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Mythologie & Geschichten - Seid dabei!

  1. #1 Zitieren
    Mythos Avatar von Dank Rafft
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    Viele von uns hegen starkes Interesse an Mythologie, da die Geschichten fantastisch sind und einen in den Bann ziehen können. Sie berichten von großen Helden und ehrwürdigen Taten, die dem Wohle der Menschheit dienen und die Bösewichte für ihre Missetaten bestrafen. Fiese Monster und Götter greifen in das Geschehen ein, um ihre Favoriten in diesem ewig währenden Kampf um die Machtverhältnisse zu unterstützen. Die Liebe spielt hierbei oft eine sehr große Rolle, da selbst mächtige und glorreiche Halbgötter sich von einer schönen Frau den Kopf verdrehen lassen.
    Wie würdet ihr eine solche Geschichte gestalten?

    Wir bieten euch hier die Möglichkeit euch selbst zu verwirklichen, indem ihr eure Geschichte erzählt. Ob es sich dabei um eine Nacherzählung aus den bekannten Schriften oder einer kompletten Eigenkreation handelt, bleibt euch überlassen. Der Umfang spielt ebenfalls keine Rolle. Ob Kurzgeschichte oder Roman, alles ist willkommen. Es geht einzig und allein um den Inhalt. Schreibt frei nach Lust und Laune, gleich einem Essay, und vergesst die Vorgaben, die man in der Schule lernt.
    Ihr seid diejenigen, die die Regeln vorgeben!

    Alle von euch erstellten Texte werden wir in einer separaten Kategorie auf unserer Seite veröffentlicht. Davon ausgenommen sind Texte, die gegen die Nutzungsbedingungen des Forums/der Seite verstoßen und vulgäre Sprache enthalten.

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    1. Kopierte Texte oder Textausschnitte sind nicht erlaubt!
    2. Nehmt euch Zeit für die Texte und lasst sie, wenn möglich, von Word korrigieren.
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    Dank Rafft ist offline Geändert von Dank Rafft (29.07.2008 um 07:09 Uhr)

  2. #2 Zitieren
    Veteran Avatar von Herakles
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    An diesem Morgen war es eiskalt. Die Heere haben letzte Nacht eine schreckliche Entdeckung gemacht und hatten auch mit dem problem zu kämpfen, dass lauter Soldaten verschwinden. Sie haben eine Höhle entdeckt, in der furchtbare Geräusche von draußen zu hören waren, doch keiner traute sich in die Höhle hineinzusteigen. Als der Feldwebel einen Sklaven aussuchte, damit man endlich wisse, was in der Höhle versteckt ist, war plötzlich Totenstille und der Sklave namens Palenomeios schritt vorsichtig in die Höhle, jedoch wurden seine Ängste genährt als die Schreie immer lauter wurden. Als er so ungefähr in der Mitte der Höhle war, erblickte er durch einen kleinen Schlitz in der Wand drei Frauen, die gerade einen der Soldaten verstümmelten und dabei grausam lachten. Palenomeios ging langsam und leise wieder zurück, als die Frauen ihn hörten und sofort herbeieilten. Der Sklave bekam panischen Angst und wollte davon rennen, doch irgendwelche magischen Kräft hielten ihn zurück und die Frauen kamen immer näher. Als die Frauen Palenomeios erreichten, sah er, dass es keine gewöhnlich Frauen waren, sondern die grauen Schwestern, von denen er oft Bilder in Büchern angeschaut hat. Er hätte nie gedacht, dass sie wirklich leben und er wurde verrückt, er wollte einfach nur hier weg, doch er konnte nichts. Seine innere Stimme riet ihm da zu bleiben und sich nicht zu rühren. Die Schwestern trugen ihn in die Höhle hinein, wo er das Auge sah. Einige Zeit später holten die Schwerster ihr Werkzeug heraus, um die grausam Tat zu vollenden. Doch plötzlich krachte es und Licht strahle in die Höhle und im Licht stand ein kräftig gebaute Frau, die sofort ihre 2 Waffen rausholte und die Schwestern vernichtete. Nach dem Kapmf sagte sie zu dem Gefangenen, dass er verdammt viel Glück gehabt habe, dass sie das Auge holen sollte.
    Herakles ist offline Geändert von Herakles (05.07.2008 um 18:35 Uhr)

  3. #3 Zitieren
    meine liebste Kiki/Feline Avatar von Feline
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    Demeter die Göttin des Ackerbaus und Patronin der Fruchtbarkeit, wurde in erster Linie als Mutter von Persephone bekannt. Und damit auch an ihrer Rache an Zeus, weil er ihre Tochter mit Pluton verkuppelt hatte, ohne Demeters Wissen. Und das auf eine ganz heimtückische Art und Weise.. Wer will schon mit Pluton, einem Gott aus uralter Zeit, geboren aus den Tiefen des Feuers, verheiratet sein und ewig in der Unterwelt leben. Eines Tages, als Persephone auf den Wiesen herumschlenderte, ließ Zeus eine wunderschöne Narzisse an einer schattigen Stelle wachsen. Kaum hatte Persephone sie gepflückt bebte die Erde, spaltete sich und Pluton erschien. Persephone unterdrückte gerade noch einen spitzen Schrei des Entsetzens, als ihr Onkel sie der Welt entriss und mit ihr in sein dunkles Reich verschwand. Als Demeter davon erfuhr, wandte sie sich von den anderen Göttern ab und war darüber so erzürnt, dass sie eine Dürre und Hungersnot über die Erde kommen ließ. Dunkelheit ergoß sich über das Land. Die Götter waren darüber sehr besorgt. Sollte die Menschheit aussterben, würde keiner mehr ihnen Opfer darbringen. So ging Zeus mit Demeter einen Kompromiß ein. Sie würde ihre Tochter zurückbekommen, wenn sie weder Speis noch Trank in der Unterwelt zu sich genommen hat. Aber Pluton hatte ihr einen Granatapfel geschenkt und sie aß vier bis sieben Kerne davon. So entschied man sich, dass sie pro Jahr einige Monate als Plutons Ehefrau verweilen muss und die restliche Zeit bei ihrer Mutter sein darf. Prompt milderte Demter ihre Rache an Zeus. Seit dieser Zeit ist die Erde nur noch in den Monaten unfruchtbar, die Persephone alljährlich in der Unterwelt verbringt.
    Feline ist offline Geändert von Feline (02.09.2008 um 22:58 Uhr)

  4. #4 Zitieren
    Mythos Avatar von Dank Rafft
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    Der Morgen war noch einige Zeit entfernt und der Diener, der tagsüber die Zeit ausrief, lag schon sehr lange in seinem Nachtlager, wo er friedlich in seinen Träumen lebte. Die Insekten sammelten sich um die spärliche Beleuchtung des Hofes und das Wasser des Brunnens plätscherte unentwegt vor sich her.
    Malos, der Neffe des Eigentümers des Anwesens konnte nicht schlafen, da ihm eine Sorge auf das Gemüt drückte. Er ist vor einigen Tagen in das Alter gekommen, in dem es galt, eine Frau für sich zu finden und für den Fortbestand seines Geschlechts zu sorgen. Diese Vorstellung widerstrebte ihm, da er noch an diesem Tage mit den anderen Kindern auf den weiten Wiesen und in den Weinbergen seines Onkels herumtollte und sich noch nicht im Geringsten zu einem solchen enormen Lebenswandel in der Lage sah. Verantwortung war ihm bisher fremd, denn er lebte von seinem Onkel und deren Bediensteten. Er wollte noch zahlreiche Sommer auf die Weise erleben, wie es bisher der Fall war, aber er wusste auch, dass das nicht möglich war, denn sein Onkel war ein sehr strenger und gläubiger Mensch, der sich an die gesellschaftlichen Vorgaben hielt.
    So saß Malos Stunde für Stunde vor der Statue der Athene, die in dem prächtigen Garten stand und über das Anwesen, das einen Tagesmarsch vor Athen lag, wachte. Er starrte zu ihr hinauf und erhoffte sich von ihr in seinem Innersten eine Regung oder einen Hinweis darauf, was er machen sollte, denn schließlich war sie die Göttin der Weisheit. Aber die Statue blieb unverändert auf ihrem Sockel stehen und starrte in die Ferne, wo auch mittlerweile schon die ersten roten Strahlen des Dieners Apollos den schwarzen Schleier der Nyx verbannte.
    Als sei er von einem Blitz des Zeus getroffen worden, fuhr er zusammen und stand kerzengerade neben Athene und blickte ebenfalls in deren Richtung. Ihm ist schlagartig bewusst geworden, was es zu tun galt. Anscheinend hatte Athene seinen Ruf erhört, da Apollo sie darum bat. Malos war schon seit kindheitstagen, als man ihm erklärte, wofür die Götter stehen, ein Anhänger Apollos, da er selbst ein Künstler war. Zumindest wollte er das sein und malte sich in seinen Träumen die kühnsten Abenteuer aus, die er erleben würde, wenn er das Leben eines Künstlers und Chronisten führen würde. Auf weiten Reisen die riesige und unbegreifliche Welt zu erleben und deren Geheimnisse zu ergründen und für die Nachwelt in Form von Schrift und Bild aufzuzeichnen.
    Als hätte er diese Entscheidung bereits vor vielen Monden getroffen, rannte er zu seiner Stube und packte alles, was er auf den ersten Blick entdeckte und als nützlich erachtete in einen Sack aus Leinen und band ihn sich über die Schulter. Er war bereit für seine Reise! Doch dann kam ihm der Gedanke, dass seine Verwandtschaft, allen voran sein Onkel, diese Entscheidung nicht gut heißen würde, was ihm abermals ein schlechtes Gewissen eintrieb. Doch er ließ sich nicht entmutigen, denn schließlich war es sein Onkel selbst, der ihm lehrte, dass man sich von seinen Träumen und Visionen leiten lassen sollte, da diese von den Göttern stammten und den Menschen helfen ihren Weg zu finden.
    So stürmte er aus dem Nebengebäude, in dem sein Gemach lag und begab sich zu den Stallungen. Dort angekommen schlug er voller Euphorie die eisenbeschlagene Türe auf, woraufhin der Stalljunge benommen zu Malos hinauf blickte. Was wollte dieser verwöhnte Bengel um diese Zeit bereits in den Stallungen? Das war wohl der Gedanke des zuvor noch schlafenden Stallhüters. Malon packte ihn am Arm und sprach mit eindringlichen und präzise gewählten Worten zu diesem. Pegon, der für die Pferde verantwortlich war, nahm kaum ein Wort davon bewusst wahr, da ihn Morpheus noch nicht vollständig aus seinem Reich entlassen hatte. Einige der wenigen Sätze, die er bewusst vernahm, ergaben kaum einen Sinn? Verlassen? Sofort? Welt bereisen? Was hatte der irre Malos nun wieder vor?
    Malos hatte keine Zeit weitere Erklärungen zu liefern und nahm sich sein Pferd Sepagus, das Malos' Aufregung zu spüren schien und einen ebenfalls munteren Eindruck machte. Der Sattel war geübt und schnell angebracht und das Aufsitzen war eine der leichtesten Übungen, denn schließlich besaß sein Onkel die schnellsten Pferde in und rund um Athen, was ihn auch dazu veranlasste, allen seinen Bekannten und Verwanndten bis nahe an den Perfektionismus das Reiten zu lehren.
    Fast lautlos und gleich einem Windhauch fegte Malos mit Sepagus unter dem Torbogen des Hofes hindurch und blieb in einiger Entfernung stehen, um sich ein letztes Mal bis auf Weiteres von seiner Heimat zu verabschieden. Noch einmal ging ihm ein Gedanke durch den Kopf. Ob seine Tat wohl richtig sei? Eine Änderung seiner Entscheidung kam aber nicht in Frage, denn schließlich würden ihn die Götter leiten. Sein Onkel würde Verständnis zeigen, wenn Pegon ihm davon erzählen würde, so wie Malos es ihm auftrug.
    So ritt er geschwind unter der Führung Athenes dem Reich Apollos entegegen.
    Was würde ihn wohl erwarten? Würde seine Reise ein Ziel finden? Kehrte er jemals zurück?
    Die Antworten auf diese Fragen kennen nur die Götter...
    Dank Rafft ist offline Geändert von Dank Rafft (05.07.2008 um 16:51 Uhr)

  5. #5 Zitieren
    Deus Avatar von t8ker
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    Es war ein kalter Morgen , den Herakles mit Kopfschmerzen beginnen musste. Er hatte die Nacht auf vertrocknetem Geäst und Baumwurzeln verbringen müssen.
    Herakles war auf den Weg nach Delphi , wo er sich mit Jason treffen wollte um der wachsenden Bedrohung , welche allen Anscheins nach im Osten ihren Ursprung hatte , auf den Grund zu gehen.
    Die Ängste und Klagen der dort lebenden Einwohner hörte man bis nach Athen.
    Gerüchte machten sich breit , etwas böses hätte in der Natur seine Finger im Spiel und die Baumgeister , die Dryaden Todesschreie in den Wind rufen lassen.
    Herakles war sich aufgrund solch fast schon naiver Spekulationen nicht sicher , ob die dortigen Menschen den Glauben an ihre Götter verloren hätten oder ob doch ein Funke Wahrheit an diesen Erzählungen sei.

    Er machte sich wieder auf den Weg. Gegen Mittag und eine, langen Fußmarsch , machte sich sein Magen in Form eines lautstarken Brummens bemerkbar.
    Erst einen Tag zuvor hatte er von einigen Wanderern , denen er begegnet war gehört in diesen Wäldern sollen sich viele Eber zurückgezogen haben.
    Berichten zufolge sei ihr Fleisch äußerst delikat und sättigend.
    Ihm lief das Wasser im Munde zusammen , als er sich vorstellte in das saftige Fleisch zu beißen.

    Herakles nahm sein langen und reich verzierten Speer , mit goldener Spitze in die Hand und betrachtete ihn noch einmal mit Argosaugen.
    Er strich mit seinem Finger im die Spitze und bemerkte dabei , das diese in keinsterweise mehr spitz sei und bei einem weniger guten Wurf die dicke und feste Haut des Ebers eventuell nicht mehr durchdringen würde.
    Er setzte sich auf einen nahe liegenden Stein , holte einen recht großen glatten Stein hervor und versuchte seine Waffe wieder einsatzbereit zu machen.

    Dieser einst sehr mächtige Speer , den er von Demeter , Göttin der Jagd bekam , wurde von seinem Vater Zeus , jeglicher göttlichen Kraft entzogen.
    Herakles sollte sich in der Welt der Menschen ohne solch mächtige Werkzeuge beweisen.

    Als er endlich fertig wurde , war es bereits Nachmittag. Herakles fühlte sich schwach , schwach und bereist müde , doch war sein eisener Wille noch immer da und nicht bereit jetzt aufzugeben.
    Er richtete sich auf , betrachtete sein Werk mit stolzen Augen und war sich sicher das dieser jetzt durch Dutzende Eberhäute dringen könne.

    Als wäre es eine göttliche Fügung , hörte er die Laute eines Ebers , eines großen Ebers.
    Herakles wusste das dies ein hartes Stück Arbeit werden würde.
    Er hatte gelernt keinen Feind und sollte es sich lediglich um einen Eber handeln zu unterschätzen.
    Langsam pirschte er sich in das rötlich gefärbte Gebüsch , Schritt für Schritt.
    Die Zweige hingen zwar dicht aneinander , doch konnte er ca. 6m von ihm einen großen Eber erspähen.
    Er versuchet nur noch leicht zu atmen , tatsächlich stockte dieser doch vollkommen.
    Adrenalin machte sich in ihm breit.
    Sein Blut begann stärker und schneller durch sämtliche Adern zu fließen , es brodelte.
    Er nahm seinen Speer in beide Hände , richtete sich auf und machte einen Satz aus dem Gebüsch um mit einem lauten Gebrüll auf den Eber einzustechen.

    Der Eber wich jedoch aus und betrachtete Herakles.
    Dieser musste durch den längeren Sauerstoffmangel tief einatmen.
    Als er dem Eber ins Gesicht schaute , lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken.
    Das Gesicht des Ungeheuers war von riesigen Narben gezeichnet.
    Blutrote Augen verbargen sich hinter den gewaltigen Hauern.

    Herakles war ein ehrenwerter Kämpfer und rammte den Speer mit der Spitze nach oben in den Boden.
    Er rollte die Schultern nach hinten , nahm Blickkontakt mit dem Eber auf , als dieser sofort auf seinen Feind loslief und versuchte ihn mit seinen Hauern aufzuspießen.
    Herakles packte ihn blitzschnell an seinen Hauern und versuchte ihm durch heftiges und ruckartiges hin und her das Genick zu brechen.
    Dieser Versuch scheiterte jedoch. Seine Kräfte wurden nach wenigen Sekunden schwächer , sein Puls jedoch stieg ins unermessliche.
    Der Eber verlagerte seine Position mit einem Satz zur Seite.
    Herakles mit seiner langjährigen Jagderfahrung war dieser verzweifelte Rettungsversuch jedoch bekannt.
    So nahm er all seine Kräfte zusammen und schaffte es den rund 280 Pfund schweren Eber in die Luft zu stämmen . In seiner einen Hand war noch ein Hauer , mit der andern hatte er einen Oberschenkel greifen können.
    Der gesamte Eber wurde dann in der Mitte auf den Speer gedrescht , sodass dieser durch die ranzige und feste Haut dringen konnte und an der anderen Seite wieder zum Vorschein kam.
    Ein kurzes Quieken entkroch dem Eber bevor er starb.

    Herakles war völlig außer Atem. Für eine Pause war jedoch keine Zeit.
    Er brachte das erlegte Wild zu dem Platz an dem er seine Speerspitze schärfte und
    machte sich sofort an das entweiden und häuten des Ebers.
    Mittlerweile ging die Sonne unter und er musste sich beeilen ein Feuer zu entzünden.
    Brennbares war zur Genüge in der Umgebung.
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten , gelang es ihm ein Feuer zu entzünden.
    Endlich hatte er wieder etwas im Magen.
    Nach dem Festmahl machte er sich wieder auf den Weg. Denn er wollte Delphi so schnell wie nur möglich erreichen





    Fortsetzung folgt ....
    t8ker ist offline Geändert von t8ker (25.07.2008 um 12:33 Uhr)

  6. #6 Zitieren
    Ritter Avatar von Mantikor
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    Es geschah ungefähr 20 Meilen westlich von Iolkos als Herkules , seinem alten Freund Jason einen Besuch abstatten wollte. Er war sehr erschöpft nachdem er die 12 Aufgaben erledigt hatte.
    Diese Heldentaten sprachen sich sehr schnell herum. Auch der habgierige König Minos, der Theben in einer zwei Wochen langen Belagerung erobert hatte, sah in Herkules einen sehr großen Rivalen da dieser auch aus Theben stammte.
    Nun schickte er seinen General Apsyrtos mit 70 Mann aus, um Herkules für immer zu beseitigen.
    Doch wie der Zufall es wollte hörte Daedalus ein Schmied mit an, wie sich der machtgierige General mit ein paar Priestern unterhielt und ihnen vom Plan erzählte.
    Er wusste das noch wenig Zeit blieb. Schnell rannte er die Straße entlang wobei ihm Perseus begegnete. Er bot ihm an ihm aug Pegasus mitzunehmen, Daedalus zögerte nicht lange und sprang auf. Sie wären fast an Herkules vorbeigeflogen wenn sie nicht Iolaos, den Gefährten des Herkules gesehen hätten.
    Herkules wusste das Iolaos zu erschöpft war zum Fliehen und Pegasus konnte nur das Gewicht von zwei Leuten tragen. So flogen Daedalus und Iolaos fort.
    Perseus und Herkules rüsteten sich zum Kampf.
    Da sahen sie schon den ersten ihrer Kontrahenten gegenüber. Wenige Augenblicke später begann sich die Auseinandersetzung zu entfalten. Perseus und Herkules hatten schon das erste dutzend zum Hades geschickt als da Perseus auf einmal hinter Herkules zusammensackte. Apsyrtos dem Perseus an der Schulter verwundet hatte, rammte diesem als er gerade mit mehreren Kriegern beschäftigt war, eine Klinge in den Magen. Herkules war umzingelt und wusste das mit einer Keule nichts gegen 58 Schwerter und Schilde ausrichten konnte.
    Als ihm einer der Krieger den Gnadenstoß verpassen wollte, erschien vor ihm ein Aspis der ihm wohl bekannt war.
    Es wahr Jason, und Achilles, Pan und Theseus waren auch gekommen.
    Da kamen dann auch schon Iolaos und Daedalus angeflogen um Perseus zu retten.
    Pan heilte Perseus während die restlichen Krieger den Stahl von Jasons und Achilles Waffen zu spüren bekamen.
    Froh über das bestandene Abenteuer reisten wieder alle in ihre Heimat und wussten nicht dass sie sich in kürzester Zeit bei Jason revanchieren könnten.

    Fortsetzung der Geschichte: Rise of the Argoanuts
    Mantikor ist offline

  7. #7 Zitieren
    Ritter Avatar von Mantikor
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    Theseus war gerade auf dem Weg nach Athen, um seinen Freund Autolykos dort zu besuchen. Die Reise war bis jetzt nicht anstrengend gewesen, und es gab auch keine dunklen Mächte die ihm heimsuchen wollten.
    Er wäre auch in ein paar Tagen dort gewesn wenn er nicht Syprian, einen Rebellen getroffen hätte.
    Dieser fragte Theseus ob er nicht Lust hätte, das von König Xerxes eroberte Salamis zurückzuerobern, er würde ihn dafür reich belohnen.
    Theseus nahm an aber nicht weil er Gold oder Juwelen haben wollte, sondern weil er gleich wie jeder andere Held wollte, das sein Name die Jahtausende überdauert.
    Syprian führte Theseus gleich zu Mardonius, dem Anführer der Rebellen.
    Die Chancen waren ungefähr gleich verteilt, 20. 000 Rebellen gegen 15. 000 Soldaten und an die 80 Palastwachen. Natürlich wussten die Rebellen das die Soldaten des Xerxes bessere Waffen hatten und auch von einer Mauer geschützt waren.
    Und da kam Theseus ins Spiel. Erstens hatte er viel Erfahrung was Kämpfe betraf und er war der einige der es schaffen könnte das Haupttor zu öffnen.
    Mardonius hatte folgenden Plan: Er würde das Heer der Perser mit der Hälfte der Männer aufhalten. Der andere Teil würde sich auf der anderen Seite unter der Führung von Syprian verstecken. Theseus müsste nur noch die Felswand hochklettern die Stadt durchqueren und mit Hilfe einiger Rebellen die Stellung am Tor zu halten.
    Doch über eine Sache waren sich alle einig, es dürfte keiner der Schritte fehlschlagen, ansonsten wäre alles vorbei.
    Die Schiffsfahrt verlief gut und die Rebellen rüsteten sich schon zur Schlacht.
    Doch Hydarnes wusste das er alleine dem Angriff der Rebellen nur mit Mühe standhalten könnte. Deshalb bat er den Perserfürsten Sargon II. um Hilfe der ihm sogleich 400 Mann Kavalerie und 7. 000 Mann Fußvolk schickte.
    Die Perser versteckten sch im Wald und die Bogenschützen platzierten sich auf der Mauer. Es war ein guter Plan. Zuerst würden die Rebellen mit prsischen Peilen eingedeckt werden dann würden die Reiter einen Großteil der Rebellen zum Strand treiben und die Inafanterie hätte mit dem Rest ein leichtes Spiel.
    Sargon missviel dieser Plan jedoch und stellte sein gesamtes Fußvolk vor der Stadt auf.
    Lediglich die Reiter blieben im Wald zurück. Und tatsächlich die Rebellen glaubten wirklich das sie gegen das gesamte persische Heer kämpften. Jedoch waren noch 10. 000 Mann innerhalb der Festung. Anfangs war Hydarnes dagegen doch dann stellte er doch 5. 000 Mann vor die Mauer. Die Bogenschützen auf der Mauer hatten sich schon bereit gemacht da sie wussten das die Rebellen eine Unterzahl von 10:12 ohne Probleme gutmachen können. Theseus hatte sich mitlerweile mit 40 Mann aufgemacht um die Felswand zu erklimmen. Gegen Mittag waren sie dann dort oben angekommen und auf dem Schlachtfeld sah es auch sehr gut aus. Mardonius bezwang einen Perser nach dem anderen was seinen Männern sehr viel Kraft verlieh. So sahen sich die Perser schnell hoffnungslos unterlegen. Nicht einmal die Bogenschützen konnten die Belagerer vertreiben. Doch da erkannte Mardonius die List und ehe er einen Plan schmieden konnte hatten Sargons Reiter schon angegriffen. Ein fünftel seines Heeres konnte er noch retten doch der Rest war ageschnitten und kämpften verbittert um ihr Leben. Bei diesem Handgemene verlor Sargon das Leben als er versuchte Mardonius mit seinem Streitwagen zu verfolgen. Theseus war aber auch kein unbeschriebenes Blatt bei den Persern und wurde kurz vor dem Haupttor von den Stadtwachen und einigen Kriegern angegriffen. Die Rebellen kämpften tapfer und wussten nich das sie ihre unermüdliche Kampfeskraft von Ares dem Kriegsgott erhalten hatten der das Massaka mit Gefallen betrachtete. Aber nach einem verbitterten Kampf führte man Theseues und die übergebliebenen Gefährten in die Verließe des Palastes. Da konnte Zeus jedoch nicht mehr zusehen. Die Perser hatten kein Recht diese Stadt zu unterdrücken und in ihrer Arrogantz zerstörten sie sogar noch den Tempel der ihm gewidmet war. Da bschloss er zu handeln. Er erschien in seiner eigenen Gestalt damit auch kein Bewohner seine Befehle verweigern könnte. Er befahl Theseus zu befreien und ihm dan zum Tor zu folgen. Die Befreiung kostete nicht auch einen eizigen Menschen das Leben. Doch sie mussten ja auch noch an den ganzen Truppen der Stadt vorbei. Hydarnes der von einem Späher erahren hatte das noch mehr Rebellen angriffsbereit waren, erhängte sich da er den Ausgang bereits kommen sah . Sein Sohn Pentheus übernahm den Oberbefehl und gab sofort den Befehl Theseus und die Bürger zum Hades zu befördern.
    Doch Pentheus war noch jung und vergaß in seinem Hochmut die Rebellen unter der Führung von Mardonius zuerst zu vernichten. So konnten diese die Mauer ohne große Hindernisse erstürmen und das Tor öffnen. Noch befohr Pentheus und seine Männer beginnen konnten alle Bürger niederzumetzen, stürmten alle Rebellen in die Stadt und die Perser mussten sich kampflos ergeben.
    So konnte sich Salamis endlich von den Persern lossagen und Theseus hatte sich einen Traum wahrgemacht. Und ab jetzt wurden Rebellen niht mehr verjagt sondern von jedem Stadtstaat freundlich empangen (natürich nur Rebellen die gegen die Perser kämpften). Nun konnte Theseus endlich seinen Freund Autolykos besuchen dem er eine lange Geschichte zu erzählen hatte.
    Mantikor ist offline

  8. #8 Zitieren
    Ritter Avatar von Mantikor
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    Es war mitten in der Schlacht als Mopsos, ein Offizier aus Iolkos seine Bestimmung fand. Doch befohr ihr davon erfahrt und was danach passierte lest ihr jetzt warum er von tausend anderen auserkoren wurde um Jason zu helfen
    Nun es bagann so: Aison, der Vater Jasons spazierte in den Gärten von Iolkos herum. Mopsos war eigentlich so wie jeder Soldat in Iolkos, er war verwöhnt von den Reichtümern, er war noch nie im Krieg gewesen und genau das machte ihn gleich wie anderen unvorsichtig. Kein einziger Wächter hätte auch nur daran gedacht einen der Händler oder Bettler zu untersuchen. Hunderte Menschen trieben dort ihr Unwesen und genau das war der perfekte Ort für Pelias um sich an seinem Bruder zu rächen.
    Dieser war in einem Wettkampf als Sieger hervorgegangen und wurde König, doch das störte Pelias nicht den er wusste das sein Bruder Aison ein Waffenmeister war aber was ihm positiv denken ließ war das sein Bruder schon alt und schwach war.
    Und es dauerte nicht lange da glaubte er auch schon er wäre der einzige Thronanwärter.
    In Jason der vor zwanzig Jahren gleich nach seiner Geburt verschwand, sah er keine Gefahr. Doch was er nicht wusste Cheiron ein Zentauer zog ihn auf und lernte ihm allerhand Dinge die er brauchte um König zu sein.
    Nun es war so: als Aison gerade mal einen halben Meter entfernt war, passierte es keine Wachen keine Zeugen nur zwei Männer, ein König der für seine Großzügigkeit sogar von den Persern respektiert wurde und ein Tyrann der den Streich ausführte der tausende Tote zur Folge haben sollte.
    Aison merkte garnicht was passierte nur da sah er doch jemanden. Es war Mopsos er könnte noch Hilfe für den schwer verletzten König holen.
    Doch so sollte es nicht sein. Mopsos holte keine Hilfe sondern machte große Augen und wusste nicht mal ob er überhaupt was sagen sollte. Wenn er um Hilfe rufen würde könnte es sein das er selber zum Hades hinunterfahren müsse.
    Da stieß er einen Schreckensschrei von sich und Pelias floh ungesehen. Doch er atmete auf der König lebte noch. Doch diesmal konnte er alles gutmachen, da war jemand hinter den Büschen und der Kerl hatte nochmal den Dolch gezückt. Es war Triopas, sein korrupter Bruder. Er konnte es nicht glauben denn er wusste was er jetzt tuen müsste, würde er für immer bereuen. Ohne zu zögern warf er seinen Speer so genau dass sein Bruder nach dem Treffer sofort starb.
    Was danach geschah erfuhr er bis an sein Lebensende nicht. Jedenfalls sollte er zu Jason kommen. Jason, das war gut, denn er kannte ihm weil er ihm immer Nachrichten seines Vaters überbrachte. Doch bevor er alles erklären konnte wurde er von Jason begrüßt und zum Offizier geschlagen. Jason sprach von Vergeltung und Rache und noch vielen anderen Sachen von denen die Soldaten aus Iolkos nicht allzu viel wissen wollten. Doch da hörte Mopsos etwas das ihm sofort in die Rüstungskammer lockte, denn Jason versprach für jenen der Sisypus töten würde (Sisypus gab Triopas den Auftrag Aison zu töten, aber sein Größter Feind Pelias kam ihm zuvor) den Aspis von Jasons Vater erhalten.Die Schlacht fand auf dem Ägäischen Meer statt und Offiziere durften auf der Argo segeln. Herkules neben ihm und Jason vor ihm.So wurde Mopsos immer mutiger und legte sich später sogar mit Elite Truppen an. Da geschah es, er stand Sisypus gegenüber und da ereilte ihm sein Schicksal . Sisypus war klar überlegen und als ihm von hinten ein Soldat einen Speer in die Verse schoss, verschwamm das Gesicht von Sisypus und nahm die Gesichtszüge des Göttervaters Zeus an und dieser sagte ihm lediglich er solle Jason auf jedem Abenteuer begleiten. Als das Bild klarer wurde merkte er, dass er in Kürze nicht mehr in der Lage sein könnte sein Versprechen zu halten. Doch da geschah das was geschehen musste.
    Jason traf den Tyrannen direkt in der Brust worauf Sisypus mit einem schrillen Schrei ins Wasser fiel.
    Als Jason in Iolkos ankam erhielt er den Aspis seines Vaters worüber sich Mopsos nicht freute aber er wusste auch das er eine Bestimmung hatte und wollte nun jeden Tag bereit sein um diese zu erfüllen
    Mantikor ist offline

  9. #9 Zitieren
    Ritter Avatar von Mantikor
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    Jason war mit dem goldenem Fließ schon fast wieder in Iolkos angekommen, als er sich fragte was Pelias sein Onkel dem er den Thron übergeben hatte, in der Zwischenzeit gemacht hatte. Die Argonauten und Jason wussten natürlich das Pelias nicht gerade ein Vermittler des Friedens war aber keiner hätte ernsthaft daran gedacht das Pelias irgendetwas getan hätte, was Iolkos schaden könnte. Die Stadt sah aus 200 Meter Entfernung noch gleich aus wie vor ihrer Abfahrt und da Jason die Flotte von Iolkos am Hafen stehen sah, hielt er es für unmöglich das Pelias einen Krieg angezettelt hätte.
    Als sie ankamen wurden sie freundlich begrüßt und Jason machte sich sogleich auf den Weg in den Palast. Nun da sein Sohn Akastos ein mächtiger Kämpfer geworden war und nun auch gegen in konkurierte musste sich Pelias etwas einfallen lassen um seine körperlich überlegenen Kontrahenten zu überlisten um an der Macht zu bleiben. Doch dies erwies sich beiderseits schwer. Pelias war onehin nur König weil er sich durch Gewalt an der Macht hielt und jetzt musste er sich überlegen wie er Jason und seinen Sohn Akastos überlisten ohne dabei selber Schaden zu nehmen. Jason und sein Bruder Akastos waren zudem noch um einiges klüger geworden als vor der langen Fahrt. Durch die Strapatzen wurden beide klüger und gingen natürlich nicht alleine sondern in Begleitung der anderen Argoanuten in den Palast.
    Den ersten Verdacht fasten die Helden als sie merkten das Pelias die Wachen gegen Söldner ausgetauscht hatte. Aber die entgültige Bestätigung das hier etwas faul wahr bekamen sie als Pelias vor ihnen die Tür in den Thronsaal schloss und den Söldner ein Zeichen gab. Was die zu bedeuten hatte wussten alle. Aber so töricht zu warten bis die Söldner angreifen würden, war keiner der Argonauten, und so wurde die Hälfte schon zum Hades geschickt noch bevor diese angreifen wollten. Der Rest war nur noch Formsache die Argonauten hielten Stellung falls noch Verstärkung kommen würde und Herkules verarbeitete die Tür zu Altmetall. Akastos und Jason stürmten hinein und erwarteten keine große Gegenwehr. Dies war auch richtig denn außer zwei Priestern und Pelias war kein einziger zu sehen.
    Doch was sollten sie mit dem zitternden Pelias anstellen. Akastos war eigentlich nicht bereit so lange zu warten bis sein Vater ihn und seinen Bruder kaltblütig ermorden würde also zückte er das Schwert und war bereit seinen eigenen Vater zu opfern nur damit Ioklkos von einem Tyrann befreit werden würde.
    Doch die Ansicht von Jason war eine die Akastos schon erahnte: Chiron der Zentaur hatte Jason ja aufgezogen und so war auch Jason gleich klug und friedlich wie dieser.
    Jedoch ohne Strafe sollte er nicht davonkommen. Also viel Jason ein wie er Achilles kennen lernte und hatte eine Idee. Da Pytheas noch immer ein armer Händler war da er sehr viel Arbeit alleine zu verichten hatte und deshalb auch nicht viel Zeit hatte um sich dem Verkauf zu widmen.
    So wurde er nach Mykene geschickt und dürfte erst wiederkehren falls er es schaffen würde Pytheas zufriedenzustellen.
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    Die folgende Geschichte widme ich meinem Freund Herakles der mir die Idee zu dieser Geschichte gab.


    Es war ein schöner Tag in Kolchis als Medea wie an jedem Tag ihrem Vater Aietes und ihrem Bruder wahrsagte was gerade so passierte, denn außer einer anderen Aufgabe erfüllte sie keine Pflichten, sie war nicht nur Wahrsagerin sondern auch Wächterin des goldenen Fließes. Und da Medea immer schon vorher wusste wer auf dem Weg nach Kolchis war und welche Absichten er verfolgte wusste sie auch das der junge Astinos aus Athen vorhatte mit seiner Armee ganz Griechenland zu erobern. Und dies wäre für ihn leichter wenn er das goldenen Fließ in seinen Besitz bringen könnte den dann wären seine Männer noch fester entschlossen als je zuvor. Aber Medea wusste das und wusste auch wie sie es verhindern konnte und begann sofort ihren Plan zu verwirklichen. So bat sie ihren Vater die Stadt zu räumen und in die Höhlen des Berges der sich über ihnen befand zu fliehen. Ihr Vater tat ohne große Wiederworte das worum ihm seine Tochter gebeten hatte und innerhalb einer halben Stunde war jeder Bewohner aus Kolchis marschbereit und warteten nur noch auf ihren König der mit seinem Pferd vorausreiten sollte. Da kam er aus der Stallung geritten mit seinem stolzen weißen Pferd das er nach dem Held Achilles benannt hatte. Niemand merkte das Medea und ihr Bruder Apsyrtos mittlerweile schon lange weg waren und sich zum goldenen Fließ begaben. Astinos schluckte den Köder: Als er ankam merkte er das niemand in der Stadt war und fasste den Entschluß das er die Stadt verschonen würde denn wenn er sich jetzt das Fließ holen würde dann würde er danach keine Männer im Kampf verlieren und die Bewohner aus Kolchis würden ihn als Herrscher anerkennen. Wenn er jedoch die Stadt niederbrennen würde dann würden sich die Bewohner die zurzeit irgendein Fest oder etwas anderes taten (so erklärte sich Astinos die Abwesenheit der Bewohner) an ihm rächen wollen und er würde viele Männer verlieren. Also ging er mit seiner gesamten Armee in die Richtung des goldenen Fließes. Medea sah sie schon kommen und wusste genau das noch kein Krieger dem Zorn des schrecklichen Wächters entkommen konnte. Apsyrtos begriff langsam warum Medea ihren Feind herlocken wollte und um sicher zu gehen nahm sich Apsyrtos das Fließ zerrte Medea mit sich und rannte in eine Felsenarena in die ein ganzes Heer passen könnte und der Eingang war nur 5 Meter breit und wenn der Wächter die Feinde aufspüren würde dann könnte niemand entkommen. Medea und Apsyrtos waren schon einige Minuten dort und glaubten jede Sekunde sie würden die Herrscharen anstürmen sehen. Nach einiger Zeit kamen dann die ersten Reiter in der Steinarena.Da passierte das was nach Medeas Wahrsagung her nicht passieren hätte dürfen. Der Drache und auch Wächter des Fließes stürmte herauß und tötete alle Reiter mit dem Fauer das er aus seinem Maul spie. Doch die Fußtruppen des Astinos waren auch schon fast in der Arena angekommen und erahnten nichts gutes als sie die Todeschreie ihrer Kameraden. Von Furcht ergriffen flohen sie nach Kolchis und wollten sich dort von dem langen Marsch erholen. Medea und Apsyrtos wussten das sie nichts mehr tun konnten rannten der Armee trotzdem nach und hofften auf ein Wunder. Dieses Wunder trat ein aber es wurde nicht von Medea auseglöst sondern von ihrem Vater Aietes. Dieser sah die zerstreuten und fliehenden Soldaten schon bon der Ferne kommen und versammelte sein Heer. Die Krieger des Astinos rannten direkt in die Arme der Soldaten von Kolchis. Nach der Reihe wurden alle getötet und Aietes Armee machte beinahe keine Verluste . Abgekämpft und erschöpft kamen Medea und Apsyrtos zurück und sahen mit Verwunderung wie sich die Lage gewendet hatte. Von nun an versuchte Medea immer die Hilfe ihrer Mitmenschen anzunehmen denn alleine wäre es unmöglich die in Zukunft auf sie zukommenden Abenteuer zu bestehen
    Mantikor ist offline Geändert von Mantikor (27.08.2008 um 13:29 Uhr)

  11. #11 Zitieren
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    Die folgende Geschichte ist Feline gewidmet da sie mich mit ihren Argumenten über das faszinierendsde Monster der Mythologie inspiriert hat diese Geshcichte zu schreiben

    Als Ari eines Tages zum Fluss ging um Wasser zu hohlen wusste sie noch nicht das sie heute ein paar Fehler machen würde. Sie wusst garnicht das Theseus der ein Günstling Athene und Apollons war und Eurystos den kein Gott so richtig mochte gerade mit ihren Soldaten vom Feldzug gegen die Perser heimkehrten. Normalerweise waren die beiden Krieger ohnehin nicht gut aufeinander zu sprechen aber als man in Theben nach Generälen suchte kamen nur die 2 in Frage. So führten sie die Truppen Thebens trotz großer Mienungsverschiedenheiten zu einem klaren Sieg. Erschöpft nach dem langen Marsch schlugen sie ihre Zelte auf der anderen Seite des Flusses auf. Da sah Ari dann Eurystos der sich gerade bückte um Wasser aus dem Fluss zu trinken und verliebte sich sogleich in diesen.
    Aber da er in den ganzen Meinungsverschiedenheiten die er mit Theseus hatte sehr viele Taten begann um Theseus zu verdrängen , wollte sich Athene an ihm rächen und Eurystos bestrafen.
    So tauchte sie plötzlich hinter dem Feldherrn auf und schubste ihn in den Fluss. Ari sah dies und schrie so laut sie konnte um Hilfe. Und ohne lang zu zögern und sich zu fragen was passiert war sprangen schon einige Soldaten auf ihre Pferde um herauszufinden was passiert war. Und als sie dann Eurystos sahen wie er von der Strömung hinweggerissen wurde verpassten sie ihren Pferden die Sporen und stürmten hinterher.
    Athene wusste das sie nichts mehr machen konnte und musste mit ansehen wie Eurystos nach 10 Minuten langer Verfolgung endlich gerettet wurde.
    Doch diesmal wollte sie es endgültig beenden. Sie wusste das Theseus stehts bereit war ihr zu helfen und erzählte diesem das Eurystos für die ganzen fehlgeschlagenen Attentate an ihm Schuld war.
    Dieser packte sofort seinen Speer und rannte in das Zelt von Eurystos. Als er den noch gnaz benommenen Kontrahenten schon den Gnadenstoß verpassen wollte, stach ihm Ari einen Dolch in den Rücken da diese nicht von Eurystos Seite wich und nur kurz weg war um Wasser für ihren Geliebten zu holen.
    Als Eurystos später erfuhr wer ihm zweimal vor den Tod bewahrt hatte beschloss er Ari zu heiraten. Nun war Athene völlig erzürnt : Man hatte ihren Plan vereitelt Eurystos ertrinken zu lassen und ihr Günstling Theseus war schwer verwundet und nun sollte auch noch ein schönes Ende für die zwei folgen. Aber ganz sicher nicht so lange Athene es verhindern könnte. Sie wartete darauf das die beiden alleine waren und als sie tatsächlich alleine spazieren gingen wurden sie von Athene die sie mit ihrem Wagen verfolgte in eine Klippe getrieben.
    Sie hatte zwei Speere bei sich: einer war für Eurystos und der andere sollte Ari treffen.
    Doch aus einem glücklichen Zufall hatte ein Soldat auf der Klippe Wache gehalten und sah das sein Gebieter in Gefahr war. Ohne lange zu überlegen wollte er seinem König seine Waffen und den Schild herunterwerfen aber da traf ihn ein Pfeil Apollos der sich auch für die Schmach rächen wollte di man seinem Shcützling angetan hatte.
    Der Soldat konnte nicht mehr werfen doch sein Schild stürzte die Felswand und landete nur ein paar Schritte vor Eurystos. Athene schoss ihren Speer so schnell sie konnte aber Eurystos war schneller und konnte den Speer abwehren.
    Ari ´nutzte die Chance denn Apollo war nun bei Theseus um diesen zu heilen und Athene hatte nur noch einen Speer. Sie pirschte sich herum und war nur noch 5 Meter hinter dem Wagen von Athene. Diese wusste nicht was sie nun machen sollte. Doch da geschah es: Eurystos sah seine Geliebte und um sie vor Dummheiten zu schützen ließ er das Schild fallen nahm sich einen Stein und schoss diesen in Richtung Athene. Diese blockte diesen ohne Schwierigkeiten ab und warf ihren letzten Speer.
    Eurystos hatte nicht mehr genug Zeit um den Schild wieder auf zu heben und wurde von dem Speer ins Herz getroffen. Ein lauter Schrei war das einzige was Ari noch von sich gab um sich von ihrem Geliebten zu verabschieden und nun rannte sie zu dem Wagen der Athene packte diese am Mantel und stürzte sie vom Wagen. Ohne zu zögern versuchte sie ind Lager zurückzureiten aber Athene beschwor einen Fluch der Ari zu einem schrecklichen Monster werden ließ. Glücklich über das Vollbrachte zog sich Athene auf den Olymp zurück und überließ Ari ihrem Schicksal. Da sie nun niemand mehr kannte
    nahm sie den Namen Medusa an der für die Dorfbewohner nicht mehr bedeuten hatte als das sie ein Monster war das für seine Taten zu büsen hatte. Und so wartete Medusa von nun an darauf das sie irgendwann erlöst werden würde oder weiterhin leiden müsse .
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  12. #12 Zitieren
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    Telemachos und die anderen Argoanuten waren alle mehr oder weniger schon zu Hause angekommen und auch Telemachos war nur mehr einige hundert Fuß von seinem Haus entfernt. Er wusste das sein geliebter Sohn Ajax nun schon ein junger Mann war und er wollte ihm ab jetzt ein guter Vater sein und immer für seinen Sohn da sein.
    Plötzlich tauchte ein ziemlich stämmiger Bursche vor Telemachos auf den er sogleich musterte. Noch begriff er nicht das sein Sohn in seiner Abwesenheit viele körperliche Veränderungen durchlebt hatte. Und er hätte seinen Sohn auch nicht erkannt wenn er nicht das Amulett des Zeus gesehen hätte das er seinem Sohn kurz vor seiner Abreise geschenkt hatte.
    Doch erst dann sah er genau in das Gesicht seines Sohnes und merkte das etwas geschehen war. Ja sein Sohn sah tasächlich vor Wut zerfressen aus aber Telemachos hielt es noch nicht für angebracht zu fragen was passiert war denn zuerst wollte er seine Frau wiedersehen. Als er Ajax fragt wo er sie finden könnte und die wehrlosen Blicke seines Sohnes das einzige waren was er zu sehen bekam merkte er das seiner Frau etwas zugestoßen war. Er hätte jedoch niemals gedacht das seine Frau tot wäre. Erst als ihm sein Sohn ohne große Worte zum Grab auf einem Hügel führte wurde Telemachos klar das er seinem größten Wunsch endlich glücklich mit seiner Familie leben zu können nun vergessen konnte.
    In der örtlichen Taverne erfuhr er von Talim dem Schankmeister das es ein tragisches Hochzeitsunglück gewesen war das seiner Frau das Leben nahm. Seine Frau Kamen und das verliebte Paar hatten geplant éin Feuerwerk zu veranstalten. Leider waren die Feuerwerkskörper jene die Pan die sie von Pan gestohlen hatten, anders als erwartet nur gefährlich wenn man sie in den Boden steckte denn Pan verwendete Vasen zum Abschuss und als das Paar in Begleitung von Kamen den in dem Boden steckenden Feuerwerkskörper anzündete, stieg bloß eine Feuerwelle auf die alle nahestehende Personen in Brand setzte. Um sich von ihren Leiden zu erlösen töteten sich die meisten mit ihren Dolchen doch Kamen steckte den Schmerz weg und blieb ohne einen Ton von sich zu geben da und betete zu den Göttern damit sie gut auf ihre Familie achten geben mögen bis sie letztendlich einen qualvollen Tod erleiden musste.
    Nach langer Trauer beschloss Telemachos zu seinem Freund Jason zu gehen der ihn freundlich bei ihm aufnahm. Sein Sohn wurde in der Zwischenzeit durch seine Stärke zu einem der Fürsten die am trojanische Krieg teilnahmen doch all dies kümmerte Telemachos nicht mehr denn obwohl er so gut wie alles gehabt hatte, hatte er jedoch das verloren was ihm am meisten bedeutet hat und diese Lücke konnte er bis an sein Lebensende nicht mehr schließen
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