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  1. #1
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Luceija Natalicia Ascaiath

    "Das ist seltsam...", gab sie zu und damit meinte sie, "...das mit dem Stuhl.". Sie lachte verhalten. Es war wirklich eigenartig. Sie hatten das irgendwie nie zelebriert, und jetzt als Freunde, als...Geschäftspartner kam es ihr noch eigenartiger vor. Auch, dass sie ihre Augen kurz schloss als seine Hand ihre Schulter berührte. Zum Glück öffnete sie sie rechtzeitig wieder um sich nicht verdächtig zu machen. "Auch die Location hier. Irgendwie...ziemlich fancy für unsere Ansprüche, meinst du nicht?", grinste sie einmal mehr. "Irgendwie erinnert mich das an..."..
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    even though it seems like they're worlds apart,
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    Sie konnte ihren Satz nicht beenden, selbst wenn sie gewollt hätte. „Die Hochzeit?“, fuhr er ihr dazwischen, lächelte mild, doch dieser Ausdruck verschwand schnell. Wurde verzerrt zu einem Gesicht, dass deutlich trauriger war als es sein sollte, obwohl es noch immer lächelte. Bemüht. Für sie. „Sag sowas nicht.“, bat er sie. „Das erinnert mich an so viele Dinge über die ich nicht mehr nachdenken sollte.“
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  3. #3
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    Sie konnte ihren Satz nicht beenden, selbst wenn sie gewollt hätte. „Die Hochzeit?“, fuhr er ihr dazwischen, lächelte mild, doch dieser Ausdruck verschwand schnell. Wurde verzerrt zu einem Gesicht, dass deutlich trauriger war als es sein sollte, obwohl es noch immer lächelte. Bemüht. Für sie. „Sag sowas nicht.“, bat er sie. „Das erinnert mich an so viele Dinge über die ich nicht mehr nachdenken sollte.“
    Ihre Augen hatten sich längst gänzlich auf ihn gerichtet. Ihn beobachtet und irgendwann so zögerlich genickt, mit einem leicht offenstehenden Mund, mit dem sie etwas sagen wollte und es dann doch nicht getan hatte. Sie hatte das Gefühl unfreiwillig ein Fass geöffnet zu haben, dass hätte geschlossen bleiben sollen. Nunja, jetzt war es raus. Tief ein- und ausgeatmet und schon kam ihnen erneut das Servicepersonal in die Quere und servierte Wasser aus einem großen Glaskrug, Gläser, und die beiden Aperol Spritz, die orange schimmerten und besprenkelt waren von Kondens-Wassertropfen. "...gerade rechtzeitig..", flüsterte sie, die Augen auf dem Getränk haftend, nahm es an sich und deutete sowas wie ein flapsiges Anstoßen an, bevor sie aus dem metallernen Strohhalm trank. Die Speisekarten folgten auf zwei schicken Datapads, schwach leuchtend. "Dann...auf...eh...den letzten Abend unseres restlichen Lebens?", haute sie die selbe Phrase nochmal hervor.
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  4. #4
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    Niall O'Grady

    „Sie können nicht verschwinden“, sagte Nate leise. Der Ire hatte den Ernst der Lage wohl nicht verstanden. Die Ansätze des älteren Cops brandeten gegen Niall wie Wellen gegen die schroffen Klippen seiner Heimat – Nate hätte ebenso gut den Stein anrufen können. „Sie sind verletzt und…“ Er schaute zu seiner Tochter, wies sie an, etwas Wasser zu holen. Sie durchschaute es zwar als Finte, folgte aber dennoch. „Und ich bin mir sicher, dass man Sie suchen wird. Anastasia Nix hin oder her, Sie ziehen mich mit hinein. Und noch schlimmer: Sie ziehen auch Riley mit hinein, meine Tochter, der Sie im Übrigen Ihr Leben verdanken.“ Nate stellte sich zwischen Niall und die Wohnungstür. „Bleiben Sie hier – vorerst. Dann können Sie sich überlegen, wie Sie weiter vorgehen und ob Sie sich nicht doch stellen sollten.“ Er verschränkte warnend die Arme. „Noch einmal kratze ich Sie nicht vom Boden auf, O’Grady.“


    ***
    Captain Karvas

    Einsatzteam Alpha

    „Von hier an müssen Sie allein gehen.“ John spähte um die Ecke und sah das Diner, vor dem sich mehr Polizei als an den Kontrollen drängte. Die eine Hälfte der Cops wirkte so, als wüssten sie nicht wohin, die andere Hälfte war bemüht keine Schwäche zu zeigen. Ethan bedankte sich bei John, dessen Motive ihm bis zum Schluss verhüllt blieben. „Wraith würde dasselbe für mich tun“, sagte der großgewachsene Mensch und nickte dabei knapp. „Sie könnten mir aber noch einen Gefallen tun…“, sagte Caine.

    Dass Ethan in den Diner gelassen wurde deutete darauf hin, dass Karvas entweder dumm oder sich seiner Sache sicher war. Dem Journalisten zeigte sich ein Bild, wie er es seit vielen Jahren nicht mehr sehen musste: ein Tatort. „Ethan Caine vom CNM“, stellte sich der Reporter vor, obwohl er offiziell kein Angestellter des Magazins war. Der Polizist nickte und führte ihn knapp aber höflich zu Captain Karvas. Der hässliche Turianer hatte einen brechenden Blick drauf, den Ethan nicht deuten konnte. Er wiederholte seine Vorstellung und aktivierte sein Omnitool. „Was zum Henker ist hier passiert, Captain? Wieso die Razzia? Wer ist hier getötet worden und durch wen?“ In dem Moment checkte Caine die anderen anwesenden Personen. Es gab genug Zivilisten in dem Laden, die den Schuss vermutlich auch gesehen hatten. Karvas würde nicht lügen. Er konnte es nicht.



    ***

    Vincent van Zan

    Die unterschwellige Vibration im Raum ließ sich nicht beschreiben. Ihr Feind war gelandet und die Operation nahm an Fahrt auf. Seeva konnte spüren, wie ihre Verbündeten sich gleich Raubkatzen zum Sprung bereit machten. „Gut“, sagte sie betont langsam. „Odessa, machen Sie das. Ich will stündlich einen Bericht. Van Zan, ziehen Sie Ihre Strippen. Lacan, … Wir sprechen noch.“


    *

    Pater Lacan hatte seinen Segen gesprochen – was bedeutete, dass die Kommunikation des Teams sich in einem abgeschirmten, einem Intranet nicht unähnlichen, Feld bewegte. Der Priester hielt es wohl für lustig, den Kanal „Urbietorbi“ zu nennen. Odessa meldete sich über den gesegneten Komlink. „Commander, Vhan ist hier mit einem Turianer aufgetaucht, vor dem selbst ein Kroganer sich ducken würde. Die beiden haben sich unsere Ziele, die Leibwächter, geschnappt und sind mit Ihnen abgezogen. Vhan Junior wurde eine andere Person zugeteilt. Die sehen wir wohl nicht wieder…“ „Abwarten“, entgegnete Seeva. „Bleiben Sie dran, aber passen Sie auf, dass Sie nicht entdeckt werden.“ „Ich bin ein Schatten“, antwortete die Scharfschützin und beendete das Gespräch. Seeva checkte ihre Monitore. Tiberias war in einen der Clubs gegangen, in denen er gelegentlich gearbeitet hatte. Face to Face war noch immer das Mittel der Wahl, wenn es um das Anheuern von Söldnern ging. Er hatte sich noch nicht gemeldet. Der Spectre war dahingehend aber nicht misstrauisch. Seeva ließ ihren Leuten eine gewisse „künstlerische Freiheit“, die ihre Professionalität unterstrichen. Die Asari spekulierte und ließ sich verschiedene Optionen durch den Kopf gehen. Während sie das Skalpell ansetzte sah sie die Vorteile des Holzhammers. Vhan Senior war auf der Citadel und er operierte vorsichtig und hatte eine ganze Heerschar von Leuten mitgebracht. Der Spectre stellte sich vor, wie sie mit gezogenen Waffen in Vhans Anwesen stürmte und alles auf dem Weg dahin niederschoss. Sie würde Decius Vhan aus dem Spiel nehmen und sich auf dem Weg nach draußen, wo C-Sicherheit in Mannschaftsstärke warten würde, auf das Spectre-Recht berufen. Der Fall wäre erledigt. Seeva tippte sich an die Lippe. Bei jedem x-beliebigen Kriminellen hätte sie so vorgehen können und wäre nicht zur Rechenschaft schuldig gewesen. Bei Vhan Senior aber… Der Mann war gut geschützt.

    Seevas Komkanal blinkte. Es war Qatar. Der Turianer kam gleich zur Sache: „Ich habe jemanden gefunden, der unseren Anforderungen gerecht wird. Leitet ein kleines, aber erfahrenes Team. Bei Interesse kann ich den Kontakt herstellen.“ „Gut. Melden Sie Interesse an, aber nennen Sie keinen Zeitplan. Die Ereignisse überschlagen sich und unser Ziel befindet sich aktuell hier“, entgegnete Seeva. Das Schicksal warf mehr und mehr Figuren auf das Schachbrett.



    ***

    Cheyenne Garcia

    Jane Cohen

    Werner Neumann


    Der Ärger über die verpatzte Partie hielt nicht lange an – er wurde zu schnell von dem Ärger über den Barkeeper, einen gewissen Charlie, ersetzt. Der Kerl ließ sich so viel Zeit, dass Sam fast über die Bar gegriffen und sich selbst bedient hätte. Stattdessen tauchte aber der Captain der Marines neben ihm auf und öffnete eine Flasche Scotch. „Mein Vertrauen in diesen Abend ist zum Teil wiederhergestellt“, sagte Fraser und schwenkte den Drink in der Hand. Rauchig. Die Kehle des Soldaten bereitete sich auf den kratzigen Nachgeschmack vor. Boudiccans Attaché, der Deutsche, hatte sich derweilen an Cheyenne gewandt. Die Pilotin hatte nach einem Drink verlangt und der Blondschopf schien auf das Äußerste bemüht zu sein, ihr diesen zu liefern – und ihr zu gefallen. Sams rechte Oberarm zuckte einmal heftig. Sollte er doch. Er hatte keine Lust mit einem Marine um die Aufmerksamkeit der jungen Pilotin zu buhlen. Stattdessen widmete er sich der rothaarigen Soldatin, die auf ihre gemeinsamen Wurzeln aufmerksam machte. Die Galaxie war ein kleiner Flecken, wenn sich Menschen aus demselben, kleinen Land hierher verirrten. „Das ist wahr, Captain“, sagte er, auf Boudiccas legendäre Namensvetterin anspielend. Vermutlich war der Marine eine späte Reinkarnation der ursprünglichen Kriegerfürstin – Sam hatte sie in jeder Überlieferung als rothaarige Kämpferin in Erinnerung. „Ich stamme aus den Highlands, aus einem Dorf, das viel zu klein ist, als dass Sie es vermutlich kennen. Es ist allerdings nicht sehr weit von Loch Ness entfernt.“ Er zuckte die Achseln. Dann hob er das Glas. „Slàinte mhath!“ Es klirrte kurz, dann folgte eine genussvolle Pause, während sich die beiden Schotten den Whiskey auf der Zunge zergehen ließen. „Hm, gut“, sagte Fraser und nickte anerkennend. „Auf den meisten Schiffen gibt es immer nur diesen amerikanischen Whiskey-Mist. Das ist wirklich nur die halbe Freude. Aber das hier, das ist wirklich lecker.“

    Charlie lief von einer Seite der Bar, an der er gerade ein Gespräch beendet hatte, zur anderen, um dort eins anzufangen. Fraser langte quer über den Tresen und packte den Koch am Arm. Der Gesichtsausdruck des Kerls verriet, dass ihn gerade ein Schraubstock traktierte. „Typ, ich stehe hier jetzt seit X Minuten. Wie wäre es mal mit etwas Bedienung?“ Die Zwinge ließ Charlie los, der sich den Arm rieb und nach dem Getränkewunsch fragte. Fraser schob den Whiskey respektvoll auf eine Servierte und orderte Tequila. „Sie trinken mit, Captain?“ Boudicca schüttelte den Kopf, Whiskey auf der Zunge schmeckend. „Drei dann. Du da, Fliegerass! Komm her!“ Fraser deutete auf Chey. „Und du auch, Marine“, sagte er und zeigte auf Werner. Die beiden traten an. „Ohne Meldung“, sagte Fraser ohne Ernsthaftigkeit und wartete bis die Kurzen gefüllt waren. „Den Scheiß mit der Zitrone und dem Salz sparen wir uns.“ Er reichte den beiden eines der Gläser. Er nahm das Glas zwischen Daumen und Zeigefinger. Die farblose Flüssigkeit im Innern versprach ein Brennen im Hals und mit Pech einen Kater. Er hob das Glas. „Zum Wohle der gerechten Sache! Und nieder mit den Hurensöhnen!“ Mit einem Satz stürzte Sam den Tequila seinen Rachen herab. Das Zeug machte sich auf den feurigen Weg durch seine Eingeweide.

    Sam winkte Charlie an den Platz, damit dieser bei Bedarf nachschenken konnte.
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  5. #5
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    Ihre Augen hatten sich längst gänzlich auf ihn gerichtet. Ihn beobachtet und irgendwann so zögerlich genickt, mit einem leicht offenstehenden Mund, mit dem sie etwas sagen wollte und es dann doch nicht getan hatte. Sie hatte das Gefühl unfreiwillig ein Fass geöffnet zu haben, dass hätte geschlossen bleiben sollen. Nunja, jetzt war es raus. Tief ein- und ausgeatmet und schon kam ihnen erneut das Servicepersonal in die Quere und servierte Wasser aus einem großen Glaskrug, Gläser, und die beiden Aperol Spritz, die orange schimmerten und besprenkelt waren von Kondens-Wassertropfen. "...gerade rechtzeitig..", flüsterte sie, die Augen auf dem Getränk haftend, nahm es an sich und deutete sowas wie ein flapsiges Anstoßen an, bevor sie aus dem metallernen Strohhalm trank. Die Speisekarten folgten auf zwei schicken Datapads, schwach leuchtend. "Dann...auf...eh...den letzten Abend unseres restlichen Lebens?", haute sie die selbe Phrase nochmal hervor.


    "Wenn es denn so sein soll und irgendeinen Sinn macht: Unbedingt!", stieg er ein und schlug mit der Faust auf den Tisch. Fester als geplant, sodass ein Pärchen neben ihnen beiden den Schweden kritisch beäugte, von oben bis unten ansah und prüfte und schließlich erst dann wieder mit den Augen auf dem eigenen Tisch landeten, als er entschuldigend die Schultern hochzog. Etwas beschämt von seinem Auftritt als Neandertaler prüfte der Arzt sein Getränk zuerst kritisch, nahm schließlich den Strohhalm zwischen die Lippen und zog daran. "Oh, ja, das Zeug kennt man doch.", stellte er betont leise fest und lunzte aus dem Augenwinkel noch einmal zu dem Tisch ihrer Sitznachbarin, dann zu Luceija. Sie sah ihn an. Entweder in einer Beobachtung oder - wahrscheinlicher - einfach weil er etwas gesagt hatte. Fragend zog er die rechte Braue nach oben und klemmte sich den Halm in den Mundwinkel derselben Seite, um deutlicher sprechen zu können. "Ich erinnere mich an deine Kritik zu der Art und Weise wie ich Whisky trinke, also-...entspricht das hier mehr deiner Vorstellung?", wollte er wissen und grinste ganz neunmalklug. Natürlich hatte er Whisky niemals wirklich falsch getrunken. Er wusste das.
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  6. #6
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    "Wenn es denn so sein soll und irgendeinen Sinn macht: Unbedingt!", stieg er ein und schlug mit der Faust auf den Tisch. Fester als geplant, sodass ein Pärchen neben ihnen beiden den Schweden kritisch beäugte, von oben bis unten ansah und prüfte und schließlich erst dann wieder mit den Augen auf dem eigenen Tisch landeten, als er entschuldigend die Schultern hochzog. Etwas beschämt von seinem Auftritt als Neandertaler prüfte der Arzt sein Getränk zuerst kritisch, nahm schließlich den Strohhalm zwischen die Lippen und zog daran. "Oh, ja, das Zeug kennt man doch.", stellte er betont leise fest und lunzte aus dem Augenwinkel noch einmal zu dem Tisch ihrer Sitznachbarin, dann zu Luceija. Sie sah ihn an. Entweder in einer Beobachtung oder - wahrscheinlicher - einfach weil er etwas gesagt hatte. Fragend zog er die rechte Braue nach oben und klemmte sich den Halm in den Mundwinkel derselben Seite, um deutlicher sprechen zu können. "Ich erinnere mich an deine Kritik zu der Art und Weise wie ich Whisky trinke, also-...entspricht das hier mehr deiner Vorstellung?", wollte er wissen und grinste ganz neunmalklug. Natürlich hatte er Whisky niemals wirklich falsch getrunken. Er wusste das.


    "Man hat dich doch bereits versaut, Leif. Wie soll ich dir in deinem hohen Alter noch beibringen wie man 'nen Whiskey richtig trinkt. Geschweige denn...irgendwas richtig trinkt, hm?", sie grinste noch während sie trank und lachte viel zu deutlich. Und lachte auch bei dem was sie anschließend sagte: "Fehlt eigentlich nur dass du jedes Glas nach dem Austrinken hinter dich wirfst."
    Sie schnalzte tadelnd mit der Zunge und schüttelte den Kopf. "Wie soll das jemand wie ich schon wieder gradebiegen....unendlich viel Aufwand und so wenig Zeit." Ihre Finger 'blätterten' unterdessen durch den Inhalt des Tablet und damit auch dem Essen, dass zur Auswahl stand. Nur kurz blickte sie von unten herauf zu ihm, der Kopf auf der freien Hand abgestützt.
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    "Man hat dich doch bereits versaut, Leif. Wie soll ich dir in deinem hohen Alter noch beibringen wie man 'nen Whiskey richtig trinkt. Geschweige denn...irgendwas richtig trinkt, hm?", sie grinste noch während sie trank und lachte viel zu deutlich. Und lachte auch bei dem was sie anschließend sagte: "Fehlt eigentlich nur dass du jedes Glas nach dem Austrinken hinter dich wirfst."
    Sie schnalzte tadelnd mit der Zunge und schüttelte den Kopf. "Wie soll das jemand wie ich schon wieder gradebiegen....unendlich viel Aufwand und so wenig Zeit." Ihre Finger 'blätterten' unterdessen durch den Inhalt des Tablet und damit auch dem Essen, dass zur Auswahl stand. Nur kurz blickte sie von unten herauf zu ihm, der Kopf auf der freien Hand abgestützt.


    Um nicht allzu unangenehm aufzufallen, hatte er sich um ein weniger lautes Lachen bemühen wollen, was in dem Versuch endete, dass Leif seine Lippen um den Strohhalm schloss und doch begann zu Lachen. Das Getränk schlug Blasen und von irgendwoher, so war er sich sicher, wurde er wieder angesehen. Und er war dieser große, alberne Mann ohne Manieren, der sein alkoholisches Getränk blubbern ließ. Wahrscheinlich hatte die Sizilianerin recht. In allem. Und doch lachte er weiter, japste laut, als er den Halm losließ und versuchte mit einem Seufzen abzuschließen, was ihm weniger gut gelang. Betont ernst aber sah er sie an. Wollte es. Lehnte sich nach vorne und umgriff dabei beidseitig den Tisch. "Ich bring die Nummer mit dem Glas, wenn du mir nach dem Essen sagst, ob du auf weitere Dates in diesem Schuppen hier verzichten kannst.", flüsterte er, so als ob ihn überhaupt jemand hier verstünde. "Immerhin könnte ich dabei die Fuchtel hinter mir treffen und dann hast du besser deine schnellen Schuhe an-...du verstehst."
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    Um nicht allzu unangenehm aufzufallen, hatte er sich um ein weniger lautes Lachen bemühen wollen, was in dem Versuch endete, dass Leif seine Lippen um den Strohhalm schloss und doch begann zu Lachen. Das Getränk schlug Blasen und von irgendwoher, so war er sich sicher, wurde er wieder angesehen. Und er war dieser große, alberne Mann ohne Manieren, der sein alkoholisches Getränk blubbern ließ. Wahrscheinlich hatte die Sizilianerin recht. In allem. Und doch lachte er weiter, japste laut, als er den Halm losließ und versuchte mit einem Seufzen abzuschließen, was ihm weniger gut gelang. Betont ernst aber sah er sie an. Wollte es. Lehnte sich nach vorne und umgriff dabei beidseitig den Tisch. "Ich bring die Nummer mit dem Glas, wenn du mir nach dem Essen sagst, ob du auf weitere Dates in diesem Schuppen hier verzichten kannst.", flüsterte er, so als ob ihn überhaupt jemand hier verstünde. "Immerhin könnte ich dabei die Fuchtel hinter mir treffen und dann hast du besser deine schnellen Schuhe an-...du verstehst."


    Sie kam nicht umhin mit ihm zu lachen. Ja, er war albern. Ja, vermutlich passte er trotz der extrem dicken Brieftasche hier nicht her, aber-...sie tat es auch nicht. Hatte es nie. Sie war sogar freiwillig mit denen unterwegs gewesen, die man gut und gerne medial als 'Verlierer im System' deklarierte, hatte die besten Leute in Kriminellen gefunden und kaum die Nase so hoch in irgendwelche Wolken gesteckt, wie sie hier schauspielerte es getan zu haben. Das war ihre leibliche Familie. Vielleicht Gil. Aber nicht sie. Sie war dieses schäbige Mädchen mit den Drogenproblemen, unangepasst, patzig, frech, idiotisch und mit dem viel zu großen Maul. Zumindest war sie das immer gewesen und genau auf diese Weise führte sie ihr Grinsen ihm gegenüber fort und gab eine kritische Miene. "Wenn du willst mach ich dir ne aufwändige Szene und wir prügeln uns raus und rein in 'ne gemütliche, kleine Trattoria die das hier für die Hälfte des Geldes zaubern kann.", sagte sie und hob den Aperol andeutend an. Sie lachte sanft. Drehte das Getränk in ihrer Hand im Kreis, sodass die Eiswürfel klangvoll gegen das Glas stießen. "Aber wieso hast du hier überhaupt reserviert wenn du doch immer noch der viel zu beschissen freche Kerl bist der sich mit seinem teuren Anzug lieber auf die frisch gemähte Wiese am Wasser setzt?"
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    Sie kam nicht umhin mit ihm zu lachen. Ja, er war albern. Ja, vermutlich passte er trotz der extrem dicken Brieftasche hier nicht her, aber-...sie tat es auch nicht. Hatte es nie. Sie war sogar freiwillig mit denen unterwegs gewesen, die man gut und gerne medial als 'Verlierer im System' deklarierte, hatte die besten Leute in Kriminellen gefunden und kaum die Nase so hoch in irgendwelche Wolken gesteckt, wie sie hier schauspielerte es getan zu haben. Das war ihre leibliche Familie. Vielleicht Gil. Aber nicht sie. Sie war dieses schäbige Mädchen mit den Drogenproblemen, unangepasst, patzig, frech, idiotisch und mit dem viel zu großen Maul. Zumindest war sie das immer gewesen und genau auf diese Weise führte sie ihr Grinsen ihm gegenüber fort und gab eine kritische Miene. "Wenn du willst mach ich dir ne aufwändige Szene und wir prügeln uns raus und rein in 'ne gemütliche, kleine Trattoria die das hier für die Hälfte des Geldes zaubern kann.", sagte sie und hob den Aperol andeutend an. Sie lachte sanft. Drehte das Getränk in ihrer Hand im Kreis, sodass die Eiswürfel klangvoll gegen das Glas stießen. "Aber wieso hast du hier überhaupt reserviert wenn du doch immer noch der viel zu beschissen freche Kerl bist der sich mit seinem teuren Anzug lieber auf die frisch gemähte Wiese am Wasser setzt?"


    "Schon wieder diese Hochzeit...", erinnerte er sie milde lächelnd und spielte mit dem Strohhalm. Es schien das Einzige worauf er sich immer wieder konzentrierte. Eben immer dann, wenn er sie nicht ansehen wollte. So tat er es auch nicht, als er ihr seine Karte rüber schob (im Grunde überflüssig) und zweimal deutlich darauftippte. "Vergiss nicht, dass du aussuchst.", klang es eher wie eine Bitte. Musste er an dieser Entscheidung hier zweifeln? Gefiel es ihr nicht? Überraschenderweise sprach er diesen Gedanken laut aus. "...ich...dachte dir würde das hier gefallen, deswegen hab ich reserviert.", gab er zu. "Es ist ein bisschen schwer was passendes zu finden, wenn man keine Ahnung hat was die Leute hier überhaupt unter gutem Essen verstehen..", sagte Leif rasch und sprach ebenso schnell weiter. "Ich wollte es eben nicht versauen, diesen Abend, von dem du da immer redest, auch wenn's alles andere als ein Date ist."
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    "Schon wieder diese Hochzeit...", erinnerte er sie milde lächelnd und spielte mit dem Strohhalm. Es schien das Einzige worauf er sich immer wieder konzentrierte. Eben immer dann, wenn er sie nicht ansehen wollte. So tat er es auch nicht, als er ihr seine Karte rüber schob (im Grunde überflüssig) und zweimal deutlich darauftippte. "Vergiss nicht, dass du aussuchst.", klang es eher wie eine Bitte. Musste er an dieser Entscheidung hier zweifeln? Gefiel es ihr nicht? Überraschenderweise sprach er diesen Gedanken laut aus. "...ich...dachte dir würde das hier gefallen, deswegen hab ich reserviert.", gab er zu. "Es ist ein bisschen schwer was passendes zu finden, wenn man keine Ahnung hat was die Leute hier überhaupt unter gutem Essen verstehen..", sagte Leif rasch und sprach ebenso schnell weiter. "Ich wollte es eben nicht versauen, diesen Abend, von dem du da immer redest, auch wenn's alles andere als ein Date ist."


    Es war an ihr zu seufzen. "Sorry..", war sie ehrlich und wollte die Hochzeit eigentlich nicht mehr angesprochen haben aber-...nunja, sie war präsenter denn je. "Nein, ehrlich, alles gut, es ist nicht so die Art essen gehen die ich so kenne aber...das heißt nicht, dass es 'ne schlechte Idee war, okay?", machte sie ihm ehrlich glauben und tätschelte sehr unbewusst seine Hand, die mittig auf dem Tisch zwischen ihnen lag. 'Achja. Alles andere als ein Date.', holte sie in die Realität zurück, ließ sie beidhändig das Datapad umklammern und schließlich ernsthafte Blicke auf das Menü werfen. "Also...", seufzte sie und ziemlich passend kam die Bedienung bereits an den Tisch. Luceija blickte kurz über das Pad hinweg zu ihm. Es beleuchtete ihre Augen. "Wir sitzen hier eine Weile. Machs dir gemütlich.", sagte sie zu ihm, bevor er sich der Kellnerin zuwandte und mit...unnötig vielen, sizilianischen Worten einen regelrechten Vortrag zu halten schien. Mit vielen Gesten, die sie einbaute, ganz natürlich, und einer zielsicheren Sprache, die viel zu schnell schien für jede Art Communicator. Und das dauerte einen Moment. Leif würde nicht wissen, was sie da bestellt hatte, aber es war sicher: Mit der ganzen Ladung meinte sie auch die ganze Ladung. Sie schloss ab wie sie angefangen hatte: Mit einem Lächeln in seine Richtung.
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    Es war an ihr zu seufzen. "Sorry..", war sie ehrlich und wollte die Hochzeit eigentlich nicht mehr angesprochen haben aber-...nunja, sie war präsenter denn je. "Nein, ehrlich, alles gut, es ist nicht so die Art essen gehen die ich so kenne aber...das heißt nicht, dass es 'ne schlechte Idee war, okay?", machte sie ihm ehrlich glauben und tätschelte sehr unbewusst seine Hand, die mittig auf dem Tisch zwischen ihnen lag. 'Achja. Alles andere als ein Date.', holte sie in die Realität zurück, ließ sie beidhändig das Datapad umklammern und schließlich ernsthafte Blicke auf das Menü werfen. "Also...", seufzte sie und ziemlich passend kam die Bedienung bereits an den Tisch. Luceija blickte kurz über das Pad hinweg zu ihm. Es beleuchtete ihre Augen. "Wir sitzen hier eine Weile. Machs dir gemütlich.", sagte sie zu ihm, bevor er sich der Kellnerin zuwandte und mit...unnötig vielen, sizilianischen Worten einen regelrechten Vortrag zu halten schien. Mit vielen Gesten, die sie einbaute, ganz natürlich, und einer zielsicheren Sprache, die viel zu schnell schien für jede Art Communicator. Und das dauerte einen Moment. Leif würde nicht wissen, was sie da bestellt hatte, aber es war sicher: Mit der ganzen Ladung meinte sie auch die ganze Ladung. Sie schloss ab wie sie angefangen hatte: Mit einem Lächeln in seine Richtung.


    Der Blonde sah sie fragend an. "Du hast doch hoffentlich an meine Zöliakie, eine Abneigung gegen Meeresfrüchte, sowie die Allergie gegen Nüsse gedacht, habe ich recht?", wollte Leif mit ernster Miene wissen, aber sie würde vermutlich verstehen, dass er sie nur aufzog. Immerhin hatte er tatsächlich kein einiges Wort verstanden. "Was hast du also bestellt?"
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    Der Blonde sah sie fragend an. "Du hast doch hoffentlich an meine Zöliakie, eine Abneigung gegen Meeresfrüchte, sowie die Allergie gegen Nüsse gedacht, habe ich recht?", wollte Leif mit ernster Miene wissen, aber sie würde vermutlich verstehen, dass er sie nur aufzog. Immerhin hatte er tatsächlich kein einiges Wort verstanden. "Was hast du also bestellt?"


    Absolut ungeblühmt lachte ihm die Sizilianerin entgegen. Laut genug um die Leute wieder gucken zu lassen die eben schon unliebsam auf sie Aufmerksam gemacht wurden und ja, vielleicht passten sie hier absolut nicht rein. Was auch daran lag, dass das hinter ihnen definitiv keine Italiener sein konnten, denn denen wäre die Lautstärke scheiß egal gewesen. Aber was spielte es für eine Rolle: Sie...also Leif, hätte den Laden kaufen können wenn er wollte. Nicht nur deshalb war sie so amüsiert, sondern weil sie zugeben musste: "Wow, du lügst wirklich absolut beschissen."
    "Aber..", sagte sie erneut und trank einen Schluck, "...du wirsts gleich sehen. Einen Teil davon."

    Sie kündigte an was ihnen wenig später schon zurecht gelegt wurde: Ein Antipastiteller mit eingelegtem Gemüse, kleinen Fischhappen, verschiedene Käsesorten und Mini-Arancini und Panelle. Alles hübsch drapiert auf einem langen Teller der so breit war wie ihr Tisch. Ein zweiter Kellner folgte und stellte etwas Brot und Olivenöl dazu. "Ich hoffe du hast Hunger. Das hier ist erstmal nur das Antipasti. Lass dir Zeit, man muss es hier genießen, sonst hast du nur das halbe Erlebnis.", sagte sie und lächelte nochmals sehr ehrlich und berührt und erfreut darüber, dass sie das hier mit ihm teilen konnte. Luci bestellte sich sogar Wein, auch wenn eine kurze, nonverbale Rücksprache mit Leif gehalten wurde, in Rot und Weiß, die in kleinen Karaffen an den Tisch gebracht wurden der schon jetzt, zur Vorspeise, bis fast auf den letzten Platz voll war.
    [Bild: lucisignatur5vnjyz.jpg] {
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  13. #13
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    Er beäugte das Vorgehen ganz genau und war mit jedem herbeieilen der Kellner erstaunter. Gut war, dass sie sich dieses Essen hier leisten konnten, denn es war schon jetzt absurd viel und Leif sah seine Freundin kurz fragend an, sich rückversichernd, dass sie die Sache mit der Vorspeise ernst meinte. Sie lächelte ihn zuckersüß an. Natürlich tat sie das. Womöglich um den Wein zu entschuldigen, der ja auch noch gebracht wurde. Es grenzte an Völlerei! Doch er lächelte zurück. Meinte es durchaus ernst, aber-.. griff sehr langsam zu etwas, das ihn an Paprika erinnerte (er sah es mehr aus den Augenwinkeln) und wollte damit durchaus einen flapsigen Spruch zu ihrem Getränk unterdrücken, für den er bekanntermaßen nicht das geringste übrig hatte. Ein vielsagendes Grinsen reichte aus. Ob dieser Laden Whisky hatte? Ehrlich gesagt traute er sich kaum zu fragen. Allein das zuhören überforderte ihn und versuchte seine Kopfschmerzen wieder an die Oberfläche zu ziehen. Leif neigte seinen Kopf leicht, während er statt seines Essens Luceija ansah. Als könne er damit irgendetwas entgehen. „Ich glaube ich hab dich die Haare noch nie so tragen sehen.“, sinnierte er, war sich aber kaum sicher genug.
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  14. #14
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    Er beäugte das Vorgehen ganz genau und war mit jedem herbeieilen der Kellner erstaunter. Gut war, dass sie sich dieses Essen hier leisten konnten, denn es war schon jetzt absurd viel und Leif sah seine Freundin kurz fragend an, sich rückversichernd, dass sie die Sache mit der Vorspeise ernst meinte. Sie lächelte ihn zuckersüß an. Natürlich tat sie das. Womöglich um den Wein zu entschuldigen, der ja auch noch gebracht wurde. Es grenzte an Völlerei! Doch er lächelte zurück. Meinte es durchaus ernst, aber-.. griff sehr langsam zu etwas, das ihn an Paprika erinnerte (er sah es mehr aus den Augenwinkeln) und wollte damit durchaus einen flapsigen Spruch zu ihrem Getränk unterdrücken, für den er bekanntermaßen nicht das geringste übrig hatte. Ein vielsagendes Grinsen reichte aus. Ob dieser Laden Whisky hatte? Ehrlich gesagt traute er sich kaum zu fragen. Allein das zuhören überforderte ihn und versuchte seine Kopfschmerzen wieder an die Oberfläche zu ziehen. Leif neigte seinen Kopf leicht, während er statt seines Essens Luceija ansah. Als könne er damit irgendetwas entgehen. „Ich glaube ich hab dich die Haare noch nie so tragen sehen.“, sinnierte er, war sich aber kaum sicher genug.


    Sie wurde rot. Und sie konnte absolut nichts dagegen tun. Nun, 'rot' wäre bei ihrer Hautfarbe nicht ganz die richtige Bezeichnung, aber man bemerkte diesen ertappten Farbtouch in ihrem Gesicht, während sie ihre intensivgrünen Augen auf ihn richtete und gerade dabei war eine Olive zu essen. Erst ertappt regelrecht einfror, diesen Schauer über sich ergehen ließ, bevor sie sie aß und dann den eigenen Daumen von etwas Olivenöl befreite. Er hatte sie nie so gesehen. Wieso genau fielen ihm diese Haare nun so auf? Mit dem lockeren, halben Bun am Oberkopf und den restlichen, schier unendlich langen, offenen Haaren wirkte sie in der Tat anders. Vielleicht sizilianischer? Aber irgendwie ergab es sich aus einer versteckten Gewohnheit, die sie nicht recht festmachen konnte. Ebenso wenig, warum ihr Herz plötzlich so schlug und es Überwindung kostete, den Blick von seinen Augen abzuziehen und sich auf die kleinen Sepia-Babytintenfische zu stürzen, die, ebenfalls eingelegt und leicht angebraten, vielleicht für manche etwas weird erschienen, aber sicherlich nicht für einen Meeresfrüchtebegeisterten Schweden. "Wirklich nicht..?", rückversicherte sie sich und wich seinem direkten Blick aus - sie hatte schon viel zu tief blicken lassen. Die Ohrringe wackelten zart als sie den Kopf senkte. "...es ist-..vermutlich nicht die einfallsreichste Frisur überhaupt, geschweige denn für hier..", schien es ihr etwas unangenehm zu werden.
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    Sie wurde rot. Und sie konnte absolut nichts dagegen tun. Nun, 'rot' wäre bei ihrer Hautfarbe nicht ganz die richtige Bezeichnung, aber man bemerkte diesen ertappten Farbtouch in ihrem Gesicht, während sie ihre intensivgrünen Augen auf ihn richtete und gerade dabei war eine Olive zu essen. Erst ertappt regelrecht einfror, diesen Schauer über sich ergehen ließ, bevor sie sie aß und dann den eigenen Daumen von etwas Olivenöl befreite. Er hatte sie nie so gesehen. Wieso genau fielen ihm diese Haare nun so auf? Mit dem lockeren, halben Bun am Oberkopf und den restlichen, schier unendlich langen, offenen Haaren wirkte sie in der Tat anders. Vielleicht sizilianischer? Aber irgendwie ergab es sich aus einer versteckten Gewohnheit, die sie nicht recht festmachen konnte. Ebenso wenig, warum ihr Herz plötzlich so schlug und es Überwindung kostete, den Blick von seinen Augen abzuziehen und sich auf die kleinen Sepia-Babytintenfische zu stürzen, die, ebenfalls eingelegt und leicht angebraten, vielleicht für manche etwas weird erschienen, aber sicherlich nicht für einen Meeresfrüchtebegeisterten Schweden. "Wirklich nicht..?", rückversicherte sie sich und wich seinem direkten Blick aus - sie hatte schon viel zu tief blicken lassen. Die Ohrringe wackelten zart als sie den Kopf senkte. "...es ist-..vermutlich nicht die einfallsreichste Frisur überhaupt, geschweige denn für hier..", schien es ihr etwas unangenehm zu werden.


    Er musste lachen und sie würde wohl auch erkennen können, dass es ein klein wenig daran lag, dass sie so peinlich berührt schien. "Schon gut.", beschwichtige er und widerstand dem kurzen Drang sie anzufassen. Seine Worte hatte er bei Weitem nicht so sehr im Griff. "Du bist bildschön. Immer. Nur-...blond musst du jetzt nicht zwingend tragen. Wenn du verstehst.", erinnerte er sie dieses Mal an die Hochzeit und machte eine Geste mit der Hand, die Unsicherheit ausdrücken sollte. "Aber falls du darauf bestehst, zeige ich dir heute Abend wie du mit einem Bauernzopf zu einem echten schwedischen Mädchen wirst, da reicht dein putziges 'Hej' nämlich bei Weitem nicht aus.", versicherte der Arzt ihr und vergaß über all sein Geschwätz beinahe zu essen.
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    Er musste lachen und sie würde wohl auch erkennen können, dass es ein klein wenig daran lag, dass sie so peinlich berührt schien. "Schon gut.", beschwichtige er und widerstand dem kurzen Drang sie anzufassen. Seine Worte hatte er bei Weitem nicht so sehr im Griff. "Du bist bildschön. Immer. Nur-...blond musst du jetzt nicht zwingend tragen. Wenn du verstehst.", erinnerte er sie dieses Mal an die Hochzeit und machte eine Geste mit der Hand, die Unsicherheit ausdrücken sollte. "Aber falls du darauf bestehst, zeige ich dir heute Abend wie du mit einem Bauernzopf zu einem echten schwedischen Mädchen wirst, da reicht dein putziges 'Hej' nämlich bei Weitem nicht aus.", versicherte der Arzt ihr und vergaß über all sein Geschwätz beinahe zu essen.


    Luceija beobachtete eine zweite Olive, nachdem sie sich an anderen Antipasti bedient hatte und zuletzt eine kleine Arancina mit der Gabel zerteilt, etwas auskühlen lassen und mit Leif geteilt hatte. Jetzt hing sie an dieser Olive. Eine Hand an ihrem Getränk, eine andere, in der die Gabel lag, schwebte untätig in der Luft als diese regelrechte Bombe platzte. Es sollte sie nicht mehr verwundern, geschweige denn so reagieren lassen, aber tatsächlich wurde dieses Rot noch deutlicher. Und ihr Blick wich offensichtlicher aus. Nur sehr kurz blickte sie hoch zu ihm, sehr sehr kurz, bevor er sich wieder senkte und sie ein "uhm.." stammelte. Sanft und unsicher. Sie aß, spülte dann alles mit Aperol herunter - ziemlich zu viel - und räusperte sich im Anschluss. Ihr wurde warm. IHR. Auf Sizilien. Scheiße, dabei saßen sie doch draußen. Unsicher strich sie über eine ihrer Strähnen, die über ihre Schulter nach vorne gerutscht war. "Naja, ich-...habs zumindest versucht was davon zu lernen, aber-..hrm...ist...eh...ich bin-....", sie fand immer noch kaum Worte und überspielte es mit Ratlosigkeit bis sie vollkommen losgelöst vom Thema lächelte, Leif wieder fokussierte und erneut ansetzte: "Gut ich...bin absolut miserabel in schwedisch." Gab sie zu, lächelte nochmals herzlich und trank noch einen großen, sehr dringend nötigen Schluck, mit dem sie das Vorspeisen-Getränk leerte.
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    Luceija beobachtete eine zweite Olive, nachdem sie sich an anderen Antipasti bedient hatte und zuletzt eine kleine Arancina mit der Gabel zerteilt, etwas auskühlen lassen und mit Leif geteilt hatte. Jetzt hing sie an dieser Olive. Eine Hand an ihrem Getränk, eine andere, in der die Gabel lag, schwebte untätig in der Luft als diese regelrechte Bombe platzte. Es sollte sie nicht mehr verwundern, geschweige denn so reagieren lassen, aber tatsächlich wurde dieses Rot noch deutlicher. Und ihr Blick wich offensichtlicher aus. Nur sehr kurz blickte sie hoch zu ihm, sehr sehr kurz, bevor er sich wieder senkte und sie ein "uhm.." stammelte. Sanft und unsicher. Sie aß, spülte dann alles mit Aperol herunter - ziemlich zu viel - und räusperte sich im Anschluss. Ihr wurde warm. IHR. Auf Sizilien. Scheiße, dabei saßen sie doch draußen. Unsicher strich sie über eine ihrer Strähnen, die über ihre Schulter nach vorne gerutscht war. "Naja, ich-...habs zumindest versucht was davon zu lernen, aber-..hrm...ist...eh...ich bin-....", sie fand immer noch kaum Worte und überspielte es mit Ratlosigkeit bis sie vollkommen losgelöst vom Thema lächelte, Leif wieder fokussierte und erneut ansetzte: "Gut ich...bin absolut miserabel in schwedisch." Gab sie zu, lächelte nochmals herzlich und trank noch einen großen, sehr dringend nötigen Schluck, mit dem sie das Vorspeisen-Getränk leerte.


    "Weil es schwer ist.", sagte er mild und lächelte sie an. Unterbewusst spiegelte er sie und aß dieselben Dinge in nahezu derselben Reihenfolge. Nur schneller, etwas weniger das Essen wertschätzend, als die Gesellschaft. "Deswegen frage ich mich ohnehin, wieso du dir das antun wolltest.", gab er zu und trank schließlich auch, naja-...wollte wenigstens, nickte dann aber in die Richtung des Weins. "Welchen davon sollte ich versuchen?", fragte er sie, aber es klang ein wenig so, als frage er sich selbst, ob er sich WEIN wirklich zumuten wollte.
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    "Weil es schwer ist.", sagte er mild und lächelte sie an. Unterbewusst spiegelte er sie und aß dieselben Dinge in nahezu derselben Reihenfolge. Nur schneller, etwas weniger das Essen wertschätzend, als die Gesellschaft. "Deswegen frage ich mich ohnehin, wieso du dir das antun wolltest.", gab er zu und trank schließlich auch, naja-...wollte wenigstens, nickte dann aber in die Richtung des Weins. "Welchen davon sollte ich versuchen?", fragte er sie, aber es klang ein wenig so, als frage er sich selbst, ob er sich WEIN wirklich zumuten wollte.


    Es schien ihm zu schmecken und das wiederum bereitete ihr eine ungeahnte Freude. Es war einfach beruhigend und gut zu sehen, dass er sich hier akklimatisieren konnte, das er bereit war das hier, Sizilien und Sie, zu akzeptieren obwohl sie wusste wie fremd er sich hier fühlen musste. Dass er begann, nachvollziehen zu können wie es für sie war hier aufzuwachsen, ein Gefühl für das Land, seine Menschen, für die Atmosphäre und eben, das Essen zu entwickeln. "Da du jemand bist der Wein aus Nicht-Weinregionen gern verschmäht...was...nicht mal so wenig nachvollziehbar ist...empfehl ich dir den Weißen zu trinken. Nicht so schwer. Du gewöhnst dich besser rein.", riet sie weise.

    Und es war äußerst angenehm mit einem Mann zu essen, der Fisch und den Genuss von frischen Meeresfrüchten schätzte. "Hast du die schon probiert..?", fragte sie und spießte einen der kleinen Mini-Tintenfische auf die Gabel und hielt sie ihm hin - alles andere als mütterlich. "Unheimlich lecker.", seufzte sie zustimmend und absolut überzeugt von dem was sie sagte. Die Frage, warum sie versucht hatte schwedisch zu lernen fiel unter den Tisch bis sie vollkommen aus dem Kontext ein kurzes "Deinetwegen." zum Besten gab, weil es fast so aussah, als wolle er eine Antwort, bevor er es wagte das Meerestier von ihrer Gabel zu essen.
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    Es schien ihm zu schmecken und das wiederum bereitete ihr eine ungeahnte Freude. Es war einfach beruhigend und gut zu sehen, dass er sich hier akklimatisieren konnte, das er bereit war das hier, Sizilien und Sie, zu akzeptieren obwohl sie wusste wie fremd er sich hier fühlen musste. Dass er begann, nachvollziehen zu können wie es für sie war hier aufzuwachsen, ein Gefühl für das Land, seine Menschen, für die Atmosphäre und eben, das Essen zu entwickeln. "Da du jemand bist der Wein aus Nicht-Weinregionen gern verschmäht...was...nicht mal so wenig nachvollziehbar ist...empfehl ich dir den Weißen zu trinken. Nicht so schwer. Du gewöhnst dich besser rein.", riet sie weise.

    Und es war äußerst angenehm mit einem Mann zu essen, der Fisch und den Genuss von frischen Meeresfrüchten schätzte. "Hast du die schon probiert..?", fragte sie und spießte einen der kleinen Mini-Tintenfische auf die Gabel und hielt sie ihm hin - alles andere als mütterlich. "Unheimlich lecker.", seufzte sie zustimmend und absolut überzeugt von dem was sie sagte. Die Frage, warum sie versucht hatte schwedisch zu lernen fiel unter den Tisch bis sie vollkommen aus dem Kontext ein kurzes "Deinetwegen." zum Besten gab, weil es fast so aussah, als wolle er eine Antwort, bevor er es wagte das Meerestier von ihrer Gabel zu essen.


    Und tatsächlich hatte er gewartet. Auf diese Antwort, die ihn ein weiteres Mal lächeln und sie verträumt ansehen ließ. Er war vielleicht dieses perfekte Klischee eines trotteligen Verliebten, verhielt sich wie ein jeder Mann in eben jeder zweiten Schmonzette, die er früher belächelt hatte, aber das hier-...war nun einmal was es war und er genoss es sogar in dieser schwachen Form, die sie beide 'nur' miteinander essen, aber eben auch normal sein ließ. Seine Hand halb über den Tisch und ihr Handgelenk greifend, was sie sanft noch ein wenig weiter in seine Richtung brachte. Erst dann leerte Leif die Gabel langsam, während er sie ansah, ließ sich Zeit und seufzte zufrieden, fast ein wenig zu spät. "Der Wein ist besser auch so gut.", mahnte er sie liebevoll und zog die Karaffe mit dem weißen Exemplar zu sich heran. In alter Manier wollte der Arzt sich den teuren Tropfen beinahe in sein leeres Wasserglas gießen, hatte es unlängst in der Hand, nur um es zögerlich wieder abzustellen und Luceija entschuldigend anzusehen. Er zuckte mit einem deutlichen 'nichts-für-Ungut'-Gesicht die Schultern und schwenkte auf das Weinglas um. "Wenn du willst, helf' ich dir beim lernen, also-...wenn du es noch lernen willst, meine ich...", bot er der Italienerin umständlich an und übertrieb es nicht mit der Menge an Weißwein. "Als Muttersprachler kann ich da auch einen kompetenteren Eindruck machen, als es bei deinem Training bisher der Fall ist-...", gab Leif zu bedenken.
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    Und tatsächlich hatte er gewartet. Auf diese Antwort, die ihn ein weiteres Mal lächeln und sie verträumt ansehen ließ. Er war vielleicht dieses perfekte Klischee eines trotteligen Verliebten, verhielt sich wie ein jeder Mann in eben jeder zweiten Schmonzette, die er früher belächelt hatte, aber das hier-...war nun einmal was es war und er genoss es sogar in dieser schwachen Form, die sie beide 'nur' miteinander essen, aber eben auch normal sein ließ. Seine Hand halb über den Tisch und ihr Handgelenk greifend, was sie sanft noch ein wenig weiter in seine Richtung brachte. Erst dann leerte Leif die Gabel langsam, während er sie ansah, ließ sich Zeit und seufzte zufrieden, fast ein wenig zu spät. "Der Wein ist besser auch so gut.", mahnte er sie liebevoll und zog die Karaffe mit dem weißen Exemplar zu sich heran. In alter Manier wollte der Arzt sich den teuren Tropfen beinahe in sein leeres Wasserglas gießen, hatte es unlängst in der Hand, nur um es zögerlich wieder abzustellen und Luceija entschuldigend anzusehen. Er zuckte mit einem deutlichen 'nichts-für-Ungut'-Gesicht die Schultern und schwenkte auf das Weinglas um. "Wenn du willst, helf' ich dir beim lernen, also-...wenn du es noch lernen willst, meine ich...", bot er der Italienerin umständlich an und übertrieb es nicht mit der Menge an Weißwein. "Als Muttersprachler kann ich da auch einen kompetenteren Eindruck machen, als es bei deinem Training bisher der Fall ist-...", gab Leif zu bedenken.


    Verdammt, wieso war er so niedlich. Wieso war es so SCHWER diese Beziehung zu führen die eigentlich keine war, wieso-..hätten sie sich nicht unter ganz anderen Umständen kennenlernen können? Andere Beziehungen, wenn auch verflossene Beziehungen, hatten nicht das Hindernis eines kriegsähnlichen Zustandes schon vor beginn, hatten keine Organisationen oder Überzeugungen im Nacken, die es gänzlich unmöglich machen wollten einen gemeinsamen Nährboden zu finden, hatten keine lebensbedrohliche OP im Lebenslauf des einen verankert während in dem des anderen die beinahe unmögliche Aufgabe gestanden hatte, eine Scheintote wieder lebendig zu machen. Da war keine Anklagebank zwischen ihnen, keine Rettungsversuche, kein Versuch sich bei Verstand zu halten, wo tausende, liebgewonnene Drogen diesen immer mehr zerstörten. Sie hatten nicht im Ansatz eine Chance gehabt, oder? Sie beide? Die selbst kulturell nur wenige, dafür aber sehr enge Anknüpfungspunkte hatten?Vermutlich nicht. Vielleicht wurde es ihnen auch klar. Wenn nicht jetzt, dann irgendwann, nicht wahr? Sie zuckte mit den Schultern. Wusste nicht recht was sie antworten sollte, außer "Klar, wieso nicht." und verheimlichte ihm, dass sie nichts lieber tun wollte als das, sich aber ein Bein ausgerissen hatte um nur die einfachsten Sätze zu lernen. "Ist nicht so, dass wir die Situation schon besonders häufig hatten, Leif.", ermutigte sie ihn mit einem Lächeln. "Das muss sich einpendeln. Und ich hab das Gefühl, ab morgen wir das schneller gehen als erwartet.", lächelte sie weiter, wenn auch etwas schwerfälliger.
    Sie traute sich kaum zu fragen ob er auch nur irgendwie Interesse daran hatte, Sizi-..Italienisch zu lernen. Er hatte nicht viel Interesse daran gezeigt und sie wollte es ihm nicht aufdrängen, ganz gleich wie nützlich es hier war. Vermutlich war ihre Zusage auch falsch gewesen: Es wäre sicherer gewesen eine Distanz zu wahren. Oder?

    Ihre Blicke streiften ihn. "Schmeckt dir der Wein?", wollte sie vorsichtig wissen.
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