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    Ehrengarde Callindor's Avatar
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    Skills:(5/12) Magie Innos 3; Stabkampf 2 --- Gilde Innos' --- Rang: Innospriester --- Waffe: Schwarzer Kampfstab --- Lehrmeister der Innosmagie I & II
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    Callindor is offline

    Taverne

    Könnt ihr denn nicht einfaach die Klappe halten, das Essen reinschaufeln, euch die Eier kratzen, oder was sonst noch und mich nicht länger mit eurem Geplapper nerven?"
    Callindor seufzte nur leicht und nahm dann einen weiteren Löffel voll dieser komisch schmeckenden Suppe, es war besser als nichts, aber nicht gerade die Welt.
    "Ich warte ...", sprach da nur einer gelassen von der einen Seite und dann kam ein *Ich auch* von rechts und wieder musste der Feuermagier seine Hoffnung fahren lassen, ignorieren könnte das Problem elegant lösen ...
    "Hört zu ...", flüsterte Callinodr nur leise und die beiden Nervtöter rückten näher zusammen, damit sie auch keinen Ton missverstanden. "Marek van Dun ist der Regent dieser Insel, zumindest war er es noch, als ich einen Brief von einem Freund erhielt. Ich habe etwas in meinem Besitz, manch einer hat ihn schon gesehen, diesen roten Kristall und Marek soll mir helfen, ihn zu vernichten, da er sehr gefährlich ist. Doch nach dem, was wir bisher hier gesehen haben, mit den Viechern und den Kreuzen und so, da habe ich doch arge Zweifel, ob Marek hier immer noch regiert oder überhaupt am Leben ist. So jetzt wisst ihr es und nun lasst mich endlich fertig essen, ich hab Hunger wie ein Ochse und ihr seid schlimmer als ein Sack Flöhe zu hüten..."

    Ungewollt erregt grabschte sich Callindor seinen Trinkbecher und spülte die letzten Reste des klebrigen Breis seiner Suppe herunter. Dass das Wasser noch sonderbarer schmeckte, als die Suppe, schien ihn in seiner Laune auch nicht weiter merkwürdig, jeder andere hätte schon den Ober kommen lassen, doch der Wirt ließ sich hier so gut wie gar nicht sehen und grinste nur immer so überzogen freundlich, dass einem das schon komisch vorkommen musste.
    Doch Corax und Konsorten balgten sich lieber wegen Unzulänglichkeiten und würden noch einmal die Nägel zu seinem Sarg werden, wenn sie nicht in Bälde irgendwie ausschaltete. Er konnte schließlich niemanden gebrauchen, der wegen jedem Furz nachfragte und über alles genau Bescheid wissen wollte. Bei der nächsten, sich ihm bietenden Gelegenheit würde er schon einen Weg finden, sie mundtot zu machen. Und wenn der Magier dafür persönlich ihre Zungen herausschneiden müsste, nur um mal eine Weile ungestört sinnieren zu können.
    Last edited by Callindor; 23.02.2009 at 23:36.

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    Krieger Fenier's Avatar
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    Fenier is offline

    Taverne

    Es war still geworden am Tisch. Ein jeder schlürfte die Reste der Suppe. Fenier war zwar besseres gewohnt, aber der Hunger trieb es hinein und seinen eigenen kleinen Proviant in der Umhängetasche wollte er vorerst nicht anrühren. Wer wusste denn schon, wie sich dieses Abenteuer weiter gestaltete?!

    Ein kurzes aber herzhaftes Gähnen entfuhr ihm, dann legte er den unförmigen hölzernen Löffel beiseite und schaute in die Runde. Der Tag war anstrengend gewesen, das konnte man allen Beteiligten ansehen. Nur Grendal, der Typ, der vorhin noch mit Callindor heftig diskutiert hatte, schien nun seinen Hunger zu stillen.
    Der Adept hatte schon einiges über ihn gehört, als Callindor von irgendeiner Sache gesprochen hatte, die er vorher noch erledigen musste. Es hatte ihn sogar wieder nach Al Shedim getrieben, aber den genauen Durchblick durch seine Erzählung hatte er nicht gewinnen können. Er wusste nur, dass er nicht sonderlich gut zu sprechen auf ihn war. Wenn man von seiner Beharrlichkeit, die er an den Tag gelegt hatte, absah, war er ein eher unauffälliger Zeitgenosse. Grüner Umhang über lederne Rüstung, in etwa so groß wie Fenier und damit wohl Durchschnitt und auch er hatte sich einen kleinen Bart stehen lassen. Doch er wusste, dass auch er ein treuer Anhänger der Kirche Innos war.

    Fast verschwamm das Bild vor seinen Augen. War er tatsächlich schon so müde?
    „Hat es gemundet?“, fragte der Adept den letzten, der seine Suppe aufgegessen hatte, eher um sich von seiner Müdigkeit abzulenken, als sich im Smalltalk zu üben.

  3. View Forum Posts #43
    Schwertmeister Grendal's Avatar
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    Grendal is offline
    "Schmeckt als hätte jemand zuviel Salz reingetan und wollte den Fehler mit irgendwelchen anderen Gewürzen übertünchen." sagte Grendal leise, "wenn ich wüsste, dass jemand in dieser Kneipe etwas gegen mich hat, dann könnte man glatt glauben es wäre vergiftet."
    Verhaltenes Gelächter von den Anwesenden, ließ auf Müdigkeit und Erschöpfung schließen die sich immer mehr ausbreitete.

    "Ich geh ein wenig frische Luft schnappen, kommt wer mit?" fragte Grendal in die Runde, denn die Luft im Raum war ihm irgendwie zu stickig.
    Als er sich erhob schien der Wirt schon ungeduldig zu gucken, der ehemalige Magier zuckte mit den Schultern, sollte er halt. Sie waren die Gäste.
    Er verließ die Taverne um sogleich dem nächstem Raum einen Besuch abzustatten, während er laufen lies vernahm er aufgeregtes getuschel aus der Taverne.
    Jaja, sollten sie sich nur ihr Mäuler zerreißen dachte er sich und atmete die kalte Nachtluft ein.
    Die Kälte brannte in seiner Lunge, belebte aber seinen müden Körper etwas wieder.
    Der ehemalige Magier streckte sich und kam sich dabei vor wie ein sehr alter Mann oder jemand der gerade aufgestanden war. Es machte keinen großen Unterschied. Seine Knochen schienen zu ächzen und jede Faser seines Körpers verlangte nach Schlaf. Sollte er bekommen dachte sich Grendal und taumelte mehr als er lief zurück in die Taverne.

    Die anderen schliefen auch schon, alle zu Tisch, komisch dachte Grendal noch, warum haben sie sich nicht gegenseitig in die Zimmer gebracht.
    Der ehemalige Magier atmete die stickige Luft der Taverne ein und ihm fielen die Augen zu, mit einem harten *tonk* landete er auf dem Boden.
    "Na endlich." brummte der Wirt, "Ich dachte das Zeug wirkt nie."

  4. View Forum Posts #44
    Schwertmeister Grendal's Avatar
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    Grendal is offline
    Grendal erwachte, es war nicht das erwachen das man erlebte nach dem man sich schlafen gelegt hatte, nicht das erwachen das man erlebte wenn man freiwillig geschlafen hatte, nicht das erwachen das man erlebte wenn man auf einem weichem Bett geschlafen hatte.
    Sondern das erwachen, welches man erlebte wenn man mal wieder einen über den Durst getrunken hatte, das erwachen das man erlebte wenn einem am Abend zuvor ein Knüppel über den Schädel gezogen war, das erwachen das man erlebte wenn im Essen irgendeine Mixtur war die als Schlafmittel diente und weiß Innos nicht welche Nebenwirkungen hatte.
    Kurzum, der ehemalige Magier kam sich vor als hätte man ihn erst verprügelt, dann gerädert, noch einmal verprügelt, anschließend auf eine Streckbank gelegt, dann erneut verprügelt und schließlich ins Reich der Träume geschickt.

    Stöhnend öffnete der Meisterschütze die Augen und wurde von Dunkelheit begrüßt, er blinzelte um sich zu vergewissern, dass er die Augen wirklich offen hatte.
    "Verdammt" brummte er, "dafür bring ich Callindor um."
    Als er sich erheben wollte, bemerkte er, dass eine schwere Kette an seinem Handgelenk hing.
    "Großartig, wieso passiert immer mir so eine Scheiße?" fluchte Grendal.
    Mühsam hob der Meisterschütze seine Hand um sich am Kopf zu kratzen, dann hielt er kurz inne.
    Über das heftige Pochen in seinem Kopf hinweg konnte er deutlich ein Atmen vernehmen, hätte er die Zeit und den Nerv gehabt zu zählen, so hätte er festgestellt, dass es tatsächlich neun verschiedene Atmungen waren die da noch im Raum waren. Aber auch ein atmen reichte aus um klar zu machen, dass er nicht alleine war sondern die anderen auch alle mit ihm in der Dunkelheit waren.
    "Irgendwer wach!" sagte Grendal laut, etwas zu laut denn sein Kopf begann schon wieder zu dröhnen, was würde er jetzt nicht alles für einen eiskalten Schluck Wasser geben.
    Er bekam keine Antwort, Callindor hatte zwar gesagt das sie keine Magie anwenden sollten, aber sie saßen eh in einem dunklem Loch, da konnte ihnen viel mehr nicht passieren.

    Vorsichtig beschwor er eine Lichtkugel um sich ein Bild von der Situation zu machen.
    Erst brannte die Helligkeit in seinen Augen aber nach einigen Augenblicken formte die Umgebung klare Umrisse.
    Sie befanden sich in einem recht großem Rechteckigem Raum, die Decke war vergleichsweise niedrig, so wie in einem altem Lagerram in dem die Decke herabgesackt war. Der Boden bestand aus größtenteils beschädigten und mit Rissen übersähten Steinplatten, die Wände waren solides Mauerwerk, anscheinend standen hier einst Regale, denn es gab Wandhalterungen an denen man Regale hätte befestigen können.
    Anstatt diesen waren allerdings die massiven Ketten der Abenteurer befestigt.
    Wären es Seile gewesen hätte Grendal sie einfach magisch verbrannt, aber Ketten verglühen lassen gehörte bisher nicht zu Grendals stärken, vielleicht könnte Nero so etwas bewerkstelligen.
    Allerdings schlief der Magier noch tief und fest und lag am anderen Ende des Raumes.
    Allerdings lag jemand anderes ganz in seiner Nähe, seine Robe wies den blondhaarigen als Novize des Wassers aus.
    Grendal konnte ihn mit den Füßen erreichen und trat ihm sooft in den Rücken bis er mit einem Murren erwachte.

  5. View Forum Posts #45
    Krieger Fenier's Avatar
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    Fenier is offline
    Ein dumpfer Schmerz durchfuhr seinen Rücken, aber im Gegensatz zu seiner sonstigen Verfassung war es nur ein kleineres Übel. Sein ganzer Körper fühlte sich an als wäre er geplättet worden. Das würde dann auch zu seinem Alptraum passen aus dem er eben erst gerissen wurde.
    Vorsichtig öffnete der Adept die Augen. Erst verschwommen wurde das ernüchternde Bild immer deutlicher: Die gesamte Gruppe lag in einer Art Kerker. Auf feuchten kalten Steinplatten, angekettet an dicken Stahlmanschetten, lagen wohl alle noch im Reich der Träume. Aus irgendeiner Ecke hörte er Wassertropfen in einer Pfütze fallen und dann war da noch dieser komische Schein an der Wand.
    Ein weitere Stoß malträtierte seinen Rücken begleitet von einem leisen: „Bist du wach?“
    Fenier drehte sich um und erblickte Grendal der ebenfalls gefesselt auf dem Boden saß.
    „Jetzt schon.“
    Bei dem wärmenden Anblick der Lichtkugel erinnerte sich der Adept an Callindors eindringlicher Warnung Magie zu wirken und verlor prompt wieder seine innere Ruhe.
    „Bist du von allen guten Geistern verlassen?“ und wies mit dem Finger auf das Objekt, das den Raum in ein unwirkliches Leuchten hüllte.
    „Was soll uns jetzt denn noch groß passieren?“, antwortete sein Gegenüber mit sarkastischem Unterton und rasselte mit der Eisenkette.
    Recht hatte er, ein Schaudern lief dem Adepten über den Rücken. Er hatte mächtig geschwitzt, seine ganze Kleidung war durchnässt und nun hier in diesem arschkalten Raum zu sitzen war nicht sehr erbaulich. An einigen Stellen spürte er deutliche Blutergüsse, im Schlaf war wohl jemand nicht ganz sanft mit ihnen umgegangen. Wie waren sie eigentlich hierher gekommen? Das Letzte, an das sich Fenier mit Mühe und Not erinnern konnte, war die Szenerie in der Taverne und das überbreite Grinsen des Wirts!
    „Was meinst du? Sollten wir die anderen wecken?“

  6. View Forum Posts #46
    Abenteurer Der Rat's Avatar
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    Der Rat is offline

    abgedunkelter Raum, irgendwo im Nirgendwo; Camille, Xavier

    Nicht viel gab es zu tun, seit sie dem Rat und Karissa den Rücken gekehrt hatte, schließlich war ihr Neuanfang hier auf der Insel eher unverhofft gekommen, aber dennoch gewöhnte sie sich Tag für Tag mehr daran und wollte es mittlerweile auch nicht mehr missen. Sollten sie sich doch die Köpfe darüber einschlagen, wer welchen hatte, wie groß er war und wer am längsten konnte. Diese ganzen Zänkereien, angefangen bei dieser Oberschnepfe Karissa, lagen ihr schon seit jeher im Magen und durch eine glückliche Fügung konnte sie sich von dieser Hexe lossagen, ohne wirklich in Ungnade gefallen zu sein. Nicht einmal die Adanoslady Karissa, die mit ihren hundertzwölfundachtzig Jahren und ein paar Zerquetschten dazu, noch immer aussah wie ein junges Reh - zumindest zeitweise - wunderte sich vielleicht, warum ihre *Ritterin*, wie sie sie immer nannte, nie mehr zurück in die Spiegeldimension kehrte, schickte vielleicht sogar Spione aus, um sie zu suchen, aber wirklich beunruhigt war Camille nicht, denn hier war ihr Reich, ihr Refugium und niemand, dem sie es nicht ausdrücklich gestattete, kam hier vorwärts, ohne dabei recht schnell den Tod zu finden. Sie musste es schließlich wissen ...

    "Camille, Herrin, es tut sich was! Anscheinend gibt es Aufruhr unter den Dieben, einige *Reisende* sind auf die Insel gekommen.", trat Xavier nur näher und verbeugte sich artig vor seiner Herzdame, oder eher seiner Herrin, an die er gebunden war.
    "Hast du noch mehr langweilige Geschichten auf Lager?", war nur die schnelle Antwort der finsteren Dame, die sich nicht einmal die Mühe machte, ihrem Diener in die Augen dabei zu sehen, wenn man denn bei dieser Dunkelheit überhaupt etwas sah. "Sollen sie doch machen, was sie wollen, solange sie meine Kriese nicht stören."

    "Ja aber, das ist es ja gerade! Einer unserer neuen *Freunde* hat mir gesagt, Gerard plane etwas und es hätte mit den Neuankömmlingen zu tun. Er will sich mit euch anlegen, Herrin!"

    Camille ließ diese Worte auf sich wirken und schaute dann, wenig berührt, zu seinem Diener herüber, ließ ihre Hand vorschnellen und griff hart nach der Kehle des Kerls da vor ihr, sodass er bald keine Luft mehr bekam und sie knurrte nur etwas zu ihm herüber, verharrte so einen Moment und ließ ihn dann, ein wenig verängstigt, wieder fahren, sammelte sich und war dann wieder die Ruhe selbst.

    "Soll er doch! Gegen mich hat er keine Chance, selbst mit den besten Dieben, die er aufzubieten hat, wird er gegen mich nicht bestehen können. Seine Zahl schrumpft, während meine stetig wächst. Hat er denn schon mehr Informationen?"

    Xavier hatte sich von dem Würgegriff erholt und schüttete dann unwissend mit dem Kopf, fürchtend, die Antwort könnte ihr genau so wenig gefallen.

    "Nein, seine Handlungen legen kein Muster nahe. Er stochert anscheinend noch immer im Nebel und dennoch ...", Xavier setzte ab und duckte sich schon, ob der Widerworte, die er anbringen wollte.

    "Was denn, Xavier, sprich dich aus, ist ja nicht so, dass ich dir die Zunge rausreiße, wenn mir die Worte nicht gefallen, nun ja, überleg sie dir gut!", war nur die ungeduldige Antwort und der Diener schluckte einen Moment, ehe er sich dazu durchrang, doch abzuschließen.

    "Die Neulinge könnten etwas besitzen, dass ihm helfen würde. Ich könnte Erkundigungen einleiten, persönlich, dann werde ich euch in Bälde sagen, was sie wissen und was sie Außergewöhnliches beisitzen.", verbeugte sich und wollte schon gehen, doch Camille winkte ab, stattdessen gab sie kund, sie würde sich selbst darum kümmern, mit einem aus der Gruppe in *Kontakt* treten, was Xavier ohne Murren akzeptierte, sich erneut verbeugte und dann flugs das abgedunkelte Zimmer verließ.

    "Was sollten sie schon haben ...", dachte Camille, das Einzige, was sie fürchten musste, wäre einer dieser Spione gewesen, die Karissa aiuf sie angesetzt haben könnte. Natürlich nur, solange sie auch die nötigen Waffen hatten, um sie in Gefahr zu bringen.

    Einen dieser Kristalle zum Beispiel ...

    Callindor
    Last edited by Der Rat; 24.02.2009 at 13:21.

  7. View Forum Posts #47
    Schwertmeister Grendal's Avatar
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    Grendal is offline
    Na endlich einer wach dachte Grendal und war froh.
    "Die anderen Wecken ist ne Idee, aber die sind recht weit weg, ich komm da nicht ran." sagte Grendal und streckte sich in die Richtung der anderen.
    "Verdammt ist das Kalt hier. Warte ich versuch mal an Callindor zu kommen." sagte der Wassernovize und streckte sich zu dem Feuermagier, allerdings fehlte ein gutes Stück um Callindor zu erreichen.
    Der Meisterschütze schaute zu und schüttelte dann den Kopf, "Keine Chance, aber lass dich erst mal ansehen, du bist ja völlig durchnässt. Komm näher ich trockne dich."
    Sein Gegenüber kam zu ihm soweit es seine Ketten erlaubten, dann legte der ehemalige Magier seine Hand auf die Kleidung des Novizen und erwärmte die Kleidung und ließ das Wasser verdampfen.
    "Danke, wie heißt mein Wohltäter eigentlich?." fragte der Novize des Wassers, dem die trockene Kleidung besser gefallen zu schien aus die nasse.
    "Grendal." sagte selber und fuhr fort, "und du bist?"
    "Fenier, ein Novize des Wassers wie du sicher schon bemerkt hast."
    "Kannst du Wasser beschwören? Ich hab Durst, das macht keinen Spaß mehr!"
    "Mach aus deinen Händen eine Schale" gab Fenier als Anweisung, Grendal kam dieser nach und nach kurzer Zeit erschien Wasser.
    Dankbar nickte der ehemalige Magier dem Novizen zu und trank das kühle Nass.
    "So jetzt geht es mir besser, dank dir."
    "Keine Ursache gern geschenen." sagte Fenier und erschuf sich selbst etwas Wasser zum trinken.
    "Weißt du was mich wundert?" fragte Grendal, "Callindor sagt Magie sei hier nicht gestattet, allerdings sind die Hälfte der Anwesenden Magiekundigen in entsprechende Roben gehüllt. Warum sind wir noch nicht tot? Haben die hier noch nie etwas von Feuermagiern oder dem kreis des Wassers gehört?"
    "Keine Ahnung." kam es von Fenier der mit den Schultern zuckte.
    "Naja lass uns Callindor wecken, ein Zauber mehr oder weniger macht den Kohl jetzt nicht fett."
    Fenier nickte und erschuf eine große Wasserkugel über Callindors Kopf, einige Sekunden schwebte sie, dann fiel sie auf das Haupt des schlafenden Magiers und riss ihn unsanft aus dem Schlaf.

  8. Visit Homepage View Forum Posts #48
    Ehrengarde Callindor's Avatar
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    Skills:(5/12) Magie Innos 3; Stabkampf 2 --- Gilde Innos' --- Rang: Innospriester --- Waffe: Schwarzer Kampfstab --- Lehrmeister der Innosmagie I & II
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    Callindor is offline

    Kerkerverlies

    Was war das nur, dass ihm da am Kopf traf, es war weich und schwammig, gleichzietig feucht, geradezu nass und je mehr Callindor sich darauf konzentrierte, desto abwegiger wurde es, denn wer beschwor schon eine Wasserkugel auf einer Insel, auf der Magie verboten war ...
    Doch dann durchfuhr es den Magier einkalt und er war voll da, denn es gab jemanden, der so dreist hätte sein können ... Grendal!
    "Lass das mit der Magie sein, sofort, Grendal du Arsch, wie oft soll ich dir das noch sagen, keine Magie!", Callindor schnaubte und knurrte, doch Grendal fühlte sich keiner Schuld bewusst.
    "Sag das mal Fenier, er hat schließlich die Wasserkugel entstehen lassen. Ich hab damit gar nichts zu tun ...", sprach er nur gelassen, nun ja, so gelassen, wie man eben sein konnte, wenn man angekettet in einem dunklen Raum lag, der, wie konnte es anders sein, von einer Lichtkugel aufgehellt wurde.
    "Aber die Lichtkugel ist deine!", zischte Callindor und gebrauchte seine mentale Kraft, die noch nicht wieder Topnivenau erreicht hatte, um sie auf der Stelle zu zerstören. "So, jetzt sagt mir mal, wie wir hier hergekommen sind. Das letzte, was ich weiß, war das Abendessen und diese Suppe, sie schmeckte wirklich sonderbar und das ist wohl das Resultat davon. Scheiße auch, was wollen die nur von uns ..."
    "Gute Frage ..", meinte da einer nur, doch die Antwort sollten sie sogleich erhalten, denn eine Türe öffnete sich langsam, durch die nach einem Moment des Zögerns eine Gestalt stiefelte, die dem des Wirtes recht nahe kam.
    "Wie ich sehe, seid ihr wach, zumindest einige. Na dann können wir ja beginnen. Ach ja, denkt nicht daran, hier irgendwelche Spielchen abzuziehen. Ihr kommt hier nicht lebend raus, außer, ihr seid folgsam und tut, was ich von euch verlange, ist das klar?"

    Er grinste nur charmant aufgesetzt, wie schon am Abend zuvor und schwang sich mit seinem Hintern auf eine der großen Kisten, sodass seine Beine in der Luft schwangen.

    "Fangen wir ganz einfach an. Wer seid ihr und wo kommt ihr her? Ihr seid keine Händler oder sowas, denn hier ist der Handel schon seit Jahrzehnten verboten, kein Schiff legt hier an und keine Außenstehenden werden hier geduldet. Also beenden wir die Scharade und sagt mir lieber gleich, was ihr hier wollt."

    Auf eine Antwort von irgendwem wartend, holte er nur etwas quaderfömiges aus der Tasche und ließ es einige Male duch die Luft wirbeln, ehe es wieder in seiner Handkuhle zum Erliegen kam. Es war der Runenstein, mit dem die Gruppe die Insel erreicht hatte. Sie mussten ihn Grendal entwendet haben ...

    "Komisches Ding, was du da bei dir hast, kann man damit was anstellen, außer es nur gegen die Wand zu werfen? Es ist anscheined nicht kaputt zu kriegen, zumindest haben meine besten Schwerter nichts erreicht. Ihr gehört doch nicht auch zu dieser Bande von Magiern, oder?"

    Wieder wartete er auf eine Reaktion, doch er erhielt noch immer keine Antwort.

    "Wenn ja, dann wird es euch schlecht ergehen, dass kann ich euch jetzt schon versprechen ..."
    Last edited by Callindor; 24.02.2009 at 13:49.

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    Schwertmeister Grendal's Avatar
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    Grendal is offline
    Im Gegensatz zu Callindor hatte der schlecht gelaunte Wirt einige Vorteile.
    Der größte war, dass er direkt zur Sache kam und nicht wie Callindor Geheimniskrämerei betrieb. Dieser Wirt hatte es geschafft in wenigen Sätzen mehr Information zu vermitteln, als Callindor in den vergangenen Tagen und Wochen.
    Nunja jetzt wussten sie zumindest, dass Magier nicht gerade beliebt waren. Hätte Callindor ja auch gleich sagen können anstatt dessen spielt er sich auf, als dürfte niemand etwas wissen.
    Langsam drehte sich Grendal auf der Stelle und erhob sich, von Callindor erntete er dabei einen Blick der soviel sagte wie: Jetzt sag bloß nichts falsches.

    Zu voller Größe aufgerichtet blickte er den Wirt finster an und sprach klar und deutlich, "Angenommen wir wären Magier, nenn mir einen Grund warum du noch leben solltest? Ich meine so ein mächtiger Magier würde doch sicher einfach diese Ketten zerstören und anschließend deine kleine Holztür da verbrennen."
    "Und weiter?" fragte der Wirt gelassen.
    "Weiter? Nun, bevor ich in diesem Drecksloch aufwachte war ich in Besitz eines Schwertes, eines Rabenschnabels und eines Bogens, wenn du willst zeig ich dir gerne persönlich, dass ich keine Magie brauche um mich zu schützen. Und jeder andere hier wird ähnliches von sich sagen können."
    "Achja?" fragte der Wirt und zeigte auf Fenier, "Der da hatte gar nichts brauchbares dabei."
    "Ist es jetzt schon ein Verbrechen keine Waffen mit sich zu führen oder mit keinen Waffen umgehen zu können?"
    "Nein aber es ist ungewöhnlich... dies ist eine raue Gegend."
    "Er könnte ein reisender Händler sein und wir seine Leibwache." noch während er den Satz am sprechen war schoss die Faust des Wirtes in seine Magengrube.
    "Reisende Händler hier? Das ich nicht lache."
    "Ich sagte "könnte"." keuchte Grendal und setzte sich wieder.
    "Noch jemand der lustig ist und Spaß daran hat mir Geschichten zu erzählen anwesend?" fragte der Wirt und blickte auf die Gefangenen.

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    Knight Commander Nero's Avatar
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    Nero is offline
    Nero richtete sich auf, Grendal hatte überzeugend geklungen, und Nero konnte nicht mit ansehen wie er geschlagen wurde. Ein wenig wütend, doch weiterhin bedacht und ruhig setzte er zu seiner eigenen, vielleicht gewinnbringenden Antwort an. Die Gestalt hatte wohl mehr als genug Macht inne, um sie gegen sie zu verwenden.

    "Wenn ihr mir die Frage gestattet, wie können wir Magier sein? Seht ihr nicht, dass wir nicht mal den Versuch machen uns zu befreien? Wir können gegen diese Fesseln nichts ausrichten. Doch habt ihr meinen Kumpanen ganz ohne Grund geschlagen, denn er sagte, dass es sein könne. Ich will euch aber die Wahrheit sagen. Wir sind Reisende, das ist wahr, und wir sind hier gestrandet, gewissermaßen. Der Grund für das Fehlen von seinen Waffen..." dabei zeigte er auf Fenier "... ist ganz einfach. Er ist ein armer Landstreicher und besitzt nichts außer seiner Kleidung und unserer Freundschaft."

    "Ach, noch so ein Witzbold, aber ich will dir mal was sagen Junge, ich habe deinen Arm gesehen, was kannst du mir zu diesem Ding sagen?"

    Erst jetzt bemerkte Nero, dass sein Handschuh entfernt war und sein heiliger Arm in Ketten lag.

    "Wisst ihr, ich habe eine Schwäche für Körperbemalungen...."

    Die Faust der Gestalt traf den Magier direkt in die Niere.

    "Ich glaube euch kein Wort! Wer will noch seinen Bericht abliefern? huh?"

    Nero krümmte sich am Boden, der hatte gesessen, und für die Lügen die er erzählt hatte, würde er sich ganz allein vor Innos rechtfertigen müssen, doch es ging immerhin darum, sich und seine Mitstreiter zu schützen, also nahm er eine Strafe in Kauf.

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    Abenteurerin Fjola's Avatar
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    Fjola is offline
    In diesem blöden Kerker, war es nass, kalt und die Ketten kratzten Furchtbar. Doch davon hatte die junge Frau im ersten Moment nicht viel mit bekommen, sie musste erst einmal aufwachen. Als sie langsam auf dem Dilierum in das Diesseits kam, hörte sie schon heftigte verbale Auseinandersetzungen. Anscheined waren die anderen schon etwas länger wieder auf den Beinen und stritten wer den nun Schuld hatte.
    Boar... mein Kopf... was war das gestern? Und wieso streiten die Leute hier. Hey, der komische Wirt ist ja auch hier.
    Kaum hatte sie den dicken Sack gesehen sprach dieser auch mit Nero. Ihr Freund lieferte eine lange Begründung ab, aber dann kam der Wirt auf Neros Arm zusprechen, der von dem Handschuh befreit war. Nero meinte er hätte eine Schwäche für körperbemalungen. Der Mann schlug Nero mit voller Wucht in die Niere.
    "AHHH!", schrie Fjola und war plötzlich hell wach, sie stemmte sich mit ihren Füßen, die nackt waren gegen die Wand und versuchte ihre Ketten los zureißen. "AHH! LASS NERO IN RUHE!", schrie sie noch einmal und ihre Stimme hallte im ganzen Kerker wieder. "Komm her! Du kleiner Fetter Drecksack!", ihre Aussprache verfeuchtete sich immer mehr und ihr Gesicht wuder durch ihre Wut immer röter.
    "Ach ja stimmt ja... Ihr hattet ja auch noch eine Frau dabei. Vielleicht mag die uns ja etwas erzählen.", meinte der Wirt jetzt auf einmal ganz ruhig und zucker süß. Dann schritt er zu Fjola herrüber und packte sie am Kinn. "Alsooo, erzähl doch mal.", fragte der Mann und schaute sie dabei irgendwie komisch an. "ICH ERZÄHLE DIR GAR NICHTS!", schrie sie ihn an, dann spuckte sie noch auf ihn. Zum Schluss nahm sie ihre Füße von der Wand und versuchte ihm in seine Lenden zutretten, es gelang ihr aber nicht ganz so kräftig wie sonst. "Verdammt... Du dreckige Kratzbürste du!", rief der Wirt und schützte mit beiden Händen seine Juwelen. "HALTS MAUL! MACH UNS HIER LOS!", schrie Fjola noch mal. Der Wirt regierte zuerst nicht. "Mh... du könntest vielleicht deine Freunde hier freikaufen, aber dazu müsstest du auch in meinem Schlafzimmer arbeiten.", meinte der Wirt. Noch einmal spuckte Fjola ihm ins Gesicht. "Vergiss ES!"

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    Knight Commander Nero's Avatar
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    Nero is offline
    Diese fette, schleimige Drecksau wollte doch tatsächlich Fjola für sich beanspruchen!

    "Du hässliche Missgeburt, wenn du auch nur noch einen Finger auf meine Frau legst, dann werde ich dich wie einen Fisch filetieren und deine Eier an die reudigen Hunde in deiner Taverne verfüttern. Du wirst durch die Hölle gehen und ich werde dich richten. Komm her und wir regeln das, du Dreckschwein! Stell dich mir, wenn du schon den Mut nicht hattest uns einfach festzunehmen und uns feige ein Schlafmittel ins Essen zu mischen!"

    Nero zog wie wild an seinen Ketten, wenn sie sich doch nur ein Stück lösen würden, oder er die Enden erhitzen könnte, dann wäre er frei und würde diesen Mistkerl mit einer der Ketten erdrosseln und sie in sein Fleisch brennen. Sein Atem ging zischend durch seine Zähne, sollte er sich nur mal hier her wagen, dann würde er sterben, dieser dreckige Sohn einer reudigen Hure, der dieser Wirt war.

    Er sah zu Fjola und sah, dass auch sie sich bereit zu machen schien, sollte der Wirt es nur versuchen.

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    Callindor is offline

    Kerkerverlies

    Das war ja hier kein Zustand mehr, einer dümmer als der andere, versuchten sie, dem Wirt das Blaue vom Himmel zu lügen und einer stellte sich dämlicher an, wie der vorherige. Am Ende rastete Fjola in ihrer herzzerreißenden Art noch aus und kratzte und biss wild um sich. Super, dieses Weib machte alles noch schlimmer, anstatt besser. Und Nero zog den Hauptgewinn, indem er den Wirt in einer Art und Weise anging, dass Callindor die Worte dazu fehlten. Was sollte es denn? Hätte er sie doch mitgenommen, der Magier hätte eine Sorge weniger gehabt, wenn auch einen Typen mehr, der ihm die Peest an den Hals wünschte, wenn er dies nach der Sache mit den Fischerleichen nicht so schon tat ...

    "Herr Wirt ...", sprach Callindor nur gelassen und schaffte es damit, dessen Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, sodass der Magier nun auch einmal zu Wort kam, nachdem der Rest der Gruppe so dilletantisch versagt hatte. "Nun denn, wie ich heiße, wollt ihr wissen? Nun, mein Name ist Callindor und ich maße es mir mal an, zu behaupten, dass ich diese Gruppe aus rechtschaffenen Herren und der feinen Dame, die ihr gerade kennen lernen durftet, anführe. Und woher wir kommen ist eigentlich einerlei, wichtig ist doch für euch nur, dass wir zahlende Kundschaft sind, denn, sind wir ehrlich, bei euch in der Taverne steppte nicht gerade der Bär ..."

    "Was soll das heißen, hä?", schaute der Barmann nur scharf und trat näher an den Magier heran.

    "Ihr mögt recht haben, wir sind keine Händler und doch sind wir es, denn wir können euch Umsatz bringen in euren Laden, als zahlende Kundschaft. Gebt es doch zu, außer uns hatte die Taverne schon lange niemand mehr von innen gesehen."

    "Ach was weiß denn der große Callindor schon, was hier abgeht? Nichts weißt du, Hanswurst, der du bist, kommst hier mit deinen Freunden angerauscht und willst behaupten, ihr könntet mir helfen. Albern sowas. Na wenigstens scheinst du ehrlich zu sein, wenn auch nicht gerade freigiebig mit Informationen. Gut so, das kann dich noch weit bringen."

    Es war sonderbar, doch irgendwie schien Callindor Einfluss genommen zu haben, auf das, was der Wirt da mit ihnen vor hatte. Zumindest kam er ins Grübeln, so weit der Magier es erkennen konnte. Das war schon mal ein gutes Zeichen.

    "Fremde von weit her, was? Mit dem Ding etwa?", der Wirt deutete auf die Rune und Callindor nickte zaghaft. "Na wenn ihr es nicht mal schafft, euch ohne Hilfsmittel fort zu bewegen, dann könnt ihr nicht so viel auf dem Kasten haben. Ihr gehört ganz sicher nicht zum Rat ... Gut für euch. Und auch gut für mich. Trotzdem werde ich euch hier noch hängen lassen, bis ich mehr weiß, einer wird schon reden, irgendwann reden sie alle ..."

    So hatte der fettleibige Wirt also abgeschlossen, als sich die einzige Türe zu dem Zimmer öffnete und ein Kopf hinein schwang, kurz nur erwähnte, dass ihn doch ein gewisser *Nic* zu sprechen wünsche und schon war er verschwunden und ließ die Gruppe im Ungewissen zurück.

    Naja, sie lebten alle noch, das war doch auch was ...
    Last edited by Callindor; 24.02.2009 at 15:07.

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    Ehrengarde Corax Erindar's Avatar
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    Corax Erindar is offline
    "Hat jemand gesehen ob der die Schlüssel dabei hatte?", fragte Corax die Gruppe. Wenn er ehrlich war hatte er keine Ahnung wie die Schlösser dieser Ketten funktionierten, sonst hätte er längst einen simplen Öffnungszauber probiert. Doch wenn er zu sich selbst ehrlich war konnte er so oder so nichts tun fürs erste, Schlösser offen oder nicht. Er war sich ziemlich sicher den Wirt bei einem Verhöhr mit Hilfe der Holzkiste auf die er sich gesetzt hatte ausschalten zu können. Es wäre wahrscheinlich ziemlich schwer sie hochzuheben, andererseits tat so eine Kiste beim Runterfallen auch ziemlich weh. Das Problem war nur was sie tun sollten wären sie erstmal draußen. Die Gruppe war momentan nicht sonderlich gut für einen Kampf gerüstet, zudem wussten sie nicht wo sie waren, was sie erwartete und noch hatten sie den Vorteil Unterschätzt zu werden. Alles in allem sah es also so aus als würden sie fürs erste hier bleiben. Aber allzu lange durften sie auch nicht warten, das würde sie nur noch weiter schwächen sollte ein Kampf doch noch nötig werden. Corax schnaubte leise, dass er Callindor, der einem diplomatischen Weg hier vorzuziehen schien, zustimmte grenzte fast an Ironie wenn man denk Konflikt von letzten Abend bedachte. Doch immerhin hatte der Feuermagier mit ein paar Informationen herausgerückt, Corax würde sich fürs erste damit zufrieden geben.

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    Ehrengarde Callindor's Avatar
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    Callindor is offline

    Kerkerverließ unter der Taverne ...

    So verbrachten sie wieder einige Zeit im Dunkeln und Callindor versuchte zu verstehen, was die Männer da außerhalb des Zimmers besprachen, doch konnte er durch die dicke Türe nichts genaues verstehen, sodass er es schließlich aufgab, als eben jene Türe sich ein weiteres Mlal öffnete und der dicke Wirt wieder herein gestiefelt kam, wohl noch immer in Gedanken, zumindest rieb er sich nur die Stirn und wischte sich seinen Schweiß mit einem Tuch ab.
    Scheinbar enttäuscht schwankte nur sein Kopf hin und her, als er letztlich seinen Blick wieder zu Callindor richtete, der ihn nur fragend und unwissend ansah.
    "Zu Marek wollt ihr also ...", fang er nur unterschwellig an, dass man ihn fast gar nicht verstand und Callindor bekam nur große Augen, wie konnte er das heraus gefunden haben? Hatte etwa einer aus der Gruppe gesungen, während der Feuermagier bewusstlos war? Hatte er tatsächlich einen Maulwurf in der Gruppe, und wusste nichts davon?
    "Corax!", kam es ihm nur in den Sinn und ..., klar, es lag doch auf der Hand, die Sau wollte sowieso nicht hier sein, also nahm er jede Glegenheit und jede Möglichkeit wahr, sich beliebt zu machen und so vielleicht eine Fahrkarte nach Hause zu ergattern.
    "Oder Fjola?", war sein nächster Gedanke, denn diese geile Schnalle hätte doch die Feiheit für sich und ihren ach so lieben Nero mit allem erkauft. Und dann noch so pekiert tun, als der Wirt sie mitnehmen wollte. Dabei hatte er es ihr bestimmt schon besorgt, so richtig heftig und nicht noch mit Lehrbuch, wie es bei Nero der Fall zu sein schien ...
    Doch am ehesten traute er es Grendal zu, der ja sowieso zu allem anderer Meinung war, als sie der Feuermagier vehement vertritt, da war es schon möglich, dass er sich seine Freiheit erkaufte. Doch warum hatte der Barkeeper dann dieses Verhör inszeniert, etwa nur um die Schwachstelle in ihrer Gruppe zu schützen?
    Letztlich war es egal, wie er es heraus bekam, doch eines war klar, in dieser Gruppe befand sich ein Verräter, und Callindor wusste nur eins, dass er es nicht war, blieben also noch neuen weitere potentielle Kandidaten. Er würde also fortan auf der Hut sein und sich nicht mehr so leicht reinreden lassen, nur um der Gegenpartei einen Gefallen damit zu tun.

    "Da werdet ihr es aber schwer haben, *Freunde*, an den kommt seit der großen Schlacht keiner mehr so leicht ran. Daran werdet ihr euch die Zähne ausbeißen. Den hat schon seit Monaten keiner mehr gesehen, vielleicht ist er schon tot. Wer weiß, bei Regenten ist das so die Regel, naja, zumindest hat er es mit seinem Vater so gemacht, einfach wegrationalisiert den guten Darek, aber ich schweife ab ..."

    Tatsächlich plapperte der Wirt plötzlich in bester Laune vor sich hin, was war da nur passiert, nachdem er sie verlassen hatte?

    "Ich nehm euch mal die Ketten ab und dann könnt ihr euch selbst ein Bild machen, wenn ihr wollt. Die Burg ist nicht weit von meiner anderen Taverne hier, versucht euer Glück, doch Erfolg werdet ihr nicht haben. So leid mir das auch tut, was ihr da mit dem Marek besprechen wolltet, das wird nicht klappen. Aber grämt euch nicht sonderlich, schaut später lieber auf ein Bier oder ein Wasser rein und für die Dame gibts auch ne warme Milch ..."

    Callindor konnte diesen Worten nicht weiter lauschen und weigerte sich innelich, diese mündliche Absage hinnehmen zu müssen. Marek konnte unmöglich tot sein und er musste einfach erreichbar sein, es musste einfach möglich sein. Sonst ... sonst ... war alles umsonst.

    Aber wenigstens war der Wirt dabei, die Ketten zu lösen und würde ihnen hoffentlich auch die Ausrüstung wiedergeben. Zumindest den Runenstein hatte er nach der Loslösung dem Novizenmagier schon zugeworfen, offenbar verstand der Wirt nicht viel von Magie, da war das schon besser so. Wer mit unbekannten Dingen spielt, konnte sich leicht die Finger verbrennen ...
    Last edited by Callindor; 24.02.2009 at 16:56.

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    Drachentöter
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    Sir Nils is offline
    Das war ja ein schöner Einstand auf der Insel gewesen. Erst tote Fischer, eine Riesenheuschrecke und ein Massengrab, kurz danach eine Taverne, in der sie gefangen genommen wurden. Wirklich ein perfekter Anfang für ihre Suche nach diesem Marek.
    Die Gefangennahme konnte Nils sich am ehesten damit erklären, dass mehrere aus der Gruppe Roben trugen…auf einer Insel, auf der anscheinend das Zaubern verboten war. Eine andere Möglichkeit wäre der Einfall von Grendal, der erst später zu ihnen gestoßen war, laut rufend zu fragen, wer Marek van Dun sei. Beides war möglich, woran es genau lag, wusste der Schwarzhaarige nicht.
    Doch nach einiger Zeit kam der Wirt zurück in den Keller und erzählte, dass es unklar sei, on Marek überhaupt noch lebte. Danach kam dann die, zumindest für Nils, wichtigere Neuigkeit: Sie wurden freigelassen. Als dies geschehen war, führte ihr Befreier die zehnköpfige Gruppe zu dem Ort, an dem ihre Ausrüstung war, ein kleiner Raum. Zuerst wollte, wie sollte es auch anders sein, Callindor seine Sachen holen…es war ja schließlich nicht so, als ob er sich ohne Waffen nicht verteidigen könne, im Gegensatz zu anderen von ihnen. Aber das war ja egal. Die anderen waren allerdings vernünftiger und ließen die vor, die nicht der Magie kundig waren, von denen Nils dann der erste war. Schnell hatte er seine Waffen zusammen, auch die restliche Ausrüstung wurde schnell gefunden. So ging es weiter, bis alle wieder ausgerüstet waren. Insgesamt dauerte das vielleicht 10 bis 15 Minuten. Der Wirt zeigte ihnen noch die Richtung, in die sie gehen mussten, dann brachen sie auf.
    Nachdem die Gruppe durch einen Waldstreifen gegangen war, der hinter der Dorf war, konnten sie die Burg sehen. Bis sie bei ihr waren, mussten sie eine weitere Viertelstunde gehen.
    Soweit Nils es erkennen konnte, war die Burg dieses Marek deutlich kleiner als die in Vengard und auch schlechter bewacht. Im Vergleich zumindest, obwohl es auch bei dieser nicht leicht sein würde einzubrechen. Einen Versuch wäre es aber wert…zumindest wenn die Gruppe es nicht schaffen würde, mit normalen Mitteln in die Feste zu gelangen.

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    Ehrengarde Callindor's Avatar
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    Callindor is offline

    Dorf unterhalb der Residenz von Marek, Palastwachen

    Callindor war sich nicht sicher, wer der Verräter war, doch das es einen gab, daran bestand kein Zweifel, wie sollte sonst der Wirt wissen können, das sie nach Marek suchten. Sah man mal von Grendal Rufkonzert in der Taverne ab, doch da war der Kerl doch gar nicht anwesend und so gute Ohren hatte er nun wirklich auch nicht ...

    Doch was zählte, war, dass sie wieder frei waren und inzwischen wieder mit Mantel und Waffe und Rucksack bestückt, wollte Callindor es aus eigener Hand wissen, dass man nicht zu Marek kommen würde.
    "Nils, schau du dich um, ob du nicht einen anderen *Eingang* erspähen kannst, während wir hier unser Glück versuchen.", meinte Callindor nur kleinlaut und der Dieb nickte vorsichtig, der Feuermagier wollte ja nicht vor allen breit treten, welchem Beruf der Gardler da nachging, wenn er mal Pause hatte.

    So erreichten sie das Anwesen, für Callindors Begriffe in gutem Schuss und auch protzig genug, es kam dem Herrenhaus von Calidor recht ähnlich, doch allein die Schutzmaßnahmen waren lachhaft, schließlich thronte über dem Anwesen seines Zwilingsbruders damals eine Glocke aus Magie, hier jedoch fand sich nichts, niemand, sah man mal von den zwei Trantüten ab, die dort im Stechschritt hin und her stiefelten.

    So war es am Ende Callindor, der den Mut fasste, näher zu treten und sich dezent mit einem *Hallo* in Szene zu setzen. Sicher, es war nicht gerade bühnenreif, was der Magier hier ablieferte, doch mehr wollte er vorerst nicht riskieren. Doch nicht einmal auf das Hallo kam eine Reaktion, sodass er noch ein *Wir wollen zu ...* und ein *Könnnen wir mit ...* nachlegte. doch die zwei Flitzpiepen ignorierten die komplette Gruppe einfach und latschten munter weiter, in einem Trott, als seien sie wie eine Marionette aufgezogen.

    Was konnte man da noch machen, es war wirklich schwieriger, als man es sich dachte, genau so, wie der Wirt es vorher erklärt hatte.

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    Schwertmeister Daryn's Avatar
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    Daryn is offline
    Rückblick:
    Nachdem die Gruppe in den Kerker geworfen wurde, war Daryn wohl einer derer, bei denen das Schlafmittel etwas höher in dem Essen konzentriert war. Während den Wort- und vom Wirt ausgehenden physischen Gefechten hatte sich der Novize zurück gehalten, konnte man ja nicht wissen, ob der Wirt sein Mal und seine Schwarzen Augen direkt gesehen hatte. Seine Augen waren da wohl das größere Problem, doch dank der etwas dunkleren Taverne und seinen, mittlerweile etwas länger gewachsenen, Haaren, hatte man das 'Loch' in seinen Augen wohl übersehen.

    Nach der Freilassung war der Diener Innos' immer noch bemüht, seine Augen zu verdecken, sein Mal nicht zu zeigen, schließlich konnte man seine Augen nicht als 'Normal' und sein Mal nicht als 'gute Tätowierung' abtun.
    Sein Rucksack war nicht so sehr wichtig für den Feuernovizen, weshalb er seinen als letztes aus der kleinen Kammer holte. In diesem Leder- und Stoffgestell befand sich nur seine Lederrüstung, welche er mittlerweile anstatt seiner Robe anhatte, Sumfkraut, Tabak, Feuerschwamm und Zunder, Wurfmesser, welche er zwar nicht wirklich benutzen konnte, doch erlernen wollte er es, schließlich war seine Magie seine einzige Waffe und diese war hier wohl verboten.

  19. View Forum Posts #59
    Ritter
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    Hiroga is offline
    Alles wie immer. Exakt. Absolut. Ganz genau. Eine Glanzleistung. Unglaublich. Er hatte es vollbracht. Schon wieder. Mit seiner Sturheit und seinem Leichtsinn war es ihm erneut gelungen sich verdammt tief reinzureiten. So tief, wie schon lange nicht mehr.
    Wirklich…klasse…du hast ja auch nichts Besseres zu tun…sieh dich an…
    Seine Laune war in ebenso tief wie der Mist in dem er nun steckte. Und das alles hatte er sich selber eingebrockt. Ein Friedhof…irgendeine komische Insel…und alle Magier mit denen er noch ein Hühnchen zu rupfen hatte auf einem Haufen. Ja, wahrlich ein Meisterwerk, dass er vollbracht hatte. Wie konnte ein menschliches Wesen so dämlich sein? Hatte Callindor ihm das Gehirn aus dem Kopf gezaubert? Hatte er jemals eines besessen? Dem momentanen Zustand seines Kopfes nach zu urteilen musste dem in der Tat so sein. Ein Dröhnen, ein pochender Schmerz, und immer noch fühlte er sich als hätte er die vergangene Nacht in einem Weinkeller verbracht. Aber leider war genau das Gegenteil der Fall. Die traurige Wahrheit. Callindor besaß ein bewundernswertes Talent sie noch weiter ins Verderben zu stürzen. War er noch am Vortag durch Büsche und Sträucher gekrochen um diesen verfluchten Pfad zu finden, so war an diesem Tag aufgewacht, in Ketten gelegt mit einem gigantischen Brummschädel, in einer Gesellschaft, die er sich schlimmer nicht hätte Träumen lassen. Den feigen Angriff auf ihr Bewusstsein, schien Callindor leider ebenso fast unbeschadet überstanden zu haben, wie einige andere der Gruppe. Dabei war nur dieser verdammte Narr Schuld an ihrer misslichen Lage. Hatte er nicht einmal aufpassen können? Einmal mit Vernunft, Vorsicht und Misstrauen agieren können? Hatte ihn die Entführung des jungen Vic nicht genug gelehrt? War er noch immer so naiv? Noch immer nicht erwachsen?
    Natürlich, es wäre schlauer gewesen einzugreifen, doch er hatte unlängst beschlossen nichts zu tun. Egal was passieren würde. Es war nicht sein Kampf. Was machte er überhaupt hier? Wie war es Callindor gelungen ihn dermaßen zu beeinflussen? Magie, wie immer. Diese Mistkerle konnten auch gar nichts anderes. Doch so oder so, irgendwie musste er aus der ganzen Sache lebend raus kommen, und scheinbar war die einfachste Methode Callindors Vorhaben durchzubringen. Zumindest bis er einen besseren Weg fand. Das Überleben ihres Anführers stand auf seiner Prioritätenliste deutlich unter den eigenen Problemen. Dragan dagegen erfreute sich schon größerer Sympathie. Den Rest, kannte er bis auf Nero so gut wie gar nicht. Wobei Nero ihm ebenfalls auf eine seltsame Art und Weise fremd war. Ihm war dieser Name zu wider. Ebenso die Person, die sich dahinter verbarg. Das war tatsächlich nicht mehr Shibuhya. Ein anderer Mensch, unwürdig den Namen seines alten Freundes zu tragen. Und dann dieser seltsame Arm… nein, das ganze behagte ihm nicht. Ob Nero nun lebte oder nicht, Shibuhya war längst von ihnen gegangen. Zeit für Trauer blieb keine. Es galt den eigenen Hals aus der Schlinge zu ziehen. Eine Schlinge, die sich immer enger zog.

  20. View Forum Posts #60
    Abenteurer Der Rat's Avatar
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    Der Rat is offline

    Dächergrupe nahe der Taverne ...

    Aufmerksam beobachtete Camille das Treiben unter ihr. Sie hatte sich bei Anbruch der Nacht zur Taverne aufgemacht und wartete nun schon einige Zeit auf ihr Opfer. Oh ja, sie konnte deutlich ihre Furcht spüren, sie fast schmecken und es bereitete ihr ein Vergnügen, sie so leiden zu sehen. Sie genoss jeden Augenblick davon und hatte sich entschieden, welchen aus der Gruppe sie näher unter die Lupe nehmen wollte.

    Er konnte nichts dafür, er war einfach zu appetitlich anzusehen und dann war da eben noch diese winzige Kleinigkeit. Er war Besitzer des Kristalls! Camille konnte deutlich spüren, wie die Magie darin pulsierte, wie sie sich zwang, innerhalb des Glasgefängnisses sein zu müssen und sie musste dieses Juwel für sich haben, ehe noch ein Unglück geschah, dass die dunkel gekleidete Dame unbedingt verhindern wollte.

    Ein Unwetter zog auf, vielleicht ein schlechtes Omen in diesen Breiten, doch Camille scherte sich nicht darum, denn ihr war es egal, ob es regnete, schneite oder die Sonne schien. Nun ja, mit letzterem hatte sie so ihre Probleme, aber dennoch, jetzt war es Nacht und so konnte sie in Ruhe die Lage ausspionieren. Es war eigentlich ganz einfach, denn alle zehn hatten sich in die Taverne aufgemacht und nun galt es nur noch, den passenden Moment abzupassen und ihr Beute zu schnappen.

    Sie konnte warten, das konnte ein Jäger mit seiner Beute noch am besten. Das Spiel war das Reizvolle, nicht der Tod am Ende ..

    Callindor

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