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    Archipoeta Avatar von Dumak
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Dumak ist offline

    Post Vorstellungen: Königreich Argaan

    Name: Dumak
    Alter: Anfang 20 mittlerweile dürfte er die Mittzwanziger überschritten haben
    In der Barriere gewesen?: ja
    Grund der Festnahme: Raub, Erpressung, Hehlerei
    Gilde/Clan: Jünger des Lee Clans des Nordens Königreich Argaan
    Rang: ehemals Söldner (Rangstufe 4), jetzt Kundschafter (Rangstufe 2), jetzt der entsprechende Rang in der aktuellen Gilde (Rangstufe 2)
    Rüstung: schwarzer Schuppenpanzer (hergestellt aus kleinen zurechtgesägten Stücken aus den Panzerplatten von Minecrawlern, die auf Sumpfhaileder genäht wurden und sich wie die Schuppenhaut eines Fisches überlappen. Sehr leicht und geschmeidig und rostet nie.)
    Waffen: Zunge, Laute, wenns brenzlig wird (was er meist den beiden erstgenannten Dingen zu verdanken hat) noch diverse Messer...
    Skills: Hauptskills:
    _______Einhand (Stufe 1)
    _______Bogen (Stufe 1)
    _______.Diebeskunst (Stufe 2)
    ______Nebenskills:
    _______.Barde
    _______.Dieb
    (insgesamt 6/8) (insgesamt 4/4)
    Gute Eigenschaften: sehr intelligent, flink im Kopf, erkennt gute Gelegenheiten sofort, anpassungsfähig
    Schlechte Eigenschaften: Ehemals verlogen, hinterhältig, nur auf den eigenen Vorteil bedacht und pessimistisch ist er nun bekehrt zu einem meist gut gelaunten, optimistischen und an allem und jeden interessierten Mann, dem nichts so leicht die Laune dauerhaft verderben könnte. Vordem selbstsüchtig und skrupellos, versucht er nun, auch an andere zu denken und ihre Beweggründe zu erforschen.
    Geschichte: Als Kind gehörte Dumak wie die Leute, die ihn als ihren Sohn bezeichneten (ob sie seine wirklichen Eltern waren, darf bezweifelt werden), einer weitverzweigten Bande von Dieben in Vengard an. Denn wie jedes andere Handwerk auch, waren auch die Langfinger in einer Art Gilde organisiert. Hier war sich allerdings jeder selbst der nächste. Dumak stieg durch seine gute Auffassungsgabe und sein Talent in der Hierarchie schnell auf. Doch der Chef der Bande verhökerte ihn an eine weitere Diebesbande in Khorinis. Vielleicht war ihm dumak suspekt oder aber er schuldete seinem Konkurrenzen in der alten Handelsstadt Khorinis noch einen Gefallen. Wer wußte das schon? Dumak arbeitete nun also für einen Hehlerring in Khorinis. Nach ein paar Jahren jedoch flog die Bande auf, woran Dumak selbst keinen unerheblichen Anteil hatte. Denn er verriet seine eigenen Kumpane an die Stadtwache. Als Spion verdiente man einfach zu viel, als daß man diese gute Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen konnte. Da er wußte, wann die Soldaten des Königs kommen würden, um die Bande einzulochen, raffte er zuvor noch schnell die besten Stücke der letzten Beutezüge zusammen und machte sich davon, um zurück nach Vengard zu reisen und in der Hauptstadt des Reiches sein Glück zu versuchen. Seinen ehemaligen Kumpanen weinte er keine Träne nach.

    Jetzt arbeitete er auf eigene Rechnung, keine Organisation, die den Großteil des Beutegutes vereinnahmte. Hier, in der Nähe des Hofes von König Rohbar II. schien ihm tatsächlich die Sonne zuzulächeln. Die reichen Adeligen stolzierten wie die Gockel zum Hof und merkten meist nicht einmal, daß sie mit weniger nach Hause reisten, als sie angekommen waren. Wahrscheinlich machten sie ihre dummen Diener für die nachträglich bemerkten Verluste verantwortlich und anschließend einen Kopf kürzer. Dumak jedenfalls lebte in Saus und Braus. In den Hehlerstuben, Bordellen und zwielichtigen Schenken der Stadt war er Dauergast. Mit dem Einkommen aus Diebstählen gab sich Dumak nicht lange zufrieden. Er erschloß sich neue Einnahmequellen. Besonders die elegante Erpressung ebenso dummer wie reicher Pinkel brachte ihm Unsummen. Was ließen sie sich bei ihren schmutzigen Geschäften, unsauberen Machenschaften und heimlichen Verhältnissen auch von ihm und seinen Spitzeln erwischen? Dummköpfe!

    So hätte das Leben immer weiter gehen können. Doch leider nahm mit der Größe der Stadt auch die Konkurrenz zu. War in der Provinzstadt Khorinis noch alles überschaubar, so wimmelte es hier in der Hauptstadt nur so vor Lumpenpack. Nunja, die reichen Pinkel zogen halt das Diebsgesindel an, wie Kuhscheiße die Fliegen. Dumak war sich schon bewußt, daß er auch nur am After der Gesellschaft lebte (eigentlich war er ganz zufrieden damit, zumal eine Menge für ihn abfiel), doch unter den anderen Schmeißfliegen waren leider auch recht gefährliche... Und auch seine alte Bande war hier noch aktiv und über seine Rückkehr gar nicht erfreut.

    Den Assassinen entkam er gerade so (er erfuhr nie, ob sie von den Dieben der Konkurrenz oder von einem seiner Opfer, dessen Paranoia er unterschätzt hatte, bezahlt worden waren), doch seine Flucht trieb ihn in die Arme der sonst so blinden Stadtwache. Jetzt rächte es sich, daß er nie viel von der Philosophie des Schweigegeldes gehalten hatte. Die Wächter schleppten ihn als willkommenen Fang vor den König und präsentierten ihn als den großen Übeltäter (und erkauften sich womöglich auf seine Kosten noch eine Solderhöhung). Das königliche Gericht sackte zuerst Dumaks angehäufte Reichtümer ein und befand ihn dann als für unwürdig eines schnellen Todes und so wurde er wieder zurück nach Khorinis und weiter zum Rand der Barriere gebracht, um dort in den Erzminen möglichst lange für den König zu schuften. Daß ihn die dummen Kerle, die ihn gleich über den Rand der Schlucht stoßen würden, nicht umgebracht hatten, würde ihnen noch leid tun.

    Seitdem die Barriere verschwunden ist und Dumak wieder seine Freiheit genießen kann, bereitet er sich auf seine Rache vor. Als erstes wird er die Gardisten suchen, die ihn in die Barriere gestoßen hatten...

    Aber eigentlich kann das auch noch warten. Es macht viel mehr Spaß, der Nase nach zu gehen und den Tag zu genießen. Irgendwie hat sich etwas in Dumak verändert, seit die Barriere verschwunden ist. Alles erscheint leichter. Wer die Barriere überlebt hat, den kann nichts mehr so leicht aus der Bahn werfen.

    Und noch mehr hat sich verändert. Die Zeiten, in denen Dumak seinen Lebensunterhalt als Dieb verdiente, sind hoffentlich für immer vorbei. Jedenfalls, wenn es nach ihm ginge. Dumak ist durch die Entführung Aeryns, einer jungen Kriegerin zum Nachdenken über sich selbst gebracht worden. Am Ende ließ er sein Opfer frei und versuchte, sein Leben zu ändern, indem er der Selbstsucht abschwor und von nun an wieder Teil haben will am Leben anderer. Er hat erkannt, daß ihn sein bisheriges Leben in eine Sackgasse aus Einsamkeit, Hass, Mißtrauen und Gleichgültigkeit führte. Und plötzlich war ihm sein Leben zu viel wert, als das er es weiterhin dafür verschwendet hätte.

    Ein neues Talent hat er entdeckt: Ihm ist es gegeben, einfache Worte kunstvoll aneinander zu reihen und so als Lieder auszudrücken. So wandert er nun als Barde umher. Lange Zeit war er mit der Kriegerin Nienor gemeinsam unterwegs und erlebte viele Abenteuer in fernen Ländern. Hin und wieder erzählt er davon.

    Dumaks Gedichte findet der geneigte Leser hier:

    Was sing ich nur?
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Was sing ich nur?

    Soll ich euch von Herzschmerz singen
    oder von gekreuzten Klingen,
    von den Wundern der Natur?
    Ja was sing ich nur?

    Sing ich euch von Gaumenfreuden?
    Will hier nicht mein Lied vergeuden.
    Eh’ die Zunge ich gewetzt,
    frag ich lieber jetzt!

    Wollt ihr hör’n von alten Sagen?
    Nicht daß danach eure Klagen
    Fürchterlich im Ohr mir schall’n.
    Was tät euch gefall’n?

    Ob bekehrt das Lob der Götter
    endlich auch die letzten Spötter?
    Soll ich davon euch erzähl’n?
    Will’s euch nicht verhel’n.

    Lüstet’s euch nach düstren Mären?
    Werd gewiss sie nicht verwehren,
    drauf mein bardisch Ehrenwort.
    Ich weiß von manch Mord.

    Wollt ihr was von Tugend wissen,
    meinen weisen Rat nicht missen?
    Davon ich berichten kann,
    Lieder ich ersann.

    (Freuen euch die kurzen Lieder
    oder wollt ihr immer wieder
    lange Epen von mir hör’n?
    Wie soll ich betör’n?

    Legt ihr keinen Wert auf Worte,
    von den Liedern, die ich horte,
    wollt nur hör’n die Melodie?
    Ich die Saiten zieh’!)

    Wollt dank Spotteslieder lachen?
    Ich glaub, da läßt sich was machen.
    Wollt ihr wissen, wer ich bin?
    Dann genau hört hin!



    Wer ich bin

    Wer ich bin
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    Wer ich bin

    Dumak lautet mein Name
    und wenn ich spiel auf der Laute,
    den Damen gefällt mein Spiele,
    zu tanzen sich traute ne Dame,
    die sonst sich nicht viel traute.
    Der Namen hab ich nicht viele.



    Einst ein Dieb ich war
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    Einst ein Dieb ich war

    Einst ein Dieb ich war.
    Ich führt’ ein Leben ohne Ehr,
    Kein ehrlich Dinge kam mir nah,
    Denn gar nichts kümmerte mich mehr,
    als meine Eitelkeit und Gier.
    Einst ein Dieb ich war.

    Einst ein Dieb ich war.
    Wohl nichts es gab, was rührt’ mein Herz.
    Ich lachte laut, wenn Leid ich sah,
    als sei es ein gelungner Scherz.
    So hart das schwarze Herz wie Stein.
    Einst ein Dieb ich war.

    Einst ein Dieb ich war.
    Ich nahm von allen mir das Gold,
    kein Stück ließ unberührt ich da.
    So oft das Glücke war mir hold.
    Fortuna auch dem Falschen lacht.
    Einst ein Dieb ich war.

    Einst ein Dieb ich war.
    Ohn’ Achtung vor der Menschen Werk.
    Doch nunmehr seh ich endlich klar,
    zum Schlusse jetzt ich hab gemerkt
    Allein ich nur ein Staubkorn bin.
    Einst ein Dieb ich war.

    Einst ein Dieb ich war.
    Stahl heimlich mich durch dunkle Nacht.
    Wohl in die Höll’ ich später fahr.
    Einst ich darüber hab gelacht.
    Jetzt bin ich klüger - viel zu spät.
    Einst ein Dieb ich war.



    Spottlieder

    Heldenwarnung
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    Heldenwarnung

    War ein Recke, schön und stark,
    mutig war er noch dazu
    und obwohl sein Denken karg,
    flogen ihm die Herzen zu.

    Manche hohe Dame ihn
    in ihr Gemach hat eingeladen,
    seine Dummheit ihm verziehn,
    denn zuviel Klugheit kann auch schaden.

    Zuwenig davon leider auch,
    denn eines Tags ein saurer Gatte
    steckte in den Heldenbauch
    sein Schwert und das war nicht aus Watte.

    Drum liebe Helden, schärft die Sinne:
    Wie dieses kleine Lied beweist,
    Körper braucht ihr für die Minne,
    zum überleben jedoch Geist.



    Lees Mannen
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    Lees Mannen

    Noch nicht lange ist’s gewesen,
    viele wissens noch,
    als ein Kämpfer für die Freiheit
    streifte ab das Joch.
    Wollte Unrecht nun vergelten,
    das ihm angetan.
    Hat gesammelt viele Männer,
    die ihm treue warn.
    Wollt’ die Richter richten,
    des Adels Reihen lichten.

    Die Gefangenschaft, für immer
    sollte für ihn sein.
    Er entfloh, denn immerwährend
    ist ein falscher Schein.
    Magisch Kerker fiel’n zusammen
    und so war er frei.
    Seine Kämpfer mit ihm gingen,
    denn sie stehn ihm bei.
    Wollten Recht erreichen
    Die Feinde sollten weichen.

    Doch die weitgesteckten Pläne
    warn vergessen bald
    und der edlen Augen Blicke
    wurden leer und kalt,
    seine treuen, tumben Krieger
    dumm und tot sich saufen
    und wer den nächsten Tag erlebt,
    stirbt beim sinnlos Raufen.
    Wenn Wut und Zorn auflohen,
    ist Hoffnung längst geflohen.



    Gorr, der erste Streich
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    Gorr, der erste Streich

    Heut von großer Tapferkeit
    ich zu singen bin bereit.
    Nach ’nem Söldner, Gorr mit Namen,
    laßt mich im Gedächtnis kramen.

    Zur finstren Stund’ bei Mitternacht
    hält ein starker Söldner Wacht.
    Glücklich scheint ihm diese Stunde
    und so dreht er seine Runde.

    Träumt vom nächsten Tage schon,
    da bekommt er seinen Lohn.
    Kratzt sich über seine Glatze,
    zieht ne breite Grinsefratze.

    Wieviel mag der Sold wohl sein,
    den Onar ihm läßt angedein’n?
    Angestrengt die Stirn zieht krause
    er nach jeder Rechenpause.

    Eben noch ans Geld gedacht
    bei der langen Hofeswacht,
    mit sich und der Welt im Reinen,
    fängt er plötzlich an zu greinen.

    Einen Schatten er geseh’n
    und das Herze bleibt ihm steh’n.
    Plötzlich dringt ein plätschernd Strudel
    aus der gorrschen Söldnernudel.

    So schnell wandelt sich das Bild:
    Eben ungestüm und wild,
    ganz mit sich zufrieden scheinend,
    sieht man ihn nun bitter weinend.

    Da - der Schatten sich bewegt,
    hat man ihn hereingelegt?
    Nein er selber ist’s gewesen,
    hat die Zeichen falsch gelesen.

    Sagt’ ich schon, daß er nun greint?
    Die Gefahr ihm maßlos scheint.
    Hat vor seinem eignen Schatten
    Angst, wie’n Schaf vor Riesenratten.

    Durch die drohende Gefahr
    fällt ihm aus sein letztes Haar.
    Panisch sieht man über Felder
    ihn schnell rennen in die Wälder.

    Wenn er nicht gestorben ist,
    läuft der Gorr durch teuflisch List,
    japsend vor dem Schatten fliehend,
    ewig durch die Wälder ziehend.



    Gorr, der zweite Streich
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    Gorr, der zweite Streich

    Vor ein paar Tagen ist’s passiert,
    daß Lee nach starker Hilfe giert,
    denn Wölfe, für die Onars Herden
    zu einer Vorratskammer werden,
    sie streifen um des Bauern Haus:
    ›Lee, schick’ doch einen Söldner aus!‹

    Er ging zu seinem besten Mann,
    ob der die Wölfe jagen kann.
    ›Ich kann von diesem Platz nicht gehen,
    ich muß hier eisern Wache stehen.
    Zu dem zweitbesten Manne hier
    geh’ schell, gewiss doch hilft er dir.‹

    ›Es tut mir leid, hab schwer zu tun,
    muß für den Kampf mich üben nun.‹
    Der Zweite, den er hier getroffen
    zerstört ihm damit alles Hoffen.
    ›Doch ich weiß für dich einen Mann:
    Der Drittbeste es machen kann.‹

    Und frohgemut zieht Lee davon,
    sieht in der Fern’ den Dritten schon.
    Doch kann die Hoffnung er verwerfen:
    Der Dritte muß die Waffen schärfen.
    Darum geht er zum Vierten jetzt
    und hofft, daß der ihn nicht versetzt.

    So kommt er denn, er sucht nicht lang,
    zum Vierten, doch umsonst der Gang.
    Der muß erst eine Rüstung bauen,
    denn er sich würde niemals trauen
    ganz ohne in den Kampf zu zieh’n,
    er würde rüstungslos nur flieh’n.

    Lee läßt allein den Söldner steh’n
    und wendet sich zum weitergeh’n.
    Zum Fünften zieht er ganz verwegen,
    doch der kann sich vor Schmerz nicht regen.
    Und darum geht er seufzend dann
    letztendlich zum sechstbesten Mann.

    ›Willst helfen du mir auf die Schnell’,
    verdienen dir der Wölfe Fell?‹
    Doch der muß mit den Neuen fechten,
    kann drum nicht sehen nach dem Rechten.
    Er schüttelt deshalb mit dem Kopf.
    ›Zum Sieb’ten geh, pack ihm am Schopf!‹

    Der Siebente zum Jagen geht
    und Lee nun etwas ratlos steht.
    ›Was soll bei sowas ich nur machen,
    wenn jeder denkt an and’re Sachen?
    Gegen Orks der Achte streitet,
    ob mich denn das Unglück leitet?‹

    So geht schrittweise Mann für Mann
    er alle durch und niemand kann
    ihm seinen Wunsch erfüllen gehen.
    Nun sieht man ihn ganz ratlos stehen.
    Doch eine letzte Möglichkeit,
    steht unverhofft für ihn bereit.

    Mit wenig Hoffnung wendet er
    nun seine Schritte weg von hier.
    Da all’ ihm durch die Finger rannen,
    geht zum geringsten seiner Mannen
    er nun und spricht zu diesem schnell:
    ›Ich habe, Gorr, einen Befehl!‹

    ›Ein Rudel gleich? Das schaff ich nicht‹,
    sagt Gorr ihm direkt ins Gesicht.
    ›Ich werde mir Verstärkung holen.‹
    Und schon macht er auf schnellen Sohlen
    sich auf, um zu dem besten Mann
    zu gehen, den er finden kann.

    Wenn ihr im Schatten still bleibt steh’n,
    könnt ihr den Gorr wohl manchmal seh’n,
    wie er durchs ganze Lager hastet,
    zwischendurch ganz kurz mal rastet,
    vergeblich er dann weitersucht
    und hin und wieder leise flucht.



    Gorr, der letzte Streich
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    Gorr, der letzte Streich

    Vorhin, es war kurz vor neulich,
    was passierte, das war greulich.
    Doch will ich’s euch getreu berichten,
    kein einz’ges Wort hinzu noch dichten.

    Nun, wie ihr sicher alle wißt,
    hat Gorr noch nie ein Schwert vermisst.
    Da mag er lieber richtig Dicke,
    die auf sich ziehen alle Blicke.

    Von Äxten spricht mein wissend Mund,
    was dachtet ihr, tu ich euch kund?
    Gorrs Beifall werden nie erringen
    die Schwerter mit ihr’n dünnen Klingen.

    Wenn Kämpfer sieht er mit ’nem Schwert
    - der Anblick an Gorrs Nerven zerrt -
    erinnert ihn das Rumgehampel
    an Kinder Hin- und Hergestrampel.

    Genug der Rede langer Fluß,
    mich hat erreicht der Muse Kuss,
    so daß ins Schwatzen ich gekommen,
    doch weiter geht’s wie vorgenommen.

    Ein fremder Mann zum Hofe kam
    und über Nacht Herberge nahm.
    An seiner Seite hing ein Degen,
    sein Antlitz, das war sehr verwegen.

    Der Meister für ’nen Fechtstil bürgt,
    bei dessen Anblick Gorr schon würgt.
    Er also flugs noch Essen fassend,
    die Waffen schon im Zimmer lassend.

    Am gleichen Tag kommt Gorr herein,
    sucht sich ein Zimmer, fällt wie’n Stein,
    weil müde von des Tags Beschwerde,
    ins Bett, zählt langsam ’ne Schafherde.

    Doch was er dabei nicht bedacht:
    Dies Zimmer war für diese Nacht
    an den erwähnten Schwertkampfmanne
    vergeben schon – was für ne Panne.

    Plötzlich ertönt ein ein quiekend Laut,
    denn eine Maus an Krümeln kaut.
    Schnell Gorr entzündet ein paar Fackeln.
    Ein Schrei ertönt, daß Wände wackeln.

    Und so kommt ganz schnell angerannt,
    den Bierkrug noch in seiner Hand,
    der Gast, der hört’ des Rufes Klage,
    er stellt verwundert diese Frage:

    ›Ist hier denn irgendwas verkehrt?
    Ist’s eine Maus?‹ ›Oh nein, ein Schwert!‹,
    ruft Gorr, auf einem Hocker stehend,
    das Schwert mit tränend Auge sehend.

    ›Nimm weg das Ding oder ich bleib
    auf diesem Stuhl mit meinem Leib.
    Wie kommt dies Schwert in dieses Zimmer?
    Jetzt kann ich schlafen hier drin nimmer.‹

    Und eh der schwertgewandte Gast
    hat nicht mit allergrößter Hast
    die Waffe schnell hinfort getragen,
    wird dieser Raum Gorr nicht behagen.

    Laßt darum eins euch sein gesagt
    auf daß ihr niemals dieses wagt:
    Gorr und ein Schwert im selben Raume,
    das tut nichtmal im kühnsten Traume.



    Die Ballade vom Steg
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    Die Ballade vom Steg

    Am lichten Fenster seines marmornen Palastes
    Ethorn der Erste stand und schaute still hinaus.
    Neben sich den Stolz des edlen Königsstammes,
    Seinen jüngsten Sproß aus Argaans Herrscherhaus.

    „Sag Vater“, sprach der Jüngling zu ihm leise fragend.
    „Wie kann die Größe unsres Reichs bemessen sein?
    Ist es die Höh', in die des Goldes Berge ragen,
    Das glänzt in unsren Kammern hell im Fackelschein?

    Sind es all der Inseln, Länder weite Flächen,
    Die unser Kämpfer Rösser stampfend Huf' berühr'n?
    Ist es die Zahl an fleißig schaffend Untertanen
    Die die Größe des berühmten Argaans schür'n?“

    Der Vater hörte lächelnd seines jungen Sohnes
    Versuche, Argaans Größe zu beschreiben, an.
    Und gab ihm dann die heiß ersehnte weise Antwort,
    Über die der Knabe schon so lange sann.

    „Reichtum, Volk und blühend Land sind leicht zu zählen
    So mancher schon gedacht, dies sei die wahre Macht,
    Die Argaans Reich landauf, landab in aller Munde
    So siegreich, schön, erhaben und so strahlend macht.

    Doch höre gut, der wahre Grund für Argaans Wachsen,
    Warum wir herrschen über weites Erdenrund,
    Ist dieser halb vermodert hölzern Steg am Ufer,
    der sich tut dort unten deinem Blicke kund.

    Von diesem unscheinbaren Steg sind aufgebrochen
    unsre Flotten mit der Winde wechselnd Bahn.
    Feshyr, Korshaan, Torgaan selbst Khorinis' Küsten
    sind dank ihnen Argaans König untertan.

    Und seit Jahr und Tag treibt unser Volk dort Handel,
    mehrt den Reichtum mit so manchem seltsam Tand.
    Denn die überbordend schwer belad'nen Schiffe
    bringen all die Waren her aus fernem Land.“

    „Aber warum haben wir denn keinen Hafen?
    Vater sag!“, bedrängt der Sohn den König nun.
    „Das unser festes und so weit berühmtes Reiche
    von einem dürren Stege kam, läßt mich nicht ruhn!“

    „So höre denn das alte, düstere Geheimnis:
    Ein Gesetz der Götter gibt es, das uns zwingt,
    bei einem Hafen auch ein Viertel einzurichten,
    in das man aller Herren Länder Waren bringt.

    Voll von Tavernen, Schenken und auch dunklen Ecken
    Hat obendrein zu sein die Gegend angefüllt.
    Mit zahllos Dieben, Huren und auch Beutelschneidern.
    Von Unrat und Kloaken Düften ganz umhüllt.

    Dazu muß dieses überflüssig Hafenviertel
    Auf einer Höhe mit den Straßen dieser Stadt,
    Denn Treppen haben Götter wohl noch nicht erfunden.
    Frage nicht, welch hochgelehrten Sinn das hat!

    Dies ist der Grund, weshalb wir keinen Hafen haben,
    Sondern nur den kurzen, schwachen, schwankend Steg.
    Meist sind die Weisungen der Götter voller Klugheit,
    Doch manchmal sind den Menschen sie auch nur im Weg.“

    „Die Götter sind gar wunderkomische Gesellen,
    Wenn einst auf Argaan sie solch Spruche angewandt.
    Ich hört noch nie von solchem widrigen Geschicke“,
    So sprach der Sohn. „In keinem noch so fernen Land.“

    Doch wird es bis in unsre Tage so gehalten.
    Ethorn der Vierte acht' die Regeln seines Ahns:
    Setarrif bleibt ohne Hafen doch mit Tempeln,
    Trotz der hohen Götter Narretei und Wahns.



    Gaumenfreuden

    Der Grund des Trinkens (Mitleid)
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    Der Grund des Trinkens (Mitleid)

    Es wartet seit langem das Bier nun im Faß,
    vor Trauer ist es schon von Tränen ganz naß.
    Will keiner der Gäste es denn heut noch trinken?
    Auf all ihr Humpenkipper, ihr sonst so flinken,
    ihr immer so durstigen Kneipenstammzecher,
    bestellt euch beim Wirte sofort einen Becher.
    Trink Brüderlein, trink Brüderlein, trink Brüderlein, trink.

    Der Wein steht tief unten im dunkelsten Keller,
    wollt zahlen dafür etwa ihr keinen Heller?
    Er wird essigsauer vor Kummer und Gram,
    drum ran an die Theke und das nicht zu lahm!
    Gießt hinter den süßen, gekelterten Wein
    es wird euer Schade (und der vom Wirt) nicht sein.
    Trink Brüderlein, trink Brüderlein, trink Brüderlein, trink.

    Der Cidré, der schäumt schon gar mächtig vor Wut
    Ist er denn für euch etwa nicht gut genug?
    Bestellt euch ganz schnell einen ganz großen Trunk,
    sonst gibt es in dieser Taverne noch Stunk.
    Kühlt mit dem Trank euch die Zung’ und den Gaumen
    leckt ab euch die Finger danach (auch die Daumen).
    Trink Brüderlein, trink Brüderlein, trink Brüderlein, trink.

    Und wer jetzt noch steht und auch nun noch nicht lallt,
    dem sag ich bestimmt nicht in strengem Ton: Halt!
    Ich lad’ ihn ein auf seine eigenen Kosten
    Es gibt da noch etwas, das läßt Schwerter rosten.
    Die Hornhaut im Hals wir mit Feuerlikör testen,
    doch was macht der Wirt dann mit unseren Resten?
    Schwank Brüderlein, schwank Brüderlein, schwank Brüderlein, fall.



    Die Bestellung
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    Die Bestellung

    Ein einsam Humpen steht auf dem Tisch,
    es dauert mich, ihn so allein zu sehn.
    Drum bringt mir ein Bier und zapft es ganz frisch,
    laßt neben dem ersten Bierkrug es stehn.

    Jetzt hab ich zwei Bier, nichts halbes - nichts ganzes,
    ich glaub, ich brauch noch ein drittes dazu,
    erst recht nach der großen Hitze des Tanzes
    läßt mich der Gedanke nicht mehr in Ruh.

    Drei Bier, das ist ja ganz unsymmetrisch,
    das sieht mein gelehrter Magen nicht ein
    und deshalb kipp ich mit mächtigem zisch
    den vierten Bierkrug ganz schnell noch hinein.

    Fünf ist doch auch ne ganz nette Zahl,
    das wollt ich schon immer mal wieder sagen.
    Das nächste Bier bringt mir auch gar keine Qual,
    im Gegenteil: mein Bauch gluckst vor Behagen.

    Doch die Behaglichkeit könnt größer noch sein,
    ich hab da noch so eine fixe Idee:
    ein sechstes Bier, wäre es doch nur mein,
    dies als nächstes Ziel ich anseh.

    Zum Glück ist der Wirt heute flink auf den Beinen,
    Nummer sechs findet den Weg zu den andern fünf Bier.
    Jetzt geht’s mir gut, das will ich doch meinen.
    Ja, doch, ich fühl mich ganz wohle hier.

    Der Wirt, der ist nun mein bester Freund,
    er liest mir die Wünsche von meinen Augen.
    Die nächste Bestellung er nicht versäumt,
    Bier sieben und acht gewiss etwas taugen.

    Und damit sie nicht ganz so alleine sind,
    kommt auch das neunte Bier zu mir schon.
    Doch irgendwie ich meinen Mund nicht mehr find.
    Lacht etwa jemand aus purem Hohn?

    Und endlich kommt auch das zehnte Bier,
    worauf ich ja ewig lange schon wart.
    Nur eins erscheint plötzlich seltsam mir,
    doch noch bin ins Bier ich ganz schrecklich vernarrt.

    Jetzt wend ich mich meinem Problem aber zu
    und zwar ist die Decke vollkommen schief.
    Ich glaub, ich leg mich besser zur Ruh,
    eben der Wirt schon abgewinkelt lief.

    Und warum klebt mir der Boden an'ner Backe?
    Und das Bier fließt mir an der Nase vorbei.
    Ich glaub, ich bin voll und ziemlich hacke,
    ach was solls, mir doch einerlei.

    Hey, ich kann fliegen, das ist ja toll.
    Autsch, die Landung war mächtig hart.
    Jetzt lieg ich im Dreck, bin sternhagelvoll,
    rausgeworfen und das nicht mal zart.

    Ich bette mein Haupt auf ein Büschel voll Gras,
    am Himmel funkeln die leuchtenden Sterne.
    Ein netter Regen, der pieselt mich naß.
    Morgen früh geh ich wieder hin zur Taverne.



    Der Rum, der ist des Seemanns Tod
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    Der Rum, der ist des Seemanns Tod

    Der Rum, der ist des Seemanns Tod,
    besoffen fällst du aus dem Boot.
    Doch was kann es schönres geben,
    denn sauer ist das Seemannsleben.
    Der Wind, der weht vom Mast dich weg
    und zack schon bist du fort von Deck.
    Ne Welle spült dich über Bord
    und schon bist du für immer fort.
    Piraten säbeln ab den Kopf
    und schon warst du ein armer Tropf.
    Der Proviant ist völlig faul
    und schon krepierst du wie ein Gaul.
    ’s Wasser ist bald ausgetrunken
    schon erlischt dein Lebensfunken.
    Beim Meutern hast du auch kein Glück
    und baumelst mausetot am Strick.
    Seeungeheuer fressen dich
    und schon dein Tod war fürchterlich.
    Sturm, der donnert von hoch droben
    und schon schwimmt dein Schiff kieloben.
    Ein Strudel reißt dich in den Schlund
    und schon bist du auf Meeres Grund.
    Nur eins dein Leben kann verbessern
    das ist Rum aus großen Fässern.
    Drum kipp hinter schnell den Fusel
    wer noch trinken kann, hat Dusel.
    Dennnnnn......
    Der Rum, der ist des Seemanns Tod,
    besoffen fällst du aus dem Boot ...



    Im Hohen Refektorium
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    Im Hohen Refektorium

    Gefeiert wird heut laut und lang,
    auf jede Speis folgt noch ein Gang,
    der Anlaß ist ganz schnell gefunden,
    ich sag ihn euch, ganz ungebunden:
    „Die Hüterin der dunklen Hallen“,
    so hört mans durch die Gänge schallen,
    „hat heute ihren hohen Tag,
    ihr Ehre zeigen jeder mag.“

    Im hohen Refektorium
    da biegen sich die Tische krumm,
    denn es wird emsig aufgefahren,
    als ob nach langen Dürrejahren
    nun endlich wieder Leckereien
    im Überfluss vorrätig seien.
    Und darum fühlt sich jeder Gast
    so ähnlich wie auf Schweinemast.

    Manche, die die Dummheit leitet,
    haben unlängst es verbreitet:
    Die schwarzen Magier hartgesotten,
    ernährten sich von staubig Motten,
    von Würmern, Spinnen, Froschgebeinen.
    Das will mir lächerlich erscheinen,
    denn Spinnenbeine sind zu klein,
    als daß man satt von könnte sein.

    Krötenschenkel sind zu glitschig,
    überhaupt erscheints mir kitschig,
    daran zu glauben, daß die Leute
    zermal’ner Fledermäuse Häute
    mit Blut verquirlt zum trinken heben,
    ich würd mich davon übergeben.
    Zu sowas sag ich ganz klar: Nein!
    Ich trinke lieber echten Wein.

    Und auch des Mondlichts silbern Staub
    wird schnell des Reisigbesens Raub.
    Auch Flattermotten sind zu trocken,
    als daß solch Speis’ mich könnte locken
    Ich sitz im hohen Essenssaale,
    der nächste Gang: gesott’ne Aale.
    Das wird auch allerhöchste Zeit,
    mein Magen ist schon längst bereit.

    So schaufle ich mit voller Kraft,
    was meine Esslust alles schafft.
    Pasteten, die aus Gänseleber,
    gefüllt mit Zung’ vom wilden Eber,
    dazu das hellste aller Brote
    gemacht aus feinstem Weizenschrote
    das tunk’ ich in die Soße rein,
    spül nach mit schwerem, süßen Wein.

    Fasan und Rebhuhn, weiß und zart,
    bereitet auf die beste Art,
    der Duft mein Herz läßt höher schlagen,
    ich werde einen Happen wagen,
    garniert auf einer großen Platte,
    kunstvoll gesetzt auf Zuckerwatte,
    so schwebt von Geisterhand herein,
    Geflügel, dazu roter Wein.

    Doch schon ist alles abgeräumt,
    wer nicht griff zu, hat viel versäumt.
    Der nächste Teller kommt geflogen,
    die Tische knacken ungelogen,
    und die Dämonen ohne Pause
    flink tragen auf, nur ein Banause
    könnt’ sich das köstlich Mahl verwehr’n
    doch sicher tät’s auch ihn bekehr’n.

    Und nochmal kommen Schüsseln her,
    des Hauses Speicher wird nicht leer.
    Ein weit’res mal die Gäste schlemmen,
    sich hinter ihre Teller klemmen,
    Gemüse, Eier, Fleisch und Suppe,
    das meiste kommt als Spachtelgruppe.
    Ich halt den Löffel in der Faust,
    pass auf, daß keiner mir was maust.

    Doch irgendwann bin ich dann satt
    und schleppe meinen Körper matt
    in eine abgeleg’ne Ecke
    wo müd’ ich meine Glieder strecke.
    Kann Antwort auf die Frage suchen,
    warum ich unbedingt vom Kuchen,
    noch essen mußt’ ein Riesenstück?
    Wie jetzt war ich noch nie so dick.



    Herzschmerz

    Weltflucht
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    Weltflucht

    Keinen Sinn hat unser Leben,
    drum lasst uns nun die Becher heben.
    Doch nicht, um damit anzustoßen,
    sondern um den Rausch, den großen,
    der vom Elend uns erlöst,
    sanft uns in den Abgrund stößt,
    ohne Zagen zu erreichen.
    Denn nichts ist damit zu vergleichen,
    als wenn man im Delirium
    lächelnd ins Elysium
    eintritt ohne anzuhalten
    und den Rücken kehrt der kalten,
    hoffnungslosen, öden Welt,
    die nur wenigen gefällt.
    Nun reiß mich fort, oh Geist des Weines
    Herr des ersehnten schönen Scheines.

    Reichtum scheffeln ist vergebens,
    nutzlos ist der Zweck solch Strebens,
    zu schnell verrinnt der Rausch der Gier,
    arm waren, sind und bleiben wir.
    So gib mir schnell noch einen Stengel
    und schon bald werd ich die Engel,
    die ins Paradies mich tragen,
    hören, wie sie leise sagen:
    Seliger, oh freudetrunken
    darnieder bist du nun gesunken,
    um zu umarmen all dies Glück,
    nie wieder willst du mehr zurück.
    Nach einem Zug vom süßen Dunst
    wähn ich mich in des Glückes Gunst.
    Oh nimm mich mit, weit mit dir fort
    Von diesem düstren, schwarzen Ort.

    Träf ich nur eine Amazone,
    ich gäbe alles ihr zum Lohne,
    wenn dieses sagenhafte Weib
    mit ihrem Zauber meinen Leib
    ganz und gar durchdringen würde,
    nicht länger trüg ich diese Bürde.
    Mein Dasein wär nicht länger Qual,
    vergessen wär dies Jammertal.
    Was irdisch Fühlen nicht geschafft,
    kann Liebe, die durch Zauberkraft
    vernebelt mit Magie die Sinne.
    Dann träumte ich von schönster Minne.
    Die Wirklichkeit wär schnell vergessen,
    was kann sich schon mit Träumen messen?
    So zieh ich fort, auf meine Reisen
    auf diese schönste aller Weisen.



    Bursche und Mägdelein
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    Bursche und Mägdelein

    Ein Bursche und ein Mägdelein.
    Er wollte gern, sie wäre sein.
    „So höre denn, du Liebster mein“,
    sprach sie zu ihm. „So bringe mir
    zur Hochzeit einen Ring von dir
    bis dahin will ich warten hier.“

    Und in sein Schiff er stieg geschwind.
    Sieben Meere er befuhr.
    Doch zuletzt den Weg er fand.
    Ein silbern Ringlein er erstand.
    Am Bug des Schiffes stand er nur.
    „Eil zu der Liebsten, wie der Wind.“


    Und als er wieder vor sie trat,
    um ihre Hand sie herzlich bat,
    das Ringlein an ihr’n Finger tat.
    Da sagte sie: „Ich dank dir schön
    Ein gülden Krönlein tät mir stehn“
    Und hieß ihn wieder von sich gehen.

    Und auf sein Roß stieg er geschwind.
    Sieben Reiche er beritt.
    Doch zuletzt den Weg er fand.
    Ein gülden Krönlein er erstand.
    Sein Roß, das lief in schnellem Tritt.
    „Eil zu der Liebsten, wie der Wind.“


    Und mit der Krone in der Hand
    er zu seiner Liebsten fand.
    „Was für ein wunderhübscher Tand.
    Geschmeide, ganz aus Edelstein.
    Ich wünschte sehr, sie wären mein.
    Bringst du sie mir, so werd ich dein.“

    Den Wanderstock er nahm geschwind.
    Sieben Berge er erklomm.
    Doch zuletzt den Weg er fand.
    Diamanten er erstand.
    Zurück er lief im Herzen fromm.
    „Eil zu der Liebsten, wie der Wind.“


    Doch als er zu der Liebsten ging,
    da trug sie einen Ehering.
    „Ein anderer mein Herz sich fing.
    Du warst so schrecklich lange fort
    an unbekanntem, fernen Ort.
    Da ist die Liebe ganz verdorrt.“



    Der Lauf des Wassers
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    Der Lauf des Wassers

    Weit oben, wo Adlers Kräfte versiegen,
    Sind die Spitzen der Berge wolkenumhüllt.
    In ihrem Schatten die Täler liegen,
    Dort Waldes Duft die Lüfte erfüllt.
    An solch eines Gipfels schattigen Flanken
    Entspringt ein Bächlein kühl und klar.
    Ein Wandrer dort saß, so entrückt in Gedanken,
    Nahm den Schatten des Abends nicht über sich wahr.
    Sein trauriger Blick blieb wehmutsvoll haften
    Am unstetig sprudelnden klaren Born
    Die Beine, die ihn bis hierhin noch brachten
    Hatten all ihre Kraft nun plötzlich verlorn.
    "Du Rinnsal, du plätscherst zum Tale hinab,
    So nimm meinen Gruße von hier mit dir mit.
    Dieser Wunsch ist der letzte, den ich noch hab,
    Seit im Dunkeln ich fliehend vom Hofe ritt."

    Ein einsamer Lichtstrahl fällt durch die Blätter
    Im Wald ist es düster und Dunkel herrscht hier.
    Einem Schmetterling ist dieser Lichtstrahl der Retter
    Auf ihm entkommt er dem feindlich Getier.
    Hier murmelt der Bach in steinigem Bette
    Und windet sich in seinem Tale entlang.
    Am Horizont droht noch die Bergeskette
    Ihr führt entgegen die Straße am Hang.
    Im Staub dieser Straße zieh'n eherne Recken,
    Der Hauptmann blickt starr auf das ferne Massiv
    "Dort wird der Verbrecher sich sicher verstecken",
    mit grimmigem Blick er den Männern zurief.
    "Du Bach rauschest weiter zum Tale hinab,
    So nimm meinen Fluch von hier mit dir mit.
    Die Freundschaft, die ich ihm einst freimütig gab
    Er reuelos nun sie mit Füßen tritt."

    Das Flüsschen umfließt nun saftige Hügel
    Und über dem weiten und fruchtbaren Land
    Ein Falke schlägt schwebend kaum mit seinem Flügel,
    Für ihn ist der Fluss nur ein glänzendes Band.
    Einer alten Burg Mauern sich drohend erheben
    Überragt von den Zinnen eines wuchtigen Turms
    Am Fenster ein Mädchen, ihre Lippen erbeben,
    Angstvoll gedenkt sie des drohenden Sturms.
    Zielsicher der Falke auf ihrem Arm landet
    "Hast du meinen Liebsten beim Fluge gesehen?"
    Der Lärm eisern Waffen leis an ihr Ohr brandet:
    Die Männer des Vaters, ins Gebirge sie gehen.
    "Du Flüsschen du rieselst zum Tale hinab,
    So nimm meine Bitte von hier mit dir fort.
    Denn sie ist die einzige, die ich jetzt hab.
    Lass ihn doch entkommen, an sicheren Ort."

    Es donnern die Hufe eines hetzenden Rappen
    Über Bögen die zu einer Brücke gespannt.
    Am Bewurf unterm Sattel des Burggrafen Wappen.
    Das Pferd, das springt weiter in Reiters Hand.
    Der Fluss ist nun breit und drängt träge durchs Tal
    Der Weg des Kuriers läuft an Ufern entlang.
    Er nahm ihn nicht gern, doch ihm blieb keine Wahl,
    Vor dem Ziel seiner Reise schon lang ist ihm bang.
    Heißt's nicht, dass der Bote, der Unglück verkündet,
    Schon oft als der Erste sein Leben verlor?
    Denn schlecht wählt, wer Mißglück und Zorne verbindet
    Und diese sich beide zum Führer erkor.
    "Du Fluss fließt gemächlich zum Meere dahin
    So nimm meine Hoffnung nun weit mit dir fort
    Wenn dunkle Vorahnung auch trübt meinen Sinn
    Hoff ich doch auf Schonung an meinem Ziel dort."

    An der Mündung des Stromes erhebt sich ein Schloss
    Der Herrscher geruht aus dem Altan zu schaun
    Sieht den Boten sich sputen auf seinem Ross,
    Winkt den Wächtern zu heben den eisernen Zaun.
    "Lasst ein schnell des Grafen geschwinden Kurier
    Und führt ihn in meinen Thronsaal herein.
    Über die Jungfrau bringt Kunde er mir,
    Die ich beschloss, vor kurzem zu freien.
    Ganz sicher bin ich mir, nichts spricht dagegen
    Der Bote das Lob des Vasallen mir bringt -
    Barrieren ich dulde nicht auf meinen Wegen -
    Und also berichtet, wie's Gesuch mir gelingt.
    Wie die Wasser des Stromes im Meer sich zerteilen
    So nimm meine Order weit mit dir fort
    Bei Betrug meine Strafe wird jeden ereilen."
    So lautet des Königs unheilvolles Wort.



    Der Zauber der Amazonen
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    Der Zauber der Amazonen

    Kann jemand es ermessen, das wunderbar Gefühl,
    wenn's durch die Brust mir brandet, ich's nicht mehr missen will.
    Die Welt erscheint so schön dann, so lichtdurchflutet hell.
    Und jedes sanfte Lächeln ist mir Ergötzens Quell.
    Zu lang schon hab vermißt ich die Wonn', die darin liegt,
    hab niemanden gefunden, der sich an mich anschmiegt.
    So bleibt mir denn nur eins noch: Die Hilf' von Zauberkraft:
    Der Amazonen Zauber einst Männer hingerafft.
    Ein Kind mit hölzern Reifen, am Wegesrande spielt,
    Ich stell ihm meine Frage, die nur auf eins abzielt:
    "Sag, kennst du den Zauber der Amazonen?
    Weißt du, wo sie wohnen, wo ich sie find?"
    Stumm schaut es mich an. Ich weiß, du auch einst wirst
    danach traurig suchen. Leb wohl, mein Kind.

    So bin ich voller Sehnsucht, nach Dingen, lange her.
    Der Abschied von Vergang'nem fällt mir unsagbar schwer.
    Doch wenn der Amazonen Bezaub'rung mich umgarnt,
    und sich als süße Sehnsucht in meinem Herzen tarnt,
    dann wär ich schon zufrieden mit diesem kurzen Glück,
    und wenn der Zauber nachläßt, wünsch ich ihn mir zurück.
    So klag ich einem Wand'rer von meiner endlos Such,
    er ist ein Studiosus, zückt ein gelehrtes Buch.
    Darin er lange blättert und murmelt dabei leis,
    auf meine schwierig Frage er keine Antwort weis.
    "Sag, kennst du den Zauber der Amazonen?
    Weißt du, wo sie wohnen, ihr Bann mich narrt?"
    hab ich ihn gefragt, doch umsonst ich hoffte,
    denn's Wissen in Büchern ist and'rer Art.

    Ich ziehe also weiter, es ist mir eine Qual,
    die Welt ist, so erscheints mir, ein einzig Jammertal.
    Ich bin schon ganz versunken im Mitleid mit mir nur,
    mit sturmumwölkter Stirne, denn Herzweh folgt mir stur.
    An einem Feldesraine ein alter Mann sucht Rast,
    die sommerheiße Sonne erlaubt ihm keine Hast.
    Die Hitze auf dem Wege, sie flimmert in der Fern,
    was Mittagsgeister treiben, das wüßte ich jetzt gern.
    Ob denn für meinen Wunsche der Spuk Erfüllung weiß,
    frag in des Baumes Schatten ich leis den weisen Greis.
    "Sag kennst du den Zauber der Amazonen?
    Weißt du, ob nur Schattengespinst' ich jag?"
    Auch er keine Antwort mir konnte sagen.
    Für dich ist's zu spät und umsonst ich frag.

    In meinem endlos Streifzug ich sehe gar kein Ziel,
    gar niemand kann mich heilen - wohl gäb ich darum viel.
    An einer Wegeskreuzung lacht mich ein Gasthaus an
    Ich zög're müden Schrittes, geh durch die Türe dann.
    Drin reicht ein schönes Mädchen mir einen Krug mit Wein
    Mit roter Lippen Lächeln schenkt sie mir davon ein.
    Weiß nicht, durch welchen Zauber sie mich betöret hat
    Die Amazonensehnsucht in mir wurd gänzlich matt.
    Ich blieb bei diesem Mädchen, weil sie mir so gefällt
    Doch eine Frage gab es, die hab ich nie gestellt.
    "Sag kennst du den Zauber der Amazonen?
    Bist du gar am Ende eine von dort?"
    Wenn ichs hätt erfahren, was nützte es mir?
    Will von diesem Mädchen doch niemals fort.



    Lob der Götter

    Beliars finstere Jagd
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    Beliars finstere Jagd

    Tod streckt aus die finstren Glieder
    mächtig mit erhobnem Haupt,
    Eisgeschosse trommeln nieder,
    ihnen alles scheint erlaubt.
    Blätter werden abgerissen,
    Bäume, Sträucher sind entlaubt
    und die alten Weiber wissen:
    Junges Leben ward geraubt.
    Nur einen gibt’s, der solches gewagt,
    dies ist Beliars finstere Jagd.


    Und die Ernte auf den Feldern
    wird vom Eis hinweggefegt.
    Bäume knicken in den Wäldern,
    Halmen gleichsam hingelegt.
    Schnitters Sense wird nicht rasten,
    bis nicht alles ist gemäht,
    wird das Werkzeug weiter hasten,
    gut ist’s, wenn nichts mehr sich regt.
    Nur einen gibt’s, dem dies wohl behagt,
    dies ist Beliars finstere Jagd.


    Frost löscht Flammen in Kaminen,
    selbst durch Öfen Kälte braust.
    Kühle tritt, um ihm zu dienen,
    in die Häuser. Eisern Faust
    hält umklammert fest die Herzen,
    ängstlich all’n der Atem saust.
    Drinnen Eis verlöscht die Kerzen,
    draußen Sturm die Dächer zaust.
    Nur einen gibt’s, der hier nicht verzagt,
    dies ist Beliars finstere Jagd.


    Donnernd schlagen auf die Hufe
    und in jedes tiefe Tal
    schall’n herab vom Himmel Rufe
    all der Reiter ohne Zahl.
    Eingehüllt von Flammenschweifen
    steigen Pferde voller Qual,
    Reiters Sporen, Sturmwinds Pfeifen
    lassen ihnen keine Wahl.
    Nur einen gibt’s, der im Sattel ragt,
    dies ist Beliars finstere Jagd.


    Wispernd Alte es erzählen:
    Übern Himmel braust die Schar,
    welchen Weg die Rösser wählen,
    neu bestimmt wird jedes Jahr.
    Brechen Bahn sich wilde Reiter,
    wo sonst fliegt allein der Aar,
    ist, wenn schließlich ziehen weiter
    sie, nichts mehr so, wie es war.
    Nur einen gibt’s, vom dem man dies sagt,
    dies ist Beliars finstere Jagd.


    Sturm und Dunkel zieh’n vorüber,
    stumpf aus tiefen Löchern schaun,
    Menschen, die sich Hütten wieder
    aus den Trümmern müssen baun.
    Wer lebendig, wird es wagen,
    einen Neubeginn sich traun.
    Um die Toten wird man klagen:
    Junge, Alte, Männer, Fraun.
    Eins ist gewiß, wenn es wieder tagt,
    Dies war Beliars finstere Jagd.



    Innos' Licht
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    Innos' Licht

    Innos’ Licht erleuchtet • mir den langen Tag
    jeder sieht mit Staunen, • was seine Macht vermag.
    Alles auf der Erde, • was hier kreucht und fleucht,
    kommt durch seinen Segen, • allmächtig er mir deucht.

    Ihre göttlich Hitze • läßt die Sonne hell
    von dem weitgespannten • blauen Himmelszelt
    auf die Erde scheinen • Innos’ Sorge ist’s,
    daß das Leben sprieße, • ganz gewiß ihr wißt’s.

    Von dem kleinsten Käfer • bis zum größten Tier,
    von den Frühlingsblumen • zu den Bäumen hier,
    beseelt von seinen Kräften • ist die ganze Welt,
    seine Macht umspannt das • ganze Himmelszelt.

    Das wir ihn verehren • ist gerechter Lohn.
    Für die vielen Gaben • hast gedankt ihm schon?
    Ohne seine Güte • wärest du nicht hier,
    gäb es keine Menschen, • Pflanzen und Getier.

    In dem ew’gen Kampfe • mit dem bleichen Tod
    gibt er einen Funken • uns in unsrer Not
    seines göttlich Atems, • er haucht ihn uns ein,
    ohne diesen Funken • könnten wir nicht sein.

    Wenn die Lebensspanne • sich dem Ende neigt,
    dann ein letztes Mal noch • sich seine Größe zeigt
    und der Götteratem • kehrt zu ihm zurück,
    wahrhaftig von Innos • hatten wir ein Stück.

    Nimmermüder Streiter • für des Lebens Kraft
    Was vor dir noch keiner, • das hast du geschafft:
    Schönem Bahn zu brechen, • gegen Schmerz und Leid
    wagst die Stirn zu bieten • Todeseinsamkeit.



    Schläfers Macht
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    Schläfers Macht

    Durch des Lenzes laue Lüfte
    Schwaden schweben Schwalben gleich,
    kein dunkles Gräuel grauer Grüfte,
    nicht niedrer Nebel wallt vom Teich.

    Sumpfkraut ruft die röchelnd Raucher,
    sein duftend Dunst das Dasein süßt,
    wie trockner Tritt den nassen Taucher
    das grüne Gras den Bruder grüßt.

    Visionen schon der Schläfer schickte,
    mit Zauber durch den Zaun der Zeit
    und bebend blaues Auge blickte,
    was einst soll sein, wenn’s ist soweit.

    Und während ihres Weges wandern
    Sonne, Sterne, Sichelmond,
    vielleicht auch einst das Aug’ von andern
    sieht, daß sich der Schläfer lohnt.

    Drum Lieb und Leid lasst uns vergessen,
    auf trocknem Weg und trabend Tritts
    - mit Schläfers Macht kann nichts sich messen -
    kommt zum Sumpfe, schnellen Schritts.



    Tanz der Frostdämonen
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    Tanz der Frostdämonen

    Prelude

    Alter Ratschluß es bestimmte:
    Alles endlich solle sein,
    Nichts in ihren weiten Sphären
    Darf den Göttern ähnlich sein.

    Diesem ehernen Gesetze
    Muß sich beugen die Natur.
    Alles Leben darf erfreu'n sich
    Einer kurzen Spanne nur.

    Wenn im Herbste ihres Lebens
    Angekommen alle sind,
    Reißt die ruhelosen Geister
    Mit sich fort der Winterwind.

    Deshalb folgt der Tod am Ende
    Als Entscheidung ohne Wahl.
    Dieser Meister nimmt entgegen
    Huldigungen bleich und fahl.


    Triumph des Winters

    Meister öffne deine Tore,
    Laß uns streben in die Welt,
    Uns wie Wein aus der Amphore
    gieß hinaus, wenn's dir gefällt.

    Raunen solls, mit grimmen Stimmen
    Wollen wir die Luft erfüll'n,
    Sollst den Thron der Welt erklimmen,
    Sie in klirrend Frost einhüll'n.

    ---

    Kälte bringt uns Kräfte wieder,
    Kälte ist uns Lebensborn,
    Kälte reißt Ruinen nieder,
    Kälte dreht den Kreis von vorn.

    Kälte gibt uns neue Nahrung,
    Kälte macht uns rasend stark,
    Kälte friert ein zur Bewahrung,
    Kälte strömt bis tief ins Mark.

    Beliar ist unser Meister,
    Seinem Worte folgt, ihr Geister.

    Frost, Frost, Frost, Tod.


    Kälte endet müdes Leben,
    Kälte bricht den Daseinsmut,
    Kälte kürzt ein alles Streben,
    Kälte steigert unsre Wut.

    Kälte läßt herein den Schnitter,
    Kälte ist der Sense Glanz,
    Kälte greift die Ernte bitter,
    Kälte ruft zum Totentanz.

    Beliar, nach deinem Plane
    Sind auch wir dir untertane.

    Frost, Frost, Tod, Tod.


    Kälte saugt heraus die Seelen,
    Kälte gibt den Geiste uns,
    Kälte soll die Erde quälen,
    Kälte ist Sinn unsres Tuns.

    Kälte ist der einen Ohnmacht,
    Kälte ist für uns ein Fest,
    Kälte kommt in klarer Sternnacht,
    Kälte holt sich auch den Rest.

    Beliar, dir Weltenlenker,
    sind wir Kläger, Heer und Henker.

    Frost, Tod, Tod, Tod.

    ---

    Untertan dem dunklen Gotte,
    Hören wir auf seinen Spruch,
    Er sperrt auf die Frosteisgrotte,
    Wenn er nennt den Winterfluch.

    Schnell heraus aus dem Gefängnis
    Unser Sinn bleibt kalt und hart.
    Niemals ruhen werden wir, bis
    einst die Welt in Frost erstarrt.


    Epilog

    Kälte labt uns, Kälte nährt uns
    Kälte steigert unsern Mut
    Kälte läßt uns stärker werden
    Oh die Kälte tut so gut.

    Ferne Sonne, schwacher Abglanz,
    Kälte webt ein Netz aus Eis,
    Rote Scheibe hinter Nebel,
    Kälte nichts von Wärme weiß.

    Schwarze Nacht, sie fällt hernieder,
    Licht der Welt ist fortgewischt.
    Dunkelheit und ew'ge Kälte:
    Zu Eis erstarrt des Meeres Gischt.

    Kälte läßt selbst Zeit gerinnen,
    Kälte hindert jedes Tun.
    Jeder Ton erstarb vor langem,
    Ewig ist die Stille nun.



    Gekreuzte Klingen

    Oh tapf're Aeryn, sage mir ...
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    Oh tapf're Aeryn, sage mir ...

    Vor gar nicht allzulanger Zeit,
    vor ein paar Tagen ist’s gewesen,
    war eine Kriegerin bereit
    (wer’s noch nicht weiß, der kanns nun lesen).
    Sie gegen Tuan hat gekämpft,
    ich sag euch, es ist ungelogen,
    der Schwerter Klang ist ungedämpft
    bis nach Khorinis fast geflogen.

    Doch eine Frage stell ich dir,
    eins möchte gern ich von dir wissen.
    Drum tapf’re Aeryn, sage mir:
    Lees Fahne, willst du sie noch hissen?


    Denn scharfe Klingen zog man schnell,
    nur schneller flog ein spitzes Messer,
    ein fingerbreit von Blutes Quell,
    vom Herzen stak’s und das war besser,
    als wenn ihr Herz getroffen wär.
    So schleppte Aeryn sich voll Wunden –
    ihr Atem ging schon kurz und schwer –
    hinweg vom Kampfplatz, ganz zerschunden.

    Doch eine Frage stell ich dir,
    eins möchte gern ich von dir wissen.
    Drum tapf’re Aeryn, sage mir:
    Willst immernoch du Lee nicht missen?


    Weil niemand hat nach ihr gesehn
    Lee keinen Söldner nach ihr sandte,
    das kann bis heut ich nicht verstehn.
    In Not an Fremde sie sich wandte.
    Ein Mann aus Königs Ritterschar
    und einer aus dem Sumpf verbanden
    die Wunden ihr, was edel war,
    doch Lee hat abseits nur gestanden.

    Drum eine Frage stell ich dir
    Eins möchte gern ich von dir wissen.
    Oh tapf’re Aeryn, sage mir:
    Das Treueband, ist’s nicht zerrissen?



    Argaans Heer
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    Argaans Heer

    Setariffs Soldaten ziehen
    Aus dem Tor der Stadt zum Kampf hinaus.
    Menschenmassen streuen Blumen
    Über unsren tapfren Recken aus.

    Ruft es wie aus einem Munde:
    Wir sind Argaans Herz und seine Hand.
    Unser Ruf schallt trotzig:
    Argaan, das ist unser Land!

    Siehst du dort das blaue Banner
    An der Heeresspitze, ganz weit vorn?
    Wie es stolz im Winde flattert?
    Und schon schmettert lauthals unser Horn.

    Ruft es wie aus einem Munde:
    Wir sind Argaans Herz und seine Hand.
    Unser Ruf schallt trotzig:
    Argaan, das ist unser Land!

    Jeder Kämpfer in der Reihe,
    während Trommler halten ihren Takt,
    schützt mit seinem Schild den Nächsten.
    Festgefügt ist unser ehern Pakt!

    Ruft es wie aus einem Munde:
    Wir sind Argaans Herz und seine Hand.
    Unser Ruf schallt trotzig:
    Argaan, das ist unser Land!

    Unser Schlachtruf heißt „Für Argaan!“
    Für die Heimat kämpfen wir mit Wut,
    Weisen Feinde in die Schranken.
    Unser Siegespfand ist Kampfesmut.

    Ruft es wie aus einem Munde:
    Wir sind Argaans Herz und seine Hand.
    Unser Ruf schallt trotzig:
    Argaan, das ist unser Land!



    Auf der kargen Heide
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    Auf der kargen Heide

    Auf der kargen Heide saß ich,
    Als das große Heer dort stand.
    Auf der kargen Heide war es,
    Wo der Kampf ist einst entbrannt.
    Auf der kargen Heide schaut‘ ich,
    Schirmt‘ den Blick mit meiner Hand.
    Auf der kargen Heide sah ich
    Ein erträumtes, bessres Land.
    Auf der kargen Heide wußt‘ ich,
    Dieser Traum hat nicht Bestand.
    Auf der kargen Heide wurden
    All die Recken überrannt.
    Auf der kargen Heide rot ist
    Zwischen Gras der kahle Sand.
    Auf der kargen Heide hab ich
    Mich verzweifelt abgewandt.
    Auf der kargen Heide blieb das,
    Was uns alle einst verband.
    Nur die karge Heide weiß noch,
    Welches Unglück dort stattfand.



    Schlacht um Varant
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    Schlacht um Varant

    Kein Menschenalter ist vergangen,
    Erzählungen im Land erklangen,
    Lieder von der Schlacht berichten,
    landauf, landab die Skalden dichten
    von unerhörtem Kampfesruhme,
    berichtenswertem Heldentume
    und von dem Siege, der stattfand
    in den Sümpfen von Varant.


    Myrtanas Herrscher schon vor Jahren
    vier Reiche, die verfeindet waren,
    unter seine Herrschaft zwang.
    Die blutig Kriege zogen lang
    durch die Länder ihre Schneise,
    sähten Tod auf jede Weise.
    Doch nun das Ende ist in Sicht,
    denn wo die helle Sonne sticht
    auf der kahlen Heide Weiten,
    von Sumpf begleitet an den Seiten,
    ein silbern Schimmern schlägt entgegen
    dem Aug’, es blenden funkelnd Degen,
    Rüstzeug glänzt im hellen Lichte,
    Helme decken die Gesichte,
    von Kriegern, aufgestellt in Reih’n
    schwer gepanzert Arm und Bein,
    aufgepflanzt die Wimpel sind,
    flattern knatternd wild im Wind,
    dies der Ort der Schlacht wird sein
    und keiner wird danach so rein,
    wie er ist hineingegangen
    zum Schlusse wieder vorgelangen.
    Die Heere stehn sich gegenüber,
    die Blicke wandern hin und hüber
    zum Feinde, der mit voller Macht
    gespannt zum Kampf steht auf der Wacht.
    Die weite Heide, einstmals kahl
    füll’n grimmig Krieger, hoch an Zahl.
    Versammelt ist, was kämpfen kann,
    bewaffnet hat sich jeder Mann
    und von den Wachen wohlumstellt
    thront mittendrin des Feldherrn Zelt.
    Sein Banner sich im Wind entrollt,
    sind die Götter ihm heut hold?
    Kampfeslüstern wolln die Krieger,
    in Gedanken schon als Sieger,
    auf dem Schlachtfeld aufmarschieren,
    bereit, den Angriff zu parieren.
    Doch noch des Herolds Horn ist stille.
    Erst, wenn es des Feldherrn Wille
    und er aus seinem Zelt wird treten,
    um mit dem Heere still zu beten
    und Innos’ Blick auf sich zu lenken,
    ihn bitten, ihm den Sieg zu schenken,
    dann erst wird das Horn erklingen,
    auf das beginne nun das Ringen.
    Und endlich ist es dann so weit,
    die Krieger sind schon lang bereit.
    Stumm stehen sie, vor Waffen starrend
    Des Beginns des Kampfes harrend.
    Sie stürmen vor beim Klang des Hornes,
    die Herzen fest im Griff des Zornes
    und bald schon tobt das Kampfgewühl,
    Das Heer stürmt vorwärts mit Gebrüll.

    Und unsichtbar auf beiden Seiten
    in Dunkelheit den Kampf begleiten
    düstre Mächte, deren Schaffen
    viel’ Männer wird darnieder raffen.
    Für Beliar ist ein Festtag heute,
    er fährt ein die meiste Beute.
    Leiber für ihn wertlos sind,
    die Seelen nimmt er mit geschwind.


    Schwerter blitzen, Hörner schallen,
    zerrissne Bogensehnen knallen,
    Speere zischen durch den Himmel
    und in dem größten Kampfgetümmel
    des Feldherrn Garde unverdrossen
    des vielen Blutes, das vergossen,
    ihrer Äxte langen Schäfte
    wirbeln hoch und dann die Kräfte
    der tapf’ren Krieger sie bezwingen,
    den nächsten Feind sie niederringen.
    Schilde aufeinander prallen,
    ihr Krachen hört man weithin hallen.
    Mit Lanzen, tief herabgesenkt,
    kommen Reiter angesprengt.
    Ein wilder Kampf ist nun entfesselt,
    Krieger werden eingekesselt,
    rammen ihre langen Spieße
    mit den Enden in die Wiese
    und die Lanzenspitzen krachen
    in des feindlich Heerwurms Rachen.
    Doch weiterhin die Klingen singen,
    splitternd Lanzenschäfte springen,
    brüllend Krieger sich begegnen,
    Pfeilehagel niederregnen,
    Ketten rasseln, Rüstzeug splittert,
    wird wie Pergament zerknittert,
    wenn grausam Hiebe großer Wucht,
    die vergebens gleiches sucht,
    durch der Krieger Reih’n sich mäht,
    erhob’nen Haupts der Tod umgeht.
    Wie Halme unterm Schnitt der Sense,
    die Finger halten noch die Trense,
    werden Reiter hingeschlachtet,
    des Lebens Wert hier niemand achtet.
    Der Rösser schwer gepanzert Rümpfe
    stecken in der nassen Sümpfe
    bodenlosen saugend Gründen.
    Und vom grausam Tode künden
    Leichenberge, Blutesströme,
    hingemetzelt Erdensöhne.
    Doch die Schlacht nimmt ihren Lauf
    Kein Atemholen hält sie auf.
    Wer gefallen durch des Gegners
    Handarbeiten eines Degners,
    der das Schwerte hat geschmiedet
    im Feuer ’s Eisen hat gesiedet,
    mit Hammerschlag in Form gebracht,
    im Wasser Härte hat gemacht,
    der Klinge Stahl am Stein geschliffen
    fest das Schwerte dann gegriffen,
    und zur Waff’ hat werden lassen,
    die der Feind wird ewig hassen,
    also wer im Kampf getroffen,
    für den gabs nur noch ein Hoffen,
    daß in Beliars Reich der Ruhme,
    den er auf der Erdenkrume
    hier im Kampf erringen tat
    für Angedenken ist die Saat.

    Denn was bleibt dem sterblich Recken,
    wenn die Todesboten wecken
    seine ewig während Seele
    und aus keines Menschen Kehle
    dringt sein Name noch hervor,
    dann war im Tode er ein Tor,
    nutzlos gab sein Leben hin
    er im Kampfe ohne Sinn.


    Drum lasset innig uns gedenken,
    der Toten, die den Sieg uns schenkten.
    Denn einer kann im Kampf nur siegen,
    wenn übers Schlachtfeld Raben fliegen.
    Sie kamen her als Beliars Boten,
    krächzend äugend nach den Toten.
    Stunden wogte nun der Kampf,
    aus Pferdenüstern stieg der Dampf,
    aus Wunden endlos Blute quoll,
    bis zum Strome es anschwoll.
    Varants Söhne hingemordet,
    das Gemetzel überbordet,
    überrannt das feindlich Heer,
    erlahmt nun auch die Gegenwehr.
    Myrtana hat den Sieg errungen,
    entgültig ist Varant bezwungen.

    Die Heide tat vom Blut sich röten,
    es war ein Hauen, Metzeln, Töten.
    Und viele, die dabei gewesen,
    von ihren Wunden nie genesen,
    vom Todeskrug sie mußten kosten,
    ihr Harnisch wird im Regen rosten.
    Die Leiber niemand hat begraben,
    als Atzung dient ihr Fleisch den Raben.


    Bestie im Dunkel
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    Ein Brüllen und Schnaufen
    Hallte durch Gänge,
    Ein Würgen und Husten
    Und Stechen und Raufen.
    Ein Lärmen zum Schaudern.
    Das röchelnde Prusten
    Kam hastig dichter.
    Jetzt nur nicht zaudern!
    In wildem Verglühen
    Magische Lichter
    Erhellten die Kammer
    Im steten Bemühen,
    Die Bestie zu stellen.
    Doch was für ein Jammer:
    Die Magie ist zerfallen,
    Schreie laut gellen -
    Nur schnell entfliehen.
    Die Echos, sie hallen
    Von festen Schritten.
    Ein Klirren vom Ziehen
    Der silbrigen Klinge,
    Sie glänzt auf inmitten
    Des Grausens. Herab fährt -
    Ach wenns nur gelinge -
    Das spitze Dolchmesser.
    Die Orkbestie zehrt
    Vom letzten Herzschlag,
    Der Boden wird nässer.
    Vom Blut ganz umrahmt
    Er dem Tod nun erlag.


    Tugend

    Edelmut
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    Edelmut

    Was ich dir sag, das höre gut:
    Manch Kämpfer ist schon ausgezogen,
    sah sich als Held, dank Waffen Kraft
    und hat sich damit selbst belogen.

    Ein wahrer Held ist nicht nur stark
    und kann mit Waffen um sich stechen,
    er sollte auch verzeihen könn’n,
    darauf verzichten, sich zu rächen.

    Dies nenn ich wahren Edelmut,
    der jedem guten Manne stünde.
    Herr über niedren Wunsch zu sein,
    das war noch niemals eine Sünde.

    Denn was bringt Rache außer Leid,
    aus dem nur Zorn und Hass erwachen?
    Sie wird in einem endlos Kreis,
    die Kämpfe immer neu entfachen.

    Darum beweise deinen Mut,
    nicht länger laß vom Zorn dich leiten.
    Leg fort das Schwert aus deiner Hand,
    denn besser ist’s für alle Seiten.

    Die größten Recken, die man kennt,
    war’n edel auch in ihrem Denken,
    drum bitt ich dich und mein es ernst,
    laß dich von ihrem Vorbild lenken.

    Vielleicht nach großen Taten einst
    auch über dich die Barden dichten
    und wenn es denn so kommen mag
    eins soll beherrschen die Geschichten.

    Wenn nämlich Lieder überall
    einst werden über dich gesungen,
    dann wird dein Ruhm der höchste sein,
    wenn er durch Edelmut errungen.


    Wenn Zorn die Gedanken leitet
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    Wenn Zorn die Gedanken leitet

    Ein unbedachtes, falsches Wort,
    zu schnell ist es laut verbreitet.
    Kommt aus Empfindens dunklem Hort,
    fliegt rasch von der Zunge fort,
    wenn Zorn die Gedanken leitet.

    Wenn umwölkt die Stirne ist,
    des Geistes Dunkelheit fortschreitet
    und du im Griff des Schlechten bist,
    dann die Vernunft du nicht vermisst,
    wenn Zorn die Gedanken leitet.

    Schnell ist viel kaputtgemacht,
    wenn dich des Zornes Teufel reitet.
    Mit Worten hast du unbedacht
    in Freunden Bitterkeit entfacht,
    wenn Zorn die Gedanken leitet.

    Drum halte eine Weile ein,
    bis dein Blick sich wieder weitet
    und Klarheit zieht ins Haupt dir ein,
    denn du wirst schlecht beraten sein,
    wenn Zorn die Gedanken leitet.



    Wahre Recken
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    Wahre Recken

    Durch stillen Wald und weite Flur,
    durch steiler Schluchten dunklen Grund,
    fand ich den Weg durch Zufall nur,
    sah mich schon fall’n in tiefen Schlund.

    Ich stand vor Bergen hoch und schroff,
    erstieg das höchste Felsenhorn,
    von mancher kahlen Bergwand troff
    mit leisem Klang ein kühler Born.

    Weit über Ackerrain und Feld
    führt über ausgetret’nen Steg,
    vorbei an Feldern, frisch bestellt,
    der einst von mir gewählte Weg.

    Selbst übers Meere fuhr ich hin,
    getrieben von unstetig Wind.
    Du fragst nach meiner Reise Sinn?
    Ich suchte, was wohl nie ich find’.

    Den wahren Held, zu meiner Schand’,
    fand ich niemals auf meiner Jagd.
    Ich hab gesucht im ganzen Land
    Und dann am Ende doch verzagt.



    Geben und Nehmen
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    Geben und Nehmen

    Mancher sich schon lang gefragt,
    was es wohl bedeuten kann,
    wenn zu Lee er hat gesagt,
    daß von nun an er sein Mann.

    Drum will ich versuchen nun,
    so getreulich, wie es geht,
    euch erklären euer Tun
    und euch sagen, wie es steht.

    Wenn ihr Lee die Treue schwört,
    eins ist unbestritten wahr:
    Auf sein Wort von nun ihr hört,
    allesamt, die ganze Schar.

    In den Kampf gemeinsam zieht
    Und dann gilt vor allem eins:
    Was eurem Leben auch geschieht,
    wichtiger allein ist seins.

    Wenn einen Auftrag er erteilt,
    Lee erwartet von euch schnell,
    daß ihr zur Erfüllung eilt
    hurtig wie vom Berg ein Quell.

    Gibt’s für euch nur noch die Pflicht?
    Und zum Klagen einen Grund?
    Ich sage euch, so ist es nicht,
    Lees Schuldigkeit tu ich nun kund.

    Euch zu nähr’n ist seine Pflicht,
    hat er dann zu kleiden auch
    jeden, der hier für ihn ficht,
    damit keiner friert am Bauch.

    Kampfeswunden, Krankheit, Harm
    sollte von euch halten fern
    er mit seinem mächtig Arm,
    wie’s sich anschickt für den Herr’n.

    Sorgen soll er nicht zuletzt
    sich um euer leiblich Wohl.
    Darum sag ich es euch jetzt:
    Sein Versprechen ist nicht hohl.

    Denn sein Wort hier jedem nützt,
    laßt’s durch euren Geiste zieh’n:
    Euer Leben er beschützt,
    mit eurem Leben schützt ihr ihn.



    Wunder der Natur

    Es ist Frühling
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    Es ist Frühling

    Zu wandern der Nase nach stand mir der Sinn,
    durch Wiese, Wald und Flur.
    Staunend stolpere ich und fall hin.
    Was ist das nur?
    Na klar: Es ist Frühling!

    Ein mächtig Gezwitscher aus jedem Baum,
    ein Tschilpen, Trillern und Pfeifen.
    Ich rapple mich auf und glaube es kaum,
    fang an, zu begreifen.
    Hach ja: Es ist Frühling!

    Grün sprießen die Blätter an jedem Strauch,
    das Blütenmeer schlägt hohe Wellen.
    Es blühen Narzissen, die Primeln, der Lauch
    an allen Stellen.
    Wie wahr: Es ist Frühling!

    Und ein junges Mädchen, das lächelt mir zu,
    vor Sehnsucht dahin ich gleich welke.
    Doch meine Trübsal ist verschwunden im Nu:
    Sie schenkt mir ne Nelke.
    Oh ja: Es ist Frühling!



    Frühling
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    Frühling

    Süße ungeahnte Düfte
    meine Nase nun erreichen,
    Schwaden schweben durch die Lüfte,
    niemals solln sie wieder weichen.

    Zarte Blätter sich entrollen
    auf so wundersame Weise
    und im Moos die Bienlein tollen,
    klar zu ihrer Frühlingsreise.

    Der Flug in jede Blüte führt,
    nimmermüde Honigsammler.
    Ihr Fleiß sogar mein Herze rührt,
    mir sorgenlosem Zeitvergammler.

    Beschwipst in meinem Frühlingsrausche
    torkle ich durch Feld und Wiese.
    Mit den Vöglein ich gern tausche,
    die Erde unter mir dann ließe.

    Doch einstweilen ich am Boden
    noch verbleibe auf zwei Beinen,
    stopf’ Blumen mir in meine Loden,
    möchte fast vor Freude weinen.

    Frühling ist die schönste Weile,
    die ganze Welt ist nun erweckt.
    Alles wächst in größter Eile,
    neues Leben man entdeckt.

    Während ich sinnierend liege,
    auf dem schönsten Wiesengrüne
    wächst mir eine grüne Riege
    Gräser in das Ohr ganz kühne.

    So viel Zeit ich hab verschwendet?
    Träum ich denn so lang schon liegend?
    Oder Wachstums Kraft sich wendet,
    über’n Winter endlich siegend?

    Einerlei, ich hab zu tun jetzt,
    muß der ganzen Welt verkünden,
    daß des Frühlings Kusse hinsetzt
    frisches Leben ohne Sünden.



    Sommergewitter
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    Sommergewitter

    Wolken türmen hoch sich auf
    und Gewitterblitze zucken,
    Wetter nimmt nun seinen Lauf.
    Bäume sich herniederducken.
    Nehmen Windes Kraft in Kauf,
    müssen seine Hiebe schlucken.

    Blätter bläst der Sturme fort,
    lang noch sie am Himmel tanzen,
    bis an einem fernen Ort
    sie als Boten fremder Pflanzen
    niederfall’n, verweilen dort,
    Speise sind für Krabbelwanzen.

    Doch einstweilen herrscht der Wind,
    wilde Böen die Felder fegen.
    Himmels Schleusen offen sind
    und nun endlich peitscht der Regen,
    Wasser übern Acker rinnt,
    Pfützen sammeln sich an Wegen.

    Krachend rollt des Donners Hall
    Übern vollgepackten Himmel
    und der dräuend Wolkenwall
    wird zum aufgebäumten Schimmel,
    trabend drängeln überall
    Wolkenherden im Gewimmel.

    Blitze donnern unterm Huf,
    Nebel fließt von ihren Mähnen,
    Götter Launen sie erschuf.
    freien Tritt sie sich ersehnen.
    Folgen sie des Sturmwinds Ruf,
    springend sich die Leiber dehnen.

    Endlich ist des Himmels Wut
    mit dem Regenschwall zerronnen
    und nun scheint letztendlich gut,
    was so düster hat begonnen.
    Alles blüht mit frischem Mut,
    hat an neuem Glanz gewonnen.



    Vom Bau der Welt
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    Vom Bau der Welt

    Einstmals kühne Männer waren,
    die vor ungezählten Jahren
    wollten auf die Seefahrt gehen,
    sich den Bau der Welt besehen.
    Und so sind sie losgezogen
    Damit ich hier ungelogen
    diese Kunde kann verbreiten
    aus schon längst vergangnen Zeiten.

    In den Ebenen im Süden
    Zeichnen sich der Wand’rer müden
    Fußspur’n ab im Wüstensande
    Quer durch unbekannte Lande.
    Sonne brennt dir heiß im Nacken
    Will dich braun und knusprig backen
    Mit erbarmungslosen Strahlen
    Schickt sie wahre Höllenqualen.

    Seltsam Völker lang schon wohnen
    In den ausgedörrten Zonen
    Gog und Magog ist ihr Name,
    klingt für uns ganz wundersame.
    Schwingen kreischend ihre Waffen,
    woll’n den Erdkreis an sich raffen.
    Wir vom Lande dort hernieden
    Sind durch Götter Macht geschieden.

    Breite Meere, Ozeane
    halten fern von ihrem Wahne
    uns’re glücklichen Gefilde
    wo die Sonne scheint so milde.
    Weiter geht die seltsam Reise
    und der Wind bläst still und leise
    in die Segel, die sich blähen.
    Launenhaft die Lüfte wehen.

    In den Bergen hoch im Norden
    stark behaarte dunkle Horden
    dort in Felsenhöhlen hausen,
    ungewaschene Banausen.
    Winters Kälte schlägt sich nieder
    an den Klüften immer wieder.
    Schnee begräbt die Täler alle,
    mancher Weg wird so zur Falle.

    Innos nie gesehen haben
    alle dort und seine Gaben
    wie die Wärme seiner Sonne
    nie gespürt dort ward mit Wonne.
    Zitternd sitzen in der Kälte
    dort die Menschen, als obs gälte
    zähneklappernd Takt zu schlagen,
    allen so ihr Leid zu klagen.

    Doch die Fahrt kann keiner stoppen,
    auch wenn Meeresgeister foppen
    die entsetzten mutig Forscher.
    Schiffes Planken werden morscher,
    denn erreicht ist jetzt das Meere
    der gehörnten Würmerheere,
    die sich endlos um sich schlingen,
    durch das Holz des Schiffes dringen.

    Weit im Westen leben Wesen
    manche haben von gelesen:
    Canophyten, Ichtyophagen
    hör ich die Gelehrten klagen,
    fressen Menschen zum Vergnügen,
    jeder muß sich ihnen fügen.
    Kochen sich im Topf ihr Fleische,
    bis es schmackhaft ist und weiche.

    Schnell sich aus dem Kochtopf ziehen
    alle und dann hurtig fliehen,
    sie zum Schiffe, ankerlichten,
    bleiben wollen sie mitnichten.
    Weiter geht die Fahrt nach Osten,
    um nun auch vom Glück zu kosten,
    denn an diesem fernen Orte
    liegt des endlos Segens Horte.

    Wie schon schrieben manche Weisen,
    soll’n am Ende alle Reisen
    in den selig Osten gehen
    wo die Sonn’ wir aufgeh’n sehen.
    Dort, so sagt man, liegt die Insel,
    wo selbst jeder Einfaltspinsel
    zum Gelehrten könne werden.
    Hier ist’s Paradies auf Erden.

    Dieses Land mit Götter Segen,
    wo die freundlich warmen Regen
    honigsüß vom Himmel fallen
    und Schalmeien laut erschallen,
    heißt Elysia in Sagen,
    niemand muß sich dort abplagen.
    Hier die Menschen glücklich leben,
    keine Angst läßt sie erbeben.

    Wenn du dort vorbeigezogen
    Auf des Meeres hohen Wogen
    Findest du die steilen Wände,
    die markier’n das Weltenende.
    Donnernd in den Schlund ergießen
    Sich die schaumbewachs’nen Wiesen,
    all der Meere endlos Flächen
    fließen ab in zahllos’ Bächen.

    Mächtig sprüht die Gischt hernieder.
    Ohne Pause. Immer wieder.
    Und ein großer Regenbogen
    glitzert leuchtend von hoch droben.
    Wenn der Sog dich will erfassen
    und nie wieder von sich lassen,
    will dich in den Abgrund ziehen,
    solltest du mit Eile fliehen.

    Kraftvoll bläst der Wind ins Segel
    und schon bald des Meeres Pegel –
    und das ist ein gutes Zeichen –
    ihren alten Stand erreichen.
    Ob die Wasser sich verlaufen
    oder Ungeheuer saufen
    all die riesig Wassermassen?
    Welcher Magen könnt’ das fassen?

    Nein, die großen Wassermengen
    später dann am Himmel hängen.
    Über’n Rand der Welt gefallen
    Wolken sich zusammenballen.
    Adanos schickt sanft gelinde
    wolkenschiebend günstig Winde.
    Und so fall’n die Wasser wieder
    regnend auf die Erde nieder.

    Meine Reise ist zu Ende,
    darum trete ich behende
    auf bekannten Boden wieder,
    bette meine müden Glieder
    auf der Heimat weiche Erde,
    von der mich auch hundert Pferde
    stampfend Hufes nicht vertreiben,
    hier werd ich für immer bleiben.



    Vom Vergehen
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    Vom Vergehen

    Weißt du noch, die kleine Blume?
    Gestern blühte sie noch dort.
    Heute such ich sie vergeblich,
    heute ist die Blume fort.
    Flogen Falter noch vor kurzem
    durch die milde Sommerluft
    aus Blütenkelchen, Trauben, Dolden
    strömte süßer Honigduft.

    Alles Leben ist vergänglich
    nichts bleibt für die Ewigkeit
    Für diese Wahrheit nicht empfänglich
    ist der Mensch und nicht bereit,
    wenn für mehr als bunte Blumen
    anbricht eine Trauerzeit.
    Und so endet, was mit Lachen
    seinen Anfang nahm, im Leid.



    Winterlied
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    Winterlied

    Winter hält in seinem eisig kalten Griffe
    das ganze Land,
    übern Himmel ziehn unstetig Wolkenschiffe,
    die wohlbekannt
    ihre glitzernd Ladung niederrieseln lassen
    ohne Ruhe,
    schneeweiß bestäubt nun alles ist, kanns kaum fassen,
    hier im Nuhe.
    Doch ein kalter Wind pfeift durch die Stoppelfelder
    ohn Unterlaß,
    und auch die hohen und so düstren Tannenwälder
    rauschen mir was.
    Frost hält umklammert Zweig und Wurzel ohne Gnade
    wie zum Hohne,
    blutig Wunden durch verharrschten Schnees Grate
    sind mein Lohne.
    Ein warmes Haus auf meiner Flucht vor Kältes Grimme
    erreich ich bald,
    mit frierend Ohren höre ich des Winters Stimme,
    er lacht so kalt.
    Und zum Abschied er noch einen donnernd Gruße
    schickt hinterher,
    die Schneelawine schnelle flieh, hab keine Muße
    ich nimmermehr.
    Nur die Hoffnung bleibt mir noch auf Winters Ende,
    bald, wenns ginge,
    sonst der Frühling immer bliebe nur Legende,
    die ich besinge.



    Meeresfahrt
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    Meeresfahrt

    Wind geduldig gibt die Richtung
    Zu dem Ziel der Reise vor,
    Doch der Regenwolken Schichtung
    Ist dem Sturm ein Ausfalltor.

    Wirbelnd strömt die Flut von oben,
    Brechend übers Deck herein.
    Ungezähmte Wasser toben,
    Fließen in das Schiff hinein.

    Während jeder sucht zu retten
    Sich vor gurgelnd salz'ger Flut,
    Steht umwickelt fest mit Ketten
    Der Rudergast voll Todesmut.

    Zu den Göttern heben alle
    Ihre Stimmen still und laut,
    Denn bei diesen Unglücksfalle
    Wird nur ihnen noch getraut.

    Ein lauter Knall. Es birst das Segel,
    Fort trägt es des Äthers Wut.
    Nur Zerstörung hießt die Regel,
    Sonst den Mächten nichts scheint gut.

    Niemand soll des Meeres Wiesen -
    Hört man's aus dem Sturmwind schrei'n -
    Zum Wandelgang sich auserkiesen!
    All die Hügel - die sind mein!
    Hier ergeh'n die Meeresriesen
    Sich und so soll's immer sein.
    Also seid nun ausgewiesen:
    Riesenspielzeug sollt ihr sein!

    Sturmwind braust und hebt den Nachen
    hoch hinauf in Himmels Schlund,
    Um ihn dann mit lautem Krachen
    Fall'n zu lassen in den Grund.

    Werden all die Planken halten,
    die einst eine kundig Hand -
    eines Zimmermannes Walten -
    festgefügt zusammen band?

    Sieh! Die Fluten wieder schwellen!
    Doch es hält dem Mahlstrom stand,
    Beugt sich unter hohen Wellen,
    Wie der Baum im Wind an Land.

    Plötzlich, so wie er gekommen
    ist der Sturm vorüber jetzt.
    Wer noch lebt, der ist benommen;
    Ist es überstanden jetzt?

    Glatt das Meer liegt vor den Blicken,
    Als ob's anders niemals war.
    Wird der Sturm noch einmal schicken
    Seine wilde Bestienschar?

    Niemand soll des Meeres Wiesen -
    Hört man's gurgelnd wie durch Stein -
    Zum Wandelgang sich auserkiesen!
    All die Hügel - die sind mein!
    Hier ergeh'n die Meeresriesen
    Sich und so soll's immer sein.
    Dies war nur ein kurzes Niesen.
    Gewarnt ihr Frevler, sollt ihr sein!

    Wasser endlos wallt hinüber,
    Stetig ist der Barke Bahn.
    Schallt der Ruf vom Mast herüber:
    Dunstig' Ufer sieht man nah'n.



    Düstre Mären

    Der Nachtmahr
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    Der Nachtmahr

    Einst ein Knabe jung und schön
    folgte einem Weg, zu gehen
    durch den dunklen Tannenhag,
    wünschte sich, es wäre Tag.
    Dunkle Träume trieben ihn
    in ausweglose Enge,
    in des Nachtmahrs Fänge.

    Auf Gras, ganz helle, trat sein Fuß
    und plötzlich eine Maid zum Gruß
    ihm ihr strahlend Lächeln schenkt,
    an nichts andres er mehr denkt.
    Dunkle Träume trieben ihn
    in ausweglose Enge,
    in des Nachtmahrs Fänge.

    Ganz verzaubert bleibt er stehn,
    kann keinen Schritt mehr weiter gehen
    „Oh schönes Mädchen, sage mir,
    wie finde ich nach Haus von hier?“
    Dunkle Träume trieben ihn
    in ausweglose Enge,
    in des Nachtmahrs Fänge.

    Sie nimmt den Knaben bei der Hand,
    sein Herz umschließt ein festes Band
    und willig folgt er ohne Scheu
    in den dunklen Wald ihr treu.
    Dunkle Träume trieben ihn
    in ausweglose Enge,
    in des Nachtmahrs Fänge.

    Den Knaben sah man nimmermehr,
    der Nachtmahr gab ihn niemals her,
    doch im hellen Sonnenschein,
    ein schönes Mädchen sitzt allein.
    Dunkle Träume trieben sie
    in ausweglose Enge,
    in des Nachtmahrs Fänge.



    Der Sucher in der Dunkelheit
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    Der Sucher in der Dunkelheit

    Ich sah harte Felsen Dünen gleich vergehen,
    Meere, die verdampften in grenzenlose Himmel,
    Konnt' steinern Adlers Werden mit starren Augen sehen,
    hört' in mir den Hufschlag der rasend Feuerschimmel.
    Gestirne haben vordem ihre Bahn begonnen:
    Es gibt keine Ordnung, nur wirres Gewimmel.

    Zwischen sterbenden Sternen, heißen Sonnen
    wandeln die Götter voll Macht umher.
    Sucher in Welten, die längst zerronnen,
    Seit Äonen sind ihre Hände leer.

    Was ist in den Welten, was hält sie zusammen?
    Was entstiegen der See und doch allverborgen?
    Was strebt auf der Aare, glüh'n Sphären in Flammen?
    Kann Wissen und Kunde für Antwort nicht sorgen,
    Denn ganz unentwirrbar ist alles versponnen.
    Im Wechsel der Sicht ist der Abend ein Morgen.

    Zwischen sterbenden Sternen, heißen Sonnen
    wandeln die Götter von einst umher.
    Sucher in Welten, die längst zerronnen
    Seit Äonen sind ihre Augen leer.



    Die Trauerweide
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    Die Trauerweide

    Auf der kahlen Heide,
    da steht ein alter Baum,
    eine Trauerweide,
    erstarrt in einem Traum.


    Bei einem alten Weibe,
    da darbte eine Maid,
    ihr geschah am Leibe
    einst ein großes Leid.

    Der Wind in ihren Zweigen
    bringt leise sie zum Spiel
    und in der Blätter Reigen
    findet er sein Ziel.


    Sie wollte hin zum Tanze
    mit einem Burschen gehn
    und flocht sich einen Kranze
    sie war so wunderschön.

    So rauschen denn die Blätter
    ohne Unterlass,
    im stürmisch Regenwetter
    glänzen sie ganz nass.


    Das Weibe aber sagte:
    ›Er wird nicht kommen her.‹
    Denn der Neid, der nagte
    an ihrem Herzen sehr.

    Am Tage scheint die Sonne
    auf ihr grünes Dach
    und Wandrer voller Wonne
    im Schatten liegen wach.


    Das Mädchen jedoch lachte
    und wollte hören nicht:
    ›Geschenke er mir machte,
    mein Herz er mir nicht bricht.‹

    Des Nachts die Sterne schimmern
    durch ihr lichtes Blatt
    und an dem silbern Flimmern
    sieht man sich nie satt.


    ›Zu Holz will ich erstarren,
    wenn er mich vergisst,
    ich werde seiner harren,
    auch wenn du gram mir bist.‹

    Im Frühjahr Weidenkätzchen
    mit ihrem Duft betör’n,
    man kann an manchem Plätzchen
    die Bienen summen hör’n.


    ›Wenn dies ist dein Wille,
    so möge er geschen.
    Als Baume sollst du stille
    auf der Heide stehn.‹

    Im Sommer spendet Schatten
    die weitgespannte Kron,
    viel Wandrer an dem glatten
    Stamme lehnten schon.


    Der Alten düst’ren Worte
    das Mädchen hörte nicht,
    es dacht’ an and’re Orte,
    ein Lächeln im Gesicht.

    Und wenn die Blätter fallen,
    von Herbstes Hauch gefärbt,
    wird von des Windes Krallen
    der Weidenbaum gegerbt.


    Die alte Hexe schickte
    einen Zauber aus,
    den Burschen er umstrickte
    mit tiefem Schlaf zu Haus.

    Auf die silbrig Rinde
    im Winter schneit es weiß,
    in dem kalten Winde
    die Zweige rascheln leis.


    Des Abendrotes Schimmer
    der Nacht hat Platz gemacht,
    der Bursche, der kam nimmer,
    die Maid umsonst gewacht.

    Am Morgen auf der Heide
    beugen sich verzagt
    die Zweige einer Weide,
    wie’s voraus gesagt.



    Der große Gleichmacher
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    Der große Gleichmacher

    Schnitter, schärfe deine Sense,
    Spann Gezäum dem Rosse vor.
    Silbern Mondlicht wird dich leiten
    Über Wälder, Berg und Moor.

    Eingehüllt in Nächtens Mantel,
    Weiß mit Schnee am Saum besetzt,
    Diamanten gleich mit Sternen,
    Ist der ganze Stoff benetzt.

    Unter dir die Welt liegt stille,
    Ruht in klarer Winternacht,
    'S ist das Feld mit deiner Ernte;
    Tu die Arbeit mit Bedacht.

    Unter diesem prächtig Zelte,
    Wartet eine große Schar,
    Deren Hoffnung längst verlor'n ist,
    Deren Leben Mühsal war.

    An dem Feldrain hingesunken
    Liegt ein Bündel Lumpen nur.
    Da - ein schwaches Menschlein wimmert.
    Weit weg führt die Wagenspur.

    Über Knochen spannt die Haut sich
    Und ganz leis im Fiebertraum
    Ruft das Mädchen nach der Mutter.
    Doch den Ton – man hört ihn kaum.

    Ausgezehrtes Mädchen, höre,
    Sollst vergessen deine Not
    Wohin ich dich führen werde,
    brauchst du niemals wieder Brot.


    In der festen Kemenate
    Liegt der Burgherr satt und warm:
    Unumschränkter Macht zum Trotze
    Traf den Herrscher Krankheit Harm.

    Weder Medicus noch Magier,
    Priester, Heiler, Scharlatan,
    Nicht Geschmeide, Gold und Reichtum
    Wehrt Geschwüren ihre Bahn.

    Deine Plage will ich kuren,
    Sollt' sie noch so schmerzhaft sein:
    Heilen wird dein langes Leiden
    Prompt der Schritt an meinen Schrein.


    Mitten in dem wilden Kampfe
    Fällt den Krieger zischend Pfeil
    Weil der Schütze richtig zielte
    Blieb des Streiters Herz nicht heil.

    Pfeifend rasselt schwacher Atem,
    Blut rinnt aus dem zitternd Mund.
    Dunkler Fleck auf weißem Schneekleid
    Tut des Kämpfers Wunde kund.

    Laß den Odem aus dir weichen!
    Nie mehr kämpfen ohne Sinn,
    Nicht für Klang von leeren Worten
    schenkst du mehr dein Leben hin.


    Ach, zerschunden ist der Körper,
    angekettet an die Wand
    von der Folter ganz zerstoßen
    sind die Finger jeder Hand.

    Für die Buhlschaft mit Dämonen
    War Beweis ihr rotes Haar.
    Sie gestand es unter Schmerzen:
    Ja, die Klage, sie ist wahr.

    Von der Welt sollst du dich lösen
    Sieh: sie hat sich abgewandt.
    Eh die Flammen dich verschlingen
    Komm mit mir, nimm meine Hand.


    Schnitters Mahd fällt alle Leben,
    Junge, Alte, arm und reich,
    Unterschiede kennt er keine:
    Im Tode sind sie alle gleich.



    Alte Sagen

    Der Nix und seine Töchter
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    Der Nix und seine Töchter

    Wenn der Mond am Himmel steht
    und die Sonne untergeht,
    dann kannst du an manchen Nächten
    den Nix, den Barte voller Flechten,
    aus dem Weiher steigen sehn.
    Nach ihm seine Töchter gehen.
    Und zum Bade sie nun schreiten,
    lassen sich vom Mondlicht leiten.

    In aus Schilf gewachsnen Hallen
    lassen sie anmutig fallen
    ihre algengrünen Kleider.
    Doch der alte Nix wacht leider
    über ihre Badestelle
    an erlenbruchgesäumter Quelle.
    So wird es dir nur schwer gelingen,
    bis zu ihnen vorzudringen.

    Willst du des Nixens Wacht umgehen,
    mußt du vor des Hahnes Krähen,
    damit der Nix dich nicht zerreißt,
    ein Kraut abpflücken, das da heißt
    Rührmichnichtan. Birgs an der Brust.
    Der Nix an dir verliert die Lust.
    Doch seiner Töchter lockend Duft,
    führt dich in eine nasse Gruft.

    Die Blicke ihrer Mandelaugen
    In die kühle Flut dich saugen
    und Wimpern Schwünge froh erzittern,
    sehn sie dich hinter nassen Gittern.
    Das grüne Haar der Wasserweiber,
    bedeckt nur knapp die schönen Leiber.
    Ihr Sang benebelt den Verstand
    Bringt flugs dich an des Wahnsinns Rand.

    Die weiße Haut im Mondenschein
    der Nixentöchter leuchtet rein.
    Mit Händen schmal und ganz grazil
    seltsam Zauber in den Siel
    mit wiegend Hüften wird gewebt,
    daß Balsam überm Wasser schwebt.
    Und ihre alabastern Glieder
    Senken sich zum Bade nieder.

    Dann in die Tiefe ziehn sie dich.
    Das Wasser braust ganz fürchterlich,
    nie wieder lassen sie dich ruhn,
    mußt ewig für sie Dienste tun.
    Wer nachts sich an den Teich begab,
    fand oft im Ried sein nasses Grab.
    Drum solltest du den Weiher fliehn,
    eh sie dich unter Wasser ziehn.

    Sticht dich jedoch der Übermut,
    so rat ich dir, doch höre gut,
    schneid aus Weide dir zwei Pfropfen,
    die mußt du in die Ohren stopfen,
    denn wenn du hörst die Nixen singen,
    wird es niemals dir gelingen
    ihren Armen zu entkommen,
    keiner ist jemals entronnen

    Doch hast du meinen Rat befolgt
    und das Glücke war dir hold,
    erreichst du taub für ihre Lieder
    eins der moosbestickten Mieder,
    so nimm es an dich still und leise,
    denn nur auf diese eine Weise
    ihren Zauber hältst du aus,
    kannst sie dann führen in dein Haus.

    Doch auch bei tränenreichem Flehen
    laß sie niemals wieder gehen,
    denn kehrt zum Teiche sie zurück
    schwindet sofort auch dein Glück.
    Drum halt die Kleider gut versteckt,
    daß sie niemals mehr entdeckt
    was ihr Herz an deines bindet.
    Aus ist’s, wenn sie’s wiederfindet.



    Der Prinz und der Drache
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    Der Prinz und der Drache

    Ein neuer Tag die Welt erreicht,
    die Dunkelheit dem Lichte weicht.
    Was gestern hoffnungslos erschien,
    wird heute schnell vorüber ziehn,
    hat Platz zu machen neuen Dingen,
    von manchen werde ich nun singen.

    Vor vielen Jahren, fern von hier,
    in einer Zeit, als Mensch und Tier
    noch sprachen mit der selben Zung
    und die Welt noch schön und jung,
    wuchs auf in einem fernen Reich
    ein Jüngling, klug und schön zugleich.

    Sein Name ist mir nicht bekannt,
    auch der von jenem fernen Land,
    des’ Thron sein Vater einst besessen,
    ist heutzutage längst vergessen.
    Nur noch ein ferner Widerhall
    dringt durch des Vergessens Wall.

    Doch alles ist noch nicht verklungen,
    von alten Taten wird gesungen
    und solang noch Menschen leben,
    wird es diese Lieder geben.
    Denn viele Dinge sind es wert,
    daß man sie auch in Zukunft hört.

    So laßt mich denn mein Lied erzählen,
    nicht länger soll euch Neugier quälen.
    Es geht um Liebe, Schmerz und Leid,
    um Trauer und um Einsamkeit,
    doch auch für Freude ist hier Platz
    und gutem End’ im letzten Satz.

    Der Königssohn, von dem ich sprach,
    ihn plagte einst ein Ungemach.
    Zu eng das Schloß des Vaters schien,
    so bat er ihn: ›Oh laß mich ziehn,
    zu sehn, was in der Welt passiert,
    mein Herz nach Abenteuern giert.‹

    Des Königs Herz jedoch fast brach
    und unter großem Weh und Ach,
    es hätt den Kummer nur vermehrt,
    wenn er den Wunsch ihm hätt verwehrt,
    ließ er ihn voller Trauer gehen.
    Würd er ihn jemals wiedersehn?

    Den Jüngling jedoch focht das nicht,
    die Freude stand ihm im Gesicht.
    Er schnallte um das Schwertgehänge,
    stieg auf sein Roß und mit Gepränge
    ritt er zum Tore dann hinaus
    und verließ der Jugend Haus.

    Lange führte ihn sein Weg
    über manchen schmalen Steg,
    hörte Wind in Wäldern rauschen,
    tat so manchem Vöglein lauschen,
    ritt über Brücken, schwamm im Fluß,
    setzt’ hier- und dorthin seinen Fuß.

    Erfuhr die größte Einsamkeit,
    traf keinen Menschen weit und breit,
    mußte gar in großen Städten
    sich vor dem Gewimmel retten,
    ritt über Wiese, Flur und Feld,
    lernte kennen so die Welt.

    Doch die Lust auf Abenteuer
    brannte in ihm wie ein Feuer,
    noch war nicht gelöscht die Glut,
    die ständig nährte seinen Mut
    und ihn trieb auf diese Weise
    zu seiner langen, fernen Reise.

    Und als er ruht auf einem Steine,
    schlägt übernander Bein auf Beine
    und er seine Rüstung lupft –
    das Roß derweil an Gräsern zupft -
    sein Schwert hell in der Sonne blinkt,
    ein Vogel ihm ein Liedlein singt.

    Da läßt er einen Seufzer fahren:
    ›Ach, nach wieviel langen Jahren
    soll ich denn nach Hause gehen,
    kein einz’ges Wunder ich gesehn?
    Meine Reise war vergebens,
    nur Verschwendung meines Lebens.‹

    Da des Vogels Lied erklingt
    und er in klaren Worten singt.
    Der Prinz versteht es Satz für Satz,
    wie er erzählt von einem Platz
    umrahmt von Bergen hoch und steil,
    nicht zu erklimmen ohne Seil.

    Dort in einem tiefen Tal,
    die Berge ringsum sind ganz kahl,
    lebt ein Drache, alt und schlau,
    gefangen hält er eine Frau,
    ein einsam Mädchen, jung und schön,
    läßt sie niemals von sich gehen.

    Traurig klingen ihre Lieder,
    doch sie singt sie immer wieder,
    wenn ihr goldnes Haar sie kämmt
    und die Spangen sie sich klemmt,
    sitzt sie an eines Baches Quell
    und ihre Stimme klingt so hell.

    Der Jüngling hörte ganz gebannt,
    dies Gefühl er nie gekannt,
    lang schon war der Vogel fort,
    doch er saß noch an diesem Ort.
    Er ans Mädchen nur noch dachte
    und sich auf die Suche machte.

    Tags er suchte nach der Stelle
    mit der ihm beschrieb’nen Quelle,
    nachts er fiebrig von ihr träumte.
    Unter ihm sein Roß sich bäumte,
    wenn er es hastig trat mit Sporen.
    War die Hoffnung schon verloren?

    Schließlich er im Bergland stand,
    keinen Weg von hier er fand,
    irrte tagelang umher
    ›Nach Hause find ich nimmermehr.‹
    Und sein Kopf sank in die Hände,
    er erwartete sein Ende.

    Stunden rannen, ungezählt,
    lange er sich hat gequält
    und sich nach Erlösung sehnte,
    endlich sich im Himmel wähnte.
    Sein Körper lag auf weichem Moos,
    der Kopf auf eines Mädchens Schoß.

    Lieblich einer Quelle Klang
    plätschernd an sein Ohre drang.
    Und das Mädchen sprach zu ihm:
    ›Eile dich, du mußt schnell fliehn,
    verweile nicht und lauf schnell fort,
    dies ist ein verfluchter Ort.‹

    Ungläubig und voller Staunen
    hört’ er sie die Worte raunen.
    ›Du schönes Mädchen, sage mir,
    an welchem Orte bin ich hier?
    Ich will nicht ohne dich mehr gehen,
    so lange bleib ich bei dir stehn.‹

    Und er sprang auf und sah sie an,
    so wie man es nur tun kann,
    wenn man im Innersten entzückt
    und die Seele ganz entrückt.
    ›Oh komm doch mit mir, Schönste mein
    und Königin wirst du bald sein.‹

    Da sagte sie: ›Ich kann nicht weg,
    gefesselt bin an diesen Fleck.
    Von einem Drachen wohl bewacht
    bin ich eingesperrt bei Nacht.
    Und aus den Augen läßt er nicht
    mich auch beim hellsten Tageslicht.‹

    ›Ich will das Ungeheuer töten
    und dich befrein aus deinen Nöten‹,
    sprach beherzt der Königssohn.
    Und auf sein treues Pferd er schon
    stieg auf und legt die Rüstung an,
    nimmt seine Lanze an sich dann.

    Das Mädchen warnt ihn: ›Fürchte dich,
    der Drache ist gar heimtückisch.
    Vor seiner List kein Mensch gefeit,
    stets zu Ränken er bereit,
    die du nicht hast vorhergesehn
    nie läßt er dich lebend gehen.‹

    ›Hab keine Angst, mein schönes Kind,
    wir bald wieder zusammen sind.
    Ich habe keine Furcht vorm Drachen,
    werde ins Gesicht ihm lachen,
    schlag mit dem Schwerte auf ihn drauf,
    spieß ihn mit meiner Lanze auf.‹

    Da schlug die Maid die Augen nieder
    ›Ich hoffe sehr, ich säh dich wieder.
    Nimm diesen Ring und noch den Rat,
    wenn du reitest nun zur Tat,
    Drachen niemals Tränen weinen,
    selbst wenn sie noch so menschlich scheinen.‹

    Und so ritt er zum Drachen hin,
    ihn zu töten, stand sein Sinn.
    In der Höhle Windung tief
    auf einem goldnen Schatze schlief,
    der angehäuft mit großer Gier,
    das garstig schöne Schuppentier.

    Mit langem Schwanz und großen Schwingen
    lag er auf all den prächtig Dingen,
    Pokalen, Silber, Gold, Geschmeide,
    es war die reinste Augenweide.
    Ein großes Glitzern und ein Funkeln,
    man sahs von Weitem schon im Dunkeln.

    Und ohne noch zu zögern lang,
    um des Pferdes Zügel schlang
    die Faust, gepanzert, voller Mut,
    der Prinz, und dann mit grimmer Wut
    er sein Roß zum Angriff lenkt,
    zum Stoß die Lanze niedersenkt.

    Jetzt war der Drache aufgewacht,
    im Rachen seine Glut entfacht,
    das Maul aufreißt, die Zähne blitzen
    mit ihren messerscharfen Spitzen,
    die krall’nbewehrten Pranken hebt,
    auf daß die ganze Höhle bebt.

    Der Drache war ein Ungeheuer,
    verbrannt den Prinz mit heißem Feuer,
    daß des Ritters Schutzschild schmolz,
    als wäre es aus morschem Holz.
    Doch der Jüngling nicht verzagt
    Und mutig er den Angriff wagt.

    Gegen das Untier reitet an,
    hebt die Lanze er und dann
    einen Stich mit voller Kraft,
    daß in des Drachens Körper klafft
    eine Wunde tief und schwer
    er bringt ihm bei mit seinem Speer.

    Ein letztes Mal der Atem rasselt
    und die Flammenhitze prasselt,
    dann der Drache ist besiegt
    und er geschwächt am Boden liegt.
    ›So laß mir wenigstens mein Leben,
    ich will dir auch die Jungfrau geben.‹

    Und so kriecht er denn auch fort,
    läßt zurück nur seinen Hort,
    an dem der Prinz sich gütlich tut
    und ihn auf sein Streitroß lud.
    Dann er zu dem Mädchen eilt,
    sie erscheint ihm seltsam kalt.

    Hebt auf sein Roß sie unverzagt,
    dann er mit ihr von dannen jagt.
    Findet nun mit etwas Glück
    den Weg nach Hause er zurück.
    Die Menschen dort die Straßen säumen
    vor Freude jubelnd überschäumen.

    Der Prinz vor seinen Vater tritt
    ›Ich bringe meine Frau dir mit.
    Sie soll die Königin hier werden,
    wenn wir dein Königreich einst erben.‹
    Der König sagt: ›So soll es sein,
    sie sei mir lieb als Töchterlein.‹

    Doch das Glück, das einst gewonnen,
    ist nach kurzer Zeit zerronnen:
    Im Königreich der Tod geht um,
    die Menschen werden still und stumm.
    Jung oder alt, ob arm, ob reich,
    vorm Schwarzen Tod sind alle gleich.

    Er macht nicht halt vor hohen Mauern,
    kann hinter jeder Ecke lauern
    und seine lange Knochenhand
    zerreißt nun auch das Lebensband
    des Königs, der voll Gram regiert,
    das Volk die Hoffnung nun verliert.

    Und in all den trüben Tagen
    hört die Prinzessin man nie klagen,
    nie traurig ihre Worte klangen,
    nie Tränen netzten ihre Wangen.
    Als tapfer dies Benehmen galt,
    doch war ihr Herz wie Stein so kalt.

    Doch schon das nächste Unglück droht,
    es folgte eine Hungersnot.
    Das Korn verdorrte auf dem Feld,
    Brot gabs bald nur für teures Geld.
    So mußten viele Menschen darben.
    und sie zuletzt vor Hunger starben.

    Des Prinzen Last ward immer mehr,
    der Kummer drückte ihn gar sehr,
    doch die Prinzessin focht das nicht,
    nie Tränen netzten ihr Gesicht.
    Hartherzig der Prinzessin Tun
    schien manchen, die sie sahen, nun.

    Ob zweie nicht genügend sein,
    die nächste Plage brach herein:
    Ein Heer die Grenzen überrennt
    und alle Dörfer niederbrennt.
    Der Königssohn die Schlacht verliert,
    der Feind nach noch mehr Beute giert.

    Der Prinz sodann in wilder Flucht
    die Rückkehr in sein Schloß versucht.
    Als er im Hof vom Pferde steigt,
    kein Rühren die Prinzessin zeigt.
    Da merkt auch er: Etwas nicht stimmt
    und er auf eine Prüfung sinnt.

    So zeigt er ihr den goldnen Ring,
    den er einst von ihr empfing.
    ›Wo hab ich diesen Ring hier her?‹
    Sie sagt: ›Das weiß ich nimmermehr.‹
    Nun endlich er den Fehler findet:
    Vor ihm sich der Drache windet.

    Beherzt sein scharfes Schwert er zückt,
    dem Drachen schnell zu Leibe rückt,
    genug hat der ihn nun getäuscht,
    nicht nochmal er ihm entfleucht.
    Der Zorn ihm alle Sinne raubt,
    flugs spaltet er des Mädchens Haupt.

    Und noch im Todeskampf verwandelt,
    des Drachens Leib den Hof verschandelt.
    Der Prinz des klugen Rats gedenkt,
    den die Maid ihm einst geschenkt:
    ›Drachen niemals Tränen weinen,
    auch wenn sie noch so menschlich scheinen.‹

    Schnell auf sein treues Roß er springt,
    den Feind dann mutig niederringt,
    und danach gleich voller Hast
    zur Drachenhöhle ohne Rast
    reitet er in einem fort,
    denn er weiß das Mädchen dort.

    Und als er dann das Tal erreicht,
    findet er sie dort ganz leicht,
    sieht der Prinz sie traurig sitzen,
    in ihren Augen Tränen blitzen.
    ›Der Drache ist nun endlich tot,
    zu Ende ist jetzt unsre Not.‹

    Und er nimmt sie bei der Hand,
    führt sie nach Hause in sein Land,
    und ganz plötzlich kommt zurück
    in sein Königreich das Glück.
    So lebten sie noch viele Jahr
    Als hochgeliebtes Königspaar.



    Die alte Burg
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    Die alte Burg

    Eines Turms verwittert Mauern
    steh’n auf steilem Berges Grat
    und an seinen Wänden kauern
    Gräser, Blumen, Frühlingssaat.
    Längst zerfallen sind die Wälle,
    Wind durch leere Räume pfeift,
    Fenster war’n an jener Stelle,
    die nun Wurzelwerk umgreift.

    Wer hat einst sich hier ergangen
    hinter dicker Kerkerwand?
    Wer lag im Verlies gefangen,
    angekettet Fuß und Hand?
    Ganz umsonst auf solche Fragen
    man nach einer Antwort sinnt,
    alles hat weit fortgetragen
    schon vor langem leis’ der Wind.

    Auch der Schwerter hellen Klänge
    kann man lang schon nicht mehr hör’n,
    edler Ritter Minnesänge
    keine Herrin mehr betör’n.
    Fest, Turnier und Hochgezeiten,
    alles ist vergangen längst,
    niemand wird zum Kampfe reiten,
    hoch auf seinem Schlachtenhengst.

    Wodurch ist die Burg gefallen,
    war’s des Feindes Übermacht?
    Riß er ein die lichten Hallen
    und zerstörte ihre Pracht?
    Oder fiel der Kraft des Sturmes
    dieses Felsennest anheim?
    Seh’ die Trümmer eines Turmes,
    mach mir darauf keinen Reim.

    Wind bewegt die grünen Kronen,
    deren Schatten auf mich fällt.
    Könnten doch - es würd sich lohnen -
    Bäume von dem Lauf der Welt
    mir erzähl’n mit rauschend Stimmen,
    denn des Ort’s Vergangenheit,
    so der guten als der schlimmen,
    wär zu lauschen ich bereit.

    Grün bemooste Stufen steigen
    in des Bergfrieds Windung rund.
    Welcher Ausblick wird sich zeigen,
    tut sich meinen Blicken kund?
    Voller Neugier steig ich weiter,
    achte nicht auf Sicherheit,
    doch die steingehau’ne Leiter
    führt bis oben fest und breit.

    Endlich auf der höchsten Spitze
    steh’ ich nun und staune stumm,
    auf der brüchig Brustwehr sitze
    ich und schaue still mich um.
    Von des Turmes schartig Zinne
    viele Länder kann man schau’n
    und wie ich da ruhend sinne,
    meinem Aug’ mag ich kaum trau’n.

    Reitet dort in glänzend Rüstung
    an der Spitze seiner Schar
    nicht ein Ritter? Doch die Brüstung
    zeigt, daß es ein Traum nur war.
    Sie will meine Neugier rächen,
    denn betagtes Mauerwerk,
    altersmüde Steine brechen,
    stürzen von dem hohen Berg.

    Rasch von diesem Platz ich fliehe
    hurtig Schrittes, voller Hast
    von hier schnell ich weiterziehe,
    zu gefährlich war die Rast.
    Mag der Weg auch lange dauern,
    der mich leitet von hier fort,
    wird doch Sehnsucht in mir lauern,
    wenn ich denk an diesen Ort.



    Die Drachenjäger
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    Die Drachenjäger

    Mutig Menschen zogen bergwärts,
    um der Ungeheuer Bahn
    frech zu kreuzen. Siegestrunken
    schlugen Herzen schon im Wahn.

    Eines Schlosses schwarze Mauern
    steigen als Ruinen steil
    auf des Berges Felsenhauern.
    Himmelwärts ragt Turmes Keil.

    Schweigend die Gesellen steigen
    auf des Grates Gipfelspitz',
    denn die Reste dieses Baues
    sind schon lang ein Drachensitz.

    Ihn zu jagen fort vom Schlosse
    ist das Ziel der Kämpferschar,
    doch der Drache schon geseh'n sie -
    Er hat Augen wie ein Aar.

    Und sobald sie angesichtig
    dieses großen Lindwurms sind,
    fühlen sie sich klein und nichtig,
    gerade so als wie ein Kind.

    Denn der Drache spreizt sich prächtig,
    lullt sie ein mit klugem Wort,
    dass der ganze Kampfeswille
    wie ein Windhauch flattert fort.

    Denn bedacht wurd' nicht von ihnen,
    dass ein Drache ist kein Tier,
    wie die Schlangen oder Echsen,
    sondern Zauberwerkes Zier.

    Durch die Wünsche, die nun einmal
    allen Menschen eigen sind,
    gelangt zu Macht der listig Wyrmling
    schneller als die Zeit verrinnt.

    Und so kommt es, wie befürchtet.
    Eben wollten sie's noch jagen,
    schaurigschönes Schuppentier.
    Nun zu ihm sie Dienstherr sagen.

    Lassen sich doch weiterschicken,
    auf des Untiers Widerrist,
    fort von ihrem wahren Ziele,
    tief verstrickt in Drachenlist.

    Obs den Helden, die sie gerne
    durch ihr Abenteuer wären
    noch gelingt, zu triumphieren,
    wird sich wohl erst später klären.



    Lee
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    Lee

    Auf hohen Turmes Zinne ∙ einst König Rhobar stand
    Die Stirne furchten Falten ∙ als er sah übers Land.
    Zum Führer seines Heeres ∙ hub er zu sprechen an
    und richtete die Worte ∙ an seinen treuen Mann:

    ›Mein Reich, das ist zerrissen ∙ seit allzulanger Zeit.
    Schon Feinde sich einschiffen ∙ und es ist nicht mehr weit
    mit meiner Königsherrschaft, ∙ die Feinde sind zu stark.‹
    Des Königs Seufzer trafen ∙ den Recken bis ins Mark.

    ›Darum nimm deine Brünne ∙ und gehe nun zum Heer
    Sollst deine Mannen leiten. ∙ Nimm Schwert dir, Helm und Speer.‹
    Sogleich der tapf’re Hüne ∙ den Helm setzt’ auf sein Haupt
    und sagte dann: ›Ich reite, ∙ wenn ihr es mir erlaubt.‹

    So zog er denn von dannen ∙ in eine blut’ge Schlacht
    und siegt’ nach langem Kampfe, ∙ den er nicht hat entfacht.
    Das Streitroß schweißbehangen, ∙ die Nüstern voller Dampf
    kam er zurück gegangen ∙ als Sieger aus dem Kampf.

    Das Schicksal ihm nun reichte ∙ den Kelch des Niedergangs.
    Er trank ihn bis zur Neige: ∙ ein Opfer seines Rangs.
    Am Königshofe Neider, ∙ sie planten den Verrat,
    gedung’ne Mörder führten ∙ aus die verruchte Tat.

    So wurde er gefangen ∙ als grad er kam zurück,
    das sie ihn nicht gleich hingen, ∙ das war sein großes Glück.
    Von Häschern eingekerkert ∙ er wußte nicht den Grund.
    Ins Loche sie ihn zwangen, ∙ gleich einem räudig Hund.

    Er saß an manchen Tagen ∙ in dämmrig Dunkelheit
    durch Neidlings falsche Lügen ∙ in Kerkereinsamkeit.
    Bis das mit einem Schlage ∙ auffunkelt Tageslicht,
    sein Ohr mußt es ertragen, ∙ was nun der Richter spricht.

    ›Hart sollt ich dich bestrafen ∙ an Leben und an Leib.
    Ein Diener dich gesehen ∙ bei unsres Königs Weib.
    Die hohe Frau gemordet, ∙ ein gräßlich Bild sich bot,
    vom Blut rot deine Hände, ∙ verdient hast du den Tod.‹

    ›Zur magischen Barriere ∙ verurteil’ ich dich nun,
    das bis zu deiner Bahre, ∙ du niemals mehr kannst ruh’n.
    In tiefen Schächten schlagen ∙ sollst du das magisch Erz,
    auf daß dies Urteil ehre ∙ des Königs gütig Herz.‹

    Solch niedere Intrigen ∙ die brachten so den Held,
    an den heranzuragen ∙ an Mut in dieser Welt,
    an ungezählten Siegen ∙ des Adels feige Brut
    nie jemals konnte wagen, ∙ in der Minen Glut.

    Sein Wunsch nach künft’ger Freiheit, ∙ der ward zu seinem Gral
    und oft er nachgesonnen: ∙ wie flüchten aus dem Tal?
    Doch ungezählte Wochen ∙ blieb er gefangen lang,
    es wurde nicht gebrochen ∙ der Zauberkräfte Bann.

    Doch blieb er seinen Zielen ∙ ergeben fest und treu,
    auch Söldner für ihn kämpften ∙ so tapfer wie der Leu.
    Die Freiheit sie erstrebten ∙ nicht minder sie an Zahl.
    Die Treue sie ihm schworen ∙ das sollt’ sein ihre Wahl.

    Die Stirn er hat geboten ∙ der Erzbaronen Macht,
    daß sie nur noch mit Wachen ∙ ruhig schliefen in der Nacht.
    Ein kleines Stück von Freiheit ∙ schuf er mit harter Hand,
    die Wachsamkeit der Söldner ∙ der Stärke Unterpfand.

    Selbst Magier für ihn stritten ∙ verfolgten einen Plan,
    das Erz, das wurd gesammelt ∙ zu Bergen es getan.
    Mit magisch Formelwerken ∙ durchbrechen wollten sie
    die Mauern der Barriere, ∙ doch gelang es nie.

    Als die ersehnte Freiheit ∙ dann eines Tages kam
    - ein Wunder schien es allen, ∙ denn es war wundersam -
    hat ihn und seine Mannen ∙ das Tal nicht mehr gesehn.
    Bei Onar er seitdem sitzt. ∙ Sag Lee, was soll geschehn?




    zugelassen

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    Taeris ist offline
    Name:...........................................Taeris


    Alter:.............................................31

    Haarschnitt:...................................schulterlang strähnig rot-blond

    Augenfarbe:...................................blau-grün

    Grösse:..........................................184 cm

    Gewicht:........................................82 kg

    Gilde:............................................Das Königreich Argaan

    Rang:............................................Schwert Ethorns

    Wohnort: .....................................In diversen Absteigen Setarrifs


    Portrait:




    Ausrüstung:

    Taeris´ Bewaffnung setzt sich aus mehreren Klingen und seinem Langbogen zusammen. Er besitzt sie bereits seit vielen Jahren und so besitzt jede von Ihnen ihre eigene Geschichte.

    Dazu zählen...
    sein leichtes Einhand-Schwert "Eisschneide"
    Sein Bogen Bregolad
    Sein Zweihandschwert
    Sein Erzlangschwert
    Und seine beiden Wurfdolche


    Seit seinem letzten besuch in Gorthar besitzt Taeris ein eigenes Pferd. Er hat es einem Pferdezüchter in einem kleinen Fischerdorf an der Westküste des Landes abgekauft. Der Rappe Lorir begleitete ihn seither auf seinen Reisen und wurde sein treuer Begleiter.


    Kleidung: (siehe Portrait)


    Für entsprechende Anlässe besitzt Taeris jedoch auch eine stark abgeänderte Schwere Söldnerrüstung. Die Panzerplatten die den oberen Brustbereich und die Schultern bedecken, bestehen aus silbrig-schwarzem Metall, das auch im Sonnenlicht nur matt glänzt. Nach einem langen und strapaziösen Abenteuer und einer gewonnen Schlacht, wurden diese zum Dank durch die geschickten Schmiede eines fremden Volkes bearbeitet und verfeinert. Kleine schwer zu erkennende Runen säumen seither die Ränder und Säume der gehärteten Panzerplatten. Die Schulterteile und der Halsbereich sind bedeckt mit dem edlen Fell der Gletscherwölfe, gegen die Taeris und die Gefährten in einem eisigen arktischen Gebirge gekämpft hatten. Der Rest der Rüstung besteht aus gefüttertem und gegerbtem Leder und vielen Gurten, die die einzelnen Teile an ihrem Platz halten. Ansonsten ließ er die ursprüngliche Schwere Söldnerrüstung unverändert, weswegen man ihr trotz allem die Ähnlichkeit zu der damals bei den Söldnern Lee´s üblichen Version, auf den zweiten Blick noch ansieht. Außerdem pflegt Taeris über der Rüstung seinen, aus schwerem Brokatstoff gefertigten dunkel grünen Umhang zu tragen, an dessen Rändern sich ebenfalls kleinere eingearbeitete und etwas dunkler gewebte Runen befinden.
    An den Unterarmen trägt er zusätzlich zu den mit kleinen Panzerplättchen verstärkten Handschuhen aus weichem Wildleder, noch lederne Armschienen - Eine Notwendigkeit, die sich aus Taeris´ Vorliebe für die Kunst des Bogenschiessens ergeben hat.



    Ziele:

    Wer hat schon richtige Ziele... Taeris lebt eigentlich nurnoch für seine Rache an den Orks, die warscheinlich erst vollzogen ist, wenn entweder er oder aber der letzte existierende Ork den Weg in Beliars Reich findet.

    Eigenschaften:

    Schlecht:
    Meist unfreundlich und zurrückgezogen, vor allem gegenüber Fremden. Er gibt sich in gewissen Situation gerne seinen Rachegelüsten hin. In vielen Dingen sehr Starrköpfig.

    Gut:
    Durchaus zu Konversationen fähig, gutes strategisches Denkvermögen, geschickt und relativ stark. Ausserdem hat er ein recht ausgeprägtes Ehrgefühl.

    Fertigkeiten:

    (12/12)
    Meister in der Kunst des Bogenschiessens.
    Meister in der Kunst des einhändigen Schwertkampfes.
    Meister im Kampf mit zwei Schwertern.
    Meister im Kampf mit dem Zweihandschwert.
    Geübt in der Kunst des Schleichens.
    Hervorragender Jäger.
    Weiß sein Pferd meisterlich zu führen.

    Geschichte:

    Es war ein kalter Herbsttag. Ein kalter Herbsttag den Taeris wohl noch sehr lange Zeit in Erinnerung behalten würde. Fröstelnd saß der Knabe an dem verdreckten und fast blinden Fenster und versuchte nach draußen zu spähen. Der Regen prasselte unaufhörlich gegen sie. Der Wind rüttelte an jedem Holzbalken des Hauses. Schaurig pfiff er durch die schmalen Ritzen der Wände. Eine sanfte ihm wohl bekannte Stimme riss ihn aus den Tagträumen.

    „Taeris mein Junge, es gibt Essen. Beeil dich oder willst du das es kalt wird?“

    Mürrisch fuhr Taeris herum. Er war gerade erst 17 geworden. Es nervte ihn schon länger das seine Muter ihn noch immer behandelte wie einen kleinen Jungen. Er hatte einfach genug davon sein ganzes Leben damit zu verbringen hier auf diesem kleinen Bauernhof zu leben und seinem Vater bei der Feldarbeit zu helfen. Er liebte seine Eltern, mehr als alles andere. Er war ihnen stets eine gute Hilfe gewesen. Sie waren mit ihm zufrieden gewesen und auch die Tatsache dass sie aufgrund der miesen Ernten und der hohen Steuern nie besonders viel Geld hatten, konnte dem Frieden in diesem Haus etwas anhaben. Aber Taeris wurde älter. Je Älter er wurde desto mehr sehnte er sich danach einmal hinaus in die Welt zu kommen. Abenteuer zu erleben statt hier Tag ein Tag aus Acker zu bewirtschaften. Sein Vater liebte seine Arbeit, trotz des niedrigen Lohns. Er währe stolz gewesen wenn sein Sohn der ihm doch so teuer war, in seine Fußstapfen getreten währe. Wenn auch aus ihm ein guter ehrbarer Landwirt geworden währe. Etwas missmutig setzte Taeris sich an den Tisch auf dem schon das Abendessen angerichtet war. Er sah seine Eltern an die ihn nur wohlwollend anlächelten. Wie lange sollte er noch in dieser heilen Welt gefangen sein? Er starrte in die Kerze die auf dem Tisch stand und die gemütliche Runde spärlich beleuchtete. An diesem Tag verspürte er keinen Hunger, er wusste nicht warum, aber irgendetwas stimmte nicht. Sein Blick verlor sich in der flackernden Flamme der Kerze. Diesmal war es sein Vater der ihn aus den Gedanken riss.

    „Sohn, warum isst du nicht? Morgen wartet eine menge Arbeit auf uns. Iß, damit du zu Kräften kommst…“

    Taeris hing es zum Halse heraus ewig so bemuttert zu werden. Stark war er doch ohnehin. Der 17-jährige war von drahtiger Statur und trotzdem recht muskulös. Die harte Arbeit, selbst bei schlechtem Wetter hatte aus ihm einen zähen Burschen gemacht. Ein fremder hätte ihn eher für einen Knecht oder gewöhnlichen Arbeiter des Hofes gehalten, wüsste er nicht das er der Sohn des Bauern war. Widerwillig würgte er einen Bissen herunter und starrte Gedankenverloren in die Runde, als plötzlich lautes Getöse von draußen zu hören war.
    Es schepperte und Allerlei Dinge schienen draußen zu Bruch zu gehen. lautes Gegrunze und Gebrüll war zu hören. Taeris wurde unruhig, solche Laute hatte er nie gehört. Nicht im Entferntesten konnte er sich vorstellen das es die Orks waren die über das Land gekommen waren und die ersten Gehöfte und Farmen der ländlichen Grenzgegend Myrthanas verwüsteten. Sein Vater war es, der nun aufsprang. Eiligst holte er die Mistgabel die an der Wand neben der Tür lehnte und sah ein letztes Mal seine Frau und Taeris an.

    “Bleibt hier, ich werde nachsehen.“

    Es kam Taeris wie eine Ewigkeit vor, als sein Vater die Tür öffnete. Alles verstummte plötzlich, der Regen prasselte und der Wind pfiff. Dann fiel die Tür wieder ins Schloss und sein Vater war verschwunden. Ein Schrei ertönte. Ein Schrei, gefolgt von lauten Gebrüll und einem kurzen Klirren. Taeris sprang auf, wusste nicht was geschah. Er wollte nachsehen, wollte zur Tür springen und sie aufreißen, doch seine Mutter war es die ihn zurück hielt. Sie schien zu ahnen was vor sich ging. Er wollt etwas sagen, doch sie drückte ihm nur den Zeigefinger auf den Mund und führte ihn in die Vorratskammer. Taeris hatte keine Ahnung was geschah, er wollte protestieren, seine Mutter wach rütteln, doch plötzlich verstand er als seine Muter den schmalen geknüpften Teppich vom Boden weg riss. Sie öffnete völlig außer sich die Bodenluke die Taeris bis dahin noch niemals gesehen hatte und wies ihn an hinein zu schlüpfen. Sie war eng und dunkel. Seine Muter umarmte ihn flüchtig und drückte ihm einen Kuss auf die Wange, ehe sie von ihm abließ.

    „Keine Angst mein Junge, alles wird gut werden.“

    Mit diesen Worten schloss sie die Luke und alles um Taeris herum wurde dunkel. Er hatte Angst, wusste nicht wie ihm geschah. Er hörte Schritte, seine Mutter entfernte sich. Dann ertönte ein ohrenbetäubender Knall. Holz splitterte und schien umher zu fliegen. Ein Markerschütternder Laut ließ Taeris erzittern. Es war ein furchtbares Gebrüll und ließ Taeris zusammen zucken. Wenig später jedoch vernahm er etwas das ihn kreidebleich werden ließ. Ein lauter Schrei. Eine Frau kreischte laut. Dann ein dumpfer Aufprall. Was folgte hörte sich an wie ein Erdbeben. Ein Sturm der wütete. Taeris hatte Angst. Er saß in diesem dunklen Loch und wagte es nicht heraus zu kommen. In der Ungewissheit und Angst schlief er schließlich völlig erschöpft ein....


    „Hey Man, hör auf hier herum zu pennen, die Orks warten nicht auf uns. Wir müssen uns beeilen wenn wir sie heute Nacht noch einholen wollen!“

    Jemand packte ihn an der Schulter und rüttelte ihn wach. Völlig verwirrt sah Taeris auf. Er blickte einem Soldaten in die Augen. Er kannte ihn. Es war der Offizier seines Trupps. Ein eingebildeter Mistkerl der seine eigenen Männer in den Tod gehen lassen würde wenn er dafür vom Hauptmann befördert werden würde. Taeris hasste ihn. Er nickte nur mürrisch und sah sich um. Ein kleines Feldlager. Er saß an einem kleinen Lagerfeuer und war wohl eingenickt. Schweißgebadet saß er nun hier. Wieder einmal hatte er diesen ewig wiederkehrenden Albtraum. Immer wieder holte ihn die Vergangenheit ein. Das was er versuchte zu verdrängen, was er hinter sich lassen wollte. Deswegen war er auch hier. Er hatte sich den Truppen des Königs angeschlossen. 6 Jahre…. 6 Jahre war es jetzt her. Das er ziellos umhergestolpert war. Von einem Dorf ins nächste. Arbeit hatte er gesucht. Trost hatte er gesucht, vor dem Tod seines Vaters und der Entführung seiner Mutter, der Erinnerung an seine niedergebrannte Heimat. Und irgendwann hatte er dann beschlossen sich der Armee an zu schließen. Damals rechnete man sich noch Chancen gegen die einfallenden Orks aus. König Rhobar warb aus voller Kehle für den großen Feldzug der Menschen gegen die Orks. Und fürs Erste sollte er auch Recht behalten. Der Krieg verlief gut. Taeris sammelte Erfahrung in den zahlreichen Schlachten gegen die schlecht organisierten Orks. Er erlernte den Umgang mit Bogen und Schwert und hatte bereits nach wenigen Jahren viele Orks getötet und beinahe ebenso viele Schlachten gegen sie geschlagen. Doch irgendwann änderte sich alles, wie so oft, wo sich alles aus heiterem Himmel gegen einen stellen konnte. Die Orks kamen zu immer größeren Trupps über die Grenzen. Sie plünderten alles und organisierten sich in größere Verbände. Die so stolzen und zahlreichen Armeen des Königs wurden Garnison um Garnison dezimiert. Sie verloren mehr und mehr Schlachten und mussten sich schon bald an allen Fronten zurückziehen. Die kläglichen Überbleibsel der einst so starken Armee wurden zusammengeschlossen und man bildete kleinere Abteilungen die alle an unterschiedlichen Orten versuchten wichtige Versorgungswege der Orks zu unterbrechen und wenigstens die wichtigsten Städte gegen sie zu halten. In solch einer Gruppe befand sich nun auch Taeris. Taeris der eigentlich nicht zur Armee gegangen war um für den König oder für Myrthana zu kämpfen, sondern der einzig und allein gegen die Orks kämpfte um an ihnen Rache zu nehmen. Und um vielleicht irgendwann seine Mutter wieder zu finden. Eigentlich war es vollkommen idiotisch noch nach ihr zu suchen, doch Taeris konnte nicht wahrhaben das es keinen Sinn mehr machte. Wieder vernahm er die schnauzende Stimme des Offiziers. Mürrisch erhob er sich. Er blickte an sich herab. Seine Rüstung der königlichen Armee sah fürchterlich aus. Überall Schrammen und Blut. Blut von sich selbst und Blut von getöteten Orks. Das Banner des Reiches Myrthana war kaum noch zu erkennen und stark verwaschen und verdreckt. Widerwillig hob er seine Waffen vom Boden auf und steckte sie weg. Er war müde und ausgelaugt. Die tagelangen Märsche und das Umherhetzen von einem Hinterhalt zum nächsten, immer hinter irgendwelchen völlig belanglosen unbewaffneten Versorgungstrupps der Orks her. Nein, das war nicht mehr das weswegen Taeris hier her gekommen war. Bald waren sie bereit zum Abmarsch, das kleine Zeltlager war längst abgebrochen und die mit viel Wohlwollen zwei Dutzend Soldaten standen in einer Reihe Abmarschbereit. Taeris ließ den Blick umherwandern. Sie liefen nun schon seit mehreren Tagen durch diesen abgestorbenen Wald, immer der Fährte der Orks folgend. Die Anderen Soldaten sahen nicht minder mitgenommen aus als er selbst. Doch konnte er sie nicht ausstehen. Es waren arrogante Fatzken. Sie hielten noch immer fanatisch an den Parolen des Königs fest, bildeten sich etwas auf ihre Ränge und Namen ein. Nein, er gehörte hier nicht mehr her. Er wollte hier weg. Orks niedermetzeln konnte er auch allein. Er wollte sich nicht mehr durch irgendwelche Befehle umher jagen lassen, nicht mehr für diese speichelleckenden Soldaten dies ich seine Kameraden schimpften kämpfen und sich auf sie verlassen wenn es eng wurde. Abschätzend blickte er hinauf in den Nachthimmel. Er war Wolkenverhangen und man sah, wenn die Fackeln erloschen warne, Nichteinmahl mehr die eigene Hand vor Augen. Er würde verschwinden. Da war er sich sicher. Nicht erst seit heute hegte er diese Gedanken. Schon seit Wochen plante er sich ab zu setzen. Dann endlich war es so weit. Der Abmarschbefehl.

    Schon seit Stunden marschierten sie nun durch die Dunkelheit, ohne auch nur einen Hauch einer Spur der Orks. Nach einiger Zeit gelang es ihnen dann doch den Trupp auf zu spüren und legten einen Hinterhalt. Zusammen mit einem anderen Soldaten legte Taeris sich wie befohlen an seiner Position auf die Lauer. Sie waren zu früh. Es würde noch Stunden dauern bis die Orks hier vorbei kommen würden. Zwischenzeitlich erhob sich plötzlich der andere Soldat und meinte nur dass er mal eben austreten müsste. Gerade als er gegangen war, beschloss Taeris seine Chance zu nutzen. So leise wie er konnte steckte er sich seine Waffen ei und nahm etwas von ihrem Proviant, ehe er so leise wie er sich so leise wie er konnte davon schlich. Langsam entfernte er sich von der schmalen Schlucht mitten im Wald. Gerade als er erleichtert zu rennen anfangen wollte hörte er eine Stimme. Sie war ihm wohl bekannt. Es war die seines Kameraden. Schritte waren zu hören.

    „Keine Bewegung…. Geh nur einen Schritt weiter und du bist tot man.“

    Taeris senkte den Kopf. Im selben Moment zerplatzte der Gedanke an Freiheit und die Aussicht darauf einfach so lange Orks zu töten bis er seinen Eltern dorthin folgen würde, wo sie sich nun für immer nieder gelassen hatten, wie eine Seifenblase

    „Umdrehen…und Hände über den Kopf…du feiger Mistkerl.“

    Taeris senkte den Kopf. Eigentlich hätte es doch ohnehin keinen Sinn mehr. Er könnte sich genauso gut über den Haufen schießen lassen und alles währe vorbei. Nein, das konnte er nicht tun. Das war er sich und seinen Eltern schuldig. Er konnte nicht einfach aufgeben.
    Bloß was sollte er tun? Kämpfen? Gegen die Soldaten des Königs? Sie waren die Überbleibsel der königlichen Armee. Teilweise die Elite der Überlebenden, teilweise einfach nur Veteranen die es so weit gebracht hatten. Oder so wie Taeris, die Überlebenden. Es hatte keinen Sinn gegen sie zu kämpfen. Vielleicht ließ man ihn ja doch noch davon kommen. Er zweifelte zwar in diesem Moment selbst an seiner eigenen Blauäugigkeit, doch blieb ihm nicht viel anderes übrig wenn er jetzt nicht sterben wollte. Wie in Zeitlupe kam es ihm vor als er langsam die Hände hob und hoch über seinen Kopf in die Luft hielt. Wie aus Blei so schwer kamen sie ihm vor. Langsam drehte er sich um und blickte den Soldaten an. Mit erhobener Armbrust stand er da. Zusammen mit fünf weiteren Soldaten.
    Taeris seufzte und nur wenige Augenblicke später wurde er fest genommen. Der Orktrupp erreichte sie nie. Unverrichteter Dinge beschloss man also Taeris zum nächsten Lager zu bringen um ihn von da aus in die Hauptstadt zu verfrachten wo er dem König vorgeführt werden konnte. Doch Taeris Trupp gelangte nie zum nächsten Lager. Stattdessen wurden sie an einem schmalen zerklüfteten pass von einer Gruppe marodierender Orks überfallen. Keiner von ihnen überlebte. Keiner, außer Taeris und dem Offizier. Während jedoch Taeris halbwegs heil aus dem Massaker heraus gekommen war, weil ihn die Orks scheinbar durch Zufall unter einem anderen gefallenen Soldaten übersehen hatten, hatte der Offizier weniger Glück. Die Orks hatten ihn grausam zugerichtet und an eine Knochenweide gefesselt. Er war schwer verletzt, lebte aber noch. Er schrie. Wie ein kleines Kind um Hilfe. Taeris hatte lange gebraucht bis er sich aufrichten und wieder halbwegs laufen konnte. Als er dies endlich geschafft hatte und seine Sachen notdürftig zusammen gesucht hatte, fiel sein Blick auf den Offizier. Sein Blick wanderte hin und her. Sollte er den Offizier retten? Oder einfach verschwinden, so lange er noch konnte? Es dauerte nicht wirklich lange bis er sich für letzteres entschlossen hatte. Er kehrte dem Schlachtfeld den Rücken. Endlich Freiheit. Taeris verbrachte einige Zeit allein in der Wildnis. Hin und wieder gelang es ihm sogar einzelne verstreute Orkpatrouillen zu überfallen. Doch abermals wendete sich eines Tages wieder das Glück von ihm ab. Nach langer Zeit versuchte er wieder zu schlafen und hatte sich an einem kleinen Lagerfeuer ein Schlaflager bereitet. Dies war unachtsam und ein folgenschwerer Fehler wie er später feststellen würde. Mitten in der Nacht wurde er unsanft geweckt. Seine Rippen schmerzten und er spürte den gepanzerten Stiefel eines königlichen Soldaten in der Seite. Ein weiteres Mal trat dieser zu. Taeris spuckte Blut und hustete. Müde öffnete er die Augen, blinzelte zu dem Soldaten auf. Er versuchte dessen Gesicht zu erkennen. Alles wirkte verschwommen. Im Hintergrund murmelte eine Stimme irgendetwas von Gesetzesverstößen. Taeris versuchte genauer hin zu hören, während der Soldat der ihn vorhin noch getreten hatte nun beinahe die Arme brach als er ihn fest nahm. Taeris spitzte die Ohren und versuchte zu verstehen was der andere Soldat mit der Schriftrolle in der Hand sagte.

    „Im Namen König Rhobars des Zweiten werden sie, Soldat, der der Kollaboration mit dem Feind, des Diebstahls von königlichem Eigentum sowie und vor allem, der Fahnenflucht beschuldigt. Im Auftrag des ehrenwerten Königs werden sie nun fest genommen und der königlichen Gerichtsbarkeit vorgeführt. Sollten sie sich wehren haben wir den Befehl zu den Waffen zu greifen und die Strafe die auf den ihnen vorgeworfenen Verbrechen steht, an ort und Stelle zu vollstrecken. Den Tod.“

    Taeris war am Ende. Es war aus. Alles war vorbei. Fesseln wurden ihm angelegt und schon zwei Tage später fand er sich in der Hauptstadt Myrthanas wieder. Von nun an ging alles ganz schnell. Der König verurteilte ihn in einem mehr als unfairen und undurchsichtigen Prozess. Eigentlich hätte Taeris die Todesstrafe verdient, doch der König fasste einen anderen Entschluss. Seit einiger Zeit existierte auf einer Insel namens Khorinis eine magische Barriere. Es hieß dort wurden sämtliche Gefangene abtransportiert um dort ein ominöses magisches Erz zu Tage zu fördern das möglicherweise die Wende im krieg gegen die Orks bringen würde. Man befahl also Taeris in die Barriere werfen zu lassen. Gesagt getan. Noch in derselben Woche ließ man ihn dann nach einem Gefängnisaufenthalt mit auszehrender Folter ohne jegliche Habe in die Strafkolonie werfen.

    ---

    In der Kolonie irrte der völlig verwirrte und erschöpfte Mann umher, bis er schließlich vor den Toren des so genannten Neuen Lagers „strandete“. Man nahm ihn relativ gastfreundlich auf, wo sich heraus stellte das sich in diesem Lager auch einige Kriegsveteranen angesiedelt hatten und zusammen mit Wassermagiern, selbsternannten Dienern Adanos alles daran setzten die Barriere zu sprengen und in die Freiheit zu flüchten. Taeris blieb dort und knüpfte seit langem wieder erste Freundschaften. Er lernte die beiden Reisbauern Fisk und Scorpion kennen. Und schon bald gesellten sich auch andere Freunde hinzu, wie Dark Cycle oder Blackwyn. Sie erlebten viele Abenteuer und kämpften sich von einem Tag zum nächsten um in der Strafkolonie zu überleben.

    ---

    Eines Tages jedoch fiel die magische Barriere. In kleinen Gruppen zogen sämtliche Bewohner des neuen Lagers aus um die Welt außerhalb der Barriere zu erkunden. Schon bald ließen sich die Söldner, Schürfer, Banditen und Bauern auf dem großen Gehöft eines Bauern namens Onar nieder. Der einzige halbwegs sichere Unterschlupf auf der Insel Khorinis. Der König übte durch die Stadt Khorinis seine Macht auf die halbe Insel aus, während die Orks und seltsame Kreaturen das Minental besetzt hielten. Lee, der Anführer der Söldner, der viele Jahre als General in der Armee des Königs gedient hatte, schwor nun endgültig Rache und setzte fortan alles daran eine Möglichkeit zu finden auf das Festland zu gelangen, das nahezu hermetisch abgeriegelt war. Taeris diente sich in den Rängen der Söldner hoch. Er schlug gemeinsam mit seinen Gefährten viele Schlachten und bestritt Abenteuer, von denen er sich nie hätte träumen lassen das er so etwas je erleben würde. Die vielen Abenteuer und die treuen Freunde die er gefunden hatte, die Tatsache das Lee ihn zum Bogenlehrmeister ernannt hatte, sowie die große Ehre zu den loyalsten und angesehensten Kämpfern in Lee´s Reihen zu gehören, ließen ihn jedoch nie vergessen was ihn dies alles gekostet hatte. Er schwor noch immer auf Rache an den Orks, lebe sie aus wo er nur konnte, indem er sich im wieder aufgebauten Außenposten der Lee´s im Minental niederließ und weiterhin auf seinen täglichen Beutezügen Orks hetzte und erlegte, oder an Schlachten gegen die Orks teilnahm.
    Monde später, wurde der Außenposten in Abwesenheit der Drachenjäger und Söldner von Orks entdeckt und geplündert. Die Lee´s gaben den Außenposten in Folge dessen auf. Alles was blieb, waren verbrannte Ruinen und Asche. Seither lebte Taeris in einem kleinen Haus in der Söldnersiedlung auf Onars Hof, wo er die Führung über die Söldner übernommen hatte und mehr oder minder zu Lee´s rechter Hand geworden war. Um seine Zeit auch sonst produktiv nutzen zu können, trainierte er außerdem die Söldner des Hofes in der Kunst des Kampfes mit beidhändig geführten Waffen.
    Für eine Weile lebte es sich dort ganz gut. Doch die Orks jenseits der Gebirgskette, die den Rest der Insel von dem Talkessel der einstiegen Minenkolonie trennte, drängten immer öfter Orks über die Pässe. Lee wollte sich gegen die wachsende Bedrohung der Orks wappnen und schmeidete Bündnisse mit der Garde. Doch selbst als die Orks den nahegelegenen Pass übertraten, zögerte er die Söldner in die Schlacht zu schicken. Die Folge war ein Disput zwischen ihm und seiner loyalen rechten Hand....Taeris. Taeris führte die Söldner in die Schlacht, an der Seite von Templern des Sumpfes und sogar den Paladinen der Garde. Doch der Sieg über die Orks hatte einen hohen Preis gefordert. Die Hälfte aller Söldner sollte nicht wieder zum Hof zurückkehren und war stattdessen auf dem Schlachtfeld zurück geblieben....für immer. Lee tobte vor Wut und Taeris verließ den Hof. Es war womöglich das richtige, das einzig richtige gewesen, was er getan hatte. Die Orks mussten aufgehalten werden.
    Taeris ging so weit fort, wie er konnte. Alles wollte er zurücklassen, nie wieder nach hinten sehen, nur nach vorn. Doch war dies nicht der einzige Grund, wesshalb es ihn nach Gorthar verschlug. Seit Monden erhielt er eigenartige Nachrichten, Pergamentfetzen, auf denen eigenartige Worte standen. Gestalten die ihn verfolgten.
    In Gorthar traf er auf alte Bekannte. Redsonja und Sly, sowie einige andere, mit denen er eine Weile durch Gorthar zog. Nachdem sich die Wege der Freunde irgendwann und nach zahlreichen Abenteuern wieder gretrennt hatten, fiel Taeris während seiner Reise plötzlich einer größeren Gruppe von Räubern in die Hände. Wie sich herausstellte, handelte es sich um Angehörige des Feuerclans. Ein Clan von Kriegern, die im fernen Nordmar auf dem Festland gegen Orks seit vielen Generationen gegen Orks kämpften. Taeris stand vor der Wahl, ob er für sie kämpfen wollte oder bei dem Versuch, davon zu laufen sterben wollte. Er entschied sich unauffällig zu bleiben und zumindest so zu tun, als würde er sich ihnen anschließen. Er unterstützte sie schließlkich bei ihrem Kampf gegen eine Armee von Söldnern, die ein reicher Händler in der Gegend angeheuert hatte, um die vermeintlichen Räuber zu bekämpfen. Doch es sollte anders kommen, als Taeris es gedacht hatte. Der Anführer der Krieger überredete ihn dazu, sie zurück nach Khorinis zu führen. Ins Minental, wo es eine besonders wilde und blutrünstige Art von Orks geben sollte, die sich von denen des Festlandes unterscheiden sollten. Taeris willigte ein .
    Doch auf der Insel Khorinis angekommen, wurden die Krieger Zeuge eines Dramas. Die letzten freien menschen wurden von einer gewaltigen Armee der Orks von der Insel vertrieben. Die Insel stand förmlich in Flammen und alles was dazu in der Lage war, flüchtete von ihr. Doch irgendwie gelang es Taeris und den überlebenden orkjägern, zu den fliehenden menschen auf zu schließen. Überlebende der Paladine und der Söldner kämpften verbissen Seite an Seite mit den Piraten Jarkhendars um einen schmalen Küstenstreifen. Sie erhofften sich, von dort die letzten Überlebenden von Khorinis zu evakuieren und die waghalsige Überfahrt über das Meer zu riskieren. Das Festland war ihre einzige Hoffnung.

    ---

    Und so sollte es schließlich geschehen. Sie erreichten das Festland mit Müh und Not. Sie landeten an der Küste einer verschneiten Gegend, die von Klippen umrandet war. Die schneebedeckten Hochebenen Nordmars. Nicht nur Taeris, auch die Söldner Lee´s und Lee selbst, schlossen sich den dort heimischen Orkjägern an. Sie befreiten gemeinsam mit ihnen die Minen des Hammerclans und erkämpften sich so den Respekt und das Ansehen der Clanlords.
    Und so kam es, dass aus den Söldnern des Lee...die Krieger Nordmars wurden. Doch jeder, der einst auf dieser Insel unter Lee egdient hatte... betrachtete sich nach wie vor als Söldner des Lee. Abgesehen von Taeris, der nach wie vor die Konfrontation mit dem General mied.

    Seither lebt Taeris in einer kleinen windschiefen Holzhütte im Lager des Hammerclans, ohne sich darüber im Klaren zu sein, was noch vor ihm lag. Vieleicht würde er irgendwann zum Feuerclan auf brechen. Im tiefsten Norden, im verschneiten Hochgebirge Nordmars lag das Lager jener Krieger, die sich größtenteils Innos verschrieben hatten und sich zu den größten Kriegern der Clans zählten. Dorthin hatten ihn seine Kameraden eingeladen. Jene Kameraden, an deren Seite er in Gorthar nur widerwillig gekämpft hatte und mit denen er auf dem Weg hierher durch die Hölle gegangen war.

    ---

    Doch war auch in dieser verschworenen Gemeinschaft der Clans nicht alles so, wie es auf Anhieb schien. Es ging nicht viel Zeit ins Land und ein enger Vertrauter Alriks, dem Anführer jener Clankrieger, die Taeris und die übrigen Anhänger Lee´s hierher gelotst hatten, tauchte im Hammerclan auf. Der Feuerclan benötigte Waffen und Verpflegung, um weiterhin gegen die wachsende Orkbedrohung im hohen Norden kämpfen zu können. Der Feuerclan befand sich zu jener Zeit im Krieg mit dem Stamm der sogenannten „Schwarzfelle“. Einem der letzten großen Orkstämme in der Region. Und so schlossen sich Taeris und Gor na Jan dem kleinen Konvoi an und begleiteten ihn in den Feuerclan.
    Dort angekommen stellte sich die Situation jedoch anders dar, als jene die der Vertraute geschildert hatte. Vor seinen Augen spielte sich ein Disput zwischen Alrik und dem Lord des Feuerclans ab. Ein simpler Streit über die Vorgehensweise im Kampf gegen die Orks entbrannte und eskalierte schließlich. Er endete mit dem Sturz des Clanlords.
    Doch dieser Streit sollte nur der Anfang sein. Alrik war nahezu wahnsinnig vor Zorn. Und in seinem Wahn vergaß er jegliche Ideale denen er einst gefolgt war. Seinem Zorn folgte der Wunsch nach Macht. Macht, die ausreichte um die Orks und alle die sich gegen ihn stellen wollten, in die Flucht zu schlagen. Doch waren es ausgerechnet jene Orks, jener Stamm der Schwarzfelle, die dies ausnutzten. Sie versprachen ihm Herrschaft über die Clans des Nordens, wenn er dafür jenen unliebsamen und unbeugsamen Clanlord stürzen würde. Alrik wollte dieses Angebot nutzen und die Orks überlisten. Doch er setzte das Leben der Bewohner des Clans aufs Spiel, von denen dutzende ihr Leben lassen mussten.
    Für Taeris war dies eine Lehre gewesen. Nur allzugut hatte ihn das Schauspiel vor dem Haupthaus des Clans an jene Situation auf dem Hofe Onars erinnert. Als er Lee gegenüebrgestanden hatte und anschließend Khorinis den Rücken gekehrt hatte.
    Umso größer war Taeris´ Zorn, als er die Pläne Alriks durchschaute.
    Sein Verrat hatte ihn tief getroffen. Sein Verrat und die Erkenntnis, dass Alrik die Verkörperung dessen war, was Taeris noch bevor stand.
    Und so machte Taeris sich auf die Suche nach Alrik, der inzwischen mit seinen Getreuen geflohen war und bei seinen „Gönnern“ den Schwarzfeldorks vor dem unerwarteten Widerstand innerhalb des Feuerclans geflohen war. Taeris scharte den Widerstand der Überlebenden um sich und trat dem Heer der Orks entgegen. Unter dem vereinten Banner der drei großen Clans Nordmars zog eine Armee durch die eisigen Täler Nordmars, wie sie dort schon lange nicht mehr egsichtet worden war.
    Der Sieg, wenn auch mit hohem Blutzoll erkauft, ging an die Clans. Die Orks wurden vertrieben und ihr Anführer getötet. Doch war es Taeris und seinen Gefährten nicht gelungen Alrik zu fangen. Er entwischte.
    Taeris war nun an die Spitze des Feuerclans getreten, doch nichts ebschäftigte ihn so sehr, wie die Suche nach Alrik. Und so dauerte es nicht allzulange, ehe er den Clan und bald darauf die Gefilde Nordmars verließ. Immer wieder stolperte er über Hiwneise auf Alriks Verbleib und schloss sich auf seiner Suche schließlich widerwillig einem Mann namens Win’Dar an. Wie sich bald herausstellte, war auch eine alte bekannte, Redsonja in dessen Obhut. Gemeinsam schlugen sie sich bis nach Khorinis durch und wieder zurück. Auch wenn Win’Dar andere Ziele verfolgt hatte, so hatte er versichert, Taeris bei seiner Suche behilflich sein zu können.
    Doch auch dies sollte sich als vergebens herausstellen. Alrik blieb vom Erdboden verschluckt...

    ---

    to be continued


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    Geändert von Taeris (03.05.2012 um 22:06 Uhr)

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    Schmetterling  Avatar von Redsonja
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    Name: Redsonja

    Alter: 28

    Rang: Schwert Ethorns

    Posten: Einhandlehrmeisterin

    Skill:Einhand II (bei Tuan und Angroth)
    Bogen I (bei Taeris)
    Schleichen I (Frost aka Superluemmel) oder moderner: Körperbeherrschung I
    Zweiwaffenkampf II (bei Redsonja)
    Barbierin
    Waffenwurf

    Skillarchiv:
    Doppelschwert II (bei Redsonja) - Momentan ist sie leider Einhändig daher kann sie davon keinen Gebrauch machen.
    Klingenmystik II (bei Redsonja) - davon ist sie geheilt

    Waffen:Zwei Scimitars geschmiedet von einem Menschen, den sie wohl niemals vergessen wird und ein nachtschwarzer Dolch, sowie zwei weitere Wurfdolche.

    in Myrtana verstreute Waffen: der Dolch, welchen ich Sly vor Jahren einmal ausgeliehen habe. Ein zweiter, nachtschwarzer Dolch. Ein Schwert, welches einst Ceyx gehört hatte und Fisks Shadowsong, sowie ein weiteres Geschenk: Ein Zweihänder, den Kaligulas mir an einem Wintertag überreicht hatte, nun schleppt sie ihn rum, ohne damit umgehen zu können
    Zu guter Letzt führt sie noch einen wunderschönen, schwarzen Bogen, den Legolas extra für sie gefertigt und ihr geschenkt hat.
    Sonstiges: Ein Ei. (inzwischen leider Spiegelei)
    Die Spruchrolle von Meditate hat sie nach dreijährigem Herumschleppen auf der Überfahrt zum Festland verheizt.

    Rüstung: Sie trägt meist (wenn sie ihr nicht - wie jetzt gerade - mal wieder abgenommen wurde) einen wunderschöne, leichte Rüstung, die ihr Drakk einst für ihren langen Weg durch Wildnis gefertigt hatte, darüber einen schlichten Umhang. Kürzlich wurde diese nochmals überarbeitet.

    Erscheinung: Langes, rotes Haar fällt der jungen Frau sanft über die Schultern. Meist zumindest, wenn sie nicht wieder wochenlang durch die Wildnis gestreift ist und ihr Haar vom Wind zerzaust und verweht ist. Mit ihren strahlend grünen Augen mustert sie ihre Mitmenschen nur zu gerne. Ihre Haut ist blass.

    Eigenschaften: Redsonja ist aufrichtig, stolz, ideenreich, herzlich, etwas zimperlich, manchmal leichtsinnig, unberechenbar, sensibel und kämpferisch.

    Alles begann in Khorinis:

    Ja, vor einiger Zeit lag Redsonja noch behütet in ihrem Zimmer und liess sich bedienen. Das einzige, was sie wirklich liebte, war im Wald laufen zu gehen. Dies vermittelte ihr irgendwie ein Gefühl von Freiheit. Ansonsten tat sie dass, was sich für eine Tochter aus besserem Hause schickte und sie hatte keine Ahnung, was in der Welt vor sich ging.
    Eines Nachts wurde sie aus dieser geschützten Welt gerissen. Über längere Zeit wurde sie gefesselt und mit verbundenen Augen irgendwohin transportiert. Wohin sie gelangte wusste sie nicht. Die Welt hier war rüpelhaft und sie wurde bloss ausgelacht, wenn sie versuchte sich in ihrer gehobenen Sprache auszudrücken. Aber zum Glück war sie wenigstens anpassungsfähig. Bald beherrschte sie einigermassen den hiesigen „Kneipenslang“.
    Trotzdem war sie voller Verzweiflung. Sie wollte nicht hier sein und schon gar nicht hier bleiben, bloss wie konnte sie wegkommen ohne überhaupt zu wissen, wo sie war? Am liebsten wäre sie damals, als die Entführer sie einfach weggeworfen hatten, an Ort und Stelle liegen geblieben und gestorben, aber dies blieb ihr nicht vergönnt. Sie kam bei einer älteren, schon etwas griesgrämigen Frau, unter. Nie war ihr etwas recht und Redsonja musste ziemlich zupacken, damit sie die Alte nicht wieder aus dem Haus jagte... damit drohte sie auf jeden Fall immer wieder, nur dass sie es auch in die Tat umsetzte, wagte Redsonja zu bezweifeln.
    Irgendwie mochten sich die Alte und Redsonja trotzdem ziemlich gut, nur hätte keine der beiden jemals zugegeben, dass sie sich gerne hatten und doch brauchten sie sich irgendwie. Leider starb die Alte bald und liess Redsonja wieder alleine zurück. Dies war das erste Mal, dass sich der Tod in Redsonjas leben einmischte und es sollte bei weitem nicht das letzte mal sein. Manchmal war er ihr Bruder und andermal ihr schlimmster Feind.
    Wieder stand Redsonja auf der Strasse. Eine Ohnmacht überkam sie. Das einzige, was sie mal gelernt hatte schien ihr in dieser Gegend nicht weiterzuhelfen. Was half ihr lesen und schreiben zu können, oder die Geschichte eines, in weiter Ferne liegenden Landes zu kennen? Alles theoretisches Wissen. Einzig einige Kenntnisse der Heilkunde würden ihr weiterhelfen können. Eins, zweimal hatte sie schon ein Schwert in der Hand gehalten, das war jedoch auch schon alles.
    In Khorinis wollte sie auf jeden Fall nicht bleiben, aber wohin sollte sie dann?

    General Lee und ihre Söldnerkumpanen:

    Die Jahre vergingen und Redsonja verdiente sich ihren Sold im Dienste des Generals und da sie sich als besonders begabt im Umgang mit dem Schwert erwies, war sie bald gerne gesehen als Lehrmeisterin auf Onars Hof. Sie zog mit Sly durch die Landen, lernte Bloodflowers kennen und schätzen, trank mit Legolas Tee und liess ich von Taeris den Umgang mit dem Bogen beibringen. Doch wie sie Freunde gewann, so verlor sie andere wieder. Auf einer Reise verlor sie Ceyx und Anaya. Sie hatte versagt, konnte die kleine Diebin nicht beschützen.
    Noch ein anderes, düsteres Kapitel brach in jener Zeit an. In einer eisigen Nacht begegnete sie Frost und nahm später sein Schwert, die Flammenschneide an sich. Damit brachte sie ihren damaligen Schüler beinahe um. Von diesem Augenblick an begann Redsonja ein anderer Mensch zu werden. Des öftern verlor sie in der Hitze des Gefechts die Kontrolle über ihre Handlungen. Sie hatte das Blut geleckt und würde davon nicht mehr so schnell loskommen.

    Was andere zu berichten haben:
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Zitat Zitat von Ragnar Beitrag anzeigen
    Redsonja musste Masochistin sein, dachte Ragnar im Stillen. Sie schien es sehr zu genießen, von pseudogelassenen Wichtigtuern und stets schlechtgelaunten Großmäulern umgeben zu sein.
    Zitat Zitat von nochmals Ragnar Beitrag anzeigen
    Sie musste ihren eigenen Weg gehen, allein ... und frei. Das war ihre Bestimmung, das war ihre Natur.
    Zitat Zitat von Medin Beitrag anzeigen
    Er wusste nicht, wie er ihr begegnen sollte. Bei keiner ihrer bisherigen Begegnungen hatte er das gewusst. Er konnte sie weder fürchten noch verachten noch wirklich verstehen. Er konnte nichts.
    Zitat Zitat von Candaal Beitrag anzeigen
    „Furcht empfinde ich nicht“, erklärte er wobei er die Spitze der Klinge beinahe liebkosend über ihren Hals gleiten liess. „Aber Respekt.“ Suchend blickte er ihr in die Augen, um zu sehen, was sie so ruhig bleiben liess. Hatte sie bereits ausgeheckt, wie sie ihn niederringen wollte? Nein, er begann schon wieder den Fehler zu glauben, dass sie dachte. Sie dachte nicht und das machte sie ja gerade so gefährlich. Sie schleuderte Dolche nach Begleitern aus einem reinen Bauchgefühl heraus. Wenn sie wirklich kämpfte, dann dachte sie nicht mehr. Ihrer Aussage nach konnte sie mit jedem Schwert tanzen, wenn sie sich nur etwas daran gewöhnt hatte. Ihre Schwerter fühlten sich nicht an, als wären sie mehr als die Erinnerungsstücke, welche sie beschrieben hatte. Es waren gute Schwerter, so wie viele andere gute Schwerter auch. Um sichergehen zu können, hätte er wohl Frosts Schwerter einmal in Händen halten sollen. Doch ganz im Ernst: Wer wollte Frosts Schwerter in die Hände nehmen, solange dieser noch lebte?
    Zitat Zitat von Raad Beitrag anzeigen
    Sie hatte gut gekämpft. In ihrer Geschwindigkeit und in ihrer Stärke, in all ihren Bewegungen lag eine seltsam passende Eleganz, die nicht an eine Niederlage glauben wollte. Die Kriegerin erhob sich selbst in den bittersten Momenten wie ein mit dem Stahl tanzender Sturm, der beinahe jeden Schlag des Gegners wie Papier im Wind hinwegfegte.
    Zitat Zitat von Lothario Berengar Beitrag anzeigen
    Der Lord hatte sich inzwischen in Rage geredet, je länger er die Rothaarige anblickte, die da mit erhobenem Schwert ihm gegenüber stand und mit grünem Feuer aus ihren Augen ansah. Dieser Blick machte ihn wahnsinnig. Wie konnte es sein, dass sie , die gesetzloser Abschaum war, der Tugenden wie Loyalität und Pflichtbewusstsein nichts bedeutenden, ihm trotzte? Sie, die einfach bloß eine Frau war. Wie konnte Redsonja wagen ihm, dem Lord Lothario Berengar von Trelisberg, zu trotzen und sich der Ordnung des Reiches in den Weg zu stellen.
    Zitat Zitat von Raad Beitrag anzeigen
    „Damit dürfte man es grob verstehen. Für weitere Details solltest du sie selbst fragen. Aber ich bezweifele, dass sie mehr erzählen wird. Manchmal scheint sie selbst keinen Plan von dem zu haben, was um sie herum geschieht. Steht einfach nur da, mitten im Sturm und wundert sich dann, warum sie von einem herumfliegenden Ast getroffen wird.“
    Zitat Zitat von Medin Beitrag anzeigen
    „Nun, wenn Ihr auf der Suche nach Ärger wart, dann war Redsonja die richtige Adresse. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen“, versuchte er das Gespräch weiter zu lenken und nahm einen Schluck aus seinem Krug. „Es ist schon seltsam … Ihr erinnert Euch ja an den Pass und die Schlacht, die wir damals gegen die Orks geschlagen haben. Ihr führtet die Bruderschaft, Taeris führte Lees Söldner und ich die königlichen Truppen. Und sie hat uns alle drei in Schwierigkeiten gebracht.“
    Darauf Gor Na Jan:
    Zitat Zitat von Gor na Jan Beitrag anzeigen
    Es scheint ganz so, als hätte keiner von uns in den Plänen der Götter ein großes Mitspracherecht.
    Zitat Zitat von Edon Mesotes Beitrag anzeigen
    "Dann suche mal nach Redsonja: wenn sie nicht gerade versucht, dich umzubringen, ist sie wohl nicht schlecht darin, Leute auszubilden. Ob nun aber das eine oder das andere wahrscheinlicher wird, wenn du sie von mir grüßt, weiß ich auch nicht."
    Zitat Zitat von Edon Mesotes Beitrag anzeigen
    "Jedes Mal, wenn wir uns treffen, gibt es anschließend Tote. Ich kann also kaum davon ausgehen, dass du nur über die guten, alten Zeiten sprechen willst, obwohl sie weder Zeit zum alt werden hatten, noch jemals wirklich gut waren?"
    Zitat Zitat von Lopadas Beitrag anzeigen
    Obwohl die Geschichte mehr als abenteuerlich und im Bezug auf den versuchten Mord auch moralisch anzweifelbar war, hatte er mit dem oder etwas ähnlichem gerechnet. Die Rothaarige war einfach keine Frau wie jede andere. Sie kam auf die seltsame Ideen und neigte zu extremen Mitteln. Obwohl sie ihn schon das eine oder andere Mal in Gefahr gebracht hatte, fühlte er unter der rauen Schale einen treuen Kern. Er gab Sonjas Seele nicht auf. Sie gehörte zu den Guten auf dieser Welt, auch wenn sie ihren Weg nicht immer gerade ging.
    Zitat Zitat von Madlen Beitrag anzeigen
    Madlen kannte das Gefühl, das Redsonja auslösen konnte, indem sie einfach nur auftauchte. Es war, als fiele einem nicht nur ein Stein, sondern das ganze Weißaugengebirge vom Herzen. Als die junge Frau ihre Freundin dort auf der Trage gesehen hatte, hilflos, wie ein kleines Kind, war es, als hätte sie eine eiskalte Speerspitze mitten in ihren Körper getroffen. Die Bardin hatte immer gedacht, dass die Kriegerin unbezwingbar war, eine starke Frau. Sie jetzt so liegen zu sehen, es war, als würde Madlen weit in die Vergangenheit zurück geworfen werden. Eine einzelne Träne trat in ihre Augen und zum zweiten Mal innerhalb von ein paar Minuten ließ es die Mutter zu, dass ihre Gefühle zu sehen waren. Sie hatte auch gar keine andere Wahl, als ihr bewusst wurde, wie vergänglich alle Wesen auf dieser Welt waren. Keiner entkam der Ewigkeit, egal wie lang man rannte. Jeder verwelkte, wie die Blätter im Herbst und schließlich zerbrach man durch den Stiefel eines unachtsamen Wanderers.



    Freunde und gute Bekannte im rpg: Taeris, Ferox, Dreia, Drakk, Claw, Blutfeuer, Dragan, Yinnesell, Ragnar, Troan, Esteban, Lair, Xerxo, Dragan, Sinistro, Krupp, Lando, Raad, Colodis
    verstorbene oder verschollene Freunde: Anaya, Gorr, Ceyx, Kano, Tuan, Kaligulas, Carras, Win'Dar, Bloodflowers, Narya, Saturn, Hel Oh Phüt, Angroth, Legolas, Renya, Sergio, Ganzo, Arrax, Sly, Sentinel, Frost, Fisk, Blutfeuer, Arrax, Claw, elpede, targor, Fighting Faith, Gypsy, Hmmmmm, Tarya, Vanion, Vexx

    "interessante" Begegnungen mit: Horaxedus, Uncle-Bin
    Feinde: Skazaam, Tat'ank'ka, Galen, Tim Andersson, Brosh, Stylios (more coming soon)
    Im Zwiespältigen Verhältnis: Ardescion, Lopadas, Medin, Candaal, Kashim, Lucia von der Berg, Marvin

    Begegnungen: Françoise, Angelina del Rio, Ceron, Jarvo, Lady Xrystal, Aeryn, Corruptor, Schmok, Sir Nils, Sir Ulrich, Trilo, Meditate, Echyt, Char, Crowner, Elfaire, Kire, Fenris, Fynn Stair, Gabor, Garos, Gjaron, Idaho, Sheyra, Samantha, Koyak, Sir Scorpion, Lore, Marvin, Melaine, Mihawk, Nug Na Shak, Odie, Saleph, Saria, Hummelchen, Satura, Saturas (?), Simba, Skeleon, Solaufein, Succa, Tak, Vicious, Waylander, Xalvina, Xion, Yenai, Errol, Rethus, Sarpedon, Anne Bonny, Estefania



    zugelassen
    ca. Frühling 2003 (Allfällige Jubithreads sind nicht nötig... dafür bin ich schon viel zu verstaubt)
    Geändert von Redsonja (12.10.2014 um 21:34 Uhr)

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    Held Avatar von Tinquilius
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Tinquilius ist offline

    Post Vorstellungen: Königreich Argaan

    Name: Tinquilius

    Alter: 36 (bei RPG Eintritt 22)

    Gilde: Königreich Argaan (zuvor Das Wüstenvolk Adanos', Der Bund des Wassers und Die Heilige Allianz)

    Rang: Priester Adanos'

    Position: Oberster Magier des Vereinten Kreis des Wassers Setarrifs und Al Shedims

    Skillanzahl: 10/12

    Skills: Meistermagie II, Magie Adanos IV
    , Teleport I, Heilung II, Alchimie

    Beruf: Heiler und Alchimist

    Waffe: Magie, Messer(wird kaum noch genutzt, meist fürs Kräutersammeln)
    (ehemalige Teleportrunen: Kloster Innos', Tempel von Jharkendar)

    Rüstung: Robe der Priester Adanos', die sich der Umgebungswärme anpasst und den Körper kühlt -> bei einem missglückten Teleport verloren gegangen
    Derzeit trägt er eine Wassermagierrobe als Ersatz (18.10.2010)

    Gegenstände: Phiole der Duplikation

    Abenteuer: Der Alchimist, Roter Mond, Katharsis animus, Die 12 Pforten Beliars - Erster Teil: Gal'k'zuul, Die 12 Pforten Beliars - Zweiter Teil: Widharcal

    Eigenschaften:

    Tinquilius ist ein hilfsbereiter und wissbegieriger Diener Adanos', der das Gleichgewicht und dessen Erhaltung als eines seiner Lebensziele ansieht und versucht, sich auch daran zu halten. Er ist stets höflich, versucht dabei jedoch, nicht arrogant und überheblich zu wirken. Selbst Fremden bietet er schnell das "Du" an und versucht zu helfen, wo er kann, ob mit Rat oder Tat(hier besonders als Heiler).
    Was negativ bei Tinquilius auffällt, ist seine manchmal zu freundliche Ader, die ihn schon so manches Mal in Schwierigkeiten brachte. Zudem ist er ein melancholischer Mensch und geht gerne in teils drastischer Selbstkritik auf, auch wenn er beides versucht nicht offen zu zeigen. Er ist selbstkritisch, manchmal über das normale Maß hinaus.
    Waffen und Gewalt hat er anfänglich verabscheut, im Laufe der Jahre jedoch gemerkt, dass es manchmal nicht ohne geht. Dabei versucht er jedoch, so wenig wie möglich und doch so viel wie nötig anzuwenden - was ihm manchmal misslingt, vor allem wenn er die Magie einsetzt. Gibt er sich dieser zu sehr hin, durstet er nach Macht und vollbringt auch teils grausame Taten oder lässt sich nur schwer stoppen. Im Nachhinein jedoch ist er sich dessen immer bewusst und verfällt in harsche Selbstkritik und verliert die Achtung vor sich selbst.
    Er ist auch noch nicht so gefestigt in siener Position als Oberster Magier des Kreis des Wassers, da auch hier sein Drang nach Perfektion hindurch kommt und er Fehler nur ungern zugibt und dabei direkt an seiner Eignung zweifelt.
    Aussehen:
    Tinquilius ist 1,85m groß. Er hat mittellanges, blondes Haar und kräftig blaue Augen. Er hat eine normale Statur und einen kleinen Wohlstandsbauchansatz durch das viele Studieren und die wenige Bewegung.
    Seine rechte Schulter weist eine kleine Narbe auf, durch einen Schwerthieb wurde diese verursacht. Unter seinen Füßen befinden sich viele Narben durch die Folterung durch den Kriegsherren Brosh dar Urkma. An seiner linken Hand fehlt der kleine Finger und in seiner linken Halshälfte befindet sich etwas Erz, was sich als blauer Streifen zeigt - beides durch einen missglückten Teleport verursacht.


    Vorgeschichte:
    Er wurde auf einem kleinen und armen Bauernhof geboren, der sich nicht weit von einer großen myrtanischen Stadt befand. Sein Vater war dort angestellt und er musste tagtäglich für seinen Herrn, einen dicken Bauern, Frondienste leisten.
    Die ersten 4 Jahre musste Tinquilius nicht bei der Arbeit helfen, er war dafür viel zu jung. Seine ältere Schwester kümmerte sich um ihn, erzog ihn so gut sie konnte, da die Mutter dazu keine zeit hatte. Diese, noch recht jung für 3 Kinder, diente dem Herr des Hofes als Sklavin, einmal vielleicht sogar als Lustsklavin, das wurde ihm jedoch nie gesagt, er konnte es nur spüren.
    Mit Vollendung des fünften Lebensjahres musste er dann als Knecht dienen, hatte jedoch ein weit besseres Leben als manch ein anderer Sklave, da er dem Herr direkt diente. Er brachte diesem das Essen, säuberte das Haus von ihm und half wo er nur konnte. In dieser Zeit wurden Gerüchte laut, das die Orks in der Nähe waren. Zwei der Familien auf dem Hofe flohen, man hörte sie seien sicher im nächsten Dorf untergekommen. Doch sollte dies für diese Familien genau der Untergang sein, denn die Orks griffen dort an, keiner überlebte es.
    Nachdem dieser Schreck überwunden war, taten viele so, als würden die Orks oder die Banditen nicht mehr kommen. Das Leben ging weiter, Tinquilius wurde immer älter, reifte langsam zu einem Jugendlichen heran. Mit 12 Jahren durfte er zum ersten male die Stadt erblicken, war fasziniert von den Soldaten, aber besonders von den Dienern des Gottes Adanos, den Wassermagiern. Er hatte keineswegs eine religiöse Erziehung genossen, doch spürte er, das dieser Weg für ihn das richtige sein könnte und so war er einige Tage lang immer wieder bei einem Diener dieses Glaubens, einem Wassermagier.
    Doch er musste nun auch härter schuften, man sah es seinem Körper an. Die Muskeln wurden nicht unbedingt mehr, nein, er nahm nur ab, immer und immer mehr. Mittlerweile wurde seine große Schwester schwanger, der Vater sollte angeblich einer der anderen knechte sein, ein stattlicher junger Bursche, wie sie ihn nannte. Es war eine schöne Zeit, wenn er sich nun daran zurückerinnerte, er hatte viel Spaß, neben der Arbeit.
    Doch dies alles sollte ein langsames und zähes Ende haben, welches sich tief in seine Seele grub und er heute immer noch nicht vergessen konnte, auch wenn es oft aus seinem Gedächtnis schwand. Es war ein lauer Sommertag, die Ernte war bisher ganz gut gewesen und er durfte mal wieder in die Stadt, um seine Lehre weiter zu machen, er sollte ein Helfer der Diener Adanos werden. Mit dem Magier war es ein angenehmer Tag, er erfuhr die Geheimnisse des Glaubens an Adanos. Doch plötzlich traf schlechte Kunde ein, eine Räuberbande, über zwanzig Mann an der Zahl, solle sich hier aufhalten, hier irgendwo in der Nähe. Von Angst getrieben verließ er den Magier überstürzt und lief so schnell er konnte. Was würde nur geschehen, dachte er damals. Ging es seiner Familie gut?
    Schon von weitem konnte er erkennen, das etwas nicht stimmte, eine Art Feuer loderte. Er hörte Schreie, sie stammten von seiner kleinen Schwester. Doch er konnte nichts tun, sah die große Räuberbande. Was danach geschah wollte er nicht mehr ins einer Erinnerung haben, er wollte es verdrängen, denn er musste tatsächlich mit ansehen, wie seine Schwester vergewaltigt wurde, zumindest hörte er das Geschrei und dann einen letzten Seufzer.
    Noch Stunden lag er dort, achtete nicht auf die Räuber, die ihn möglicherweise fanden, sondern weinte einfach nur. Seine Familie, seine arme Familie. Er hatte mittlerweile das Alter von 14 erreicht, war fast ausgewachsen und doch fühlte er sich nun wie ein verlassenes Kind. Es war schlimm, wirklich einfach nur schlimm.
    Als er dann zu dem Haus aufbrach, es war nur ein kleiner Teil abgebrannt, suchte er nach den Leichen seiner Eltern und seiner Schwestern. Zu seinem entsetzen stellte er fest, das die Leichen seiner Schwestern nicht hier waren. Wo waren sie nur? Er wusste es nicht, hoffte das der Tod sie ereilt hatte und nicht das diese Banditen sie gefangen genommen hatten.
    Nachdem die Leichen seiner Eltern vergraben waren, holte er noch ein Langschwert und eine Robe des Vaters, verließ damit das Haus. Doch er sollte nicht zu dem eigentlichen Ziel kommen, denn er fand Spuren, die darauf hindeuteten, das seine Schwestern beide noch lebten. Das war entsetzlich, diese Banditen könnten ihnen ja alles mögliche antun, da sollten sie lieber sterben. Doch das durfte er auch nicht zulassen und lief so schnell er konnte hinter den Banditen her.
    Er war jung und naiv, sehr naiv, denn er dachte, die Banditen überraschen zu können. Auf einer Lichtung erblickte er sie, sie begruben gerade drei Leichen. Drei Stück, was hatte dies zu bedeuten? Hatten sie auch das Kind seiner Schwester umgebracht? War es nun auch tot? Er wusste es nicht, sah jedoch nur ein paar Fetzen der Kleidung seiner Schwestern.
    Dann schrie er wild los, lief mit erhobenem Langschwert auf die Banditen zu. Diese schienen anfangs wirklich perplex, doch bevor er den ersten erreichte, steckte ein Pfeil in seinem Körper, sein rechtes Bein war getroffen. Danach steckte ein weiterer in seinem Magen. Ihm wurde schlecht, es verschwamm alles und plötzlich, ob es wahr oder nicht wahr war, hörte er ein Geschrei, das von seinen Schwestern stammen konnte. Doch er wusste es nicht, wusste nur noch später, das die Banditen verschwunden waren, mit dem Geschrei.
    Nachdem er aufwachte blickte er in das Gesicht eines alten Mannes. Sein Körper schmerzte nicht mehr, er fühlte sich schon bereits viel besser. Dieser Mann, ein Alchimist von Beruf, hatte ihn zufällig beim Kräuter sammeln gefunden und dann mit nach Hause genommen. Dieses lag in der großen Stadt, jedoch in einem Armenviertel. Und wie man sagte, seien Bauern und solche Knechte wie er nicht mehr gerne gesehen, da sie angeblich für die Banditenüberfälle verantwortlich wären. So durfte er sich nicht dem Magier zeigen, zumindest nicht direkt.
    Ein Jahr lebte er in Angst, wurde von dem Alchimisten hier gut behandelt und versorgt. Dann schritt er nach draußen in das reichere Viertel, besuchte den Magier. Dieser, nicht von der Wut der Bürger geblendet, akzeptierte ihn weiterhin, dies sollte jedoch nur von kurzer Dauer sein. Denn eine Woche später starb der Magier des Wassers, nicht an Altersschwäche, das wusste Tinquilius sofort, sondern er wurde ermordet. Wieso erfuhr er nie, er verlor nur ein wenig den Glauben außer Sicht.
    Die nächsten Jahre waren ganz angenehm. Er diente dem Alchimisten, half die gesamte Zeit über wo er nur konnte und hoffte irgendwann etwas über die Alchimie lernen zu dürfen, doch dazu war dieser nicht ind er Lage oder wollte es nicht. Er brachte Tinquilius lediglich die Kunst des Barbierseins bei, er könne nun dadurch anderen Menschen helfen. Doch auch dies brachte fast nichts mehr, denn innerhalb der nächsten Wochen verschlechterte sich die Gesundheit des Alchimisten so, das man glaubte, er werde vergiftet. Dabei war es nur das hohe Alter. Weitere zwei Wochen mit Fieber überlebte er nicht mehr, Tinquilius reiste ab.
    In der gesamten Zeit beim Alchimisten hatte er das Langschwert und die Robe verkaufen müssen, seine eigene Gesundheit war nicht die beste, da er sehr abgemagert war, zumindest für einen Mann wie er es mittlerweile war. Sein Ziel war Khorinis, die Hafenstadt und die dort liegenden Erzminen, sollte es sie noch geben. Man hörte, das dort jeder Mann gebraucht war, er wollte helfen, seinen Glauben wieder auffrischen und dann in das dort liegende Kloster gehen. Vielleicht schaffte er es ja.



    Was ihm bisher in Khorinis passierte:
    Sein Leben war anfangs nicht so einfach in Khorinis. Er hatte lange Zeit mit sich zu kämpfen, kämpfte um das Überleben, doch fand er zu dieser Zeit auch sehr gute Freunde. Vanion und Nurgon sind die Namen der ersten Menschen auf Khorinis, die er besser kennen lernte. Eines Tages trafen sie sich zufällig, Vanion auch erst kurz hier und erlebten ein wenig was von der Umwelt. Auch halfen sie bei dem Putz des Klosters, der damals ausgerufen wurde. Auch lernte er dort eine weitere Person kennen, Culgan war sein Name. Doch leider verlief sich die Spur zu diesem wieder, er sah ihn nie wieder.
    Nachdem er weitere zwei Wochen in der Stadt verbrachte, er hatte zuvor eine junge Dame namens Florence kennengelernt, er rettete sie vor einem Warg, ging er zum Kloster. Sein Besitztum hatte sich enorm gesteigert, er wollte nun unbedingt in dem Kloster sein, wo er schon so lange von träumte, denn er hatte wochenlang den Predigten von Vatras, dem Wassermagier in der Stadt gelauscht. Und zu seinem Glück wurde er auch aufgenommen, sein Rang war ein Anwärter.
    Anfangs war das Leben sehr seltsam, er musste viel arbeiten, war dies so nicht gewohnt und hatte auch direkt ein paar Schwierigkeiten mit einem Feuermagier namens Parlan. Auch half er bei der Weihe eines Feuermagiers, sein Name ist und war Leto Atreides. Es war ein toller Tag, das musste Tinquilius sagen, denn danach fand ein großes Fest im Sumpfe statt.
    Nach gut einem Monat erfuhr er ein neues Wunder, er wurde zu einem Adepten des Wassers befördert, der Rat erkannte seine Arbeiten für das Kloster an, denn er half als Barbier. Es war nun auch eine schöne Zeit, er lernte die beiden Menschen Brona, anfangs ein Diener Beliar, der später zu dem Schläfer überlief und den Tinquilius seitdem nicht mehr gesehen hatte und Zakarum, ein Diener Innos der zur Garde ging und Milizsoldat wurde, kennen. Sie erlebten eine lange Reise voller Abenteuer, er sah zum ersten und bisher einzigen male Drakia und es war wirklich toll.
    Doch lernte er noch viel mehr Leute kennen, viele Bewohner des Klosters, wie Snake, Anuron, Chargo und Neoistl, doch alle hat er seit langem nicht mehr gesehen, worüber er sehr traurig war.
    Dann folgte ein weiteres tolles Ereignis, es war die Beförderung des Windfürstes zu einem Wassermagier udn wieder durfte er bei der Weihe helfen, dieses Mal als Weihdiener. Und zu allem Überflus war es auch noch so, das er und Chargo beide befördert wurden, er war und endlich Novize des Wassers. Zuvor hatte er eine kleine Reise in die Katakomben gehabt, sie suchten ein Buch für den Anwärter Rhobar, welches sie auch fanden. Hier lernte er auch seinen guten Freund Hirni kennen.
    Doch ebenso wie er befördert wurde, so wurde auch die Situation mit dem Feuermagier Parlan immer schlimmer, er meckerte nun ständig mit dem Novizen. Es war ein Streit, den nun das ganze Kloster oft genug miterleben durfte, er mochte es aber nicht so sehr. Auch Hirni stritt sich oft mit dem Feuermagier, obwohl dieser auch ein Diener Innos war.
    Doch ein schlimmes Ereignis sollte alles in den Schatten stellen. Mit seinem guten Freund Vanion, der mittlerweile auf dem Hofe Onars einen platz gefunden hatten, legte er ausversehen ein Feuer. Es wurde zu groß und ein Waldteil fing an zu brennen. Sofort wurden alle alarmiert, Helfer aus der Stadt, aus dem Kloster, aus dem Sumpflager, wenige aus der Burg und vom Hofe des Großbauerns kamen an und versuchten das feuer zu löschen. In seinem Glauben so enorm gestärkt, schritt der Wassermagier Riordian mit einigen Novizen des Wassers ind ie Flammen, er wollte es von innen ersticken. Draußen dagegen war das Chaos ausgebrochen, fast jeder war verletzt und um sen Gewissen etwas zu bereinigen half er als Barbier natürlich gerne. Eine Art Pumpmaschine wurde vom Hofe Onars geholt, sie brachte ein bisschen war, doch schien alles nichts zu nützen. Das Feuer war bisher nur in einem Tal, sie mussten als nur noch versuchen es aufzuhalten, es durfte nicht den restlichen Wald erreichen. Und plötzlich regnete es, wie er später erfuhr von Meister Riordian ausgelöst. Einige Menschen waren gestorben, weitere Verletzte starben im Kloster, doch alles in allem hatten sie die Situation bändigen können und als Strafe bekam Tinquilius von Riordian auferlegt Salben herzustellen, damit man immer gerüstet war.
    Aber schon seit längerer Zeit war er auch mit der jungen Frau Florence zusammen. Sie waren ein inniges Liebespärchen und ihre Liebe wurde immer stärker, genauso der Hass von Meister Parlan. Mit Hirnis Austritt aus dem Kloster und dem Überlaufen ins Kastell verlor er einen sehr guten Freund im Kloster, verlor ihn jedoch nicht außerhalb dieses Gebäudes.
    Als Novize schuftete er sehr hart, kümmerte sich um den Garten und machte auch so manches andere mit. Einmal wurde er sogar von einem Baal an der Schulter mit einem Schwert verletzt, es entzündete sich und nur durch die Hilfe des Heilers Darc-Cycle, der ein Priester Adanos war, konnte er vor dem Tod gerettet werden.
    Bald begann seine große Ausbildungszeit. Es war bereits Winter, er hatte viel erlebt in den letzten Wochen, da fragte er zusammen mit Lektis, einem jungen Adepten des Wassers an, ob er nicht die Magie lernen dürfte, man gestatte es ihm. So lernte er zusammen mit Lektis die ersten beiden Kreise. Anschließend, nachdem er die Prüfung in den Katakomben geschafft hatte, lernte er alleine weiter, freundete sich sogar leicht mit dem Magier Myxir an. Auch diese Prüfung schaffte er, er bestand eine lange Zeit gegen den Magier in einem Kampfe. Doch danach sollte es nicht aufhören, er machte weiter, denn wieder stand etwas tolles an.
    Er wurde erneut befördert, dieses Mal zu einem Magier des Wassers. Es war traumhaft, er war total glücklich und zeigte dies seinen Freunden. Auch traf er Hirni nochmal, er war ein Anhänger des Kastells geworden, diente nun Beliar und trotzdem hatte Tinquilius nur anfangs ein Problem damit. Schließlich war es immer noch Hirni, sein Freund.
    Nach der Beförderung, einer tollen Weihe, fing er direkt an die weiteren Kreise der Magie zu erlernen, doch dies sollte sich lange hinziehen. Er schaffte es nach einiger Zeit die Zauber zu meistern, doch bevor er eine prüfung ablegen konnte, musste er einen Auftrag von einem Priester Adanos annehmen, da Bürger in der Stadt verschwanden. Zusammen mit dem Anwärter Mendrador brach er auf, traf zwischendurch noch auf Vanion, Zakarum, Drakun, den er auch bereits kennen gelernt hatte, ein Milizsoldat der Garde, Chrischplak, ein Ritter der Garde, Hirni und auch auf Nurgon, die ihn dann alle begleitete. Es war eine schwere Aufgabe, nach Tagen fanden sie erst die Höhle eines Alchimisten, der dafür verantwortlich sein sollte und Tinquilius war vollkommen verblendet, denn Florence war auch von diesem entführt wurden. Sie kämpften sich durch Reihen von Goblins und auch durch die Reihen der seltsam verformten Dienern des Alchimisten, ehemalige Bürger. Tinquilius wurde gefoltert, Tränke bekam er immer mehr, doch wurde er anschließend von Florence und den anderen gerettet. Sie besiegten die restlichen Bürger, die sie verfolgten und verließen die Höhle, verschütteten sie und hoffen nun, das der Alchimist und seine Diener tot sind.
    Er schaffte die Prüfung der Magie, er musste Skulpturen erschaffen und war überglicklich, Doch seine Liebe zerbrach an den Geschehnissen bei dem Alchimisten. Nach dem großen Ball im Kastell, welcher atemberaubend war, erklärte seine Geliebte, das sie eine Auszeit brauche und Tinquilius gewährte er ihr. Nun ist er todtraurig, doch hat er dafür einen neue Aufgabe bekommen: Seit dem Ball ist er der neue Lehrmeister der Stufen 2 und 3 und bildete bereit Mick und Juan aus.
    Die nächste Zeit war für den Magier des Wassers langweilig. Er hatte kaum etwas zu tun im Kloster, traf nur auf Arxas und Käptn Blaubär, begleitete sie zum Sumpf, doch mehr war da auch nicht. Nebenbei brachte er Lektis, einem alten Bekannten, die Künste der Magie Adanos der Stufe 2 bei.
    Dann jedoch kam die große Aktion auf dem Hofe der Lees. Dort wollte man die Minen von den minecrawlern säubern und dies war nun eine wirklich gute Idee, um mal zu üben. So nahm er dort teil und hatte viel Vergnügen, denn er traf auf Hirni, seinen alten, guten Freund und auch auf Drakun, der nun ein Ritter war. Auch dieser war sein guter alter Freund, mit dem er schon mehrere Male etwas unternommen hatte.
    Die Kämpfe waren anstrengend, doch schaffte er es lebend heraus und traf wieder im Kloster ein. Um Lektis Ausbildung endlich zu beenden, stellte er ihm die prüfung, gegen ihn zu kämpfen. Es war hart, beide kämpften sie erbittert und so war es auch, dass sie beide ohnmächtig wurde, wobei Lektis mehr abbekam, was nicht unbedingt toll war. Eine Untersuchung des Hohen Rates der Wassermagier konnte er nur knapp bestehen, man gab ihm eine Frist von zwei Monaten, sie erst Ende Juni beendet sein würde.
    Da er aber nicht Lust hatte, weiterhin im Kloster zu vergammeln, machte er sich auf zum Kastell, um dort die Heilung zu erlernen.
    Und es sollte nicht vergebens sein. Er lernte kräftig und arbeitete hart unter der Fuchtel Cerons, seines Lehrmeisters. Er mochte den priester der dunklen Künste auf Anhieb, er war einfach richtig freundlich zu dem magier des Wassers.
    Es dauerte mehrere Wochen, dann ging es mal nach draußen, in das Land hinter die Berge. Dort, so ein großer Zufall ereignete sich, konnte er zum ersten Mal seine Geistesheilungskünste erporeben. Es war Simba, der verletzt war und dessen Wunde sich wie bei einem Wunder wieder schloss. Dies war toll, doch es soltle noch besser werden.
    Am nächsten Tag, sein Lehrmeister war ohne ihn aufgebrochen, erkundete er noch ein paar Ruinen und holte spezielles Harz für Trankexperimente. Danach, er wollte nicht mehr laufen und wurde von einem Sumpfhai angegriffen, er war noch durch die Heilung geschwächt, teleportierte er sich ins Kloster. Meister Riordian überfiel ihn mit der Leitung einer Weihe zum Wassermagier. Freudig aber zugleich auch nervös nahm er an, leitete diese Weihe und sie lief auch ganz gut. Es war die Weihe von Mick, einem alten Bekannten.
    Am nächsten Morgen jedoch kam der vorläufige Höhepunkt. Der Hohe rat der Wassermagier ließ ihn rufen, natürlich kam er. Zuerst glaubte er an Sanktionen, es waren noch keine zwei Monate vergangen, doch es war etwas ganz anderes: Man beförderte ihn, erhob ihn in den Rang eines Hohen Wassermagiers. Er war überglücklich, auch als er später erfuhr, wieso.
    Da er ja seiner Verpflichtung nachgehen wollte, brach er aber nachher auf, wollte wieder zum Kastell. Dort sah er eine interessante Heilung, die sein meister durchführte und lernte dann weiter die Künste der Heilung einzusetzen, was auch hier zu einem höhepunkt kam. Denn eines tages kam sein meister wieder zu ihm, er sah vollkommen weiß aus, richtig krank. Natürlich wollte Tinquilius helfen und setzte, leicht nervös, seine Kräfte ein, die er gelernt hatte. Es war nicht gerade sehr einfach, doch nach einer gewissen Zeit schaffte er es, sein Lehrmeister und eigentlich mittlerweile auch Freund war geheilt.
    Wieder ein Höhepunkt: Dieses Mal war es die Anerkennung seiner Künste, von nun an konnte er sich Heilmeister nennen, er hatte die Ausbildung vollkommen abgeschlossen.
    Eine ungewisse Zukunft liegt nun vor ihm. Was wird wohl geschehen?

    Email-Addresse: Hunter.Predd@web.de

    ICQ: 211143344

    zugelassen
    Geändert von Tinquilius (19.01.2018 um 14:48 Uhr)

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    Szieeeeh Fooood!  Avatar von Drakk
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Drakk ist offline

    ^_^


    Name
    Drakk

    Alter im RPG
    ~ 30 Winter

    Rang
    Schwert Ethorns

    Sonstiges:
    Rüstungsschmied des Königreichs ArgaanClans/Gilde Lees
    Armbrustlehrmeister des Königreichs ArgaanClans/Gilde Lees
    Clanlord des Hammerclans

    Skills

    Einhand 2 (gelernt und gemeistert bei Redsonja)
    Armbrust 2 (gelernt und gemeistert bei Claw)
    Zweihand 2 (gelernt und gemeistert bei Taeris)
    Akrobatik 1 (bei Stoffel)
    Reiten 2 (gelernt und gemeistert bei Succa)
    Rüstungsschmied
    Blutband
    Eiserner Wille

    Waffen
    Ein einfaches Breitschwert
    Schwere Zweihanderzaxt, von Kaligulas zum Training erhalten und nach seinen Verschwinden behielt der Hüne sie.
    Sein Schwerer Erzzweihänder - Er besteht vollständig aus Magischem Erz und ist mit einigen Runen verziert.

    Rüstung/Aussehen
    Drakks Rüstung wurde von ihm persönlich gerfertigt und besteht Vollständig aus Magischem Erz. Ihr äußeres ist fast komplett Schwarz, nur an einigen Stellen Schimmert das bläuliche Erz hindurch. Über seinen Schultern hängt das Fell eines Eiswolfs. Seit seiner Gefangenschaft bei den Rotröcken ist sein linkes Auge verbrannt.

    Zur Zeit trägt er eine Rüstung der Schwerter Ethorns welche er mit einigen Runen verziert hat.

    Der Rotschopf ist mit seinen 2,05 m ein wahrer Hüne. Seine Schulter sind die eines Schmiedes, breit und Muskolös.

    Eigenschaften
    - Sturr
    - Unfreundlich
    - Loyal

    Vorgeschichte
    Drakk stammt aus den nördlichsten Gebirgen von Myrtanna. Er lebte in einem kleinen Dorf wo er als Schmied in Ausbildung war. Als er das 25 Lebensjahr hinter sich gebracht hat, und die Lehre beendet hatte, wollte Drakk mehr von der Welt sehen und schloss sich einem Trupp Nordmänner an die hin und wider in die Südlicheren Ländern fahren um die Händler zu überfallen. Auf seiner ersten Kaperfahrt fuhr die Gruppe nach Khorinis. Die ersten paar überfalle waren ein leichtes für den erfahren Trupp und Drakk konnte schon ganz gut mit den anderen mithalten.
    Nach den ersten überfallen waren sie gelangweilt da die Händler nur geringe Gegenwehr leisteten und so kamen sie auf die Idee die gut bewachten Konvois in Richtung einer seltsamen großen Kuppel zu überfallen. Der erste überfall klappte problemlos, sodass sie dachten die Miliz sei nur schwach. Die Nordmänner wagten es sogar schon die Konvois schon kurz hinter der Stadtgrenze anzugreifen. Beim dritten überfall geschah es dann. Gerade als die Nordmänner die Milizen überfallen wollten sprangen aus den Wagen mehrere Paladine. Die Nordmänner kämpften verbissen gegen die Paladine aber die Paladinen waren in der überzahl und hatten bessere Rüstungen. Die Nordmänner zogen sich zurück. Sie liefen in Richtung Küste wo ihr Boot lag. Als Drakk gerade den letzten Hügel hinter sich lassen wollte wurde er von einem Bolzen am Bein getroffen. Er fiel zu Boden und hielt sich mit Schmerzverzerrten Gesicht die stark blutende Wunde zu.

    Drakk schrie zum Rest der Truppe das sie abhauen sollen. Die restlichen Nordmänner zogen danach mit ihrem Schiff davon und Drakk wurde von den Paladinen gefangen genommen. Ein Magier heilte Drakk auf eine art die dem Nordmann noch nicht bekannt war. Er kam ins Gefängnis und wartete auf den Richter. Als der Richter kam war es bereits dunkel. Eine Miliz öffnete die Zellentür und ging hinein um den vermeintlich schlafenden Drakk zu aufzuwecken. Als die Miliz neben ihm stand, sprang Drakk auf und schleuderte die Miliz mit einer so großen wucht gegen die Zellenwand das sie ohnmächtig wurde. Drakk rannte aus der Zelle hinaus und stieß dabei den Richter um der direkt nach den Wachen rief. Die Wachen kamen gerade zum Richter als Drakk die Kaserne verließ. Er rannte die Treppe hinunter und zu einen Tor. Als er fast am Tor war drehte sich eine Torwache um und wollte gerade Losschreien als Drakk den wesentlich kleineren Milizsoldat mit seiner gesamten kraft schlug und zu Boden schickte. Er rannte einfach weiter und lief tief in den Wald. Die Milizen verfolgten ihn einige Zeit, gaben aber wegen der Dunkelheit und der angst vor den Tieren in den Wäldern auf und zogen sich nach Khorinis zurück. Drakk schlich sich auf einen Bauernhof und versteckte sich dort in einer Scheune. Er legte sich hin um zu schlafen. Am nächsten morgen würde ihm schon einfallen was er tun könne…


    Kapitel 1 – Die Aufnahme bei den Lees

    Drakk war einige Wochen nach seiner Ankunft unterwegs und erkundete die Insel Khorinis bis er schließlich auf dem Hof des Großbauern Hängen geblieben war. Dort bekam er Arbeit als Tagelöhner und verdingte sich so seinen Lebensunterhalt. Während seiner Tagelöhnerzeit half der Nordmann beim Aufbau der Arena mit, die schon lange in Vergessenheit geraten ist…

    Kapitel 2 – Aufstieg eines Schmiedes

    Es zogen einige Monate ins Land bis Drakk in die Mine gerufen wurde. Untertage arbeitete er als Schürfer und bekam nicht nur etwas besseren Lohn, nein, durch die harte Arbeit am Fels wurden seine damals schon stattlichen Arme noch etwas Kräftiger.
    Er begann schließlich eine Ausbildung im Einhändigen Kampf bei der damaligen Hohen Söldnerin Redsonja. Diese Fähigkeit konnte er im bald folgenden Banditenaufstand gut gebrauchen…

    Gjaron, der damals Schürferboss war, und Elpede, der einige Banditen unter sich scharte, vertraten zwei unterschiedliche Art und Weisen in Sachen Führungsqualitäten. Gjaron beförderte Drakk kurzerhand zum Banditen, damit dieser Versuchen konnte sich Elpedes Leuten anzuschließen und so herauszufinden was dieser vorhatte.
    Dieser Versuch scheiterte und als die Hoftreuen sich in der Mine trafen um ihr weiteres Vorgehen zu besprechen, verbarrikadierten Elpedes Leute von außen die Mine. Der Banditenaufstand hatte damit begonnen….
    Es dauerte einige Tage bis die Söldner es geschafft hatten bis zur Mine zu schleichen und die dort gefangen zu befreien. Elpede hatte die halbe Söldnersiedlung in beschlag genommen und das konnte die Hoftreuen Banditen nicht auf sich sitzen lassen.
    Zusammen mit Ganzo startete der Nordmann schließlich eine Nacht und Nebelaktion auf die Aufständigen. Später ging es nur noch drunter und drüber und die Aufständigen zogen sich auf die Banditenburg zurück. Eine art Belagerung wurde aufgebaut. Drakk fiel mit Hilfe seines unglaublichen Geschickes in die Hände der Söldner und wurde später von Redsonja verhört. Ganzo und Drakk mussten zwangsläufig dem Vorschlag zustimmen und hielten die hoftreuen Banditen zurück damit die Söldner freie Bahn mit Elpede hatten.
    Noch in derselben Zeit wurde Drakk auf sein können im Einhändigenkampf hin geprüft und bestand diese Prüfung.
    Der Nordmann war ein Geschickter Schmied und da auf dem Hof kein Rüstungsschmied ansässig war wurde er zum Rüstungsschmied ernannt und versorgt auch heute noch die Gilde mit Rüstungen.

    Einige Monate später wurde der Nordmann durch Taeris zum Söldner befördert und stand von nun an im Dienste Lees. Während der Befreiung des Piratenlagers bekam der Hüne einen Bolzen einer Gardearmbrust ab und war sofort von der Durchschlagskraft dieser Waffe begeistert. Kaum war er wieder auf dem Hof suchte er Claw auf, der Bekanntlich ein guter Schütze war und dem Söldner schließlich den Meisterlichen Umgang mit der Armbrust beibrachte.

    Diese Fähigkeit machte sich der Hüne zum ersten mal während der großen Minecrawlerjagd zu nutzen. Einige Gruppen hatten damals die Mine auf dem Hofe des Großbauern gestürmt von den Minecrawler befreit die bis dahin immer und immer wieder Schürfer vertilgt hatten.

    Einige Monate zogen ins Land und immer wieder Geriet der Schmied in einige Kämpfe. Lee bekam dies mit und entschied sich den Rotschopf zum Hohen Söldner zu Befördern. Es dauerte nicht lange da suchte der Schmied Taeris auf und ließ sich den Umgang mit dem Zweihänder beibringen, noch bis heute nutzt Drakk seinen Zweihänder öfters als alle seine anderen Waffen zusammen.

    Kapitel 3 – Krieg

    Ungefähr ein halbes Jahr verging ehe der Ruf zur Schlacht abermals über den Hof hallte. Taeris rief ein Treffen der Höchsten Söldner des Hofes aus – und beförderte ihn somit zum Veteranen. Auf dem Treffen wurde besprochen wie man der Gefahr, die von den Orks ausging, entgegen treten sollte. Die Diskussion endete damit das Lee dem Plan von Taeris zustimmte – die Söldner sollten nun die Gardisten im Minental unterstützen.

    Kaum war der Plan gefasst packten die Söldner ihre Sachen und zogen ins Minental. Zunächst bezogen sie ihren Posten am Pass ins Minental ehe die offensive startete und die Truppen sich bis zur Burg durchkämpften. Die Orks machten den Kessel wieder zu sodass die Lees nun mit den Gardisten in der Burg festsaßen. Einige Tage später hatten sich die Krieger mithilfe der Magier und sonstigen Bewohner von Khorinis wieder befreit und konnten die Schlacht als Gewonnen ansehen.
    Einige Wochen später wurde der Nordmann von einem unbekannte angesprochen und bekam ein Angebot das selbst Drakk ablehnte. Der Schmied erzählte Razor von diesem Gespräch und wurde prompt auf diesen Kerl angesetzt – im Auftrage des Rings des Wassers. Seit diesem Attentat ist Drakk Mitglied im Ring und sorgt für das Gleichgewicht der Kräfte.

    Kapitel 4 – Die Flucht

    Einige Monate war es still auf Khorinis. Viel zu still als das es gut gewesen währe. Während Drakk zusammen mit einigen Ringbrüdern sich aufmachte einen Magier zu finden der dem Obersten Wassermagier helfen konnte machten die Orks Mobil. Sie überrannten die Verteidigung der Königlichen Truppen und nahmen Khorinis ein.

    Drakk landete mit seinen Ringbrüdern im Hafen von Khorinis und viel den Orks in den Rücken. Seine Kameraden auf dem Hof kämpften verbittert am Pass zum Minental, konnten die Orks aber nicht aufhalten. Sie zogen sich zurück, erst zum Tempel der Wassermagier und schließlich zum Piratenlager. Dort traf der Hüne auf seine Kameraden nachdem er mit einigen Gardisten, sowie einigen anderen Kriegern und seinen Ringbrüdern mit gekaperten Orkgaleeren dorthin gefahren war. Ein letztes mal kämpften der Verband aus Menschen gegen die Orks auf Khorinis ehe sie sich auf ihre Schiffe zurückzogen und Khorinis endgültig den Ork überlassen mussten.

    Durch eine Aktion der Schwarzen Hand fuhr das Schiff der Söldner nach Norden. Ihre neue Heimat war von nun an Nordmar. Drakk war über diese Entwicklung sehr erfreut, war er doch nun wieder in seiner alten Heimat. Im Hammerclan griffen die Söldner den Orkjägern zum ersten Mal unter die Arme und befreiten zusammen mit ihnen ihre Mine von den Orks. Seit diesem tag sind die Söldner mit den Orkjägern verschmolzen und Kämpfen Seite an Seite, selbst die Leitung ihrer Clans liegt in der Hand der Söldner.

    Der Schmied hat von General Lee das Kommando über den Hammerclan erhalten und sorgt seitdem für das Wohlergehen der Clanbewohner. Kaum war er zum Clanlord ernannt worden stapfte der Hüne auch schon durch die verschneiten Regionen Nordmars und suchte sein Heimatdorf – er fand es vor. Niedergebrannt von den Orks. Niemand hatte überlebt, sie waren alle ein Opfer der Grünfelle geworden.

    Einige Tage nach dieser Traurigen Neuigkeit Schmiedete der Nordmann mithilfe eines erfahrenen Waffenschmiedes seinen Erzzweihänder. Er Schmiedete etwas von seinem Blut in die Klinge und Arbeitete einige Runen in die Klinge um die Gunst der Ahnen zu erhalten.


    Freunde im RPG: Ganzo, Ferox, Claw, Redsonja, Taeris, Grath, Razorwhisper, Kaligulas uvm.

    E-Mail
    Drakk (at) gmx.net



    Eintritt ins RPG: 15.04.2004

    Eintritt in die Gilde Lees: 14.05.04
    Geändert von Drakk (05.05.2015 um 11:39 Uhr)

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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Sarpedon ist offline
    Mein Name ist Sarpedon, ich erblickte vor 27 Jahren das Licht der Welt. Nun fodere ich sie heraus. Denn wer nichts wagt gewinnt nichts. Doch ich schweife ab. Man zählt mich zu den Taglöhnern, die auf Onars Hof rumgammeln. Bald werde ich mich jedoch in die Mine einschleusen, um dort des tyrannischen Schürferbosses Alptraum zu werden. Ich trage immer einen Dolch mit mir herum und wer glaubt ich würde es nicht wagen diesen einzusetzen, der täuscht sich gewaltig.

    Nein, er war nicht abgrundtief Böse und er hatte eine wundervolle Jugend gehabt. Doch hatte er einst den süssen Geschmack der Macht gespürt und seither wollte er mehr. Macht über Menschen. Sie konnten zu seinen Spielfiguren werden. Besonders reizte es in den vermeintlich starken das Rückgrat zu brechen, sie flehen zu sehen, denn jeder Mensch hatte einen schwachen Punkt. Genau wie er selbst.

    Rache, das war ein anderes Thema. Ihr Vater, der ehrenwerte Herr Graf hatte es einst gewagt seine Pläne zu durchkreuzen und ihn sogar an den Pranger zu stellen. Ihn dafür umzubringen wäre ein leichtes gewesen, doch er wollte ihn leiden sehen. So entriss Sarpedon ihm das Liebste was er hatte, seine Tochter.
    Jedes mal wenn sie litt hatte er Genugtuung verspürt, doch die Frau wurde zu selbstständig. Mittlerweilen war sie eine gut ausgebildete Kämpferin, die immer von irgendwelchen Freunden umgeben war. Selbst ein Angriff aus dem Hinterhalt erwies sich als schwer und im Zweikampf hätte er ihr niemals das Wasser reichen können. Seine Lakaien hatten allesamt kalte Füsse bekommen und ihn im Stich gelassen. Unter den Schuften herrschte leider selten das Gesetz der Treue. Es gab also nur eine Möglichkeit er würde sich selbst zum Kämpfer ausbilden lassen und diese schmutzige Angelegenheit alleine zu Ende bringen müssen.

    Zeit ist vergangen, ich befinde mich nun auf dem Weg nach Bakaresh um einen Meister zu finden. Die anderen Dinge sind vorerst nebensächlich. Wie schnell man doch vergisst. Sich selbst und andere.

    Sprach er einst und erlernte kurz darauf die Diebeskunst von DraconiZ, später fand er ein Heim und ungewohnte Ruhe in Nordmar. Mit der Piratin Anne, seiner Geliebten, setzte er später nach Argaan über. In Setariff angekommen verspürte er den plötzlichen Wunsch sich dort nieder zu lassen. Frei von Rache, ein luxuriöses Doppelleben zu geniessen.

    Zitat Zitat von Turang Beitrag anzeigen
    Turang musste unwillkürlich lächeln. Sarpedon war wirklich ein interessanter Kerl. Auf dem schmalen Grat zwischen Anstand und Gaunerei verlor manch einer den Halt, doch Sarpedon hatte praktisch sein Haus darauf gebaut.
    Was Hellseher doch schon bei der ersten Begegnung herausfinden:
    Zitat Zitat von Miracoli Beitrag anzeigen
    "Guten Abend, Miracoli.", antwortete der Fremde. Den Miracoli jetzt noch einmal musterte. Komischer Kauz. Aber irgendwie auch sympathisch. Könnte auch jemand sein der den Leuten das Geld aus der Tasche zieht ohne das sie es merken. Mann musste immer vorsichtig sein.
    Zitat Zitat von Ardescion Beitrag anzeigen
    Der Hüter des Kastells wandte sich dem Sarpedon zu und musterte ihn einen ruhigen Augenblick lang wie er entspannt da saß und doch sein gesamtes Äußeres den Anschein erweckte, als sei er jeden Moment bereit, aufzuspringen, um irgendetwas Dummes zu tun. Ja, etwas Dummes schien diesem Mann gut zu Gesicht zu stehen. Keineswegs Einfältig, aber dumm, weil er glaubte, es wäre das Richtige, trotzdem er sich sehr wohl bewusst war, dass er nichts wusste.
    zugelassen (26.10.2004)
    Geändert von Sarpedon (18.01.2012 um 23:02 Uhr)

  7. Beiträge anzeigen #7 Zitieren
    Mamka  Avatar von Aniron
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Aniron ist offline
    Name:
    Aniron


    Rasse:
    Mensch

    Alter:
    31

    Beruf:
    Barbier, Hebamme, Kräuterzüchterin

    Waffe:
    kleiner Dolch
    Stab


    Rüstung:
    Magierinnenrobe

    Eigenschaften:
    immer hilfreich, freundlich zu Fremden, sanft, geduldig
    ängstlich (besonders vor Orks und um ihre Kinder), anhänglich


    Rang im RPG:
    Magierin

    Rang im OT:
    [Bild: priester.jpg]

    Skills:
    (6/12)
    Magie Adanos' Stufe I (Licht, Wasser schaffen, Magische Flamme) Melaine
    Stabkampf I+II Ornlu
    Magie Adanos' Stufe II (Eisgeschoss, Kondensation, Schlichten) Kruzius [Hyperius]
    Heilung I Ceron


    Vorgeschichte:
    Aniron stammt aus Myrtana, wo sie am Rande der Stadt Vengard elternlos aufwuchs. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt, der Vater, nicht wissend, was er mit dem Kind anfangen sollte, gab sie der Hebamme mit. Aniron hatte ein gutes Leben bei der schon älteren Frau, die selber nie Kinder hatte. Durch die alte Dame lernte sie die Kunst des Heilens mit Kräutern und wurde schließlich als Hebamme ausgebildet. Aniron verdiente sich durch die Versorgung von kleinen Wunden und den alltäglichen Beschwerden der Stadtbewohner ein gutes Geld. Bis zum Tod der alten Wehmutter war das Leben der jungen Frau recht ereignislos. Doch dann wurde sie zu einer verhängnisvollen Geburt gerufen. Die Frau eines Tischlers lag in den Wehen, doch Aniron wusste, diese Frau hatte bisher nur Totgeburten zur Welt gebracht. So sollte es auch diesmal sein. Der Zimmermann, welcher ihr angedroht hatte, ihr die Hand abzuschlagen, würde sie seiner Frau nicht helfen können, wollte seine Drohung in die Tat umsetzen. Der im Kampf gänzlich unerfahrenen Hebamme blieb nichts anderes übrig, als vor dem wütenden Zimmermann und seinen Handlangern zu fliehen. Nicht wissend wohin, da sie weder Freunde noch Familie hatte, floh sie nach Süden. Sie hatte schon viel von der Stadt Al Shedim gehört… Als Heilerin ist Aniron eine Dienerin des Lebens. Krieg und Tod schenkt sie stets Verachtung, weiß aber, dass manche Schlachten nötig sind. Orks sind ihr etwas suspekt. Diese klobigen Wesen jagen ihr in erster Linie Angst ein. Aber sie würde nie einem Wesen ihre Hilfe abschlagen, sei es noch so gegen ihre Weltansichten.

    In Al Shedim:
    Nachdem Aniron es in die Wüstenstadt geschafft hatte, traf sie während einer Geburt auf einen Heiler, der ihr die Welt der Magie offenbarte. Seither hegt sie den Wunsch, ebenfalls Heilerin zu werden.
    Al Shedim war nun Anirons neue Heimat, obwohl sie schon einmal um ihr Leben fürchten musste, als eine Horde seltsamer Männer sie entführt hatte. Im letzten Moment wurde sie gerettet, doch seitdem ist sie vorsichtiger geworden.

    Seit einiger Zeit lebt die junge Frau mit Maris zusammen, dem Obersten Nomaden. Die beiden verbindet eine innige Liebe, die der Hebamme Kraft für ihren noch langen Weg zur Magierin und Heilerin gibt.

    Inzwischen ist viel passiert, Maris ist in den Norden gegangen und Aniron in Al Shedim geblieben. Wieder auf sich allein gestellt, lernte sie zunächst Hyperius kennen, der ein Theaterstück geschrieben hatte. Aniron spielte darin die Hauptrolle. Durch Hyperius lernte sie yinnesell kennen, er hatte ihr von der Hochschwangeren erzählt, die sie nun unter ihren Schutz nahm, als ein fremder Mann Aufsehen in der Stadt erregte. Es war Ornlu, der aus den Wäldern Myrtanas auf der Suche nach etwas in die Stadt gekommen war. Er war es, der ihr den Stabkampf beibrachte. Doch trotz allen Bemühen konnte sie yinnesell nicht vor den Abtrünnigen schützen. Nach der erfolgreichen Geburt yinnes Sohnes wurden beide entführt. Jail, yinnes Freundin machte Aniron dafür verantwortlich und beide Frauen hegen seitdem einen Groll gegeneinander. Trotz allem konnte sie ihre Lehre abschließen und war fast traurig, dass Ornlu sie als seine Schülerin entließ. Doch bevor auch er Al Shedim wieder verließ, erlebten er, Jail und Aniron noch die alte Macht des Hetzers in einer abgelegen Höhle in den Ruinen der Wüstenstadt.

    Ein weiteres und prägendes Ereignis war Hyperius' Weihe, bei der sie als Weihhelferin an der Seite des jungen Magiers stand, als dieser im Kreis Adanos' aufgenommen wurde. Auch mit Saleph hatte sie inzwischen Bekanntschaft gemacht, er war ein Mann mit einfachen Mitteln, aber einen großem Herzen, der, wie sie später erfuhr, Melaines Hand für sich gewinnen konnte.
    Eine besonders delikate Angelegenheit war, als drei Orks in die Wüste kamen. Hyperius hatte sie geschickt, da einer schwer verletzt gewesen war und Aniron hatte sich trotz ihrer großen Angst dazu bereit erklärt, ihn zu versorgen. Sie konnte dem Ork helfen und entschloss sich, mit nach Lago zu gehen. Doch der Ork hatte ihre Hilfe nicht gewollt und war auf sie losgegangen, dass sie zutiefst verschreckt wieder zurück nach Al Shedim gehen wollte. Jedoch traf sie vor den Toren Lagos auf Marissa, einer jungen Schwarzmagierin, der sie die Grundlagen des Stabkampfes beibrachte. Die beiden Frauen begaben sich gemeinsam zum Kastell der Schwarzmagier, in dem ein prächtiger Maskenball stattfand, der mehrere Tage dauerte.
    Nachdem Marissas und ihre Wege sich getrennt hatten, begegnete sie an der Küste einem recht zerstreuten Magier names Kruzius, gemeinsam holten sie eine Alge vom Meeresgrund. Nun endlich kehrte sie wieder nach Al Shedim zurück, doch Maris war immer noch nicht wieder da. Aber yinne war aufgetaucht, wenn sie auch in einem erschreckenden Zustand war, so hatte Aniron jemanden, um den sie sich kümmern konnte.

    Nach einer scheinbaren Ewigkeit war Maris wieder aufgetaucht und beide waren nach Silden zum Samhainfest gereist. Dieses Fest sollte ihr noch lange in Erinnerung bleiben, schließlich hatte Maris ihr nicht nur einen Heiratsantrag gemacht, sondern sie war auch dem Geist ihrer toten Ziehmutter begegnet. Außerdem geschah es in Silden, dass Aniron schwanger wurde.
    Nachdem die beiden Verlobten wieder nach Al Shedim zurückkehrten und Aniron einem Fremden die Grundlagen des Stabkampfes beigebracht hatte, brach das Unglück über die Stadt des Wüstenvolkes herein. Adanos' Zorn stürzte in Form einer riesigen Flutwelle auf sie nieder und zerstörte alles bis auf den Tempel. Tod, Zerstörung, Krankheit und Hunger war über sie hereingekommen. Die Gemeinschaft musste stark zusammenhalten, um diese Tragödie zu überwinden.
    Trotz allem wurde Anirons Bauch immer dicker, was Maris aber nicht davon abhielt, sich in weitere Gefahren zu stürzen. Daraufhin begab sich Aniron nach Bakaresh, um im nahegelegenen Kastell bei Ceron die Grundlagen der Heilung zu erlernen. Zusammen mit ihrem Liebsten kehrte sie nach Al Shedim zurück, das nun von einem Dschungel umwuchert war. Auch der Kräutergarten war davon betroffen, sodass Aniron bis kurz vor ihrer Niederkunft dort noch Arbeiteten verrichtete.

    Nun sind Maris und Aniron stolze Eltern eines Zwillingspärchens: Runa und Sinan. (geb. am 4. Juli 2010)

    In Setarrif:
    Als eine Delegation nach Al Shedim kam und die Aussicht auf ein sicheres Leben hinter den Mauern einer Stadt auf Argaan im Kreise der Glaubensbrüder und -schwestern stellten, überlegte Aniron nicht lange. Sie konnte Maris überreden, die Wüste zu verlassen, da sie nun ihren Kindern gegenüber eine große Verantwortung hatten.
    Doch in Setarrif angekommen, lag einiges im Argen. Die Al Shedimer kämpften gegen Korruption und Machtbesessenheit, ihren ersten Sieg konnten sie gegen Oktavian verbuchen. Leider gibt es unter der Anhängerschaft nicht die Einigkeit, die sie aus Al Shedim gewöhnt waren und immer noch müssen sie gegen Neid und Missgunst kämpfen, doch mehr und mehr werden sie aufgenommen.

    Aniron hat in der blinden Danee eine gute Freundin und Mentorin gefunden, deren Unterstützung sie braucht. Auch Arbeit gibt es mehr als genug, Aniron kümmert sich um den Kräutergarten und betreut das städtische Bordell. Ob sie sich nun endlich mit ihrer Familie niederlässt auf immer? Wird Maris sein Versprechen wahr machen und sie heiraten?


    Aniron und ihre Mitmenschen:
    Maris- die Liebe ihres Lebens, ihr Ehemann und Vater ihrer Kinder Runa und Sinan
    yinnesell- die Hebamme half ihr aus der Not und betrachtet die Tänzerin inzwischen als gute Freundin, auch, wenn sie sie schon lange nicht mehr gesehen hat
    Ornlu- ihr Stabkampflehrmeister, dem sie mit Respekt und Ehrfurcht begegnet
    Tinquilius- auf den Priester traf sie schon bei mehreren Ereignissen und hatte sogar die Ehre mit ihm zu tanzen, sie steht bedingungslos hinter ihm
    Wombel- ein Novize der Wassermagier, ihr Stabkampfschüler und auch gutmütiger Freund, der viel für die Zwillinge und Aniron tut - Weihhelfer zur Magierweihe
    Solveg- ein Mitstreiter, mit dem Aniron einige gefährliche Momente erlebt hat und dessen Meinung und Magiekönnen sie sehr schätzt
    Hyperius- ebenfalls ein guter Freund, den Aniron stets auf gleicher Augenhöhe begegnet und ebenfalls schätzt
    Carras- Wollte im Drogenrausch über sie herfallen, Aniron weiß nicht ganz, was sie von ihm halten soll.



    Sonstiges:
    Aniron besitzt (besaß) eine Katze namens Sirii. - Aniron hat diese einem Novizen namens Fyr in Al Shedim anvertraut, bevor sie nach Setarrif ging.
    Aniron als:
    Hebamme im RPG

    Kontakt:
    über ICQ oder PN
    zugelassen
    Geändert von Aniron (01.11.2017 um 14:02 Uhr)

  8. Beiträge anzeigen #8 Zitieren
    Krieger Avatar von Venom
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Venom ist offline
    Name:
    Venom

    Rasse:
    Mensch

    Alter:
    34 (bei RPG-Eintritt 26)

    Gilde:
    Königreich Argaan

    Rang:
    Klinge

    Bild:
    [Bild: Profil_3.jpg]

    Skills:
    Bogen II (gelernt und gemeistert bei Badhor)

    Waffen:
    - ein Reiterbogen aus Holunderholz (hergestellt von Badhor)
    - ein Köcher mit Jagd- und Kriegspfeilen aus Zedernholz (hergestellt von Badhor)

    Rüstung:
    Eine Rüstung aus mehrlagigem gehärtetem Leder, außerdem noch ein paar einfache Stiefel, ein schwarzes Kopftuch und einen leichten Umhang. (Siehe Bild)

    Sonstige Besitztümer:
    - Ein einfaches Messer zum Essen, das allerdings auch nicht mehr das Neueste ist
    - Ein Feuerstein, ein Pyrit und ein wenig Zunder zum Feuer machen
    - Eine Feldflasche aus Ton gefüllt mit Wasser, wenn nicht gerade alles getrunken wurde
    - Eine Karte Argaans
    - Ein Jagdmesser
    - Eine Phiole gefüllt mit einem lähmenden Gift von tiefroter Farbe (gebraut von Tinquilius)
    - Eine Phiole mit hell blauem Gegengift (gebraut von Tinquilius)
    - Ein kleiner Lederbeutel von ein paar Goblins erbeutet
    - Ein Bund Kräuter unbekannter Herkunft und Art, von denselben Goblins erbeutet
    - Eine versiegelte Botschaft für Falcar
    - Ein Ring mit einer Flamme darauf abgebildet

    Aussehen:
    Venom ist recht groß, beinahe sechs Fuß und seine Haut ist von Wind und Wetter gebräunt und gegerbt.
    Seine Augen sind dunkelbraun, genau wie seine Haare, die er kurz geschnitten trägt. Seinen Bart rasiert er sich am liebsten ab. Der Großteil seines Gesichts ist allerdings fast immer hinter seinem Turban verborgen.
    Er ist schlank und sehr drahtig, seine Muskulatur ist durchschnittlich ausgeprägt. Seiner Nase kann man ansehen, dass sie schon einmal gebrochen war. Sie ist jedoch nicht schief, höchstens ein wenig krumm.
    Am deutlichsten fallen einem jedoch die Augen auf, unter welchen Schatten liegen und die eine unruhige Ausstrahlung besitzen.

    Eigenschaften:
    Venom hat seit seiner Kindheit eine Abneigung gegenüber Innos und dessen Anhängern. Generell ist er nicht besonders gläubig und hält Magie für unberechenbar und ist daher Magiern auch eher skeptisch gegenüber.
    Er ist eher ein stiller Typ und redet meist nur wenn es auch nötig ist. Auch ist er sehr misstrauisch, vor allem bei Fremden. Körperkontakt kann Venom meist nicht leiden, weshalb er auch nicht gerne in den Nahkampf geht.
    Er tut sich mit Entschlüssen öfters schwer, wenn er aber mal einen gefasst hat bleibt er auch dabei.
    Seinen Feinden gegenüber ist Venom skrupelos und macht auch vor Grausamkeiten nicht halt, wenn man es sich einmal richtig mit ihm verscherzt hat ist meist nichts mehr zu retten.

    Vorgeschichte:
    Venom wuchs zusammen mit seinem um ein Jahr älteren Bruder auf. Sie lebten auf der Insel Khorinis und ihre Eltern besaßen dort einen Bauernhof von dem sie alle gut leben konnten. Venom und sein Bruder hatten dort eine recht schöne Kindheit, denn sie hatten vor allem sich gegenseitig. Mit den Kindern aus der Stadt hatten sie nicht allzu viel zu tun, denn ihre Mutter brachte ihnen alles bei, was sie sonst in der Schule gelernt hätten. Ansonsten halfen sie ihrem Vater auf dem Hof.
    Bis plötzlich Venoms Bruder den Wunsch äußerte ins Kloster gehen zu dürfen. Er war damals gerade vierzehn und wäre sonst in die Lehre geschickt worden, dennoch war die Familie sehr gläubig und unterstützte seinen Wunsch. Alle schienen zu diesem Zeitpunkt glücklich bis Venom bemerkte, dass er nicht einfach ins Kloster gehen konnte um seinen Bruder zu besuchen, da ihm der Zutritt nicht gestattet wurde.
    Daraufhin wurde Venom sehr zornig und er haderte mit Innos, warum dieser ihm seinen Bruder gestohlen habe. Doch trotzt seiner Bitten und Drohungen veränderte sich nichts, außer dass er sich selbst gegen alles verschloss und nicht einmal seine Eltern mehr in sich hinein schauen ließ. Er widersetzte sich auch erfolgreich gegen jeden Versuch seiner Eltern ihn in die Lehre zu schicken bis sie es schließlich aufgaben und ihn auf dem Hof ließen. Sie erkannten nicht was mit ihrem Sohn nicht stimmte und waren verblendet vom Stolz auf ihren Ältesten. Zu diesem Zeitpunkt hörte er das erste Mal von einem dritten Gott Namens Beliar, der Innos ärgster Feind war.
    Weil er sich dachte, dass er so vielleicht seinen Bruder zurückholen konnte, bat er schließlich Beliar um Hilfe. Als er jedoch erfuhr warum Beliar bei den Menschen so gefürchtet wurde, bekam er fürchterliche Angst.
    Er befürchtete, dass Beliar ihn finden könnte oder dass Innos ihn bestrafen würde und auch dass seine Familie, die so treu zu Innos stand ihn jetzt hassen würde. In seiner kopflosen Panik rannte er schließlich davon. Damals war er fünfzehn Jahre alt.
    Die nächsten elf Jahre schlug er sich so durch, er arbeitete meist als Tagelöhner dort wo gerade Arbeit anfiel.

    Prolog: Rückkehr nach Khorinis
    Nach all den Jahren der Wanderschaft hatte Venom sich endlich entschlossen sich seiner Vergangenheit zu stellen und war nach Khorinis zurückgekehrt. Doch er fand weder seine Eltern noch seinen Bruder um sie um Verzeihung zu bitten, also ging er von ihrem Tod aus und sein ganzer Zorn richtete sich gegen Innos, welchen er für den Verlust seiner Familie und sein Schicksal verantwortlich machte.
    Schließlich riss er sich zusammen und beschloss seine Vergangenheit endgültig hinter sich zu lassen und etwas aus seinem Leben zu machen.

    Kapitel 1: Teil eines Ganzen
    Seine Schritte hatten Venom schließlich bis nach Bakaresh geführt, wo er beschloss zu bleiben. Er wollte einer der Assassinen werden, denn er fühlte sich diesem Volk aus irgendeinem tieferen Grund sehr verbunden und schließlich bekam er seine Chance und wurde bei ihnen als Lehrling aufgenommen. Ihm war zwar klar, dass damit erst alles begann, doch er war trotzdem froh, dass ihm diese Ehre zu Teil wurde.

    Kapitel 2: Verirrt
    Nach einer langen Reise durch die Wüste Varants während er sich unzählige Male verlaufen hatte fand Venom schließlich wieder den Weg zurück zur Zivilisation und nach Bakaresh. Allerdings hatte die lange unfreiwillige Wanderung ihren Tribut gefordert, da er sich während seiner Zeit in der Wüste nur auf das Überleben konzentrierte, hatte er darüber alles andere vergessen.

    Kapitel 3: Kein Leben in Setarrif
    Venom verließ Bakaresh schließlich in Richtung Argaan und machte sich auf nach Setarrif. Dort fand er genug Arbeit um sich am Leben zu halten, jedoch hatte er kein wirkliches Ziel mehr vor Augen und lebte so mehr oder weniger einfach vor sich hin. Er wartete obwohl er sich dessen nicht bewusst war darauf, dass etwas passieren würde.

    Kapitel 4: Der Widerstand
    Schließlich hatte er sich eine neue Aufgabe gesucht und war Teil des Widerstandes geworden. Zwar war er im Grunde nur einmal mehr das Mädchen für alles, aber er war trotzdem glücklich dabei zu sein. Vor allem hoffte er bei den Kriegern selbst das Kämpfen zu erlernen um endlich mal gegen die Garde Innos' in den Kampf zu ziehen.

    Kapitel 5: Der Schütze
    Nach einer etwas längeren Suche hatte Venom jemanden gefunden, der ihn im Bogenschießen unterweisen würde. Sein Name war Badhor und er nahm Venom beinahe einen Monat lang unter seine Fittiche. Während seiner Lehrzeit bewährte er sich auch im Widerstand und durch seine neuerlernten Fähigkeiten wurde er nützlicher für diese und wurde so zu einem Rohling befördert. Nachdem die Lehre beendet war überreichte er Venom noch einen Bogen, unglücklicherweise brach Venom sich bei einem Missgeschick nur wenige Sekunden darauf seine Nase.

    Kapitel 6: Ein neues Abenteuer
    In Venom begann die Idee von einem neuen Abenteuer zu keimen. Er machte sich auf ins Bluttal, wo er einige Tage durch den Wald streifte und unter anderem ein paar Goblins einen Lederbeutel und ein paar interessante Kräuter abnahm. Herausragend spannend war die Reise zwar nicht gewesen, jedoch hatte sie seine Lebensgeister wieder beflügelt.

    Karriere:
    09.06.2009: Erstes Auftreten im Rollenspiel
    28.06.2009: Eintritt in den Zirkel um Xardas
    21.07.2011: Fortsetzung des Rollenspiels
    27.08.2012: Wiederaufnahme des Rollenspiels nach längerer Pause
    02.09.2012: Aufnahme im Königreich Argaan
    21.09.2012: Bogen I gelernt bei Badhor
    23.09.2012: Beförderung zum Rohling
    01.10.2012: Bogen II gemeistert bei Badhor
    06.02.2018: Rückkehr ins Rollenspiel
    25.02.2018: Wiederaufnahme im Königreich Argaan
    11.07.2018: Beförderung zur Klinge

    Bekanntschaften:
    - Hurley: Ein Schwarzmagier für den Venom kurze Zeit gearbeitet hat und mit dem er sich auch ganz gut verstanden hat.
    - Knut Kluntjes: Ein Bootsbauer, dem Venom beim Bau eines solchen zur Hand gegangen ist.
    - Faraday: Ihn hat Venom in der Bibliothek in Setarrif angesprochen und sie haben sich kurz über die Stadt und den Widerstand unterhalten.
    - Adson Muller: Durch ihn ist Venom zum Widerstand gekommen.
    - Mani: Ihn mag Venom nicht allzu sehr, da Mani einen für ihn unverständlichen Humor hat. Er ist ihm einfach zu impulsiv und schien sich bei jeder ihrer Begegnungen schlagen zu wollen.
    - Badhor: Nach anfänglichem Misstrauen hatte er sich doch dazu entschieden Venom in der Kunst des Bogenschießens zu unterweisen. Außerdem hat er Venom einen Bogen gefertigt, wofür ihm dieser dankbar ist.
    - Raad: Nach einer etwas wüsten ersten Begegnung hat Venom sich eigentlich ganz gut mit ihm verstanden.
    - Tinquilius: Von dem Alchimisten hat Venom sich erhofft sein erstes Gift erstehen zu können, welches er letztendlich auch bekommen hat.

    Andere über Venom:

    Zitat Zitat von Badhor Beitrag anzeigen
    [...] das Gesicht von dunklem Tuch verhüllt und in festes Leder gekleidet, wäre dieser Kerl auch den meisten weniger Vorsichtigen wie ein Auftragsmörder vorgekommen. Die dunklen, tiefen Augen, wie sie dort aus dem Schwarz, wo sonst die Menschen ihr Gesicht zeigten, wollten den Eindruck des Mannes auch nicht verbessern.
    Zweitaccounts:
    - Mauk

    zugelassen
    Geändert von Venom (11.07.2018 um 19:42 Uhr)

  9. Beiträge anzeigen #9 Zitieren
    Modera'ador  Avatar von Raad
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    Raad ist offline
    [Bild: RaadVP2.jpg]
    Name: Raad

    Alter: 28 (vielleicht)

    Rüstung: keine Rüstung

    Waffe: Dolch

    Beruf: Dieb

    Aussehen:
    Sein schwarzer Mantel war zerknittert, seine Haare jedoch einigermaßen ordentlich. Sein Gesicht zeigte den dunklen Ansatz eines Bartes, der sich nicht mehr daran erinnerte, wann er das letzte Mal gestutzt worden war, und seine Augen besaßen ein schwaches Funkeln, als dachte er an etwas, dass ihm jeden Augenblick zum Lachen bringen konnte.

    Eigenschaften:
    voller Tatendrang...

    Vorgeschichte:
    Raad wurde in der Wüste als Sohn zweier Menschen, die er bereits früh aus den Augen verlor, geboren. Er weiß nicht mehr, wer seine Eltern sind, noch wie er sie finde könnte. Da Schicksal schien für ihn ein anderes Lied komponieren zu wollen, dessen Melodie der Dramatik fröhnte, und so geriet er bereits früh in die Fängen des Löwen.

    Die Jahre vergingen und Raad wurde zu einem der besseren Krieger Zubens, bis der Tag kam, da er einem Mann mit dem klangvollen Namen Farel a'Rog ni'Orej nach Braga folgte.

    Die Zeiten wendeten sich und die Treue zu dem spitzbärtigen Magier schwand dahin wie Wasser in einer Schale, ausgesetzt in der brennenden Wüste. Nur Beliar schwor er bis ans Ende der Zeit zu folgen.
    Und so fällt die Nacht über das Land und lässt eine neue Figur im Schach der Götter auferstehen. Mögen die Spiele beginnen.

    zugelassen
    Geändert von Raad (07.05.2013 um 21:38 Uhr)

  10. Homepage besuchen Beiträge anzeigen #10 Zitieren
    Knetmaster  Avatar von Wombel
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Wombel ist offline

    Wombel - Freier Holzfäller und Zimmermann von Setarrif
    Vollständiger Name: Wombel
    Alter: ca. 45 - 50 Jahre alt.
    Aussehen: Groß gewachsen, stämmig, kräftig gebaut. Dunkelblonde Haare, blaue Augen.
    Erlernter Beruf: Holzfäller, Zimmermann, Jäger (gelegentliche kleine Jagdausflüge. (Kleinwild, Hasen, Molerats, etc.))
    Weiterbildung
    Beruf:
    • Errichtung einer eigenen Werkstatt in der Nähe von Setarrif (Zimmerei Wombel)
    • Aufnahme eines Gesellen (Lex).
    • Stabkampfmeister
    [Bild: Handwerker.png]
    Skills:
    4/8 -> (Stand: 27.06.2012)
    [Bild: Stab_I_final.JPG] Stabkampfausbildung Stufe 1 (Kämpfer)
    [Bild: Stab_II_final.JPG] Stabkampfausbildung Stufe 2 (Meister)
    [Bild: Magie_I.JPG] Magie Stufe 1
    [Bild: teett.JPG] Teleport
    Kleidung / Rüstungen:

    [Bild: Leder_final.JPG] Zur Arbeit als Holzfäller trägt er eine Lederkleidungen mit Lederfransen an den Ärmeln.
    (Einfache, dünne und leichte Lederkleidung. )
    [Bild: Novize_final.JPG] Novizenrobe
    [Bild: Adept_final.JPG] Adeptenrobe
    (Zerstört bei der Flucht aus dem brennenden Setarrif)
    Waffe: (Stand 14.07.2011)
    [Bild: Stab_II_final.JPG] Im Kampf führt Wombel ausschliesslich den Kampfstab.

    Startpunkt:

    Myrtana (etwas nördlich von Silden) in seiner abgebrannten Holzfällerhütte. (03.08.2010, 13:25)

    Vorgeschichte:

    Wombel kam in einfachen Verhältnissen in der Nähe von Silden auf die Welt und hat seine Heimat ausser ein paar ausgedehnten Ausflügen in Richtung Silden und Nordmar nie verlassen. Die Eltern - sein Vater ein ausgebildter Holzfäller und späterer Zimmermannsmeister und seine Mutter eine Bauersmagd - lebten zunächst in ärmlichen Verhältnissen in einer kleinen Holzfällerhütte in der Nähe der großen Wasserfälle von Silden. Mit der zunehmenden Expandierung von Silden wurde die Existentsgrundlage jedoch gefestigt. Wombel hatte zunächst in Silden eine Lehre bei einem Schreiner absoviert und anschliessend bei seinem Vater in der weiteren Ausbildung den Meistertitel erworben. Nach dem Tod seiner Eltern hatte er deren Hütte übernommen und ausgebaut.
    Er lebte lange Zeit relativ zufrieden und unbekümmert. Bedingt durch die üppige Natur rund um Silden waren sowohl seine Speise,- und Vorratskammer, als auch auch durch den Verkauf diverser Dinge seine Börse einigermassen gut gefüllt. Er betrieb Handel mit den Einwohnern aus Silden mit schwerem Bau,- und trockenem Brennholz, sowie aus der gelegentlichen Jagdbeute aus Wildbret. Er heiratete nach ein paar Jahren seine Jugendliebe, Tharina, die Tochter seines ehemaligen Lehrmeisters.
    Bei einem Überfall eines hungrigen und marodierenden Orks änderte sich jedoch alles. Er verlorr bei dem Scharmützel und durch das in Brand gesteckte Haus, seine Frau Tharina und seine beiden kleinen Kinder.

    Den Ork hatte er zwar mit einem brennenden Balken in die Flucht schlagen können, jedoch kam für seine Familie jede Hilfe zu spät. Nachdem er seine erste Trauer überwunden hatte, musste er feststellen, dass er ohne eine Unterkunft, ohne Proviant und ohne Werkzeuge den kalten Winter in den rauhen Wäldern nicht überleben würde. Schweren Herzens begrub er seine Familie und sammelte er seine letzten vom Feuer verschonten Habseligkeiten, darunter ein kleiner Goldbeutel ein. Er schulterte sein kleines Bündel, sowie seinen Holzknüppel und trottete schweren Herzens in Richtung Silden, in der Hoffnung er würde dort eine Arbeit finden. Sein sehnlichster Wunsch war, bereits im kommenden Frühjahr wieder eine Hütte im Wald errichten zu können, um sein gewohntes und wenn auch nun einsames Waldleben wieder fortsetzen zu können ...
    Weiterer Werdegang:
    • Aufnahme beim Wüstenvolk Adanos als Wasserträger der Nomaden. (29.11.2010)
    • Seit dem Umzug nach Argaan, Widerstandskämpfer. (01.03.2011)
    • Aufnahme durch den Rat zum Novize des Wassers. (25.04.2011)
    • Aufnahme durch den Rat zum Adept des Wassers. (26.06.2011)
    • Aufnahme durch den Rat zum Wassermagier. (02.10.2011 - noch nicht offiziell geweiht)

    Eigenschaften:

    Positiv: Negativ: Neutral:
    • Kräftig und robust gebaut
    • Ziemlich groß gewachsen und stämmige Statur
    • Fleissig bei der Arbeit und umgänglich mit seinen Mitmenschen
    • Gutherzig.
    • Hilfsbereit und höflich
    • Zumeist gesellig und fröhlich
    • Hervorragender Koch für gut bürgerliche Küche.
    • Leicht ausgemergelt durch die jahrelange, sehr harte Arbeit im Wald
    • Manchmal etwas ungeduldig.
    • Melancholisch, manchmal leicht depressiv
    • Unschlüssig und unsicher bei manchen Entscheidungen.
    • Sehr ruhiger und besonnener Mensch
    • Er ist nicht für große Städte zu begeistern
    • Trinkt gerne und viel Bier, am liebsten mit anderen Jägern und Holzfällern.
    Bekanntschaften (auch die flüchtigen): Stand, April 2011:
    Adson Muller | Aidar | Aniron | Corax Erindar | Cronos | Grimbar | Harijja | Kialar | Kilijan | Leyla | Lobedan| Melaine | Pate Phili | Rhen | Thorwyn | Tinquilius | Selina | Solveg
    Besuchte Orte:
    Silden | Kap Dun | Al Shedim | Setarrif | Zerstörtes Silden | Tempel von Al Shedim | Westliches Argaan | Östliches Argaan | Weißaugengebirge | Silberseeburg
    Bisheriger Verlauf:


    • 03.08.2010 | Startpunkt - Wälder nördlich von Silden und Waldgebiet|Myrtana (Silden/Faring/Vengard)
    • 01.11.2010 | Ortswechsel - Stadt Kap Dun.
    • 25.11.2010 | Ortswechsel - Auf dem Meer. (Überfahrt nach Al Shedim)
    • 26.11.2011 | Ortswechsel - Stadt Al Shedim.
    • 01.03.2011 | Ortswechsel - Westl. Argaan.
    • 23.03.2011 | Ortswechsel - Setarrif.


    Kontakt:
    Derzeit nur per P/N oder ICQ (620 397 502)
    zugelassen
    Geändert von Wombel (24.11.2014 um 15:33 Uhr)

  11. Beiträge anzeigen #11 Zitieren
    Käsekuchen Avatar von Turang
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
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    Turang

    Name: Turang
    Nachname: Selegan(in Argaan unbekannt)
    Rang: Hoher Wassermagier
    Alter: Mitte Zwanzig
    Eigenschaften:
    Turang wirkt ob seiner ruhigen und manchmal verschlossenen Art oft ein wenig undurchschaubar. Wenngleich er den meisten Menschen meist ein Rätsel ist, so handelt er doch stets besonnen und gutherzig nach dem Ideal des Gleichgewichts. Vor seinen wachen Augen sind die Geheimnisse eines manchen weniger sicher, als dieser es glauben mag, denn diese grauen Augen sehen tief und hinter seiner Stirn wohnt der Geist eines klugen Wassermagiers. Es ist ratsam, mit wachen Sinnen in die Welt zu sehen, wenn man mit ihm spricht, denn vieles kann ohne Worte gesagt werden und stille Wasser bleiben eben tief...
    Skillpunkte(6/12):
    -Magie Adanos' Stufe I. (Wasser schaffen, Kälte, Telekinese), gelernt bei Melaine
    -Magie Adanos' Stufe II. (Kondensation, Eisgeschoss, Magisches Öffnen und Verschließen), gelernt bei Kilijan
    -Magie Adaons' Stufe III (Formen, Fühlen, Schutzschild), gelernt im Selbststudium
    -Teleport II. (gelernt im Selbststudium)
    -Siegel der Neutralisation (gelernt im Selbststudium)
    Aussehen:
    Turang ist 1,92m groß und doch ein schlanker Mann mit einem schmalen Gesicht, umrahmt von dunklem Haar und einem ebenso dunklen Bart.. Seine Züge wirken meist ruhig und friedlich, doch mag auch ein scharfer Zug darin zum Vorschein kommen. Besonderes Merkmal sind nur die grauen Augen, ehrlich und durchdringend, deren Blick man wiedererkennt, wenn man in die Augen seines Wolfes Fenris blickt.
    Kleidung: Robe der Wassermagier, respektive einfache schwarze Kleidung Auf Reisen auch einen schwarzen Reisemantel oder einen blauen Umhang.
    Fenris: Fenris ist ein weißer Wolf aus Nordmar, der Turang seit seiner Ankunft auf Argaan begleitet. Über den Wolf ist weder bekannt, wie er nach Argaan kam, noch, warum er keinerlei Aggressionen gegenüber Menschen zeigt, aber seit ihrer Begegnung begleitet er Turang auf seinem Weg beständiger als jeder Mensch. Obwohl Fenris über kein eigenes magisches Potential verfügt, umgibt den Wolf stets etwas geisterhaftes, besonders in den tiefen blauen Augen. Außerdem steht der Wolf in Verbindung mit dem Ring, den Turang trägt, welcher auf das Erscheinen und die Emotionen von Fenris reagiert...
    Waffe: Magie
    Wohnort: Hütte am Seeufer, Silberseeburg
    Vorgeschichte:
    Turang Selegan stammt aus einer der ältesten Familien von Khorinis, eine der letzten überlebenden Sippen aus Jharkendar, die aus dem Tal geflohen war, kurz nachdem Rhademes die Macht in der Krieger-Kaste übernommen hatte.Mit 14 Jahren wurde er zum Schützling des Wassermagiers Vatras, der ihn in die Lehren der Kirche Adanos' einwies und ihm Zugang zu den Schriften über die Geschichte von Khorinis und der Wassermagier gewährte. Doch er verweigerte seinem jungen Schüler das Studium der magischen Künste und ein Leben im Orden des Wassers, da Turang noch nicht reif genug und seine Zeit noch nicht gekommen war. Dennoch entwickelte sich Turang Selegan zu einem wichtigen Teil der Adanosanhängerschaft auf Khorinis, bis er wegen eines Orkangriffs zusammen mit seinem Bruder von Khorinis floh. Was folgte waren die Jahre einer unsteten Reise an den Küsten des Myrtanischen Meeres,die erst enden sollte, als sie mit ihrem kleinen Fischerboot an der Insel Argaan anlegten.
    Südlich von Setarrif gingen die Brüder an Land, doch sollte nur einem von ihnen das Leben auf den Südlichen Inseln gewährt sein: eine Gruppe Snapper streifte durch das Ödland südlich der Stadt, denen die beiden Flüchtlinge eine wahrlich willkommene Beute waren. Das Leben seinen Beinen verdankend konnte Turang nichts tun, um seinen Bruder zu beschützen, den dort das Los des Langsamen traf, außer Stunden später, lange, nachdem die Räuber sich getummelt hatten, die zerfleischten Überreste seines Weggefährten in ihr Boot zu legen und es in die Ferne segeln zu lassen...

    NPC's:
    -Arenem, Adept des Wassers, guter Freund von Turang beim Fall von Setarrif verstorben
    -Haldan , Gehilfe der Feder Novize des Wassers
    -Argon , Wassermagier und... ein Freund?
    Questteilnahmen:
    -Die Zwielichttaverne

    ICQ: 369-896-778
    zugelassen
    Geändert von Turang (08.07.2016 um 15:34 Uhr)

  12. Beiträge anzeigen #12 Zitieren
    Schwertmeister Avatar von Madlen
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    Madlen ist offline

    Madlen Aynur, Prinzessin Varants und des goldenen Tales

    • Name: Madlen Aynur
    • Titel:
      • Fürstin von Al Shedim, Prinzessin von Varant
      • Fürstin des goldenen Tals, Prinzessin des östlichen Königreiches

    • Alter: 24 (19 bei Ankunft auf Argaan)
    • Fraktion: Königreich Argaan
    • Skills: (4/6)
      • Barde
      • Einheindwaffen II (gelernt bei Redsonja)
      • Reiten I (gelernt bei Redlef)

    • Waffen:
      • Zwillingsschwerter Aynur und Barika (geschmiedet von Meister Kilijan), ein Kurzschwert (von einem fahrenden Händler gekauft)
      • herausfahrbare Messer an beiden Handgelenken (Mitbringsel aus dem dunklen Orden)

    • Rüstung/Reisekleidung:

    • Alltagskleidung:

    • Fürstliche Kleidung:
    [Bild: 35zoqkwx.png]

    • Besitztümer:
      • Fürstenring, einfache Halskette
      • kleines Schafsfell - Vinonas Bettdeck
      • lederner Beutel mit Goldstücken





    Aussehen:


    Madlen ist mir ihren 1,68 vielleicht nicht die Größte, dennoch ist sie nicht zu unterschätzen. Langes, weißes Haar liegt meist offen über ihren Schultern. Durch einen Fluch oder einen Segen - je nachdem, wie man es sieht - hat sie eine besondere Wirkung auf die Männerwelt. Ihr grau-grünen Augen sind mit einem dünnen, goldenen Rand umzogen (verursacht durch schwarze Magie). Sie weiß darum und setzt ihr Aussehen auch oft ein, um ihre Ziele zu erreichen. Die Wirkung auf die Männerwelt ist meistens dieselbe: sie werden fast willenlos, sollten sie direkt in ihre Augen blicken. Vom Körperbau durchaus sehr attraktiv - manch einer meinte schon einer Göttin gleich - ist die junge Frau wendig, schnell und kräftig, auch wenn sich dies nicht gleich vermuten lässt. Weiterhin wurden ihre Haare fast schneeweiß. Meistens hat sie diese zu einem Zopf gebunden.

    Weiterhin ist ziert einiger Körperschmuck ihre Haut. Nachzulesen in diesem Post. Wichtig in diesem Zusammenhang sind die Blätter. Ein jedes von ihnen steht für ein genommenes Leben. Sie sollen Madlen an ihre eigene Sterblichkeit und ihre Fehler erinnern.


    Eigenschaften:

    Madlen verbrachte einige Zeit in der zerstörten Stadt Setarrif. Seit sie diese wieder verlassen hat, fühlt sie sich zwischen Welten gefangen. Sie ist weder wirklich tot, noch völlig lebendig. Sie spürt, dass sie einen Auftrag auszuführen hat, nur weiß sie nicht welchen. Innerlich zerrissen, hat sie ihre Gefühle nach außen völlig abgeschottet. Nicht viele Personen können diese wieder hervorrufen. Sie tötet leidenschaftslos und weil sie es muss. Tagsüber ist sie antriebsloser als nachts. Die Dunkelheit und die versiegende Lebenskraft der Männer und Frauen, denen sie ihr Schwert in den Körper getrieben hat, sind ihre Energie. Viel ist nicht mehr von der Madlen übrig, die sie einst war. Alles wurde ihr genommen und jetzt ist sie ein Diener für das Jenseits. Und doch hofft sie auf Erlösung. Irgendwann muss es anders werden...



    Familie:

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    [Bild: xplif4xn.jpg] Marcel (tot)
    Ehemann (III. Rangstufe)
    Skills: Einhandwaffen II, Schild
    Alter: 28
    Er ist ehemaliger Leibwächter von Madlen. Schon damals, als sie noch durch Varant reisten und die junge Frau eine Fürstin war, hegten sie Gefühle füreinander. Da Madlen aber unter dem Bann eines Zaubers stand, stieß sie Marcel von sich. Obwohl er tief verletzt war, änderte sich nichts an seiner Liebe zu der Fürstin. Als sie schließlich fliehen musste, folgte ihr der junge Mann die ganze Zeit über.
    Marcel würde alles tun, um seine kleine Familie zu beschützen. Auch wenn er manchmal recht kurz angebunden ist, so ist er doch grade heraus. Wenn ihm etwas nicht passt, so sagt er dies auch. Allerdings kann er Madlen keinen Wunsch abschlagen. Anderen Menschen gegenüber ist er höflich, aber neutral gestellt. Jeder bekommt bei ihm eine zweite Chance, egal, was er/sie vorher war.

    Vinona (verschollen)
    Tochter (III. Rangstufe)
    Skills: keine
    Alter: 3
    Der jüngste Spross in der Familie. Das Baby ist Madlens ein und alles. Aber auch Marcel würde natürlich alles tun, um seine beiden Frauen glücklich zu sehen. Die Bardin möchte, dass ihre Tochter in einer friedlichen Welt, ohne Gewalt und Terror aufwachsen kann.
    [Bild: temlnycy.jpg]
    [Bild: d64w6hgd.jpg] Dorumbar (verschollen)
    Freund (III. Rangstufe)
    Skills: Einhandwaffen II, Waffenloser Kampf II, Körperbeherrschung II
    Alter: 32
    Ehemals segelten sie gemeinsam über den Ozean, kämpften sich ein ums andere Mal aus schwierigen Situationen heraus. Auch wenn er für die meisten Menschen unnahbar scheint, so ist er treu und gutherzig und versteht Madlen so gut, wie kaum sonst jemand. Leider haben sich ihre Wege getrennt und die jungen Frau hat ihn schon seit einer halben Ewigkeit nicht mehr gesehen. Dennoch hat sie die Hoffnung nicht aufgegeben, ihn eines Tages wieder in ihrer Runde begrüßen und mit ihm in Erinnerungen schwelgen zu können.

    Elesil (verschollen)
    Freundin (III. Rangstufe)
    Skills: Barbier, Dieb, Waffenwurf, Einhandwaffen II, Diebeskunst I
    Alter: 24
    Manch einer hält sie für wunderschön als auch grausam. Sie kann mit einem Mann anbandeln, während sie gerade dabei ist, ihm den Hals durchzuschneiden. Wenn sie aber nicht damit beschäftigt ist zu kämpfen, so hat sie immer gute Laune und eine positive Einstellung. Dem Tod schon einige Male von der Schippe gesprungen, ist sie diejenige von der Gruppe, die Madlen am längsten kennt. Damals waren sie zusammen Sklaven im Haus des reichen Händlers und haben sich von Anfang an gut verstanden und immer wieder getröstet, wenn der Herr wieder eine seiner Launen hatte
    [Bild: g8xe2lld.jpg]
    [Bild: co4ef2ha.jpg] Thranduil (verschollen)
    Freund (III. Rangstufe)
    Skills: Waffenwurf, Einhandwaffen II, Schild, Bogen II
    Alter: 30
    Er ist derjenige, den die jungen Frau am wenigsten kennt und doch würde er mit Freuden sein Leben für sie geben. Er sieht in ihr so etwas wie seine kleine Schwester, die er selbst nie hatte. Um alles in der Welt will er sie beschützen und behüten, weswegen sie schon einige Male aneinander geraten sind. Doch wenn er jemanden in ihrem Umfeld akzeptiert hat, so kann dieser sich frei mit Madlen bewegen. Wehe dem, der sich aber nicht zu benehmen weiß. Es gibt genug wagemutige Männer, die davon ein Lied singen können...wenn sie noch eine Zähne hätten.

    Vorgeschichte:

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Madlen hatte es nie leicht. Gerade mal mit drei Jahren wurde sie von Sklavenhändlern aus ihrem Heimatdorf in den Bergen - die sich an die Wüsten Varants anschlossen - entführt und in die erbarmungslose in eben jene Wüsten verschleppt. Natürlich kann sie sich an rein gar nichts mehr erinnern aus dieser Zeit, doch ein einziges Bild blieb in ihrem Kopf hängen. Klebte dort fest und kam jedes Mal, wenn Madlen es am wenigsten erwartete zum Vorschein, um sie erneut zu quälen. Es war wie eine Vision: 'Die Sklavenhändler drückten ihre Mutter zu Boden. Madlen schrie und schrie. Blut, überall Blut. Und dann das Lachen der schwarzen Männer, die ebenso lauten Schreie ihrer Mutter, der Gestank nach Rauch...'. Plötzlich hörte alles auf.
    Doch mittlerweile hatte Madlen sich daran gewöhnt hart zu arbeiten und schaffte es mit 16 aufgrund ihrer Schönheit, dass sie ein junger Mann freikaufte und heiraten wollte. Es war ein junger, aufstrebender Kaufmann aus Mora Sul. Für Madlen wäre es die Chance gewesen auf die wohl jedes Mädchen in ihrem Alter gewartet hätte. Sie war eine Fürstin über Nacht geworden und…und sie liebte ihren Mann.
    Doch sie konnte ihre Vergangenheit nicht verraten und vergessen. Eines Abends, als die Beiden zusammen den Sternenhimmel inmitten der Wüste betrachteten, nahm Madlen den Dolch und erstach ihren Verlobten. Sie tat dies weder aus Rache noch aus Gier, sondern einzig und allein aus Hass auf alle Menschen in Varant, die sie ihr ganzes Leben lang nur gequält und gestoßen haben.
    Der ganze Tag war ein seltsamer…ich fühlte mich ständig schwach, verwirrt. Ich nahm einfach das Messer und stach zu. Warum? Ich weiß es nicht! Wofür? Ich weiß es nicht! Was danach geschah? Ich musste fliehen.
    Ein Jahr lang irrte sie durch die Wüste, immer auf der Flucht und immer in Gefahr. Ihr Mann war ein Neffe Zubens, dem Auserwählten Belias. Sie wurde von allen Menschen aus Varant gejagt und geächtet.
    Mit letzter Kraft schaffte sie es in ein Dorf nahe der Stadt Trelis und tauchte dort unter.
    Ein Jahr ist seit diesem Schrecken vergangen. Madlen ist aufgrund ihrer früheren Tätigkeit zu den Jägern des Dorfes gegangen und hat sich von diesen ausbilden lassen. Sie zeigte einiges an Geschick im Umgang mit Messer zum Häuten und Ausnehmen der Tiere und wurde so bald zur erfolgreichen Fallenstellerin in der Umgebung von Trelis.
    Eines Tages kam ein Wanderer in die Taverne des Dorfes nahe Trelis. Zufälligerweise befand sich Madlen nach einer zweiwöchigen Jagd auch dort (um ein kühles Getränk zu genießen) und der Mann erzählte von riesigen, unerforschten Gebieten in einem fernen Reich namens Argaan. Dort warten auf jeden mutigen Reisenden, Waldläufer oder Krieger Schätze und Ruhm in Massen.
    Doch daran war Madlen nicht interessiert. "Gibt es dort auch Wild zu jagen? Jeder Krieger braucht ab und an auch was zwischen die Zähne!"
    "Ob es dort Wild gibt? In rauen Mengen, Ihr könnt mit einer Falle glatt fünf Rehe erwischen!"
    "Ich nehme Euch beim Wort! Und werde mit Euch dort hinreisen!"
    "Gut, dann machen wir uns auf den Weg!"
    Und so lernte sie Haram kennen, der sie bis nach Setarrif begleitet hat. Dort trennten sich ihre Wege. Das war vor über einem Jahr.


    Die westlichen Auen:


    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Geographie:

    Vier Königslande: Sie machen den größten Teil der westlichen Auen aus. Bestehend aus dem Stromland (Haus Salmi), den Ebenen (Haus Erchart), dem goldenen Tal (Haus Aynur) und dem Norden (Haus Reder).
    Ist der nördliche Teil der Auen geplagt von eisigen Wintern und kalten Sommern, so ist der Süden mit dem Fluch der Sonne belegt. Trockene Sommer und ebenso frostige Winter wie im Norden. Die Küstengebiete dagegen sind mit angenehmen Klima gesegnet, sodass der größte Teil der Landwirtschaft dort zu finden ist. Und doch kann der Westen nicht ohne den Rest bestehen. Sowohl im Norden als auch im Süden werden wertvolle Erze und andere Rohstoffe gewonnen, die den Wohlstand der Königslande erst ermöglicht haben.

    Sternfallinseln: Inselgruppe im Nordwesten. Dort lebt und herrscht ein altes Geschlecht (Haus Ares). Das Klima dort ist rau und unwirtlich. Das einzige Handelsgut: Außerirdisches Erz. Dadurch wurden die Könige des Eisens reich und mächtig. Doch sind sie genauso kriegerisch veranlagt und plagen die Küstengebiete immer wieder mit Überfällen. Bis vor zwei Jahrhunderten der damalige König der westlichen Auen mit einer großen Streitmacht dem Einhalt gebot und alles Eisen an sich nahm und nur noch Stein hinterließ. Seitdem kämpft dieses Haus darum, nicht in Vergessenheit zu geraten.

    Grüne Insel: Kaum mehr als eine halbe Tagesreise von der südwestlichen Küste entfernt, trifft man auf dieses große Eiland. Bewachsen von dichtem Dschungel, thront in der Mitte ein mächtiger Vulkan, genannt Awak. Seit tausenden von Jahren leben dort die Awaki. Bisher ist es keinem Haus gelungen dort Fuß zu fassen und diese Wilden zu zivilisieren.

    Völker der westlichen Auen:


    Awaki: Ursprünglich bewohnten sie die ganzen westlichen Auen, wurden aber dann verdrängt und sind heute nur noch auf der Grünen Insel zu finden.

    Die Alten: Sie kamen vom Westen über das große Meer und besiedelten zuerst die Ebenen und das goldene Tal. Nachdem sie einen erbitterten Krieg gegen die Awaki geführt hatten, zogen sich diese schließlich zurück oder lebten fortan in Frieden und Harmonie mit den ersten Siedlern zusammen. Die Alten übernahmen schließlich die Götter der Ureinwohner. Diese Überbleibsel haben sich bis heute erhalten und sind vor allem im goldenen Tal und im Norden noch zu finden. In sogenannten Steinkreisen huldigen die direkten Nachkommen der Alten deren Göttern. Niemand weiß wie sie heißen und niemand weiß wie sie aussehen. Doch sind sie in diesen Gebieten allgegenwärtig.

    Die Ethisen: Sie kamen vom Süden und Osten vor rund 1.200 Jahren und drängten die Alten immer mehr zurück. Nach jahrzehntelangem Blutvergießen trafen sich die Überlebenden Häuser an einem Tisch in Eberheim und schlossen einen Friedenspakt. Fortan wurden die westlichen Auen von einem Herrscher (der in Eberheim seinen Sitz hatte) regiert. König der alten und neuen Welt, diesen Titel haben seitdem rund 30 Männer als auch Frauen getragen. Zudem legten sie eine neue Zeitrechnung fest. V.E. (vor Eberheim), weißt auf die Zeit vor der Einigung des Reiches hin, n.E. (nach Eberheim) beinhaltet alles, was nach der Einigung passiert ist.

    Aretier: Sie kamen einst von Norden mit Booten, lang und schnell. Der Nebel war ihr Freund, die Nacht ihre Schwester. Sie überfielen die Küstenstädte und mordeten und plünderten fast ein Jahrhundert lang. Erst ein König konnte allen Plünderungen ein für alle Mal Einhalt gebieten und besiegte die Aretier vernichtend. Seitdem geraten sie mehr und mehr in eine Art selbstgemachtes Exil.


    Aufgrund der Vermischung der Awaki mit den Alten ist das Ureinwohnervolk der Auen selbst heute noch allgegenwärtig. Besonders in den Ebenen ist ihr Einfluss noch zu erkennen.
    Obwohl die Ethisen sich mit den Alten über die Jahrtausende vermengt haben, haben sie sich kaum verändert. Die Frauen sind oft schön, blond und blauäugig. Die Männer sind ebenfalls blond und schön, doch zeigen ihre Augen eher einen grünen bis grauen Farbton. Bis heute konnte kein Gelehrter eine Antwort finden, warum sich die Ethisen über die Zeit hinweg kaum verändert haben.


    Geschichte:

    Zur Zeit König Latha Reder, König des Reiches, der alten und der neuen Welt, Protektor der alten Menschen und der Ethisen, erster seines Namens und König Rhobars III, Herrscher über das Großreich Myrtana, und König Ethorn IV, Herrscher über die südlichen Inseln. (Es gibt zwar einen Austausch zwischen den Königen, doch kommt dies selten vor. Denn niemand hat das, was der andere braucht! Darum wissen die einfachen Menschen kaum etwas von den anderen Reichen.)

    Während auf Argaan ein blutiger Krieg um die Vorherrschaft über die südlichen Inseln tobt und das Großreich noch seine Wunden leckt, bekämpfen sich in den Königslanden zwei große Häuser: Echart und Salmi. Eine gescheiterte Ehe und der damit fehlgeschlagene Friedenspakt, haben den Hass dieser beiden Familien auf ein Neues geschürt. Ein Ende des Krieges scheint in weiter Ferne und so leiden nicht nur die Flusslande und die Ebene, sondern auch der Norden und das Goldene Tal, unter Hungersnöten, Leid und Tod.

    Am Hofe wackelt der Stuhl von König Latha Reder, der zwar immer ein großer Krieger und Stratege gewesen ist, doch lebte er seit jeher für Wein und käufliche Liebe. In den Hurenhäuser von Eberheim ist er ein gern gesehener Gast und es gibt wahrscheinlich unzählige Bastarde von ihm. Nie hat er aber auch nur ein Kind anerkannt und so müssen sie ihr Leben als einfache Leute leben.
    Durch die ständigen Eskapaden und dem Krieg zwischen dem Haus Echart und Salmi, sammeln sich die Ratten und Schlangen am Hofe. Es heißt, dass das Haus Aynur bereits Krieger um sich schart, um sich wieder zu einem eigenständigen Königreich erklären zu können. Man vermutet, dass unzählige freie Ritter, Eidesritter, Soldaten, Söldner und Bauern dem Rufe zu den Fahnen gefolgt sind und sich in der Nebelfeste versammelt haben. Das schwarze Tor, einziger, befestigter Zugang zum goldenen Tal wird nur noch selten geöffnet und auch die freien Städte Cardy und Towy werden belagert, sodass kein Bote eine Nachricht nach außen tragen kann.
    König Latha Reder indess, wendet sich immer mehr dem Wein und den Frauen zu und die Regierungsgeschäfte werden eigentlich nur noch von seinem kleinen Rat übernommen. Dieser ist mittlerweile deutlich zusammengeschrumpft. Lord Otwic Salmi und Richo Erchart befinden sich als Heerführer im Krieg. Lord Zevi Aynur pflegt schon seit geraumer Zeit keinen Kontakt mehr zum Reich. Lediglich Lord Macabi Reder, MasterBiama Mussa, Ser Amard Resa und Ser Manau Gautib versuchen noch so weit als möglich das Reich zu regieren. Master Amufat Genute ist als Gesandter an den Hof von Lord Aynur aufgebrochen, um mit ihm über ein Ende der Belagerung der freien Städte zu verhandeln. Insgeheim munkelt man aber, dass sie einen Pakt geschlossen haben, um den Norden der westlichen Auen zu annektieren und unter sich aufzuteilen.

    Doch auch das Haus Ares scheint nicht untätig zu sein. Immer wieder werden ihre Schiffe im Nebel vor den Küsten der westlichen Auen gesehen. Doch verschwinden sie meist sofort wieder ohne sich zu nähern. Bisher kam es noch zu keinem Überfall.

    Ebenso wie die freien Städte des Nordens, erheben sich auch die Städte des Südens und nutzen die schlechte wirtschaftliche und politische Lage der Flusslande und der Ebenen aus. Sie senden immer wieder plündernde Truppen aus und überschwemmen die Gebiete um ihre Städte mit Terror. Doch auch wendige, kleine Einheitenkontingente wurden entdeckt, auf dem Weg in kleine Lehen, um die dortigen Lords und Sers zur Aufgabe zu bewegen und sich den Masters anzuschließen. Von den etwas größeren Häusern sind bereits einige gefallen und haben den Eid für eine freie Stadt geschworen. Darunter fallen: Ewis, Ferre, Meri, Wilbern und Steinar.

    Faele Reder ist seit der Schlacht um die Mid Wacht verschollen. Die Burg war in der Hand von Lord Echart und wurde von Truppen der Ebene belagert. Lord Faele Reder kam mit Soldaten des Königs, um den Ring zu sprengen, doch wurden sie verraten und von Ser Joansa Ewis überrascht. Die Reiter des Bruders von Lady Thildana Reder trampelten die verwirrten Krieger nieder und kaum einer überlebte. Ob der Sohn des Königs und Thronfolger überlebt hatte, ist unbekannt. Unter den noch erkennbaren Toten war er nicht, doch gab es genügende, die niemand identifizieren konnte.

    Momentan wurden die Streitkräfte beider Häuser (Salmi und Echart) aufgeteilt. Kleine, schnelle Einheiten sollen sich um die aufsässigen Städte kümmern und die dortigen Revolutionen niederschlagen, bevor sie in einen handfesten Bürgerkrieg umschlagen. Die Reste stehen sich im Moment mal am roten Arm gegenüber, dann wieder in der grünen Hölle, danach wird wieder die Burg auf der einen oder anderen Seite belagert, erobert und wieder verloren. Keine von beiden Seiten konnte bisher die Oberhand gewinnen und es werden immer mehr Truppen ausgehoben. Vor allem am Getreidemarkt macht sich dieser Umstand bemerkbar. Die Preise steigern und schmierige Händler machen das Geschäft ihres Lebens, indem sie große Mengen speichern und so die Kosten weiter in die Höhe treiben.

    Vom Norden hört man beunruhigende Gerüchte. Angeblich wird die Nacht länger und der Tag kälter. Die Eisriesen kommen den Ausläufern der Zivilisation näher und in der Dunkelheit verschwinden immer wieder Kinder und Tiere. Bisher sind es nur Worte, doch vielleicht wird daraus ja eine Tatsache. Die beiden großen Festungen der Finsternis haben Boten an die großen Lords ausgesandt und um Verstärkung gebeten, bisher aber keine Antwort erhalten. Ihre Patrouillen können kaum noch das gesamte Gebiet überwachen und so ist der Norden gefährlicher denn je.





    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Geographie:

    Es heißt, dass die Götter am Anbeginn der Zeit ihre Streitigkeiten mit den Eisriesen dort ausgetragen haben. Tiefe Furchen, umgeben von hohen, steilen Felswänden lassen tatsächlich so etwas vermuten. Drei Flüsse durchqueren die Täler. Zwar spricht man normal nur von einem, doch gibt es unzählige dort. Niemand vermochte bisher, sie ganz zu erkunden und so gibt es noch heute schwarze Flecken auf Landkarten. Die meisten interessiert das aber ohnehin nicht. Unzählige haben schon versucht, das goldene Tal über einen der drei Flüsse zu erreichen. Diese sind aber zu Beginn noch reißende Wasserläufe mit spitzen, scharfkantigen Steinen, sodass jedes noch so stabile Boot zwangsläufig daran zerschellt.

    So führt seit mehr als einem Jahrtausend der einzige Weg, den man zu Fuß beschreiten kann, über das schwarze Tor. Kaum einzunehmen, wenn es einmal verschlossen wurde, schützt es seit langer Zeit schon das goldene Tal vor Überfällen. Wenn man es dennoch passieren konnte, so gelangt man in einen dunklen, tiefen Wald, der sich erst nach zwei Tagesmärschen lichtet. In dem Wald selbst befindet sich ein Steinkreis der alten Götter. Verborgen und fern jeglicher Zivilisation ist er seit jeher ein Ort der Religion. Dort huldigen die weißen Männer, Druiden, dem Übernatürlichen, weihen Knappen zu Rittern und erheben Sers zu Lords. Von den Priestess werden sie abfällig Grüngesichter genannt. Die Diener der Alten leben in Höhlen als Einsiedler und sind sehr schwer zu finden. Man sagt, sie verfügen über mächtige Kräfte, doch meistens sind dies nur Legenden. Die Männer sind sehr bewandert, was die Kräuter- und Heilkunde angeht. Einmal im Jahr treffen sie sich zu einer Versammlung und diskutieren über die Welt, die Götter und andere Dinge. Vor allem werden dann die Weihen vorgenommen. Hierzu kommen aus dem ganzen goldenen Tal Knappen, Ritter und Lords, um daran teilzunehmen. Das Treffen dauert eine Woche und endet in der Blutschwurzeremonie.
    Wenn man also den Goldhain passiert hat, sieht man direkt vor sich Towy, eine von zwei freien Städten im Tal. Die Häuser scheinen aus dem Stein gewachsen zu sein und schmiegen sich eng an die Felswand. Die beherrschende Farbe innerhalb der Mauern ist grau. Im Sommer ist es zwar kühl, doch herrschen im Winter eisige Temperaturen, sodass die meisten Bewohner zu dieser Zeit die Stadt verlassen und sich auf die umliegenden Dörfer verteilen. Die, die dort bleiben, ziehen sich in den Berg zurück, wo sie alles für eine Überwinterung eingerichtet haben. In den Felsenkellern brennt die ganze Zeit über ein Feuer. Der Rauch wird dabei über komplizierte Schächte an die Außenwelt abgeben. Es heißt, dass man dort eher vor Langeweile als vor Kälte stirbt.
    Nachdem man die Stadt passiert hat, öffnet sich einem schließlich das goldene Tal in seiner ganzen Pracht. Man braucht mehr als drei Tage, um es einmal von der eine Berghangseite zur anderen zu durschreiten und ein Ende in nördlicher Richtung ist nicht zu erkennen. Doch der Abstieg ist schwierig. Bröckeliger Sandstein und zerfurchter Boden sind der einzige Weg in die tiefer gelegenen, fruchtbaren Regionen. Zwei Flüsse fließen elegant durch das Tal, treffen sich dann und vereinigen sich schließlich zu einem Ganzen, Grauwasser genannt.

    Lichte Wälder und weite Fluren prägen von nun an die Landschaft. Zwar findet man nur eine größere Ansammlung von Häusern, Merthy, dort, wo sich Schnellwasser und Grünfurt zu einem Fluss vereinigen. Dennoch liegen zahlreiche Gehöfte entlang der Berghänge in diesem Tal und auch die ein oder andere kleiner Befestigung ist zu sehen. Unbedeutende Häuser haben hier ihren Sitz und regieren über ihre zahlreichen Lehen mal mit eiserner Hand, mal mit sanftem Gemüt. Doch Lord Zevi Aynur weiß auch, dass er ohne die Menschen in diesem Landstrich seine Herrschaft nicht mehr halten kann. Sie versorgen das ganze goldene Tal mit Nahrungsmitteln und Rohstoffen aus den Wäldern und Steinbrüchen. Von Merthy aus geht es schließlich mit dem Schiff weiter. Zwar erreicht man die Nebelfeste auch zu Fuß, doch wird das Tal oftmals so schmal, dass kaum mehr als ein paar Schritt Platz zwischen den Felswänden und Grauwasser sind. So ist dieser Fluss recht befahren und beliebt bei den Händlern, da er der schnellste Weg in die freie Stadt Cardy ist, der reichen Metropole des goldenen Tals. Man sagt, dass dort über 10.000 freie Menschen und rund 30.000 Sklaven leben. Zudem ist der Master der Stadt der größte Geldgeber für das Haus Aynur.
    Hinter den schützenden Mauern, die die Häuseransammlung umgeben, sieht man schließlich die Nebelfeste. Trutzige Mauern sind der Sitz der Lords des goldenen Tals. Errichtet auf Anhöhe, die nur an einer Stelle schmal aufragt und zum Meer hin steil abfällt, bietet sie Schutz gegen allerlei Feinde. Ihren Namen hat sie daher, dass das Klima in diesen Regionen aufgrund der Nähe zum Meer und dem Fluss häufig Nebel verursacht und so die schwarzen Befestigungen im Dunst des Wassers verschwinden. Gleichzeitig befindet sich hier auch der einzige Seehafen. Groß ist er nicht und auch nicht leicht zu erreichen, doch ist es der einzig schnelle Weg aus dem Tal heraus. Ein Grund mehr, warum man die Menschen dort für seltsam hält und der Rest der westlichen Auen eigentlich froh ist, wenn die Nachtmenschen – so nennt der Volksmund die Bewohner im goldenen Tal – bleiben, wo sie sind.


    Die freien Städte:

    Towy: Eine von zwei Städten im goldenen Tal. Klein schmiegen sich die Häuser an die weiße Felswand. Kaum Baumaterial wurde dafür benötigt, da sie meistens direkt aus dem Stein geschlagen wurden. Cardy: Ist die zwei Handelsniederlassung der Master im Tal. In unmittelbarer Umgebung der Nebelfeste ist die Stadt maßgeblich am Reichtum dieser Region beteiligt.
    [Bild: wzon52yy.png] [Bild: k8bvvzx3.png]


    Das Haus Aynur:

    Die Herrscher des goldenen Tals tragen erst seit kurzem den Namen Aynur. Vor gut einem Jahrhundert hießen die Lords und Ladies noch Borne, doch fielen sie beim König in Ungnade, nachdem sie gegen das Reich revoltiert hatten. Ser Yuriha führte die Armeen des Königs in den Krieg und gewann an seiner Seite viele Schlachten. Nach Niederschlagung des Aufstandes, übergab der damalige Herrscher der Königslande Ser Yuriha das goldene Tal und ernannte ihn damit zum Lord. Ihr Wappen zeigt eine weiße Blume auf einem schwarzen Grund. Ihre Worte lauten: Die Nacht ist lang.

    Familie:

    Aufgrund der Größe wurde der Stammbaum als nachfolgender Link eingefügt: Stammbaum

    Gefolge und Haushalt:

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    Sitz der Familie:


    Hat man erst einmal die Stadt Cardy hinter sich gelassen, gelangt man schließlich an eine zehn Fuß breite, steinerne Brücke. An der tiefsten Stelle stürzt man gut vierzig Fuß in die Tiefe. Niemand kann das überleben. Scheinbar stellt dies den einzigen Zugang dar, über den Man die Nebelfeste erreichen kann. Was die wenigsten aber wissen ist, dass es zwei Geheimgänge gibt. Der arkadenförmige Aufbau beinhaltet auf zweiter Ebene eine Art Ausfalltor, mit der man einer belagernden Armee in den Rücken fallen kann. Ebenfalls kann das herrschende Geschlecht über den "Ewigen dunklen Tunnel" auf Meereshöhe per Schiff in Sicherheit gebracht werden, sollte dies einmal notwendig sein.
    Wenn man aber als friedlicher Bürger die Brücke passieren darf, so gelangt man vor das mächtige, aus alten Eichenbalken und mit Eisen verstärkte Tor, durchquert den Sandturm und die Burg öffnet sich einem schließlich in ihrer ganzen Pracht. Hohe Türme umringen den Bergfried, der sich zur Rechten des Eingangs befindet. Linker Hand trifft man auf allerlei Bewohner der Festung, wie den Köchen, Schmieden, Dienern oder Geistlichen. Von dort, wo der strenge Geruch herkommt, kann sich nicht nur der gemeine Mann oder die gemeine Frau erleichtern, nein, dort kümmern sich auch die jungen Burschen unter der Aufsicht eines erfahrenen Aufseher um die fürstlichen Pferde. Nie sind es weniger als ein Dutzend.
    Im Bergfried selber findet man immer einen warmen Platz zum Schlafen und ein gutes Mahl. Früher einmal war die Burg ständig erfüllt von dem Lachen der Kinder, dem Gegröle von Feiernden und dem Singen der Barden. Doch seit der alte Fürst zu den Heiligen gegangen ist und sein Bruder das goldene Tal regiert, scheint es so, als wäre jede Freude aus den uralten Gestein gewichen. Er ist nicht grausam, nein, aber auch nicht gerade gütig. Profit ist die einzige Sache, die ihn interessiert. Tja, aber lassen wir das.
    Seht Euch vielmehr diesen sagenhaften Ausblick an. Man kann den bis zum Horizont sehen und dann diese frische Luft. Atmet tief ein und aus und erschauert vor Entsetzen. Vier mächtige Türme schützen die Burg zur See hin. Im Fall der Fälle können hier innerhalb eines Tages riesige Katapulte und Balllisten installiert und der Feind so unter Beschuss genommen werden. Heißes Öl und Wasser am Tor dämpfen dazu jeden noch so optimistischen Angreifer.
    Aber jetzt ist es auch gut. Die Arbeit ruft, seht Euch doch einfach selbst um, aber geht niemanden auf die Nerven. Wir haben hier eine schöne Kapelle, um die Heiligen zu ehren. Zudem sind unsere Schmieden berühmt für ihre Arbeit. Aber meidet die Gemächer des Lords und der Lady. Das würde Euch nicht bekommen.

    Weitere kleinere Häuser:

    Alert o Lord James Alert und Lady Constie aus dem Hause Aynur
    Mittai o Lord Reyny Mittai
    Alfand o Lord Adren Alfand und Lady Anneth aus dem Hause Mittai
    Mirsi o Lord Eram Mirsi
    Ghir o Lord Lewih Ghir und Lady Waru aus dem Hause Alert
    Negey o Lord Tane Negey und Lady Sane aus dem Hause Eril
    Eulu o Lord Narder Eulu und Lady Jane Jamyln aus dem Hause Kater
    Atak o Lord Ephe Atak und Lady Maly Seve aus dem Hause Cohal
    Cohal o Lord Symes Cohal

    Geschichte:

    Das goldene Tal war und ist seit jeher eine sehr verschlossene Gesellschaft. Natürlich gibt es den notwendigen Austausch von Gütern und Informationen, aber es geht nicht weit darüber hinaus. Seit das erste Mal die alten Menschen das goldene Tal betreten haben, faszinierte sie dieser Ort ganz besonders. Zahlreiche verfallene Steinkreise, kleine Tempelanlagen und uralte Ruinen zeugen von ihren Spuren. Noch heute gibt es ein letztes erhaltenes Überbleibsel, einen großen Steinkreis, der aus einer Ansammlung von rund 100 großen und kleinen Gesteinen besteht. Dort halten noch heute die Druiden ihre heiligen Rituale ab und ehren die alten Götter.
    Die alten Menschen merkten rechte schnell, dass sich das Tal sehr gut für eine Befestigung eignete. So errichteten sie vor rund 1.500 Jahren das schwarze Tor, dass seither von jedem König oder Herrscher stetig erweitert und neu befestigt wurde. So kamen immer wieder Türme, neue Wälle oder ein verstärktes Tor hinzu. Mittlerweile ist es im Grunde kein einzelnes Tor mehr, sondern eine dreifache Befestigung. Die hinterste Mauer ist mit rund 20 Schritt die Höchste. Stellenweise scheint die Mauer eine recht bunte - oder vielmehr graue - Zusammensetzung von Steine zu sein. Je nachdem wo das Baumaterial aus dem Tal kommt ist es mal mehr, mal weniger dunkel. In Stand gehalten wird es von dem Haus Cohal, den Baumeistern des Reiches. Sie sind wahre Meister ihres Faches.

    Die Bewohner des Tals kämpften meist unter sich den neuen Herrscher aus und so wechselte in der 2.000 Jahre langen Geschichte sehr oft der Sitz des Throns seine Ort. Der Rest der Auen war darum mehr als froh, denn das schwarze Tor hieß nicht umsonst so. Die Ethisen konnten das ganze Land besetzen, bis auf das goldene Tal. Vor dessen Mauern starben tausende von Kriegern eines grausamen Todes. Pech, siedendes Öl und schwere Schleudern tränkten die Eben davor mit rotem Blut, dass nach einigen Tagen sich schwarz verfärbte und dem Tor seinen Namen gab. Noch heute findet man letzte Überbleibsel des schaurigen Krieges.

    Erst im Jahre 132 v.E. konnte König Owulf Narder I, genannt der Eine, das Volk der alten Menschen einen und so die Grundlagen für ein friedliches Leben im Tal schaffen. Ohne ihn wäre die Macht der dortigen Herrscher nicht vorhanden. Über 1.100 Jahre war sein Haus die bestimmende Hand und gab den Ton an.
    König Owulf Narder II, auch genannt der Einsiedler, legte vor rund 1.300 Jahren den Grundstein für die Nebelfeste. Kaum hundert Jahre später wurde die Stadt Cardy gegründet und prägt seitdem das Landschaftsbild an der einzigen Küste des goldene Tales. Eigentlich wollten die ersten Siedler gleich zu Beginn des Baus der Festung dort ihre Häuser anlegen, doch verbot dies König Owulf. Nicht umsonst nennt man ihn den Einsiedler.

    Im Jahre 878 n.E. kam es dann zu Unstimmigkeiten zwischen den Haus Narder und dem Haus Borne. Letzteres konnte dreiviertel der Mächtigen des Tals hinter sich bringen und so den Fürsten Wisym Narder, genannt der Grimmige, vernichtend schlagen und den Thron in einem langwierigen Politikpoker an sich reißen. Schlussendlich führte die eigene Unfähigkeit das Wesentliche zu sehen, zum Untergang des Hauses Narder. Die Überlebenden dieser Familie wurden verbrannt, gehängt oder verbannt. Seitdem hat man nie wieder etwas von ihnen gehört oder gesehen.
    Knapp 250 Jahre brachten die Herrscher des Hauses Borne das Tal zu neuer Blüte, konnten sich einen Platz im Rat des Königs sichern und unterhielt prächtige Beziehungen zu den freien Städten Cardy und Towy. Aber auch hier wurde die Bequemlichkeit aller Laster Anfang. Fürst Ealdwin Borno, genannt der Zahme, merkte nicht, wie es in seinem Reich brodelte. Allerdings schlug der Aufstand von Ser Afan Aynur fehl und er musste mit seiner Familie fliehen und verlor alle seine Besitztümer.
    Fürst Ealdwin Borno wurde aber bei den Kämpfen tödlich verletzt und verstarb mit 55 Jahren. Sein Sohn, Balde Borno, genannt der Irre, folgte ihm auf den Thron und stürzte das Land in Chaos. Er stellt eine Armee auf und zog gegen das Reich in den Krieg. Zwar gewann er einige Schlachten, doch wurde schlussendlich sein Aufstand von König Lofa Reder, genannt der Kalte, niedergeschlagen. Mit Hilfe von Ser Yuriha Aynur, dem Sohn von Afan Aynur, konnte am Ende auch das goldene Tal bezwungen werden und die Familie Borno wurde in nur einer Nacht komplett ausgelöscht.

    Seit gut 100 Jahren trägt nun das Haus Aynur den Fürstentitel und versucht das Tal mächtiger und größer werden zu lassen, als es jemals zuvor war. Doch in einer unseligen Nacht, als Fürst Akaim Aynur, genannt der Ältere, und seine Frau Lady Constie Aynur mit Tochter Lady Madlen Aynur auf Reisen an der Grenze zu Varant waren, wurden sie von Räuber überfallen und getötet. Lady Madlen wurde entführt und ist seitdem verschollen. Viele Bewohner des Tales vermuten, dass der Bruder von Fürst Akaim, Lordprotektor Zevi Aynur dahintersteckt. Niemand aber vermag diese Vermutungen zu äußern, aus Angst davor hingerichtet zu werden. Zwar ist Zevi Aynur nicht grausam, aber er duldet nicht den kleinsten Zweifel an seiner Herrschaft.

    Für viele Menschen geht das Leben seinen normalen Gang also weiter und doch gibt es immer noch einige, die sich eine Rückkehr der wahren Herren des Tals wünschen...


    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Geographie:

    Seit Äonen leben dort nun schon die Eisriesen. Mächtige Gletscher, angetrieben durch den kalten Wind, können sie immer nur von der Sonne des Sommers in die Schranken gewiesen werden. Was genau sie mitbringen weiß niemand. Doch Berichte der ersten Menschen lassen erahnen, dass dort die Schatten auf einen warten. Sie sind ebenso kalt, wie ihre Umgebung. Man sieht sie nicht, hört sie nicht, fühlt sie nicht. Sie kommen unerwartet und schnell. Grausam und verschlagen, mischen sie sich unter die Bevölkerung und holen Kind und Vieh. Nichts vermag ihnen Schmerz zuzufügen, außer Licht und ein seltenes Material, was man selbst nur im hohen Norden unter größer Lebensgefahr finden kann: Obsidian. Ein Speer, ein Messer oder ein Pfeil mit diesem dunkelgrünen, mit weißen Punkten gesprenkelten Stein aus abgekühlter Lava reicht aus, wenn man diese Gegenstände in den Händen eines geschickten Kriegers findet. Nur dadurch ist ein Schatten bezwingbar.

    Licht, welch seltenes Gut in diesen hohen Breitengraden. Riesige, weite Landschaften erstrecken sich dort, wo ewige Nacht zu herrschen schein. Oftmals sieht man die Sonne nur ein paar Stunden am Tag, bevor sie im West wieder versinkt. Die Menschen sind aus hartem Stein geschaffen, so kalt wie ihre Umgebung und viele im Süden sagen, dass statt Blut, blaues Eiswasser durch ihre Adern fließt. Vereinzelt findet man in den wärmeren Regionen größere Gehöfte oder Ansammlungen von Häusern, doch meist kann man Tagelang, manchmal sogar Wochenlang wandern, ohne einer lebenden Seele zu begegnen.

    Der größte Teil der Bevölkerung dort hält sich an den Küsten auf, wo das Klima angenehmer ist, als in den Bergen, die fast den gesamten Norden bedecken. Lianda und Abes findet man an der südwestlichen Küste, sie sind gerade einmal vier Tagesmärsche weit voneinander entfernt. Tenby befindet sich an der östlichen Küste. Über die Burgen der Reders ist nicht viel bekannt, doch gibt es drei wichtige Bastionen: Nordisch End wurde direkt an der Grenze zum Süden errichtet und ist seit jeher Sitz des Hauses Reder. Dann gibt es noch Kemoor, die Eisenstadt. Dort befinden sich die schier unendlichen Erzvorkommen, die die Königsfamilie so reich gemacht haben. Das Lehen befindet sich in der Hand von Lord Aren Roby, dem Vater von Ser Homas Roby. Zu guter Letzt gibt es noch die Dunkelfeste, die sich mitten im Dunkeltan erhebt und dort auf einem großen Bergplateau errichtet wurde.
    Wenn man die weiße Wüste durchquert hat, findet man schließlich die Geburtsstätte der Eisriesen. An ihren Ausläufern liegen im Schatten des Schnees die Festungen der Finsternis. Zwei mächtige Bauten, deren Mauern gut zwanzig Schritte von einer Seite zur anderen messen. Jede dieser Bollwerke hat zwei Verteidigungsringe aus geschliffenem, schwarzem Granit, dem die Burgen auch ihren Namen verdanken. Einst waren es wichtige Außenposten der Menschheit, die regelmäßig hohen Besuch aus dem Süden erhalten und zudem über mächtige Streitkräfte verfügt haben. Doch nach all der Zeit sind sie in Vergessenheit geraten und heute findet man dort nur noch gut 900 Mann, die den gesamten Norden vor der Finsternis schützen sollen, die durch eine Ausbreitung der Eisriesen droht. Kaum können sie diese gewaltige Aufgabe schaffen und so mag niemand zu sagen, ob es Kreaturen durch diese Mauer des Mutes und der Verwegenheit geschafft haben und in den milderen Süden vordringen konnten.

    Bisher hat es noch niemand geschafft, über die letzte Grenze zu kommen. Einige mutige Wanderer und Abenteurer, sowie Wissenschaftler berichten von einer unendlich, weißen Decke aus Eis, die sich bis zum Horizont in alle Himmelsrichtungen erstreckt. Doch was einen dort erwartet, weiß niemand und niemand möchte es herausfinden.
    Der südliche Norden dagegen ist reich an Eisen und Holz und so beliefert das Haus Reder die ganzen westlichen Auen mit Rohstoffen des täglichen Bedarfs für die Schwerindustrie und das Bauwesen. Mächtig und reich sind sie dadurch geworden und konnten so den Thron erobern und halten. Den hölzernen Stuhl der Eisenlords nennt ihn seit der Krönung des ersten Herrschers aus dem Hause Reder – Lord Ehtert – das gemeine Volk. Doch was die Schneelande an Erzen und Baumaterial haben, fehlt ihnen an Landwirtschaft. Zu wenig benutzbare Ackerflächen gibt es in den kalten Gebieten, sodass das Haus Salmi sie mit Nahrung beliefert.


    Die freien Städte:

    Lianda: Diese Stadt liegt ganz im Norden. Aufgrund der Abgeschiedenheit und der Einsamkeit der kalten Regionen ist sie nicht so groß und mächtig wie die anderen, doch übt sie dennoch großen Einfluss auf den Wächter des Nordens aus. Abes: Sein Master vertritt den Norden im Rat des Königs. Seit jeher zählt diese Stadt mit ihren zahlreichen Türmen und Gassen zu einer der schönsten, wenngleich auch gefährlichsten Metropole des ewigen Winters. Man munkelt, dass sich in Abes der Geburtsort des dunklen Ordens befindet. Auch sind die Master dort für ihre Grausamkeit bekannt.
    [Bild: 85a4nqlq.png] [Bild: 5z6ytmsq.png]
    Tenby: Dies ist schließlich die letzte freie Stadt in den nördlichen Gebieten. Von den Einwohnern her ist sie gleichzeitig auch die größte. Dennoch reicht ihre Macht nicht an die von Abes heran.
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    Das Haus Reder:

    Die Herrscher des Nordens sind so kalt und frostig, wie das sie umgebende Klima. Niemand konnte sie bis heute erobern. Zwar sind diese Gebiete spärlich besiedelt, dennoch annähernd doppelt so groß, wie die Ebene und die lebensfeindlichste Umgebung in den ganzen Königslanden. Erst durch Heirat gelang dem Haus Erchart die Eingliederung des Nordens in das Reich. Seitdem wird immer eine Tochter des amtierenden Lords der Ebenen mit einem Sohn des Winters vermählt. So ist es seit gut einem Jahrtausend Brauch und wird auch immer Tradition bleiben. Auf Grund ihres großen Einflusses und dem enormen Vermögen durch den Eisenhandel konnte das Haus Reder bis heute seinen Anspruch auf den Thron der Königslande geltend machen. Sein Wappen zeigt einen schwarzen Raben auf grauem Hintergrund. Ihre Worte lauten: Nur die Kälte ist beständig.

    Familie:

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    Gefolge und Haushalt:

    [Bild: ifeivvet.png]

    Berater:

    [Bild: 7tkajg6i.png]

    Königsgarde:

    [Bild: tqiwlahh.png]

    Sitz der Familie:

    Dunkel erheben sich die Mauern von nordisch End. Trutzig, dick und schwer, scheint es so, als würden sie das Bergmassiv unter sich erdrücken, auf dem sie erbaut wurden. In der Mitte erhebt sich ein großer, achteckiger Turm. Ganz oben kann man eine offene Stelle entdecken. Falls man sich die Mühe macht, genauer hinzusehen, entdeckt man eine geordnete Ansammlung von Holz in der Form eines Würfels. Dies ist das Kommunikationssystem des Nordens. Überall im ganzen Land findet man solche Außenposten. Bei Gefahr können so schnell diese Stellen entzündet werden und innerhalb kürzester Zeit wissen alle großen und kleinen Lehnsleute des Fürsten Bescheid.

    Wenn man die schweren Holztüren des eisigen Tores hinter sich gelassen hat, erreicht man einen kleinen Hof, genannt der dunkle Platz. Hier hat noch nie die Sonne geschienen, denn die ihn umgebenden Mauern sind zu hoch, als dass selbst zur Mittagszeit die Wärme ihren Weg dahin finden könnte.
    Rechts befinden sich die Gebäude des Gesindels, geht man geradeaus weiter erreicht man den Bergfried, auf dessen Spitze sich das Leuchtfeuer befindet. Links ist unser geliebter Lord untergebracht. Und dort hinten, genau da, wo das Feuer brennt, sind unsere Schmiedemeister untergebracht. Das Eisen, dass wir hier gewinnen, eignet sich zwar nicht für Waffen, dafür aber für allerlei Werkzeug und Materialien für den Bau.

    Nun, wärmt Euch aber erst einmal in unseren Hallen auf. Der Weg zu uns war sicher beschwerlich und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass Ihr wahrscheinlich müde seid. Solltet Ihr aber noch nicht genug gesehen haben, so rate ich Euch, seht Euch unsere Verteidigung an. Zwei ausgewachsene Männer können sich Kopf an Kopf legen und reichen selbst dann nicht ganz von einem Mauernde zum anderen. Vier schwere Katapulte zieren unsere Türme. Viel Platz ist vor der Burg nicht, oder? Tja, bisher ist es noch niemanden gelungen Nordisch End einzunehmen.


    Weitere kleinere Häuser:

    Anjaut o Lord Chael Anjaut und Lady Taja aus dem Hause Cenald
    Arlip o Lord Johnhildi Arlip und Lady Tinesa aus dem Hause Wisebald
    Eboc o Lady Lenka Eboc
    Helmo o Lord Bete Helmo und Lady Sueal aus dem Hause Anjaut
    Idir o Lord Ronton Idir
    Lafa o Lord Vencan Lafa und Lady Beory aus dem Hause Helmo
    Roby o Lord Sigrol und Lady Rie aus dem Hasue Sibri
    Sibri o Lady Sonsien
    Tiko o Lord Donso und Lady Sared aus dem Hause Halste

    Geschichte:

    Im Grunde ist die Geschichte des Nordens schnell erzählt. Bis zur Ankunft der Ethisen war dieses Land spärlich besiedelt und fest in der Hand des ewigen Winters. Schaurige Geschichten drangen in die südlichen Regionen des Landes vor, über entführte Kinder durch kalte, tote menschenähnliche Wesen und Ähnliches. Was davon der Wahrheit entspricht und was der Fantasie der Erzähler entspringt, sei dahingestellt. Die Ethisen aber schafften etwas, was niemand vor ihnen erreicht hatte. Sie schlossen die weißen Stellen auf der Karte und bauten Burgen, errichteten Städte und befestigten die südlichsten Ausläufer des ewigen Eises mit den Festungen der Finsternis. Das alles geschah im Jahre 150 n.E. durch das Haus Leyhelm. Über 500 Jahre herrschten sie mit eiserner Hand.
    Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Überall im Land des Nordens trieben sie tiefe Stollen in die Berge, förderten wertvolle Erze zu Tage, das in den heißen Schmieden zu Werkzeug, aber natürlich auch zu außerordentlich gefürchteten Waffen verarbeitet wurde. So häufte sich das Haus einen Reichtum an, der noch heute seinesgleichen sucht. Gleichzeitig merkte aber niemand, dass das Ende nahte.

    Man schrieb das Jahr 673 n.E., Unstimmigkeiten zwischen Fürst Aron Leyhelm, Herr über Dunkelfeste und seinem Bruder, König Son Leyhelm II, Herrscher über die vier Königslande und der Norden wurde in zwei Lager gespalten. Fürst Aron, unterstützt vom Haus Erchart und Salmi, konnte zwar die ersten Schlachten für sich entscheiden, machte aber dann den Fehler die Burg Nassan zu belagern, die am nördlichsten gelegene Feste des Hauses Leyhelm. Der Winter stand kurz bevor und König Son hatte nur noch knapp 2.000 Streiter um sich, während Fürs Aron mit rund 10.000 Kämpfern ihm somit 5:1 überlegen war. Dennoch war die Burg Nassan nicht zu unterschätzen. Es gab nur zwei Wege, wie man sie erreichen konnte. Ein Pfad führte durch einen unwegsamen, tiefen Wald - kaum mit einem Pferd zu durchqueren. Der andere ist eine alte Klamm, die zu schmal für zwei Männer in Rüstung ist. Kaum hat man einen Weg bezwungen, befindet man sich schon in Schussweite der Bogen- und Armbrustschützen der Verteidiger und ist deren Geschossen ausgesetzt. Innerhalb weniger Tage starben rund 1.000 Männer des Fürsten und 2.000 wurden verletzt.
    Schlussendlich entschied man sich zu einer Belagerung, die aber durch den einbrechenden Winter aufgelöst wurde. Am Ende hatte Fürst Aron noch 3.000 mehr oder weniger kampfbereite Krieger, die durch immer wiederkehrende Ausfälle des Königs (einige führte er sogar selbst an) in alle Winde zerstreut wurden. Der Fürst, einige seiner Gefolgsleute, sowie Fürst Thae Erchart wurden gefangen genommen und von König Son zum Tode durch den Strang verurteilt. Seitdem trägt er den Titel 'Der Grausame'.

    Keine 10 Jahre später, erhob sich erneut ein Fürst. Der König war noch immer geschwächt durch die Revolution seines Bruders und konnte so nicht viel gegen den neuen Putschversuch ausrichten. Fürst Erveru Reder I wurde somit neuer König über die vier Königslande, nachdem er die anderen Häuser in einem weiteren zehnjährigen Krieg auf seine Seite ziehen konnte oder vernichtend geschlagen hat. Bis heute herrscht das Haus Reder über die westlichen Auen und ist durch seinen Erz- und Holzhandel unglaublich reich geworden. Dennoch haben der Hang zum Wein, Inzucht, Spielsucht und alle anderen möglichen Laster das Haus die letzten hundert Jahre stark geschwächt, sodass die anderen Fürsten aufsässig geworden sind und ihre Chance sehen, ihrem Haus den Thron des Reiches zu verschaffen.



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    Geographie:

    Weite Steppen, Graslandschaften und sanfte Hügel. Diese drei Landschaftstypen beschreiben die Eben wohl am ehesten. Einige seltsam anmutende Sandsteinformationen ragen oftmals aus der Erde rund 15 Schritt (30 Meter) in die Höhe. Abgerundet von Wind ist nur noch der stabile Kern eines ehemaligen Bergmassives übrig geblieben. Ihre Farbe verdanken sie dem rötlichen Sand, der in dem Gestein gebunden ist. Götterfinger nennt das Reitervolk sie. Im Westen, an den Grenzen zu den Flusslanden dominieren hohe Felswände und tiefe Schluchten durchzogen von schmalen, schnell fließenden Flüssen.
    Wenig Vegetation findet man in der Ebene. Vereinzelt steht manchmal ein Baum, doch ist dies eher ein seltenes Phänomen. Seit jeher sind diese Orte aber heilig und es gleicht einem Sakrileg, wenn man einer dieser Riesen fällt, die in einigen Fällen nicht einmal von 15 Männern umfasst werden können. Sie spenden Schatten und Leben, denn in ihrer Nähe findet sich eigentlich immer eine Quelle frischen Wassers. So haben sich die freien Städte und die wenigen Burgen dort gebildet. Insgesamt zählte man sieben von diesen urzeitlichen Bäumen.

    Große Pferdeherden, sowie Gruppen von Kamelen, aber auch Rudel von Wüstenwölfen, Löwen und Ähnlichen Raubtieren durchqueren neben den Reiterstämmen die Ebene. Überall findet man ihre Hinterlassenschaften, egal ob menschliche oder tierische. Was man aber kaum vorfindet, sind Ruinen oder sonstige Hinweise auf Zivilisation. Das nomadische Leben erlaubt kaum den Bau von bequemen Häusern, Tempeln oder stabilen Mauern. Meistens wäre der Untergrund dafür auch nicht geeignet.


    Die freien Städte:


    Gynlo: Die einzige freie Stadt in der gesamten Ebene. Bisher konnten sich die Pferdeherren recht gut von dieser Pest rein halten. Was gibt es aber auch schon groß dort zu sehen, außer Dung und Graslandschaften.


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    Das Haus Erchart:

    Die Herrscher der Ebenen werden auf die Pferdefürsten oder Wanderkönige genannt. Die meiste Zeit über ist der Lord des Hauses tatsächlich auf Reisen und zieht durch seine weiten Lande von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt, von Burg zu Burg. Dennoch hat er immer einen festen Wohnsitz, eine trutzige Burg im westlichen Teil seines Lehens, genannt: Hohenfels. Das Wappen zeigt ein sich bäumendes Pferd auf grau, rotem Hintergrund. Ihre Worte lauten: Schnell wie der Wind, tödlich wie die Sonne.

    Familie:

    Aufgrund der Größe wurde der Stammbaum als nachfolgender Link eingefügt: Link

    Gefolge:


    [Bild: z3f52frc.png]

    Sitz der Familie:


    Hohenfels, mächtig erheben sich seine Mauern, erreichen fast die Höhe der sie umgebenden Gebirgsausläufer. Am Rande der Ebene errichtet, ist es seit jeher ein Anlaufpunkt für alle Nomadenstämme mit ihrem Anhang. Hier treffen sich in regelmäßigen Abständen die Reiterfürsten und halten ihren wichtigen politischen Gespräche ab, um auf dem neuesten Stand zu sein. Normalerweise leben hier nur rund 2.000 Menschen und erledigen Instandhaltungsaufgaben und Ähnliches. Sobald aber ein Anführer eines Stammes hier rastet und seine Sippschaft dabei hat, kommen alle Einwohner aus der unmittelbaren Umgebung und füllen die Stadt mit Leben.

    Im Grunde ist es aber keine Festung im eigentlichen Sinne. Zwar lässt sie sich verteidigen, aber einer gut ausgebildeten Armee unterstützt durch Belagerungsmaschinen hat sie nichts entgegenzusetzen. Dafür wurde sie aber auch nicht konzipiert . Sie dient vielmehr seit jeher als Treffpunkt der Pferdefürsten und als letzter Rückzugsort, kurz bevor ein wahrer Reiter stirbt auf natürlichem Wege stirbt. Zudem werden dort seit dem Anbeginn der Zeit die Toten verbrant. Ebenso findet man hier die größte Kampfarena des Reiches. Vor einem Publikum von bis zu 30.000 Zuschauer tragen hier mitunter 100 Krieger Zweikämpfe aus, um zu ermitteln, wer am längsten durchhält und somit der Beste ist.

    Besonders interessant ist die Wasserversorgung der Stadt. Über ein langes Leitungssystem aus Aquädukten wird von einer fernen Quelle Wasser in die Festung gebracht und von dort über unterirdische Kanale zu den örtlichen Brunnen geleitet. Somit steht jedem Bürger zu jeder Zeit frisches Nass zur Verfügung. Entgegen der allgemeinen Annahme sind die Nomadenvölker sehr reinlich und lieben die hießigen Bäder sehr.

    Weitere kleine Häuser:

    Aging
    Lord Suchel Aging und Lady Wilar aus dem Hause Walpo
    Ewis
    Lord Misa Ewis und Lady Nimar aus dem Hause Anjen
    Ferre
    Lady Ne Ferre
    Huso
    Lord Chardham Huso und Lady Isum aus dem Hause Merri
    Merri
    Lord Grimtin Merri
    Walpo
    Lord Jabald Walpo und Lady Sigeal aus dem Hause Aging

    Geschichte:

    Seit jeher ist das Leben auf der Steppe geprägt von den nomadische reisenden Pferdestämmen. Die Größe der Gruppen kann stark schwanken. Von nur wenigen hundert bis zu einigen tausend Mitgliedern. Deswegen haben sie auch keine gemeinsame Geschichte. Jeder Pferdeherr führt seine eigene Historie und bisher hat es noch keiner für nötig gehalten, alle Daten zusammezutragen und zu einen.

    Wichtig ist nur, was man in diesen Landen beachten muss. Jeder, der kein Pferd besitzt, ist in den Augen der dortigen Herrscher ein minderwertiger Mensch. Sie bauen keine festen Häuser, haben nur eine festen Rückzugsort, an welchem sie große Feste feiern und Politik betreiben. Sie legen keinen großen Wert auf Diplomatie und sind schwer zu unterwerfen. Immer wieder geht von diesen Provinzen ein Aufstand gegen das Reich aus. Jedes Mal scheitern sie aber an den dicken Mauern der anderen Herrscher. Zwar können sie gut plündern und rauben, aber die Eroberung von Städten gelingt ihnen nicht, da sie sich nicht auf Belagerungen und den Bau der dafür nötigen Maschinen verstehen.

    Jeder Reisende sollte dort aufpassen. Die herrschenden Lords sind leicht beleidigt, streitsüchtig und trinken gerne. Die Könige der westlichen Auen waren deswegen schon immer froh über die Tatsache, denn sollten sich die Fürsten jemals zusammenschließen, so ist es ein leichtes für sie, die alle Besitztümer der großen Häuser des Reiches zu erobern.


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    Geographie:

    Von sumpfigen Landschaften, über endlose Strände bis hin zu hohen Bergen findet man in dieser Gegen der westlichen Auen so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Mächtige Felsmassive erheben sich im Nordosten des Landes, welche langsam in die kaum bezwingbaren Gebirge des nördlichen Reiches übergehen. Neben Mainarf befindet sich hier auch der Sitz der Familie Salmi, den Herrschern der Stromlande. Allgemein wirkt dieser Teil der Flusslandschaft eher unwirtlich und kalt, dennoch ist er Ausgangspunkt für die Fruchtbarkeit des Landes. Von hier aus haben die vier großen Flüsse Caru, Anferth, Egel und Tol ihren Ursprung und bringen den Bauern in der Ebene den Segen des Wassers.

    Wenn man dem Verlauf des Egel folgt - dem kürzesten der vier Flüsse - so gelangt man unweigerlich an die Küste der Stromlande. Hier erstrecken sich so weit man sehen unendliche Sanddünen, werden von struppigen Graswiesen abgelöst, um schließlich in lichte Wälder überzugehen. Hier liegt auch die große Stadt des Westens: Tydfall, auch die Perle genannt. Umgeben von etlichen Gutshöfen, kleineren Bauernhöfern und dem ein oder anderen Bergfried einer kleinen adligen Familie ist es die ausschlaggebende Metropole für den Reichtum dieser Gegend. Man sagt, dass hier rund 25.000 freie Menschen und mindestens doppelt so viele Sklaven leben. Es ist sozusagen das pulsierende Herz der Stromlande, wenn nicht sogar des ganzen Reiches.

    Schon bald werden die sandigen Strände von Steinen abgelöst, um schließlich in die verschiedenen Delta überzugehen, die man im Süden vorfinden kann. Nachdem sich die Flüsse Caru und Tol zum Ricrid - von dessen einem Ufer man das andere gar nicht sehen kann - vereint haben, teil dieser sich schließlich in unzählige kleine Nebenflüsse auf, die dann das große Braundelta bilden. Man braucht mindestens eine Woche, um es von Nord nach Süd durchqueren zu können. Vorausgesetzt man trifft nicht auf die zahlreichen Gesetzeslosen, Krokodile oder anderen Raubtiere, die dort leben. Hab man den Sumpf schließlich in südlicher Richtung passiert, so stößt man keine drei Tagesmärsche später auf das Gründelta. Dort hat der Anferth einen etwas kleinen Sumpf gebildet als sein großer Bruder, dennoch ist es nicht minder gefährlich.

    An der Stelle, an der der Fluss Anrob in den Burbald fließt - ehe dieser schließlich in den Anferth mündet - liegt die Stadt Ammarth. Der Sitz der Master des Südens hat immer noch politische und wirtschaftliche Macht, doch wird ihm dennoch langsam der Rang durch die Perle des Westens abgelaufen. Dies führte zu Spannungen zwischen diesen beiden Städten und hat auch schon den ein oder anderen kurzen Krieg ausgelöst, welcher aber von den ansässigen Herrschern sofort unterbunden wurde, da die angeheuerten Söldner deren Länder verheerten, ohne auch nur etwas Schaden an den Städten anzurichten.

    Sobald man die Küstengebiete gänzlich hinter sich gelassen hat, stößt man auf weite Felder mit Weizen, Gerste, Hirse und Hafer, sowie Kohl, Rüben, Zwiebeln, Lauch, Amarant und Knoblauch. Darin eingebettet findet man großzügig angelegte Gutshöfe, auf denen sich neben Menschen, zahlreiche Schweine, Hühner, Schafe und Kühe tummelten. Nicht umsonst nennt man die Flusslande auch die Kornkammer des Reiches. Die Lords dieser Region versorgen alle größeren Häuser mit seltenen Waren, wie Pfeffer und Muskat, Wein und Honig und vielem mehr. Sie sind sozusagen der Antrieb des Reiches.

    Die freien Städte:

    Manfairf: Niemand mag so recht in diese trostlose, triste, graue Metropole der Flusslande. Viel Schwerindustrie ist dort zu finden, vor allem die Waffenschmieden des Reiches haben einen festen Stammplatz dort. Dort herrscht ständiger, bedrückender Rauch der vielen Feuer und im Umkreis von zwei Tagesreisen findet man keinen einzigen Baum mehr. Tydfyll: Man nennt sie auch die Perle des Westens. An der Küste gelegen, versprüht sie einen natürlichen Charme. Von dort segeln oft Expeditionen los, um neue Länder zu finden. Das Tor zur Welt.
    [Bild: u3vejhjg.png] [Bild: 85cbwu8s.png]
    Ammarth: Die letzte der drei Städte der Flusslande und gleichzeitig Sitz des Masters, der den Süden im Rat vertritt. Mächtig, groß und alt, lieg diese Stadt zwischen zwei Flüssen. Niemand konnte sie je bezwingen und niemand wird dies auch in naher Zukunft tun.
    [Bild: ds27rvoh.png]

    Das Haus Salmi:

    Seit jeher werden die Lords aus diesem Haus auch die Könige des Wassers genannt. Sie sind direkte Nachkommen der Alten und konnte diese Linie bis heute erhalten. Noch nie saß eine Ethise auf dem Thron der Salmi und so wird es auch bleiben. Ihr Wappen zeigt drei Fische auf blaugewelltem Grund. Ihre Worte lauten: Ehre, wem Ehre gebührt.

    Familie:

    Aufgrund der Größe wurde der Stammbaum als nachfolgender Link eingefügt: Link

    Gefolge:


    [Bild: y3csvjqd.png]

    Sitz der Familie:


    Grünstein, uralt, mächtig und groß. Wenn man von der Mauer im Norden oder Osten blickt sieht man die gigantischen Felsmassive sich erheben, welche den Norden der westlichen Auen beherrschen. Unzählige Türme, manche befestigt mit Katapulten oder Ballisten, dienen der Verteidigung im Ernstfall.

    Einst wurde die Burg aus dem Gebirge direkt herausgeschlagen und scheint heute mit ihm verwachsen zu sein. Überall durchquert man Tunnel, um von einer Ebene auf die nächste zu kommen. Flaschenzüge helfen beim Warentransport. Im Falle einer Belagerung kann dieser Burg gut und gerne ein Jahrzehnt ausharren. Falls die Herren nicht schon längst über einen der vielen Fluchtunnel geflohen sind. Bisher gelang es zwar vielen Eroberern die unteren Teile der Feste zu erlangen, doch der Bergfried selbst blieb bisher immer geschützt. Zu ihm haben aber schon unter normalen Bedingungen nicht viele Zugang. Lediglich die herrschende Familie und ein paar Auserwählte kennen den Weg dorthin und halten diesen vor jedem anderen Bewohner der Burg geheim.

    Weitere kleine Häuser:

    Elfric
    Lord Messan Elfric und Lady Tria aus dem Hause Steinar
    Hermi
    Lord Rymann Hermi
    Nulfi
    Lord Viasa Nulfi und Lady Versu aus dem Hause Hermi
    Tilwy
    Lord Vana Tilwy und Lady Ared aus dem Hause Salmi
    Waldu
    Lady Frithsig
    Wilbern
    Lord Ruthleofu und Lady Danisum aus dem Hause Rianath
    Vela
    Lord Lenhew und Lady Sereguth aus dem Hause Nulfi

    Geschichte:

    Die Geschichte der Stromlande ist weder kurz noch lang. Im Jahre 2.100 v.E. war es der Teil der westlichen Auen, der am stärksten von den alten Menschen besiedelt worden war. Zuvor hatten sie die Awaki von dem Teil des Landes mit Waffengewalt verdrängt und schließlich deren Platz eingenommen. Sie errichteten kleine befestigte Dörfer, aus denen schließlich Städte oder Burgen wurden. Bald schon merkten die alten Menschen, dass es ihnen in diesem Teil der Gegend an nichts fehlte und sie wurden träge und sesshaft. Sie rodeten große Wälder, züchteten Getreide und Vieh, zähmten den Sumpf an manchen Stellen und wurden reich.

    Die einzig wirklich große Auseinandersetzung fand in den Jahren 1.456 - 1448 v.E. statt. Fürst Vellbando aus dem Hause Dacen kämpfte aufgrund familiärer Streitigkeiten gegen seinen Bruder Fürst Rothae. In dieser Zeit fanden über 30.000 Männer den Tod, ganze Landstriche wurden verwüstet und unbewohnbar gemacht, da die angeheuerten Truppen den Boden versalzten. Die Entwicklung der Stromlande wurde daraufhin für mehr als ein Jahrhundert gebremst. Denn im Jahre 1420 v.E. brach in verschiedenen Städten zudem noch die Beulenpest aus, was ca. 80.000 Menschenleben forderte. Erneut wirkten manche Gegenden völlig entvölkert.

    Im Jahre 100 v.E. - Ankunft der Ethisen - wurden die alten Menschen von den Neuankömmlingen langsam überrollt und abgelöst. Diese errichteten die in den folgenden Jahrhunderten neben den drei freien Städten unzählige neue Burgen, verstärkten die alten Festungen. Allerdings gelang es ihnen nie, aufgrund der strategischen Planung der Burg Grünstein, diese zu erobern. Und so sitzt bis heute ein Nachkomme der alten Menschen auf dem Thron der Flusslande. Über die Jahrhunderte hinweg hat der Herrscher zwar nicht immer die Macht gehabt, dennoch saß noch nie ein Ethise auf dem Stuhl des Lords.


    Geschichte:

    Buch I - Die Stunde der Wahrheit


    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Prolog
    ​Die große Stadt - dunkel Träume - seltsame Menschen - erster Kontakt - harte Arbeit - zurück in den Wald
    1,2,3,4,5,6
    ​Kapitel I
    Die Wirren der Nacht - letzte Hoffnung - schicksalhafte Begegnung - für alle Fälle eine Falle - ein Eiszapfen in der Wüste - ein brennendes Gefühl - die Vergangenheit - die Tänzerin - ein einsames Gefühl
    7.8,9,10,11,12,13,14,15
    Kapitel II
    ​Eine nasse Angelegenheit - frostiger Wind - alte Erinnerungen - blutiges Essen - seltsame Geräusche - erneut eine Stadt - ein erster Versuch - eine schwere Entscheidung - der Irre und die Schwangere - Setarrif
    16,17,18,19,20,21,22,23,24,25
    Kapitel III
    Ein Besuch im Badehaus - eine Treibjagd - eine notwendige Entschuldigung - die Kleider einer Frau - eine Wendung - der Prinz aus der Wüste - ein Vorschlag - das Flüstern des Windes - ein Blick zurück - die Rache des Alkohols - der Kopf wird schwer - nach draußen? Niemals - ein Heiler - der Gesang einer Sklavin - eine nahende Erkältung - einen Spalt weit offen - nur ein kurzer Blick - die adlige Heilung - auf dem Weg der Besserung - Meditation in der Stille
    26
    ,27,28,29,30,31,32,33,34,35,36,37,38,39,40,41,42,43,44,45
    Kapitel IV
    Ein tödliches Versprechen - das Geschäft eines Kämpfers - eine bittere Enttäuschung - die Gedanken einer Stadt - erneut der Irre - die Herrin und der Wärter - kein Alkohol ohne ein Bad - verärgert über Undank - eine unerwartete Begegnung - ein Geheimnis in einer dunklen Gasse - kein Verstecken mehr - wie soll es weitergehen? - Die rothaarige Frau - ein unklare Sache - der Mond ist die Lösung - ein vorgetäuschter Rückfall
    46,47,48,49,50,51,52,53,54,55,56,57,58,59,60,61
    Kapitel V
    Meister Kilijan - Zwillinge - eine ferne Heimat - eine Gravur - ein Beutel voll Diamanten - ein Name - eine kleine Übung - Nieselregen - ein Beobachter - eine gemeinsame Erfahrung - ein Gedicht aus Varant - lauter Fremde
    62,63,64,65,66,67,68,69,70,71,72,73
    Kapitel VI
    Das Meer - der Beginn eines neuen Weges - ein rostiger Fehlkauf - ein flammender Himmel - ein schlichter Gedanke - ein Geständnis - eine Lebensgeschichte - eine schwere Bürde - eine Leibwache - ein erfolglose Suche - wieder zurück
    74,75,76,77,78,79,80,81,82,83,84
    Kapitel VII
    Erneut bei Meister Kilijan - ein Kunstwerk - zwei neue Begleiter - blaue Flecken und Schrammen - zurück auf dem Boden der Tatsachen - Gedanken um Götter und die Welt -
    der Kampf mit dem eigenen Geist - eine Übung in Zurückhaltung
    85,86,87,88,89,90,
    91,92
    Kapitel VIII
    Der Weg ins Ungewisse - die Reize einer Frau - im Suff erfahrene Informationen - Dead Priest - der Retter in der Not - ein kleines Schauspiel - eine Erzählung - zurück in Sicherheit - in der Freiheit gefangen - der Beginn vom Ende - der Kampf beginnt - stechender Schmerz - mitten in der Wüste - ein Lied am Ende der Welt - ein kurzes Erwachen - die Rettung naht
    93,94,95,96,97,98,99,100,101,102,103,104,105,106,107,108
    Kapitel IX
    Wieder in Setarrif - ein Fiebertraum - die Heilerin - der Prinz und die Prinzessin - die alte Frau - zwischen Wut und Verzweiflung - ein wahrhaftiger Meister
    109,110,111,112,113,114,115
    Kapitel X
    Marcel - außerhalb der Stadt - die Geschichte einer Odysee - der weiße Wolf - eine schwere Entscheidung - eine Kriegerin kehrt zurück - eine Erklärung - eine ruhige Stunde - die Rüstung eines Soldaten - eine klare Sache - eine erneute Reise
    116,117,118,119,120,121,122,123,124,125,126
    Kapitel XI
    Im Gebirge - Training, Training, Training - und wieder heißt es: Training - eine mögliche Lösung - ein Unbekannter - Ehrlichkeit oder Überzeugung? - Ein erneuter Versuch - Training des Geistes - noch war nicht alles verheilt - mit Blut besudelt - wieder eine Erklärung - Aufbruch ins Ungewisse
    127,128,129,130,131,132,133,134,135,136,137,138
    Kapitel XII
    Dunkle Gedanken, dunkle Gewässer - mit den Stiefeln im Morast - nur ein kurzer Aufenthalt - eine kalte Reise in bekannte Gefilde - ein Funken Hoffnung - eine Hand wäscht die andere - eine Bestätigung geschäftige Tage - eine willkommene Hilfe - ein Lied, das Hoffnung bringt - ein neuer Tag, aber die alte Leier - eine Nachricht aus der Ferne - mit den Gedanken alleine - der Buchbinder - ein Leben auf ein paar Seiten Papier - habt Dank - ein altes Lied
    139,140,141,142,143,144,145,146,147,148,149,150,151,152,153,154,155,156
    Kapitel XIII
    Die Akademie - ein loses Mundwerk - alles wird langweilig - eine entscheidende Frage - ein gottgefälliger Mensch - ein klares Ziel - eine Prüfung - die Frau und der Fremde - ein Toter in der Nacht - ein neues Kleid - vier Gründe - ein letzter Versuch - ein vorzeitiger Abschied
    157,158,159,160,161,162,163,164,165,166,167,168,169


    Was zwischen Buch I und Buch II geschah: Madlen machte sich auf nach Varant, um Marcel zu suchen. Dort traf sie auf viele alte Bekannte - ob Freunde oder Feine - und musste sich aus schwierigen Situationen wieder herauswinden. Auch wenn sie ihren Verlobten dort gefunden hatte, so war es nicht in allen Punkten eine gelungene Reise.
    Weder konnte sie ihre Schatten loswerden, noch fand sie eine Lösung für den dunkeln Orden. Nur einen weiteren Anhaltspunkt und dieser befand sich wieder einmal auf Argaan...

    Buch II - Ein Wiedersehen mit Hindernissen

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Prolog
    Eine unerwartete Rückkehr - ein neuer Beruf - Übung macht den Meister - ein eintöniges Leben - in der Heilkammer - eine alte Freundin - eine Untersuchung mit Folgen - ein Dank scheint zu wenig
    170,171,172,173,174,175,176,177
    Kapitel I
    Der mürrische Wirt - versteckt vor der Wahrheit - die Freude des Singens - der Bogner - ein Wort, ein Mann - ein Angebot ohne Möglichkeiten - eine erste Anzahlung - der erste Auftritt - das Lied einer Frau - die dritte Runde - der Wüste heller Sand - eine Frage der Ehre - ein zweiter Auftritt - eine Botschaft nach Varant - ein kleines Spiel - Erleichterung - dunkle Tage - eine verdiente Pause - die Stimmen vergangener Helden - alte goldene Tage
    178,179,180,181,182,183,184,185,186,187,188,189,190,191,192,193,194,195,196,197
    Kapitel II
    Ein Ort der Geschichte - Adson - ein Rückblick - jemand fürs Leben - Vorbereitungen - ein Lied in der Nacht - Chaos und Ordnung - eine dunkle Macht - das Gebot eines Gottes - eine schwere Entscheidung - das Ende einer Ära - ein Versprechen - weißes Haar - ein Zeichen des Standes - der gleiche Trott - die rothaarige Freundin - der unablässige Verfolger - ein hoher Preis
    198,199,200,201,202,203,204,205,206,207,208,209,210,211,212,213,214,215
    Kapitel III
    Bald ist es soweit - warum dieser Schmerz? - Vinona - Hilfe für zwei Eltern - eine stressige Zeit - eine Aufnahme - eine Übertreibung - die Robe einer Novizin - ein Spaziergang - die weiße Frau - Kilijan - die Kunst der Magie - ein neuer Versuch - ein Ende in Sicht - des Magiers Herz - ein Tisch in der Ecke
    216,217,218,219,220,221,222,223,224,225,226,227,228,229,230,231,232
    Kapitel IV
    Eine Fremde - kein Name - ein dunkles Wesen - das Grauen der Vergangenheit - Menschen, die einst Freunde waren - der Hohepriester - der Glaube an Adanos - eine kleine Insel - ein Bund fürs Leben - ein Wehrmutstropfen - die Trauung - ein Versprechen - eine große Feier - Nachwirkungen
    233,234,235,236,237,238,239,240,241,242,243,244,245,246
    Kapitel V
    Eine entscheidende Frage - die spiralförmige Narbe - Manuskripte der Magie - das Herz eines Mannes - wieder einmal am Warten - bis zum Horizont und darüber hinaus - ein großer Schatz - die Hallen der Magier - die Macht eines Magiers - die Lichter der Fantasie - Schriftrollen - eine schöne Zeit - ein Ort der Mediation - nur dieser eine Weg - Marcel ist krank - Redsonja ist schwerverletzt - die Bedeutung der Kriegerin - reiner Tisch
    247,248,249,250,251,252,253,254,255,256,257,258,259,260,261,262,263,264,265
    Kapitel VI
    Die Freiheit des Ozeans - Badhor der Bogner - ein Kunstwerk - eine Frage der Schuld - in der Taverne - eine Bitte - wieder im Geschäft - Feuer und Schwert - nach der Arbeit - Melaine - eine neue Chance - etwas, das es zu schützen gilt - das Observatorium - der Mann und das Kind - drei Mächtige - Macht über andere - alleine ist man nichts - nur eine Feder - die Reize einer Frau
    266,267.268.269.270.271.272.273.274,275,276,278,279,280,281,282,283,284,285,286
    Kapitel VII
    Die lebendige Tote - die unmögliche Freiheit - Rufus - ein wenig Übung schadet nie - die Fehler eines Anfängers - eine Frage der Ausdauer - eine List - ein Angebot - in der Taverne - nur ein Schluck Wasser - Freunde sind Freunde - im Hinterhof - Training, Training, Training - eine kleine Ablenkung - der Weg eines Kriegers - Schlag auf Schlag - auf ein baldiges Wiedersehen - Redsonja - bis zum Horizont - der Fremde - der kann ja kämpfen - Wendel schlägt zurück - nur ein Spiel - ich stelle mich vor - der Kellner
    287.289.290.291.292.293.294.295,296,297,298,299,300,301,302,303,304,305,306,307,308,309,310,311,312
    Kapitel VIII
    Aus Varant also? - Ein Trinkspruch in Ehren - und wieder heißt es trainieren - belanglose Gespräche - Yinnesell - Varant - in Erinnerungen schwelgen - ein wenig warten schadet nie - keine Geheimnisse - ein kleines Problem - wenn man doch nur mehr miteinander reden würde - ein starker Wind - Marcel wird abgelenkt - das ist Yinnesell - die Persönlichkeit eines Menschen - wer ist Khaled? - Das Badehaus
    313,314,315,316,317,318,319,320,321,322,323,324,325,326,327,328,329
    Kapitel IX
    Madlen und das Meer - ein kühler Wind - ein Schicksal - eine Dunkelheit - ein Kampf bei Nacht - die allmächtige Finsternis - einfach nichts zu treffen - Angst um ihre Tochter - verletzter Stolz - die Hitze des Gefechts - dennoch der Bauch - keine Fantasie - eine ehrliche Antwort - ich bin die Nacht - die Angst in einem
    330,331,332,333,334,335,336,337,338,339,340,341,342,343,344,345
    Kapitel X
    Goldene Lande - Schüler und Meister - ein Teil der eigenen Geschichte - einen Schluck Wein kann niemand verwehren - ein Dolch mit einem Wappen - ein Kampf ohne Gnade - in die Ecke gedrängt - ein Pulver - der Wahn setzt ein - ob es wahr ist, was sie sieht? - überall Gebrüll - das Wehen des Windes - es wird besser - ein Zwerg mit einem Hammer - alles scheint verloren - die lange Nacht bricht an - jemand Neues
    346,347,348,349,350,351,352,353,354,355,356,357,358,359,360,361,362
    Kapitel XI
    Die Wut, die einen antreibt - ein Schatten in der Nacht - eine übereilte Flucht - ein toter Mann erzählt keine Geschichten - auf der Flucht - immer weiter - ein Sieg ist nicht in Sicht - wirres Gerede - des Königs Halle hoch am Berg - das Leben ist ein einziger Kampf - allein auf weiter Flur - Halfert - zurück in die Arme der Mutter - in die Sümpfe - silber strömen die Wasser - verlassene Hallen - wieder unterwegs - ein gefürchteter Pirat - düstere Gedanken - erneut auf Wanderschaft
    363,364,365,366,367,368,369,370,371,372,373.374.375.376.377.378.379.380.381.382,383
    Kapitel XII
    Mal wieder jemand Neues - Ornlu - unterwegs nach Tooshoo - ein Krieg ohne die Chance ihn zu gewinnen - eine magische Blume - ein Lied im Sumpf - zähes Wild - Papier ist geduldig - Schwarzwasser - Sumpflilie - mitten im Schlamm - wieder mal am Üben - die Tage fließen dahin - erneut verärgert - traut euch doch - eine Nymphe - Fluch und Segen - wer rastet, der rostet - alle sind weg - die Vergangenheit lässt sich nicht ändern
    384,385,386,387,388,389,390,391,392,393,394,395,396,397,398,399,400,401,402.403
    Kapitel XIII
    Im Orkwald - keine Angst - Yinne - ein Lied aus der Heimat - verdammter Regen - die Folgen eines Handelns - Vinona ist weg - auf Wanderschaft - eine miese Absteige - ein Fremder im Rücken - Sarkany - der richtige Zeitpunkt - man kann nur beten - wieder zurück nach Stewark - du planst, ich folge - eine ungewohnte Aufgabe - stumpfe Arbeit - ein Zeit des Friedens - niemand hatte sie kommen hören - nur Einbildung - wieder zu zweit - wer einen tötet, ist am Ende egal - ein Falke bringt eine Botschaft - fern der Heimat - genug erzählt - Riesen - uralte Geschichten - über die Gesellschaft - ein Versprechen - das Wappen
    404,405,406,407,408,409,410,411,412,413,414,415,416,417,418,419,420,421,422,423,424,425,426,427,428,429,430,431,432,433
    Kapitel XIV
    Ein Weg in die Stadt - umgeben von Verrückten - der arme Fischer - ganz nach oben - in der Nacht sind alle Katzen grau - eine gefährliche Sache - der schwierigste Teil ist geschafft -
    434,435,436,437,438,439,440


    Was zwischen Buch II und III geschah: Madlen machte sich auf den Weg in ihre Heimat. Während eines Sturmes wurde ihr Schiff versenkt und sie verlor das Bewusstsein. Als sie wieder aufwachte, befand sie sich in der Hand von Piraten. Nach einiger Zeit konnte sie die Männer von ihrem Wert überzeugen und arbeitete sich zu deren Kapitän hoch. Sie gingen einige Monate lang auf Kaperfahrt und überfielen sogar Dörfer entlang der myrtanischen Küste. Jetzt aber zog es die junge Frau zurück nach Argaan. Sie hatte einen Teil ihres Gedächtnisse verloren und hoffte, auf der Insel eine Lösung dafür zu finden...

    Buch III - Der Weg in die Freiheit

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Prolog
    Zurück in der Heimat - auf dem Weg ins Bluttal - beim Waldvolk - wir gefallen ihm nicht - am Lagerfeuer
    441,442,443,444,445
    Kapitel I
    Die Schärfe einer Klinge - Haarspalterei - eine Frage der Bezahlung - der Rotrock - anscheinend doch nichts zu holen - eine kleine Vorstellungsrunde - eine lange Geschichte - der Innosler und die Frau - langsam wird er aufdringlich - hier ist eh nichts mehr los
    446,447,448,449,450,451,452,453,454,455
    Kapitel II
    Ein verdammtes Hindernis - ein Gentleman - vier Räuber - ein hilfreicher Toter - ein Verband wird reichen - der wird schon helfen - Fluch und Segen - Redsonja - Gerüchte sind wertvoll - mal wieder eine Stelle zum flicken - das Mondlicht ist meine Sucht - wie soll man etwas töten, dass schon tot ist? - Vorbereitungen - eine versprochene Belohnung - die stille Zuhörerin - der Alkohol - eine ungeplante Reise
    456,457,458,459,460,461,462,463,464,465,466,467,468,469,470,471,472
    Kapitel III
    Nutzlos - eine Nachricht - eine komische Begegnung - eine Verrückte - Erdbeermilch? - im Auftrag des Goldes - doch die richtige Person - ein guter Handel - Barin Stein - das Leben wird nicht leichter - völlig durcheinander - Sonja bleibt unauffindbar - eine beschlossene Sache - eine zufällige Begegnung -
    473,474,475,476,477,478,479,480,481,482,483,484,485,486
    Kapitel IV
    Ein Steckbrief - ein guter Verkaufstag - ein Schritt nach dem anderen - eine Aufgabe für die Schwester - Hirni - schockiert über die eignenen Gedanken - wer ich bin - die Welt ist groß genug -
    487,488,489,490,491,492,493,494
    Kapitel V
    geballte Fäuste - es scheint loszugehen - eine lange Wanderung - ein Gesang in der Nacht - eine alte Bekannte - der Ernst der Lage - keine Zweifel - die harte Braut - keine Lust zum Trinken - zurück, endlich! - auf hoher See - fremde Segel - komische Befehle - Olivia wird zum Problem - Gesandte aus der Heimat - Vinona - Abschied - es geht nur um die Bezahlung - im Streit - zu Wasser gelassen - das Böse - ein Gedanke, ein Ziel
    495,496,497,498,499,500,501,502,503,504,505,506,507,508,509,510,511,512,513,514,515,516
    Kapitel VI
    Ein Ruf der Heimat - ein Weg in die Dunkelheit - ein Leuchtfeuer der Hoffnung - daheim und doch fremd - zwischen den Welten - einsam und allein - am Silbersee - in der Sturzkampfmöwe - im Bluttal - ein Gefühl der Freiheit - Langeweile - ein fremder Mann - im Gespräch - der Gedanke an die Heimat - eine nützliche Lehrstunde - Informationen - eine Abmachung - Meditation
    517,518,519,520,521,522,523,523,525,526,527,528,529,530,531,532,533,534
    Kapitel VII
    Trainingsbeginn - die Kunst jemanden zu töten - Übung macht den Meister - du sollst mich angreifen - Überraschung - im Streit - ein Hinweis - ein Geschichte - Provokation - wie naiv - von hoher Geburt und doch kein Adliger - am Ziel - einst, vor langer Zeit - Alltag - in fröhlicher Runde - Thomas - Näharbeiten
    535,536,537,538,539,540,541,542,543,544,545,546,547,548,549,550,551
    Kapitel VIII
    Überwindung - eine Abmachung - Informationen - das Gesetz - am Strand - Freunde - zurück im Fort - vielleicht hilft es ja - im dunklen Gewerbe - der Beginn einer Lehre - erste Versuche - es wird langsam - nach Thorniara - herzlos oder nicht -
    552,553,554,555,556,557,558,559,560,561,562,563,564,565
    Kapitel IX
    Spionage - im Hafen - Rupert - Neuigkeiten - Marktschänke - die Stadt ist schlecht - eine Diplomatin - die Bitte um Einlass - geschafft - erneut am Marktplatz - am Tempel - ein guter Tag - im Reichenviertel - ein Mann im Schatten - gut informiert - es kommt auf den Blickwinkel an - Rückzug - eine Ende der Ermittlungen
    566,567,568,569,570,571,572,573,574,575,576,577,578,579,580,581,582,583
    Kapitel X
    Ich werde Euch töten - ein Gespräch - das Ende ist nah - Politik - es ist kein Dank nötig - reise schnell und sicher - bei den Truppen - der richtige Sattel - der Schwertkampf - der Ruf der Heimat - sie zeigt, was sie kann - ein Lob - was war geschehen? - mehr Glück als Verstand - Wissen ist gut - Wölfe
    584,585,586,587,588,589,590,591,592,593,594,595,596,597,589,599
    Kapitel XI
    Ein Abschied - er mag sie - ein Schicksal, doch zwei Wege - erneut im Bluttal - ein Lied - die Bitte um die Gunst einer Audienz - kein Vorspiel - es sind Frischlinge - im Kampf - Sieg - Messer müssen scharf sein - eine Vorstellung - eine Frage im Töten - schnell und leise - am Rand der Siedlung
    600,601,602,603,604,605,606,607,608,609,610,611,612,613,614
    Kapitel XII
    Eine alte Freundin - ich bin zu wirklich - du magst Monster? - Erinnerungen - keine Gefühle - kurz vor Setarrif - nichts ist brauchbar - ein Angriff - im Blutrausch - Eine Stimme unter vielen - lang vergessene Heimat - ein neuer Weg - Ruhe in einer toten Welt - Verfolgungsängste - Die Rache der Natur - eine dunkle Festung - Des Rätsels Lösung - Eine Opfergabe - Ein Fremder
    615,616,617,618,619,620,621,622,623,624,625,626,627,628,629,630,631,632,633
    Kapitel XIII
    Nicolei - ein Gespräch unter Fremden - ein Lächeln im schwarzen Berg - nur etwas zu Essen - in der Unterwelt - unendliche Weiten - Ata - und zurück -
    634,635,636,637,638,639,700,701,702,703,704,705,706,707,708,709,710


    Buch IV - Ein neues Leben

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Prolog



    Getroffene Charaktere:

    Bardasch | Hunico und Lexi | Kilijan | Myra | Redsonja | Yinnesell | Wombel | Adson | Aniron | Devazar | Turang | Badhor | Raad | Tinquilius | Ornlu | Rafik | Sarpedon| Hirni | Redlef |Nicolei




    * Erklärung der Farben: befreundet, flüchtige Bekanntschaft/neutral

    zugelassen

    *Charakterbilder Herkunft: Drakonis
    *Hintergrundbilder Herkunft: Pinterest
    *Bild Nebelfeste Herkunft: Images-Gedah
    *Bild Towy Herkunft: de.forwallpaper
    *Bild Cardy Herkunft: ArtStation
    *Bild Abes Herkunft: photobucket
    *Bild Lianda Herkunft: wallpaperup
    *Bild Tanby Herkunft: khongthe
    *Bild Ammarth, Mainarf, Tydfall Herkunft: Pinterest
    Geändert von Madlen (14.07.2018 um 09:24 Uhr)

  13. Beiträge anzeigen #13 Zitieren
    Waldläufer Avatar von Naberius
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Naberius ist offline
    Naberius

    Name: Naberius
    Alter: 46
    Beruf : Koch und Konditor
    Rüstung: keine nur ein Schultepolster, damit ihm seine Eule nicht wehtut.
    Waffe: keine
    Eigenschaften:
    + Sanftmütig
    + Gewissenhaft
    + ruhig
    + Hilfsbereit
    ~ Pfefferminztee süchtig
    - zu gutgläubig für diese Welt

    Aussehen:
    - faltige Haut
    - etwas längere grau-weiße Haare
    - einen grau-weißen Vollbart
    - gerader Gang
    - blaue Augen
    - lächelt oft und gerne
    - gebräunte Haut wegen der Arbeit im Freien


    Teil 1
    Die Tür der "Gespaltenen Jungfrau" öffneten sich viele Gäste guckten den alten Mann an, welcher sicherlich schon die 40 überschritten, wenn nicht sogar die 50 erreicht hatte. Ein ungewöhnliches Alter in dieser Zeit. Entweder man wurde von Krankheiten dahingerafft oder man wurde vom Krieg zerstört. Deshalb war ein fast 50-Jähriger eine Seltenheit. Zudem erweckte die weiße Eule auf seiner Schulter einiges an Aufsehen Doch schon nach kurzer Zeit hing jeder wieder seinen Gedanken nach und ließ den alten Mann alt sein. Sein Name war Naberius und sein Ziel war Setarrif. Er als sehr Adanosgläubiger Mensch hatte in seinem kleinen Dorf schon immer versucht alle zu bekehren. Doch trotz seines starken Glaubens zu Adanos besaß er keinen Hass auf die Innosler. Nunja zumindest nur ein wenig Ärger bereitete ihm der Krieg. Er als Dorfarzt hatte schon einige Krankheiten und Verletzungen erlebt. In all den Jahren waren alle Verletzungen und Krankheiten in einem vernünftigem Rahmen geblieben. Doch nachdem die Innsoler und alle anderen auf die Insel gekommen waren, stiegen die Zahl der Verletzten und Kranken rapide. So musste Naberius 2 Jünglingen aus dem Dorf die verschiedensten Wirkungen von Pflanzen und die Versorgung von kleineren Wunden näher bringen. Nachdem sie es nach 2 Jahren geschafft hatten mehr als die Hälfte aller Verletzungen und Krankheiten, welche im Dorf vorkamen, zu kurieren trat Adanos in Naberius Träumen auf. Sein Gott erzählte dem alten Heiler er solle sich nun endlich dazu bewegen, sichdem Widerstand in Setarrif anzuschließen. Zum Abschluss sagte Adanos er hätte ein Geschenk für Naberius und der Gott berührte den Alten mit seinem Finger in der Mitte der Stirn. Das Licht begann heller zu werden, bis es einfach nur schmerzte. Naberius erwachte mit einem Schrei und stand sofort im Bett. Seine Lungen füllte er mit tiefen Atemzügen und er bemerkte die ganzen verweinten, erschreckten und traurigen Mienen in seinem Schlafgemach. Als im späteren Verlauf des Abends sein einer Zögling erzählte seine Atmung hätte ausgesetzt erkannte Naberius das Geschenk seines Gottes. Sofort machte er sich am nächsten Tag zum Aufbruch bereit und erklärte der Dorfgemeinde, dass er seinen Weg finden müsse. Mit dem Gefühl etwas schlechtes, nämlich die Dorfbewohner alleine zurückzulassen, und etwas gutes, seinem Gott zu folgen, getan zu haben marschierte der notdürftige Arzt auf die Stadt Setarrif zu. Und nun war er in der Taverne zur gespaltenen Jungfrau geraten. So setzte er sich an einen freien Tisch, bestellte eine Tasse heißes Wasser und studierte seine Karte, wie er am schnellsten nach Setarrif kam. Sein Weg würde ihn zur Burg Silbersee und über das Weißaugengebirge führen. Und zwar zur Stadt mit den Goldenen Dächern. Setarrif.

    Teil 2
    In Setarrif angekommen traf der Alte schon bereits auf einige interessante Personen. Kurz nachdem er die Stadt betreten hatte, war er auch in einer Bäckerei angestellt. Jedoch starb der Besitzer der Bäckerei und hinterließ seinem minderjährigen Sohn eine Zukunft, dunkler als die Schatten der Nacht. Allerdings gab Naberius sich als den Großvater des Jungen aus, wodurch er hoffte Lars eine glückliche Zukunft zu schenken. Als netter Nebeneffekt wurde der alte Babier zum Besitzer der Bäckerei und hatte so zumindest eine Sicherung seiner finanziellen Mittel. Schon bald traf Naberius auf den obersten Wassermagier Tinquillus, der ihn freudig in dei Reihen der Wassermagiernovizen aufnahm. Doch nachdem Naberius einiges über die Magie gelesen hatte beschloss er die Bibliothek des Kastells zu besuchen um dort mehr über die Erschaffung magischer Stäbe erfahren zu können. Lars,ein blauer Bergkristall und ein Stab aus dem Holz der Weißbuche folgten ihm auf seiner Reise. Im Kastell belas sich der Alte, während der Junge immer mehr seiner dunklen Seite bewusst wurde. Mit den Erkentnissen über die Herstellung eines magischen Stabes verließ Naberius das Kastell. Jedoch ohne Lars, der der Gier nach Macht nachgegeben hatte und sich seine besten Chancen in der Gemeinde der Schwarzmagier ausrechnete und da blieb. Allein machte sich der Mann mit seiner Eule auf den Weg zu den Druiden in Tooshoo um dort seinen Stab "wachsen" zu lassen.


    Besitz :
    - eine Wasserflasche (gefüllt)
    - einen Beutel mit getrockneter Pfefferminze
    - eine Sichel
    - einen Beutel mit getrocknetem Mäusefleisch für Schuhu
    - einen Beutel für Pflanzen
    - einen knorrigen Wanderstab
    - eine Pfeife und etwas Tabak
    - Feuerstein und Zunder
    - Blauer, länglicher Bergkristall
    - Holzstab aus dem Holz der Weißbuche
    - einen Beutel gefüllt mit Gold aus dem Bäckereigeschäft
    - süße, sowie salzige Kekse

    Zweitaccount von Rognor Hammerfaust

    zugelassen
    Geändert von Naberius (24.04.2016 um 17:54 Uhr)

  14. Beiträge anzeigen #14 Zitieren
    Veteran Avatar von Lukar
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Lukar ist offline


    [Bild: 112563984.jpg?v=1&c=IWSAsset&k=3&d=77BFBA49EF87892140FEB0FF7845C57D02439493D969E8FCCA401940982C0AF88AE3D785B3CAE048E30A760B0D811297]
    Name:
    Lukar Durand
    Alter:
    52 Winter

    Beruf:
    Verwalter, Händler und Hehler.

    Rang:
    Rebellischer Händler und Söldner (Meister der Klingen)

    Zugehörigkeit:
    Königreich Argaan

    Glaube und Gesinnung
    Agnostiker | Neutral Böse

    Waffe:
    Der Händler trägt zur Selbstverteidigung ein mit Ornamenten verziertes Kurzschwert aus dunklem Stahl, den Wundendorn. Es ist aufgrund seiner Länge sehr leicht und praktisch zu tragen. Lukar lies in das Schwert seine Initialien eingravieren. Obwohl er mittlerweile weis wie er ein Schwert zu führen hat, ist seine größte Waffe gegen menschliche Gegner vielmehr sein Verstand. Außerdem verbirgt sich unter seiner schweren Weste immer noch einen Dolch mit kurzer Klinge, den er mit dem tückischen Gift der Trollkische benetzt hat. Von den Ausrüstern Ethorns erhielt Lukar letztlich auch ein grobes Langschwert, dass jedoch keinen besonderen Wert für ihn besitzt.

    Eigenschaften:

    Stärken
    +Selbstbewusst
    +Analytisch
    +Diplomatisch
    +Rhetorisch begabt
    +Hält sein Wort
    +Denkertyp
    +Finanziel vesiert

    Schwächen
    -Korrupt
    -Kriminell
    -Skrupellos
    -Geizig
    -Überheblich
    -Fürchtet Magie

    Besonderheiten
    ~Tabakliebhaber
    ~Dem Alkohol zunehmend nicht abgeneigt
    ~Leidet an einem Geschwür in der Magengegend

    Fähigkeiten:
    Händler 1
    Einhandwaffen 2

    Besitz:

    Durch den Handel in der Silberseeburg konnte Lukar sich eine stattliche Menge Gold verdienen, die er stetig in neue Waren oder Kontakte investiert. Meist bezieht er Nahrungsmittel von den Holzfällern oder den freien Jägern der Umgebung, allerdings sollen in seinem Sortiment auch schon sonderbare Gegenstände aufgetaucht sein, die nur aus anderen Städten stammen können. Dennoch ist Gold für den Händler nicht alles: Sein privates Tagebuch ist neben seinem Reichtum wohl sein wertvollster Besitz. Niemals würde er es jemand anderen in die Hand geben oder unbewacht lassen.

    Erscheinung:
    Lukar ist ein Mann von großer, eher drahtiger Statur. Den alterlichen Verschleißerscheinungen konnte er bisher erfolgreich durch einen gesunden Lebensstil ausweichen, und wenn nicht, so vermochte er sie zumindest gut zu verbergen. Besonders markant sind seine Gesichtszüge: Wer seine auffällige Hakennase und die schmalen, umherhuschenden Augen einmal sieht, wird sie nicht so schnell vergessen und Lukar schon von Weitem auf den ersten Blick wiedererkennen. Auch die Glatze, die er bereits seit jungen Jahren trägt, verhindert das Lukar sich gut unter der Masse anderer Menschen verbergen kann. Meist trägt er einen bereits ergrauten Schnurrbart unrasiert zur Schau. Er ist recht charismatisch und versteht es auch, seine Emotionen der Situation entsprechend zu verbergen. An seinem Finger trägt Lukar ziemlich auffällig den Siegelring der Durand, ein uraltes Familienerbstück, dass jeglichen Wert verloren hat da seine Familie schon seit Generationen im Königreich nicht mehr als adelig gilt. Das alte Wappen zeigt das Symbol einer zusammengerollten Schlange, umgeben von vier gedrehten Händen. Es steht für Listigkeit, aber immer im Rahmen des familiären Vertrauens und der Zusammenarbeit. Lukar trägt diesen Ring als Erinnerung an seinen Vater und zum Zeichen dafür, dass er gewillt ist, ebenso wie seine Vorfahren zu Wohlstand und Macht zu kommen.

    Andere über Lukar
    Zitat Zitat von Noctal Nomak, verstoßener Prinz Beitrag anzeigen
    Er hatte etwas sympathisches, weises. Ein alter Mann, der sich nach einem Gespräch sehnt.
    Zitat Zitat von Joe Black, ehemaliger Assassine
    Generell wirkte der Mann sehr charismatisch und intelligent. Er hatte etwas schon fast väterliches an sich und seine warmen Augen versprühten Sicherheit. Abermals lächelte Black anhand dieser Erkenntnis finster. Eben diese Eigenschaften machten Lukar unter anderem zu dem gerissenen und trügerischen sowie gefährlichen Mann der er eben war.
    Zitat Zitat von Dennik von Schwarzwasser Beitrag anzeigen
    "Lukar ist berechnend, schlau, eiskalt und hat viele Feinde und Freunde. Er arbeitet für das Königreich Argaan und Joe Black hat für ihn gebürgt. Ihm traue ich".
    Zitat Zitat von Luke Drake, Söldner und Dieb Beitrag anzeigen
    "Na ja, mit dem Vertrauen ist das ja so ne Sache in unserem Beruf. Aber ich würde sagen, dass man auf Lukar zählen kann. Solange wir ihm nicht in den Rücken fallen, wird er uns auch nicht hintergehen"
    Zitat Zitat von Weyland Sweers, Schmuggler Beitrag anzeigen
    "Ich habe oft genug schon Prahlhanse wie dich laut reden hören, was für Kontakte sie hätten und welchen Einfluss sie besitzen würden, aber in den meisten Fällen war dahinter nichts. Schall und Rauch, mehr nicht." - Er hasste die Art solcher Leute wie diesem Durand, andere einschätzen zu wollen und zu müssen. Ihnen eine Marke aufdrücken, die nicht der Wahrheit entspricht. Oh ja, in diesem Moment musste Weyland sich am Riemen reißen, um seinem Gegenüber nicht die Adlernase zu brechen.
    Sein Lebensweg:
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Vorgeschichte:

    Geboren wurde Lukar als der Sohn eines mittelständigen, rechtschaffenden Kaufmannes, der durch die Länder des Mittelreiches zog und seine Waren in den Städten anbot. Das Geschäft lief gut für seinen Vater und ermöglichte es ihm, seinem Sohn eine grundlegende Bildung wie etwa Lesen und Schreiben zu ermöglichen, die für sein späteres Leben der entscheidende Vorteil zum Erfolg sein sollte. Anders als sein Vater, der als Menschenfreund und Wohltäter bekannt war, übervorteilte sein Sohn bereits in jungen Jahren gerne Andere und war hinter jedem Goldstück her, dass er ergattern konnte.
    Nachdem er seine Grundbildung im Lesen, Schreiben und Rechnen abgeschlossen hatte, half er seinem Vater einige Zeit beim Anpreisen der Waren, was ihm dabei half, zu verstehen, wie man anderen Leuten Gegenstände jedweder Art attraktiv anbieten und verkaufen konnte. Nützlich war dabei, dass sein Vater sich zeitweilig als fahrender Händler betätigte und so mehrere Ortschaften des Reiches aufsuchte. Auf diese Weise lernte Lukar die verschiedensten Menschen und ihre Bedürfnisse kennen. Er entwickelte schnell eine vortreffliche Menschenkenntnis.

    Dieser lehrreiche Ausflug in die Praxis des Händlerberufes währte jedoch nur kurz, denn der Krieg stand vor den Toren Myrtanas. Von allen jungen Männern wurde die Mithilfe an der Front verlangt, der sich Lukar trotz allen Bemühungen leider nicht entziehen konnte.
    Die Erlebnisse des Krieges trafen Lukar schwer, und das innere Gefühlschaos drängte ihn dazu ein Tagebuch zu beginnen, welches er noch heute bei sich trägt.
    Er war beileibe kein besonders guter Soldat und wusste sich aus ernsten Gefahrensituationen so gut wie möglich rauszuhalten. Obwohl er kein Feigling war, drängte es ihn nicht danach, seinen Mut auf dem Schlachtfeld zu beweisen, wie es viele junge Männer taten. Er wusste. das der Krieg zu allerst die Mutigen traf, und er hatte vor, noch eine Weile zu leben statt sich für ein Reich zu opfern, das ihm nichts bedeutete.

    Nach einer langen Zeit wurde es ihm endlich erlaubt, dem Krieg den Rücken zukehren und in das alltägliche Leben zurück zufinden. Seinen Vater wiederzufinden gestaltete sich als Schwierig, da dieser nach wie vor durch das Land zog. Erst nach gut einem Jahr traf Lukar seinen alten Herren wieder, jedoch unter Umständen, die alles andere als erfreulich waren: Sein Vater war schwer Erkrankt.
    Er hatte sich eine unheilbare Krankheit eingefangen, die sein Schicksal besiegeln sollte. Lukar gab sich Mühe, seinen Vater zu pflegen. Dieser wehrte sich jedoch gegen jede Hilfestellung seitens seines Sohnes, da er befürchtete, dass Lukar sich anstecken könne. Daher überließ er seinem Sohn seinen gesamten Besitzt inklusive eines alten Ringes, ein Erbstück aus längst vergangenen Tagen ihrer Familie, unter der Bedingung, dass Lukar ihn nie wieder aufsuchen durfte.

    Lukar erfüllte seinem Vater diesen Wunsch und zog sich mit seinem geerbten Vermögen in die abgelegenen Stadt Kap Dun zurück, wo er einige Jahre verbrachte, ohne dem Händlersgeschäft nach zu gehen. Da das geerbte Vermögen nur begrenzt war, widmete er sich schließlich wieder dem Geschäft und wurde im Laufe der Jahre ein erfolgreicher Händler und Kaufmann.
    Viele Jahre lebte er so als reicher Kaufmann in Myrtana und seine Gier nach Reichtum begann sich mehr und mehr auszubilden. Er wurde zunehmend kaltherzig, egozentrisch und war nur noch darauf bedacht, seinen Kunden so viel wie möglich aus der Tasche zu ziehen. Dies widersprach den Idealen seines Vaters, doch Lukar berief sich stets auf das alte Motto seiner Familie, die den Reichtum vor allem anderen angestrebt hatte. Schließlich schreckte er nicht einmal mehr vor illegalen Machenschaften zurück, um seinen Geldbeutel zu füllen.

    Doch eines eben jener fragwürdigen Geschäft, das als der ultimative Durchbruch zum Reichtum geplant war, besiegelte das vorzeitige Ende seiner Handelsbeziehungen: Er wurde ausgerechnet von einem langjährigen Geschäftspartner der illegalen Machenschaften bezichtigt und sein Vermögen von den Milizen kurzerhand beschlagnahmt. Nur mit Mühe entkam Lukar selbst dem Gefängnis und tauchte unter...

    Bleichgesicht, Bärenfell und Fischgestank:

    Ein bezahlter Fährmann brachte Lukar zur größten der südlichen Inseln; Argaan. Ein zwiegespaltenes Eiland, zerrüttet von Krieg und Rebellion. Der ideale Ort also, um ein Dasein als Händler und Krimineller zu bestreiten. Sein erster Landgang führte Lukar zur Taverne "Die gespaltene Jungfrau" in der er zu nächtigen gedachte. Dort traf er zwei Fremde. Einer war bleich und unfreundlich; Noctal Nomak war sein Name. Der andere war ein armer irrer, genannt Michail Radzinsky, der einen Bären mit zum Gasthaus lockte. Nachdem das Untier sich dank der magischen Fähigkeiten eines Waldläufers getrollt hatte, nervte Michail die anderen beiden mit seiner gestörten Persönlichkeit. Er zog dabei auch den Unmut der korpulenten Inhaberin der Schankhauses auf sich.
    Die Eskalation lies nicht lange auf sich warten und Michail wurde aus dem Wirtshaus befördert. Jedoch erlitten Lukar und Noctal das selbe Schicksal, da man sie mit dem Verrückten und seinen Machenschaften in Verbindung setzte, obwohl sie doch am meisten darunter gelitten hatten.

    Obwohl nur widerwillig, ließen sie sich von Michail zu einem nahegelegenen Fischerdorf führen, um nicht unter freiem Himmel kampieren zu müssen. Die dort lebenden Fischer waren Bekannte von Michail und hatten mit diesem einen hinterhältigen Pakt geschlossen: Michail lockte unwissende Fremde zum Fischerdorf, wo die Fischer den Neuankömmlingen für Kost und Logis einen riesenhaften Betrag abknöpfen konnten. Das bliebt Lukar und Noctal nicht erspart und sie verloren all ihr restliches Gold.

    Später in der Nacht sollte diese Gier der Fischer sich jedoch rächen. Noctal witterte, das er hintergangen worden war und schlich sich zum Goldvorrat der Fischer, das er sich kurzerhand aneignete um dann in der Dunkelheit zu verschwinden. Da er nicht teilten wollte, lies er Lukar im Unwissen über seine Aktion. Dieser wurde am nächsten Morgen promt vom Oberfischer Peterson aus dem Schlaf gerissen. Peterson beschuldigte Lukar, ein Komplize Noctals zu sein. Noctal hätte Lukar nur verraten und sitzen lassen, deshalb sei er noch hier. Um der höchst ärgerlichen Situation zu entkommen, bedrohte Lukar des Fischers Frau mit seinem Dolch und entkam so der Wut des Fischers.

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund:

    Seine Flucht führte Lukar in den Norden der Insel. Unterwegs erledigte er eine kleinere Gelegenheitsarbeit, um seinen Geldbeutel wieder etwas zu füllen, so das er sich ein Bett und eine warme Mahlzeit leisten konnte. Schließlich erreichte er Thorniara: Einst eine prächtige Handelsstadt unter dem örtlichen König Ethorn, war Thorniara nun fest in der Hand des Königreiches Myrtana. Lukar gelang nur unter falschem Namen in die Stadt, wo er in einem Schankhaus Noctal wiedertraf. Dieser hatte sich mittlerweile mit einem bärtigen Kriminellen Namens Slicer angefreundet. Zu dritt teilten sie Geschichten aus, wobei auch Noctals Fischzug im Fischerdorf zur Sprache kam. Als Lukar hinzufügte, dass er die Frau des Fischers bedroht hatte, um der Wut des Peterson zu entkommen, erkannte Noctal, das sie alle drei vom selben Schlag waren und nicht vor Grausamkeiten zurückschreckten, um ihre Ziele zu erreichen.

    Die anfängliche Unfreundlichkeit in der "Gespaltenen Jungfrau" war somit vergessen und Noctal zeigte sich bedeutend offener. Nachdem sie noch eine Karte der Insel von Slicer erhielten, machten Noctal und Lukar sich zu zwei auf den Weg nach Osten. Der Osten war von Noctal gemäß seiner Richtlinie "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" ausgewählt worden und auch Lukar zog es aus ähnlichen Gründen dorthin. Denn der Osten befand sich noch immer in der Hand von Ethron. Vom Reiche Myrtana wurde Ethorn mitsamt seinen Getreuen abfällig als Rebellenabschaum bezeichnet, tatsächlich aber herrschte Ethorn noch über eine beachtliche Stadt namens Setariff, in der alle Feinde der Festlandkrone willkommen waren. Lukar und sein Weggefährte kamen schnell in Setariff unter und fanden jeweils eine Nische für sich. Lukar selbst wählte für sich den Beruf eines einfachen Kleinkrämers.

    Ganoven auf Bewährung:

    Der Beruf als Verkäufer nutzlosen Tandes brachte Lukar nur ein halbwegs stabiles Einkommen, dass für eine lauwarme Mahlzeit sowie etwas zu Trinken ausreichte. Der Händler schnallte den Gürtel bereitwillig etwas enger, um sein Gold aufzusparen. Doch dank Noctals Freund Slicer sollte sich ihm schon bald eine profitablere Einnahmequelle anbieten. Slicer berichtete ihnen bei einem gemeinsamen Treffen in der Sturzkampfmöve, dass er für einen Mann arbeitete, der sich lediglich "der Auftraggeber" nannte. Slicer hatte vor, einen säumigen Schuldner namens Mehrus auszuquetschen und suchte nach bereitwilliger Unterstützung für dieses Vorhaben.
    Lukar und Noctal erklärten sich schnell bereit Slicer bei seinem Vorhaben zu unterstützen und zogen gemeinsam mit Slicer los, um Mehrus zu stellen. In dessen ärmlicher Hütte kam es zu einem Handgemenge, an dem auch zwei bezahlte Söldner Mehrus beteiligt waren. Am Ende obsiegten Slicer und seine Kameraden, doch Mehrus hatte bereits all sein Geld für die Söldner ausgegeben. Daher bezahlte Slicer Lukar und Noctal aus eigener Tasche für den geleisteten Dienst. Slicer wollte um jeden Preis sicher stellen, dass mit Mehrus ableben ein Zeichen für weitere Schuldner gesetzt wurde und befahl Noctal und Lukar, dass Haus zu verlassen. Noch während die beiden das Haus verliesen, vernahmen sie die gequälten Schreie von Mehrus', der von Slicer zu Tode gefoltert wurde.

    Der schwarze Tod:

    Trotz der großen Menge Gold, die Lukar durch diese Gelegenheitsarbeit gewann, zog es ihn zurück zu seiner nur gering lohnenden Arbeit. Er wollte sich nicht zu sehr auf den Lohn Slicers verlassen, sondern versuchte stattdessen, seine Mittel weiter zu mehren, um so später leichter Einzug in einen besseren Beruf in der Stadt halten zu können. Noch bevor er einen solchen Schritt einleiten konnte, traf er erneut auf Noctal, der ihm ein besonderes Angebot unterbreitete. Im Namen des ominösen Auftraggebers von Slicer sollten sie sich um den Krautverkauf innerhalb der feindlichen Stadt Thorniara kümmern. Lukar sollte für den Schmuggel und anschließenden Verkauf der Droge zuständig sein, während Noctal sich um den Schutz aus dem Hintergrund kümmerte, ohne sich dabei sehen zu lassen. Beobachtet wurden sie beide dabei von einem Mann mit Namen Grimm, der ihre Tätigkeit im Namen des Auftraggebers bewerten sollte.

    Lukar nahm diese Aufgabe sofort an, da er durch den Krautverkauf eine große Menge Gold gewinnen und später in den Reihen des Auftraggebers aufsteigen konnte. Er zog daher mit Noctal und Grimm nach Thorniara, wo sich die drei trennten. Lukar mietete sich ein Fischerboot, dass ihn zum Hafen von Thorniara brachte, ohne das er von den Wachen gefasst werden konnte. Einmal in der Stadt angekommen mühte er sich darum, einige Kunden zu finden, die ihm direkt größere Mengen des Krautes abnehmen würden. Im Laufe seiner Suche traf er auf die Gebrüder Althoff, die zwar keine interessierten Käufer, dafür aber Informanten waren. Der Hehler ging einen Deal mit den beiden ein. Er bezahlte sie, damit sie ihm Termine mit potentiellen Käufern beschafften. Im Verlauf seiner Geschäfte kam es nur zu geringen Schwierigkeiten, die Noctal und Grimm zu lösen wussten.

    Jedoch war in der Zwischenzeit etwas furchtbares passiert. Ohne es zu wissen, hatte ein Handelsschiff eine gefürchtete Krankheit mit nach Thorniara gebracht, die sich schnell im Hafen- und Armenviertel ausbreitete. Der "schwarze Tod", wie man die Krankheit nennen sollte, wütete unter der Bevölkerung, raffte unzählige Leben dahin und bedrohte auch das Leben der Krautschmuggler. Um eine tödliche Ansteckung zu verhindern, zogen sie sich schnellstmöglich in ein unterirdisches Versteck zurück. Dort harrten sie unter Wasser und Brot aus, während die Krankheit ganze Familien auslöschte. Erst nach längerer Zeit konnte ein Heilmittel gefunden werden.
    Lukar beeilte sich nach dem Sie über die Krankheit, den letzten Rest seines Krautvorrates zu verkaufen. Doch der letzte große Deal erwies sich als eine Falle seines ehemaligen Partners Reinhard Lehner. Nur dank Noctals Hilfe entkam Lukar dem sicheren Tod, doch sein Leben war in der Stadt nach wie vor in Gefahr. Daher verließ der Händler Thorniara mithilfe der Gebrüder Althoff, nicht ohne sicher zu stellen, das sie in Kontakt bleiben würden.

    Asche zu Asche:

    Gemeinsam mit Nocal kehrte Lukar nach Setariff zurück, wo sie einen Großteil des Goldes abgaben. Grimm zog los um den Auftraggeber zu benachrichtigen, der daraufhin eine Entscheidung treffen würde, wie sich die beiden geschlagen hatten. Es dauerte lange, bis die beiden eine Rückmeldung erhielten, jedoch fiel diese überaus positiv aus. Beiden wurden vertrauensvolle Posten im "Ring des Auftraggebers" zugewiesen, die sie zu verwalten wussten. Lukar blieb dabei ständig mit den Gebrüdern Althoff in Kontakt, die ihn über die Lage in Thorniara berichteten. Besonders kritisch erschien Lukar die Marktlage Thorniaras, die von einer aufstrebenden Händlergilde ausgenutzt und sogar gefördert wurde, damit diese ihren Einfluss mehren konnte. Lukar beschloss, die Lage weiterhin im Auge zu behalten und in seine Pläne einzukalkulieren.

    Das Schicksal machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung. Bereits seit Tagen gab es Gerüchte über einen Drachen und vereinzelte Beobachtungen von Echsenmenschen wuchsen zu einem echten Problem für jeden Wanderer heran. Von kleineren Raubüberfällen auf harmlose Wanderer taten die Echsen jedoch einen gewaltigen Schritt nach vorne. Angeführt vom Drachen Weissauge stellten sie eine riesige Armee zusammen, die Setariff binnen kürzester Zeit mit einem Belagerungsring umschloss. Jegliches Tagwerk wurde umgehend unterbrochen und die Stadt auf die Abwehr eines möglichen Sturms vorbereitet. Auch der Ring beteiligte sich mit seinen Mitteln daran und sandte kleinere Truppen seiner Leute zu den Mauern. Der Großteil blieb jedoch vor dem Eingang des Versteckes, dass in einem Viertel lag, dass von einem Krieger Namens Joe Black für einen Straßenkampf vorbereitet wurde. Lukar beteiligte sich während der Belagerung als Meldebote zwischen dem Versteck und den einzelnen Einsatzgruppen des Auftraggebers, später auch unter einem militärischen Befehlshaber am Südtor. Nach dem ersten Sturm der Echsen half Lukar dabei, Material für die Reperatur zu beschaffen und die Einsatztruppen des Auftraggebers von den Mauern zu evakuieren.

    Die notdürftige Reperatur des Tores beeindruckte den Drachen und seine Armee jedoch nicht. In einem Handstreich verbrannte Weissauge das Tor sowie fast alle dort stationierten Verteidiger. Lukar entkam nur knapp dem Brodem des Ungeheures und seiner nun in die Stadt stürmenden Legionen nur knapp. Geblendet und geschwächt taumelte er durch die Straßen, bis ihn ein Mann namens Warrick das Leben rettete. Er führte ihn durch einen geheimen Tunnel zum Versteck des Auftraggebers. Dort schlossen sich die beiden ihren Kameraden sowie den Kriegern unter Joe Black an. Dieser erwies sich als ein ausgezeichneter Schlächter und Stratege. Im Laufe des Gefechts erwiesen sich die freien Streiter jedoch als unterlegen. Joe Black rettete die letzten Überlebenden, darunter auch Lukar und seine Verbündeten, aus dem Viertel.

    Gemeinsam mit Joe Black flüchteten sie zum königlichen Ring. Lukar und Black lernten während der nur kurzen Flucht eine Menge voneinander und sie entscheiden sich, auch beim Ausfall aus der Stadt und der Flucht durch die Länderreien zusammen zu stehen. Sie beide, Joe und Lukar, waren durch die irre Flucht sichtlich angeschlagen und so lag es bei ihren Kameraden, die Truppe zusammen zu halten. Schließlich schafften sie es zur Festung am Silbersee, wo sich ihre Wege wieder trennten...

    Dunkler Bund, silberner See:

    Im Flüchtlingslager vor Silbersee wurde Lukar und seinen beiden Kameraden Slicer und Warrick wieder gesund gepflegt. Sie waren die einzigen Mitglieder des Ringes, die es bis zur Silberseeburg geschafft hatten und versprachen, mit Lukar zusammen zu arbeiten. Sie bezogen zuerst eines der Notzelte am Rande des Lagers, und beteiligten sich später am Aufbau einer neuen Siedlung von Silbersee. Lukar betätigte sich gemäß seinen Fähigkeiten als Verwalter und bekam im späteren Verlauf seiner Tätigkeit eines der neu errichteten Häuser zugewiesen, welches er als Stützpunkt nutzen wollte. Gleichzeitig arbeitete er mit seinen Freunden daran, wieder ein Informationsnetz aufzubauen, das für spätere, kriminelle Aktivitäten wie den Sumpfkrauthandel den Grundstein legen sollte. Dies geschah in aller Heimligkeit, jedoch wurden sie trotzdem beobachtet.

    Joe Black, der finstere Streiter aus Setariff, arbeitete nämlich an einem ähnlichen Ziel. Als offizieller Wächter der Akademie plante er, ein großes Hauptquartier damit Arena zu errichten, welches allerdings als Basis für einen finsteren Bund dienen sollte. Dieser Bund stand unter dem Zeichen Beliars. Der Einfluss der Mitglieder wurde genutzt, um noch weitere fähige Leute anzuwerben und somit die Macht des Bundes insgesamt zu stärken. Black wollte Lukar unbedingt in seinem Bund haben und kontaktierte ihn mehrmals. Nach längerer Überlegung stimmte Lukar zu, dem Bund beizutreten, wofür er von Joe einen beachtlichen Teil des Hauptquartieres zugesichert bekam: Den gesamten Kellerkomplex durfte er sein Eigenen nennen. Auch vermittelte Joe ihm sogleich einen Mann namens Dennik. Er plante im Namen eines gewissen Borran, Kraut an großzügige Käufer zu liefern. Im Zuge dessen wollte er auch in Thorniara einziehen und dort den vorherrschenden Boss der Unterwelt, Reyn, stürzen. Dieser Reyn stand Borrans Aktivitäten im Weg. Nach einem knappen Gespräch entschied Lukar sich dazu, dei der Übernahme der Thorniara' Unterwelt zu helfen, um dabei auch ein großes Stück Kuchen für sich selbst zu ergattern. Nur kurz nach Dennik zog er daher mit Warrick und Slicer los richtig Thorniara.

    Reyn ins Vergnügen:

    Obwohl Lukar und seine Getreuen deutlich später als Dennik und Joe Black loszogen, überholten sie die Waldläufer in deren Fort. Der Grund war, dass Dennik noch weitere Söldner für seine Aktion anwarb und Joe Black unterwegs schwer erkrankte und daher zurückbleiben musste. Somit erreichten Lukar, Slicer und Warrick die Stadt als erste. Sie legten alle ihre Waffen zusammen und trennten sich: Slicer würde mit den Waffen außerhalb warten und später von einem Boot abgeholt werden, so das die Waffen in die Stadt gebracht werden konnten. Hierzu kontaktierte Lukar seine Kontakte, die Gebrüder Althoff, in Thorniara, welche umgehend ein Boot organisierten und Slicer in die Stadt brachten. Sie klärten Lukar auch über die aktuelle Lage in der Stadt auf, welche alles andere als erfreulich war: Die Stadtwache war zunehmend überpräsent, was kriminelle Vorhaben drasitisch erschweren sollte. Schließlich war es auch an Lukar, Informationen darzulegen: Er berichtete den Gebrüdern vom geplanten Machtwechsel. Diese zeigten sich überrascht, da Reyn ein sehr mächtiger Mann war, und leiteten sofort in die Wege, dass alle ihre Spitzel aus Reyns Reihen neue instruktionen erhielten, um nicht während des Machtwechsels zu Schaden zu kommen.

    Ende einer Ära:
    Reyn fiel schließlich durch die Hand der Verbündeten. Stellvertretend für Dennik und seinen Boss Boran übernahm Lukar einige Zeit lang die Geschäfte in der Unterwelt von Thorniara. Diese mehr als lukrativen Wochen erwiesen sich jedoch als zweischneidiges Schwert, als der gefrüchtete Drache auftauchte und in Thorniara ein Blutband anrichtete. Zum Glück konnte die Stadt ihn jedoch mithilfe der Feuermagier abwehren. Nach dem Drachenangriff hielt Lukar nichts mehr in Thorniara. Er Überlies die Geschäfte Boran und den Gebrüdern Althoff, um sich wieder zur Siedlung am Silbersee zurückzuziehen. Dort erwarteten ihn Dennik und seine Gefährten, die ihm ein Inselweites Bündniss vorschluge. Erfreut schlug Lukar ein und die organisierte Kriminalität erlebte einen Auschwung auf Argaan, wie seit dem Fall von Setariff nicht mehr.

    Der Feind aus dem Inneren:
    Als Lukars größter Rückschlag in diesem prosperierenden Tagen erwies sich sein eigener Körper. Ein bösartiges Geschwür hatte begonnen, sich den Weg durch seine Eingeweide zu suchen und zwang Lukar dazu, die Hilfe der Wassermagier in Anspruch zu nehmen. Während er sich notdürftig Behandeln lies zerbröselte um ihn herum das Bündniss, dass zwischen den Kriminellen geschmiedet worden war. Lukar erhielt zwar weiterhin Kunde von seinen Leuten in Thorniara, doch diese nahmen sich zunehmend eigene Rechte heraus und agierten schließlich fast völlig autonom. Schlimmer noch, sie engagierten sich im Handel mit einem gefährlichen, neuen Sumpfkraut, das Thorniara in einen Ausnahmezustand stürze und sämmtliche Einnehmen versiegen lies. Lukar musste dem Zusammenbruch seiner Organisation hilflos zusehen, nutze jedoch seinen Kontakt zu den Wassermagiern, um König Ethorn über die Lage in Thorniara aufzuklären. Der König beschloss angesichts von Thorniaras Schwäche, den lange geplanten Streich gegen die Stadt Stewark zu wagen. Lukar erhoffte sich vom König soetwas wie einen gerechten Lohn oder besondere Handelsprivilegien vom König. Doch dieser hielt den alten Händler für alles andere als Vertrauenswürdig und setzte ihn im kommenden Angriff an die Front, damit er fiel sollten sich seine Informationen als Falle herausstellen. Entgegen aller Erwartungen überlebte Lukar jedoch den Angriff auf Stewark.

    Feuerwasser und schwarze Vögel:
    Lukar verfiel durch die Erlebnisse der Belagerung in eine Art Depression, die ihn einige seiner treusten Prinzipien über Bord werden lies. Unter anderem wand er sich dem Alkohol zu, was seine Entscheidungen Emotionaler und sein Verhalten weniger Diszipliniert erscheinen lies. Der Händler hasste Ethorn dafür, dass er ihn an die Front gestellt hatte, sah jedoch von Racheplänen an dem Monarchen ab. Stattdessen versuchte er, sich wieder um seine Geschäfte zu kümmern. In Stewark gelang es ihm jedoch nicht, brauchbare Komplizen zu Gewinnen. Versuche in diese Richtung waren fruchtlos, und in einem Fall, dem des grimmigen Weyland Sweers, von offener Feindseligkeit geprägt.



    Tagebuch über getroffene Charaktere:
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Noctal Nomak: Bleich wie der Tod, kein einziges Haar am Körper und das Herz eines wahren, kaltherzigen Egoisten: Das ist Noctal Nomak. Auch wenn die Umstände, unter denen ich im das erste Mal begegnet bin, stark ins Negativ abgefallen sind, hat doch das Gespräch in Thorinara bewiesen, dass wir eine Menge Gemeinsamkeiten haben. Er klaute das Gold des Fischers und ich bedrohte dessen Frau: Wir haben uns letztendlich beide gegenseitig für diese Taten loben können. Natürlich wäre ich ihm gerne zuvorgekommen. Doch nachdem wir gemeinsam nach Setariff gereist waren und uns sein Freund Slicer uns ein verlockende Angebot gemacht hat, besitzt ich wieder genug Gold als das ich ihm das seien neiden müsste. Auch die Mission, die wir zusammen in Thorniara ausführen, füllt meine Taschen auf beträchtliche Weise. Auf seinen Schutz konnte ich mich voll und ganz verlassen. Es ist bedauerlich, dass er während der Schlacht um Setariff verschollen zu sein scheint. Zumindest habe ich ihn seit jenem Tagen nicht mehr gesehen. Aber wer weis, vielleicht hat er ja überlebt udn tut das, was er am besten kann...

    Michail Radzinsky: Dieser Mann, dieser "Scheihals", war einfach nicht ganz richtig im Kopf. Einen Bären hat dieser vergessliche Narr zur gespaltenen Jungfrau gelockt. Und danach hat er die Wirtin und ihren Küchenjungen bis zur Weißglut gebracht. Als wäre sein Käsekomplex für mein Nase nicht schon schlimm genug gewesen, musste er uns alle auch noch mit in den zornigen Todesblick der Wirtin ziehen. Uns alle hat diese Matrone rausgeschmissen. Den Schreihals, Noctal Nomak und meine Wenigkeit. Als Wiedergutmachung hat dieser Kerl einen Schinken aus Mudras Vorratskammer gestohlen, wofür ich ihm zumindest einen gewissen Respekt zollen muss. Nach dem Zwischenfall im Fischerdorf jedoch bin ich ihn endlich los. Doch hat dieser Mistkerl meine Pfeife noch immer...

    Wombel: [Diesen Adepten des Wassers haben wir, Ich und Noctal, in der Nähe von Setarrif getroffen. Er hielt uns wohl für Jäger, ein Missverständnis, welches sich jedoch schnell aus der Welt schaffen lies. Er hat sich uns ohne zu zögern angeschlossen und nach Setarrif begleitet. Es ist fraglich, ob wir ohne ihn durch die Tore gelangt wären, und ob wir diese Sturzkampfmöve ohne ihn so schnell gefunden hätten. Über die politische Lage wusste er auch einiges. Einiges, aber auch nicht so viel, wie ich mir letztendlich erhofft hatte. Schade, ich werde wohl jemand anders darauf ansprechen müssen...

    Joe Black: Ich habe es kaum für möglich gehalten, dass ich hier auf dieser umkämpften Insel jemanden antreffen würde, der Noctal Nomak noch an finsterer Ausstrahlung bei weitem Übertrifft. Und doch ist Joe Black ein solcher Mann, genauer, ein Krieger. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, seine herausragende Fähigkeiten während der Schlacht um Setariff mit eigenen Augen mitverfolgen zu können. Er ist ein Kämpfer, wie ich ihn bisher noch niemals gesehen habe. Ein Schatten, der durch die Reihen der Feinde huscht und mit jedem Streich den Tod bringt. Er hat mir und Slicer das Leben gerettet, als sich die Niederlage gegen die Echsen deutlich abzeichnete, und wir haben die Flucht bis zur Burg Silbersee zusammen mit ihm und seinen treuen Kameraden Schlangenauge und Günar bestritten.

    Dennik: Dieser junge Mann ist schon ziemlich eigen. Joe black stellte ihn mir als Dieb, Schmuggler, Handlanger, Söldner, kurz, eine reine Verbrecherseele vor. Dabei ist Dennik grade erst in der Blüte seiner Jugend und wirkt alles andere als bedrohlich. Doch die Erfahrung hat gezeigt, dass auch hier wieder die Äußerlichkeiten über den wahren, inneren Wert hinwegtäuschen. Dennik ist ein ausgezeichneter Mann seines Fachs, der ein scheinbar angeborenes Geschickt dafür hat, eine Gruppe anzuführen und sich eine grobe Planung zurecht zu legen. Auch seine Kontakte sind beachtlich. Ich habe noch nie eine solch zusammengewürfelte Söldnertruppe gesehen, wie jene, die Dennik für Thorniara angeheuert hat,

    Gath:Gath ist kompliziert. Er ist auch ein Verbrecher, ja und ein ausgezeichneter Organisator, aber vor allem ist der kompliziert. Seiner Moralvorstellung wegen. jedesmal, wenn das Thema Töten auf den Tisch kam, schien er vor Unsicherheit und missfallen schier dahin zu schmelzen. Das Töten als Mittel zum Zweck geht im völlig ab. Ich bin mir nicht sicher, wie er sich mit dieser moralischen Prinzipien bisher in der Unterwelt halten konnte, aber eines ist klar, sie macht ihn gefährlich für Männer wie mich. Ich muss ihn gut im Auge behalten.

    Luke Drake: Der ewige Begleiter von Dennik. Oder auch umgekehrt, so genau kann ich ihre enge Beziehung nicht durchschauen. Klar ist jedoch, das sie fast alles gemeinsam zu unternehmen scheinen und auch immer auf der selben Ebene kommunizieren. Auch ich komme gut mit ihm klar. Seine pragmatische Sicht der Dinge und sein präzise arbeitender Verstand sind wertvoll für einen Mann seiner Berufung. In Thorniara scheint er als eine Art rechte Hand von Dennik aufgetreten zu sein, zumindest hatte er nach ihm eindeutig am meisten zu sagen.

    Brom: Brom ist nicht viel älter als Dennik oder Luke. Aber dennoch besitzt er eine jügendliche Energie, die die beiden anderen zum Glück nicht haben. Egal was er anfasst, er setzt all zu viel Kraft und Motivation auf einmal hinein. Das spricht für seine Ernsthaftigkeit, unserer Sache zu dienen, macht ihn aber auch unvorsichtig. Schon mehrmals machte er die Milizen auf uns aufmerksam und er wurde auch schon schwer verletzt. Es ist zu hoffen, dass er diesen Markel schleunigst abtrainiert, bevor er noch zu einer Gefahr für sich und andere wird. Nicht zuletzt hat er gewaltiges Potential als Krimineller, und es wäre verdammt schade drum.

    Olivia:] Ein junges DIng, auf das die Männer fliegen, wie die Motten zum Licht. Bei unserem ersten Zusammentreffen hat sie sich unter falschem Namen und Herkunft vorgestellt. Das hatte seine Gründe. Denn wie sich herausstellte, ist die Dirn eine Schwarzmagiern. Was auch immer ich davon halten soll. Magie ist mir nicht geheuer. Und bisher habe ich nicht bemerken können, dass ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet wirklich etwas hätte ausrichten können. Jedoch mag mich hier mein sinnlicher und sachlicher Blick durchaus täuschen. Wohl möglich ist sie weitaus mächtiger und gefährlicher, als ihr unschuldiges Auftreten vermuten lässt.

    Samji (alias Adson):Samji schweigt. Samji schweigt oft. Samji schweigt gerne. Wenn er dann doch etwas zu sagen hat, ist es jedoch etwas wichtiges. Durch sein verschlossenes Auftreten ist es schwer, Informationen über ihn zu sammeln. Er scheint mir jedoch ein klassischer Söldnern zu sein. Er würde sicherlich nicht genauer fragen, wen er töten soll, und warum oder wie. Hauptsache, Dennik zahlt ihm genug.

    Tinquillius: Ein Heiler und Magier... ich hatte immer gehofft, mit seinesgleichen nie verkehren zu müssen. Letztlich zwang mich dieses ärgerliche Geschwür dazu, auf seine Heilkünste zu vertrauen. Ich wurde positiv Überrascht. Tinquillius ist ein fleißiger, erfrischender Mann. Vorbildlich. Ich denke, dass ich ihm in Zukufnt werde vertrauen können. Es dürfte sich lohnen, in seine Heilkünste zu Investieren.

    Weyland: Ah ja... Weyland... ein Schmuggler mit eigenwilligen Manieren. Anfangs erinnerte er mich an Noctal. Beide waren nicht die ansehnlichsten Gestalten. Doch die beiden Male, die ich ihn getroffen habe, verliefen nicht besonders erfreulich. Der Kerl hat Charakter, ohne jeden Zweifel. Aber es dürfte schwierig werden, mit einem Mann Geschäfte zu machen, der mir für jedes Wort, das meinen Mund verlässt, am liebsten die Zunge herausreißen würde.


    Nebenpersonen und Komplizen:
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)


    Feinde

    [Bild: Reinhard.png]Reinhard Lehner - Die ewige Nemesis
    Alter: 42
    Rang: Händler
    Zugehörigkeit: Königreich Myrtana, Lehners Handelssyndikat
    Skills: Dieb 1, Diebeskunst 1+2, Händler, Einhandwaffen 1
    Ebenso wie Lukar ist Reinhard ein erfahrener, skrupelloser und risikofreudiger Händler mit einem gewissen Geschick fürs Illegale. Er und Lukar waren einst Partner, doch Reinhard hinterging Lukar um dessen Kontakte und Geschäftsbeziehungen ganz alleine für sich nutzen zu können. Lukar wurde beinahe von den Milizen geschnappt, was er Reinhard niemals verziehen hat. Reinhard hat mehrmals versucht, ihn ermorden zu lassen. Dennoch verlief ein direktes Zusammentreffen der Beiden aus geschäftlichen Gründen vergleichsweise friedlich. Sie mussten sogar zusammenarbeiten, als sie den Unterweltboss Reyn unschädlich machten. Danach wurde es still um Reinhards Pläne. Durch seinen Spion Warrick hat er viele Informationen über Lukars jüngste Vorhaben gesammelt.
    Reinhard besitzt einigen Einfluss in der kriminellen Unterwelt, unterhält aber auch ein legales Handelssyndikat. In seinem Dienst stehen außerdem einige Söldnerkompanien.

    [Bild: Warrick.png]Warrick Maurice - Bluthund des Verräters

    Alter: Unbekannt
    Rang: Mitglied des Ringes
    Zugehörigkeit: Lehners Handelssyndikat
    Der eher mürrische Warrick hat wie viele Männer des Rings den Waffenwurf erlernt um sich gegen Angriffe zur Wehr setzten zu können. Anders als die meisten gab er sich jedoch nicht mit den Basiskentnissen zufrieden sondern brachte dieses Talent zur annähernden Perfektion. Er war der beste Messerwerfer des Ringes und sein Talent wurde vom Auftraggeber oft eingesetzt. Warrick rettet Lukar bei der Schlacht um Setariff das Leben und wurde zu einem seiner engsten Vertrauten. Jedoch stellte sich heraus, dass er Lukar lediglich für viel Geld ausspioniert hat - in Wirklichkeit ist er ein Mann von Lehner.

    Verbündete


    [Bild: avatar154595_8.gif]Slicer - Schatten und rechte Hand
    Alter: 31
    Rang: Dieb, Bandit, Mörder...
    Zugehörigkeit: Orden Innos, der dunkle Bund
    Skills: Dieb 1
    Slicer, ein gewitzer und einfallsreicher Ganove, war einst ein hochgestelltes Mitglied im „Ring des Auftraggebers". Er fungierte oftmals als Bote und Sprecher des Auftraggebers und hielt nach brauchbaren Leuten mit dem richtigen Potential ausschau, die für den Ring von Nutzen sein konnten. Er freundete sich schnell mit Noctal und Lukar an und verschaffte den beiden große Aufstiegschancen. Nach der Schacht um Setariff und Noctals verschwinden folgte er dem Händler Lukar nach Silbersee und wurde dort zu dessen engstem Vertrauten. Er gilt als absolut unbestechlich.

    [Bild: dillinger.png]Dillinger - der Unterhändler

    Alter: 47
    Rang: Bürger
    Zugehörigkeit: Königreich Argaan
    Skills: Dieb, Händler, Waffenwurf
    Dillinger und Lukar vereint eine ironische Geschichte: Lukar lies ihn durch Slicer anheuern, der vor vielen Jahren einmal versucht hatte, Dillinger im Schlaf zu erdolchen, dabei jedoch versagte. Dillinger ist jedoch nicht nachtragend - Berufsrisiko eben. Er kümmert sich um die Organisation und den Vertrieb der nicht ganz so legalen Geschäfte in der Silberseeburg und gibt Lukars Unernehmungen gegenüber den Kleinkriminellen so ein Gesicht, ohne das Lukar selbst in Erscheinung treten muss. Ein ziemlich vernarbtes und angehärmtes Gesicht, wohlgemerkt. Das fehlschlagene Attentat hat seine Spuren hinterlassen...

    Zweifelhafte Verbündete

    [Bild: Berthold.png]Berthold Althoff - Das Hirn
    Alter: 34
    Rang: Wahnsinniger
    Zugehörigkeit: Königreich Myrtana, Die Gebrüder Althoff
    Berthold ist der Kopf des bekannten Geschwistergespanns „Die Gebrüde Althoff“, welche in Essen heimisch sind und dort ein weitläufiges Netz aus Kontaktmännern, Unterhändlern und vielen anderen Kriminellen unterhalten. Anders als sein Bruder übernimmt Berthold meist das Reden wenn es ums Geschäft geht, dafür macht er sich aber auch eher selten selbst die Hände schmutzig.Durch seine rhetorischen Talente kann er andere schnell in die Irre führen, was er sich beim Glücksspiel in der Armentaverne häufig zunutze machte.
    Bei dem Versuch, Thorniara im Auftrag von Joe Black mit dem roten Sumpfkraut zu schädigen, verfiel er selbst der Droge und wurde zu einem Wahnsinnige; Einem Schatten seiner Selbst. Er ist nun ein irrer Fanatiker, der zwar dem Bund treu ergeben ist, jedoch eine Gefahr für dessen Aktionen darstellt.

    [Bild: Alfred.png]Alfred Althoff - Die Hand
    Alter: 34
    Rang: Wahnsinniger
    Zugehörigkeit: Königreich Myrtana, Die Gebrüder Althoff
    Der Schweigsame Alfred ist gleichsam Bertholds Bruder und Komplize. Während Bethold für die Kopfarbeit zuständig ist, ist Alfred viel eher ein Mann der Tat. Meist erledigt er die Aufgaben die sein Bruder präzise genau durchgeplant hat. Alfred ist trotz seines grobklotzen Auftretens ziemlich geschickt.
    Aufgrund seiner Verschwiegenheit und seinem undurchschaubarem, gelangweilt anmutendem Gesichtsausdruck ist er zudem ein ausgekochter Glücksspieler, der Zinken kann ohne auch nur mit den Wimpern zu zucken. Leider bewahrte ihn das nicht von demselben Schicksal, das seinen Bruder befiel.


    Verblichene


    [Bild: Auftraggeber.png]Der Auftraggeber
    Alter: +
    Rang: Ehemals Anführer des Ringes
    Zugehörigkeit: Königreich Argaan
    Er war das Oberhaupt des "Ringes", einem geheimen Verbrechersyndikat das in vielen Geschäften der Unterwelt von Argaan tätig ist. Er trat selbst so gut wie nie in Erscheinung und sprach fast immer durch seine Mittelsmänner oder Stellvertreter, so dass nur wenige wissen, wie er aussah oder in Wirklickkeit hies. Der Auftraggeber war ein spendabler Gönne, der Treue und Talent hoch honoriert, aber Verrat und Versagen nicht duldete. Er starb wahrscheinlich bei der Schlacht um Setariff, seine kriminelle Organisation zerbrach dabei.

    [Bild: Luktor.png]Luktor
    Alter: +
    Rang: Ehemals Schmuggler
    Zugehörigkeit: Königreich Myrtana, Der Ring
    Dieser Mann lebte im Armenviertel von Thorniara und unterhielt dort einen offenbar nicht ganz legalen und auf Schmuggelware basierenden Waffenhandel für kleine Leute. Luktor war ein vertrauenswürdiger Mann der Geheimnisse stets für sich behielt und offenbar mit dem Ring des Auftraggebers paktierte. Luktor fiel schließlich dem roten Sumpfkraut zum Opfer. Er verhungerte in seiner eigenen Hütte im Armenviertel.

    [Bild: Willam.png]Willam Gemmer
    Alter: +
    Rang: Ehemals Handwerker
    Zugehörigkeit: Königreich Argaan
    Der Name dieses schon älteren Herren war gleichzeitig sein Beruf. Willam war Edelsteinschleifer mit Leib und Seele und nach vielen Jahren der Übung ein wahrer Kenner auf dem Gebiet der funkelnden und polierten Edelsteine. Er überlebte unzählige Katastrophen auf Argaan, ehe ihn letztlich der Feind aller Menschen erschlug: Das Alter.

    [Bild: Grimm.png]Grimm - Der stille Beobachter
    Alter: +
    Rang: Ehemals Mitglied des Ringes
    Zugehörigkeit: Königreich Argaan
    Grimm war ein eher schweigsamer und schon älterer Mann, der sich auf seine körperliche Stärke verlassen konnte wenn es darauf ankam. Er beobachtete Lukar und Noctal einst bei ihren Aktivitäten für den Ring. Er überlebte die spätere Schlacht um Setariff und floh zum Festland, wo er für eine Splitterfraktion des Ringes weiterhin als Krimineller arbeitete. Mit dem aufkommen der 'Krähe', einem patriotischen Kartellführer, wurde diese Splitterfraktion jedoch mit all ihren Mitgliedern zerschlagen. Grimm fand dabei den Tod.


    -


    ZA von Elvardo

    zugelassen
    Geändert von Lukar (15.07.2018 um 00:12 Uhr)

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    Waldläufer Avatar von Noctal
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Noctal ist offline





    Name:
    Noctal Nomak

    Alter:
    25

    Gilde:
    Königreich Argaan

    Rang:
    Widerstandskämpfer (Rang 1)

    Aussehen:
    Man kann den noch recht jungen Mann von der Größe seines Körpers her als durchschnittlich bezeichnen, dafür besitzt er allerdings einen drahtigen Körperbau, weshalb er sehr beweglich ist und eine große Ausdauer besitzt. Er hat eine kränkliche Blässe, die sofort auffallend ist, wie seine recht zwielichtigen Gesichtszüge. Das hatte schon immer eine große Auswirkung auf seine Mitmenschen, da man sich nie gerne mit ihm anlegte und er sich somit die Gestalten vom Leib hielt, die ihn betrügen wollten. Auch sein stechender und gefährlicher Blick half ihm dabei, seine Feinde einzuschüchtern. So wagten sich auch neugierige Personen nie an ihn heran. Markant ist aber auch, dass er keinerlei Haare auf seinem gesamten Körper, einschließlich dem Kopf hat. Nicht einmal Augenbrauen und Wimpern sind zu sehen. Dies ist die Auswirkung seiner Krankheit, die schon seit Generationen in seiner Familie existent ist und aus diesem Grund in den Genen vererbt wird. Sie sorgt dafür, dass der Körper des Erkrankten keinerlei Haare wachsen lässt. Seine Familie sagt, dass es der Segen Beliars ist und seiner Familie als Geschenk von dem dunklen Gott gemacht wurde, weil er sie für würdig hielt. Bei anderen heißt es, dass es ein Fluch ist, doch davon ließ und lässt sich Noctal nicht beeindrucken. Er sieht nur den positiven Effekt seiner Krankheit und dankt Beliar noch immer für dieses Geschenk.

    Positive Eigenschaften:
    • Intelligent
    • Gebildet
    • Begabt
    • Furchtlos
    • Zielstrebig
    • Willensstark
    • Selbstbewusst
    • Wortgewandt
    • Charismatisch
    • Blaublütig

    Negative Eigenschaften:
    • Egoistisch
    • Kaltherzig
    • Jähzornig
    • Sadistisch
    • Unberechenbar
    • Eigenwillig
    • Erbarmungslos
    • Machthungrig
    • Rachsüchtig
    • Narzisstisch

    Ausrüstung:

    • Waffen

    Slicers altes Schwert
    Dieses Schwert bekam Noctal von seinem Freund Slicer, als er auf der Suche nach einer Klinge war. Als der Bleiche die Sturzkampfmöve aufsuchte, um sich dort ein Bier zu gönnen, kam ihm Slicer entgegen. Jener hatte seine alte Klinge mitgebracht, um sie dem Verstossenen zu schenken. Grund dafür war, dass sie vom gleichen Schlag waren, weshalb Slicer ihm die Klinge anvertrauen konnte. Die Klinge an sich ist keine Meisterleistung, eben ein ganz normales Schwert, aber da es die alte Waffe von Slicer ist, ist sie etwas ganz Besonderes für Noctal.

    Dolch
    Für seinen eigenen Schutz trägt Noctal immer einen Dolch mit sich herum. Auf der Rückseite des Knaufes ist eine Gravur der Familie Nomak zu sehen. An sich ist die Klinge nichts besonderes, aber die Tatsache, dass es aus der Zeit stammt, als er noch in seiner Heimat lebte, macht die Waffe einzigartig.

    • Kleidung

    Speziell angefertigte Rüstung aus schwarzem Snapperleder
    Der verstossene Prinz trägt eine ganz besondere Lederrüstung, die speziell für ihn angefertigt wurde. Sie besteht aus schwarzem gehärtetem Snapperleder. Das Material ist äußerst widerstandsfähig, aber trotzdem biegsam. Es schränkt die Beweglichkeit nicht ein und ist für einen Kämpfer, der auf Schnelligkeit setzt, wie geschaffen. Darunter trägt er ein dunkles Leinenhemd, genauso wie eine dunkle Leinenhose. Ein schwarzer Ledergürtel hält beides zusammen. Um den nötigen Halt zu haben, hat er auch immer ein Paar schwarze Lederhandschuhe an. Sie sind robust, sehen gut aus und wärmen die Hände. Seine gefütterten Stiefel sind auch in Schwarz gehalten. Um den Gesamteindruck abzurunden, trägt Noctal einen pechschwarzen Umhang mit Kapuze, der sich hervorragend dazu eignet, seine Identität zu verschleiern oder den Regen abzuwehren.

    • Sonstiges

    Familienerbstück der Familie Nomak
    Aus der damaligen Zeit hat Noctal noch immer seinen Ring, der unverkennlich zeigt, dass er ein Mitglied der Familie Nomak ist oder war. Er ist aus Obsidian geschmiedet worden und übersäht mit einer seltsamen Runenschrift, die wahrscheinlich nur die Mitglieder der Familie Nomak lesen können. Auch eine Insignie Beliars findet man auf dem wertvollen Erbstück. Es erinnert ihn immer wieder daran, wieso er aus seiner Heimat flüchten musste und lässt ihn immer wieder daran denken, eines Tages Rache zu nehmen. Noctal trägt den wertvollen Ring immer am rechten Zeigefinger. Er würde niemals mit dem Gedanken spielen, dieses Artefakt abzulegen.

    Skills:
    0/4 Skillpunkten belegt

    Vorgeschichte:
    In einem unbekannten Königreich begann die ganze Geschichte von Noctal. Dort herrschte zu dieser Zeit ein brutaler Bürgerkrieg zwischen den Anhängern Beliars und den Anhängern Innos. Jede der beiden Fraktionen wollte Anspruch auf das Königreich erheben und ließen sich von ihrer Aufgabe nicht abbringen. Noctal selbst war der Sohn eines Fürsten. Seine Familie gehörte von Anfang an der Fraktion der Anhänger Beliars an. Aus diesem Grund wurde er seit seiner Kindheit streng in dem Glauben des dunklen Gottes erzogen und lernte, seine Feinde, die Anhänger Innos inklusive Innos selbst, zu verachten und zu hassen. Er mordete schon in jungen Jahren ohne jeglichen Skrupel im Namen Beliars und entwickelte dadurch gewisse Eigenschaften. Er wurde kaltherzig, erbarmungslos und jähzornig. Auch eine Neigung zum Sadismus entwickelte sich, aber auch der Hunger nach Macht entstand mit Leichtigkeit. Durch seinen Stand im Fürstentum als Prinz wurde ihm eine umfangreiche Ausbildung zuteil, die er erfolgreich absolvierte. Das war aber auch bitter nötig, denn die Familie genoss ein hohes Ansehen und es wurde viel Wert darauf gelegt, dass es dabei so blieb. Sein Vater war ein strenger und äußerst ungeduldiger Mann und er wollte, dass sein einziger Sohn kein ungebildeter Tölpel war. Anfangs entstand bei dem jungen Mann eine Art Hassliebe zwischen ihm und seinen Vater. Er lernte ihn zu fürchten und wollte seinen Zorn nicht auf sich ziehen. Deshalb widersprach er auch nie seinem Vater. Doch das änderte sich mit der Zeit. Noctal wurde selbstbewusster und seine Gier nach Macht, wurde größer. Er begann an den Führungsqualitäten seines Vaters zu zweifeln und wollte am liebsten selber den Thron besteigen. Noctal fand, dass er selbst ein viel besserer Herrscher war, als sein Vater. Mit dem Gedanken an seiner Seite, eines Tages seinen Vater von dem Thron zu stoßen und sich selbst zum Fürsten zu erheben, wurde der Prinz eigenwillig und konnte somit die Furcht vor seinem Vater nehmen. Er arbeitete hart an seinem Körper, wodurch sich ein drahtiger Körperbau entwickelte. Schließlich wollte er stark genug sein, seinen Vater in einem fairen Zweikampf zu besiegen. Nach und nach wurde Noctal selbstbewusster. Durch sein Ziel, das er sich vor Augen nahm, konnte ihn beinahe nichts mehr aufhalten. Sein Wille war stark und sein Körper genauso. Er konnte nicht gebrochen werden. Bald sollte es so weit sein. Dann würde er selber herrschen, doch so weit sollte es nie kommen. Sein Vater war paranoid und er begann zu verstehen, was mit seinem Sohn vor sich ging. Um keinerlei Risiken einzugehen, schmiedete er einen Plan, seinen Sohn des Hochverrats zu beschuldigen und seinem Plan somit ein Ende zu setzen. Jeder, der auch nur daran dachte, einen Hochverrat zu begehen, wurde hingerichtet. Um dieser Strafe zu entgehen beschloss der verstossene Prinz, das Königreich zu verlassen und an einen sicheren Ort zu reisen, an dem er von seiner Familie nicht gefunden werden konnte. Die Reise nach Argaan begann.

    Werdegang:
    Bekanntschaften:
    Lukar
    Radzinsky
    Wombel

    Kontakt:
    ICQ: 626-288-180
    Zweitaccount von Luman

    zugelassen
    Geändert von Noctal (28.03.2014 um 18:58 Uhr)

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    Kämpfer Avatar von Chala Vered
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
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    Persönliche Daten

    Name:
    Chala Vered
    Zitat Zitat von Joe Black
    meine kleine Wüstenblume
    Zitat Zitat von Ryu Hayabusa
    Wildkatze
    Alter: 25 (mittlerweile 29)

    Waffe:

    Drei Wurfmesser

    Schwert "Wildkatze", gefertigt von Ryu mit entsprechenden Runen.

    Rang: Klinge

    Skills (3/6):

    Eigenschaften

    Chala litt an einer dissoziativen Persönlichkeitsstörung, was sich insofern äußerte, dass ihr Körper von verschiedenen Persönlichkeiten bewohnt wurde. Die unterschiedlichen Personen wussten nichts voneinander, was zu diversen Gedächtnislücken führte. Auch beherrschte eine Persönlichkeit vielleicht andere Dinge, als die restlichen, was auf das Fehlen eines Lernprozesses zurückzuführen war. Es war nicht ersichtlich, wie viele verschiedene Personen sich in ihr verbargen, doch berichteten Menschen aus ihrem gewohnten Umfeld von drei typischen Verhaltensmerkmalen.

    Exzentrische Persönlichkeit

    Chala war eine Frau mit starkem Willen. Ihre Freundlichkeit wurde nur von ihrer Besessenheit für das Schöne übertroffen und sie liebte gute Unterhaltungen mit intelligenten und betuchten Menschen. Tanz und Musik waren ihre Leidenschaft und ein unersättliches Verlangen nach Liebe brachte sie ein ums andere
    Mal in eine Gesellschaft, die sie ausnutzen wollte. Sie führte Buch über ihr Leben, da sie das Gefühl hatte, nicht in jedem Moment Herr über ihren eigenen Körper zu sein und um diesem Phänomen auf den Grund zu gehen.

    Dominante Persönlichkeit

    Chala war eine Frau mit starkem Willen. Ihr Hang zur Gewalt konnte nur durch die Aussicht auf eine gute Geschichte eingedämmt werden. Sie fand an alles und jedem etwas auszusetzen und fühlte sich selbst gern anderen überlegen. Neben einer Vorliebe für Alkohol und Rauschmittel war sie auch einem kurzen Vergnügen nicht abgeneigt. Sie nutzte derlei Zeitvertreib auch, um ihren Spielgefährten die Börse zu rauben und ihnen Schaden zuzufügen.

    Kindliche Persönlichkeit


    Chala war eine Frau mit schwachem Willen. Ihr Geist glich mehr dem eines Kindes, denn dem einer Frau und ihre Naivität war oft der Grund dafür, dass sie in Schwierigkeiten geriet. Auch traf sie nicht selten auf Unverständnis und Gelächter, wenn sie Fragen stellte, die für ihre Begriffe völlig legitim waren.


    Unabhängig von iher Persönlichkeit war außerdem ihr melodiöser Akzent auffällig, der von ihrer Muttersprache auf Aranisa herrührte. Die gemeine Zunge, bekannt als myrtanisch, beherrschte sie zwar fließend, doch konnte sie die ungewöhnliche Betonung der meisten Worte nicht ablegen. Viele Vokale zog sie in die Länge und harte Laute, wie das "R" klangen gedämpft und weicher.


    Habseligkeiten

    Ein kleines Buch
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    [Bild: Buch.png] Ein kleines Buch mit Ledereinband, welches Chala nutzte, um ihre Erfahrungen aufzuschreiben und um die mysteriösen Umstände ihrer Gedächtnislücken aufzudecken. Eine Feder und ein kleines Tintengläschen befanden sich hinter dem Einband, gut verstaut, wo nichts beschädigt werden konnte.


    Ein Leinenbeutel mit lederner Klappe
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    [Bild: Beutel.png] Ein Beutel aus gefärbten Leinen, zu dem noch eine passende Lederklappe gehörte, die man zum Schutz vor Regen und neugierigen Blicken festzurren konnte. In ihm hatte Chala alle Habseligkeiten verstaut und eine einfache Methode sie überall mit hin zu nehmen.

    Eine Münze mit Blumensymbol
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    [Bild: logo_783150_web.png] Eine Münze, die Chala von ihrem Großvater bekommen hatte, als sie die Volljährigkeit erreichte. Sie zeigt eine stilistische Blume und auch, wenn Chala nicht wusste, was genau es mit diesem Andenken auf sich hatte, bewahrte sie es sich auf. Selten nur nahm sie die Münze aus ihrem Versteck von der Innsenseite ihres Gürtels, in den ein kleiner Beutel eingenäht worden war.


    Vorgeschichte

    Mein Name ist Chala Vered, geboren auf Aranisa, eine Insel des südlichsten Meeres. Diese Zeilen widme ich mir selbst, der einzig wahren Frau in diesem Körper, der mich verraten hat.

    Ich kann nur vermuten, wie viel Zeit mir für dieses Schreiben bleiben wird, ehe mir jeglicher Sinn verloren geht bis ich wieder zu mir komme, ohne zu wissen, wohin mich meine Füße getragen haben.
    Ich kann weder Dauer noch Häufigkeit der Lücken meines Gedächtnis benennen, doch befällt mich der Gedanke, dass es in letzter Zeit vermehrt auftritt. Die anderen Dorfbewohner meiden mich, beschimpfen mich als Hure, Lügnerin und Diebin. Sie weichen mir auf der Straße aus, werfen Steine oder drohen mir schlimme Dinge an. Selbst meine Familie behandelt mich wie eine Aussätzige und lassen es nicht zu, dass ich mich in ihrer Nähe aufhalte.


    Die Tinte der nächsten Zeilen war verlaufen, zu unlesbaren Mustern verschmolzen. Erst auf der nächsten Seite des dünnen Buches konnte man das Geschriebene wieder entziffern.

    hinter mir lassen und ein neues Leben beginnen. Mein Abschiedsbrief wird sie glauben lassen, dass ich tot sei, solange bis sie bemerken, dass das Schiff fehlt. Doch ich bereue nichts, denn sie waren es, die mich fortjagten. Ich bin Chala Vered, die einzig wahre Frau in diesem Körper, der mich verraten hat.

    Abfälliges Gelächter schallte über die ruhige, nächtliche See. Ein Hauch Hysterie lag darin, aber auch Belustigung, Überlegenheit, Arroganz und besonders Verachtung.
    Eine junge Frau hielt das kleine Buch in den Händen hatte die Worte soeben gelesen und empfand unendliche Schadenfreude, ob der Situation, in der die Protagonistin dieser Geschichte steckte. Doch warum musste die Autorin unbedingt die Tinte verwischen? Zu gern hätte sie gewusst, was das Unlesbare verborgen hielt. Es war schon verwunderlich, dass Menschen, die den selben Namen trugen, derartig verschieden sein konnten. Chala hatte so gar nichts mit der Frau in dieser Geschichte gemein, doch selbst der Nachname war identisch.

    „Einfach toll“, amüsierte sich die Reisende immer noch, als sie schon längst das Buch zurück in ihren Beutel gelegt hatte. Es gab dutzende solcher Passagen und immer, wenn sie es nach einigen Tagen wieder hervorholte, waren neue Abschnitte darin zu finden. Es war wie ein Zauberbuch, das sie immer in seine Welt brachte, wenn sie einmal traurig oder allein war.
    Sie fragte sich, wo sie war und ob ihre Eltern nach ihr suchten. Sie vermisste sie so schrecklich, vor allem ihren Papa, der abends immer mit ihr gespielt hatte, kurz vor dem Einschlafen. Sie hatte Angst vor dem Schlafen, denn dann kamen die Monster wieder und würden ihr schlimme Dinge antun. Sie wollte das nicht!

    „Endlich Land!“, seufzte Chala, als ihr kleines Boot an das Ufer einer unbekannten Insel stieß. Sie
    wusste nicht, welche Insel dies war, doch konnte sie nur besser sein, als ihre Heimat, wo man sie verachtete.


    Die weitere Geschichte

    Die Ankunft
    #1

    Der heiße Dschungel
    #1 #2 #3 #4 #5 #6 #7

    Der Handelskonvoi
    #1 #2 #3 #4


    Zweitaccount von: Braoin

    Zitat Zitat von Anne Bonny
    zugelassen
    Geändert von Chala Vered (28.06.2018 um 13:40 Uhr)

  17. Beiträge anzeigen #17 Zitieren
    Waldläufer Avatar von Weyland
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    Das Königreich Argaan im Forenrollenspiel
    Weyland ist offline
    Name: Weyland

    Nachname: Sweers

    Alter: 40 (Bei Beitritt: 39)

    Gilde: Königreich Argaan

    Rang: Novize des Wassers

    Rüstung: Novizenrobe

    Waffe: Kampfstab der Novizen

    Beruf: Aushilfe im Kräutergarten des Magierhauses von Stewark

    Aussehen:
    Weyland ist ein bulliger, jedoch untersetzter Mann von etwa 1,74 Metern Wuchs. Er ist kein Schönling, besitzt ein Gesicht, dass eher an einen Kampfhund gemahnt. Eine lange Narbe über dem rechten Auge zeugt von einer Teilnahme an mindestens einem Kampf. Sein Haar ist schwarz, mittellang, geht an den Schläfen zurück und zeugt von fortschreitendem Alter. Er ist blass, hat vereinzelte Spuren von Pockennarben im Gesicht. In der Regel ist er unrasiert, wirkt damit am ehesten wie ein tumber Haudrauf, ein gemeiner Verbrecher.

    Veränderungen mit der Zeit:
    - nach den Entbehrungen der Entführung nach Myrtana durch Rag, der Rückkehr und den Abenteuern und Zusammentreffen mit Damien, Isegrim und Gilead ist er nicht mehr ganz so stämmig, eher sehniger (Mai '18)
    - die Gesichtszüge treten schärfer hervor; Vergleich mit einem Kampfhund, dem man deutlich die wölfische Herkunft ansieht (Mai '18)
    - rasiert sich nun regelmäßig Bart- und Haupthaar, was ihn ehrlicher aber auch grobschlächtiger aussehen lässt (Juli '18)




    Eigenschaften:
    + stark
    + entschlossen
    + loyal
    + bodenständig

    - jähzornig
    - mäßig gebildet
    - stur
    - ernst
    - stolz
    - grausam / brutal

    Charakter:
    Weyland ist ein ein ernster, fast schon langweiliger Mensch. Keine blühende Fantasie, kein Freund von Metaphern oder bunten Umschreibungen. Poesie verachtet er, weil er sie nicht versteht. Kunst in Form von Bildern ist für ihn meist nur lächerliches Geschmiere. Nein, Weyland besitzt nur eine grundlegende Bildung und bodenständige Sichtweisen. Er wurde im Namen Innos' getauft, hat jedoch nie riesigen Glaubenseifer gezeigt.

    Er ist stark, was Körperkraft angeht, entschlossen und mit einem knüppelharten Sturkopf ausgestattet. Dabei gehört Weyland zu den gnadenlosen Kämpen, hat sich in seiner Zeit bei der Wache und den Söldnern einen Ruf als brutaler Mensch erworben. Zwar ist er seinem Dienstherren stets loyal gegenüber eingestellt, sein Stolz, sein Jähzorn und seine Grausamkeit schrecken diesen aber stets ab.

    Veränderungen mit der Zeit:
    - nach der Begegnung mit einem Novizen des Wassers und vielen abendlichen Gesprächen über Adanos und die Welt sowie Weylands Platz darin, scheint er mehr und mehr ein Gewissen zu entwickeln und vergangene Taten zu bereuen (Juni '18)
    - wirkt längst nicht mehr so jähzornig und stolz wie früher, eher ausgebrannt und erschöpft (Mai '18)
    - sein Glaube an Adanos und sein angestrebtes Gleichgewicht von Gut und Böse wächst (Juli '18)


    Vorgeschichte:
    Weyland ist der Sohn eines Offiziers und seiner Frau, beide jedoch von gewöhnlicher Abstammung. Kein altehrwürdiger Stammbaum, kein blaues Blut, welches seine Ursprünge im Alten Volk hat. Nein, Weylands Vater wurde als Leibeigener geboren, verdiente sich seinen Rang im ersten Ork-Krieg unter Rhobar dem Ersten. Dabei tat er sich jedoch besonders im Varantfeldzug hervor, was ihm nach dessen Beendigung ein ruhiges, abgeschiedenes Heim für sich, seine Fraue und seinen Spross nahe Trelis einbrachte. Dort wuchs Weyland auf, erhielt jedoch nur eine einfache Bildung durch seinen Vater. Die meiste Zeit arbeitete er entweder auf dem Feld, hackte Holz oder kümmerte sich um Reparaturen an Haus und Hof. Die drei Knechte, die die Familie besaß, lernten ihn bald zu fürchten. Denn Weyland erwies sich bald als grausamer, gnadenloser und strenger Herr. Prügelstrafen waren nicht selten, in einem Fall brach er einem vorlauten Knecht gar die Hand. Als diese brutale Ader öfter und öfter zutage trat, schickte sein Vater ihn mit sechzehn zur Treliser Stadtwache, wo er eine umfangreiche Ausbildung erhielt.

    Kampfkunst, wie Weyland bemerkte, lag ihm. Nach fünf Jahren in der Miliz war sein Name bei den Banditen und Wegelagerern im Umland gefürchtet. Oftmals stellten sie sich sogar freiwillig als an den 'Jagdhund' zu geraten, wie er bald genannt wurde. Er hätte sicherlich höher aufsteigen können, doch entsetzte Vorgesetzte sowie der zweite Ork-Krieg durchkreuzten diese Möglichkeit. Der Statthalter schärfte der Wache ein, die Stadt bis zum Untergang zu verteidigen, schmälerte damit sogar die allgemeine Wehrkraft des Reiches, was sicherlich zur Niederlage beitrug. Weyland versuchte seinen Vater und seine Mutter nach Trelis zu holen, doch sein alter Herr packte sein altes Gardeschwert und trat erneut in die Armee ein. Er fiel bei der Verteidigung von Faring. Seine Mutter erlag alsbald einer Seuche, die das Land während der Invasion heimsuchte. Trelis fiel bald danach.

    Früh stand Weyland vor der Wahl: Tod oder Dienst unter den Söldnern. Er war intelligent genug, sich den neuen Herren zu beugen. Er wurde Orksöldner, kämpfte die ersten Jahre gegen die Rebellen und wurde auch da wieder seinem Spitznamen gerecht. Er spürte sie auf, die Orks schlachteten oder versklavten sie. Er diente unter Thorus, bis auch dieser Vorgesetzte von seiner Gnadenlosigkeit und Brutalität abgeschreckt wurde. Er schickte Weyland und einige seiner Getreuen auf ein Himmelfahrtskommando. Waldläufer rieben sie auf, statuierten ein blutiges Exempel an der Gruppe. Nur Weyland überlebte schwer verletzt, wurde ironischerweise von Rebellen gefunden und gesund gepflegt. Sie nahmen ihn auf.

    So drehte Weyland den Spieß um, nutzte sein Wissen um die Schwächen der Verteidigung von Trelis. Er wurde Schmuggler. Waffen, Nahrung, Alkohol. Bald besaß er eine Kogge und schmuggelte zwischen vereinzelten Rebellenlagern an der Treliser Küste und Vengard. Seitdem hatte er Gauner, die für ihn kämpften. Ein Schwert hatte er seit zehn Jahren nicht mehr in der Hand, alle Kunst im Kampf vergessen. Am Ende des Krieges waren seine Taten unter den Orks zwar nicht vergessen, jedoch zählten die für die Rebellion und den Sieg mehr. Dennoch machte man ihm in Trelis bald klar, dass er sein Glück anderswo versuchen sollte. Rechtschaffen, als Händler. Auf Feshyr. Mit anderen Worten: Verbannung auf die Südinseln.


    Zweitaccount von: Isegrim

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    Geändert von Weyland (10.09.2018 um 06:32 Uhr)

  18. Beiträge anzeigen #18 Zitieren
    Lehrling Avatar von Reldan
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    Reldan ist offline


    Name: Reldan

    Alter: 20

    Beruf: Barbier

    Startpunkt: Gespaltene Jungfrau

    Waffe: Knüppel
    Um sich zur Wehr setzen zu können, trägt Reldan einen Knüppel aus Buchenholz bei sich, der von Qaelyar, einem Mitglied der Weißraben, geschnitzt wurde. Der Knüppel wurde geschmirgelt, weshalb er sich besser handhaben lässt. Reldan entschied sich genau für diese Waffenwahl, da er seine Feinde nur außer Gefecht setzen will, statt sie zu töten.

    Rüstung: Leichte Lederrüstung
    Zum Schutze seines Körpers, trägt Reldan eine aus dunkelbraunem Leder gefertigte Rüstung, die eine solide Arbeit darstellt. Sie ist mit einem Schutz für die linke Schulter ausgestattet. Finanziert wurde sie von Laskor persönlich, damit sein Schützling für den Notfall ausgestattet ist.

    Aussehen:
    Reldan ist weder der größte, noch der stärkste Söldner. Seine Körpergröße liegt unter dem Durchschnitt, und er ist recht schlank, gleichzeitig nicht sehr muskulös. Allerdings sorgt er immer dafür, dass er einen gepflegten Eindruck offenbart. Er hat kurze dichte und kräftige schwarze Haare, die er regelmässig schneidet. Zudem rasiert er sich täglich, damit kein Haar auf der unteren Hälfte seines Gesichts zu sehen ist. Reldan hat eine hohe Stirn, und eingefallene Wangen. Seine Augenbrauen sind lang, aber dafür spärlich, sodass es aussieht, wie ein feiner Strich über seinen Augen. Zusammen mit seinen grauen Augen erzeugt es einen ausdrucksstarken Blick.

    Eigenschaften:
    +Geduldig
    +Gutmütig
    +Zuverlässig
    +Loyal
    +Vorausschauend
    -Unerfahren
    -Nachtragend
    -Rachsüchtig
    -Emotional
    -Instabil

    Vorgeschichte:
    Reldan konnte sich nicht mehr an viel aus seiner Vergangenheit erinnern, weil er das meiste verdrängt hatte, um nicht wieder die seelischen Schmerzen erfahren zu müssen, die er einst durchgemacht hatte. Schuld daran, waren jene Banditen, die seine Eltern brutal und ohne jegliche Gnade getötet hatten. Seit diesem Tag hatte Reldan schwere Gedächtnislücken, und viele Teile seiner Vergangenheit lagen im Unklaren. Er hatte Glück im Unglück, nachdem er von Laskor, einem guten Freund der Familie, gefunden wurde. Um Reldan das Schicksal eines üblichen Waisen zu ersparen, nahm Laskor ihn bei sich auf, und zog ihn wie einen Sohn groß, was auch der Grund war, dass er sich schnell zu einer Vaterfigur für Reldan entwickelte. Laskor war der Anführer einer kleinen Söldnertruppe, die als 'die Weißraben' bekannt waren, weil sie ihre Prinzipien hatten, und nicht jeden Auftrag annahmen, egal, wie hoch die Bezahlung ausfiel. Reldan schwor auf Rache für den Tod seiner Eltern, aber gleichzeitig setzte er sich als Ziel, dass er den Menschen helfen wollte. Da Laskor selbst einst Kranke und Verletzte gesundpflegte, brachte er Reldan den Beruf des Barbiers näher. Mit seinen neuen Fertigkeiten schloss er sich den Weißraben an, und stand ihnen bis heute mit dem Wissen eines Barbiers zur Seite, indem er Wunden behandelte, oder jemandem, der es nötig hatte, einen neuen Haarschnitt spendierte. Trotz des Söldnerlebens hatte er nie einen Menschen umgebracht, und auch nur selten mitansehen müssen, wie ein Mensch getötet wurde.


    Zweitaccount von Luman

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    Geändert von Anne Bonny (18.02.2018 um 17:05 Uhr)

  19. Beiträge anzeigen #19 Zitieren
    Lehrling Avatar von Tsael Greifenhort
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    Tsael Greifenhort ist offline
    Name: Tsael Greifenhort
    Alter: 21
    Aussehen: Tsael ist um die 1,90 mit einem breiten Kreuz, das er der Arbeit am Amboss schuldet. Lange schwarze, leicht lockige Haare und Dreitagebart, stahlgraue Augen und ein spitzes Kinn runden die unbekümmerten, gewöhnlichen Züge des Gesichts ab. Getragen wird ausschließlich schwarze Kleidung, einfache Handwerkerklamotten und bei Bedarf ein weiter Umhang mit einer runden Silberbrosche, in die ein Falke eingraviert ist.

    Rüstung: keine
    Waffe: Dolch
    Beruf: Handwerker (Grobschmied)
    Startpunkt: Stewark
    Eigenschaften: Tsael ist Pragmatiker. Probleme kann man lösen und mit Menschen lässt sich reden. Zumindest in der Theorie.
    Manchmal hilft für eine widerborstige Tür auch nur noch der Hammer und ein allzu großes Maul hat manchmal auch einfach noch zu viele Zähne.
    Vorgeschichte: "Wir waren einmal Helden.
    Deine Vorfahren. Drachentöter, Schatzjäger, Schwarze Ritter, Orkschlächter. Vor vielen langen Jahren. Ein weißer Falke auf schwarzem Grund, das war unser Banner. Und Jeder vom Hammerclan bis Mora Sul kannte und respektierte den weißen Falken."
    Hagen Greifenhort liebte es, die Geschichten seiner Ahnen zu erzählen. Und sein Sohn Tsael hatte ihm immer gelauscht. Er kannte die Geschichten gut. Die Reihe von Helden bis hin zu seinem Großvater Erlan Greifenhort. Der Mann, der das Schwert vom Gürtel genommen und es gegen die Esse getauscht hatte. Seitdem waren sie keine Helden mehr - nur noch Schmiede.
    Das Falkenbanner hing immer noch in der Schmiede und sammelte Staub. Und Hagen und Tsael trugen immer noch Schwarz - aus Gewohnheit, nicht aus Treue zu einem Stofffetzen.
    Stewark war ein guter Ort zum Leben, anständige Leute, dicke Mauern und genug Bedarf für Sensen. Hier gab es ein gutes Leben, das man leben konnte ...

    zugelassen
    von Don-Esteban himself. Jawohl!
    Geändert von Tsael Greifenhort (19.03.2018 um 15:46 Uhr)

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