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  1. #181 Reply With Quote
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Er lie mit einem Schlag das Kehrblech fallen. Fast krachte es so laut, dass er selbst dachte, er habe es auf den Boden geworfen, statt einfach seine Finger zu ffnen und es loszulassen. "Hr zu.", begann er ruhig, so dachte er, glauben wrde die Sizilianerin es ihm aber vielleicht nicht. Sein Ton war eigenartig. So etwas wie Unwillen oder-..Ungeduld schwang darin mit. "Du kriegst weder meine Hand, noch neue Medikamente auerhalb meiner Planung und mein Mitgefhl hlt sich nach den letzten Stunden auch in Grenzen, verstehst du das?", horchte er jetzt strenger nach und drehte sich auf den Knien zu ihr. "Du wolltest das hier. Ntzlich sein fr Cerberus und Teil dieser Organisation bleiben, also werden die nchsten Tage eben zwangslufig zu deiner persnlichen Hlle. Ich wnsche dir das nicht, wirklich nicht, aber so laufen die Dinge fr den Moment. Der Professor hat wenig Verstndnis fr unsere traute Zweisamkeit der letzten Tage gezeigt und dabei wird es wohl auch bleiben.", mutmate der Arzt, dessen Zge wenigstens fr einige Sekunden weicher wurden. Eine kleine Sorgenfalte bildete sich auf seiner Stirn, whrend er Luceija musterte, aber kaum lang direkt ansah. Natrlich war sie ein Bild des Elends. Natrlich tat sie ihm leid. Und natrlich reichte sein Wissen als Mediziner aus um zu wissen, dass sie all das gesagt hatte, weil ihr Krper es eben so wollte. So war es doch, oder? Sein Gesicht glttete sich wieder beim Gedanken an eine andere Mglichkeit. Wurde wieder professioneller. "Tut mir leid."


    Man sah ihre Nstern beben. Die Lippen sanft zittern, auf eine beinahe unsichtbare Art. Die Hrchen an ihren Armen hatten sich aufgestellt, signalisierten Alarmbereitschaft und bedeckte Panik. Und sie bebte. In ihrem Inneren noch so viel mehr als sich uerlich sichtbar zeigte. Wenn man geglaubt hatte, dass vorab Hass in ihrem benebelten Kopf existiert hatte, dann wrde man sich irren, denn das, was da jetzt brodelte war so viel mehr als die Wut noch von vorhin, heraus geschrieen aus gebeutelten Lungen, hervorgequetscht und gespieen. Katalysiert durch den Blick in Leifs nahe Augen, unmglich fr die Sdlnderin, sich aus den Fesseln zu befreien und ihn anzufassen, bekam sie nunmehr auch noch diese simple Geste verwehrt. Seine Hand. Das, was damals selbstverstndlich gewesen war und nun keine Option mehr. Wollte sie die Hand wirklich? Nein, aber darum ging es nicht. Sie wollte ihn an die Angel bekommen, im Anschluss einen Profit herausschlagen, manche htten gesagt: Ihn ausnutzen um ihren Stoff zurck zu erhalten. Ja. Ja, das war ihr Ziel. Dass ihr Blick scheinbar nichts mehr in ihm auslste, nicht einmal mehr gengend Mitleid, lie sie eben das zeigen, was sie zeigte, wenn sie einem Feind gegenberstand. Nur kam bei ihm Verzweiflung hinzu. Wut. Hass. Verzweiflung. Keine Kombination die man einem Menschen wnschte abzubekommen, den man vermeintlich liebte.
    Sie wandte sich ihm zu, soweit es ging. Ihr Gesicht nherte sich ihm auf so winzige aber deutliche Distanz. Starrte ihn regelrecht an, whrend ihr Grn ihn zu durchbohren wusste. Alles, bevor sich ein grauenvoll verzogenes, durchtriebenes und ja, bsartiges Grinsen in ihr erschpftes Gesicht setzte, als habe er eine Hllenkreatur erweckt, eine Besessene. Sie flsterte: "...ich hoffe du verreckst.".
    Was sie in einem normalen Zustand, in einem Zustand ohne diese beiende, ewigwhrende Sucht, in der alles andere egal zu sein schien, niemals gesagt htte, war nun scheinbare Normalitt. Eine, in der sie nicht zurckschreckte, diese ohnehin gegen die Wand gefahrene Beziehung noch weiter mit bloen Hnden zu erwrgen.
    "Man htte dich selbstverliebtes Stck Scheie direkt auf Elysium abknallen sollen.", atmete sie schwer und lachte dieses gehssige, verschwitzte Lachen einer komplett Abhngigen. Sie war nichts mehr auer das. Nur noch das kalte Gesicht eines Junkies der jegliche Liebe verloren zu haben schien. "Wr auch fr dein Kind besser gewesen, hm? Den sen, kleinen Lennart Svensson, deine ganze beschissene Zukunft, wissentlich hast verrecken lassen, weil du ernsthaft geglaubt hast du wrst nicht zu ersetzen. Stimmts? Du hast ihn so verrecken lassen, wie du mich verrecken lassen willst. Wie oft hat er geglaubt, du wrdest ihm helfen, hm - was denkst du? Wie lange hat er nach DIR geschrien und dich angefleht ihn nicht sterben zu lassen und wie fucking lange und konsequent hast dus ignoriert?!"
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  2. #182 Reply With Quote
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    Der Salarianer lehnte sich zurck und lie den Hals ein paar Mal knacken. Er schaute auf die Uhr am unteren Rand seines Terminal-Bildschirms. Schon so frh?, dachte er sich, einmal mehr eine Nacht durchgearbeitet. Die Daten genauer zu untersuchen war dabei nicht der langwierigste Teil gewesen, sondern der Umstand, dass er berhaupt nicht mehr auf dem Laufenden war. Seit er die Asari getroffen hatte, hatte er nicht viel Zeit damit verbracht seine alten Quellen aufzusuchen jetzt hatte er das und war nicht einmal halb fertig damit alles durchzulesen und sich Notizen zu machen. Werd ich auf ein anderes Mal verschieben mssen, dachte er ghnend und stand auf. Der Terminal fuhr herunter, whrend er sich im Dunkeln in sein Bett tastete und einschlief.

    Einen kurzen Schlaf spter.

    BIIIIEP! BIIIIEP! BIIIIEP!
    Neth riss die Augen auf.
    Wau! Wau, wau! WAU!, bellte Luna los.
    Verdammt noch mal!, murmelte der Salarianer groggy los und hob seinen Omni-Tool-Arm, um den Alarm auszuschalten.
    BIIIIEP! BIIIIEP! BIIIIE-!
    Er traf erst beim fnften Mal. Luna hatte sich inzwischen auch beruhigt und beschnupperte das Gesicht ihres Herrchens, whrend sie freudig mit dem Schwanz wedelte. Neth legte sich eine Hand aufs Gesicht, laut aufsthnend. Warum, versuchte er einen klaren Gedanken zu formen, als sein Arm auch schon runterrutschte, Warum war der Wecker?, aber bevor er den Gedanken zu Ende gedacht hatte, war er auch schon wieder eingeschlafen.

    Ein paar Stunden spter

    Der Salarianer sprte etwas Feuchtes. Es fhlte sich warm an. Er fing an langsam seine Augen zu ffnen und ein unklares Bild fing an sich zu zeigen. Das warm-feuchte Gefhl hrte auf und pltzlich hrte er WAU!
    Er schlug die Augen auf und sah, dass Luna vor ihm stand. Sie wedelte mit dem Schwanz und leckte sein Gesicht ein weiteres Mal ab. Oh schon gut, schon gut, entgegnete er sthnend, bevor er lauthals losghnen musste. Dieses Mal kam er auf die Fe, auch wenn nicht sehr elegant. Er stolperte mehr als er ging zu ein paar alten Kleidern Duschen tu ich spter und zog sich hastig an. Laut ghnend nahm er die Hndin an die Leine und ging mit ihr Gassi.
    . ... ... ...
    Mist!, entwich es ihm, als ihm einfiel warum der Wecker gestellt worden war. Er hatte die Morgenrunde mit Luna bereits hinter sich gebracht und war auf dem Rckweg zur Koikoy, als er auf die Uhr schaute. Wir wollten uns doch heute treffen! Dreifach Mist!, fluchte er in Gedanken und berlegte schnell, Plannderung.
    Er fing an Nachrichten an die anderen zu schreiben, whrend sein Schiff bereits in Sicht kam. Er hatte sie verschickt, als er eintrat. Die Nachricht war kurz: Wir treffen uns in meinem Schiff., und hatte einen Navpoint hinzufgt, falls die anderen vergessen hatten, wo es war.
    Einmal drinnen, gab er der Hndin was zu futtern und ging auf der Stelle ins Bad. Schnell, schnell, schnell!, war sein letzter Gedanke, bevor er unter die Dusche sprang.
    "Wenn du das Unmgliche ausgeschlossen hast, dann ist das was brig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
    "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekmpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Ghandi
    "Eine Falle zu erkennen ist eine Sache, sie zu umgehen eine vllig andere." - Ranma 1/2
    "Mein Name ist Ozymandias, Knig der Knige. Schauet auf mein Werk, ihr Mchtigen, und verzweifelt." - Ozymandias
    "Der grte Trick des Teufels ist es die Welt glauben zu lassen, dass er nicht existiert." - Die blichen Verdchtigen
    "Nichts ist unmglich, solange du es dir vorstellen kannst." - Professor Hubert Farnsworth
    "Maybe you are right...maybe we can't win this. But we'll fight you regardless. Yes, people will die. Maybe we'll lose half of the galaxy...maybe more. However insignificant we might be: We will fight, We will sacrifice and We will find a way....that's what humans do!" - Commander Shepard
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  3. #183 Reply With Quote
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    Mit einem dumpfen Gerusch traf erneut ein Schlag Nishas Gesicht, donnerte gegen ihren linken Wangenknochen. Erneut platzten Hautgefe, schnappte ihr Kopf ruckartig nach hinten und wieder vor. belkeit stieg in der Inderin auf, ihre Sicht verschwamm leicht. Sie konnte fast nicht mehr erkennen wer ihr eigentlich eine verpasste, vermutete aber das es der Batarianer war. Die Handschellen, ihre Handschellen, mit dem man sie an den Stuhl gefesselt hatte, schnitten in ihre Gelenke. Eine leichte Taubheit breitete sich ebenfalls in den Fingerspitzen aus. Letztendlich war es egal, sie wrde hier eh nicht lebend rauskommen und je weniger sie von dem sprte was jetzt kommen wrde, desto besser war es vermutlich fr sie. Jahrelang in den Straen von Kalkutta Streife laufen, in Slums wo hinter jeder Ecke der Tod lauern konnte. Alles um dann in diesem "Leuchtfeuer der Galaxis" umgebracht zu werden. Tolle Karriere. Hoffentlich stellte sie sich im nchsten Leben besser an.

    Pltzlich begann das Licht zu flackern. Oder war das nur ihre getrbte Sicht? Nein, das Gemurmel dieser Bastarde klang auch im gedmpften Zustand aufgeregt. Irgendwas schien nicht zu stimmen.
    Erschrocken zuckte Nisha zusammen, als der erste Schu fiel. Adrenalin berflutete ihren strapazierten Krper, ihre Augen weiteten sich, blickten hektisch durch die Halle. Zwei weitere Sche, sie sah wie ihre Peiniger zu Boden gingen. Sah dann den Schtzen, welcher den angeschoenen Menschen hinrichtete. Kurz berlegte sie ob ihre Sinne ihr einen Streich spielten. Doch es schien nicht so, es war der Maskenmann. Vigilant, Copkiller und Subjekt ihrer Ermittlungen. Und sie htte gedacht das der Tag nicht noch beschissener werden konnte.
    Der Maskierte kam auf sie zu, hob dabei langsam die Waffe. Nisha beschlo nicht die Augen zu schlieen, doch tat es reflexhaft trotzdem als er abfeuerte. Verwirrt stellte sie fest das ihre Augen wieder ffnete und auch nach dem zweiten Schuss noch lebte. Klappernd fielen die Handschellen zu Boden. Perplex besah sie sich ihre freien Hnde, die wie durch ein Wunder trotz dieser mehr als riskanten ffnungsaktion unverletzt waren. Pochend floss das Blut wieder in ihre Fingerspitzen, ein leichtes Kribbeln begleitete den Wiedereinzug der Krperflssigkeit.
    Nisha rieb sich die Handgelenke whrend sie sich langsam vom Stuhl erhob, ihre Beine zitterten und fhlten sich wie Pudding an. Der Schwindel kam wieder, sie hatte das Gefhl direkt dem Maskierten auf die Schuhe zu kotzen.
    >>Lauf.<<, brllte der mit seinem kleinen Verzerrer und auch Nisha konnte die Stimmen von drauen hren. Eifrig berschrieb das Adrenalin ihre Schmerzrezeptoren, befahl ihren Muskeln eifrig zu kontraktieren. Er hatte Recht, es war Zeit abzuhauen. Falls ihr die Flucht gelang, konnte sie immer noch an einer Gehirnerschtterung krepieren.
    Etwas unbeholfen, aber flink lief die Inderin in Richtung Hintertr, vorbei an der Leiche des Mannes der sie in der Gasse niedergeschlagen hatte. "Scheie, meine Waffe!", fiel es ihr glhendhei ein und sie spurtete schnell heran und fand die Pistole, mit welcher sie ihre Flucht vorsetzte. 5 Sekunden weniger Vorsprung waren ihr das Wert, anbetracht der Tatsache das ihr "Verbndeter" ein kaltbltiger Mrder zu sein schien. Die Inderin donnerte durch die Hintertr, landete in einem Flur. Links oder rechts? Intuitiv rannte sie nach links, dann den Gang herunter. Pltzlich leuchtete ihr Echo auf. Was immer es gestrt hatte, schien ausgefallen zu sein.
    "Verdammt Kadam, wo sind sie?", erkundigte sich Rose am anderen Ende der Leitung, begleitet von einem starken Rauschen. Die Verbindung war mehr als schlecht. "Ich wei nicht, in irgendeinem Gebude. Bin gerade auf der Flucht, sind dicht hinter mir."
    "Scheie! Versuche sie zu anzupeilen, versuchen sie da raus zu kommen. Irgendwas strt die Verbindung.", wies sie die Asari an.
    "Ich bemhe mich. Der Maskenmann ist hier auch im Gebude."
    , erwiderte sie beim nchsten Gang rechts abbiegend.
    "Was?", war die unglubige Antwort.
    "Stoe zu ihnen, lassen sie sich nicht umbringen. Das will ich nmlich erledigen!",tnte es vom anderen Ende der Leitung. Nisha schluckte kurz und lief weiter, erst galt es dieser Gefahr zu entgehen.

    Rose schttelte leicht den Kopf und fhrte einen erneuten Suchlauf durch, versuchte das aufgetauchte Signal zu triangulieren. Glck im Unglck, in diesem Labyrinth htte sie noch ewig ohne Erfolg suchen knnen. Und solange Leute verprgeln bis sie mit Informationen ankamen war, A: Gegen die Vorschrift und B: Nicht zielfhrend wenn man nicht tatschlich einen Beteiligten vor sich hatte.
    "Jackpot!", murmelte sie als ein schwaches Ortungssignal auftuchte. Ein paar Blocks weiter. Schnell tippten die Finger der Asari auf ihrem Tool, das Skycar anfordernd. Nebenbei ffnete sie einen Kanal: "Hier Rose. Habe ein Signal von Kadam und Kontaktaufnahme herstellen knnen. Irgendwelche Wichser hngen ihr am Hacken und unser kleiner maskierter Kumpel ist wohl auch dort. Sende das Signal mit der Anforderung eines Special Response Team." "Verstanden." "Rcke zur Position vor!", erklrte Rose entschlossen, whrend das Skycar ums Eck geflogen kam und der Autopilot es vor ihr zum stehen brachte. Ohne Zeit zu verlieren stieg die Detective ein und flog los.
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  4. #184 Reply With Quote
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    Man sah ihre Nstern beben. Die Lippen sanft zittern, auf eine beinahe unsichtbare Art. Die Hrchen an ihren Armen hatten sich aufgestellt, signalisierten Alarmbereitschaft und bedeckte Panik. Und sie bebte. In ihrem Inneren noch so viel mehr als sich uerlich sichtbar zeigte. Wenn man geglaubt hatte, dass vorab Hass in ihrem benebelten Kopf existiert hatte, dann wrde man sich irren, denn das, was da jetzt brodelte war so viel mehr als die Wut noch von vorhin, heraus geschrieen aus gebeutelten Lungen, hervorgequetscht und gespieen. Katalysiert durch den Blick in Leifs nahe Augen, unmglich fr die Sdlnderin, sich aus den Fesseln zu befreien und ihn anzufassen, bekam sie nunmehr auch noch diese simple Geste verwehrt. Seine Hand. Das, was damals selbstverstndlich gewesen war und nun keine Option mehr. Wollte sie die Hand wirklich? Nein, aber darum ging es nicht. Sie wollte ihn an die Angel bekommen, im Anschluss einen Profit herausschlagen, manche htten gesagt: Ihn ausnutzen um ihren Stoff zurck zu erhalten. Ja. Ja, das war ihr Ziel. Dass ihr Blick scheinbar nichts mehr in ihm auslste, nicht einmal mehr gengend Mitleid, lie sie eben das zeigen, was sie zeigte, wenn sie einem Feind gegenberstand. Nur kam bei ihm Verzweiflung hinzu. Wut. Hass. Verzweiflung. Keine Kombination die man einem Menschen wnschte abzubekommen, den man vermeintlich liebte.
    Sie wandte sich ihm zu, soweit es ging. Ihr Gesicht nherte sich ihm auf so winzige aber deutliche Distanz. Starrte ihn regelrecht an, whrend ihr Grn ihn zu durchbohren wusste. Alles, bevor sich ein grauenvoll verzogenes, durchtriebenes und ja, bsartiges Grinsen in ihr erschpftes Gesicht setzte, als habe er eine Hllenkreatur erweckt, eine Besessene. Sie flsterte: "...ich hoffe du verreckst.".
    Was sie in einem normalen Zustand, in einem Zustand ohne diese beiende, ewigwhrende Sucht, in der alles andere egal zu sein schien, niemals gesagt htte, war nun scheinbare Normalitt. Eine, in der sie nicht zurckschreckte, diese ohnehin gegen die Wand gefahrene Beziehung noch weiter mit bloen Hnden zu erwrgen.
    "Man htte dich selbstverliebtes Stck Scheie direkt auf Elysium abknallen sollen.", atmete sie schwer und lachte dieses gehssige, verschwitzte Lachen einer komplett Abhngigen. Sie war nichts mehr auer das. Nur noch das kalte Gesicht eines Junkies der jegliche Liebe verloren zu haben schien. "Wr auch fr dein Kind besser gewesen, hm? Den sen, kleinen Lennart Svensson, deine ganze beschissene Zukunft, wissentlich hast verrecken lassen, weil du ernsthaft geglaubt hast du wrst nicht zu ersetzen. Stimmts? Du hast ihn so verrecken lassen, wie du mich verrecken lassen willst. Wie oft hat er geglaubt, du wrdest ihm helfen, hm - was denkst du? Wie lange hat er nach DIR geschrien und dich angefleht ihn nicht sterben zu lassen und wie fucking lange und konsequent hast dus ignoriert?!"


    Es war kompletter Unsinn, den sie da erzhlte und doch traf es ihn sofort in dem Moment, als sie diesen einen Namen nannte. Egal wie viel Fantasie sie aufbrachte, die Realitt verzerrte, es ging nicht an Leif vorbei. Nicht einmal ansatzweise. Sein langer Arm rauschte in ihre Richtung, seine Hand umfasste ihr Kinn und tat das mit einer Wucht, die ihren Hinterkopf sofort gegen die Heizungsrohre knallen lieen. "Jetzt?", fauchte der Schwede entrstet. "Mir war nicht klar, dass du so tief gesunken bist, Luceija. Monate in einer Beziehung mit dir und du erwhnst meinen Sohn jetzt? Um-...was? Deinen Willen zu kriegen? Rache?", wollte er nicht wirklich wissen, denn die Beweggrnde waren absolut offensichtlich. "Du hast dich bisher einen schei fr ihn und mein frheres Leben interessiert, also bring mich nicht dazu dir diese idiotischen Fantasien aus dem Leib zu prgeln, gottverdammt!", flsterte er und sah sie geraderaus an. Er war berrascht, wie viel Ruhe er sich noch bewahrt hatte. Leicht drehte er ihr Kinn, lie es schlielich los. "Es htte einen unabstreitbaren Vorteil gehabt, auf Elysium zu sterben.", gab er zu, wandte sich dem Kehrblech zu, welches er mit sich nahm, ehe er aufstand. "Das hier mit uns-...htte ich mir erspart. Und du dir ebenso.", war er sich sicher. Ob es ernst war? Ebenfalls nur ein Akt der Rache? Er wusste es selbst wohl nicht so genau, als er den Raum verlie und das Licht lschte.
    So you can drag me through hell
    If it meant I could hold your hand
    I will follow you 'cause I'm under your spell
    And you can throw me to the flames
    I will follow you, I will follow you
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  5. #185 Reply With Quote
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    Es war kompletter Unsinn, den sie da erzhlte und doch traf es ihn sofort in dem Moment, als sie diesen einen Namen nannte. Egal wie viel Fantasie sie aufbrachte, die Realitt verzerrte, es ging nicht an Leif vorbei. Nicht einmal ansatzweise. Sein langer Arm rauschte in ihre Richtung, seine Hand umfasste ihr Kinn und tat das mit einer Wucht, die ihren Hinterkopf sofort gegen die Heizungsrohre knallen lieen. "Jetzt?", fauchte der Schwede entrstet. "Mir war nicht klar, dass du so tief gesunken bist, Luceija. Monate in einer Beziehung mit dir und du erwhnst meinen Sohn jetzt? Um-...was? Deinen Willen zu kriegen? Rache?", wollte er nicht wirklich wissen, denn die Beweggrnde waren absolut offensichtlich. "Du hast dich bisher einen schei fr ihn und mein frheres Leben interessiert, also bring mich nicht dazu dir diese idiotischen Fantasien aus dem Leib zu prgeln, gottverdammt!", flsterte er und sah sie geraderaus an. Er war berrascht, wie viel Ruhe er sich noch bewahrt hatte. Leicht drehte er ihr Kinn, lie es schlielich los. "Es htte einen unabstreitbaren Vorteil gehabt, auf Elysium zu sterben.", gab er zu, wandte sich dem Kehrblech zu, welches er mit sich nahm, ehe er aufstand. "Das hier mit uns-...htte ich mir erspart. Und du dir ebenso.", war er sich sicher. Ob es ernst war? Ebenfalls nur ein Akt der Rache? Er wusste es selbst wohl nicht so genau, als er den Raum verlie und das Licht lschte.


    In jeder Sekunde davon, besonders, als der tosende Schmerz des Aufpralls ihres Hinterkopfes auswuchs und zu sofortigen, hmmernden Kopfschmerzen wurden, sandte sie ttende Blicke an diesen Mann zurck. Htte man dieses Bild gegen gehalten, gegen ein C-Darwin, vielleicht gegen diesen einen Abend in London, htte man geglaubt, der Ersteller dessen sei wahnsinnig. Fr die Prognose alleine wre man vermutlich in schallendes Gelchter ausgebrochen, richtig? Oder sah man viel eher all das hier voraus? Die Lieblosigkeit? Den Hass? Luceijas Blick hatte nichts von Mitleid brig. Nichts von Reue. Sie htte, frei, in diesem Zustand fr nichts garantieren knnen. Und jetzt beruhigte weder die Tatsache, dass er sich von ihr abwandte, noch die Drohung, noch das Lschen des Lichtes, dass sie sich irgendwie beruhigte. Sie war besessen. Nur lngst nicht von einem Teufel oder Mystiken - sondern vom ltesten Problem dieser Welt. Der Schwche des Menschen gegenber Substanzen wie denen, die sie tglich massenweise zu sich genommen hatte. Und nunmehr ihr Schlechtestes nach Auen kehrte.
    Sie lachte dunkel. Knurrte dann. "Du bist mir so schei egal wie dein schei Kind!", warf sie ihm noch nach bevor die Tre sich schloss. "Wie viele schei Patienten hast du gefickt und ausgenutzt? Und wie viele geschwngert, huh?! Kann dir doch verdammt egal sein wie viele deiner Kinder sterben, ich bin VERDAMMT sicher, dass da noch ein paar Angestellte sind die zu gern fr Ersatz sorgen! Du Arschloch machst doch nicht mal vor deinen angeblichen, schei 'Freunden' halt!", rief und schrie sie ihm nach. Unwissend wohin mit ihrer ganzen Wut. Und setzte noch weiter mit Tiefschlgen an, laut genug um es ihn hren zu lassen und ihn hren zu lassen, wie unheimlich rasend sie wieder von 0 auf 100 wurde. All das Temperament dass der gebrochenen Frau gefehlt hatte, katapultierte sich nun heraus und entzndete ein Feuerwerk nach dem Nchsten. Und dieses schrie sie besonders wtend hervor:
    "Quando uscir di qui, ti far a pezzi! Far in modo che questa volta tu finisca in prigione per sempre per aver scopato con un paziente! Distruggere la tua carriera e poi distruggere te! Sobald ich hier raus komme mach ich dich fertig! Ich sorge schon dafr, dass du diesmal frs Patienten-Flachlegen fr immer im Knast landest! Erst deine lcherlicher Karriere zerstre und dann dich!"


    - - -

    Kurz danach / whrenddessen:

    Am anderen Ende Palermos ging ein weiterer, frher Abend voller Arbeit zu Ende, der sie vollends ausgelaugt hatte. Das Aufkommen in der Universit degli Studi di Palermo war wie immer hoch, sie hatte wie immer kaum etwas zu Mittag essen knnen und schlenderte nun, geschultert gerade einmal ihre Tasche - eine Jacke brauchte sie noch nicht - noch ber den Hinterhof nach drauen. Marcello hatte sie kurz zugewunken, ihm noch einen schnen Abend gewnscht, war dann aber schon ber die nchste Strae gerannt, natrlich ohne irgendeine Ampel zu beachten. Ihr Ziel war nicht weit entfernt in einem kleinen Ldchen am Eck. Der grummelige Besitzer registrierte erst keine neue Kundschaft, whrend er in einer Ecke neben dem Eingang sitzen blieb, umrahmt von allerlei Leckereien, von den letzten Ausgaben der heutigen La Sicilia, Giornale di Sicilia und Corriere della Sera und einem abgewetzten Tresen. Er sah fern auf einem kleinen Bildschirm in der Ecke - eine Telenovela, gedreht gar nicht weit von hier - aufmerksam verfolgend. Sie fltete ein mdes aber freundliches "Buonasera" in den Raum, dass nur grummelnd beantwortet wurde. Nicht schlimm, eher normal. Die Schwarzhaarige machte ihre bliche Runde, griff nach einem Birra, nein, entschied sich fr zwei, griff nach einem kleinen Netz frischer Kaktusfeigen und whlte noch ein paar Pasta und einen eingeschweiten Fisch, der vor ein paar Stunden noch hinter ihr auf einem Tisch des Marktes gelegen hatte und wohl nicht all zu lange zuvor im Meer geschwommen war. Ihre Schritte wurden etwas mhseliger, bis sie jede Ware an den Kassentresen stellen konnte und der Ladenbesitzer endlich aufsah - allerdings zu den Tten, von welcher er eine abriss, geistesabwesend ffnete und damit begann den Einkauf der Sizilianerin einzupacken, noch whrend sein Hals eine unangenehme Drehung zum Fernseher zurck machte. Giuseppina lchelte, als sie es bemerkte und ffnete ihre rot geschminkten Lippen zu einer Frage: "Eleonora stata finalmente nominata portavoce della polizia? Ist Eleonora endlich zur Polizeisprecherin ernannt worden?" Der Mann wirkte kurz irritiert, sah zurck, nahm die hbsche Frau dann wahr - schlielich vollends, und lchelte kaum breit aber gutmtig und mit viel wacheren Augen als zuvor. "No, ancora no. Ha appena accusato il suo supervisore di aver piazzato un'intercettazione nella casa del principale sospettato. Piuttosto ingenuo, secondo me. Nein, immer noch nicht. Gerade klagt sie ihren Vorgesetzten an, weil der ein Abhrgert in der Wohnung des Hauptverdchtigen versteckt hat. Ganz schn naiv wenn Sie mich fragen." Er packte noch ein Ciabatta oben auf den Einkauf der Frau obendrauf, bevor er ihr die Henkel der Tte hinhielt. "Di solito, ci sono delle penalit piuttosto severe se viene preso. Spero di no. Normalerweise gibt das ziemlich fiese Strafen wenn er erwischt wird. Na hoffentlich nicht!" "Mio padre un poliziotto, mi capitano sempre storie del genere. Mein Vater ist Polizist, ich krieg dauernd solche Geschichten zu hren." Sie lachte. Er lachte. Ihr Lachen war Ansteckend und schn. Offen. Herzlich. "Pagate in crediti? Zahlst du in Credits?" "Si'. Lo preferisco. Ja. Ist mir lieber." Sie zahlte. Bemerkte das Brot, dass sie sich nicht aus den Regalen genommen hatte und es folgte eine nette aber so bliche, kleine Diskussion, dass sie es doch nicht annehmen knne. Nach drei oder vier Malen hin und her und der Aufforderung sie solle es bitte nehmen, sonst trage er ihr den Einkauf noch nach Hause und einem kurzen Lachen, bedankte sie sich schlielich. "Grazie per il pane. Danke fr das Brot." Sie wnschte ihm noch viel Spa bei der Serie und hatte vor, sie nachher selbst noch nachzuschauen. Zwar war sie dank ihrer Arbeit nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, aber das schrte nur die Vorfreude. Ihre Absatzschuhe steuerten sie verdchtig sicher ber unebenen, palermitanischen Boden und auf eine ganz andere Straenseite. Zu einem kleinen, geparkten Auto, dass sie ffnete, den Einkauf auf den Beifahrersitz legte, ihre Tasche daneben, und sich schlielich anschnallte. Sie lachte kurz sanft, als sie den eingeschweiten Fisch direkt neben dem Gratis-Brot sah und erinnerte sich an eine kurze Diskussion von letzter Woche oder so. Nach dem Feierabend hatte sie Leif noch einmal getroffen und ihm obligatorisch angeboten, sich ihr und ihren beiden Kollegen anzuschlieen noch etwas trinken zu gehen, doch wie immer knne er nicht. Und Giuseppina? Zeigte sich wie immer hartnckig. "Ich schreibe dir!", warnte sie ihn vor, deutete noch aus der Ferne auf ihn und hinterlegte die Aussage mit einem weichen, charismatischen Lcheln ehe sie sich umdrehte. Vielleicht heute?

    Eine Geste, ein Tippen, dann zeigte ihr Device den Messenger an.

    Giusy: Wichtige Frage, Doktor: Was machen wir, falls der Fall auftritt, dass-

    Sie lschte die Nachricht.

    Giusy: Hast du Hunger-

    Sie lschte die Nachricht.

    Giusy: Mein Angebot, dass ich fr dich koche steht noch. Was sagst du? Pasta und Fisch? 🐟

    Sie rollte ber sich selbst die Augen. Lschte ein weiteres Mal die Nachricht und entschied sich nur fr:

    Giusy: Deine Gelegenheit zuzusehen, wie man den Fisch zubereitet den wir ausgesucht haben. Hunger?
    Giusy: Versprochen: Kein Wort zur Arbeit! 🤐
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  6. #186 Reply With Quote
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    Das sie ihrer beider 'Trauma' gegen ihn verwendete war mehr als nur ein Schlag unter die Grtellinie. Schlielich hatte sie es miterlebt. Wie diese ganze Verhandlung sie beide zerrissen und wohl irgendwie auch zerstrt hatte und jetzt? Fhrte sie genau dieses Schwert. Lie Leif daran zweifeln, wie viel 'echter' Luceija, der Frau die er kannte und liebte, wirklich je in dieser Person dort im Badezimmer gesteckt hatte. Er seufzte. Vor allem deshalb, um die Trnen bei sich zu halten, sie nichts dergleichen hren zu lassen, bevor er sich mit dem Handrcken ungelenk ber das Gesicht fuhr. Wegwischend was sie sagte, weil er ihr nicht ohne Schuld htte widersprechen knnen. Er hatte Fehler gemacht. Viele davon und nicht wenige hatten ihre Gefhle verletzt und diese Situation hier auch irgendwie heraufbeschworen. Fr nette Worte aber reichte die Einsicht nicht. Wenigstens in diesem Moment nicht, in welchem er sich sammeln, sein piependes Omnitool und damit eingehende Nachrichten ignorieren musste, whrend er nach unten ging. Die Fenster ffnete, wenn auch in aller Langsamkeit, weil in diesem Haus nicht genug Luft schien. Er trank, lief auf und ab, checkte Listen, Unterlagen und Vorrte im Labor und hatte immer diesen Drang, einfach sofort wieder nach oben zu gehen. Dort wo es jetzt still war. Ganz im Gegensatz zu diesem Tool, das ihm eine Erinnerung schickte. Er entschied sich dazu, die Nachricht abzurufen. Und wurde wirklich berrascht.

    Giusy: Deine Gelegenheit zuzusehen, wie man den Fisch zubereitet den wir ausgesucht haben. Hunger?
    Giusy: Versprochen: Kein Wort zur Arbeit! 🤐

    Giusy? Er zog die Brauen hoch und versuchte ihre Worte zuzuordnen. Eine Mischung aus Belustigung, Erregung und vollkommen ungebremster Scham rasten durch sein Innerstes. Eine denkwrdige Mischung, die man nur verstand, wenn man Herr seines Kopfes war. Leif erinnerte sich an ihre letzte lngere Begegnung. Tat sie das nicht? Es kam ihm etwas unziemlich vor, dass sie beide sich so einfach unterhielten. Was wollte sie? Nicht ber die Arbeit reden, wie sie behauptete. Also blieb fraglich, ob eine lngere Antwort angemessen wre. So oder so kam ihm vllige Ignoranz unhflich vor. Eine dmmliche Frage wrde vielleicht ausreichen. Er erinnerte sich wirklich nicht.

    Leif: Wir haben einen Fisch ausgesucht? Hilf mir auf die Sprnge.
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    Das sie ihrer beider 'Trauma' gegen ihn verwendete war mehr als nur ein Schlag unter die Grtellinie. Schlielich hatte sie es miterlebt. Wie diese ganze Verhandlung sie beide zerrissen und wohl irgendwie auch zerstrt hatte und jetzt? Fhrte sie genau dieses Schwert. Lie Leif daran zweifeln, wie viel 'echter' Luceija, der Frau die er kannte und liebte, wirklich je in dieser Person dort im Badezimmer gesteckt hatte. Er seufzte. Vor allem deshalb, um die Trnen bei sich zu halten, sie nichts dergleichen hren zu lassen, bevor er sich mit dem Handrcken ungelenk ber das Gesicht fuhr. Wegwischend was sie sagte, weil er ihr nicht ohne Schuld htte widersprechen knnen. Er hatte Fehler gemacht. Viele davon und nicht wenige hatten ihre Gefhle verletzt und diese Situation hier auch irgendwie heraufbeschworen. Fr nette Worte aber reichte die Einsicht nicht. Wenigstens in diesem Moment nicht, in welchem er sich sammeln, sein piependes Omnitool und damit eingehende Nachrichten ignorieren musste, whrend er nach unten ging. Die Fenster ffnete, wenn auch in aller Langsamkeit, weil in diesem Haus nicht genug Luft schien. Er trank, lief auf und ab, checkte Listen, Unterlagen und Vorrte im Labor und hatte immer diesen Drang, einfach sofort wieder nach oben zu gehen. Dort wo es jetzt still war. Ganz im Gegensatz zu diesem Tool, das ihm eine Erinnerung schickte. Er entschied sich dazu, die Nachricht abzurufen. Und wurde wirklich berrascht.

    Giusy: Deine Gelegenheit zuzusehen, wie man den Fisch zubereitet den wir ausgesucht haben. Hunger?
    Giusy: Versprochen: Kein Wort zur Arbeit! 🤐

    Giusy? Er zog die Brauen hoch und versuchte ihre Worte zuzuordnen. Eine Mischung aus Belustigung, Erregung und vollkommen ungebremster Scham rasten durch sein Innerstes. Eine denkwrdige Mischung, die man nur verstand, wenn man Herr seines Kopfes war. Leif erinnerte sich an ihre letzte lngere Begegnung. Tat sie das nicht? Es kam ihm etwas unziemlich vor, dass sie beide sich so einfach unterhielten. Was wollte sie? Nicht ber die Arbeit reden, wie sie behauptete. Also blieb fraglich, ob eine lngere Antwort angemessen wre. So oder so kam ihm vllige Ignoranz unhflich vor. Eine dmmliche Frage wrde vielleicht ausreichen. Er erinnerte sich wirklich nicht.

    Leif: Wir haben einen Fisch ausgesucht? Hilf mir auf die Sprnge.


    Sie lchelte offen. Da war nur eine kleine Welle an roten Ampeln die gereicht hatten um ihr Device mit dem Wagen zu verbinden und sich die bereits blinkende, nervs um Aufmerksamkeit buhlende Antwort des schwedischen Mediziners anzusehen. Anzuhren um genauer zu sein. Sie lie es sich per Sprachbefehl vorlesen, fuhr sofort an und weiter zu ihrer Wohnung. Und antwortete ein langgezogenes "Uff...wirklich?!" ins Nichts, lchelte aber unentwegt. Nicht umsonst mit rosigen Wangen. Sie bog um eine Kreuzung, biss sich nachdenklich in die Unterlippe und berlegte, was sie antworten solle, bevor sie den Sprachassistenten einschielt:

    Giusy: 🤭
    Giusy: Erinnerst du dich nicht mehr, dass du auf dem Markt beinahe in echte Schwierigkeiten geraten wrst, weil man dir nur zweitklassigen Fisch frs Abendessen verkaufen wollte? Wie knnte ich das vergessen, immerhin habe ich dich gerettet! 😏
    Giusy: Dieses Geheimnis kennst du jetzt. Das, wie er nur mit lokalen Lebensmitteln wirklich lecker wird noch nicht. Alsoooo...?
    Giusy: Ich bin in zwei Minuten zu Hause. So lange hast du noch, dich zu entscheiden.
    Giusy: Hehe.
    Giusy: P.S.: Auerdem hab ich dich nie in der Mensa gesehen. Ich glaube du brauchst mal etwas gutes zu essen. Sieh es als Willkommensgeschenk: Willkommen auf Sizilien
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    Sie lchelte offen. Da war nur eine kleine Welle an roten Ampeln die gereicht hatten um ihr Device mit dem Wagen zu verbinden und sich die bereits blinkende, nervs um Aufmerksamkeit buhlende Antwort des schwedischen Mediziners anzusehen. Anzuhren um genauer zu sein. Sie lie es sich per Sprachbefehl vorlesen, fuhr sofort an und weiter zu ihrer Wohnung. Und antwortete ein langgezogenes "Uff...wirklich?!" ins Nichts, lchelte aber unentwegt. Nicht umsonst mit rosigen Wangen. Sie bog um eine Kreuzung, biss sich nachdenklich in die Unterlippe und berlegte, was sie antworten solle, bevor sie den Sprachassistenten einschielt:

    Giusy: 🤭
    Giusy: Erinnerst du dich nicht mehr, dass du auf dem Markt beinahe in echte Schwierigkeiten geraten wrst, weil man dir nur zweitklassigen Fisch frs Abendessen verkaufen wollte? Wie knnte ich das vergessen, immerhin habe ich dich gerettet! 😏
    Giusy: Dieses Geheimnis kennst du jetzt. Das, wie er nur mit lokalen Lebensmitteln wirklich lecker wird noch nicht. Alsoooo...?
    Giusy: Ich bin in zwei Minuten zu Hause. So lange hast du noch, dich zu entscheiden.
    Giusy: Hehe.
    Giusy: P.S.: Auerdem hab ich dich nie in der Mensa gesehen. Ich glaube du brauchst mal etwas gutes zu essen. Sieh es als Willkommensgeschenk: Willkommen auf Sizilien


    Dafr dass er nicht auf die Antwort gewartet hatte, ffnete er sie erstaunlich schnell. Wohl ein Ablenkungsmanver. Leif hatte sich auf der Treppe nach oben platziert und lauschte in Richtung Bad. Es herrschte totenstille. Er sah auf die Nachricht seiner Kollegin.

    Leif: Ich erinnere mich. Danke fr diese heroische Rettungsaktion, aber das Essen dazu mssen wir verschieben. Ich stecke bis zum Hals in Korrekturen der letztwchigen Klausuren. Hunger: Ja, aber statt vollem Magen und totem Fisch brauch ich jetzt wohl Durchhaltevermgen
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    Dafr dass er nicht auf die Antwort gewartet hatte, ffnete er sie erstaunlich schnell. Wohl ein Ablenkungsmanver. Leif hatte sich auf der Treppe nach oben platziert und lauschte in Richtung Bad. Es herrschte totenstille. Er sah auf die Nachricht seiner Kollegin.

    Leif: Ich erinnere mich. Danke fr diese heroische Rettungsaktion, aber das Essen dazu mssen wir verschieben. Ich stecke bis zum Hals in Korrekturen der letztwchigen Klausuren. Hunger: Ja, aber statt vollem Magen und totem Fisch brauch ich jetzt wohl Durchhaltevermgen


    Der Biss in ihre Lippe wurde fester. Sie bog in ihre Strae ein, verlangsamte den Wagen und schlngelte sich gekonnt und sanft in eine zu kleine Parklcke direkt vor ihrem Wohnungseingang.

    Giusy: Das willst du nicht verpassen. Glaub mir.

    Was wirkte wie eine Drohung, klrte sich schnell auf, als sie ein spontanes Bild von ihrem Einkauf auf dem Beifahrersitz ihres Wagens machte und ihm zuschickte - eine volle Tte, die alles zeigte: Zwei Bier, Brot, Pasta, Kaktusfeigen und nicht zuletzt natrlich den Fisch.

    Giusy: Ich wette du kannst es schon riechen.
    Giusy: Hmmmmmmm..... 🤤
    Giusy: Ich qul' dich damit weiter und lass dich einfach nochmal wissen, dass die nervigen kleinen Studenten auch ein bisschen warten knnen.
    Giusy: Keine Panik, die verstehen das. Hier zelebriert man gutes Essen.
    Giusy: Die werden dich viel eher auslachen, wenn dus dir entgehen lsst. Ehrenwort! 🤞
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  10. #190 Reply With Quote
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    Der Biss in ihre Lippe wurde fester. Sie bog in ihre Strae ein, verlangsamte den Wagen und schlngelte sich gekonnt und sanft in eine zu kleine Parklcke direkt vor ihrem Wohnungseingang.

    Giusy: Das willst du nicht verpassen. Glaub mir.

    Was wirkte wie eine Drohung, klrte sich schnell auf, als sie ein spontanes Bild von ihrem Einkauf auf dem Beifahrersitz ihres Wagens machte und ihm zuschickte - eine volle Tte, die alles zeigte: Zwei Bier, Brot, Pasta, Kaktusfeigen und nicht zuletzt natrlich den Fisch.

    Giusy: Ich wette du kannst es schon riechen.
    Giusy: Hmmmmmmm..... 🤤
    Giusy: Ich qul' dich damit weiter und lass dich einfach nochmal wissen, dass die nervigen kleinen Studenten auch ein bisschen warten knnen.
    Giusy: Keine Panik, die verstehen das. Hier zelebriert man gutes Essen.
    Giusy: Die werden dich viel eher auslachen, wenn dus dir entgehen lsst. Ehrenwort! 🤞


    Er war es, der nun lachen musste. Seine Schritte hatten ihn zurck nach unten gefhrt. Er traute sich tatschlich noch nicht, wieder nach oben zu gehen. Diese Welt hier unten, bei seiner Arbeit und Gesprchen ber das Essen waren friedlicher. Willkommener. Er berlegte beim Anblick seines Omnitools kurz, ob er Vigilio anrufen sollte. Andererseits-...wozu? Nein, er wrde ihn nicht beunruhigen. Nicht jetzt. Noch nicht. Luceijas Verhalten war nicht unnormal, gemessen an der Dosis die sie sonst bekommen hatte.

    Leif: Ich glaube nicht, dass mich jemand auslachen wrde. Vielleicht beneiden. Oder die ganze Universitt fragt sich, wieso wir gemeinsam zu Abend essen. Bei dir Zuhause. Ohne ber die Arbeit zu sprechen. Denkst du nicht?

    Was war das fr sie? Eine Art Anmache? Der Versuch eines Dates? Leif dachte nicht sonderlich weit. Er war versucht sie nach diesem Abend im Club zu fragen, wollte das aber keinesfalls via Messenger tun. War er unhflich gewesen? Er mochte Guisy sogar, was auf wenige Menschen zutraf.

    Leif: Ich will nicht unhflich sein, komme nur nicht hier weg. Wenn du willst lade ich dich demnchst ein. Du weit schon: Als Dank fr deine Rettung
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    Er war es, der nun lachen musste. Seine Schritte hatten ihn zurck nach unten gefhrt. Er traute sich tatschlich noch nicht, wieder nach oben zu gehen. Diese Welt hier unten, bei seiner Arbeit und Gesprchen ber das Essen waren friedlicher. Willkommener. Er berlegte beim Anblick seines Omnitools kurz, ob er Vigilio anrufen sollte. Andererseits-...wozu? Nein, er wrde ihn nicht beunruhigen. Nicht jetzt. Noch nicht. Luceijas Verhalten war nicht unnormal, gemessen an der Dosis die sie sonst bekommen hatte.

    Leif: Ich glaube nicht, dass mich jemand auslachen wrde. Vielleicht beneiden. Oder die ganze Universitt fragt sich, wieso wir gemeinsam zu Abend essen. Bei dir Zuhause. Ohne ber die Arbeit zu sprechen. Denkst du nicht?

    Was war das fr sie? Eine Art Anmache? Der Versuch eines Dates? Leif dachte nicht sonderlich weit. Er war versucht sie nach diesem Abend im Club zu fragen, wollte das aber keinesfalls via Messenger tun. War er unhflich gewesen? Er mochte Guisy sogar, was auf wenige Menschen zutraf.

    Leif: Ich will nicht unhflich sein, komme nur nicht hier weg. Wenn du willst lade ich dich demnchst ein. Du weit schon: Als Dank fr deine Rettung


    Sie starrte die Tte voller Lebensmittel an, als knne diese ihr verraten, was es hiermit auf sich hatte. "Come fa, ti prende a pugni? Wie bitte schafft er das bitte, dich auszuschlagen?" seufzte sie mit Blick auf den Fisch. Unverstndlich. Sie stieg aus, entkoppelte das Device und umrundete ihren Wagen. Ihre Abstze klackerten auf dem halben Kopfsteinpflaster, dann auf den dicken, groen Betonplatten die den Gehweg sumten. Ihre Hnde ffneten den Beifahrersitz, entnahmen die Einkufe und ihre Tasche an sich, schloss von weitem ab. Ein Piepen besttigte, dass alles sicher war und schlielich lie sie sich mit einer Keycard selbst ein. Drei Etagen berbrckte sie mit Treppen nach oben, nahm manchmal zwei Stufen gleichzeitig. Vor ihrer eigenen Tre kam ein altertmlicher Schlssel zum Einsatz, drehte ihn im Schloss und betrat ihre eigene Wohnung. Sie seufzte. Entlie die hohen Schuhe im Gang. Schloss die Fenster und zog dicke, dunkelrote Vorhnge zu, die den Raum wohlig warm wirken lieen. Vielleicht auch etwas kitschig, was allerdings um Altbau, zu den fast antiken Wnden und dem wenigen High-Tech passte. Es war eher...traditionell. Aber auch nicht zu sehr. Aufgepimpt um Altes mit Neuem zu verbinden, einen gewissen Charme wirken zu lassen, eine solide Modernitt die gut in das Palermo des 22. Jahrhunderts passte.

    Giusy lie sich auf ihr Sofa fallen, legte einen Fu ber ihren anderen Oberschenkel und massierte sich selbst die Sohle, seufzend, weil sie mde war. Wieder ffnete sie ihr Device. Keine weitere Antwort. Also gab sie eine. Unter anderem ein weiteres Photo. Man sah ihre Fe und ihre Wohnung. Die Tte mit Lebensmittel gerade so sichtbar in der Kche.

    Giusy: "Einsamer Fisch wartet auf hungrigen Mann." Sehe die Schlagzeile schon vor mir!

    Etwas Zeit verging. Ein paar Minuten.

    Giusy: Tut mir leid, ich hab vielleicht einfach nicht nachgedacht. Hast du noch einen Patienten?
    Giusy: Normalerweise bin ich nicht so aufdringlich. Aber zum Wohl des Fisches muss ich sagen: Zwing mich nicht zu dir zu fahren. 🙃

    "...wieso genau hab ich das gesagt..?", fragte sie sich selbst. Scheinbar niemanden. Im nchsten Moment aber machte es auffllig 'Meow!', und eine offenbar ltere Katze mit dunkelbraunem Fell hpfte auf die Lehne ihres Sofas, schnurrte auffllig und tapste schlielich in die Reichweite der Italienerin, die ber den Kopf der Mieze streichelte. Die Katze ihrer Mutter.
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  12. #192 Reply With Quote
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    Scheie. Er starrte auf ihre Nachricht. Sie wrde das nicht wirklich tun, oder? Sein Blick ging zur Decke. Die Gefahr war viel zu gro. Sie knnte Luceija hren oder sehen und dann-...ja, was dann? Wre die schlimmste Option, dass sie ihn fr einen Psychopathen hielt? Oder das Cerberus sich darum kmmerte? Wrden sie...? Er schnaubte entrstet beim Gedanken daran und gab rasch eine Nachricht ein.

    Leif: Ich sehe mich gezwungen darber nachzudenken. Wo wohnst du?
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  13. #193 Reply With Quote
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    Vermutlich sa sie bereits stundenlang hier. Im Dunkel ihres eigenen Hauses. Unmglich zu entkommen. Unmglich, auszubrechen, unmglich ihre Wut irgendwohin zu entlassen. Wie einen Sturm der in ihrem Inneren wtete. Sie wusste, was sie gesagt hatte, es dmmerte ihr nur kurze Zeit spter. Und auch wenn sie um die Tragweite wusste, fehlte ihr im Augenblick jegliches Gefhl dafr, die Schden zu beseitigen, denn sie hatte selbst mit so vielen Dmonen zu kmpfen. Schmerzen zu berwinden die immer mieser zu werden drohten. Insbesondere jetzt, wo sie mit sich alleine war, alleine mit ihren eigenen, immerwhrenden Gedanken. Und blutleeren Armen die ebenso immer schmerzlicher wurden. Eine gute Strafe, womglich.

    Wenigstens schrie sie nicht mehr. Es fehlte die Kraft, nicht der Antrieb. Schlaf holte sie aber ebenso nicht ein. Sodass ihr Herzschlag, ihr Atem und das Gerusch eines rauschenden Meeres in der Ferne so unheimlich prsent wurde. Im Haus hrte sie auch noch Gerusche. Von ihm. Wie er herumlief. Vermutlich berlegte, was er nun tun wollte. Oder wie er sie los wurde. Was wusste sie schon.
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  14. #194 Reply With Quote
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    Scheie. Er starrte auf ihre Nachricht. Sie wrde das nicht wirklich tun, oder? Sein Blick ging zur Decke. Die Gefahr war viel zu gro. Sie knnte Luceija hren oder sehen und dann-...ja, was dann? Wre die schlimmste Option, dass sie ihn fr einen Psychopathen hielt? Oder das Cerberus sich darum kmmerte? Wrden sie...? Er schnaubte entrstet beim Gedanken daran und gab rasch eine Nachricht ein.

    Leif: Ich sehe mich gezwungen darber nachzudenken. Wo wohnst du?


    Ihre Augen ffneten sich wohlwollend. Sie lchelte. Zauberhaft, das wrden mit Sicherheit viele sagen. Sie tippte eine schnelle und kurze Nachricht. Atmete tief, SEHR tief ein und schnell aus.

    Giusy: Via Nino Martoglio, 11

    Sie begann zu summen. Irgendein Lied, dass sie krzlich gehrt hatte und nun nicht mehr aus ihrem Kopf wollte. Sie suchte es heraus, als sie die Katze nochmal streichelte, sie sich darber freute wie sie ihre verschiedenfarbigen Augen zudrckte, schlielich aufsprang und durch die Wohnung lief. Die Boxen stellte sie schnell an, lie die Musik im Hintergrund laufen und sah sich schnell um. Was zuerst? Kochen? Duschen. Definitiv duschen. Also fhrte ihr Weg ins Badezimmer, lie das Wasser an und verschwand sehr schnell darunter. Wo genau er wohnte wusste sie nicht, nur Arenella. Halbe Stunde vielleicht? Eine Viertel? Zeit fr eine kleine Dusche war ebenso wie erste Kochvorbereitungen. Sollte sie ein Kleid tragen? Zu viel. Viel zu viel. Oder doch nicht?

    Giusy: Bei Cavallaro klingeln. 2. Etage.
    Giusy: 😊
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  15. #195 Reply With Quote
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    Vincent van Zan

    Decius Vhan

    Tod und Verlust wtete in dieser Stunde auf einer begrenzten Flche. Gefallene auf beiden Seiten, das Gefecht so blitzartig und heftig, schwankte zwischen beiden Seiten. Mal so schien es gewann die einen Kmpfer, dann die anderen die Oberhand. Sieg und Niederlage folgten angeblich dem unbekannten Gesetz namens „Schicksal“. Und jeder Kriegsherr auf diesem Schlachthof wollte das Schicksal mit brachialer Gewalt zu seinen Gunsten wenden. Seevas LOKIs eliminierten einen Teil des Befreiungstrupps, gleichzeitig lschte van Zans schwere Pistole mit infernaler Heftigkeit vorgedrungene Turianer aus, die kurz davor standen Lacan zu erreichen. Der Spectre widmete sich indes dem Kabal der Angreifer, einem leuchtenden Beispiel dafr, warum die Turianer fr biotischen Kampf nicht bereit waren. Der Mann griff an wie ein Komet, der in die Atmosphre eintrat – hei, heftig und rasch verglhend. Sein Angriff war unbeherrscht, wenn auch heftig. Gegen die Jahrhunderte natrlicher Biotik, geschmiedet im Feuer des Kampfes, wirkte sein Angriff aber beinahe unbeholfen, wie ein zu krftiger Junge, der fusteschwingend auf seinen Kontrahenten zustrmte. Sein Sturmangriff lie den Spectre keuchen, doch sie hielt stand. Seeva blockierte seine wilden Vorste mittels verhrteter Barrieren, stie ihn dann hart zurck. Der Mann schrie, als Seevas Singularitt ihn von den Beinen hob. „Umarme die Ewigkeit“, flsterte sie zwischen zusammengebissenen Zhnen und jagte die zndende biotische Ladung inmitten des destabilisierenden Feldes. Die Singularitt zerbarst und schleuderte den junge Turianer schreiend fort. Seeva sah ihn ihm Augenwinkel hart gegen eine Wand schlagen, dunkles, schmieriges Blut markierte den Ort seines Aufpralls. Sie wirbelte herum, zog ihre Phalanx und feuerte einem den Flug seines Gefhrten verfolgenden, helmlosen Turianer in rascher Reihenfolge mitten ins Gesicht. Sein Schild zerbrach nach der zweiten oder dritten Kugel, die darauffolgende brachte ihm den Tod. Das Blatt wendete sich erneut – der Kriegsgott namens „Schicksal“ fand seine Muse in Seeva T’Saari. „Van Zan, schaffen Sie Odessa zu Lacan, dort sammeln wir uns. Flicken Sie sie so gut es geht zusammen oder stabilisieren Sie sie zumindest vorlufig. Sollte sie nicht zu retten sein, jagen Sie ihr eine Kugel durch den Kopf!“ Besser als die Gefangennahme und Folter durch Decius Vhans Leute. Der Patriarch hatte sicher mehr als nur einen Petalin in seinem Arsenal.

    Die Heftigkeit des Angriffs zeigte dem Spectre, dass sie sich nicht bei der Wahl ihres Feindes getuscht hatte. Decius Vhan war gefhrlich und offenkundig versuchte er all seine Spuren zu verdecken – vor allem, wenn sie singen konnten. „Lacan, wie weit sind Sie mit den Daten?“, funkte sie in dem Moment, als ein makabrer Schrei den Kanal urbietorbi erschtterte.


    ***

    Katharina Orlowski

    Charis schnaubte verchtlich. Sie hielt mit Katharina Schritt, obwohl sie nach wie vor das Gefhl htte, in den Bauch einer Bestie zu spazieren, einen Weg ohne Widerkehr. Seltsamerweise sprte sie mit jedem Schritt die Angst schwinden und mehr und mehr eine Art von Gleichgltigkeit zu erleben. „Sonny ist verrckt geworden. Sie isst nicht, schlft kaum und wenn dann murmelt sie im Schlaf und klammert sich an der Knarre unter ihrem Kissen fest“, berichtete Charis. „Dieses Ding hat ihr den Verstand genommen. Zumindest fing es damit an. Vielleicht war irgendeine Substanz daran, vielleicht eine Droge, die nicht fr Asari gedacht war und die hat sie aufgenommen“, dachte Charis laut nach. Ihre alte Freundin – oder zumindest Kampfgefhrtin – war seitdem nicht mehr dieselbe gewesen und Charis war rckblickend froh, dass sie die Schwesternschaft bei der Polizei-Razzia in den Tips verlassen hatte und nicht wieder zurckgekehrt war. Katharina Orlowski hingegen schien nach wie vor ein Glckskind und damit das genaue Gegenteil von Charis zu sein, die erst ihr Schiff, dann ihre Freundin und jetzt ihre Selbstachtung verlor, sich fr einen kleinen Job anheuern zu lassen. Die Zeit wrde zeigen, ob sie auch ihr Leben der Liste ihrer Verluste hinzufgen wrde. „Soll Sonny mit ihrem Schrott doch glcklich werden, sie ist zu blutrnstig, als dass ich versuchen wrde sie zu therapieren. Ein falsches Wort und sie streicht mit meinem Hirn ihren Unterschlupf. Nein.“ Charis schttelte entschlossen den tentakelbewehrten Kopf. „Keine Chance. Bei der nchsten sich mir bietenden Gelegenheit verlasse ich die Citadel.“ Sie warf einen Blick zu Kathy. „Hoffentlich ohne Zwischenflle wie Piraten oder Abstrze auf Dschungelmonden.

    ***

    Airi Takeda

    Weier Sand, grne Palmen, Pia Colada – Gilles scrollte durch die Aussichten auf das Paradies. Diverse Planeten, darunter die Erde, lockten mit hochpreisigen Angeboten und grandiosem Panorama. Versprochen wurden Entspannung, Auszeit fr Krper und Seele, Abenteuer und „eine unvergessliche Zeit“. Die Preise sorgten fr eine gewisse Exklusivitt. Gilles seufzte. Er wrde den Urlaub in vollen Zgen genieen, egal fr welchen er sich entschied. Der Attentter tippte Daten in sein Tool, um die Buchung in die Wege zu leiten. Er wrde die Reise allein antreten hatte er beschlossen. Es eilte ihn aber auch nicht loszukommen, weshalb ihn die Nachricht von Airi Takeda auch noch frh genug erreichte. Ihr Interesse an ihm interpretierte der Attentter als gemigt aber vorhanden, weshalb seinerseits auch nichts gegen ein weiteres Treffen sprach. Ganz im Gegenteil, die letzten Tage vor dem Urlaub in netter Begleitung zu verbringen wre eine gute Abrundung, um sich aus dieser turbulenten Zeit zu verabschieden. Die Ttung MacDougals, das gescheiterte Attentat auf Agent Ilias, die Zusammenarbeit mit Gavros und schlielich der hochbezahlte Job bei Orlowski, bei dem er in die Verkleidung eines anderen schlpfen musste – die letzten paar Monate waren brisanter als das ein oder andere komplette Jahr.

    Hi zurck,

    Sie haben Glck, ich weile noch unter den Lebenden und denen auf der Citadel. Ich kenne da tatschlich ein gemtliches Eckchen, wo wir uns ungestrt bei Kaffee – oder Tee – nher kennenlernen knnen. Vielleicht berrede ich Sie doch noch dazu, mich bei meiner Reise zu begleiten.
    Da ich aktuell schon Urlaub habe: Wie wre es in zwei Stunden?

    N.G.“

    Nathan schickte die Nachricht ab und buchte nur wenige Minuten spter einen zweimonatigen All-Inclusive Urlaub in der Baja California mit der Option auf Verlngerung. Immerhin gab es dort angeblich noch echten Thunfisch – und er wollte schon immer einmal Hochseeangeln aufprobieren.


    ***
    Thadera Cas'tivera

    Hanna lauschte gleichermaen den weisen Worten eines Geschpfes, das lter war, als die menschlichen Trume von der Mondreise und gleichermaen den loungeartigen Musik des Cafs. Asari-Matriarchinnen strahlten stets eine eigentmliche Arroganz aus und jeder ihrer Stze war gewrzt einem Hauch allwissender Verstndnislosigkeit fr die flchtigen Gedanken so irdischer Wesen, wie der Menschen. Die Agentin lehnte sich vielleicht einen Tick zu lssig im Stuhl zurck, nickte wissentlich und folgte den Ausfhrungen der Asari. Ihr entging der Anflug des Lchelns nicht, der die Lippen der Matriarchin umspielte, als sie von der Politik ihres Volkes sprach und der offensichtlichen berlegenheit, die sie ihr zugedachte. Zweifellos waren die Cas’tiveras eine tolerante Familie, lieen aber die Denkungsart einer natrlichen Ordnung in der Galaxie nicht vermissen. Asari waren langlebig, klug und schn bis in den Tod – wenn andere Spezies sie nicht fr gottgleich hielten, sie selbst taten es sicherlich. Hanna leistete ihren Teil dieser Verehrung. „Nun, vielen Dank fr die Ausfhrungen, Miss Cas’tivera“, sagte Hanna und ignorierte den Umstand, dass alle drei Damen so anzusprechen wren. „Es ist mir immer eine Freude in der Zeit, die mir gegen ist, mglichst viel ber die Asari zu lernen.“ Sie lchelte. Nicht gewinnend. Nicht einnehmend. Nur kurz. „Ich komme leider viel zu selten dazu, mich ausfhrlich mit all den Rassen zu befassen, mit denen wir Menschen uns diese Galaxie teilen.“ Sie berlegte kurz, ob sie sich eine Zigarette gnnen sollte, entschied sich dann aber aus Anstand dagegen. „Ich fr meinen Teil die Zeit, in der wir Menschen uns das Vertrauen von auch nur einer Generation Asari verdient haben, bei weitem nicht erleben. Ich muss es zum Glck aber auch nicht. Wir haben hochbezahlte Botschafter und Politiker in der Citadel, das ist deren Job. Unsere Admirle haben hunderte Menschenleben geopfert, um die Destiny Ascension und damit den Rat zu retten, aber ob das in der Zukunft Frchte trgt, das liegt in den Hnden der oberen Zehntausend.“ Hanna richtete den Blick auf die Schwester der Ex-Sportlerin. Sie hatte sich kaum an den Gesprchen beteiligt, obgleich sie angeblich groes Interesse an der Art der Menschen hatte. Vielleicht einfach keins an Hanna, was durchaus vorkam. „Und Ihre Arbeit erstreckt sich auf…?“, wandte sich die Blondine an sie.
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    Seine Ohren vernahmen die Nachrichten im Eingang, doch fr den Moment ignorierte Leif sie, der die Stufen nach oben wieder nahm. Erst krzlich hatte sich sein Innerstes geweigert Luceija noch einmal gegenberzutreten, aber der Zwang dieser Verabredung lie ihm keine Wahl. In Wirklichkeit wollte er nicht hier weg. Das Risiko eingehen, dass es seiner Freundin schlechter ging, aber wie gro war die Gefahr, dass seine Kollegin ernst machte und in hier aufsuchte? War diese aufdringliche Art normal hier? Er schttelte den Gedanken beiseite als er in sein Zimmer trat. Vom Nachttisch nahm er ein sauberes Glas und die Flasche Wasser, fllte den Inhalt der einen in das andere und atmete ein letztes Mal tief ein und wieder aus. Die Tr zum Badezimmer gab bereitwillig nach. Das Licht lie Leif aus und dennoch sah er, wie das schmale Kinn der Schwarzhaarigen sich hob, als er vor ihr in die Hocke ging. "Willst du was trinken?", ein rmliches Friedensangebot, denn zu Essen wrde sie nicht bekommen. Es war zwar unmglich, dass sie sich aus ihren Fesseln befreite, trotz Biotik, dennoch sollte sie keine Kraft tanken drfen.
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    Seine Ohren vernahmen die Nachrichten im Eingang, doch fr den Moment ignorierte Leif sie, der die Stufen nach oben wieder nahm. Erst krzlich hatte sich sein Innerstes geweigert Luceija noch einmal gegenberzutreten, aber der Zwang dieser Verabredung lie ihm keine Wahl. In Wirklichkeit wollte er nicht hier weg. Das Risiko eingehen, dass es seiner Freundin schlechter ging, aber wie gro war die Gefahr, dass seine Kollegin ernst machte und in hier aufsuchte? War diese aufdringliche Art normal hier? Er schttelte den Gedanken beiseite als er in sein Zimmer trat. Vom Nachttisch nahm er ein sauberes Glas und die Flasche Wasser, fllte den Inhalt der einen in das andere und atmete ein letztes Mal tief ein und wieder aus. Die Tr zum Badezimmer gab bereitwillig nach. Das Licht lie Leif aus und dennoch sah er, wie das schmale Kinn der Schwarzhaarigen sich hob, als er vor ihr in die Hocke ging. "Willst du was trinken?", ein rmliches Friedensangebot, denn zu Essen wrde sie nicht bekommen. Es war zwar unmglich, dass sie sich aus ihren Fesseln befreite, trotz Biotik, dennoch sollte sie keine Kraft tanken drfen.


    Ihr Blick hob sich und sofort blendete sie Licht. Kein all zu grelles, Lampenlicht, nahm sie an, aber der harte Bruch von Dunkel zu Hell lie sie die Augen zumindest zusammenkneifen. Sie atmete unlngst schwer und seine Anwesenheit hatte wenig damit zu tun. Wurde mehr und mehr zu diesem vermeintlichen Tier in der Hhle, die Luft hier drin stand. Atmen wurde schwerer.
    Kaum dass sie ihn sah entlie sie ein sehr sehr leises Knurren. War das ein Angriffslaut oder ihre heisere, sehr raue Stimme? Sie sah, lngst wie ausgewildert, schwer atmend in seine Augen, dann zu dem angebotenen Glas Wasser und zurck zu ihm. Ein Test? Wrde es Konsequenzen haben zuzusagen? Sie schwitzte. Lngst zu viel. Die Hitze hatte wenig damit zu tun, es war das, was in ihrem inneren Brodelte. Der Entzug von diesen Massen an Drogen, frei verfgbar. Luci nickte. Instinktiv wollte sie mit den Hnden danach greifen, aber es klapperte nur und erinnerte sie schmerzlichst an viel zu eng eingerastete Fesseln. Ein "Fuck..", sthnend.
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    Ihr Blick hob sich und sofort blendete sie Licht. Kein all zu grelles, Lampenlicht, nahm sie an, aber der harte Bruch von Dunkel zu Hell lie sie die Augen zumindest zusammenkneifen. Sie atmete unlngst schwer und seine Anwesenheit hatte wenig damit zu tun. Wurde mehr und mehr zu diesem vermeintlichen Tier in der Hhle, die Luft hier drin stand. Atmen wurde schwerer.
    Kaum dass sie ihn sah entlie sie ein sehr sehr leises Knurren. War das ein Angriffslaut oder ihre heisere, sehr raue Stimme? Sie sah, lngst wie ausgewildert, schwer atmend in seine Augen, dann zu dem angebotenen Glas Wasser und zurck zu ihm. Ein Test? Wrde es Konsequenzen haben zuzusagen? Sie schwitzte. Lngst zu viel. Die Hitze hatte wenig damit zu tun, es war das, was in ihrem inneren Brodelte. Der Entzug von diesen Massen an Drogen, frei verfgbar. Luci nickte. Instinktiv wollte sie mit den Hnden danach greifen, aber es klapperte nur und erinnerte sie schmerzlichst an viel zu eng eingerastete Fesseln. Ein "Fuck..", sthnend.


    Das es kein Test war, bewies Leif rasch. Aufgeschreckt vom Knall ihrer Handschellen gegen die Heizung hielt er ihr das Glas nher. Fhrte es an ihre Lippen und kippte es leicht, nahm es zurck, whrend sie hustete und musterte sie. Er war nicht einmal wtend. Nein. Nur verletzt. Das merkte er erst jetzt so richtig, als er sie ansah, voller Mitleid, aber ohne diese Liebe. Nicht dass sie weg war, viel eher eingesperrt, unterdrckt, verprgelt von diesen brutalen Worten, die sie genutzt hatte. Und zum ersten Mal hatte er kein wirkliches Interesse an der Antwort auf die Frage, die er ihr stellte.

    "Wie fhlst du dich?", seine Stimme war tonlos.
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  19. #199 Reply With Quote
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    Das es kein Test war, bewies Leif rasch. Aufgeschreckt vom Knall ihrer Handschellen gegen die Heizung hielt er ihr das Glas nher. Fhrte es an ihre Lippen und kippte es leicht, nahm es zurck, whrend sie hustete und musterte sie. Er war nicht einmal wtend. Nein. Nur verletzt. Das merkte er erst jetzt so richtig, als er sie ansah, voller Mitleid, aber ohne diese Liebe. Nicht dass sie weg war, viel eher eingesperrt, unterdrckt, verprgelt von diesen brutalen Worten, die sie genutzt hatte. Und zum ersten Mal hatte er kein wirkliches Interesse an der Antwort auf die Frage, die er ihr stellte.

    "Wie fhlst du dich?", seine Stimme war tonlos.


    Luci trank, als wren es die letzten Tropfen Wasser die sie die nchsten Jahrhunderte zu sich bekme. Und so fhlte es sich auch an. Jeder Schluck war anstrengend, der Hals kratzte in einem krnklichen Zustand. Und sie keuchte, als sich die erste Gelegenheit bot. Hustete. Spuckte Wasser auf die Fliesen, auf denen sie sa. "...was glaubst du, wie ich mich fhle?!", ging sie ihn an, wurde aber nicht nochmal laut. Dafr spielte ihre Stimme nicht mit. Luci fauchte: "Ich spr' meine Hnde fast nicht mehr!" Wieder versuchte sie, ihre Fesseln zu lsen und wurde nur mit weiterem Rascheln belohnt. Sie betrachtete ihn vorwurfsvoll, es schien ihn nur nicht zu interessieren. Sie stellte sich die Frage, wer dieser Mann berhaupt war. Ob sie ihn wirklich kannte. Es tat fast mehr weh als alles zusammen. Dass sie sich so geirrt hatte. Weitere Blicke. In seine Augen. Doch was da war verstand sie nicht. Klte? Dazu gab es keine Antwort. Wieder keuchte sie.
    "..lsst du mich wenigstens auf die Toilette oder ists dir lieber, dass ich in mein eigenes Bad scheie!?", warf sie ihm vor, was nur Taktik war. Sie musste jetzt nicht, aber irgendwann vielleicht und sie war aktuell kaum in der Lage abzuschtzen, wie lange er sie hier drin lie. Und so tief wollte sie wirklich nicht sinken. Bei ihm war sie sich da nicht mehr sicher.
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    Luci trank, als wren es die letzten Tropfen Wasser die sie die nchsten Jahrhunderte zu sich bekme. Und so fhlte es sich auch an. Jeder Schluck war anstrengend, der Hals kratzte in einem krnklichen Zustand. Und sie keuchte, als sich die erste Gelegenheit bot. Hustete. Spuckte Wasser auf die Fliesen, auf denen sie sa. "...was glaubst du, wie ich mich fhle?!", ging sie ihn an, wurde aber nicht nochmal laut. Dafr spielte ihre Stimme nicht mit. Luci fauchte: "Ich spr' meine Hnde fast nicht mehr!" Wieder versuchte sie, ihre Fesseln zu lsen und wurde nur mit weiterem Rascheln belohnt. Sie betrachtete ihn vorwurfsvoll, es schien ihn nur nicht zu interessieren. Sie stellte sich die Frage, wer dieser Mann berhaupt war. Ob sie ihn wirklich kannte. Es tat fast mehr weh als alles zusammen. Dass sie sich so geirrt hatte. Weitere Blicke. In seine Augen. Doch was da war verstand sie nicht. Klte? Dazu gab es keine Antwort. Wieder keuchte sie.
    "..lsst du mich wenigstens auf die Toilette oder ists dir lieber, dass ich in mein eigenes Bad scheie!?", warf sie ihm vor, was nur Taktik war. Sie musste jetzt nicht, aber irgendwann vielleicht und sie war aktuell kaum in der Lage abzuschtzen, wie lange er sie hier drin lie. Und so tief wollte sie wirklich nicht sinken. Bei ihm war sie sich da nicht mehr sicher.


    Leicht irritiert zog er die Brauen nach oben und musterte sie. Er hatte schon schlimmeres erlebt, war sich aber der Demtigung bewusst, die sie dadurch erfahren wrde. Also sagte er nichts, erhob sich und stellte das Glas zurck in den Nebenraum. Dort war es besser aufgehoben, als in der Nhe der Sizilianerin, so viel war sicher. "Komm nicht auf eine deiner blichen, dummen Ideen.", warnte er sie vor und sah sie sehr direkt an, whrend seine Hnde ihre Handschellen einseitig lste, nach Trennung Luceijas von der Heizung aber sofort wieder vor ihrem Krper an ihrem Handgelenk anlegte. Kleidung wrde sie damit nur mhsam aufbekommen, aber sicher war sicher. Und sicherer war es auch, dass Leif die Tr schloss und sich vor selbiger IM Raum abstellte. Wartend. Er wrde keinen Schritt tun, der ihr zu einer mglichen Flucht verhelfen knnte.
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