike Hanke)

    "Wir haben ganz schwach begonnen und dann ganz stark nachgelassen."
    (der Wolfsburger Trainer zum Spiel gegen Frankfurt)


    B


    Baffoe, Anthony

    "Du kannst auf meiner Plantage arbeiten."
    (zu einem weißen Gegenspieler)


    Baiano, Junior

    "Bremen war ein Alptraum. Es muß die kälteste Stadt auf dieser Erde sein. Ich habe immer gefroren, ich habe niemanden verstanden, und mir ging es schlecht".


    Bahn, Uwe

    "Die einzigen Techniker beim HSV waren die Stadion-Elektriker"

    "Für den 1. FC Köln ist schon die Seitenwahl ein sportlicher Höhepunkt."

    "Kaiserslautern hat schon wieder fünf Tore kassiert. Die Zahl fünf verfolgt Andi Brehme seit der Schulzeit."

    "Jörg Albertz wird beim Training vom Kreidewagen überholt."


    Bajramovic, Zlatan

    "Eigentlich kann man auf gut Deutsch sagen, ein Scheißspiel. Aber die drei Punkte sind wichtig."
    (über den 2:1-Sieg von Schalke 04 bei Hertha BSC Berlin)

    "Wir machen uns keinen Stress."
    (zum Sechs-Punkte-Vorsprung vor Werder Bremen)


    Ballack, Michael

    "Wenn der Franz das sagt - hahaha."
    (zu Franz Beckenbauers Aussage, daß er Recht habe)

    "Der Verteidiger hat alles richtig gemacht - er hat sich auf Roy Makaay konzentriert."
    (zum Kopfballtor von Mehmet Scholl zum 2:0 von Bayern München gegen Hertha BSC Berlin)

    "Wir können sowas nicht trainieren, sondern nur üben."

    "Vielleicht braucht Poldi einen, der ihn an die Hand nimmt."
    (Das vermutete der Kapitän der Nationalmanschaft nach der Aussage von Stürmer Lukas Podolski, dass dieser Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann bei der Nationalelf vermisse.)

    "Eine EM ist noch ausgeglichener besetzt als eine WM, weil bei einer WM auch Mannschaften vom anderen Kontingent sind."

    "Dass die Trainer manchmal ihrer Anspannung freien Lauf lassen, ist doch ganz normal. Die können ja keinen umhauen wie wir."

    "Keiner verliert ungern."


    Barbarez, Sergej

    "Ich wollte einmal im Leben Vollspann schießen. Eigentlich ist
    Vollspann unästhetisch und unsportlich."
    (zu seinem 2:1-Siegtor gegen Bielefeld)


    Basler, Mario

    "Wenn der Ball am Torwart vorbei geht, ist es meist ein Tor."

    "Eigentlich bin ich ein Supertyp. Aber ich kann wohl auch ein richtiger Arsch sein."

    "Das habe ich ihm dann auch verbal gesagt."

    "Ich wollte ihm verbal nur ein paar Worte sagen."

    "Jetzt sieht er aus wie ein frisch lackierter Totalschaden!"
    (über den frischgeschorenen Glatzkopf Christian Ziege)

    "Wir haben 20 Mann. Es müssen immer zwei Mann zuhause bleiben. Wenn er lange ausfällt, dann bleibt in Zukunft nur noch einer zuhause."

    "Ich habe noch in der 90. Minute ein Kopfball-Duell im eigenen Strafraum gewonnen. Und so ein Mann wird nicht zur WM mitgenommen ..."

    "Lauf mal, du bewegst dich ja wie ich."
    (Jugendcoach beim SC Olching, im Training.)

    "Ich grüße meine Mutter, meinen Vater, und ganz besonders meine Eltern!"

    "Jede Seite hat zwei Medaillen!"


    Bassett, Dave

    "Und ich glaube wirklich, dass wir es bis ins Endspiel schaffen können, es sei denn,
    wir verlieren vorher."


    Bastürk, Yildiray

    "Wenn man links keinen aufstellt, dann kann links auch keiner spielen."
    (über die Taktik von Trainer Zumdick)


    Baumann, Frank

    "Ich werde alles dagegen tun, daß es wieder besser läuft."
    (nach dem Spiel gegen Athen und vor dem Spiel gegen Hertha.)


    Baumgart, Steffen

    "Wir haben genügend Potenz für die Bundesliga."

    "Keine Ahnung, ich hab' nicht nachgeschaut."
    (auf die Frage, ob seine Mannschaft heute die Hosen voll hatte)


    Beazley, Kim

    "Wer seine Leute feuert, weil sie wegen der australischen Spiele nachts zu lange wach waren und nicht zur Arbeit kommen, ist ein Arsch."
    (Australiens Oppositionsführer zur WM-Euphorie im eigenen Land)


    Beckenbauer, Franz

    "So wie er heute gespielt hat, wäre Klosinho ein schöner Name für ihn."
    (Der Bayern-Präsident am Samstag im Fernsehsender „Premiere“ über die Leistung von Stürmer Miroslav Klose von Werder Bremen im Bundesligaspiel gegen Arminia Bielefeld)

    "Am Spielstand wird sich nicht mehr viel ändern, es sei denn es schießt einer ein Tor."

    "Er ruht sich schon aus für Chelsea."
    (Der Bayern-Präsident über Michael Ballack)

    "Er weiß, dass ich Recht habe."
    (Der Bayern-Präsident über Michael Ballack)

    "Ich bin ganz gut vorbereitet. Kürzlich war ich beim Friseur. Das war der erste Schritt."
    (Der Präsident des WM-Organisationskomitees, am Freitag in München zum Stand der WM-Vorbereitungen)

    "Jeder wartet auf die zweite Halbzeit."
    (in der Pause des Vorrunden-Spiels Japan-Kroatien auf die Frage nach seiner Meinung zur ersten Halbzeit)

    "Später möchte ich nichts mit dem Fußball zu tun haben und ein Trainierberuf kommt für micht nicht in Frage".
    (In jungen Jahren als Spieler)

    "Fußball ist keine einsame Insel. Er ist Teil der Gesellschaft."

    "Berkant Öktan ist erst siebzehn. Wenn er Glück hat, wird er nächsten Monat achtzehn."

    "Die Schweden sind keine Holländer, das hat man genau gesehen."

    "Kaiserslautern wird mit Sicherheit nicht ins blinde Messer laufen."

    "Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift."

    "Schau´n mer ´mal , dann seh´n ´mer scho."

    "Johann war der bessere Spieler, aber ich bin Weltmeister." (über Johann Cruyff)

    "Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage!"

    "Schwächen gibt es bei uns nicht. Allenfalls hin und wieder ein paar Unaufmerksamkeiten oder Konzentrationsschwächen."

    "Der Grund war nicht die Ursache, sondern der Auslöser"

    "Deutschland wird auf Jahre hin unbesiegbar sein."
    (nach der WM 1990)

    "Ich bin immer noch am überlegen, welche Sportart meine Mannschaft an diesem Abend ausgeübt hat. Fußball war's mit Sicherheit nicht."
    (nach einer Bayern Niederlage)

    "Damals hat die halbe Nation hinter dem Fernseher gestanden."
    (über die WM 1990)

    "Wie kommt man von 36 auf 16 Mannschaften? Es gibt dafür keine mathematische Lösung."
    (über den Vorschlag der Fifa, bei der Fußball-WM 2006 in Deutschland mit 36 und nicht - wie geplant - 32 Mannschaften zu spielen)

    "Man wartet und wartet - bis er 40 Jahre alt ist"
    (über Andreas Möller.)

    "Der ist fast erfroren."
    (über Mario Basler, der sich beim 2:0 gegen Kopenhagen in der ersten Halbzeit kaum bewegt hatte)

    "Die Löwen werden das Münchner Derby frühestens in 100 Jahren gewinnen."
    (kurz vor dem 1:0-Sieg der 60er gegen Bayern)

    "Das ist Weltrekord in der Türkei."
    (über den Präsidenten von Besiktas Instanbul, der seit 14 Jahren im Amt war)

    "Ich wundere mich, dass Rosicky einen Muskelfaserriss hat. Man glaubt kaum, dass der überhaupt Muskeln hat."

    "Der Christoph Daum, der sollte mal eine Erziehungskur machen."

    "I weiß es net. Frag den Löw, der weiß es auch net."
    (auf die Frage, ob er eine Erklärung habe für die hervorragende Leistung der deutschen Nationalmannschaft bei der WM)


    Beckmann, Reinhold

    "Wenn man steil von hier oben auf das Spielfeld herunter blickt, sieht man sehr schön die beiden unterschiedlichen Systeme: 3-5-1 bei der Türkei und 4-5-1 die Portugiesen."

    "Der kleine Oliver Neuville. Er schaut immer so traurig drein. Man möchte ihn am liebsten an die Hand nehmen und ihm ein Eis kaufen."


    Beeck, Christian

    "Ich schieße so selten ein Tor, woher soll ich das wissen?"
    (Der Kapitän von Energie Cottbus, der nach seinem 2:0 gegen Bielefeld die Gelb-Rote Karte wegen übertriebenen Torjubel erhalten hatte)


    Beenhakker, Leo

    "Haben Sie eine Stunde Zeit?"
    (auf die Frage, wie dem deutschen Fußball zu helfen sei)

    "Ich habe in der Halbzeit kein Interview gegeben. Vielleicht war das ein Doppelgänger." (Trinidad und Tobagos Trainer auf die Frage, warum er in der Pause die englische Mannschaft kritisiert habe)

    "Träumt weiter."
    (an die Adresse der Engländer, die einen 6:0-Sieg des WM-Mitfavoriten gegen sein Land erwarten)


    Beiersdorfer, Dietmar

    "Wir wollen den Gymnastikraum vergrößern, einen zusätzlichen Fitnesstrainer einstellen und eine Datenbank aufbauen."
    (Der HSV-Sportchef auf die Frage, welche Spieler er für 20 Millionen Euro verpflichten will.)


    Berger, Jörg

    "Resignation ist der Egoismus der Schwachen."


    Best, George

    "Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst."

    "Ich könnte den anonymen Alkoholikern beitreten. Das Problem dabei ist nur, ich kann nicht anonym bleiben."


    Bierhoff, Oliver

    "Diese Mannschaft ist wunderbar. Wir lieben uns alle so sehr. Wir sollten heiraten."

    "Ostern ist ein Familienfest. Kurz vorher wäre auch ein schlechter Zeitpunkt gewesen."
    (Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff zur Bekanntgabe der Torwartfrage)

    "Zwei Dinge haben sich geändert: Er hat aufgehört zu rauchen und seinen Führerschein wieder."
    (auf die Frage, was sich für Joachim Löw geändert habe, seit er Bundestrainer ist.)

    "Wenn Uli Hoeneß sein Privatvermögen in seine Wurstfabrik steckt, ist das auch Wettbewerbs-Verzerrung gegenüber dem Metzger, der dieses Privatvermögen nicht hat."
    (zu den Diskussionen über den Einstieg von privaten Investoren bei deutschen Bundesligaklubs)


    Blair, Tony

    "Wir unterschätzen nie, nie die Deutschen - wenn's um Fußball geht."
    (Der britische Premier in einem Interview.)


    Blatter, Silvio

    "Nackte Fussballer unterscheiden sich von nackten Nichtsportlern meist vorteilhaft."


    Bobic, Fredi

    "Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es war."


    Bögelund, Kasper

    "Wenn ich fünf Tore schieße, muss ich meine Freundin heiraten."


    Bommer, Rudi

    "Je länger das Spiel dauerte, desto kürzer wurden die Beine."
    (Der Trainer vom Fußball-Zweitligisten 1. FC Saarbrücken zu den nachlassenden Kräften seiner Spieler bei der 1:3-Niederlage beim LR Ahlen.)


    Bond, John

    "Ich verspreche Resultate, keine Versprechen."


    Bonhof, Rainer

    "Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger in der Abwehr, Bruce Willis im Mittelfeld und Jean Claude van Damme im Sturm."
    (auf die Frage, wie er die verletzten Spieler zu ersetzen gedenke)

    "Fußball spielt sich zwischen den Ohren ab. Da war teilweise Brachland, das neu bepflanzt werden mußte."


    Born, Jürgen L.

    "Wer nach einem 0:3 noch eine spritzige Rede halten kann, ist ein Naturtalent oder
    hat Wasser im Blut."
    (Werder Bremens Clubchef nach dem verlorenen DFB-Pokal Endspiel)


    Borowka, Uli

    "Ihr seid nämlich auch die, die den Pokal gehören!"
    (als Pokalsieger auf dem Bremer Rathausbalkon zu den Fans)


    Borowski, Tim

    "Das ist das Problem der großen Spieler, die einen aufrechten Gang haben."
    (auf die Frage, warum er von vielen Leuten als arrogant eingeschätzt wird.)


    Breitner, Paul

    "Marcio Amoroso ist der Prototyp des Spielers, der nach einem 1:10 höchst zufrieden nach Hause geht, weil er das einzige Tor geschossen hat."

    "Sie sollen nicht glauben, dass sie Brasilianer sind, nur weil sie aus Brasilien kommen."

    "Da kam das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief´s ganz flüssig."

    "Ich habe nur immer meine Finger in Wunden gelegt, die sonst unter den Tisch gekehrt worden wären."

    "In diesem Scheißverein kann man nicht mal richtig feiern."

    "Schiri, pfeif ab. I mog nimmer."
    (nach 30 Minuten im Europacup-Hinspiel beim Stand von 3:0 gegen die Bayern. Endstand 3:2.)

    "Der DFB, mit weit über sechs Millionen Mitgliedern weltweit der größte Fachverband im Sport und damit potenziell auch gesellschaftlich ein Riese, werkelt und wurschtelt wie ein Dorfverein vor sich hin, als hätte es die letzten 45 Jahre nicht gegeben."

    "Das braucht man nicht zu kommentieren, da fällt mir nichts mehr ein."
    (zur Berufung von Erich Ribbbeck als DFB-Teamchef)

    "...aber solche Leute wie den Ratinho oder den Ailton, die kannst Du an der Copacabana im Rudel mit 'nem Lasso einfangen."
    (nachdem er beim Spiel Bayern-Leverkusen die Qualität der in beiden Mannschaften spielenden Brasilianer gelobt hatte)


    Brehme, Andreas

    "Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß."

    "Also bei mir geht das mit dem linken Fuß genauer und mit dem rechten fester! Auf die Torwand schieße ich mit dem rechten."
    (im Sportstudio auf die Frage, mit welchem Fuß er schießt)

    "Bedanken möchten wir uns auch bei den Fans, auf denen wir uns immer verlassen konnten."
    (nach der WM '90)

    "Ich sage nur ein Wort: Vielen Dank!"

    "Die Brasilianer sind ja auch alle technisch serviert."

    "Da ist schon lange Schnee drüber gewachsen."
    (über seine Auseinandersetzung mit seinem Ex- Mannschaftskollegen Oliver Kahn beim FC Bayern)

    "Das Unmögliche möglich zu machen wird ein Ding der Unmöglichkeit."


    Breuckmann, Manfred

    "Holt die Antidepressiva raus, Fortuna Düsseldorf spielt!"

    "Hertha BSC und VfL Wolfsburg, die Eunuchen der Liga. Sie wollen, aber sie können nicht."

    "Skripnik, jetzt an der eigenen Mittellinie."

    "Alles Fußballelend der Nation auf einem Platz."
    (zum Spiel Hansa Rostock - 1.FC Köln)

    "Wenn die Eckfahne irgendwann Nutella-Eckfahne heißt, höre ich auf."
    (zur zunehmenden Kommerzialisierung im Fußball)

    "Der Pott geht in den Pott und heute abend spielen wir Doppel-Pott!"
    (als WDR-Kommentator beim Champions-League-Finale Dortmund-Turin in München)

    "Und nun ein Einwurf. Nein, ein Eckball. Nein, ein Einball."

    "Ein Hackentrick von Jürgen Kohler - das kann ja nicht gutgehen."


    Brown, Craig

    "Wir hatten ein Dutzend Eckbälle - ich schätze so um die zwölf."


    Bruchhagen, Heribert

    "Wenn wir absteigen, war das hier eine Currywurst-Veranstaltung."
    (Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzender nach dem verlorenen Pokalfinale)

    "Vielleicht sorgt die neue Maßnahme für einen faireren Wettbewerb. Sanktionen sind wichtig, denn: Wir Manager sind mehrheitlich einfach nur schlecht."
    (Frankfurts Vorstandsboss zur geplanten Einführung des Nachlizenzierungsverfahrens im Profi-Fußball)


    Büskens, Mike

    "Jetzt haben sich die fünf Millionen rentiert, die ich hier Jahr für Jahr kriege."
    (zu seinem Tor gegen Wolfsburg)

    "Auch wenn der Fußball-Gott hier steht, ich muß vorbei."
    (zu BVB-Star Jürgen Kohler, der ihm vor der Kabinentür im Weg stand.)


    Buhs, Jochen

    "....da passen die Schnürsenkel genau in die Nähte des Balles..."
    (Auszug aus einem Fussballspielbericht)


    Burri, Tony

    "Ich fürchte fast, wir steigen auf."
    (der Präsident des finanzschwachen Vereins SC Kriens)


    Butt, Jörg

    "Ich bin doch schon über den Platz gelaufen, um den Elfmeter zu schießen."
    (auf die Aufforderung von Mitspielern, zum Auslaufen mitzukommen)


    C


    Cajkovski, Tschik

    "Die Torhüter spinnen alle ein bisschen. Ich kannte mal einen, der schrieb einen Brief deshalb langsam, weil er wusste, dass seine Mutter nur langsam lesen konnte."


    Calmund, Reiner

    "Ich hatte ein Kribbeln im Bauch wie bei einem Champions-League-Spiel."
    (nach seiner siebenstündigen Vernehmung durch die Kölner Staatsanwaltschaft).

    "Ich renn doch hier nicht von Pontius zu Spekulatius!"

    "Wer mir jetzt schräg kommt, den schlage ich kartenhausreif!"

    "Die italienischen Vereine sagen mir: Von der Ablösesumme für Emerson könnt ihr euch doch zwei Spieler kaufen. Ich antworte denen dann immer: Dann kauft euch die doch selbst."

    "Bis zum 25. Mai werden wir uns nicht mit Personalien beschäftigen. Dann werden wir sehen, ob Willi Schmitz oder Tutti Frutti aus Südamerika zu uns kommen werden."

    "Wenn er sich mit Fans einen geballert hat, ist das besser, als wenn er sich im Frust verkrochen hätte. Bei uns war im Zug nach dem 1:4 beim HSV auch keiner von den Offiziellen nüchtern. Nur ich, weil ich krank war."
    (zu den Vorwürfen von Club-Präsident Michael A. Roth, Klaus Augenthaler habe nach der 0:4-Niederlage Nürnbergs in Hamburg "einige Bierchen zu viel" gehabt)

    "Wenn Michael Schumacher jedesmal bei einem Wechsel auf einen anderen Kontinent so unkonzentriert arbeiten würde wie unsere Nationalspieler, dannn wäre er längst tot."
    (zur 0:3 Blamage der Nationalmannschaft in Jacksonville gegen die USA.)

    "Das Trainer-Thema ist bei uns pasta."

    "Ich kann nicht jeden, der nicht spielt, nuckeln und ihn schaukeln."
    (über Stürmer Erik Meijer, der einen Stammplatz einforderte.)

    "Okay, wir sind jetzt Tabellenführer, aber deswegen wollen wir nicht den roten Teppich ausrollen, mit Blümchen schmeißen, die Blaskapelle bestellen und Autogramme abholen." (zum Gipfeltreffen bei Bayern München)

    "Wir haben beschissen gespielt. Unsere Spieler scheißen sich in die Hosen."
    (in der Halbzeitpause des Spitzenspiels Bayern-Bayer)


    Cantaluppi, Mario

    "Wir sind die absoluten Bratwürste. Unsere Schläfrigkeit ist zum kotzen."
    (nach der 0:1-Niederlage bei Eintracht Frankfurt)


    Cantz, Guido

    "Schweinsteiger. Heute ist das ein Nationalspieler. Früher war das ein Hobby im Hunsrück."


    Cech, Petr

    "So ein Spiel habe ich letztmals vor zehn Jahren in der Schule erlebt. Da haben wir 2:9 verloren. Die anderen waren fünf Jahre älter."
    (Tschechiens Torhüter nach dem 0:2 gegen Ghana)


    Cerne, Rudi

    "Letztes Mal drei Treffer: Zwei unten und zwei oben."
    (im Aktuellen Sportstudio beim Torwandschießen)

    "Das 2:0 in der 65. Minute war dann auch der Halbzeitstand."


    Cramer, Dettmar

    "Die Wahrscheinlichkeit, nicht Meister zu werden, ist größer als die Wahrscheinlichkeit, dem Abstieg nicht zu entgehen."

    "Es hängt alles irgendwo zusammen: Sie können sich am Hintern ein Haar ausreißen, dann tränt das Auge!"

    "Hier ist der Kollege Merkel schlecht in Geographie: Im Senegal gibt es gar keine Kakteen."

    "Der springende Punkt ist der Ball."


    Cruyff, Johan

    "Acht Niederländer in einer Mannschaft sind wie eine Zeitbombe."
    (zur Situation beim FC Barcelona)

    "Ein Spiel zu gewinnen ist leichter, wenn man gut spielt als wenn man schlecht spielt."


    D


    da Silva, Luiz Inácio Lula

    "Niemand akzeptiert hier die Möglichkeit, dass Brasilien nicht Weltmeister wird."
    (Brasiliens Präsident in einer Videoschaltung mit der Mannschaft des Titelverteidigers.)


    Dahlmann, Jörg

    "Da geht er, ein großer Spieler. Ein Mann wie Steffi Graf."


    Däumling, Christoph

    "Jetzt geht es in die AWD Arena in Hannover. Wegen eines Umbaus gibt sie nur knapp 32 Leuten Platz, aber sie ist selbstverständlich ausverkauft gegen die Bayern."


    Daum, Christoph

    "Ich will auch Ronaldinho verpflichten, bekomme ihn aber trotzdem nicht."
    (zum angeblich großen Interesse von Manager Rudi Assauer, ihn als Trainer von Fenerbahce Istanbul nach Schalke zu holen)

    "Im Vergleich zu den Artikeln, die die türkischen Zeitungen schreiben, sind die Märchen aus Tausendundeiner Nacht empirische Untersuchungen"

    "Das ist so, als wenn dir einer ein Messer in den Bauch rammt, und du mußt noch dabei lächeln."

    "Mir ist es egal, ob ein Brasilianer, Pole, Kroate, Norddeutscher oder Süddeutscher ist. Die Leistung entscheidet, nicht irgendeine Blutgruppe."

    "Wer in Bochum von Strafraum zu Strafraum geht und sich dabei nicht den Knöchel bricht, dem geb ich einen aus."

    "Eigentlich bin ich nur nach Österreich gegangen um eine neue Sprache zu lernen."
    (auf die Frage nach seiner Zukunft bei Austria Wien)

    "Wenn ein Dortmunder Spieler bei der Einwechslung stolpert, schreien die Fans 'Foul'. Das ist hervorragend - für den BVB."

    "Ich gehe davon aus, daß er mir wirklich nichts zutraut. Das ist auch gut so."
    (über Bayerns Uli Hoeneß)

    "Wir haben ungefähr 27 Gruppen im Kader. Wir treten an unter der Prämisse der Artenvielfalt und halten uns damit auf dem zweiten Platz."
    (zum Problem der Grüppchenbildung, das laut Stürmer Ulf Kirsten bei Bayer bestehen soll.)

    "Wir überlegten, jemanden vom Arbeitsamt zu holen, der den Spielern Alternativberufe zeigt."
    (zum Thema Motivation von Fußballprofis.)

    "Einige Spieler wissen zwar, wer im Film ´Star Trek´ welche Rolle spielt, aber nicht, mit wem sie es im nächsten Spiel zu tun haben."

    "Ich tue das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe."
    (bei der PK zu seinem Drogentest, der später positiv ausfällt)

    "Er hat angezeigt, dass er in einer Minute ausgewechselt werden will."
    (über einen Stinkefinger von Ulf Kirsten)

    "Das Gegentor fiel zum psychologisch ungünstigsten Zeitpunkt. Aber man muss an
    dieser Stelle auch einmal die Frage stellen, ob es Gegentore gibt, die zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt fallen."

    "Man muss nicht immer die absolute Mehrheit hinter sich haben, manchmal reichen
    auch 51 Prozent."

    "In der Schlussphase war der Pfosten der Einzige, auf den wir uns 100%ig verlassen
    konnten."

    "Ich bin froh, dass Halbzeitansprachen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Sonst könnte das zahlreiche Beleidigungsklagen zur Folge haben, die ohne Probleme durchgehen würden. Ich kann nämlich nicht nur universitätsreif sprechen, sondern beherrsche auch eine Sprache, die sehr verletzend ist."

    "Eine sinnvolle Sache. Viele würden die Prüfung nie bestehen. Das geht ja schon los bei indirektem und direktem Freistoß."

    "Ausblick, Ausblick, warum denn immer einen Ausblick? Worauf denn? Vielleicht einen Ausblick auf dieses Interview hier?"


    Deckert, Hans

    "Sie haben großartig gespielt."
    (als DFB-Spielausschussvorsitzender nach einem Spiel zum nicht eingesetzten Duisburger Spieler Herbert Büssers)


    Delling, Gerhard

    "Der Mann der aus Flandern kommt: Deflandre."

    "40.000 im Häuschen sind aus demselben."

    "Und nun zu dem absoluten Spitzenspiel der Bundesliga: Erster gegen den Zweiten, also Nürnberg gegen Stuttgart."
    (Einleitung zur Begegnung des 2. Spieltages)

    "Das Spiel findet a priori rund um die Mittellinie statt."

    "Die Borussia hat ihre Transferausgaben um ein Drittel gesenkt, die Hertha sogar um ein Siebtel."

    "Wenn man ihn jetzt ins kalte Wasser schmeißt, könnte er sich die Finger verbrennen."

    "Die Luft, die nie drin war, ist raus aus dem Spiel."

    "Da geht er durch die Beine, knapp an den Beinen vorbei, durch die Arme."

    "Die Schotten feiern richtig schön, ohne Ausschreitungen. Die trinken so viel, da
    können sie gar nicht mehr zuhauen."

    "Je mehr man sich verbessert, desto besser ist das."

    "An der Temperatur hat sich nichts geändert. Es ist noch kälter geworden."


    Demir, Ersin

    "Wow, das ist ein Hammerlos - für die Bayern natürlich."
    (nachdem das Pokalspiel Erzgebirge Aue - Bayern München ausgelost wurde.)


    Demuth, Dietmar

    "Ich muss mich noch bei meinem Präsidium entschuldigen, weil wir das
    Saisonziel "Klassenerhalt" nicht geschafft haben."
    (zum überraschenden Aufstieg des FC St. Pauli in die erste Liga)


    Dickel, Norbert

    "Der ist mit allen Abwassern gewaschen!"

    "Dede spielt in die Mitte... steht da jemand? Nein!"
    (als Co-Kommentator im Internetradio)


    Dietrich, Siegfried

    "Hoffentlich wird es jetzt schnell Sommer, damit es nicht so kalt an der Birne ist." Der (Manager, der nach dem UEFA-Pokal-Sieg des 1. FFC Frankfurt seine Wettschuld einlöste und sich eine Glatze scheren ließ)


    Dietz, Bernhard

    "Wie man ein Tor schießt? Man muß im richtigen Moment in geeigneter Weise vor den Ball treten."

    "Wenn ein 16jähriger, der mit Ach und Krach unfallfrei den Ball stoppen kann, mit 3 Beratern erscheint, um einen Millionenvertrag auszuhandeln, ertrage ich das einfach nicht."
    (auf die Frage, warum er nicht weiter die Profis des VfL Bochum trainiere, sondern wieder die Amateurmannschaft übernehme)

    "Wenn ich so sehe, welchen Zirkus ein Stefan Effenberg oder Mario Basler um die eigene Person veranstaltet, wird mir schwindlig. Früher hätten wir die im Training ein paar Mal richtig weggegrätscht - dann wäre Ruhe gewesen !"


    Dohmen, Rolf

    "In Dortmund muss man auch mal einen 1:3-Rückstand halten können."
    (Der Sportdirektor von Eintracht Frankfurt nach einer 1:6-Niederlage)


    Doll, Thomas

    "Uns jodelt jetzt keiner mehr ein, dass wir um die Meisterschaft spielen."
    (nach dem 2:4 in Berlin)

    "Ich brauche keinen Butler. Ich habe eine junge Frau!"

    "Wir sind kein Bayern-Jäger." (Der HSV-Trainer, dessen Team Tabellenführer Bayern München zwischenzeitlich bis auf einen Punkt nahe gekommen war)

    "Ich dachte, ich sei im falschen Film."
    (Der HSV-Trainer nach dem 1:2 in Nürnberg)


    Donzelli, Aris

    "Da schießt die Russin mit ihrem schwachen rechten Fuß. Sie ist eigentlich Linkshänderin!"


    Drechsel, Sammy

    "Rudi Sturz, gerade ausgewechselt, schießt in der 90. Minute das 2:0."


    Dreher, Bernd

    "Bevor der Scholl im Tor steht, war ich die bessere Lösung."
    (zu seinem Einsatz im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg für den verletzten Oliver Kahn)


    Drewermann, Eugen

    "Kein Pferd würde auf den Körper eines Menschen treten, der am Boden liegt. Kroatische Spieler schon."


    Dundee, Sean

    "Ich bleibe auf jeden Fall wahrscheinlich beim KSC."


    E


    Effenberg, Stefan

    "Hitlers Tagebuch. Das hat mich dann doch interessiert."
    (auf die Frage, welches Werk der Weltliteratur ihn besonders geprägt habe)

    "Wenn ich keinen Fehler mache, kann ich nichts falsch machen."

    "Die Situation ist aussichtslos, aber nicht kritisch."

    "Wenn ich zur Ecke gehe, dass weiß jeder, dann kommen Feuerzeuge und Geldstücke geflogen. Das war ein Zeichen, dass man dies eigentlich nicht machen sollte. Zumal durch die Euro- Umstellung viele nicht mehr so viel Geld in der Tasche haben. Da sollten die Leute das Geld lieber in der Tasche behalten, anstatt es zu mir zu werfen. Nicht zuletzt wegen der Steuererhöhung und was alles noch so kommt."

    "David Beckham ist ein prima Ersatzspieler."
    (Der Ex-Nationalspieler als TV-Experte zur Leistung des in der 46. Minute eingewechselten Real-Madrid-Stars David Beckham gegen Dynamo Kiew)


    Eichberg, Günter

    "Die 200 Meter bis zum Taxi waren die peinlichsten meines Lebens!"
    (Schalkes Ex-Präsident, der von wütenden S04-Anhängern über das Vorfeld des Meazza-Stadions in Mailand gejagt wurde.)


    Eigenrauch, Ives

    "Es ist dewegen noch niemand auf dem Platz gestorben."
    (nach seiner miesen Leistung beim 2:2 gegen Bochum.)


    Eilts, Dieter

    "Wir sind insgesamt so gefestigt, dass jeder die Meinung des Trainers akzeptiert."

    "Das interessiert mich wie eine geplatzte Currywurst im ostfriesischen Wattenmeer."

    "Wegschubsen und jemanden auf die Glocke hauen, gehört sich auf dem Platz nicht.
    Das tut man in einem Kindergarten."
    (zum Ausraster seines Torwarts Frank Rost)

    "Wenn meine Oma ein Bus wäre, dann könnte sie hupen."
    (auf eine Hätte-wenn-und-aber-Frage eines Journalisten)


    Ehiogu, Ugo

    "Ich bin so glücklich wie ich nur sein kann. Ich war aber schon mal glücklicher."


    Elber, Giovane

    "Der Trainer fordert von mir, ich solle einfach spielen. Aber einfach spielen ist so grausam."

    "Er ist ganz cool, er kann nicht mal richtig feiern - und ich bin schon besoffen."
    (eine Stunde nach dem Gewinn der Champions-League über Oliver Kahn.)

    Zum Wohle der Mannschaft kann ich nicht nur machen, was der Trainer will.


    Emmerich, Lothar

    "Gib mich die Kirsche!"


    Emmerling, Stefan

    "Wir haben uns teuer verkauft, bis das 1:0 gefallen ist."
    (Der Trainer von Alemannia Aachen II zum Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart. Das 1:0 fiel in der elften Spielminute.)


    Endress, Edgar

    "Bisher ziehen sich die Bayern toll aus der Atmosphäre."


    Enke, Robert

    "Wenn's nach mir geht, treten wir gegen Bremen gar nicht mehr an. Es ist doch immer dasselbe gegen die."
    (Hannovers frustrierter Torwart nach dem 2:4 gegen Werder)


    Entenmann, Willi

    "Unser Schiff hat Schlagseite. Es läßt sich nur wieder aufrichten, wenn wir alle auf dieselbe Seite gehen."


    Eriksson, Sven-Göran

    "Lebendig."
    (Englands Teammanager auf die Frage, wie er gerne sein Amt nach der WM aufgeben würde.)


    Esser, Wolfram

    "Das Spiel ist zu weit, zu eng."


    F


    Fanz, Reinhold

    "Wenn man keine Tore macht, ist's ganz schwer, ein Spiel zu gewinnen."


    Fathi, Malik

    "Ich habe innerhalb von einer halben Stunde 20 SMS bekommen, auf einmal war ich beliebt."
    (Der Berliner schildert die Reaktionen auf seine erste Nationalmannschafts-Nominierung.)


    Faßbender, Heribert

    "Und jetzt skandieren die Fans wieder: Türkiye, Türkiye. Was so viel heißt wie Türkei, Türkei."

    "Es steht im Augenblick 1:1. Aber es hätte auch umgekehrt lauten können."

    "Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch schlimmer werden."

    "Fußball ist inzwischen Nr. 1 in Frankreich. Handball übrigens auch."

    "Jetzt sind auch die Fans begeistert. Sie singen "Oh, wie bist Du schön!""

    "Koemann. Der heißt schon so. Dem würde ich auch nicht über den Weg trauen!"

    "Und nun kommt auch Silvestre zu seinem ersten Debüt!"

    "Das Stadion darf nicht renoviert werden, weil es unter Naturschutz steht."

    "Ganz klar: gesperrt ohne den Mann spielen zu wollen."

    "Tagsüber, wenn die Sonne scheint, ist es hier noch wärmer!"
    (auf Teneriffa)

    "So, jetzt ziehen wir mal ein Fazit!"
    (nach fünf gespielten Minuten)

    "Da kommt ein Spieler der Uerdinger Mannschaft frei, aber doch ungedeckt, zum Kopfball."

    "Norwegen in rot, die deutsche Mannschaft, das muss ich Ihnen nicht mehr sagen und da brauche ich auch gar nicht viel zu erklären, wie so oft - wie eigentlich immer, wie fast immer, in den Farben, die Sie kennen: In den weißen Trikots und den schwarzen Hosen! Aber, meine lieben Zuschauer, das wissen Sie ja sicher auch so, da muß man keine großen Worte mehr verlieren."

    "Da ist Leboeuf mit Petit zusammengestoßen. Da war der Ballack gar nicht beteiligt. Höchstens der Verursacher."

    "Naja, der war ohnehin für die Auswechslung vorgesehen."
    (als ein verletzter Spieler vom Platz getragen wird)

    "Das war ein ziemlich schwacher Fehlpass."


    Faßbender, Werner

    "Am liebsten hätten wir alle Stadiontore zugemacht und die Leute bis zum HSV-Spiel drinbehalten."
    (Der Geschäftsführer von Fortuna Düsseldorf, nachdem anlässlich des Deutschen Katholikentages 50.000 Zuschauer im Rheinstadion gewesen waren)


    Ferdinand, Rio

    "Ich habe früher jeden Tag gegen ihn im Training gespielt. Er schlug mich mit dem Ellenbogen, trat mich und gab mir Kopfnüsse. Ich hatte Spaß."
    (zum Duell mit dem walisischen Stürmer John Hartson, mit dem Ferdinand einst bei West Ham United spielte)


    Finke, Volker

    "Ich habe zwei verschiedene Halbzeiten gesehen."


    Finken, Herbert

    "Mein Name ist Finken, und du wirst gleich hinken." (Herbert Finken, rustikaler Verteidiger von Tasmania Berlin, zu seinem Gegenspieler)


    Fischer, Klaus

    "Ich war schon fünf mal Tor des Monats!"


    Fischer, Ottfried

    "Hinter dem Schiedsrichterskandal steckt die organisierte Kriminalität – die Rede ist von der kroatischen Mafia, nicht vom DFB! "


    Fjörtoft, Jan-Aage

    "Ich weiß nicht, ob Magath auch die Titanic gerettet hätte, jedenfalls wäre die Besatzung topfit gewesen"

    "Der Trainer hatte nach den ganzen Ausfällen im Angriff nur noch die Wahl zwischen mir und dem Busfahrer. Da der Busfahrer seine Schuhe nicht dabei hatte, habe ich gespielt."

    "Das Training von Felix Magath ist wie ein Zahnarzttermin. Man fürchtet sich vorher, aber hinterher geht's einem besser."
    (über die Qualitäten von Felix Magath)


    Fleßers, Robert

    "Das war ein wenig Ablenkung von der Schule. Die ganze Zeit nur zu lernen, bringt nichts."
    (Der Mittelfeldspieler, der mitten im Abitur steckt, nach seinem ersten Bundesliga-Spiel)


    Francis, Gerry

    "Was ich ihnen zur Halbzeit gesagt habe, wäre im Radio nicht zu drucken."


    Frei, Alexander

    "Wir brauchen keinen Psychiater, sondern einen Heimsieg."


    Freund, Steffen

    "Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: "Komm Stefan, zieh deine Sachen aus, jetzt geht's los.""


    Friedrich, Manuel

    "Wir haben Noveski, Nowitzki spielt Basketball."
    (Der Mainzer Abwehrspieler zur Namensverwechselung eines Bremer Journalisten)

    "Ich würde gegen Schweden auch mit Badelatschen spielen."
    (Der Mainzer Nationalmannschafts-Neuling verdeutlicht seinen Standpunkt im sogenannten Schuhkrieg.)


    Frings, Torsten

    "Ein bisschen Fußball spielen kann ich auch."
    (Werder Bremens Nationalspieler auf die Frage, wie er gegen Mainz den Pass auf Torschütze Ivan Klasnic gespielt habe)


    Fromlowitz, Florian

    "Ich hätte vor Wut gern überall reingebissen, am liebsten in den Schiedsrichter."
    (Der FCK-Torhüter nach einem Gegentor, das in der Nachspielzeit fiel.)


    Frontzeck, Michael

    "Wenn der Olli Kahn den Arm hebt, dann ist Abseits."
    (Aachens Trainer zum nicht gegebenen Ausgleichstor von Emil Noll bei der 1:2-Niederlage der Alemannia in München)

    "Tommy, greif die Spitze an! Ich habe damit nichts mehr zu tun."
    (Der Aachener Trainer nach dem 1:5 in Bielefeld zu seinem Kollegen Thomas von Heesen)

    "Mein Sohn hat schon alles sauber gemacht."
    (Aachens Trainer, dessen Haus vor dem Spiel in Mönchengladbach von Chaoten beschmiert wurde)


    Fuchs, Uwe

    "Im Moment nicht, Yeboah und Chapuisat sind besser drauf."
    (im Sportstudio auf die Frage, ob die (deutsche) Nationalmannschaft für ihn noch ein Thema sei)


    Funkel, Friedhelm

    "Wir wollen nicht bis zum Saisonende ungeschlagen bleiben und absteigen."
    (Eintracht Frankfurts Trainer nach dem 2:2 gegen den HSV - dem fünften Remis im sechsten Spiel)

    "Ich kann die Leute ja nicht mal mehr schwimmen gehen lassen."
    (nach dem 0:1 bei Arminia Bielefeld zur Verletzungsmisere seiner Mannschaft)

    "Die Situation ist bedrohlich, aber nicht bedenklich."

    "Er hat zwei Tore gemacht, aber wenn er richtig gut gespielt hätte, hätte er auch noch sein drittes erzielt." (Eintracht Frankfurts Trainer über den Doppel-Torschützen Alexander Meier)

    "Wir dürfen nicht mehr Tore kassieren als der Gegner schießt."

    "Ich sage nichts mehr, weil ich schon zu viel Geld bezahlen musste."
    (nach dem 1:2 bei Bayer Leverkusen über die Schiedsrichter-Leistung)

    "Der Unterschied zwischen einer Mannschaft, die deutscher Meister werden will und kann und einer Mannschaft, die um den Klassenerhalt kämpft, war klar zu erkennen: Das Ausnutzen der Torchancen."
    (nach dem 1:3 von Eintracht Frankfurt gegen den FC Schalke 04)


    Fuss, Carsten

    "Auswärts sind die Greuther stärker als in der Fremde."


    G



    Garamvölgyi, Lajos

    "Das Niveau des ungarischen Fußballs liegt tiefer als der Hintern eines Frosches."
    (ungar. Fußballtrainer)


    Gascoigne, Paul

    "Ich mache nie Voraussagen und werde das auch niemals tun."


    Gerets, Erik

    "Die Luft an der Spitze ist gut."
    (über das Gefühl, mit dem VfL Wolfsburg Spitzenreiter in der Bundesliga zu sein)


    Gerland, Hermann

    "Nach 20 Minuten waren zwei von denen angeschlagen. die sind gehumpelt! Aber die sind schneller gehumpelt als wir gelaufen!"

    "Heute hatten wir Scheiße anne Füße!"

    "Normalerweise gehört ein Spieler anschließend ausgewechselt und acht Monate nicht mehr eingewechselt."
    (nach 2 hochkarätigen Chancen, die Stefan Maierhofer im Spiel gegen den Jahn Regensburg vergab)


    Gerrard, Steven

    "Nein, ich habe Didi Hamann nicht nach Rat für die WM gefragt. Er hat doch mit seiner Truppe vor vier Jahren das Finale verloren, oder nicht?"
    (Der englische Nationalspieler über seinen Liverpooler Mannschaftskameraden Didi Hamann.)


    Geyer, Eduard

    "Einige meiner Spieler haben eine Berufsauffasuung wie die Nutten auf St. Pauli."

    "Wenn Du Dich dehnen willst, dann geh´ doch nach Dänemark!"

    "Seit es diese bunten Schuhe gibt, silber, blau und so weiter, da glauben manche Spieler, die laufen von ganz alleine, wie der kleine Muck. Die hab'n doch 'n Ritzel an der Dattel."

    "Von Trennkost halte ich nichts."
    (auf die Frage, ob er sich neben der Bratwurst nun auch ein Freibier gönnen würde)

    "Ich plane nicht mehr mit ihm, es sei denn, 100 Mann haben Grippe."
    (über Paulo Rink)

    "Die Niederlage geht in Ordnung. Das Schlimme ist, dass man alles anspricht. Und dann hast du solche Nachtwächter auf dem Platz, die nicht zuhören."
    (nach dem 0:3 von Energie Cottbus auf Schalke)

    "Ich dachte auch, der spinnt. Als Reck kam, konnten wir gar nicht mehr alle decken."
    (über Schalke-Keeper Oliver Reck, der schon in der 77. Minute im gegnerischen Strafraum auftauchte)

    "Vom Willen her hat die Mannschaft schon gewollt."

    "Den hätte ich auch mit Winterstiefeln nicht schlechter schießen können."
    (über einen verschossenen Elfmeter)


    Gil y Gil, Jesus

    "Einige von unseren Spielern haben es nicht verdient zu leben."
    (der Präsident von Atletico Madrid nach der 0:1-Niederlage gegen Osasuna)


    Götz, Falko

    "Wir sind nicht so vermessen, uns am ersten Platz zu messen."
    (Der Trainer des ehemaligen Tabellenführers nach dem 1:1 beim FSV Mainz 05)

    "Das Remis hat uns heute den fünften Platz gebracht. Aber ich weiß nicht, wie das die Berliner Medien werten. Unsere Krise hat ja damals mit einem fünften Platz angefangen."
    (Der Trainer von Hertha BSC Berlin nach dem 2:2 in Mainz)

    "Der Maestro ist im Moment nicht zu sprechen."
    (auf die Frage, ob er sich beim Stuttgarter Ex-Trainer Giovanni Trapattoni über den UEFA-Cup-Gegner Rapid Bukarest erkundigt habe, gegen den der VfB in dieser Saison schon gespielt hatte.)

    "Ganz ehrlich Giovanni, du bist so gut, dafür verpasse ich gerne meinen Flug. Ich bleibe bis zur letzten Minute."
    (Der unter Zeitdruck stehende Hertha-Trainer zu seinem Kollegen Giovanni Trapattoni vom VfB Stuttgart)

    "Sie brauchen das jetzt nicht zu übersetzen. Das war alles deutsch."
    (Der Hertha-Trainer zum Dolmetscher, nachdem VfB-Trainer Giovanni Trapattoni vom Italienischen plötzlich in sein Italo-Deutsch gewechselt war)


    Golz, Richard

    "Ich habe nie an unserer Chancenlosigkeit gezweifelt."

    "Vor lauter philosophieren über Schopenhauer kommen wir gar nicht zum Trainieren." (auf die Frage, ob er sich unter den vielen Intellektuellen beim SC Freiburg wohlfühle)

    "In der zweiten Halbzeit hätte ich auch nach Hause gehen können."
    (über die Hamburger Offensivleistung)

    "Da kann man wieder mal sehen, dass Video blöd macht."
    (nach einem nicht gehaltenen Elfmeter. Er studiert die gegnerischen Schützen immer per Video-Analyse)

    "Wir müssen eigentlich nur Boubacar Diarra beim Umzug helfen."
    (auf die Frage eines Journalisten, ob der Sportclub beim Fasnachts-Umzug in Freiburg auch mit einem Wagen vertreten sei)

    "Unheimlich nicht, aber unheimlich schön."
    (auf die Frage, ob ihm die 474 Minuten ohne Gegentor nicht allmählich unheimlich würden)


    Gomez, Mario

    "Ich habe mein Leben lang schon Tore geschossen. Warum also nicht auch hier?"
    (Stuttgarts Stürmertalent, der beim 2:0 gegen Schalke 04 sein drittes Tor innerhalb einer Woche erzielte)


    Greavs, Jimmy

    "Es war ein Foto-Finish zwischen unseren Fans und der Mannschaft, wer zuerst an der Theke saß." (über die letzten Jahre seiner Karriere)


    Greenhoff, Brian

    "Alle Spieler von Leeds stehen zu 100% hinter dem Trainer, aber ich kann nicht für den Rest der Mannschaft sprechen."

    Greenwood, Ron

    "Dieser Vergleich ist unvergleichlich."


    Gullit, Ruud

    "Wir haben 99% des Spiels beherrscht. Die übrigen 3% waren Schuld daran, dass wir verloren haben."


    H


    Hässler, Thomas

    "Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt."

    "In der Schule gab´s für mich Höhen und Tiefen. Die Höhen waren der Fußball."

    "Ich bin körperlich und physisch topfit."

    "Ich habe geschossen wie meine Oma"
    (über seinen Elfmeter-Fehlschuß gegen Gladbach)

    "Eine Drehung mehr, und ich wäre im Rasen verschwunden."
    (nach dem 3:0 gegen Hertha BSC auf dem neuverlegten und sehr tiefen Rasen im Westfalenstadion.)

    "Ja ich sach ma, die Irländer waren am Anfang stark..."
    (nach einem Länderspiel gegen Nordirland)


    Hain, Mathias

    "Nervös war ich vor einer Woche, als ich im Kreißsaal stand und nicht wusste, was ich machen sollte."
    (zur sportlichen Situation bei Arminia Bielefeld)

    "Wir hätten den Sieg verdient gehabt, weil Leverkusens völlig ahnungslos war, was gegen uns zu tun ist."
    (nach dem 1:1 bei Bayer Leverkusen)

    "Kritisiert man die Schiedsrichter, fangen sie das Heulen an und treten um sich."
    (Der Torwart von Arminia Bielefeld nach dem 0:3 bei Aufsteiger Eintracht Frankfurt über Referee Michael Weiner)

    "Die Woche im Training hat er uns Torhütern die Bälle nur so um die Ohren gehauen. Irgendwann ist er mir so auf den Sack gegangen, dass ich gesagt habe: Du müsstest normalerweise 30 Saisontore machen. Jetzt wird's Zeit, dass Du mal anfängst."
    (Bielefelds Torhüter über Jonas Kamper, den Siegtorschützen beim 2:1 gegen Rekordmeister Bayern München)

    "Jaja, und bald ist Ostern."
    (Bielefelds Torhüter zu den Gerüchten, wonach Arminia-Trainer Thomas von Heesen im Sommer zu Borussia Dortmund wechselt)


    Halfar, Daniel

    "Ich habe wohl hellseherische Kräfte."
    (Kaiserslauterns Siegtorschütze, der ein Tor gegen Hannover 96 angekündigt hatte)


    Hamann, Dietmar

    "Dass mein Gegenspieler mich umgestoßen und am Torschuß gehindert hat, hab
    ich ja noch wegstecken können, aber als er mich obendrein noch einen 'Pardon' geheißen hat, habe ich die Nerven verloren und nachgetreten."
    (wegen einer Tätlichkeit vor dem Sportgericht)


    Hansch, Werner

    "Effenberg sieht gelb. Ich meine aber, da war nichts, außer wir sehen was."

    "Rhetorisch präzise wie ein Markenbohrer."
    (über Beckenbauers Standpauke nach einer 0:3-Niederlage im Champions-League-Spiel in Lyon)

    "Da haben die beiden ja fast das gleiche Trikot an. Da fehlt nur noch der Bundesadler, dann können sie für Deutschland spielen."
    (über Sebastian Deisler und Mehmet Scholl, die nach dem Trikottausch in Unterhemden vom Platz gingen)

    "Ein Schuss wie aus der Orgelpfeife - völlig verdreht."

    "Das Beste in Kürze: Das Spiel ist aus!"

    "Wenn das keine Chance war, dann war das zumindest eine große Möglichkeit."

    "Wer hinten so offen ist, kann nicht ganz dicht sein."

    "Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik ist jeder 4. Mensch ein Chinese, aber hier spielt gar kein Chinese mit."

    "Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe, der läuft wirklich so langsam."

    "Man kennt das doch: Der Trainer kann noch so viel warnen, aber im Kopf jedes Spielers sind zehn Prozent weniger vorhanden, und bei elf Mann sind das schon 110 Prozent."

    "Die einzige Schwäche von Van Nistelrooy ist seine Kopfballstärke!"

    "Wenn die Fahnen flattern, ist der Verstand in der Trompete, sagt man."
    (beim Anblick der fahnenschwenkenden BVB-Fans)

    "Diese Hertha-Abwehr: ein Chor von Zitteraalen, die große Flatter, Praktikantenstadl."
    (beim 3:6 von Hertha BSC Berlin gegen Bayern München)

    "Deutlich ging für mich der Ellenbogen zur Hand."

    "Ein Schuß wie ein flauer Darmwind."
    (kommentiert eine Aktion von René Rydlewicz)

    "Und jetzt kommt die Zeitlupe, da sehen Sie, wie schön Andreas Herzog den Lars Ricken nach allen Regeln der Kunst entbeint."

    "Romeo. Der wirkte auf mich bisher wie ein Bahnhof ohne Gleisanschluss."

    "Es war ein Sandwichspiel. Ein frühes und ein spätes Tor, dazwischen viel Gehacktes."

    "Borel, der junge Torwart, 1 Meter 91 ist er alt."

    "Einer, der aus Aachen kommt. Da kommen ja einige her."

    "Diese Mannschaft ist, nun, ich will nicht sagen tot, aber leblos."

    "Da hat doch jetzt tatsächlich einer eine zusätzliche Flasche aufs Spielfeld geworfen."
    (als bei einem grottenschlechten Spiel ein Zuschauer mit einer Bierflasche wirft)

    "Sie treiben es wie Igel. Sie fallen übereinander her!"
    (über den Leverkuserner Jubel nach dem 4:2 gegen den FC Bayern München)

    "Und wieder nur 500 Zuschauer im Kölner Südstadion. Rufen Sie an, und ich gebe Ihnen die Namen durch."

    "Ich kann nicht wissen, was ich denke …"


    Happel, Ernst

    "Jede Spiel hat zwei Halbzeiten: eine erste und eine zweite."

    "Wann's red'n wollen, müssen's Staubsaugervertreter werden. Ich brauche nur Fußballer."
    (Hansi Müller zu ihm: Trainer, wir müssen miteinander reden)

    "Haut's Eich in Schnee!" (steht auf und geht)
    (während einer Pressekonferenz zu den Reportern)


    Hartmann, Waldemar

    "Halb stürzte er, halb fiel er hin."

    "Was sie hier auf dem Rasen sehen, kostet viele viele viele Millionen Geld, wenn man diese Spieler kauft."

    "Guten Abend, meine Damen und Herren, und - bonne noir."

    "Hätten Sie das Spiel gern gewonnen?"
    (zu Schalke-Coach Jupp Heynckes nach dem 2:2 im Revierderby gegen den BVB)

    "England ist so voller Euphorie nach dem Sieg gegen uns, demnächst glauben die auch noch, sie könnten kochen."
    (nach dem 5:1-Sieg Englands in Deutschland)

    "JFK kommt gleich wieder - JFK ist das Kürzel für Jürgen Fußballgott Köhler."

    "Mit diesem Tor hätte er berühmt werden können."
    (über Lothar Matthäus während des Pokalentspiels 1998/99 Bayerns gegen Werder Bremen.)


    Hashemian, Vahid

    "Geben Sie mir heute nicht die Note 6. Ich habe nicht gespielt."


    Hayer, Fabrizio

    "Ich weiß auch nicht, wo bei uns der Wurm hängt."


    Hecking, Dieter

    "Es wäre besser gewesen, wenn meine drei Kinder gepfiffen hätten."
    (Alemannia Aachens Trainer zur Schiedsrichter-Leistung nach dem 1:2 gegen Hannover 96 im DFB-Pokal)


    Hegeleit, Jochen

    "Er spielte ohne Tal und Fehdel."


    Heidel, Christian

    "Wir wollten einen dreckigen Sieg, nun haben wir einen dreckigen Punkt."
    (nach dem Punktgewinn beim Bundesligaspiel gegen Hannover 96, das 0:0 endete)

    "Assauer führt sich auf wie ein Streetworker, der so tut, als hätte er Mimoun von der Straße holen müssen."
    (Mainz Manager zum Transferstreit um Mimoun Azaouagh)

    "Wenn man auf diese Weise mit 0:2 hinten liegt, weiß man nicht mal mehr, dass der Ball rund ist."

    "Duisburg hat eine Stunde nicht stattgefunden."
    (nach dem 1:1 gegen Duisburg)

    "Das war das beste Spiel von Michael Thurk für den FSV Mainz."
    (Der FSV-Manager nach den zwei Toren des Stürmers gegen den 1. FC Köln)


    Heldt, Horst

    "An die fünf lebenswichtigen Bausteine in Nutella."
    (auf die "Kicker"-Frage, woran er glaube)

    "Es ist kein Karneval mehr und den 1. April haben wir auch noch nicht."
    (Der Teammanager des VfB Stuttgart, zu den Spekulationen, der Verein sei sich mit Christoph Daum als neuem Trainer einig)


    Heller, André

    "Die FIFA ist ein faszinierendes Aquarium mit bizarren Fischen."
    (Der Aktionskünstler sucht eine Erklärung, warum die FIFA die von ihm gestaltete WM-Eröffnungsgala abgesagt hat.)


    Hellmich, Walter

    "Wir haben 25 Bewerbungen, der MSV ist eine gute Adresse."
    (Clubchef des MSV Duisburg)

    "Vor etwas über drei Jahren habe ich zu ihm gesagt: 'Sie gefallen mir so gut, irgendwann sitzen Sie bei uns auf der Bank.' Damals haben wir beide gelächelt, heute ist es wahr geworden."
    (zur Verpflichtung Jürgen Kohlers als Cheftrainer)


    Helmer, Thomas

    "Da muss dann auch mal einer die Hand ins Heft nehmen."


    Herberger, Sepp

    "Die Brasilianer haben elf gute Spieler, aber sie haben keine Mannschaft."

    "Das Geheimnis des Fußballs ist ja der Ball."

    "Der Ball ist rund."

    "Ein Spiel dauert 90 Minuten."

    "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel."

    "Das nächste Spiel ist immer das schwerste."

    "Der schnellste Spieler ist der Ball."

    "Das Tor steht in der Mitte"


    Herrmann, Thomas

    "Ganea traf Kahn da, wo es bei XX-Chromosomen-Menschen am schmerzhaftesten ist."

    "Da fummelt er sich einen runter."
    (über ein misslungenes Dribbling von Youri Djorkaeff)

    "Jetzt kommt Luis Enrique, in Spanien weltbekannt."


    Herzog, Andreas

    "Ailton rennt nur immer nach vorn und geradeaus. Als die technisch versierten Brasilianer das Kombinieren geübt haben, hat er wohl gefehlt."
    (über die Qualitäten des Südamerikaners)


    Heynckes, Jupp

    "Alleine vom Abnehmen spielt man nicht automatisch besser Fußball,"
    (meint Mönchengladbachs Trainer zu Angreifer Kahe, der in der Vorbereitung sechs Kilo abgenommen und in dieser Saison schon vier Tore geschossen hat.)


    Hiepen, Rene

    "Das war ein Schubser. Aber kein Strafstoß, sondern ein Elfmeter."


    Hildebrand, TImo

    "Gar nix mehr."
    (auf die Frage, welche Saisonziele der VfB Stuttgart noch habe)


    Hilpert, Klaus

    "Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenlob zollen. Normalerweise, wenn ich nicht schon Kinder hätte, müsste ich sie alle adoptieren."
    (der Manager und Interimstrainer von RW Oberhausen nach dem Derby-Sieg gegen den MSV Duisburg)


    Hirni

    "Und ja, Piquet hat gegen Nelson ständig integriert, also wundert euch nicht."
    (Hirnis Gedankenspiele zu Nelson Piquet)


    Hitzfeld, Ottmar

    "Die Meisterschaft ist nie ein Selbstläufer, dahinter steckt immer viel Arbeit. Sonst müsste Real Madrid jedes Jahr Deutscher Meister werden."

    "Von den Alternativen her haben wir wieder mehr Möglichkeiten."

    "Er hat ein bisschen wie ein Tourist gespielt."
    (über Robert Kovacs Leistung bei Bayerns 0:3-Niederlage im Freundschaftsspiel bei Greuther Fürth)

    "Wenn alle Spieler so engagiert wären wie Oliver Kahn, wäre das gefährlich für die Mannschaft."


    Hoddle, Glenn

    "Wenn wir meinen, die Spieler haben es nötig, dann lassen wir ihre Frauen und Freundinnen hierher holen, um die Jungs wieder hoch zu kriegen."

    "Ich habe viele Alternativen, und jede ist anders."

    "Okay, wir haben verloren, aber dem können gute Dinge folgen, positive wie negative."


    Höhner, Markus

    "Sopic hält die anderen zurück, er will ihn (gemeint ist der Linienrichter) selber fertig machen."
    (kommentiert die Tumulte nach dem nicht gegebenen Tor des LR Ahlen gegen Mainz 05)

    "Glück für Golz, Ball am Holz. Aluminium hätte sich hier nicht gereimt."

    "Köln begann ohne Linie und verlor sie dann ganz."


    Hölzenbein, Bernd

    "Seine Härte war gefürchtet. Wenn mich mal ein Gegenspieler nervte, drohte ich ihm mit Werner. Nach dem Motto: Ich hetz´den Lorant auf dich. Schon war Ruhe."
    (über seinen früheren Mitspieler Werner Lorant.)

    "Unser Training war so geheim, dass wir manchmal selbst nicht zuschauen durften."


    Hoeneß, Uli

    "Es kann nicht sein, dass ein Verein den Trainer eines anderen abwirbt."

    "Vier Tore gegen eine Busfahrer-Truppe sind kein Argument für einen Stammplatz."
    (Wenig euphorisiert war Bayern Münchens Manager nach dem Viererpack von Nationalspieler Lukas Podolski beim 13:0 in der EM-Qualifikation in San Marino.)

    "Wir haben bis jetzt auch nicht Backsteine in die Hand genommen, sondern auch Geld."
    (zur Verpflichtung neuer Spieler)

    "Wir hätten uns auch am Sonntagvormittag zusammensetzen können. Aber möglicherweise wäre da schon wieder ein Flugzeug in Richtung Kalifornien unterwegs gewesen."
    (zum Zeitpunkt der Entscheidung von Bundestrainer Jürgen Klinsmann in der Torhüter-Frage)

    "Ich mache keine Empfehlungen mehr."
    (auf die Frage, ob er Mehmet Scholl auch Bundestrainer Jürgen Klinsmann als WM-Joker empfehlen könne)

    "Wir müssen etwas devoter werden."
    (zu den Ansprüchen des FC Bayern)

    "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Michael Ballack zu Inter Mailand geht. Das ist ja keine Verbesserung."
    (zu Spekulationen über einen Ballack-Wechsel zu Inter Mailand.)

    "Solange Karl-Heinz Rummenigge und ich etwas beim FC Bayern zu sagen habe, wird er nicht einmal Greenkeeper im neuen Stadion."
    (in der Sendung Stammtisch im DSF, auf die Frage, ob Lothar Matthäus in der Zukunft eine Positon bei Bayern München einnehmen könnte)

    "Wir verlieren kein Spiel mehr in der Rückrunde und werden ungeschlagen Meister"
    (im Interview in der 'Sport-BILD' in der Winterpause in der Saison 1990/91. Das erste Spiel der Rückrunde verlor der FC Bayern zuhause gegen den späteren Absteiger FC St. Pauli mit 0:1, Meister wurde schließlich der 1. FC Kaiserslautern)

    "Vielleicht sind einigen die Sitzschalen zehn Quadratzentimeter zu lang oder zu breit. Wenn das alle Sorgen sind, die unsere Fans haben, sollen sie nach Pakistan gehen und dort den nächsten Winter abwarten."
    (Reaktion auf einen Protestbrief der Fans des FC Bayern Münchens, wonach die Allianz-Arena zu eng bestuhlt sei)

    "Wer auf die Furz-Idee gekommen ist, einen Bundestrainer in petto zu haben, der ist weltfremd und unprofessionell."
    (zur Debatte um den Sportdirektor beim Deutschen Fußball-Bund)

    "Es ist völlig wurscht, wer die Tore schießt. Hauptsache, es trifft einer."

    "Beim zweiten Gegentor kann es nicht angehen, dass er sagt: Bitte nach Ihnen, Herr Sand." (zum Abwehrverhalten von Samuel Kuffour)

    "Erst schmeißt sie sich dem verheirateten Thomas Strunz an den Hals. Als dann das Geld ein bisschen weniger wird, geht sie zu Stefan."
    (über Claudia Strunz)

    "Es nützt Dir nichts, einen zu holen, der immer bei Bravo Sport auf der Seite eins steht. Wir wollen einen haben, der beim Kicker auf Seite eins steht."
    (auf die Frage, ob der deutsche Fußball-Rekordmeister sich einen Transfer David Beckhams von Manchester United nach München vorstellen könne.)

    "Der Daum kann noch 100 Jahre spielen, er wird uns nie überholen."
    (zum Zweikampf mit Bayer Leverkusen und Trainer Christioph Daum)

    "Sehr viel mehr Punkte als wir jedes Jahr gewinnen kann man ja gar nicht gewinnen."
    (auf die Frage nach einem möglichen Vorteil durch den Umzug in die Allianz-Arena)

    "Weil sie seit sechs Wochen wahrscheinlich nachgelesen haben, dass sie nicht zu schlagen sind und dass sie überhaupt keinen Gegner mehr haben, und das haben sie am Schluss vielleicht selbst geglaubt."
    (über einen möglichen Grund der 0:2-Niederlage beim Hamburger SV)

    "Ich glaube nicht, dass wir das Spiel verloren hätten, wenn es 1:1 ausgegangen wäre."

    "Das war doch kein Glück."
    (nach dem 2:1 in Bielefeld durch späte Tore von Claudio Pizarro) [siehe F. Magath]

    "Der soll erstmal abnehmen, dann kann er vielleicht mal wieder klar denken."
    (zu den Aussagen Ronaldos, der einen Wechsel Ballacks nach Madrid befürwortet)

    "Die Stuttgarter werden im Pokal kämpfen wie die 'Löwen'. Obwohl: Die haben ja in Bremen 1:4 verloren."

    "Mich persönlich freut es, aber die Frauen in München werden trauern."
    (zur Sperre von David Beckham im CL-Spiel)

    "Die Wahnsinnspreise zahlen wir sicherlich nicht, aber die mittleren Wahnsinnspreise könnte ich mir schon vorstellen."

    "Wenn Rizzitelli und Matthäus streiten, dann machen die Münchener Medien daraus den Ausbruch des dritten Weltkrieges."

    "Gestern is er wie'n Reh über'n Platz gelaufen, bei uns hat's wie'n Elefant ausgeschaut!"
    (bei "ranissimo" über Andreas Herzog)


    Hoffmann, Bernd

    "Atouba hat heute wieder ein Bewerbungsschreiben an Circus Krone abgeschickt."
    (Der HSV-Vorsitzende über die Kabinettstückchen des Außenverteidigers aus Kamerun im UEFA-Cup-Spiel gegen Viking Stavanger)

    "Wir haben die größtanzunehmende Seuche in Tateinheit mit Dummheit."
    (Der HSV-Präsident nach dem 1:2 gegen Schalke)


    Holzhäuser, Wolfgang

    "Es wird nicht Rudi Gutendorf."
    (Bayer Leverkusens Geschäftsführer zur Trainersuche)

    "Das Fußball-Geschäft ist seriöser als manche denken. 95 Prozent aller Transaktionen laufen sauber und seriös ab."
    (zur Finanz-Affäre um Ex-Manager Reiner Calmund)


    Hopp, Joachim

    "Da muss ma' kucken, dat ma' keine Pickel am Arsch kriecht...."
    (Der MSV-Duisburg-Spieler über das Sitzen auf der Ersatzbank)


    Hrubesch, Horst

    "Manni Bananenflanke, ich Kopf, Tor!" (über die Entstehung eines Tors)


    Huberty, Ernst

    "Reck müßte öfters sein 350. Spiel machen."


    Huntelaar, Klaas-Jan
    "Weil ich drei Jahre in Amsterdam gespielt habe."
    (auf die Frage, warum er von der UEFA so häufig für die Dopingkontrolle ausgelost wird.)


    I


    Immel, Eike

    "Im großen und ganzen war es ein Spiel, das, wenn es anders läuft, auch anders hätte ausgehen können."


    Inceman, Ugur

    "Das ist eine gute Truppe, die mit Zusammenhalt gegen den Klassenerhalt kämpft."
    (auf die Frage, warum er zum FC St. Pauli gewechselt sei und bessere Angebote ausgeschlagen habe)


    Ismael, Valerien

    "Der Trainer hat in der Halbzeit gesagt, wir müssen vorsichtig sein, sonst kriegen wir sechs Tore - er hat fast Recht gehabt."
    (Werder Bremens Ex-Spieler nach dem 2:7 in der Champions League bei Olympique Lyon)


    Ivanovic, Branko

    "Fußball ist nicht Sein oder Nichtsein. Das ist nicht Hamlet, sondern vor allem Sport und Spaß und Unterhaltung für die Zuschauer."
    (Der iranische Nationaltrainer über seine Philosophie)


    J


    Jacobsen, Mini

    "Ich habe 2 1/2 Jahre bei Young Boys Bern, 6 Monate bei Lierse und 53 Minuten bei Duisburg gespielt."


    Jäggi, René C.

    "Ich bin es Leid, immer Geld zu besorgen, um die Spieler bezahlen zu können und dann so eine Leistung als Dank zu bekommen. Da mache ich lieber einen Kindergarten in Afghanistan auf."
    (Der FCK-Vorstandschef nach dem 0:3 der Pfälzer bei Hertha BSC)


    Jancker, Carsten

    "Ich habe mehr Körper als alle anderen. Nur den habe ich eingesetzt."


    Jansen, Jürgen

    "Meine Kinder können nicht mehr zur Schule, werden verfolgt und angespuckt. Das kommt einer Hexenjagd im Mittelalter gleich."
    (Der Schiedrichter zu den Beschuldigungen, er wäre an der Hoyzer-Affäre beteiligt und die Wirkung auf sein Umfeld.)


    Jansen, Marcell

    "Ich habe schon zwölf Freikarten. Mal sehen, was noch drin ist."
    (Der Nationalspieler zur Rückkehr in sein Stadion nach Mönchengladbach gegen Kolumbien.)

    "Wenn da einer allein auf die eigene Kiste zuläuft, ist das natürlich ein blödes Gefühl."
    (zu den brenzligen Situationen in der deutschen Abwehr.)


    Jara, Kurt

    "Ich mache mir die ganze Zeit Gedanken, wie ich die Mannschaft schon vor dem Spiel wecken kann. Vielleicht sage ich dem Bus-Chauffeur, er muss jetzt mal vor einem Auswärtsspiel gegen eine Mauer fahren."
    (nach dem 0:0 des HSV in Cottbus zur Auswärtsschwäche seiner Mannschaft)

    "Mehdi kam ins Krankenhaus, weil er nicht mehr wußte, wo er ist - da hätte der Arzt eigentlich noch zehn andere mitnehmen müssen."
    (HSV-Trainer zur Auswechslung von Mehdi Mahdavikia wegen Gehirnerschütterung)


    Jarolim, David

    "Es ist immer bitter, so eine Niederlage hinnehmen zu müssen."
    (nach dem 1:1 in Bielefeld)


    Jauch, Günther

    "Franz Beckenbauer kann alles – der könnte sogar in Bayern ein PDS-Mandat gewinnen!"


    Jenei, Emerich

    "Der feine Unterschied zwischen uns und den Deutschen ist der, dass wir nicht sagen, dass Deutschland die schwächste Mannschaft der Gruppe ist."
    (der Trainer der rumänischen Nationalmannschaft bei der EM 2000)


    Jentzsch, Simon

    "Wir haben jetzt noch drei Spiele, und ich bin zuversichtlich, dass wir hundertprozentig den Klassenerhalt schaffen."
    (Der Torwart vom VfL Wolfsburg zur Situation im Abstiegskampf)


    Jeremies, Jens

    "Das ist Schnee von morgen."

    "Wenn es einmal hart auf hart kommt, dann kommt es meistens ganz hart."


    Jones, Jermaine

    "Im Angriff wäre mir so ein Tor nie gelungen."
    (Frankfurts Mittelfeldspieler über sein Eigentor im Spiel gegen Leverkusen)


    Jones, Peter

    "Nun hat Arsenal viel Zeit, die letzten Sekunden zu bestimmen."

    "Hodge traf nach 22 Sekunden für Forest und stellte damit den Spielverlauf auf den Kopf."


    Jones, Vinny

    "Gewinnen ist nicht sehr wichtig, solange du gewinnst."


    K


    Kahn, Oliver

    "Heute ist nur gebremstes Programm angesagt. Kein Alkohol - obwohl das natürlich schwierig ist auf der Wiesn."
    (Bayern-Kapitän vor seinem Oktoberfest-Besuch nach dem 2:1-Sieg gegen Aachen)

    "Was da für ein Theater gemacht worden ist nach der Niederlage gegen Bielefeld. Wir haben jetzt den fünften Bundesliga-Spieltag. Was ist denn passiert? Sind wir abgestiegen - oder was?"
    (zur Unruhe beim FC Bayern in der vergangenen Woche)

    "Wenn du solche Spiele wie in Bielefeld oder heute in Wolfsburg vergeigst, wirst du eben nicht mit zehn Punkten Vorsprung Meister, sondern nur mit einem."
    (Bayerns Keeper nach dem 0:1 beim VfL Wolfsburg)

    "Ich muss überlegen, künftig ganz auf das Aufwärmen zu verzichten."
    (der beim Aufwärmen von einem Schuss seines Stellvertreters Michael Rensing voll am Kopf getroffen wurde und mit einem stark geschwollenen rechten Auge passen musste)

    "Das erste Ziel haben wir erreicht, wir sind Deutscher Meister."
    (nach dem Pokalsieg gegen Eintracht Frankfurt)

    "Ich habe zu den Abwehrspielern beim FC Bayern eine Art Verhältnis."
    (zur Notwendigkeit, sich als Torwart mental auf seine Vorderleute einzustellen.)

    "Ich bin im Zwiespalt, ich weiß nicht, ob ich Golfen, Tanzen oder Schwimmen gehen soll." (auf die Frage, was er während des Spiels der Nationalmannschaft gegen Frankreich macht. Kahn pausiert, im Tor steht Jens Lehmann)

    "Vielleicht setze ich mich einfach zu sehr unter Druck, ich muss einfach mehr auf meinen Körper hören und nur dann spielen, wenn ich 1000-prozentig fit bin."
    (Der Bayern-Keeper versucht, seinen Aussetzer gegen Köln mit einer Verletzung zu erklären.)

    "Eier, wir brauchen Eier"

    "Das einzige Tier bei uns zu Hause bin ich."

    "Ich lag so am Pfosten nach dem Spiel, dass ich dachte, ich wäre in einen Käfig."

    "Wir werden uns jetzt mal zusammensetzen, der Bernd, der Sepp Maier und ich, und dann schaun mer mal. Vielleicht will der Seppi auch noch mal angreifen. Das ist ja im Tor alles möglich."
    (zum Einsatz von Bernd Dreher und dessen Ambitionen für die Zukunft)

    "Noch mal drei Jahre? Ich glaube, da würde der Michael Rensing mir gleich durch die Tür springen."
    (auf die Frage, ob seinem 500. Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund auch ein 600. folgen würde.)

    "Ich fasse mir ans rechte Ohr, schaue am Reporter vorbei und rede irgendein Zeug, das ich inzwischen selbst nicht mehr hören kann."


    Kaltz, Manfred

    "Was, der Kapellmann wird Arzt? Der wird doch Doktor!"


    Kamphuis, Niels Oude

    "Die Kabinen sind kleiner, und das Wasser war kalt."
    (nach dem 1:1 von Borussia Mönchengladbach bei seinem Ex-Klub Schalke 04 über seine ersten Eindrücke als Gast auf Schalke)

    "Wenn wir alle Spiele gewinnen, werden wir Meister."


    Karhan, Miroslav

    "Das war ein normales Länderspiel, wie gegen Lichtenstein."
    (über den Stellenwert des Länderspiels gegen Deutschland.)


    Karlchen

    "Wolfsburgs Manager Thomas Strunz ist auf Einkaufstour in Brasilien. Im Sinne des Sponsors VW sucht er wahrscheinlich Nutten fürs Mittelfeld!"


    Keegan, Kevin

    "Steve McMamanam wird mit Steve Highway verglichen, dabei ist er überhaupt nicht
    wie er und ich weiß auch warum: Weil er ein bisschen anders ist."


    Kerner, Johannes B.

    "Da gibt's gar nichts zu diskutieren! Aber wir haben ja nachher noch genügend Zeit darüber zu diskutieren."

    "Wenn man Gelb hat und so reingeht, kann man nur wichtige Termine haben."

    "Die Viererkette ist nur noch ein Perlchen."

    "Wieviel Franz steckt in Rudi?"

    "Es ist schon an der Grenze zum Genuss, den Koreanern zuzusehen."

    "Halten Sie die Luft an, und vergessen Sie das Atmen nicht."

    "Oh, ich habe da gar kein Handspiel gesehen."
    (Spieler tritt anderem fast die Zähne aus, Schiri pfeift)

    "Daß er im Abseits stand, können Sie an den Streifen im Rasen erkennen, die nach FIFA-Regeln gemäht wurden."

    "Die Leute haben alle U´s gefrühstückt und sie dann während des Spiels raus gelassen!"

    "Ich schlage vor, Sie halten sich jetzt die Augen zu. Ich sage nämlich jetzt die
    Bundesligaergebnisse."

    "Und wenn Wembley die Kathedrale des Fußballs ist, dann haben die Deutschen hier heute einen kräftigen Schluck Weihwasser gesoffen, das Gesangsbuch geklaut und die Kerzen ausgepustet."


    Keßler, Hubert

    "Wir hoffen, daß wir weiterkommen."
    (Der Präsident des 1. FC Kaiserslautern zur DFB-Pokal-Auslosung 1997 Amateure gegen die eigenen Profis)


    Kiraly, Gabor

    "Alle sechs Tore gehen auf meine Kappe. Ich habe die Mannschaft verarscht."
    (der Hertha-Torwart nach dem 3:6 gegen Bayern München)


    Kirsten, Ulf

    "Wenn bei einem Auswärtsspiel keiner ruft: "Kirsten, Du Arschloch", dann weiß ich genau, daß ich schlecht bin."

    "Wir waren bereits klinisch tot."

    "Wenn du 1,50 Meter groß bist, sagt er, du bist 1,80. Und du legst dich mit jedem an, weil du es glaubst."
    (über die Motivationskünste von Trainer Christoph Daum)


    Klimaschewski, Uwe

    "Unsere Spieler können 50-Meter-Pässe spielen: fünf Meter weit und 45 Meter hoch."

    "Weitere Fragen kann ich nicht beantworten. Ich muß jetzt zu meinen Spielern. Die sind so blind, daß sie den Weg von der Kabine zum Bus nicht finden."


    Klinsmann, Jürgen

    "Wir haben den Wohnsitzwechsel schon besprochen. Ich ziehe nach Freiburg und Jogi nach Bali."
    (um dessen Wohnsitz im kalifornischen Huntington Beach es eine heftige Debatte gegeben hatte, nach der Berufung von Joachim Löw zu seinem Nachfolger als Bundestrainer.)

    "Der Rizitelli und ich sind schon ein tolles Trio, ....äh Quartett."

    "Das sind Gefühle, wo man schwer beschreiben kann."

    "Das Tor war sicher schön, aber so eine schlechte Mauer werden wir bei der WM nicht bekommen."
    (Der Bundestrainer über den Freistoß-Treffer von Bastian Schweinsteiger gegen Kolumbien)

    "Das geht nur über Üben, Üben, Üben."
    (zu den nötigen Verbesserungen im Abwehrspiel)

    "Wir waren nicht glücklich, als wir im Hintertreffen lagen."
    (auf die Frage, ob er sich nach dem 0:2 schon Sorgen gemacht hätte um die WM-Stimmung im Land.)

    "Jetzt ist aber Schluss mit dem Hully-Gully bei jeder Gesichts-Bewegung."
    (bei der Pressekonferenz am Mittwoch, als er die Fotografen bat, auf das ständige Blitzen zu verzichten.)

    "Der Druck entlädt sich beim Torschuß - ein Wahnsinns-Feeling. So ähnlich wie beim Sex."

    "Einfach traumhaft, wie er eins gegen eins geht - gegen zwei Leute."
    (über David Villa)


    Klopp, Jürgen

    "Wir haben keinen Fußball gespielt. Das war das Problem. Und wenn wir schon die Sachen dabei haben, dann können wir auch Fußball spielen."
    (Der Mainzer Trainer über den Leistungsunterschied seines Teams vor und nach der Pause beim 1:1 in Nürnberg)

    "Wir nähern uns Punkt für Punkt der Berechtigung, nächstes Jahr auch wieder in der 1. Liga zu spielen."
    (nach dem 0:0 in Frankfurt)

    "Wir sind immer noch darauf angewiesen, die Spieler anzurufen. Und wenn wir deren Beratern dann ein Angebot machen, denken die immer, wir wollten sie veräppeln."
    (über die zuweilen schwierige Einkaufspolitik des FSV Mainz 05)

    "Zur Halbzeit hatten wir keinen Punkt, am Ende einen. Daher ist es ein Punktgewinn."

    "Ich habe lange keine Glückwünsche mehr bekommen."
    (Der Mainzer-Trainer nach dem ersten Sieg seit sechs Wochen)

    "Wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken, auch wenn wir uns auf dem Schoß sitzen sollten."
    (über die Maßnahmen, wie die aktuelle Mainzer Krise überwunden werden soll.)

    "UEFA-Cup-Feeling?. Ist das sowas wie Sodbrennen?"
    (auf die Frage eines Journalisten, ob denn beim ersten Auftritt seiner Elf auf internationaler Bühne schon "richtiges UEFA-Cup-Feeling" aufgekommen sei.)

    "Als Manuel Friedrich wie Supermann durch den Strafraum geflogen ist, weil die 33, die eingewechselt wurde, ihn mit beiden Händen nach vorne schob. Also, wie man den übersehen kann, ist mir fraglich, aber sie haben ihn übersehen. Glückwunsch."
    (beim Spiel in Mönchengladbach zu einer Elfmetersituation)

    "Beim ersten Interview war ich sehr enttäuscht. Beim zweiten zehn Minuten später ging es schon besser. Wenn ich noch eine halbe Stunde warte, dann habe ich wahrscheinlich das Gefühl, dass wir gewonnen haben."
    (nach dem 1:2 bei Bayern München in der Pressekonferenz)

    "Vielleicht spielen wir zum 1. Advent statt des Tannenbaum-Systems einen Adventskranz." (vor dem Bundesliga-Spiel beim FC Bayern München)

    "Ich habe mich nach der Gelb-Roten Karte gegen Rose unheimlich aufgeregt. Aber der vierte Unparteiische Kai Voss hat offenbar sieben Semester Psychlologie studiert und mich hervorragend wieder runtergeholt."
    (nach dem 1:1 in Bielefeld)

    "Auch Trainer können mal solche Entscheidungen treffen, man muss nicht immer entlassen werden, sondern man kann auch frühzeitig sagen, dass man nicht weitermachen will, wenn verschiedene Dinge nicht stimmen. Das ist tatsächlich möglich." (in der ARD-Sportschau nach dem 0:1 bei Schalke 04)

    "Ich beglückwünsche jeden Fan, der bei unserem Spiel in Cottbus bis zum Schluss vorm Fernseher durchgehalten hat."
    (Der Mainzer Trainer nimmt die eigene Situation nach dem Punktspiel bei Energie Cottbus mit Humor)

    "Sollen wir über die Stärken von Werder Bremen reden? Dann haben sich alle hoffentlich drei Stunden Zeit mitgebracht."

    "Ich mag Jogi - ich benutze sein Deo, sein Shampoo."

    "Der Mario hatte keine Magen-Darm Grippe. Er hatte einfach etwas dünneren Stuhl."


    Klose, Miroslav

    "Ich bin ja nicht sein Papa."
    (zur Frage, ob er Sturmpartner Lukas Podolski Tipps für den Weg aus der Formkrise geben könne.)

    "Man braucht gar nicht anzufangen, in Minuten zu zählen. Bei mir fängt die Krise erst bei 1.000 Minuten an."
    (auf die Frage, ob er nach zwei 0:0-Spielen eine Krise der Bayern-Stürmer befürchtet)


    Koch, Günther

    "Der Ball ist im Schlafraum."


    Kocian, Jan

    "Der Dieter und ich, wir haben uns überlegt, dass wir von jetzt an nur noch Foul
    spielen wenn es nötig ist."
    (angesprochen auf zwei rote Karten gegen ihn und Dieter Schlindwein)


    Kögel, Ludwig

    "Entweder ich gehe links vorbei, oder ich gehe rechts vorbei."


    Köpke, Andreas

    "Wir machen das wie beim Roulette: Einer kriegt Rot, der andereSchwarz. Und dann wird gedreht."
    (Der Bundestorwarttrainer am Dienstag in Hamburg auf die Frage, wie entschieden werde, ob Oliver Kahn oder Jens Lehmann bei der Weltmeisterschaft 2006 im Tor steht.)


    Köppel, Horst

    "In der zweiten Spielhälfte hatte man den Eindruck, als hätten wir am Donnerstag noch gespielt und nicht die Mainzer."
    (Mönchengladbachs Trainer nach dem 1:0-Sieg)

    "In der Bundesliga sehe ich Spieler, bei denen der Ball allein schon beim Stoppen weiter weg springt, als ich jemals schießen konnte."


    Körbel, Karl-Heinz

    "Den größten Fehler, den wir jetzt machen können, wäre, die Schuld beim Trainer zu suchen."

    "Die Eintracht ist vom Pech begünstigt."

    "Mit dieser phantastisch kämpfenden Mannschaft ist die Meisterschaft bald drin!"
    (nach der Vorrunde in der Abstiegssaison von Eintracht Frankfurt)


    Kohl, Helmut

    "Wenn wir 2006 die Fussball-WM bekommen, und die Fussballwelt, also die Welt, blickt nach Deutschland, und wir gastfreundlich sind und freundlich, und keine Spur von Ausländerfeindlichkeit, das ist eine Bombensache."


    Konrad, Willi

    "Ich hau dir in die Fresse! Mehr biste nicht wert... Was fällt dir eigentlich ein so 'ne Frage zu stellen ?"
    (der ehemalige technische Direktor von Dynamo Dresden zu einem TV-Team)


    Koschwitz, Thomas

    "Wenn Fußballer durch den Verzicht auf Sex bessere Leistungen bringen würden, hätte die Betriebsmannschaft des Vatikans längst den Europapokal gewonnen."


    Kostedde, Erwin

    "Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen."


    Kovac, Nico

    "Eigentlich freue ich mich auf gar keinen von denen." (Berlins kroatischer Nationalspieler im ZDF-Sportstudio auf die Frage, auf welchen brasilianischen Spieler er sich bei der WM im Vorrundenspiel am 13. Juni im Berliner Olympiastadion am meisten freue)


    Krafft, Manfred

    "Meine Mannschaft ist 15- oder 16mal ins Abseits gerannt. Das haben wir auch die ganze Woche geübt."


    Krankl, Hans

    "Wir müssen gewinnen. Alles andere ist primär."


    Krauss, Bernd

    "Vielleicht liegt das Geheimnis unseres Erfolgs darin, daß mich meine Spieler nicht verstehen."
    (über Sprachprobleme.)

    "Wir wollten unbedingt einen frühen Rückstand vermeiden. Das ist uns auch gut gelungen, der VfB hat in den ersten zweieinhalb Minuten kein Tor gemacht."


    Krein, Dieter

    "Bei uns stoppen einige den Ball - soweit kann ich nicht schießen."


    Kreische, Hansi

    "Aus Scheiße kann man keine Bonbons machen." (nach einer Niederlage seines Teams)


    Kremer, Willibert

    "Ohne Tore kann man nicht gewinnen."


    Krügel, Heinz

    "Fußball wird nicht in der Bezirksleitung gespielt, sondern auf dem Rasen."

    "Ich sitze auf der Bank, ihr müsst im Spiel 15 Kilometer laufen."
    (auf die Frage, warum seine Spieler im Gegensatz zu ihm nicht trinken dürften)

    "Über Nizza lacht die Sonne, über uns die ganze Welt."

    "Das wäre meiner Ehre zuwider gewesen."
    (zu dem Angebot den FC Bayern auszuspionieren)

    "Angebote aus ganz Europa. Aber ich konnte nicht weg, das wäre Verrat gewesen."

    "Ich hätte zehn Hotels in der Algarve haben können."


    Kruse, Axel

    "Für mich war es noch nie ein Problem, aus zwanzig Metern über die Latte zu schießen."
    (zu seiner geplanten Karriere als Kicker des Football-Klubs Berlin Thunder.)


    Kürten, Dieter

    "Die Stadt ist schwarz voller Menschen in orange."


    Kuffour, Sammy

    "Dazu sage ich: Brasilien hat sich noch nicht qualifiziert. Im Fußball ist alles möglich."
    (auf die Frage, was er von einem möglichen Duell im Achtelfinale gegen Weltmeister Brasilien halten würde.)


    Kuhn, Fritz

    "Wer Klinsi vor den Bundesausschuss schleifen will, hat nicht alle Tassen im Schrank. Da könnten wir ja gleich im Bundestag über die Aufstellung abstimmen."
    (dt. Politiker - Bündnis 90/Die Grünen)


    Kuntz, Stefan

    "Der Rausch, das ist ein erfahrener Cowboy. Dem kann man nicht in die Satteltasche pinkeln."

    "Wissen Sie, ich wäre ganz gerne mal dabei, wenn der ein oder andere heute Abend vor dem Spiegel steht und sich dann fragen muss, ob er heute in dem Spiel alles gegeben hat, was er drin hat."
    (fragt sich Bochums Manager)


    Kupka, Engelbert

    "Wir sind heute dem sportlichen Tod entronnen, aber dem natürlichen 100 Jahre näher gekommen."
    (Der Präsident der SpVgg Unterhaching, am Sonntag zum knapp geschafften Klassenverbleib seines Vereins)


    Kurbjuhn, Jürgen

    "Wenn ich nicht will, lauf ich im Spiel nicht mehr als einen Kilometer; und da ist der Weg von und zu der Kabine schon drin."


    L


    Laaser, Erich

    "Basel ist das Bayern der Schweiz"
    (vor dem Spiel von Bremen gegen Basel.)

    "Balakov hat viel Raum - und Platz ohne Ende."


    Labbadia, Bruno

    "Das wird doch alles von den Medien hochsterilisiert!"


    Lambsdorff Graf, Alexander

    "Wir sagen Ja zu vollen Stadien, aber Nein zur Abzocke der Fans durch die FIFA."
    (Der FDP-Europaabgeordnete zur Begründung einer Klage des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale gegen die so genannten Optionsverkäufe von WM-Tickets)


    Landgraf, Willi

    "Jung, ich komm aus Bottrop - da wirsse getötet, wenne datt inne Muckibude machs!"
    (beim Step-Aerobic-Training, auf die Frage, ob so etwas vorher schonmal gemacht habe)


    Langner, Fritz

    "Ihr Fünf spielt jetzt vier gegen drei."


    Latour, Hanspeter

    "Ich erinnere mich gar nicht mehr an meine Zeugnisse, wie gut oder wie schlecht ich im Rechnen war."
    (Kölns Trainer beim Prüfen der mathematischen Möglichkeiten für den Klassenverbleib)


    Lattek, Udo

    "Wenn ein Trainer so eine Äußerung tut, den muss man sofort erschießen. Nicht entlassen - erschießen."
    (zur Aussage von Leverkusens Trainer Hörster, er glaube nicht mehr daran, dass seine Mannschaft die Klasse halten könne)

    "Die spielen taktisch gut, obwohl sie ohne Taktik spielen."

    "Sie können ruhig etwas lauter nicken."

    "Wunderbar, wie er seinen Körper zwischen sich und den Gegner schiebt."

    "Die Deckung hat Angst vor ihrem schwachen Torwart. Deshalb spielt sie so gut!"

    "Wenn Uli Hoeneß sich früher so eingemischt hätte, hätte er von mir was auf die Schnauze gekriegt. Ich hätte gesagt, geh in dein Büro, die Erbsen zählen."

    "Man muss den Fuß auf die Beine stellen."

    "Im Kölner Stadion ist immer so eine super Stimmung, da stört eigentlich nur die Mannschaft."


    Lederer, Franz

    "Aufgrund dieser unnötigen roten Karte wird es für ihn eine finanzielle Geldstrafe geben."


    Legat, Thorsten

    "Ich hätte auch woanders ins Ausland gehen können."
    (Der Spieler gibt seinen Wechsel nach Frankfurt bekannt)

    "Die hab ich noch nicht probiert, aber im Allgemeinen mag ich Geflügel."
    (nach seinem Wechsel zum VfB Stuttgart auf die Frage, wie er denn Spätzle fände)

    "Ich glaube nicht, daß der Verein mir Steine in den Vertrag legt."
    (zu evtl. Wechselproblemen mit Eintracht Frankfurt)

    "Immer Castroper Straße rauf."
    (im Sportstudio auf die Frage, wie er zum Bodybuilding gekommen sei)

    "Zum Glück habe ich nur eine Struktur."
    (nach einem Verdacht auf Beinbruch)


    Lehmann, Jens

    "Beckenbauer war ein phantastischer Spieler und ein erfolgreicher Trainer. Und er hat die WM nach Deutschland geholt. Ich fände es auch besser, wenn er mich besser leiden könnte."
    (zu den Attacken von Franz Beckenbauer)

    "Ich habe mit Thierry Henry telefoniert. Die Franzosen haben ja eine Torhüter-Entscheidung gehabt, die etwas lauter ausgefallen ist."
    (zum Torwart-Zoff in Frankreich. Dort hatte der unterlegene Gregory Coupet nach heftigem Streit mit Nationaltrainer Raymond Domenech kurzfristig das WM-Quartier verlassen.)


    Leitner, Charly

    "Beide Teams haben die letzten Spiele verloren, hoffentlich wird heute wieder eines davon punkten."
    (kommentiert Tirol-Salzburg)


    Lembke, Robert

    "Eines der Probleme beim Fußball ist, dass die einzigen Leute, die wissen, wie man spielen müsste, auf der Pressetribüne sitzen. "
    (dt. Journalist)


    Lemke, Willi

    "Manche Vereine sparen und drehen die Mark zweimal um. Bei Werder wird sogar jeder Pfennig geröntgt."

    "Das beste Trainingslager ist eine Frau, die eigene natürlich."


    Lenz, Andre

    "Jetzt falle ich nicht mehr so tief."
    (nachdem der Platz begradigt wurde)

    "Wenn Jens Lehmann kommen sollte, dann bin ich wenigstens nicht mehr der älteste Spieler unserer Mannschaft, sondern nur noch der Zweitälteste."
    (Wolfsburgs Torwart zu den Gerüchten um eine Verpflichtung des deutschen Fußball-Nationaltorwarts)


    Ley, Wolfgang

    "Häßler verliert das Kopfballduell. Das mußte ja mal so kommen."

    "Foul von... na wer wohl? Von Fowler!"

    "Vier, das heißt auf italienisch quattro, aber trotzdem ist Angelo Vier nicht der Sohn von Suzi Quattro."


    Lienen, Ewald

    "Meines Wissens ist eine Bundesliga-Saison noch nie im September beendet worden."
    (über die Wahrscheinlichkeit, daß der FC Hansa auch am Saisonende weiter zur Bundesligaspitze zählt)

    "Ich habe ihn ausgewechselt, weil ich einen anderen Spieler einwechseln wollte. Da mußte ich einen auswechseln."

    "Der neue Rahmenterminkalender ist so voll, da gibt es in den nächsten zwei Jahren keinen Termin, an dem man mit seiner Frau Kaffee trinken kann"

    "Wir sind auf dem richtigen Weg!"
    (nach 5 verlorenen Spielen mit dem MSV Duisburg in Folge)

    "Ich habe meinen Spielern eigenmächtig am Sonntag und Montag zwei freie Tage gegeben. So Gott oder der Vorstand es will, werden wir uns in zwei Tagen wieder sehen." (Hannover 96-Trainer nach dem 2:2 gegen Mainz 05)


    Lincoln

    "Mailand spielt wie Bielefeld."
    (Der Mittelfeldspieler vom FC Schalke 04 nach dem 1:0 bei Arminia Bielefeld über den kommenden Champions-League-Gegner AC Mailand)


    Lineker, Gary

    "Fußball ist ein einfaches Spiel, bei dem 22 Spieler mit dem Ball gegeneinander spielen, und zuletzt gewinnt immer Deutschland."
    (frustrierter englischer Nationalspieler zu seiner Defination von Fußball)

    "Fußball ist ein Spiel von 22 Leuten, die rumlaufen, den Ball spielen, und einem Schiedsrichter, der eine Reihe dummer Fehler macht, und am Ende gewinnt immer Deutschland."


    Linke, Thomas

    "Der Knackpunkt bei Schalke war, daß die Tore fehlten."
    (über seinen Ex-Klub)


    Lippens, "Ente" Willi

    "Ich verwarne Ihnen." - "Ich danke Sie." (Dialog zwischen Willi "Ente" Lippens mit dem Schiri, der Lippens die rote Karte einbrachte)

    "Ich habe nie eine Torchance überhastet vergeben, lieber habe ich sie vertändelt."

    "In Wanne Eickel ist ein Hecht gestorben und die Karpfen sind alle dahin zur Beerdigung." (wird beim Angeln gefragt, warum er denn noch nichts gefangen habe)

    "Berti Vogts hatte vor jedem Spiel gegen mich Dünnschiss."


    Littbarski, Pierre

    "In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt, in der zweiten fehlte uns die Kontinu... äh, die Kontuni... ach scheiß Fremdwörter: Wir waren nicht beständig genug."

    "Nakamura spielt so schlecht, der kommt noch nicht einmal am Schiedsrichter vorbei."
    (als Co-Kommentator, nachdem der Japaner Shunsuke Nakamura bei einem Dribbling am Schiedsrichter hängen geblieben ist)

    "Den hätte Rudi Völler mit einem Gipsbein verwandelt."
    (nach einer vergebenen Großchance des Japaners Atsushi Yanagisawa gegen Kroatien)


    Löring, Jean

    "Du hast hier nichts mehr zu sagen, du Wichser!"
    (mit diesen Worten wurde Toni Schumacher in der Halbzeitpause als Trainer von Fortuna Köln entlassen)


    Löw, Joachim

    "Im Fußball gibt es keine Krankheiten, nur Verletzungen."
    (Gekonnt herausgeredet hat sich der Bundestrainer nach einem Versprecher. Er hatte von einer Mandelverletzung statt Mandelentzündung bei Mike Hanke gesprochen.)

    "Manchmal ergibt auch eine schwere Geburt ein schönes Kind."
    (So philosophierte der Bundestrainer nach dem mühevollen Start der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in die EM-Qualifikation.)

    "Die ahnen nichts."
    (Bundestrainer über seine Kandidaten für die Position des Co-Trainers)

    "Ich denke: Freie Wohnsitzwahl. Aber eingegrenzt Europa."

    "Ich habe mich gleich nachher mit dem Jürgen zum Mittagessen
    verabredet und werde versuchen, mit ihm ein Gespräch zu führen."
    (auf die Frage nach seinem künftigen Assistenten.)

    "Beim Jürgen kommt's ja vom Fliegen."
    (auf die Frage, ob auch er - wie Klinsmann -"ausgebrannt" sei.)


    Lorant, Gyula

    "Wenn ich ihm sein linkes Bein wegnehme, fällt er einfach um, weil kein rechtes Bein da ist."


    Lorant, Werner

    "Vieles was darin geschrieben wurde, ist auch wahr."
    (über sein Buch "Eine beinharte Story")

    „Ich konnte heute keine Rücksicht auf meine Schwiegermutter nehmen."
    (nach dem 3:2-Sieg in Frankfurt über seine Schwiegermutter, die Eintracht-Fan ist)

    "Er will Zweiter werden, ich will Erster werden - das ist der Unterschied"
    (in 'Blickpunkt Sport' zur Aussage seines Präsidenten Karl-Heinz Wildmoser, daß die "Löwen" Zweiter werden wollen)

    "Ich wechsle nur aus, wenn sich einer ein Bein bricht"
    (zur Frage, warum er beim 1:1 in Kaiserslautern nicht gewechselt habe)

    "Die meiste Ahnung bei 1860 habe immer noch ich."

    "Wenn das Handy klingelt, kann man aus dem Bus aussteigen - und wir fahren weiter. Der hat ja ein Handy und kann sich ein Taxi rufen."
    (über das Handyverbot bei München 1860)

    "Schlimm ist dieses Gejammer. Tut hier weh, tut da weh. Aber solange Sie das Handy halten können, muss ja noch genug Kraft da sein."

    "Erich Ribbeck ist vom Fußball so weit weg wie die Erde vom Mars."


    Lottner, Dirk

    "Jetzt mach' keinen Scheiß, wir brauchen den Sieg."
    (Duisburgs Profi kurz vor Spielende zu Schiedsrichter Peter Sippel)


    Lucas, Heinz

    "Ich persönlich teile ein Fußballspiel in zwei Hälften ein: Die eine ist die erste Halbzeit, die andere die zweite."


    Ludling, Rüdiger

    "Behnke hat einige Unebenheiten im Bewegungsablauf. So wird er z.B. beim Springen kleiner."


    Lübke, Heinrich

    "Es war ein Tor. Ich habe es genau gesehen, meine Herren. Ich habe gesehen, wie der Ball im Netz zappelte."
    (zum Wembley-Tor 1966)


    Lufen, Klaus

    "Auch größenmäßig ist es der größte Nachteil, das die Torhüter in Japan nicht die allergrößten sind."


    Lusch, Michael

    "Ich kann mich an kein Spiel erinnern, bei dem so viele Spieler mit der Barriere vom Platz getragen wurden."


    M


    Maas, Heiko

    "Politiker, die sich aktiv in den Fußball einmischen wollen und einen solchen Schwachsinn fordern, sollten sich eventuell mal vom Amtsarzt des Bundestages auf die volle Zurechnungsfähigkeit untersuchen lassen. Vielleicht haben sie ja in ihrer Jugend zu viele Kopfbälle geübt."
    (dt. Politiker - SPD)


    Magath, Felix

    "Im Fußball gibt es Punkte nur für Tore und nicht für Spielanteile oder Chancen oder Torschüsse. Dann hätten wir heute klar gewonnen. Im Boxen gibt es auch Punktsiege, bei uns nur K.o."
    (Bayerns Trainer nach der 0:1-Pleite beim VfL Wolfsburg)

    "Das ist ein Hammerspiel. Ich hatte es ja schon vorher gesagt, dass es Real wird. Das hatte ich mit der UEFA abgesprochen.“
    (zur CL Achtelfinalauslosung 06/07)

    "Es wird langsam Zeit, dass jemand, der in vollem Bewusstsein einen Vertrag abschließt, sich auch an diesen Vertrag gebunden fühlt"
    (zu den Wechselabsichten von Owen Hargreaves)

    "Wir könnten uns noch eine Niederlage erlauben und wären immer noch Tabellenführer. Es ist insofern nichts passiert."
    (nach der 0:3-Pleite in Bremen)

    "Der wird am Freitagnachmittag nicht beim Abschlusstraining dabei sein, so dass er für mich im Moment überhaupt keine Rolle spielt."
    (zu den Chancen, den Niederländer Mark van Bommel als Neuzugang zu verpflichten.)

    "Ich habe vorgefeiert und es nicht mehr aufs Schiff geschafft. Ich hatte mehr als einen zu viel."
    (zu seinem Fehlen bei der Titelfeier auf einem Schiff)

    "Die haben sich Samstagnacht noch verletzt ..."
    (zur Tatsache, dass nicht alle Stars im Sonntags-Test beim Bonner SC aufliefen)

    "Hund bei Uli Hoeneß."
    (in einem Interview auf die Frage, ob es etwas Besseres gibt, als Trainer beim Rekordmeister zu sein")

    "Das Pokalspiel hat doch keine Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Bundesliga. Drei Tage später gibt es schon wieder Weihnachtsgeschenke. Dann ist eine Niederlage vergessen."
    (Der Bayern-Trainer vor dem 1:0-Erfolg nach Verlängerung im Pokal gegen den Hamburger SV zu den möglichen Auswirkungen des Ausgangs der Partie)

    "Einige Vereine wollen möglichst schnell 40 Punkte holen, wir wollen möglichst schnell 80."

    "Ja, ich hoffe, dass er in dieser Saison nicht mehr gegen uns spielt."
    (auf die Frage, ob der sowohl in Hin- als auch in Rückspiel siegreiche HSV ein Angstgegner sei)

    "Aus meiner Sicht ist es halt so, dass wir ein Gegentor bekommen haben, was vorher ein klares Foul war. Das hätte nicht fallen dürfen, dann hätten wir hier 1:0 gewonnen. Dann hätte jeder sagen können: die Dusel-Bayern."
    (nach dem 1:1 bei Hannover 96 durch ein spätes Ausgleichstor von Michael Ballack)

    "Er ist zurzeit der beste offensive Kopfballspieler der Welt.
    Er hat nur das Problem, dass er noch mehr Qualitäten hat." (Magath über Ballack)

    "Ich dachte, alles hätte sich verändert, seit ich nicht mehr da bin. Aber Gott sei Dank gibt es noch Tee."
    (Stuttgarts Ex-Trainer und Tee-Liebhaber)

    "Der Platzverweis stört mich mehr als der Punktverlust."
    (über das 0:0 in Stuttgart)

    "Das war europäische Weltklasse!"

    "Hätte er die Mentalität eines Schleswig-Holsteiners, könnte er ein noch größerer Fußballer werden, als er schon ist."
    (über Rodolfo Esteban Cardoso)

    "Ich habe viel mit Mario Basler gemeinsam. Wir sind beide Fußballer, wir trinken beide gerne mal einen, ich allerdings erst nach der Arbeit."

    "Die Spieler können so lange Ostereier suchen, wie sie wollen. Vor lauter Training werden sie keine finden."
    (auf die Frage, wie seine Profis Ostern verbringen)

    "In diesem Drecksspiel hätte ich zehn Akteure auswechseln können."
    (zur Leistung seines Teams in der ersten Halbzeit gegen Stuttgart)

    "Der Vorteil von Trainern wie Branko Zebec und Ernst Happel war ihre kuriose Sprache. Die Spieler mussten sich stark konzentrieren, um zu verstehen, was sie meinten. Deshalb kam ihre Botschaft so gut rüber."

    "Ja, bis morgen früh um acht."
    (nach einem großen Sieg auf die Frage, ob er seiner Mannschaft jetzt frei gebe)

    "Das war ein sehr glücklicher Sieg."
    (nach dem selben Spiel) [siehe U.Hoeneß]

    "Qualität kommt von Qual!"

    "Schach ist für mich neben Fußball der schönste Sport, weil es aufgrund der Figuren auch ein Mannschaftssport ist."

    "Wenn's gar nicht anders geht, bekommt jeder Elektroden unter die Hose und der Trainer einen Knopf, den er rechtzeitig drücken kann, um sie zu aufzuhalten."
    (Bayern Münchens über den Offensivdrang seines Abwehrduos Lucio und Daniel van Buyten)

    "Wenn er sich nicht beim Abschlusstraining verletzt oder beim Kaffeetrinken, dann wird er sein 500. Spiel machen."
    (vor dem Spiel gegen Dortmund über die Einsatz-Wahrscheinlichkeit für Oliver Kahn)

    "Endlich wieder ein Fußballfest in Bielefeld. Und die Bayern waren auch wieder dabei." (Der Bayern-Trainer nach der 1:2-Niederlage)

    "Eine schöne Kombination auf dem Fussballplatz ergibt sich nicht einfach so. Schönheit ist die Abwesenheit von Zufällen"

    "Ich muss Herthas Hauptsponsor gratulieren. Die Deutsche Bahn hat drei Stunden gebraucht, um uns von Wolfsburg nach Berlin zu fahren. Normalerweise benötigt man eine Stunde für die Strecke."


    Maier, Sepp

    "Das ist für mich das größte Arschbuch."
    (über das Effenberg-Buch "Ich hab´s allen gezeigt")


    Makaay, Roy

    "Zum Glück hat der Olli den Ball mit dem Arsch gehalten."
    (über die gelungene Rettungsaktion von Oliver Kahn in der 87. Minute gegen den Leverkusener Andrej Woronin)

    "Man hat gesehen, was Hertha wollte, die haben ja mit vier Innenverteidigern gespielt." (zur Defensivtaktik von Hertha BSC Berlin)

    "Vom Zeugwart bis zum Manager hatten alle Vertrauen zu mir."
    (nach seinen zwei Toren beim 3:1 der Münchener in Mönchengladbach)

    "Ich nix sprechen Deutsch."
    (auf die Frage, was er zur 20. Meisterschaft sage)


    Maly, Ulrich

    "Wir haben das Stadion nicht für die Fußball-WM gebaut, sondern für den künftigen Deutschen Meister 1. FC Nürnberg."
    (Nürnbergs Oberbürgermeister am Freitag in Nürnberg zur Bilanz der Fußball-WM und den guten Leistungen des "Clubs" in der laufenden Bundesliga-Saison.)


    Maradona, Diego

    "Es war die Hand Gottes." (auf die Frage, ob er das entscheidende Tor im WM-Viertelfinale 1986 gegen England mit der Hand erzielt habe)

    "Die haben viereckige Füße. Das sind Robocops."
    (über Norwegen und Schottland)

    "Erschieß' mich doch, wenn du berühmt werden willst!"
    (zu einem Sicherheitsbeamten am Flughafen von Rio de Janeiro, bevor dieser ihn vorübergehend wegen angeblicher Randale im Zugangstunnel des Flughafens in Gewahrsam nahm)

    "Er braucht täglich Sex, sonst kriegt er Kopfschmerzen."
    (über sich selbst)


    Marcelinho

    "Das Stadion ist super, die Stadt ist schön, und mein Freund Lincoln spielt dort"
    (zu den Gründen, warum er sich einen Wechsel zu Schalke 04 vorstellen könnte)


    Maslo, Uli

    "Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: der Trainingsplatz stand unter Wasser. Die gute: es ist keiner ertrunken."


    Mathijsen, Joris

    "Es war das erste Mal, dass ich für ein deutsches Team in meinem Wohnzimmer aufgesprungen bin."
    (Das gibt der niederländische Neuzugang zu, der das Rückspiel des Hamburger SV zur Champions-League-Qualifikation am Dienstag in Osasuna vor dem Fernseher verfolgt hatte.)


    Matthäus, Lothar

    "Und wenn dein Reden auch stockfalsch und blödsinnig ist: Hauptsache, du tust wieder den Mund auf."

    "Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken."

    "Schiedsrichter kommt für mich nicht in Frage, schon eher etwas, was mit Fußball zu tun hat."

    "Wir sind eine gut intrigierte Truppe."

    "Manchmal spreche ich zuviel."

    "Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf drückt."

    "Es ist wichtig, daß man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt."

    "Das Chancenplus war ausgeglichen."

    "Ey, Mädels, unser Schwarzer hat den Längsten!"
    (zur Basketballnationalmannschaft der Damen)

    "Wichtig ist, dass er nun eine klare Linie in sein Leben bringt."
    (zum Kokaingeständnis von Christoph Daum)

    "Die Punkte braucht der FC Bayern, nicht ich in Flensburg."
    (vor dem Münchner Amtsgericht wegen eines Verkehrsdeliktes)

    "Es ist wichtig, dass man neunzig Minuten mit voller Konzentration an das nächste Spiel denkt."

    "Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem Körper besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über sein Schicksal."

    "Ich hab' keine Probleme mit Werner Lorant mal ein Bier zu trinken - oder auch mal ein Kaugummi zu kauen!"

    "An den Spekulationen über mich möchte ich mich nicht beteiligen."


    Mayer-Vorfelder, Gerhard

    "Es soll nicht chauvinistisch klingen, aber hätten wir 1918 die deutschen Kolonien nicht verloren, hätten wir heute in der Nationalmannschaft wahrscheinlich auch nur Spieler aus Deutsch-Südwest."

    "Die Bayern, das ist eine Batterie mit drei Geschützen, und eines feuert immer."
    (zur anhaltenden Kritik an ihm im DSF)


    Meier, Michael

    "Was soll ich unsere Abwehrleistung kommentieren. Die hat doch jeder im Stadion gesehen."
    (Kölns Manager nach dem 2:4 beim FSV Mainz 05)

    "Nach diesem Spiel kann man erhobenen Hauptes auf die Karnevalsbühne gehen."
    (Kölns Manager nach dem 0:2 in Mönchengladbach)


    Meijer, Erik

    "Das wichtigste is erstamal, dass wir gegen die scheiss Holländer gewinnen."
    (der niederländische Spieler Erik Meijer über den niederländischen Verein AZ Alkmaar.)

    "Nichts ist scheißer als Platz zwei."

    "Ich habe noch nie in Griechenland verloren,aber ich habe auch noch nie dort gespielt."
    (vor dem UEFA-Cup Spiel Aachen-Athen)

    "Ich habe mich über die Fehlentscheidung des Schiedrichters geärgert.Da habe ich ihn Mixer mit "W" genannt."
    ((damals noch HSV) mit der Antwort auf die Frage,was der Grund für seine Rote Karte war)

    "Wenn du so gerne das Fähnchen schwenkst, dann such dir doch 'nen Job am Flughafen."
    (So Erik Meijer, als ihn der Linienrichter zum wiederholten Male im Abseits gesehen hatte)


    Merk, Markus

    "Wenn ich daran denke, was Spieler alles sehen, sagen und wie sie die Regeln auslegen, darüber könnte ich ein Buch schreiben."
    (Der FIFA-Schiedsrichter nach Kritik an zwei seiner Entscheidungen beim 4:3 zwischen Mönchengladbach und Frankfurt)


    Merkel, Angela

    "Der Frauenfußball ist inzwischen zum Markenzeichen geworden. Wir haben eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorzuweisen. Die DFB-Frauen sind amtierende Weltmeisterinnen und sechsmalige Europameisterinnen. Und im nächsten Jahr gibt es bei den Frauen ein rein deutsches UEFA-Pokal-Finale zwischen FFC Turbine Potsdam und dem 1. FFC Frankfurt: Da müssen sich die Männer anstrengen, um das mal wieder zu schaffen"
    (Die Bundeskanzlerin auf dem außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes in Leipzig)

    "Ich möchte auch Franz Becker, äh Franz Beckenbauer danken!"
    (Ein kleiner Versprecher der Bundeskanzlerin in ihrem Grußwort zur Wahl des neuen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger.)

    "Die Ausländer haben uns nicht zugetraut, dass wir länger als eine Stunde fröhlich sein können."
    (zur WM-Stimmung in Deutschland)


    Merkel, Max

    "Der Bengel ist so empfindlich, der holt sich sogar einen Schupfen wenn er zu nah an der Drehtür steht."
    (über Andreas Möller)

    "Das Intelligenteste an Labbadia ist sein Weisheitszahn."
    (über Bruno Labbadia)

    "Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem Manager Dieter Hoeneß und einem Manager Uli Hoeneß, würde ich den Reiner Calmund nehmen."
    (über Manager)

    "Früher hatte er Mühe Omelett von Hamlet zu unterscheiden."
    (über Werder-Trainer Otto Rehhagel)

    "Wenn der Kaiser spricht, legen selbst die Engel ihre Harfen an die Seite."
    (über Franz Beckenbauer)

    "Wenn im Westfalenstadion der Rasen gemäht wird, stehen hinterher 20 Mann zusammen und erzählen, wie es gewesen ist."
    (über die Fans von Borussia Dortmund)

    "Trainer müßten mehr verdienen als Spieler, sagte Magath kürzlich. Richtig, Felix: Die Leute bringen ihr Geld ins Stadion, um dich mit Heizdecke auf der Bank zu beobachten."

    "Der Basler spielt wie eine Parkuhr. Er steht nur rum und die Bayern stopfen Geld rein."

    "Der Dettmar Cramer hat doch nur den Schwarzen im Senegal beigebracht, wie man Kakteen umdribbelt."

    "Die wissen nicht einmal, daß im Ball Luft ist. Die glauben doch, der springt, weil ein Frosch drin ist."
    (über deutsche Funktionäre)

    "Der sollte von der Innsbrucker Universität ausgestellt werden. Einen Menschen mit so wenig Hirn gibt's ja net."
    (über Friedl Koncilia)

    "In Dänemark habe ich nur Eier und Butter geholt, aber keine Fußballer."

    "Spieler vertragen kein Lob. Sie müssen täglich die Peitsche im Nacken fühlen."

    "Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war's mir wurscht. Da hab i g'sagt: Sauft's weiter."

    "Im Fußball geht’s immer um die Frage: Wird der VfL Achter oder Neunter?"
    (über die Beständigkeit des VFL Wolfsburg)

    "Für die WM 2006 braucht er nur eine Badehose. Klinsmann nominiert ihn höchstens als Tourist..."
    (über Thomas Brdaric)

    "Beim Thema Hannover fragte sich jeder: Wie viele Zettel will Ewald noch vollkritzeln? Vielleicht schreibt Trainer Lienen an einem Telefonbuch. Dann müßte er ungefähr bei „W“ sein."

    "Was der in einem Jahr bei der Pleite-Borussia aushalten mußte – da kannst’ auch gleich zur Fremdenlegion gehen..."
    (über BVB-Coach Bert van Marwijk )

    "Schon das 1:1 im Hinspiel tat weh. Wer da vorm TV live zugeguckt hat, mußte zum Arzt: Nackenzerrung durch zuviel Kopfschütteln..."
    (über das UI-Cup-Hinspiel des BVB gegen Olmütz)

    "Eine tolle Erfindung! Wer am lautesten Humba-Humba-Tortärä singt, darf international mitmachen..."
    (über die Uefa-Fairneß-Wertung, die Mainz in die UEFA-Cup-Quali brachte)

    "Sein auffälligster Treffer letzte Saison war, daß er dem Kollegen Ernst eine Kopfnuß verpaßte."
    (über Bremens Spielmacher Johan Micoud)

    "Normal wechselt ein Spieler vom AC Mailand höchstens nach Stuttgart, wenn er einen Hüftschaden oder drei Signorinas im Kreuz hat, die Alimente wollen..."
    (über die Verpflichtung des VfB von Jon Dahl Tomasson)

    "Wenn beim zweiten Mal die Knie immer noch nicht wund sind, ist's erlaubt."
    (über Sex vor dem Spiel)

    "In Spanien ist entweder der Wind zu stark, die Sonne zu heiss oder die gestifteten Kerzen in der Kirche zu kurz."
    (über die Gründe spanischer Niederlagen)


    Metzelder, Christoph

    "Unser Busfahrer hat mir gestern gesagt, dass ich ein Tor machen würde."
    (nach seinem ersten Bundesliga-Tor beim 1:1 in Mainz)

    "Mit der Vorlage kann man eigentlich gar nichts anfangen. Respekt, wie er daraus ein Tor gemacht hat."
    (über seinen Pass auf Tim Borowski vor dem 3:0 gegen Kolumbien)

    "Das Trainingslager in Genf war ein bisschen wie Miyazaki - mit drei, vier deutschen Fans. Wir hatten gar nicht das Gefühl, dass wir bei einer WM sind."
    (Sein Vergleich mit der WM-Vorbereitung vor vier Jahren in Japan)

    "Zuletzt hatte ich leichte Probleme mit einem eingeklemmten Nerv an der Sehne. Das ist aber kein Problem."


    Meyer, Hans

    "Ich muss mich erst mal im Fernsehen anschauen. Aber wenn ich leidend ausgesehen habe, dann höre ich auf."
    (Der Trainer vom 1. FC Nürnberg nach dem 1:1 gegen Bochum zur Behauptung eines Journalisten, er habe während des Spiels gelitten)

    "Sehe ich so aus? Dann bin ich krank." (zum selben Thema)

    "Wir werden uns jetzt da oben festkrallen. So einfach lässt sich diese Weltklasse-Mannschaft von Nürnberg nicht von der Spitze vertreiben."
    (Der Trainer des 1. FC Nürnberg nach dem 3:0-Auswärtssieg in Stuttgart)

    "Wir essen Mittag lieber bei uns, wo doch die Frauen ihre Stärken auf verschiedenen Gebieten haben, aber nicht beim Kochen. Jeden Tag Eisbein, zum Italiener gehen oder eine Semmel, das ist nicht professionell."
    (Nürnbergs Trainer vor dem Duell gegen Rekordmeister Bayern München in Sport Bild zu den Kochkünsten der Spielerfrauen.)

    "Das kann ich jetzt nicht sagen. Sonst bekomme ich Probleme, wenn meine Frau an Heiligabend mit dem Päckchen mit der Feinripp-Unterwäsche ankommt."
    (auf die Frage, ob der Punkt bei den Bayern das schönste Weihnachtsgeschenk sei)

    "Vor dem Spiel habe ich gehört, dass uns neun Stammspieler fehlen. Da muss auch der Hausmeister und seine Frau dabei gewesen sein."

    "Ich bin schwer enttäuscht. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, nochmals zu verlieren."
    (zum 0:1 beim VfB Stuttgart nach zuvor fünf Spielen hintereinander ohne Niederlage)

    "Wir haben uns hier in jedem Fall besser präsentiert als zuletzt Schalke 04."
    (Nürnbergs Trainer nach der Pokal-Niederlage im Elfmeterschießen in Frankfurt in Anspielung auf das Schalker 0:6 in der zweiten Runde)

    "Ich glaube, er hat ein Rudel gebildet."
    (Kommentar zur Roten Karte gegen Leverkusens Placente)

    "Wenn wir mit der Scheiß-Taktik jedes Auswärtsspiel gewinnen, wäre das doch richtig prima."
    (Der Trainer vom 1. FC Nürnberg nach dem 1:0-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach)

    "Es war ein Job mit viel Geld und wenig Ärger."
    (im Rückblick auf seine langjährige Tätigkeit bei Borussia Mönchengladbach)

    "Meine Frau hat mich nicht mehr in den Garten gelassen, weil ich die Rosen nicht vom Blumenkohl unterscheiden konnte."
    (Nürnbergs Trainer auf die Frage, warum er in die Bundesliga zurückgekehrt ist)

    "Du weißt, dass wir ein richtig gutes Verhältnis hatten. Aber, dass der Herr Roth jetzt diese Teppiche inflationär verschenkt, wertet meine Teppiche total ab."
    (Nürnbergs Trainer zu Hertha-Manager Dieter Hoeneß, der von "Club"-Präsident Michael A. Roth einen Teppich geschenkt bekommen hatte, weil Hoeneß dem FCN Meyer als Trainer empfohlen hatte)

    "Es kann ja nicht jeder so viel Glück haben wie ich und zwei Länderspiele in der Studentenauswahl bestreiten."
    (zur Nichtnominierungs Marko Rehmers für das Spiel der Nationalmannschaft gegen Belgien.)

    "Keiner liebt mich, da können Sie meine Frau fragen."

    "Ich möchte mich entschuldigen, dass die Pressekonferenz so spät anfängt. Aber da seine Spieler kein Wort mehr sprechen, quatscht jetzt der Slomka ohne Ende."
    (über seinen S04-Kollegen Mirko Slomka)

    "Normalerweise ist es nicht meine Art, mich für andere Teams zu begeistern. Aber ich glaube, ich habe heute auch geklatscht, als dieser kleine Ribery runterging."
    (über Bayerns Franck Ribery)


    Miles, Kevin

    "Es reicht nicht, den englischen Fans 1.000 Hotelbetten zur Verfügung zu stellen. Man muss sie sich auch leisten können."
    (von Englands Fußball-Fan-Verband angesichts der horrenden Hotelpreise während der Fußball-WM in Frankfurt/Main)


    Möhrle, Uwe

    "Wir haben alles getroffen, nur das Tor nicht."
    (Duisburgs Abwehrspieler nach dem 1:1 in Mainz)


    Möller, Andreas

    "Das belastet mich nicht, wenn die immer Heulsuse rufen. Wer soviel einstecken muß wie ich, weint nicht mehr als andere Männer auch."

    "Der muß sich mal einen hinter die Binde kippen, damit er lockerer wird."
    (über seinen Dortmunder Vereinskollegen Matthias Sammer.)

    "In der ersten Halbzeit hatten wir kein Glück und in der zweiten kam auch noch Pech dazu".

    "Mailand oder Madrid... Hauptsache Italien!"

    "Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.";;

    "Mein Problem ist, daß ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst gegenüber."

    "Ich habe mit Erich Ribbeck telefoniert, und er hat zu mir gesagt, ich stehe für die Maltareise nicht zur Verfügung."

    "Der Basler, der ist eh doof."

    "Wir sind an ein Limit gekommen, wo es im Moment nicht drüber geht."


    Mohren, Wilfried

    "Die Schotten sind meistens eher zu Hause als ihre Postkarten."
    (zu den WM-Leistungen der Kilt-Träger)

    "Wie auch immer es ausgehen mag, es war ein schwer erkämpfter Sieg für die Bayern."

    "Da wird Handspiel repariert!"


    Moore, Brian

    "Rosenborg hat 66 Spiele gewonnen, und sie haben in jedem getroffen!"


    Morawe, Uwe

    "Die Finte angetäuscht!"

    "Der geht mir auf den Sack, der Jovic, das ist ein Scheißspieler."


    Mos de, Aad

    "Ich spiele weiterhin mit Risiko. Schließlich profitieren alle davon: Wir, das Publikum und auch der Gegner."
    (als Trainer von Werder Bremen)

    "Auf abseits zu spielen, ist in Deutschland sehr gefährlich. Die Spieler können das, aber die Linienrichter sind oft nicht dabei."


    Moser, Hans-Werner

    "Wir haben den Bayern über 90 Minuten gratuliert."
    (Kaiserslauterns Trainer über die harmlose Spielweise seiner Mannschaft)


    Mourinho, José

    "Aber es ist eine Tatsache, dass der Referee aus einem Land kommt, in dem es keinen Fußball gibt."
    (nach der 0:1-Niederlage bei Betis Sevilla. Mourinho hatte zuvor die Leistung des luxemburgischen Schiedsrichters Alain Hamer kritisiert)


    Müller, Gerd

    "Ich hoffe, es wird ein Besteller." (zu seinem herausgebrachten Buch - gemeint war ein Bestseller)

    "Wenn´s denkst, ist es eh zu spät."


    Müller-Wohlfahrt, Hans-Wilhelm

    "Wegen Gyula Lorant hätte ich beinahe aufgehört. Er hat mir mal erklärt, dass man einen herausgesprungenen Meniskus am besten mit der Eckfahne wieder reinhaut."

    __________________
    Last edited by The Sandman; 06.04.2012 at 14:20.

  3. #3
    Solaufein
    Gast

    N



    Nachtweih, Norbert

    "Der springt so hoch; wenn der wieder runter kommt, liegt auf seiner Glatze Schnee."
    (über Dieter Höneß)


    Naki, Deniz

    "Ich komme aus der Gosse, da wird man entweder Zuhälter oder Fußballprofi."


    Netzer, Günter

    "Die meisten Spiele, die 1:0 ausgingen, wurden gewonnen."

    "Ja, die Deutschen fristen ein Minimalistendasein auf dem Platz."

    "Ich hoffe, dass die deutsche Mannschaft auch in der 2. Halbzeit eine runde Leistung zeigt, das würde die Leistung abrunden."

    "Das Leben fängt an wo Fußball aufhört."

    "Da haben Spieler auf dem Platz gestanden, gestandene Spieler."

    "Ich weiß garnicht ob Deutschland so spielt wie ich früher."

    "So etwas gibt es im Fußball nicht."
    (bei der WM 98 auf die Frage, was passiert, wenn Südkorea gegen Holland gewinnt)

    "Die Nase ist halt eine verletzliche Stelle, und wenn man sie mit den Stollen oder der Fußspitze berührt, kommt es zu Nasenbluten."

    "Wenn Sie mir das vor dem Spiel gesagt hätten, dann hätte ich sie für noch Ahnungsloser eingeschätzt als sie es schon sind."
    (zum "Wunder vom Betzenberg")

    "Wenn du glaubst es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ne' Flanke her."

    "Wunderschön, mit dem Außenspann, teilweise mit dem Vollspann."


    Neudecker, Wilhelm

    "Wir bemühen uns, Kapellmann zu verlängern."
    (der ehemalige Präsident des FC Bayern)


    Neuer, Manuel

    "Alle waren zufrieden mit mir. Ich darf wiederkommen."
    (Schalkes Torhüter-Debütant kommentiert seine gelungene Bundesliga-Premiere in Aachen.)


    Neururer, Peter

    "Vielleicht starten wir gegen Köln eine neue Serie: Mit einem Sieg wären wir zwei Mal ungeschlagen."
    (nach dem 0:0 beim MSV Duisburg und dem vierten Spiel nacheinander ohne Sieg)

    "Ich habe doch das Parteibuch in der Tasche. Deshalb sind Siege in Dortmund etwas ganz Besonderes."
    (Trainer von Hannover 96 und Mitglied des FC Schalke 04, nach dem 2:0-Erfolg in Dortmund)

    "Gut, dass die das Stadion in Signal Iduna Park umbenannt haben. Den alten Namen konnte ich nicht leiden."
    (nach dem ersten Sieg seiner Trainerlaufbahn im ehemaligen Westfalenstadion)

    "Das letzte Mal, dass ich so hoch verloren habe, war gegen meinen Bruder im Tipp-Kick." (nach einer 0:7 Niederlage gegen Rot-Weiß Essen. Neururer wurde anschließend als Trainer entlassen)

    "Wir waren alle vorher überzeugt davon, daß wir das Spiel gewinnen. So war auch das Auftreten meiner Mannschaft, zumindest in den ersten zweieinhalb Minuten."

    "Wenn wir ein Quiz machen würden unter den Trainern in Deutschland, wer am meisten Ahnung hat von Trainingslehre, Psychologie, und der Trainer mit den besten Ergebnissen kriegt den besten Klub - dann wäre ich bald bei Real Madrid."
    (damals ohne Verein)

    "Ich gehe davon aus, dass wir Bayern München am kommenden Wochenende schlagen. Wer so spielt wie wir in Frankfurt und trotzdem nicht verliert, der schlägt auch die Bayern. (....) Eine richtig schlaue Analyse fällt mir schwer. Ich bräuchte eine Stunde, um auf den Punkt zu kommen, aber mein Abendessen steht um Acht auf dem Tisch."
    (nach dem 1:0 von Hannover 96 bei Eintracht Frankfurt)

    "Totale Zufriedenheit werde ich mir nicht abringen können."
    (nach dem 1:1 bei Hertha BSC)

    "Ich kenn' da noch einen guten Volleyball-Trainer..."
    (zur Debatte um den deutschen Sportdirektor)

    "Ich kenne kaum einen - außer vielleicht jemand, der die
    Sprungkraft eines Toasters hat - der in der Rückwärtsbewegung gegen Michael Ballack antreten kann."
    (über die Möglichkeiten, gegen Ballack im Kopfball-Duell zu gewinnen)

    "Ich hätte das Übliche gemacht: Mich aufgeregt ohne Ende, ohne genau gesehen zu haben, ob es berechtigt war oder nicht."
    (auf die Frage, was er im Falle eines Elfmeters nach Zuraws Handspiel gemacht hätte)

    "Die Stimmung ist eigentlich wie vor dem Spiel. Mit dem kleinen Unterschied, dass wir aus dieser äußerst großen Minimalchance, minimaler geht's gar nicht mehr, eine etwas kleinere gemacht haben, die größer geworden ist."


    Neuville, Oliver

    "Leider habe ich einen Elfmeter verschossen, aber dann habe ich auf die Tafel geguckt und es waren noch 25 Minuten zu spielen. Deswegen habe ich das Spiel noch gedreht."
    (Gladbachs zweifacher Torschütze nach dem 4:3 gegen Eintracht Frankfurt)


    Niebaum, Gerd

    "Leverkusen braucht aus den letzten drei Spielen nur noch vier Punkte zum Titel. Die kriegen sie sogar, wenn ihr Manager mitspielt."
    (auf die Frage, ob der BVB noch Meister werden kann.)

    "Heute haben die Spieler doch mehr Pressekontakte als Ballkontakte. Der Fußball darf nicht im Entertainment untergehen."


    Niersbach, Wolfgang

    "Wir sind sehr für Panikforschung, aber gegen Panikmache."
    (WM-OK-Vize-Präsident auf einer Pressekonferenz in Frankfurt/Main nach Bekanntgabe der Stiftung-Warentest-Sicherheitsstudie)


    Nigbur, Norbert

    "Offenbach hätte 3:0 gewonnen, wenn ich nicht ein Papstbild in der Tasche gehabt hätte."


    Nowak, Krysztof

    "Wir schauen zur Champions League, um den UEFA-Cup zu erreichen."


    Noveski, Nikolce

    "Immerhin war es mein erster Hattrick."
    (vom FSV Mainz, nachdem er seinen beiden Eigentoren den Anschlusstreffer zum 2:2-Endstand gegen Eintracht Frankfurt hatte folgen lassen)

    "Ich hab' nur gedacht, wärst du doch heute besser im Bett geblieben."
    (zum Gefühl nach dem zweiten Eigentor)


    Nuhr, Dieter

    "Männer haben 100 Gramm mehr Gehirn als Frauen – da ist unter anderem die Abseitsregel drin."


    O



    Obermann, Holger

    "Zwei Minuten gespielt, noch immer hohes Tempo."

    "Und wieder ein Konter - wieder Cha Bum - was macht er? - wieder drüber!"
    (kommentiert eine Wiederholung, ohne es zu merken)


    Odonkor, David

    "Wenn wir hinten die Null halten, ist es schwer uns zu schlagen."
    (Diese bahnbrechende Weisheit fiel dem Nationalspieler angesichts der Abwehrstärke des DFB-Teams ein)


    Owomoyela, Patrick

    "Im Moment tendiere ich zu Vollidiot"
    (Auf die Frage, ob er sich als Glückspilz, oder Pechvogel sieht, nachdem er im Pokalspiel gegen Fortuna eine gelb-rote Karte in der 34. Minute bekommen hat.)


    P


    Pacult, Peter

    "Ja, der FC Tirol hat eine Obduktion auf mich."


    Pagelsdorf, Frank

    "Wir werden nur noch Einzelgespräche fuehren, damit sich keiner verletzt."

    "Es ist uns gelungen, unsere Torgefährlichkeit im Vergleich zum letzten Jahr auszumerzen."

    "Bis jetzt besteht nur die Gefahr, dass der Zeugwart zuücktritt. Sonst haben wir keine Probleme!"
    (Der Trainer von Hansa Rostock)


    Pander, Peter

    "Kriegt er jetzt einen Orden ?"
    (zum Jubiläums-Platzverweis von Präger - der 1000. der Liga.)

    "Wenn man auf Platz 7 steht, kann man nicht mehr Platz 15 als Ziel haben."

    "Wenn er mal Grippe hatte, gab es gleich Sonderseiten in den Zeitungen."
    (Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor über das für ihn unverständlich große Medieninteresse an Giovane Elber)


    Papon, Bert

    "Irgendwelche Fragen, bevor ich gehe und mich aufhänge?" [Trainer nach einer 0:7 Niederlage]


    Patschinski, Nico

    "Das ist schon mit dem Fall der Mauer zu vergleichen."
    (von Fußball-Zweitligist LR Ahlen nach dem 3:1-Sieg über den 1. FC Saarbrücken und die Frage, ob der erste Saisonsieg ein historischer Moment sei.)


    Pelé

    "Ich denke, dass Deutschland, Frankreich, Spanien, Holland und England im Halbfinale auf Brasilien treffen werden."

    "Ronaldinho ist größer als ich. Vier Zentimeter."
    (Die Fußball-Legende über den brasilianischen Superstar Ronaldinho.)


    Pfeffer, Toni

    "Hoch werden wir nicht mehr gewinnen."
    (Österreichs Libero in der Halbzeit des 0:9-Debakels in Spanien)


    Pfister, Otto

    "Da hilft nur: Bein aufsägen und Jahresringe zählen."
    (über das Alter von Anthony Yeboah)

    "Parreira weiß nicht, wen er auf die Bank setzen soll. Klinsmann weiß nicht, wen er aufs Feld schicken soll."
    (Togos deutscher Fußball-Trainer über Probleme des brasilianischen und des deutschen Nationaltrainers bei der Fußball-Weltmeisterschaft in der "Welt am Sonntag")


    Pflippen, Norbert

    "Im übrigen vermarkte ich am liebsten Frauen. Die haben zwei große Vorteile: Sie wissen, was Geld ist und sie können keinen Spielerfrauen heiraten."


    Pieckenhagen, Martin

    "Wenn ein kleiner Pimpf wie ich denkt, er kann einen Giovane Elber verarschen, dann bekommt er ganz schnell gezeigt, wo der Hammer hängt."

    "Wir müssen nach zwei Jahren endlich den Arsch hochkriegen und Eier zeigen."

    "Wenn die Leute meinen, wir seien unter Druck, dann müssen wir wohl die nächsten 5 Spieltage auf dem Klo verbringen."
    (auf die Frage, wie seine Mannschaft mit dem Druck im Abstiegskampf umgehe)


    Piontek, Sepp

    "Unglaublich ehrgeizig, sie wollen so gerne. Sie haben aber große Probleme mit der Technik. Und dann gibt es noch ein anderes Problem: Während des Trainings oder des Spiels sehen sie plötzlich einen Wal - und dann lassen sie Ball Ball sein, dann stürmen sie zu den Booten und es geht raus aufs Meer, es geht dann nur noch um den Wal."
    (über die Mentalität grönländischer Fussballer)

    "Da gab es auch Pässe, da waren zwei Väter angegeben. Auf meine Frage, warum das so ist, erhielt ich zur Antwort: "Die Mutter wusste nicht genau, wer der Vater ist."
    (über Zustände in Haiti)

    "Ja, immer wenn wir ein Länderspiel hatten, musste ich vorher in den streng bewachten Palast kommen und ihm Aufstellung und Taktik mitteilen. Und dann gabs auch Taschengeld von ihm, das sie gerade frisch im Palast unten gedruckt hatten. Die Scheine waren immer noch feucht, klebten zusammen und rochen nach Farbe. Aber ich konnte ohne Probleme damit bezahlen."
    (über sein Verhältnis zum Diktator von Haiti)

    "St. Pauli war für mich das Haiti Deutschlands ..."


    Pires, Nathalie

    "Ich wundere mich immer, wie schnell mein Mann laufen kann. Zu Hause geht ihm schon beim Treppensteigen zu uns in den dritten Stock die Luft aus."
    (über ihren Ehemann, den französischen Nationalspieler Robert Pires)


    Ploog, Günter-Peter

    "Keiner ist mehr zu halten, keiner setzt sich mehr von den Stehplatzbesuchern."


    Podolski, Lukas

    "Es geht hier nicht um Systemfußball oder einen anderen Drecksscheiß. Wir müssen unsere Leistung auf dem Platz bringen. Wenn wir so spielen wie heute, dann können wir direkt in die Zweite Liga gehen."
    (Kölns Stürmer zu dem 3:6 in Frankfurt und Diskussionen um die Taktik von Trainer Uwe Rapolder)

    "Die Köpfe müssen jetzt hochgekrempelt werden - und die Ärmel auch."
    (nach dem 1:1 seines 1. FC Köln beim FC Schalke 04)

    "Vorbereitung ist Vorbereitung, bei der WM sieht das ganz anders aus."
    (zum 2:2 gegen Japan)

    "Es überwiegt eigentlich beides!"
    (Reporter zuvor: "Wie geht es ihnen, sind sie enttäuscht über das 1:1 oder freuen sie sich, dass sie ein Tor gemacht haben?",WM-Qualifikation gegen Finnland)

    "Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel."


    Polanski, Eugen

    "Ich habe gehört, stattdessen lief Pokern. Das scheint ja auch wichtiger zu sein."
    (Der Gladbacher U-21-Nationalspieler zur Tatsache, dass die EM-Spiele der deutschen Mannschaft nicht im deutschen TV zu sehen sind)


    Polster, Toni

    "Ich denke nur positiv. Sogar meine Blutgruppe ist positiv."

    "Man hetzt die Leute auf mit Tatsachen, die nicht der Wahrheit entsprechen."

    "Ein Denkmal will ich nicht sein, darauf scheißen ja nur die Tauben."

    "Ich kann nicht mehr als schießen. Außerdem standen da 40 Leute auf der Linie."
    (über eine vergebene Torchance)

    "Wir lassen uns beide von unseren Frauen scheiden und ziehen zusammen."
    (über sein verbessertes Verhältnis zu Trainer Peter Neururer)

    "Für mich gibt es nur "entweder-oder". Also entweder voll oder ganz!"

    "Das, was ich schon die letzten 20 Jahre gemacht hab´, mich wichtig machen und deppert reden!"
    (auf die Frage, was er im Gladbach-Management tun werde)

    "Die Wahrheit ist: Er hat uns von seinen Steuerproblemen erzählt und da müssen wir ihm die Prämien einspielen."
    (Der Kölner Torjäger zur Erfolgsserie des Vereins unter Peter Neururer.)


    Poschmann, Wolf-Dieter

    "Deutschland war die bessere mannschaft haben aber 4-0 verloren."

    "Und wie sieht's in Brasilien aus, dem Mutterland des Fußballs?"

    "Von Jürgen Kohler, den sie alle nur "Kokser" nennen, zurück zum heutigen Gegner Kolumbien - eine gelungene Überleitung wie ich finde."

    "Wir erinnern uns: Gegen Portugal gab es schon mühevolle Unentschieden- und Remis-Spiele."

    "Die deutsche Nationalmannschaft erlebte bisher ein Jahr mit Hochs und Ups."

    "Er ist ein Superstar. Er fährt 7 bis 8 Autos." (über David Beckham)


    Potofski, Uli

    "Prima das Duisburger Publikum, es unterstützt die eigene Mannschaft."


    Präger, Roy

    "Jetzt kommt es darauf an, dass wir die entscheidenden Punkte gegen den Nicht-Abstieg sammeln."


    Preissler, Adi

    "Entscheidend ist auf'n Platz."


    Probst, Ernst

    "Das Wichtigste beim Fussballspiel ist der Gegner. Keiner mag ihn, aber ohne ihn geht's nicht los."


    Pröll, Markus

    "Wenn ich schon den ersten Ball festgehalten hätte, wäre es doch langweilig gewesen."
    (Eintracht Frankfurts Torhüter, der gegen Hannover 96 nicht nur den Elfmeter von Michael Tarnat abwehrte, sondern auch den Nachschuss von Thomas Brdaric glänzend parierte.)


    Prüller, Heinz

    "Die Statistik zeigt, dass, wenn Österreich kein Tor geschossen hat, es in den letzten Spielen entweder unentschieden gespielt oder verloren hat."


    Q



    R


    Rangnick, Ralf

    "Es könnte ja 'Aua' machen, es könnte ja einer mit Watte werfen. Wenn er Angst hat, soll er sich hinter die Mauer stellen."
    (über Thomas Schneider beim Freistoßtor zum 0:2 in Bremen)

    "Sie dürfen heute feiern, aber im nicht-exzessiven Bereich."
    (über seine Spieler nach dem 2:1-Sieg gegen Lautern)

    "Es war keine Verabschiedung. Ich wollte den Fans Danke sagen für die Unterstützung im ganzen Jahr."
    (zu seiner Ehrenrunde)


    Rapolder, Uwe

    "Ein bisschen sind wir rumgelaufen wie das weiße Ballett, aber das sind wir ja nun wirklich nicht."
    (Kölns Trainer nach der 1:2-Niederlage beim 1. FC Nürnberg)

    "Man muss sehen, dass es verschiedene Körperteile gibt. Es gibt Arme und Beine. Das muss man unterscheiden können."
    (Kölns Trainer über ein durch Schiedsrichter Lutz Wagner nicht geahndetes Strafraum-Handspiel von Lucio)

    "Ich bin kein Experimentierfeld für trivial-psychologische Ausflüge von irgendwelchen Leuten."
    (Kölns Trainer über sein Verhältnis zu einigen Medienvertretern)

    "Er ist kein Sündenbock. Aber es ist ein Lehrstück für Teamwork und Altruismus. Er muss jetzt einen Aufsatz drüber schreiben."
    (über Youssef Mokhtari und dessen Fehlleistung beim 2:2 gegen Schalke)

    "Das war ein Späßle."
    (auf Schwäbisch zu der Tatsache, dass der Marokkaner Mokhtari den Aufsatz nicht schreiben muss)

    "Ich könnte nicht sagen, was ich falsch gemacht habe."
    (über die Hinrunden-Bilanz seiner Mannschaft mit nur 12 von 51 möglichen Punkten)


    Ratinho

    "Vielleicht mit einem Holzbein!"
    (auf die Frage, ob er beim 1:1-Ausgleichstreffer gegen Bayern München ähnlich mutig dazwischengeprescht wäre wie Torschütze Andreas Buck, der sich dabei verletzte.)


    Rauball, Reinhard

    "Im nächsten Jahr müssen wir den Sympathiefaktor ummünzen in Produktivität."
    (Der BVB-Präsident nach dem 1:2 gegen Bayern München)

    "Unsere ganz jungen Spieler haben sich zu Weihnachten ein Extra-Spielzeug verdient."
    (über die Leistungen der jungen Dortmunder Spieler)


    Rausch, Friedel

    "Wenn ich den Martin Schneider weiter aufstelle, glauben die Leute am Ende wirklich noch, ich sei schwul."

    "Es ist schon genug Feuer ins Öl gegossen worden."

    "Es gibt nichts Schöneres als eine grüne Wiese mit zwei Toren."


    Reck, Oliver

    "Druck? Druck habe ich nur, wenn ich morgens zur Toilette muss."


    Reich, Marco

    "Früher war ich ein großer Fan von Mönchengladbach. Doch da hatte ich noch keine Ahnung vom Fußball."


    Reif, Marcel

    "Zuerst waren die Stuttgarter nervös, jetzt sind sie unruhig geworden."

    "Wenn einer vor dieser WM behauptet hätte, dass Deutschland ins Finale kommt, hätte man für ihn wahrscheinlich einen Notarztwagen bestellt."

    "Wenn die Zeit nicht schon so weit fortgeschritten wäre, könnte einem direkt das Lied von den "10 kleinen Nergerlein" einfallen." nach dem 2. Platzverweis eines Kameruners im WM-Eröffnungsspiel 1990 gegen Argentinien.

    "Das Schweigen von Ottmar Hitzfeld wird lauter..."

    "Den Ball nach vorn und ein Gebet hinterher."

    "Brehme deckt halt den Raum."

    "Wenn Sie dieses Spiel atemberaubend finden, haben Sie es an den Bronchien."

    "Ich will nicht parteiisch sein. Aber lauft, meine kleinen schwarzen Freunde, lauft."

    "Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt"

    "Auch ohne Matthias Sammer hat die deutsche Mannschaft bewiesen, daß sie in der Lage ist, ihn zu ersetzen."

    "Die Spieler von Ghana erkennen Sie an den gelben Stutzen."
    (beim Länderspiel Deutschland-Ghana)

    "Und dieser öffnende Paß brachte wieder 57 cm Raumgewinn!"

    "Wenn die Hamburger jetzt in der Abwehr gut stehen und kein Tor mehr zulassen, werden sie auf jeden Fall nicht mehr verlieren."
    (beim Stande von 1:0 für den HSV)

    "Das Gute ist, dass Effenberg gegangen ist. Das Schlechte ist, dass er nicht mehr da ist." (über den Weggang von Stefan Effenberg vom FC Bayern, da noch kein anderer Spieler in seine Rolle reinwachsen konnte)

    "Vielleicht findet sich im Anschluss eine nette Rot-Kreuz-Schwester!"
    (beim UEFA-Cup-Spiel Schalke-Valencia über Youri Mulders Aussage, dass er sein Blut für das Erreichen des Halbfinales hergeben würde.)

    "Den Portugiesen muß man mit vorgehaltener Waffe zum Schuß zwingen!"
    (beim Champions-League-Spiel Dortmund-Parma über Sensinis zaghafte Spielweise)


    Reimann, Willi

    "Einige müssen ihre Bauchmuskeln trainieren, obwohl sie nicht mal wissen, was das ist. Wenn wir die trainieren, kommen sie am nächsten Tag an und meinen, sie haben was mit dem Blinddarm."

    "Ich dachte, es geht um Profifußball und nicht um Schöner Wohnen."
    (Wolfsburgs Trainer zum geplatzten Wechsel von Valdas Ivanauskas vom HSV zum VfL mit der Begründung, Ivanauskas Frau könne nicht in Wolfsburg leben.)


    Reinhardt, Dominik

    "Es ist unglaublich, was Toni und Ribery drauf haben. Das von außen zu sehen, macht großen Spaß - auf dem Platz nicht."
    (Nürnbergs Verteidiger nach dem 0:3 in München)


    Reitmaier, Claus

    "Was man nicht sieht, kann man nicht halten."


    Rehagel, Otto

    "Wenn ich heute fünf Talente einbaue und mehrere Spiele hintereinander verliere, dann lassen die Leute an den Blumen, die sie mir zuwerfen, plötzlich die Töpfe dran."

    "Geld schießt keine Tore."

    "Die Entscheidungen, die ich treffe, sind immer richtig."

    "Halten Sie Ihre Klappe und spielen Sie Fußball, Herr Basler!"

    "In diesem Geschäft gibt es nur eine Wahrheit: Der Ball muß ins Tor."

    "Mit 50 bist Du als Fußballtrainer reif für die Klapsmühle. Wenn Du genug Geld verdient hast, kannst Du wenigstens erster Klasse liegen."

    "Das Rennen wird ganz klar der FC Bayern München machen. Er hat den besten Wagen in der Formel 1 konstruiert."

    "Leichte Bälle zu halten ist einfach. Schwierige Bälle zu halten, ist immer schwierig."

    "Jeder kann sagen, was ich will."

    "Ich bin Optimist, ich erhänge mich erst, wenn alle Stricke reißen."

    "Mal verliert man, und mal gewinnen die anderen."

    "Wer erster ist, hat immer recht. Ich habe also recht. Und wenn ich fünfter bin, können Sie wieder mit mir reden."

    "Der Mill verarscht uns schon seit Jahren."
    (nachdem dieser schon wieder gegen Werder getroffen hatte)

    "Hätte Moldovan das Tor getroffen, wäre er sowieso drin gewesen."


    Rehmer, Marco

    "Wir sind hierher gefahren und haben gesagt: Okay, wenn wir verlieren, fahren wir wieder nach Hause."


    Rethy, Bela

    "Der Oberarm gehört zur Hand."

    "Portugal spielt heute mit sechs Ausländern."

    "Das da vorn, was aussieht wie eine Klobürste, ist Valderrama."

    "Da brauch man nur mal kräftig Ausatmen, und das kann der Huth ja ziemlich gut, und schon fällt er hin."
    (Zur Schwalbe von Robinho)

    "Valeri Lobanowski hat sich bewegt! Wir schreiben die 14. Spielminute!"
    (über Lobanowski, der immer wie versteinert auf der Trainerbank saß)

    "Ziege ist da umgeknickt. Scheint sich um eine Schulterverletzung zu handeln."

    "Nowotny - für mich einer von vier, die gesetzt sind. Außer ihm noch Kahn, Bierhoff, Kirsten und Matthäus."

    "Jetzt kommt einer, der in der Lage ist, im 1-gegen-1 Überzahl zu schaffen."

    "Pinto fordert den Ball, aber Soldo entschließt sich zu einem Fehlpass."

    "18, 19 Meter! Das ist eine Häßler-Meile!"
    (über Entfernung zum Tor vom Freistoß-Punkt bei dem UEFA-Cup-Spiel KSC - FC Metz)


    Ribbeck, Erich

    "Siege sind besser als Unentschieden, und Unentschieden sind besser als Niederlagen."

    "Konzepte sind Kokolores"

    "Die Anspannung wächst, aber das ist gut so. Denn wenn man mit über 50 Jahren morgens aufwacht und nichts tut weh, dann ist man tot."

    "Ich habe massiv Ottmar Hitzfeld bedroht, und Uli Hoeneß steht sowieso auf Seiten des DFB."
    (im "Aktuellen Sportstudio" auf die Frage, wie er es geschafft habe, daß die Bayern ihre Nationalspieler schonten.)

    "Das Verhältnis ist nicht zerrüttet. Zerrüttet kann nur eine Ehe sein."
    (zu Mario Basler)

    "Derwall lebt noch, also kann sein Herz gar nicht stillgestanden haben."
    (zu einem Welt-Interview, in dem Ex-Bundestrainer Jupp Derwall mit negativen Aussagen über das fußballerische Können von Nationaltorhüter Oliver Kahn zitiert wurde)

    "Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine objektiven einfließen lassen."

    "Dies kann ein Nachteil oder ein Vorteil sein, sowohl für uns als auch für die gegnerische Mannschaft."
    (über die aufgeladene Atmosphäre vor dem Länderspiel in der Türkei)

    "Bei uns wird auf dem Platz zu wenig gesprochen. Das könnte an der Kommunikation liegen."

    "Die beiden haben nicht mehr gezeigt, als man von ihnen gesehen hat."

    "Wenn ein Tor fällt, können noch mehr fallen. Aber es muss erst mal eins fallen."

    "Es gibt Trainer, die machen alles richtig und haben nie Erfolg.Und dann gibt es Trainer, die machen alles falsch und werden zweimal Deutscher Meister."


    Rieck, Jens-Jörg

    "Und der Grieche schießt flach aufs Tor, aber der Ball geht drüber."
    (beim Spiel Kaiserslautern-Dortmund über Dimitrios Grammozis)


    Ristic, Aleksander

    "Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich."

    Als Schalke-Trainer schiebt er auf einer Pressekonferenz einen Becher Müller-Milch zu Dragoslav Stepanovic:
    "Musst Du trinken, wirst Du Meister."
    (Müller-Milch war damals Sponsor der Schalker)

    "Ich habe zu meiner Mannschaft gesagt: Stürmen. Sie haben wohl Türmen verstanden."

    "Bei manchen Spielern fehlt etwas, deshalb spielen sie auch bei mir und nicht in Barcelona."


    Robson, Bobby

    "Die ersten 90 Minuten sind die schwersten."


    Robson, Bryan

    "Würden wir jede Woche so spielen, wären unsere Leistungen nicht so schwankend."


    Röber, Jürgen

    "Wir sind der Sympathieträger der Stadt. Wir geben sympathisch die Punkte her."


    Rogler, Richard

    "Bei der Fußball-WM habe ich mir Österreich gegen Kamerun angeschaut. Warum? Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur, wilde Riten - und auf der anderen Seite Kamerun!"


    Romario

    "Gute Stürmer können nur Tore schießen, wenn sie am Abend vor dem Spiel guten Sex hatten. Dafür war ich das beste Beispiel."
    (über das Geheimnis für seiner Treffsicherheit)

    "Das ist der größte Unsinn. Die Spieler denken nur an das eine, aber im Doppelzimmer liegt anstelle einer schönen Senorita nur ein Mitspieler. Die Trainer sollten da umdenken." (Absage ans Trainingslager vor Spielen)


    Rommel, Manfred

    "Die Stadt wird alles für den VfB Stuttgart tun. Vorausgesetzt, es kostet kein Geld."

    "Einer Gesellschaft, die man damit unterhalten kann, dass zwei Menschen einen Ball hin- und herschlagen, ist alles zuzutrauen."


    Rosicky, Tomas

    "Fredi heute drei Tore geschissen."


    Rost, Timo

    "Wir dürfen den Kopf jetzt nicht stecken lassen."
    (Der Kapitän von Energie Cottbus nach der 2:3-Niederlage in Rostock)


    Roth, Claudia

    "Erst die vier Jungs von den Beatles gegen die muffigen 50er Jahre und jetzt die elf Jungs gegen Berlusconis Sportverein. Wir haben es immer schon gewusst: Die Zukunft kommt aus Liverpool, und kämpfen lohnt sich!"
    (Die Grünen-Politikerin zum Liverpool-Sieg in der Champions League)

    "Ich finde kaum etwas so spannend wie Fußball außer vielleicht Grünen-Parteitage."
    (Die Grünen-Vorsitzende in der Netzeitung)


    Roth, Michael A.

    "Eigentlich würde ich nächste Woche lieber gegen Berlin spielen als gegen Köln."
    (Der Präsident vom 1. FC Nürnberg nach der 2:4-Niederlage von Hertha BSC gegen den 1. FC Köln, dem nächsten Gegner der Franken)


    Royl, Joe

    "Wenn der rein wäre, wäre es Tor gewesen."


    Rubenbauer, Gerd

    "Jetzt wechselt Jamaika den Torhüter aus!"
    (als ein FIFA-Beauftragte eine Tafel mit 1 Minute Nachspielzeit hochhielt)

    "Diese "Ruuudi-Ruuudi"-Rufe hat es vorher nur für Uwe Seeler gegeben."

    "Einen so harten Ellenbogen hat der in ganz Kolumbien noch nicht erlebt. Aber genaugenommen war es das Knie"

    "Wenn Wiltord über links kommt, hat er nur ein rechtes Bein"

    "Frings trifft alles, den Ball, den Gegner und den Rasen."

    "Die Mannschaft hat ihren Libero aufgelöst - jetzt hat sie einen Mann mehr auf dem
    Platz."

    "Wenn nichts mehr hilft, dann Eilts."

    "Einen Brasilianer in eine Hintermannschaft zu integrieren, ist ungefähr so, als würde
    man einen Roulettespieler bei einer Bank beschäftigen."

    "Wenn der Kaiser die Unterlippe vor die Oberlippe schiebt, dann ist Gefahr im Verzug."

    "Sie hämmern weiter sehr geschickt an die Abwehrmauer - aber wer setzt den Bohrer an?"

    "Unser Bildregisseur heißt Manfred Stracker, aber er mag es mir verzeihen: der eigentliche Regisseur heißt Hitchcock."

    "Die Achillesferse von Bobic ist die rechte Schulter."

    "Kohler und Quinn! Könnte sein, daß sie nach Abpfiff noch 'ne Freistilrunde absolvieren!"
    (über Jürgen Kohler und seinen Gegenspieler Quinn beim WM-Qualifikations-Spiel Nord-Irland gegen Deutschland)

    "....noch bleibt alles im Rembrandt'schen Halbdunkel!"
    (über den teilweisen Fluchtlichtausfall im Stadion von Valenica während des UEFA-Cup Spiels gegen Bayern München)


    Rüßmann, Rolf

    "Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt."

    "Die Leistung von Kastenmeier in den letzten Spielen macht mich nicht traurig , daß er uns beim nächsten Mal fehlt."
    (im Sat1-Interview über den mit Rot versehenen Bernd Kastenmeier)

    "Direktoren sitzen im Zimmer, dirigieren andere und sind selbst nicht aktiv."
    (auf die Frage, warum er sich Manager und nicht Sportdirektor nenne)


    Rufer, Sascha

    "Zum Glück gibt es noch solche vorgezogenen Finalspiele, die versprechen was sie halten."
    (zum Spiel ManU-Real)

    "Bei diesem Spiel erkennt man den Unterschied zwischen guten und schlechten Herzschrittmachern."

    "Stancovic hat die Zukunft noch vor sich."


    Rufus, Richard

    "Es sah so aus, als ob der Schiedsrichter eine neue gelbe Karte hatte und sehen wollte, ob sie funktioniert."


    Rummenigge, Karl-Heinz

    "Wenn einer plötzlich glaubt, er sei Schewtschenko, dann muss er auch so spielen wie Schewtschenko"
    (fordert der Vorstandschef von Bayern-Stürmer Claudio Pizarro, der öffentlich mit Angeboten von europäischen Spitzenvereinen kokettiert hatte.)

    "Hin und wieder muss man nicht nur kleinere Brötchen backen, sondern auch kleinere Brötchen essen."
    (nach dem 0:0 in Wolfsburg)

    "Der Gesichtsverlust beschränkt sich auf die ersten zwei Tore. Schießt er die, liegen sich alle wieder in den Armen."
    (in der "Welt am Sonntag" über mögliche Vorbehalte der Fans gegenüber Michael Ballack, wenn dieser doch beim deutschen Fußball-Rekordmeister bleiben sollte)

    "Viele können nicht unterscheiden zwischen Viererkette und Fahrradkette."

    "Eine gefährliche Parabole aufs Tor."

    "Das war nicht ganz unrisikovoll."

    "Riedle muß man nur füttern. Dann kommt irgendetwas dabei raus."

    "Skibbe wäre ein guter Co-Trainer."
    (über den Trainer vom BVB)


    Rush, Ian

    "Es war, als würde ich im Ausland spielen."
    (über seine Zeit bei Juventus Turin)


    Rutemöller, Erich

    "Da hab' ich zu ihm gesagt: Ottze mach' et!"
    (zu Frank Ordennewitz.)


    S


    Sagnol, Willy

    "Zwanzigmal 1:0 sind auch zwanzigmal drei Punkte."


    Sahin, Nuri

    "Die Deutschen hatten ja auch einen Fitness-Test, deshalb waren sie nicht fit."
    (Der türkische Länderspiel-Debütant von Borussia Dortmund nach dem 2:1-Sieg gegen Deutschland.)


    Sammer, Matthias

    "Das nächste Spiel ist immer das nächste"

    "Wenn ich am Ende vorn stehe, können mich die Leute Arschloch nennen. Das ist mir egal." (über seinen Spitznamen Motzki)

    "Die Bremer lassen sich hier feiern, als wären sie Deutscher Meister geworden, dabei haben die sich hier einen Scheiß zusammen gespielt..." (nach einem 0:4 in Bremen)

    ";Ich habe nichts gegen Elfmeterschießen, solange ich nicht antreten muß. Ich kann mich nämlich nicht entscheiden, ich mag beide Ecken."

    "Das ist ärgerlich, aber kein Beinbruch."
    (über den Ausfall von Nationalspieler Philipp Lahm, der sich einen Bruch im rechten Fuß zugezogen hatte)

    "Die Engländer können wohl nicht glauben, daß Rothaarige nicht gedopt sind."
    (nach seiner zweiten Dopingkontrolle bei der EM96)


    Santa Cruz, Roque

    "Weißwürste!"
    (im neuen Jahrbuch des Klubs auf die Frage: "Mit den neuen, weißen Bayern-Trikots sehen wir aus wie ...")


    Saric, Vlado

    "Ich fair foul gespielt. Ich nicht getreten."


    Sartre, Jean-Paul

    "Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft."


    Schaaf, Thomas

    "Wir führten 2:0 und wussten nicht warum."
    (zur Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit beim 5:0 gegen Hannover 96)

    "25:0 wär' gut"
    (Thomas Schaaf über seine heimlichen Wünsche gegen den FC Basel.)

    "Eigentlich war ich nach einer Minute ganz froh. Da war das Thema abgehakt."
    (nach dem 4:2 gegen Mainz 05 zum frühen 1:0 des von Werder an Mainz ausgeliehenen Stürmers Mohamed Zidan)

    "Da müssen wir uns um 1000 Grad drehen."
    (über die Chancen Werders, den UEFA-Cup noch zu erreichen)

    "Von 30 Millionen Mark für Einkäufe in der Winterpause wie bei Bayer kann ich nur träumen. Und wenn, dann wache ich Schweiß-gebadet auf."


    Schachner, Schoko

    "Ich blickte kurz auf und banante den Ball zur Mitte."

    "Ich will, dass sie frech sind, schmutzig. So wie der Podolski."
    (Als Trainer des Fußball-Zweitligisten TSV 1860 München, über seine Spieler)


    Schäfer, Winnie

    "Die sprechen Englisch. Zum Teil alle."
    (als Nationaltrainer Kameruns über seine Spieler)

    "Es können ja nicht alle zu 100 Prozent auf den Trainer fliegen."
    (zu den "Schäfer raus"-Rufen)


    Schäuble, Wolfgang

    "Immer wenn ich Innenminister war, ist Deutschland Weltmeister geworden - wir haben den Titel also praktisch schon reserviert."
    (der 1990 beim bislang letzten WM-Triumph der deutschen Fußball-Nationalelf für den Sport zuständiger Minister war)

    "Der beste Integrationsgipfel war die Fußball-Weltmeisterschaft."
    (Der Bundesinnenminister über den Integrationsgipfel der Bundesregierung an diesem Freitag in Berlin.)


    Scherz, Matthias

    "Irgendwann hat man's nicht mehr verdient."
    (Kölns Angreifer nach dem 1:1 gegen Frankfurt zum wahrscheinlich nicht mehr zu verhindernden FC-Abstieg)


    Schily, Otto

    "Wer bei ebay etwas ersteigert, ersteigert nichts. Er kann sich das Ticket in einem Rahmen an die Wand hängen und den Fernseher anmachen."
    (Der Ex-Bundesinnenminister zum Handel mit Tickets für die Fusball-Weltmeisterschaft)

    "Leider gibt's noch kein Gesetz, das solche Spiele verbietet."
    (Der Innenminister nach dem 0:3 Deutschlands gegen Portugal)


    Schjönberg, Michael

    "Das liegt daran, dass der Gegener so viele Tore geschossen hat."
    (auf die Frage, warum der FCK die schlechteste Abwehr der Rückrunde habe)


    Schlaudraff, Jan

    "Bei der Filmpremiere über den Roten Teppich zu laufen, war schlimmer als heute auf dem Platz."
    (Der Debütant erzählt über seine Nervosität beim ersten Länderspiel-Einsatz im Vergleich zur Film-Premiere)


    Schmadtke, Jörg

    "Wir haben uns in der Kabine kurz zur Beratung zurückgezogen. Und dann beschlossen, zum nächsten Bundesligaspiel doch wieder anzutreten."
    (Aachens Sportdirektor nach dem 0:3 in Leverkusen)


    Schmicklerin, Wilfried

    "Wer erlebt hat, wie verbissen die Zuschauer einem Schlafzimmerschrank auf zwei Beinen zugejubelt haben – Huth, Huth, Huth! –, der bekommt eine Ahnung, wie verzweifelt diese Menschen sein müssen!"


    Schmider, Roland

    "Für uns war die Trainerfrage nie eine Trainerfrage."


    Schmidt, Harald

    "Golden Goal ist scheiße. Man weiß nie, ob man sich noch ein Bier holen soll."

    "Jürgen Klinsmann ist inzwischen 694 Minuten ohne Tor. Das hat vor ihm, glaube ich, nur Sepp Maier geschafft."

    "Klausjürgen Wussow ist so pleite – er wurde heute Ehrenmitglied bei Borussia Dortmund"

    "Gerhard Mayer-Vorfelder sagt, wenn ihr mich loswerden wollt, müßt ihr mich erschießen. Man nennt ihn schon die Else Kling des DFB!"


    Schmidt, Horst R.

    "Es gibt kein besseres System. Es muss nur verstanden werden wollen. Vielleicht müssen wir alle noch lernen, uns an die gewaltigen Dimensionen einer Fußball-Weltmeisterschaft zu gewöhnen."
    (Der WM-OK-Vizepräsident zur Begründung der umstrittenen Praxis beim WM-Ticketverkauf mit Vorleistungen durch die Käufer)


    Schneider, Bernd

    "Eine Unverschämtheit. Jeder weiß, dass ich so was nie tun würde. Aber es war ja schon nach elf Uhr morgens - da wird der Lattek wieder genug getrunken haben. Vielleicht hat er in der Werbepause dann noch zwei Kurze getrunken, damit er in Fahrt kommt."
    (zur Behauptung von Udo Lattek, Schneider könnte den Platzverweis sieben Minute nach seiner Einwechslung beim 1:4 in Hamburg provoziert haben, um Bayer im Abstiegskampf nicht mehr helfen zu müssen)


    Schneider, Werner

    "Zu spielen noch eine halbe Stunde, sogar noch etwas drüber, also noch 15 Minuten."


    Scholl, Mehmet

    "Ich hatte noch nie Streit mit meiner Frau - bis auf das eine Mal, als sie aufs Hochzeitsfoto wollte."

    "Ich weiß nicht ob es Pech ist, wenn man dreimal auf der Linie den Spieler auf der Flucht erschießt." (zu den vergebenen Großchancen seines Kollegen Karsten Jancker)

    "Es ist mir völlig egal, was es wird. Hauptsache, er ist gesund."

    "Hängt die Grünen, solange es noch Bäume gibt." (in einem Fragebogen zu seinem -nicht ganz ernstgemeinten- Lebensmotto)

    "Ich kann nicht sagen, dass ich es nicht gesagt habe, weil ich es gesagt habe."

    "Die Brisanz dieses Spieles hat man daran erkannt, daß sich Franz Beckenbauer über unsere Tore gefreut hat."
    (nach einem der Derby der Bayern gegen die Löwen)

    "Prinzession Fergie möchte an einem Kamelrennen teilnehmen. Nicht entschieden ist, wer sie reitet. - Das ist Harald Schmidt, das sind Meilensteine guten Humors."

    "Ich fliege irgendwo in den Süden - vielleicht nach Kanada oder so."

    "Die schönsten Tore sind diejenigen, bei denen der Ball schön flach oben rein geht."

    "Ich habe, sobald ich geküsst habe, Antibiotikum genommen."
    (Auf die Frage… was wollte Ismael eigentlich von Scholl?)

    "Ich werde nie Golf spielen. Erstens ist das für mich kein Sport, und zweitens habe ich noch regelmäßig Sex."

    "Wie war noch die zweite Frage? Das ist nicht so einfach, ich bin schließlich Fußballer ..."

    "Lieber ewiges Talent als gar kein Talent."

    "Eng."
    (auf die Frage, wie es war, als Bundeskanzler Kohl nach dem EM-Sieg 1996 in die Kabine kam)

    "Worüber ich mir die ganze vergangene Zeit Gedanken gemacht habe? Meine Frisur, die ist nämlich scheiße..."

    "Kameradschaft ist, wenn der Kamerad schafft."

    "Meine Unbekümmertheit wandelte sich in kontrollierte Spontaneität."

    "Dass der Rasen im Waldstadion kürzer gemäht wird, damit ich meinen Freund Horst Heldt besser sehe."
    (auf die Frage, was er sich für das neue Jahr wünscht)

    "Mein Sohn ist wegen dem Rennen hier, ich nur wegen den Boxenludern."
    (auf die Frage, warum er beim Großen Preis in Hockenheim sei)

    "25 Jahre alt und schon keine Ziele mehr."
    (nach dem gewonnen EM-Finale 1996)

    "Vor Krieg und Oliver Kahn."
    (auf die Frage, vor was er Angst habe)

    "Mein Körper besteht aus 68 Kilogramm stahlharter Erotik."

    "Mich nerven Trainingslager. Weil ich am liebsten bei meiner Frau bin. Doch inzwischen bin ich genauso oft mit Helmer auf der Bude - aber immer mit dem Hintern zur Wand."
    (über Trainingslager)

    "Spielerfrau."
    (auf die Frage nach seinem Lieblingsberuf)

    "Meine Besonderheit ist, dass ich das Gleiche wie alle anderen Männer auch tue mit Frauen, nur 20 Minuten kürzer."

    "Gesundheit!"
    (auf die Frage, was er denn zum rumänischen Mittelfeldstar Hagi sagen werde)


    Schröder, Bernd

    "Das hätten Sie wohl nicht gedacht, dass Sie nach so kurzer Amtszeit schon im Regen stehen."
    (Der Trainer vom Frauen-Pokalgewinner 1. FFC Turbine Potsdam zu Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der verregneten Siegerehrung)


    Schulte, Helmut

    "Das größte Problem beim Fußball sind die Spieler. Wenn wir die abschaffen könnten, wäre alles gut."

    "Wer hinten steht hat das Pech der Glücklosen."
    (Der Manager des FC St. Pauli zur 1:2 Niederlage gegen Werder Bremen)


    Schumacher, Toni

    "Seither bemühe ich mich, bei jeder leichten Berührung, bei jedem Zusammenstoß, bei jedem Foul im Gegner zuerst den Menschen zu sehen."
    (in bezug auf das Foul an Battiston)

    "Dann zahl' ich ihm seine Jacketkronen."
    (in bezug auf das Foul an Battiston)

    "Ich bin Angestellter des 1. FC Köln und würde auch trainieren, wenn der Trainer Willy Millowitsch hiesse."

    "Ich habe das Gefühl, England ist nicht mehr das Mutterland des Fußballs, eher das Großmutterland."


    Schuster, Bernd

    "Höchststrafe für jeden Mitspieler."
    (über seinen Stürmer Holger Gaißmayer)


    Schwarz, Danny

    "In den entscheidenden Momenten hat uns einfach das Pech gefehlt!"


    Schwarze, Klaus

    "Saarbrücken bezwang Freiburg mit 1:1"


    Schweinsteiger, Bastian

    "Es kommt darauf an, ob die Zuschauer wieder schreien. Wenn nicht - dann schießt der Ballack."
    (auf die Frage, ob er auch im WM-Finale den Ball bei einem Elfmeter an Lukas Podolski abgeben würde, wenn es die Zuschauer wie in Freiburg fordern)

    "Ich war total froh, dass ich wieder Menschen im Stadion gesehen habe."
    (zur Euphorie in Freiburg, nachdem die Mannschaft zuletzt nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert und gespielt hatte)

    "Weißwürste!"
    (im neuen Jahrbuch des Klubs auf die Frage: "Mit den neuen, weißen Bayern-Trikots sehen wir aus wie ...")

    "Ich hab es ungefähr nicht ganz genau gesehen."
    (Eine klare Aussage des Nationalspielers zur Tätlichkeit seines Kumpel Lukas Podolski im Spiel gegen Georgien)


    Schwinkendorf, Jörn

    "Bevor der Elber den Ball reinmacht, mach ich ihn lieber selber rein."
    (zu seinem Eigentor beim Spiel Freiburg gegen Bayern.)


    Seeger, Robert

    "Savic spielte schon bei Rijeka und in Spanien - bei Sporting Lissabon."

    "Nein, tut's uns das nicht auch noch an."
    (Der ORF-Kommentator, als beim 0:9 Debakel der Österreicher in Spanien eine Nachspielzeit von 4 Minuten angezeigt wird)


    Seeler, Uwe

    "Der große Favorit ist für mich Brasilien, der Geheimfavorit Italien - und Weltmeister wird Deutschland."
    (Der Ehrenspielführer auf die Frage, wer Fußball-Weltmeister wird.)

    "Diese Einstellung, immer die Schlappohren hängen zu lassen, muß aufhören."

    "Ich entscheide die grossen Dinge und meine Frau die kleinen. Welche Dinge gross oder klein sind, bestimmt meine Frau."

    "Das Geheimnis des Fußballs ist ja der Ball."

    "Wir stehen mit dem Rücken nicht mehr an der Wand, sondern in der Wand."


    Sforza, Ciriaco

    "Wir nehmen den Punkt und halten die Schnauze"
    (über das glückliche 1:1 gegen 1860)


    Shankley, Bill

    "Manche Leute halten Fußball für eine Sache von Leben und Tod. Ich bin von dieser Einstellung sehr enttäuscht. Ich kann Ihnen versichern, es ist sehr viel wichtiger als das!"


    Sidka, Wolfgang

    "Wir wohnen in 5-Sterne-Hotels und die Mannschaft läuft durch die Hotelhalle wie ein Kegelclub am Ballermann 6."
    (auf die Frage, warum er seiner Mannschaft eine Anzugspflicht verordnete)


    Siegenthaler, Urs

    "Dass ich Schweizer bin, ist mir bei meiner Arbeit sehr
    behilflich. Wenn ich nach Argentinien komme, und sage, ich bin vom Deutschen Fußball-Bund, dann sind alle Türen für mich verschlossen. Dann laufe ich einmal um das Gebäude, und sage: Ich bin Schweizer. Dann heißt es 'Komm rein, ihr könnt eh kein Fußball spielen." (Der Chef-Scout des Deutschen Fußball-Bundes, über seine Arbeit)


    Sillett, John

    "Es gibt 0:0 und 0:0 - und dies war ein 0:0."


    Skela, Ervin

    "Wir hatten uns fest vorgenommen, kein Tor zu schießen."
    (vom 1. FC Kaiserslautern nach dem 0:0 bei Arminia Bielefeld)


    Skibbe, Michael

    "Wir haben vom ersten bis zum letzten Spieltag eine komplett unterdurchschnittliche, schlechte Hinrunde gespielt."
    (Leverkusens Trainer über den bisherigen Saisonverlauf)

    "Ich denke, der Rhythmus war zu schnell heute."
    (Bayer Leverkusens Coach nach dem 1:1 gegen Werder Bremen)


    Slomka, Mirko

    "Wenn die Spanier das Ergebnis lesen, glauben sie an einen Druckfehler."
    (nach dem 7:4 gegen Leverkusen mit Blick auf das Uefa-Cup-Spiel gegen Espanyol Barcelona)

    "Wenn ich einen Nagel in die Wand haue, um ein Bild aufzuhängen, dann aber merke, dass es nicht passt, dann kann ich den Nagel wieder rausziehen, aber das Loch bleibt."
    (Schalkes Trainer in der ARD auf eine Kritik von Präsident Josef Schnusenberg)


    Smith, Walter

    "Er ist der Kapitän der Rangers und das ist einer der Gründe, warum er Kapitän ist."


    Smolarek, Ebi

    "Wetten tun in Deutschland nur die Schiedsrichter."
    (Polens Nationalstürmer auf die Frage, ob er mit seinen Dortmunder Teamkollegen auf einen Sieg gegen Deutschland gewettet habe)


    Spanring, Martin

    "Ohne meinen Kopf würde ich Verbandsliga spielen."


    Sprink, Meinolf

    "Wenn Franz Beckenbauer heute sagt, morgen ist Freitag, dann ist in Deutschland morgen Freitag."
    (Der Sportbeauftragte der Bayer AG über den Fußball-Kaiser)


    Stanislawski, Holger

    "Ich will die beste Elf, nicht die besten elf."


    Staunton, Steve

    "Ich spreche kein Spanisch."
    (Das war die Reaktion von Irlands Trainer, der beim 0:1 gegen Deutschland von Schiedsrichter Luis Medina Cantalejo wegen Reklamierens auf die Tribüne geschickt wurde, auf die Frage, was er zu dem Spanier gesagt habe.)


    Steg, Thomas

    "Ich kann Ihnen auch nicht sagen, ob Michael Ballack spielen wird oder nicht."
    (Der stellvertretende Regierungssprecher am Freitag vor Journalisten in Berlin.)


    Steinbrecher, Michael

    "Die erste Halbzeit zerfällt in zwei Hälften: die erste Hälfte dominierten die Rumänen
    und die zweite Hälfte die Rumänen."


    Steiner, Paul

    "Nein, die spielen immer mittwochs, da habe ich keine Zeit."
    (auf die Frage, ob die Nationalmannschaft für ihn ein Thema sei)


    Stepanovic, Dragoslav

    "Was der Rudi Bommer heute mit seinen 800 Jahren geleistet hat, war schon phänomenal."

    "Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag..."
    (auf die Frage eines Reporters, was die kommende Woche bringe)

    "Lebbe geht weider"

    "Erste Pass, gleich Scheiße!"
    (beim ersten Training nach seinem Comeback in Frankfurt)

    "Ich glaube, er ist DIN A4."
    (auf die Frage, wie sein neuer Vertrag in Frankfurt aussehe)


    Stevens, Huub

    "Ich werde erstmals seit fünf Wochen wieder zur Familie nach Eindhoven fahren. Am Sonntag werde ich dann im Fernsehen zuerst die Formel 1 schauen, und dann deutschen und holländischen Fußball. Ich hoffe, sie freuen sich trotzdem, dass ich mal wieder da bin. Zumindest bei einem weiß ich es sicher: Bei meinem Hund."
    (Der Trainer vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV nach dem 1:0-Erfolg bei Arminia Bielefeld)


    Stielike, Uli

    "Mal ist die Suppe dick, mal ist sie dünn... nur wenn nichts Flüssiges drin ist, gibt es einen ätzenden Geruch."

    "Fußball war schon immer ein Dschungel, in dem man mit Affen herumturnen muß".


    Stocker, Achim

    "Ich werde immer älter, immer dümmer und damit immer geeigneter für den Staatsdienst."
    (der Präsident des SC Freiburg ist auch Oberfinanzdirektor)


    Streit, Albert

    "Er soll mir mal die Lottozahlen vom Mittwoch sagen, vielleicht werde ich dann gewinnen."
    (Frankfurts Mittelfeldspieler über Torwart Markus Pröll, der beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg bereits seinen zweiten Elfmeter in dieser Saison hielt.)


    Strombach, Ulrich

    "In einem sind wir schon besser als die Fußballer bei ihrer WM:
    Wir haben ein viel, viel schöneres Maskottchen."
    (Der Präsident des Deutschen Handballbundes, zum Vergleich der Handball-WM mit der Fußball-WM. Das Maskottchen ist ein Hörnchen namens Hanniball.


    Strunz, Thomas

    "Es ist ein Sehnenabriß am Schambeinknochen. Hört sich lustig an - ist aber trotzdem beim Fußball passiert."


    Subotic, Neven

    "Auf der Playstation"
    (Auf die Frage, wann er das letzte mal so ein einseitiges Spiel gesehen hat, nach dem 5:0 gegen Köln.)


    Szymaniak, Horst

    "Ein Drittel? Nee, ich will mindestens ein Viertel."


    T


    Täuber, Klaus

    "Heute knall ich mir die Birne voll, bis mir das Bier zu den Ohren rausläuft!"


    Tarnat, Michael

    "Ich will an meinem rechten Fuß feilen."


    Tellier, Francis

    "Die Deutschen wollen viele Promis, aber wer außerhalb des Gastgeberlandes kennt schon die Freundin von Oliver Kahn? Die wird mir nie ins Weltbild kommen."
    (vom Host Broadcast Service zur Kritik am WM-Bildmaterial mit ungewohnt häufigen Einstellungen in der Totalen)


    Thielen, Karl-Heinz

    "Erstes Ziel ist es, die größten Flaschen zu verkaufen. Gibt es noch Pfand dafür, super. Gibt es nichts, auch gut."


    Thomas, Carmen

    "Schalke 05."


    Thomforde, Klaus

    "In der ersten Liga die Bälle zu halten find ich total geil. Da geht mir voll einer ab!"


    Thon, Olaf

    "Wir spielen hinten Mann gegen Mann , und ich spiel gegen den Mann."

    "Ich habe ihn nur leicht retouchiert."

    "Ich sehe einen positiven Trend: Tiefer kann es nicht mehr gehen."

    "Wenn ihr so weiterspielt, werdet ihr am Ende Meister."
    (nach der 0:3-Niederlage von Schalke 04 am 1. Spieltag der Saison 98/99 gegen den späteren Absteiger Borussia Mönchengladbach zu deren Trainer Friedel Rausch)

    "Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir auch nicht zu!"

    "Man soll auch die anderen Mannschaften nicht unter dem Teppich kehren lassen."

    "Man darf das Spiel doch nicht so schlecht reden wie es wirklich war."


    Thurk, Michael

    "Ich hätte diese Belastung gern weiter gehabt."
    (Der Mainzer zur ungewohnten Doppelbelastung von UEFA-Cup und Bundesliga)

    "Das hat er nur gesagt, weil es das Spiel war, an das er sich am besten erinnern konnte." (zum Lob seines Managers)

    "Wir werden spontan eine Kneipe plündern, alles wegsaufen und dann in die nächste ziehen."
    (nach dem vorzeitig gesicherten Klassenverbleib)


    Thurnheer, Beni

    "Das irische Publikum wird von seinen Fans ausgebuht."


    Todd, Colin

    "Ich suche regelmäßig neue Spieler, nur rede ich nie darüber. Zur Zeit suche ich
    einen Stürmer und einen Mittelfeldspieler."


    Töpperwien, Rolf

    "Jetzt! Jetzt betritt Otto Rehhagel deutschen Boden!"
    (bei der Rückkehr von Werder Bremen nach dem Europapokalsieg 1992)

    "Rote Karte! Das war ein rüdes Foul von vorne und von der Seite."

    "Dass Bayern München einmal absteigt!"
    (auf die Frage nach dem größten sportlichen Wunsch)


    Toppmöller, Klaus

    "Erfolg tut nur der haben, der hart arbeiten tut."

    "Heute haben die Schwächeren gegen die Dümmeren gewonnen."


    Toshack, John

    "Am Montag nehme ich mir vor, zur nächsten Partie zehn Spieler auszuwechseln. Am Dienstag sind es sieben oder acht, am Donnerstag noch vier Spieler. Wenn es dann Samstag wird, stelle ich fest, dass ich doch wieder dieselben elf Scheißkerle einsetzen muss wie in der Vorwoche."
    (als Trainer von Real Madrid)


    Trapatoni, Giovanni

    "Ich glaube, ich habe heute zwei Spiele gesehen. Eines in der
    ersten Hälfte, das andere in der zweiten."
    (über das 0:0 beim 1. FC Köln)

    "Ich würde am Samstag am liebsten selbst auflaufen."
    (Trainer des VfB Stuttgart und früher des FC Bayern München, vor dem Aufeinandertreffen der beiden Vereine in der Bundesliga)

    "Bei einer Wertung wie im Boxsport wären wir als Punktsieger hervorgegangen."
    (nach dem 0:0 gegen Bayern München)

    "Guten Tag. Ich schon wieder da."
    (bei seiner Vorstellung als Trainer des VfB Stuttgart)

    "Ich habe fertig"

    "Was ERLAUBEN Struuunz"

    "Alles Flasche leer"

    "Fußball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding."

    "Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner den Ball hat, stellt sich die Frage, warum hat er den Ball."

    "Ich bin der Trainer und nicht Pontius Pilatus."

    "Ein Trainer ist nicht ein Idiot! Ein Trainer sei seh was passieren in Platz. In diese Spiel es waren zwei, drei oder vier Spieler, die waren schwach wie eine Flasche leer!"


    Tremmel, Gerhard

    "Er hat drei Riesenchancen gehabt und keine reingemacht - das ist doch prima."
    (Berlins Torwart über den Ex-Herthaner Marko Rehmer)


    Tuchel, Thomas

    "Helfen würde uns ein schnelles Tor und ein schneller Abpfiff und vielleicht können wir ja den Mannschaftbus vor unserem Tor parken."
    (vor dem Spiel gegen den FC Bayern München)


    Turnher, Beni

    "Der Rasen sieht alt und gebraucht aus, irgendwie erinnert er mich an die Kleider der Kelly Family."

    "Alle reden auf den Schiri ein, aber das ist doch dem McCurry Wurst."
    (über Diskussionen von Spielern mit Schiedsrichter McCurry)


    Tyrall, Tom

    "Nach dem Abpfiff ist das Spiel vorbei."


    U


    Ulreich, Sven
    "Jung oder erfahren, das gibt es im Fußball nicht. Das gibt es nur auf dem Straßenstrich."


    unbekannt + Zeitungen (ohne Autorhinweis)

    "Die Nation, die das Fußballspiel erfunden hat, ist erniedrigt worden von dem Land, das der Welt die Kuckucksuhr gegeben hat."
    (The Daily Mirror nach einem 0:0 zwischen England und der Schweiz)

    "12. Minute: Liebe Freunde von Sport1. Nicht alles wortwörtlich abschreiben ;o)"
    (Im Liveticker von herthabsc.de zur ersten Runde des DFB-Pokals)

    «Público»: "Gott mag vielleicht ein Brasilianer sein. Aber der Teufel vermachte den Deutschen das Geheimnis des Elfmeterschießens."

    «Times»: "Was ist bloß das Geheimnis der Deutschen beim Elfmeterschießen? Vermutlich wissen sie es selbst nicht."

    «El Periódico de Catalunya»: "Gary Lineker hat mehr Recht als ein Heiliger. Am Ende gewinnen immer die Deutschen."

    "Wir sind Europameisterinnen, davon können die deutschen Männer nur träumen"

    "Mit Bierhoffs Einwechslung hat sich nichts geändert. Im Gegenteil"

    "Russische Juden sind mit die besten Stürmer der Welt. Das Originalzitat:
    Rush an' Hughes are some of the best attackers in the world."
    (Eine finnische Zeitung zitiert den walisischen Nationaltrainer)

    "Wir sind Tim Wiese."
    (Spruchband im Bremer Weserstadion)

    "Die unberechenbare Kampfmaschine ist zu einer weichen und phantasielosen Joghurt-Brigade degeneriert."
    (Die holländische Zeitung "De Volkskrant" über die deutsche Fußball-Nationalmannschaft)

    "Wir singen für unsere Farben, unsere Ehre, nicht mehr für euch Fußball-Millionäre."
    (Spruchband von Fans des VfB Stuttgart)

    "Einer für Chelsea. Links Michael Ballack."
    (Unterschrift im Bielefelder Stadion-Magazin "Halb Vier" unter einem Foto eines Zweikampfes des Bielefelders Rüdiger Kauf mit Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack)

    "Zu die Pressetische."
    (Auf Schalke, Hinweisschild im Parkstadion)

    "Rolf Töpperwien kennt jeder. Weniger, weil er wunderbare Fragen stellt, sondern weil er mal eine Puff-Rechnung nicht begleichen wollte, und weil er sich einmal im Rausch selbst angezündet hat. Also deshalb, weil er wie kein Zweiter dem überwiegenden Teil der Fußballfans das Gefühl gibt, einer von ihnen zu sein, ein Fan, dem irgendjemand ein Mikro und einen ZDF-Ausweis gegeben hat, weshalb er jetzt halt manchmal ein bisschen durchdreht."
    (Süddeutsche Zeitung)

    "Der 1. FC Köln setzt ein erstes Ausrufezeichen. Eckball von Lottner, im Strafraum steigt Lottner hoch, doch sein Kopfball-Aufsetzer streicht knapp über die Querlatte."
    (kicker Live-Ticker)

    "Keegan gehört, wie zuvor Glenn Hoddle, einer Generation an, von der viele junge Männer und Frauen zu früh von der Schule abgegangen sind."
    (Der Guardian über Englands neuen Teilzeit-Coach)

    "Klopp kreierte ein Spielsystem, das, dem jeweiligen Spielverlauf angepasst, blitzschnell von 4-4-2 auf 4-4-3 umgestellt werden kann."
    (taz)

    "Für das Heimspiel gegen Schalke stehen nur noch ca. 1500 teilweise sichtbehinderte Stehplatzkarten zur Verfügung."
    (Pressemitteilung des VFB-Stuttgart)

    "Er hatte blonde Haare und trug den sogenannten Rudi-Völler-Schnitt."
    (Aktenzeichen XY ungelöst, Beschreibung eines gesuchten Verbrechers)

    "Das ist Frings, der hat auch mal in Dortmund gespielt. Und da hat er gemacht, was man als richtiger Borusse so macht: Viel verdient, wenig gespelt und natürlich: Kreuzbandriss!"
    (Premiere-Reporter beim Spiel Bremen gegen Dortmund.)

    "Lucio, wenn der antritt, teil sich das Meer, meistens!"
    (Premiere-Reporter beim Spiel Bayern gegen Hannover.)

    "Es riecht nich mehr nach Auswärtsniederlage, nein, es stinkt schon"
    (Reporter von Arena beim3:0 in der ersten Halbzeit beim Spiel Bremen gegen Gladbach.)

    "Es ist überhaupt erstaunlich, dass Wattenscheid a) ins Endspiel und b) ins Finale kommt."
    (DSF-Kommentator beim Hallenturnier in Bremen)

    "Fürchterliches Costa Rica! Sie haben gezeigt, dass sie eine Gurkentruppe sind."
    (Die spanische Zeitung AS zur 0:2-Niederlage des deutschen WM-Auftakgegners gegen eine katalanische Auswahl)

    "Auf Grund von Wartungsarbeiten ist Hannover96.de zur Zeit nicht verfügbar. Vielen Dank für Ihr Verständnis."
    (Hinweis auf der Homepage von Hannover 96 am Tag der Entlassung von Trainer Ewald Lienen)

    "Die Geldstrafe ist weniger, als es Chelseas Boss Abramowitsch kostet, seine drei Yachten voll zu tanken."
    (Die englische Zeitung The Sun über die Rekordgeldstrafe in Höhe von 900.000 Euro gegen den Abramowitsch-Club Chelsea London, Trainer José Mourinho und Arsenal-Verteidiger Ashley Cole)

    "Schon Halzeit in Kaiserslautern, Arminia... äh.. Wolfgang Fritschmann?"
    (Reporter der ARD-Fußballkonferenz beim Hinüberschalten zu der Partie Lautern gegen Bielefeld.)

    "Klaus Augenthaler steht da am Spielfeldrand und wirkt wie ein Wackeldackel, nur dass der Kopf nicht von oben nach unten, sondern von links nach rechts geht."
    (Reporter bei der ARD-Fußballkoferenz beim Spiel Schalke gegen Leverkusen)

    "Jetzt reißen wir der Bundesliga erstmal kräftig den Hintern auf."
    (Nach dem Spiel Eintracht Frankfurt - FC Bayern München in der Saison 1999 / 2000. Das auf dieses Zitat folgende Spiel verlor der FC Bayern München zuhause gegen den VfB Stuttgart mit 0:1)

    "Harald Spörl, der Initiator mit Raum zur Ewigkeit!"
    (Sat1-Reporter beim Spiel HSV-Freiburg)

    "Während in Villariba noch geschrubbt wird, wird Valencia schon von Schalke geputzt."
    (Aufdruck auf einem Schalker T-Shirt)

    "Nach wie vor ist mein Bildschirm schwarz - aber wieso soll's mir besser gehen als den Spielern da unten!"
    (ARD-Reporter beim UEFA-Cup-Spiel Spartak Moskau - Karlsruher SC)

    "Wie ist denn das geschnitten? So 'ne SCHEISSE!"
    (Unbeabsichtigter Kommentar zu dem Filmbeitrag über den Rücktritt von Schiedsrichter Malbranc in täglich ran)

    "Die Anlage liefert 800 Lux - für Experten! Für die Fernsehkameras ist das ganz gut, aber da unten brauchst 'nen Blindenhund!"
    (ZDF-Reporter über die "ambulante" Flutlichtanlage in Bukarest beim UEFA-Cup Spiel Bukaraest-Karlsruhe)

    "Da haben Menschen Reisen gebucht, ohne zu wissen wo's hingeht!"
    (ARD-Reporter über die hektische Aktivität einiger Schalker Fans, als die Teilnahme von S04 am UEFA-Cup bekannt wurde)

    "Unser Fußball ist wie amerikanischer Käse: fade und ohne Bestand."
    (New York Times)

    "Wegen kurzfristiger Absage von Uwe Seeler erniedrigt sich der Eintrittspreis um 50 Pfennige."
    (Plakat beim VfL Jesteburg vor dem Spiel gegen die Alten Herren des Hamburger SV)

    "89. Minute: Der MSV hat den Gipfel des Unvermögens erreicht. Policella stochert aus sieben Metern im Rasen herum, statt den Ball ins Tor zu treten."
    (RP-Online)

    "Stuttgart im Rausch, auf der Galerie und im Gras. Elber schlägt Steilpässe schon per Fallrückzieher, und Bobic trifft, wie er will. Sogar seine Freundin ist schwanger."
    (Berliner Zeitung)

    "Der Karpaten-Maradonna hat beinahe die Klasse eines Marlon Brando."
    (ein niederländischer Fernsehkommentator zu den Schauspielkünsten des rumänischen Rekord-Nationalspielers Gheorghe Hagi)

    "In seinem Bemühen, von Woche zu Woche immer ein wenig schlechter zu spielen, ist Real ein großes Stück vorangekommen."
    (Die spanische Zeitung "El Mundo" im Januar nach Real Madrids 0:2- Niederlage gegen Deportivo La Coruna)

    "England hat der Welt beigebracht, wie man Fußball spielt. Nun ist England die größte Lachnummer des europäischen Fußballs. Israel warf ihnen eine Rettungsleine zu, und sie hängten sich damit auf."
    (Das englische Boulevardblat "The Sun ")


    V


    Valdez, Nelson

    "Wir haben heute schon von Ronaldinho genug bekommen. Dann müssen wir nicht auch noch das Trikot holen."
    (nach der 1:3-Niederlage beim FC Barcelona über den besten Spieler der Spanier)

    "Ich habe keine Lust, später als Eisverkäufer durch Paraguay zu reisen."
    (Der Stürmer der auch aus finanziellen Gründen möglicherweise von Bremen nach Dormund wechselt.)


    van Bommel, Mark

    "Ich hab' meine Schuhe bei mir - und kann trainieren."
    (Das war die kurze aber präzise Auskunft von Bayern Münchens Zugang über den Umfang seines Reise-Gepäcks.)

    "Wenn er etwas falsch macht, setze ich ihn neben Olli Kahn."
    (auf die Frage, ob er die Gefahr sehe, dass der erst 17 Jahre alte Toni Kroos nach seinem starken Debüt beim 5:0 des FC Bayern gegen Energie Cottbus abheben könnte)


    van Buyten, Daniel

    "Ich wollte einfach nicht, dass Stefan Wächter einschläft".
    (Der HSV Abwehrspieler zu seinem Abwehrfehler, der seinen Torwart in Bedrängnis gebracht hatte).

    "Wenn die Jungs ohne mich immer so spielen, bleibe ich immer draußen."
    (Der gesperrte HSV-Kapitän nach dem 2:1-Sieg bei Bayern München)


    van der Vaart, Rafael

    "Beim HSV war ich in drei Wochen häufiger im Wald als in den 22 Jahren zuvor."
    (Der niederländische Nationalspieler über das Konditionstraining beim Hamburger SV)


    van der Vaart, Silvie

    "Es wird ein kleiner Rafael."
    (Die Ehefrau von HSV-Profi Rafael van der Vaart, am Samstag in Hamburg über den im Juni erwarteten Nachwuchs)

    "Vielleicht ist Mehdi etwas zu früh gefallen, aber wenn er nicht gefoult wird, schießt er ihn rein."
    (auf die Frage nach der Berechtigung des von Mehdi Mahdavikia herausgeholten Elfmeters gegen Dortmund)


    van Gaal, Louis

    "Ich bin ein intelligenter Trainer. Ich trainiere mehr fürs Köpfchen als für die Beine. Das ist schwierig für manche Spieler."


    van Hoogdalem, Marco

    "In Kaiserslautern hab´ ich gedacht, es wird ein Roter Teufel, jetzt bin ich froh, daß es kein Frankfurter Würstchen wird!"
    (der seit der Partie beim 1.FC Kaiserslautern darauf wartete, daß seine Frau Danny entbindet, und auch nach dem Spiel bei Eintracht Frankfurt noch nicht Vater geworden ist.)


    van Laak, Heike

    "Wir haben das gewaltige Interesse unterschätzt. Eigentlich laden wir immer zwei Wochen vorher zu einer Pressekonferenz ein. Das funktioniert bei Olivenöl wunderbar, beim Thema WM-Sicherheit offensichtlich nicht."
    (von der Stiftung Warentest, die die Vorstellung ihrer Studie über die bauliche Sicherheit in den WM-Stadien um neun Tage vorgezogen hat)


    van Marwijk, Bert

    "Tinga wird im Stadion sein. Sie müssen aber genau hinschauen, um ihn zu sehen. Er ist nicht so groß."
    (Dortmunds Trainer über den 1,70 m großen brasilianischen Neuzugang, der auf der Tribüne Platz nahm.)


    Veh, Armin

    "Wenn man kein Tor erzielt, kann man nicht unentschieden spielen, wenn der Gegner eins macht, und schon gar nicht gewinnen."

    "Ich sage nicht, dass er es nicht kann, der Ochse - das war positiv gemeint."
    (Der Trainer vom VfB Stuttgart am Donnerstag über Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, der sich wegen seiner Nichtnominierung gegen Armina Bielefeld beschwert hatte.)

    "Wir haben gegen Heilbronn gespielt. Das gleicht sich doch aus."
    (auf die Frage, ob es ein Vorteil sei, dass Werder Bremen unter der Woche gegen Chelsea angetreten sei.)

    "Dann muss man drei Tore schießen."
    (Der Stuttgarter Trainer zu der Frage, wie man einen 2-Tore-Rückstand noch umbiegen könne.)

    "Ich freue mich, dass er jetzt eine Vorbereitung mit Normalgewicht absolvieren kann."
    (über den ausgeliehenen Brasilianer Ewerthon)

    "Ich gebe einen Spieler nie auf - höchstens ab."
    (s.o.)


    Venables, Terri

    "Ich denke, wenn die Geschichte sich wiederholt, können wir nochmal das gleiche erwarten."

    "Bestimmte Leute sind für mich und andere stehen auf meiner Seite."


    Venison, Barry

    "Ich ziehe immer zuerst meinen rechten Schuh an, dann den rechten Socken."


    Völler, Rudi

    "Hildebrand muss heute nicht duschen."
    (Leverkusens Sportdirektor, nachdem seine Mannschaft beim 0:3 in Stuttgart den VfB-Torwart nicht gefordert hatte)

    "Er macht Dinge mit dem Ball am Fuß, die viele andere nicht mal mit der Hand können."
    (Bayer Leverkusens Sportdirektor über Torjäger Dimitar Berbatow)

    "Christoph Daum freut sich riesig, dass wir hier heute gewonnen haben, das hat er mir auch im Vorfeld gesagt."

    "Keine Angst, ich bin gar nicht so aggressiv wie ich getan habe."
    (nachdem er sich während der Pressekonferenz nach dem Bielefeld-Spiel in Rage geredet hatte)

    "Zu fünfzig Prozent haben wir es geschafft, aber die halbe Miete ist das noch nicht."

    "Ja gut, der arbeitet von morgens bis abends. Ja gut, so was nennt man im Volksmund, glaube ich, Alcoholic."
    (über seinen Manager Rainer Calmund)

    "Wie so oft liegt auch hier die Mitte in der Wahrheit."

    "Was meine Frisur betrifft, da bin ich Realist."

    "Die hat doch der Willi Lemke geschrieben"
    (auf die Frage, wie ihm denn die Rede von Bundeskanzler Schröder anläßlich der 100-Jahr-Feier des SV Werder Bremen gefallen habe)

    "Das war gehobene Weltklasse."
    (Leverkusens Trainer zu Ivan Klasnic' Treffer beim 2:1 gegen Bayer)

    "Das wird an der Sprache liegen."
    (auf die Frage eines australischen Journalisten, warum so wenig Australier in der Bundesliga spielen)

    "Da hat sich Carsten clever verhalten. Aber hoffentlich hat er jetzt den Pass dabei, denn in Albanien braucht er ihn."
    (über Carsten Jancker, dem wegen eines vergessenen Reisepasses der New-York-Trip des FC Bayern erspart blieb)

    "Ich habe versucht, den Spielern das Gefühl zu geben, dass sie Fehler machen dürfen. Das haben sie bis auf wenige Ausnahmen gut gemacht."
    (nach dem 4:2-Sieg in Griechenland)


    Vogts, Berti

    "Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich die Aufstellung geändert."
    (zu der Feststellung, er hätte mit der Wunschelf von Paul Breitner gespielt)

    "Kompliment an meine Mannschaft und meinen Dank an die Mediziner. Sie haben Unmenschliches geleistet."

    "Die Breite an der Spitze ist dichter geworden."

    "Ich glaube, daß der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen kann."

    "Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt. Da hat unser Mittelfeld ja nichts zu befürchten."

    "Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: Nicht mal schwimmen kann er."

    "Hass gehört nicht ins Stadion. Die Leute sollen ihre Emotionen zu Hause in den Wohnzimmern mit ihren Frauen ausleben."

    "Wir haben ein Abstimmungsproblem - das müssen wir automatisieren."

    "Das Spielfeld war zu lang für Doppelpässe."

    "Im Halbfinale haben wir die ersten 40 Minuten hervorragenden Fußball gespielt."
    (nach der WM 98 im Sportstudio)

    "Sex vor einem Spiel? Das können meine Jungs halten, wie sie wollen. Nur in der Halbzeit, da geht nichts."

    "Vielleicht war es mit mir wie mit Helmut Kohl. Dessen Gesicht haben sie ja auch nicht mehr gewollt."
    (vier Monate nach seinem Rücktritt als Bundestrainer)

    "Wenn wir Deutschen tanzen, und nebenan tanzen Brasilianer, dann sieht das bei uns eben aus wie bei Kühlschränken."

    "Es ist schwer, Jürgen Kohler zu verkraften..."
    (gemeint war Kohlers Ausfall zu verkraften)

    "Die Österreicher haben das gleiche Problem wie wir: Sie haben zu wenig Schotten in der Liga."

    "Ist für die Friseure finanziell nicht mehr tragbar."
    (Als Bundestrainer zum Thema Glatzen von Fußball-Profis)

    "Das sagt er doch nur, damit ich den FC Bayern übernehme"
    (zur Aussage von Uli Hoeneß, der meint, daß es im Zuge der Vereinigung Europas bald keine Nationalteams mehr geben werde.)


    Voigt, Uli

    "Beim Confed Cup hatten wir immer Angst, dass Urs am
    Grenzübergang in die Schweiz wegen DVD-Schmuggels festgenommen wird. "
    (Der DFB-Sprecher zur vorherigen Sichtungsmethode im Deutschen Fußball-Bund)


    von Heesen, Thomas

    "Der führt sich auf wie ein 18-jähriger Rotzlöffel. Ich kann doch überhaupt nichts für seine Unfähigkeit. Der Mann ist zu bedauern. Er leidet an maßloser Selbstüberschätzung. Einige Spieler, die ich geholt habe, sind heute Leistungsträger bei Hannover. Andere konnte Ehrmanntraut nicht integrieren."
    (über seinen Kollegen Horst Ehrmanntraut)

    "Wir wollen ja auch Meister werden, wir wissen nur noch nicht in welchem Jahrhundert."


    von Marwijk, Bert

    "Wir müssen so gut spielen, dass der Ball von selbst über die Torlinie rollt."
    (Dortmunds Trainer zu den Zielen des BVB für die kommende Saison)


    von Papenburg, Gaby

    "Bernd Karbacher hat in der ersten Runde bei den US Open Jonathan Stark geschlagen. In der nächsten Runde trifft er dann auf Stefan Effenberg..."
    (bei "ran")


    von Thurn und Taxis, Fritz

    "Frankreich, der erste Anwärter auf die Titelverteidigung."
    (kommentiert das Eröffnungsspiel der WM 2002)


    W


    Walker, Peter

    "Er hatte die perfekte Kontrolle über den Ball - bis er ihn verloren hat."


    Walter, Fritz

    "Die Sanitäter haben mir sofort eine Invasion gelegt"


    Wark, Thomas

    "Ausgleich Brasilien!"
    (beim Ausgleich von Argentinien im Spiel Mexiko - Argentinien)

    "Es war kein Spiel der Torchancen, es war ein Spiel der Tore!"
    (zum UEFA-Cup-Spiel Ajax Amsterdam - VfL Bochum)


    Watzke, Hans-Joachim

    "Ich lasse mir nicht verbieten, über die Verpflichtung eines Spielers nachzudenken, der mal bei einem auch mir nicht besonders sympathischen Verein gespielt hat. Dann müsste ich unserem Busfahrer in Zukunft verbieten, bei Aral zu tanken."
    (auf der Jahreshauptversammlung zu Kritik an der ins Auge gefassten Verpflichtung des ehemaligen Schalker Profis Ailton)

    "In erster Erregung sagt man viel. Mit 24 Stunden Abstand hätte Klinsmann damals auch nicht in die Werbetrommel getreten."
    (zur Ausbootung von BVB-Manndecker Christian Wörns aus der Nationalmannschaft)


    Weber, Stefan

    "Ich wollte dem Spiel meinen Stempel aufdrücken."
    (Der Schiri, nach dem Spiel Rostock-Leverkusen, 9 gelbe Karten, 3 gelb-rote Karten.)


    Weber, Ralf

    "Typisch Betzenberg, typisch DFB, der Schiedsrichter war ein Blindfisch."


    Weber, Wolfgang

    "Hoffentlich wird bald die neue Tribüne freigegeben. Dann können die Zuschauer auf der linken Seite den Dreßel wachschreien."
    (Der Trainer von Werder Bremen über seinen formschwachen Linksaußen Werner Dreßel)


    Wegmann, Jürgen

    "Das muß man verstehen, daß er Schwierigkeiten hat, sich einzugewöhnen. Er ist die deutsche Sprache noch nicht mächtig."

    "Ich habe immer gesagt, daß ich niemals nach Österreich wechseln würde."
    (auf die Frage, ob er zum FC Basel wechselt)


    Wegmann, Uwe

    "Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu."

    "Ich bin giftiger als die giftigste Kobra."

    "Der Trainer steht teilweise voll hinter mir."


    Weiland, Peter

    "In München beginnt der Vordere Orient. Da herrschen andere Gesetze."
    (als Präsident des 1.FC Köln)


    Weiser, Patrick

    "Ja, ja, und Claus Reitmaier spielt Mittelstürmer, weil wir den Torwart auflösen."
    (auf die Frage, ob er jetzt, wo Wolfsburg nicht mehr absteigen kann, klassischen Linksaußen spiele)


    Weisweiler, Hennes

    "Abseits es, wenn dat lange Arschloch zu spät abspielt."
    (gemeint war Günter Netzer)

    "Zeige mir einen zufriedenen Zweiten, und ich zeige dir den ewigen Verlierer."


    Welke, Oliver

    "Im Februar ist Karneval, im April Ostern, im Mai holt sich der FC Bayern die Meisterschale ab."


    Welsby, Elton

    "Es folgen die Tore vom Spiel an der Carrow Road, das 0:0 endete."


    Wiese, Michael

    "Wolfsburg hat die letzten drei Heimspiele verloren zu Hause."


    Wiese, Tim

    "Das Unentschieden war schon wie eine gefühlte Pleite."
    (Werder Bremens Torwart nach dem 1:1 bei Bayer 04 Leverkusen)


    Wildmoser, Karl-Heinz

    "Der will 1,5 Millionen Euro für nichts. Das kann ich auch machen, da kommt auch nichts."
    (über Thomas Häßler)

    "In der Kabine ist es eng. Da kann passieren, daß ich einen Spieler anstecke. Das wäre schlecht. Bei Journalisten ist es nicht so schlimm. Wenn ich da einen anstecke, kommt der nächste."
    (in einem Pulk von Journalisten stehend, auf die Frage, warum er nicht in die Kabine geht.)


    Willi, Tobias

    "Dieser Ball ist ein Volleyball und kein Fußball."
    (Der Duisburger über das rot-weiße Spielgerät in Hannover)


    Wörns, Christian

    "Als die Zuschauer mir den Mittelfinger gezeigt haben, wußte ich: es ist wie immer."
    (über ein Spiel auf Schalke)


    Wohlfahrt, Franz

    "Mit mir in absoluter Hochform hätte es ein 0:8 gegeben."
    (zur 0:9-Pleite Österreichs gegen Spanien)


    Wohlfahrt, Roland

    "Zwei Chancen, ein Tor - das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung."


    Wolf, Wolfgang

    "Wenn ich eine Schwalbe mache, muss ich auch den Arsch in der Hose haben und das zugeben."
    (nach dem 2:2 beim MSV Duisburg zum unberechtigten Duisburger Elfmeter in dieser Partie)

    "Bayern München hat am Mittwoch das Spiel in Gladbach, und wir machen die Weihnachtsfeier am Mittwoch. Das gleicht sich wieder aus."
    (zum bevorstehenden Spiel in München)

    "Sie können jetzt ihre Revolver wieder einstecken."
    (nach dem ersten Saisonsieg seiner Mannschaft zur Trainerdiskussion in Nürnberg)

    "Ob es ein Traum ist, hier zu trainieren, werden die nächsten
    Monate zeigen."
    (Kaiserslauterns neuer Trainer über seine Rückkehr zu seinem Lieblingsclub)

    "Der Berg muss wieder brennen."
    (bei seiner Antrittsrede auf dem "Betzenberg")

    "Ich war als Gegner schon immer dagegen."


    Wontorra, Jörg

    "Häßler kommt: Die Rückkehr eines Comebackers."

    "Dortmund weiter nach vorn, der BVB stellt sich erst mal hinten rein."

    "Schuld am schlechten Spiel der Hamburger ist die fehlende Präzisität."

    "Baslers Freistöße sind wie das wirkliche Leben: Mal weich und kurz, mal hart und lang."


    Woronin, Andrej

    "Ich hoffe nicht, dass wir den FC in die zweite Liga geschossen haben. Das würde mir sehr Leid tun."
    (Der ehemalige Kölner Profi zum souveränen Leverkusener Sieg beim rheinischen Rivalen)


    Wortmann, Sönke

    "Die Filmaufnahmen bei der WM waren wie ein Erholungsurlaub für mich, weil der Fußball-Profi als solcher morgens erst einmal bis 10 Uhr schläft."
    (Das erzählte der Regisseur nach der Premiere seines Films "Deutschland. Ein Sommermärchen")


    Wowereit, Klaus

    "Früher war Fussball besser.Da waren die Hosen noch kleiner."


    Wright, Ian

    "Ich brauche noch fünf Tore, um den Arsenal-Rekord zu brechen - aber nicht, dass ich jetzt zählen würde."


    Wuttke, Wolfram

    "Jetzt scheiß Dir mal nicht vor Dir selber in die Hose, Mann!"
    (zu einem Linienrichter)

    "Immer, wenn ich breit bin, werde ich spitz."

    Wyler, Dani

    "Eine Riesenchance! Das Tor war leer, bis auf den Torhüter."


    X


    Xavier, Abel

    "Fußball ist doch kein Badminton oder Tennis. Da geht es nur so: Du oder der Gegner. Aber ich habe noch nie einem die Knochen gebrochen."


    Y


    Yeboah, Anthony

    "Soll ich etwa ein Lagerfeuer im Wohnzimmer machen?"
    (auf die Feststellung des "Kicker", er wohne "wie ein deutscher Musterbürger")

    "Ich wollte den Ball treffen, aber der Ball war nicht da."


    Z


    Zebec, Branko

    "Verloren. Macht nichts. Nächstes Spiel gewinnen."
    (zu seinen HSV-Spielern, als es 0:2 stand - aber erst zur Halbzeit!)


    Zecke (eigl. Andreas Neuendorf)

    "Ein Schiri, der Stark heißt, sollte auch mal so handeln."
    (Herthas "Zecke" Andreas Neuendorf, der von Schiedsrichter Wolfgang Stark wegen einer Schwalbe gegen den HSV völlig zu Recht die Gelb-Rote Karte sah)


    Zelic, Ned

    "Ich stehe lieber auf dem Platz. Es ist anstrengend genug, den ganzen Tag mit der Familie zu verbringen."
    (nach 4 trainingsfreien Tagen)


    Ziege, Christian

    "Ich bin der linke, mittlere, defensive Offensivspieler."


    Zimmer, Werner

    "Das bedeutet, dass der Zuschauerschnitt unterboten wurde, und zwar negativ."


    Zorc, Michael

    "Ich bin mir vorgekommen wie in der Lindenstraße mit Fortsetzungsgeschichten, aber ohne Inhalt."
    (Dortmunds Sportdirektor über die Turbulenzen bei der Borussia)


    Zwanziger, Theo

    "Die wollen doch nur in die Tagesthemen kommen."
    (Der Geschäftsführende DFB-Präsident, nachdem der Bundesverband der Verbraucherschützer vor dem Frankfurter Landgericht auf einstweilige Verfügung wegen der umstrittenen Ticketvergabe bei der Fußball-Weltmeisterschaft geklagt hatte.)

    "Birgit Prinz ist Weltfußballerin, Markus Merk der weltbeste Schiedsrichter - jetzt fehlt uns im nächsten Jahr nur noch Michael Ballack als Weltfußballer, nachdem er im WM-Finale das entscheidende Tor geschossen hat."
    (bei der Halbzeittagung der Schiedsrichter in Frankfurt)

    "Wir sind doch nicht lauter Trottel. Dieser DFB ist ein stabiler
    Verband - und er ist ein fortschrittlicher Verband, selbst wenn das draußen nicht jeder glaubt."
    (in der FAZ)

    __________________
    Last edited by The Sandman; 24.12.2011 at 19:43.

  4. #4
    Solaufein
    Gast


    A


    Albers, Christian

    "Doornbos wird von der niederländischen Presse als riesiges Talent gehypt. Ich schlage ihn aber regelmäßig. Was sagt das also über mich aus? Bin ich Superman?"
    (über seinen Ex-Teamkollegen bei Minardi, und wie dieser von der Presse hochgelobt wurde)

    "Jede Band - solange Eddie Jordan nicht am Schlagzeug sitzt."
    (auf die Frage nach seiner Lieblingsmusik)

    "1:14.634 Minuten."
    (auf die Frage, wie lange er morgens im Bad braucht)

    "Habe ich das wirklich gesagt? Das muss vor meinem teuren Medientraining gewesen sein!"
    (Reaktion auf ein Zitat von ihm selbst, wonach er MF1 Racing für ein Topteam jederzeit stehen lassen würde)

    "Ich bin immer noch verrückt - genau wie davor!"
    (über etwaige Spätfolgen seines spektakulären Überschlags von Imola)


    Alonso, Fernando

    "So viel du hast!"
    (auf die Frage eines Journalisten, wie viel Geld man 2007 auf einen Weltmeister Fernando Alonso setzen sollte)


    B


    Bahn, Uwe

    "Heinz Harald Frentzen steht mit seinem Arrows auf Startplatz elf. Unglaublich - das ist, als wenn man mit einem Gabelstabler die Rallye Monte Carlo gewinnt."


    Barnard, John

    "Zuerst wollte ich sagen - ihr seht hier ein recht konventionelles Auto. Dann fiel mir ein, dass der neue Ferrari noch unter einer Decke steckte..."
    (bei der Vorstellung des neuen Ferrari in Fiorano)


    Barrichello, Rubens

    "Für mich ist es ganz besonders fantastisch, wenn ich nach so einem langen Tag der Arbeit nach Hause komme und die Windeln meines Sohnes wechseln kann. Das ist einfach nur fantastisch!"
    (über die Arbeit als Vater, nach seiner richtigen Arbeit, dem Rennen fahren.)

    "Mir macht eher die Tatsache Sorgen, dass ich keine Jeans mitgenommen habe, sondern nur kurze Hosen!"
    (in Ungarn auf die Frage, ob er sich wegen der unerwartet kühlen Temperaturen in Bezug auf die Reifen Sorgen mache)

    "Ich fing schon damit an, auf der Straße schnell zu fahren, um die Sucht nach Geschwindigkeit zu befriedigen..."
    (über die vierwöchige Formel-1-Pause vor dem Europaauftakt in Barcelona)


    Berger, Gerhard

    "Der hat vor dem Rennen die Bibel gelesen und im Rennen ist er dir über den Kopf gefahren. Die Supererfolgreichen ticken alle so",
    (über Ayrton Sennas Gewohnheiten vor dem Rennen...)

    "Du glaubst doch nicht, dass ich mit dem Wahnsinnigen rede!"
    (Seine Antwort 1995 zu Jean Todts Vorschlag, mit Michael Schumacher, seinem jetzigen Freund, zu Reden. Da dieser sein neuer Teamkollge werden sollte.)

    "Der Kubica weiß genau: Wenn er zu langsam ist, fährt er morgen wieder Traktor in Polen."
    (über die positive Arbeitseinstellung des BMW Sauber F1 Team Piloten Robert Kubica)


    Bourdais, Sébastien

    "Sie wollten, dass ich früher nach Europa komme, aber dann hätte ich gleich meine Scheidungspapiere unterschreiben können..."
    (Der frischgebackene Vater erklärt, warum die Sitzanpassung für seinen Test in Jerez erst einen Tag vor der ersten Ausfahrt durchgeführt werden konnte)


    Brawn, Ross

    "Wenn über Nacht ein Hund gegen einen Reifen pinkeln würde, Michael würde das am nächsten Tag beim Fahren bemerken - an den Salzkristallen auf den Reifen, die sich vom Urin des Hundes gebildet hätten."
    (über die scharfsinnigen Analytikerqualitäten von Michael Schumacher.)


    Briatore, Flavio

    "Massa ist so einer! Er ist ein Kind, ein kleines Kind - klein in jeder Hinsicht..."
    (Ein wütender Renault-Teamchef über das Gerangel zwischen Felipe Massa und Fernando Alonso im Qualifying in Suzuka)

    "Wir sind doch nicht im Krieg!"
    (Renault-Boss versteht nicht, dass viele seiner Kollegen das Lächeln verlernt haben.)

    "Die Formel 1 braucht Stars. Wir haben schon zu viele kleine Computer mit Beinen."

    "All diese Hooligans wollen mehr Geld für die Motoren ausgeben. Das kann ich nicht nachvollziehen."
    (über die Motorendiskussionen hinter den Kulissen, in der er die Position der anderen Hersteller nicht verstehen kann)

    "Was man auch immer für Schauspieler in einem Film hat, die Schauspieler hören irgendwann auf, aber der Film läuft weiter."
    (über die Formel 1 nach Michael Schumacher)


    Brunner, Gustav

    "Wir sind ein Schönwetter-Team..."
    (über die mangelnde Konkurrenzfähigkeit auf feuchter Piste)


    Button, Jenson

    "Ich finde es immer noch bizarr, wenn mich Leute auf der Straße erkennen und ansprechen. Ich mag es auch nicht, im Fernsehen zu sein. Denn ich bin schüchtern."


    C


    Checcarelli, Riccardo

    "Seit Shanghai haben mich etwa 30 Leute wegen genau dieses Problems gefragt."
    (Der Toyota-Teamarzt in der über die plötzliche Häufung von Magenkrämpfen und Durchfallerkrankungen im Fahrerlager)


    Chevrier, Denis

    "Unsere größte Stärke ist, dass wir keine Schwäche haben."
    (Der Motorenchef von Renault)


    Cocker, Joe

    "Es ist laut, und es riecht streng, kurz: Es macht Spass!"
    (über seinen ersten Kontakt mit dem Formel 1-Sport)


    Coulthard, David

    "Ich behaupte nicht, dass ich auch nur einen Bruchteil von Max' Gehirnleistung aufbringen kann..."
    (über FIA-Präsident Max Mosley)

    "Wenn zum Beispiel innerhalb der 'NASA' eine professionelle Astronautenvereinigung ihre Ansichten präsentieren würde, würde auch niemand sagen: 'Haltet die Klappe und macht euch für den Start bereit!'"
    (beschwert sich über das in seinen Augen unzureichende Mitspracherecht der Fahrer in Sicherheitsfragen)

    "Sorry, aber ich bin es gewohnt, deinen Ausschnitt von oben zu sehen!"
    (Ein sitzender D.C. am Rande eines Galaabends zur stehenden TV-Reporterin Louise Goodman)

    "Es ist so, als würde man in einer Sauna körperliche Übungen machen. Und außer Sex fällt mir eigentlich nichts ein, was man in einer Sauna überhaupt machen würde."
    (Der Red-Bull-Pilot über das Fahren in der feuchten Hitze Malaysias)

    "Man trifft seine Entscheidungen immer anhand der Informationen oder Befehle, die man zu einem bestimmten Zeitpunkt erhält. Wenn die Leute gewusst hätten, was Hitler vorhatte, hätten sie ihn nie durckommen lassen. Oder wer ist heute noch stolz auf einen Orden von damals?"
    (Erklärungen anhand eines Vergleichs, warum er heute im Gegensatz zu Jerez 1997 und Melbourne 1998 nicht mehr für Mika Häkkinen Platz machen würde)

    "Danke für den Tipp! Das ist mir noch nicht in den Sinn gekommen..."
    (in Hockenheim am Boxenfunk auf die Auffordung seines Renningenieurs, sich möglichst von seinem Hintermann Ralf Schumacher abzusetzen, um sich einen Vorsprung zu verschaffen.)

    "Ich werde meine Hosen fallen lassen und meinen Hintern im Fahrerlager zeigen, falls ich auf das Podium komme."
    (vor dem Grand Prix von Monaco.)

    "Das passiert eben, wenn fette Leute trainieren gehen."
    (konnte sich einen Seitenhieb auf Juan-Pablo Montoya nach dessen Verletzung vor dem Bahrain-Grand-Prix nicht verkneifen.)

    "Wahrscheinlich drei Eier!"
    (Antwort auf die Frage, was er braucht, um mit Red Bull Racing Rennen gewinnen zu können.)

    "Surfen ist mir zu gefährlich - ich riskiere doch nicht mein Leben!"

    "Du kannst eben nur mit dem Schwanz pinkeln, den du hast."
    (Seine These, dass Jenson Button nur wegen seines unterlegenen Materials noch nie gewonnen hat)

    "Als Rennfahrer hat man Eier, aber ich bräuchte schon Kristallkugeln, um in die Zukunft zu blicken."
    (auf die Frage, ob sich Red Bull Racing noch steigern könne)

    "Mein Ratschlag ist, dass er seinen kleinen Willy gut reiben soll, bevor er springt. Wenn man schon nackt in der Öffentlichkeit auftritt, dann sollte man wenigstens so gut wie möglich aussehen..."
    (Sein Rat an Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner, der versprochen hatte, nach dem ersten Podium des Teams in Monaco nackt in den Swimmingpool zu springen)

    "Und der alte Bulle sagte zum jungen Bullen: Gehen wir runter und ficken wir all diese Kühe!"
    (Der Red-Bull-Paradealtstar ist nicht auf den Mund gefallen...)

    "Wir Rennfahrer haben bei Unfällen ein sehr kurzes Gedächtnis, wie ein Goldfisch. Und diejenigen, die sich erinnern, sind die, die aufhören."
    (Die Erklärung warum er keine Angst vor Unfällen hat)


    Cregan, Richard

    "Wir spinnen ja nicht!"
    (zu dem Gerücht, wonach Toyota 2006 mit Bridgestone-Reifen antreten könnte.)


    D


    Danner, Christian

    "Es kann in die Hose gehen, aber es kann natürlich auch schiefgehen"
    (beim "GP von österreich" / RTL)

    "Das schönste an seinem Sieg ist, dass er gewonnen hat."
    (über Ralf Schumacher beim Grand Prix von Kanada)


    Davidson, Anthony

    "Ein Tennisspieler trainiert, indem er Tennis spielt, ein Fußballer trainiert, indem er einen Ball kickt. Das ist bei uns nicht anders: Steig ins Auto und es geht los!"
    (Der Super-Aguri-Neuzugang plant vor seinem ersten Grand-Prix-Jahr keine besondere Vorbereitung)


    de la Rosa, Pedro

    "In Spanien bleiben alle lange wach, aber ich bin spätestens um Mitternacht im Bett. Ich bin ein totales Weichei: Ich schlafe nachts und wache auf, wenn die Sonne aufgeht."
    (Seine Erklärung, warum er es als Rockstar nie geschafft hätte)


    Dennis, Ron

    "To finish first, you first have to finish"

    "Hier stinken alle Hotelzimmer, als sei seit zwei Monaten keiner mehr drin gewesen."
    (Der McLaren-Mercedes-Teamchef über die Hotelzimmer in Suzuka)

    "Ich hatte einen Anruf aus Miami, genauer gesagt aus Downtown McDonald's..."
    (Der McLaren-Mercedes-Teamchef kann nach der Trennung von Juan-Pablo Montoya wieder offen über dessen Schwäche für Fastfood lästern)

    "Ich glaube, dass Geld völlig nebensächlich ist - außer man hat keines!"

    "Ich bin überrascht, dass er die Pole Position besser findet als Sex. Aber vielleicht liegt das ja nur daran, dass ich schon 60 bin..."
    (Der McLaren-Teamchef wundert sich über die Aussage von Lewis Hamilton nach dessen erster Pole Position, wonach so ein Erfolg schöner sei als Sex)


    Dernie, Frank

    "Für das Geld, das Michael Schumacher verdient, würden wir uns den besten Windkanal der Welt bauen - und zwar jedes Jahr einen neuen."
    (Der Williams-Ingenieur)


    di Montezemolo, Luca

    "Auch einige Kerpener, die mehrmals Weltmeister geworden sind, betrinken sich drei- oder viermal im Jahr, doch sie hängen es nicht an die große Glocke und es geschieht nichts."
    (auf die Frage, ob ihm die Alkoholeskapaden seines neuen Fahrers Kimi Räikkönen zu schaffen machen)

    "Wer auch immer den Fahrertitel gewinnt, wird dies entweder mit ein wenig Ferrari oder mit einem richtigen Ferrari tun."
    (Der Ferrari-Präsident findet, dass ein McLaren-Mercedes-Titel angesichts der Spionageaffäre nicht gerecht wäre)


    E


    Ecclestone, Bernie

    "Elvis ist gestorben, aber die Musik lebte weiter."
    (über die Formel 1 nach Michael Schumacher)

    "Ich kann nicht einmal meiner Frau ein Limit setzen, was sie ausgibt."
    (Der Formel-1-Boss erachtet gegenüber der 'dpa' ein Kostenlimit in der Formel 1 für nicht realisierbar.)

    "In den vergangenen Jahren wurde mir immer langweilig, als nur ein Auto auf der Strecke war. Manchmal bin ich sogar - das ist kein Scherz - eingeschlafen!"

    "Ob wir es mit einigen der Auslaufzonen übertrieben haben, weiß ich nicht, aber bei manchen geht einem das Benzin aus, bevor man in die Streckenbegrenzung kracht."
    (über die weiten Auslaufzonen auf manchen Strecken und den damit fast schon übertriebenen Sicherheitsmaßnahmen)

    "Eines Tages werde ich aufhören. Entweder weil ich es will, weil ich es muss, weil ich verrückt geworden oder tot bin."
    (über seine Zukunftspläne)

    "Das Weiß eurer Kleidung passt gut zur Farbe der Küchengeräte - und da gehören Frauen schließlich hin."
    (zum Servicepersonal bei einem Besuch in der Toyota-Hospitality.)

    "Es gab viel Ärger und viele Klagen. Aber so ist das halt in Amerika. Da wirst du schon verklagt, wenn du fünf Minuten nach 12 noch "Guten Morgen" sagst."
    (zu den Klagen in Amerika nach dem Indianapolis Desaster, als die 7 Michelin Teams das Rennen boykottierten)

    "Die Teamchefs nennen es Demokratie, aber eigentlich geht es nur um das eigene Ego."
    (zu der "Demokratie" der Teamchefs in der Formel 1)

    "Wir sind nicht so etwas wie die Mafia, sondern wir sind die Mafia."
    (über die Rolle von sich selbst und Max Mosley in der Formel 1)

    "Ich liebe es, nach Japan zu fliegen! Dort sind alle so groß wie ich..."
    (über seine Vorfreude auf den Japan-Grand-Prix)


    F


    Fisichella, Giancarlo

    "Er ist nicht meine Freundin!"
    (auf die Frage, ob ihm denn sein Teamkollege Fernando Alonso in Zukunft fehlen wird)

    "Ich sehe keine Chance, ein Rennen zu gewinnen. Die Aerodynamik ist komplett daneben. Es ist besser, jetzt mit 2008er-Auto anzufangen als Zeit damit zu verschwenden, ein schlechtes Auto zu reparieren. Dieser Renault ist eine Missgeburt. Natürlich kann man in der Formel 1 nichts ausschließen, nicht einmal Siege mit diesem Auto, aber ich denke nicht, dass es 2007 noch für ein Podium reichen wird."
    (findet harte Worte für seinen F1 Boliden aus der Saison 2007)


    Frentzen, Heinz-Harald

    "Tanja und ich werden Papa"

    "Wenn ich früher in der Schule besser aufgepasst hätte, müsste ich nicht Sonntags arbeiten"

    "Ich bin vorbereitet. Ich werde mein Englisch verbessern. Und ich habe angefangen, das Buch von Frau Williams über ihren Mann zu lesen."


    Frizon, Pierre

    "Wenn er sich an der Kletterwand zu träge bewegt, erwähne ich beiläufig, daß ihm Schumacher auf den Fersen ist. Und schon klettert er wie ein Orang-Utan."
    (Der Fitneßtrainer von Jean Alesi)


    Fry, Nick

    "Das ist doch ein Bruch der Menschenrechte!"
    (BAR-Honda-Teamchef sieht nicht ein, warum er Jenson Button an Frank Williams abtreten soll, obwohl Button lieber weiter für den Rennstall aus Brackley fahren würde.)


    G


    Gascoyne, Mike

    "Die Streckenverhältnisse in Bahrain waren sehr konstant - leider konstant schlecht."
    (Spykers Technischer Direktor)


    H


    Häkkinen, Mika

    "Ich wäre glücklicher, wenn die Zeitentabelle genau umgekehrt wäre."
    (nach seinem Testcomeback in Jerez, bei dem er Letzter wurde)


    Hamilton, Lewis

    "Ein komisches Gefühl, durch ihn durchzufahren. Ich würde lieber gern gegen ihn fahren."
    (über das Michael-Schumacher-S am Nürburgring)


    Hartmann, Waldemar

    "Ein Teamchef namens Prost und ein Fahrer, der zugibt, daß er Verkehr hatte - das läßt für dieses Jahr einiges erwarten."


    Haug, Norbert

    "Kimi hat vor der letzten Runde gefragt, wie viele er noch hat. Eine, haben wir ihm gesagt - und dann hat er es einfach gemacht."
    (zum entscheidenden Überholmanöver von Kimi Räikkönen zum Sieg beim Formel-1-Rennen in Japan.)

    "Wenn ich da reinlaufe ist viel weniger los als bei Jude Law!"
    (Der Mercedes-Sportchef wunderte sich in Monaco, warum die Gäste in der Hospitality des Teams einen gutaussehenden Hollywood-Star ihm vorziehen)

    "Der Osterhase hat diesmal keine roten Eier gebracht!"
    (Der Mercedes-Sportchef freut sich, dass seine Silberpfeile in Malaysia Ferrari am Ostersonntag quasi ins Nest machen konnten)

    "Ich sehe nicht, dass man uns auch nur einen halben Punkt abziehen kann. Alles, was irgendwo reinkommt, ist ja auch vorher irgendwo rausgekommen."
    (Der Mercedes-Motorsportchef betrachtet die Spionage-Affäre philosophisch)


    Head, Patrick

    "Wenn Frank jemals Gehaltsverhandlungen mit ihm geführt hätte, dann hätte er sicher so ausgesehen, als würde er gerade an einer Zitrone lutschen. Ich denke aber, so weit ist es nie gekommen - oder Frank hat es mir nur nicht erzählt!"
    (Der Williams-Teilhaber glaubt, dass Michael Schumacher für Frank Williams nie ein Thema gewesen wäre)


    Heidfeld, Nick

    "Das letzte Rennen haben sie dominiert, dort sind sie - fast wie in früheren Jahren - auf Sparflamme mit Lachgas zum Sieg gefahren."
    (über Ferraris dominanten Doppelsieg in Hockenheim)

    "Ich hoffe, dass ich zu einem kleinen Teil so erfolgreich sein kann wie er - ein Siebtel davon wäre schon nicht schlecht."
    (Der BMW-Sauber-Pilot über den nach dieser Saison zurücktretenden siebenmaligen Weltmeister Michael Schumacher)

    "Voll gut! Ich habe Döner geholt in erste Kurve und habe mich dann verschluckt, musste Pause machen."
    (im türkischen Akzent über seine ersten Eindrücke vom 'Istanbul Otodrom')

    "Nur im PKW, wenn das Baby mit drin sitzt."
    (auf die Frage, ob er als frischgebackener Vater tatsächlich um die berühmte Sekunden langsamer geworden ist.)

    "Danke für den tosenden Applaus!"
    (am Beginn einer Pressekonferenz, bei der kein einziger Journalist klatschte, als er die Bühne betrat.)

    "Wenn Michael mir zehn Millionen Euro gibt, mein Privatchauffeur wird und überall erzählt, dass ich der beste Fahrer der Welt bin - nicht mal dann würde ich ihm helfen..."
    (über innerdeutsche Schützenhilfe vor dem WM-Finale in Brasilien)

    "Ich möchte von der Geburt nicht über Boxenfunk informiert werden."
    (über die während des Nürburgring-Wochenende anstehende Geburt seines zweiten Kindes)


    Hill, Damon

    "Er hat in der Formel 1 einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen - und manchmal auch auf meinem Auto!"
    (über seinen langjährigen Erzfeind Michael Schumacher)


    Hill, Graham

    "Wenn dich dein eigenes Hinterrad überholt, weißt du, dass du in einem Lotus sitzt."


    Horner, Christian

    "Um ehrlich zu sein, möchten wir derzeit auch nicht, dass er sich zu sehr für Boote interessiert."
    (über den Ausflug zum America's Cup von Chefdesigner Adrian Newey. Immerhin möchte der Engländer schon länger eine Segeljacht entwerfen.)

    "Er würde sicher gern zwei Zwerge im Auto haben."
    (über den Wunsch seines Stardesigners Adrian Newey, möglichst kleine Fahrer zu verpflichten, um das Fahrzeugdesign schlank halten zu können)


    I


    Irvine, Eddie

    "Michael Schumacher im gleichen Auto zu bezwingen ist schlicht unmöglich. Du kannst auch nicht gegen einen Mann antreten, der eine Pistole in der Hand hält, und dir tapfer einreden, es sei ein Messer."
    (über seinen früheren Teamkollegen Michael Schumacher)

    "Mit der Traktionskontrolle zu fahren setzt soviel Talent voraus wie einen Lichtschalter umzulegen."
    (über die Wiedereinführung der elektronischen Fahrhilfen)


    J


    Jones, Alan

    "Die Österreicher waren von meinem Erfolg völlig überrascht. Es lag keine australische Hymne bereit. Also hat ein Besoffener "Happy Birthday" auf seiner Trompete getutet."
    (Der Ex-Weltmeister über seinen GP-Sieg auf dem Österreichring 1977)

    "Ich bin sehr von Nico Rosberg beeindruckt, der schon jetzt dem Vater einen Schritt voraus ist - er ist größer und sieht besser aus.",
    (Der Formel-1-Weltmeister von 1980, vergleicht Vater und Sohn Rosberg.)


    Jordan, Eddie

    "Wo sonst gibt es ein Business, das viermal von derselben Person verkauft wurde, während diese aber trotzdem noch immer die volle Kontrolle hat und jedes Mal das gesamte Geld einstreift? Nur Bernie hat die Eier, so etwas durchzuziehen. Dabei muss man auch noch Ken Tyrrells altes Argument in Betracht ziehen: Am Anfang gehörte ihm der Laden nicht einmal!"
    (über das Verhandlungsgeschick und den Geschäftsriecher von Bernie Ecclestone)

    "Meiner Meinung nach hat er gezeigt, dass er die Eier eines Rennfahrers in der Hose hat!"
    (über die Verpflichtung von Formel-1-Neuling Lewis Hamilton durch McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis)

    "Was ist über Ron Dennis gekommen? Täuschen mich meine Augen und Ohren? Ist das der gleiche Ron, den wir alle kennen und lieben? Bricht er mit dem Verhaltensmuster seines ganzen Lebens? Einen Formel-1-Rookie als Rennfahrer verpflichten?"
    (über die Verpflichtung von Lewis Hamilton durch McLaren-Teamchef Ron Dennis)


    K



    Katayama, Ukyo

    "In Mexiko 1992 hatte ich einen akuten Anfall von Montezumas Rache, und das kurz vor dem Start. Ich konnte es nicht zurückhalten. Aber ich habe das Rennen beendet!"
    (über den kuriosesten Zwischenfall seiner F1 Karriere.)


    Klien, Christian

    "Am nächsten Tag hatte ich Kopfweh - aber ich weiß nicht ob vom Unfall oder von der Party am Sonntagabend!"
    (über die Nachwirkungen seines spektakulären Saltos am Hungaroring.)

    "Seine Linien waren manchmal ganz anders als unsere. Vielleicht kommt das daher, dass sie bei ihm zu Hause auf der anderen Straßenseite fahren!"
    (über den Rauswurf von Yuji Ide bei Super Aguri)

    "Wenn wir im Rennen nicht sieben Stopps machen wollen, müssen wir die härteren Reifen nehmen."
    (über die Reifenwahl in Ungarn)


    Kolles, Colin

    "Adrian Valles kriegt von mir zur Zeit jeden Tag eine auf den Deckel."
    (über seinen Testfahrer, der sich in den Medien selbst als Nachfolger von Christijan Albers ins Gespräch gebracht hatte)


    Kovalainen, Heikki

    "Lasst uns wieder ein Kupplungspedal einbauen und dazu eine H-Schaltung. So sollte es in der Formel 1 sein!"
    (Der Renault-Pilot ist ein Fan des puristischen Rennsports)


    Kubica, Robert

    "Ein Rennauto, Reifen und Benzin."
    (auf die Frage, welche drei Dinge er auf eine einsame Insel mitnehmen würde)

    "Fahren ist für mich wie Essen für andere Menschen. Gefühle haben in meinem Beruf keinen Platz. Wer zu emotional wird, lässt in der Konzentration nach."
    (erklärt das Geheimnis seiner Coolness)

    "Es ist zwar gut, einen Schulabschluss zu haben, aber die Schule kannst du beenden, wenn du 40 bist. Autorennen kannst du mit 40 nicht mehr fahren."
    (hält nicht allzu viel von Mathematik und Co.)

    "Wenn du als Formel-1-Fahrer einen Freund im Paddock haben willst, musst du dir einen Hund kaufen!"

    "Bei meinen letzten fünf Besuchen im Kino bin ich viermal eingeschlafen!"
    (kann sich zwar für polnische Filme begeistert, nicht aber für Hollywood)

    "Ich habe es sogar live gesehen, ich war ja dabei."
    (auf die Frage, ob er seinen Unfall in Montréal noch einmal auf Video gesehen hat)


    L


    Lammers, Jan

    "In der Formel 1 sieht man all die Politik und die empfindlichen Egos, aber wenn man alle wie ein Fußballteam in einen riesigen Umkleideraum mit gemeinsamen Duschen und Schließfächern sperren würde, wäre die Hälfte der Probleme sofort weg. Sie könnten sich gegenseitig anschreien oder nett zueinander sein, zum Beispiel beim Aufheben der Seife. Das würde viel Drama gewaltig entschärfen."
    (Der Ex Formel 1 Pilot über das Problem, dass sich die Fahrer und Teamchefs kaum privat kennen, und wie man es lösen könnte...)


    Lauda, Niki

    "Die würden nie was sagen, die haben absolutes Schweigeverbot."

    "Ich glaube, dass jeder Autorennfahrer einmal zur Vernunft kommen muss, um mit diesem pubertären Sport aufzuhören."

    "Montoya hat das hingekriegt, weil er vulgär gesagt Riesen-Eier besitzt. Du flippst leicht aus im Cockpit, wenn du im Rückspiegel siehst, wie sich der Hinterreifen auflöst, denn du fährst mit 370 durch die Gegend."
    (Reaktion auf Montoyas Sieg in Monza, bei dem der Kolumbianer die letzten 8 Runden mit fast kaputten Hinterreifen fahren musste.)

    "Heinz, schläfst du schon?"
    (während der 'ORF'-Übertragung des Skandalrennens in Indianapolis zu Kommentator Heinz Prüller.)

    "Paul Stoddart ist der Clown der Formel 1."
    (während derselben 'ORF'-Übertragung in den USA.)

    "Das erinnerte mich an Pearl Harbour."
    (nach Satos Abschuss von Michael Schumacher beim GP von Spa 05)

    "Meine ist relativ einfach, Heinz. Ich brauch' mir das ja nicht wirklich antun, aber der arme Teufel bist ja du, weil du musst jetzt zwei Stunden irgendwas daher reden. Das ist in meinen Augen ja überhaupt kein Autorennen, was wir hier sehen. Das kann man eigentlich nicht kommentieren. In Wirklichkeit tust du mir leid ... und morgen wird man in Ö3 nicht viel von dir hören."
    (zu dem Kommentator Heinz Prüller, während des Indy GPs 2005, auf seine Frage, wie er das Rennen finden würde nach 2 Runden.)

    "Heinz! Jetzt war grad eine interessante Situation. Da war eine Wasserflasche auf die Strecke gerollt, der Michael hats geschafft, weil er natürlich ein perfektes Auge hat, nicht darüber zufahren. Und der Barrichello hat sie nicht gesehen und ist drübergefahren. Also da sieht man wieder den Unterschied zwischen dem Michael Schumacher und dem Barrichello. Das war das einzige Highlight von jetzt. Schau da ist wieder ein Flaschl geflogen, jetzt ein Bierflaschl vielleicht. Jetzt kann man wieder beobachten wer am besten vorbei fahrt bei diesem Ding, es steht schon 1:0 für den Michael. Barrichello hat das übersehen. Der ist heute schwach gefahren weil er über eine Wasserflasche gefahren ist, aber viel mehr haben wir nicht zu berichten."
    (beim gleichen GP und dem Versuch, Unterschiede zwischen Barichello und Schumacher zu finden.)

    "Gerade noch, gerade noch."
    (beim gleichen GP, und auf die Frage, ob er noch wach sei.)

    "Was die Spannung in der WM zurückbringen kann? Einer soll Schumacher vier Rennen lang einsperren."
    (über die Dominanz Schumachers, Mai 2002)

    "Ich bin sicher nicht schwanger, auch wenn ich einen Bauch habe."
    (über Gerüchte, seine Lebensgefährtin Birgit Wetzinger erwarte ein Kind von ihm)

    "Klares Ja! Wenn ich sehe, mit wie wenig Einsatz du heute einen Berg Geld verdienen kannst... Außerdem hätte ich mir in den neuen Autos nie die Birne verbrannt!"
    (auf die Frage, ob er heute lieber Formel-1-Fahrer wäre als früher)


    Liuzzi, Vitantonio

    "Das müsste der Chefkonstrukteur meines Rennautos sein."
    (auf die Frage, wem er mal so richtig die Meinung geigen möchte)


    M


    Marmorini, Luca

    "Ich hoffe, die Piloten behalten ihre Zahnfüllungen!"
    (Der Toyota-Motorenchef über die konstruktionsbedingten Vibrationen der V8-Motoren)


    Massa, Felipe

    "Ich bin sicher, David ist im Recht, denn er ist einer, der immer alles richtig macht."
    (mit einem Schuss Sarkasmus über seine Kollision mit David Coulthard beim Grand Prix von China)


    Michael, Sam

    "Ich gehe nicht hin. Das ist grottenlangweilig."
    (Williams-Technikdirektor erklärt, warum er nicht zum nächsten Meeting, bei dem die Regeln diskutiert werden, gehen will.)


    Mol, Michiel

    "Ich bin jahrelang fast unbemerkt durch das Fahrerlager gelaufen, aber auf einmal interessieren sich die Menschen für mich. Die Leute wollen mit mir reden, meine Hand schütteln. Da hat sich schon etwas verändert - und das ist nett."
    (Der Neo-Teameigentümer über sein Standing vor und nach der Übernahme von MF1 Racing)


    Montoya, Juan Pablo

    "Gras darüber wachsen lassen und eine neue Rennstrecke bauen."
    (auf die Frage, was man mit dem Hungaroring machen sollte.)

    "F******, f****** Räikkönen, what a f****** idiot!"
    (über Funk über Kimi Räikkönen, der ihm im Weg stand)

    "Je besser ich Michael kenne, desto netter finde ich ihn!"

    "Burger und Fritten."
    "Moppelchen" Juan-Pablo Montoya auf die Frage, was sein liebster Snack für einen gemütlichen Fernsehabend ist

    "Ich war überrascht, dass in Belgien Michael (Schumacher) zu Takuma (Sato) ging und ihm sein Helmvisier schloss. Ich war überrascht, dass er damit durchkam. Wenn ich das getan hätte, dann wäre ich womöglich für den Rest der Saison gesperrt worden."
    (über die Reaktion von Schumacher nach Satos Abschuss beim GP von Belgien 2005.)


    Mosley, Max

    "Das ist so, als ob ein 100 Meter Läufer barfuss zur Strecke kommt und von den anderen Teilnehmern verlangt es ihm gleich zu tun."
    (zum Vorschlag von Michelin eine Schikane zu bauen)


    N


    O


    P


    Podlech, Ortwin

    "Manager sind wie ein Blinddarm - immer gereizt und eigentlich überflüssig."
    (Berater von Heinz-Harald Frentzen)

    "Dann warten Sie doch bis zum Großen Preis von Deutschland."
    (Heinz-Harald Frentzens Manager nach dem Ausfall seines Schützlings in Argentinien auf die höfliche Anfrage eines ARD-Reporters, einen Kommentar des Williams-Piloten in deutsch zu bekommen)


    Preston, Mark

    "Wir wollen Jordan-Midland-Spyker schlagen - je nachdem, wie die gerade heißen."
    (Der Technikchef von Super Aguri)


    Prüller, Heinz

    "Es ist sehr heiß heute, bei diesen arktischen Temperaturen werden Reifen und Motoren bis an ihre Grenzen belastet."

    "... Parabolica, die längste gekrümmte Gerade der F1 ... "
    (Über die Parabolica in Monza, einer schnellen, langgezogenen Kurve)

    "... noch 28 Runden, ein knappes Drittel noch ..."
    (Zeigt seine mathematischen Kenntnisse (Es wurden 67 Runden gefahren))

    "...es wurde diskutiert, ob McLaren nächstes Jahr eventuell mit zwei Testfahrern fahren könnte, mit Wurz, Alesi und Panis..."
    (Wieder seine mathematischen Kenntnisse )

    "... Jos Verstappen an 18. und letzter Stelle. (2 sec Pause) Zwischen den beiden gelben Minardis ..."

    "... Hier kommt Ralf Schumacher im BRABHAM(!)-BMW "

    "... Alexander Wurz hat sich verbessert auf Rang 7 mit 1:33:07 - sehr guter achter Platz für Alexander Wurz ..."

    "Das gibt's ja nicht! Diniz dreht sich schon wieder an der selben Stelle!"
    (Bei einer Wiederholung von einem Dreher Diniz.)

    "Prost zeigt an, dass er nächste Woche in die Box kommt!"

    "... Und hier bahnt sich ein Überholmanöver von Frentzen an ..."
    (Obwohl gezeigt wird, wie Frentzens Teamkollege Jarno Trulli sich von Michael Schumacher zurücküberrundet)

    "... ein Rennfahrer muß mindestens 70kg wiegen, denn wenn er nur 79kg wiegt ... "

    "...so, die Siegerehrung in wenigen Augenblicken ..."
    (Prüller nach der Siegerehrung)

    "... ja, und Berger vorbei ..."
    (Dabei war es Wurz, der überholt hat. Berger hatte schon vor einem Jahr seinen Rücktritt erklärt und sass zu dem Zeitpunkt auch noch neben Prüller in der Kommentatorenkabine)

    "... Mansell führt mit sechs Sekunden Rückstand ..."

    "... Hakkinen war in der ersten Schikane auf Gras ..."
    (Über einen Ausritt von Häkkinen in der ersten Schikane)

    "...es gibt zwei Arten von Reifen: die ganz harten und die harten.
    (Alle Teams haben sich für die weichen, also die harten, entschieden... )

    "... wenn das Rennen jetzt abgebrochen wird, erhalten alle Fahrer selbstverständlich die doppelte Punkteanzahl ..."
    (Eigentlich werden die Punktzahlen bei einem abgebrochenen GP halbiert)

    "...der Wunsch von Stewart war es, Herbert in die ersten fünf hineinzubringen, so ungefähr auf Platz 10 ..."

    "... noch 68 von 42 Runden zu fahren ..."
    (Und wieder die Mathematik)


    Q


    R


    Richards, David

    "Das ist schwierig, wenn man schon 74 Jahre alt ist."
    (auf die Frage, ob Bernie Ecclestone seiner Meinung nach noch zu Lebzeiten zurücktreten wird.)


    Rosberg, Keke

    "Da habe ich 20 Jahre lang den Namen Rosberg im Rennsport hoch gehalten, und dann kommt der Sohn daher und macht ihn an einem Samstag kaputt. Ich habe nie vom letzten Platz starten müssen!"
    (über den - durch eine Straversetzung wegen eines Motorwechsels bedingten - letzten Startplatz seines Sohnes Nico am Nürburgring)

    "Ich schätze, ich werde meine eigenen Pressekonferenzen im Paddock abhalten müssen - oder ich suche mir ein sehr junges Pressemädchen! Das muss ich dann aber erst einmal meiner Frau erklären..."
    (Befürchtung, dass die Journalisten über ihn herfallen werden, wenn sie seinen Sohn Nico mal nicht zu Gesicht bekommen)

    "Aber irgendwie war Juan-Pablo heute etwas... Ich weiß nicht, was der heute zum Frühstück gegessen hat."
    (zur Kollision seines Sohnes Nico mit Juan-Pablo Montoya beim Grand Prix von Kanada)


    Rosberg, Nico

    "Ich habe gar nichts mehr kapiert und nur meinem Ingenieur zugehört. Als er gesagt hat, 'Fahr raus und gib Gas', bin ich rausgefahren und habe Gas gegeben."
    (Der Formel-1-Neuling über seine ersten Erfahrungen mit dem neuen Qualifikations-Format des Jahres 2006)

    "Den Führerschein habe ich für meine alten Tage gemacht, wenn ich einen Bauch und eine Harley habe."
    (über seine bestandene Motorradfahrprüfung)

    "Das Lustige ist, dass die Leute dann immer sagen: Du siehst aus wie Nico Rosberg, dieser Formel-1-Fahrer. Und dann sage ich: Ja, der bin ich. Aber die meisten glauben mir nicht, weil ich immer noch an ganz normalen Orten auftauche."

    "Er sagt immer, wenn er so viel Training wie ich machen müsste, wäre er nie Rennfahrer geworden. Deshalb ist er früher immer mit einer lila Birne aus dem Auto ausgestiegen"
    (über seinen Vater Keke)

    "Der Klodeckel ist hier beheizt! Das ist phänomenal."
    (Er erfreut sich an den Vorzügen der japanischen "Kultur")

    "Sie nehmen Ihre Frau ja auch nicht mit in die Redaktion, oder?"
    (auf die Frage eines Journalisten, warum er denn seine Freundin nicht öfter zu den Rennen mitnimmt)


    S


    Schulz, Jacques

    "Scott, wie steht es um deinen Speed?"
    (Dem 'Premiere'-Kommentator kam in Indianapolis eine besonders kreative Frage für Red-Bull-Junior Scott Speed in den Sinn.)

    "Schumacher im Senna-S in Schwulitäten!"
    (Der 'Premiere'-Kommentator über Michael Schumachers Reifenschaden nach dem Überholmanöver gegen Giancarlo Fisichella in Brasilien)


    Schumacher, Cora

    "Dass mein Busen nicht echt ist, erkennt ein Blinder mit Krückstock. "
    (Ralf Schumachers Ehefrau mal erfrischend ehrlich.)


    Schumacher, Corinna

    "Für euch ist er eine Legende, für mich aber nur ein Ehemann."
    (nach der Bekanntgabe des Rücktritts ihres Gatten Michael)


    Schumacher, Michael

    "Wenn man einfach Freunde sehen oder eine Flasche Milch kaufen möchte, hat man Probleme. In der Schweiz ist das eine Sache von Minuten."
    (über die geografische Größe der USA)

    "Kreuzworträtsel."
    (auf die Frage, in welchem Bereich sein Bruder Ralf besser ist als er)

    "Corinna ist nicht schwanger - im Gegenteil: Sie hat gut abgenommen und sieht sehr gut aus."
    (in Imola zu Gerüchten, er und seine Frau würden ihr drittes Kind erwarten.)

    "Ich habe Jahre lang immer das gute Los gezogen, nun ziehen wir halt die Nieten. Das passt zu dieser Saison."
    (Der entthronte Formel-1-Weltmeister nach der Wetter-Lotterie bei der Qualifikation zum Großen Preis von Japan.)

    "Fußballspielen macht mich nervöser als Rennfahren." - Juni 2002

    "Mit dem Regen lagen wir ja richtig, nur der Kurs war an der falschen Stelle."
    (nachdem er sich in Silverstone bei der Vor-Qualifikation absichtlich drehte, um dem Regen im zweiten Durchgang entgehen zu können, schließlich regnete es nur wenige hundert Meter neben dem Kurs)

    "Nein, ich habe noch Sex."
    (auf die Frage eines Reporters, ob er Golf spiele)

    "Nein. Obwohl, doch – an Erfahrung."
    (auf die Frage, ob er beim Glücksspiel in Las Vegas etwas gewonnen habe)

    "Zum Glück ist meine Frau nicht hier. Sie hätte heute Nacht keine Freude an mir..."
    (nach einem wilden Bullenritt in Barcelona)

    "Je mehr ich mit Juan-Pablo rede, desto mehr muss ich sagen, dass dies ja ein sehr witziger Typ ist!"

    "Ich habe mitgeholfen, dass wir aerodynamisch besser werden. Ich habe mir die Haare schneiden lassen."

    "Ralf fährt genauso langsam in Bett.Das habe ich schon LIVE erlebt!"

    "Als ich den Wagen sah, ist mir schon 'ne Gänsehaut über den Rücken gelaufen."
    (bei der Präsentation des neuen Ferrari)

    "Zu Hause."
    (auf die zu einem Witz einladende Frage eines Journalisten, wo er denn nach dem Rennen in Indianapolis landen würde.)

    "Montréal war schon sehr warm, aber in Bahrain war es noch heißer - und selbst da hat er denselben Pullover getragen. Er braucht das scheinbar irgendwie."
    (über den Pullover-Tick seines Ferrari-Chefs Jean Todt.)

    "Wenn du mit mir reinspringst, dann ja!"
    (in Montréal, wo neben dem Fahrerlager der Sankt-Lorenz-Strom fließt, auf die Frage einer italienischen Kollegin, ob er denn angesichts der Hitze nicht das Bedürfnis habe, ins Wasser zu springen.)

    "Ich glaube, wir haben schon öfter Harakiriaktionen von ihm erlebt, und das heute war wieder mal eine. Wir haben in der Vergangenheit schon mit ihm gesprochen. Ich weiß nicht, welche Therapie ihm jetzt noch helfen kann."
    (Die Reaktion nachdem Takuma Sato ihn in Spa kurz nach dem Restart abgeschossen hatte.)

    "Nächste Frage!"
    (als er zu dem Weggang von Juan-Pablo Montoya aus der Formel 1 gefragt wurde)

    "Er bereitet seine neue Karriere vor, nicht wahr? Vielleicht kann er sich ja dort durchsetzen..."
    (Sein lapidarer Kommentar zur ersten CD-Veröffentlichung von Erzfeind Jacques Villeneuve)

    "Ich würde nicht auf mich wetten und mein Geld lieber behalten, ein Eis kaufen und mich gemütlich ins Café sitzen."
    (auf die Frage, wie er denn seine Chancen auf die Pole Position in Magny-Cours sieht)

    "Das tut mir genauso weh wie jedem normalen Arbeitnehmer. Ich ärgere mich, weil die Abzüge mir viel zu hoch erscheinen."


    Schumacher, Ralf

    "Da standen plötzlich Leute mit 'ner Kanone vor ihrem Auto. Aber sie haben sie nicht verstanden, und deswegen sind sie weitergefahren."
    (über einen Überfall auf BMW-Ingenieure in Sao Paulo)

    "Es ist schwer, als Fahrer einen Fehler zu machen."
    (auf die Frage nach seinem verpatzten Start beim Formel-1-Rennen in Silverstone.)

    "Grundsätzlich bin ich immer guter Laune, auch wenn man es nicht immer sieht."
    (unter Journalisten als Interviewmuffel bekannt)

    "Das Land mit den zwei Wasserhähnen - wo gibt es das sonst noch?"
    (outet sich als England-Hasser)

    "Das ist wie mit dem Düsenjet durch eine Schlucht zu fliegen!"
    (über eine schnelle Runde in Monaco)

    "Überall haben wir Klimaerwärmung, nur hier nicht - England ist verschont geblieben!"
    (über das typische Silverstone-Wetter)


    Speed, Scott

    "Man muss wohl kein Raketenwissenschaftler sein, um zu realisieren, dass ich wirklich angepisst bin."
    (nach seinem Startunfall bei seinem ersten Heim-Grand-Prix in Indianapolis)

    "Fuck You"
    (zu David Coulthard während der Vorsprechung bei den Streckenkomissaren bezüglich der Angelegenheit, ob Speed Coulthard bei einer Gelbphase überholt habe)

    "Der Einschlag war wie ein Einschlag in einen Haufen weicher Kopfkissen!"
    (nach seinem ersten Formel-1-Crash im Training in Magny-Cours als ganz cooler Amerikaner)

    "Ich werde Ralf zum Essen einladen, aber bei uns zu Hause - und meine Freundin Valentina wird kochen. Ich verdiene nicht so viel wie Ralf, daher kann ich mir einen Restaurantbesuch nicht leisten..."
    (Sein Versöhnungsangebot an Ralf Schumacher nach der Karambolage von Silverstone)

    "Nach einer Woche mitten im Nirgendwo freue ich mich schon wieder auf eine Stadt."
    (Er konnte es nicht lassen, vor seiner Abreise nach Paris noch über das ländliche Magny-Cours zu lästern)


    Stuck, Hans-Joachim

    "Da musst du glatt Socken anziehen!"
    (Der F1Total.com-Experte über das kühle Wetter am Freitag in Ungarn)

    "Wenn ich vorm Rennen aus dem Hotelzimmer bin, habe ich schön aufgeräumt und die Tasche gepackt vors Bett gestellt. Ich wusste ja nie, ob jemand meine Sachen abholen muss..."
    (über Gefahr zu seiner aktiven Formel-1-Zeit)


    Sutil, Adrian

    "Es ist so, als würde man mit einem sexy Mädchen zusammen sein. Das ist einfach überwältigend"
    (Der Neuling versucht sich darin, das Fahren in der Formel 1 zu beschreiben)


    Symonds, Pat

    "Bei denen kann man nichts erkennen, was mit Leidenschaft zu tun hat."
    (Renault-Chefingenieur übt Kritik an der Steifigkeit des MF1-Racing-Teams)

    "Viele Menschen lieben Verschwörungstheorien, weil sie einfach Spaß machen. Ich glaube aber daran, dass Menschen auf dem Mond gelandet sind - und ich glaube auch daran, dass wir die Weltmeisterschaft gewinnen werden!"
    (Der Renault-Chefingenieur über Gerüchte, die FIA bremse sein Team absichtlich ein, um die WM spannend zu machen)

    "Wir werden die Abtriebslevels von McLaren fahren - wenig Anpressdruck und viel Luftwiderstand!"
    (Der Renault-Chefingenieur macht sich bei seiner Einschätzung der Strecke in Fuji, wo 2007 erstmals wieder gefahren wird, über die Konkurrenz lustig)


    T


    Todt, Jean

    "Wenn man schlecht ist, dann ist es manchmal gut, wenn man die Nase in die Scheiße steckt, sie dadurch klar riecht und man darauf reagiert..."
    (über die Vorteile der schlechten Saison 2005 von Ferrari)

    "Er ist einfach ein großartiger Mensch und ein ganz guter Autofahrer."
    (So lautet die Meinung von Ferraris Teamchef über Michael Schumacher.)

    "Das ist Bullshit."
    (Der Ferrari-Rennleiter auf einen Bericht angesprochen, wonach Ferrari 20 Millionen Euro zusätzlich in den WM-Kampf investiere)


    Theissen, Mario

    "Bei 5 PS weniger schimpfen Fahrer immer, sie hätten keine Leistung. Gibt man ihnen 50 PS mehr, sagen sie, ich spüre nichts."
    (Der BMW-Motorsportdirektor über die neuen, schwächeren V8-Motoren in der Formel 1)

    "Ich habe schon vor Wochen damit aufgehört, wegen gewisser Entscheidungen enttäuscht zu sein..."
    (über das fragwürdige Verhalten der FIA in der Motorendiskussion)

    "Wenn ihr etwas spanisch vorkommt - oder brasilianisch -, dann schaut die FIA von selbst genauer hin."
    (über das Gerangel im Suzuka-Qualifying zwischen Felipe Massa und Fernando Alonso)

    "Unsere Autos lieben Auslauf..."
    (Der BMW Motorsport Direktor freut sich schon auf die langen Geraden in Montréal)

    "Der Kalender kann wirklich zu Herzrhythmusstörungen führen - zuerst geht es Schlag auf Schlag, dann auf einmal vier Wochen Pause..."
    (über die vierwöchige Pause zu Beginn des Formel-1-Kalenders 2007)

    "Vielleicht bedeutet das, dass der Vatikan nicht mehr nur Ferrari unterstützt."
    (Der BMW Motorsport Direktor freut sich augenzwinkernd über die Aussage von Kirchenvertretern, Robert Kubicas Überleben in Montréal sei ein Wunder dank des Schriftzugs "Papst Johannes Paul II." am Helm)

    "Es gibt natürlich eine Menge guter Argumente dafür, sich nicht ins Auto zu fahren, und an die haben wir appelliert."
    (über die Kollision seiner Fahrer am Nürburgring und was daraus gelernt wurde)


    U


    unbekannt

    "Man kommt nicht mit einem Messer zu einer Schießerei, Michael!"
    (Spruch auf einem "Fluch-der-Karibik"-Plakat in der Renault-Box in China, auf dem statt Orlando Bloom Michael Schumacher zu sehen ist)

    "Sind Sie nicht der Vater dieses Grand-Prix-Fahrers?"
    (Ein Fan in Indianapolis zu Ex-Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg, dessen Sohn Nico bei Williams unter Vertrag steht)

    "'Schumi', meine Großmutter parkt besser als du!"
    (Fantransparent in Silverstone als Anspielung auf die Rascasse-Affäre)

    "Jede rumänische Nutte hat eine bessere Internetseite als die FIA!"

    "Schumi wird langsam böse. Alonso wird Blut und Wasser schwitzen müssen, um seinen Titelgewinn zu wiederholen"
    (Sportzeitung Marca - nach dem Sieg beim GP von Europa 2006)

    "Es ist nicht einfach, sich einen Vornamen zu machen."
    ('La Presse' über Ralf Schumacher)

    "Diese Stelle hat Eigenleben. Einige Fahrer glauben gar, sie werden von der Mauer angesprungen."
    (Der Kanada-GP-Organisator über die berühmte "Wall of Champions")

    "Was hat Eddie Irvine denn bitte erreicht? Die Klappe aufgerissen und Vizeweltmeister geworden in einem überlegenen Auto. Bravo!"
    (Ein Teamchef, der nicht genannt werden möchte, im Gespräch mit 'F1Total.com')

    "Reifen dabei?"
    (Transparent in Indianapolis im Jahr eins nach dem US-Grand-Prix-Fiasko von 2005)


    V


    Vettel, Sebastian

    "Wenn jetzt jemand nackt durch das Fahrerlager läuft, würde es keiner bemerken, weil alle auf die Entscheidung von Michael Schumacher warten."
    (Das glaubte der BMW-Sauber-Testpilot beim Großen Preis in Monza fest.)

    "Die Autos werden immer noch im Kreis fahren..."
    (auf die Frage, was denn nach Michael Schumachers Rücktritt anders werden könnte)

    "Man war ja um jede Mark froh, die man hatte. Da bin ich dann halt hingedackelt und habe gefragt, ob der Marketingchef da ist."
    ( Er erklärt, wie er als Neunjähriger bei der Motorshow in Essen selbst auf Sponsorensuche ging


    Villeneuve, Jacques

    "Das sind keine Kiesbetten, das sind Felsbetten!"
    (beschwert sich über zu große Steinbrocken im Kiesbett)

    "Ich würde es genauso machen."
    (über Zuschauer, die beim Skandalrennen in Indianapolis Flaschen auf die Strecke geworfen haben.)

    "Es stimmt, dass ich nicht die beste Stimme da draußen habe. Ich bin keine männliche Celine Dion. Es ist aber auch nicht so, dass man sich übergeben muss, weil ich so schlecht singe."
    (über seine zweite Karriere als Musiker)


    W


    Wasser, Heiko

    "Sie haben gezeigt, dass sie willens und in der Lage sind, die Biervorräte von Budapest erheblich zu attackieren!"
    (über das Verhalten der finnischen Fans am Formel-1- Rennwochende in Budapest)

    "Ich weiss nicht, ob die Strichlisten führen?"
    (Der RTL Kommentator zu einem der zahlreichen Dreher von Juyi Ide)

    "Die Streckenposten von Australien. Ich glaube heute mache diese in Melbourne mehr, als die streikenden Müllmänner bei uns in Deutschland im bisherigen Jahr."
    (über die Streckenposten in Melbourne, die beim Formel 1 Rennen 2006 einiges zu tun hatten)


    Webber, Mark

    "Wenn man ein fantastisches Wochenende hat, an dem man belohnt wird, halten einen alle für eine Legende. Es gibt keine Graubereiche in diesem Sport. Es ist ein schmaler Grat zwischen dem Weißen Haus und dem Scheißhaus - so war es schon immer, so wird es immer bleiben."
    (zu den Erwartungshaltungen in der F1, und womit man sie am besten vergleichen kann)

    "Fernando (Alonso) und Giancarlo (Fisichella) essen auch viele Möhren, um die Lichter der Ampel besser sehen zu können."
    (Der Williams-Pilot scherzhaft über die guten Starts der Renault-Fahrer)

    "Ich bin kurz vor dem Explodieren."
    (Der Williams-Pilot über den bisher enttäuschenden Saisonverlauf)

    "Den sollte man nicht zu einem Mathematik-Wettstreit herausfordern..."
    (über Adrian Newey)


    Weber, Willi

    "Für Michael würde ich mich überfahren lassen."
    (über seinen zurückgetretenen Schützling und Freund Michael Schumacher)

    "Es ist keine Entscheidung, zu welchem Friseur man jetzt geht, sondern es ist eine Lebensentscheidung."
    (über das Zögern seines Schützlings Michael Schumacher in Sachen Zukunftsentscheidung)

    "Fußball ist eine andere Dimension, die der Motorsport nie erreichen wird. Kicken kann man mit einer Dose, zur Not auf einer Müllkippe in Angola. Fußball ist einfach und macht riesigen Spaß."
    (Der Manager des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher, im Interview der 'Stuttgarter Nachrichten'.)

    "Dem Alonso geht schön die Düse. Der hat jetzt die Hosen voll, dass doch noch etwas schief läuft!"
    (Der Schumacher-Manager lässt sich auch von zehn Punkten Rückstand vor dem letzten Rennen nicht entmutigen)

    "Für mich fängt die Rente erst mit 90 an, da ich 120 Jahre alt werden will."
    (Der Schumacher-Manager philosophiert am 65. Geburtstag)

    "Ich bin nicht die Mutter Teresa, sondern bei allem Respekt Kaufmann."
    (Schumacher-Manager erklärt, warum er immer auf den Profit schaut)


    Williams, Frank

    "Dieselben Eigenschaften, die ihn zu solchen Aktionen treiben, machen ihn auch schnell. Und an einem guten Tag ist er brillant. Es ist dasselbe wie damals, als Ayrton (Senna; Anm. d. Red.) Eddie Irvine eine geknallt hat - nur dass das Einzige, was damals kaputt gegangen ist, Eddies Ego war."
    (nach dem von Juan-Pablo Montoya verursachten Auffahrunfall im Freien Monaco-Training über die Qualitäten seines Ex-Schützlings.)

    "Die müssen erstmal die Versicherungsverträge unterschreiben."
    (über Mark Blundell und Martin Brundle, die demnächst für einen TV-Beitrag den Williams testen)


    Wurz, Alexander

    "Irgendwann müssen wir alle abtreten."
    (hätte die Formel 1 nicht der Sicherheit wegen von V10- auf V8-Motoren abgerüstet)

    "Wenn du mit 950 PS in der Kurve im fünften Gang in Barcelona aufs Gas steigst, die 950 PS einsetzen und das Popscherl ganz unruhig wird - und zwar das vom Auto und nicht das meinige -, dann ist das schon sehr lässig. Es war wirklich ein Ritt auf der Kanonenkugel."
    (Seine traurige Grabrede auf die 950 PS starken V10-Motoren)

    "Die Formel 1 verlangt dir alles ab, saugt dich aus und spuckt dich zum Schluss irgendwann kaltblütig aus. Das ist nicht schön, aber das ist auch der Reiz daran."

    "Als ich die Rechnung sah, wurde ich mit einem Schlag um ein paar Jahre älter!"
    (über ein Abendessen in Monaco, zu dem er einige Freunde eingeladen hatte)

    "Wie wenn du im Flugzeug sitzt und dir schon fünfmal den Kopf gestoßen hast - nicht angenehm!"
    (Er erklärt anhand des Beispiels Silverstone, wie sich Windböen in einem Formel-1-Auto anfühlen)

    "Alles Frühstarter, aber ohne Strafe!"
    (über seine drei Söhne Felix, Charlie und Oscar, die allesamt vier Wochen zu früh zur Welt kamen)


    X


    Y


    Yamamoto, Sakon

    "Ich möchte im Flirten besser sein - wie die Italiener!"
    (auf die Frage, welches Talent er sich am meisten wünschen würde)


    Z


    ______________________________
    Last edited by The Sandman; 07.09.2010 at 05:18.

  5. #5
    Solaufein
    Gast


    A


    B


    Ballesteros, Severiano

    "Ich wünschte, die Fairways wären schmäler angelegt. Dann müssten alle aus dem Rough spielen - nicht bloss ich."


    Beard, Henry

    "Wenn Sie wirklich besser werden wollen im Golf, gehen Sie nochmal zurück und fangen Sie jünger an."


    Beckenbauer, Franz

    "Für Tennis bin ich zu alt, ich mache jetzt was anderes. Da habe ich meinen eigenen Ball, den schlage ich irgendwohin, dann gehe ich ihm nach, und wenn ich ihn finde, schlage ich ihn wieder weg."


    Boswell, Thomas

    "Ich bin wahrscheinlich der einzige Golfer, der noch nie einen Schläger kaputtgemacht hat. Naja, wenn man einmal von dem einen absieht, den ich verbogen und dann ins Gebüsch geworfen habe."


    C


    Caen, Herb

    "Mit fortschreitendem Alter gewinnt man eine verblüffende Erkenntnis: Golfer tragen diese scheusslichen Kleider mit Absicht."


    Chesterton, Gilbert Keith

    "Golf ist nur die teurere Variante des Murmelspiels."


    Churchill, Winston Spencer

    "Golf ist ein Spiel, bei dem man versucht, einen zu grossen Ball in ein zu kleines Loch zu bringen, und das mit einer Ausrüstung, die für ein solches Vorhaben völlig ungeeignet ist."


    Connery, Sean

    "An einem Loch spiele ich wie Arnold Palmer und am nächsten wie Lili Palmer."


    Couples, Fred

    "Wozu soll man üben, wenn man gut spielt? Und wozu erst, wenn man schlecht spielt - es bringt doch nichts, einen miesen Schwung einzuüben."


    D


    Daly, Arnold

    "Golf ist wie eine Liebesaffäre: Nimmt man es nicht ernst, macht es keinen Spass; nimmt man es aber ernst, so bricht es einem das Herz."


    Demaret, Jimmy

    "Golf und Sex sind so etwa die einzigen Sachen, die Spass machen, selbst wenn man nicht wahnsinnig gut darin ist."


    Dobereiner, Peter

    "Seit der Enthauptung der ersten Golferin, Königin Maria Stuart von Schottland, hat die Welt des Golfs offen bedauert, dass daraus kein Brauch geworden ist."


    E


    Eastwood, Clint

    "Ich kann nicht genau sagen, was mich am Golf so fasziniert. Immer wenn man das Gefühl hat, jetzt hat man's draußen, macht es einem klar, dass es nicht so ist. Ich bin wohl einfach verrückt genug, weiterhin zu spielen."


    F


    Federman, Raymond

    "Es gibt nur zwei Typen von Menschen: Golfer oder Nicht-Golfer."


    Feherty, David

    "Ich habe geglaubt, schon jedem erdenklichen Hindernis begegnet zu sein, aber auf diesem Platz muß man sogar die Krümmung der Erde berücksichtigen."


    Ford, Gerald

    "Ich weiss, dass mein Spiel besser wird, ich treffe weniger Zuschauer."


    G


    Graham, Pater Billy

    "Ich bete niemals auf dem Golfplatz. Der Herr erhöhrt Gebete nämlich überall, nur nicht dort."


    H


    Hobday, Simon

    "Der Unterschied von heute zu meinen jüngeren Jahren ist, dass meine langen Schläge kürzer und das kurze Spiel länger geworden ist."


    I


    J


    Jackson, Samuel L.

    "Limettengrüne Hosen und Schuhe aus Krokoleder - der Golfplatz ist der einzige Ort, wo ich wie ein Zuhälter rumlaufen kann, ohne weiter aufzufallen."


    Jacobson, Peter

    "Der einzige Unterschied zwischen einem Pro und einem Amateur ist, dass ein Schlag, der nach rechts weggeht, beim Pro Fade heisst, während er beim Amateur Slice genannt wird."


    Jenkis, Dan

    "Ein Golfer hat mehr Feinde als jeder andere Sportler: Vierzehn verschiedene Schläger, achtzehn ganz unterschiedliche Löcher pro Woche, um ihn herum Sand, Bäume, Gras, Wasser, Wind und andere Spieler. Und da das Spiel zu allem Überfluss zur Hälfte vom geistigen Zustand abhängt, ist er selbst selbst sein schlimmster Feind."


    Johnson, Samuel

    "Beim Golfen kann man die Vorzüge des Alters beanspruchen und sich die Spielereien der Kindheit bewahren."


    Jones, Bobby

    "Wettkampf-Golf spielt sich vorwiegend zwischen den Ohren ab."


    K


    L


    Langer, Bernhard

    "Seien Sie entschlossen! Ein falscher Entschluss ist in der Regel weniger schlimm als Unentschlossenheit."


    Leacock, Stephan

    "Ich habe die dicksten Freundschaften in die Brüche gehen sehen, bloss weil der eine besser spielen und der andere besser zählen konnte."


    Lemmon, Jack

    Ich verbringe mehr Zeit im Wald als ein Eichhörnchen!"


    M


    Marx, Zeppo

    "Beim schwierigsten Schlag im Golfsport muss der Ball zunächst gegen eine Eiche geschlagen werden, um von dort aus in einen Bunker zu fallen, wo er genau auf einen Stein treffen muss, so dass er aufs Grün springt und ins Loch rollt. Dieser Schlag ist so schwierig, dass er selbst mir bisher nur ein einziges Mal gelungen ist."


    Murphy, Tom

    "Machen wir uns doch nichts vor: Das Spiel ist zu 95 Prozent kopfgesteuert. Wenn jemand lausig Golf spielt, braucht er keinen Golflehrer, sondern einen Psychiater."


    N


    O


    O'Rourke, P.J.

    "Golf verbindet zwei Lieblingsbeschäftigungen der Amerikaner miteinander: Lange Spaziergänge und mit einem Stock nach irgendwelchen Dingen schlagen."


    P


    Palmer, Arnold

    "Golf ist eine Art Selbstprüfung, bei der wir uns vergnügen."


    Q


    R


    Röller, Wolfgang

    "18 Golflöcher werden Ihnen über den Mitspieler mehr sagen, als 19 Jahre gemeinsame Arbeit am Schreibtisch."


    S


    Snead, Sam

    "Golfpatzarchitekten machen mich krank. Die können selber nicht spielen und legen darum die Golfplätze so an, dass alle anderen auch nicht spielen können."


    Stadler, Craig

    "Weshalb ich mit einem neuen Putter spiele? Weil der alte nicht so gut schwimmen konnte."


    T


    Trevino, Lee

    "Ich schwinge noch genauso wie vor zwanzig Jahren. Der Unterschied zu früher liegt darin, daß die Bälle anders fliegen."

    "Ich verbringe so viel Zeit im Wald, dass ich schon sagen kann, welche Pflanzen essbar sind."

    "Einen guten Golfer erkennt man an einer Bräune wie meiner: Die besagt nämlich, dass er seine Zeit auf Fairways und Grüns verbringt - und nicht unter Bäumen."


    Trump, Donald

    "Ich kann sofort sagen, ob jemand ein Gewinner- oder Verlierertyp ist, allein aufgrund seines Verhaltens auf dem Golfplatz."


    Tutam Jr., Frank D. "Sandy"

    "Wenn man darüber nachdenkt, welche menschlichen Eigenschaften beim Golf gefragt sind, wundert man sich nicht, dass es niemals einen wirklich grossartigen Golfspieler gab, der nicht auch ein Mensch von außergewöhnlichem Charakter gewesen wäre."


    Twain, Mark

    "Golf ist ein Spaziergang mit Hindernissen."


    U


    unbekannt + Zeitungen (ohne Autor)

    "Golfen und Sex sind die einzigen Dinge, die man richtig genießen kann ohne wirklich gut zu sein."

    "Jeder hat mindestens einen Schlag, der nie funktioniert."

    "Was Dir Freude macht, ist ein Spiel; was dich entspannt , ist ein Hobby; was dir einen Nervenzusammenbruch beschert, ist Golf."

    "Golf ist keine Frage von Leben und Tod - es ist viel ernster"

    "Wer von Herzen lachen kann, nachdem er einen Meterputt um die Meisterschaft ausgelassen hat - der wäre der grösste aller Lebenskünstler. Ich kenne aber keinen."

    "Es gibt natürlich mehr im Leben als ein Par/Birdie zu spielen, aber nicht viel."

    "Haben Sie noch Sex - oder spielen Sie auch schon Golf?"

    "Es spielt keine Rolle wie du Golf spielst, aber mit wem."

    "Falls der Ball in gefährlicher Nähe eines Krokodils oder Nilpferdes zum Stillstand kommt, darf mit einem neuen Ball weitergespielt werden."
    (Spielanweisung in einem südafrikanischen Golfclub)

    "Ein Caddie ist eine Person, welche den Spieler auf der Runde begleitet und auch nicht gesehen hat, wo der Ball hingeflogen ist."


    V


    W


    X


    Y


    Z


    _____________________________
    Last edited by Solaufein; 05.06.2007 at 18:30.

  6. #6
    Solaufein
    Gast



    A


    Abt, Christian

    "Ich würde das Geld meinem Team geben, damit die Schumacher für ein Jahr als Fahrer in die DTM holen."
    (Der Pilot aus der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft in einer Umfrage zum Thema, was man mit 35 Millionen Euro aus dem Lotto-Jackpot machen würde)


    Ackermann, Ronny

    "Ich stehe zu meinen Pfunden."
    (über sein leichtes Übergewicht zum Saisonstart der Nordischen Kombinierer)


    Altig, Rudi

    "Der Rennfahrer muß seinen Hintern mehr pflegen als sein Gesicht."

    "Grenoble ist ja auch weltberühmt für seine Nüsse - also Walnüsse, nicht daß ich da jetzt falsch verstanden werde!"

    "Für den neunten Platz noch das Weiße aus den Augen zu fahren, ist nicht das Gelbe vom Ei."


    Anderson, Kent

    "Football ist wie Sex. Es ist immer schön."
    (Braunschweigs Trainer nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft.)


    Angermann, Klaus

    "Die zwei sind allein vorn mit den anderen sechs."
    (beim Giro d'Italia)


    B


    Bach, Thomas

    "Das ist fantastisch. Schreiben Sie doch, was Sie wollen."
    (Der IOC-Vizepräsident zu Journalisten nach dem Olympiasieg von Biathletin Kati Wilhelm)


    Becker, Boris

    "Wenn ich nicht verliere, kann der andere nicht gewinnen."

    "Riskanter Volley von Tommy - aus der Luft geschlagen!"

    "Bei mir gehen Kopf und Füße Hand in Hand."


    Beerbaum, Ludger

    "Ob blaues Deutsche-Bank-Logo oder rote Currywurst mit Pommes, das ist doch egal."
    (So lautete der Kommentar des Springreiters zu den originell gestalteten Hindernissen im Parcours der Reit-WM von Aachen.)


    Berrer, Michael

    "Man muss manchmal auch ein bisschen was für den Kopf tun. Das ist nicht so schlecht, sonst verblödet man bei dem Sport."
    (Diese Warnung kam vom deutschen Tennis-Profi bei den US Open.)


    Björndalen, Ole Einar

    "Beim Rennen bin ich flexibel, im Privatleben sollte ich es nicht sein."
    (Der Biathlet nach seinem dritten Sieg bei der World Team Challenge mit der dritten Partnerin)


    Bölts, Udo

    "Reiß dich zusammen, du Sau!"
    (zu Jan Ullrich während einer Tour de France - Etappe)


    Boll, Timo

    "Ab und zu muss man sie gewinnen lassen, um noch ein Visum zu bekommen."
    (Der Tischtennisnationalspieler über seine Konkurrenten aus dem Tischtennis-Land Nummer eins, China)


    Bolm, Kirsten

    "So viel Asche auf Asche zu gewinnen, ist super."
    (Findet die Mannheimer 100-m-Hürden-Vize-Europameisterin als alleinige Gewinnerin des DKB-Jackpots von 50.000 Euro auf der Aschenbahn des Olympischen Dorfes von Berlin 1936 in Elstal.)


    Busemann, Frank

    "Meine Technik am Buffet ist derzeit besser als über die Hürden."
    (nach dem Ball des Sports in Stuttgart)


    C


    Cerne, Rudi

    "Andre Agassi verabschiedet sich von Hannover mit einem tränenden und einem weinenden Auge."


    D


    Dawydenko, Nikolaj

    "Ich denke nicht über Frauentennis nach. Das ist eine andere Sportart."
    (zur Vormachtstellung der russischen Tennisspielerinnen)


    Dementjewa, Jelena

    "Ich werde von meiner Mutter betreut und verbringe täglich fast 24 Stunden mit ihr. Ich werde sie auf keinen Fall auf den Platz rufen, denn das Match ist die einzige Zeit, in der ich meine Ruhe habe."
    (D. hält wenig von der neuen Regel, wonach Tennis-Spielerinnen nach jedem Satz ihren Trainer auf dem Platz um Rat fragen dürfen.)


    E


    Ertl-Renz, Martina

    "Da hinten ruft irgendein Italiener Ich will nach Hause - Das kann ich verstehen!"
    (bei der Tour de France)


    Ertl-Renz, Martina

    "Abends weggehen hat mich mehr gereizt, als ich noch jung war."
    (Die fünfmalige Olympia-Teilnehmerin, 32, über ihre Freizeitgestaltung bei den Winterspielen).


    F


    Federer, Roger

    "Ich komme immer zu spät, habe Mühe aus dem Bett zu kommen, und ich kann nicht kochen."
    (Der Tennis-Weltranglistenerste auf die Frage, ob es Dinge gibt, die er nicht gut kann)


    Franke, Stephane

    "Ich kann meinen Eltern höchstens vorwerfen, daß sie mich nicht barfuß zur Schule geschickt haben!"
    (Der Langstreckenläufer über die enorme Leistungsstärke der Afrikaner)


    Friedrich, Jürgen

    "Wir brauchen wieder Spieler, die Gras fressen. Und wenn es sein muss, rohes."


    Friesinger, Anni

    "Alles was Gold bringt, sind meine Lieblingsstrecken."
    (auf die Frage, auf welcher Strecke sie bei den Olympischen Winterspielen in Turin starten will.)


    G


    Gäb, Hans-Wilhelm

    "Bei jeder Medaille ergreifen mich lustvolle Schmerzgefühle. Wir hoffen, dass Turin für uns sehr teuer wird."
    (Der Sporthilfe-Chef im Hinblick auf die auszuzahlenden Prämien)


    Gerg, Annemarie

    "Da rühre ich die Skier nicht an, denn das ist zu gefährlich."
    (Die Skirennläuferin nach ihrem Trümmerbruch im Daumen über ihre Pläne für den Jahreswechsel)


    Gerg, Hilde

    "Ich hatte in dieser Saison viele Ups, aber auch einige Hochs."


    Godefroot, Walter

    "Lernt endlich deutsch, wenn ihr den Mann in Gelb verstehen wollt."
    (Empfehlung des Team-Telekom-Chefs an die Franzosen)


    H


    Hacker, Marcel

    "Erst duschen, dann kotzen."
    (Der total erschöpfte Einer-Ruderer auf die Frage, wie er sich für den Gewinn von WM-Silber belohnen werde.)


    Hackl, Georg

    "Mir geht es wie der SPD. Ich habe auch Probleme mit meinem linken Flügel."
    (Der dreimalige Rodel-Olympiasieger zu seiner Nervenentzündung im linken Arm)


    Heberger, Egon

    "Das NOK ist ein Wurmfortsatz des IOC."


    Hettich, Georg

    "Ich dachte, Olympiasieger gibt es nur im Fernsehen, und jetzt bin ich selber einer."
    (nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Turin)


    Himmler, Katharina

    "Wenigstens als Hellseherin tauge ich was."
    (die im Snowboardcross-Finale nur Platz 12 belegte, aber den Olympiasieg ihrer schweizerischen Freundin Tanja Frieden vorhergesagt hatte)


    Huber, Anke

    "Ich gebe meine Karriere auf, die ich noch nicht mal begonnen hatte... Aber egal."


    I


    J


    Jordan, Michael

    "Baketball ist wie Baseball.Man wirft den Ball irgendwo hin und rennt dann umsonst wieder weg."


    K


    Kandarr, Jana

    "Er hat mir gesagt, was ich machen soll und prompt habe ich den Satz mit 0:6 verloren." (über die Tipps von Tennis-Bundestrainer Markus Schur)


    Kathan, Peter


    "Dann schlagen wir sie in drei Jahren."
    (Der deutsche Frauen-Eishockey-Bundestrainer nach dem 0:5 gegen die USA, der knappsten Niederlage in einem Länderspiel gegen den Weltmeister)


    Kiefer, Nicolas

    "Ich habe mich entschieden: Ich werde mich morgen oder nächste Woche entscheiden."

    "Die sind in der Kabine rumgelaufen wie Tiger im Käfig. Ich glaube, wenn ich denen ein rohes Stück Fleisch hingeworfen hätte, sie hätten sich darum geprügelt."
    (über den Gemütszustand seiner Teamkollegen Alexander Waske und Michael Kohlmann vor dem entscheidenden Doppel gegen Tschechien bei der Mannschafts-WM in Düsseldorf)


    Köhler, Jürgen

    "Zu groß gefeiert werden darf heute nicht - sonst bekomme ich die Sportler morgen früh nicht ins Flugzeug."
    (Der Bundestrainer am Montag in Penrith nach den erfolgreichen Kanu-Weltmeisterschaften.)


    König, Norbert

    "Wir sind hier in Lahti, 100 km nördlich von Finnland."


    Kollacl, Dieter

    "Die Medaillen sind vergeben, wer sie bekommt, ist offen"


    Kollark, Dieter

    "Ich war genau so orientierungslos wie nach der Wende."
    (dt. Leichathletik-Trainer)


    Kottkamp, Volker

    "Sie wird sicher gleich erklären, wie es zu diesem nicht zu erklärenden Einbruch bei ihr kam."


    Krobs, Karsten

    "Ich würde gerne sagen: Freibier für alle! Aber ich bin nur ein armer Hammerwerfer und kann mir das nicht leisten."
    (nach seinem achten Titelgewinn bei deutschen Meisterschaften)

    "Nach dem, was ich über das Klima gelesen hatte, dachte ich, hier wären es einhundert Grad und der Smog würde einen blind machen. Dafür habe ich am Pool heute morgen noch ganz gut sehen können."
    (über die angebliche Klima-Katastrophe bei der Leichtathletik-WM)


    L


    Linke, Karsten

    "Der Aufschlag von Elena Dementieva? Den wirft ein Rechtshänder mit Links schneller
    ins Feld."


    Lobinger, Tim

    "Ich traue ihm nicht mehr zu als fünf Meter achtzig."
    (vor dem Stabhochsprung über Weltmeister Sergej Bubka, 6,01 m)


    M


    Maier, Hermann

    "Dass wir nicht über die Mausefalle gefahren sind, hat mich enttäuscht. Beim Start musste man fast wie bei einem Langlaufrennen anschieben."
    (Österreichs Ski-Superstar in Kitzbühel über das verkürzte Abfahrtsrennen auf der berühmt-berüchtigten Streif)


    Mallow, Jürgen

    "Wir sind zu fast allem fähig. Wir schaffen es, dass Träume in Erfüllung gehen. Wir sorgen für Sensationen, Überraschungen und Enttäuschungen."
    (Der Bundestrainer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, zum Abschneiden bei der EM)


    Mancuso, Julia

    "Ich fahre ganz gemütlich mit dem Wohnmobil und meinen Schwestern nach Turin. Hoffentlich kommen wir da rechtzeitig an."
    (Die amerikanische Skirennläuferin in Ofterschwang über ihre olympischen Reisepläne)


    Marx, Claudia

    "Ich bin auch mit der Holzmedaille sehr zufrieden. Wichtiger als die Platzierung ist mir die Zeit."
    (nach ihrem 4. Platz über 400 Meter Hürden bei der Leichtathletik-EM in Göteborg)


    Maske, Henry

    "Ein guter Boxer muss auch Angst haben."


    Michaelis, Jan

    "Echt geil ist, dass man jederzeit essen gehen kann. Ich esse zehn Mal am Tag. Aber wir wohnen im sechsten Stock und der Aufzug geht nicht. Bis ich oben bin, habe ich fast schon wieder Hunger."
    (Der Snowboarder über die Vorzüge des Olympischen Dorfes in Bardonecchia)


    Millar, David

    "Das ist eine verdammt unrealistische Hoffnung, denn das wäre so, als wenn Schweine fliegen könnten."
    (Der schottische Radprofi auf die Frage, ob er an ein sauberes Fahrerfeld bei der Tour de France glaube.)


    Mockenhaupt, Sabrina

    "Man könnte jetzt meinen, ich bin das heulende Elend, aber das bin ich nicht."
    (Die 10.000-Meter-Läuferin bei ihrem tränenreichen Auftritt während einer Pressekonferenz)


    Moculescu, Stelian

    "Wir haben die gleiche Chance wie eine Sau beim Metzger."
    (Der Volleyball-Trainer vor dem Champions-League-Spiel des VfB Friedrichshafen in Belgorod)


    Müller, Axel

    "Ziehen Sie sich warm an, denn hier wird es gleich heiß hergehen."


    N


    Navratilova, Martina

    "Tschechien ist demokratischer, Tennis schneller und meine Hüfte fülliger geworden."
    (Die gebürtige Tschechin, 49 Jahre alt, auf die Frage von Journalisten, was sich seit ihrem letzten Turnier-Auftritt in Prag vor 20 Jahren geändert hat.)


    Neureuther, Christian

    "Ein unheimlich abwechslungsreiches Rennen. Erst war die eine vorn, dann war die andere hinten."

    Neureuther, Felix

    "Den Preis für den brutalsten Sturz will ich nicht haben."
    (Der Skirennläufer über den Grund seines Startverzichts bei der Hahnenkamm-Abfahrt von Kitzbühel)


    Nowitzki, Dirk

    "Ich bin zu groß für meine Größe zum Korb."


    O


    Ohletz, Hermann

    "Der Rückstand der Norweger ist größer geworden. Aber sie haben Boden gutgemacht."


    Otto, Sylke

    "Ich hätte unterwegs einen Schneemann bauen können."
    (Die Rodel-Olympiasiegerin in Winterberg nach ihrem mit Rang sechs verpatztem EM-Rennen bei starkem Schneefall)


    P


    Peters, Bernhard

    "Ich lasse die negativen Dinge immer in meinem Zimmer."
    (Der Hockey-Bundestrainer nach dem 4:1 gegen Belgien auf die Frage, ob er beim Spiel auch mal an eine Niederlage gedacht habe)

    "Ich kann kein koreanisch."
    (auf die Frage, ob das 0:0 seiner Mannschaft gegen Südkorea abgesprochen war)


    Poleska, Anne

    "Jetzt könnte ich sterben vor Glück."
    (nach ihrem Silber-Renn über 200m bei der WM in Montreal.)


    Poschmann, Wolf-Dieter

    "So gut wie die Damen nachts auf den Kanälen können wir's noch nicht singen..."
    (über seine Ansage der Telefonnummer des ZDF-Gewinnspiels)


    Q


    R


    Reinhardt, Nicole

    "Wenn mir heute Morgen einer gesagt hätte, dass ich Gold hole, dann hätte ich gesagt: 'Du bist bescheuert'."
    (nach ihrem Erfolg im Kajak-Einer über 500 Meter.)


    Riis, Bjarne

    "Es gibt eine Tendenz, die Dummheiten der Vergangenheit zur wichtigsten Angelegenheit der Gegenwart zu erklären. Ich verstehe das nicht."
    (dän. Radfahrer)


    Rocchigiani, Graciano

    "Letztlich ist es doch egal, gegen wen er die fünf Millionen kassiert. Was kann denn passieren? Axel kriegt eine in die Fresse und geht k.o. Na und?"
    (zum geplanten Comeback von Schwergewichts-Boxer Axel Schulz)


    Roddick, Andy

    "Ich habe einen Haufen halbnackte Frauen, er hat einen Haufen Männer. Ich weiß, mit wem ich lieber zu Abend essen würde."
    (Der Tennisspieler über seine Fans und die Anhänger seines Gegners Marcos Baghdatis)

    "Den Kerl zu erschießen, der Bambi erschossen hat, fühlt sich besser an, als Bambi zu erschießen."
    (Das fand der US-Tennisprofi in New York nach seinem Sieg über den Deutschen Benjamin Becker, der am Vortag durch einen Erfolg gegen Publikumsliebling Andre Agassi dessen Karriere beendet hatte.)


    Rogge, Jaques

    "Es ist sehr schwer, eine Skiabfahrt in der Sahara zu organisieren."
    (Der IOC-Präsident über Chancen von südlichen Ländern, sich für die Olympischen Winterspiele zu bewerben)

    "Ich werde hier bleiben. Schon im Dezember konnte ich die Matratze testen - und sie ist gut."
    (bei seiner Ankunft in Turin. Wie bei den Sommerspielen 2004 in Athen wird der Belgier wieder im Athletendorf wohnen.)


    Rohrer, Fabien

    "Lieber ein Brett unter den Füssen als eines vor dem Kopf."


    S


    Schäfer, Bodo

    "Joggen war meines Erachtens nur etwas für Menschen mit einer angeborenen Macke. Es mussten schon eine Menge Chromosomen grausam verstrickt sein, um einen Menschen dazu zu bringen, bei Kälte und Regen draussen seine Runden zu drehen, anstatt sich in seinem warmen Bettchen zu kuscheln. …
    Heute kann ich nicht verstehen, dass nicht jeder läuft. Man fühlt sich so lebendig, energiereich und gesund."


    Schmelzer, Bernd

    "Eine Hundertstelsekunde - das ist nichts, das ist weniger als nichts, das ist gar nichts!"


    Schmidt, Harald

    "Es gab schon deutsche Sieger auf dem Champs-Elyssee - sogar ohne Fahrräder!"
    (zur Tour de France)

    "Die Sportart die mich bei den Olympischen Spielen am meisten irritiert hat war Gehen. Ich zappe so rum und da denk' ich: Was ist denn das? Haben die Paralympics schon angefangen?"


    Schmidt, Martin

    "Wenn ich Skateboard fahre flieg ich immer auf den Arsch und beim Skispringen auf die Füße und das tut kein bisschen weh."


    Schmitz, Torsten

    "So. Genug gespielt. Jetzt fängste an zu boxen!"
    (Der Trainer von Luan Krasniqi, in einer Pause des zweiten Teiles zu seinem Schützling).


    Schneyder, Werner

    "Applaus für einen Opernstar, der seit Jahren im Schwergewicht singt!"
    (über Montserrat Caballe)

    "Na, was sagt ihr zu meinem Alten?!"
    (interpretiert das Daumen-hoch-Signal von Graciano Rocchigianis Frau)


    Schranz, Karl

    "Schneller als die Fallgeschwindigkeit kannst nimmer sein und da sind wir ja schon fast. Es ist ein Wahnsinn."
    (über den Skisport der 90er Jahre)


    Schulz, Axel

    "Es ist schwer, in zehn Runden ein persönliches Verhältnis aufzubauen."
    (auf die Frage, wie gut der Kontakt zu seinem geschlagenen US-Gegner Jorge Valdes sei)


    Sdunek, Fritz

    "So verkommt der Boxsport zum Affentheater!"
    (Der Box-Erfolgstrainer zu den Comeback-Plänen von Axel Schulz)


    Sostmeier, Carsten

    "Sören von Rönne macht sich seine Pferde selber."


    Stamm, Hagen

    "Wasserball ist keine Verschlechterung des Schwimmstiles, sondern eine Verbesserung des Charakters."


    Stauder, Claus

    "Tennis besteht aus dem Sport und einer wirtschaftlichen Seite."
    (dt. Sportfunktionär)


    Szewczenko, Tanja

    "Das Zitat habe ich niemals gesagt. Man hat es einfach zitiert."


    T


    Teichmann, Axel

    "Großen Druck habe ich nur morgens, wenn ich aufstehe. Dann gehe ich auf die Toilette."
    (auf die Frage, ob er vor der Heim-WM in Oberstdorf besonderen Druck verspürt)


    Thoma, Georg

    "Vergessen Sie nicht: Wenn's mal nimmer so gut geht - es geht wieder aufwärts. Scheißegal wie's geht, aber es geht."
    (Der Olympiasieger in der Nordischen Kombination und "Sportler des Jahres" von 1960, an Uschi Disl und Ronny Ackermann, die diesjährigen "Sportler des Jahres")


    Thurau, Dietrich

    "Ich habe viele Freunde und Bekannte, die ich gar nicht kenne."
    (im aktuellen Sportstudio zu seiner Popularität nach dem großen Tour-Erfolg 1977)


    Tiriac, Ion

    "Zu meiner aktiven Zeit war ich der beste Tennisspieler der Welt ohne Talent."


    Tröger, Walther

    "Es wird nirgendwo so viel gelogen wie vor Wahlen, auch beim IOC."
    (dt. Sportfunktionär)


    U


    unbekannt + Zeitungen (ohne Autor)

    "Wichtig sind besonders die Beine, denn damit läuft das Pferd"
    (Gehört in einem Bericht über die Galoppwoche in Iffezheim)

    "Marion Hughes ist eine sehr erfahrene Reiterin. Sie stammt aus einer Pferdefamilie"
    (Reporter bei der Springreiter-EM / ZDF)

    "Riedle, der für seine Größe ziemlich hoch springen konnte, hieß ,Air Riedle', Möller, der für sein Alter ziemlich wehleidig war, hieß ,Aua Möller'."
    (Süddeutsche Zeitung)

    "Jagen wird erst dann ein echter Sport; wenn die Tiere die Gelegenheit bekommen zurückzuschiessen."

    "Wasserball ist ein harter Sport. Besonders für Nichtschwimmer!"

    "Inlineskating macht Spass und ist gut für die Figur. Ausserdem kann es einem einen neuen Bekanntenkreis erschliessen: Krankenwagenfahrer, Notaufnahmepersonal und Physiotherapeuten. Und natürlich die netten Leute, die den Rettungsdienst rufen."

    "Jetzt kennt die ganze Welt das Emmental nicht mehr nur wegen dem Käse, sondern auch wegen Tom Lüthi. Um 11.43 Uhr krönte sich der 19-Jährige mit Rang 9 zum Töff-Weltmeister."
    (Die Schweizer Zeitung "Blick" in ihrer Online-Ausgabe, nachdem Tom Lüthi Motorrad-Weltmeister in der 125-ccm-Klasse wurde)

    "Sie quiekt so laut wie ein Schwein beim Schlachten."
    (Ein BBC-Kommentator in Wimbledon über das laute Stöhnen von Titelverteidigerin Maria Scharapowa während ihrer Matches)

    "Die typische österreichische Dorfschwalbe Morgenstern erwies sich nicht nur als Segler - auch explosive Sprungkraft hatte er genug."
    (Die finnische Zeitung Helsingin Sanomat über den Skisprung-Olympiasieg des Österreichers Thomas Morgenstern)

    "Wenn Sampras Engländer wäre, würden wir ihn für die größte Sache seit der Erfindung des Toastbrots halten!"
    (Ein BBC-Moderator über die allgemeine Ansicht, Wimbledon-Sieger Pete Sampras sei ein Langweiler)

    "So kann man Wassermelonen verkaufen."
    (Athener Organisatoren zum Vorschlag von IAAF-Präsident Primo Nebiolo, Zuschauer per Lautsprecher-Autos auf die Leichtathletik-WM aufmerksam zu machen.)

    "Eine derartige Abhängigkeit haben wir seit der deutschen Besatzung nicht mehr erlebt."
    (To Vima, seriöse, kritische und auflagenstärkste Athener Tageszeitung, zum unterwürfigen Verhalten der Athener Olympia-Bewerber gegenüber IOC-Mitgliedern)

    "Ullrich ist 23, unerfahren, nervös und hat das größte Radrennen der Welt gewonnen. Später, wenn er älter und erfahrener ist, wird er unbezwingbar sein, im Moment ist er nur unschlagbar."
    (Pressestimme aus The Independent, England)

    "Boris Becker - der 17jährige Leimener wird 30!"
    (Themenankündigung bei ran)

    "Während der Sohnemann nach den Williams-Testfahrten im siebten Himmel schwebt, muß sich Vater Frentzen am Montag schon wieder mit den irdischen Dingen auseinandersetzen. Der Bestattungsunternehmer mußte die am Wochenende aufgestaute Kundschaft bearbeiten."
    (aus dem Kölner "Express")

    "Hinter dem Boxen kommt nur noch Oplaten-Tauschen!"
    (Box-Trainer über die geringe Verletzungsgefahr beim Boxen)


    V


    van Almsick, Franziska

    "Wir sind eine ganz normale Familie, außer daß ich schweineviel Kohle habe."


    W


    Warnecke, Mark

    "Ich sehe mich nicht als Favorit. Ich schwimme hier nur zum Spaß."
    (bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Montréal nach dem Vorlauf über 50 Meter Brust.)


    Watterot, Herbert

    "Sein Können blinkt so strahlend, wie der Ring in seinem Ohr!"
    (über Jan Ullrich)

    "Der Modellathlet ist im Ziel, die Bergziegen kommen erst noch!"
    (über die Verfolger von Jan Ullrich nach dessen Tour de France - Etappensieg in Andorra)


    Wegner, Uli

    "Das ist Boxen und nicht Kegeln."
    (Der Box-Trainer, dessen Schützling Arthur Abraham seinen WM-Titel im Mittelgewicht trotz eines bereits in der vierten Runde erlittenen Kieferbruchs über zwölf Runden nach Punkten verteidigte.)


    Weingärtner, Marlene

    "Die Männer gehen vielleicht nach dem Spiel noch gemeinsam ein Bier trinken, die Frauen kratzen sich eher die Augen aus."
    (Das Tennis-Teenie aus Augsburg, über ihre Erfahrungen auf der WTA-Tour)


    Westlake, Julia

    "Sie reiten sehr edle Pferde, manchmal mehrere auf einmal."
    (zu Ludger Beerbaum)


    Wilhelm, Kati

    "Ich mag es eigentlich, wenn man die Scheiben gar nicht so gut
    sieht."
    (Die Biathletin nach ihrem Olympiasieg am Samstag bei dichtem Schneetreiben)


    Witthaus, Matthias

    "Ich bin kurz mal ohnmächtig gewesen, als ich die Spritze bekam. Aber es hat geholfen." (Der mit einer Spritzkur fit gemachte Hockey-Nationalspieler nach dem 4:1 gegen Belgien, zu dem er zwei Tore und eine Tor-Vorlage beisteuerte)


    Wulff, Christian

    "Wahrscheinlich kann ich hier jede Menge lernen für die nächsten Spielzüge in Hannover und Berlin"
    (Niedersachsens Ministerpräsident am Samstag beim American-Football-Finale in Hannover.)


    X


    Y


    Z


    Zabel, Erich

    "Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass ich auch im nächsten Jahr noch Rennfahrer bin."
    (auf die Frage, wie groß er die Wahrscheinlichkeit beziffert, im nächsten Jahr noch für das T-Mobile-Team zu fahren.)

    "Meine Frau sagt immer, wenn ich nur an ihr so viel rumschrauben würde wie an den Rädern."

    "Wenn man das grüne Trikot verteidigen will, muß man quasi um jede Häuserecke sprinten, nur weil da ein Strich auf der Straße ist."
    (zur Tour de France)


    Zach, Hans

    "Die Österreicher sind Steinzeitmenschen. Meine Spieler wissen nicht mehr, was Cordoba ist. Die denken, das ist eine Riesenschlange."
    (vor dem Zwischenrundenspiel Deutschland-Österreich bei der Eishockey-WM 2003 auf die Anspielungen des österreichischen Trainers Pöck, eine Niederlage Deutschlands wäre vergleichbar mit der in Cordoba bei der Fußball-WM 1978)

    "Nichts ist klar. Ich arbeite immer mit einem Messer im Rücken."
    (Der DEG-Trainer über das Verhältnis zu Manager van Houten nach der Aussage von Präsident Klüh, alles sei geregelt.)

    ___________________________
    Last edited by Solaufein; 15.08.2008 at 15:02.

  7. #7
    Solaufein
    Gast
    Sport allgemein, philosophisch, geschichtlich etc.


    A


    Ambacher, Josef

    "Ich hoffe nur, dass den Abgeordneten, die dieses Gesetz beschlossen haben, jetzt auch ihre Putzfrauen weglaufen."
    (dt. Sportfunktionär)


    Annan, Kofi

    "Sport kann eine wichtige Rolle für die Verbesserung des Lebens jedes Einzelnen spielen, ja nicht nur des Einzelnen, sondern von ganzen Gesellschaften."


    B


    Bamm, Peter (auch Emmrich, Curt)

    "Der Sport ist ein sehr vernünftiger Versuch des modernen Zivilisationsmenschen, sich Strapazen künstlich zu verschaffen."


    Benjamin, Walter

    "Es hängt mit der Technik des Films genau wie mit der des Sports zusammen, dass jeder den Leistungen, die sie ausstellen, als halber Fachmann beiwohnt."
    (dt. Philosoph)


    Bernhard, Thomas

    "Dem Sport ist zu aller Zeit und vor allem von allen Regierungen aus gutem Grund immer die größte Bedeutung beigemessen worden: er unterhält und benebelt und verdummt die Massen; und vor allem die Diktatoren wissen, warum sie immer und in jedem Fall für den Sport sind."
    (Schriftsteller)


    Berra, Yogy

    "Das Spiel ist erst aus wenn es aus ist."


    Brecht, Bertold

    "Der richtige Sport fängt erst da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein."


    C


    Churchill, Winston

    "Sport ist Mord!" (org. "No Sports!")


    Conley, George

    "Lachen ist die gesündeste Turnübung der Welt, denn nirgends werden so viele Muskeln auf so angenehme Art bewegt wie beim Lachen."


    Coubertin Baron de, Pierre

    "Teilnehmen ist wichtiger als siegen."


    D


    E


    F


    Finch, Robert

    "Das beste Mittel, das bisher gegen die Bevölkerungsexplosion gefunden wurde, sind Sportsendungen - rund um die Uhr."


    Funakoshi, Gichin

    "Denke nicht ans Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert."


    G


    Gandhi, Mahatma

    "Ideale Übungen sind diejenigen, die sowohl den Körper als auch den Geist einbeziehen und stärken. Nur solche Übungen können den Menschen gesund erhalten."


    Goellner, Marc-Kevin

    "Verlieren ist wie gewinnen. Nur umgekehrt."


    Graff, Sigmund

    "Der Sport dient der Völkerversöhnung, indem er den Völkern ständig neue Zankäpfel zuwirft, an denen sie ihren Nationalismus abreagieren können."
    (Schriftsteller)


    H


    Hassencamp, Oliver

    "Das Kreuz eines Spitzensportlers muss breit sein - wegen der Werbefläche."
    (dt. Schriftsteller)


    Hohental Graf, Carl

    "In einem gesunden Körper herrscht ein gesunder Geist; wegen dieses römischen Aberglaubens strampeln sich die Menschen seit 2000 Jahren in ihrer Freizeit ab und nennen es Sport."


    Hollmann, Wildor

    "Leistungssport ist das grösste biologische Experiment der Menschheitsgeschichte."


    Hippokrates

    "Wenn wir jedem Individuum das richtige Mass an Nahrung und Bewegung zukommen lassen könnten, hätten wir den sichersten Weg zur Gesundheit gefunden."


    I


    J


    K


    Keller, Heinz

    "Der Mensch kann ohne Sport leben, aber er kann nicht ohne Bewegung leben. Bewegung ist existenziell: In der pädagogischen Einflussnahme während der Vor- und Grundschule ist viel Gewicht auf Bewegungserfahrungen zu legen.
    Sport ist eine besondere Ausprägung von Bewegungsformen. Sport kann Lebensqualität schaffen. Das wesentliche Element bei der Sportinszenierung ist die soziale Komponente und die fehlt in den Bewegungsformen. Deshalb ergänzen sich Sport und Bewegung so schön."


    Klingbeil, Karsten

    "Aufgabe des Sportarztes ist es, den Sportler vor dem Trainer zu schützen."


    Knoell, Dieter Rudolf

    "Im Begriff Profisport fehlt ein t."
    (dt. Journalist)


    Krüger, Ralph

    "Glaube an das Unmögliche und das Unmögliche wird wahr!"


    L


    Laotse

    "Wer sich selbst besiegt, ist stark."


    Lauer, Martin

    "Ein Trainer ist ein Mann, der sein Brot im Schweisse eines fremden Angesichts verdient."


    Lichtenberg, Georg Christoph

    "Die Gesundheit sieht es lieber, wenn der Körper tanzt als wenn er schreibt."


    M


    Marti Prof. Dr. med, Bernhard

    "Sport... ein Medikament, das gleichzeitig das kardiorespiratorische System und die Muskeln trainiert, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel verbessert, die Knochen stärkt, das Gewicht regulieren hilft, stimmungsaufhellend und antidepressiv wirkt, sowie oft eine sozial integrierende Funktion hat,..."


    N


    O


    P


    Pabst Dr., Helmut

    "Ich gehe davon aus, daß überall mit unerlaubten Mitteln gearbeitet wird. Ich würde nicht mal für Schachspieler die Hand ins Feuer legen."
    (Dopingfahnder)


    Pacino, Al

    "Immer wenn ich Sport machen will, setz' ich mich 5 Minuten hin und warte bis der Anfall vorbei geht"


    Prokopp, Ludwig

    "Der Sport ist dazu da, dass man gesünder stirbt und nicht dazu, dass man länger lebt."

    Pusch, Alexander

    "Früher hatte ein Trainer vier Sportler, heute hat ein Sportler vier Trainer."


    Q


    R


    Reus, Wolfgang

    "Profisportler ist ausser Arzt, Tätowierer, Piercer und Domina der einzige Beruf, in dem selbst beabsichtigte Körperverletzungen gesetzlich ungeahndet bleiben."


    Rosendorfer, Herbert

    "Der Sport ist eine völkerverbindende Sache. Vor allem die Ärzte haben viel zu verbinden."


    Rousseau, Jean-Jaques

    "Vor allem wegen der Seele ist es notwendig, den Körper zu üben, und das ist es, was unsere Klugschwätzer nicht einsehen wollen."


    S


    Schiller, Karl Friedrich

    "Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."


    Schupeta, Eckhard

    "Was nützt es, wenn wir immer mehr Menschen zum Joggen bewegen, aber gleichzeitig die Luft zum Atmen immer dünner wird."


    Schur, Gustav-Adolf

    "Der Mensch bewegt sich nicht weniger, weil er alt wird. Er wird alt, weil er sich weniger bewegt. Also beweg' dich!"


    Süßkind, Patrick

    "Was so hässlich aussieht, kann unmöglich gesund sein."


    T


    U


    unbekannt + Zeitungen (ohne Autor)

    "Genaugenommen sind Hochleistungssportler eine Division von Sportkrüppeln und Frühinvaliden."
    (Der Spiegel 1987)

    "Einen guten Sportler erkennt man an seinem Sieg. Einen großen Sportler erkennt man in seiner Niederlage."

    "Wer glaubt, keine Zeit für körperliche Fitness zu haben, wird früher oder später Zeit zum Kranksein haben müssen."

    "Der Sieger hat viele Freunde, der Besiegte hat gute Freunde."
    (Mongolisches Sprichwort)


    V


    W


    Warren, Earl

    "Ich lese immer die Sportseite einer Zeitung zuerst. Die Sportseite berichtet über das, was die Menschen erreicht haben; dieTitelseite der Zeitung hingegen verzeichnet nur die Fehlschläge des Menschen."


    Weineck, Jürgen

    "Gäbe es ein Medikament, das nur annähernd ähnliche segensreiche Wirkungen wie ein regelmäßiges Ausdauertraining auf alle Risikofaktoren degenerativer Herz-Kreislauf-Erkrankungen hätte, man könnte es wohl kaum bezahlen!"


    X


    Y


    Z


    Zahner Dr. phil. nat., Lukas

    "Der Stellenwert des Sportes im Kindesalter muss endlich erkannt werden: Er dient nicht nur zur Verbesserung der Motorik, sondern ist bedeutsam für die Entwicklung von kognitiven, sozialen und psychischen Kompetenzen und leistet nicht zuletzt einen nachhaltigen Beitrag zur Gesundheit. Sport ist durch nichts zu ersetzen. Jedes Kind, das sich gerne bewegt, soll dies auch dürfen, sei dies zu Hause, in der Schule oder auf öffentlichen Plätzen. Ich wünsche mir möglichst viele Erwachsene, die dieser Idee zum Durchbruch verhelfen."

    "Die Bevölkerung möchte heute Entlastung und keine Belastung mehr. Dies führt zu Problemen. Neue künstliche Belastungen müssen gesucht werden."

    _____________________________
    Last edited by Solaufein; 15.08.2008 at 14:56.

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