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  1. #121 Reply With Quote
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Er wandte sich ab und tatschlich sah es so aus, als wolle er ihrem Wunsch nachkommen. Fr einen Moment musste sich eine ungemeine Genugtuung auf Seiten der Schwarzhaarigen ausbreiten, doch sie hatte mitnichten gewonnen, obgleich ihr Art ein weiteres Mal diesen Ablauf spielte, den Schrank ffnete, Tabletten entnahm, eine von zweien erneut teilte und dann den Schrank wieder schloss, bevor er nicht ihr die Pillen gab, sondern sie kurz auf der Arbeitsflche dieser Zeile aus Schrnken ablegte. Leif fllte ein Glas Wasser, frisch, ebenso wie die angerissene Flasche, stellte es ebenfalls ab und dann geschahen einige Dinge sehr schnell. Er drehte sich um, packte Luceija am Handgelenk, zog sie zu sich, um sie vor sich zu schieben, ihren Krper zwischen seinem und dieser Arbeitsflche zu fixieren, einhndig unter ihr Kinn zu fassen und ihren Kopf zu berstrecken. Er hatte gehofft, sie beide wren noch nicht so weit, als dass er ihr nunmehr die Tabletten in einen Mund legen musste, den er mit miger Gewalt aufschob, dann dieses Glas greifend, whrend ihr Verstand sein Handeln begriff und sie sich gegen ihn presste, was purer Abwehr entsprach. Der Arzt kippte wenigstens genug Flssigkeit nach, als dass sie die Tabletten, in derselben Dosis der vorher angebotenen Ration, schlucken und sich somit teilweise ergeben musste. Ihre Hnde schlugen nach ihm, aber selbst das wusste der Blonde zu kontrollieren, nahm seinen Krper von ihrem und packte rasch wieder ihre Arme, wobei eine seiner Hnde ausreichte, um ihre beiden Handgelenke zu fixieren und sie hinter sich her zu ziehen. Unsanft und vor allem stumm, womit er ihr nicht verriet, wieso sie ihm diese Treppe nach oben wrde folgen mssen. Wenn sie auch alles erdenkliche aufbot, um sich ihm zu entziehen.


    Fuck. Mehr konnte sie kaum denken bevor alles passierte. Er zog sie so schnell in Position, dass die Gegenwehr sich auf die Sekunden danach beschrnkte. Sie, die ihre Hnde gegen den Tisch presste, sich von diesem schieben wollte, voller Kraft, aber gerademal schaffte, ein paar Zentimeter Abstand zwischen diesen und ihrem Bauch zu bringen, der sich dem entgegen drckte. Ihr wurde bel, sofort, irgendwelche Erinnerungen schienen hervor zu kriechen. Und urpltzlich zuckte sie, weil Leif ihr den Mund aufriss und ihr eben die Tabletten zufhrte, weil er es wollte UND es musste. Sie fand keine Worte mehr fr gute Argumentationen, da war nur ihr Kopf, der seiner Aktion instinktiv ausweichen wollte, aber im Nu hatte sie die Medikamente geschluckt, letztlich fast bereitwillig, wenn auch so ungelenk, dass sie erst wrgen und schlielich husten musste und schon, sofort, weiter gezogen wurde. Sie brauchte Sekunden, bis sie ihre Worte wieder fand, diese aber umso lautstarker. "Wo zur Hlle willst du hin?!", schrie sie ihn lautstark an. "WOHIN und-", keuchte sie weiter, sie wusste wirklich nicht, wo es ihn hinzog, abgesehen von diesen Treppen hinauf, auf welche sie fiel, sich an den Handgelenken zurck auf die Fe ziehen lie und unsanft hher gezerrt wurde. Wieder-...das? In sein Zimmer? Nein, oder? "HEY, ARSCHLOCH, BIST DU NEUERDINGS TAUB?! DU SOLLST MICH LOSLASSEN!"
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  2. #122 Reply With Quote
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    Fuck. Mehr konnte sie kaum denken bevor alles passierte. Er zog sie so schnell in Position, dass die Gegenwehr sich auf die Sekunden danach beschrnkte. Sie, die ihre Hnde gegen den Tisch presste, sich von diesem schieben wollte, voller Kraft, aber gerademal schaffte, ein paar Zentimeter Abstand zwischen diesen und ihrem Bauch zu bringen, der sich dem entgegen drckte. Ihr wurde bel, sofort, irgendwelche Erinnerungen schienen hervor zu kriechen. Und urpltzlich zuckte sie, weil Leif ihr den Mund aufriss und ihr eben die Tabletten zufhrte, weil er es wollte UND es musste. Sie fand keine Worte mehr fr gute Argumentationen, da war nur ihr Kopf, der seiner Aktion instinktiv ausweichen wollte, aber im Nu hatte sie die Medikamente geschluckt, letztlich fast bereitwillig, wenn auch so ungelenk, dass sie erst wrgen und schlielich husten musste und schon, sofort, weiter gezogen wurde. Sie brauchte Sekunden, bis sie ihre Worte wieder fand, diese aber umso lautstarker. "Wo zur Hlle willst du hin?!", schrie sie ihn lautstark an. "WOHIN und-", keuchte sie weiter, sie wusste wirklich nicht, wo es ihn hinzog, abgesehen von diesen Treppen hinauf, auf welche sie fiel, sich an den Handgelenken zurck auf die Fe ziehen lie und unsanft hher gezerrt wurde. Wieder-...das? In sein Zimmer? Nein, oder? "HEY, ARSCHLOCH, BIST DU NEUERDINGS TAUB?! DU SOLLST MICH LOSLASSEN!"


    Es war kaum was sie annahm. Nichts dergleichen. Und doch fhrte ihr Weg sie beide durch sein Schlafzimmer, den ganzen Raum hindurch und bis in dieses Badezimmer, wobei Leif einmal kehrt machen musste, eine Schublade an seinem vollkommen unaufgerumten Schreibtisch ffnete und etwas herausholte, was zwei sehr eigenwillig anmutenden Handschellen glich, weil sie ein Urgetm einstiger, mehr oder weniger biotiksicherer Handschellen waren. Nicht dass es sich dabei um eine Art "Spielzeug" handelte, vielmehr ein Andenken an seine wohl schlechteste Zeit bei der Allianz, was nochmals andeutete, wie alt dieses Werkzeug war, das er dazu benutzte, eine vllig auer sich geratene Luceija unter Kontrolle zu bringen. Nichts in diesem Haus schien stabiler als die knochigen Heizkrper, einer davon im Bad, in welches er die Sizilianerin nun zog, auf den Boden zwang und wortlos fixierte. Selbst er hatte unlngst Mhe, sie zu bndigen und stumm dankte er Vigilio, unwissend wie er war, dass eben ER ihm geraten hatte, die charakteristischen und ziemlich hsslichen Teile einer Heizung eben nicht zu entfernen, so wie er es gewollt hatte. "Ich hoffe mir fllt was besseres ein, aber whrend du derart auer Kontrolle bist, wirst du dich mit diesem Quartier zufrieden geben mssen, so leid mir die Sache tut.", verkndete er und sah sie prfend an. Ihre Hnde waren so ungnstig seitlich oberhalb ihres Kopfes festgemacht, dass sie keinerlei Chance bekam, sich aus ihnen zu winden. Auch hatte der Schwede sie enger gestellt, als es bei Bewegung der Handgelenke gesund fr sie war und selbst bei wildester Akrobatik konnten ihr ihre Beine wohl nicht wirklich helfen. Sein Werk war also getan. Vorerst. "Wenn du was brauchst, sag bescheid. Ich bin nebenan."
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  3. #123 Reply With Quote
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    Es war kaum was sie annahm. Nichts dergleichen. Und doch fhrte ihr Weg sie beide durch sein Schlafzimmer, den ganzen Raum hindurch und bis in dieses Badezimmer, wobei Leif einmal kehrt machen musste, eine Schublade an seinem vollkommen unaufgerumten Schreibtisch ffnete und etwas herausholte, was zwei sehr eigenwillig anmutenden Handschellen glich, weil sie ein Urgetm einstiger, mehr oder weniger biotiksicherer Handschellen waren. Nicht dass es sich dabei um eine Art "Spielzeug" handelte, vielmehr ein Andenken an seine wohl schlechteste Zeit bei der Allianz, was nochmals andeutete, wie alt dieses Werkzeug war, das er dazu benutzte, eine vllig auer sich geratene Luceija unter Kontrolle zu bringen. Nichts in diesem Haus schien stabiler als die knochigen Heizkrper, einer davon im Bad, in welches er die Sizilianerin nun zog, auf den Boden zwang und wortlos fixierte. Selbst er hatte unlngst Mhe, sie zu bndigen und stumm dankte er Vigilio, unwissend wie er war, dass eben ER ihm geraten hatte, die charakteristischen und ziemlich hsslichen Teile einer Heizung eben nicht zu entfernen, so wie er es gewollt hatte. "Ich hoffe mir fllt was besseres ein, aber whrend du derart auer Kontrolle bist, wirst du dich mit diesem Quartier zufrieden geben mssen, so leid mir die Sache tut.", verkndete er und sah sie prfend an. Ihre Hnde waren so ungnstig seitlich oberhalb ihres Kopfes festgemacht, dass sie keinerlei Chance bekam, sich aus ihnen zu winden. Auch hatte der Schwede sie enger gestellt, als es bei Bewegung der Handgelenke gesund fr sie war und selbst bei wildester Akrobatik konnten ihr ihre Beine wohl nicht wirklich helfen. Sein Werk war also getan. Vorerst. "Wenn du was brauchst, sag bescheid. Ich bin nebenan."


    "Fuck!", schrie sie - und das nicht zu leise. Natrlich versuchte Luceija alles, sich mit entsprechenden Tritten, mit ihren Hnden oder bloem Winden loszureien, aber dieser Mann? Er berragte sie, und das einfach nicht zuletzt physisch in jeder Form. Sie blieb chancenlos. Riss voller Wut mit ihren Armen an diesen Handschellen, die zu deutlich auch dafr sorgen sollten, dass sich Biotiker nicht mittels ihrer Krfte wehren konnten. Ein altes Modell, vielleicht, ihre Blicke reichten zwar dorthin, aber sie hatte wenig Interesse sich ausgerechnet jetzt darber zu informieren. Denn Leif machte sie wtend und das nicht nur ein bisschen. Eher rasend. "FUUUCK!!!", schrie sie nur lauter, zappelte, rupfte an ihren Handgelenken, whrend sie frustrierte, weitere Schreie los wurde. [COLOR=MediumTurquoise"LASS MICH RAUS DU BESCHISSENER VERRTER!"[/COLOR], rief sie ihm nach. Unter anderem. Schlimmere, viel schlimmere Worte fielen. Dann, zwischendurch, schrie sie wieder, laut, aus vollem Halse, so sehr, bis ihr Hals rau und trocken wurde. Damit aber nicht genug. "FAMMI USCIRE SUBITO O GIURO CHE TI UCCIDO! LASS MICH SOFORT RAUS ODER ICH SCHWRE DIR, DASS ICH DICH KALT MACHE!!!" Die komplette Wut schumte ber. Sie sah rot, so komplett. "MIESER, HINTERHLTIGER WICHSER!", setzte sie nach. Hielt ihm vor, wie falsch er doch sei, dass er sie verriet, hinterging und schlicht und ergreifend eine Art Abschaum war, fr welchen ihr keine Worte mehr einfielen. Und man hrte es in ihrer Stimme in welchem geistigen Zustand sie war, wie voll von Hass, von Wut, von Enttuschung und Unglauben sie steckte, man glaubte sogar, dass sich ihre Stimme regelrecht vernderte, rauer und hrter wurde. Sie drehte durch. Ihr Krper war genauso entkrftet wie ihre Stimme, sie atmete schwerer und angestrengter, ihre Haltung schmerzte schon jetzt aber, nein, sie bemerkte nicht wie sehr das Metall in ihre Haut schnitt. Das war egal. So unbedeutend und lcherlich, neben diesem Hass den sie im Augenblick fr Leif empfand und nicht im geringsten mehr wusste, wohin damit.
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    "Fuck!", schrie sie - und das nicht zu leise. Natrlich versuchte Luceija alles, sich mit entsprechenden Tritten, mit ihren Hnden oder bloem Winden loszureien, aber dieser Mann? Er berragte sie, und das einfach nicht zuletzt physisch in jeder Form. Sie blieb chancenlos. Riss voller Wut mit ihren Armen an diesen Handschellen, die zu deutlich auch dafr sorgen sollten, dass sich Biotiker nicht mittels ihrer Krfte wehren konnten. Ein altes Modell, vielleicht, ihre Blicke reichten zwar dorthin, aber sie hatte wenig Interesse sich ausgerechnet jetzt darber zu informieren. Denn Leif machte sie wtend und das nicht nur ein bisschen. Eher rasend. "FUUUCK!!!", schrie sie nur lauter, zappelte, rupfte an ihren Handgelenken, whrend sie frustrierte, weitere Schreie los wurde. [COLOR=MediumTurquoise"LASS MICH RAUS DU BESCHISSENER VERRTER!"[/COLOR], rief sie ihm nach. Unter anderem. Schlimmere, viel schlimmere Worte fielen. Dann, zwischendurch, schrie sie wieder, laut, aus vollem Halse, so sehr, bis ihr Hals rau und trocken wurde. Damit aber nicht genug. "FAMMI USCIRE SUBITO O GIURO CHE TI UCCIDO! LASS MICH SOFORT RAUS ODER ICH SCHWRE DIR, DASS ICH DICH KALT MACHE!!!" Die komplette Wut schumte ber. Sie sah rot, so komplett. "MIESER, HINTERHLTIGER WICHSER!", setzte sie nach. Hielt ihm vor, wie falsch er doch sei, dass er sie verriet, hinterging und schlicht und ergreifend eine Art Abschaum war, fr welchen ihr keine Worte mehr einfielen. Und man hrte es in ihrer Stimme in welchem geistigen Zustand sie war, wie voll von Hass, von Wut, von Enttuschung und Unglauben sie steckte, man glaubte sogar, dass sich ihre Stimme regelrecht vernderte, rauer und hrter wurde. Sie drehte durch. Ihr Krper war genauso entkrftet wie ihre Stimme, sie atmete schwerer und angestrengter, ihre Haltung schmerzte schon jetzt aber, nein, sie bemerkte nicht wie sehr das Metall in ihre Haut schnitt. Das war egal. So unbedeutend und lcherlich, neben diesem Hass den sie im Augenblick fr Leif empfand und nicht im geringsten mehr wusste, wohin damit.


    Auch wenn Leif beruflich nie etwas mit Suchtkranken zutun gehabt hatte, so wusste er doch, wie wenig zugnglich fr seine Argumentation Luceija nun sein wrde. Es wre egal was er wie und weshalb sagte oder mit wie viel Wohlwollen er ihr begegnen wrde, es war schlicht egal. Ihr Krper und sein Entzug hatten die Kontrolle bernommen und es wrde noch wenigstens achtundvierzig Stunden dauern, bis die Sizilianerin weniger von Wut, als vielmehr von purer Verzweiflung und Trnen beherrscht wrde. Dabei konnte er nicht das Geringste fr sie tun, erst recht nicht mit den eindeutigen Warnungen des Professors im Nacken, der zweifellos all das hier sah. Den Schweden, der sich wenig konzentriert an Arbeit begab, weiter und weiter von den wtenden Schreien der Schwarzhaarigen untermalt.
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    Auch wenn Leif beruflich nie etwas mit Suchtkranken zutun gehabt hatte, so wusste er doch, wie wenig zugnglich fr seine Argumentation Luceija nun sein wrde. Es wre egal was er wie und weshalb sagte oder mit wie viel Wohlwollen er ihr begegnen wrde, es war schlicht egal. Ihr Krper und sein Entzug hatten die Kontrolle bernommen und es wrde noch wenigstens achtundvierzig Stunden dauern, bis die Sizilianerin weniger von Wut, als vielmehr von purer Verzweiflung und Trnen beherrscht wrde. Dabei konnte er nicht das Geringste fr sie tun, erst recht nicht mit den eindeutigen Warnungen des Professors im Nacken, der zweifellos all das hier sah. Den Schweden, der sich wenig konzentriert an Arbeit begab, weiter und weiter von den wtenden Schreien der Schwarzhaarigen untermalt.


    Die Schwarzhaarige schien kaum mde zu werden ihrem Unmut eine Stimme zu geben. Sie schrie dieses Badezimmer, in welchem sie selbst aufgewachsen war und weiter Teil ihres eigenen Hauses war, regelrecht zusammen, rastete komplett aus und sah buchstblich Rot. Mit den Beinen holte sie aus, versuchte sich daran, wtend die Scheibe zur Dusche zu zerschlagen um vielleicht mit den resultierenden Scherben in der Lage zu sein, entweder sich frei zu schneiden oder, im schlimmsten Fall, sich selbst in eine Lage zu versetzen die sie so nah an den Tod brachte, dass er unweigerlich wrde reagieren mssen. Dabei schrie sie weiter. "DU HAST DEINE LETZTE CHANCE VERSPIELT, LCHERLICHER SCHEISSKERL, WENN ICH HIER RAUS KOMME DREH ICH DIR DEN HALS UM, ALLES ANDERE ALS METAPHORISCH!"
    Sie trat oft genug zu, dass es einmal urpltzlich laut krachen musste. Das Glas bekam einen riesigen Riss, zersprang an einer Seite aber fiel entgegen ihren Erwartungen nicht in sich zusammen, was sie noch mehr frustrierte. "ICH HASSE DICH!", rief sie weiter. Mit ihrem Akzent klang es viel weniger bedrohlich als es htte wirken sollen. "DU HAST MICH VERRATEN! UNS! DU BIST NICHTS ALS EIN SCHEISS, ERBRMLICHER LGNER!"

    "DU KANNST NIEMANDEM HELFEN! DU KANNST NICHTMAL DIR SELBST HELFEN!"
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  6. #126 Reply With Quote
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    Vincent van Zan

    Petalin

    Quod puritas Seeva murmelte den schwer auszusprechenden Namen, den Petalin ausgespuckt hatte. Das klang wie ein Orden. Vielleicht auch ein Deckname. Zweifellos eine Organisation oder Struktur, in der Decius Vhan seine Finger hatte. Sie leitete den Namen kommentarlos an Pater Lacan weiter, der Priester wrde wissen, was zu tun war. Dann ffnete Petalin sein Maul erneut und spie die Adresse Devil's Tips. 406th's Av, Lagerhaus 27 aus. Seeva hob eine ttowierte Augenbraue. Die Tips waren vermintes Gebiet, zerschossen und vor kurzem von der Polizei gestrmt. Vhan musste sehr verzweifelt sein, wenn er so kurz nach dem Terror Gavros dort etwas sicherte oder sich dort in seiner Freizeit aufhielt. Ein Folterkeller? Wohl eher ein Aufbewahrungsort. Seeva erwartete nicht, dass dort groe Planungsrume, das Kriegsmanagement oder sonst etwas von hoher Relevanz wre, ein Blick aber wre es wert. Schlielich waren ihre Spuren drftig, wenngleich der Druck auf Vhan gewachsen war. Gut, sagte sie schlielich, ging zu einem Tisch auf dem etwas lag, das aussah wie eine kleine, silberne Pistole und das Gert durchlud. Sie kam zurck, zog Petalins Kinn hart auf seine Brust und setzte das Gert gegen seinen Hinterkopf, direkt zwischen die Stacheln. Sie drckte ab und etwas bohrte sich durch die Schuppenhaut direkt in den Schdel, allerdings nicht so tief, als dass das Gehirn des Turianers beschdigt werden wrde. Sie trat zurck und umrundete die Pftze Erbrochenes. Angenehme Trume, Petalin. Und denken Sie nicht an die Flucht. Ich habe Ihnen gerade ein explosives Implantat eingesetzt. Verlassen Sie diesen Raum ber mehr als zehn Meter, dann Seeva klatscht einmal laut in die Hnde. Sie verstehen schon. Damit entlie sie das Monster. Xi schwebte ebenfalls fort. Die Tr schloss sich und Petalin blieb alleine und erledigt zurck.

    *

    Mister van Zan, grte Seeva zurck. Sie knnen sich selbst berzeugen, sagte sie und deutete auf einen Bildschirm, der das Bild der einzigen Kamera im Raum zeigte. Zwei Stunden mit unserem freundlichen Hanar und ein explosives Implantat im Hinterkopf er hat sich fr diesen Tag sicherlich etwas anderes vorgestellt, erklrte Seeva schulterzuckend. Haben wir etwas? Quod puritas erscheint seit gut einem Jahr immer mal wieder in losen Zusammenhngen, erklrte Pater Lacan mit derselben erklrenden Stimme, mit der er die Messe lesen musste. Einen echten Zusammenhang kann ich nicht finden. Aber bertragungen aus Terminus zeigen, dass der Name mehrfach mit dem Kauf von hier illegalen Substanzen genannt wird. Solche, aus denen man Bomben baut? Der Priester zuckte die Achseln. Tut mir leid, Commander. Seevas Nasenflgel weiteten sich. Der Erfolg war nur mig, ihre Spuren versandeten. Schicken Sie Nachricht an Coltrane: Er soll sein Team bereitmachen. Wir werden zeitnah einen von Vhans Frachern kapern und uns selbst ein Bild machen. Finden Sie die Flugrouten raus. Lacan nickte und drehte seinen Stuhl herum. Mister van Zan, ich denke wir werden unser Vorgehen noch einmal berdenken. Petalin ist nur ein ungehobeltes Stck Holz und hat keine echten Informationen. Er spuckte den Namen Quod puritas aus, was vermutlich nur ein operativer Deckname ist. Vielleicht ist er Ihnen auf Ihren verschlungenen Kanlen ja einmal begegnet. Ansonsten haben wir eine Adresse in den Tips. Sie verschrnkte die Arme. Eine berprfung ist es sicherlich wert. Aber Vhan wirkt nicht wie jemand von hoher Relevanz, der etwas auf der Citadel geschweige denn in den Tips verbirgt. Es knnte eine Falle sein, wir haben aber auch keinen alternativen Anknpfungspunkt. Seeva ging im Kopf ihr Team durch. John Coltrane und seine Suns waren eine willkommene Verstrkung, allerdings waren ihre Reihen fr mehrere aktive Operationen zu dnn. Haben Sie Leute, denen Sie vertrauen knnen? Solche, die mit Waffen umgehen knnen? Wenn ja, dann wre eine berprfung des von Petalin genannten Lagerhauses der nchste Schritt.


    Mit nachdenklicher Miene hrte Vincent den Ausfhrungen der Spectre zu und beobachtete dabei den gefangenen Turianer auf dem Bildschirm.
    ,,Abknallen wie den rudigen Hund, der er ist, dachte er und legte sich aus den extrahierten Informationen einen Plan zurecht.
    ,,Die Adresse in den Tips ist mit Sicherheit eine Falle, eine Scheininformation, die Vhan Petalin eingeimpft hat, um einen eventuellen Gegenspieler zu behindern.
    Er wandte seinen Blick vom gepeinigten Petalin ab und schaute TSaari an.
    ,,Ich stimme Ihnen jedoch darin zu, dass wir jemanden dorthin schicken sollten. Ich habe Leute, denen ich zwar nicht vertraue, die aber alle anderen Anforderungen erfllen und zudem nicht vermisst werden, wenn sich meine Vermutung bewahrheitet.
    TSaari war anzusehen, dass sie die Exkursion fr ebenso sinnlos wie notwendig hielt wie er, ein diskretes Nicken reichte ihm als Zeichen der Billigung, sodass er das Thema auf sich beruhen lie und wieder auf den Bildschirm schaute.
    ,,Was ihn angeht wrde ich kein Risiko eingehen. Ich kann seine Leiche vor Vhans Haus auftauchen lassen. Das wrde gewiss zu dem neuen kriminellen Flair passen, das wir ihm andichten wollen, unterbreitete er seinen Vorschlag.


    *

    Ihre Ohren fiepten noch von Roses neuem Song, als Nura in ihren Schlafsack krabbelte. Die laute Musik und die Zeit unter Freunden hatten ihr gut getan, doch nun als der Beat verklungen war und das Studio auer ihr verlassen dalag, kehrten die Bilder des Tages zurck.
    Nura zog sich ihren Schlafsack ber den Kopf, wollte sich auf den Tinnitus und die Melodie von Roses Lied konzentrieren, doch nichts davon half zu unterdrcken, was in ihr aufstieg.

    Simons Verschwinden

    Der Stromausfall

    Der berfall

    Ein ersticktes Schluchzen entwich ihr und gleich darauf gab es fr ihre Trnen kein Halten mehr. Nura weinte, erst leise wimmernd, dann fast schreiend. Schreiend vor Angst, vor Schmerz ber Simons Verlust und vor Hilflosigkeit, was sie nun tun sollte.
    Sie weinte bis sie keine Trnen und keine Stimme mehr hatte und lag dann noch lange wie leer auf dem Boden des Aufnahmeraums, zu erschpft um sich dem Strudel der Gedanken zu entziehen und zu mde, um noch begreifen zu knnen, dass sie am Leben war.

    Als sie die Augen ffnete erschien ihr das rosafarbene Licht des Studios fremd und es dauerte einen Moment bis sie begriff, wo sie war. Sofort kehrte die Beklemmung zurck und allein der Gedanke, ihren Schlafsack zu verlassen erschien wie ein Ding der Unmglichkeit.
    ,,Vhan hat Simon tten lassen und er wird nicht aufgeben, auch mich zu tten, formulierte sie irgendwann den Gedanken, der bisher formlos aber doch prsent durch ihren Kopf gewabert war.
    Die Fassungslosigkeit und Ohnmacht, die pltzlich auf sie eindrangen raubten ihr den Atem. Vhan wrde sich nicht an die Regeln von Konvention oder irgendeine andere Grenze halten. Sie hatte sich mit ihrer politischen Aktion einen Feind gemacht, dessen Absichten offensichtlich alles andere als nur politisch waren.
    ,,Worauf habe ich mich nur eingelassen?, fragte sie sich.
    Sie wrde zwar eine Weile im Studio untertauchen knnen, doch was dann?
    ,,Solange er da drauen ist, wird er mich jagen
    ,,solange er da drauen ist

    belkeit stieg aus ihrer Leibesmitte auf. Das unertrgliche Gefhl, nicht mehr im eigenen Krper sein zu knnen. Ein Gefhl, dass mit einer Unerbittlichkeit nach Auflsung verlangte, dass es alle anderen Bedrfnisse in den Schatten stellte.
    Nura kannte dieses Gefhl. Sie hatte es gesprt, als sie zum ersten Mal die heruntergekommenen Wohnbezirke am Ende der Citadel gesehen hatte. Hatte es immer wieder gesprt, wenn die Reichen und Mchtigen nichts als Verachtung fr jene brig hatten, die nichts besaen und von der Hand in den Mund leben mussten.
    Sie fhlte Zorn. Zorn, geboren aus Ohnmacht angesichts eines bermchtigen Gegners, der keine Gnade kannte. Ihre Hnde ballten sich zu Fusten und ihre Kiefer pressten sich aufeinander.
    ,,Ich lasse nicht zu, dass er damit durchkommt!

    ,,Ich lasse nicht zu, dass er damit durchkommt!, schrie sie Gedanken pltzlich heraus und erschrak ber ihre eigene Stimme, die im isolierten Aufnahmetraum dumpf und fremd klang.
    Unsicher setzte sie sich auf und schaute sie sich um, ob sie vielleicht jemand gehrt haben konnte, doch auer ihr war niemand im Studio.
    Ihr Herz schlug schnell, die Wut trieb ihren Puls an und zwang sie, aufzustehen und etwas zu tun.
    ,,Aber was?
    Sie fing an ihre Sachen zu durchsuchen, ohne so richtig zu wissen, wonach sie Ausschau hielt. Irgendwann fiel ihr die Nummer von Van Zans Fahrer in die Hnde.
    ,,Damit fing das ganze Unheil an


    *

    Vas nahm einen weiteren Lffel Gulaschsuppe und schaute aus dem Fenster des Diners. Die Fenster waren fast so dreckig wie der Industriebezirk auf der gegenberliegenden Straenseite, bewahrten den Betrachter aber dennoch nicht ausreichend vor dem Anblick dieses Reliktes aus einer Zeit, als Unternehmensgewinne noch vor allem aus Fertigungsstraen entsprangen.
    Eine eintreffende Nachricht forderte seine Aufmerksamkeit ein, Vas aktivierte sein OmniTool und griff mit der anderen Hand nach seinem Bier.
    406th's Av, Lagerhaus 27. Durchsuchen lassen, vermutlich eine Falle. V
    Vas lschte die Nachricht wie alle, die er von Van Zan erhielt und trank einen Schluck Bier. Dann machte er sich daran, die Anfrage in die richtigen Kanle zu leiten. Nichtsnutze mit Waffen und Interesse an mutmalich leicht verdientem Geld gab es auf der Citadel wie Sand am Meer.

    Noch whrend er tippte und dabei Suppe a, ging ein Anruf ein.
    ,,Ja?
    ,,Sie hatten gesagt, ich solle mich melden, wenn ich Hilfe bruchte, kam die Quarianerin unvermittelt zur Sache.
    Vas unterdrckte ein Sthnen.
    ,,Ja. Worum geht es?
    ,,Ich muss Sie treffen, wir mssen reden.
    Er lie den Lffel zwei Runden in der Suppe kreisen, whrend er berlegte.

    ,,Na gut. Wo?
    ,,Ich schicke Ihnen einen Treffpunkt. 30 Minuten.
    Vas berschlug die Zeit, die er noch brauchen wrde, um Handlanger fr den Ausflug in die Tips zu rekrutieren und seine Mahlzeit zu beenden.
    ,,Gut, beendete er das Gesprch und wandte sich wieder seiner Suppe zu.
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    Khardim ist unser quivalent fr Brste oder eben Hintern.
    Schn anzusehen und man denkt gern daran
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    Esther Cohen

    Werner Neumann

    Fraser lag in seiner Koje. Er merkte, wie die Bcher unter seinem Kissen ihm im Genick drckten. In seinem Seesack hatten sich fnf verschiedene Bnde befunden, die er aus dem berquellenden Fundus gebundenen Papiers in seiner Wohnung fr diese Reise ausgewhlt hatte. Auf Schiffen der Allianz gab es nie, niemals echte Bcher, deren Seiten so dufteten, wie nur Bcher zu duften vermochten. Das einzige, was er an gebundenem Exemplar je an Bord eines Allianz-Kreuzers gesehen hatte, waren die Fornax-Hefte, die Marines unter der Hand austauschten. Im Weltall konnte es sehr, sehr einsam werden.

    Fraser war nicht einsam. Er teilte sich das schmale Bett mit derselben Frau, mit der er aufgewacht war. Whrend Fraser den Tag mit einem kurzen Statusupdate beim Commander und lesen verbracht hatte, war Liz direkt nach Dienstschluss zu ihm gekommen und hatte wiederholt, was in der Nacht passiert war. Ohne den dmmerigen Neben des Alkohols war der Ausritt noch intensiver. Allerdings waren Frasers Gedanken woanders, whrend er nun gegen die niedrige Decke unnachgiebigen Schiffsstahls schaute. Woran denkst du?, fragte Liz. Hm?, machte Fraser und rkelte sich so, dass sie bequem auf seinem Arm liegen aber sich dennoch zu ihm drehen konnte. Ach, nichts. Sie sah ihn aus groen, mandelfrmigen Augen an, hatte jedoch genug Anstand nicht weiter nachzufragen. Heute ist Sparring angesagt. Russo hat sich den ganzen Tag darauf gefreut. Was ist mit dir? Gehst du nach Dienstschluss?, durchbrach Liz schlielich die Stille. Wenn ich in einer Operation bin, habe ich nie Dienstschluss, antwortete Fraser ausweichend. Aber ich werde zum Sparring gehen, auch wenn ich nicht wei, ob ich mitkmpfe. Meinen Mnnern habe ich es aber angeordnet, die mssen im Training bleiben. Liz Hand strich ber seinen Bauch und berhrte seinen Oberschenkel. Sie drckte die Muskeln leicht zusammen und sagte: Und du? Musst du nicht im Training bleiben? Bereitschaft beweisen? Ich bin von Geburt an bereit, sagte der Schotte, als lse er einen T-Shirt-Spruch ab und grinste ber seine eigene, narzisstische Aussage. Witzbold, kommentierte Liz und ksste ihn. Fraser merkte, wie er unruhig wurde. Es wurde Zeit, die Zweisamkeit zu beenden und sich mal wieder bei seinen Kameraden sehen zu lassen. Nicht, dass er ihnen gegenber verheimlichen wollte, dass er eine Bettgefhrtin gefunden hatte, sondern weil er sichergehen wollte, dass die drei Special Forces auch wirklich in den Ring stiegen.

    Sam stieg aus dem Bett und schlpfte in seine kurze Camouflage-Shorts und zog ein T-Shirt mit dem Schriftzug der Band Slayer an. Top Geschmack, sagte Liz, ballte die Faust und steckte die Zunge sowie den Zeige- und den kleinen Finger aus das Teufelszeichen und Inbegriff der Heavy-Metal-Erkennungssymbolik. Oh, h, danke, antwortete der Captain. War ein Geschenk. Gute Musik frs Lauftraining, ansonsten nicht so meins. Nicht? Was magst du denn so? Fraser schenkte ihr ein schwaches Lcheln. Sicher nicht deine Art von Musik, aber John Coltrane, Chet Baker, Dexter Gordon oder den Sound des unvergleichbaren Miles Davis. In Liz Gesicht sah Fraser nur Fragezeichen. hm, Genre? Fraser verkniff sich ein verchtliches Du-Kunstbanause-Schnauben und antwortete: Jazz. In meiner Wohnung auf der Arctarus-Station hre ich ihn auf Schallplatte, wenn ich mal wirklich entspannen will. Das ist dann echte Musik. Dazu ein guter Scotch und die Welt ist schn. Oh, machte Liz und konnte ihre Irritation nicht komplett unterdrcken. Vielleicht spielst du es mir ja eines Tages vor. Gerne, gab Fraser zurck und wusste doch, dass Liz diese Art von Musik nie mit echtem Interesse hren wrde.

    *

    Cap. Kassad wickelte sich routiniert seine schwarz-roten Boxbandagen um die groen Hnde. Bereit, Luke? Von Geburt an, antwortete der groe Soldat, was Fraser unwillkrlich zu einem kurzen Lachen brachte. Richtige Antwort. Sollen wir unsere Gegner gleich plattmachen oder erst noch etwas Schonfrist gewhren?, fragte Tarek, der auf einer Stahlkiste sa und sich die Schienbeinschoner anzog. Er war, wie die anderen auch, barfu. In Schuhen zu kmpfen brachte ein zu hohes Verletzungsrisiko mit sich. Nehmt sie ordentlich ran, aber stampft sie nicht in den Boden. Ich will nicht schon wieder bei einem Captain vorstellig werden und den Crewausfall bedauern, antwortete Fraser. Das gilt besonders fr dich, Kassad. Der Soldat lchelte wissentlich. Ich hau nicht zu fest drauf. Aber auch nicht zu sachte. Ich will nicht, dass die Marines hier uns fr Weicheier halten, gab Justin Nix zu verstehen. Er war, seiner Natur entsprechend, schon kampfbereit und wartend bevor Fraser zu der Gruppe gestoen war. Gerade hat Russo gegen die aus der Technik gekmpft, Cohen oder so, berichtete Nix. Hat ihn schn weichgeklopft. Ich denke mal, der ist bald fllig. Sie wiederum hat noch ordentlich Energie. Der Jngste im Team bewegte den Kopf nach rechts und links und lie dabei die Knochen knacken, ehe er auf der Stelle zu tnzeln begann und Ausweichbewegungen vollfhrte. Spar dir deine Energie, Justin, riet sein Captain. Ich bin voller Tatendrang, Sir, sagte dieser und griff dabei sogar versehentlich auf die Etikette zurck. Justin brannte frmlich darauf, sich immer wieder neu zu beweisen. Er wrde keine Niederlage zulassen, niemals.

    Captain Fraser, rief Hand Russo pltzlich von Seiten des Rings. Er hatte den Schotten durch den Raum erkannte und kam nun, gut gelaunt und lchelnd aber sichtlich ldiert, auf ihn zu. Der Schwei lie seine Muskelpakete glitzern. Was ist? Kmpfen Sie etwa nicht mit? Ich denke nicht, nein. Die Enttuschung stand dem Waffenmeister ins Gesicht geschrieben. Ich bin Captain. Ich muss zum Kampf befehlen trainieren, sagte Fraser und zwinkerte. Hm, verdammt schade. Ich htte gerne mal gegen jemanden Ihres Kalibers geboxt. Nun, meine Mnner stehen Ihnen uneingeschrnkt zur Verfgung. Wenn Sie wirklich eine Herausforderung wollen, dann bin ich altes Eisen nichts im Vergleich zu ihm hier. Fraser klopfte Justin Nix auf die Schulter. Der Lockenkopf grinste breit. Jederzeit, Corporal Russo. Jederzeit. Hm, dann muss ich wohl Vorlieb damit nehmen, Grnschnbel zu versohlen. Dieser Grnschnabel schickt Sie gleich in die Krankenstation, Opa, revanchierte sich Nix, sein durchaus freundschaftliches Lcheln zeigte aber, dass sowohl Drohung als auch Beleidigung nicht allzu ernst gemeint waren. brigens, sagte Russo. Wenn Sie noch echte Gegner brauchen, die beiden dort haben sich bei ihrem Kampf nicht geschont. Er deutete auf den deutschen Marine-Offizier und seinen asiatischen Kontrahenten. Ich merke es mir, sagte Fraser und betrachtete sie kurz.

    Na dann. Lasst die Spiele beginnen.


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    Quote Originally Posted by eis engel View Post
    Fraser; Cohen und Neumann

    Wieder war einige Zeit verstrichen und Chey sa alleine im Cockpit. Der Commander sprach noch mit dem Captain und die restliche Truppe war entweder auf ihren Posten und gingen ihren Arbeiten nach, oder trainierten fleiig.
    Routiniert steuerte Chey das Schiff durchs All, whrend sich drauen nicht viel spektakulres bot.
    Na, gibt es irgendwas interessantes? wollte Noah pltzlich wissen und Chey sah erschrocken zu ihm auf.
    Herrje, was machst du denn schon wieder hier? Solltest du dich nicht ausruhen? konterte sie. Ich konnte nicht mehr schlafen. grinste der Blondschopf und setzte sich neben sie.
    Bis jetzt war nichts beson...., Chey unterbrach sich, als Trmmerteile am Fenster vorbei schwebten. Was ist das denn? wollte Noah verdutzt wissen. Den Scannern zu folge war das mal ein Schiff. antwortete sie leise, whrend sie konzentriert die Bordinstrumente bettigte.
    Und welches? fragte Noah entsetzt und sah sie von der Seite her an.
    Kann ich dir nicht beantworten, es sind zu wenig Teile brig. antwortete Chey und richtete sich auf. Die Scanner zeigten ihr in der Nhe eine vllig fremdartige Raumstation. Keine bekannte Signatur und auch das Design der Station war mit nichts zu vergleichen, was sie bisher gesehen hatten. War die schon immer da?
    Nein. antwortete Chey und funkte den Raum des Captains an.
    Captain Mitchell und Commander Padukone auf die Brcke.

    Kurz darauf betraten der Captain und der Commander die Brcke und gingen direkt ins Cockpit.
    Was gibts? wollte der Captain ohne Umschweife wissen und sah nachdenklich aus dem Fenster, whrend sich die Columbia weiter auf die Station zu bewegte.
    Wir haben erst ein paar Trmmerteile eines zerstrten Schiffes gesehen, knnen aber nicht sagen, welches Schiff das war, als wir auf diese Raumstation aufmerksam wurde. Captain, die kann noch nicht sehr lange hier sein. antwortete Chey und blickte seitlich zum Captain hoch. Ich wei. Mitchell wirkte leicht beunruhigt. Was knnen sie mir ber diese Station sagen?
    Nichts bekanntes. Sehr weit entwickelte Technologie, starker Schutzschild und starke, sehr durchschlagende Bewaffnung, gerade inaktiv. erklrte die junge Pilotin. Das wrde das vllig zerfetzte Schiff erklren. Irgendwelche Lebenszeichen? Kann ich nicht mit Gewissheit beantworten. Aktuell scheint die Station eine Geisterstadt zu sein. Funkversuche blieben unbeantwortet. antwortete Noah.
    Wir schauen uns das genauer an..., begann Mitchell und wandte sich an Padukone. ... Geben Sie unseren Marines bescheid, sie sollen sich Einsatzbereit machen,... fuhr Mitchell fort und der Commander nickte. Dann wandte sich der Captain an OConnor. Machen Sie ein Shuttle startklar.


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    Quote Originally Posted by numberten View Post
    Jane Fraser Chey

    Die Luft roch nach Schwei und war erfllt vom chzen, Sthnen der Kontrahenten und dem Jubeln und Anfeuern der Zuschauer. Macnab war zufrieden, es gab doch nichts Besseres um sich nher kennen zu lernen als ein wenig Vollkontakt. Positiv stellte sie fest das die neue Jane auch gekommen war, Mitglieder des Tech Corps waren doch eher selten bei dem Training zu Besuch. Auch die Spec Ops hatten ihren Hintern herunterbewegt und waren sich nicht zu fein daran teilzunehmen. Von ihrem glorreichen Anfhrer mal abgesehen, welcher bisher nur am Rand stand und sich die Gesichtsbrste kraulte. Die Schottin berlegte, ob sie ihn vielleicht persnlich animieren sollte, als pltzlich ihr Omnitool blinkte. Es war der Kommandokanal, welchen der Captain oder Commander eigentlich nur in einem Fall nutzte. Sie seufzte kurz, diese Mission fing ja schon wieder gut an.

    Mit einer kleinen Bewegung auf ihrem Omnitool, begannen auf einmal gelbe Lichter im Schott zu leuchten, ruhig, aber aufdringlich. Ohne Sirene, es gab keinen Anlass eine echten Alarm auszulsen. Das hier half nur die Veranstaltung schneller aufzulsen. Okay Mates, die Veranstaltung ist unterbrochen, die Pflicht ruft., rief sie mit fester Stimme und betrat die Tatami-Matten. Eine leichte Verwirrung machte sich kurz breit, dann begann der Groteil sich schon in Richtung Quartiere zu begeben. Es war ein wenig zu frh auf der Reise fr eine Probebung. So ist es brav, bewegt eure Hintern, in 5 Minuten will ich alle Einsatzbereit auf Abruf haben. Russo, machen sie die Waffenkammer fr Besuch bereit, ihre Chefin wird sicher schon auf dem Weg dorthin sein.
    Neumann!, rief sie dann. Werner, der sich vor wenigen Minuten noch mit Lakhan unterhalten hatte, trabte heran. Ja, Maam?, erwiderte dieser und blieb vor ihr stehen. Es gibt Arbeit fr sie. Stellen sie sechs Mann zusammen und lassen sie sich schonmal die Panzerung ausgeben. Einsatzbesprechung in 15 Minuten. Fragen? Keine Captain. Die Schottin nickte knapp, whrend sich der Deutsche entfernte. Sie machte sich auch auf, wobei ihr Blick kurz Jane streifte, welche wohl noch kurz berlegte, ob sie jetzt der Alarm auch betraf und sie zu ihrem Corp zurckkehren musste. Cohen, sie knnen sich auch fertig machen. Ich denke sie sind genau die Richtige fr einen kleinen Ausflug., sprach sie die Technikerin im Vorbeigehen an.


    Einer von Frasers Begleitern bedachte Jane mit einem frivol-provozierenden Zucken der Augenbrauen und lie seinen Blick abschtzend ber sie gleiten als wrde er Ma nehmen. Jane hob herausfordernd das Kinn und spannte an, Machos wie diesem Typen zeigte man am besten direkt ihre Grenzen auf.
    Der Special Forces Typ lchelte, warf sein Handtuch auf eine der Trainingsbnke um kam auf Jane zu. Sie erwartete ihn mit verschrnkten Armen und nahm nun ihrerseits Ma.
    ,,Durchtrainiert, grau meliert, schlecht rasiert knnte lustig werden, resmierte sie.
    Grade als ihr potentiell nchster Sparringpartner auf Armeslnge herangekommen war, bertnte Mcnabs Stimme die Gerusche der heiteren Gesellschaft im Trainingsraum:
    . Okay Mates, die Veranstaltung ist unterbrochen, die Pflicht ruft.
    Verwirrte Blicke wandten sich zu der Schottin um, doch die Auflsung ging insgesamt rasch und diszipliniert vonstatten.
    Jane tauschte einen schulterzuckenden Blick mit dem Neuankmmling aus, der ein lockeres ,,Beim nchsten Mal dann ausdrcken sollte und schnappte sich dann ihre Trinkflasche.
    So ist es brav, bewegt eure Hintern, in 5 Minuten will ich alle Einsatzbereit auf Abruf haben., trieb Macnab das Fuvolk an und zitierte dann ihren neuen Stellvertreter zu sich. Als Jane auf dem Weg zum Ausgang an den beiden vorbei kam, schnappte Macnab sie am Unterarm und hielt sie einen Moment fest.
    Cohen, Sie knnen sich auch fertig machen. Ich denke Sie sind genau die Richtige fr einen kleinen Ausflug.
    ,,Jawohl Maam, besttigte Jane reflexhaft ohne eine Ahnung zu haben, worum es eigentlich ging.

    ,,Muss ich jetzt noch bei Kate Meldung machen?, berlegte sie, whrend sie im Laufschritt durch die Gnge zu ihrer Koje lief. Macnab hatte zwar blo von einem kleinen Ausflug gesprochen, doch bezweifelte Jane, dass ihr genug Zeit blieb, um noch einen Abstecher bei der Technikoffizierin zu machen, von einer Dusche ganz zu schweigen. Sie tippte im Laufen eine Nachricht ber das Bordsystem und verlie sich darauf, dass die Offiziere ihre Hickhack gegebenfalls unter sich wrden klren knnen.

    Keine zehn Minuten spter stand sie in voller Montur mit Neumann und sechs seiner Marines in der Shuttle-Bucht, Macnab beriet zusammen mit dem Captain und der Commander ein Stck abseits ber eine goldene Projektion, die sich langsam um ihre eigene Achse drehte.
    ,,Hast Du eine Ahnung, worum es geht?, fragte sie Neumann im Flsterton.

    Pltzlich lste der Captain die Offiziersrunde auf, lie das Hologramm mit einer Bewegung der Hand verschwinden und trat auf die Truppe zu.
    ,,Herhren! Wir haben vor gut zwanzig Minuten Sichtkontakt zu einer bisher unbekannten Raumstation hergestellt, die auf keiner Raumkarte verzeichnet ist und nicht auf Anrufe reagiert. Sie werden als Erkundungstrupp auf dieser Station landen und ihre Zugehrigkeit sowie Auftrag ermitteln. Bis auf Weiteres mssen die Station sowie ihre Besatzung als feindlich gesonnen angesehen werden. Verhalten Sie sich im Ernstfall soweit mglich deeskalierend und fordern Sie gegebenenfalls Verstrkung an. Noch Fragen?
    ,,Und was machen wir gegebenenfalls bis die Verstrkung da ist?, berlegte Jane, belie es aber bei einem Gedanken. Wie so oft musste sie gutmtig darauf vertrauen, dass die Befehlsebene ber ihr an alles gedacht und nicht leichtfertig ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatte.
    Quote Originally Posted by BlackShial View Post
    Khardim ist unser quivalent fr Brste oder eben Hintern.
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  8. #128 Reply With Quote
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    Thadera hrte der Agentin interessiert zu, bei nherer Betrachtung ihrer Augenringe zu dem Schluss kommend, dass eine Abwechslung in Form eines Benefizspiels ihr wohl auch nicht schaden wrde. Alternativ einfach acht Stunden Schlaf, aber gerade die einfachen Dinge waren doch oftmals schwer zu bewerkstelligen. Das Schweigeversprechen von Hanna honorierte sie mit einem Lcheln. „Danke, das wei ich ebenso wie ihren Einsatz die Scheie abzuwehren sehr zu schtzen.“, bedankte sie sich.
    „Der leichte Zynismus in ihrem Vortrag hat dem ganzen eine besondere Note gegeben. Aber natrlich haben sie Recht, ich tanze in gewisser Weise wohl auf der Sonnenseite des Lebens.“, fgte sie mit einer Mischung aus Ironie und Einsicht an. „Wenn sie mir jedoch Bemerkung gestatten, anders als sie, braucht das Bse auch keine Pause. Ich denke ein wenig Abwechslung wrde ihnen gestatten den Fall anschlieend mit neuer Energie zu betrachten.“, merkte sie wohlwollend an.
    „Mein Angebot, welches sie natrlich ablehnen drfen, ist sich zu uns an den Tisch zu setzen. Meine Schwester und meine Mutter haben sicher nichts dagegen sie kennen zu lernen und wir haben immer amsante Themenfelder. Also drei.“, erklrte sie lchelnd und zhlte an drei Fingern ab.
    „Asari-Politik, Asari-Sexualitt und Asari-Sport. Familienangelegenheiten wrden wir auen vor lassen und wenn es sie nervt, knnen sie einfach gehen. Interessiert?“, bot die Sportlerin an und schenkte Hanna ein gewinnendes Lcheln.

    *

    Neulich

    Das Licht im Zimmer war gedmmt, doch der Tisch vor Yuika mittels einer Drohne hell erleuchtet. Die Japanerin trug eine Brille, welche an eine Schweierbrille erinnerte, jedoch in ihrem Inneren, orange Ziffern und Schaltstellen anzeigte. Vor ihr lag ein kleiner Metallkasten, welchen sie gerade geffnet hatte und das Schutzblech vorsichtig beiseitelegte. Technik war im 22. Jahrhundert eine interessante Sache oft eine Mischung aus Projektion und analoger Hardware. Letztendlich jedoch kein Hexenwerk, musste sich doch alles physikalischen Grundstzen beugen. Man konnte keine Materie aus dem Nichts erschaffen und jeder Vorgang erforderte eine Energiequelle. Auch die Drohne welche neben ihr schwebte war zwar augenscheinlich ein oranges Hologramm, hatte jedoch einen stabilen Kern der diese Projektion erzeugte und fassbar machte.
    „Ltkolben. Und ein wenig nher mit dem Licht.“, befahl sie der Drohne, welche an sie heranschwebte und das Werkzeug prsentierte. Ein Leises Surren schien die Anforderung besttigen zu wollen. Yuika nickte beilufig und nahm es in ihre schmale Hand. Sanft hob sie eine kleine chipfrmige Entitt auf und platzierte sie sachte in einem vorbereiteten Gehuse. In der Arbeit vertieft, hrte sie pltzlich wie sich die Eingangstr ffnete. Davon unbeeindruckt fuhr sie fort, whrend die Schritte von Schuhen mit hohen Abstzen nher kamen bis diese jemand auszog und mit leichteren Schritten nher kam. „Frher zurck als ich erwartet hatte. Lief schlecht?“, begrte sie ihre Schwester, als diese ins Halbdunkel trat und dabei das Licht anmachte. Airi lchelte gutgelaunt. „Lief ausgezeichnet. Wenn ich gewollt htte, wren wir jetzt bei ihm und wrden das Tier mit den zwei Rcken bilden.“, erwiderte die Brnette und trat an den Tisch heran. „Klingt wie etwas was er auch gewollt htte.“, merkte Yuika skeptisch an und schob fragend die Brille hoch.
    „Ja, es war auch sehr nett, aber ich wollte da nichts berstrzen.“ „Welch..neue Entwicklung.“, sagte die Schwarzhaarige berrascht und zog eine Braue hoch.
    „Ja, ich bin lernfhig. Kaum zu glauben.“ „Gut. Diese bekloppte Eclipse Schwester auf Illium hat mir damals gereicht.“, erwhnte Yuika konster basteln wir da schnes?“, erkundigte sie sich neugierig.
    „Der neue Schildgenerator den ich auf dem Schwarzmarkt erworben habe. Zu groe Energiesignatur fr eine Rstung, wrde das Tarnfeld sprengen. Deshalb baue ich ihn in Benkei ein, als eine Art mobile Schildstation. Mal sehen.“ „Klingt gut. Irgendwas Anspruchsvolles die nchsten Tage?“ Yuika schttelte den Kopf. „Nein, sieht tatschlich nur nach Security Aufgaben aus. Irgendwas mit Suppen in den Tips, Kosmetikkram. Ich denke es reicht, wenn ich dabei bin. Du kannst die nchsten Tage ein wenig krzertreten.“
    „Du bist die Beste, Schwesterchen. Ich lege mich mal hin, viel Spa dir noch.“, erwiderte Airi, umarmte kurz ihr Ebenbild und verschwand dann in Richtung Schlafzimmer.


    Derzeit

    Das Babylon bot einen Kontrast zu Katharinas letztem Besuch. Sicher, es war immer noch pomps und auf klassisch getrimmt. Aber das Orchester war entschleunigt worden, sanfter Jazz lag in der Luft und erreichte auch den kleinsten, verstecktesten Winkel im Club. Anstatt vielen Asari die exotische Tnze darboten, war nur noch eine auf der Bhne, welche in einem eleganten Abendkleid gekleidet, die Band gesanglich begleitete. Sie hatte eine bezaubernde Stimme und das Kleid stand ihr ausgezeichnet. Kathy hatte zwar keine Ahnung gehabt, dass heute im Babylon Jazz-Abend war, jedoch strte es sie nicht, dass es heute ein wenig ruhiger zuging. Gedankenverloren spielte sie mit ihrem Zahnstocher im Martini herum. Neben ihr sa an diesem Tag Airi welche nachdenklich in Richtung Bhne schaute und nebenbei auf dem Omnitool herumspielte. Es war schwer zu sagen ob sie gelangweilt war, nicht jeder mochte Jazz. Kathy rieb sich am Nacken, welcher mit einer dnnen Paste eingeschmiert war. Das Tattoo war immer noch zu erkennen, jedoch deutlich schwcher geworden. Zwei bis drei Sitzungen und es war vermutlich Geschichte. Wie es der Zufall wollte, bediente sie erneut ihr Stelldichein vom letzten Mal. Glcklicherweise war es Kathy nach einer Serie von Umschiffungen des peinlichen Riffs, wieder eingefallen wie die Asari hie. Gevere steuerte sie schlielich direkt an, was sonderbar war, zeigte ihr Martini Glas doch einen ansehnlichen Fllstand.
    „Die Besitzerin des Clubs, wrde dich gerne in ihre Loge einladen. Deine Begleitung natrlich auch.“, erklrte sie sich. Etwas was bedeutend weniger lstig war als von Kathy befrchtet, jedoch auch deutlich unerwarteter als ein Ich wrde gerne ber das letzte Mal reden. „Wie komme ich zu der Ehre?“, erwiderte sie berrascht. „Ich hatte ein wenig ber dich geplaudert und sie hat..ach das wird sie dir schon selbst erzhlen.“, meinte die Asari geheimnistuerisch. Kathy schaute kurz nachdenklich, dann nickte sie Airi zu und erhob sich zusammen mit ihrem Martini.
    „Nun, da kann man wohl nicht nein sagen. Darf ich mein Hschen anbehalten?“, fragte sie woraufhin die Kellnerin lachte und voran ging.

    Das Babylon hatte zwei Logen, welche sich als Balkone darstellten, welche weit in den Raum hineinragten. Von der Gre konnte man sie fast als Plattformen bezeichnen, welche Platz fr mehrere Sitzgruppen boten und auch kleinere Plattformen fr privatere Vorstellungen ihr Eigen nannten. Natrlich hatte man einen hervorragenden Blick auf die Hauptbhne, war jedoch gut vor neugierigen Blicken von der unteren Ebene geschtzt. Ein Traum eines jeden Voyeurs. Whrend die rechte Loge ffentlich zugnglich war, jedoch fast immer vermietet, war die linke fast immer privat. Den Grund dafr sah Kathy als sie, einen Kroganer passierend, die Loge betrat.

    Ihre blaue Haut schien im Licht frmlich zu glnzen und es war nicht unbedingt so das ihr Kostm nicht ausreichend Haut prsentierte. Der Stoff der sie bedeckte, spannte sich fast schon herausfordernd ber Hfte und Brustbereich, whrend ein groer Einschnitt den gewillten Betrachter den straffen Bauch prsentierte. Das Kleid an sich funkelte ebenfalls im Licht, wie ein Paillettenkleid, nur ohne Pailletten zu haben. Die Asari trug reichlich Make-up, vor allem das Umfeld ihrer saphirblauen Augen schien in der Schwrze des Eyeliners zu versinken. Verschiedenster Schmuck sumte Hals und Finger. Die Bezeichnung „Paradiesvogel“ schien passend, jeder Aspekt dieser Asari schien die Aufmerksamkeit auf sich lenken zu wollen. Kathy konnte nicht abstreiten das es funktionierte. Die Clubbesitzerin winkte sie mit ihrem Zeigefinger langsam zu sich heran und erhob sich dann von dem roten Sofa, welches einen deutlichen Kontrast zu dem wei, silbernen Kleid bot.
    „Freut mich das sie meiner Einladung gefolgt sind. Ich hoffe es war nicht zu aufdringlich von mir.“
    „Die reizende Gevere hat mir keine Pistole an den Kopf gehalten, insofern war es eine recht hfliche Einladung. Wie komme ich denn zu der Ehre, Miss..?“, erwiderte Kathy charmant, whrend Airi neben ihr den nahen Kroganer, den Krperbau ihrer Gastgeberin, als auch die ganze Loge sondierte.
    „Amera. Amera Brise’is. Ihre Neugier ist verstndlich. Die liebe Gevera hat mir erzhlt das sie aus Berlin kommen. Stimmt das?“, fragte sie und setzte sich wieder auf das Sofa. Mit der Hand gebot sie Kathy Platz zu nehmen.
    „Ja, wieso?“ „Berlin, Deutschland?“ „Gibt es noch andere?“, erwiderte Kathy Mischung leicht genervt. Die Asari lachte laut. „Mehr als ein Dutzend, aber ich bin mir sicher das wussten sie. Klassisch.“, erklrte sie und schmunzelte leicht. Auch Kathy lchelte, berspielend das sie keine Ahnung hatte welche Kuhkffer auch den Namen Berlin fr sich beanspruchten.
    „Wissen sie, ich bin Historikerin. Also nicht im Hauptberuf. Mehr ein Studium welches Frauen mit zu viel Geld und Langeweile fr sich entdecken. Die menschliche Geschichte hat mich dabei sehr interessiert, also nachdem ich das erste Mal von ihr gehrt habe. Junges Feld fr uns Asari.“, erklrte sie gutgelaunt und trank aus einem bunten Cocktail.
    „Ein Feld, welches mich besonders interessierte, war die Stadt Berlin, whrend der 20er Jahren, ihres sogenannten 20. Jahrhunderts. Wie sie vielleicht erraten haben, hat es mich ein wenig zu der Gestaltung dieses Clubs inspiriert.“
    „Ach?!“, erwiderte Kathy im Hinterkopf nach Wissen ber das verfickte Berlin, im verfickten 20. Jahrhundert kramend. Das war verdammte 200 Jahre her!
    „Lustige Zeit. Tanz, Musik und dann kommen die Nazis und beenden die Party.“, kommentierte sie trocken mit dem was ihr einfiel. Die Asari lachte.
    „Knapp, aber durchaus treffend. Eine spannende Zeit. Diese Impulsivitt, der Tanz auf dem Vulkan. Das ekstatische Drinnen und die Gewalt auf den Straen drauen. Das fasziniert mich. Und ich mag den Stil.“, erluterte Amera enthusiastisch und zeigte ein breites Grinsen.
    „Manches an der Situation findet man auch hier auf der Citadel wieder. Wir feiern hier und drauen in den Tips bekriegen sie sich gegenseitig. Gerade soll wieder ein Konflikt zwischen den Gangs ausgebrochen sein.“
    „Wirklich? Davon habe ich noch nichts in den Medien gehrt.“, antwortete Kathy mit gespielter berraschung.
    „Natrlich nicht, die Gangs sind nicht so dumm ihren Krieg auf die Strae zu bringen. Sie haben aus den Riots gelernt. C-Sec wrde sie zerquetschen, wie eine Fliege.“ „Wre das nicht wnschenswert? Ein Problem weniger.“, entgegnete Kathy skeptisch woher die Asari ihre Informationen hatte.
    „Groto, der Anfhrer der Masks ist kein Idiot. Und nachdem was ich ber diesen Dras gehrt habe, er auch nicht. Sie werden es vermeiden C-Sec einen Grund zu geben dort einzumarschieren.“ „Sie sind erstaunlich gut informiert fr eine exzentrische Partylwin mit Geschichtsinteresse.“, sprach Kathy anerkennend. Die Asari schwenkte leicht ihren Drink in der Hand.
    „Geld bringt Information, Information bringt Geld. Langweile macht einen Neugierde. Sagen wir einfach man erfhrt viel in dieser Branche. Aber deshalb wollte ich nicht mit ihnen sprechen.“ „Sondern?“, erwiderte die Schwarzhaarige misstrauisch.
    „Erzhlen sie mir vom Berlin der Gegenwart. Von den kleinen schmutzigen Ecken und was ihnen sonst noch einfllt.“, erklrte die Asari freundlich. „Ernsthaft? Deswegen wollen sie mich sprechen?“, fragte Kathy unglubig. „Oh ja, ich hnge an ihren Lippen.“, sprach die Asari frivol. Kathy dachte kurz nach, musterte ihr Gegenber. Dann zuckte sie mit den Schultern.
    „Die Drinks gehen auf sie!“, verkndete die Deutsche und lehnte sich leicht ins Sofa.

    *

    „Als was wrden sie das Betrachten Kadam?“, erkundigte sich Rose, die Hnde in den Hosentaschen ruhend. Die Inderin sah sich irritiert in der fast leeren Lagerhalle um.
    „Einen Tatort?“, erwiderte sie mit fragendem Blick. Rose schttelte den Kopf. „Falsch. Nicht viel. Hier ist nichts.“, erklrte die Asari und spuckte den Kaugummi aus. „Die Spurensicherung wird sich freuen.“, merkte Nisha an. „Ja, dann hat sie was zum aufsammeln. Sehen sie das hier?“, sprach sie fragend und zeigte auf einen spiralfrmigen dunklen Fleck an der Wand. Nisha trat nher und nickte zgerlich. „Das hier entsteht, wenn sie jemanden mit einem Warp zerfetzten. Brennt sich ein, kriegt man nicht abgeschrubbt. Deswegen ist es noch hier, den Rest hat jemand aufgerumt.“, erklrte die Asari.
    „Wer macht sich die Mhe nach einem Angriff aufzurumen?“ „Das ist die Frage nicht wahr. War wie ich mitbekommen habe, mal eine Smiles Halle. Sowohl die, als auch ihre Angreifer knnen sauber gemacht haben.“ „Aber wozu? Das man alles ausrumt, das macht Sinn. Aber wozu saubermachen? Das ist nicht typisch fr Gangs.“
    „Ja, die meisten sind einfach dumm wie Brot. Aber die hier nicht. Die wollen nicht das wir etwas davon mitbekommen. Die schlagen sich die Kpfe gegenseitig ein und reien sich in Stcke. Aber alles nach Mglichkeit in geschlossenen Rumen. Sonst, und das wissen sie, haben sie uns wieder an der Backe. Ohne diesen Tipp, htten wir nie davon erfahren das hier was stattgefunden hat.“, erklrte die Asari stoisch. Nisha schaute nachdenklich rein, dann nickte sie. „Und was machen wir jetzt Detective?“
    „Nun, das ist einfach. Wir stellen fest das der Maskenmann nichts damit zu tun hatte und es ist damit nicht unser Fall.“, erwiderte die Asari und schmunzelte. Nisha sah sie streng an. „Also gut, ich habe noch ein, zwei Ideen wie wir es fr die Spurensicherung einfacher machen.“, sprach Rose entgegenkommend und hob die Arme. „Dafr bruchte ich aber noch was aus dem Skycar. Wren sie so nett es mir zu holen?"

    Etwas genervt ging Rose zurck zum Dienstwagen, im Furaum der Asari nach dem gewnschten Gegenstand suchend. „Also, manchmal ist die Arbeit mit ihr so zh wie der Kaugummi den sie kaut.“, murmelte die Inderin bis sie schlielich den kleinen Metallbehlter fand den Rose haben wollte. „Wenn da Kaugummis drinnen sind..“, brummelte Nisha, das Ding in der Hand wiegend. Pltzlich bemerkte sie aus den Augenwinkeln eine Person. Sie schaute vorsichtig in die Richtung und entdeckte sie. Einen Salarianer, welcher scheinbar etwas mit dem Omnitool aufnahm. Sie aufnahm? Nisha dachte kurz nach, es konnte natrlich nur irgendjemand von der Presse sein, aber was wenn nicht? Leicht herauszufinden.
    „Entschuldigen sie, sie drfen hier nicht filmen. Polizeiliche Ermittlung!“, rief sie den Salarianer an, aus dem Skycar heraustretend. Dieser zuckte kurz zusammen und schien fr eine Sekunde zu berlegen. Eine lange Zeit, fr jemanden seiner Spezies.
    „Bleiben sie stehen!“, ermahnte ihn Nisha, doch genau in diesem Moment wetzte die Amphibie auch schon die Gasse herunter. Die Inderin reagierte instinktiv und nahm die Verfolgung auf.
    „Verdchtiger in der Nhe des Tatorts entdeckt, nehme Verfolgung auf!“, funkte sie Rose an, welche mit einem simplen „Was?“, antwortete. Sprintend folgte die Inderin dem Salarianer in eine der Seitengassen.
    numberten is online now Last edited by numberten; 20.09.2020 at 22:19.

  9. #129 Reply With Quote
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    Vincent van Zan

    Kashaj Kaar genannt Invictus, nach der Kolonie, von der er stammte schaute auf die Holokarte vor ihm. Sein analytischer Verstand verriet ihm, dass sein Feind nicht auf einen Angriff, geschweige denn auf eine Befreiungsaktion, vorbereitet war. Wir knnten sie hinwegfegen, vollstndig vernichten, war sein erster Vorschlag gewesen. Decius Vhan hatte ihn, aus irgendwelchen Invictus verschleiert gebliebenen Grnden, abgelehnt. Er htte die Mittel und die Mnner, obwohl der Angriff auf eine gut verborgene Stellung in hohen Verlusten gegipfelt htte. Invictus ehemals Oberleutnant hatte die Jahre nach dem Dienst bei den Rangern des turianischen Militrs nicht mit faulenzen verbracht, hatte seine in der Armee erworbenen Fhigkeiten gepflegt und mit vielen selbstbezahlten Lehrgngen aufgebessert. Er veruerte sein taktisches Verstndnis und planerischen Fhigkeiten an jeden, der genug Geld bot. So war er zum Clan Vhan gekommen. Anders als die meisten in Decius Vhans Gefolge war Invictus kein Fanatiker. Er machte sich nichts aus der genetischen berlegenheit der Rasse und derlei Geschwtz. Er bema die Individuen der jeweiligen Spezies wie Schachfiguren nach ihrem taktischen Wert und nach seinem Verstndnis fhrte Decius nur Bauern, wenn man bei diesem Gleichnis blieb. Dem Vorschlag totalen Vernichtung folgte jener, sich Sldnern auf verschiedenen anderen Spezies zu bedienen, um die Kampfgruppen flexibler zu halten diesen Vorschlag lehnte Decius ebenfalls ab, wirkte dabei sogar beleidigt. Asari? Batarianer? Kroganer? Solchen Abschaum brauchen wir nicht, hatte er gesagt, die Krallenhnde hinter dem Rcken verschrnkt und sich abgekehrt, in der Erwartung eines neuen, besseren Plans. Wre es nach Invictus gegangen, den Vhan erst zwei Wochen zuvor eingestellt und seinen Sold fr ein halbes Jahr im Voraus bezahlt hatte, htte man de turianischen Berserker namens Petalin einfach der Gnade seiner Hscher ausgesetzt. Ein Bauernopfer, vielleicht sogar ein gutes, nach all dem, was Invictus von Petalin wusste.

    Den Signaturen nach und den Bewegungen, die Wrmebildkameras aus einer weiteren Distanz nur erahnen lieen, waren mehrere Gebude beziehungsweise Posten hermetisch abgeschirmt. Incivtus hatte solches Vorgehen schon bei professionellen Sldnertruppen und Allianz-Einheiten gesehen seine Auftraggeber hatten in der Vergangenheit nicht immer auf der Seite des Gesetzes gestanden. Er vermutete also, dass sich der Komplex, der klug inmitten von Industrieanlagen verborgen worden war, militrisch abgeschirmt aber wenig bewacht wurde. Ihre unbekannten Gegner setzten auf Heimlichkeit und nicht auf schwere, Energie lastige Defensivsysteme. Invictus Kiefermandibel pochte, als er die Luft nachdenklich einsog und sofort das Zwicken der alten Brandnarbe sprte, die vom Hals ber die Schulter reichte. Er rechnete damit, dass der Gefangene sich in dem Container an der Nordwestlichen Seite der Anlage befand. Er war klein und auf den Bildern zum Energieabgleich vollkommen schwarz. Htte man nicht danach gesucht, htte man es einfach fr eine nicht gefllte Lcke im Frachthafen gehalten. Der Nachteil: Der Korridor, der zu dem Container fhrte, war schmal und kannte nur eine Richtung. Mit Jetpacks knnte man die oberen Rnge zwar erreichen, wre der Gefangene aber in schlechter Verfassung, wrde dieses Fortbewegungsmittel nichts ntzen. Stattdessen rechnete Invictus seine Optionen durch, fasste einen Plan zusammen und prsentierte ihn eine Stunde spter seinem Auftraggeber.

    Ein Scheinangriff. Hier sehen wir wohl die Hauptbasis oder zumindest ein taktisches Rechenzentrum. Greifen wir an, oder deuten dies auch nur an, wird jeder strukturierte Verteidiger Prioritten setzen und seine Verteidigung hier organisieren. Invictus deutete auf eine schmale Stelle, die auch mit wenigen Kmpfern eine effektive Verteidigungslinie darstellte. Dort knnen wir sie in Gefechte verstricken und ein zweites, kleineres Team mit entsprechender Brecher-Ausrstung hier entlangschleusen. Er deutete auf einen schmalen Zwischenweg, mehr ein Versorgungsschacht zum Verplomben von Containern. Vermutlich wird hier keine Verteidigung aufgestellt sein. Keine automatischen Geschtze, Lichtschranken, Scharfschtzen Meiner Meinung nach, schloss er und streckte sich: treffen wir den Feind vllig unvorbereitet.

    *

    Seeva nickte langsam aber zustimmend. Mit Zufriedenheit hatte sie verfolgt, wie van Zan seinen Wert einmal mehr unter Beweis stellte und nun einen Vorschlag unterbreitete, der zwar nicht ritterlich aber der Situation mehr als angemessen war. Petalin hatte seine Ntzlichkeit vor Langem berschritten und diente nun keinem Zweck mehr. Die Idee, ihn vor Vhans Haustr zu platzieren, missfiel ihr hingegen. Zu wenig Auskommen bei zu viel Risiko. Van Zans dreckiges Dutzend wrde sich der von Vhan gestellten Falle widmen. Die Asari spielte einen Moment mit dem Gedanken, Tiberias mitzuschicken oder sogar selbst mitzukommen. Egal was van Zans Mnner dort finden wrden, vielleicht hatte es zumindest einen etwaigen Sinn. Sagen Sie Ihren Mnnern, Sie sollen Bericht erstatten, ehe sie vorrcken. Vielleicht knnen wir ein, zwei der anderen vor Ort befragen, bevor sie liquidiert werden. Seeva schnippte und zeigte auf Odessa. Die Attentterin hatte scheinbar nur auf das Zeichen gewartet und war sofort zur Stelle. Tten Sie den Gefangenen und suchen Sie eine Mllpresse, die Commander, unbekannte Signaturen im stlichen Sektor. Der Spectre schaute zum Priester, der sich auf dem Drehstuhl zu ihr umwandte. In seinem Hintergrund flimmerte der bluliche Bildschirm auf, an dessen uersten Rand sich offenbar eine Gruppe sammelte. Beobachten und melden, wenn etwas passiert. Lacan legte die Finger ineinander, als wolle er zum Gebet ansetzen und drehte sich wieder zum Bildschirm. Er strahlte nicht die Aura eines Mannes aus, der vielleicht gerade in einen Konflikt schlidderte. Plannderung, Odessa. Holen Sie Ihr Gewehr

    *

    Invictus beobachtete die Zusammenrottungen ber den taktischen Bildschirm seines Skycars, das in der Schwebe ber dem Industriegebiet stand. Dabei kaute er auf einer Stange Varren-Drrfleisch, aus Hunger nicht aus Nervositt. Decius Vhan hatte sich seinen Plan mehrfach in aller Ausfhrlichkeit erklren lassen. Insgesamt einundzwanzig Mann hatte er bekommen, vier davon fr die Rettung Petalins, siebzehn fr den Scheinangriff. Rote Gruppe, in Zweierreihen formieren und vorrcken. Blaue Gruppe, Route wie besprochen antreten. Rcken Sie langsam vor, dicht an den Containern. Und achten Sie auf Fallen. Der ehemalige Soldat riss ein Stck Fleisch ab und kaute, die sich in Bewegung setzenden Figuren beachtend.
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  10. #130 Reply With Quote
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    Cheyenne Garcia

    Werner Neumann

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    Die Alternation war ebenso beeindruckend wie natrlich. Von einem Augenblick auf den nchsten wechselte die Stimmung an Bord der Columbia vom heiteren Miteinander zum streng-professionellen Schweigen und dem Eifer antrainierter Disziplinen. Soldaten verschwanden auf ihren Stationen, eilten grppchenweise im Laufschritt und mit ernster Miene durch die Gnge. Endlich erkannte Sam, dass er auf einem Kriegsschiff der Allianz war und dass in jenen Spavgeln, Bar-Matrosen und bunten Crewmitgliedern Soldaten steckten. Sam befahl seine Soldaten zurck in die Kojen, wo sie weitere Befehle abwarten sollten. Captain Macnab hatte sieben Marines unter dem Kommando von Lieutenant Neumann abgeordnet und Cohen aus der Technikabteilung als Expertin auf diesem Gebiet hinzugezogen. Das Licht in den Fluren nderte sich von der taghellen Beleuchtung in ein gedmpftes Blulich, so dass man noch sehen konnte. Vor die Fenster schoben sich Panzerplatten und sperrten die Dunkelheit des Alls drauen aus. So mssen sich die U-Boot Fahrer auf der Erde damals gefhlt haben, dachte Sam. Er erinnerte sich an das Buch ber die Nautilus, das er in Teenager-Tagen gelesen hatte. Wie Captain Nemo waren auch sie in einem bekannten Unbekannten. Im All lauerten keine Riesenkraken, dafr aber andere Wesen. Und wie Nemo konnte man unvermittelt auf einen Schatz treffen oder einen Mahlstrom.
    Sam betrat das Kommandodeck nur halb. Er blieb bei der Wache stehen, die zwar salutierte, aber nicht weniger streng als der Captain und sein Commander selbst dreinblickte. Erbitte Erlaubnis die Brcke betreten zu drfen, Sir, sagte der Schotte. Captain Mitchell drehte sich um, die Nachdenklichkeit ber das, was er am Rande der Scheibe betrachtete, stand ihm ins Gesicht geschrieben. Erlaubnis erteilt. Sam trat heran und sah, dass die fhrenden Offiziere durch den lautlosen Nebel aus Trmmern auf eine offenkundige Station starrten. Eine Station von merkwrdiger Bauart, entfernt an die der Salarianer erinnernd. Eckig, langgezogen und sachte im Licht einer entfernten Sonne schimmernd. Sam fiel auf, dass Macnab im Schatten eines Computerpanels weit rechts stand und besorgt gen Station schaute. Captain?, fragte Sam. Seine Stimme war zu einem martialischen Knurren verballhornt. Er witterte Kampf. Mitchell sah Commander Padukone an und nickte ihr zu. Die statuenartige Person drehte sich wie auf einer mechanischen Platte stehend, so als wolle sie dem Beispiel ihres Captains folgend lieber die Station beobachten. Als der Commander den Kopf im Profil hatte, begann sie zu sprechen. Wir haben vor etwa einer halben Stunde Sichtkontakt zu dieser Station bekommen. Status: unbekannt. Besatzung: unbekannt. Gesinnung: unbekannt. Ein Trupp Marines ist momentan mit einem Shuttle dorthin unterwegs. Sie drehte sich zurck. Garcia, lassen Sie die Waffen bereitmachen. Nur fr den Ernstfall. Sir. Sam trat einen Schritt vor. Meine Mnner und ich melden uns fr jede Art von Einsatz freiwillig. Zur Kenntnis genommen, sagte Mitchell, den Blick nicht von dem kleinen, sargfrmigen Objekt nehmend, das im Licht der Sterne blitze wie frisch polierter Stahl und sich rasch dem groen Unbekannten nherte
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  11. #131 Reply With Quote
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Sie stand hier irgendwie zwischen den Sthlen, obgleich sie Vigilio immerzu ihrer Mutter vorziehen wrde. Vielleicht traurig aber wahr, seitdem Letztere sich unter dem Skandal um ihren Vater und den verlorenen Sohn derart verndert hatte. Und eine Weile lang sagte ihre Tochter nichts, bis irgendwann aus fnf Minuten zehn Minuten und schlielich fnfzehn geworden waren. Ihre Nerven mehr und mehr strapaziert wurden, weil sie einen so unendlichen Hunger, Mdigkeit und Schwindel zur gleichen Zeit versprte. "..ohgott...wie LANGE wird das hier noch dauern, hm?!", wollte sie klagend und aus einer vollkommenen Stille heraus sehr genervt wissen und starrte dabei in Richtung des Assistenten ihrer Mutter, stand auf, verlor kurz und wenig elegant den Schwung ihres Manvers, taumelte zurck in das Sofa und fing sich nur langsam und schnaubend wieder, gesttzt auf die Polster, um endlich aufzustehen. Ohne ihre Handtasche stolzierte sie zum Schreibtisch des jungen Mannes, umrundete ihn, stie den armen Kerl auf seinem rollenden Stuhl davon und krallte sich den Hrer eines regelrecht antiquierten Telefons, um selbigen abzuheben, nicht aber zu whlen. Stattdessen starrte sie wieder den Mann an. Mit Nachdruck. "Die Durchwahl!", machte sie klar und sah dabei zu, wie der Jngling sie eintippte und sich geradewegs wieder zurckzog. Doch was Zora bekam, waren lange, aber konsequent anhaltende Freizeichen der Leitung.


    Vigilios Nerven waren mindestens ebenso gespannt wie die seiner Frau es nun waren. Genug dass die Englnderin sie wie immer am langen Arm verhungern lie, die Zeit verstrich und war sicherlich kein guter Komparse bei ihren Vorhaben. Wenn Vhan erstmal vor Gericht stand war es vermutlich schon zu spt sich als anonymer Informant diesem Journalisten anzuvertrauen. Seine Zhne knirschten unbewusst, bis er kurzen Prozess machte: Auf stand. Zu seiner Frau ging. Ihr den Hrer abnahm und auflegte. "Wenn Sie es nicht fr wichtig genug hlt, ihrer Familie einen wichtigen, kurzen Moment Zeit zu spenden: Schn. Dann mssen wir fr sie entscheiden. Wir gehen rein. Zora?" Er hielt ihr die Hand hin und widmete dem Sekretr nur einen anflligen Blick.
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  12. #132 Reply With Quote
    Schwertmeister Khardim's Avatar
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    Vincent van Zan

    Kashaj Kaar genannt Invictus, nach der Kolonie, von der er stammte schaute auf die Holokarte vor ihm. Sein analytischer Verstand verriet ihm, dass sein Feind nicht auf einen Angriff, geschweige denn auf eine Befreiungsaktion, vorbereitet war. Wir knnten sie hinwegfegen, vollstndig vernichten, war sein erster Vorschlag gewesen. Decius Vhan hatte ihn, aus irgendwelchen Invictus verschleiert gebliebenen Grnden, abgelehnt. Er htte die Mittel und die Mnner, obwohl der Angriff auf eine gut verborgene Stellung in hohen Verlusten gegipfelt htte. Invictus ehemals Oberleutnant hatte die Jahre nach dem Dienst bei den Rangern des turianischen Militrs nicht mit faulenzen verbracht, hatte seine in der Armee erworbenen Fhigkeiten gepflegt und mit vielen selbstbezahlten Lehrgngen aufgebessert. Er veruerte sein taktisches Verstndnis und planerischen Fhigkeiten an jeden, der genug Geld bot. So war er zum Clan Vhan gekommen. Anders als die meisten in Decius Vhans Gefolge war Invictus kein Fanatiker. Er machte sich nichts aus der genetischen berlegenheit der Rasse und derlei Geschwtz. Er bema die Individuen der jeweiligen Spezies wie Schachfiguren nach ihrem taktischen Wert und nach seinem Verstndnis fhrte Decius nur Bauern, wenn man bei diesem Gleichnis blieb. Dem Vorschlag totalen Vernichtung folgte jener, sich Sldnern auf verschiedenen anderen Spezies zu bedienen, um die Kampfgruppen flexibler zu halten diesen Vorschlag lehnte Decius ebenfalls ab, wirkte dabei sogar beleidigt. Asari? Batarianer? Kroganer? Solchen Abschaum brauchen wir nicht, hatte er gesagt, die Krallenhnde hinter dem Rcken verschrnkt und sich abgekehrt, in der Erwartung eines neuen, besseren Plans. Wre es nach Invictus gegangen, den Vhan erst zwei Wochen zuvor eingestellt und seinen Sold fr ein halbes Jahr im Voraus bezahlt hatte, htte man de turianischen Berserker namens Petalin einfach der Gnade seiner Hscher ausgesetzt. Ein Bauernopfer, vielleicht sogar ein gutes, nach all dem, was Invictus von Petalin wusste.

    Den Signaturen nach und den Bewegungen, die Wrmebildkameras aus einer weiteren Distanz nur erahnen lieen, waren mehrere Gebude beziehungsweise Posten hermetisch abgeschirmt. Incivtus hatte solches Vorgehen schon bei professionellen Sldnertruppen und Allianz-Einheiten gesehen seine Auftraggeber hatten in der Vergangenheit nicht immer auf der Seite des Gesetzes gestanden. Er vermutete also, dass sich der Komplex, der klug inmitten von Industrieanlagen verborgen worden war, militrisch abgeschirmt aber wenig bewacht wurde. Ihre unbekannten Gegner setzten auf Heimlichkeit und nicht auf schwere, Energie lastige Defensivsysteme. Invictus Kiefermandibel pochte, als er die Luft nachdenklich einsog und sofort das Zwicken der alten Brandnarbe sprte, die vom Hals ber die Schulter reichte. Er rechnete damit, dass der Gefangene sich in dem Container an der Nordwestlichen Seite der Anlage befand. Er war klein und auf den Bildern zum Energieabgleich vollkommen schwarz. Htte man nicht danach gesucht, htte man es einfach fr eine nicht gefllte Lcke im Frachthafen gehalten. Der Nachteil: Der Korridor, der zu dem Container fhrte, war schmal und kannte nur eine Richtung. Mit Jetpacks knnte man die oberen Rnge zwar erreichen, wre der Gefangene aber in schlechter Verfassung, wrde dieses Fortbewegungsmittel nichts ntzen. Stattdessen rechnete Invictus seine Optionen durch, fasste einen Plan zusammen und prsentierte ihn eine Stunde spter seinem Auftraggeber.

    Ein Scheinangriff. Hier sehen wir wohl die Hauptbasis oder zumindest ein taktisches Rechenzentrum. Greifen wir an, oder deuten dies auch nur an, wird jeder strukturierte Verteidiger Prioritten setzen und seine Verteidigung hier organisieren. Invictus deutete auf eine schmale Stelle, die auch mit wenigen Kmpfern eine effektive Verteidigungslinie darstellte. Dort knnen wir sie in Gefechte verstricken und ein zweites, kleineres Team mit entsprechender Brecher-Ausrstung hier entlangschleusen. Er deutete auf einen schmalen Zwischenweg, mehr ein Versorgungsschacht zum Verplomben von Containern. Vermutlich wird hier keine Verteidigung aufgestellt sein. Keine automatischen Geschtze, Lichtschranken, Scharfschtzen Meiner Meinung nach, schloss er und streckte sich: treffen wir den Feind vllig unvorbereitet.

    *

    Seeva nickte langsam aber zustimmend. Mit Zufriedenheit hatte sie verfolgt, wie van Zan seinen Wert einmal mehr unter Beweis stellte und nun einen Vorschlag unterbreitete, der zwar nicht ritterlich aber der Situation mehr als angemessen war. Petalin hatte seine Ntzlichkeit vor Langem berschritten und diente nun keinem Zweck mehr. Die Idee, ihn vor Vhans Haustr zu platzieren, missfiel ihr hingegen. Zu wenig Auskommen bei zu viel Risiko. Van Zans dreckiges Dutzend wrde sich der von Vhan gestellten Falle widmen. Die Asari spielte einen Moment mit dem Gedanken, Tiberias mitzuschicken oder sogar selbst mitzukommen. Egal was van Zans Mnner dort finden wrden, vielleicht hatte es zumindest einen etwaigen Sinn. Sagen Sie Ihren Mnnern, Sie sollen Bericht erstatten, ehe sie vorrcken. Vielleicht knnen wir ein, zwei der anderen vor Ort befragen, bevor sie liquidiert werden. Seeva schnippte und zeigte auf Odessa. Die Attentterin hatte scheinbar nur auf das Zeichen gewartet und war sofort zur Stelle. Tten Sie den Gefangenen und suchen Sie eine Mllpresse, die Commander, unbekannte Signaturen im stlichen Sektor. Der Spectre schaute zum Priester, der sich auf dem Drehstuhl zu ihr umwandte. In seinem Hintergrund flimmerte der bluliche Bildschirm auf, an dessen uersten Rand sich offenbar eine Gruppe sammelte. Beobachten und melden, wenn etwas passiert. Lacan legte die Finger ineinander, als wolle er zum Gebet ansetzen und drehte sich wieder zum Bildschirm. Er strahlte nicht die Aura eines Mannes aus, der vielleicht gerade in einen Konflikt schlidderte. Plannderung, Odessa. Holen Sie Ihr Gewehr

    *

    Invictus beobachtete die Zusammenrottungen ber den taktischen Bildschirm seines Skycars, das in der Schwebe ber dem Industriegebiet stand. Dabei kaute er auf einer Stange Varren-Drrfleisch, aus Hunger nicht aus Nervositt. Decius Vhan hatte sich seinen Plan mehrfach in aller Ausfhrlichkeit erklren lassen. Insgesamt einundzwanzig Mann hatte er bekommen, vier davon fr die Rettung Petalins, siebzehn fr den Scheinangriff. Rote Gruppe, in Zweierreihen formieren und vorrcken. Blaue Gruppe, Route wie besprochen antreten. Rcken Sie langsam vor, dicht an den Containern. Und achten Sie auf Fallen. Der ehemalige Soldat riss ein Stck Fleisch ab und kaute, die sich in Bewegung setzenden Figuren beachtend.


    ,,Mister van Zan hat erzhlt, dass Decius Vhan so reich und mchtig ist, dass man ihm nicht das Handwerk legen kann, wenn man sich auf die Methoden beschrnkt, die bei normalen Verbrechern helfen
    , begann Nura das Gesprch.
    Van Zans Fahrer hatte die Arme auf der Lehne der Bank ausgestreckt, auf der sie saen und beobachtete das Kommen und Gehen der Schiffe am Raumhafen, whrend sie sprach.
    ,,Ich wei sehr genau was es bedeutet, einen Gegner anzugehen, der grer ist als man selbst, fuhr sie fort und merkte bereits, wie ihre Stimme wieder zu Beben begann. Sie holte tief Luft und fuhr dann fort:
    ,,Aber das was in den letzten zwei Tagen passiert ist Vhan hat einen meiner Freunde umbringen lassen und auch versucht, mich zu tten.
    ,,Ich weiߓ, gab der Mensch zurck ohne eine Gemtsregung zu zeigen.

    ,,Knnten Sie mich bitte wenigstens anschauen, wenn ich mit Ihnen rede?, fuhr Nura ihn an und schnippte dicht vor seinen Augen mit den Fingern.
    ,,Und wo wir grade dabei sind, Ihren Namen haben Sie mir auch noch nicht verraten.
    Der Mann zuckte nicht einmal vor den Fingern zurck, rollte aber mit den Augen und wandte sich Nura zu.
    ,,Vas. Also, was wollen Sie von mir?
    ,,Verstndnis? Das Gefhl, dass Dich das irgendwie interessiert? Mitleid, vielleicht?, schoss es Nura durch den Kopf, doch anstatt ihrem Impuls nachzugeben schaute sie Vas direkt an und nahm sich einen Moment, um ihren Wunsch in Worte zu formen:
    ,,Entwerder hat Van Zan selbst keine Ahnung wie gefhrlich Vhan ist oder er hat es mir verschwiegen. Egal was zutrifft, eine Gesellschaft kann nicht funktionieren, wenn Einzelne auerhalb ihrer Regeln agieren und nach Lust und Laune Leute umbringen knnen.
    Vas wirkte, als htte er zu dieser Behauptung etwas zu sagen, doch da er den Mund nicht aufmachte, fuhr Nura einfach fort:
    ,,Was ich eigentlich sagen mchte ist: Wenn es Van Zan wirklich Ernst damit ist, etwas gegen Vhan zu tun, muss er sich auf Einiges, auf Alles gefasst machen. Und wenn er dabei meine Hilfe braucht, knnen wir zusammenarbeiten.

    Vas blinzelte einige Male unglubig, fr einen Augenblick nicht mehr Herr seiner Gesichtszge.
    ,,Bitte was?
    Nura seufzte. Wenn Sie sich doch mit Amateuren eingelassen hatte, war dieses Treffen Zeitverschwendung. Jemanden zu entfhren und in einer Lagerhalle auszuhorchen war eins, aber Vhan zu Fall zu bringen wrde einiges mehr an Aufwand bedeuten.
    ,,Ich habe keine Ahnung, was fr eine Organisation Sie und Van Zan reprsentieren und es ist mir auch egal. Sie haben scheinbar keine Skrupel sich die Hnde schmutzig zu machen, was ntzlich sein kann. Aber haben Sie auch den Mut, das durchzuziehen?
    ,,Sie haben wirklich keine Ahnung, murmelte Vas und schttelte den Kopf.
    ,,Wenn Sie so viel mehr davon haben, dann bitte: Entweder Sie sprechen mit ihrem Boss und sagen mir dann, ob sie dran bleiben wollen oder Sie sagen mir gleich hier und jetzt ob es etwas gibt, wobei wir zusammenarbeiten knnen. Ich werde Vhan angehen, komme was wolle. Sie sind herzlich eingeladen, mitzumachen, aber glauben Sie nicht, dass ich auf Sie warten werde.
    Vas schnaubte, ein freudloser Anflug eines Lachens, das nicht stark genug war, seiner Kehle zu entrinnen. Er schaute wieder auf den Raumhafen, schien Nura gar nicht mehr wahrzunehmen, die mit verschrnkten Armen neben ihm sa und ihn durch ihr Visier zornig anschaute.

    ,,Kennen Sie sich in den Devils Tips aus?, fragte Vas dann, ohne seinen Blick vom Flugverkehr zu nehmen.
    ,,Nicht besonders. Aber ich kenne jemanden, der jemanden kennt, wenn Sie wissen was ich meine. Reicht das?
    ,,Vielleicht, antwortete Vas und aktivierte sein OmniTool.

    *

    ,,Insgesamt 17 Signaturen, rcken in Zweierreihen vor, eine Person als Rckdeckung mit etwas Abstand dahinter, berichtete Pater Lacan aus der Zentrale. Vincent nickte TSaari zu, die den gleichen Funkspruch empfangen haben musste. Die Spectre hatte den Punkt ihrer Verteidigung gut gewhlt, wenn sie ihn nicht sogar hatte bauen lassen: Eine lange hohle Gasse, die zum abgeschirmten Container fhrte.
    ,,Wenn sie kein schweres Gert mitgebracht haben, sollten wir sie hier aufreiben knnen. Mal sehen, wie ernst sie es meinen. Sie haben ein Auge auf unseren Gast, Pater?
    ,,Auf unseren Gast, auf Sie und auf noch ein paar Dinge mehr, gab der Priester emotionslos zurck.

    ,,Wollen Sie versuchen, Kontakt zu Ihnen aufzunehmen?, fragte Vincent mit einem Kopfnicken in Richtung der Eindringlinge an TSaari gewandt. Auch wenn das Gelnde sie bevorteilte waren Verluste auf ihrer Seite nicht auszuschlieen. Verluste, die sie deutlich schlechter wrden kompensieren knnen als Vhan. Sie konnten der Diplomatie also wenigstens eine Chance geben.
    Die Spectre schien zu berlegen, doch bevor sie antworten konnte, rollte eine laut zischende Rauchgranate in den engen Gang und vernebelte binnen Sekundenbruchteilen die Sicht im Korridor
    ,,So viel dazu., dachte sich der Mann in Schwarz und zog seine Waffen.
    Quote Originally Posted by BlackShial View Post
    Khardim ist unser quivalent fr Brste oder eben Hintern.
    Schn anzusehen und man denkt gern daran
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  13. #133 Reply With Quote
    #17  Forenperser's Avatar
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    Irgendwo da drauen.....
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    Nisha

    "Bin gleich da! Die Klette hngt immer noch an mir!"
    Er hrte die raschen Schritte seiner Verfolgerin hinter sich, ebenso die Stimme die ihn zum Anhalten bringen wollte. Borin tippte so gut es ging nebenbei weiter auf dem Omni-Tool, versuchte smtliche bertragungen zu stren. Wenn sie erfolgreich Verstrkung rufen wrde, waren sie geliefert.
    Noch ein Schlenker nach links, an den Containern vorbei. Gerade noch rechtzeitig bremste er vor der Wand und wandte sich um. Mit einem triumphierenden Grinsen blickte die junge menschliche Agentin ihn an, die Waffe im Anschlag. Der Salarianer jedoch lchelte nur kalt und wortlos zurck und nickte dann in Richtung seiner beiden Freunde, welche hinter ihr auftauchten. Erschrocken wandte sie sich um und sah in den Lauf zweier Waffen.

    ***

    Niall O'Grady

    "Na sieh sich das einer an."
    Damit hatte Niall sicherlich nicht gerechnet, als er sich hier oben hin verzogen hatte. Jung, bermotiviert und ein wenig naiv, so war sein erster Eindruck der jungen C-Sec Mitarbeiterin, welche gerade vllig ohne nachzudenken und ohne Rckendeckung einem Verdchtigen hinterhergelaufen war und sich nun offensichtlich in der Klemme befand. Ein wenig wie er selbst vor kurzem noch.
    Er konnte zwar nicht hren was die Gauner nun zu ihr sagten und es war auf den ersten Blick auch nicht ersichtlich zu welcher Bande sie gehrten, doch das war wohl zweitrangig.
    "Mist!"
    Er hatte sein Przisionsgewehr nicht dabei, blo seine Maschinenpistole und die Carnifex. Beide Waffen waren entschieden zu unprzise um die 3 Ziele auszuschalten, ohne dabei potenziell die junge Frau zu gefhrden. Vorerst blieb ihm also nur das Beobachten.....


    1
    2
    3

    Decius Vhan

    Sldner. Wenn es eine Berufsgruppe in der Galaxis gab, welche der alte Turianer mehr verachtete als sogenannte "Friedensaktivisten", dann war es dieser Abschaum. Keine Prinzipien, keine Vision. Nur Profitgier. Jodacus und Tiberian waren vom selben Schlag gewesen, ehe er sie unter seine Fittiche genommen hatte.
    Eine knappe halbe Stunde bereits war es her, seit die Nachricht vom Angriff auf das Lagerhaus in den Tips reingekommen war. Vermutlich war jetzt bereits niemand mehr am Leben. Aber wenigstens ihren Zweck in Form des geheimen Alarms hatten diese unwissenden Idioten erfllt. Nachdem sich kurz nach Status-Abfrage smtliche Mitglieder seines Teams bis auf Petalin gemeldet hatten, hatte es nicht lange gedauert bis Elysa Zokhar seine Position anhand seiner elektronischen Signatur hatte triangulieren knnen.
    Es war wirklich ein nahezu perfekter Zufall gewesen, dass Kashaj Kaar ausgerechnet jetzt eingetroffen war. So konnte er direkt seinen Wert beweisen.
    Zu 100% berzeugt war Decius von ihm noch nicht. Mit seinem taktischen Geschick hatte er offensichtlich nicht bertrieben, jedoch wegen seiner berzeugungen machte Decius sich Sorgen. Aber das wrden sie spter noch klren knnen. Erst einmal galt es Petalin zu befreien. So ungehobelt dieser brutale Klotz auch sein mochte, er war einer von ihnen. Und fr das Gelingen ihres Plans noch von uerster Wichtigkeit.
    Doch sie mussten vorsichtig sein. Von dem was er sich bislang hatte zusammenreimen knnen, waren die Entfhrer nicht irgendwelche Straengauner. Irgendjemand wichtiges musste dahinterstecken. Und ehe er seinen Feind nicht kannte, wrde er ihn nicht restlos vernichten, wie der junge Taktiker vorgeschlagen hatte. Nicht ohne zu wissen welche Konsequenzen es mit sich ziehen wrde.
    Genau darum brauchte es fr diesen Angriff disziplinierte Mitglieder ihrer Organisation, keine Sldner.
    „Rote Gruppe, in Zweierreihen formieren und vorrcken. Blaue Gruppe, Route wie besprochen antreten. Rcken Sie langsam vor, dicht an den Containern. Und achten Sie auf Fallen.“
    Es begann. Sie rckten in Zweierreihen vor. "Denaya. Deckungsfeuer."
    Seine treue Assistentin gehorchte und begann sofort von ihrer erhhten Position aus die feindliche Stellung mit dem Scharfschtzengewehr zu beharken. "Raxh. Barriere."
    "Endlich!"
    Der junge Biotiker, welcher sich ganz zum Schluss hinter den Zweierreihen bewegte, legte los und demonstrierte sein erstaunliches Potenzial. Wie eine bergroe, blaue Seifenblase wirkte das biotischen Feld, welches er um sich und die Mnner errichtete. Kampfgerusche durchzogen die Luft. Nun musste das blaue Team schnell handeln.

    ***

    "Komm! Das ist unser Signal! Wir mssen schnell sein!"
    Jodacus wusste was auf dem Spiel stand. Vhan wrde bei dieser Sache kein Versagen dulden.
    "Was fr eine Ironie dass wir nun ernsthaft als Retter fr diesen Typen fungieren." merkte Tiberias mit leicht angesuerter Stimme an.
    Sein Vetter hatte Recht. Erst schlug dieser Koloss sie zusammen, nun mussten sie ihn vor Folter und Gefangenschaft retten. Aber das war nun mal der Preis fr diese Sache. Persnliche Gefhle standen auen vor, hier ging es um das groe Ganze.
    Der Kampf hatte offenbar begonnen, wie die Gerusche in nicht all zu weiter Entfernung verrieten.
    "Hier sind wir. Da mssen wir rein! Also los, wir brauchen hier ein Loch!"
    Die beiden Vettern traten zur Seite und lieen die 4 Experten ihr Werkzeug auspacken. In Windeseile und nahezu geruschlos hatten sie in perfekter Zusammenarbeit miteinander ein ca. 2x2 m groes Loch in die schwere Stahlwand geschnitten.
    "In Ordnung! Ihr 4 bleibt hier drauen und haltet uns den Fluchtweg frei! Wir beide gehen selbst rein und holen ihn....."
    Forenperser is online now Last edited by Forenperser; 27.09.2020 at 00:09.

  14. #134 Reply With Quote
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    Vigilios Nerven waren mindestens ebenso gespannt wie die seiner Frau es nun waren. Genug dass die Englnderin sie wie immer am langen Arm verhungern lie, die Zeit verstrich und war sicherlich kein guter Komparse bei ihren Vorhaben. Wenn Vhan erstmal vor Gericht stand war es vermutlich schon zu spt sich als anonymer Informant diesem Journalisten anzuvertrauen. Seine Zhne knirschten unbewusst, bis er kurzen Prozess machte: Auf stand. Zu seiner Frau ging. Ihr den Hrer abnahm und auflegte. "Wenn Sie es nicht fr wichtig genug hlt, ihrer Familie einen wichtigen, kurzen Moment Zeit zu spenden: Schn. Dann mssen wir fr sie entscheiden. Wir gehen rein. Zora?" Er hielt ihr die Hand hin und widmete dem Sekretr nur einen anflligen Blick.


    "Oh, Sir, nein-..nein, nein, nein!", tadelte der junge Sekretr den Italiener und sprintete ihm hinterher. Zora's Versuch am Telefon ignorierte er nunmehr und packte stattdessen ihrem Mann den Arm, fhlte nicht ganz neidlos den viel zu feinen Stoff (er konnte sich bei der Miete fr sein Apartment ja kaum einen Leihanzug leisten) und platzierte sich mit ausgebreiteten Armen vor dem nicht viel greren, aber deutlich breiteren Mann. "Selbst WENN ich Sie in das Bro lassen wrde, wie gesagt: Caroline ist in einer Besprechung, also nicht hier, Sir!", gab er forsch noch einmal zu verstehen. Zora legte den Hrer indes auf und lie sich seufzend, so als sei sie Zuhause, auf dem Stuhl des Angestellten nieder, der weiter auf den Italiener einredete. "Ich werde Ihnen weder sagen WO im Gebude sie ist, noch wei ich wieso sie sich so versptet und immerhin kommen sie unangemeldet, also kann hchstens ich Ihnen helfen, auch wenn Sie ziemlich wenig Anstand zeigen, Mister!", sagte der junge Mann und war sichtlich aufgeregt. Er konnte sich wohl kaum gegen irgendwen durchsetzen, schon gar nicht glaubte er selbst, dass er Vigilio wrde unter Kontrolle bekommen knnen. Und doch-...war da mehr Furcht vor seinem Boss, als vor diesem fremden Mann.
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    Die Schwarzhaarige schien kaum mde zu werden ihrem Unmut eine Stimme zu geben. Sie schrie dieses Badezimmer, in welchem sie selbst aufgewachsen war und weiter Teil ihres eigenen Hauses war, regelrecht zusammen, rastete komplett aus und sah buchstblich Rot. Mit den Beinen holte sie aus, versuchte sich daran, wtend die Scheibe zur Dusche zu zerschlagen um vielleicht mit den resultierenden Scherben in der Lage zu sein, entweder sich frei zu schneiden oder, im schlimmsten Fall, sich selbst in eine Lage zu versetzen die sie so nah an den Tod brachte, dass er unweigerlich wrde reagieren mssen. Dabei schrie sie weiter. "DU HAST DEINE LETZTE CHANCE VERSPIELT, LCHERLICHER SCHEISSKERL, WENN ICH HIER RAUS KOMME DREH ICH DIR DEN HALS UM, ALLES ANDERE ALS METAPHORISCH!"
    Sie trat oft genug zu, dass es einmal urpltzlich laut krachen musste. Das Glas bekam einen riesigen Riss, zersprang an einer Seite aber fiel entgegen ihren Erwartungen nicht in sich zusammen, was sie noch mehr frustrierte. "ICH HASSE DICH!", rief sie weiter. Mit ihrem Akzent klang es viel weniger bedrohlich als es htte wirken sollen. "DU HAST MICH VERRATEN! UNS! DU BIST NICHTS ALS EIN SCHEISS, ERBRMLICHER LGNER!"

    "DU KANNST NIEMANDEM HELFEN! DU KANNST NICHTMAL DIR SELBST HELFEN!"


    Natrlich vernahm er das Gerusch. Mit einer milden Ahnung, was sie da gerade angerichtet hatte. Und doch blieb er vergleichsweise ruhig, war kurzzeitig fast schon ein wenig belustigt, ob ihres entrsteten Schnaubens. "Wenn du das Glas vollends knacken willst, dann solltest du langsam Fortschritte in Sachen Biotik machen, Schtzchen.", klang er verchtlich und das - bei ihren uerungen - wohl kaum ohne Grund. Ein ernsthaftes Arbeiten war bei diesem Lrmpegel nicht mglich. Er durfte sich nichts vormachen. Es wrde Stunden dauern, bis sie sich beruhigen wrde und auch das wrde nur geschehen, weil ihr Krper mde werden und sie dazu zwingen wrde.
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    Natrlich vernahm er das Gerusch. Mit einer milden Ahnung, was sie da gerade angerichtet hatte. Und doch blieb er vergleichsweise ruhig, war kurzzeitig fast schon ein wenig belustigt, ob ihres entrsteten Schnaubens. "Wenn du das Glas vollends knacken willst, dann solltest du langsam Fortschritte in Sachen Biotik machen, Schtzchen.", klang er verchtlich und das - bei ihren uerungen - wohl kaum ohne Grund. Ein ernsthaftes Arbeiten war bei diesem Lrmpegel nicht mglich. Er durfte sich nichts vormachen. Es wrde Stunden dauern, bis sie sich beruhigen wrde und auch das wrde nur geschehen, weil ihr Krper mde werden und sie dazu zwingen wrde.


    "HALT DEIN SCHEISS MAUL!", schrie sie von einem Raum in den nchsten und sah den Mann, dem dieser zielgerichtete Hass galt, nicht einmal. Nur diesen riesigen Sprung in der Glasscheibe der Dusche, von welcher Leif sich sicherlich gewnscht htte, er htte eben kein echtes Glas gekauft - oder zumindest ein bruchsichereres Glas als dieses. Denn ihr drogenbedingter, heftiger Wutanfall wrde noch ziemlich lange andauern, vielleicht deutlich lnger als ihre wutentbrannte Stimme es aushalten wrde. Schon jetzt fhlte sich ihr Hals rau an. Das hielt sie jedoch nicht davon ab weitere, sizilianische Beleidigungen, eine lnger und wtende als die andere, in den Raum zu schreien und jede einzelne davon Leif zu widmen. Und sie wurden kontinuierlich intensiver, je mehr sie einen Schmerz in ihrem Krper sprte, der ihr nicht neu war. Und der ihr Angst machte. Denn genau das, dieses noch schwache Anzeichen ihrer starken Verringerung ihrer Mittel war eben ein Schritt, der immer schlimmer werden wrde und von dem sie wusste, welch hllische Schmerzen er mit sich brachte. Es war eben nicht falsch gewesen: Ohne einen Haufen Mittel hatte sie Schmerzen die jenseits von gut und bse lagen. Vielleicht war sie auch einfach unfhig ohne sie zu existieren - wrde sie also so Enden - ihre Gemeinsamkeit auch so enden, wie sie angefangen hatte? Sie im Koma? Luceija war davon berzeugt. Der Fakt machte sie noch rasender: "LECK MICH MIT DEINER FUCKING BIOTIK, DU WILLST MICH ZU NEM SCHEISS KRPPEL MACHEN UND VERRECKEN LASSEN, DU WEISST DASS DAS SO IST! LASS - MICH - SOFORT - HIER - RAUS!"
    Wieder riss sie an ihren Handschellen, blind vor Wut. Mit jedem Zug, jedem starken Ruck, klemmte sie sich das Fleisch ihrer Handgelenke ab, sprte den Schmerz natrlich, aber war so in Rage, so "drin", dass sie ber sie hinweg sehen konnte. Schrie. Diese Hnde zitterten, ihr Krper jegliche Form der Wehr aktivierte.

    Woher sie diese Kraft hatte? Kaum erklrlich. Aber das hier ging in der Tat mehrere Stunden so. Und irgendwann, urpltzlich, wurde aus ihrer Wut noch viel mehr, ihr Krper von dem ganzen Geschrei, von den Anfngen unertrglicher Schmerzen getriggert, sicherlich auch von Enttuschung und Wut ber Leif, von dem sie sich betrogen und hintergangen glaubte. Ein perfektes Feindbild abgab, in dieser Situation. Und sicherlich auch deshalb ermglichte, dass ihr angespannter, wutentbrannter Krper und beranstrengter Kopf fr diese paar Sekunden unkontrolliert harmonierten, dieses bekannte Surren von sich gaben und vollkommen ausbrechen wrden -- doch war waren die Handschellen. Alt. Antik vielleicht im Vergleich - aber zur Abwehr von biotischen Angriffen gedacht. Ihr unwillkrlicher Angriff leitete sich um, schoss wie in sie zurck, lie sich nochmals, aber anders, schreien, diese Scheibe berstete, wobei sie kaum mitbekam ob es von einer Biotikwelle kam oder nur daher, dass sie nochmals austrat, und sie dann, schlielich und endlich, KO zurcklie und sie erstmal erschpft in sich zusammensackte. Nach Stunden des Lrms erstmals wieder -....so verdchtig leise.
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  17. #137 Reply With Quote
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    "Oh, Sir, nein-..nein, nein, nein!", tadelte der junge Sekretr den Italiener und sprintete ihm hinterher. Zora's Versuch am Telefon ignorierte er nunmehr und packte stattdessen ihrem Mann den Arm, fhlte nicht ganz neidlos den viel zu feinen Stoff (er konnte sich bei der Miete fr sein Apartment ja kaum einen Leihanzug leisten) und platzierte sich mit ausgebreiteten Armen vor dem nicht viel greren, aber deutlich breiteren Mann. "Selbst WENN ich Sie in das Bro lassen wrde, wie gesagt: Caroline ist in einer Besprechung, also nicht hier, Sir!", gab er forsch noch einmal zu verstehen. Zora legte den Hrer indes auf und lie sich seufzend, so als sei sie Zuhause, auf dem Stuhl des Angestellten nieder, der weiter auf den Italiener einredete. "Ich werde Ihnen weder sagen WO im Gebude sie ist, noch wei ich wieso sie sich so versptet und immerhin kommen sie unangemeldet, also kann hchstens ich Ihnen helfen, auch wenn Sie ziemlich wenig Anstand zeigen, Mister!", sagte der junge Mann und war sichtlich aufgeregt. Er konnte sich wohl kaum gegen irgendwen durchsetzen, schon gar nicht glaubte er selbst, dass er Vigilio wrde unter Kontrolle bekommen knnen. Und doch-...war da mehr Furcht vor seinem Boss, als vor diesem fremden Mann.


    Dass der Junge ihm den Weg versperrte wre fast noch zu verschmerzen gewesen. Nicht aber, dass er ihn am rmel packte - fest und einfach so aus heiterem Himmel - und dabei den guten Stoff seines Jacketts mit seinen ungelenken Fettfingern betatschte. Er verzog alles andere als amsiert sein Gesicht und knurrte in aller, scheinbarer Ruhe und einem bengstigenden, direkten Blickkontakt: "Nehmen Sie die Hand weg." Nicht mehr, nicht weniger. Sein Gegenber schien verunsichert, immerhin hatte er gerade ausfhrlich erklrt, warum er keinen von beiden durchgehen lassen konnte und alles was dem Mann wichtig schien daran war, dass er ihn nicht anfasste? Dieser Italiener war ihm unheimlich - schon immer gewesen. Und die Medien hielten ja zumindest frher auch kaum dicht - IHN wrden sie mit der Lgenpresse, er habe sich gendert - kaum rumkriegen, Caroline lie zumindest oft genug durchscheinen, was sie selbst von ihm hielt. Aber er wollte kaum riskieren, dass ihm whrend dieser vergleichsweisen Lapalie noch etwas geschah. Also wich seine Hand. Vigilios Blick aber nicht. "Und jetzt geb ich Ihnen einen guten Rat und zwei Mglichkeiten: Entweder, Sie sagen uns sofort WO sie ist und verpissen sich aus meinem Weg, oder sie rcken selbst die Infos heraus die wir wollen. So oder so: Wir gehen nicht ohne das, wofr wir hergekommen sind. In keinem, verdammten Fall."
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  18. #138 Reply With Quote
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    Man musste es einfach anerkennen. Fr die kurze Zeit hatte der Hausmeister ziemlich solide Arbeit geleistet. Wenn man es nicht wusste, htte man nur erahnen knnen das dies frher mal eine Schieanlage gewesen war. Es war natrlich nicht hbsch, oder gemtlich. Es sah aus wie eine medizinische Station und diese vermittelten selten den Wunsch lange zu bleiben. Die Tatsache das die Patientin es nicht verlassen durfte und Wachen davor stehen wrden, verhinderten diesem Wunsch nachzukommen. Es war wie eine Krankenstation, nur eine im Gefngnis.
    Ein Umstand den wohl auch Vandernot gewahr wurde, doch entwich keine Beschwerde ihrem Mund. Was htte sie auch fr eine Wahl gehabt. Sie war unten und wrde erst wieder nach oben kommen wenn man es erlaubte. Oder sie tot war, ein Zustand die hoffentlich durch diese Therapie verhindert wurde. Ward nahm Akina beiseite und fhrte sie nach drauen, sie nach ihrer Meinung befragend.
    "Kawaii desu ne?", antwortete sie zynisch, ohne zu lcheln. Mit verschrnkten Armen hob sie kurz skeptisch eine Augenbraue. Schlielich entspannte sich ihre Miene ein wenig, ohne begeistert zu wirken. Jemanden ohne Schuld einzusperren war Unrecht, doch die Sicherheit einer ganzen Station war wichtiger, ebenso wie die Mglichkeit einer Genesung. Zwei bittere Pillen die man schlucken musste.
    "Es erfllt seinen Zweck, denke ich. Niemand kann erwarten das es Vanderbilt gefllt, aber die Situation gibt wohl keine Mglichkeiten darauf Rcksicht zu nehmen, nicht wahr?", fragte sie, jedoch ohne eine Antwort zu erwarten. Beide kannten die Antwort.
    "Ich werde mich beim Commander dafr einsetzen, sie unter Aufsicht die Fitnessbereiche besuchen zu lassen. Ich denke der psychische Zustand der Patientin sollte bei ihrer Therapie nicht vernachlssigt werden. Wenn diese Naniten sie nicht verrckt machen, ist es sonst sie selbst."
    , verkndete sie nach einem kurzen Moment des Nachdenkens. Immerhin war Vanderbilt unter Betreuung und hatte Ansprechpartner.
    "Wo ich es gerade erwhne, ist psychologische Betreuung in ihrem Therapieansatz enthalten? Ich hoffe doch das auch mit dem Abgang von Doktor Abuyin eine psychologische Fachkraft zur Verfgung steht.", erkundigte sie sich, kurz die Sichtweise der Soldatin ablegend.


    "Viel Sport - Geht klar", besttgte Julian ihr den Vorschlag, whrend er sich an die Korridorwand lehnte und die Beine bereinanderschlug, dabei wie zum Spott ber diese Aussage gensslich in seinen Muffin biss. Akinas Einwand bezglich der psychologischen Betreuung der Patientin nahm er dabei sowohl nachdenklich, als auch schmatzend zur Kenntnis. Er brauchte einige Kaubewegungen und einen zum Warten auffordernd gehobenen Muffin, ehe er den trockenen Teig schlucken und dann antworten konnte.
    "Guter Punkt, Ms. Watabe. Trotz der nicht zu bestreitenden Nhe von Neurologie und Psychologie blende ich diesen Seitenarm der Behandlung gerne mal aus. Tatschlich haben wir im Augenblick nur mittelmig qualifizierte Postabsolventen auf der Station. Ich glaube eine recht junge Kandidatin htte zumindest erste Therapieerfahrung in ihrem Portfolio. Aber ich sage es wie es ist - Fr die ganzen traumatisierten in unserer Obhut sind wir gnadenlos unterbesetzt... Aber wie ich hre sind Sie ja selbst psychologisch geschult. Sie knnten sich gern selbst ein Bild von unseren Hilfstherapeuten machen - drei an der Zahl. Ich empfehle darunter Leena Preston - sechsundzwanzig, Bekensteinerin, frisch aus dem Studium mit etwa einem halben Jahr Klinikerfahrung in einer halboffenen privaten Heilanstalt bevor sie hierher kam. Hat bisher nur Abuyin zugearbeitet, aber wie ich hre, soll der ja selbst gerne mal seine Kaffeepause verlngert und die Arbeit seinen Gehilfen berlassen haben, also wrde ich sagen, ein guter Ansatz bis wir den nchsten vollausgebildeten Psychologen hierherverfrachten knnen... Oder Sie bernehmen Vandernot einfach selbst - Ist ja ohnehin schon Ihr Fall."
    Julian warf sich den letzten Bissen des Muffins in den Mund und klopfte die Finger aneinander ab, stopfte die halbgekaute Masse in seine Wange und murmelte daher dumpf "Ihre Entscheidung."
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  19. #139 Reply With Quote
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    Thadera Cas'tivera

    Hanna berlegte einen Moment. Zumindest in einem der drei Themen bin ich bewandert, dachte sie und verbarg ein schmieriges Grinsen. Dann nickte sie und packte die Notizen und Datenpads zusammen. Bevor sie Thadera das kurze Stck durch das Caf folgte, legte Hanna einen Creditchip mit der exakt einprogrammierten Summe ihres Getrnkes auf den Tresen; schlielich war sie eine Frau des Gesetzes und wrde sich niemals ohne zu zahlen aus der Affre ziehen.

    Die ehemalige Sportlerin ging schwergewichtig voran, wobei sie hin und wieder so wirkte, als wolle sie den Tischen empfehlen, nicht in ihren Weg zu kommen, sollten sie nicht fortgeschoben oder zu Kleinholz verarbeitet werden. Thadera hatte ein ungemein breites Kreuz. Hanna berlegte im Gehen, ob die Asari, die sich im Team Vhan als durchaus ntzlich erwiesen hatte, nicht gut eine zweite Karriere als Club-Security anstreben knnte. Andererseits ergab es keinen Sinn, wenn man frs Nichtstun Geld bekam, abendlichen Stress zur Verdienstquelle zu erwhlen. Der Gedankengang war doppelmoralisch, lebte Hanna doch selbst sehr gut und msste aus finanziellen Grnden nicht mehr arbeiten. Geld bezahlte zwar ihre Rechnungen, aber nur der Eifer ihrer Arbeit konnte ein noch weitaus greres Bedrfnis stillen. Ein Bedrfnis, dass kein teurer Drink, keine Penthouse-Suite und kein blauer Hintern jemals wrde erfllen knnen

    Am Tisch angekommen stellte sich die Blondine als Hanna Ilias vor, gefolgt von einem Sehr erfreut. Sie wusste, dass eine der Frauen die Mutter der anderen Beiden war und ihre Erfahrung lie sie, trotz der scheinbaren Endlosigkeit der asarischen Jugend auf die rechte der in Kleider gehllte Frauen tippen. Ob allerdings Thadera und das hbsche Ding auf der anderen Seite die groe Schwester war, das wiederum war unmglich zu sagen. Thadera hat mir angeboten, mich dazuzugesellen. Wenn ich stre Sie zuckte die Achseln. Eine Geste die sowohl Dann stre ich eben und ihr msst damit leben oder Dann gehe ich, das wrde ich euch nicht belnehmen, bedeuten konnte.


    ***

    Vincent van Zan

    Decius Vhan

    Grauer, stofflicher Nebel verwandelte den Gang in eine Mauer. Eine Mauer, hinter der sich bewaffnete Schatten bewegten, bereit zu tten. Seeva ging im Kopf die Optionen durch. Odessa, Qatar, schalten Sie auf Wrmesicht. Sie wusste, dass Odessa einen Visor trug, der Nachtsicht, Wrmesicht und Energiestrahlung erfasste. Qatar wechselte das Zielvisier seiner Phaeston auf Wrmesicht und meldete drei Ziele. Zeitgleich rissen die ersten Schsse rote Streifen in das Grau. Scharfschtze!, rief Seeva und ging synchron mit van Zan in Deckung. Die Asari brachte eine schwere Stahlkiste zwischen sich und den Sniper. Lacan, sagen Sie Coltrane, dass er mit seinen Leuten anrcken soll. Betrachten Sie es als erledigt, funkte der Priester und Seeva hielt sich daran. Odessa, finden Sie den Scharfschtzen und schalten Sie ihn aus. Mit dem allergrten Vergngen, kam es zurck. Es blieb kaum Zeit, die Gedanken fern von einem Stogebet an die Ewigkeit zur sehr konkreten Sekunde zu lenken, dann kamen sie auch schon durch den knstlichen Nebel: Geister mit Schattenwaffen in den Hnden. Sie rckten in enger Zweierformation vor, waren durch die Struktur des Ganges aber dazu gentigt entweder noch dichter zusammenzurcken oder aber die Gruppe aufzufchern. Sie entschieden sich klugerweise fr zweiteres. Da hat jemand Ahnung, knackte Tiberias, der das Manver durch sein Visier verfolgte. Noch nicht feuern, sagte Seeva und aktivierte ihr Tool. Qatar, wo sind Sie? Gut sechzig Meter vor Ihnen. Melden Sie mir, wenn es vierzig Meter sind, auf Hhe der dreieckigen Kiste. Verstanden. Die turianische Truppe rckte unter dem steten Zischen des feindlichen Przisionsgewehrs weiter vor. Jetzt knisterten auch die ersten Schsse der Sturmgewehre und sonstigen Kriegsgerts ber Seevas Kopf hinweg, verbrannten die Containerwnde und rissen tiefe Lcher in Seevas Operation. Dieser Angriff bedeutete, dass sie nicht so schlau vorgegangen war wie sie gehofft hatte. Und das lie wiederum auf zwei Dinge schlieen: Entweder hatte sie ihren Gegner unterschtzt oder aber sie hatten einen Verrter in ihren erlesenen Reihen. Sind jetzt in vierzig Metern Entfernung, meldete Tiberias Qatar. Verstanden, sagte die Asari, aktivierte ihr Omnitool und initiierte die Zndung der versteckten Ladung. berraschung!, knurrte Tiberias, als der Sprengsatz nur einen halben Meter neben dem Angreifer der ersten Reihe explodierte und ihn sowie zwei seiner Kameraden zerfetzte. Pater Lacan ffnete den Funkkanal. Vierzehn Ziele, inklusive einem, das sich rckwrts bewegt. Bereitmachen zum Gegenangriff, befahl Seeva. Whlen Sie Ihre Ziele. Waffen frei! Feuer nach eigenem Ermessen. Darauf hatte Tiberias nur gewartet, der sofort einen ganzen Regen von Projektilen in die gegnerischen Reihen schickte. Der Kopf eines Kombattanten explodierter in einem ungesunden Rot, als ein Scharfschtzenprojektil ihn traf. Wechsle meine Position. Keine Untersttzung fr dreiig Sekunden, funkte Odessa lakonisch. Seeva rollte hinter der Deckung hervor und schoss drei Salven aus ihrer Disciple-Schrotflinte in den Nebel, der sich langsam aber stetig lichtete, zu einem dnnen Schleier zerfaserte und schlielich von vorrckenden Kmpfern und Schssen vollends zerrissen wurde. Jetzt konnte Seeva ihre Gegner sehen. Turianer, ausschlielich Turianer, die ihre Waffen im Anschlag mit grimmiger Entschlossenheit vorrckten. Mehrere Schsse pfiffen nur knapp ber Seevas Kopf hinweg, zwei trafen sie und prften die Strke ihrer biotischen Barriere. Sie rollte sich zurck hinter die Kisten und lud ein Thermomagazin nach. Commander, der Feind hlt die Stellung, sagte Lacan pltzlich. Was? Die Truppe musste mit Verlusten gerechnet haben und sie waren ihnen zahlenmig noch immer weit berlegen; sie hatte den Angriff gewollt. Wieso blieben sie stehen? Hier Odessa, habe den feindlichen Scharfschtzen im Visier ber ihren Kpfen knallte es. Getroffen. Gegnerischen Schtzen erwischt. Sehr gut. Nehmen Sie die Ziele in der Gasse aufs Korn, befahl Seeva. Die Attentterin wrde dafr sorgen, dass sie genug Zeit hatte, sich ber die aktuelle Wendung Gedanken zu machen. Irgendetwas stimmte nicht
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