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  1. #341 Reply With Quote
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    Er tat was sie sagte, weil es das Beste war. Ihre Bemerkung nahm Leif durchaus als trotzig war, reagierte aber genauso wenig darauf, wie auf die Tatsache, dass sie sich von ihm lste. Es spielte keine Rolle wie viel sie glaubte aushalten zu knnen und es am Ende vielleicht auch tat, denn damit rechnen durfte man nicht. Leute waren unter den anfnglichen Methoden der Turianer und der Allianz gestorben, weil sie vor dem ersten Erfolg mit ihrer Biotik verdurstet waren. Man folgte diesen Methoden aus gutem Grund kaum noch, auer es handelte sich um Hardliner, die in Eigenregie irgendetwas zu erreichen versuchten. Leif wollte nicht dazugehren, aber im Zweifel berlie er diese Entscheidung natrlich ihr. Musste er wohl, denn Cerberus stand hierbei zweifellos hinter der fixeren Idee und wenn die Sizilianerin nun selbiges tat, konnte er nur Schadensbegrenzung betreiben, wo selbige ntig wrde.


    Luceija konzentrierte sich von diesem Moment an vollumfnglich aufs Schwimmen. Zum Glck war sie recht gut darin, all die brige Konzentration investierte die Neunundzwanzigjhrige nmlich darauf, ob er nicht irgendwie Recht behielt und eine schnellere Methode, die gleichzeitig auch hrter war, die einzige Lsung wre die sie hatten. War es die? In ihrem Kopf setzten sich Erinnerungen diverser Behandlungsmethoden Sergios zusammen, die perfekte Lsung schien ihr aber immer noch zu weit entfernt. Und allmhlich wurde auch das Schwimmen anstrengend und ihre Glieder schwerer und schwerer. Hatten sie wirklich noch so eine lange Strecke vor sich? "Ich-...ich glaub das mit dem-..Untergehen-...", deutete sie nur an und angelte passiv den Arm des Schweden, gerade noch so, bevor die Anstrengung ihre Sicht zu vernebeln begann. Ihr Herz zu rasen. Ihr Verstand schummrig wurde. Sie krallte sich fest und wurde wenigstens kurz zu sehr unter Wasser gesplt.
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    Luceija konzentrierte sich von diesem Moment an vollumfnglich aufs Schwimmen. Zum Glck war sie recht gut darin, all die brige Konzentration investierte die Neunundzwanzigjhrige nmlich darauf, ob er nicht irgendwie Recht behielt und eine schnellere Methode, die gleichzeitig auch hrter war, die einzige Lsung wre die sie hatten. War es die? In ihrem Kopf setzten sich Erinnerungen diverser Behandlungsmethoden Sergios zusammen, die perfekte Lsung schien ihr aber immer noch zu weit entfernt. Und allmhlich wurde auch das Schwimmen anstrengend und ihre Glieder schwerer und schwerer. Hatten sie wirklich noch so eine lange Strecke vor sich? "Ich-...ich glaub das mit dem-..Untergehen-...", deutete sie nur an und angelte passiv den Arm des Schweden, gerade noch so, bevor die Anstrengung ihre Sicht zu vernebeln begann. Ihr Herz zu rasen. Ihr Verstand schummrig wurde. Sie krallte sich fest und wurde wenigstens kurz zu sehr unter Wasser gesplt.


    "Oh, ich soll dich nicht unterschtzen, was?", musste er dann doch frotzeln und erwiderte diesen Griff gewissermaen, indem er ihren Arm knapp oberhalb des Handgelenks packte und sich um den eigenen Hals schlang. Ihr zweiter Arm folgte automatisch und hielt sich an dem Mann fest, der vllig ruhig Zug um Zug in Richtung ihres Hauses schwamm, weiter aber nichts sagte. In seinem Kopf formte sich der Versuchs des Widerstandes, baute Argumente, nur um ihr die Idee schneller, vor allem aber riskanter Erfolge ausreden zu knnen.
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    "Oh, ich soll dich nicht unterschtzen, was?", musste er dann doch frotzeln und erwiderte diesen Griff gewissermaen, indem er ihren Arm knapp oberhalb des Handgelenks packte und sich um den eigenen Hals schlang. Ihr zweiter Arm folgte automatisch und hielt sich an dem Mann fest, der vllig ruhig Zug um Zug in Richtung ihres Hauses schwamm, weiter aber nichts sagte. In seinem Kopf formte sich der Versuchs des Widerstandes, baute Argumente, nur um ihr die Idee schneller, vor allem aber riskanter Erfolge ausreden zu knnen.


    "Keine Ahnung woher das kommt...", rechtfertigte sich die Sdlnderin und suchte weiter diesen Halt. Sie hatte ihn wirklich ntig. Drohte zwar kaum noch abzurutschen, aber ohnehin waren sie bald da, sie also kurz vor einer nur so winzigen Ruhepause die sie brauchte. Stattdessen wre eigentlich klar, WAS es war: Vermutlich wieder Entzug. Vielleicht ein erster Vorgeschmack auf das Runterfahren dieser Mittel. Und wer wusste schon noch, WIE hsslich das werden konnte, so auf Dauer. Denn irgendwann kam es unmittelbar dazu, dass sie die Konsequenzen deutlich spren wrde. "Ich bin schon....die...dreifache Strecke geschwommen, war alles kein Problem.", versicherte sie mit Nachdruck. Zum Glck erkannte man da schon das nahe Haus.
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    "Keine Ahnung woher das kommt...", rechtfertigte sich die Sdlnderin und suchte weiter diesen Halt. Sie hatte ihn wirklich ntig. Drohte zwar kaum noch abzurutschen, aber ohnehin waren sie bald da, sie also kurz vor einer nur so winzigen Ruhepause die sie brauchte. Stattdessen wre eigentlich klar, WAS es war: Vermutlich wieder Entzug. Vielleicht ein erster Vorgeschmack auf das Runterfahren dieser Mittel. Und wer wusste schon noch, WIE hsslich das werden konnte, so auf Dauer. Denn irgendwann kam es unmittelbar dazu, dass sie die Konsequenzen deutlich spren wrde. "Ich bin schon....die...dreifache Strecke geschwommen, war alles kein Problem.", versicherte sie mit Nachdruck. Zum Glck erkannte man da schon das nahe Haus.


    Wieder sagte er nichts und dann war da irgendwann der Moment, in welchem sie beide wieder Boden unter den Fen gewannen, langsam aus dem Wasser stiegen, Leif weiterhin deutlich zu freizgig und das nunmehr auch wieder sichtbar. Ihre schmalen Arme hatten ihn losgelassen und er schwieg noch eine ganze Weile, sah auf dem Weg zurck zum Haus aber doch noch einmal ber die Schulter. "Du hast heute morgen noch keine Medikamente genommen. Mag daran liegen. Und es wird kaum besser, wenn du dich wirklich fr das entscheidest, worber wir gerade gesprochen haben.", nahm er die Chance nochmals wahr und warnte sie, drehte sich wieder um und ging weitere Schritte auf das Haus zu.
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    Wieder sagte er nichts und dann war da irgendwann der Moment, in welchem sie beide wieder Boden unter den Fen gewannen, langsam aus dem Wasser stiegen, Leif weiterhin deutlich zu freizgig und das nunmehr auch wieder sichtbar. Ihre schmalen Arme hatten ihn losgelassen und er schwieg noch eine ganze Weile, sah auf dem Weg zurck zum Haus aber doch noch einmal ber die Schulter. "Du hast heute morgen noch keine Medikamente genommen. Mag daran liegen. Und es wird kaum besser, wenn du dich wirklich fr das entscheidest, worber wir gerade gesprochen haben.", nahm er die Chance nochmals wahr und warnte sie, drehte sich wieder um und ging weitere Schritte auf das Haus zu.


    "Nicht freiwillig..", machte sie sich gedanklich klar. Eigentlich war sie bereits mehrere Male drauf und dran gewesen, sich einen eigenen, kleinen Vorrat im Haus zurecht zu legen um wenigstens die Tage zu berstehen, die am meisten an ihr zehrten beziehungsweise um ein paar Downer im Haus zu haben, die ihr das Einschlafen erleichterten. Genau dafr und auch frs Aufstehen, fasste sie ein paar Sorten Wein, Wodka und Whiskey, die heiligen drei W's, ins Auge, aber die Zeit war dafr bisher kaum geeignet gewesen. Sie beobachtete ihn nur aus einer passiven Position heraus, war es nicht so, dass seine Erscheinung sie nichtmehr anzog, aber das Gesprchsthema lenkte mehr und mehr ab und machte es schwer, mglicherweise lebensbedrohliche Lebensentscheidungen zu treffen wenn ein ppiges, prsentiertes Genital vor den eigenen Augen baumelte. Nicht erst jetzt fragte sie sich ernsthaft, was fr weirde und trotzdem verdchtig charmante Leute Schweden waren. In so vielen Belangen so hnlich zu Italienern und auf der anderen Seite stolzierten sie problemlos nackt durch eine Strandwohnung. Sie schmunzelte unfreiwillig inmitten ihrer Gedanken. Vermutlich nur eine Frage der Zeit bis Leif wissen wollte, woher das kam. Sie folgte ihm, lie es zu, dass der trockene Sand ihre feuchten Sohlen verklebte, wrang Haare und Kleidung, die sie trug, noch am Strand aus und nahm den Weg, UND den Sand, zurck in ihr Haus hinein.
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    "Nicht freiwillig..", machte sie sich gedanklich klar. Eigentlich war sie bereits mehrere Male drauf und dran gewesen, sich einen eigenen, kleinen Vorrat im Haus zurecht zu legen um wenigstens die Tage zu berstehen, die am meisten an ihr zehrten beziehungsweise um ein paar Downer im Haus zu haben, die ihr das Einschlafen erleichterten. Genau dafr und auch frs Aufstehen, fasste sie ein paar Sorten Wein, Wodka und Whiskey, die heiligen drei W's, ins Auge, aber die Zeit war dafr bisher kaum geeignet gewesen. Sie beobachtete ihn nur aus einer passiven Position heraus, war es nicht so, dass seine Erscheinung sie nichtmehr anzog, aber das Gesprchsthema lenkte mehr und mehr ab und machte es schwer, mglicherweise lebensbedrohliche Lebensentscheidungen zu treffen wenn ein ppiges, prsentiertes Genital vor den eigenen Augen baumelte. Nicht erst jetzt fragte sie sich ernsthaft, was fr weirde und trotzdem verdchtig charmante Leute Schweden waren. In so vielen Belangen so hnlich zu Italienern und auf der anderen Seite stolzierten sie problemlos nackt durch eine Strandwohnung. Sie schmunzelte unfreiwillig inmitten ihrer Gedanken. Vermutlich nur eine Frage der Zeit bis Leif wissen wollte, woher das kam. Sie folgte ihm, lie es zu, dass der trockene Sand ihre feuchten Sohlen verklebte, wrang Haare und Kleidung, die sie trug, noch am Strand aus und nahm den Weg, UND den Sand, zurck in ihr Haus hinein.
    Einige wenige Schritte vor ihr gehend, betrat er das Haus zuerst und nahm zgig die Treppe nach oben, um sich dort erneut anzuziehen. Nicht dass ihn die eigene Freizgigkeit gestrt htte, nur fhlte er sich in diesen vier Wnden doch mehr als ein Gast und weniger als der Hausherr. Vorher duschen zu gehen wre wohl empfehlenswerter gewesen, aber auf eine eigenwillige Art mochte Leif den Duft der nunmehr berall auf seiner Haut sa und auch den ganzen Raum (oder lediglich seinen Sinn) einzunehmen wusste. Trotz dieses Wohlgefhls und einer pltzlichen, nicht zu erklrenden Mdigkeit ging er wieder nach unten, steuerte zuerst die Kche samt Kaffeemaschine an und rief kaum eine Sekunde spter schon durch das gesamte Untergeschoss, womit er ein Gesprch mit sich selbst fhren mochte, sofern Luceija ihn nicht tatschlich hrte. "...Kaffee-...ja, nein, vielleicht...?", er hoffte auf ein 'ja' und damit wenigstens eine temporre Entscheidung gegen einen irrsinnigen Plan.
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    Einige wenige Schritte vor ihr gehend, betrat er das Haus zuerst und nahm zgig die Treppe nach oben, um sich dort erneut anzuziehen. Nicht dass ihn die eigene Freizgigkeit gestrt htte, nur fhlte er sich in diesen vier Wnden doch mehr als ein Gast und weniger als der Hausherr. Vorher duschen zu gehen wre wohl empfehlenswerter gewesen, aber auf eine eigenwillige Art mochte Leif den Duft der nunmehr berall auf seiner Haut sa und auch den ganzen Raum (oder lediglich seinen Sinn) einzunehmen wusste. Trotz dieses Wohlgefhls und einer pltzlichen, nicht zu erklrenden Mdigkeit ging er wieder nach unten, steuerte zuerst die Kche samt Kaffeemaschine an und rief kaum eine Sekunde spter schon durch das gesamte Untergeschoss, womit er ein Gesprch mit sich selbst fhren mochte, sofern Luceija ihn nicht tatschlich hrte. "...Kaffee-...ja, nein, vielleicht...?", er hoffte auf ein 'ja' und damit wenigstens eine temporre Entscheidung gegen einen irrsinnigen Plan.


    Was er bekam war ein ziemlich lautes "S!", dass bis zu ihm drang. Und auch nach einem Seufzen htte klingen knnen. Ihr eigener Weg fhrte sie erst spter ins Labor, wo sie unterwegs noch ein liegengebliebenes Handtuch schnappte um die grobe Feuchtigkeit von ihrer Haut zu tilgen. Und dort dann angekommen schlte sie sich aus der nassen Kleidung und hinein in neue. Ein neutrales, schwarzes Spaghettitrger-Top und eine Jeans-Shorts folgte, die sie noch unter ihren eigenen Sachen gehabt aber kaum getragen hatte. Keine verdammte Ahnung warum sie sie berhaupt in ihre Tasche gepackt hatte. Auch fhlten sie sich irgendwie unangenehm an. Aber zumindest waren sie dem Wetter angemessen, dass im Laufe des Tages noch auf sie zu kommen wrde. Ihre sandigen Fe trugen sie zurck ins Wohnzimmer, wohin sie Spuren zog und sich schlielich mit einem Seufzen auf dem Sofa fallen lie. Ein Bein auf der Lehne der Sitzgelegenheit, das andere weit ausgestreckt von sich. Schnaubend. Ja...ziemlich so wie diese schludrige, sizilianische Gre die sie irgendwann mal unter Sergio war. "Und jetzt? Gemeinsames Yoga..?", scherzte sie schrg, ehe sie schnaubte. Und wartete, bis er zurck kam Nur um ihn herausfordernd anzusehen. Und diese Frage zu stellen. Aus vollstem Ernst. "Wie viel Zeit hat dir Cerberus gegeben um mich 'hinzukriegen'? Hm?"
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    Was er bekam war ein ziemlich lautes "S!", dass bis zu ihm drang. Und auch nach einem Seufzen htte klingen knnen. Ihr eigener Weg fhrte sie erst spter ins Labor, wo sie unterwegs noch ein liegengebliebenes Handtuch schnappte um die grobe Feuchtigkeit von ihrer Haut zu tilgen. Und dort dann angekommen schlte sie sich aus der nassen Kleidung und hinein in neue. Ein neutrales, schwarzes Spaghettitrger-Top und eine Jeans-Shorts folgte, die sie noch unter ihren eigenen Sachen gehabt aber kaum getragen hatte. Keine verdammte Ahnung warum sie sie berhaupt in ihre Tasche gepackt hatte. Auch fhlten sie sich irgendwie unangenehm an. Aber zumindest waren sie dem Wetter angemessen, dass im Laufe des Tages noch auf sie zu kommen wrde. Ihre sandigen Fe trugen sie zurck ins Wohnzimmer, wohin sie Spuren zog und sich schlielich mit einem Seufzen auf dem Sofa fallen lie. Ein Bein auf der Lehne der Sitzgelegenheit, das andere weit ausgestreckt von sich. Schnaubend. Ja...ziemlich so wie diese schludrige, sizilianische Gre die sie irgendwann mal unter Sergio war. "Und jetzt? Gemeinsames Yoga..?", scherzte sie schrg, ehe sie schnaubte. Und wartete, bis er zurck kam Nur um ihn herausfordernd anzusehen. Und diese Frage zu stellen. Aus vollstem Ernst. "Wie viel Zeit hat dir Cerberus gegeben um mich 'hinzukriegen'? Hm?"


    Gut mglich dass der Schwede ertappt wirkte, wie er ihren Blick so erwiderte wo er alsbald mit ihrer beider dampfenden Tassen ins Wohnzimmer kam. Doch er zuckte mit den Schultern, schttelte seinen kurzen, nachdenklichen Blick ab und setzte sich zu ihr. "Es gibt keinen genauen Zeitplan, um ehrlich zu sein. Sie wollen Ergebnisse sehen, so oder so. Schtzungsweise erwartet auch niemand groe Sprnge oder eher-...ein berwltigendes Endergebnis, aber ich kann diesen Leuten nur vor die Stirn gucken.", gab er zu, nippte an der braunen Brhe und stellte sofort fest, dass sie zu hei war. "Auerdem beinhaltet dein Trainingsplan, wenn du es berhaupt so nennen willst, keine groen Einheiten in den ersten Wochen. Wenn wir es langsam angehen lassen, dann warten nur frhes Aufstehen, Langeweile, zu viel Essen und abendliche Meditationen auf dich. Alles andere hielt ich fr ziemlich riskant."
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    Gut mglich dass der Schwede ertappt wirkte, wie er ihren Blick so erwiderte wo er alsbald mit ihrer beider dampfenden Tassen ins Wohnzimmer kam. Doch er zuckte mit den Schultern, schttelte seinen kurzen, nachdenklichen Blick ab und setzte sich zu ihr. "Es gibt keinen genauen Zeitplan, um ehrlich zu sein. Sie wollen Ergebnisse sehen, so oder so. Schtzungsweise erwartet auch niemand groe Sprnge oder eher-...ein berwltigendes Endergebnis, aber ich kann diesen Leuten nur vor die Stirn gucken.", gab er zu, nippte an der braunen Brhe und stellte sofort fest, dass sie zu hei war. "Auerdem beinhaltet dein Trainingsplan, wenn du es berhaupt so nennen willst, keine groen Einheiten in den ersten Wochen. Wenn wir es langsam angehen lassen, dann warten nur frhes Aufstehen, Langeweile, zu viel Essen und abendliche Meditationen auf dich. Alles andere hielt ich fr ziemlich riskant."



    Kurz hoben sich ihre Augenbrauen, dann schrzte sie die Lippen und schlielich fanden ihre schlanken Finger den Weg in ihr Gesicht. Schoben nasse Haarstrhnen von der Stirn. Nur unwesentlich weit weg von ihm, der sich neben sie gesetzt hatte, lag sie mit dem Kopf und den nassen Haaren direkt auf dem Sofa, die Beine so eigenwillig ber die Lehne des Sofas geschwungen. Weiterhin viel zu locker fr das Thema, dass sie gerade behandelten. "Eins...solltest du wissen:", war sie sich sicher und sprach mit der Erfahrung des Testsubjektes - ganz gleich wie viel das Wert war, "Vielleicht setzen sie dir keine Knarre auf die Brust was einen ultra engen Zeitplan angeht. Meinetwegen. Aber wie schnell glaubst du, dass sich irgendwelche Ergebnisse zeigen? Auf die Weise? Vermutlich-...und ich...hasse es das zu sagen, aber wenn wir die minimale Schnelligkeit fahren weil es das ist, was fr mich am sichersten ist..dann verrecke ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch irgendwelche Truppen die hier her geschickt werden um ihr 'nutzloses Projekt' los zu werden. Und du kurz vor oder nach mir."
    Sie glaubte durchaus daran, dass es funktionieren knnte. Wenigstens, solange er professionell die Hand ber sie hielt. Sie vertraute ihm mehr als sich selbst. "Meine Theorie." Sie sah von unten zu ihm herauf.
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    Kurz hoben sich ihre Augenbrauen, dann schrzte sie die Lippen und schlielich fanden ihre schlanken Finger den Weg in ihr Gesicht. Schoben nasse Haarstrhnen von der Stirn. Nur unwesentlich weit weg von ihm, der sich neben sie gesetzt hatte, lag sie mit dem Kopf und den nassen Haaren direkt auf dem Sofa, die Beine so eigenwillig ber die Lehne des Sofas geschwungen. Weiterhin viel zu locker fr das Thema, dass sie gerade behandelten. "Eins...solltest du wissen:", war sie sich sicher und sprach mit der Erfahrung des Testsubjektes - ganz gleich wie viel das Wert war, "Vielleicht setzen sie dir keine Knarre auf die Brust was einen ultra engen Zeitplan angeht. Meinetwegen. Aber wie schnell glaubst du, dass sich irgendwelche Ergebnisse zeigen? Auf die Weise? Vermutlich-...und ich...hasse es das zu sagen, aber wenn wir die minimale Schnelligkeit fahren weil es das ist, was fr mich am sichersten ist..dann verrecke ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch irgendwelche Truppen die hier her geschickt werden um ihr 'nutzloses Projekt' los zu werden. Und du kurz vor oder nach mir."
    Sie glaubte durchaus daran, dass es funktionieren knnte. Wenigstens, solange er professionell die Hand ber sie hielt. Sie vertraute ihm mehr als sich selbst. "Meine Theorie." Sie sah von unten zu ihm herauf.



    "Bengstigend wie ruhig du bei der Aussicht auf dein mgliches Ablebens bleibst.", kommentierte Leif ihren Vortrag und stellte die Tasse vorerst vor sich ab. Nicht per Hand und indem er sich nach vorn lehnte, nein, das heie Gef schwebte ohne eine Anstrengung auf die nchstgelegene Oberflche, wie ferngesteuert. "Ich gehe davon aus, dass Cerberus nicht mit Meilensteinen oder Schnellschen rechnet, wenigstens fr so klug halte ich die einzelnen Personen, die ich getroffen habe.", beantwortete er ihre Frage halbgar und vielleicht auch nicht zu ihrer Zufriedenheit. "Allerdings scheinst du trotzdem nicht ganz zufrieden zu sein, hm? Ist das eine harmlose Unterhaltung oder willst du, dass wir das wirklich verhandeln?"
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    "Bengstigend wie ruhig du bei der Aussicht auf dein mgliches Ableben bleibst.", kommentierte Leif ihren Vortrag und stellte die Tasse vorerst vor sich ab. Nicht per Hand und indem er sich nach vorn lehnte, nein, das heie Gef schwebte ohne eine Anstrengung auf die nchstgelegene Oberflche, wie ferngesteuert. "Ich gehe davon aus, dass Cerberus nicht mit Meilensteinen oder Schnellschen rechnet, wenigstens fr so klug halte ich die einzelnen Personen, die ich getroffen habe.", beantwortete er ihre Frage halbgar und vielleicht auch nicht zu ihrer Zufriedenheit. "Allerdings scheinst du trotzdem nicht ganz zufrieden zu sein, hm? Ist das eine harmlose Unterhaltung oder willst du, dass wir das wirklich verhandeln?"


    Da waren nur sanfte, blaue Schleier, ein leises Surren, dass man irgendwie hrte und doch nur in seinem Innersten wahrnahm und kleine Hrchen an ihren Armen, die sich instinktiv aufstellten. Sie wandte den Kopf zur Seite und beobachtete, wie die Tasse demonstrativ auf den Tisch zuflog und ja: Sie war sowohl beeindruckt, als auch eingeschchtert und er hatte sein Ziel ziemlich sicher erreicht: Er wollte ihr aufzeigen, was sie nicht schaffen wrde. Zeigen, welches Ergebnis man erzielen knnte und welches sie nicht erreichen knnte, da war sie sich auf abstruse Weise sicher. Und ihr Blick wurde klter. Berechnender. Ja. Sie blieb bengstigend ruhig im Auge ihres mglichen Ablebens. "Ich schtze wir sind schon mitten in der Verhandlung.", stellte sie klar und ihr Kopf bewegte sich zurck in die Mitte, sodass sie hinauf sehen und zu Leif schauen konnte. In einer absolut unprofessionellen Haltung eine absolut professionelle 'Verhandlung' zu fhren versuchte. Und seine Augen und seinen Blick fing, sobald es mglich war.
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    Da waren nur sanfte, blaue Schleier, ein leises Surren, dass man irgendwie hrte und doch nur in seinem Innersten wahrnahm und kleine Hrchen an ihren Armen, die sich instinktiv aufstellten. Sie wandte den Kopf zur Seite und beobachtete, wie die Tasse demonstrativ auf den Tisch zuflog und ja: Sie war sowohl beeindruckt, als auch eingeschchtert und er hatte sein Ziel ziemlich sicher erreicht: Er wollte ihr aufzeigen, was sie nicht schaffen wrde. Zeigen, welches Ergebnis man erzielen knnte und welches sie nicht erreichen knnte, da war sie sich auf abstruse Weise sicher. Und ihr Blick wurde klter. Berechnender. Ja. Sie blieb bengstigend ruhig im Auge ihres mglichen Ablebens. "Ich schtze wir sind schon mitten in der Verhandlung.", stellte sie klar und ihr Kopf bewegte sich zurck in die Mitte, sodass sie hinauf sehen und zu Leif schauen konnte. In einer absolut unprofessionellen Haltung eine absolut professionelle 'Verhandlung' zu fhren versuchte. Und seine Augen und seinen Blick fing, sobald es mglich war.


    Er lachte ungewollt dieses beinahe niedliche Lachen, das eine gewisse Verlegenheit beteuerte. In diesem Fall ganz und gar ungewollt, denn wie nur sollten sie hierber ernsthaft verhandeln? Ihm war klar, dass sie schnellere Ergebnisse einfahren wrden, wenn er sich auf die Sache einlie, doch andererseits war das Risiko in ihrem Zustand gro. Sie wrde ihn vermutlich nach der ersten Woche anflehen aufzugeben und er msste dennoch standhalten, ihrem ursprnglichen Willen folgend, sie womglich in diesem 'Versehen' tten. Sein Kopf, so leicht in den Nacken gelegt, richtete er den Blick trotzdem auf Luceija. "Dir ist doch klar, dass du bei einer Verhandlung irgendwas anbieten musst, oder? Mal abgesehen davon, dass wir beide im besten Fall mit dem Leben davonkommen, denn-...das bezweifel ich zurzeit fast in beiden Fllen, wenn ich ehrlich bin.", wieder dieses Lachen, doch diesmal deutlich leiser und verhaltener.
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    Er lachte ungewollt dieses beinahe niedliche Lachen, das eine gewisse Verlegenheit beteuerte. In diesem Fall ganz und gar ungewollt, denn wie nur sollten sie hierber ernsthaft verhandeln? Ihm war klar, dass sie schnellere Ergebnisse einfahren wrden, wenn er sich auf die Sache einlie, doch andererseits war das Risiko in ihrem Zustand gro. Sie wrde ihn vermutlich nach der ersten Woche anflehen aufzugeben und er msste dennoch standhalten, ihrem ursprnglichen Willen folgend, sie womglich in diesem 'Versehen' tten. Sein Kopf, so leicht in den Nacken gelegt, richtete er den Blick trotzdem auf Luceija. "Dir ist doch klar, dass du bei einer Verhandlung irgendwas anbieten musst, oder? Mal abgesehen davon, dass wir beide im besten Fall mit dem Leben davonkommen, denn-...das bezweifel ich zurzeit fast in beiden Fllen, wenn ich ehrlich bin.", wieder dieses Lachen, doch diesmal deutlich leiser und verhaltener.



    "Ich biete dir an", sagte sie deutlich und ihm direkt in die Augen, "dass wir lebend aus der Sache rauskommen, weil ich dazu bereit bin die beschissene, aber schnellere Tour zu fahren.". Ihre Stimme klang streng und zunehmend verrgert. Nur schwerlich hob sie ihren Oberkrper vom Sofa, legte zumindest ihr rechtes Bein auf den Boden und zog sich mit der freien Hand zur Lehne des Sofas, worber ihr anderes Bein hing. Keine besonders effektive, aber auch keine schmerzliche Dehnung. Nicht schmerzlicher als alles andere, was bisher schon rhythmisch pulsierte und unangenehme Impulse lieferte. Sie sah ber die Schulter zu ihm. "Was willst du noch von mir?", wollte sie ernsthaft wissen und es klang sogar gar nicht wie ein Vorwurf. "Ich htte dir angeboten dich generell aus dieser Sache zu ziehen, aber die Entscheidung hast du ohne mich getroffen. Also lass mich die hier treffen. Oder sag mir wenigstens womit ich dich berzeugen muss."
    Auch hier, eine sehr rationale Stimme. Abgeklrt. War das ein Zeichen dafr, dass sie innerlich bereits aufgab? Abschloss? Im Moment htte sie es selbst nicht deuten knnen.
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    Luceija is offline

  14. #354 Reply With Quote
    Schwertmeister Tjordas's Avatar
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    Quote Originally Posted by numberten View Post

    Ward begann zu schwrmen, vielleicht diktierte er sich auch nur selbst seine Vorgehensweise. Unter Umstnden eine Marotte von Wissenschaftlern, ganz gleich ob das Aufnahmegert an oder ausgeschaltet war. Ohne Zweifel, der Brite war voll in seinem Element.
    Ungnstigerweise war dies nicht Akinas Element, welche noch in Sachen Virologie folgen konnte, aber bei Themen wie Quantenverschrnkungen gedanklich das Handtuch werfen musste. Vielleicht warf der Doktor auch nur mit wissenschaftlichen Begriffen um sich, um die Japanerin zu verwirren. Jedoch vermittelte er momentan mehr den Eindruck, als wre ihre Anwesenheit komplett seinem Fokus entrckt.
    Der Zustand einer leichten Konfusion, hatte jedoch auch einen Vorteil. Man konnte sich mehr auf die Aspekte konzentrieren die man verstand. Auch wenn sich die Militrpolizistin eingestand, dass die Dinge welche sie verstand, sie berhaupt nicht begeisterten.
    Elektroschocks, mechanische Fixierung, Nhrstoffentzug, nichts davon klang fr sie im Interesse der Frau. Die Mglichkeiten der Humanmedizin auslotend, schien sich Ward schleichend von der Humanitt verabschiedend.
    Vanderbilt vollfhrte bei ihm gedanklich eine Transformation, weg vom Menschen, hin zum bloen Versuchsobjekt. Fr die Entmenschlichung von Patienten gab es in der menschlichen Geschichte ausreichend Beispiele die Akina bekannt waren, Gedankenwelten die sie auch Mitarbeitern in den Reihen von Cerberus zutrauten. Doch das hier war keine geheime Versuchsanstalt dieser Organisation.
    Sondern eine Allianzeinrichtung, inklusive gewisser Ideale die diese verkrperte. Auf jedenfall sollte dies so sein.

    Eine gewisse Skepis und Ablehnung schlich sich in den Blick der Japanerin, whrend der Brite weiter schwadronierte und sie offensichtlich vollkommen ignorierte. Akina schluckte die aufkommende Antiphatie herunter und befreite ihr Gesicht von negativen Emotionen.
    "Nun, auf die Gefahr ihren Gedankenfluss zu unterbrechen Doktor Ward.", meldete sie sich energisch zu Wort, sich so positionierend das sie im Blickfeld des Briten stand. Sie wartete kurz bevor sie den Eindruck hatte das er sich wieder gedanklich mit ihrer Anwesenheit befasste.
    "Wenn ich sie richtig verstehe, wollen sie den Prozess der, nennen wir es Umwandlung, weiterlaufen lassen. Ohne natrlich ihre medizinische Expertise zu haben, erscheint mir das auch sicherheitstechnischer Sicht mehr als riskant. Auch wenn sie vermuten das diese Naniten nicht auf Vermehrung aus sind, so haben sie sich zweifellos auf dem ganzen Schiff verbreitet und deren Besatzung angesteckt. Kein annehmbares Risiko fr eine komplette medizinische Station.", merkte sie mit fester Stimme an und warf einen skeptischen Seitenblick auf das vergrerte Bild.
    "Zustzlich mache ich mir Gedanken ber den Gesundheitszustand von Miss Vanderbilt. Selbstverstndlich braucht man fr eine Heilung Daten, jedoch scheint eine weitere Transformation dabei wenig hilfreich. Von den radikalen Eingriffen der Drachenzhne mal abgesehen, so war Diggle in seinem Zustand wohl fernab jeglicher Heilung.", erklrte sie nachdenklich und verschrnkte leicht die Arme.
    "Ich mchte da ehrlich sein. Was sie da an Methoden genannt haben, Elektroschocks, Nhrstoffentzug, Fixierung. Ich denke wir sind uns da einig das keine dieser Manahmen dem Wohl von Miss Vanderbilt besonders zutrglich ist, insbesondere da sie gerade aus dem Koma erwacht ist. Es widerspricht eindeutig dem Auftrag dieser Einrichtung. Sehen sie da keine Kollision mit der Ethikkomission der Allianz?", erkundigte sie sich bewusst neutral gehalten. Vielleicht hatte sie den Doktor in dieser Hinsicht auch einfach nur falsch verstanden, oder wnschte sich das ein wenig. Aber auch wenn Ward jetzt medizinischer Leiter war, wrde er solche Versuche nicht gegen den Widerstand des restlichen Fachbereiches durchsetzen knnen.


    Eine Weile lang, als sich der medizinische Leiter Akinas Einwnde anhrte, blickte er sie an, als hebelte sie gerade smtliche Logik aus ihren Angeln. Es schien sich ihm nicht zu erschlieen, wo genau sein Gegenber ein Problem sah und drckte skeptisch nur eine Braue nach unten. Nach dem Ende ihrer Ausfhrungen blieb seine Mimik noch einen Augenblick so eingefroren, bevor er dann pltzlich wieder breit lchelte.
    "Naja ich sehe da schon eine gewisse Erklrungsnotwendigkeit. Aber ob ethisch oder unethisch, auf lange Sicht gesehen wre es unverantwortlich, nicht so zu handeln. Ich meine, wir haben hier bildlich gesprochen eine Petrischale vor uns, die auf Analyse wartet, doch statt mit den Erkenntnissen jemandem zu helfen, werfen wir sie aus Sorge weg und lernen nichts dabei. Ich verstehe schon Ihre Bedenken. Einige Untersuchungsmethoden sollten wir wohl wirklich etwas humaner gestalten, um auch die Ethiker zufriedenzustellen. Bei nherer berlegung spricht vielleicht nicht zu viel gegen eine leichte Sedierung und ein Ansthetikum, solange Miss Vandernot bei Bewusstsein bleibt. Ein paar wenig erfolgversprechende Experimente lassen sich vielleicht auch vorerst ganz vermeiden. Ich denke mit einer Bestrahlung des gesamten EM-Spektrums werden wir schon viel lernen. Akustische Reize halte ich auch fr unverzichtbar. Und Ernhrungsphysiologisch lsst sich sicher auch ein Kompromiss finden. Nebenbei erwhnt wsste ich ohne solche Experimente auch gar nicht, wie ich ihr helfen knnte."

    Sein Lcheln wich allmhlich aus seinem Gesicht, als er sich auf dem Rollhocker gnzlich zu Akina umdrehte und sich mit den Hnden auf den Knien zu ihr nach vorne beugte und dabei mehr als nur auf einen Hflichkeitsabstand zu ihrem Gesicht verzichtete, ihre dunklen Augen dabei fest fixierte.
    "Einfach formuliert: Entweder ich verpasse Vandernot eine Schrotflintenbehandlung ohne Sinn und Verstand, in der Hoffnung, sie zu heilen statt umzubringen, oder ich beobachte den Verlauf so genau ich kann und bekomme so wenigstens sinnvolle Anhaltspunkte darauf, wie man ihr vielleicht gezielter helfen knnte, ohne ihr unntig zu schaden. Wie Sie sehen, gibt es hier also keinen ethischen Konflikt", legte er vielmehr als Faktum fest, als dass er dies als seine berzeugung markierte, wartete aber dennoch in einer Sprechpause eine Reaktion ab, ohne sich dabei aber vom Fleck zu bewegen.
    Tjordas is offline

  15. #355 Reply With Quote
    Schwertmeister Khardim's Avatar
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    Quote Originally Posted by Shepard Commander View Post
    Cheyenne Garcia

    Werner Neumann

    Jane Cohen

    Fraser verlor sein Interesse an dem Pokerspiel in dem Moment, in dem er feststellte, dass er keinerlei Chancen hatte. Die erste Runde bestritt er tapfer und verbuchte den anfnglichen Misserfolg als Spielerrisiko. Die zweite Partie stieg er beinahe sofort aus, verfluchte die Karten innerlich und trank ein ihm von Hall berreichtes Dosenbier in einem Zug leer. In der dritten Runde zerquetschte er die Dose zu einem flachen Puck. Von da an ging es nur noch bergab. Irgendwann wechselte Fraser seinen Fokus von den miestesten Blttern seines Lebens zu den Annehmlichkeiten, die durch den sich zaghaft senkenden Schleier des Alkohols noch anziehender wirkten. Objekt der Begierde: Cheyenne Garcia. Sam betrachtete, wie ihre Fliegeruniform sich stramm an ihren Krper schmiegte und sich ihr Busen darunter abzeichnete. Er stellte sich die Mannschaftsduschen vor und ob er wohl sehr gemaregelt werden wrde, wenn er die der Damen zufllig dann betreten wrde, wenn Chey gerade dort war. Dann grinste er dreckig, schaute in sein Whiskeyglas und verlor noch eine weitere Zahl an Chips.

    Gutes Spiel, gutes Spiel, lobte Hall am Ende einer Partie, in der fast Chancen auf ein Duell mit Pak gehabt htte. Das Spiel war scheie, raunte der Schotte und starrte unzufrieden auf den Glasboden vor ihm. Dann bemerkte er den Missmut in den Gesichtern einiger Spieler. Was ist?, warf er provokant in die Runde. Ich dachte, das hier sei so ein Gesellschaftsding und nicht ein: Wir fllen die Mannschaftskasse mit dem kargen Sold Nicht-Crew-Mitglieder auf-Abend?! Pak sah ihn mit einem traurigen Gesichtsausdruck an, fast so, als schme er sich, diesem armen jungen Mann sein Geld abgenommen zu haben. Sam erhebt sich vom Tisch, wirft einen Blick in die Runde und verschwindet zur Bar. Ich hol mir ein Drink. Wer will noch? Seine Art eines Friedensangebots an einen Abend, der ihm bisher nichts gegeben hat.


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    Quote Originally Posted by eis engel View Post
    Werner
    Jane
    Sam

    Als Chey sich zur Pokerrunde gesellte, hatte sie keine Ahnung, auf was sie sich da eingelassen hatte. Umgeben von erfahrenen Pokerspielern, die vermutlich bei jeder Gelegenheit zusammen saen und um ihre Credits zockten, fhlte sich die blutige Anfngerin total eingeschchtert und vllig fehl am Platze. Auch Kates Anweisungen und hilfreiche Tipps, die sie ihr immer wieder zu flsterte, halfen da nicht wirklich. Chey verlor in jeder Runde!
    "Soviel dann zum Thema Anfngerglck." witzelte sie und kicherte amsiert.
    "Beim nchsten mal dann." munterte Torres sie auf. Was eigentlich garnicht notwendig war, denn trotz das Chey einiges an Kohle verloren hatte, lie sie sich dadurch nicht ihre gute Laune verderben. "Alles gut..." winkte sie amsiert ab und lachte.

    Sam stand pltzlich vom Tisch auf, warf einen Blick in die Runde und verschwand Richtung Bar. Ich hol mir ein Drink. Wer will noch? Chey trank gerade ihr Glas leer. "Ich." meldete sie sich kurz zu Wort und hob ihr Glas hoch. Auch die anderen meldeten sich....


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    Quote Originally Posted by numberten View Post
    Jane Sam Chey

    Werner fand das er sich ganz gut hielt, auch wenn sein Pokerface nicht unbedingt das beste war. Sicherlich nicht so gut wie das von Pak. Die Zge des Asiaten wirkten wie aus Stein gemeielt, gleichzeitig aber auch weich und freundlich. Irgendwie konnte man dem Mann nicht bse sein, auch wenn er einem gekonnt bis auf die Unterwsche ausnahm. Chey neben ihm schlug sich deutlich schlechter als er, nahm das ganze aber mit Humor. Eine uerst symphatische Eigenschaft, immerhin ging es hier nicht um horrende Einstze. Niemand verspielte hier seinen Monatssold, auch wenn das Gesicht des Spec-Ops Captains da andere Botschaften vermittelte.
    Schlielich folgte Werner dem Sirenengesang eines Full House, durch den er jedoch aufgrund eines Vierling von der Hand des Waffensystemoffiziers auf Grund lief. Einen Vierling! Die Stochastik war noch nie ein Freund des Deutschen gewesen, weder auf der Schule, noch am Pokertisch. Werner nahm es locker und sich selbst ein Bier, whrend sein Einsatz den Besitzer wechselte.

    Schlielich endete der Pokerabend mit dem Sieg des Mannes, der so still wie sein Wasser war. Macnab schien dennoch zufrieden, das Platoon wrde also vermutlich nicht am nchsten Morgen eine Generalinspektion ber sich ergehen lassen mssen.
    Fraser trat nach seinem eindrcklichen Statement hinsichtlich Gesellschaftsspiele die Flucht zur Theke an und auch der Rest der Pokergesellschaft schien zum gemtlichen Teil bergehen zu wollen.
    "Nun, es wre wohl angebrachter das sie etwas ausgeben. Aber kann ich ihnen was bestellen?", fragte Werner an Pak gewandt.
    "Ein Wasser reicht, danke.", erwiderte dieser hflich. Der Deutsche musste grinsen. "Nun, sie wissen wie man ..lange.. lebt.", scherzte er und erhob sich vom Tisch. Er drehte sich zu Chey, welche bei der Aufforderung zum trinken sich lautstark zu Wort gemeldet hatte.
    "Und was trinkt die gute Verliererin? Weiterhin Rum-Cola?", erkundigte er sich freundlich, whrend die beiden zur Theke schlenderten.

    "Nun, wieder ein Sieg fr euch fleiige Schrauber. Nun es sei euch gegnnt.", sprach Boudicca gutgelaunt zu Kate.
    "Wie grozgig von dir. Und das ich vor dir rausgeflogen bin, hilft natrlich bei deinem Gromut.",erwiderte diese und lachte.
    "Pff. Ein Captain steht doch ber solch profanen Dingen.", erwiderte sie selbstironisch und go einen Schwall bernsteinfarbene Flssigkeit in ihr Glas. Ihr Blick wanderte zu Jane und Guddi, wobei letztere schon auch Tuchfhlung mit dem Tisch gegangen war.
    "Wie ich sehe ist deine Stellvertreterin gut dabei die neue Jane einzuarbeiten.", merkte sie amsiert an. Die Halbasiatin schaute kurz zu der Szenerie und zuckte dann mit den Schultern.
    "Sollen sie ruhig Spa haben. Hauptsache sie sind morgen fit, wenn Guddi Jane in die Antriebsschubdsen einarbeitet."
    , entgegegnete diese entspannt lchelnd und nahm einen Schluck aus ihrem Glas.
    Die Schottin lachte kurz, wissend das die Antriebschubdsen wohl der lauteste Ort der Columbia waren, die Mannschaftsquartiere der Marines mal ausgeklammert.

    "Ich kann nicht sagen, dass es ein schlechter Einstand ist.", merkte Werner gutgelaunt gegenber Chey an, als diese an der Theke standen und auf Charlie warteten. "Veranstaltet die Crew fter solche Abende, oder ist das nur um die Neuen in Sicherheit zu wiegen?", erkundigte er sich bei der Pilotin. Hinter ihm schob sich sein Vorgesetzte an ihm vorbei, direkt auf Fraser zusteuernd. Die Schottin stellte einen Tumbler vor dem Schnauzbart ab, fllte es mit Scotch und schob es dem Mann zu. Ihr eigenes stellte sie auf der Theke ab.
    "Schn das sie gekommen sind Fraser, obwohl Poker wohl nicht unbedingt ihr Metier ist.", merkte sie freundlich an und lchelte.
    "Wenn sie mir die Frage gestatten. Ihr Name schlgt es einem zwar nicht direkt ins Gesicht wie meiner, aber die Art wie sie eine Niederlage hinnehmen und der weltweit beliebte Akzent zeigen mir das wir wohl hnliche Wurzeln haben. Aus welchem Teil der alten Heimat stammen sie?", erkundigte sich die Rothaarige interessiert.


    ,,Jaaaaane
    ,,Hmmmm?...
    ,,Wie kommen wir jetzt zurck zur Koje?
    Jane lste traumwandlerisch den Blick von der Decke. Ihr Kopf war unter seinem Eigengewicht einfach nach hinten weggekippt, ohne dass sie es bemerkt hatte. Auf dem Tisch lagen zwei identische Kopien von Guddis Kopf. Jane war noch klar genug, um zu begreifen, dass einer davon ein Doppelbild sein musste. Welcher von beiden jedoch der echte war, berstieg ihre Fhigkeiten aktuell deutlich.
    ,,Keine Ahnung Zu Fu?
    ,,Keine gute Idee, murmelte Guddi in die Tischplatte hinein. In ihren Haaren hing eine Zitronenscheibe.

    ***

    ,,Charlie, wrdest Du mir kurz behilflich sein?, fragte Pak den Schiffskoch, als er sein leeres Glas auf den Tresen stellte.
    ,,Klar. Was kann ich fr Dich tun?
    Wortlos deutete Pak auf Jane und Guddi, die in einer Art selbstinduziertem Wachkoma in einer Sitzecke hingen.
    ,,Findest Du das nicht ein bisschen hmm niveaulos? Ich meine, die beiden sind vollkommen wehrlos.
    Paks Augenbrauen verengten sich wie die letzte Lcke in einem Schildwall, darunter schoss ein strafender Blick wie ein Armbrustbolzen hervor.
    ,,Ich mchte, dass Du mir hilfst, die beiden auf ihre Koje zu bringen. Und dass Du vergisst, was auch immer Du grade gedacht hast.
    ,,Ah, klar, ja, okay! Sorry! Ich wollte nicht!
    ,,Ja ja, schon verstanden. Jetzt komm und fass mit an.

    ***

    Mit einem dumpfen Knall schlug Janes Kopf an der Kabinenwand an.
    ,,Au! Was zur ?
    ,,Sorry Jane, aber Du bist nicht grade eine Elfe, wenn ich das mal so sagen darf. Jetzt schlaf Dich aus, flsterte Charlie und mhte sich damit ab, Jane zuzudecken.
    ,,Willst Du etwa sagen, ich bin fett?, lallte Jane und fing dann an zu kichern.
    ,,Ne, aber sternhagelvoll, gab Charlie leise zurck, musste dann aber selbst lachen.
    ,,Stimmt, murmelte Jane und schlie auf der Stelle ein.
    Quote Originally Posted by BlackShial View Post
    Khardim ist unser quivalent fr Brste oder eben Hintern.
    Schn anzusehen und man denkt gern daran
    Khardim is offline

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