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    Matthias Wagner und Jaxx / gesicherte Villa / außerhalb von Paris / 26. Januar 2018

    Matthias Wagner und Jaxx

    "Ich bin sehr erfreut, dass sie ihre kostbare Zeit entbehren konnten, um persönlich mit mir zu sprechen, Monsieur Wagner,..." begann der Franzose freundlich. Pierre Bernard, ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, ihm gehörten einige sehr erfolgreiche Unternehmen in ganz Europa, auch wenn dies nicht ganz so offensichtlich war. Nachdem Abstergo vor Jahren erst versucht hatte, ihn zum Partner zu machen und Bernard dies ablehnte und Abstergo anschließend mehrfach versucht hatte, ihm mit allen möglichen Methoden seine Unternehmen ab zu nehmen, verkaufte er seine ganzen Firmen, außer Frankreich an seine engsten Vertrauten, zumindest offiziell. In Wirklichkeit machte er aus den anderen Firmen Schwesterunternehmen unter anderem nahmen, betraute seine engsten Vertrauten und Manager mit deren Leitung, aber das Imperium gehörte Bernard. Ob der Trick wirklich funktionierte hatte, konnte Bernard nicht sagen, zumindest hatte er seid dem nichts mehr von Abstergo gehört. Dunkelhaarige mit kurz geschorener Frisur, etwa Mitte/ Ende dreißig, in seinem eleganten, schwarzen Armani Anzug beugte sich nach vorne und stützte seine Arme auf seinem Schreibtisch auf. Abschätzend beobachtete er Wagner, der Bernards Worte mit einem kurzen, aber freundlichen Nicken bestätigte.
    "Bevor ich überhaupt irgendetwas in ihr Unternehmen investiere,..." sprach Bernard weiter, wobei er seinem Gegenüber in die Augen blickte. "Welche Ziele haben sie?" Kam der Franzose schließlich auf den Punkt. Doch Klaus hatte ihn schon Monate zuvor darauf vorbereitet, so das dies für Matthias nicht überraschend kam.
    "Sie wissen, was Abstergo mit den Assassinen gemacht hat?" konterte Wagner. "Ich habe davon gehört." antwortete Bernard ruhig. Lachte aber dann kurz auf, eher er weitersprach. "Sie wollen also Abstergo zerschlagen? Sie wissen aber schon, dass dies nur funktionieren kann, wenn sie der Schlange den Kopf abschlagen?" Es lag etwas höhnisches in seiner Stimme, doch Matthias ließ sich davon nicht beirren.
    "Genau das haben wir auch vor. Meine Geschäftspartner und ich sind der Meinung, dass Abstergo lange genug an der Macht war und ich denke, nach allem was Abstergo ihnen versucht hat an zu tun, dass es in unser beider Interesse ist, Abstergo die Marktführung und Weltherrschaft zu entreißen." erklärte Wagner ernst.
    Bernard schien über seine Worte nach zu denken und Wagner spürte, dass sein Gegenüber noch nicht überzeugt war. "Sie unterstützen uns finanziell, Sie brauchen auch nicht in die Öffentlichkeit treten,..." schlug Wagner vor. "Und was geschieht danach?" wollte der Franzose wissen und betrachtete Wagner abschätzend. Bernard erinnerte sich nur zu gut an die Verhandlungen mit den Abstergo Mitarbeitern, die von ihm forderten, dass er sich dem großen Ganzen anschließen soll, der Abstergo Familie, wie die das so schön nannten. Er wäre nur noch der Verwalter seiner eigenen Unternehmen gewesen, dass sagen hätte Abstergo gehabt.
    "Sie wären weiterhin unser Geschäftspartner, nur mit dem Unterschied, dass ihre Unternehmen weiterhin ihnen gehören." versprach Wagner.
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    Die Engstirnigkeit des Mexikaners war zur Abwechslung mal mehr unterhaltsam als nervig. Ein alter Mann, der sich an vergangenen Zeiten ergötzte, nicht bereit die Veränderungen, um ihn zu akzeptieren. Es wäre vielleicht traurig gewesen, wenn es sich bei Tejon nicht um einen ausgemachten Kotzbrocken handelte. So keimte nur das Gefühl auf, für welches die Deutschen das überaus treffende Schadenfreude kreiert hatten. Wenn auch nur im geringen Maßen. Ein wenig gefährlich waren Agenten nämlich auch, welche den Vorruhestand nicht akzeptieren wollten. Es war zu hoffen das der Mexikaner seine überschüssige Energie sinnvoll einsetzen würde. Kartell-Killer, das war ein Beruf, indem Tomoko Zukunft für ihn sah. Genau der richtige Mann, um jemanden mit einer Kettensäge zu enthaupten und die Leiche an eine Brücke von Acapulco zu hängen.

    „Ihr Echo? Aber natürlich, wie vergesslich von mir. Keine Sorge, es ist nicht mehr zerkratzt als vorher. Ein Vorteil der Baureihe. Sehen filigran aus, sind aber belastbar wie ein Nokia 3310. Falls sie das noch kennen, ist ihnen nicht unähnlich. Ein wenig aus der Zeit gefallen, aber ein zäher alter Knochen.“, erwiderte sie auf seine Nachfrage. Sie lächelte ein wenig indifferent. „Dürfen sie sogar als Kompliment sehen, hatte echt lange ein 3310. Ich habe damit jemanden fast ausgeknockt. Ach..einfachere Zeiten.“, fügte sie an und holte das vermutlich inzwischen fast gecrackte Echo aus ihrem Jackett hervor. Sachte in der Hand wiegend, hielt sie es schließlich Tejon entgegen. „Viel Spaß damit. Vielleicht wollen sie es ja verschönern, in Singapur gibt es viele Läden mit Handyschmuck. Ein Einhorn würde doch gut passen.“, merkte sie wohlwollend an.
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