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    Hinnehmen. Etwas anderes blieb Leif ohnehin nicht. Er sah ihr starr nach und bückte sich schnaubend nach den Schlüsseln. Ein müder, ausgelaugter Laut. Dann ging er ihr nach. Sinnierte kurz, ob er Hanna noch höchstselbst suchen sollte, entschied sich dann aber für einen kurzen Gang zur Bar im Erdgeschoss und hinterließ ihr eine Nachricht, in der er seine vorherige Aussage korrigierte. Sie würde ihn unten treffen. Und hoffentlich mehr Spaß haben als er in genau diesem Moment.
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    AeiaCarol is offline Last edited by Luceija; 29.03.2021 at 16:31.

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    Man musste Hanna die Überraschung wohl im Gesicht ablesen können. Leif nahm das Gespräch an und beendete es so abrupt, dass ihr keine Zeit zum Antworten blieb. Hanna erkannte den obersten Rand einer gehobenen Augenbraue über dem Schwarz der Maske.
    Probleme?“, fragte die Fremde.
    Keine Ahnung“, antwortete Hanna wahrheitsgetreu. Sie starrte auf das erloschene Omnitool, schüttelte den Kopf und wandte sich wieder der Fast-Nackten zu. „Wo waren wir?
    Australien“, sagte die andere und lächelte wieder. „Back in the game“, dachte Hanna und lächelte ebenfalls.
    In Australien bin ich ein paar Mal gewesen. Wunderbarer Kontinent, aber tödlich wie eine Supernova.
    Und so heiß. Ich vermisse die Wärme dort noch immer.
    Wo wohnst du jetzt?
    Wieder diese Augenbraue. Ein charmantes, fast süffisantes Lächeln kräuselte die Lippen der Maskierten.
    Was wird das hier?
    Smalltalk“, gab Hanna mit einem Schulterzucken zurück.
    Willst du ficken, oder mich kennenlernen?
    Diese Direktheit passt nicht zu dir, Süße“, sagte Hanna und der schneidende Tonfall, in dem sie das sagte, ließ die andere Frau – die von der Offensivität ihres Outfits Hanna weit überlegen schien – die Augen für eine Sekunde verunsichert auf den Boden huschen. Beinahe, davon war Hanna überzeugt, hätte sie sich entschuldigt. Sie gewann ihre Contenance jedoch wieder, zeugte das Blitzen ihrer perfekten Zähne und sagte: „Irgendwie will ich ja vorankommen.
    Dann lass mich dir helfen“, sagte Hanna, stand vom Barhocker auf und überwand so die Distanz von einem halben Meter. Sie griff der Fremden in den Nacken, ihre Finger verfingen sich in den Haaren wie an diesem Abend schon bei Luceija und küsste sie. Intensiver, wärmer, feuchter als bei Luceija. Die Fremde stieg darauf ein, Hanna merkte, wie sich die Lippen der Geküssten wie zu einem breiten Lächeln öffneten – und ihre dadurch gleich mit. Sie spürte, wie die warme Zunge der Blondine in ihren Mund glitt, ihre Zungenspitze – die merkwürdig intensiv nach Pfefferminz schmeckte – gegen ihre Zungenspitze stieß, sie sanft drückte. Sie schmeckte die raue Art der Zungenoberfläche mehr, als dass sie sie spürte. Dann lösten sich die Lippen und die Frauen mit einem saugenden Schmatzen. Hannas grüne Augen schraubten sich tief in das Blau der Maskierten. Hannas freie Hand glitt zu einer nackten Pobacke. Sie fühlte, dass sie warm war. Drückte sie sachte. Der Geruch von Apfel lag Hanna bei jedem Luftholen stärker in der Nase.
    Das hat mir jetzt aber noch nicht so richtig geholfen“, hauchte die Fremde. Die Tonlage ihrer Stimme war merklich verändert. Ihre Worte waren dünner, wie blasser Nebel über morgendlichen Feldern. Ihr Lächeln verriet aber ihr Wohlgefallen.
    Das akustische Signal einer eingehenden Nachricht setzte der Szene ein Ende, zerriss den lieblichen Nebel wie ein durch ihn fahrender, das Fernlicht aufgeblendeter Wagen, als sie sagte: „Herrje, du bist aber schrecklich gefragt.
    Sorry“, sagte Hanna, nahm die Hände von der Frau und schaute auf ihr Tool. Natürlich war es Leif. Der Arzt hatte ihr eine klar formulierte Nachricht geschickt. „Marschbereitschaft herstellen“, schien der Grundton zu sein, wenn auch höflicher verpackt. Die Fremde gab ein hörbares Seufzen von sich.
    Aus der Traum?“, fragte sie mit dem Beigeschmack von Vorahnung.
    Sieht so aus“, gab Hanna zu, lehnte sich gegen den Hocker und las die Nachricht noch einmal. Was für ein Abend. Sie schaute zur Blonden.
    Hör zu: Ich bin ein paar Tage hier in Palermo, besuche meine Familie. Wenn du auch noch hier bist…
    Du hast Glück: Ich bin noch hier. Urlaub. Heute ist mein erster Abend… Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass er so ausgeht.
    Tut mir leid“, sagte Hanna, setzte dann aber sofort ein: „Aber hey, dein Abend ist noch jung und dieser Club groß.
    Ich bin schon seit Stunden hier. Ich hab dich ausgesucht. Von daher… Darf ich?“ Sie deutete auf Hannas Omnitool. Die Marsianerin nickte, entsperrte das Tool und ließ die Fremde ihre Kontaktdaten eintippen.
    Svetlana Ivanova“, las Hanna den Namen laut vor, den ihr die Nun nicht mehr ganz so fremde aufgeschrieben hatte. „Ich dachte du kommst aus Australien?
    Komme ich auch, aber meine Eltern stammen aus Russland“, sagte die Blonde und lächelte munter. „Und bitte: nenn mich Lana. Niemand außer meiner Mutter nennt mich Svetlana.
    Ich bin Hanna“, stellte sich die andere Blondine vor.
    Freut mich, Hanna. Und würde mich freuen, wenn wir uns wiedersehen.
    Klar. Mach’s gut, Süße.
    Die beiden verabschiedeten sich mit einem Kuss, Hanna warf keinen Blick zurück.

    Leif wartete dort, wo er angegeben hatte zu warten. Er wirkte geknickt, Hanna wollte ihn aber nicht darauf ansprechen. Heute schien irgendwie nicht sein Tag zu sein.
    Wir wollen los? Wo ist Luceija?
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    Man musste Hanna die Überraschung wohl im Gesicht ablesen können. Leif nahm das Gespräch an und beendete es so abrupt, dass ihr keine Zeit zum Antworten blieb. Hanna erkannte den obersten Rand einer gehobenen Augenbraue über dem Schwarz der Maske.
    Probleme?“, fragte die Fremde.
    Keine Ahnung“, antwortete Hanna wahrheitsgetreu. Sie starrte auf das erloschene Omnitool, schüttelte den Kopf und wandte sich wieder der Fast-Nackten zu. „Wo waren wir?
    Australien“, sagte die andere und lächelte wieder. „Back in the game“, dachte Hanna und lächelte ebenfalls.
    In Australien bin ich ein paar Mal gewesen. Wunderbarer Kontinent, aber tödlich wie eine Supernova.
    Und so heiß. Ich vermisse die Wärme dort noch immer.
    Wo wohnst du jetzt?
    Wieder diese Augenbraue. Ein charmantes, fast süffisantes Lächeln kräuselte die Lippen der Maskierten.
    Was wird das hier?
    Smalltalk“, gab Hanna mit einem Schulterzucken zurück.
    Willst du ficken, oder mich kennenlernen?
    Diese Direktheit passt nicht zu dir, Süße“, sagte Hanna und der schneidende Tonfall, in dem sie das sagte, ließ die andere Frau – die von der Offensivität ihres Outfits Hanna weit überlegen schien – die Augen für eine Sekunde verunsichert auf den Boden huschen. Beinahe, davon war Hanna überzeugt, hätte sie sich entschuldigt. Sie gewann ihre Contenance jedoch wieder, zeugte das Blitzen ihrer perfekten Zähne und sagte: „Irgendwie will ich ja vorankommen.
    Dann lass mich dir helfen“, sagte Hanna, stand vom Barhocker auf und überwand so die Distanz von einem halben Meter. Sie griff der Fremden in den Nacken, ihre Finger verfingen sich in den Haaren wie an diesem Abend schon bei Luceija und küsste sie. Intensiver, wärmer, feuchter als bei Luceija. Die Fremde stieg darauf ein, Hanna merkte, wie sich die Lippen der Geküssten wie zu einem breiten Lächeln öffneten – und ihre dadurch gleich mit. Sie spürte, wie die warme Zunge der Blondine in ihren Mund glitt, ihre Zungenspitze – die merkwürdig intensiv nach Pfefferminz schmeckte – gegen ihre Zungenspitze stieß, sie sanft drückte. Sie schmeckte die raue Art der Zungenoberfläche mehr, als dass sie sie spürte. Dann lösten sich die Lippen und die Frauen mit einem saugenden Schmatzen. Hannas grüne Augen schraubten sich tief in das Blau der Maskierten. Hannas freie Hand glitt zu einer nackten Pobacke. Sie fühlte, dass sie warm war. Drückte sie sachte. Der Geruch von Apfel lag Hanna bei jedem Luftholen stärker in der Nase.
    Das hat mir jetzt aber noch nicht so richtig geholfen“, hauchte die Fremde. Die Tonlage ihrer Stimme war merklich verändert. Ihre Worte waren dünner, wie blasser Nebel über morgendlichen Feldern. Ihr Lächeln verriet aber ihr Wohlgefallen.
    Das akustische Signal einer eingehenden Nachricht setzte der Szene ein Ende, zerriss den lieblichen Nebel wie ein durch ihn fahrender, das Fernlicht aufgeblendeter Wagen, als sie sagte: „Herrje, du bist aber schrecklich gefragt.
    Sorry“, sagte Hanna, nahm die Hände von der Frau und schaute auf ihr Tool. Natürlich war es Leif. Der Arzt hatte ihr eine klar formulierte Nachricht geschickt. „Marschbereitschaft herstellen“, schien der Grundton zu sein, wenn auch höflicher verpackt. Die Fremde gab ein hörbares Seufzen von sich.
    Aus der Traum?“, fragte sie mit dem Beigeschmack von Vorahnung.
    Sieht so aus“, gab Hanna zu, lehnte sich gegen den Hocker und las die Nachricht noch einmal. Was für ein Abend. Sie schaute zur Blonden.
    Hör zu: Ich bin ein paar Tage hier in Palermo, besuche meine Familie. Wenn du auch noch hier bist…
    Du hast Glück: Ich bin noch hier. Urlaub. Heute ist mein erster Abend… Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass er so ausgeht.
    Tut mir leid“, sagte Hanna, setzte dann aber sofort ein: „Aber hey, dein Abend ist noch jung und dieser Club groß.
    Ich bin schon seit Stunden hier. Ich hab dich ausgesucht. Von daher… Darf ich?“ Sie deutete auf Hannas Omnitool. Die Marsianerin nickte, entsperrte das Tool und ließ die Fremde ihre Kontaktdaten eintippen.
    Svetlana Ivanova“, las Hanna den Namen laut vor, den ihr die Nun nicht mehr ganz so fremde aufgeschrieben hatte. „Ich dachte du kommst aus Australien?
    Komme ich auch, aber meine Eltern stammen aus Russland“, sagte die Blonde und lächelte munter. „Und bitte: nenn mich Lana. Niemand außer meiner Mutter nennt mich Svetlana.
    Ich bin Hanna“, stellte sich die andere Blondine vor.
    Freut mich, Hanna. Und würde mich freuen, wenn wir uns wiedersehen.
    Klar. Mach’s gut, Süße.
    Die beiden verabschiedeten sich mit einem Kuss, Hanna warf keinen Blick zurück.

    Leif wartete dort, wo er angegeben hatte zu warten. Er wirkte geknickt, Hanna wollte ihn aber nicht darauf ansprechen. Heute schien irgendwie nicht sein Tag zu sein.
    Wir wollen los? Wo ist Luceija?


    Wir wollen los? Wo ist Luceija?

    Die Stimme seiner Cousine ertönte keine fünf Minuten nach seiner Nachricht. Leif wollte sich gerade über die Schulter umsehen, da drückte sich die schmale Blondine bereits zwischen ihn und einen Feierwütigen an der Bar und sah ihn aufmerksam an. "Wow, das ging ziemlich schnell.", stellte er überrascht fest und sah hinter sich und Hanna, als befürchte er einen Verfolger. "Hat sich angehört als hättest du Gesellschaft. Ich wollte dir keinen Stress machen, ich bin nur ziemlich im Eimer.", gab er zu und sein Ton deutete eine Entschuldigung für sein Versagen heute Abend an. "Willst du lieber noch ein wenig bleiben?", wollte er wissen und erwähnte Luceija nicht.
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    Hanna schaute sich um. Luceija war nicht hier und Leif hatte ihre Frage einfach ohne Antwort gelassen. Das deutete darauf hin, dass der Rückweg wesentlich ruhiger verlaufen würde als der Weg zur Disko. Sie hoffte nur, dass entweder Leif oder sie überhaupt in der Verfassung waren zu fahren. Außerdem wusste sie nicht, ob sie überhaupt wieder zurück zum Haus finden würden. Sie checkte unauffällig ihr Omnitool um zu prüfen, ob es eine Navigationsapp hatte. Mit einem Taxi würde sie auf jeden Fall nicht fahren.
    Ach…“, sagte Hanna und dachte an ihre Bekanntschaft. „Ich hatte Gesellschaft ja, aber nichts weshalb ich dich allein zurücklassen würde. Von Cousin zu Cousine. Oder von Soldat zu Soldat.“ Sie lächelte ihren Verwandten an.
    Also… wir warten auf niemanden und wollen los?
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    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Quote Originally Posted by Shepard Commander View Post
    Hanna schaute sich um. Luceija war nicht hier und Leif hatte ihre Frage einfach ohne Antwort gelassen. Das deutete darauf hin, dass der Rückweg wesentlich ruhiger verlaufen würde als der Weg zur Disko. Sie hoffte nur, dass entweder Leif oder sie überhaupt in der Verfassung waren zu fahren. Außerdem wusste sie nicht, ob sie überhaupt wieder zurück zum Haus finden würden. Sie checkte unauffällig ihr Omnitool um zu prüfen, ob es eine Navigationsapp hatte. Mit einem Taxi würde sie auf jeden Fall nicht fahren.
    Ach…“, sagte Hanna und dachte an ihre Bekanntschaft. „Ich hatte Gesellschaft ja, aber nichts weshalb ich dich allein zurücklassen würde. Von Cousin zu Cousine. Oder von Soldat zu Soldat.“ Sie lächelte ihren Verwandten an.
    Also… wir warten auf niemanden und wollen los?


    Der Blonde ließ sich unfreiwillig zu einem verlegenen Lächeln hinreißen. "Danke.", sagte er knapp und nickte. "Luceija ist draußen und wartet auf uns...Hoffe ich.", erklärte er verunsichert und wusste tatsächlich nicht, ob er da die Wahrheit sagte, als er sich von der Bar abstieß, seine Lederjacke überstreifte und die Führung aus dem Club übernahm. Wie hieß deine Gesellschaft? Was er heiß?"
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    Hoffst du?“, sagte Hanna mit gehobener Augenbaue. Da Leif aber mit einer Gegenfrage antwortete, wollte sich die Blondine lieber raushalten. Die Frage ihres Cousins war so schön offensiv, wie sie selbst es manchmal an den Tag legte. Angesichts der Tatsache, dass er selbst ihr durch die Blume zu derlei amourösen Abenteuern geraten hatte, würde er das folgende wohl als Erfolg verpacken. Hoffte sie. Nicht alle Leute waren der gleichgeschlechtlichen Liebe – oder zumindest dem Verlangen – aufgeschlossen.
    Sie war wirklich heiß. Mit Chance sehe ich sie wieder, während ich hier bei dir bin“, sagte Hanna mit einem schiefen Grinsen.
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    Leif war seinen schwedischen Wurzeln sicher treu, wenn es um Offenheit ging. Er warf einen vielsagenden Blick gen Hanna, hob eine Braue und rempelte beim herausgehen aus dem Club wohl gleich eine handvoll Leute an. Unfreiwillig. Niemand entschuldigte sich je oder war sauer. Er eingeschlossen. "Wiedersehen also? Rieche ich hier eine glühende Urlaubsromanze? Soll ich ein Restaurant empfehlen oder zwischendurch mal das Haus verlassen?", wollte er wissen und kicherte etwas zu kindisch für seine Verhältnisse. Endlich war da frische Luft.
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    Hanna hob unwissend die Schultern.
    Ich hab ihre Nummer, der Ball liegt also auf meiner Seite. Aber interessant war sie schon.“ Ob es ein Urlaubsflirt war, eine Liebschaft oder sonst etwas werden würde, war jetzt wohl mehr als unklar.
    Ich denke nicht, dass du das Haus verlassen musst. Aber die Idee mit dem Restaurant ist ganz nett. Aber danke für das Angebot.“ Sie grinste. Sie waren außerhalb des Clubs, irgendwo dort hinten sollte Leifs Auto warten. Jetzt fehlte nur noch die schwarzhaarige Italierin.
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    Hanna hob unwissend die Schultern.
    Ich hab ihre Nummer, der Ball liegt also auf meiner Seite. Aber interessant war sie schon.“ Ob es ein Urlaubsflirt war, eine Liebschaft oder sonst etwas werden würde, war jetzt wohl mehr als unklar.
    Ich denke nicht, dass du das Haus verlassen musst. Aber die Idee mit dem Restaurant ist ganz nett. Aber danke für das Angebot.“ Sie grinste. Sie waren außerhalb des Clubs, irgendwo dort hinten sollte Leifs Auto warten. Jetzt fehlte nur noch die schwarzhaarige Italierin.


    "Immer gern.", versicherte Leif, der sich durch die letzte Traube aus Menschen drückte, dabei kurz Hannas Hand fasste, um sie nicht zu verlieren, bevor er sie automatisiert wieder losließ. Sein Auto käme bald in Sichtweite, aber Luceija ließ auf sich warten. Hatte sie diesen Club entweder nie verlassen oder trieb sie sich noch immer irgendwo zwischen diesen Menschen hier herum? Leif streckte sich wohl etwas zu auffällig, sah sich nach ihr um und warf, auf einen Blick Hannas hin, ein entschuldigendes Lächeln zurück.
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  10. #10 Reply With Quote
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    "Immer gern.", versicherte Leif, der sich durch die letzte Traube aus Menschen drückte, dabei kurz Hannas Hand fasste, um sie nicht zu verlieren, bevor er sie automatisiert wieder losließ. Sein Auto käme bald in Sichtweite, aber Luceija ließ auf sich warten. Hatte sie diesen Club entweder nie verlassen oder trieb sie sich noch immer irgendwo zwischen diesen Menschen hier herum? Leif streckte sich wohl etwas zu auffällig, sah sich nach ihr um und warf, auf einen Blick Hannas hin, ein entschuldigendes Lächeln zurück.


    Natürlich hatten sie Luceija nicht sehen können. Weder Hanna noch Leif, denn die Sizilianerin lehnte auf der anderen Längsseite des Autos und saß - gelehnt gegen das Rad, auf dem Boden wie eine streunende Katze die man gerade aus dem Schlaf holte. Sie hörte Schritte durch den dezent sandigen Boden in ihre Richtung kommen, aber reagierte kaum - selbst wenn es Leif und Hanna waren, Ersteren wollte sie mehr als offensichtlich nicht sehen. Das Interesse an diesem scheiß Auto war ebenfalls verflogen, der Schlüssel ja bereits vor den Füßen des Blonden gelandet. Erst, als sie Stimmen hörte, stand sie langsam auf. Klopfte sich den Staub des sandigen Bodens von der Kleidung. Sie drehte sich halbseitig zu den Ankömmlingen, missachtete Leif völlig, aber sah Hanna kurz an und versicherte ihr erst stumm, dass sie sie registrierte. "Fertig..?", wollte sie nur wissen und legte schon ihre Hand an die hintere Türe des Wagens, wartend, bis der Schwede sie mit der Fernbedienung entriegeln würde.
    [Bild: lucisignatur5vnjyz.jpg] {
    even though it seems like they're worlds apart,
    in the end they're still beating with each other's heart.

    } [Bild: leifsignatur2ttk7c.jpg]
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    Die Luft hatte sich merklich verdickt. Es war nicht die schwere, warme Luft Italiens, sondern das merkwürdige und für Hanna völlig unerklärliche Gefühl der Feindseligkeit zwischen Luceija und Leif. Irgendetwas musste die Blondine verpasst haben, als sie sich mit der anderen Blondine unterhielt. Bei Leif und Luci war es scheinbar ein ewiges Auf und Ab. Sie würde sich nicht wundern, wenn die beiden auf der Rückfahrt plötzlich miteinander rummachen würden. Jetzt war es aber erst einmal an ihr, Luceijas Statusabfrage zu beantworten.
    Fertig“, sagte sie und schaute zu ihrem Cousin. Die Nacht hatte sich über das Land gelegt und Palermo war zum Lichtermeer geworden, während das echte Meer wirklich schwarz war.
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    Die Luft hatte sich merklich verdickt. Es war nicht die schwere, warme Luft Italiens, sondern das merkwürdige und für Hanna völlig unerklärliche Gefühl der Feindseligkeit zwischen Luceija und Leif. Irgendetwas musste die Blondine verpasst haben, als sie sich mit der anderen Blondine unterhielt. Bei Leif und Luci war es scheinbar ein ewiges Auf und Ab. Sie würde sich nicht wundern, wenn die beiden auf der Rückfahrt plötzlich miteinander rummachen würden. Jetzt war es aber erst einmal an ihr, Luceijas Statusabfrage zu beantworten.
    Fertig“, sagte sie und schaute zu ihrem Cousin. Die Nacht hatte sich über das Land gelegt und Palermo war zum Lichtermeer geworden, während das echte Meer wirklich schwarz war.


    "Gut..", gab sie unter einem Seufzen an. Sie hatte nicht die Chance über den Wagen hinweg zu Leif zu sehen und zog deshalb nochmal demonstrativ am Türgriff. "Dann schließ auf und lass uns nach Hause.", sagte sie wenig begeistert oder gar romantisch verklärt wie man es hätte annehmen können. Ein Piepton deutete an, dass er ihrer Bitte nachkam, die Türe ihrem nervösen Ziehen nachgab und sie sich endlich auf den Rücksitz setzen, regelrecht einsinken lassen konnte. Sie zog sofort hinter ihr zu und nahm mindestens ebenso schnell den Pizzageruch war, der sich hier ausgebreitet hatte. Nicht nur deshalb nahm sie die Schachtel auf ihren Schoß, sondern auch, weil sie die Möglichkeit bedachte, dass auch Hanna sich wieder nach hinten setzte. Luci klappte den Karton nach einigem, geistigen hin und her auf, trennte ein Stück Pizza vom Rest, unwissend, dass es ein Teil der Pizza von Leif war, feurig scharf, in die sie hineinbiss, ungefragt, und einem möglichen Kater mit handelsüblichem Fast Food entgegenwirkte.
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