Portal-Zone Gothic-Zone Gothic II-Zone Gothic 3-Zone Gothic 4-Zone Modifikationen-Zone Download-Zone Foren-Zone RPG-Zone Almanach-Zone Spirit of Gothic

 

Results 1 to 13 of 13
  1. Visit Homepage View Forum Posts #1 Reply With Quote

    Above the Weeping World
    Don-Esteban's Avatar
    Join Date
    Apr 2001
    Location
    Dystopia
    Posts
    49,897
     
    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Don-Esteban is offline

    Post Vorstellungen: Zirkel um Xardas

    [Bild: 79843.jpg]Name: Esteban
    Alter: Durch sein eher merkwürdig zu nennendes Aussehen ist sein Alter nur schwer einschätzbar, angeblich, so wird in den Tavernen gemunkelt, soll er erst etwa 30 Jahre alt sein. Doch das wird schon seit Jahren erzählt und deswegen wird es vermutlich trotzdem nicht wahrer.
    Gilde: Mitglied des ebenso ehrwürdigen wie geheimnisumwitterten Zirkels um Xardas.
    Rang: Hohepriester der dunklen Mächte (Rangstufe 6)
    Rüstung: Nur eine "einfache" Robe, die keinerlei Schutz vor Waffen bietet. (Näheres zur Kleidung siehe unter Aussehen.)
    Waffen: Seine Waffen sind die Magie Beliars und die Fähigkeit, andere zu überzeugen, für ihn zu kämpfen. Manchmal ist das das Gleiche.
    Amulette: Nur ein paar mysteriöse, schmucklose Ohrringe, deren Zweck niemand kennt.
    Skills: Hauptskills:
    _______Magie Beliars (Stufe 4)
    _______Meistermagie (Stufe 1)
    _______Heilung (Stufe 2)
    _______Stabkampf (Stufe 1)
    ______Nebenskills:
    _______Alchimie
    _______Schriftgelehrter
    (insgesamt 10/12)
    ______nun nutzlose Teleport-Runen:
    _______Eingangshalle des Kastells des ZuX
    _______Feuermagiertempel in der Burg im Minental
    _______Lavaturm im Minental
    _______Pyramide der Baals im Sumpflager
    _______Tempel der Hohepriesterin im Amazonenlager
    Gute Eigenschaften: verläßlich, klug, unerschrocken, experimentierfreudig
    Schlechte Eigenschaften: machtbewußt, einzelgängerisch, vertraut nicht wirklich anderen, experimentierfreudig
    Aussehen: Die Größe beträgt ca. 5 Fuß und 9 Zoll (etwa 1,75 m), schlanker, etwas ausgemergelter Körperbau, von fast schon asketischer Gestalt. Das Gesicht entspricht natürlich dem Avatarbild: Dunkle Haut, Adlernase ein stechender, forschender Blick. Dazu kommen weißes, langes, etwas ungeordnetes Haar und skeptisch zusammengezogene Augenbrauen. Was man nicht sieht: Ausgehend von Rücken und Nacken schlängeln sich kompliziert ineinander verflochtene tätowierte Linien über die Schultern die Arme entlang bis zu den Fingerspitzen, wo sie auslaufen und die Magie, die sie gesammelt haben, ihrem freien Lauf überlassen. (Vermutlich jedenfalls.)

    Wenn er sich im Kastell aufhält und der Meinung ist, er müsse die Schwarzmagier repräsentieren, kommt als Kleidung meist eine kostbare, dunkle, bis auf den Boden reichende Robe zum Einsatz. (Siehe Bild.) Gemacht ist sie wohl aus Seide oder ähnlich kostbarem Stoff, denn manchmal glänzt sie im Kerzenlicht. Geheimnisvolle Symbole sind in den Stoff gestickt. Die Robe ist mit einem breiten, reich verzierten Gürtel versehen. Wenn er sich auf Reisen befindet, bevorzugt er eine einfache, dunkle Kutte, die vor den meisten Unbilden des Wetters schützt. Fest und widerstandsfähig, aus grob gewebtem Leinen, versehen mit einer weiten Kapuze. So wie sie viele Wanderer tragen würden. An den Füßen trägt Esteban weiche, bequeme Stulpenstiefel, die in kurze, hochgebogene Spitzen auslaufen und deren schwere Sohlen mit Stahlnägeln beschlagen sind. Am Gürtel trägt er auch einen sehr nützlichen Dolch mit sich.

    Geschichte: Esteban wurde in der Provinz Khorinis geboren. Seine Eltern, einfache Bauern, verlor er früh bei einem Überfall der Orks. Er wuchs in den Straßen von Khorinis auf unter Straßenkindern, Dieben und Bettlern. Eines Tages fiel er einem alten Magier auf, der ihn als Haushaltshilfe aufnahm. Der Magier erwähnte nie, warum er gerade Esteban aus der riesigen Schar derer auswählte, die die Straßen der Stadt bevölkerten. Vielleicht wollte er dem Jungen später einmal offenbaren, was es mit dieser Entscheidung auf sich hatte. Doch dazu sollte es nie kommen. Esteban galt im Hause des Magiers als sein Lehrling, obwohl das einzige, was der Magier ihm beibrachte, lesen, schreiben und rechnen war.

    Der Magier jedoch wurde durch den Neid der Leute angeschwärzt, von den königlichen Gardisten abgeführt, sein Haus mit allem, was darin war, beschlagnahmt und Esteban als Mittäter gleich dem Magier in eine Zelle geworfen, wo er dahinvegetierte. Der Magier starb in der Haft durch grausame Folter. Esteban wurde für kräftig genug erachtet, in den königlichen Erzminen zu schuften und wurde dazu begnadigt, in die Barriere geworfen zu werden.

    Hier lebte er zuerst im Alten Lager, konnte sich aber nicht in die Hierarchie einfügen und setzte sich bald ab. Im Alten Lager lernte er zu kämpfen und zu töten. Sein Mißtrauen gegenüber anderen Menschen, erworben durch seine schlechten Erfahrungen, machte Esteban zum Einzelgänger. Er symphatisierte mit dem Neuen Lager, hatte hier auch einige Freunde und manchmal erwischte er sich dabei, wie er von einer eigenen Hütte im Schutz des Lagers träumte. Aber er konnte und wollte sein unstetes Leben als Waldläufer nicht aufgeben...

    So lebte er etwa 10 Jahre in der Barriere. Mittlerweile kannte er jeden Winkel, jede Höhle, jede Bergspitze. Er hatte manch harten Winter überlebt und in manch heißem Sommer die Wildnis durchstreift. Er war im Orkgebiet gewesen und am Strand des Meeres.

    Im vorletzten Herbst, bevor die Barriere fiel, wurde Esteban von einem üblen Dämon verletzt, dieser hinterließ einen Schaden in der Seele des Waldläufers, die eine dauerhafte Narbe erhielt. Um sich mit dieser dauerhaften Veränderung auseinanderzusetzen, faßte Esteban den Entschluß, sich dem Zirkel um Xardas anzuschließen. Er wollte das Wissen Beliars um das Vergehen und den Tod studieren. Mit diesem Wissen hoffte er, den neuen dunklen Teil seiner Seele zu verstehen und letztendlich kontrollieren zu können.

    Doch die Jahre in der Barriere und die letzten Ereignisse, besonders der Krieg, hatten ihn innerlich unzugänglich gemacht. Die Kombination dieser Eigenschaft mit der Machtfülle eines Dämonenbeschwörers war sicher nicht ungefährlich. Es blieb zu hoffen, daß die Entscheidung Estebans die richtige war.

    Durch verschiedene Ereignisse um einige Erfahrungen reicher, beschloß er, nunmehr zum Oberhaupt des Zirkels der Dämonenbeschwörer aufgestiegen, sich vornehmlich der Mehrung der Macht des Zirkels zu widmen und der Sache Beliars so zu dienen.

    Doch die Nemesis seiner Vergangenheit ließ ihn nicht los. Er erfuhr, daß er nicht der war, der er glaubte zu sein. Seine wahre Herkunft riß er auf einer gefährlichen Reise ins Land Darwath zusammen mit einigen tapferen Kriegern aus dem Dunkel oder zumindest stieß er die Erkenntnis darüber ins Dämmerlicht, nur um zu erkennen, daß sie besser wieder dorthin zurückgestoßen werden sollte. Denn seine bloße Existenz ist einer anderen - ungleich machtvolleren - Gewalt ein Dorn im Auge. Und diese wird nicht ruhen, bis daß nicht der Beweis ihres einstigen Versagens - der Beweis erfolgreichen Widerstands - restlos getilgt worden ist.

    Estebans Schicksal liegt im Lande Darwath...

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Beschreibung anderer:
    Zitat von Mylanaa
    Irgendetwas geheimnisvolles umgibt diesen Menschen.

    Zitat von meditate
    der don hielt die ganze zeit die augen geschlossen, nickte nur hin und wieder mit dem kopf. dabei fiel meditate auf, dass sich don auch vom äußeren immer mehr in eine seltsame, etwas furcht erregende figur verwandelt hatte.

    so hatte sie ihn eigentlich noch nie gesehen. das ganze gesicht wirkte stolz und unnahbar, nur die augen blitzten machmal listig und neugierig, aber das auch nur kurze momente und nur, wenn er sich unbeobachtet fühlte. die hagere gebogene nase ähnelte einem raubtierschnabel und gab dem gesicht etwas gieriges dass sich hinter äußerer gelassenheit verbarg.

    die langen weißen haare wehten im wind, der von den blättern der esche nach unten geleitet wurde und der rabe auf der schulter vollendete das bild perfekt. wäre meditate nicht selbst eine magierin, wäre sie wahrscheinlich jetzt schreiend davongerannt, aber so hatte alles seine ordnung.


    Zitat von blutfeuer
    der wirkliche schrecken des kastells war eher der seltsame dunkelhäutige magier mit den weißen haaren. von dem ging schon so was wie der blanke horror aus...

    Zitat von stressi
    Besonders der Magier in der Mitte strahlte eine tödliche Überheblichkeit aus, die aus der Kenntnis der Wurzeln von Macht und Wissen herrühren musste.

    Zitat von {-NaThAnO-}
    Komisch war dieser Don - komisch, aber faszinierend! Eine Weile beobachtete Nathano den Hohepriester noch, wie er
    mit Alei redete, dieses Gefäß schwenkte.
    "Aber trotzdem noch ein Mensch - ein merkwürdiger, aber er ist einer!" murmelte Nathano vor sich hin.


    Zitat von Shadow-of-Death
    Aber fast noch mehr als von dem Stein war Shadow von dem Hohepriester fasziniert. Der Mann hatte ein geradezu gewaltiges Wissen gespeichert. Er hatte von einem Stein gewusst der seid Jahrhunderten nicht mehr hergestellt wurde und hatte auch noch einige Beispiele für seine Fähigkeiten gekannt. Wirklich erstaunlich. Shadow fragte sich was dieser Mann noch alles wusste.

    Zitat von shark1259
    Die ganze Zeit über schon hatte shark Don-Esteban beobachtet und mit funkelnden, bewundernden Augen hatte er mit angesehen was ein Diener Beliars alles konnte und zu was so eine Gestalt fähig war.

    Zitat von Rhobar
    Er überlegte kurz über den Dämon, den der Schwarzmagier erschuf. Ich wusste es, dieses Kerl strahlt eine mystische Macht aus, ich wusste, daß er mächtig ist, mit dem Dämon hat er es bewiesen.

    Zitat von Azathot
    Ruckartig riss er die Augen auf und versuchte seinen Blick auf die Gestalt zu fixieren die sich vor ihm aufgebaut hatte, doch als er es geschafft hatte wünschte er sich beinahe es nicht getan zu haben. Zwar wusste er nicht, wen er hier vor sich hatte, aber seine Anwesenheit strahlte etwas finsteres und bedrohliches aus, dass alles Lebende zu verdrängen schien. Doch auch sein Aussehen lies den Fremden finster erscheinen sein schon fast unnatürlich weißes Haar bot einen harten Kontrast zu seiner dunklen Hautfarbe und seine Augen schienen sich bis auf den Grund von Azathots Seele zu graben, doch ob das Funkeln dass er darin lies Wahnsinn oder Genialität war, dass konnte der Junge Magier noch nicht sagen. Auch der Fremde trug eine dunkle Robe, doch im Gegensatz zu Azathots sah sie edel aus und wertvoll, nicht dreckig und zerrissen.

    Zitat von Seraphin
    Für einen Moment stockte Seraphin. Dieser Magier dort vorne... hatte lange weiße Haare, genau wie er. Es war derselbe, den er schon damals auf der Hochzeit dieses Lees gesehen hatte. Macht strahlte von ihm aus, unfassbare Macht und gleichzeitig eine Kälte die ihn schaudern ließ. Doch hinter diesen beiden Attributen verbarg sich eine gewaltige Intelligenz die vielleicht schon die ersten Brücken zum Wahnsinn schlug, wenn man manchen Geschichten im Kastell Glauben schenken konnte. Der Körper war von eher unscheinbarer Statur, schlank und hochgewachsen, aber es ging eine Aura von ihm aus, die mindestens genauso dunkel und intensiv war wie die der Hüterin.

    In seiner Schuld stehen:
    Scipio Cicero
    Bloodflowers
    und noch einmal Scipio Cicero




    Hugin und Munin
    Frischling
    [Bild: raven02.gif]

    Registriert: Feb 2002
    Wohnort: Esche im Innenhof
    des Kastells
    Beiträge: 9


    Die ständigen, doch zumeist unsichtbaren Begleiter von Don-Esteban. Zwei Raben, die hoch in der Luft, weit entfernt von den Bahnen, die die Pfeile und Bolzen der Jäger beschreiben, ihre Kreise ziehen und fast alles beobachten, was unter dem hohen Himmelsdach geschieht. Manchmal setzt sich der Magier in den Innenhof des Kastells unter die immergrüne Esche, um ihren mystischen Geschichten und Erzählungen zu lauschen und so der Realität für ein paar Stunden zu entkommen. Oder er steht auf den Zinnen des Turmes in Drakia und schaut ihrem Flug zu, wenn die Raben gegen den Wind, der von der See kommt, ankämpfen. Oder heißen sie ihn willkommen, weil er ihren Flug ermöglicht? Niemand versteht ihr Krächzen, doch scheint es dem Zuhörer, als würde er in ein fremdes Reich versetzt und mit offenen Augen träumen. Träumen von Dingen, die geschehen sind oder noch geschehen können. Vielleicht; vielleicht aber auch nicht.


    Erinnerungsliste für vergessliche Schwarzmagier:
    Dennik - 2011 Treffen in der Gespaltenen Jungfrau mit Auftrag zur Sumpfkrautbeschaffung, 2014 Treffen in der Sumpflilie, Exorzismus des Bardasch, 2015 Treffen im Kastell

  2. View Forum Posts #2 Reply With Quote
    General olirie's Avatar
    Join Date
    Mar 2002
    Location
    an einem Antimaterie-Schnittpunkt
    Posts
    3,742
     
    olirie is offline
    [Bild: olirie8_verkleinert.png]Name: olirie
    Alter: 29 (bei Einstieg 19)
    Gilde: Zirkel um Xardas
    Rang: Hoher Schwarzmagier
    Waffe: Schwert
    Rüstung: Lederrüstung oder Robe eines Hohen Schwarzmagiers
    Eigenschaften: olirie ist Magiern freundlich gesinnt/Er hält nicht viel von Soldaten
    Skills:
    Einhandwaffen I
    Jagen
    Magie Beliars II
    • Ströme der Erde (Skelett I)
    • Schattenflamme
    • Erhellender Geist

    • Untot bist du mein (Skelett II)
    • Grabgeflüster
    • Zombie


    Grund der Verurteilung: Mehrfacher Mord von Soldaten

    Vorgeschichte:
    olirie ist in einem Dorf in der nähe der Grenze zu den Orks geboren und hat dort auch bis zu seinem vierten Lebensjahr gelebt. Dann kamen die Orks und metzelten fast alle nieder, ein paar übersahen sie, unter ihnen war olirie. Er musste zusehen, wie seine Eltern starben und wurde in ein Weisenhaus in der Nähe der Hauptstadt gebracht. Es wurde von lauter freundlichen Magiern geführt. Dadurch bekam er eine Sympathie gegenüber Magiern. Sein grösster Traum war, dass er selber mal Magier wird. Eines Tages beschloss der König, das Weisenhaus für seine eigenen Zwecke zu benutzen und schickte Soldaten dahin, die die Magier vertreiben sollten und die Weisenkinder zu Soldaten auszubilden. Viele überlebten den drill nicht und oliries Wut auf die Soldaten stieg an. Irgendwannn entlud sich diese Wut in Gewalt und olirie lehnte sich gegen die Soldaten auf und tötete dabei einige, die anderen Weiseninder halfen ihm und alle flohen, einige starben auf der Flucht, die anderen versteckten sich in einm Wald.
    Dort versteckten sie sich einige Jahre. Irgendwann trauten sie sich in die nächstgelegenste Stadt und gingen dort in eine Kneipe. Dort hörten sie Gerüchte von einer magischen Barriere, keiner konnte so wirklich glauben, dass Magier derartiges erschaffen. Aber sie konnten sich gut vorstellen, dass Gefangene sich aufgelehnt haben. Doch, dass es Schwarzmagier gibt, war ihnen total fremd. Das offensichtliche Interresse und die Unwissenheit der Gruppe erweckte Verdacht bei den Soldaten, die sie verhören wollten, doch aus dem Verhör wurde ein Gemetzel, viele Menschen verloren dabei ihr Leben. Für die Soldaten kam es überraschend, dass die Jungen Männer schon mit Schwertern kämpfen konnten, aber die Soldaten waren immernoch besser. Und so kam olirie ins Gefängnis, wo er zuerst zum Tode verurteilt wurde, doch er hatte glück und wurde dann doch für die Barriere verurteilt.
    Am tage, als er reingeworfen wurde, war olirie alleine, er hat nie herausgefunden, was mit seinen Freunden passiert ist.

    zugelassen
    Last edited by olirie; 02.05.2012 at 12:16.

  3. View Forum Posts #3 Reply With Quote
    Held Nicolei's Avatar
    Join Date
    Nov 2003
    Location
    Am Tresen einer Bar
    Posts
    5,754
     
    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Nicolei is offline

    Post Vorstellungen: Bruderschaft des Waldes

    Charakterdaten:
    Name: Nicolei van Yunarik
    Andere Namen: Sarolf, Bunt, Kind des Lichts
    Alter: 46
    ........Tag: 03.04
    Familienstand: Ledig
    Titel: Ehrenbürger von Dunkelstadt
    Gilde: Zirkel um Xardas
    ........Rang: Hoher Schwarzmagier (Rang 4)
    Nebengilde: Die Schwarze Hand
    Wohnort: Das Kastell des ZuX

    Skills:
    …….Einhandwaffen I
    …….Magie Beliars +, II Kreis
    …......….- Schattenflamme
    …......….- Ströme der Erde I
    …......….- Fließende Angst
    …......….- Ekel
    …......….- Skelett II
    …......….- Grabgeflüster
    (Skillpunkte 3/8)


    Kleidung:
    ..- Einfache Kleidung:
    ........ Ein Herrenrock, aus rauem Leder gearbeitet
    ........Einmal in einer Variante die für den Winter geeignet ist.
    ........Sprich, er ist warm und im Inneren mit Fell gefüttert
    ........Und in einer Variante die für wärmere Tage geeignet ist.
    ........Dazu einmal ein Filz- und auch Leinenhemd.
    ........Alle Exemplare sind in einem dunklen Braunton,
    ........an manchen Stellen sogar recht abgewetzt.
    ........Auch der Gehrock hat schon bessere Zeiten gesehen.
    ........Er weißt etliche Löcher und Fransen auf.
    ........Der Mantel selbst, hat eine große, weite Kapuze.
    ........Im Gegensatz zur restlichen Kleidung ist dieser schwarz.
    ........Dazu trägt er alte, abgetragene Stiefel.

    ..- Fellmantel
    ........ An kalten, stürmischen Tagen schützt ihn dieser Mantel.
    ........Aus festem Filz gearbeitet und miteinem Fuchsfell am Kragen,
    ........bietet dieser Mantel alles was man an solchen Tagen braucht.

    ..- Habit:
    ........ Eine simple, festgearbeitete Leinenrobe, mit weiter Kapuze.
    ........Der typische Habit des Zirkels, bescheiden und elegant.
    ........Am Saum der Ärmel ist eine Stickerei mit zwei silbernen Sternen befestigt.
    ........Im Gegensatz zu den Bild, ist die Robe schwarz.



    Waffen:
    .. - Dolch - Vaters-Stimme
    ........ Ein alter Dolch, welcher ein Erbe seines
    ........Vaters ist, begleitet ihn auf all seinen Wegen.
    ........Die Klinge ist noch immer genauso scharf wie
    ........vor vierzig Jahren.

    .. - Das Langschwert - Klagewind
    ........ Dieses Langschwert, wurde von einem
    ........Novizen des Feuers vor vielen Jahren im Kloster
    ........zu Innos, auf der Mineninsel Khorinis
    ........geschmiedet. Ein wahres Meisterwerk. Am Ende
    ........des Griffes verziert ein abgeschliffener Brocken
    ........aus reinem Erz das Schwert. Des weiteren
    ........wurde das Langschwert von dem Schwarzmagier
    ........Ormus an einem alten Steinkreis dem Gott
    ........Beliar geweiht.
    ........Seit diesen Tagen ist diese Klinge ein treuer
    ........Begleiter von ihrem Träger.
    ........Die Innschrift auf der Klinge bedeutet so viel wie:
    ........Beliar zu Dienen.

    ..- Langbogen - Schattenlied
    ........ Der Langbogen Schattenlied, ein kunstvoll
    ........verzierter Langbogen, welcher von einem
    ........Söldner auf dem Hofe Onars gefertigt wurde.
    ........nachtschwarzes Wolfsfell verziert diesen Bogen
    ........und verleiht ihm sein markantes Aussehen
    ........Langezeit begleitete dieser Bogen den damals
    ........noch jungen Nicolei auf seinen Wegen. Doch als
    ........er die Werte der Magie erkannte warf er den
    ........Bogen in einen See im nördlichen Khorinis.
    ........Doch auf nicht nachvollziehbaren Wegen fand
    ........der Bogen zu seinem Meister zurück, in der
    ........Wüste von Varant, fand der Bogen seinen
    ........Meister über den Schwarzmagier Nafolux
    ........wieder. Zur Zeit hängt der Langbogen
    ........in seinem Gemach, unbenutzt ist
    ........es nur noch eine Verzierung.



    Ausrüstung / Begleiter:
    ..- Schultertasche
    …... Für sein wichtigstes Hab und Gut,
    …...führt er auf Reisen diese Schultertasche mit.
    …...Sie ist der Abbildung recht ähnlich,
    …...natürlich nur nicht so modern.
    …...Vielerlei Riemen zum verschließen
    …...und etliche kleine Taschen an der Außenseite.
    …...Standard Inhalt ist das Notizbuch (s.u.),
    …...eine Rohrfeder, dazu eine kleines Tintenfässchen,
    …...seine Pfeife und Tabaktasche (s.u.),
    …...sowie einige lose Rollen Pergament.


    ..- Ledergürtel
    …... Unabhängig von der aktuellen Kleidung,
    …...trägt er einen langen Ledergürtel.
    …...Durch diesen kleinen Knoten fällt das offene
    …...Ende des Gürtels noch ein gutes Stück hinab.
    …...An der rechten Seite des Gürtesl befindet sich diese Halterung.
    …...Die Schriftrollen sind lederne Karten:
    …...Argaan, Myrthana und Khorinis.
    …...Am restlichen Gürtel hängen etliche Beutel.
    …...Sowie diese kleinen Ampullen.
    …...Kein Mensch weiß, was er da stets mit sich trägt.
    …...Womöglich nicht einmal er selbst.
    …...An der linken Seite des Gürtels befindet sich
    …...die Scheide für Klagewind und Vaters-Stimme.

    ..- Notizbuch
    …... Ein sehr abgenutztes Notizbuch mit Ledereinband.
    …...Es enthält viele Notizen über jegliche Magie,
    …...auch der alten Runenmagie und eine Ansammlung der Sprüche.
    …...Sowie Skizzen über den Skelettaufbau von Mensch und Tier.
    …...Auch finden viele Orte die er bereist hat, dort Erwähnung.
    …...Dunkelstadt, das Weißaugengebirge, Setarrif, Schwarzwasser.
    …...Ebenso sind einige Notizen über die verschiedensten Mythen
    …...und Sagen aufgezeichnet. Auch ein paar Lieder sind zu finden.

    .. - Pfeife und Tabaktasche
    …... Eine aus Eiche gearbeitete Pfeife.
    …...Seit seiner Zeit im Sumpflager, auf der Mineninsel Khorinis,
    …...ist diese Pfeife in seinem besitz. In dem ledernen Tabakbeutel
    …...befindet sich meist etwas Sumpfkraut, aber auch normaler Tabak.

    ..- Onyxring
    …... Dieser Onyxring trägt er steht’s an dem Rechten Ringfinger,
    …...er weißt ihn als einen Gehilfen der Schwarzen Hand aus und wird
    …...dadurch von weiteren Mitgliedern der Schwarzen Hand erkannt.
    …...Diesen Ring hat er von Vastator in den Wäldern vor Vengard
    …...bekommen, nachdem ihnen die Flucht aus der Stadt gelungen war.

    ..- Ehrenbrosche von Dunkelstadt
    …... Die Ehrenbrosche wurde Nicolei nach dem Sieg
    …...über die Aufständischen von Dunkelstadt überreicht.
    …...Sie ist die höchste zivile, wie militärische Auszeichnung
    …...die vergeben werden kann.
    …...Er trägt sie meist auf der linken Brust.

    ..- Mistrál
    …... Mistrál ist ein schwarzer Hengst, den Yunarik sich in Setarrif gekauft hatte.
    …...Wie genau er an das Pferd kam, ist nicht bekannt.
    …...Nachdem der Magier nicht reiten kann, nutzt er es als Packpferd,
    …...um sein Hab und Gut angenehmer transportieren zu können.
    …...Auch besitzt er einen kleinen Pferdewagen. Eine kleine Ladefläche
    …...und eine Sitzbank für maximal zwei Personen.
    …...Stellt Euch den Wagen von Gandalf vor. (LOTR I)
    …... Nachtrag: Mistrál kam höchstwahrscheinlich bei der Eroberung von
    …... Setarrif ums Leben.



    Aussehen:
    Nicolei ist wirkt nicht besonders sportlich, sein eher dünner Körper lässt auch nicht darauf schließen.
    Seit seiner Abgeschiedenheit in den Wäldern südlich Nordmars,
    trägt er halb-langes Haar und meist einen leichten drei Tage Bart oder einen kurzen Vollbart .
    Trotz der langen Zeit fern ab jeder bewohnten Gegenden, sehen die Haare steht’s gepflegt aus.
    Falten zeichnen sein Gesicht noch nicht, aber die ersten grauen Strähnen sind in seinen Haaren zu finden.
    Er hat eine höchst charismatische Stimme, sehr tief und rauchig - kratzig.
    Die Monate in der Wildnis und die Folter der Gardisten Vengards haben seinen Körper geschunden,
    Narben zeichnen seinen gesamten Körper.
    Seine rechte Hand ist komplett übersät von Brandnarben, die er sich beim schwur des Feuers zugezogen hatte,
    da Innos’ erkannte das er nicht reinen Herzen ist.

    Porträt:
    [Bild: Baltar_Season_3.jpg]

    Eigenschaften:
    Gesinnung:
    Chaotisch/Böse

    Yunarik hat eine Vorliebe für Ästhetik und Schönheit, Autoren und Prosa, sogar philosophische Werke gehören zu seinem Wissen.
    Er liest sehr gerne, anders als andere Magier legt er den Schwerpunkt seiner Forschung
    weniger auf die magische Art und Weise, sondern hinterfragt und sieht darin eine eigene Philosophie.
    Für ihn ist der Gebrauch von Magie, nicht nur ein Mittel,
    es ist die Frage und Antwort, auf alles was die Welt zu bieten hat.
    Da seine blaublütigen Eltern, gerade sein Vater ihn streng erzog, fällt es ihm schwer,
    die gehobene Art hinter sich zulassen. Er ist vornehm,
    höflich und allgemein sehr auf seine Etikette bedacht.
    Im Kontrast hierzu steht seine eigen Art, mit den Jahren veränderte sich,
    wenn man so möchte, sein Verstand, für ihn sind seine Gedankensprünge und Anwandlungen
    vollkommen logisch und nachzuvollziehen, für den Betrachter erweckt dies allerdings den Anschein,
    als würde bei Yunarik einiges verkehrt laufen.
    Seine Betonung und wirren Sätze verwirren die meisten, nicht wenige nannten ihn schon verrückt und/oder neben der Spur.
    Vielleicht ein wenig Exzentrisch. Ein jeder sollte sich selbst ein Bild von ihm machen.


    Freunde und Bemerkungen:

    Freunde:
    Irock
    Er lernte Irock in den letzten Tagen des Klosters kennen, schnell merkten sie,
    dass sie etwas verbannt und so wurden sie Waffenbrüder in ihrem Kampf gegen das Kloster Innos’
    Ihre Freundschaft hat beide Charaktere stark beeinflusst.
    Sie sind sich immer treu ergeben und können einander vertrauen.

    Ormus
    Ormus war bei ihrem ersten Treffen Novize der Anhänger des Schläfers,
    bei ihrem zweiten Treffen weihte Ormus das Langschwert, was Nicolei meist bei sich trägt, Beliar.
    Seit diesem Tage sind sie gut befreundet.

    Joe Black
    Black war einst sein Lehrmeister in der Magie Beliars, doch je mehr die beiden erlebten,
    umso enger und tiefer wurde das Band ziwschen ihnen.
    Black ist einer der wenigen, denen Yunarik wirklich vertraut.
    Selbst wenn es um sein eigenes Leben gehen würde.


    Bemerkung anderer über Nicolei:

    Zitat von Mephistopheles
    "Immer noch etwas erzürnt schaute Nicolei nun zu Mephi hoch,
    welcher noch immer etwas wartend in der Türe stand und mit seiner gut aufgesetzten Mine,
    keinesfalls vermochte den Mann aufzuheitern."


    Zitat von Irock
    "Novizen, wie er es gedacht hatte, standen in seinem Blickfeld. Aber dort war noch jemand,
    jemand, den er kaum kannte... Seinem Wortlaut nach kannte er kein Mitleid und Schamgefühl.
    Wieso auch, sollte er die Novizen, die ihn offensichtlich so harsch angegriffen hatten, bemitleiden."


    Zitat von Florence
    "Er hat etwas, eine besondere Art. Eine wohlklingende Stimme, dieser Bart, …
    Mädchen! Ja, wie ein Mädchen verhalte ich mich. Wozu bringt mich dieser Kerl?"


    Zitat von Nazarg:
    "Doch je weiter sie kamen desto offener wurde die Umgebung, und desto merkwürdiger verhielt sich auch der Morra mit dem Namen Schnikrolei.
    Dieser Morra summte immer wieder Lieder vor sich hin, verdrehte unheillvoll die Augen oder blickte Uzrot hämisch herausfordernd an.
    Der Grauork hatte ein geschultes Auge und verfügte über reichlich Erfahrung im Kampf.
    Er wusste daher, dass dieser Morra trotz merkwürdiger Anwandlungen weitaus Gefährlicher sein würde als die anderen beiden,
    eher schweigsamen Morras die mit ihm im Bunde standen. "



    Geschichte seiner Person:


    Abenteuer:
    -Die Legende von Dunkelstadt
    -Die Überreste der Verdammten


    Erstes Kapitel - Zurückliegende Vergangenheit

    Geboren in Vengard, einziger Sohn einer adligen Familie, die im Bürgerviertel ein Haus besaß.
    Früh schon lernte Nicolei den Umgang mit gehobenen und angesehenen Leuten,
    das richtige benehmen zu Tische und auch das Lesen, Schreiben, und Rechnen.
    Sein Vater besaß einen Handelsladen, der in den Zeiten des Friedens auch sehr gut lief,
    aber wie das Schicksal so seinen Weg geht, enden alle Zeiten den Glücks und es folgen Jahre der Trauer und Trostlosigkeit.
    Alles begann mit dem Krieg, mit dem Krieg gegen die Orks.
    Das Gold wurde knapp, sie Solde für die Soldaten wurden immer weniger.
    Und so mancher Reiche Händler wurde zu Zeiten des Krieges enteignet,
    man erfand zudem irgendeinen Grund um sich öffentlich zu schützen und alles so hinzuschieben,
    dass es Gerecht war.
    Nun man kann sich streiten ob man dies fair ist, ein kleines Opfer zu bringen,
    um dadurch vielleicht ein größeres zu verhindern.
    Aber es war durchaus nicht fair, oder gerecht, wenn man enteignet wurde und dann noch verhaftet wurde.
    Verhaftet und in den Kerker geschmissen, falsche Beweiße, Aussagen, falsches Urteil.
    Für seinen Vater hieß dies, Tod durch den Strick.
    Was mit seiner Mutter geschah, weiß niemand oder um es anderes zu formulieren,
    die, die es wissen schweigen. So sah er seinen Vater am Strang hängen und den Gedanken an die Ungewissheit,
    was mit seiner Mutter Geschehen war.
    Nicolei war jung, jung genug um nicht zu sterben, alt genug um zu Schürfen.
    Sie schickten ihn mit einem der letzten Schiffe nach Khorinis,
    in das Tal der Mienen um zu Schürfen. Aber er hatte glück im Unglück.
    Die Barriere war gefallen, die Gefangenen frei.
    Würde er nun gehängt werden?
    Würden sie ihn freilassen, nein dieser Gedanke war zu töricht, sie würden keinen enteigneten
    Bestraften jungen Mann einfach so freilassen, wenn er eigentlich in den Mienen hätte Schürfen sollen.
    Doch die Götter hatten noch etwas mit ihm vor, und so gelang im auch,
    mit mehr glück als ein Narr haben konnte die Flucht aus der Gefangenschaft der Garde.
    Aber was nun?
    Er hatte nichts, außer seiner zerfetzten Kleidung und seinen jugendlichen Leichtsinn.
    Aber zunächst musste er warten bis die Wachen die suche nach ihrem „Neuankömmling“ beendet hatten,
    sodass er sich frei bewegen konnte.
    Das einzige was er noch von seiner Familie hatte, war der Dolch seines Vaters,
    er hatten jenes Gedenkstück einer Wache abgenommen die sich heimlich an seinen Wertsachen vergriffen hatte.
    Es war das einzige was er hatte, das einzige was er haben wird um sich an seine Familie zu erinnern.
    Danach könne er anfangen sich Gedanken zu machen, aber vielleicht würde er hier nun,
    fern von seiner Heimat, etwas neues Aufbauen können….



    Zweites Kapitel - Neues Leben in Khorinis

    So irrte er umher, Tage vergingen bis er eines frühen Morgens in einem Tal aufwachte.
    Der Geruch von Moor und Sumpfpflanzen lag in der Luft.
    Das Sumpflager, es war sein erster halt auf seiner langen Reise,
    er fand schnell einen Freund und Helfer für sein neues Leben - Ormus.
    Ormus wird ihm noch oft begegnen auf seinem langen Weg dort hin, was wir heute Gegenwart nennen.
    Ormus war zu dem Stand der Dinge hoher Novize im Sumpflager,
    Nicolei wurde sogleich mit aufgenommen und wohnte in einem kleinen Haus in der nähe des Eingangs zum Lager.
    Doch es war ein kurzer Aufenthalt, denn schnell ging er wieder auf Reisen und er landete an einem Ort,
    den er sich nie hätte erträumen können - im Kloster Innos' auf Khorinis.
    Es war Ironie das er genau dorthin kam, obwohl sein Vater, damals vor das Gericht gestellt wurde,
    einem Gericht was sich zu innos' bekannte und ihm diente.
    Doch er hatte seine Gründe - kenne deinen Feind. So steht es in vielen Büchern des Krieges geschrieben.
    Er lebte lange im Kloster, fand Freunde und erlebte viel, doch der Hass in seinem brach nicht ab,
    je länger er dort Lebte desto größer wurde er.
    Er wurde schließlich, trotz seiner aufsässigen Art und antiautoritärem Verhalten zum Feuermagier befördert.
    Es war für das Kloster steht's einer große Ehre einen neuen Magus in seinen Reihen zu begrüßen,
    doch für Nicolei hatte die Heuchelei fast zu Grunde gerichtet, sein Wahnsinn trieb ihn fast in den Tot.
    Mit einem neuen Bruder, Irock, begab er sich auf die Barrikaden innerhalb des Klosters,
    sie mordeten und bekämpften die Magier mit ihren eigenen Waffen,
    die sie ihnen selbst beigebracht hatten, die Runenmagie von Innos'.
    All dies Geschah zu einer Zeit, in der die Orks täglich näher rückten und auch bald das Kloster erreichten.
    Die Magier, errichteten eine Barriere um das Kloster und teleportierten alle Bewohner des Klosters nach Vengard,
    so auch Irock und Nicolei, die durch die Tagelangen kämpfe sehr erschöpft waren
    und gegen die überzahl an Gardisten und Magier keine Chance hatten sich zu wären.
    So kam er zurück, dort hin was einst die Heimat war.



    Drittes Kapitel - Rückkehr, dort hin was einst die Heimat war

    Nicolei und sein Freund Irock waren gegen die Übermacht, welche sie in Vengard,
    seine alte Heimatstadt, erwarteten machtlos, auch wenn sie es nicht wollten,
    so mussten sie sich doch ergeben.
    Tage und Nächte hingen sie am Pranger und verfielen langsam aber sicher in einen zustand des Hasses.
    Auch wenn ihnen selbst der Hass entgegenschlug (zum Teil im wahrsten Sinne des Wortes),
    so wollten sie dennoch nicht aufgeben.
    Wie das Schicksal es wollte, schaltete sich eine Gemeinschaft ein, »Die Schwarze Hand«,
    mit ihrer Hilfe und einen perfiden, ausgeklügelten Plan gelang es den beiden aus Vengard zu fliehen.
    Als Gegenleistung versprachen sie, der Schwarzen Hand auf ewig zu dienen.
    Es war ein fairer Handel und die Ideale dieser Gemeinschaft waren zum größten Teil identisch mit denen Nicolei's.
    Er wurde von Vastator in die Wüste von Varant geschickt, um die Assassinen zu unterstützen
    und verbündete im Kampf gegen Innos zu finden.
    Lange Zeit lebte Nicolei in der nördlichen Wüste von Varant, doch es kam wie es kommen musste,
    er reiste fort. Es würde für Jahre, eine Reise ohne Wiederkehr sein.
    Denn in den Bergen von Nordmar, während einer eigentlichen Nachtruhe geschah das,
    was sein Leben erneut verändern würde.
    In einem nächtlichen Kampf gegen eine Horde Gobelins viel er den Hang hinab,
    in die ewige Schwärze Nordmars...



    Viertes Kapitel - Auf der Suche nach seinen Wurzeln

    Nicolei van Yunarik, ehemaliger Magus des Feuers, ehemaliger Assassine der Wüste, war nicht mehr.
    Er war existent, ja. Aber nicht mehr der, der sich einst geschworen hatte den Orden der Blutschuldigen,
    mit allen Mitteln zu bekämpfen.
    Er war alt geworden, aber das bedrückendste und bedauerlichste war, er wusste nichts mehr.
    Weder seinen Namen, noch sein alter, noch wie er nach Nordmar kam.
    Tagelang wanderte er durch die Wälder im Norden Myrtanas, bis er auf eine kleine Siedlung stieß, Silden.
    In Silden fand er eine neue Heimat. Nicmaster, ein hiesiger Anwohner gab ihm einen Platz zum schlafen und verweilen.
    Doch es war nicht das Leben das er zuvor geführt hatte.
    Ohne Gold, ohne den nahezu dekadenten Reichtum in dem er gelebt hatte, er war ein alter Bettler geworden.
    Doch, eine Frage beschäftigte ihn seit er wieder in Nordmar erwacht war:
    »Wer war er?«



    Fünftes Kapitel - Erkenntnis seiner Person und ein neues Heim

    Lange lebte er in Silden und es war für ihn wie ein neues Zuhause das er gefunden hatte.
    Doch es machte ihm sehr zu schaffen, dass er rein gar nichts über sich wusste.
    Er hörte auf den Namen Sarolf und war eher mittellos. Doch es war nicht sein Leben, er merkte immer mehr dass dies nicht sein Leben war.
    So kam der Tag an dem aufbrach, nach Khorinis. Es zog ihn auf die Mineninsel, einen Grund wusste er nicht.
    Nach eine langen und eher beschwerlichen Reise erreichte er die Ruinen des Klosters.
    Und nach und nach kehrten seine Erinnerungen zurück. Der Kampf gegen die Magier, den er verloren hatte,
    sein Bruder im Kampfe, Irock. All das stand in diesen Ruinen geschrieben.
    So kam es, dass eine neue Zeit für ihn begann, es zog ihn zu einem Ort,
    den er schon früher immer aufgesucht hatte, doch dieses mal würde es seine Heimat werden. Das Kastell des Zirkels.
    Dort angekommen wurde er in die Gemeinschaft des Zirkels aufgenommen.
    Und er widmete sein Leben dem Wissen und der Macht. Doch es würde auch der Tag kommen,
    an dem er Rache nehmen würde, doch dieser Tag war noch nicht heute, oder morgen. Doch dieser Tag würde kommen.


    zugelassen
    Last edited by Nicolei; 19.02.2016 at 10:08.

  4. View Forum Posts #4 Reply With Quote
    EM 2016 Fanta4 Sieger ^_^  Hirni's Avatar
    Join Date
    Nov 2003
    Location
    In den Tiefen Nosgoths (Osnabrück- Sutthausen)
    Posts
    23,568
     
    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Hirni is offline


    Charakter-Name:
    Hirni

    Charakter-Alter:
    30

    Rang:
    Hoher Schwarzmagier

    Skills (3/8)

    Beschwörungsmagie II
    (Feuer & Flamme
    Erhellender Geist
    Skelett II
    Zombie
    Grabgeflüster)
    Stabkampf 1
    (Beschwörungsmagie 4
    Heilung 2
    Alchimie

    Diese Künste hat Hirni auf seiner Reise durch ferne Lande allesamt vergessen und muss sie nach und nach wieder erlernen)

    Waffe:
    Ein kunstvoll verziertes Einhandschwert.


    zusätzlich:
    Einen Dolch, bekommen von Igor Vectrex nach dem Abenteuer mit ihm und den Schülerinnen Hirnis im Minental

    Rüstung:

    Lederrüstung
    Ein roter, langer Umhang
    Seine Robe


    Eigenschaften:
    + Er ist (fast) immer gut aufgelegt und macht immer mal einen Scherz
    + Setzt in schwierigen Situationen seine Intelligenz geschickt ein
    + Gegenüber seinen Freunden immer ehrlich
    + Setzt sich für seine Freunde ein und lässt sie nie im Stich
    -/+ Hat ständig nen dummen Spruch auf Lager
    -/+ Mag das mystische und Unbekannte
    -/+ Er antwortet oft mit Ironie / Sarkasmus
    -/+ recht durchgedreht
    -/+ besitzt teils einen sehr derben Wortschatz
    - Hat ab und an mal Wutanfälle
    - Ist unordentlich, faul und chaotisch


    Aussehen:
    Hirni ist ungefähr 1,82 m gross, hat Straßenköter blonde Haare und einen zotteligen Kurzhaarschnitt, der die immer größer werdenden Geheimratsecken nur erahnen lässt. Die blauen Augen wirken freundlich, jedoch aufgrund der etwas buschigeren, tief stehenderen Augenbrauen schaut er von Natur aus etwas böse aus.
    Die Narbe auf seiner Stirn wird nur noch leicht vom Haar verdeckt. Den Bart stutzt er 1 mal die Woche, wobei er den Halsansatz komplett wegrasiert.


    Schmuck

    Hirni besitzt soweit nur ein Schmuck"stück". Dies ist der Ring der Vier, welchen er aus dem Abenteuer in Nandorean mitgenommen hat. Dies ist ein Zeichen dafür, dass er zu dem Bund der Vier gehört. Auf dem Ring ist das Symbol des Wassers eingraviert, da Hirni das Element Wasser verkörpert. Dieser ist momentan jedoch bei Madlen, als Pfand für die Überfahrt zum Kastell.


    Begleiter aus der Tierwelt
    Sein Rabe Corax ist ein ständiger Begleiter, ist aber nicht immer zu sehen, jedoch meist zu hören.
    Corax

    Bilder zur Veranschaulichung:

    Corax

    Vorgeschichte:
    Hirni heisst mit vollem Namen eigentlich Janos Verkonnen, doch da ihm dieser Name selber nicht gefällt und sein Vater schon recht früh bemerkte, dass Janos recht durchgedreht, aber immer gut aufgelegt ist, nannte er ihn Hirni. Aufgewachsen ist er auf dem Hof seiner Eltern in Mytrana. Er war schon früher ein Einzelgänger, nur der Bauer Jupp, einer der Angestellten auf dem Hofe seiner Eltern, war sein wirklicher Freund. Von ihm bekam Hirni auch ein Messer geschenkt, welches er seit dem immer bei sich trägt. Doch mit dem Alter von 14 Jahren wurde Hirni von Banditen verschleppt, die seine Familie und auch die wenigen Bauern töteten. Hirni sollte als Sklave verkauft werden, konnte sich eines Tages aber aus dem Lager der Banditen schleichen. Hirni stand nun alleine da, mit dem Alter von 14 Jahren, und wusste nicht, was er tun sollte, nur durch sein Messer konnte er überleben, welches sich in vielen Notfällen als nützlich erweist. Hirni wusste, dass er Geld verdienen müsse um so überleben zu können. Eines Abends ging er in eine Taverne, jedoch ohne Gold, und fragte dort ob etwas an Arbeit anfalen würde, um so vielleicht etwas Gold zu verdienen. Vielleicht könne er aber auch einen Platz zum schlafen oder etwas zu Essen bekommen. Der Wirt merkte, dass Hirni ein lustiger Kerl war, und so schlug er ihm vor, doch mal zu versuchen die Gäste aufzumuntern oder ihnen eine Geschichte zu erzählen. Hirni machte einige Witze, erzählte ihnen Geschichten die er damals von seinem Vater oder von Jupp erzählt bekam. Die meisten davon waren mystisch oder Legenden von uralten Heldentaten. Den Gästen gefiel es, und so bekam er Geld und auch einen Platz zum schlafen. Er wusste von da an, dass er die Leute durch Geschichten unterhalten und sein Geld als Barde verdienen wolle. Im Alter von 18 Jahren erzählte Hirni dann in einer Taverne wieder einmal eine seiner Lieblingsgeschichten vor großem Publikum. In ihr geht es um einen Helden, der gegen eine Hydra kämpft, um so sein Land vor dem Untergang zu bewahren. Doch einem Bauern gefiel die Geschichte nicht, er war schon betrunken und schmiss den Krug nach Hirni. Dieser sagte daraufhin, dass er doch schon Bier hätte und deshalb nichts wolle. Dieser Spruch brachte ihm Lacher vom Publikum ein, doch dem Bauern gefiel dieses gar nicht. Er wurde handgreiflich, schlug nach Hirni und zog sein Schwert. Hirni konnte immer wieder ausweichen, hatte jedoch keine Chance gegen den Bauern, da er sehr schmächtig war. Hirni zog sein Messer, und sagte, dass er keinen Kampf wolle. Doch der Bauer hörte nicht zu, schlug weiter wie wild auf Hirni ein, der, aufgrund seiner Wendigkeit, immer wieder ausweichen konnte. Bald ging Hirni die Puste aus und das Schwert des Bauern ritzte ihn an der Stirn, so dass dort eine Wunde entstand. Hirni war ausser sich vor Wut, zog sein Messer und stach auf dem Bauern immer wieder ein. Die Narbe vom Kampf blieb jedoch auf Hirnis Strin, so dass sie ihn entstellte. Durch diesen Mord wurde Hirni festgenommen und in die Strafkolonie von Khorinis gebracht. Dort hatte er es schwer, arbeitete nur als Buddler im Alten Lager. Da ihn dort niemand mochte, war er weiterhin der Einzelgänger. Als die Barriere fiel, konnte Hirni fliehen, und wird nun wieder sein Glück als Geschichtenerzähler versuchen.

    Was bisher im RPG Geschah:

    Am Anfang war das Kloster

    Zu Beginn seiner Zeit in Khorinis wurde Hirni recht schnell zum Adept des Feuers im Kloster Innos. Sein Aufenthalt dort brachte ihm auch die ersten Freundschaften ein, wie zum Beispiel zu Tinquillius. Aufgrund ständiger Schikanen Parlans hatte es der Barde aber nicht immer Leicht im Kloster. Oft hegte er Zweifel daran, ob der Weg des Feuers der Rechte Weg für ihn sei.
    Als Hirni vom Aufseher Parlan auf eine Mission geschickt wurde, um ein Buch zu besorgen, zog er mit Neo und Tinquillius los. Nachdem das Trio das Buch aus dem Minental besorgt hatten, wurden sie getrennt und Hirni von seinem Widersacher Skazaam überrascht und niedergestochen. Neo und Tinquillius konnten Hirni retten und sie brachten ihn mit samt dem Buch zum Kastell um ihn dort heilen zu lassen. Dort traf er das erste Mal die Hüterin meditate. Sie und ihr Lehrling heilten Hirni von der schweren Verletzung und retteten ihn vor dem sicheren Tod. Vor lauter Verwunderung und Erleichterung, noch zu leben, liess Hirni das Buch im Labor meditates liegen. Dass er es im Kastell liegen liess, sorgte erneut für eine lautstarke Predigt seines Vorgesetzten.
    Der Adept zog daraufhin erneut zum Kastell und bat meditate um das Buch.
    Bei dem Gespräch mit ihr gab Hirni hervor, sich nicht im Kloster wohl zu fühlen. Die Hüterin schlug Hirni ein Geschäft vor: Sie übergab ihm das Buch, wenn er eine Nacht im obersten Stockwerk des Kastells verbrachte und überlebte. Es würde gleichzeitig seine Aufnahmeprüfung im Zirkel sein. Hirni stimmte ein, überlebte die Nacht im obersten Stockwerk und schmiss Parlan am Ende sowohl Buch als auch Klosterrobe vor die Füße, was gleichzeitig sein Austritt aus dem Orden Innos bedeutete.
    Da Parlan daraufhin ausrastete und Hirni sogar mit Feuerbällen attackierte, wurde der neue Lehrling des ZuX mit einem Zutrittsverbot des Klosters bestraft.
    Dieses Ereignis sorgte dafür, dass der Adept des Feuers zum Zirkel um Xardas wechselte.

    Ein chaotischer Diener Beliars

    Im ZuX lernte er seine beste Freundin Elfaire kennen, mit der er jede Menge Abenteuer und Dummheiten erlebte. Sie lernten beide die erste Stufe der dunklen Magie zusammen, zimmerten sich ein Zweibett Zimmer, in dem sie laut singend eine Wand im Kastell einriss und sorgten generell im Kastell für mehr Chaos, als dem Zirkel lieb war. Oft wurden die Beiden durch ihre naive Verspieltheit in große Schwierigkeiten gebracht, aus welchen Hirni und Elfaire jedoch immer wieder heil heraus kamen.
    Hirni sorgte im Kastell unter anderem für eine Überschwemmung der Katakomben, verschloss das Kastelltor, zauberte mit Elfaire eine riesige Blutfliege hervor, rief mit ihr das Christkind und verjagte es wieder. Im Rausch liess er sich Nasenringe piercen und im Suff von meditate lange schwarze Haare transplantieren.

    Während der Zeit im Kastell war Hirni auch Lehrmeister der Magie, so dass er den ein oder anderen Schüler in den unteren Kreisen der dunklen Künste ausbildete.
    Bei seinem Freund Tinquillius lernte Hirni die Kunst der Heilung. Sie war die Voraussetzung, damit Hirni schon bald bei der Hüterin Meditate in die Alchimie eingewiesen werden konnte. Zum Abschluss dieser Lehre bei der Hüterin und als Dank, das Sie durch seine Bemühungen ihre Magiekünste wieder erlangte, die sie verloren hatte, schenkte Sie ihm ihr Alchimielabor. In diesem führte er fortan seine Experimente durch. So erfand er, als neuer Alchimist des Kastells unter anderem den Sprengstoff oder Wachstumsseren.

    Jede Menge Abenteuer

    Während seiner Zeit auf Khorinis ging Hirni auf 4 Abenteuerreisen, wurde als einer der Vier in Nandorean zum Element des Wassers ausgewählt, landete mit Elfaire und Skazaam im Kerker der Ewigkeit, bekämpfte mit Tinquillius einen Alchimisten und fand sich mit Drakun und weiteren Gefährten in der Wüste wieder, um eine gefangene Frau zu befreien.

    Zeit des Abschieds und der Wiederkehr

    Nachdem das Kastell aus Khorinis gebracht wurde, und sich auf dem Festland wiederfand, zog sich Hirni immer weiter zurück. Irgendwann fasste er den Entschluss, auf eine lange Reise zu gehen und die Welt zu erkunden. So verließ er den Zirkel um Xardas.
    Nach rund 6 Jahren ohne wirkliche Rast setzte er im Hafen von Khorinis wieder an Land. All sein noch vorhandenes Hab und Gut befand sich in einer Kiste. So beginnt Hirnis Abenteuer im RPG von vorne. Wieder in Khorinis. Und wieder ohne wirkliche Kenntnisse, die er allesamt in den 6 Jahren verlernt hatte...
    In khorinis angekommen traf er in einer hafentaverne seine alte freundin elfaire wieder. Mit ihr entschloß er sich dazu, wieder zum kastell zu reisen. Es ergab sich am hafen, das sie von dort mit einem schiff richtung festland reisen konnten, um dort zum kastell zu gelangen. Dieses schiff, die "taube", war die gleiche reisemöglichkeit für zwei weitere zirkelmitglieder: olivia rabenweil und noxus exitus. Durch mehrere gespräche erfuhren die beiden reisenden, das dass kastell mittlerweile auf einer insel stand.
    Auf dem weg zu dieser insel wurden sie von einem riesigen kalmaren attackiert, den sie nur mit müh und not besiegen konnten.

    Er war aber auch gleichzeitig das ablenkungsmanöver, um in die hafenstadt thornaria zu gelangen, die fest von innos-fanatikern regiert wurde und beliar-anhängern den prozess wegen ketzereien machten.
    Nachdem hirni und die gruppe sich einen fluchtplan zurecht gelegt hatten mit hilfe einiger waldvölklern, trennten sie sich voneinander um leichter aus der stadt zu kommen.

    Im bluttal angekommen wurde hirni auf madlen aufmerksam, mit der er ins gespräch kam und die er anheuerte um ihm zum kastell zu bringen. Am gleichen abend wurde der beliar-gläubige von dem kerkermeister der stadt thornaria zum verhör mitgenommen. Dabei kam es zu einer handfesten auseinandersetzung und madlen, elfaire und hirni flohen aus dem fort des waldvolkes richtung silberseeburg.
    Zitate der RPGler über Hirni
    Seit der Mitgliedschaft im Kastell

    Quote Originally Posted by Elfaire
    Hirni. Konnte er denn nie ernst sein? Auch nur ein einziges Mal?!
    ----------------------------
    Die Zirkelmagierin schlug sich verzweifelt die Hand vor die Stirn und schüttelte den Kopf - wie kann ein Mensch bitte so gut schlafen? Nun, eigentlich war Hirni ja gar kein Mensch... Eher war er... Naja, ein Hirni halt. Vielleicht hatte sie ihm doch zu viele Schläge auf den Hinterkopf verpasst...?
    Quote Originally Posted by Sinistro
    Und während er sich so umblickte fiel ihm ein unordentlicher, unaufgeräumter und wirr aussehender Hirni auf, sein Arbeitsplatz sah nicht minder konfus aus und scheinbar brauchte er eine Pause.
    ------------------------------
    Sinistro schüttelte mit dem Kopf und musste an etliche Begegnungen mit dem ehemaligen Innosler denken, der nun jedoch seinen Weg in die Hallen Beliars gefunden hatte. Dieser junge Mann war bemerkenswert darin, eine Katastrophe heraufzubeschwören. Katastrophenbeschwörer, DAS wäre der richtige Name für ihn…
    Quote Originally Posted by Drakun
    Bei den Worten des Magiers musste Drakun kurz innerlich lachen, der Kerl hatte nen seltsamen Humor.
    ----------------------------
    Der dunkle Magier hatte wirklich Nerven. In einer solchen Situation Scherze zu treiben war mehr als makaber. Die gesamte Gruppe war hier eingesperrt und würde vielleicht nie wieder das Tageslicht sehen.
    Quote Originally Posted by Spike Siegel
    Doch schien ihm der große Mann mit den schwarzen Haaren, um einiges Gefährlicher als das weibliche Gegenstück. Den Wahnsinn, aus dem sein wirres Gerede höchstwahrscheinlich entsprang, durfte er auf keinen Fall unterschätzen. Leider war sein Anblick nicht so angenehm, wie dem der Frau. Seine fast schon krankhaft blasse Hautfarbe und der düster Blick überzeugten Spike, dass er es mit einen Mann von Fach zu tun hatte.
    Quote Originally Posted by Zeraphin
    Zeraphin hatte das Geschehen mit großem Interesse, jedoch ohne Furcht, nicht einmal wirklicher Erfurcht beobachtet. Ihr gefiel die Stärke, welche der Mann austrahlte. Er brauchte sich nicht auf irgendwelche Rechte berufen, hatte es nicht nötig "Im Namen Innos, lasst mich herein" zu sagen. Es war seine eigene Macht die ihm Durchlass zusicherte.
    ----------------------------
    Schon bei ihrem ersten Treffen hatte der Dunkelhaarige nicht grade das typische Bild eines geheimnisvollen Schwarzmagiers abgegeben. Ganz im Gegenteil war er ihr äußerst menschlich vorgekommen. Abgesehen von der dunklen Kleidung und seinem finsteren Gesichtsausdruck, dem Raben, der ihn diesmal nicht begleitete, also allesamt Äußerlichketien, war es nur sein etwas merkwürdiger Humor der doch stark darauf aufmerksam machte, dass man es hier nicht mit einem gewöhnlichen Menschen zu tun hatte.
    Quote Originally Posted by Smoker

    Smoker schüttelte grinsend den Kopf, Hirni dieser Bastard, hatte echt kranke Ideen.
    Quote Originally Posted by NaShir

    Doch seine ernste Mine änderte sich gleich in ein freudiges Lächeln, als er die Hüterin und den Hirni sah. (Oder vielleicht die Hüterin des Hirnis, auch eine nette Aufgabe, denn dieser Mann brauchte garantiert jemand der auf ihn aufpasste)
    Quote Originally Posted by Aylah

    Das letzte Mal, als sie ihn getroffen hatte, hatte er sich aus Versehen einen Ring durch den Nasenflügel gebohrt - aber das war gar nichts im Vergleich hierzu. Genausowenig das unter Wasser Setzen des Kellers oder das versehentliche Verschließen des Kastelltors. Hirni war wohl mittlerweile berüchtigt als der kastellinterne Poltergeist und Chaosinator.
    Quote Originally Posted by Waylander

    Er hatte nichts weiter dazu gesagt, doch der Schwarzmagier verhielt sich manchmal wie ein großes Kind, selbst im Angesicht der Gefahr. Der Krieger schrieb sich den Fehler selbst zu, vielleicht hätte er Hirni sagen sollen, dass Nordmar eine gefählriche Region war, in der man auch ohne beschworene Kreaturen genug zu tun haben würde, doch im Grunde hatte er an die Vernunft und den gesunden Menschenverstand des Magiers appelliert, ein Unterfangen, dass man schließlich als Misserfolg sehen musste: beides war nicht vorhanden.
    Quote Originally Posted by Olivia Rabenwel

    Dieser Hohepriester hier war so völlig anders, als all die Priester, die sie bisher kennengelernt hatte. Er war einfach nett und locker. Olivia fühlte sich zunehmend wohler in seiner Gegenwart.

    Noch zu Klosterzeiten

    Quote Originally Posted by Neo
    Der Adept besaß eine ziemlich dicke Narbe und Neo schreckte erst vor seinem Äußerlichem zurück. Sein Auftreten passte aber irgendwie nicht zu seinem Äußerlichen. Seine Worte wahren klar und freundlich.

    Zum engeren Freundeskreis gehören:
    Elfaire
    Tinquilius
    Bekannte von ihm:
    Odie
    Drakun
    Sinistro
    Nurgon

    Sein(e) Feind(e) sind/ist
    Skazaam (tot)
    Ethea

    Abenteuer
    Der Alchimist
    Kerker der Ewigkeit
    Roter Mond
    Nandorean- Land der Vier

    zugelassen
    Last edited by Hirni; 17.12.2018 at 20:10.

  5. View Forum Posts #5 Reply With Quote
    Dr. Hüter des Kastells  Ardescion's Avatar
    Join Date
    Nov 2004
    Location
    Auf Vryces Hundehütte
    Posts
    5,717
     
    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Ardescion is offline
    Charakter-Name: Ardescion

    Charakter-Alter: 32 (mittlerweile)

    Beruf: Hüter

    Waffe: Ein schwarzer Stab, einst mit goldenen Linien verziert, nun vollkommen schwarz, sodass selbst das Licht um ihn herum dunkler zu werden scheint.

    Kleidung: unterschiedlich

    Aussehen: Er hat schwarze Haare, graublaue Augen und ist etwa 1,80 m groß.

    Eigenschaften:
    Gute:
    -manchmal freundlich
    -intelligent
    -vertrauenswürdig (wer's glaubt...)

    Schlechte:
    -manchmal wahnsinnig
    -manchmal auch arrogant
    -immer egozentrisch


    Vorgeschichte:
    Blitze zuckten über das Himmeldach und der kleine Wagen rollte schwankend über die viel befahre Straße, in der jetzt jedoch große Pfützen das manövrieren erschwerten. Endrion stoppte den Wagen und zog seinen schwarzen Hut etwas weiter aus seinem Gesicht. Das Haus seiner Familie lag noch in weiter Ferne und so wie es aussah würde der Weg nicht leichter werden, denn der Berg wartete bereits.
    Ein Donnern folgte dem Blitz und ließ die Erde für einen Moment erbeben, als der alte Mann mit dem weißen Schnurrbart und den wachenden Augen die hölzernen Stangen des Wagens wieder ergriff und seinen Weg fortsetzte.
    Weitere Blitze schlängelten sich durch die Wolken und rasten in der Ferne gen Erden, bis auf einen, der plötzlich mit einem lauten Zischen keine zwanzig Fuß neben Endrion einschlugen.
    Der alte Mann wandte seinen Kopf ruhig in diese Richtung und blickte den brennenden Baum. Seine Augen blieben auch weiterhin ruhig, als aus diesem eine Gestalt trat, in schwarzem Stoff gehüllt, selbst das Gesicht.
    „Hm, brauchen die Dämonen jetzt eine Lichtspektakel, damit man noch auf sie aufmerksam wird?“, brummte der weißhaarige Mann und blickte die Gestalt an.
    „Nein, und es müssen nicht immer Dämonen sein, die kommen!“, grollte die Gestalt mit tiefer Stimme dem Alten entgegen und schritt gemächlich auf diese zu. Regen schien ihr nichts anhaben zu können, ebenso wie die Flammen nicht an seiner Robe züngelten.
    „Wer seit ihr? Und vor allem, was wollt ihr?“, sprach Endrion, ließ die Holzstangen wieder auf den Boden gleiten und blickte die Gestalt mit ruhigen Augen.
    „Namen sind nicht wichtig, letzteres jedoch schon! Es gibt Schwerter, die Seelen aus den Menschen saugten. Diese Waffen sind es, dich gebraucht werden. Sie müssen zerstört werden, denn sie stören das magische Gefüge auf unermessliche Weise. Ihr müsst sie bringen, um sie zu zerstören!“, die Gestalt war zurück, doch das einzige, was sie dem alten Mann entlockte, war ein schallendes Lachen, welches selbst das Prasseln des Regens zu überschallen schien.
    „Ihr wisst also, wer ich einmal war? Nun, freut euch dran, diese Jahre liegen zurück und die Fehler die ich beging, waren zu zahlreich, als dass ich es Wagen würde, mich noch einmal in das magische Gefüge einzumischen. Lasst mich in Ruhe, Dämon!“, grollte Endrion und beobachtete einen Moment die Tropfen, die von seinem schwarzen Hut fielen, bevor er seinen Mantel enger um seinen Körper schlang und den Wagen wieder anhob.
    Langsam trottet er weiter dem Fuß des Berges entgegen und achtete nicht weiter auf die schwarze Gestalt.
    Verärgert schnaufte diese hinter ihm und war im nächste Moment verschwunden. Doch lange Zeit hielt die Ruhe nicht, bevor sie vor ihm auf dem Weg erneut auftauchte.
    „Ihr müsst es tun, sonst wird jemand anderes, bereitwilligeres dafür gefunden werden. Vielleicht jemand eures Blutes!“, redete die Gestalt mit einem drohenden Unterton in der Stimme auf den alten Mann ein.
    „Ich bin zwar alt, Dämon, ich bin zwar gegangen, vor langer Zeit. Ich habe zwar vieles vergessen, was ich einst wusste, doch ich lasse mir nicht drohen!“, sprach Endrion und richtete sich langsam auf, der Wagen viel gen Boden und rollte den Bergansatz wieder hinunter.
    Seine Augen begannen zu glühen und in seinen Händen befand sich plötzlich ein leuchtender Stab. „Weicht, Dämon, fremder Dimension!“, der Stab schaffte einen Riss in der Luft, der sich langsam ausbreitete und einen Sog auf die Gestalt ansetzte, welche jedoch ruhig mit verschränkten Armen den Alten beobachtete. Seine Kleidung bekam langsam Risse und schien in den Riss gezogen zu werden.
    Schweiß bildete sich dem den Regentropfen auf der faltigen Stirn Endrions, als die schwarze Gestalt sich nicht rührte.
    Ein heiseres Lachen drang aus der Kehle der schwarzen Gestalt, als diese die Hand hob. Der Sog verstummte und das Tor fiel in sich zusammen.
    „Ihr armseliger Wurm!“, grollte sie und ein roter Blitz fuhr aus seiner Hand, direkt auf das Herz des Alten, welcher noch, geschickter als er aussah, den Stab in die Laufbahn lenkte. Jener leuchtende Stab jedoch zerprang wie berstendes Glas und der Blitz traf schließlich sein Ziel.
    Röchelnd sackte Endrion zu Boden. „Euer Sohn wird empfänglicher für meine Worte sein, jetzt, wo ich genug Zeit habe, ihn zu manipulieren!“ Seine Augen, die plötzlich freilagen, glühten purpurn, als der Alte seinen letzten Atemzug tätigte.
    Das Lachen aus der heiseren Kehle der schwarzen Gestalt verklang jedoch erst nach Stunden, nachdem selbst der Regen gewichen war.


    Sohn eines Händlers, der auf dem Festland lebte. Sein Mutter starb bei seiner Geburt und sein Vater als er 20 Jahre alt war bei einem "Banditenüberfall" auf dem Weg zurück zu seinem Haus. Daraufhin übernahm Ardescion die Geschäfte seines Vaters bis die Zeiten durch den Krieg gegen die Orks immer schlechter wurden und er immer seltener an die Waren der Bauern kam, da die meisten von der Garde des Königs eingezogen wurden. So machte sich Ardescion mit 25 auf den Weg nach Korihinis. Er fand ein Schiff dessen Kaptiän bereit war ihn für ein paar Silbermünzen nach Khorinis überzusetzen. "Die Zeiten sind zwar auch dort schlecht aber immer noch besser als auf dem festland.", sagt er sich immer um nicht den Mut zu verlieren und zu hoffen das er irgendwann wieder bessere Zeiten erleben darf. Sein treuer Begleiter ist sein Hund Athol den er als kleines Kind gefunden und groß gezogen hat. Athol ist eine Art Schäferhund mit hellem Fell. Oft wenn Ardescion jemanden zum Reden suchte, redet er mit seinem Hund, der ihm nie von der Seite weicht.

    Quote Originally Posted by Dragonlady
    Ardescion sah wie sein eigener Großvater aus im Moment. Das musste die Erschöpfung sein, aber immerhin lebte er und schien im Augenblick sogar zu müde für den Wahnsinn.
    Regeln gelesen? ja


    zugelassen
    Last edited by Ardescion; 10.02.2013 at 20:23.

  6. View Forum Posts #6 Reply With Quote
    Arkaner Photograph  Narzuhl's Avatar
    Join Date
    Jul 2004
    Location
    Dresden; Zweitwohnsitz: Kastell des ZuX
    Posts
    2,930
     
    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Narzuhl is offline

    [Bild: charakter.jpg]

    Name: Narzuhl

    Alter: 32 Jahre (bei Rollenspielbeginn: 21 Jahre)

    Aüßere Erscheinung:

    Was direkt auffällt ist Narzuhls Größe, denn mit 1,97m überragt er doch die meisten. Seine Haut geht durch seine Herkunft schon ins weiß über, deshalb trägt er so gut wie immer eine lange schwarze Robe und über den Schultern hängt eine Ledertasche.
    Seine schulterblattlangen Haare sind pechschwarz und während seinen grauen Augen etwas kaltes anhaftet, erfüllt seine tiefe Stimme jeden Raum mit einem angenehmen Klang.

    [Bild: narzuhl7.jpg]

    [Bild: gilde.jpg]

    Zirkel um Xardas

    Rang:

    [Bild: hohepriester_rpg.gif]

    [Bild: fertigkeiten.jpg]

    Skillpunkte: 5/12

    Magie Beliars I (gelernt bei James Bond)
    - Ströme der Erde
    - Fließende Angst
    - Schattenflamme

    Magie Beliars II (gelernt bei James Bond)
    - Herr der Knochen
    - Zombie
    - Untot bist du mein

    Magie Beliars III (gelernt bei Ardescion)
    - Nicht will ich dich gehen lassen
    - Golem
    - Magisches Verschließen

    Magie Beliars IV (gelernt bei Sinistro und Ardescion)
    - Dämon!
    - Weltenriss
    - Böses kontrollieren

    Dämonenzunge (der Dämon Ssratax war sein Lehrer)

    Beruf: -

    [Bild: inventar.jpg]

    Waffe: -

    Rüstung/Kleidung: Robe eines Hohepriester

    Sonstiges: Ledertasche zum Umhängen und zwei seltsame Obsidiansteine die ihre Macht allerdings wieder verloren haben (zum größten Teil jedenfalls)

    [Bild: eigenschaften.jpg]

    Positive Eigenschaften:


    ruhig,
    ehrgeizig,
    lernbegierig,
    experimentierfreudig

    Negative Eigenschaften:

    streng gegenüber potentiellen Schülern,
    wenig Skrupel was Tote und die Magie Beliars angeht,
    lässt sich nur ungern bei seinen Experimenten stören,
    verschlossen was seine persönliche Geschichte anbelangt


    Außerdem besitzt er einen abgrundtiefen Hass gegenüber Innosgläubigen und -priestern bedingt durch seine Vorgeschichte

    [Bild: history.jpg]



    Prolog – Die Rache der Magie

    Fürst Zuhlarn war auf dem Höhepunkt seiner Macht. Alle Feinde, die seine Festung in Nordmar bedrohten, welche er einst als Zeichen seines Reichtums und Wohlstands errichten lies, waren besiegt. Doch der lang anhaltende Krieg hatte ihn verändert. Vom einst gutmütigen und großzügigen Herrscher hatte er sich zum brutalen und machtgierigem Fürst verwandelt. Schuld daran waren die vielen Grausamkeiten, die er im Krieg mit ansehen musste und nachdem er festgestellt hatte, wie viel man mit Gewalt erreichen konnte strebte er nach immer mehr Macht. Nun, da alle seine Feinde besiegt waren verlangte der Herrscher nach einer anderen Macht. Seine Macht über Armeen von Menschen reichte ihm nicht aus. Er wollte die Magie beherrschen. Er wollte auch die mächtigen Zauber wirken, wie es die Anhänger Innos’ Adanos’ und Beliars schon immer getan haben.
    Und so lies der Adlige drei Magier an seinen Hof kommen, je ein Vertreter seiner Gottheit, denn er wollte die Magie als Ganzes lernen und nicht nur einen dogmatischen Ansatz einer Magierichtung.

    Beflügelt von den ersten Erfolgen verlangte es den Fürsten nach mehr; missachtete er die Warnungen der drei Magier, dass man die Magie nicht unterschätzen sollte und dass es ein langer Weg bis zu Vollendung der magischen Künste sei. Er hatte gesehen, wozu ausgebildete Magier im Stande waren. Armeen von Untoten, flammende Infernos und verheerende Unwetter – das und noch mehr wollte er beherrschen und zwar so schnell wie möglich, denn was würde ihm die geballte Macht der Magie nutzen, wenn er alt und grau in einen Bett liegen würde und er nur noch auf den Tod warten konnte? – Nichts! Nein, er musste die Magie ganz einfach jetzt beherrschen.

    Doch seine Lehrmeister erkannten den Machthunger, der ihren Lehrling durchströmte und sie wussten, dass es auch für sie gefährlich werden könnte, sollten sie nicht in der Lage sein, die Machtgier in ihrem Magieanwärter zu bremsen.
    Der Adlige jedoch missverstand die Bemühungen seiner Lehrer und tat sie als Neid auf seine Fertigkeiten ab. Doch vorerst wollte er die Illusion wahren und gab sich als gelehrigen und geduldigen Schüler aus.

    Die Magier überraschte die plötzliche Besinnung ihres Lehrlings, aber voll und ganz wollten sie diesem Zustand auch nicht trauen; Zweifel beschlichen sie. Was sie jedenfalls nicht wussten war, dass der Fürst hinter ihrem Rücken seine eigenen Studien betrieb.
    Er hatte sich schon seit geraumer Zeit eine Sammlung der verschiedensten Bücher zugelegt.
    Bücher über Geschichte, Alchemie, Pflanzenkunde, Waffenkünste und auch über die drei Götter und ihre Magie.

    Doch wie es kommen musste, durchschauten die Magier nach einer Zeit das Spiel des Fürsten und beobachteten ihn bei seinen nächtlichen Studien in der Bibliothek der Festung.
    Schließlich stellten sie ihn eines Nachts zu Rede und warnten ihn erneut vor der Magie.
    Als sich das Unverständnis für die Bestrebungen seiner Meister,, ihn zu retten, in Hass und Zorn steigerte, tötete der Adelige die drei Magier.
    << Hüte dich vor der Rache der Magie! >>, waren ihre letzten Worte, bevor sie in Beliar’s Reich gingen.

    Zuhlarn hatte für diese Warnung nur ein eisiges und grausames Lachen übrig. Er fühlte sich so stark wie nie. Etwas warmes, Angenehmes durchfloss seinen Körper. Ein Gefühl von Macht, das sich langsam steigerte.

    Was er jedoch nicht wusste war, dass dies sein Ende sein würde. Zuhlarn, eigentlich noch ein Lehrling, der sich selbst als Meister der Magie geglaubt hatte, tötete drei Magier mit einem Zauberspruch. Dazu musste er auf unvorstellbare Mengen von Magie zurückgreifen. Zuviel, als das er sie wirklich kontrollieren konnte. Er hatte die Magie überbeansprucht und sie nahm sich nun ihren Teil von ihm zurück.
    Das Gefühl der Wärme steigerte sich immer weiter, bis es unerträglich heiß wurde. Der Fürst stand ratlos da und verstand nicht was mit ihm passierte.

    Doch er hatte auch nicht mehr die Zeit um es herauszufinden. Die Magie verzehrte ihn und schon bald fing seine Robe Feuer. Er schrie vor Schmerz und krümmte sich auf dem Boden der Bibliothek, doch es nützte ihm nichts. Er würde brennen, genau wie er die Magie mit seinem Zauber ausgebrannte hatte.
    Und so verging der mächtige Zuhlarn von Nordmar. Nichts als Asche blieb von ihm übrig, die von einem unheimlichen Wind durch die offenen Fenster in die schwarze Nacht getragen wurde.

    Diener fanden die drei reglosen Körper der Magier am nächsten Morgen und man begrub sie nahe der Festung.
    Von ihrem Herrscher jedoch fehlte jegliche Spur. Als er nach einem Monat immer noch verschwunden war erklärte man ihn für tot und vermutete, dass er und die drei Magier bei einem Unfall ihr Leben ließen.

    Der älteste der drei Söhne von Zuhlarn sollte nun seinem Vater als regierender Fürst folgen, doch er selbst hegte dafür nicht das geringste Interesse. Er, genau wie seine zwei Brüder, hatte des Öfteren heimlich seinen Vater und dessen drei Lehrer bei den Übungsstunden beobachtet und auch ihn faszinierte die Magie. Besonders der Diener Beliars inspirierte ihn zutiefst. Er würde auch dem Gott der Finsternis dienen genau wie dieser Magier. Und so verschwand der älteste Sohn eines Tages.

    Auch die zwei jüngeren Söhne Zuhlarns hegten keine große Lust den Thron für ihre Nachkommen zu hüten und auch sie hatte das „Magiefieber“ gepackt. Doch in einem Punkt unterschieden sie sich von ihrem großen Bruder. Sie wollten keines Falls auf den Pfaden Beliars wandeln. Der zweite Sohn des verstorbenen Adligen fühlte sich besonders zu dem Feuer von Innos hingezogen, wogegen der Jüngste der drei das Gleichgewicht und somit Adanos allem anderen vorzog.

    Welch Ironie des Schicksals. Da forderten die Götter ihren Teil zurück genau wie die Magie es Zuhlarn getan hatte.
    Schlussendlich zerfiel das Reich des einst so mächtigen Fürsten, da sich kein geeigneter Herrscher fand, den jeder anerkannt hätte.
    Und auch die Festung verließ man schon bald; etwas Unheimliches haftete ihr an und niemand fühlte sich wohl hinter ihren Mauern.
    Schnell gerieten die Festung und das Grauen, das auf ewig mit ihr verbunden ist, in Vergessenheit. Niemand jedoch wusste, dass auch die Götter aktiv geworden waren; besonders Adanos.

    Die Festung wurde zu einem Ort des Gleichgewichts zwischen den Göttern. Drei Magier waren hier gestorben und drei Magier hatte hier ihre Reise begonnen. Ob jedoch auch ein neuer Zuhlarn wieder auf Erden wandeln sollte, hat bis heute niemand herausgefunden, denn seit den Zeiten des dunklen Fürsten hat nie wieder jemand die Festung betreten.

    Und so steht die Festung noch bis auf den heutigen Tag und wartet darauf, dass jemand ihr Geheimnis lüftet.


    Auszug aus
    „Die Geschichte von Nordmar“
    Kapitel 4 Seiten 143-145
    Magische Bibliothek des Kastells





    Kapitel 1 – Der Kreis schließt sich

    Irgendwo in Nordmar vor ca. 20 Jahren. Winter. Xaviera lag hochschwanger in ihrem Bett.
    Zolthan, ihr Ehegatte, streifte nervös durch die Flure der zum größten Teil verlassenen Festung, in der sie sich vor einiger Zeit niedergelassen hatten.

    Zolthan, damals noch ein Feuermagier und Priester Innos, musste aus dem Kloster fliehen als er sich in Xaviera verliebte und sie zu seiner Frau nahm.
    Lange zogen sie durch das Land bis sie zu einer Festung kamen, die regelrecht in den Berg eingemeißelt zu sein schien. Keiner der Nordmar, die in der nahe gelegenen Stadt wohnten, hatten etwas dagegen einzuwenden, dass die zwei Fremden die alten Gemäuer als ihr neues zuhause auswählten. Man glaubte sowieso insgeheim, dass mit der Festung etwas nicht stimmte; um genauer zu sein, man glaubte das auf der Festung ein Fluch lag.

    Da jedoch keiner der Stadtbewohner den Mut und die Zeit hatte, sich mit der Legende zu befassen, gingen sie weiterhin ihrer täglichen Arbeit nach und das alte Bauwerk geriet weiter in Vergessenheit.

    Schließlich richteten sich jedoch der ehemaliger Feuermagier und seine Braut in ihrem großen neuen Zuhause ein. Natürlich brauchten zwei Personen keine ganze Festungsanlage, jedoch erstrahlten bald einige Räume wieder in ihrem alten Glanz.
    Beim Erforschen der Anlage entdeckte Zolthan sogar die alte Bibliothek, in der viele Bücher erstaunlicherweise noch sehr gut erhalten waren. Er studierte sie und erlangte so ein unverstellbares Wissen über die verschiedensten Dinge. Der Feuermagier verdiente schon bald sein Geld als Schriftgelehrter und Geschichtenerzähler und die Leute folgten gerne und oft seinen Rat.
    Es gab jedoch auch Bücher, die der Magier nicht zu lesen vermochte und sie in manchen Fällen sogar verabscheute.
    Bücher über Totenbeschwörung und Beliar, der Herrscher über die Unterwelt, waren dem ehemaligen Feuermagier ein Gräuel. Sie zu vernichten, wie es seine unumgängliche Pflicht als ehemaliger Feuermagier gewesen wäre, wagte er jedoch nicht. Sein Instinkt riet ihm, es besser nicht zu tun; die Bücher gehörten ganz einfach in diese Bibliothek.

    Irgendetwas bereitete ihm Unbehagen in besagter Winternacht, etwas war anders. Er konnte es nicht genau beschreiben, doch ein dunkler Schatten lag in dieser Nacht auf der Festung.
    Zolthan hatte Angst, doch er wusste nicht wovor und so ging er weiterhin die Gänge der Festung auf und ab.

    Unterdessen bereitete die Hebamme aus der Stadt Xaviera auf die Geburt vor.
    Sie lag völlig erschöpft von den letzten Stunden da und auch sie spürte den Schatten, der auf der Festung lag. Auch sie hatte Angst, allerdings mehr vor der Geburt als vor diesem unbeschreibbarem Gefühl von Hilflosigkeit und Einsamkeit.

    Plötzlich erfüllte sie eine neue Welle des Schmerzes. Die Hebamme war sofort an ihrer Seite, doch die beruhigende Stimme der Frau nahm Xaviera schon gar nicht mehr war. Sie spürte nur diesen nicht zu ertragenden Schmerz, der so plötzlich wie er kam auch schon wieder verschwand.
    Kaum noch fähig sich zu bewegen, schloss Xaviera ihre Augen vor Erschöpfung und schlief auch direkt ein. Die Versuche der Hebamme sie wach zu halten ignorierte sie dabei völlig.

    Zolthan konnte die Spannung unterdessen nicht mehr ertragen. Er musste ganz einfach seiner Geliebten beistehen, ungeachtet dessen, das die Hebamme es verboten hatte.
    Diesen Gedanken fassend, fand er sich schon auf dem Weg zum Zimmer seiner Frau, welches er schon bald erreichte. Der Feuermagier stürzte regelrecht ins Zimmer.
    Seine Frau lag schlafend in ihrem Bett und er wollte sich schon zu ihr setzen, als eine Stimme aus der anderen Ecke des Zimmers erklang.

    << Ich muss Euch enttäuschen! Ihr seid zu spät! >>
    Zolthan drehte sich mit einem Ruck um und sah die Hebamme mit einem Neugeborenen auf den Armen.
    << Ihr könnt ihn Euch gerne ansehen, doch ich bitte Euch, lasst diese arme Frau schlafen, sie ist noch viel zu erschöpft von der Geburt. >>
    Ihn – es war also ein Junge. Zolthan konnte das alles noch gar nicht richtig begreifen. Dieses kleine Kind, welches die Hebamme ihm gerade in den Arm legte, war sein Sohn, er war jetzt Vater.

    << Geliebter, bitte lass mich unser gemeinsames Kind erblicken >>, erklang ein leises Flüstern vom Bett aus. Zolthan erschrak, doch sogleich begriff er, dass es Xavieras Stimme war.
    Behutsam gab er das Kind seiner Frau und setzte sich zu ihr ans Bett.
    << Ist es nicht ein wunderschöner Junge? Welchen Namen so er nur erhalten? >>, fragte sie ihren Mann.
    << Ja, das ist er in der Tat und du sollst ihm auch einen Namen geben! >>
    Xaviera überlegte nach einem Namen, etwas Bedeutendes sollte es sein.
    Unerwartet überlief sie ein Schauer, noch jemand war in diesem Raum, sie konnte es spüren obgleich sie niemanden sah.
    << Zuhlarn…..Zuhlarn……Zuuuhlarnn…. >>
    Nervös blickte sie sich um. Wer hatte hier gesprochen. Diese Stimme war fremd und doch lag etwas Betörendes in ihr.
    << Zuhlarn? Warum eigentlich nicht. Dieser Name strahlt Macht aus. >> dachte sie sich.
    Trotzdem, je öfter sie diesen Namen wiederholte, desto unwohler wurde ihr.
    Es war genau der Name, den sie gesucht hatte und doch haftete etwas Böses daran.
    Ein zweiter Name kam ihr in de Sinn, gebildet aus den Buchstaben des ersten. Narzuhl – so und nicht anders würde ihr Sohn heißen.

    << Narzuhl, das soll der Name unseres Kindes sein! >> Kaum erfüllten diese Worte den Raum, traf sie ein Gefühl von Schmerz und Qual, das alles übertraf was sie kannte.
    Sie konnte es nicht wissen, dennoch hatte sie sich gegen das göttliche Gleichgewicht, das auf dieser Festung schon seit Jahrhunderten lag aufgelehnt. Dieses Gleichgewicht schloss auch alle Menschen mit ein, die in dieser starben. Jeder, der in diesen Mauern starb würde eines Tages auch hier wieder in einer Art und Weise wiedergeboren werden, sei es durch den gleichen Namen, den gleiche Charakter oder die gleichen außergewöhnlichen Fähigkeiten und die letzte Person die hier starb kennt man heute nur noch aus Büchern und Legenden - Fürst Zuhlarn. Ein gewisser Teil seines Namens war wiedergeboren, doch damit würde auch nur ein Teil der Fähigkeiten und des Charakters auf das neugeborene Kind weiter übergehen.

    Xaviera erhielt nun jedenfalls die Strafe dafür, dass sie sich den Göttern widersetzt hatte.
    Sie konnte nichts anders mehr wahrnehmen als diese unsägliche Qual. Dann plötzlich ein Schatten – Dunkelheit – Schwärze- und dann nichts mehr.

    Zolthan saß schweißgebadet und zu Tode geängstigt neben ihr. Nie hatte er einen Menschen vor Schmerz so schreien gehört; und er hatte es auch noch mit ansehen müssen.
    Voller Entsetzen starrte er auf den reglosen Körper seiner einstigen Geliebten.
    Ungeachtet dessen lag das Kind ruhig schlafend immer noch in den Armen seiner Mutter.
    Vorsichtig nahm er das Kind an sich, die Arme einer Toten waren ganz gewiss nicht der beste Ort für ein Neugeborenes. Er wollte schon den Raum verlassen, als er sich noch einmal umdrehte und das Bett erblickte.

    Xaviera, seine geliebte Frau, war tot und er stand hier völlig verzweifelt mit seinem Sohn auf den Armen. Narzuhl sollte er also heißen, doch könnte Zolthan dieses Kind jemals richtig lieben, das Kind, das in seinen Augen die Schuld am Tod seiner Frau trug? Der Schmerz des Verlustes war ganz einfach zu groß. Er würde ihm ein guter Vater sein, aber ihm die Zuneigung und Geborgenheit geben, wie es seine väterliche Pflicht wäre, das konnte er ganz gewiss nicht tun.


    Kapitel 2 – Ein Gefährte fürs Leben

    Narzuhl saß wie so häufig alleine am Brunnen im Hof der Festung. Nun ja, ganz alleine war nicht. Sein langjähriger Begleiter hockte neben ihm am Brunnenrand. Turgon. Doch es war keineswegs ein Mensch, nein Turgon war ein Rabe. Sein Gefieder, pechschwarz wie ein Schatten in der Nacht, das an manchen Stellen leicht bläulich schimmerte, sorgte für bewundernde Blicke, wenn man es überhaupt einmal zu sehen bekam. Turgon selbst war relativ groß im Vergleich zu den anderen Raben, die auf der Festung hausten. Für Narzuhl war der Rabe jedoch in aller Hinsicht etwas besonders. Nicht nur das er sein einziger Freund war, den er während seiner Kindheit und Jugend hatte, nein, Turgon schien einige menschliche Züge zu haben. Auch wenn die beiden nicht miteinander sprechen konnten, so verstanden sie doch einander. Zugleich lag auch immer ein freundlicher Ausdruck auf Turgons Gesicht, der Narzuhl in grauen Tagen, welcher er ziemlich häufig erlebte, neue Kraft gab und aufmunterte.

    Narzuhl erinnerte sich noch an ihre erste Begegnung. Er selbst war damals noch ein kleiner Junge von 7 Jahren gewesen. Damals stand er mit seinen Vater im Hof der Burg, als er, wie schon so oft, die vielen Raben bemerkte.

    << Vater woher kommen all die Raben >>, hatte der Junge damals gefragt.
    << Das sind Boten der Finsternis und die Finsternis kommt von Beliar, dem Gott des
    Bösen. >>, war die kühle Antwort auf die Frage.
    << Aber Vater, die Vögel sehen gar nicht böse aus. >>, entgegnete der Sohn daraufhin verständnislos.
    Doch sein Vater sah ihn nur finster an. << Schluss jetzt mit diesem Gerede über diese abscheulichen Kreaturen! Du gehst jetzt sofort rein und liest in deinen Büchern! >>

    Narzuhl konnte nichts anderes tun als zu gehorchen. Am selben Abend kehrte er jedoch in den Hof zurück, um sich die Raben noch einmal anzusehen, allerdings konnte er keinen mehr erspähen. Selbst das für ihn wohlklingende Krächzen der Vögel konnte er nicht wahrnehmen. Traurig und enttäuscht ging er zum Brunnen, setzte sich auf den Rand und verbarg sein Gesicht in seinen Händen.
    Wenn er doch nur nicht den ganzen Tag mit seinem Vater verbringen müsste. Sicher, er lernte viel durch ihn und die Bücher die er jeden Tag las, die Bücher über Götter und Magie faszinierten ihn ungemein, aber einen Freund zu haben, mit dem man normal reden könnte, etwas außerhalb der Festungsmauern unternehmen könnte, wünschte er sich schon seitdem er denken konnte.

    Tief in Gedanken versunken, bemerkter Narzuhl gar nicht, dass er keineswegs mehr allein im Hof der Festung war. Jemand befand sich direkt neben ihm. Er schrak hoch, als ihn plötzlich etwas in die Seite stieß. Erschrocken blickte er sich um und was er da erblickte, lies ihn vor Angst zurückfahren. Sein Gegenüber schien das ganze eher zu belustigen. Er blieb gemütlich am Brunnen sitzen und pickte ein paar Krümel auf.
    Denn das was Narzuhl da vor sich sah war kein Mensch, sondern schlichtweg ein Rabe.
    So ein schönes Tier hatte er selten gesehen. Zugegeben, er hatte selten Tiere außer den Raben in der Festung gesehen, doch selbst dieser Vogel schien etwas Einmaliges unter den Raben zu sein.

    Zögernd nährte Narzuhl sich wieder dem Brunnen, das letzte was er wollte war den Raben zu verschrecken, aber versuchen ihn genauer zu betrachten, das wollte er wagen.
    Schritt um Schritt kam er dem Vogel näher und doch hielt er zwischendurch vor Ehrfurcht abwartend inne.
    Der Rabe machte keine Anstalten sich wieder in die Lüfte zu erheben, er saß nur da und beobachtete die Situation interessiert.
    Schließlich war der Junge dem Tier so nahe, das er es hätte packen können, doch ausgerechnet jetzt breitete der Rabe seine Schwingen aus und erhob sich mit einigen kraftvollen Schlägen in die Luft. Immer noch fasziniert stand Narzuhl da und beobachtete ihn, wie er seine Kreise über der Festung zog. Trotz allem kehrte er leicht enttäuscht und bedrückt in die Festung zurück. Er hätte so gern noch mehr Zeit mit dem Raben verbracht, selbst wenn er ihn nur angesehen hätte. Dieses wunderschöne Gefieder, die kräftigen Flügel…- er musste ihn ganz einfach wieder sehen und am besten schon morgen.

    Und so kam es, dass der Junge so oft er zwischen seinen Lehrstunden Zeit fand in den Hof hinaus lief und nach diesem einen Raben Ausschau hielt. Sein Vater billigte das Verhalten seines Sohnes in keinster Weise. Narzuhl hingegen wollte sich in diesem Punkt einmal nicht seinem Vater beugen. Nein, er würde nicht seinen einzigen Freund verlieren, nur weil sein Vater ihn für einen Boten Beliars hielt. Selbst mehrere heftige Auseinandersetzungen mit dem ehemaligen Feuermagier konnten ihn nicht davon abbringen, fast täglich in den Hof zu gehen um den Raben zu sehen.

    Die Jahre zogen ein ins Land und aus dem kleinen Knaben wurde ein junger Mann. Und auch die Bindung zwischen Narzuhl und dem Raben, dem er unterdessen den Namen Turgon gegeben hatte, wurde enger. Lange und oft saßen sie am Brunnen und unterhielten sich auf ihre Art und Weise. Doch je fester die Freundschaft zwischen dem ungleichen Paar wurde, desto schlechter verstand sich Narzuhl mit seinem Vater. Längst schon hörte er nicht mehr auf dessen Predigten über Innos. Dieses Gerede über den ewig rechtschaffenden und immer guten Gott konnte er nicht mehr ertragen, es schürte nur noch mehr seinen Hass auf den Menschen, der ihm ein Vater hätte sein sollen und nicht nur ein Priester und Lehrer.

    Zehn Jahre nach der ersten Begegnung von Narzuhl und Turgon, befanden sich beide wie schon erzählt am Brunnen der Festung. Und es sollte auch das letzte Mal sein. Sein Vater war dieses Mal eindeutig zu weit gegangen. Narzuhl würde nie im Leben den Eid des Feuers ablegen, eher würde er sterben, bevor er Innos dienen sollte.

    In Beliars Reich wollte Narzuhl sobald allerdings noch nicht einziehen. Für ihn gab es nur einen einzigen Ausweg. Es war an der Zeit die Festung zu verlassen, sein eigenes Leben zu führen und sich Lehrmeister zu suchen, die ihm mehr beibringen würden und könnten als es der Feuermagier je vermochte.

    Am nächsten Morgen war keine Spur von Narzuhl mehr zu sehen. Zolthan suchte das gesamt Schloss ab, ohne Erfolg. Als er schließlich in den Hof lief um seine Suche dort fortzusetzen, fiel im noch etwas auf. Er konnte keinen einzigen Raben mehr entdecken. Die Stille, die hier herrschte, war beinahe erdrückend. Kein Krächzen, kein Flügelschlagen und auch kein Hinweis auf seinen Sohn. Er war allein.

    Narzuhl fühlte sich besser als jemals zuvor. Er war auf dem Weg in seine Zukunft, gemeinsam mit seinem Freund Turgon. Er wusste, wie sein Ziel hieß, doch vorher warteten noch andere Aufgaben auf ihn.


    Kapitel 3 – Die Reise beginnt


    Zwei Jahre waren seit seinem Auszug aus der Festung nun vergangen. Auch wenn er eine harte Zeit erlebt hatte, so war Narzuhl doch außerordentlich froh darüber, endlich die Gemäuer, die er einst sein Zuhause nannte, hinter sich gelassen zu haben. Es war wirklich eine Wohltat, nicht mehr jeden Tag diesem predigenden Innospriester zuhören zu müssen.

    Mittlerweile befand sich Narzuhl auf einem Handelsschiff, das in Richtung Khorinis fuhr.
    Die Überfahrt hatte er sich nur erkaufen können, indem er die letzten zwei Jahre mit fahrenden Händlern umhergezogen war. Zwar war er nun wirklich nicht der beste Kämpfer und schied somit als Geleitschutz aus, aber er konnte doch immer wieder einen Botengang für die Händler erledigen oder in den Städten als Geschichtenerzähler tätig sein. Schließlich hatte er seit er lesen konnte Geschichtsbücher verschlungen und einige spannende Geschichten ließen schon mal ein paar Münzen rollen.

    Schlussendlich konnte er sich die Seefahrt nach Khorinis leisten und fand sich auch schon bald auf dem passenden Schiff wieder. Khorinis, diesen Namen hatte Narzuhl schon so oft in den Büchern gelesen. Selbst Abenteurer von den südlichen Inseln kamen nach Khorinis, um dort ihr Glück zu versuchen.
    Vielleicht hatte auch er Glück und fand dort jemanden, der ihn in der Magie unterrichten konnte, doch das würde er erst herausfinden, wenn das Schiff sein Ziel erreicht hatte.

    Viele Tage waren sie nun schon unterwegs und bald würden sie im Hafen der Insel ankommen. Narzuhl stand wie so häufig an Deck und bewunderte die Weiten des Meeres.
    19 Jahre lange hatte er das Meer nicht gesehen und jetzt erblickte er seit mehr als einer Woche nichts anders.

    Ein angenehmer kühler Wind strich ihm übers Gesicht und er war völlig in Gedanken versunken, als ein Schrei vom Ausguck des Schiffes ihn wieder in die Realität zurückholte.

    << Land in Sicht! >>

    Khorinis – Das Ziel seiner Reise kam in Sicht, doch würde er dort das Leben führen können, welches er sich wünschte, abseits von der alten Legende, die ihn verfolgte?
    Das galt es jetzt herauszufinden. Narzuhl ging von Bord des Handelsschiffes, das mittlerweile im Hafen angelegt hatte. Nach der langen Zeit auf See freute er sich, endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

    Nur ungern erinnerte er sich an die anstrengende und stürmische Fahrt zu See und an den Ausgangspunkt seiner Reise, sein Zuhause die Festung in Nordmar, mit diesem Innosprediger, der sich sein Vater nannte. Nein- das war kein Zuhause und er würde auch nie wieder dorthin zurückkehren. Er würde hier sein neues Heim finden und er hatte sogar schon klare Vorstellungen, wie dies auszusehen hätte. Fragen würde er aber in dieser Stadt niemanden danach, dass würde wahrscheinlich nur zuviel Aufmerksamkeit auf sich ziehen überlegte erl.
    Das einzige, was ihm wirklich Sorgen bereitete war Turgon. Seit Beginn der Überfahrt nach Khorinis hatte er ihn nicht mehr gesehen. Es war nicht ungewöhnlich, dass Turgon ihn dann und wann für einige Zeit verließ, doch eine solange Zeit war Narzuhl schon lange nicht mehr von ihm getrennt gewesen. Er konnte nur hoffen, dass der Rabe den Weg zu Insel Khorinis finden würde und dass er ihn eines Tages wieder sehen würde.
    Jetzt jedoch konnte Narzuhl vorerst nichts anderes tun, als sich mit der Stadt vertraut zu machen.
    „Dann will ich mal sehen was es hier alles zu entdecken gibt“, flüsterte er in sich hinein und schritt langsam seiner Zukunft entgegen.



    Kapitel 4 – Träume bereiten den Weg

    In Bearbeitung...



    [Bild: kontakt.jpg]

    ICQ:
    303669873

    zugelassen
    Last edited by Narzuhl; 13.04.2018 at 22:11.

  7. View Forum Posts #7 Reply With Quote
    Auserwählter Joe Black's Avatar
    Join Date
    Aug 2004
    Posts
    6,700
     
    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Joe Black is offline


    ~ Einst ein angesehener Assassine des Bundes, sowie treuer Priester in den Reihen des Zirkels.
    Auf ewig ein kriegerischer Streiter Beliars, Klinge des Todes, Schatten in der Dunkelheit ~




    Name: Joe Black Alter: 40 Sommer Grösse:189 cm Gewicht: ca. 105 Kg Rang: Hoher Schwarzmagier

    Gottheit: Beliar


    [Bild: z465__Andere_.jpg]


    Aussehen:

    Seine Augen sind dunkelbraun mit einem Grünstich, beim genaueren hinsehen erkennt man jedoch feine goldige Linien um die Iris. Durch hartes Training , etlichen Abenteuern und
    Kämpfen wurde sein Körper durch trainiert und athletisch.

    Er trägt die sehr dunkelbraunen fast schon schwarze und durch das Alter leicht ergrauten Haare meist offen.
    Der Bart ist meist getrimmt.Narben zieren seinen Körper an diversen Stellen.

    Er strahlt eine Wildheit aus die so mancher Frau den Kopf verdreht und so manchen Gegner das Fürchten lehrt. Weiter ist sein Körper von Hautmalereien geziert die

    seine Geschichte im Dienste Beliars erzählen. Kenner der Kasbah werden auch den Totenkopf am rechten Unterarm wiedererkennen der als Zeichen der Elite-Assassinen gestochen wurde.



    Skills (6/10):


    - Er erlernte den Kampf mit Einhändigen Waffen bei der in einem epischen Kampf
    verstorbenen Vinara, und meisterte ihre Techniken. Eine Zeit lang war er selbst Lehrmeister
    um das Wissen des Krieges weiterzugeben. ( Einhand 1+2 sowie Waffenwurf Nebenskill)


    - Des Weiteren erlernte er bei Tenebricus, einem verlogenen Bastard des Kastells, alles
    über das Handwerk eines Diebes und wurde durch Ihn zum tödlichen Meuchelmörder
    ausgebildet. ( Diebeskunst 1 + Körperbeherrschung 1) )


    - Der Umgang mit dem Schild wurde ihm schon in der Grundausbildung der Kasbah gelehrt.
    Das Wissen festigte sich im Training wodurch der Schild nun als Schutz sowie auch als Waffe bestens fungiert. (NS:Schild)



    Bewaffnung:

    - Aktuell besitzt keine Waffe


    Rüstung:


    - Aktuell besitzt er keinerlei Rüstungsteile.


    Kleidung:

    - Im Kastell trägt er seine Robe



    Am Gürtel und in den Westentaschen:


    - Aktuell besitzt er nicht einmal einen Gürtel und hat auch keine Westentaschen



    Im Rucksack :

    -Auch hier gibt es aktuell nichts in seinem Besitz


    Sein Heim:

    - Blacks Zimmer im Kastell


    Joe Blacks Bekannte, Gefährten, Kontakte :

    - Pete Schlangenauge:aus Tooshoo. Ca. 40 Sommer alt, guter Bogenschütze, Schwertkämpfer und Schmuggler auf See und zu Land.

    -Günar Falkenklaue, ein zwei Schritt grosser Nordmarer Krieger der sich mit Vorliebe mit zwei Äxten durch die Gegnerreihen pflügt!


    Tierischer Gefährte:


    - Zuletzt Spike die Dogge. Dieser hat den Weg in die Unterwelt jedoch nicht überlebt.


    Die Lebensgeschichte :


    Die Geschichte vor der Neugeburt im Dienste Beliars:

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)


    Joe Black ist der Sohn von Jack Black und dessen Frau Sarah Black.
    Jack und Sarah kannten sich schon als Kinder und schworen sich sehr früh, die ewige Liebe.
    Sie heirateten und zogen durch die Welt, ihr Handwerk war das Betrügen von Menschen.
    Immer und immer wieder zockten sie Unwissende Bürger oder Kaufleute ab.
    Mal waren sie als Söldner unterwegs, die ein Dorf von blutsaugenden Schattengoblins , schützen wollten, dafür jedoch Gold benötigten um div Ausrüstung zu erwerben.
    Oder Jack gab sich als Händler aus, der ein Wunderelexier verkaufte, dass alte Leute innere Jugend verschuf. Natürlich mit der Hilfe von Sarah, die als alte Witwe verkleidet den Trank testete und plötzlich durch die Gegend hüpfte wie ein kleines Mädchen. Ja die beiden waren in diversen Dörfern verhasst, aber sie verdienten Unmengen an Gold. Und immer im Winter zogen sie sich, in ein Städtchen Namens Breslan zurück, und genossen dort ihre Zeit als „normale“ Bürger, bis es wieder wärmer wurde.
    Irgendwann wurde Sarah schwanger, und im Winter darauf gebar sie ihr erstes und letztes Kind. Sie nannten den Knaben Joe.Im Laufe der Jahre erlernte dieser das Handwerk seiner Eltern, und sie zockten die Menschen zu dritt ab.
    Eines Abends jedoch, es war wieder einmal Winter, stand ein Mob Menschen vor dem Haus der Black`s. Sie hielten Fackeln in der Hand und waren sehr wütend.Sarah befahl Joe sich in der Nische hinter dem Ofen zu verstecken, und dort zu bleiben bis sich die Situation beruhigte. Danach traten Jack und Sarah vor die Türe, um zu sehen was die Menschen von ihnen wollten. Es konnten unmöglich Leute aus dieser Stadt sein, den hier hatten sie nie jemanden betrogen, und niemand wusste was ihr Handwerk war.
    Jack trat an vor die Leute und fragte:„Was ist hier los? Was sucht ihr hier? Warum stört ihr unseren Frieden?“Ein kleiner Mann trat aus der Menge und entgegnete Jack:
    „Narr! Wir sind ehrliche Bürger von verschiedenen Gemeinden, die du mit deiner Brut abgezockt hast! Es hat sich rumgesprochen! Und wir lassen es nicht auf uns sitzen. Wir haben einen Spion bezahlt, der uns euren Wohnsitz ausfindig machte, und nun zahlt ihr eure Rechung.!“Sarah klammerte sich instinktiv an Jack und blickte mit Tränen in den Augen zum Ofen im Haus…War der Tag gekommen? Was würde aus ihrem Sohn werden? Er war doch erst vierzehn Jahre alt…
    Dann ging alles sehr schnell, der Mob rannte die Blacks förmlich über den Haufen, sie knüppelten auf Jack und Sarah ein, und nach wenigen Minuten hingen sie aufgeknüpft an der grossen Eiche in ihrem Garten. Danach durchsuchten sie das Haus, und nahmen alles mit was von Wert war, den kleinen Joe jedoch, fanden sie nicht. Erst Stunden später kroch dieser aus seiner Nische. Mit zitternden Beinen ging er nach draussen. Die Sonne erhob sich gerade, und der rote Schimmer warf weite Schatten.An diesem Tage brach für Joe Black eine Welt zusammen.Etwas in ihm starb, und etwas anderes erwachte zum Leben. Es war ganz klein in seinem Inneren, doch es war da. Von nun an war er alleine, einsam und auf sich gestellt.
    Im laufe der Jahre wurde Joe erwachsen, selbstständiger Trickbetrüger, und etwas merkwürdig.Die Einsamkeit seiner Jugend und der innere Wahnsinn, bewegten ihn dazu oft ausgiebige Selbstgespräche zu führen. Dies war am Anfang etwas schräg für ihn, doch mit der Zeit wurde es zur Gewohnheit.



    Der Weg zur Bestimmung!:

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    „Schöne mit Scafengerleder beschichtete Hosen!Molerathauthandschuhe für den Mienenarbeiter!Schafswollunterwäsche für die Frau von Welt!
    Kommt Leute! Kommt zu eurem Joe, den er hat die Art von Mode die euch von den normalos abhebt!“
    Der Mann mit dem Silberstreifen im Haar brüllt gegen den Regen an, der den Marktplatz förmlich überflutet. Viele der Händler klappten die Fenster ihrer Markthäuschen zu und beendeten die Arbeit für heute. Die Kunden blieben sowieso in der Taverne und liessen ihr Geld für Alkohol liegen. Doch Joe Black konnte sich dass nicht leisten. Er musste möglichst schnell möglichst viel verdienen, denn die Schuldeneintreiber von diesem Schurken Dario, besuchten ihn alle vier Tage und er hatte die letzte Frist erhalten.Müde rieb er sich an den blauen Flecken die ihn als Erinnerung mitgegeben wurden.Black war klatschnass, eine Erkältung würde nicht lange auf sich warten lassen und wenn er weiter hier herumstehen würde, müsste er sich sorgen machen, ob die alte Gerda das verschwinden ihrer Unterwäsche bemerken würde, und die Stadtwache alarmierte, bevor er sich aus dem Staub machen konnte.
    Ja heute war wieder einmal nicht sein Tag. So wie Gestern.. und vorgestern ..und die ganze verdammte letzte Woche. Nichts lief so wie es sich Joe vorstellte.
    Wie üblich begann Black Selbstgespräche zu führen um eine Lösung zu finden.
    „Verdammt Joe……du musst die Knete besorgen…sonnst….sonnst…..arrrgh. .ich brauche meine Finger!“„Tja, warum musstest du auch die Tochter von Dario angraben, die Kleine war zwar gut aussehend aber den Stress nicht wert!“„Ja und? Was kann ich den dafür wenn ich Probleme mit der Selbstbeherrschung habe?“
    „Vergiss es Black! Er will Gold sehen…zuviel Gold, wenn du mich fragst…ich meine….so gut war sie auch wieder nicht…“„Verdammt ich schweife wieder ab, natürlich will er einen Haufen Gold, es ist seine Tochter!“
    „Tochter, Schwester, Mutter…egal…seit wann kann man Stolz und Ehre mit Gold erkaufen!?!“„Joe…Joe…Joe du solltest froh darüber sein dass es so ist!“„Hmm?..ne ist klar….“„Aber so komme ich nie an das Gold….und Morgen wollen es diese Halunken bereits abholen….“„Wo war der Treffpunkt nochmals?“„Beim alten Baum glaube ich…….“„Black! Glauben ist nicht wissen! Wissen ist Macht, und davon hast du einfach zu wenig!“„Ja ist ja schon gut…beim alten Baum gegen Mittag…..aber das schaff ich nie….“„Auch schon bemerkt?“„Arrrgh ich mach mich noch wahnsinnig!!“
    Black drehte sich ein paar mal um die eigene Achse, die Wahre die er auf dem Tisch liegen hatte, konnte er in diesem Zustand sowieso nicht mehr verkaufen.
    Er war verzweifelt, alle Finger wollte ihm Dario abhacken lassen, wenn er ihm den Betrag nicht geben würde. Und Darios Leute waren Eiskalt. Mörder Diebe und Zuhälter.
    Es schien ihm nur eine Möglichkeit zu bleiben, die Flucht. Wohin? Das wusste er noch nicht. Hauptsache weit weg. Am besten mit dem nächsten Schiff...Hauptsache weg von Dario...
    Er huschte durch die dunklen Gassen in Richtung Hafen. Dort angekommen schlug er den Weg in die Taverne ein.Kaum hatte er diese erreicht, suchte er sie auch schon nach einem Opfer ab.Er hatte Glück, ein betrunkener Matrose lag mit dem Kopf auf dem Tisch vor ihm, in einer Pfütze aus Bier.Unauffällig setzte sich Joe zu ihm, und stupste ihn an.
    „Hey, aufwachen! Der Kapitän sucht schon überall nach dir!“Total betrunken wachte der Seebär auf, seine roten Augen blickten müde zu dem Typen mit dem merkwürdigen silbernen Steifen in den Haaren.„Wer bissn du?“„Wer ich bin?Bei Innos, Addanos und Beliar! Wie betrunken bist du den?“„Ick? Öööhm….ahhhh, verdammmt, hab keeeinen Schimmer wo isch biün?Wat wolltest du nockmal? Zum Kapäään?“„Mann, Mann, Mann das wird Ärger geben Freundchen! Los aufstehen, wir müssen los!“„Aye Aye, Kapitäääään, huuups…aaaaahhhh“
    Joe half dem betrunkenen aufzustehen, und führte ihm am Arm aus der Taverne. Zusammen torkelten sie in Richtung Hafenrand.Dort bemerkte Joe beiläufig zu dem Matrosen, dass dieser seine Uniform waschen müsse, weil er ihn so auf keinen Fall aufs Schiff nehmen kann. Dieser wieder rum entkleidete sich gehorsam, und stand nun nur in Unterhosen im Regen am Hafenbecken.Joe nahm die Kleidung freundlich an sich, und kickte den Matrosen mit einem gezielten Tritt in den Magen und einem Danke in Meer.
    Der Rest war einfach, er zog sich die Kleidung über, suchte sich das nächste Schiff das Auslief, nutzte den allgemeinen Trubel aus um unauffällig aufs Schiff zu kommen, und wenige Stunden später war er schon auf der Reise.
    Natürlich wurde schnell klar, dass es sich hier um einen Schwindler handelte, und die Gardisten auf dem Schiff legten ihn in Ketten, mit dem versprechen, ihn bei der Ankunft in Myrtana sofort einzusperren.Ja es lief wie immer beschissen für Joe Black, doch immerhin.




    Auf den Pfaden Beliars:

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Nachdem Joe in den Reihen der Kinder Beliars aufgenommen und in die Obhut des Assassinen der Kasbah gegeben wurde, begann eine lange harte Zeit der Entbehrung für Ihn.
    Die Meister der Kasbah sahen die Schwäche die in ihm wohnte, woraufhin sie ihn mit etlichen Aufgaben brachen um aus den Scherben seiner selbst einen stärkeren Mann zu schaffen.
    Nachdem er seine Lehrzeit hinter sich gebracht hatte, begann das Training mit der Waffe sowie in der Kunst des Meuchelmordens. Viele Gefährten kamen und gingen. Manche freiwillig und manche durch das Schwert. Joe erlebte einige Abenteuer, erkundete unter anderem den Tempel Ben Sutras, einem mächtigen Schwarzmagier aus längst vergessenen Zeiten. Dort fand er auch die schwarze Klinge die er Todbringer taufte und seither in die Schlacht trug.
    Währen Joe seine Fertigkeiten ausbaute und sich durch erbrachte Dienste in der Gunst der Kasbah nach oben arbeitete, tauchte eine Gefahr aus alten Tagen auf! Im Körper des Mannes aus der Familie Black hatte sich ein Dämon eingenistet. Cherubael war sein Name und es stellte sich heraus, dass der Dämon schon seit Kindheitstagen in Joe lebte und ihn führte. Dass er die Stimme war, die Joe schon immer als Wahnsinn in seinem Kopf ansah. Erst freundete sich Joe mit dem Gedanken an, einen Dämon in sich zu tragen. Die Bosheit Cherubaels färbte auf ihn ab, machte ihn härter, kompromissloser und vor allem tödlicher! Doch bald bemerkte er, dass der Dämon stetig an Kraft zulegte und seine Entscheidungsgewalt grösser und grösser wurde.
    Zusammen erklommen Sie die Hierarchie der Assassinen bis Black zu der Elite der Kasbah gehörte und im Bund aufgenommen wurde. Zu dieser Zeit lernte er den Hohepriester und damaligen Hüter des Kastells Ardescion kennen sowie seine Seelenverwandte Sheila Schattenlied ! Rasch erkannte er, dass Ardescion ein Auserwählter Beliars war! Ein Diener der den Willen des dunklen Gottes erkannte und ihn als dessen Sprachrohr weitergab.
    Dies führte zu einem Zwiespalt in Joe. Denn die Meister der Kasbah, DraconiZ und Berash verurteilten seine Faszination gegenüber des Priesters! Sie waren inmitten politischer Ränkeleien und bereiteten sich auf einen Krieg gegen die Lakeien Innos vor, die Bakaresh und ganz Varant bedrohten! Joe war hin und hergerissen, unwissend wohin er ruhigen Gewissens zu wandeln hatte.
    Zu diesem Zeitpunkt verbrachte er auch viel Zeit mit der Diebin Estefania, die seine Gefühle durcheinander und die warme herzlichere Seite in Black zum Vorschein brachte. Doch als Cherubael die Schwäche Blacks nutzend zum Angriff übersetzte im Versuch, Blacks Körper vollends für sich zu beanspruchen, war es Ardescion der ihm erschien und mit geballter Kraft den Dämon ins Reich Beliars verbannte!

    An diesem Tag schwor Joe Black dem Hohepriester die Treue und ein dunkles Band, dass nie gebrochen werden durfte entstand!
    Doch dies blieb dem Bund der Assassinen nicht verborgen. Uneinigkeit, Verrat und Misstrauen hatte sich in ihre Reihen geschlichen und sie begannen Black von ihren Handlungen auszuschliessen aus Angst, er könnte dem Zirkel die Informationen zuspielen. Black schluckte den Kummer den sie ihm dadurch bereiteten und hielt sich am Gedanken fest, das einzig Richtige zu tun. Beliar nach Tat und Kraft zu dienen war sein höchstes gebot geworden. Er hatte alles geopfert um so weit zu kommen und würde nicht damit aufhören.
    Dann kam der Krieg…

    In einer epischen Schlacht inmitten Bakareshs kämpfte der Elite Assassine an der Seite seiner Bundsbrüder die just in diesem Moment erkannten, wer die wahren Verräter waren.
    Doch es war zu spät. Zu wenige wahre Anhänger des Bundes waren vor Ort, zu viele hatten Sie verraten. Der Feind fegte über sie hinweg und zerstörte alles was ihnen heilig war. Das Kastell entschwand auf magische Art und Bakaresh fiel.

    Viel Zeit verging. Zeit In der Joe nicht mehr er selbst war. Nachdem er Bakaresh, den Bund und den Zirkel verloren hatte. Fühlte er sich Führerlos. Er schloss sich Diebesbanden an. Mordete, Schändete, stahl und raubte! Und meist tötete er nach längeren Raubzügen seine eigenen Kameraden um das Wissen über seine Existenz zu begraben…

    So führte Ihn seine Reise im Suff und Bluttanz auch nach Aargan. Auf dieser ihm neuen Insel, scherte er sich erst recht um nichts und niemanden und führte seinen blutigen Weg fort.
    Doch eines Nachts erschien ihm ein monströser Schattenwolf mit feurigen Augen und hielt ihn an, seinen ursprünglichen Weg einzuschlagen und Beliar zu dienen! Dem Zeichen demütig folgend fand Black das Kastell im Süden der Insel und beschloss sich dem Zirkel anzuschliessen.
    Doch die Assassinen gab es auch hier nicht mehr und so wurde entschlossen, dem treuen Diener Joe Black auf eine weitere Probe zu stellen. Erneut musste er von ganz unten Anfangen und verdiente sich als Lehrling die Sporen.
    Monate vergingen und Black stieg erneut in den Rängen empor indem er jede Möglichkeit nutzte seine treue und seine Loyalität unter Beweis zu stellen. Jedoch wusste er, dass er nicht darum herumkam Magie zu erlernen um weiter in der Hierachie aufsteigen zu können. Da er aber nie Begabung dafür zeigte und auch die einfachen Versuche nicht fruchteten. Beschloss er nachzuhelfen.
    Forschungen brachten ihn auf einen alten Tempel im hiesigen Orkwald indem ein Dämon hauste der ihm einen wunsch erfüllen würde, wenn er ihm Leben opfern würde!
    Sofort stellte Black eine Gruppe zusammen die ihn auf der Reise begleitete. Auchs eine treue alt bekannte Gefährtin und Seelenverwandte Sheila Schattenlied war mit von der Partie.
    Sie alle opfernd, flüchtete Black aus den Tempelruinen des bösartigen Dämons, nun jedoch mit der Begabung der Magie beschenkt!
    Sofort widmete er sich den Studien dazu indem er zuerst bei dem Hohepriester Ceron sein Grundwissen erlangte und schliesslich beim Hohepriester Don Esteban in die Lehre ging.
    Der Umgang mit der Magie war rasch fester Bestandteil in Joes Leben geworden und so kam es, dass er auserkoren wurde, selbst Magie zu unterrichten und so Beliar noch besser zu dienen.
    Durch diesen Umstand lernte Black Olivia Rabenweil kennen. Eine junge unverdorbene Frau voller Naivität in der er jedoch grosses Potential sah. Rasch war klar, dass sich die beiden wie schon damals Joe und Ardescion gefunden hatten. Ein weiteres dunkles Band entstand!

    Mit ihr und dem Hohepriester Ardescion der sich Joe endlich wieder zu erkennen gab und das Trio somit bündelte, zog er gen Thorniara der Stadt des falschen Königs!
    Dort erkannte Joe, dass Rhobar und seine Lakaien auch auf Argaan bereits ihre Krallen ausstreckten und alles verschlangen. Ihre Aufgabe konnten sie dort zwar nicht erfüllen, dennoch gelang es ihnen Olivia Rabenweil durch erschütternde Ereignisse fester an sich zu binden.
    Zurück im Kastell strebte Black nach weiterer Ausbildung in den Künsten der Magie, nun durch die Führung seines Meisters! Doch auch Zweifel verdunkelten seine Seele. Den seit dem Verlust der Kasbah und der Beliarstreuen Stadt Bakaresh, fehlte etwas was zuvor Erfüllung in Joes Leben brachte. Neid über die Macht und das Ansehen Innos zerfrass ihn……
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)









    zugelassen
    Last edited by Joe Black; 22.08.2018 at 11:03.

  8. View Forum Posts #8 Reply With Quote
    Veteranin Azshera's Avatar
    Join Date
    May 2010
    Posts
    638
     
    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Azshera is offline
    Name

    Azshera

    Alter

    18

    Geschlecht

    weiblich

    Stand

    ledig

    Startpunkt

    Varant, Ishtar

    Gilde

    bisher keine

    Status

    Landstreicher

    Beruf

    keinen

    Rüstung

    keine (nur einfache Kleidung)

    Waffe

    keine

    Aussehen

    schlanke Figur, angemessene Proportionen, hübsches schmales Gesicht, sehr helle Haut, blutrote Augen, elfenbeinfarbenes Haar

    Körpergröße

    1,67m

    Eigenschaften

    Azshera ist eine junge Frau, die sehr misstrauisch anderen Menschen gegenüber ist. Orks traut sie noch weniger. Freunde hat sie deswegen eigentlich keine und ist auch nicht wirklich interessiert daran, welche zu haben. Ihr Misstrauen ist eine sehr schlechte Eigenschaft, hat ihr aber auch des öfteren das Leben gerettet. Eine weitere Eigenschaft ist ihre ungewöhlich gut ausgeprägte Beweglichkeit. Sie ist wendig und schnell und schafft es auf diese Weise eigentlich immer zu entkommen, wenn ihr Gefahr droht.

    Vorgeschichte

    Azshera kannte ihren Heimatort nicht. Sie wurde an einem kalten Morgen vor vielen Jahren vor der Türschwelle ihres jetzigen Zuhauses gefunden. In dem Brief stand ihr Name und die Bitte, sich gut um sie zu kümmern. Seitdem lebte sie hier in Ishtar. Ihr Zieh-Vater war schon vor Jahren im Krieg gestorben, nur ihre Zieh-Mutter lebte noch. Außer Azshera hatte sie keine Kinder. Nur deswegen hatte sie Azshera vor vielen Jahren so bereitwillig aufgenommen.

    Azshera half ihrer Mutter, wo sie konnte, denn sie wurde immer älter und schwächer. Sie konnte viele Dinge nicht mehr erledigen und bat Azshera immer öfter um Hilfe. Die Gänge zum Markt überließ sie nur noch Azshera.

    Azshera war eine hübsche junge Frau geworden und musste deswegen öfter vor Männern flüchten, deren Absichten offensichtlich waren. Häufiger drohten ihr Männer auch, wenn sie flüchtete. Da sie ein Findelkind gewesen war und viele Menschen in Ishtar davon wussten, wollte keiner sie zur Frau, obwohl sie sehr hübsch war. Sie wollten immer nur eins.

    Eines Tages, nachdem sie vom Markt Heim kam, sah sie ihre Mutter regungslos auf dem Boden liegen. Als sie sich umdrehte, erschrak sie, denn sie war tot. Man hatte ihr die Kehle aufgeschlitzt und Azshera eine Botschaft hinterlassen.

    "Wertloser Bastard!"

    Sie wusste, es konnte nur einer der Männer sein, denen sie immer wieder entkommen musste. Vielleicht waren es auch mehrere.

    Sie wartete bis zur Nacht, begrub ihre Mutter außerhalb der Stadt und schwor ihr Rache. Sie schlich zurück in ihr Haus und nahm sich ein wenig Proviant mit.

    Azshera begab sich auf den Weg zur Hauptstadt der Assassinen: Bakaresh!

    Beschreibung ihres Labors im Kastell, das Labor in Seta hat starke Ähnlichkeit mit diesem:
    Das Labor

    zugelassen
    Last edited by Azshera; 16.03.2014 at 22:09.

  9. View Forum Posts #9 Reply With Quote
    Waldläufer Varesz's Avatar
    Join Date
    Oct 2011
    Posts
    164
     
    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Varesz is offline
    Name:Varesz

    Alter: 24

    Äußere Erscheinung:

    Kaum hatte Varesz seinen Handwerksberuf begonnen, hatte er viel Wert auf ein gutes Training gelegt. Zuerst war es nur sein Handwerksmeister, der ihn dazu gebracht hatte sich doch mal ein paar Muskeln anzulegen, immerhin musste der Junge die Waffen die er polierte und zusammensetzte auch hochheben können. Später jedoch hatte der großgewachsene Kerl von selbst auf einen gut geschulten Körper geachtet. Neben seiner Statur ist seine weiße Haut wohl sehr auffällig, auch scheint sie etwas angegriffen und gealtert, wie es dazu kam darüber schweig Varesz beharrlich, nicht einmal seinem Bruder hat er je davon erzählt. Die verbliebenen Haare sind meist zu einem Zopf zusammen gebunden, während die grünen Augen aufmerksam durch die Gegend huschen und eine tiefe, grimmige Stimme den Raum erfüllt. Kompletiert wird das Gesamtbild von einem Gehstock, den der junge Mann aber wohl kaum als Stütze braucht.

    [Bild: V.jpg]


    Positive Eigenschaften:

    Äußerst zielstrebig setzt er alles daran sich stetig zu verbessern, um möglichst jede Situation zu meistern. Mit hoher Aufmerksamkeit bestreitet Varesz deshalb seinen Alltag, damit ihm nichts entgeht was nützlich sein könnte und begegnet jedem mit Respekt, der ein Meister seines Fachs ist und von dem man lernen könnte. Zugleich ist er bereit viel zu erdulden und zu riskieren, sodass er schnellst möglich Fortschritte erzielen kann.

    Negative Eigenschaften:

    Ebenso wie er Respekt zeigen kann, hält er sichnicht damit zurück gnadenlos gegenüber Schwächern zu sein. Ansonsten lässt sich Varesz auch nur selten von Gefühlen beeinflussen, Gefühle behindern einen nur. Häufig scheint es deshalb so als habe er eine sehr egoistische Moralvorstellung, dabei steckt im Grunde nur zu viel Rationalität dahinter.


    Skillpunkte: 1/1

    Beruf: Schwertfeger

    Waffe: keine

    Rüstung: keine

    Sonstiges Inventar: Noch etwas Gold von seiner Meisterprüfung und ein paar transportable Handwerkwerkzeuge, wie Polierstahl und Schmirgelöl

    Startpunkt: Gespaltene Jungfrau



    Hintergrundgeschichte:



    Grimmig drein blickend erhob Varesz sein Glas klaren Wassers, während im Hintergrund sich erste Anzeichen einer Tavernenschlägerei andeuteten. Überall Konflikte, selbst hier auf den südlichen Inseln, die bisher von den großen Kriegen der letzten Jahre verschont geblieben waren. Doch der Schwertfeger wusste es besser, die Anzeichen waren nicht zu übersehen. Über kurz oder lang würden Rhobars Truppen auch hier kurzen Prozess machen wollen. Den einzigen Hafen der Insel hatte sie ja bereits unter Kontrolle. Zum Glück hatten sie sich nicht langer in der Innosstadt aufgehalten. Mit sie waren eigentlich nur sein Bruder und er gemeint.
    Der jüngere Kerl, der ihn bisher begleitet hatte, war das einzige was von seiner Familie noch geblieben war. Raminus, so sein Name, war es auch gewesen, der den Vorschlag einer Reise gemacht hatte, nun da sie nichts mehr auf dem Festland hielt. Varesz verstand es bis heute nicht warum sein kleiner Bruder trotz allem fast jeden Tag guter Laune war. Der Hüne selbst hatte nie eine Familie gegründet, ihm waren nur die Eltern weggestorben und sein alter Handwerksmeister dem Krieg anheimgefallen. Raminus hingegen hatte Frau und Kinder zu Grabe tragen müssen, bis heute war nicht klar ob sie durch Orktruppen oder Kriegsbrände umgekommen waren, doch Varesz hatte für sich den Schuldigen gefunden. Natürlich hatten die Menschen unter den Orks zu leiden gehabt, aber mit der Zeit hatte man sich arrangiert und vielleicht wäre sogar ein friedliches Miteinanderleben möglich gewesen, doch die Truppen Innos schienen alles unter ihre Herrschaft bringen zu wollen, koste es was es wolle, ganz gleich was die Bevölkerung will.
    Raminus hatte ihn nicht lange bereden müssen, als er vorgeschlagen hatte das Festland zu verlassen. Die südlichen Inseln waren ein lohnenswertes Ziel für Abenteurer, die nicht zu verlieren hatten, doch nun griff Innos auch nach diesem Eiland. Und Varesz war bereit dafür einiges zu riskieren, dem entgegen zu wirken...

    zugelassen

    ICQ: 649039434
    Last edited by Varesz; 03.10.2011 at 13:43.

  10. View Forum Posts #10 Reply With Quote
    Ritter Luman's Avatar
    Join Date
    Jul 2009
    Location
    Kastell des ZuX
    Posts
    1,060
     
    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Luman is offline



    Name: Luman | Alter: 21 Winter [Zu Beginn 19 Winter]
    Gilde: Zirkel um Xardas | Rang: Schwarzmagier [3]



    Aussehen:
    Luman ist nicht besonders groß, aber auch nicht sonderlich klein. Seine Größe kann man also als durchschnittlich bezeichnen. Er hat eine blasse Hautfarbe und ist von schmaler Gestalt. Durch diesen schmalen Körperbau ist er zwar nicht sehr stark, seine hohe Beweglichkeit macht dieses Defizit aber mehr als wett. Seine dunkelbraunen Haare hat sich der junge Mann vollständig abrasiert. Seinen Bart, der als Henriquatre bekannt ist, trägt er rund um den Mund.
    Er hat braune Augen und meist einen mürrischen Blick. Es verwundert nicht, wenn man ihn vom Aussehen her als unsympathisch einstuft.


    Positive Eigenschaften:
    Luman lebte zwar in Armut, wurde aber trotzdem von seinen Eltern gut erzogen. Er verhält sich immer höflich und zeigt gute Manieren. Er gilt als zielstrebig, denn wenn er ein Ziel vor Augen hat, wird er nicht davon ablassen und damit zeigen, dass er alles schaffen kann. Zudem ist er intelligent, lernwillig und beherrscht das Lesen und Schreiben. In heikleren Situationen bewahrt er immer einen kühlen Kopf und handelt dementsprechend sehr besonnen.


    Negative Eigenschaften:
    Luman ist ein klassischer Einzelgänger, der sich lieber von zu vielen Menschen fernhält. Er vertraut niemanden, da er der Meinung ist, dass zu viel Vertrauen tödlich enden kann. Die Angst, jemanden zu sehr zu vertrauen und das dann im Nachhinein zu bereuen, ist immer da. Selbst in kleineren Gruppen fühlt er sich unwohl mit Fremden und sieht ihnen immer misstrauisch entgegen. Als Egoist teilt er nicht gerne und sorgt sich lieber um seine eigenen Bedürfnisse. Bedingt durch seine Vergangenheit ist er recht schweigsam und verschlossen, zudem hasst er Innos und seine Anhänger aus tiefstem Herzen. Nur selten zeigt er Emotionen.


    Erworbene Skills:
    Magie Beliars Stufe 1 [Erlernt bei Esteban]
    Fließende Angst
    Ströme der Erde aka Skelett I
    Schattenflamme


    Besitztümer:
    Magiergewand
    Wie es sich für einen Magier des Kastells gehört, trägt Luman immer eine schwarze Robe, die schlicht gehalten wurde. Als er eines Tages in seinem Gemach aufwachte, fand er sie auf seinem Tisch vor. Mit ihr weist er sich automatisch als Mitglied der Gemeinschaft aus. Es scheint, als wäre die Robe aus einem anderen Stoff, als sein erstes Gewand, das er bei seinem Eintritt bekam.


    Langer schwarzer Kapuzenumhang
    Diesen Umhang bekam der Magier vom Kastell zur Verfügung gestellt. Er bekam ihn, noch bevor er seine Reise nach Khorinis antrat. Der Umhang ist recht lang und wärmend, zudem ist er mit einer Kapuze ausgestattet. Er macht einen recht düsteren Eindruck, da der ganze Umhang vollkommen in Schwarz gehalten wurde und deswegen in der Dunkelheit jemanden mit den Schatten verschmelzen lässt, der ihn tragen sollte. Luman erinnert das Kleidungsstück an seinen alten Umhang aus Khorinis, da er recht ähnlich war, trotzdem ist der neue Kapuzenumhang um einiges länger, dunkler und vor allem edler. Die Kapuze trägt er auf seinen Reisen so gut wie immer auf seinem Kopf, da er sich schon so daran gewöhnt hat, dass er sich beinahe nackt fühlt, wenn er sie mal nicht auf dem Kopf hat.


    Leichte Umhängetasche
    Eine schon abgenutzte, aber trotzdem noch robuste, leichte Umhängetasche aus Khorinis. Sie wurde aus braunem Leder hergestellt und eignet sich für das Verstauen von Proviant auf Reisen.


    Ehemalige Besitztümer:
    Schwarzer Stoffumhang
    Ein alter schwarzer Umhang mit einer Kapuze aus der Zeit, als Luman noch mit seiner Familie zusammen in Khorinis lebten. Der Stoff ist nicht von der besten Qualität, aber da die Kapuze das halbe Gesicht bedeckt hatte, konnte Luman damit immer seine Identität verbergen, als er stehlen gegangen war. Damals war er noch von Unsicherheit geplagt und es fiel ihm schwer, Leuten in die Augen zu schauen. Mit der Kapuze hatte er das Problem nicht mehr und fühlte sich dadurch auf der sicheren Seite. Als er im Kastell ankam und eine Spende bei dem steinernen Vabun entrichten musste, entschied er sich, den Umhang zu spenden. Durch eine blaue Flamme wurde der Umhang binnen Sekunden verbrannt und gewährte dem jungen Wanderer so den Eintritt ins Kastell.










    Vorgeschichte:
    Luman ist in der Hafenstadt von Khorinis aufgewachsen und lebte dort in sehr ärmlichen Verhältnissen mit seiner Familie. Sein Vater und seine Mutter versuchten gerade noch so über die Runden zu kommen. Denn Arbeit war knapp und so verdiente der Vater sein Geld als einfacher Tagelöhner, was der Familie aber nicht besonders viel einbrachte. Die Mutter von Luman war zudem noch schwer krank und ihre Gesundheit wurde von Tag zu Tag schlechter. Medizin war für die ärmliche Familie unerschwinglich und so kümmerte Luman sich um seine Mutter so gut es ging. Die Mutter wollte ihrem einzigen Sohn Hoffnung machen und so versprach sie ihm, dass Innos der Familie schon helfen würde, denn er war der Gott der Gerechtigkeit. Jeden Tag betete sie zu Innos, damit dieser ein Wunder geschehen lassen konnte, aber soweit kam es nicht, denn trotz der ganzen Hoffnung, die sich in der Mutter befand, starb sie an ihrer schweren Krankheit. Innos hatte der kleinen Familie nicht geholfen. Nach dem Tod der Mutter wurde Luman daraufhin schweigsam und verschlossen und durch dieses traumatische Erlebnis brannte sich eine tiefe Abneigung gegen Innos und seine Anhänger in das Gedächtnis von Luman. Das Geld wurde immer knapper und um nicht zu verhungern, ging der junge Mann von nun an stehlen, um die Familie über Wasser zu halten. Immer wenn er stehlen gegangen war, zog er sich einen schwarzen Umhang an, an dem eine Kapuze angenäht war, die das halbe Gesicht bedeckte, damit Luman nicht nur unerkannt blieb, sondern auch noch seine Unsicherheit verbergen konnte, da er es schwer hatte, Leuten in die Augen zu schauen. Seinen Vater erzählte er aber nichts davon, denn er wollte nicht, dass sich sein Vater zu ernste Sorgen um ihn machen musste, da die Miliz kurzen Prozess mit Dieben machte und ihn in den Kerker werfen würde, worauf er dort für den Rest seines Lebens versauern würde. Die Wochen vergingen und der Vater von Luman machte einen Entschluss, denn er wollte, dass sein einziger Sohn etwas aus seinem Leben machen sollte und nicht so endet wie er und so kratzte der Vater all sein Geld zusammen und gab es seinem Sohn mit und schaffte es, dass sein Sohn in ein Schiff der Königstreuen eingeschleust werden konnte, sodass er nach Argaan kam, um sein Leben neu aufzubauen und um das wahre Leben kennenzulernen. Schließlich kam Luman in Thorniara an und dort begann sein Abenteuer und somit auch sein neues Leben.




    zugelassen
    Last edited by Luman; 19.06.2014 at 04:40.

  11. View Forum Posts #11 Reply With Quote
    Reitlehrerin des ZuX Olivia Rabenweil's Avatar
    Join Date
    Aug 2012
    Location
    Nähe Hannover
    Posts
    1,341
     
    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Olivia Rabenweil is offline
    Name: Olivia (Radsha Cari Auscinia) Rabenweil
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Olisha Radsha bint Karim Ai-Qadir
    Mutter:Tulmyrja al-Jamila
    Vater:

    Alter:
    23 (16)
    Rüstung: keine
    Waffe: keine
    Beruf:
    Studiosa
    Startpunkt:
    Thorniara
    Momentaner Aufenthaltsort: Argaan

    Eigenschaften (Grundkonzept): Olivia ist ein Mädchen aus gutem Haus. Somit hat sie schon seit frühster Kindheit Fähigkeiten erlernt, die vielen Bürgern der einfachen Bevölkerung verwehrt geblieben sind. Sie schloss ihre schulische Ausbildung mit 16 Jahren vorerst ab und ihre Eltern sahen sie für den weiteren Abschnitt ihres Lebens vorbereitet.
    Sie ist in Wohlstand aufgewachsen und wurde deswegen mit Dingen wie Armut oder Leiden nie konfrontiert. Dieses Unverständnis und diese Inakzeptanz zeigt sie Menschen aus geringeren Verhältnissen recht deutlich. In der großen Familie wurde ihr dieses Verhalten vorgelebt. Doch nicht nur Reichtum und Sorglosigkeit spielt bei den Rabenweilern eine Rolle. Ebenso sind Ehrgeiz und Zielstrebigkeit wichtige Eckpfeiler im Familien-Credo.
    Olivia hält sich selbst für gescheit und eloquent und auch eine gewisse Attraktivität möchte sie sich zusprechen. Sie weiß, das mit Geld fast Alles zu kaufen ist und dort wo die klingende Münze nicht mehr weiter hilft, muss das eigene Interesse eben mit Einschüchterung durch dunkle Mächte durchgesetzt werden.
    Fragt man Olivia, so hat sie natürlich keine Schwächen. Doch da sie ihr Leben lang auf Erfolg und eine magische Ausbildung gedrillt wurde hat sie nie viel Zeit mit anderen Menschen außerhalb der Familie verbracht. Ohne ihre Hausdiener und Leibgarde ist sie nur erst jetzt langsam fähig außerhalb des Anwesens zu Recht zu kommen. Sie besitzt keinerlei handwerklichen oder kämpferischen Fähigkeiten und ihre Art hemmt meistens auch jegliche ihr entgegengebrachte Freundlichkeit. Hinter ihrer aufbrausenden Fassade ist sie jedoch ehr ein nachdenkliches Mädchen, das Entscheidungen lieber aus dem Kopf und nicht aus dem Bauch heraus fällt.
    Um der Familie Ehre zu machen, ist sie fest entschlossen eine erfolgreiche und gute Dämonenbeschwörerin zu werden. Ihr Ziel ist es in die Fußstapfen ihres Vaters treten, den sie sehr verehrt. Dieses nicht zu erreichen würde große Schande über sie bringen. Sie weiß, dass sie ohne einen Abschluss nicht zurück nach Thorniara zu kommen braucht.

    Olivia sieht die Dinge auf ihre ganz eigene Weise. Skrupel verspürt sie, bei der Durchsetzung ihrer Sache, selten. Alles was zählt ist der Erfolg. Dieser kann auf verschiedenen Wegen erlangt werden. Von ihrer Familie werden hohe Erwartungen an sie gesetzt, deswegen ist ein Versagen ausgeschlossen. Ihr stures Wesen kann dabei Hilfe oder Hindernis sein.
    Aktuell: In jüngster Zeit ehr Hindernis, da sie erkennen musste, dass das Leben nicht so spielt, wie sie es von zuhause aus gewöhnt war. Langsam findet sie zu sich selbt zurück und erobert ihr Selbsbewusstsein zurück, nachdem es ihr gebrochen wurde.

    Vorgeschichte:
    Olivia Rabenweil gehört der Familie Rabenweil aus Thorniara an. Das Anwesen der Familie, das zugleich auch den Kontor und die Lagerhäuser des Vaters beherbergt, befindet sich im Nord-östlichen Bereich des Reichenviertels. Der allgemeinen Stadtbevölkerung ist bis auf der scheinbar unermessliche Reichtum der Rabenweiler kaum etwas über diese Familie bekannt. Dem zwielichtigen Handelsherren werden dunkle Machenschaften nachgesagt, doch nachweisen konnte ihnen das bisher niemand. In der Kirche des Innos gelten die Rabenweiler als rechtschaffende Handelsleute, die großzügige Spenden an den Tempel und für caritative Zwecke geben.


    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Wie alles begann...
    Zurzeit aber sitzt sie auf ihrem mit Samt bezogenen Himmelbett in ihrem verdunkelten Zimmer. Seit Tagen geht ihr nur noch eine Sache durch dem Kopf: Die heutige Abreise. Lange schon war dies ein vieldiskutiertes Thema. Mit ihrem sechzehnten Geburtstag vor ein paar Tagen hat sie ihre Ausbildung im Hause ihrer Familie abgeschlossen und soll nun die Reise gen Süden antreten, um sich beim Zirkel um Xardas im Kastell vorzustellen und um Aufnahme zu bitten.
    „Was ist, wenn sie mich nicht aufnehmen, wenn ich als unwürdig angesehen werde? Vater wird das nicht akzeptieren. Dann bin ich geliefert. Ich bin sicherlich nicht gut genug. Das ist mein Ende!“ Wie ein nicht enden wollender Kehrvers wirbelten ihr immer wieder diese Worte durch den Kopf. Draußen hörte sie die Burschen, die die Reisekutsche fertig machen. Ab und zu konnte sich auch Johanns Stimme hören. Er war der Anführer ihrer Garde sollte für ihre sichere Reise sorgen.

    Sie zwang sich zur Ruhe. Jetzt in Panik zu verfallen würde ihr nicht weiter helfen. Mit wackeligen Schritten begab sie sich in ihr Ankleidezimmer und betrachtete die Kleidung, die ihr die Zofe schon am Vorabend herausgesucht hatte. Ein hübsches aber robustes purpurfarbenes Kleid, dazu ein schwarzer Wollmantel mit goldenen Stickereien. Reisekleidung eben. Olivia seufzte. Die Tage umhüllt von Samt und Seide waren vorerst vorbei. Die lange Reise quer durch das ganze Königreich würde anstrengend werden.

    „Leika!“ Olivias Stimme klang genervt, was wohl dazu beitrug, das die junge Zofe nur Sekunden brauchte, bis sie in demütiger Haltung im Zimmer stand.
    „Kleide mich an, aber schnell! Mutter und Vater erwarten mich.“ Die Zofe nickte ergeben und mit sicheren Bewegungen half sie ihrer Herrin aus dem Nachgewand und in die Reiseroben. Nach dem Ankleiden geleitete man sie in den Speisesaal, doch die Aufregung über das Ungewisse schnürten ihr den Magen zu. Sie würde heute Morgen keinen Bissen herunterbekommen.
    Der Gang zur Eingangshalle wurde fast zur Tortur. Als ihre Zofe die doppelflügelige Tür zur Eingangshalle aufstieß, erwarten die Eltern Olivia bereits. Ihre Mutter ist eine gestrenge Dame mit vornehmen blassem Gesicht. Eher unscheinbar in der Gegenwart ihres Gatten. Olivias Vater ist nicht besonders groß oder kräftig gebaut, dennoch vermag sein Auftreten den ganzen Raum zu füllen. Seine dunklen Augen fixieren sie, als sie den Raum betritt. Er trägt kostbare Samtgewänder der neusten Mode die mit teuren Pelzen besetzt sind. Kaum jemand vermutet wohl, dass sich hinter der Fassade des wohltätigen Händlers ein talentierter Jünger Beliars versteckt. Der Erfolg und der Reichtum der Familie sind nicht nur auf dem Handel begründet.


    Und heue war der Tag, an dem Olivia seinem Weg nachfolgen sollte…





    Aussehen:

    [Bild: Olivia-kl.jpg](Die "Magierrobe")

    Olivia ist nicht besonders groß (1,58 m) hat schulterlange dunkelbraune Haare, braune Augen und vom vielen Reisen gebräunte Haut.
    Ihre Figur ist schwächlich. Immernoch ist das Kind aus gutem Hause zu erkennen, auch wenn Olivia seit einiger Zeit mehr auf sich selbst gestellt ist. Sie gibt sich immer Mühe gut auszusehen, soweit es ihre derzeitige Situation hergibt.

    An ihrem rechten Oberarm hat sie eine um den Arm geschlänglte fadenartige Brandnarbe.

    Kleidung (aktuell):
    Eine Magierrobe des Zirkels (siehe Bild)


    Mit freundlicher Bitte um Zurkenntnisnahme

    Hinweis:
    Ich schreibe alle Posts aus Olivias Sicht. Meine Sichtweise muss nicht immer auch ihre sein und ihre Sicht muss auch nicht immer der Wahrheit/'Realität' entsprechen.

    Motto:
    Für Konsequenz im Rollenspiel!
    zugelassen
    Last edited by Olivia Rabenweil; 29.04.2019 at 16:21.

  12. View Forum Posts #12 Reply With Quote
    Legende Elvardo's Avatar
    Join Date
    May 2012
    Location
    Bruderschaft
    Posts
    7,749
     
    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Elvardo is offline


    Elvardo Siebert


    [Bild: draco_malfoy_portra2it1.jpg]

    Alter:

    Elvardo war zu beginn seiner Reise etwa 18 Winter alt, er hat jedoch auf Argaan bereits seinen 24 Winter erlebt.


    Derzeitige Talente:

    Barbier
    Durch das Wissen das er sich von seinem Vater aneignete, ist er durchaus in der Lage, Wunden zu behandeln oder Bärte zu stuzten.



    Zugehörigkeit und Rang:

    Schwarzmagier
    Es verschlug Elvardo unter mehr oder weniger zufälligen Umständen in den Süden der Insel, zum Kastell des geheimnisvollen "Zirkels um Xardas", welchem er recht schnell beitrat. Obschon die Gründe, die ihn zu diesem Schritt bewegten, rein egoistischer Natur waren und keinerlei religiösen Hintergrund besaßen, entwickelte er sich zu einem gläubigen Anhänger Beliars und darf mittlerweile den Rang eines Schwarzmagiers bekleiden. Auf diese Position ist Elvardo sehr Stolz, auch, wen es gleichzeitig ein Zeichen dafür ist, dass er noch viel zu lernen hat, bevor er in die höheren Kreise des Zirkels aufsteigen kann.

    Waffen und Ausrüstung:

    Altes Messer
    Seit dem Beginn seiner Reise nach Argaan trägt Elvardo ein altes und stark abgenutztes Messer mit sich herum. Die Klinge hat bereits Rost angesetzt und ist nur sehr kurz, was es schwer macht, dieses Stück Metal überhaupt als "Waffe" zu bezeichnen. Dieses Messer stieß er bei seiner Flucht aus der alten Heimat einem Novizen des Feuers in den Bauch als dieser ihn aufhalten wollte. Ob der Novize an der Folge dieser Wunde starb, weis er bis heute nicht. Einerseits will er dieses Erlebniss so schnell wie möglich wieder verdrängen, andererseits kann er sich einfach nicht überwinden das rostige Ding weg zu legen, da er für diese Tat eine seltsame Faszination in seinen Gedanken hegt.

    Äußerlichkeiten:

    Der junge Schwarzmagier ist recht unsportlich, eher dünn und schmächtig gebaut, und auch etwas kleiner als der ungefähre Durchschnittsmensch. Da er Zeit seines Lebens wenig im Freien verbracht hat, und wenn, dann meistens nur Nachts, ist seine Haut entsprechend bleich und bisweilen kann man die unter der Haut liegenden Adern erkennen. Seine scharf gescheitelten Haare sind von einem hellen, beinahe weißen Blondton und seine Augen von einem schwachen, aber zugleich stechenden, graublau. Elvardo setzt aus reiner Gewohnheit meist einen recht unbeteiligten, gelangweilten Gesichtsausdruck auf, selbst, wenn er versucht freundlich und aufgeschlossen zu sein.


    Eigenschaften:


    Elvardos Verhalten ist geprägt durch Jahrzehnte des Lebens unter seinem verrückten Vater und innerhalb der Mauern des geheimnissumwitterten Kastell des ZuX. Er ist ein verschrobener junger Mann, exzentrisch und eher schweigsam. Sollange es nicht anders geht, vermeidet er längere Gespräche.

    Seitdem er Lesen und Schreiben kann, haben ihn Bücher und sonstige Arten von Schriften und Aufzeichnungen in seinen Bann gezogen. Dies führt auch heute noch dazu, dass er die Welt um sich herum vollkommen ausblendet, wenn er ein interessantes Buch vorgelegt bekommt. Er ist extrem schwierig ihm vom Lesestoff wieder abzubringen, da muss man schon einen wirklich guten Grund haben.

    Elvardos zurückgezogener Lebensstil förderte auch seine egozentrische Weltanschauung, die er selbst immer wieder komplett über den Haufen warf und umdachte, und welche sich erst im Kastell wirklich zu festigen begann. Beinahe ständig ist er auch heute noch über die unmöglichsten oder möglichsten Sachen am nachgrübeln.

    Die größte Abneigung entwickelte Elvardo im Laufe der Zeit gegen die Weltanschauung der Anhänger des Feuergottes Innos. Die völlige Erniedrigung vor einem Gott der Ordnung und Unfreiheit ist für ihn etwas sehr unverständliches, zumal sein Denken über die Feuermagier größtenteils von Vorurteilen geprägt ist. Diese Abneigung hat sich seit einer Mission an der Seite des mächtigen Magiers Joe Black ins Fanatische gekippt, und er ist überzeugt dass man mit Rationalität und Planung gegen die Feuermagier vorgehen muss. Spontane Gewaliausbrüche gegen Diener Innos oder Adanos sieht er als Schaden für das Ansehen der Diener Beliars in der Welt. Mehr und mehr kommt er zu der Einsicht, dass man nur durch List und Tücke den falschen Glauben von Argaan beseitigen kann.

    Die Magischen Künste:

    -Schattenflamme
    -Beschwörung von Untoten I
    -Feuer und Flamme

    Vorgeschichte:

    Elvardo Siebert wurde in Geldern als der Sohn eines verrückten Alchemisten geboren. Sein Vater, Bartemius Siebert, hatte eine derart krankhafte Neigung für die Magie entwickelt, das seine Forschungen die Grenze zwischen der legalen Inno-s und verbotenen Beliarmagie längst überschritten hatten. Was an Wissen über seine verbotenen Experimente an die öffentlichkeit Drang, machte erfahrenen Alchemisten und einfachen Bürgern gleichermaßen Sorgen.
    Diese Angst vor der "verrückten Siebert Familie" hatte bereits Elvardo Urgroßvater in die Welt gesetzt, aber im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern konzentrierte Bartemius sich immer mehr und mehr auf die Erschaffung seelenloser Zombies. Leider testete er in seinem Wahn einen seiner Zauber an einem hilflosen Bürger. Erst in letzter Sekunde konnte dieser von einem Priester des Feuers davor bewahrt werde, als seelenloser Diener zu enden.
    Elvardo hatte bisher immer Verständnis für die Experimente seines Vater gezeigt, doch dieses wahnsinnige Experiment zeigte deutlich, dass es Zeit wurde, die Stadt und seinen Vater zu verlassen: Schon alleine deshalb, weil Bartemius nach dieser Tat auf dem Scheiterhaufen landen würde.
    Elvardo hatte sich grade aus dem Stadttor herausgeschlichten als ihn zwei Novizen des Feuers abfangen wollten, wegen angeblicher Mittäterschaft an Bartemius grauenhaften Experimenten. Elvardo wollte jedoch nicht auf den Scheiterhaufen enden wie sein verrückter Vater und stach einem der der Novizen seinen Dolch in den Bauch. Diese tödliche Wunde veranlasste seinen Kameraden dazu, lieber das Leben seines Freundes zu retten als einen angeklagten Alchemistensohn zu verfolgen, der nun die Chance hatte die Gegend um Geldern zu verlassen.
    Der Junge erkannte jedoch, das die Priester Innos im keine Ruhe lassen würden solange er auf dem Festland verweilte. Sie würden ihn Jagen und Verurteilen. Also beschloss er auf eine der vielen Insel des Königreiches auszuwandern. Er sah nur noch eine Möglichkeit:
    Die südlichen Inseln.








    zugelassen

    Last edited by Elvardo; 03.04.2018 at 16:13.

  13. View Forum Posts #13 Reply With Quote
    Adventurer Salazar Kagan's Avatar
    Join Date
    Jun 2014
    Posts
    71
     
    Der Zirkel um Xardas im Forenrollenspiel
    Salazar Kagan is offline




    Name:

    Salazar ibn Mehmet Kagan

    Alter:

    An die 42 Zyklen

    Rang und Zugehörigkeit:

    Bürger, Pilgerer Beliars ohne feste Loyalität

    Herkunft:

    Gebürtiger Varanter

    Waffe/n:

    Keine. Den kostbaren Dolch seines Vaters opferte er bei seiner Flucht mit Joe vor dem Paladin Gregor.

    Persönlicher Besitz:

    Früher besaß er Gold und Schmuck im Überfluss, so wie viele seines Volkes. Das ist alles Vergangenheit. Er trägt nicht mehr bei sich, als ein paar schäbige Lumpen aus dem Sumpf von Tooshoo. Selbst sein Beliaramulett musste er mittlerweile opfer... es ging ein in Beliars Reich über den steineren Wächter des Kastells, Vabun.

    Aussehen und Auftreten:
    [Bild: jYQryB0wXY6kyFNnUntitled_1.jpg]
    Salazar ist von etwas größerer Statur und überragt den Durchschnitt für gewöhnlich ein gewisses Stück. In seinem Gesicht vereinen sich fließend die harten, varantischen Charakteristika seines Vaters mit den weichen Zügen seiner myrtanischen Mutter.

    Schwarzes, fast schulterlanges Haar und ein Henriquatre umrahmen für gewöhnlich sein von der Sonne gebräuntes Gesicht, und zwei blitzende, hellbraune Augen sondieren stets die Umgebung. Was seine Kleidung angeht, so bevorzugt Salazar wenn möglich dunkle Kleidung die mit auffälligen und individuellen Verzierungen versehen ist.

    Salazar bewegt sich mit einem unverkennbaren Hauch südländischer Arroganz, irgendwo zwischen Schlendrian und neureichem Geschäftsmann. Er neigt dazu, sein gesprochenes Wort mit ausladenden Gesten und einem kumpelhaften, jedoch zugleich auch versteckt distanzierten Gebaren zu unterstreichen.

    Eigenschaften:


    +Kontaktfreudig
    +Tüchtig
    +Denkt Langfristig
    +Loyal
    /Diplomatisch
    /Emotional bzw Sentimental
    /Vertraut auf sein Bauchgefühl
    /Fromm
    -Vorurteilsbehaftet
    -Fanatischer Glaube
    -Gewaltbereit
    -Hohe Ansprüche


    Vorgeschichte:

    Salazar ibn Mehmet Kagan wurde in Varant gebohren und sieht sich auch selbst mit Stolz als Varanter. Tatsächlich aber ist er dies nur zur Hälfte, was ihm in seiner Heimat stets gewisse Probleme bereitet hat. Das Schicksal wollte es, dass seine Mutter, Kathia Rebenau, die in der Nähe von Trelis auf einem kleinen Bauernhof lebte, in jungen Jahren von einer dreisten Gruppe Sklavenjäger entführt wurde, die, getrieben von Geldsorgen, nicht einmal davor zurückschreckten, ihre „Waren“ auf myrtanischen Reichsboden zu „organisieren“. Die Sklavenjäger schleppten sie zusammen mit einigen anderen unglücklichen Bürgern Myrtanas nach Braga und boten sie den vorbeiziehenden Händlern und Edelmännern an.

    Einer der reichen Kaufleute, ein angesehener Mann namens Mehmet ibn Ali Kagan aus Bakaresh, bekam Mitleid mit der jungen Sklavin, kaufte sie und machte ihr für einen Varanter ein recht gutgemeintes, Angebot: Er würde sie vor den Beamten von ihrem Sklavenstatus befreien, wen sie dafür ihn heirate. Die geschundene, verzweifelte jung Frau willigte resigniert ein, da sie davon ausging das jegliche Alternative für sie in diesem Land eigentlich nur viel schlimmer aussehen konnte. Tatsächlich übertrug Mehmet ihr nach der Hochzeit einen angesehenen Status, der ihr, wen sie auch vom gemeinen Volk noch immer leicht abfällig beäugt wurde, ein angenehmes Leben in seinem Hause ermöglichte. Schließlich wurde Kathia noch im selben Jahr schwanger, und brachte neun Monate später Salazar ibn Mehmet Kagan zur Welt, den ersten und auch letzten Sohn Mehmets und somit dessen Erben.

    Salazar konnte lange Zeit im Hause seines Vaters auf ein sorgloses Leben zurückblicken, umsorgt von seiner Mutter die ihn liebte ,und frei von jeglicher Zukunftsangst. Sein Vater ermöglichte ihm Kraft seines Geldbeutels, neben dem gehobenen Lebensstil auch eine passable Bildung, die sich für sein späteres Leben als überaus Nützlich erweisen sollte. Doch als Salazar das siebzehnte Lebensjahr erreichte, schlug das Schicksal, welches Anfangs zu seiner Mutter und nun auch ihm so gnädig gewesen war, erbarmungslos zu: Seine Mutter verschwand auf dem städischen Basar und sein Vater, aufgelöst vor Trauer und Sorge um sie, wurde auf der kopflosen Suche nach Ihr Nachts von Unbekannten gestellt und brutal erstochen. Beide fand man später Tot vor dem großen Platz, an dem die Schwarzmagier für gewöhnlich predigten. Die Hintergründe des Verbrechens blieben im Unklaren.

    Kurze Zeit später schaffte es ein gerissener Geschäftsmann, den trauernden Salazar um sein gesamtes Erbe zu betrügen, in dem er einen bezahlten Schergen losschickte. Dieser gab sich als ranghoher Beamter aus und brachte den emotional zerschlagenen Salazar dazu, einen hinterhältigen Vertrag zu unterschreiben: Angeblich ein Testament seines Vaters. Stattdessem jedoch übertrug das Schreiben alle Besitztümer seines Vaters an den gnadenlosen Händer und Salazar fand sich als mittelloser Bettler auf der Straße wieder.

    Salazar gehörte somit von einem Tag auf den Anderen zum Bodensatz der varantischen Gesellschaft. Er drohte zu verzweifeln, doch mit der Zeit schaffte er es irgendwie, sich aufzurappeln. Selbst den länger durchdachten Plan, Rache an dem Geschäftsmann zu nehmen, gab er irgendwann auf, da er sich sicher war, dass er sich damit nur in Schwierigkeiten stürzen würde. Erst jetzt, wo er wieder einigermaßen klar zu denken vermochte, nutzt er die ihm aus dem Hause seines Vaters mitgegebenen Talente, und beschaffte sich einen angemessene Arbeitsplatz, der ihn über Wasser halten konnte.

    So lebte Salazar mehrere Jahre als einfacher Mann tagein, tagaus vor sich hin, für einen Lohn der anfangs nicht sonderlich nicht hoch ausfiel, aber für ein Leben ohne weitere große Entbehrungen ausreichte. Er genoss die Eintönigkeit seines Daseins eine ganze Weile. Dennoch verlangte es ihn irgendwann nach mehr Abwechslung und auch einem besserem Gehalt. Als seine Heimatstadt die Bewohner zur Bildung einer Miliz zum Schutz gegen die Normandenstätte aufrief, stand seine Entscheidung schnell fest. Der Dienst an der Waffe war für die männlichen Varanter nichts ungewöhnliches, viele Männer trugen ihre Waffen auch in Friedenszeiten stolz zur Schau oder traten in der großen Arena gegeneinander an, und so entschloss sich auch Salazar ohne Vorbehalte, seinen eintönigen Beruf aufzugeben und seine Stadt um ein weiteres Schwert zu unterstützen. Die Arbeit in der Miliz war deutlich dreckiger und anstrengender als sein vorheriger Beruf, doch über den Lohn konnte sich keiner der Männerbeschweren.

    Abwechslung gab es bei der Miliz, wie Salazar feststellen musste, jedoch nur mässig. Angriffe gegen Normaden waren selten und meist blutig, wenig geeignet um wirklich Erfahren im Kampf zu werden. Tatsächlich steckten die Milizen mehr Niederlagen als Siege ein und in den kurzen Scharmützeln in der heisen Wüste starb man doch eher als etwas dazuzulernen. Immer wieder versuchte Salazar deshalb, dem Bund der Assassinen beizutreten, um seinen Kampfstil und sein Einkommen zu verbessern. Doch der zuständige Ausbilder seiner Stadt, wollte keinen „myrtanischen Bastard“ in dieser eingeschworeen Gemeinschaft sehen und so blieb Salazar ein einfacher Milizionär, bis er schließlich, als seine Dienste nicht mehr benötigt wurden, entlassen wurde. Der Südländer kehrte Bakaresh nach seiner Entlassung enttäuscht den Rücken, um sein geschäftliches Glück in der Sklavenburg Mora Sul zu suchen.

    Salazar fand wieder in das einfach Leben zurück, und gab sich dem geregelten Alltag hin. Die grobeErfahrung aus seiner Zeit als Milizionär, die ihn zusätzlich gelehrt hatte, sich nicht von Angst und Zweifel, aber auch von Mitleid beeinträchtigen zu lassen, lies ihn zu deutlich größerem Erfolg kommen als vor seiner Dienstzeit, weshalb er sich bis zum plötzlichen Einfall der myrtanischen Truppen einen deutlich gehobeneren Lebensstandart leisten konnte.

    ZA von Elvardo

    zugelassen
    Last edited by Salazar Kagan; 15.07.2018 at 08:31.

Posting Permissions

  • You may not post new threads
  • You may not post replies
  • You may not post attachments
  • You may not edit your posts
Impressum | Link Us | intern
World of Gothic © by World of Gothic Team
Gothic, Gothic 2 & Gothic 3 are © by Piranha Bytes & Egmont Interactive & JoWooD Productions AG, all rights reserved worldwide