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Java - Problem bei Einrichtung der Entwicklungsumgebung

  1. #1 Reply With Quote
    Adventurer McArti's Avatar
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    Hallo,

    ich versuche schon seit Monaten das berüchtigte Programm HalloWelt mit Java auszuführen. Weder auf 2 verschiedenen Linux noch auf Windows hatte ich seither Erfolg damit.
    Im Moment versuche ich das Ganze auf Windows 10.
    JDK 14 installiert, Umgebungsvsariablen eingerichtet, Programm geschrieben - cmd gestartet und es kommt folgendes dabei heraus:

    [Bild: Java-CMDfehler.jpg]

    Kann mir vllt jemand sagen was es noch sein könnte?????
    McArti is offline

  2. #2 Reply With Quote
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    Es wäre sinnvoller, wenn Du uns den Code zeigen würdest.

    EDIT:
    Ach, moment. Es scheint so zu sein, als ob die Umgebungsvariablen nicht richtig eingetragen sind. Er findet die auszuführenden Programme nicht.
    Stiller Leser is offline

  3. #3 Reply With Quote
    Adventurer McArti's Avatar
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    Quote Originally Posted by Stiller Leser View Post
    Es wäre sinnvoller, wenn Du uns den Code zeigen würdest.

    EDIT:
    Ach, moment. Es scheint so zu sein, als ob die Umgebungsvariablen nicht richtig eingetragen sind. Er findet die auszuführenden Programme nicht.
    [Bild: umgebungsvariable.jpg]

    Leider erscheint es nur sehr verschwommen wenn ich es hier uploade. Kennst du da was besseres? Danke und Grüße
    McArti is offline

  4. #4 Reply With Quote
    Haltet Abstand! besser>2m  jabu's Avatar
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    Screenshots halte ich für unnötig, gerade für einen angehenden Programmierer (ist aber für mich kein Problem, wenn du trotzdem welche zeigst).

    Dieses bedeutet, was es sagt (auch in den anderen Fällen erscheinen mir die Fehlermeldungen informativ und plausibel):
    Code:
    Der Befehl "javac" ist entweder falsch geschrieben oder
    konnte nicht gefunden werden.
    Zuerst würde ich kontrollieren, ob eine Datei mit dem Namen javac.exe unter dem bin-Verzeichnis des JDKs vorhanden ist (neben z.B. java.exe sowie javaw.exe ). Es wäre zu kontrollieren, ob das richtige JDK komplett an der richtigen Stelle innerhalb des Verzeichnisbaums gelandet ist. Erst wenn diese Grundvoraussetzung erfüllt ist, ergeben Versuche mit dementsprechenden Pfadangaben einen Sinn. Ob sie erfüllt ist, kann ich so aus der Ferne nicht wissen, also habe ich das vorsichtshalber erwähnt.

    Nur kurz eingeschoben und auf die Gefahr hin, längst Bekanntes zu erzählen:
    Falls du auch mit dem Windows-Explorer arbeitest, solltest du ihn (falls noch nicht geschehen) dazu überreden, die bekannten Dateinamenerweiterungen (z.B. .exe) anzuzeigen. Sonst kannst du ihn zum Arbeiten kaum gebrauchen (und setzt dich wegen Unkenntnis des jeweiligen Dateityps vermeidbaren Sicherheitsrisiken aus). Bei der Erstellung von Software für Windows interessiert der hintere Teil des Namens (der z.B. .c, .cpp, .h, .obj, .lib, .dll, .java, .jar, jmod oder .exe lauten kann) oftmals mehr als der vordere (der ziemlich oft gleich bleibt).

    Falls das JDK richtig abgelegt ist (einen Installer braucht man nicht), stimmt vermutlich etwas mit dem Suchpfad, für den die Umgebungsvariable Path steht, nicht. Man kann Umgebungsvariablen z.B. für das System oder speziell für den aktuellen Benutzer setzen. Vermutlich meinst du eine dieser beiden Varianten. Normalerweise funktionieren beide (haben jeweils ihre Vor- und Nachteile), sodass du dir (je nach Anforderungen) eine aussuchen kannst. Nach Änderung daran könnte es unter Umständen (bei mir war es nicht nötig) erforderlich sein, den betreffenden Benutzer einmal ab- und wieder anzumelden, was beim System (ist auch ein Benutzer) durch einen Neustart erreicht wird. In jedem normalen Fall aber muss, damit sich die Änderungen auswirken, eine neue Konsole ("Eingabeaufforderung") geöffnet werden, da jede Instanz beim Start ihren eigenen Satz an Umgebungsvariablen erhält (effektiv erhält der Kindprozess eine Kopie der Variablen des Vaterprozesses, auf der er herummanipulieren kann, ohne damit andere Prozesse zu manipulieren, was vorteilhaft ist).

    Also möchtest du deinen Suchpfad, wie er sich effektiv (unter Berücksichtigung der Vererbung) ergibt, kontrollieren. Die zu überprüfende Umgebungsvariable lautet Path. Damit Windows weiß, dass der Wert einer Umgebungsvariable gemeint ist, setzt du ihren Namen zwischen %-Zeichen, sodass sich hier %Path% ergibt (zwischen Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden). Aber das eignet sich noch nicht, um den Inhalt der Variable angezeigt zu bekommen, da das erste Token (bis zum ersten Trennzeichen (exklusiv), z.B. einem Leerzeichen) als Befehl interpretiert wird. Also bräuchtest du einen Befehl zur Ausgabe von Text. Dazu stellt die Konsole den Befehl echo bereit. Den Wert der Umgebungsvariable lässt du per Parameter an echo übergeben. Es ergibt sich also:
    Code:
    echo %path%
    Das^ bestätigst du mit Enter. Alternativ funktioniert normalerweise auch der Befehl PATH, allerdings mit vorangestelltem PATH= bei der Ausgabe.

    Es ergibt sich z.B. folgende Ausgabe:
    Code:
    C:\WINDOWS\system32;C:\WINDOWS;C:\Program Files\JDK14.0.1\bin
    Bei mir ergibt sich ein langer Bandwurm, den ich hier wegen der Übersichtlichkeit gekürzt und an deinen Fall angepasst habe (Schema sollte genügen). Solch eine lange Ausgabe zu kopieren und abzuspeichern, ist umständlich und fehleranfällig. Daher empfiehlt sich die Umleitung des Standardausgabedatenstroms in eine Datei. Das geht im einfachsten Fall nach dem Schema Befehl > Dateiname, also speziell hier:
    Code:
    echo %Path% > "%USERPROFILE%\Desktop\Suchpfad.txt"
    Das Zeichen > bewirkt die Umleitung (wobei, falls nichts anderes angegeben ist, automatisch die Standardausgabe als Quelle gewählt wird). Eine vorhandene Datei wird ohne Nachfrage überschrieben (Vorsicht!). Um an das Ende anzuhängen (anstatt zu überschreiben) verwendet man >> (anstatt >). Falls der Pfad des Umleitungsziels Leerzeichen enthält, so muss er innerhalb von Anführungszeichen stehen. Hier wird das vorsichtshalber genutzt, für den Fall, dass der Wert der (von Windows vorgegebenen) Variable mit dem Namen USERPROFILE Leerzeichen enthält.

    Es klingt zu schön, um wahr zu sein, einfach Anführungszeichen ergänzen und fertig. Doch leider ist das nicht immer korrekt. In dem einen Kontext werden die Leerzeichen erkannt und letztendlich entfernt, in einem anderen nicht, sodass sie stören können. Wenn man die Regeln nicht kennt (bei mir hat es einiger Übung bedurft, und manchmal verhaue ich mich immer noch), muss man wohl probieren.

    Die Ausgabe, also den Inhalt der angegebenen Datei, könntest du zu Kontrollzwecken hier posten. So spart man sich lästige Sreenshots. Die Konsole von Windows unterstützt übrigens auch Copy & Paste (per [Strg]+[V] oder per Rechtsklick aus der Zwischenablage einfügen).

    Zurück zu deinem Screenshot:
    Die ersten drei Versuche scheitern mutmaßlich wegen des Pfades, der vierte wegen fehlender Anführungszeichen (Befehl C:\Program ergibt keinen Sinn) und der fünfte wegen Falschschreibung des Pfades (Leerzeichen fehlt, und sonst bräuchte man eben Anführungszeichen).

    Im einfachsten Fall fügst du bei deiner Umgebungsvariable Path, sie gibt den Suchpfad an, C:\Program Files\JDK14.0.1\bin hinten an (außerhalb des zeilenbasierenden Editors müsstest du beim Anhängen ein Semikolon als Trennzeichen verwenden). Bei mir läuft das etwas anders, um leichter auf neue Versionen umstellen zu können, ohne die Variablen, welche manche Tools oder IDEs brauchen, einzeln abändern zu müssen. Hier mein Schema (an deinen Fall angepasst):
    Code:
    JAVA_HOME  C:\Program Files\Java\JDK14.0.1
    JDK_HOME   %JAVA_HOME%
    JRE_HOME   %JDK_HOME%
    Path       C:\WINDOWS\system32;C:\WINDOWS;C:\Program Files\%JAVA_HOME%\bin;
    (Code-Formatierung hat hier nichts mit der Konsole zu tun.)
    Die weiteren Umgebungsvariablen lassen sich, wie gesagt, von Tools und IDEs benutzen. Manchmal helfen sie freiwillig gegen Chaos, und manchmal werden sie tatsächlich verlangt (für deinen Aufruf von javac alleine nicht, aber später könnte das nützlich werden).

    So zum Beispiel lässt sich unter Windows das GUI zur Konfiguration der Umgebungsvariablen aufrufen:
    Per Tasten [Win]+[R] den Ausführen-Dialog aufrufen, sysdm.cpl eingeben und mit dem Button "OK" bestätigen, dann in die Registerkarte "Erweitert" wechseln. Dort solltest du unter dem Button "Umgebungsvariablen" fündig werden. Aber das hast du wohl schon gefunden.

    Mit den hier gegebenen Informationen sollte es eigentlich klappen. Falls nicht, bitte genau angeben, wo der Schuh drückt.

    Edit, kleiner Tipp zu Screenshots:
    Bilder zur Verwendung im Forum lassen sich auch bei uns hochladen, Infos dazu hier. Die behalten ihre Qualität bei. Für eine lesbare Qualität braucht man eine gewisse Mindestauflösung. Aber man will anderen Usern, vor allem solchen, die keine Breitband-Flatrate oder nur kleine oder niedrig auflösende Bildschirme haben, auch keine Bilder im Full-HD-Format (unbearbeitete Screenshots heute üblicher PCs) zumuten. Für das Forenlayout sind großformatige Bilder auch nicht gut. Also ist es sinnvoll, bei den vorzuzeigenden Fenstern unnötigen Firlefanz abzustellen, sie nicht größer als nötig einzustellen, sie dicht zusammenzuschieben und den relevanten Bereich sorgfältig zurechtzuschneiden. Die dafür nötige Option heißt "Freistellen", "Auf Markierung zuschneiden" oder so ähnlich. Damit keine Qualität verloren geht, speichert man stets in einem verlustfreien Format ab, z.B. als eine Bitmap mit 8 Bit je Farbkanal (ergibt 24 Bit bei RGB, 32 Bit bei ARGB) und konvertiert niemals in ein verlustbehaftetes Format (JPEG ist verlustbehaftet) und wandelt das verlustfreie Format (z.B. die Bitmap) vor dem Upload in PNG um. Falls das Bild zwar scharf ist, aber immer noch zu viele Daten enthält, kann man auch die Pixelanzahl verringern, z.B. horizontal und vertikal auf jeweils genau die Hälfte. Viel weniger geht meistens für lesbare Ergebnisse nicht, und eine leicht irritierende Unschärfe wäre dabei meistens hinzunehmen. Ansonsten ist ein Vergrößern der Schrift mit anschließendem Herunterskalieren noch eine Möglichkeit. Aber dieser Weg ist schon ziemlich fummelig, weswegen ich meistens die einfache Variante mit dem Zurechtschneiden bevorzuge (und nur herunterskaliere, wo es sich lohnt und wo eine leichte Unschärfe akzeptabel ist).
    jabu is offline Last edited by jabu; 13.05.2020 at 18:53.

  5. #5 Reply With Quote
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    Screenshots halte ich für unnötig, gerade für einen angehenden Programmierer (ist aber für mich kein Problem, wenn du trotzdem welche zeigst).
    Beim nächsten mal in Maschinencode okay?
    Dieses bedeutet, was es sagt (auch in den anderen Fällen erscheinen mir die Fehlermeldungen informativ und plausibel):
    Code:
    Der Befehl "javac" ist entweder falsch geschrieben oder
    konnte nicht gefunden werden.
    Zuerst würde ich kontrollieren, ob eine Datei mit dem Namen javac.exe unter dem bin-Verzeichnis des JDKs vorhanden ist (neben z.B. java.exe sowie javaw.exe ).
    Ist da
    Code:
    C:\Program Files\JDK14.0.1\bin
    Es wäre zu kontrollieren, ob das richtige JDK komplett an der richtigen Stelle innerhalb des Verzeichnisbaums gelandet ist. Erst wenn diese Grundvoraussetzung erfüllt ist, ergeben Versuche mit dementsprechenden Pfadangaben einen Sinn. Ob sie erfüllt ist, kann ich so aus der Ferne nicht wissen, also habe ich das vorsichtshalber erwähnt.
    Ähh joa ich denke mal schon?

    Nur kurz eingeschoben und auf die Gefahr hin, längst Bekanntes zu erzählen:
    Falls du auch mit dem Windows-Explorer arbeitest, solltest du ihn (falls noch nicht geschehen) dazu überreden, die bekannten Dateinamenerweiterungen (z.B. .exe) anzuzeigen. Sonst kannst du ihn zum Arbeiten kaum gebrauchen (und setzt dich wegen Unkenntnis des jeweiligen Dateityps vermeidbaren Sicherheitsrisiken aus). Bei der Erstellung von Software für Windows interessiert der hintere Teil des Namens (der z.B. .c, .cpp, .h, .obj, .lib, .dll, .java, .jar, jmod oder .exe lauten kann) oftmals mehr als der vordere (der ziemlich oft gleich bleibt).
    Danke das war mir neu! Jetzt wird alles angezeigt.


    Falls das JDK richtig abgelegt ist (einen Installer braucht man nicht), stimmt vermutlich etwas mit dem Suchpfad, für den die Umgebungsvariable Path steht, nicht. Man kann Umgebungsvariablen z.B. für das System oder speziell für den aktuellen Benutzer setzen. Vermutlich meinst du eine dieser beiden Varianten. Normalerweise funktionieren beide (haben jeweils ihre Vor- und Nachteile), sodass du dir (je nach Anforderungen) eine aussuchen kannst. Nach Änderung daran könnte es unter Umständen (bei mir war es nicht nötig) erforderlich sein, den betreffenden Benutzer einmal ab- und wieder anzumelden, was beim System (ist auch ein Benutzer) durch einen Neustart erreicht wird. In jedem normalen Fall aber muss, damit sich die Änderungen auswirken, eine neue Konsole ("Eingabeaufforderung") geöffnet werden, da jede Instanz beim Start ihren eigenen Satz an Umgebungsvariablen erhält (effektiv erhält der Kindprozess eine Kopie der Variablen des Vaterprozesses, auf der er herummanipulieren kann, ohne damit andere Prozesse zu manipulieren, was vorteilhaft ist).
    Was wäre denn falsch abgelegt? Ich habe bereits diese Variablegesetzt:
    Code:
    C:\Program Files\JDK14.0.1\bin
    Neugestartet habe ich bereits mehrmals.

    Also möchtest du deinen Suchpfad, wie er sich effektiv (unter Berücksichtigung der Vererbung) ergibt, kontrollieren. Die zu überprüfende Umgebungsvariable lautet Path. Damit Windows weiß, dass der Wert einer Umgebungsvariable gemeint ist, setzt du ihren Namen zwischen %-Zeichen, sodass sich hier %Path% ergibt (zwischen Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden). Aber das eignet sich noch nicht, um den Inhalt der Variable angezeigt zu bekommen, da das erste Token (bis zum ersten Trennzeichen (exklusiv), z.B. einem Leerzeichen) als Befehl interpretiert wird. Also bräuchtest du einen Befehl zur Ausgabe von Text. Dazu stellt die Konsole den Befehl echo bereit. Den Wert der Umgebungsvariable lässt du per Parameter an echo übergeben. Es ergibt sich also:
    Code:
    echo %path%
    Das^ bestätigst du mit Enter. Alternativ funktioniert normalerweise auch der Befehl PATH, allerdings mit vorangestelltem PATH= bei der Ausgabe.
    Klappt.

    Es ergibt sich z.B. folgende Ausgabe:
    Code:
    C:\WINDOWS\system32;C:\WINDOWS;C:\Program Files\JDK14.0.1\bin
    Bei mir ergibt sich ein langer Bandwurm, den ich hier wegen der Übersichtlichkeit gekürzt und an deinen Fall angepasst habe (Schema sollte genügen). Solch eine lange Ausgabe zu kopieren und abzuspeichern, ist umständlich und fehleranfällig. Daher empfiehlt sich die Umleitung des Standardausgabedatenstroms in eine Datei. Das geht im einfachsten Fall nach dem Schema Befehl > Dateiname, also speziell hier:
    Code:
    echo %Path% > "%USERPROFILE%\Desktop\Suchpfad.txt"
    Das Zeichen > bewirkt die Umleitung (wobei, falls nichts anderes angegeben ist, automatisch die Standardausgabe als Quelle gewählt wird). Eine vorhandene Datei wird ohne Nachfrage überschrieben (Vorsicht!). Um an das Ende anzuhängen (anstatt zu überschreiben) verwendet man >> (anstatt >). Falls der Pfad des Umleitungsziels Leerzeichen enthält, so muss er innerhalb von Anführungszeichen stehen. Hier wird das vorsichtshalber genutzt, für den Fall, dass der Wert der (von Windows vorgegebenen) Variable mit dem Namen USERPROFILE Leerzeichen enthält.
    Okay ja es ist ein Bandwurm, hab das Ganze also ,txt siehe weiter unten.

    Es klingt zu schön, um wahr zu sein, einfach Anführungszeichen ergänzen und fertig. Doch leider ist das nicht immer korrekt. In dem einen Kontext werden die Leerzeichen erkannt und letztendlich entfernt, in einem anderen nicht, sodass sie stören können. Wenn man die Regeln nicht kennt (bei mir hat es einiger Übung bedurft, und manchmal verhaue ich mich immer noch), muss man wohl probieren.
    Mit probieren meinst du was?

    Die Ausgabe, also den Inhalt der angegebenen Datei, könntest du zu Kontrollzwecken hier posten. So spart man sich lästige Sreenshots. Die Konsole von Windows unterstützt übrigens auch Copy & Paste (per [Strg]+[V] oder per Rechtsklick aus der Zwischenablage einfügen).
    Code:
    C:\Windows;C:\Windows\System32\Wbem;C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\;C:\Windows\System32\OpenSSH\;"C:\Program Files (x86)\Gpg4win\..\GnuPG\bin;";C:\Program Files\JDK14.0.1\bin;C:\Users\Marc Artinger\AppData\Local\Microsoft\WindowsApps;
    Zurück zu deinem Screenshot:
    Die ersten drei Versuche scheitern mutmaßlich wegen des Pfades, der vierte wegen fehlender Anführungszeichen (Befehl C:\Program ergibt keinen Sinn) und der fünfte wegen Falschschreibung des Pfades (Leerzeichen fehlt, und sonst bräuchte man eben Anführungszeichen).
    Das habe ich mir zwar gedacht aber nicht gewusst.

    Im einfachsten Fall fügst du bei deiner Umgebungsvariable Path, sie gibt den Suchpfad an, C:\Program Files\JDK14.0.1\bin hinten an (außerhalb des zeilenbasierenden Editors müsstest du beim Anhängen ein Semikolon als Trennzeichen verwenden). Bei mir läuft das etwas anders, um leichter auf neue Versionen umstellen zu können, ohne die Variablen, welche manche Tools oder IDEs brauchen, einzeln abändern zu müssen. Hier mein Schema (an deinen Fall angepasst):
    Code:
    JAVA_HOME  C:\Program Files\Java\JDK14.0.1
    JDK_HOME   %JAVA_HOME%
    JRE_HOME   %JDK_HOME%
    Path       C:\WINDOWS\system32;C:\WINDOWS;C:\Program Files\%JAVA_HOME%\bin;
    (Code-Formatierung hat hier nichts mit der Konsole zu tun.)
    Die weiteren Umgebungsvariablen lassen sich, wie gesagt, von Tools und IDEs benutzen. Manchmal helfen sie freiwillig gegen Chaos, und manchmal werden sie tatsächlich verlangt (für deinen Aufruf von javac alleine nicht, aber später könnte das nützlich werden).
    Ok ich hab die jetzt mal so eingefügt, bei mir war der erste Dateipfad etwas anders ohne den Ordner "Java" dazwischen.Siehe Screenshot.^^
    [IMG]https://upload.worldofplayers.de/fil...riablenNEU.png[/IMG]

    So zum Beispiel lässt sich unter Windows das GUI zur Konfiguration der Umgebungsvariablen aufrufen:
    Per Tasten [Win]+[R] den Ausführen-Dialog aufrufen, sysdm.cpl eingeben und mit dem Button "OK" bestätigen, dann in die Registerkarte "Erweitert" wechseln. Dort solltest du unter dem Button "Umgebungsvariablen" fündig werden. Aber das hast du wohl schon gefunden.

    Mit den hier gegebenen Informationen sollte es eigentlich klappen. Falls nicht, bitte genau angeben, wo der Schuh drückt.
    Hmm jetzt scheint er javac auszuführen aber die Datei nicht? Aber dafür richtet man doch die Umgebungsvariable ein um den Compiler für jeden Code an beliebiger Stelle im System aufrufen und ausführen zu können oder?
    Code:
    C:\Users\Mein Name>javac HalloWelt.java
    error: file not found: HalloWelt.java
    Usage: javac <options> <source files>
    use --help for a list of possible options
    Ich bin jetzt mittels dem Befehl cd ins richtige Verzeichnis gesprungen und hab javac ausgeführt, immerhin versucht er jetzt das Programm zu starten,
    scheine aber einen Fehler gemacht zu haben! Freue mich trotzdem dass ich es nach MONATEN geschafft hab dieses Programm zu starten!!

    Code:
    C:\Users\Mein Name\Desktop\Java>cd Kap02
    
    C:\Users\Mein Name\Desktop\Java\Kap02>javac HalloWelt.java
    HalloWelt.java:3: error: cannot find symbol
      System.out.printIn("HalloWelt");
                ^
      symbol:   method printIn(String)
      location: variable out of type PrintStream
    1 error
    Edit, kleiner Tipp zu Screenshots:
    Bilder zur Verwendung im Forum lassen sich auch bei uns hochladen, Infos dazu hier. Die behalten ihre Qualität bei. Für eine lesbare Qualität braucht man eine gewisse Mindestauflösung. Aber man will anderen Usern, vor allem solchen, die keine Breitband-Flatrate oder nur kleine oder niedrig auflösende Bildschirme haben, auch keine Bilder im Full-HD-Format (unbearbeitete Screenshots heute üblicher PCs) zumuten. Für das Forenlayout sind großformatige Bilder auch nicht gut. Also ist es sinnvoll, bei den vorzuzeigenden Fenstern unnötigen Firlefanz abzustellen, sie nicht größer als nötig einzustellen, sie dicht zusammenzuschieben und den relevanten Bereich sorgfältig zurechtzuschneiden. Die dafür nötige Option heißt "Freistellen", "Auf Markierung zuschneiden" oder so ähnlich. Damit keine Qualität verloren geht, speichert man stets in einem verlustfreien Format ab, z.B. als eine Bitmap mit 8 Bit je Farbkanal (ergibt 24 Bit bei RGB, 32 Bit bei ARGB) und konvertiert niemals in ein verlustbehaftetes Format (JPEG ist verlustbehaftet) und wandelt das verlustfreie Format (z.B. die Bitmap) vor dem Upload in PNG um. Falls das Bild zwar scharf ist, aber immer noch zu viele Daten enthält, kann man auch die Pixelanzahl verringern, z.B. horizontal und vertikal auf jeweils genau die Hälfte. Viel weniger geht meistens für lesbare Ergebnisse nicht, und eine leicht irritierende Unschärfe wäre dabei meistens hinzunehmen. Ansonsten ist ein Vergrößern der Schrift mit anschließendem Herunterskalieren noch eine Möglichkeit. Aber dieser Weg ist schon ziemlich fummelig, weswegen ich meistens die einfache Variante mit dem Zurechtschneiden bevorzuge (und nur herunterskaliere, wo es sich lohnt und wo eine leichte Unschärfe akzeptabel ist).
    Super Tippdanke!!

    Alles in allem vielen Dank für die wirklich ausführliche Antwort, das ist wirklich ungewöhnlich für ein Forum! Hat aber auch echt was genützt und war sehr lehrreich!
    McArti is offline

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