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    #17  Forenperser's Avatar
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    Sep 2008
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    Irgendwo da drauen.....
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    Quote Originally Posted by eis engel View Post

    So so, du wolltest mich auer gefecht setzen...?! schoss es dem Blondschopf durch den Kopf und schaute den umher kullernden Pillen hinterher. Daria nutzte den kurzen Augenblick der Unaufmerksamkeit ihres gegenbers gnadenlos aus, holte ihre Carnifex heraus und hielt sie ihm ins Gesicht.
    "Mein ursprnglicher Plan mag vielleicht gescheitert sein, aber ich habe immer noch ein Ass im rmel." begann sie khl, whrend sie mit der anderen Hand gekonnt ihr Kleid wieder zurecht rckte. Lag eben noch pure Leidenschaft und elektrizierende Spannung zwischen den beiden in der Luft, herrschte nun eisige Klte. Stephen blickte in den Lauf der Carnifex und schloss gelassen seinen Reiverschluss der Jeans. Gleichzeitig sprte er, wie sich sein Herzschlag beschleunigte. Aber nicht wie gerade eben, wo er nur pure Lust versprte und sein Krper dementsprechend reagierte, sondern das Killergen wurde aktiv.
    "Was wrde denn deine beste Freundin davon halten, wenn du mich hier abknallst?" wollte er ruhig wissen und sah ihr direkt ins Gesicht. "Ha.... beste Freundin?" lachte sie hhnisch auf. "Sie ist nur Mittel zum Zweck... das liebe, brave Mdchen von nebenan.... unsere Chefin ist der Ansicht, dass sie ihren Auftrag nicht zu Ende bringt, deshalb bin ich hier." fuhr Daria fort.
    Interessant.... Der Blondschopf hob seine rechte Augenbraue, whrend sein Puls immer weiter nach schnellte und um sich herum die Zeit verlangsamen lie. "Wie lautet der Auftrag?" hrte er sich selbst mit verzerrter Stimme fragen. "Lucia und ich sollen dich und Marco zu unserer Chefin bringen, sie hat noch etwas mit euch vor." antwortete sie erstaunlich offen, was sich fr Stephen inzwischen vllig verzerrt und aus weiter Ferne anhrte. Dennoch verstand er jedes Wort und war berrascht darber, wie ehrlich sie antwortete. Ob das zu ihrem Spiel gehrte oder sie dies unbeabsichtigt tat, konnte er nicht abschtzen, aber schlussendlich war es ihm auch egal. Fr einen kurzen Augenblick sah Daria verdutzt auf und es schien so aus zu sehen, als wre sie selbst davon berrascht, was sie da von sich gab. "Aber in welchem Zustand wir euch abliefern sollen, hat Svetlana Iwanowa nicht gesagt." fuhr sie schlielich fort und drckte Stephen ihre Carnifex an die Stirn. "Wenn du mich ttest, bin ich euch aber nicht mehr ntzlich." entgegnete der Blondschopf ruhig und lie unbemerkt seine linke Hand Richtung seines Rcken wandern, wo seine Pistole war. "Ich werde dich nicht tten." grinste sie mit verzerrter Stimme und funkte Jones und Hiller an.
    Hiller! Jones! FUCK.... fluchte der Blondschopf innerlich und berlegte nicht mehr lange. Er griff nach Darias Hand, in der sie ihre Pistole hatte und fixierte diese, whrend er gleichzeitig mit seiner linken nach seiner Pistole griff und diese ihr an die Kehle hielt. "Was hat Svetlana Iwanowa, bzw. ExoGeni vor?" hakte Stephen nach. berrascht von Stephens Gegenwehr gab sich Daria fr einen Bruchteil von Sekunden geschlagen und starrte ihn an. Doch dann hatte sie sich wieder im Griff und versuchte sich zu befreien. Stephen hielt sie fest. "Antworte." forderte er gereizt und drckte seine Pistole in ihren Hals. Sie antwortete nicht. Stattdessen trat sie mit ihrem Knie in sein Geschmcht, was ihn unter Schmerzen ein paar Schritte zurck weichen lie und sie dadurch wieder frei war. Daria richtete die Carnifex auf ihn und feuerte. Stephen hrte den Schuss und sah die Kugel dank seines Killergens in Zeitlupe auf ihn zu fliegen. Spielend wich er dieser aus, whrend er im Augenwinkel Hiller auf sie zu rennen sah, richtete Stephen seine Pistole auf Darias Kopf und schaltete sie mit einem gezielten Kopfschuss aus. Daria sackte in Zeitlupe zusammen und blieb Blut berstrmt liegen.
    "Daria.... NEIN!" hrte er Hiller verzerrt und wtend rufen. Hiller griff nach seiner Pistole und schoss blindlinks drauf los. Stephen wich aus und brachte sich mit einem Hechtsprung in einer Ecke in Sicherheit. Er rollte sich ab und stand kurz darauf wieder auf den Beinen. Blitzschnell kam Stephen wieder aus seiner Deckung hervor und setzte einen gezielten Kopfschuss, der Hiller die Lichter aus pustete.
    Noch immer durch das Killergen gepusht, scannte er die Gegend nach Jones ab....

    Whrenddessen...

    Lucia lchelte verlegen ber Marcos Vorschlag und nickte schlielich zustimmend. "Ist auf jeden fall besser, als hier."
    Marco und Lucia verlieen den Club ber den Haupteingang und schlenderte durch die Straen. Sie berlegte, wie sie das ganze anstellen sollte. Sie war nicht wie Daria, die sich einfach nahm was sie wollte, ohne Rcksicht auf Verluste. Dennoch hatte sie einen Auftrag zu erledigen.
    Lucia kramte eine Pille aus ihrer Tasche und versteckte sie in ihrer Hand. In einem ruhigeren Gebiet blieb sie direkt vor Marco stehen und blickte ihn lchelnd an. Doch whrend sie so sein Gesicht scannte, verlie sie irgendwie der Mut auf ihn zu zugehen.
    Ich kann das nicht... schoss es der rothaarigen mit klopfendem Herzen durch den Kopf.


    Marco Lagos

    Er wurde nervser. Mit jedem Schritt den er tat, er konnte es nicht verhehlen. Lucia hatte sich bisher immer als zurckhaltend, nahezu ngstlich gegeben. Doch wer wusste schon ob das nicht alles nur ein Akt war.
    Die Hand in der linken Tasche umgriff fest den Pfeil. Als sie aus dem Sichtfeld der Passanten um eine der Ecken gebogen waren wandte Marco sich um und sah zunchst wortlos zu Lucia. Wartete, auf irgendetwas, eine Regung, krperlich wie emotional. Doch nichts.
    Schlielich reagierte er. Instinktiv agierte sein Krper, ergriff den Moment, die Mglichkeit. Er packte sie mit einer Hand und drckte sie unsanft an die nchste Wand, mit der anderen Hand zog er den Pfeil und presste ihr die Spitze direkt an den Hals. "Genug gespielt!" zischte er leise, aber mehr als offensichtlich wtend. "Ich will Antworten von dir, hier und jetzt! Ansonsten garantiere ich fr nichts! Und spiel mir jetzt ja nichts mehr vor!"

    Decius Vhan

    "Nein, ich habe Ihnen nichts zu sagen. Ich werde heute, in wenigen Minuten um genau zu sein, ein umfassendes Statement abgeben. Sehen Sie davon ab mich weiter zu belstigen, einige Leute haben im Gegensatz zu Ihnen auch ernsthafte Arbeit zu erledigen."
    Ohne auf den Protest der hysterischen Stimme am anderen Ende der Leitung weiter einzugehen beendete Decius die bertragung.
    Der alte Turianer blickte auf die Uhr. Die menschliche Reporterin, deren Namen er schon wieder vergessen hatte, wrde bald da sein.
    "Hren Sie, Denaya....." Decius wandte das Wort an seine Assistentin. Diese sah mit groen Augen zu ihm, da sie sofort etwas in seiner Stimme erkannte was dort sonst nie zu hren war: Besorgnis.
    "Sie sollten gehen, sich verdeckt halten. Es knnte sein dass man Sie bald jagt, ich kann es nicht sagen. Und Sie wissen, dass ich im Notfall alles abstreiten und sie verurteilen werden muss. Ich will nicht dass Sie in Schwierigkeiten geraten. Gehen sie zu Miss Zokhar's Versteck, halten Sie ein paar Tage den Kopf unten. Ich werde mich melden." "....."
    Sie sagte nach wie vor kein Wort. Doch ihre Augen sagten alles. Beruhigend legte Decius beide Hnde auf ihre Schultern. "Gehen Sie. Keine Sorge, es kommt alles in Ordnung, ich verspreche es. Los!"
    Einige Momente zgerte sie noch, dann gehorchte sie, lie ihn alleine im Raum zurck. Ein paar Male atmete der alte Turianer ein und aus, dann kehrte wieder die innere Ruhe und Gefasstheit zurck. Es war ja eigentlich alles in bester Ordnung......seine Leute, egal ob Denaya oder Petalin, welcher dort drauen immer noch auf der Jagd nach diesem Ungeziefer war, waren bereit fr ihre Sache zu schweigen und sogar ins Gefngnis zu gehen. Niemand wrde ihn verraten. Und sobald Stunde 0 endlich kam wrden alle vorherigen Rckschlge sowieso egal sein.
    "Wozyos, sind Sie und ihr Vetter weiterhin bereit?" "Ja Sir, warten auf ihre Befehle. Uns wird kein zweiter Fehlschlag unterlaufen." antwortete Tiberian sofort ber den Funk.
    "Raxh, wie ist die Lage?" "Ihr Sohn und ihr.....Enkel haben die Wohnung nach wie vor nicht verlassen. Halte weiterhin Wache, Sir."
    Seine restlichen Leute hatten Meldung gemacht. Ja, alles war noch in bester Ordnung. Er drehte den Kopf und lie die Gelenke knacken. Und wie auf Kommando klingelte es pltzlich durch die Anlage. Er drckte auf den Trknopf und sprach durch die Verbindung. "Kommen Sie gleich rauf.....ich wrde mich sehr freuen Ihnen alle ihre brennenden Fragen zu beantworten....."

    Beyo Vhan

    "Sieh dir das an!"
    Wtend zeigte Beyo auf die leuchtenden Headlines der DCF (Daily Citadel Facts).

    Verlorener Sohn! Mit wem ist Beyo Vhan hier unterwegs? Kommen noch weitere dunkle Geheimnisse des Vhan-Clans ans Licht?

    "Woher bei allen Geister haben die dieses Bild?" "Wei ich nicht. Ist das nicht egal?" erwiderte Dalan nahezu gelangweilt. "Egal? Dalan, ich glaube du verstehst nicht worum es hier geht. Unser Leben - " "Dein Leben Vater. Deine Verfehlungen sind es, die dir an jeder Ecke rger einbringen. Warum tust du auf einmal so berrascht ? Ist doch verdammt nochmal nichts neues."
    Beyo war zunchst vollkommen sprachlos. "Woher kommt das jetzt auf einmal? Dalan, ich habe dir von Anfang an gesagt, wenn du ber irgendetwas das dich strt mit mir reden willst - " "Wir haben bereits viel geredet Vater, aber ich glaube du hast immer noch einige Dinge nicht richtig verstanden. Und ganz ehrlich warst du scheinbar auch nicht in jeder Hinsicht. Angefangen bei meinem Grovater."
    Jetzt verstand er worum es ging. Genau das hatte er von Anfang an befrchtet. "Dalan, egal was Vater dir erzhlt hat, lass dich nicht davon beeinflussen! Er mag es nett verpacken, aber am Ende bleibt es immer noch Rassismus! Glaub mir, ich habe es ein ganzes Leben lang mitangehrt! Wie kannst du dem ernsthaft Gehr schenken? Hast du mir nicht von deiner Freundin - " "Untersteh dich Peyton dort jetzt auch noch mit hineinzuziehen!" knurrte sein Sohn pltzlich mit vllig aggressiver Miene und trat auf einen Handbreit Abstand an ihn heran. "Anstatt bei allem um dich herum Schuld und Shne zu sehen, solltest du vielleicht erstmal auf deine eigenen Fehler schauen!"
    Einige Momente starrten sie sich noch wortlos an. Dann drehte Dalan sich um, warf sich die Lederjacke ber und stampfte wtend in Richtung Tr. "Warte, wo willst du denn hin?" "Lass dir nicht einfallen mir nachzulaufen! Ich brauche Luft, sonst passiert noch etwas....."
    Und schon war er verschwunden. Seufzend lie Beyo sich in seinen Sessel zurcksinken und dachte nach. Vielleicht sollte auch er etwas an die Luft gehen.....


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    Quote Originally Posted by Khardim View Post
    Ein Tropfen Erdbeermarmelade tropfte auf den Teller, als Vincent in das warme Croissant biss. Der Mann in Schwarz nahm keinerlei Notiz davon, seine Aufmerksamkeit war auf die Schlagzeilen des neuen Tages gerichtet. Whrend er eine Zeitung nach der nchsten berflog, lief auf dem Fernseher stumm einer der zahllosen News-Kanle der Citadel. Auf dem unten durchlaufenden Banner tauchte ebenso wie in den schriftlichen Medien angenehm oft der Name Vhan auf. Passenderweise kommentierte der salarianische Nachrichtensprecher grade lautlos ein Bild des meterhohen orangenen Schriftzugs, der am Vorabend im Prsidium aufgetaucht war.
    ,,Wundervoll, dachte Vincent und nahm noch einen Bissen von seinem Croissant. ,,Wenn dann heute noch das Bild von seiner Assistentin in den Zeitungen auftaucht wrde es mich nicht wundern, wenn bald ein Mob mit Fackeln und Mistgabeln vor Vhans Haus aufmarschiert.
    Selbst in Texas hatte es solange Vincent zurck denken konnte keinen Lynchmord mehr gegeben. Er konnte nicht leugnen, dass es ihm schmeicheln wrde, wenn er der erste, den er miterleben wrde auf seine Rechnung ginge, gerade auf der Citadel.

    Sein OmniTool leuchtete auf und zeigte einen eingehenden Anruf von Vas an. Vincent nahm ab.
    ,,Es gibt ein Problem.

    *

    Mit einem nicht enden wollenden Stakkato klopften Nuras Finger auf den Kchentisch. Die bersprungshandlung, von der sich ihr Krper Erleichterung versprach, lste nur noch mehr Anspannung in ihr aus, doch aufhren konnte sie auch nicht. Erneut aktualisierte sie den Gruppenchat. Keine neuen Nachrichten. Keine Meldung von Simon.
    Sie hatten es zur Routine gemacht, dass jeder von ihnen nach einer Aktion Bescheid gab, ob er sicher zu Hause angekommen war. Alle hatten sich bis sptestens drei Stunden nachdem sich der Rauch auf der Plaza verzogen hatte gemeldet. Auer Simon.
    Nura schaute auf die Uhr. Mehr als zwlf Stunden waren mittlerweile vergangen. Hoffnung und Angst hielten sich in ihr die Waage. Ihr fielen dutzende Grnde ein, warum Simon sich nicht gemeldet haben konnte. Keiner hielt einer ernsthaften berprfung statt.
    Bevor sie anfangen konnte sich auszumalen, was geschehen sein konnte, holte sie die Karte hervor, die van Zans Fahrer ihr gegeben hatte.

    *

    Mit einem Nicken schickte Vas einen Mann den Flur hinab, um vor dem Eingang zum Treppenhaus Schmiere zu stehen. Sein zweiter Begleiter blieb am Fahrstuhl zurck, aus dem sie grade gestiegen waren und blockierte die Tr mit seinem Fu. Vas ging allein an mehreren identischen Apartmenttren vorbei und blieb schlielich vor der gesuchten stehen.
    Wie erwartet war die Tr verschlossen. Der ehemalige Legionr schaute einmal in jede Richtung des Flurs, um sich zu versichern, dass niemand zu sehen war. Er zckte ein kleines Gert aus der Innentasche seines Mantels und hielt es vor den Scanner neben der Tr. Ein Ladebalken tauchte auf dem Display des Apparates auf und fllte sich langsam. Im Flur herrschte angespannte Stille.
    Als der Balken voll war schaltete sich das Gert selbststndig ab und die Tr glitt mit einem leisen Rauschen auf. Vas trat ein und schaute sich um. Keine Kampfspuren, kein Chaos, ein ungesplter Teller auf der Kchenzeile.
    Eine klare Sache.
    Vas aktivierte sein OmniTool.
    ,,Es gibt ein Problem.

    *

    Mit zittriger Hand pickte Nura eine Tube der sesten Proteinpampe aus dem Khlschrank und lie die Tr mit einem Dumpfen Knall zufallen. Sie brauchte etwas fr die Seele. Seit sie van Zans Fahrer angerufen hatte, konnte sie nicht mehr damit aufhren sich vorzustellen, was Simon zugestoen sein konnte. Oder wer. Es stand fr sie auer Frage, dass jemand wie Vhan nicht vor Gewalt zurckschreckte. Das sogenannte Gesellschaftssystem forderte ja praktisch schon das Ausschalten von Gegnern, wenn man darin so weit aufsteigen wollte, wie Vhan es getan hatte. Doch nun mitzuerleben, wie ein Mitstreiter, ein Freund einfach verschwand Nura drckte etwas zuckerse Paste aus der Tube und versuchte krampfhaft auf andere Gedanken zu kommen.

    Sie schrie laut auf, als pltzlich das Licht in der Kche ausging. Der Geschirrspler stellte mit einem Gluckern seine laufende Arbeit ein.
    Nura sprte, wie ihr Herz anfing zu rasen. Sie schaute sich in ihrer dmmrigen Wohnung um. Das einzige Licht fiel durch das Schlafzimmerfenster herein und verteilte sich durch den Flur diffus in allen Rumen.
    Ihr Krper fhlte sich nicht wie ihrer an, als sie aufstand und wie auf Schienen aus der Kche ging. Sie stand im Flur, kein Gerusch auer dem ihres pochenden Herzschlages war zu hren.
    Dann ein leises Klicken. Sie schaute zur Wohnungstr und sah noch, wie die kleine rote Kontrollleuchte am Trpanel von rot zu grn wechselte.
    Von verschlossen zu offen.
    Sie konnte es nicht sehen, aber sie wusste, dass jemand vor ihrer Tr stand. Und dass dieser jemand wusste, was mit Simon geschehen war.


    *

    Vincent drehte das angebissene Croissant zum zigsten Mal in der freien rechten Hand und berlegte. Er hatte Vhan unterschtzt. Er musste Zugang zu den Kameras auf der Plaza bekommen haben, anders konnte sich der Mann in Schwarz nicht erklren, wie er die Mitglieder von Kaels Gruppe hatte identifizieren knnen.
    ,,Was tun?, berlegte er.
    Dieser Simon war entweder tot oder nicht weit davon entfernt, da war Vincent sich sicher. Die Frage war, ob es sich lohnen wrde, Kael und den Rest ihrer Bande aus der Schusslinie zu bringen.
    ,,Ist es an der Zeit, sich zu zeigen?
    Whrend er nachdachte statteten Vhans Handlanger vermutlich grade dem nchsten Aktivisten einen Hausbesuch ab. Die Tatsache, dass nicht die ganze Gruppe auf einen Schlag verschwunden war sagte Vincent, dass Vhan Senior die Sache mit mglichst wenig Aufsehen erledigt haben wollte. Nachvollziehbar, wenn gegenber dem eigenen Wohnzimmer eine orange leuchtende Anklageschrift angebracht worden war.
    Kael und ihre Gruppe hatten ihren Zweck erfllt. Vas jetzt Babysitter fr die berlebenden spielen zu lassen brachte nur die Gefahr mit sich, dass Vhan Lunte roch und merkte, mit wem er es wirklich zu tun hatte. Wenn er das, in Anbetracht der Tatsache, dass sich Martin Trumbo, die Presse und der politische Untergrund zufllig gleichzeitig gegen ihn verschworen zu haben schienen, nicht ohnehin schon getan hatte.
    ,,Rckzug, ordnete er Vas an, der die ganze Zeit wortlos am anderen Ende der Leitung gewartet hatte.
    ,,Lasst alles so, wie ihr es vorgefunden habt. Ihr wart niemals dort.
    ,,Verstanden, besttigte Vas und beendete das Gesprch.

    Vincent schaute auf den leeren orangen Bildschirm seines OmniTools. Sein Blick ging durch das Gespinst aus Licht hindurch in die Leere der Suite. Dann steckte er sich den Rest des Croissants in den Mund und whlte eine andere Nummer.


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    Quote Originally Posted by Shepard Commander View Post
    [JUSTIFY]


    Das politische Sperrfeuer auf Decius Vhan lie nicht nach. Whrend Ethan Caine und Isabela Rivera, zwei ntzliche Idioten, Vhan mit ihren Enthllungen ber seine Beteiligung im Attentat bedrngten, nahmen andere weniger subtil vorgehende Krfte Vhans schmutzige Wsche zum Anlass, ihn ffentlich zu diskreditieren. Waren Caine und Co. noch an so etwas wie Berufsethos und Ideologie gebunden, lieen sich militante Aktivisten nicht von warmen Worten und Pressestellen einlullen. Sie prangerten Vhan an und die Augen der Station waren auf ihn gerichtet. Gut, dachte Seeva. Das unfreiwillige Rampenlicht wrde ihre Blendgranate sein.
    Sie hatte damit gerechnet, dass der Patriarch irgendwann reagieren wrde. Nur nicht so schnell. Mit der Reaktionsgeschwindigkeit eines Salarianers entwickelte der Turianer einen Gegenschlag in Form von Vergeltung. Jemand jagt die Aktivisten, war die ansonsten unkommentierte Meldung, die Seevas Aufmerksamkeit beanspruchte. Decius Vhan hatte offenbar, ebenso wie Pater Lacan, Zugriff auf die Kameras der Citadel und die Strenfriede ausfindig gemacht. Ein VI-Abgleich verschiedenster Kameras zeigte, dass einer der politischen Aktivisten, die auch bei der Aktion vor Vhans Anwesen beteiligt gewesen war, Besuch von einem sehr groen Turianer bekam, der auf Seevas Beobachtungsliste stand. Weder der eine noch der andere tauchte wieder auf, irgendwann kam aber die Nachricht von Vincent van Zan. Der Mensch hatte das getan, was er am besten konnte auf unbeschriebenen, entlegenen Pfaden Informationen gesammelt und verknpft. Vhans Wut ber die Gesamtheit des Bombardements seiner Person und Operation richtete sich gegen die greifbarsten und schwchsten Feinde. Bauernopfer, msste man sie wohl nennen. Kleine Geister, die denken mit etwas aufgewirbeltem Staub politischen neuen Wind zu entfachten. Nun machte der ebenso grausame wie effektive Malonigrus Petalin Jagd wie ein instinktgetriebenes Raubtier. Decius hetzte seinen Kettenhund auf sie und lieferte Seeva einen Zugriffspunkt. Eine Entfhrung war schwer zu rechtfertigen, eine Rettungsaktion nicht. Seeva erhob sich aus ihrem Schalensessel und sprte einen Impuls biotischer Energie durch ihren Krper zucken. Sie bettigte eine Taste an ihrem Omnitool. Drei Sekunden spter sagte sie: Holen Sie Ihre Ausrstung. Wir haben zu tun.

    *

    Ein kurzer Pfiff lenkte Seevas Aufmerksamkeit auf sich. Der Wohnkomplex war recht gut beleuchtet und doch menschenleer abgesehen von der Attentterin Odessa, die nun aus einer Nische trat und sich der ankommenden Asari prsentierte. Alles sauber. Hier ist niemand gewesen noch nicht. Seeva nickte. Das hier war die Adresse, die van Zan ihr genannt hatte. Hier wohnte der Kopf der Aktivistenbewegung, eine Quarianerin namens Kael. Hinter Seeva erschien Tiberias Qatar, zusammen mit drei weiteren Leuten in den blau-wei lackierten Rstungen der Blue Suns. Verstrkung ist eingetroffen, Commander, krchzte Tiberias mit seiner unangenehmen Stimme. Seeva musterte die Neuankmmlinge. Dem Anschein nach waren sie alle drei Menschen, angefhrt von einem groen Mann, der fr die Verhltnisse menschlicher Krieger bereits recht betagt war. Trotz der ergrauten Haare und Falten im Gesicht strahlte der Anfhrer der Suns eine Unnachgiebigkeit aus, die Seeva mehr als willkommen war. John, sagte der grogewachsene Mensch lakonisch und reichte dem Spectre eine gepanzerte Hand. Seeva ergriff und schttelte sie. Nur John? John William Coltrane, Lieutenant der Blue Suns. Tiberias hat mich vor kurzem wegen einer eventuellen Operation angesprochen. Er sah sich um. Scheint schneller gekommen zu sein, als gedacht. Das hier ist etwas anderes, entgegnete Seeva. Eine Gelegenheit, die ich nicht verstreichen lassen mchte. John zuckte die Achseln. Wie dem auch sei, Tiberias sagt, dass Sie gut zahlen. Unsere Waffen gehren Ihnen. Seeva nickte, dann wandte sie sich zu Odessa. Aufmachen. Die Attentterin zckte ihren Trcodeberbrcker und machte sich ans Werk.

    *

    Die Quarianerin war verstndlicherweise panisch. Immerhin wurden sie und ihre Gruppe gejagt, sie hatte einen zwielichtigen Mann in Schwarz kontaktiert und gerade hatte eine Truppe bewaffneter ohne Ankndigung ihre Tr geffnet. Seeva trat als erstes ein, die Waffen geholstert. Sie sah die junge Frau nicht, wusste aber, dass sie hier war. Miss Kael, rief sie laut. Ich wei, dass Sie hier sind und dass Sie mich hren knnen. Kommen Sie bitte hervor, es wird Ihnen nichts geschehen. Wir wissen, dass Sie Angst haben. Sie haben sich an einen gemeinsamen Freund gewandt, darum sind wir hier zu Ihrem Schutz. Das entsprachen im Grbsten der Wahrheit, wenn auch der Grund eigentlich ein anderer war. Miss Kael, ich gehre zur Exekutive der Citadel. Kommen Sie bitte hervor. Ich verspreche Ihnen, es wird Ihnen nichts passieren. Der Spectre spekulierte darauf, dass die Quarianerin ihr etwas Glauben schenkte und nicht trotz ihrer Untergrundbewegung die C-Sicherheit verstndigte. Die Polizei wrde hier sicherlich mit Sirenengeheul anrcken und jedwede Chance auf einen Hinterhalt zunichtemachen.

    Schlielich erschien die Quarianerin doch. Es gab auch keinen Ausweg. Sie kam aus dem mutmalichen Schlafzimmer, eine Predator-Pistole in den Hnden. Sie zitterte dort wie Espenlaub; Seeva htte fast mitleidig gelacht. Manche Wesen waren einfach zu schwach fr den Kampf und sie waren es, die den Schutz von Leuten wie ihr brauchten. Legen Sie die Waffe weg, ehe Sie noch jemanden oder sich selbst damit verletzen, sagte der Spectre ruhig. Es war schwer jemandes Gefhle zu erraten, der sein Gesicht hinter einer Maske verbarg, dennoch konnte Seeva abschtzen, wie aufgewhlt die junge Quarianerin sein musste. Sie musste sich selbst fragen, in was sie dort hineingeraten war. Was hatte ihr Leben so sehr auf den Kopf gestellt. Miss Kael, mein Name ist Seeva TSaari. Ich bin ein Spectre und Sie sind hier in meine Mission geraten. Dafr mchte ich mich entschuldigen. Bitte, setzten Sie sich. Seeva bot Kael ihren eigenen Stuhl an. Ihre mutige Aktion vor dem Hause Vhan hat Sie in den Fokus von Krften gerckt, mit denen ich mich zu beschftigen gezwungen bin. Diese Krfte werden in Form eines groen Turianers in Krze auch hier erscheinen. Was ich von Ihnen brauche ist Ihre Kooperation und Ruhe: Bleiben Sie versteckt und kommen Sie nicht raus. Das ist fr Sie am sichersten. Sie schaute zu Tiberas, der wiederum zu den Blue Suns blickte. Zwei Teams, eins hier, eins drauen. Die Suns bleiben mit mir hier, Qatar und Odessa gehen in die Gnge. Bleiben Sie bis zum Zugriff in Deckung und ungesehen. Die beiden Teammitglieder nickten zum Zeichen, das sie verstanden hatte. Die Suns taten nmliches, Lieutenant Coltrane setzte sich seinen Vollvisierhelm auf und lud seine Vindicator durch. Bereit, Commander.

    *

    Malonigrus Petalin war ein Sadist, ein Kmpfer, fleischgewordener Blutrausch. In einer anderen Zeit htte er vermutlich die Streitmchte turianischer Adelshuser angefhrt oder Raubzge auf den Kolonien begangen. Vielleicht htte er Stotruppen gegen die Rachni gefhrt oder wre in der kroganischen Rebellion zu einem gefrchteten General aufgestiegen. Jetzt war nur ein blutrnstiger Mrder, ein stumpfes Instrument, die brachiale Keule des Skalpell-schwingenden Decius Vhan. Er war beseelt von dem Hass auf andere Spezies und dem sen Geschmack des Todes. Seeva wusste, dass das Tten kstlich war. In dem Auslschen eines Lebens lag eine gewisse Feierlichkeit und der Hauch grenzenloser, gttlicher Macht. Es war die Frage, fr was man diese Macht einsetzte. Seeva war der Meinung, dass das Tten einem Ziel dienen musste und nicht dem Selbstzweck. Das Wohl des groen Ganzen musste im Auge behalten werden, denn sonst verlor man sich in dem Mahlstrom aus Gewalt und Ektase, so wie sich Petalin verloren hatte. Sein Blutdurst wrde sein Untergang werden. Da ist er, knackte es in Seeva Kom-Link. Verstanden. Auf Position, befahl der Spectre. Das Licht im Innern des Apartments wurde abgeschaltet, Stille kehrte ein. Zum zweiten Mal an diesem Tag verschaffte sich jemand unerlaubten Zutritt zu Kaels Wohnrumen. Die Tr glitt auf, die Dunkelheit wich aber nur geringfgig, denn das Licht des Flurs wurde durch die massige Gestalt des Turianers fast vollstndig verdeckt. Er erinnert Seeva stark an die kroganischen Missgeburten, die Seeva bei ihrer Jagd nach Gavros vernichtet hatte. Eine Klinge blitzte im hellen Licht des Flurlichts auf, ein Lcheln scharf wie das Messer. Huhu, Kael, sagte der Turianer bsartig. Du hast Besuch vom Sensenmann. Er schaltete das Licht ein und blickte in drei Gewehrlufe und eine Schrotflinte. Jetzt, sagte Seeva, worauf Qatar und Odessa sich von hinten rechts und links den Gang herauf nherten, schwere Pistole und Gewehr auf den Hinterkopf des Riesen gerichtet. Diese unnatrlichen roten Augen fixierten Seeva. Der Spectre lchelte gewinnend, whrend Petalins Grinsen zerbrckelte. Selbst er musste wissen, dass seine Lage hoffnungslos war. Die Frage war: whlte er den Tod oder die Gefangenschaft. Wissen Sie, was Ihr Problem ist, Petalin? Sie kommen mit einem Messer zu einer Schieerei. Der Turianer knurrte. Fallen lassen. Wir mssen uns unterhalten


    Malonigrus Petalin

    Mit einer nebenschlichen Bewegung des Handgelenkes lie der massige Turianer das Messer Drehungen vollfhren. Die Trsteuerung leuchtete Grn auf und er trat ein. Mit einem Drcken auf den dazugehrigen Schalter verlschte sofort das Licht im gesamten Appartment. Die Klinge des Messers lie er nun mit einem fr andere Spezies sicher unangenehmen Gerusch an der Metallwand entlang streifen. Nebenbei pfiff er nahezu unbekmmert eine klassische turianische Melodie, das inoffizielle Kompanielied welches er und die Jungs damals vor jedem Missionsbeginn gesungen hatten.
    "Huhu, Kael." rief er dann mit einem spielerischen Unterton in die Dunkelheit hinein, da er noch keine Bewegung vernahm. "Du hast Besuch vom Sensenmann."
    Mit einem Mal wurde der Raum wieder von Licht durchflutet. Er hielt sich die freie Hand vors Gesicht um nicht geblendet zu werden. Als seine Sicht wieder klar wurde, konnte er einen Moment der berraschung und auch des leichten Entsetzens nicht verbergen.
    "Was bei allen - "
    Wissen Sie, was Ihr Problem ist, Petalin? Sie kommen mit einem Messer zu einer Schieerei. Der Turianer knurrte. Fallen lassen. Wir mssen uns unterhalten
    Die roten Augen des Turianers suchten wie Scanner seine Umgebung ab. 4 Gegner vor ihm. Ebenso hrte er die Schritte von 2 weiteren hinter sich. 1:6 unterlegen. Ein Grinsen kehrte auf das irre Gesicht zurck.
    "Alles was Sie sagen, kleine Asari-Schwester." Petalin hob beide Hnde. Einer der 3 Menschen in Blue Suns Rstung kam langsam auf ihn zu. Ein junger Kerl, wahrscheinlich keine 30, mit dunklem Haar und grnen Augen. "Geben Sie mir das Messer!"
    Er hob die Hand danach. "Hren Sie nicht, geb - " Gurgelnd und rchelnd keuchte der Mensch auf, hielt sich an den Hals, in welchem das Messer nun steckte. Im Bruchteil einer Sekunde riss der dunkle Turianer den Krper des Menschen am Griff des Messers zu sich heran, drehte sich halb und benutzte ihn als Schild um die Kugeln der 2 zuvor noch ungesehenen Individuen hinter sich damit abzufangen. Mit der anderen Hand griff er an das Gewehr, welches dem Sterbenden aus den Hnden glitt, und schoss einhndig eine Salve direkt in das Gesicht der blonden Menschenfrau in blauer Rstung. Doch bevor er den Waffenarm noch weiter schwenken konnte, traf ihn bereits die Salve aus dem Gewehr des grauhaarigen Menschen ins Handgelenk und mit einem Aufschrei lie er die Waffe fallen. Er sprte weitere Einschlge im Wadenbereich, ging unfreiwillig auf die Knie, blickte hoch und sah den biotischen aufgeladenen Schlag der Asari gerade noch kommen, als er ihn mit voller Wucht ins Gesicht traf und der schwere Krper mit dem Rcken zuerst auf den Boden prallte.
    "Aaargh...."
    Schmerzerfllt spuckte er dunkelblaues Blut aus, schaute in den Lauf der Schrotflinte und begann trotz der anhaltenden Schmerzen bereits wieder lauthals zu lachen. "Harh......ha...ha....ha.....also gut kleine Schwester, du gewinnst."
    Spttisch hob er die Hnde empor. "Unterhalten wir uns."

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    Quote Originally Posted by numberten View Post
    Der Elcor sah sein Gegenber lange und eindringlich an, ohne nach Elcor Manier die Miene zu verziehen. Dann zuckte er mit den Schultern.
    "Patin, weisst du was mit dem Skycar war. Das mit den besudelten Sitzen?", erkundigte er sich erneut bei seinem Bruder.
    "Die hatte Manwi rausgeholt und die Bezge verbrannt. Ich glaube er wollte die Sitze dann neu beziehen. Die vordere Karosserie war komplett zerbeult, den Antrieb hinten hat er schon rausgeholt. Wollte es in ein anderes Fahrzeug verbauen. Die Schwebdse sind auf dem entsprechenden Haufen.", erklrte Patin mit einem Ghnen. Guthan drehte seinen Kopf wieder dem seltsamen Kunden zu.
    "<bedauernd> Sie hren es, leider war das Fahrzeug ein Totalschaden. Htte ihnen auch keine Freude bereitet. <Fachmnnisch> Der Groteil wurde bereits von uns verwertet, eine Zerstrung von funktionsfhigen Teilen wre eine Verschwendung. Die Karosserie wird aber wohl in die Schrottpresse wandern.", informierte Guthan den Rotschopf vor sich. Er blickte mit mden Augen auf ihn herab.
    "<Entgegenkommend> Wenn sie unbedingt alle Teile verschrottet haben mchten, mssten sie uns den Verlust entlohnen.", fgte er an.
    "<Freundlich> Falls sie jedoch Interesse an einem Ersatz haben, Manwi modelt gerne an noch funktionsfhigen Skycars herum und macht diese wieder Startklar. Diese stehen im Hinterhof, falls er ihnen die mal zeigen soll.", schlug er Elcor vor.


    Niall O'Grady

    "Hm." Niall berlegte einige Momente. Dann schttelte er innerlich den Kopf. Nein, so weit wrde schon niemand gehen, smtliche Skycars auf innere Teile zu prfen. Die Karosserie war verschrottet. Das wrde wohl gengen.
    "Ist schon gut so. Ja, ich wrde sehr gerne einen mglichen Ersatz sehen, wenn Sie was geeignetes da haben."
    Er folgte dem Elcor in gleichem Tempo, was eine gefhlte Ewigkeit dauerte. "<Befehlend> Manwi! Komm doch mal rber! Wir haben hier einen Kunden!"
    Kaum hatte er gerufen, kam hinter ihnen auch bereits ein offensichtlich sehr junger Salarianer mit einer mehr als schrgen Kopfbedeckung angelaufen. So etwas war wahrscheinlich auf seinem Heimatplaneten vor ber 200 Jahren bereits nicht mehr angesagt gewesen.
    "Hallo Guthan! Hast du mich mal wieder einen Kunden mitgebracht? Tut mir Leid dass ich nicht noch schneller gekommen bin, der Uwhre war wieder fiese zu mich und hat alle seine Arbeit liegen lassen bevor er abgedst ist! Der Sack...."
    Niall musste sich zusammenreien nicht loszuprusten. In was fr eine Freakshow war er hier bitte geraten? "<Genervt> Klrt eure Streitereien doch bitte nach der Arbeit. Bitte zeige unserem Kunden deine neu zusammengestellten Skycars."
    "Die stehen alle hier! Grade frisch abgeschliffen alles! Bei uns nur beste Qualitt, richtig!"
    Der Elcor entfernte sich und Niall folgte dem munter weiter plapperndem Salarianer. Nach dem 10. Satz nahm er das Gesagte bereits nicht mehr richtig wahr. Stattdessen begann er sich die hbsch nebeneinander aufgereihten Skycars anzusehen.
    "Quatschkpfe hin oder her, aber Ahnung vom Handwerk ist hier offenbar vorhanden."
    Sichtlich beeindruckt blieb er vor einem Exemplar stehen. Ein Keeler, selbes Modell wie sein nun zerlegter Wagen. Doch von der Farbgebung her noch etwas unaufflliger und mit einem sichtlich grerem Laderaum.
    "Wie viel fr den hier?"
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  2. #2
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    Eine Antwort bekam sie nicht, lie es aber auch kaum zu, sodass Leif ihr schlielich einfach wenig motiviert folgte. Ihm war wohl irgendwie klar gewesen, dass die Sache kein Spaziergang werden wrde, sobald ihr Krper seine gewohnten Medikamente nicht bekam, doch diese soeben gefhrte Diskussion konnte nur der Anfang einer viel schlimmeren Phase sein, vor welcher der Arzt sich durchaus frchtete.



    Ihr Kopf war voll von verschiedenen Anklagen, verschiedenen Optionen, Motivationen und Schuldzuweisungen und-...zugegeben...sie bekam sie ganz gut los, wenn sie lief. Lngst noch nicht wirklich gut, aber es lenkte auch ihren generell wenig motivierten und zittrigen Krper ab. Flucht nach vorn, nannte man das wohl auch und fluchtartig wirkte es auch, wie sie ber den Sand hetzte. Krner wirbelten auf. Sie sah zumindest ein Ziel vor sich, etwas, worauf sie hinarbeiten konnte, etwas, was sie wenigstens geringfgig anzutreiben wusste und ihr eine Motivation zu geben schien, die ihr die Tage gefehlt hatte. Sie nutzte es aus. Hetzte weiter ber den Sandstrand, geriet jedoch an der selben Stelle wie gestern ins Straucheln. Die Lunge lie einfach keine Luft mehr zu, sie hatte das Gefhl zu ersticken, musste langsamer werden, fast stehen bleiben, sich zwingen tief einzuatmen, aber es drang einfach nicht genug Sauerstoff in ihre Lungen.
    Ihr Atem zitterte. Sie keuchte. Aber war hartnckig genug es wenigstens langsamen Schrittes weiter zu ziehen. Auch wenn ihr drohte, wieder schummrig zu werden. Wenigstens LIEF sie jetzt. Und blieb nicht weiter stehen, bis sie ans Ende dieses Kurses kam, wovon sie nicht wusste, ob Leif es als Ende definierte. Oder doch, ihrer groen Klappe wegen, einfach nur als Anfang.
    [Bild: lucisignatur5vnjyz.jpg] {
    even though it seems like they're worlds apart,
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    Ihr Kopf war voll von verschiedenen Anklagen, verschiedenen Optionen, Motivationen und Schuldzuweisungen und-...zugegeben...sie bekam sie ganz gut los, wenn sie lief. Lngst noch nicht wirklich gut, aber es lenkte auch ihren generell wenig motivierten und zittrigen Krper ab. Flucht nach vorn, nannte man das wohl auch und fluchtartig wirkte es auch, wie sie ber den Sand hetzte. Krner wirbelten auf. Sie sah zumindest ein Ziel vor sich, etwas, worauf sie hinarbeiten konnte, etwas, was sie wenigstens geringfgig anzutreiben wusste und ihr eine Motivation zu geben schien, die ihr die Tage gefehlt hatte. Sie nutzte es aus. Hetzte weiter ber den Sandstrand, geriet jedoch an der selben Stelle wie gestern ins Straucheln. Die Lunge lie einfach keine Luft mehr zu, sie hatte das Gefhl zu ersticken, musste langsamer werden, fast stehen bleiben, sich zwingen tief einzuatmen, aber es drang einfach nicht genug Sauerstoff in ihre Lungen.
    Ihr Atem zitterte. Sie keuchte. Aber war hartnckig genug es wenigstens langsamen Schrittes weiter zu ziehen. Auch wenn ihr drohte, wieder schummrig zu werden. Wenigstens LIEF sie jetzt. Und blieb nicht weiter stehen, bis sie ans Ende dieses Kurses kam, wovon sie nicht wusste, ob Leif es als Ende definierte. Oder doch, ihrer groen Klappe wegen, einfach nur als Anfang.


    In Wirklichkeit war er froh, dass sie so weit und ausdauernd gelaufen war, andererseits machte es den Schweden leicht unruhig, dass eine gewisse Wut allein sie so anzupeitschen wusste. "Lass uns zurcklaufen.", empfahl er, als er sie eingeholt hatte, was ihn dieses Mal durchaus herausgefordert hatte. "Das mit dem Schwimmen war vorgestern keine gute Idee und ich schtze, dass das heute kaum besser laufen wird.", erinnerte er an den Entzug, der ohne Zweifel einiges bei ihr auslste. Krperliche Schwche wre da nicht auszuschlieen.
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    In Wirklichkeit war er froh, dass sie so weit und ausdauernd gelaufen war, andererseits machte es den Schweden leicht unruhig, dass eine gewisse Wut allein sie so anzupeitschen wusste. "Lass uns zurcklaufen.", empfahl er, als er sie eingeholt hatte, was ihn dieses Mal durchaus herausgefordert hatte. "Das mit dem Schwimmen war vorgestern keine gute Idee und ich schtze, dass das heute kaum besser laufen wird.", erinnerte er an den Entzug, der ohne Zweifel einiges bei ihr auslste. Krperliche Schwche wre da nicht auszuschlieen.


    Sie blieb stehen. Urpltzlich. Damit berholte Leif sie einige Meter, bis er es realisierte und dann ebenfalls abbremsen konnte und zu ihr zurck sah. Luci keuchte. Holte Luft. Wischte sich Schwei von der Stirn obwohl der berall war, kaum aber in ihrem Gesicht. Langsam, so, als wolle sie erst abschtzen ob es das wert war, drehte sie sich auf der Stelle und stemmte die Hnde schwer atmend in ihre Seiten. "Zurck also..", stellte sie eine Frage die keine war. Atmete wellenartig und schwer. Blickte den Strand entlang zurck, quasi die selbe Strecke, die sie auch hierhin genommen hatte. Und sthnte dann dieses leise: "Oh man..". Bevor sie zurck lief. Kaum wirklich bereit es zu tun. Jedes einzelne Krperteil war schwer. Tat weh. Aber....man sah die blauen Flecke weniger stark. Und da fiel es dann, irgendwann, auf: Die Haut der Sizilianerin war eine deutliche Spur dunkler geworden und hatte den geisterhaft-hellen wei-Ton verloren. Noch war der Unterschied moderat, aber wenn man sie sich genau besah merkte man schnell, dass da noch Potenzial nach oben war und ihre Haut die Sonne extrem gut annahm. Sie schon diese kleine nderung deutlich...gesnder wirken lie.
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    Sie blieb stehen. Urpltzlich. Damit berholte Leif sie einige Meter, bis er es realisierte und dann ebenfalls abbremsen konnte und zu ihr zurck sah. Luci keuchte. Holte Luft. Wischte sich Schwei von der Stirn obwohl der berall war, kaum aber in ihrem Gesicht. Langsam, so, als wolle sie erst abschtzen ob es das wert war, drehte sie sich auf der Stelle und stemmte die Hnde schwer atmend in ihre Seiten. "Zurck also..", stellte sie eine Frage die keine war. Atmete wellenartig und schwer. Blickte den Strand entlang zurck, quasi die selbe Strecke, die sie auch hierhin genommen hatte. Und sthnte dann dieses leise: "Oh man..". Bevor sie zurck lief. Kaum wirklich bereit es zu tun. Jedes einzelne Krperteil war schwer. Tat weh. Aber....man sah die blauen Flecke weniger stark. Und da fiel es dann, irgendwann, auf: Die Haut der Sizilianerin war eine deutliche Spur dunkler geworden und hatte den geisterhaft-hellen wei-Ton verloren. Noch war der Unterschied moderat, aber wenn man sie sich genau besah merkte man schnell, dass da noch Potenzial nach oben war und ihre Haut die Sonne extrem gut annahm. Sie schon diese kleine nderung deutlich...gesnder wirken lie.


    Die ersten Vernderungen waren dem Schweden in dieser Nacht aufgefallen, in der sie Essen gegangen waren. Luceija hatte weniger entrckt gewirkt, weniger aus einer anderen, sehr weit entfernten und verdrngenswerten Welt und viel eher normal. Gesund. Gut gelaunt und zeitweise sogar glcklich. Selbst jetzt war das noch so. Ihre Haut wirkte, als wrde sie ihr wirklich passen und als brauche sie nichts sonst, als diese Brune und lange, in Unordnung gebrachte Haare in einem Knoten an ihrem Oberkopf, wo die schwarzen Strhnen dank der Sonne rasch trockneten und insgesamt ein sehr schnes Bild fr ihn abgaben. Sein Lcheln blieb ungesehen, so auch seine Absicht, mit welcher er hinter sie trat, seine Lippen sehr berraschend in ihren Nacken setzte und sie ksste, whrend er seine Hand verdammt fest ihren Hintern packen lie. Wenig angebracht? Geradezu dreist. Leif wusste das und doch lachte er so dster, als er, bevor das Echo eintreffen konnte, wieder von ihr ablie und los lief. Einen schelmischen Blick ber die Schulter werfend. "Du schaffst das, Mslischleuder.", feuerte er sie an. "Auch ohne Schmerzmittel fr deine mden, alten Knochen."
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  6. #6
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    Die ersten Vernderungen waren dem Schweden in dieser Nacht aufgefallen, in der sie Essen gegangen waren. Luceija hatte weniger entrckt gewirkt, weniger aus einer anderen, sehr weit entfernten und verdrngenswerten Welt und viel eher normal. Gesund. Gut gelaunt und zeitweise sogar glcklich. Selbst jetzt war das noch so. Ihre Haut wirkte, als wrde sie ihr wirklich passen und als brauche sie nichts sonst, als diese Brune und lange, in Unordnung gebrachte Haare in einem Knoten an ihrem Oberkopf, wo die schwarzen Strhnen dank der Sonne rasch trockneten und insgesamt ein sehr schnes Bild fr ihn abgaben. Sein Lcheln blieb ungesehen, so auch seine Absicht, mit welcher er hinter sie trat, seine Lippen sehr berraschend in ihren Nacken setzte und sie ksste, whrend er seine Hand verdammt fest ihren Hintern packen lie. Wenig angebracht? Geradezu dreist. Leif wusste das und doch lachte er so dster, als er, bevor das Echo eintreffen konnte, wieder von ihr ablie und los lief. Einen schelmischen Blick ber die Schulter werfend. "Du schaffst das, Mslischleuder.", feuerte er sie an. "Auch ohne Schmerzmittel fr deine mden, alten Knochen."


    "Hey!", prustete sie hervor, als sie seine Tat unweigerlich bemerkt, realisiert und verarbeitet hatte und ihm nach rief, als er schon vor sie getreten war um sich abzusetzen. "Schonmal was von Belstigung gehrt?!", brachte sie an, was sie allerdings wenig ernst nahm, sondern breit grinsen lie, nachdem die gespielte Anklage abgefallen war. Und nicht nur das, sondern auch diese sanfte Rte, die sich in ihr Gesicht gesetzt hatte, ebenso wie das alles einnehmende Kribbeln, dass von nichts anderem als diesem Kuss ausgegangen war und sie eben ein paar Sekunden in eine andere Welt zu versetzen drohten. Jetzt hingegen war sie glcklicherweise wieder gelst und konnte ihm folgen, denn alles andere htte sie zu sehr verraten. Also blieb ihr nicht viel als sich zusammen zu reien und den Weg in Angriff zu nehmen, den sie eben erst mhevoll hinter sich gebracht hatte.
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    Soll ich dich zur nchsten Polizeistation bringen oder mich direkt stellen?, fragte er lachend und drehte sich whrend des Laufens um. Wurde zwangslufig etwas langsamer und lie einen ungewohnt starken Wind sein Haar in Unordnung bringen. Es war dennoch eine denkbar gute Blickrichtung, denn so sah er sie, beobachtete jeden ihrer erstaunlich ehrgeizigen Schritte und verschaffte ihr die Mglichkeit, nach und nach etwas aufzuholen.
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  8. #8
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    Soll ich dich zur nchsten Polizeistation bringen oder mich direkt stellen?, fragte er lachend und drehte sich whrend des Laufens um. Wurde zwangslufig etwas langsamer und lie einen ungewohnt starken Wind sein Haar in Unordnung bringen. Es war dennoch eine denkbar gute Blickrichtung, denn so sah er sie, beobachtete jeden ihrer erstaunlich ehrgeizigen Schritte und verschaffte ihr die Mglichkeit, nach und nach etwas aufzuholen.


    "Ja, hau rein.", keuchte sie und lie sich sogar zu einem Augenrollen hinreien, dass nur von einem Grinsen durchbrochen wurde. Zeit hatte sie dafr kaum eine, denn dieses Joggen forderte absolut ihren Tribut. Sie keuchte nach kurzer Zeit nur noch mehr als zuvor. Konnte nicht mehr und schaffte gerade so den halben Rckweg. Weswegen sie stehenblieb. Atemlos war und neue Luft einfach nicht hinterher zu kommen schien, als sie sagte "Ich schaffs nich' zurck." Und es auch so meinte. Schlielich kniete sie sich in den Sand. "Wie-...wie weit...dio..wie weit ist es heim?" Als htte er Gnade mit ihr.
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    Irgendwann merkte er, dass sie nicht nachkam und ein Blick zurck verriet dem Schweden wieso. Die keuchende Gestalt Luceijas sa im Sand, unlngst zur Seite gekippt, die Arme abgesttzt. Htte ich es blo besser gewusst, Mslischleuder., rgerte er sie ganz offen und ging zu ihr zurck. Es gibt nur zwei Wege: Du ziehst es durch und lufst zurck oder ich werf dich ber die Schulter und trage dich nach Hause.
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  10. #10
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    Irgendwann merkte er, dass sie nicht nachkam und ein Blick zurck verriet dem Schweden wieso. Die keuchende Gestalt Luceijas sa im Sand, unlngst zur Seite gekippt, die Arme abgesttzt. Htte ich es blo besser gewusst, Mslischleuder., rgerte er sie ganz offen und ging zu ihr zurck. Es gibt nur zwei Wege: Du ziehst es durch und lufst zurck oder ich werf dich ber die Schulter und trage dich nach Hause.


    Sie sandte ein Lachen an ihn, dass erschlagen wirkte. "Das httest du wohl gern.", gab sie an. Und zog es erstaunlicherweise wirklich durch. Der Ansatz war zumindest da. Sie rannte so weit sie konnte, versuchte es ausgeglichen zu belassen, trotzdem konnte sie irgendwann, frher als beim Hinweg, einfach nicht mehr weiter. Lief normal zurck, aber ihr wurde wieder schwindelig, womit klar wurde, dass sie Auszeit und Ruhe mehr als gut gebrauchen konnte. Als das Haus langsam erkennbar wurde und im Grunde "nahe" war, schlich sie nur noch. Sehr, sehr langsam.

    Zwanzig Minuten spter kam sie zu Hause an, wo Leif schon lngst angekommen war. Absolut erledigt.
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    Julian war zwar mit den beiden Wachleuten und Akina in den Raum gekommen, hatte sich aber mental fr einen Moment abgesondert, als er feststellte, dass die eigentliche Arbeit des Transports wohl nicht auf ihn fallen wrde, jetzt da die Allianz auf eine offizielle berfhrung bestand. Als Akina ihn direkt ansprach, war er gerade von einem Terminal neben dem Bett abgelenkt, das den aktuellen Gesundheitszustand der Patientin zusammenfasste. Erst als sein Name fiel, reagierte er mit einer gewissen berraschung und einem kurzen "Hm?", und drehte sich dabei zu Akina, die wiederum die Patientin ansah. Erst jetzt schien er im Nachhinein zu verstehen, was wohl von ihm verlangt wurde.
    "Achso, ja. Natrlich. Die Behandlung", rusperte er sich und sttzte sich mit beiden Hnden neben Akina auf die Bettstange am Fuende.
    "Wir haben bei Ihrem letzten Bluttest eine noch ungeklrte Anomalitt festgestellt. Sie wurden sicher schon aufgeklrt, dass Ihr Kollege hier vor ein paar Tagen ordentlich rumgeballert hat. Bei ihm hat man nachtrglich die gleiche Anomalitt nachgewiesen. Nicht, dass ich jetzt implizieren wrde, dass Sie nach jemandem aussehen, der hier jemandem etwas antun wollte. Aber wir mssen da natrlich den Statuten der Allianz folgen. Nur Formalitten, Sie wissen ja. Aber keine Sorge, ich habe schon ein paar erfolgversprechende Therapieanstze - nur mssen wir die eben in rumlichem Abstand zu den anderen Patienten durchfhren, um sicherzustellen, dass Sie sich nicht unkontrolliert verhalten."
    Yenny hrte sich die Ausfhrungen des Arztes an, der sie noch Sekunden zuvor kaum eines Blickes gewrdigt hatte, nun aber versuchte durch hfliches Lcheln, weiche Worte und besnftigende Gesten zu beruhigen. Skeptisch schob sie die Brauen zusammen, schluckte regelmig ihre Nervositt und Angst herunter, bevor sie dann pltzlich zornig reagierte.
    "Mit anderen Worten bin ich jetzt nicht nur in einem unterbesetzten Militrkrankenhaus und bekomme keine kompetente Hilfe, sondern werde jetzt auch noch irgendwo weggesperrt, weil man Cholesterin oder meine weien Blutkrperchen nicht stimmen, oder was?"
    Julian behielt sein Lcheln, ging nun aber um das Bett herum und setzte sich am Fuende auf die Bettkante, wagte sogar, eine Hand in trstender Pose auf Yennys eingeschienten Handrcken zu legen, die deshalb nur irritiert zwischen ihrer gefhlslosen Hand und seinen Augen hin und her sah.
    "Oh, es ist viel mehr als das, Miss. Nur dass ich sage, dass ich einen vielversprechenden Ansatz habe, heit das nicht, dass man Ihren Zustand nicht ernstnehmen sollte. Es geht nicht nur um ein paar seltsame Blutwerte. Ich vermute, dass sich unbehandelt innerhalb weniger Tage ihr Hirn metaphorisch gesprochen auf links stlpen wird und Sie sich ber auch nur eine Stunde bewusster Gedanken am Tag freuen knnten. Ich lasse Ihnen natrlich die Wahl, hier in diesem Zimmer zu bleiben, wo man Sie, wenn Sie auch nur einen ungeplanten Schritt aus der Tr machen aus Misstrauen erschieen wird. In einer gesicherten Umgebung kann ich Sie allerdings viel besser vor Ihrem eigenen mentalen Verfall schtzen, ohne dass ein nervser Soldat an Ihnen versucht die getteten der letzten Woche zu rchen."
    Noch immer sachte lchelnd ttschelte Julian ihr nochmals den Handrcken und stand auf, als er sich von der etwas verstrt wirkenden aber nun ruhigen Vandernot entfernte.
    "Einverstanden", flsterte Yenny nach einigen Sekunden Bedenkzeit
    "Ausgezeichnet", resmierte der Doktor dann frhlich und nahm das in die Wand eingelassene Datapad heraus, das er zuvor durchgelesen hatte und begann, einige kleinere transportable Gerte aus dem Behandlungszimmer in einen Aluminiumkoffer zusammenzupacken, deren Notwendigkeit er wohl der Liste entnahm. Die beiden Wachmnner sahen hingegen reglos zu Akina und warteten offenbar darauf, dass auch sie ihre offizielle Besttigung der Hergangs gab, sodass man Vandernot herausrollen konnte.
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    Sie sandte ein Lachen an ihn, dass erschlagen wirkte. "Das httest du wohl gern.", gab sie an. Und zog es erstaunlicherweise wirklich durch. Der Ansatz war zumindest da. Sie rannte so weit sie konnte, versuchte es ausgeglichen zu belassen, trotzdem konnte sie irgendwann, frher als beim Hinweg, einfach nicht mehr weiter. Lief normal zurck, aber ihr wurde wieder schwindelig, womit klar wurde, dass sie Auszeit und Ruhe mehr als gut gebrauchen konnte. Als das Haus langsam erkennbar wurde und im Grunde "nahe" war, schlich sie nur noch. Sehr, sehr langsam.

    Zwanzig Minuten spter kam sie zu Hause an, wo Leif schon lngst angekommen war. Absolut erledigt.


    "Hast du noch zwei weitere Runden gedreht?", frotzelte der Schwede, kaum dass er das Gerusch ihrer Schritte vernahm. Er stand, heute schon zum zweiten Mal, in der Kche und kochte Kaffee. Seine Frage lie er sich dabei nicht beantworten. "Schtze du willst auch einen...?", hakte er nach und strecke den Kopf aus der Tr. Sein Blick war wenig begeistert, aber da sie ohnehin tat was sie wollte, schien es ihm wenigstens fr den Moment sinnvoller, keinen neuen Streit vom Zaun zu brechen.
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    "Hast du noch zwei weitere Runden gedreht?", frotzelte der Schwede, kaum dass er das Gerusch ihrer Schritte vernahm. Er stand, heute schon zum zweiten Mal, in der Kche und kochte Kaffee. Seine Frage lie er sich dabei nicht beantworten. "Schtze du willst auch einen...?", hakte er nach und strecke den Kopf aus der Tr. Sein Blick war wenig begeistert, aber da sie ohnehin tat was sie wollte, schien es ihm wenigstens fr den Moment sinnvoller, keinen neuen Streit vom Zaun zu brechen.


    "Nicht wenn ich dafr von nem Hochhaus springen muss.", retournierte sie die Frage des Schweden laut genug, dass er es hren wrde. Sie hatte genug geschwitzt. Sehr sicher sogar, wie sich schnell berprfen lie. Normalerweise hatte sie sich beim Zurckschwimmen genug erfrischt und dann den Rest des Tages nach sizilianischem Meer gerochen, heute fiel das weg und ihr wenig spannender Tagespunkt damit auch. Sie gedachte es nachzuholen. Nach diesem Kaffee. Oder vorher? Nein. Eher nachher. "Ich werd' nachher noch ins Wasser.", stellte sie klar, obwohl sie sich gegen jegliche Macht in dieser rein freundschaftlichen Beziehung entschieden hatte. Damit hakte sie auch nach ob es okay war, formulierte es aber natrlich nicht auf diese Weise.
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    "Nicht wenn ich dafr von nem Hochhaus springen muss.", retournierte sie die Frage des Schweden laut genug, dass er es hren wrde. Sie hatte genug geschwitzt. Sehr sicher sogar, wie sich schnell berprfen lie. Normalerweise hatte sie sich beim Zurckschwimmen genug erfrischt und dann den Rest des Tages nach sizilianischem Meer gerochen, heute fiel das weg und ihr wenig spannender Tagespunkt damit auch. Sie gedachte es nachzuholen. Nach diesem Kaffee. Oder vorher? Nein. Eher nachher. "Ich werd' nachher noch ins Wasser.", stellte sie klar, obwohl sie sich gegen jegliche Macht in dieser rein freundschaftlichen Beziehung entschieden hatte. Damit hakte sie auch nach ob es okay war, formulierte es aber natrlich nicht auf diese Weise.


    "Tja, weit du, jetzt wo du es sagst...", brachte er lachend an und bereitete der Sizilianerin eine Tasse vor, die er ihr eigentlich hatte ins Labor bringen wollen, doch stattdessen fing Luceija ihn auf dem Flur schon ab, nahm ihm die Tasse aus der Hand und verschwand mit einer abwinkenden Geste der Hand, nach ihrem ersten Schluck. Wie jeden Tag schien sie damit deutlich machen zu wollen, dass sein Kaffee schlicht viel zu lasch fr sie war. Er nahm es schulterzuckend hin und sah ihr nur noch fr wenige, aber sehr eindeutige Sekunden nach.
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    Julian war zwar mit den beiden Wachleuten und Akina in den Raum gekommen, hatte sich aber mental fr einen Moment abgesondert, als er feststellte, dass die eigentliche Arbeit des Transports wohl nicht auf ihn fallen wrde, jetzt da die Allianz auf eine offizielle berfhrung bestand. Als Akina ihn direkt ansprach, war er gerade von einem Terminal neben dem Bett abgelenkt, das den aktuellen Gesundheitszustand der Patientin zusammenfasste. Erst als sein Name fiel, reagierte er mit einer gewissen berraschung und einem kurzen "Hm?", und drehte sich dabei zu Akina, die wiederum die Patientin ansah. Erst jetzt schien er im Nachhinein zu verstehen, was wohl von ihm verlangt wurde.
    "Achso, ja. Natrlich. Die Behandlung", rusperte er sich und sttzte sich mit beiden Hnden neben Akina auf die Bettstange am Fuende.
    "Wir haben bei Ihrem letzten Bluttest eine noch ungeklrte Anomalitt festgestellt. Sie wurden sicher schon aufgeklrt, dass Ihr Kollege hier vor ein paar Tagen ordentlich rumgeballert hat. Bei ihm hat man nachtrglich die gleiche Anomalitt nachgewiesen. Nicht, dass ich jetzt implizieren wrde, dass Sie nach jemandem aussehen, der hier jemandem etwas antun wollte. Aber wir mssen da natrlich den Statuten der Allianz folgen. Nur Formalitten, Sie wissen ja. Aber keine Sorge, ich habe schon ein paar erfolgversprechende Therapieanstze - nur mssen wir die eben in rumlichem Abstand zu den anderen Patienten durchfhren, um sicherzustellen, dass Sie sich nicht unkontrolliert verhalten."
    Yenny hrte sich die Ausfhrungen des Arztes an, der sie noch Sekunden zuvor kaum eines Blickes gewrdigt hatte, nun aber versuchte durch hfliches Lcheln, weiche Worte und besnftigende Gesten zu beruhigen. Skeptisch schob sie die Brauen zusammen, schluckte regelmig ihre Nervositt und Angst herunter, bevor sie dann pltzlich zornig reagierte.
    "Mit anderen Worten bin ich jetzt nicht nur in einem unterbesetzten Militrkrankenhaus und bekomme keine kompetente Hilfe, sondern werde jetzt auch noch irgendwo weggesperrt, weil man Cholesterin oder meine weien Blutkrperchen nicht stimmen, oder was?"
    Julian behielt sein Lcheln, ging nun aber um das Bett herum und setzte sich am Fuende auf die Bettkante, wagte sogar, eine Hand in trstender Pose auf Yennys eingeschienten Handrcken zu legen, die deshalb nur irritiert zwischen ihrer gefhlslosen Hand und seinen Augen hin und her sah.
    "Oh, es ist viel mehr als das, Miss. Nur dass ich sage, dass ich einen vielversprechenden Ansatz habe, heit das nicht, dass man Ihren Zustand nicht ernstnehmen sollte. Es geht nicht nur um ein paar seltsame Blutwerte. Ich vermute, dass sich unbehandelt innerhalb weniger Tage ihr Hirn metaphorisch gesprochen auf links stlpen wird und Sie sich ber auch nur eine Stunde bewusster Gedanken am Tag freuen knnten. Ich lasse Ihnen natrlich die Wahl, hier in diesem Zimmer zu bleiben, wo man Sie, wenn Sie auch nur einen ungeplanten Schritt aus der Tr machen aus Misstrauen erschieen wird. In einer gesicherten Umgebung kann ich Sie allerdings viel besser vor Ihrem eigenen mentalen Verfall schtzen, ohne dass ein nervser Soldat an Ihnen versucht die getteten der letzten Woche zu rchen."
    Noch immer sachte lchelnd ttschelte Julian ihr nochmals den Handrcken und stand auf, als er sich von der etwas verstrt wirkenden aber nun ruhigen Vandernot entfernte.
    "Einverstanden", flsterte Yenny nach einigen Sekunden Bedenkzeit
    "Ausgezeichnet", resmierte der Doktor dann frhlich und nahm das in die Wand eingelassene Datapad heraus, das er zuvor durchgelesen hatte und begann, einige kleinere transportable Gerte aus dem Behandlungszimmer in einen Aluminiumkoffer zusammenzupacken, deren Notwendigkeit er wohl der Liste entnahm. Die beiden Wachmnner sahen hingegen reglos zu Akina und warteten offenbar darauf, dass auch sie ihre offizielle Besttigung der Hergangs gab, sodass man Vandernot herausrollen konnte.


    Mit einer berzeugenden Brandrede, die das Schicksal der Mechanikerin durch Wahnsinn oder Tod in dsteren Farben malte, berzeugte Ward diese sich der Umquartierung zu fgen. Angst war eine mchtige Triebfeder. Auch wenn die Japanerin den Teil des Vortrags, welcher das Sicherheitspersonal indirekt als schiewtige Hitzkpfe darstellte, nicht unbedingt viel abgewinnen konnte.
    Dennoch verzog die Schwarzhaarige keine Miene, sonder verwies nach Yennis Einverstndis stumm auf den Rollstuhl.
    Mit der Hilfe der Pflegerin bugsierte sich die Mechanikerin auf das Hilfsgert und war somit transportfhig. Akina gab den beiden Mnnern das Zeichen mit der berfhrung beginnen zu knnen.
    Die Pflegerin schob den Rollstuhl voran, neben welchem Akina und Ward liefen. Die beiden Wachsoldaten, liefen knapp hinter dem Rollstuhl, was ihnen die beste Mglichkeit zum Eingreifen ermglichen wrde. Trotz unheimlicher Naniten im Krper war die Militrpolizistin jedoch berzeugt davon notfalls alleine mit ihr fertig zu werden. Insbesondere wenn man ihren aktuellen Zustand betrachtete. Doch so war das Protokoll und die vergangenen Ereignisse auf der Station hatten gezeigt das ein wenig bervorsicht nicht schadete.

    Die Gruppe erreichte schlielich den Fahrstuhl, es ging abwrts. Fr den Zeitraum der berfhrng waren smtliche Freizeiteinrichtungen im Untergescho gesperrt worden. Aus Sicherheitsgrnden, aber auch damit Vandernot nicht wie ein Zirkusfreak angestarrt wurde. Vermutlich war es nicht unbedingt vertrauenserweckend das man momentan den Schildern mit der Beschriftung "Shooting Range" folgte, aber Vandernot schien diesem Umstand keine besonders groe Aufmerksamkeit zu widmen, sondern schien vielmehr gedanklich mit sich selbst beschftigt.
    Vor der neuen Unterkunft (ehemals Schieanlage), zckte Akina ihre ID-Card, eine grne Lampe leuchtete auf. Die Tr glitt auf und gab das neue Zimmer frei.
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  16. #16
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    "Tja, weit du, jetzt wo du es sagst...", brachte er lachend an und bereitete der Sizilianerin eine Tasse vor, die er ihr eigentlich hatte ins Labor bringen wollen, doch stattdessen fing Luceija ihn auf dem Flur schon ab, nahm ihm die Tasse aus der Hand und verschwand mit einer abwinkenden Geste der Hand, nach ihrem ersten Schluck. Wie jeden Tag schien sie damit deutlich machen zu wollen, dass sein Kaffee schlicht viel zu lasch fr sie war. Er nahm es schulterzuckend hin und sah ihr nur noch fr wenige, aber sehr eindeutige Sekunden nach.


    Der Kaffee in ihren Hnden war warm. Sie legte die Finger gern um das aufgewrmte Porzellan der Tasse, ganz gleich wie hoch die Temperaturen um sie herum waren. Luceija genoss es. Sie war deutlich anders aufgewachsen als der Skandinavier, das merkte man nicht erst hier. Die Art, WIE er den Kaffee zubereitete trieb jedem echten Sizilianer die Haare zu Berge und mit diesem kurzen Blick in Richtung Kche verstand sie auch wieso: Er FILTERTE Kaffee. Anstatt die Espressomaschine zu benutzen wie Vigilio, sie selbst, wie eben jeder Italiener, generell, wie es Sdlnder taten. Zumindest der Groteil von ihnen.

    Mit diesem Heigetrnk und einer Menge Ruhe im ausgelaugten Krper der jungen Frau, nahm sie sich die Ruhezeit heraus, die sie Leif gegenber bereits angekndigt hatte. Noch bevor er das Wohnzimmer belegte, war sie aus der breiten Terrassentr hinaus getreten, hatte die Terrasse berquert und dabei ihren Kaffee auf dem Tisch auerhalb abgesetzt. Dort konnte er einen Moment warten whrend sie schwamm, kalt wrde er hier kaum werden. Hinter ihr schloss sie die Tre halb, trennte sich dezent ab von Leif. Ja. Genoss die, wenn auch nur kurze, Zeit fr sich, als sie sich dem Haus abwandte und sich ins khle Nass begab.
    [Bild: lucisignatur5vnjyz.jpg] {
    even though it seems like they're worlds apart,
    in the end they're still beating with each other's heart.

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  17. #17
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    "Sure."
    Donal half Zora in den Wagen und setzte sich dann selbst auf die Hinterbank. Er hoffte wirklich dass alles mit ihr in Ordnung war, sie benahm sich schon seit einigen Tagen sehr seltsam. Aber wahrscheinlich machte er sich zu viele Sorgen.
    Whrend das Skycar sich erhob whlte er sich weiter durch aktuelle News-Feeds. Nahezu sekndlich kamen neue Meldungen rein, die ihn blo weiter verwirrten. Gerade war von einem Attentat auf irgendeinen Politiker die Rede.
    Nach einer Weile gab er es seufzend auf und schaltete das Omni-Tool aus. Es war wohl wirklich besser das zu erledigen, wozu sie hergekommen waren und dann mglichst schnell wieder von diesem Blechhaufen zu verschwinden. Er persnlich hatte die Citadel nie gemocht. Zu viele Leute auf zu wenig Platz. Gerade momentan, wo ihn wieder diese Kopfschmerzen plagten, war dieses Gefhl der Enge berhaupt nicht gut fr ihn.
    Er musste kurz auflachen, als Gil Zora auf ihre Mutter ansprach. Innerlich stellte er sich seinen Freund in silberner Rstung vor, wie er alleine in den Kampf zog um den Schwiegerdrachen zu bezwingen.
    "Wo kommen wir berhaupt unter?"
    Wie er hrte hatten in den letzten Monaten viele neue Hotels in den Bezirken aufgemacht. Das Prsidium schien seinen Fokus mehr und mehr auf Diplomaten und anderen Offizielle zu verlegen.



    Das Dreiergespann kam in einem Hotel in der Nhe unter. Sie hatten keine besonders lange berfahrt dorthin, vielleicht wre ihr genereller Aufenthalt kaum sonderlich lange gewesen, aber Vigilio wollte sich absichern und hatte provisorisch zwei Zimmer gebucht: ein Einzel- und ein Doppelzimmer. ber Geld sprach man nicht, auch nicht bei den Ascaiaths wenn es nicht bitter ntig war, und deshalb war es eine Selbstverstndlichkeit, dass Donal kein Zimmer von seinem ohnehin schon frstlichen Lohn bezahlen musste. Reisekostenpauschale wrden es manche nennen.
    Schnell war der Raum bezogen, die Koffer lie er sich von einem Pagen auspacken und einrumen, sodass es wenigstens den Eindruck einer Heimat in der Ferne machte und noch whrend diese Arbeiten durchgefhrt wurden, hatten sie sich schon weiter begeben. Waren eingestiegen und weiter gefahren, zu seiner Schwiegermutter und Zoras Mutter. Knapp vor deren Haustr stiegen sie aus. Zwar half er der Blondine, aber dieses Kreuz trug sie ganz alleine. Nicht weil er es ihr nicht abgenommen htte, viel mehr, weil diese Frau ihn nicht ausstehen konnte und es seine Zeit, sich mit ihr zu streiten, einfach nicht wert war.
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  18. #18
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    Der Kaffee in ihren Hnden war warm. Sie legte die Finger gern um das aufgewrmte Porzellan der Tasse, ganz gleich wie hoch die Temperaturen um sie herum waren. Luceija genoss es. Sie war deutlich anders aufgewachsen als der Skandinavier, das merkte man nicht erst hier. Die Art, WIE er den Kaffee zubereitete trieb jedem echten Sizilianer die Haare zu Berge und mit diesem kurzen Blick in Richtung Kche verstand sie auch wieso: Er FILTERTE Kaffee. Anstatt die Espressomaschine zu benutzen wie Vigilio, sie selbst, wie eben jeder Italiener, generell, wie es Sdlnder taten. Zumindest der Groteil von ihnen.

    Mit diesem Heigetrnk und einer Menge Ruhe im ausgelaugten Krper der jungen Frau, nahm sie sich die Ruhezeit heraus, die sie Leif gegenber bereits angekndigt hatte. Noch bevor er das Wohnzimmer belegte, war sie aus der breiten Terrassentr hinaus getreten, hatte die Terrasse berquert und dabei ihren Kaffee auf dem Tisch auerhalb abgesetzt. Dort konnte er einen Moment warten whrend sie schwamm, kalt wrde er hier kaum werden. Hinter ihr schloss sie die Tre halb, trennte sich dezent ab von Leif. Ja. Genoss die, wenn auch nur kurze, Zeit fr sich, als sie sich dem Haus abwandte und sich ins khle Nass begab.


    Er hatte wohl zu lange zu in sich gekehrt auf diesem Sofa verbracht, als dass er sie bemerkt hatte. War zwischenzeitlich aufgestanden, hatte 'pltzlich angefallene' Hausarbeiten in beinahe panischer Eile erledigt und wollte sich zur Abwechslung schlielich auf die Terrasse begeben, was er auch tat, aber-...er war lngst nicht mehr allein. Warf einen doch sehr erschrockenen und berraschten Blick auf die Schwarzhaarige, die augenscheinlich noch immer von ihrem Kaffee zehrte. Seine Reaktion wollte er rasch verbergen. Sah von ihr ab und geradewegs auf das Wasser. "Wie war's?", wirkte die Frage doch recht beilufig.
    So you can drag me through hell
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  19. #19
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    Er hatte wohl zu lange zu in sich gekehrt auf diesem Sofa verbracht, als dass er sie bemerkt hatte. War zwischenzeitlich aufgestanden, hatte 'pltzlich angefallene' Hausarbeiten in beinahe panischer Eile erledigt und wollte sich zur Abwechslung schlielich auf die Terrasse begeben, was er auch tat, aber-...er war lngst nicht mehr allein. Warf einen doch sehr erschrockenen und berraschten Blick auf die Schwarzhaarige, die augenscheinlich noch immer von ihrem Kaffee zehrte. Seine Reaktion wollte er rasch verbergen. Sah von ihr ab und geradewegs auf das Wasser. "Wie war's?", wirkte die Frage doch recht beilufig.


    Luceija trank schon lange keinen Kaffee mehr, auch, wenn sie kontinuierlich an der Tasse genippt hatte. Sie war leer. Schon seit vielen, langen Minuten. Sie hatte den Schweden beobachtet, beobachtet, wie er sich unbeobachtet gefhlt hatte und schmunzelte nun dieses sehr zarte Lcheln, dass man als seliges Lcheln verstehen konnte, in die Kaffeetasse, bevor sie es fallen lie. Ein neutraler Ausdruck begegnete dem Schweden, sie simulierte einen erneuten Schluck Kaffee und schlielich sagte sie, absolut entspannt: "Gut. Gut...gut." Sie lie die Worte erstmal so stehen, warf einen kurzen Blick zu dem Skandinavier und lehnte sich in ihrem Stuhl zurck. Htte er auch nur etwas lnger auf Luceija geachtet, dann wre ihm sicherlich aufgefallen, dass ihr langes Haar bereits ein gutes Stck getrocknet war. Wenn sie wirklich erst krzlich aus dem Wasser gekommen sein sollte, passte die Aussage zeitlich nicht ganz. Aber zumindest erstmal sagte er nichts. Ihr war es recht. "Das Meer ist schn khl.", sagte sie trocken und bewertete eines ihrer liebsten Elemente Siziliens relativ ausdruckslos. "Solltest du mal versuchen. Baden ist ziemlich entspannend." Dann bemerkte sie den Putzlappen, den er noch in seiner Hand hielt. Sah genau dort hin. "..machst du sauber?", spielte sie mit ihm und ihrem Wissen, lehnte sich gemtlich in ihrem Stuhl zurck und setzte die Tasse zu einem weiteren Fake-Schluck an.
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  20. #20
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    Luceija trank schon lange keinen Kaffee mehr, auch, wenn sie kontinuierlich an der Tasse genippt hatte. Sie war leer. Schon seit vielen, langen Minuten. Sie hatte den Schweden beobachtet, beobachtet, wie er sich unbeobachtet gefhlt hatte und schmunzelte nun dieses sehr zarte Lcheln, dass man als seliges Lcheln verstehen konnte, in die Kaffeetasse, bevor sie es fallen lie. Ein neutraler Ausdruck begegnete dem Schweden, sie simulierte einen erneuten Schluck Kaffee und schlielich sagte sie, absolut entspannt: "Gut. Gut...gut." Sie lie die Worte erstmal so stehen, warf einen kurzen Blick zu dem Skandinavier und lehnte sich in ihrem Stuhl zurck. Htte er auch nur etwas lnger auf Luceija geachtet, dann wre ihm sicherlich aufgefallen, dass ihr langes Haar bereits ein gutes Stck getrocknet war. Wenn sie wirklich erst krzlich aus dem Wasser gekommen sein sollte, passte die Aussage zeitlich nicht ganz. Aber zumindest erstmal sagte er nichts. Ihr war es recht. "Das Meer ist schn khl.", sagte sie trocken und bewertete eines ihrer liebsten Elemente Siziliens relativ ausdruckslos. "Solltest du mal versuchen. Baden ist ziemlich entspannend." Dann bemerkte sie den Putzlappen, den er noch in seiner Hand hielt. Sah genau dort hin. "..machst du sauber?", spielte sie mit ihm und ihrem Wissen, lehnte sich gemtlich in ihrem Stuhl zurck und setzte die Tasse zu einem weiteren Fake-Schluck an.


    Etwas ertappt sah der Schwede mit gehobener Braue zu seiner Gegenber. Dann kam dieses falsche, etwas dreiste Grinsen, welches sich auf seine Lippen legte. "Naja-...", bemerkte er schulterzuckend und schwang den Stoff in seiner Hand hin und her, als wolle er damit zum Angriff bergehen. "Einer muss es ja machen, schtze ich?", frotzelte und hatte keine Ahnung, dass sie die Bemerkung wohl durchaus als die Lge verstand die sie war, nicht aber als ein Verweis darauf, wie fleiig er vermeintlich gewesen war, whrend sie schwimmen gewesen war.
    So you can drag me through hell
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