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Entschleunigung

  1. #1 Reply With Quote
    Starfleet's Finest  Jean-Luc Picard's Avatar
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    May 2006
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    Der tatsächliche Verlauf und Ausgang der Covid-Pandemie ist noch nicht absehbar. Wie hoch die tatsächliche Letalität sein wird ist unklar, wie viele Menschen ökonomisch geschädigt werden ist auch nicht klar abzusehen, aus verschiedensten Grünen.

    All das ist sehr ernst und es gibt dazu ja auch schon zahlreiche Themen hier im Forum. Ich würde in diesem Thema gerne auf eine andere Seite der derzeitigen Situation zu sprechen kommen. Bei allem Ernst der Lage gäbe es vielleicht auch Chancen. Das öffentliche Leben ist derzeit schon massiv runtergefahren und die Tendenz geht klar dahin, dass es womöglich noch weiter runtergefahren werden muss, um die Infektionskurve flach zu halten.

    Wie verändert dieser Stillstand unsere Wahrnehmung und was können wir daraus für die Zukunft lernen? Unser Alltag in den Industrienationen ist tendenziell hektisch und man ist ein Stück weit stets Getriebener der Umstände. Unsere Alltagsgestaltung ist oft davon geprägt, dass wir eigentlich „nicht genug Zeit haben“. Wir strukturieren unser Leben aus den Erfahrungen der Vergangenheit und versuchen damit unsere Gegenwart so zu organisieren, dass es uns in der Zukunft gut geht. Dieser Takt, der das Leben sehr vieler Menschen vorgibt, ist derzeit stark entschleunigt, bzw. für manche fast stehen geblieben. Was meint Ihr, was können wir aus dieser Situation lernen?
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    Jean-Luc Picard is offline

  2. #2 Reply With Quote
    Knight Opodeldox's Avatar
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    Mar 2015
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    Menschen werden in Zukunft mehr von zuhause arbeiten, weil klar wird, dass das prima funktionieren kann. Das bedeutet mehr Zeit und weniger Stress. Denn meist ist es ja nicht die Arbeitszeit die das Problem ist, sondern das Pendeln, Kinder zum Kindergarten zu bringen usw. All diese Dinge könnten sich viele Menschen sparen.

    Auf der anderen Seite gibt es viele wichtige Berufe in denen das nicht geht, aber selbst dort profitiert man von leereren Straße und ggf. sogar mehr Kindergartenplätzen.

    Das ganze kann sich auch positiv auf den Wohnungsmarkt auswirken, weil es nicht mehr so wichtig ist, nahe am Arbeitsplatz, der in der Stadt ist zu wohnen.

    Was mir sorgen macht ist die Geldpolitik, es ist absurd jetzt noch mehr Geld ind ie Wirtschaft zu pumpen und die sowieso schon geringen Vermögen der bürger zu entwerten.
    “And if all others accepted the lie which the Party imposed—if all records told the same tale—then the lie passed into history and became truth. 'Who controls the past' ran the Party slogan, 'controls the future: who controls the present controls the past.” ― George Orwell, 1984
    Opodeldox is offline

  3. #3 Reply With Quote
    Kämpfer summit's Avatar
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    Die Umstände sind selbstverständlich nichts was man feiert, aber ich muss zugeben: Man hat den Eindruck, als ob tatsächlich durch die erzwungene Stilllegung des öffentlichen Lebens - in Teilen - eine Beruhigung eintritt. Diese an sich ist sehr wohltuend, wäre da nicht der Grundstresspegel durch die Befürchtungen die man haben muss aus den Gründen dafür. Ob man daraus wirklich etwas lernen kann weiß ich nicht, aber man kann möglicherweise bestimmte Dinge wieder entdecken, die man vorher vor lauter Hektik vergessen oder abgestellt hatte.
    summit is offline

  4. #4 Reply With Quote
    Legende CKomet's Avatar
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    Was Homeoffice angeht bin ich da persönlich für mich nicht wirklich begeistert. Bei uns im Betrieb hat man wirklich alles was möglich ist möglich gemacht, das die Meisten, die an PCs arbeiten, spätestens auch meine Abteilung ab Dienstag von zu Hause aus arbeiten können.
    Da mal ein ganz großes Lob an unsere Geschäftsführung und die IT-ler die das letztendlich möglich gemacht haben.

    Ich persönlich möchte auf Dauer nicht von zu Hause aus arbeiten. Ich möchte eine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben haben. Wenn ich einen separaten Raum hätte, wäre es vielleicht auch noch okay, aber bei mir wird es so laufen, das ich meinen Esstisch zum Arbeitsplatz umrüsten muss. Zum Glück lebe ich alleine, so das es mit andere Mitbewohnern nicht zu Konflikten kommt, gerade wenn man doch nun vieles per Telefon/Skype-Konferenzen klären muß. Auch wenn man zu der Sorte "Arbeitstier" gehört, kann man so noch schneller Mal die erlaubten Zeiten überschreiten, weil man meint etwas fertig machen zu wollen/müssen. Werden diese Zeiten halt nicht angegeben. Wenn auf Arbeit ist es schon schwieriger das zu umgehen, da man da ja Zeiterfassungsgeräte hat.

    Normal fahre mit dem Rad eine halbe Stunde zur Arbeit. So bekomme ich auch meine notwendige tägliche Bewegung Von nun an werde ich das wohl dahin gehend umstellen, das ich morgens eine Runde durch die Walachei drehen, kurz beim Edeka/Bäcker anbremse und mir dann meine Frühstücksbrötchen hole. (Vorteil wenn man am Stadtrand reiner Kleinstadt lebt )
    Mal schauen ob ich das aber auch bei Sauwetter durchziehe
    CKomet is offline

  5. #5 Reply With Quote
    Drachentöter
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    Die meisten der Risikogruppen dürften sich derzeit fragen.
    Wie lange wird es dauern dass ich meine Kinder und Enkel wiedersehe und sie in die Arme nehmen kann?
    Auf Dauer über Video Konferenz, obwohl sie nur 20 Km entfernt wohnen ist auch nicht das was sich jeder wünscht!
    Es gibt kein gut und böse, kein Richtig und kein Falsch, nur Entscheidungen und Konsequenzen.
    Apubec is offline

  6. #6 Reply With Quote
    Krieger PoPo19065's Avatar
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    Plötzlich werden die Menschen gezwungen, sich mit medizinischen Problemen auseinanderzusetzen.
    Ich habe die Hoffnung, dass sich Impfquoten erhöhen werden.
    Wenn im nächsten Winter ein paar mehr Menschen bei Krankheit zuhause bleiben, um weder die Mitmenschen noch deren Angehörige zu gefährden, ist meiner Meinung nach auch schon etwas gewonnen.
    PoPo19065 is offline

  7. #7 Reply With Quote
    Starfleet's Finest  Jean-Luc Picard's Avatar
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    Quote Originally Posted by PoPo19065
    Ich habe die Hoffnung, dass sich Impfquoten erhöhen werden.
    Ich fürchte, diese Hoffnung kann ich nach meinen Erfahrungen bisher nicht stützen. Ich habe ein paar dieser Impfgegner in meinem Bekanntenkreis und es gab schon große Diskussionen. Die derzeitige Situation bringen sie leider in keinerlei Zusammenhang mit der Frage nach Masern…

    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Etwas anderes ist mir aber aufgefallen, vor allem in den Diskussionen hier im Politikforum und noch mehr in den Diskussionen in der PE. Vielleicht überbewerte ich es auch nur, aber mir scheint es so zu sein, dass sich in den Diskussionen um die Pandemie die Grabenkämpfe zwischen den typischen ideologischen Fraktionen ein wenig ins Gegenteil verlagern. Meinungsbilder, die im Normalfall eher den Ankläger an das bestehende System (also die bestehende Politik) ausmachen, befürworten häufig die drastischen Maßnahmen (die Grenze scheint dann hier eher der Datenschutz zu sein) und Meinungsbilder, die sonst eher Befürworter und Verfechter des bestehenden Systems sind, mahnen ungerechtfertigte Einschnitte in die bürgerliche Freiheit an.

    Ich will das jetzt gar nicht auf Links und Rechts runter brechen, aber mir erscheint es schon so, als dass da etwas dran wäre. Oder könnte es womöglich sogar an dem eher internetaffinen Usern hier im Forum liegen?

    Also überspitzt gesagt (also jetzt wirklich, wirklich überspitzt): Einsperren? Na und? Aber meine Daten weitergeben? Spinnt ihr?
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    Jean-Luc Picard is offline

  8. #8 Reply With Quote
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    @Jean-Luc Picard:
    Datenschutz ist immernoch eine Sache die vor (künftiger) staatlicher Willkür schützen. Solange es keinen wirklich guten Grund Daten erfassen zu müssen, sehe ich auch keinen Grund daran etwas zu ändern. Und das betrifft solche Krisen genauso. Ich sehe keinen Grund, dass irgendwelche Daten irgendwie erhoben werden müssen, die man nicht auch auf legalen Wege erhalten könnte.

    Bei der Seuche und der Freiheit ist das etwas anderes. Man hat immernoch die Freiheit rauszugehen. Durch das Internet ist man noch mit den meisten Leuten verbunden. Man soll halt nur den direkten Kontakt zu anderen Personen meiden, bis man die Situation halbwegs in den Griff bekommt. Es ist somit ja kein wirkliches Einsperren. Ob die Maßnahme gerechtfertigt ist, ist schwer einzuschätzen und die Politiker tun hier wirklich ihr möglichstes richtig zu reagieren. Wenn ich merke, dass nach besten Wissen und Gewissen gehandelt wird, habe ich auch kein Problem damit, wenn falsche Maßnahmen in dem Zusammenhang getroffen werden oder jene nur suboptimal ausfallen. Die Situation ist für alle was neues. Man muss hier auch einfach mal bisschen Mensch sein und verzeihen können.

    Der Unterschied zwischen den beiden Themen ist aber vorallem eines: Datenschutzverstöße passieren in der Regel mit Vorsatz und ständig wiederkehrend. Da werden selbst Urteile von Bundesverfassungsgericht und dem Europäischen Gerichtshof ignoriert.

    Aber ich sags auch gleich mit dazu: Wenn die eine Ausgangssperre verhängen, bei der man nichtmal mehr alleine raus darf um zu spazieren oder Sport zu treiben, dann bin ich der erste, der zivilen Ungehorsam betreiben wird.
    Fantasy ist ein Subsetting. Es ist immer ein Misch-Setting, egal ob mit SciFi oder mit Mittelalter. Fantasy kann nicht für sich alleine stehen.
    Die Egoperspektive hat ein höheres Immersionspotenzial, die feste Third-Person Ansicht hat jedoch meist eine höhere Immersion.


    Bei einem Spiel verkörpert das äußere Konzept die Gedanken, das innere Konzept das Herz und die Musik die Seele. Erst in völliger Harmonie dieser 3 Eigenschaften kann ein Spiel zum Meisterwerk aufsteigen.
    Xarthor is offline

  9. #9 Reply With Quote
    Abenteurer Mandarinchen's Avatar
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    Home Office ist mir ganz recht, ich denke das werde ich später sowieso machen und stört mich auch nicht, mir ist aber ein anderes Thema aufgefallen. Aktuell hängt alles irgendwie an bestimmten Berufsgruppen wie zB Pflegediensten, Krankenschwestern, Kurierfahrern und so, und ich finde es ja wirklich toll das diese Berufsgruppen jetzt mit öffentlichen Aktionen so beklatscht werden, weil sie sich ja für uns ins Zeug legen, aber wenn man mal drüber nachdenkt dann sind das fast alles Berufe die nur den Mindestlohn bekommen, mir ist bis jetzt aber nicht aufgefallen das irgendein Politiker in den letzten Tagen mal gesagt hat "Wir müssen den Leuten mehr Geld geben!"
    Das finde ich ziemlich enttäuschend, es wurde ja auch nach dem letzten Wahlen darauf hingewiesen das zB bei den Pflegediensten und in den Krankenhäusern Personal fehlt weil keine Ausbildungsstellen da sind und dadurch der Nachwuchs fehlt, das wurde ja schon jahrelang vernachlässigt und jetzt werden genau diese Leute gebraucht und wieder sagt nicht ein Politiker "Da müssen wir langfristig was machen und Stellen schaffen!"
    Die Leute rackern sich jetzt kaputt, werden vielleicht auch selber krank und alles was sie bekommen ist etwas Beifall, aber davon können die sich auch nix kaufen.
    Mandarinchen is offline

  10. #10 Reply With Quote
    Veteran carlfatal's Avatar
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    Quote Originally Posted by Mandarinchen View Post
    Home Office ist mir ganz recht, ich denke das werde ich später sowieso machen und stört mich auch nicht, mir ist aber ein anderes Thema aufgefallen. Aktuell hängt alles irgendwie an bestimmten Berufsgruppen wie zB Pflegediensten, Krankenschwestern, Kurierfahrern und so, und ich finde es ja wirklich toll das diese Berufsgruppen jetzt mit öffentlichen Aktionen so beklatscht werden, weil sie sich ja für uns ins Zeug legen, aber wenn man mal drüber nachdenkt dann sind das fast alles Berufe die nur den Mindestlohn bekommen, mir ist bis jetzt aber nicht aufgefallen das irgendein Politiker in den letzten Tagen mal gesagt hat "Wir müssen den Leuten mehr Geld geben!"
    Das finde ich ziemlich enttäuschend, es wurde ja auch nach dem letzten Wahlen darauf hingewiesen das zB bei den Pflegediensten und in den Krankenhäusern Personal fehlt weil keine Ausbildungsstellen da sind und dadurch der Nachwuchs fehlt, das wurde ja schon jahrelang vernachlässigt und jetzt werden genau diese Leute gebraucht und wieder sagt nicht ein Politiker "Da müssen wir langfristig was machen und Stellen schaffen!"
    Die Leute rackern sich jetzt kaputt, werden vielleicht auch selber krank und alles was sie bekommen ist etwas Beifall, aber davon können die sich auch nix kaufen.
    Da kann ich echt nur zustimmen! Eine Freundin von mir ist Krankenschwester und kommt grad zu überhaupt nichts mehr, trägt aber ein krasses Risiko bei gleichbleibend schlechter Bezahlung.
    Danke dir also für diesen Hinweis!
    carlfatal is offline

  11. #11 Reply With Quote
    Kämpfer captain clegg's Avatar
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    Mar 2005
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    Quote Originally Posted by Jean-Luc Picard View Post
    Der tatsächliche Verlauf und Ausgang der Covid-Pandemie ist noch nicht absehbar. Wie hoch die tatsächliche Letalität sein wird ist unklar, wie viele Menschen ökonomisch geschädigt werden ist auch nicht klar abzusehen, aus verschiedensten Grünen
    Der Thread ist zwar schon etwas älter, die Eingangsworte sind aber nach wie vor aktuell.
    Ich war in einer vergleichsweise angenehmen Situation, da meine Frau und ich weiterhin arbeiten gehen mussten/durften, unsere Kinder in Schule und Kindergarten in die Notgruppen gingen,
    und wir uns finanziell auch keine Gedanken machen mussten.
    Mein Leben war also vom Verlauf weitgehend wie immer, eingebettet in den öffentlichen Lockdown.
    Ein großes Stück weit konnte ich die eingekehrte Ruhe sehr genießen, und vieles was mir sonst wichtig erschien fehlt mir bis jetzt gar nicht. Ich habe in meinem Umfeld einen größeren Respekt im Umgang miteinander erlebt,
    als ich es sonst gewohnt bin.
    Der durch die Situation (zum Teil) zwischenmenschlich entstandene Zusammenhalt der Menschen war schön zu beobachten, da man zumindest teilweise die gleichen Probleme und Sorgen (natürlich in völlig abweichendem Ausmaß) hatte.
    Viele andere Probleme waren ausgeblendet. In der Wahrnehmung gab es z.B. Rassismus, Gewalt und AfD als Thema gar nicht mehr.
    Ein großes Stück weit konnte ich die eingekehrte Ruhe sehr genießen, und vieles was mir sonst wichtig erschien fehlt mir bis jetzt gar nicht.
    Leider ist aktuell schon zu beobachten, dass die beschriebene Solidarität wieder bröckelt, da die individuellen Belastungen und Sorgen nun vermehrt aufbrechen, was ich hier auch völlig wertfrei schreibe.
    Menschen mit finanziellen und existenziellen Sorgen durch die Krise sehen dies natürlich berechtigt weniger entspannt.
    Als selbst im Pflegebereich Beschäftigter war es zwar vom Gedanken schön, dass manche Bereiche mittlerweile beklatscht und verbal gewürdigt werden. Und sehr vielen glaube ich auch, dass sie dies von Herzen ernst meinen.
    Leider verkommt die Bewegung für mich zur Farce, wenn sich daran Politiker beteiligen. Und ich glaube leider auch nicht , dass die jetzt so groß versprochenen Änderungen in besagten Bereichen auch kommen.
    Bin schon skeptisch beim Pflegebonus, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Zuerst muss noch die Autoindustrie unterstützt werden, aber hierzu möchte ich mich hier nicht auslassen.
    Im Moment ist es so, dass das öffentliche Leben wieder schneller Fahrt aufnimmt als gedacht, wobei es für viele einzelne trotzdem behäbig voran geht.
    Nun wird man sehen was von der Krise und der Solidarität übrig bleibt.
    Ich befürchte aber, dass sich die Denk/ und Verhaltensweisen wieder in den Bereich von vor der Krise bewegen werden, nur dass diesmal viele auf der Strecke bleiben werden.
    born to lose - live to win
    captain clegg is offline

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