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Paritätsgesetz in Thüringen gekippt (aus PE)

  1. #21 Reply With Quote
    Quote Originally Posted by Dark_Bauer View Post
    Uff.
    Niemand sollte seine Kinder selbst erziehen können sollen
    Wer soll es sonst tun? Der Staat? Der schon hoffnungslos überfordert ist?
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  2. #22 Reply With Quote
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    Wie läuft das eigentlich bei Heimunterricht ab? Ich mein, um Lehrer zu sein, muss man studieren, aber was muss man können, um sein Kind selber zu unterrichten? Und wie läuft das mit Zeugnissen, Prüfungen usw.?
    Heinz-Fiction is offline

  3. #23 Reply With Quote
    Quote Originally Posted by Heinz-Fiction View Post
    Wie läuft das eigentlich bei Heimunterricht ab? Ich mein, um Lehrer zu sein, muss man studieren, aber was muss man können, um sein Kind selber zu unterrichten? Und wie läuft das mit Zeugnissen, Prüfungen usw.?
    Nein. Man muss nur sicher stellen, das der Unterricht gleichwertig ist und die Prüfungen werden Externistenprüfungen genannt. In Wien gibt es ca. 470 Schüler, die diese Möglichkeit wahr nehmen. Es sind aber eher Reiche, die diese Möglichkeit wahr nehmen. Vor allem weil die sich auch einen Privatlehrer leisten können.
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  4. #24 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Namenloser_held View Post
    Gerade der Biologie täte es gut wenn Gender Studies da mehr berücksichtigt werden. Leider haben Gender Studies sich (zurecht) ein sehr schlechten Ruf eingehandelt.
    [Bild: jhydf0.jpg]

    Quote Originally Posted by Heinz-Fiction View Post
    Wie läuft das eigentlich bei Heimunterricht ab? Ich mein, um Lehrer zu sein, muss man studieren, aber was muss man können, um sein Kind selber zu unterrichten? Und wie läuft das mit Zeugnissen, Prüfungen usw.?
    Laut Wikipedia musst du dafür in Österreich gar nix können.
    Das andere Extrem ist Deutschland, wo es überhaupt nicht erlaubt ist. Was auch gut und richtig so ist.
    ulix is offline

  5. #25 Reply With Quote
    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Laut Wikipedia musst du dafür in Österreich gar nix können.
    Das andere Extrem ist Deutschland, wo es überhaupt nicht erlaubt ist. Was auch gut und richtig so ist.
    Wir haben in Österreich keine Schulpflicht sondern nur eine Unterrichtspflicht. Das Kind nicht zur Schule schicken ist auch in Österreich nicht möglich. Die Leute, die den Heimunterricht nutzen, sind eine Minderheit und gehören der Oberschicht an. Das wird ja auch über das Jugendamt überwacht. Hat natürlich seine Vorteile und seine Nachteile, so wie auch die Schulpflicht.
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  6. #26 Reply With Quote
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    Was ich da halt besonders kritisch sehe ist die Isolation des Kindes. Ich mein, der Privatlehrer oder die Eltern können noch so gut sein im Unterrichten, aber wo bleibt die soziale Komponente? Kinder und Jugendliche brauchen Kontakte, die meisten holen sich diese über Schulfreunde in jungen Jahren. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das so gesund ist.
    Heinz-Fiction is offline

  7. #27 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Heinz-Fiction View Post
    Was ich da halt besonders kritisch sehe ist die Isolation des Kindes. Ich mein, der Privatlehrer oder die Eltern können noch so gut sein im Unterrichten, aber wo bleibt die soziale Komponente? Kinder und Jugendliche brauchen Kontakte, die meisten holen sich diese über Schulfreunde in jungen Jahren. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das so gesund ist.
    Es gibt Gegenden, da geht es überhaupt nicht anders. Alles zu weit weg. Was ich da gesehen habe, da hatten sie Australien als Beispiel, war allerdings, dass weder Eltern, noch Privatlehrer unterrichtet haben, sondern das ganze lief über das Internet. Allerdings gibt es das ja vergleichsweise noch nicht so lange. Da werden also vorher schon entweder die Eltern, bzw. Privatlehrer unterrichtet haben oder es ging auf ein Internat. Da ist man halt ein paar Stunden zur nächsten größeren Siedlung oder überhaupt Siedlung entfernt. Ist auch nicht ganz so einfach mit der ärztlichen Versorgung. Das geht dann über Flugzeug oder Hubschrauber. Darüber können wir hier natürlich nur lachen. Hier ist es schwieriger, mal ein Bereich zu finden, wo keine Menschen sind. Aber es gibt halt einige Gebiete, wo das so ist.
    Stiller Leser is offline

  8. #28 Reply With Quote
    objektiv falsch Heinz-Fiction's Avatar
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    Quote Originally Posted by Stiller Leser View Post
    Es gibt Gegenden, da geht es überhaupt nicht anders. Alles zu weit weg. Was ich da gesehen habe, da hatten sie Australien als Beispiel, war allerdings, dass weder Eltern, noch Privatlehrer unterrichtet haben, sondern das ganze lief über das Internet. Allerdings gibt es das ja vergleichsweise noch nicht so lange. Da werden also vorher schon entweder die Eltern, bzw. Privatlehrer unterrichtet haben oder es ging auf ein Internat. Da ist man halt ein paar Stunden zur nächsten größeren Siedlung oder überhaupt Siedlung entfernt. Ist auch nicht ganz so einfach mit der ärztlichen Versorgung. Das geht dann über Flugzeug oder Hubschrauber. Darüber können wir hier natürlich nur lachen. Hier ist es schwieriger, mal ein Bereich zu finden, wo keine Menschen sind. Aber es gibt halt einige Gebiete, wo das so ist.
    Ich meinte aber den deutschsprachigen Raum. Hier gibt es sowas nicht.
    Heinz-Fiction is offline

  9. #29 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Gern. Hjernevask ist denke ich vielleicht vom Titel her ein wenig polemisch, aber dennoch ganz gut. Wenn da eine Gender Forscherin sagt, dass die Biologie sie nicht interessiert und sie nicht von ihr betrachtet wird ist das einfach keine Wissenschaft mehr sondern Ideologie.
    Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich keine verifizierbaren Ergebnisse zu Gender Studies kenne. Ich kenne nur Behauptungen und Postulate. Bringt das *Innen etwas oder macht es Texte nur schwer lesbar? Kennst du da Forschungsergebnisse? Wäre sehr interessiert.
    Für mich bleiben Gender Studies kein eigene Wissenschaft sondern sollten immer im Kontext der jeweiligen Wissenschaft wie z.B. Medizin, Psychologie oder Archäologie gesehen werden.
    Namenloser_held is offline

  10. #30 Reply With Quote

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    Quote Originally Posted by Namenloser_held View Post
    Gern. Hjernevask ist denke ich vielleicht vom Titel her ein wenig polemisch, aber dennoch ganz gut. Wenn da eine Gender Forscherin sagt, dass die Biologie sie nicht interessiert und sie nicht von ihr betrachtet wird ist das einfach keine Wissenschaft mehr sondern Ideologie.
    Nicht unbedingt.
    Ich kenne nun nicht den Zusammenhang, in der besagte Forscherin eine solche Aussage getätigt hat, könnte mir aber vorstellen, dass sie auf die Bedeutung des sozialen Geschlechts hinweisen wollte. Aber das ist Spekulation, dazu müsste ich den Kontext kennen.
    Quote Originally Posted by Namenloser_held View Post
    Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich keine verifizierbaren Ergebnisse zu Gender Studies kenne. Ich kenne nur Behauptungen und Postulate. Bringt das *Innen etwas oder macht es Texte nur schwer lesbar? Kennst du da Forschungsergebnisse? Wäre sehr interessiert.
    Es gibt durchaus empirisch belegte, und damit auch wissenschaftliche Ergebnisse der Gender Forschung. Sie ist halt noch ein recht junges Forschungsfeld der Wissenschaft, vieles gibt es noch zu untersuchen und zu entdecken.
    Quote Originally Posted by Namenloser_held View Post
    Für mich bleiben Gender Studies kein eigene Wissenschaft sondern sollten immer im Kontext der jeweiligen Wissenschaft wie z.B. Medizin, Psychologie oder Archäologie gesehen werden.
    Auch die Medizin müsste man demnach immer im Kontext der jeweiligen Wissenschft wie z. B. Physik, Chemie und Biologie betrachten. Nein, nur weil eine Wissenschaft interdiszipinär aufgestellt ist, bedeutet nicht, dass sie keine wäre.
    smiloDon is offline

  11. #31 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by smiloDon View Post
    Nicht unbedingt.
    Ich kenne nun nicht den Zusammenhang, in der besagte Forscherin eine solche Aussage getätigt hat, könnte mir aber vorstellen, dass sie auf die Bedeutung des sozialen Geschlechts hinweisen wollte. Aber das ist Spekulation, dazu müsste ich den Kontext kennen.
    Eben. Die Gender Studies beschäftigen sich mit der sozialen Konstruktion von Geschlechterrollen. Für die biologischen Hintergründe gibt es eigene Forschungsgebiete in der Biologie, die Gender-Studies sind ein sozialwissenschaftliches Fach das sich eher mit der Soziologie und Psychologie überschneidet.

    Und ja, Sozialwissenschaften sind Wissenschaften.

    P.S. Selbst wenn es biologische Erklärungen für bestimmte Aspekte der Geschlechterrollen geben sollte, sind diese keine Rechtfertigung für das Bestehen oder Verteidigen dieser Rollen. Wir machen ja auch keine Gladiatorenkämpfe mehr, bloß weil der Mensch offenbar biologisch und genetisch bedingt einen gewissen Blutdurst hat.

    Genauso gibt es tausende andere Bereiche, wo unsere Kultur glücklicher- und richtigerweise das instiktive biologische Verhalten tabuisiert und anschließend auch sanktioniert.

    P.P.S. Die Behauptung es gebe keine verifizierbaren Ergebnisse der Gender Studies ist eine Lüge, die in 100% der Fälle aus Ignoranz nachgeplappert wird. Genauso wie in jeder Sozialwissenschaft gibt es tausende empirische Studien.

    Nach 3 Sekunden Google:
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5045980/

    Quote Originally Posted by smiloDon View Post
    Auch die Medizin müsste man demnach immer im Kontext der jeweiligen Wissenschft wie z. B. Physik, Chemie und Biologie betrachten. Nein, nur weil eine Wissenschaft interdiszipinär aufgestellt ist, bedeutet nicht, dass sie keine wäre.
    Ist doch eh alles Philosophie. Warum überhaupt irgendeine disziplinäre EInteilung?

    Spaß. Die Wissenschaft wurde eben immer komplexer, was die Aufteilung in verschiedene Fachbereiche möglich und nötig machte. Heute gibts nicht nur Philosophie, sondern auch Physik, dann Astrophysik, dann Orbitalphysik, etc.

    Sollten die auch alle dem Dekan der philosophischen Fakultät unterstellt werden?

    * Gender Studies Institute sind meist Teil der sozialwissenschaftlichen Fakultäten.
    ulix is offline Last edited by ulix; 16.07.2020 at 18:26.

  12. #32 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by smiloDon View Post
    Nicht unbedingt.
    Ich kenne nun nicht den Zusammenhang, in der besagte Forscherin eine solche Aussage getätigt hat, könnte mir aber vorstellen, dass sie auf die Bedeutung des sozialen Geschlechts hinweisen wollte. Aber das ist Spekulation, dazu müsste ich den Kontext kennen.
    https://www.youtube.com/watch?v=3Ofo...mCOMHLi1bmu95e Das ist die Doku dazu.
    Quote Originally Posted by smiloDon View Post
    Es gibt durchaus empirisch belegte, und damit auch wissenschaftliche Ergebnisse der Gender Forschung. Sie ist halt noch ein recht junges Forschungsfeld der Wissenschaft, vieles gibt es noch zu untersuchen und zu entdecken.
    Hast du konkrete Studien dazu. Ich finde leider immernur irgendwelche Behauptungen zum *Innen. Fände ich super spannend, da diese geschlechtsneutrale Sprache ein Haufen Geld kostet und da würde mich brennend interessieren was das bringt.
    Quote Originally Posted by smiloDon View Post
    Auch die Medizin müsste man demnach immer im Kontext der jeweiligen Wissenschft wie z. B. Physik, Chemie und Biologie betrachten. Nein, nur weil eine Wissenschaft interdiszipinär aufgestellt ist, bedeutet nicht, dass sie keine wäre.
    So gesehen gebe ich dir recht. Vielleicht muss ich es anders herum formulieren. Die Gender Studies müssen Erkenntnisse der Biologie etc. einbeziehen.
    Namenloser_held is offline

  13. #33 Reply With Quote

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    Quote Originally Posted by Namenloser_held View Post
    Na ja, das ist jetzt aber auch keine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik.
    Quote Originally Posted by Namenloser_held View Post
    Hast du konkrete Studien dazu. Ich finde leider immernur irgendwelche Behauptungen zum *Innen. Fände ich super spannend, da diese geschlechtsneutrale Sprache ein Haufen Geld kostet und da würde mich brennend interessieren was das bringt.
    Ein Haufen Geld? Dir ist schon klar, dass die Forschung hierzulande eher unterfinanziert ist?

    Aber was die Studien anbelangt, kannst du ja mal in dieser Liste umsehen.
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Becker, Ruth / Kortendiek, Beate (Hg.): Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung; VS Verlag Wiesbaden 2004

    Benhabib, Seyla / Butler, Judith / Cornell, Drucilla / Fraser, Nancy: Der Streit um Differenz. Feminismus und Postmoderne in der Gegenwart. Fischer Frankfurt a.M. 1993

    Boekle, Bettina / Ruf, Michael (Hg.): Eine Frage des Geschlechts - Ein Gender-Reader; VS Verlag Wiesbaden 2004

    Böhnisch, Lothar: Die Entgrenzung der Männlichkeit, Verstörungen und Formierungen des Mannseins im gesellschaftlichen Übergang; VS Verlag Wiesbaden 2003

    Böhnisch, Lothar: Männliche Sozialisation, Eine Einführung; Juventa Verlag Weinheim 2004

    Brandes, Holger: Der männliche Habitus, Band I: Männer unter sich. Männergruppen und männliche Identitäten; VS Verlag Wiesbaden 2001

    Brandes, Holger: Der männliche Habitus, Band II: Männerforschung und Männerpolitik; VS Verlag Wiesbaden 2002

    Braun, Christina / Stephan, Inge (Hg.): Gender Studien. Eine Einführung. Metzler Stuttgart/Weimar 2000

    Brückner, Margit / Böhnisch, Lothar (Hg.): Geschlechterverhältnisse, Gesellschaftliche Konstruktionen und Perspektiven ihrer Veränderung; Juventa Verlag Weinheim 2001

    Busch, Gabriele / Hess-Diebäcker, Doris / Stein-Hilbers, Marlene: Den Männern die Hälfte der Familie – den Frauen mehr Chancen im Beruf; Beltz Verlag Weinheim 1952

    Butler, Judith: Das Unbehagen der Geschlechter. Suhrkamp Frankfurt a.M. 1991

    Butler, Judith: Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts. Suhrkamp Frankfurt a.M. 1997

    Butler, Judith: Psyche der Macht. Das Subjekt der Unterwerfung. Gender Studies. Suhrkamp Frankfurt a.M. 1997

    Connell, Robert W.: Gender and Power. Society, the Person and Sexual Politics. Cambridge 1987

    Connell, Robert W.: Masculinities. Cambridge 1995

    Cornelißen, Waltraud / Gille, Martina / Knothe, Holger / Meier, Petra / Queisser, Hannelore / Stürzer, Monika: Junge Frauen – junge Männer, Daten zur Lebensführung und Chancengleichheit. Eine sekundäranalytische Auswertung; VS Verlag Wiesbaden 2003

    Cottmann, Angelika / Netzwerk Frauenforschung NRW / Schildmann, Ulrike (Hrsg.): Das undisziplinierte Geschlecht, Frauen- und Geschlechterforschung – Einblick und Ausblick; VS Verlag Wiesbaden 2000

    Dausien, Bettina: Sozialisation – Geschlecht – Biografie, Theoretische und methodologische Untersuchungen eines Zusammenhangs; VS Verlag Wiesbaden 2004

    Degele, Nina: Sich schön machen, Zur Soziologie von Geschlecht und Schönheitshandeln; VS Verlag Wiesbaden 2004

    Döge, Peter / Meuser, Michael (Hrsg.): Männlichkeit und soziale Ordnung, Neue Beiträge zur Geschlechterforschung; VS Verlag Wiesbaden 2001

    Döge, Peter, Kassner, Kartsen, Schambach, Gabriele (Hg.): Schaustelle Gender. Aktuelle Beiträge sozialwissenschaftlicher Geschlechterforschung, Kleine Verlag Bielefeld 2004

    Friebertshäuser, Barbara / Jakob, Gisela / Klees-Möller, Renate (Hg.): Sozialpädagogik im Blick der Frauenforschung, Einführung in die pädagogische Frauenforschung, Band 3; Beltz Verlag Weinheim 1997

    Gildemeister, Regine / Maiwald, Kai-Olaf / Scheid, Claudia / Seyfarth-Konau, Elisabeth: Geschlechterdifferenzierungen im Horizont der Gleichheit, Exemplarische Analysen zu Berufskarrieren und zur beruflichen Praxis im Familienrecht; VS Verlag Wiesbaden 2003

    Glaser, Edith/Klika, Dorle/ Prengel, Annedore (Hg.): Handbuch Gender und Erziehungswissenschaft, Bad Heilbrunn 2004

    Gottschall, Karin: Soziale Ungleichheit und Geschlecht, Kontinuitäten und Brüche, Sackgassen und Erkenntnispotentiale im deutschen soziologischen Diskurs; VS Verlag Wiesbaden 2000

    Heintz, Bettina (Hg.): Geschlechtersoziologie; VS Verlag Wiesbaden 2002

    Herwartz-Emden, Leonie: Mutterschaft und weibliches Selbstkonzept, Eine interkulturell vergleichende Untersuchung; Juventa Verlag Weinheim 1995

    Hollstein, Walter: Geschlechterdemokratie, Männer und Frauen: Besser miteinander leben; VS Verlag Wiesbaden 2004

    Horstkemper, Marianne / Kraul, Margret: Koedukation, Erbe und Chancen, Beltz Verlag Weinheim 1999

    Jansen, Mechthild/Röming, Angelika/Rohde, Marianne: Gender Mainstreaming. Herausforderung für den Dialog der Geschlechter, Olzog Verlag, München 2003

    Kahlert, Heike: Gender Mainstreaming an Hochschulen, Anleitung zum qualitätsbewußten Handeln; VS Verlag Wiesbaden 2003

    Kleiter, Ekkehard F.: Gender und Aggression, Männliche und weibliche Aggressionen im Rahmen der Sozialpersönlichkeit bei Jugendlichen und Erwachsenen; Beltz Verlag Weinheim 2002

    Koher, Frauke / Pühl, Katharina (Hg.) Gewalt und Geschlecht; Konstruktionen, Positionen, Praxen; VS Verlag Wiesbaden 2003

    Krall, Hannes (Hg.): Männer zwischen öffentlicher Inszenierung und Alltagsbewältigung; Begegnung, Bildung und Beratung auf der „Baustelle Mann“; VS Verlag Wiesbaden 2005

    Kreutzner, Gabriele / Schelhowe, Heidi (Eds.): Agents of Change; Virtuality, Knowledge, and the Challenge to Traditional Academia; VS Verlag Wiesbaden 2003

    Kunze, Jan-Peter: Das Geschlechterverhältnis als Machtprozess, Wandel der Machtbalance zwischen den Geschlechtern in Westdeutschland seit 1945; VS Verlag Wiesbaden 2004

    Lamnek, Siegfried / Boatca, Manuela (Hg.): Geschlecht Gewalt Gesellschaft; VS Verlag Wiesbaden 2003

    Laquer, Thomas: Auf den Leib geschrieben. Die Inszenierung der Geschlechter von der Antike bis Freud. Fischer Frankfurt a.M. 1992

    Lauterbach, Claudia: Von Frauen, Machtbalance und Modernisierung, Das etwas andere Geschlechterverhältnis auf der Pazifikinsel Palau; VS Verlag Wiesbaden 2001

    Lenz, Claudia (Hg.): Männlichkeiten – Gemeinschaften – Nationen, Historische Studien zur Geschlechterordnung des Nationalen; VS Verlag Wiesbaden 2003

    Lenz, Hans-Joachim (Hg.):Männliche Opfererfahrungen, Problemlagen und Hilfeansätze in der Männerberatung; Juventa Verlag Weinheim 1999

    Lenz, Ilse / Mae, Michiko / Klose, Karin (Hrsg.): Frauenbewegungen weltweit; Aufbrüche, Kontinuitäten, Veränderungen; VS Verlag Wiesbaden 2000

    Lenz, Karl (Hg.):Frauen und Männer, Zur Geschlechtstypik persönlicher Beziehungen, Juventa 2003

    Löschper, Gabi / Smaus, Gerlinda (Hg.): Das Patriarchat und die Kriminologie, 7. Beiheft zur Zeitschrift „Kriminologisches Journal“ 1999

    Lüdke, Dorothea / Runge, Anita / Koreuber, Mechthild (Hg.): Kompetenz und/oder Zuständigkeit. Zum Verhältnis von Geschlechtertheorie und Gleichstellungspraxis; VS Verlag Wiesbaden 2004

    Machleidt, Wielant: Vater und Tochter. Gefühlslandschaften einer Beziehung; Beltz Verlag Weinheim 2004

    Mätzner, Michael: Vaterschaft aus der Sicht von Vätern, Subjektive Vaterschaftskonzepte und die soziale Praxis der Vaterschaft; VS Verlag Wiesbaden 2004

    Meuser, Michael/ Neusüß Claudia: Gender Mainstreaming. Konzepte, Handlungsfelder, Instrumente, bpb Bonn 2004

    Mogge-Grotjahn, Hildegard: Gender, Sex und Gender Studies, Lambertus Verlag Freiburg 2004

    Pasero, Ursula (Hg.): Gender – from Costs to Benefits; VS Verlag Wiesbaden 2003

    Senganata Münst, Agnes: Wissensvermittlung und Geschlechterkonstruktion in der Hochschullehre; Beltz Verlag Weinheim 2002

    Stebut, Nina von: Eine Frage der Zeit? Zur Integration von Frauen in die Wissenschaft, Eine empirische Untersuchung der Max-Planck-Gesellschaft; VS Verlag Wiesbaden 2003

    Stiehler, Sabine: Alleinerziehende Väter, Sozialisation und Lebensführung; Juventa Verlag Weinheim 2000

    Tegeler, Evelyn: Frauenfragen sind Männerfragen, Helge Pross als Vorreiterin des Gender-Mainstreaming; VS Verlag Wiesbaden 2003

    Vogel, Ulrike/Hinz, Christina: Wissenschaftskarriere, Geschlecht und Fachkultur, Kleine Verlag Bielefeld, 2004

    Ziesche, Angela: Das Schwere und das Leichte, DuMont Verlag Köln, 1995

    Das sind alles wissenschaftliche Abhandlungen zu dem Thema.
    Quote Originally Posted by Namenloser_held View Post
    So gesehen gebe ich dir recht. Vielleicht muss ich es anders herum formulieren. Die Gender Studies müssen Erkenntnisse der Biologie etc. einbeziehen.
    Tun sie doch. Wie ich schon schrieb, sind Gender Studies interdisziplinär aufgestellt. Die Biologie ist nur eine Disziplin, deren Erkenntnisse mit einfließen.
    smiloDon is offline

  14. #34 Reply With Quote
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    Viel Glück an NPD und AfD in Brandenburg, dort wird das dortige Paritätsgesetz gerade vorm Landesverfassungsgericht verhandelt.

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  15. #35 Reply With Quote

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    ich überlege immer, warum mir das mit der parität nicht gefällt . ausschlaggebend sollte doch der wählerwille sein oder zwingt man den wählerwillen in ein paritätisches korsett?

    alle meine freundinnen mit kindern (ohne ausnahme) wollen ihre kinder erziehen und so lange die klein sind, wollen sie nur verkürzt arbeiten. was sind denn das für frauen die wir wählen sollen?
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  16. #36 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by meditate
    was sind denn das für frauen die wir wählen sollen?
    Naja, vielleicht die ohne Kinder, die mit älteren Kindern oder die, deren Partner lieber früher zu Hause bleiben wollen…
    Auch längst nicht alle Männer starten ihre politische Karriere als junge Erwachsene, sondern auch gerne mal später.

    Die Frage bei diesem Thema ist ja immer, ob es unsere Strukturen sind, die zu weniger Frauen im Bereich xyz führen, oder ob viele Frauen dies aufgrund von xyz womöglich gar nicht wünschen.
    [Bild: enterprise_d.gif]
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  17. #37 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Jean-Luc Picard View Post
    Naja, vielleicht die ohne Kinder, die mit älteren Kindern oder die, deren Partner lieber früher zu Hause bleiben wollen…
    Auch längst nicht alle Männer starten ihre politische Karriere als junge Erwachsene, sondern auch gerne mal später.

    Die Frage bei diesem Thema ist ja immer, ob es unsere Strukturen sind, die zu weniger Frauen im Bereich xyz führen, oder ob viele Frauen dies aufgrund von xyz womöglich gar nicht wünschen.
    Und bei beidem wäre doch so eine Quote nicht die richtige Antwort, da sie eher Symptome bekämpft.

    Ich frage mich auch was immer diese starren Quotenregeln sollen. Kann man nicht eine weiche Quote einführen?
    "Wenn weniger als 40% der Liste Frauen/Männer sind, wird proportional Geld von der staatlichen Parteienfinanzierung abgezogen."

    Zum Beispiel. Damit könnte ich mich anfreunden.
    ulix is offline

  18. #38 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Und bei beidem wäre doch so eine Quote nicht die richtige Antwort, da sie eher Symptome bekämpft.

    Ich frage mich auch was immer diese starren Quotenregeln sollen. Kann man nicht eine weiche Quote einführen?
    "Wenn weniger als 40% der Liste Frauen/Männer sind, wird proportional Geld von der staatlichen Parteienfinanzierung abgezogen."

    Zum Beispiel. Damit könnte ich mich anfreunden.
    Finde ich eine genauso schlechte Lösung wie die Quote.
    Fiktives Beispiel: Partei A hat 50% Frauen und 50% Männer (aber alles weiße, heterosexuelle, gutverdienende, gesunde Christen). Partei B hat 70% Männer und 30% Frauen, dafür sind in Partei B alle Religionen, Hautfarben, sexuelle Orientierungen, Einkommensschichten und Menschen mit Behinderung vertreten.
    Da sollte man natürlich Partei A mehr fördern als Partei B und sich stolz auf die Schulter klopfen, weil man ja voll zur Gleichberechtigung beigetragen hat.

    Man kann es drehen und wenden wie man will: Entweder lässt man den Parteien bei der Aufstellung der Kandidaten freie Hand oder man müsste konsequenterweise für zig Kriterien Quoten einführen, alles andere wäre ungerecht.
    Matteo is offline Last edited by Matteo; 22.08.2020 at 14:00.

  19. #39 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Matteo View Post
    Finde ich eine genauso schlechte Lösung wie die Quote.
    Fiktives Beispiel: Partei A hat 50% Frauen und 50% Männer (aber alles weiße, heterosexuelle, gutverdienende, gesunde Christen). Partei B hat 70% Männer und 30% Frauen, dafür sind in Partei B alle Religionen, Hautfarben, sexuelle Orientierungen, Einkommensschichten und Menschen mit Behinderung vertreten.
    Da sollte man natürlich Partei A mehr fördern als Partei B und sich stolz auf die Schulter klopfen, weil man ja voll zur Gleichberechtigung beigetragen hat.
    Dein Beispiel ist halt rein theoretisch und ziemlich realitätsfremd. Egal in welches Land man blickt, die Parteien mit höherem Frauenanteil bei der Mitgliedschaft und den Abgeordneten sind auch die, die mehr Homosexuelle und ethnische Minderheiten dabei haben, etc.

    Trotzdem finde ich den Kern deiner Argumentes korrekt:
    Wenn man bei Frauen anfängt, wo hört man auf? Müssen 6% auf der Liste Muslime sein? Müssen X% Katholiken und Y% Protestanten dabei sein? Wie sieht es mit Blonden, Dunkelhaarigen und Rothaarigen aus?
    ulix is offline

  20. #40 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Und bei beidem wäre doch so eine Quote nicht die richtige Antwort, da sie eher Symptome bekämpft.

    Ich frage mich auch was immer diese starren Quotenregeln sollen. Kann man nicht eine weiche Quote einführen?
    "Wenn weniger als 40% der Liste Frauen/Männer sind, wird proportional Geld von der staatlichen Parteienfinanzierung abgezogen."

    Zum Beispiel. Damit könnte ich mich anfreunden.
    Auf der einen Seite sehe ich in Quoten auch keine Lösung. Verändern müssten sich eben andere Dinge, wie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und zwar sowohl für Frauen als auch für Männer…von Alleinerziehenden (die in überwältigender Mehrheit Frauen sind) ganz zu schweigen…

    Aber das Lied wird halt schon so lange gesungen, daher kann ich den Quotendruck schon nachvollziehen, einfach aus der Erfahrung heraus, dass man auf grundlegende Strukturänderungen lange warten kann.

    Ich habe bei diesem Thema kurz gesagt auch keine Antwort parat.
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