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  1. - Zwerge: Gibt es sie wirklich? #1  
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    Wie uns die Sacred Geschichte lehrt, hat der Demiurg nach Weisung des Schöpfers eine Welt erschaffen auf die er mittels der T-Energie Zwerge erschuf.

    Die Seraphim haben dann Ancaria erschaffen! Ohne Zwerge?

    In Sacred 2, die laut Timeline als erste Spielwelt gilt, sind diese aber nirgends zu finden... allerdings in Sacred 1 wieder anzutreffen.

    Was war mit ihnen passiert? Wo sind sie hin in der Zeit hinzu Sacred 1?

    Es gibt in Sacred 2 nur ein einziges Buch, das auch nur Spekulationen enthält.

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Zwerge

    Gibt es sie wirklich?

    Schon seit Jahrhunderten geistern Berichte und Sagen über das Volk der Zwerge durch diese Welt. Über kaum ein anderes Volk ist so viel geschrieben, gesungen und erfunden worden. Das Volk der Zwerge ist dabei wie ein Ungeheuer, das in einem tiefen See lebt und nur alle paar Jahre mal sporadisch auftaucht. Keiner glaubt wirklich daran – aber was, wenn nun doch etwas daran ist? Und alle reisen hin und kaufen sich Trinkbecher mit dem Abbild des Monsters, welche dann an Angehörige verschenkt werden und die in deren Regalen dann zu Staubfängern werden.
    Doch gibt es sie wirklich, die Zwerge? Oder sind sie in der Tat nur ein Mythos, geschaffen, um kleine Kinder zu erschrecken und um für gruselige Geschichten am Lagerfeuer herzuhalten? Im vorliegenden Band werde ich versuche, dieser Frage auf den Grund zu gehen, werde Grüchte als solche entlarven und Tatsachen nennen.

    Die Ursprünge, erste Erwähnungen.

    Es gibt zwei historische Quellen, die angeblich die Existenz des Zwergenvolkes beweisen. Beide sind in etwa gleich alt und stammen aus der selben Region.
    Zum einen wären da die „Hagelsteiner Lieder“, eine Sammlung von alten Texten und Gedichten, die von Archäologen auf das Jahr 1500 (Alte zZeit) datiert werden. Auf den wenigen noch vorhandenen Seiten findet sich unter anderem das Fragment eines Liedes, in dem es heißt:

    Kleiner Mann mit langem Bart
    schlägt mit seinem Hammer hart.
    Trägt Helm und Hemd gemacht aus Stahl.
    Verzichtet niemals auf sein Mahl
    Hat dicke Nas' und runden Bauch,
    und Starkbier saufen tut er auch!

    Geschrieben ist dieser Text (wie auch der gesamte Rest des Buches) in Alt-Eruthräisch. Entsprechend viele unterschiedliche Interpretationen und Übersetzungen des Textes gibt es. Viele Gelehrte zweifeln die Korrektheit dieser Übersetzung an, ohne jedoch überzeugende Alternativen anbieten zu können. So gilt dieses Fragment allgemein als erste bekannte Erwähnung der Zwerge. Doch selbst wenn die Übersetzung korrekt sein sollte, so bedeutet dies noch lange nicht, dass es sich bei der dort beschriebenen Person tatsächlich um einen Zwerg handelt. Besucht man eine beliebige Dorfkneipe in der Menschenregion, stößt man auf dutzende Menschen, auf die diese Beschreibung zutrifft.

    Eine gewisse Unterstützung erhielten die Befürworter der Zwergentheorie durch die Entdeckung der sogenannten „Himmelsscheibe von Hagelstein“ im Jahre 242 Neue zeit. Dieses seltsame arkane Artefakt, bestehend aus Kupfer und Messingnieten, beschäftigte Jahrelang die Forscher. Schließlich fand der Historiker und Gelehrte De Niken heraus, dass man die Nieten auf der Scheibe in einer bestimmten Reihenfolge verbinden muss, um dies zu erhalten.

    Diese Entdeckung kam einer wissenschaftlichen Sensation gleich. Auch die ärgsten Kritiker der Zwergentheorie mussten eingestehen, dass die Himmelsscheibe von Hagelstein ein weiteres Indiz für die Existenz der Zwerge in dieser Region ist.

    Volksglaube und Legenden

    „Bleiben Reste auf dem Teller,
    kommst zum Zwerg du in den Keller“
    Kinderreim, traditionell

    Viele Mythen, Legenden, Vorstellungen und Theorien ranken sich um die Zwerge. Die Tatsache, dass noch nie jemand einen Zwerg gesehen hat, ist für das gemeine Volk kaum ein überzeugendes Argument für deren Nichtexistenz. Im Gegenteil, für die einfachen Leute macht dies die Zwerge sogar noch geheimnisvoller. Es gibt Sagen, in denen die Zwerge des Nächtens die Häuser der Leute betreten, um diese dann unter starkem Biergenuss und lautem Singsang zu säubern (die Häuser, nicht die Leute). Anderenorts wird von einem obskuren Zwergenkult erzählt, der sich der Aufnahme und Pflege verstoßener Aristokratinnen verschrieben haben soll. Selbstverständlich wurde der Mythos „Zwerge“ auch reichlich bei der Kindeserziehung genutzt: Die extremste Form ist wohl die in den nördlichen Regionen gebräuchliche Drohung, dass Zwerge unartige Kinder kochen und aufessen. Wesentlich angenehmer ist da die im Südosten des Reiches verbreitete Vorstellung, dass ausfallende Milchzähne von den Zwergen abgeholt und zu Diamanten verarbeitet werden.

    Die Technologie der Zwerge ist ein weiteres schier endloses Thema für blühende Phantastereien. So sollen Zwerge in der Lage sein, extrem komplexe Maschinen zu bauen. Die technologischen und mechanischen Kenntnisse dieses Volkes sind angeblich so weit entwickelt, dass sie gar in der Lage sind, Flugapparate zu bauen! Ein weiterer Beleg dafür, wie absurd diese Geschichten sind, die sich das gemeine Volk über die Zwerge erzählt.

    Eine weiter Fertigkeit, die man den Zwergen zuschreibt, ist ihre Schmiedekunst. Zwergenstahl, so sagt der Volksmund, wäre das härteste und widerstandsfähigste Material überhaupt. Und Schwerter aus Zwergenschmieden, versehen mit Runen und anderen magischen Zeichen, sollen die ultimativen Waffen in der Hand eines jeden Kriegers und sogar den Klingen der Hochelfen überlegen sein.

    Als vor etwa 250 Jahren in der Gegend um Urthaks Trutz seltsame Kreise in den Kornfeldern entdeckt wurden, kursierte kurzzeitig das Gerücht, die Kreise wären von Zwergen verursacht worden, die sich in angetrunkenem Zustand in der Nacht in die Felder verirrt hätten.

    Unter den etwas seriöseren Förschern hält sich hartnäckig die Theorie, dass die Zwerge zwar einst existiert haben, dann jedoch ausstarben. Als möglicher Grund wird etwa der Einschlag eines gewaltigen Meteoriten genannt, der die unterirdischen Bergwerkstollen der Zwerge zum Einsturz brachte. Andere vermuten, dass ein Klimawechsel und die damit verbundene Nahrungsknappheit für das Aussterben der Zwerge verantwortlich war. Die Suche nach einem Grund, warum sich eine ganze Rasse scheinbar in Luft aufgelöst haben soll, scheint den Forschergeist noch mehr anzuspornen, als die Frage, ob diese Rasse überhaupt existiert hat.

    Gibt es Zwerge?

    In meinen langjährigen Forschungen und Studien bin ich bisher auf keinen einzigen wirklichen Beweis für die Existenz der Zwerge gestoßen. Alle Spuren und Funde, wie etwa die Knochenfunde von Urthak, haben sich im Laufe der Zeit entweder als Fälschung herausgestellt oder als Fehlinterpretation erwiesen. Auch das Studium vorzeitlicher Geschichtsbücher läst kein endgültiges Urteil zu. Ich stehe deshalb der Theorie skeptisch gegenüber, Wenn es Zwerge gäbe, wo sind sie dann? Wie könnten sie ihre Existenz vor der Welt verbergen und wo halten sie sich versteckt? Gibt es Minen und Stollen, die tief genug wären, dass ein ganzes Volk unbemerkt darin leben kann?
    Immer wieder wird von Zwergensichtungen berichtet. Bei genaueren Untersuchungen stellt man allerdings fest, dass die Sichtungswahrscheinlichkeit in direktem Zusammenhang mit dem Alkoholpegel des Sichtenden steht, was der Glaubwürdigkeit der Aussagen eher abträglich ist. Kann man solchen Quellen trauen? Ich bezweifle dies doch stark

    Es ist eben schwer, die Existenz eines Volkes zu beweisen, das niemals existiert hat ...


    Also müssten sie ja irgendwann mal dagewesen sein. Oder sind sie es noch, nur keiner hat sie gesehen?

    Wir können gerne über alles was die Rasse der Zwerge betrifft, hier diskutieren.
  2. #2  
    stagehand  red asunder's Avatar
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    Ich vermute (reine Spekulation) dass es die Zwerge auch schon im Zeitalter von Sacred 2 gibt, aber dass sie eben tief im Berg in ihren Bergwerken leben und keinen Kontakt zu anderen pflegen und deshalb als "Sagengestalten" gelten. So habe ich das zumindest immer interpretiert.

    Nebenfakt: Studio II hatte ja schon an einem Sacred 3 damals gearbeitet und darin sollten Zwerge eine größere Rolle spielen... allerdings ist mir nicht bekannt izu welher Zeit Studio II ihr Sacred 3 hätten spielen lassen.
  3. #3  
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    Ja, denke ich auch. Vor allem weil es ja auch den "Alten Zwergenpass" westlich von Weitblick gibt.

    Da ist eine freie Stelle, die bestimmt für ein Zwergen-Addon geplant war (reine Spekulation). Mit Ice&Blood haben sie ja auch leere Ecken gefüllt.
  4. #4  
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    Quote Originally Posted by Dracir View Post
    Gnarlstat war die frühere Heimat der Zwerge auf der Oberwelt, unterhalb von Zhurag Nar... die Dunkelelfen vertrieben die Zwerge von dort, nachdem sie selbst von Mhurag Nar vertrieben wurden, und erbauten ihre Feste auf den Ruinen von Gnarlstat. Die riesigen Statuen zwergischer Herkunft in der Nähe sind die einzigen Zeugnisse, welche die Zeit überdauert haben und auf früheres Zwergenterritorium schließen lassen. Die Zwerge haben sich nach dieser Niederlage noch tiefer unter die Erde nach Steinhimmel (durch mittlerweile verschollene oder verschüttete Zugänge) (oder mittels eines Dimensiontors) zurückgezogen, bis sie dort durch Anducar ihr Ende fanden.

    Steinhimmel (im englischen Menelgond) ist der Name für die gesamte Unterwelt... bestehend aus dem Versunkenen Reich (einstige Zwergenheimat in Steinhimmel), dem Dryadenwald, dem Pilzwald der Haduk, dem Grat der Hölle, dem Wald der NukNuk und den Todestiefen.
    Wo würdest du denn das große Zwergentor einordnen?
    Oder was glaubst was es sein könnte?

    Der Eingang und das Tor weisen doch wohl auf die Existenz der Zwerge hin.

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  5. #5  
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    Quote Originally Posted by Golden Girl View Post
    Wo würdest du denn das große Zwergentor einordnen?
    Oder was glaubst was es sein könnte?

    Der Eingang und das Tor weisen doch wohl auf die Existenz der Zwerge hin.

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    Eine Verbindung zu Gnarlstat sehe ich hier nicht... liegt zu weit auseinander. Der Zugang zu einer früheren Zwergenstadt möglicherweise... Gnarlstat wurde vermutlich erst später erbaut, zusammen mit den riesigen Zwergenstatuen.

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