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Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen 2007 und 2020?

  1. #21 Reply With Quote
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    Merz kann man mit einem Vermögen von geschätzten 12 Millionen schon noch als mittelständisch ansehen, aber sein Einkommen ist dafür viel zu hoch.
    “And if all others accepted the lie which the Party imposed—if all records told the same tale—then the lie passed into history and became truth. 'Who controls the past' ran the Party slogan, 'controls the future: who controls the present controls the past.” ― George Orwell, 1984
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  2. #22 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Thorn1030 View Post
    Nein. Es ist sachlich falsch.
    Wo hast denn du BWL studiert?
    Oder hast du das garnicht studiert und tust nur so? Aber sorry, du liegst leider falsch. Der Aufsichtsrat ist das oberste Gremium eines Unternehmens, das in Aktionärshand liegt. Mach dir nichts draus, das muß man nicht wissen, wenn man keine Aktien hat.
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  3. #23 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Opodeldox View Post
    Merz kann man mit einem Vermögen von geschätzten 12 Millionen schon noch als mittelständisch ansehen, aber sein Einkommen ist dafür viel zu hoch.
    Vermögen die weit jenseits der reichsten 1% liegen, würd ich selbst mit viel Fantasie und gutem Willen nicht mehr als mittelständisch ansehen. Selbst wenn er Teil der reichsten 10% wäre.
    ulix is offline

  4. #24 Reply With Quote
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    Es gibt ja keine allgemeingültige Definition dazu. €: Warum eigentlich nicht? Könnte es sein, dass das mit einer bestimmten Absicht so ist?

    Mittelständische Unternehmen haben (laut einem Wirtschaftslexikon) 10-499 Angestellte, zwischen 1 Mio. und 50 Mio. Umsatz, um ein paar Zahlen als Vergleich zu nennen.

    Der Punkt ist doch, Merz ist finanziell unabhängig, unbestechlich und zahlt pünktlich seine Steuern, so wie der Uli.
    DWS is offline Last edited by DWS; 09.03.2020 at 21:41.

  5. #25 Reply With Quote
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    Ein Vermögen von 12 Millionen Euro zu haben ist nicht "schwer", wenn man ein Unternehmen hat das gut funktioniert ist man schnell da. Wenn man dazu noch alt ist, ist es noch weniger. Viele vergessen ein ein beträchtlicher Teil der Vermögensungleichheit daher rührt, das alte Menschen schlich wesentlich länger Vermögen aufbauen konnte. So gut wie jeder Deutsche hat die Option als Millionär in Rente zu gehen - vorausgesetzt man verkonsumiert nicht das komplette Einkommen.
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  6. #26 Reply With Quote
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    Der Aufsichtsrat ist das oberste Gremium eines Unternehmens, das in Aktionärshand liegt.
    Und ist trotzdem noch immer nicht der geschäftsführende Vorstand. Aufsichtsrat ungleich Vorstand -> capiche?

    Nebenbei, kommt von dir eigentlich auch nur mal ein einziger Post im sachlichem Tonfall? Oder ist alles immer nur Rumgegeifere?

    Quote Originally Posted by Opodeldox View Post
    Merz kann man mit einem Vermögen von geschätzten 12 Millionen schon noch als mittelständisch ansehen, aber sein Einkommen ist dafür viel zu hoch.
    Die Frage sollte doch eher sein, warum das jemand jucken sollte - jenseits irgendwelcher Sozialneider natürlich.
    Thorn1030 is offline

  7. #27 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Opodeldox View Post
    So gut wie jeder Deutsche hat die Option als Millionär in Rente zu gehen - vorausgesetzt man verkonsumiert nicht das komplette Einkommen.
    Simulierst du hier Unwissen oder ist das echt?


    Das muß ich mal der Verkäuferin hier im Netto sagen, daß die sich nicht so anstellen sollen, diese künftigen Millionäre... Oder dem Typ, der nebenan in der Autowerkstatt arbeitet, und dem Bibliothekar bei der Stadt, wo ich meine Bücher ausleihe. Nur immer fleissig riestern... Hier ist einer, der das Rezept gegen Altersarmut gefunden hat, die den Jüngeren hier nicht etwa droht sondern zu über 50% sicher bevorsteht.
    Rente mit 250!
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  8. #28 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Thorn1030 View Post
    Nebenbei, kommt von dir eigentlich auch nur mal ein einziger Post im sachlichem Tonfall? Oder ist alles immer nur Rumgegeifere?
    Quote Originally Posted by carlfatal View Post
    Simulierst du hier Unwissen oder ist das echt?
    Das beantwortet wohl auch die Frage. Willkommen im Proll-Kanal.
    Thorn1030 is offline

  9. #29 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by carlfatal View Post
    Das muß ich mal der Verkäuferin hier im Netto sagen, daß die sich nicht so anstellen sollen, diese künftigen Millionäre... Oder dem Typ, der nebenan in der Autowerkstatt arbeitet, und dem Bibliothekar bei der Stadt, wo ich meine Bücher ausleihe.
    Ja, das mache ich auch, weil die Rechnung ziemlich einfach ist. Man muss 45 Jahre arbeiten um die volle Rente zu kassieren, das ist die Berechnungsbasis. Legt man jedem Monat in dem man arbeitet ca. 300 € an, kann man am Ende der 45 Jahre mit einem Vermögen von ca. 1.000.000 rechnen. Die meisten Menschen steigen in ihrem Leben allerdings auf, auch als Kassiererin kann man befördert werden, haben Lohnsteigerungen, Bonuszahlungen, vielleicht auch Erben oder Gewinne - legt man davon alles, oder wenigstens einen Teil an, anstatt ihn zu verkonsumieren, kommt eine höhere Summe heraus - man muss nur den Zinseszins für sich nutzen. Wenn man dann alt ist kann man Zinsen/Dividenden entnehmen, anstatt sie anzusparen und dazu die gesetzliche Rente beziehen.

    Die Voraussetzung dafür ist es langfristig zu sparen und es durchzuhalten. Die Vermögen in Deutschland sind hauptsächlich so niedrig, weil die Menschen sich auf Sozialversicherungen verlassen, Zinseszins nicht verstehen und ihr Geld auf der Sparkasse für 0,1 % bunkern. Ja 300 € sind nicht wenig Geld, aber für die Meisten eine reale Summe und ein Großteil der Menschen kann sogar mehr anlegen - wollen sie aber nicht, lieber hat man teure Telefonverträge und Reisen. Das ist keine Kritik, sondern eine Entscheidung, genauso wie es eine Entscheidung ist einen auskömmlichen Beruf zu wählen.

    Wenn man mit 250 Jahren in Rente gehen will, genügt übrigens ein Euro pro Monat und nach ca. 130 Jahren hat man die erste Millionen zusammen und geht dann mit mehreren Hundert Millionen in Rente.
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  10. #30 Reply With Quote
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    Die Vermögen in Deutschland sind hauptsächlich so niedrig, weil die Menschen sich auf Sozialversicherungen verlassen, Zinseszins nicht verstehen und ihr Geld auf der Sparkasse für 0,1 % bunkern.
    Das trifft übrigens auf fast 90% in D zu, und wird sich auch nicht mehr ändern, selbst wenn langsam jedem klar werden sollte, dass unsere Generation zu Lebzeiten keine nennenswerten Zinserhöhungen mehr erfahren wird, im Gegenteil, bald wird es jedermann etwas kosten, sein Geld bei den Banken zu bunkern. In Skandinavien gibt es sogar staatl. Aktien-Fonds, in die man einen kleinen Teil seines Einkommens zur Altersvorsorge investieren muss - und siehe da, die Sparbuch-Mentalität ist in solchen Ländern komplett anders. Aber auch darauf kommt man hierzulande nimmermehr.
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  11. #31 Reply With Quote

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    Das beantwortet wohl auch die Frage. Willkommen im Proll-Kanal.
    Mäßigt euren Tonfall, bevor ich hier Gelbe Karten verteilen muss!
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  12. #32 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by smiloDon View Post
    Mäßigt euren Tonfall, bevor ich hier Gelbe Karten verteilen muss!
    Wenn das, was ich schreibe, nur dazu führt, daß andere sich in ihrer Weltsicht angegriffen fühlen und das nicht ertragen: Nun, dann lasse ich das in Zukunft. Die einzigen, die von einer Eskalation profitieren, sind die sich angegriffen fühlenden, weil der Unterschied zwischen "im Recht sein" und "Macht ausüben" für sie nicht existiert. Das finde ich schade, denn ich schreibe ja nicht, um anderen weh zu tun, sondern weil das bischen Unsinn zwischen meinen Ohren ab und an eben doch ganz interessant sein kann für andere. Und wenn ich kritisiert werde, profitiere ich ja ebenfalls von dem Wissen, das der oder die mich Kritisierende zeigen.

    Ich habe leider ganz klar übersehen, daß es aber hier um Meinung geht und nicht um Diskurs. Insofern bitte ich (auch die beiden von mir angeraunzten) um Verzeihung, mein Tonfall war unnötig und der Sache nicht angemessen. Ich hab schon verstanden, daß es nicht um ernsthafte Auseinandersetzung mit Themen geht, wenn Leute eben mal eine Stelle in einer Diskussion lesen und dann zusammenhanglos und faktenfrei kommentieren. Ich kann mit Smalltalk aber leider persönlich nichts anfangen, nur offensichtlich braucht das seinen Raum im Leben vieler Menschen, und es tut mir aufrichtig leid, das nicht früher bemerkt und vor allem auch respektiert zu haben.
    Damit will ich niemandem Dummheit oder Unwissenheit unterstellen, sondern eben lediglich betonen, daß ich dieses "unernste" Plaudern nicht kann. Und das ist mein Handicap, nicht das der anderen.

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  13. #33 Reply With Quote
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    Ja, das mache ich auch, weil die Rechnung ziemlich einfach ist. Man muss 45 Jahre arbeiten um die volle Rente zu kassieren, das ist die Berechnungsbasis. Legt man jedem Monat in dem man arbeitet ca. 300 € an, kann man am Ende der 45 Jahre mit einem Vermögen von ca. 1.000.000 rechnen.
    Ein schnell gefundener Zinsrechner sagt mir, dass man damit die Rechnung aufgeht auf eine jährliche Verzinsung von rund 9% kommen müsste.
    Gibt es irgendwelche lukrativen Anlagemöglichkeiten, von denen ich wissen sollte?
    Gestern gehorchten wir Königen und verneigten unsere Häupter vor den Imperatoren. Heute verneigen wir uns nur noch vor der Wahrheit.
    - Kahlil Gibran

    "Child pornography is great."
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  14. #34 Reply With Quote
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    Börse und kleine, leicht vermietbare Wohnungen (wenn möglich in Eigenleistung renoviert). Das war's. Ach ja, und du solltest selbst zur Miete wohnen und wenn möglich kein Auto besitzen. Er hier z.B. wohnt als Selfmade-Millionär für 2200,- monatlich zur Miete, in einem der Videos wird auch erklärt warum. Die Videos sollte man auf 1,5x Geschwindigkeit ansehen...
    DWS is offline Last edited by DWS; 10.03.2020 at 18:23.

  15. #35 Reply With Quote
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    So, okay, so einfach ist das Millionär werden. Wer z.B. als Verkäufer oder Verkäuferin im Supermarkt ein Durchschniittseinkommen von 1940 Euro brutto (und nur mit sehr selten vorhandenem fristlosem Arbeitsvertrag) hat, für den hätte ich gerne mal den Weg zum Millionär aufgezeigt, inklusive günstiger Mietwohnung und autofreiem Leben mitsamt Familie und Kindern, wobei eingerechnet werden muß, daß rund ein Drittel aller Kinder in Scheidungsfamilien aufwächst.

    Und auch wenn das Argument nun lauten sollte, man könne ja ohne Kind: Nein, kann man nicht, denn ein Sozialsystem und ein Staat aber sogar eine gesamte Kultur braucht Nachwuchs. Und die Kosten für den müssen beim Lebensunterhalt der Eltern mit eingerechnet werden.

    Aber wenn da jemand ein Rezept hat, wie das mit dem Millionär werden klappt, bin ich dabei. Und bitte zeigt mir die Millionäre unter den Verkäuferinnen und KFZ-Mechanikern und technischen Zeichnern in skandinavischen Ländern. Ich kenne die nicht. Aber ich bin auch nicht so schlau und klug wie einige hier, ich hab das nämlich auch nicht geschafft.

    Edit: @DWS, guckst du so Videos tatsächlich? Glaubst du, was der da erzählt?
    carlfatal is offline Last edited by carlfatal; 10.03.2020 at 18:41.

  16. #36 Reply With Quote
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    Als Angestellter, nicht mal als leitender, wird das natürlich nichts, in Deutschland zumindest; bei Unternehmen wie Alphabet (Google) oder Facebook sähe das schon etwas anders aus.

    Quote Originally Posted by carlfatal View Post
    Edit: @DWS, guckst du so Videos tatsächlich? Glaubst du, was der da erzählt?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gerald_H%C3%B6rhan - beurteile ihn bitte nicht nach dem ersten Eindruck.

    Abgesehen davon, dass Vermieten und Renovieren überhaupt nicht mein Ding ist, gucke ich nur den Teil, der mich interessiert, z.B. warum man mit einem Eigenheim und fast lebenslanger Verschuldung damit einen Riesenfehler bzw. Rückschritt im Vermögensplan macht. Das sagt übrigens nicht nur er, sondern auch viele weitere Finanzmathematiker und Analysten, z.B. Andreas Beck (dem ich lieber zusehe) und Gerd Kommer: https://www.youtube.com/watch?v=I_IVdf_o54U

    Ich habe übrigens auch eine Eigentumswohnung, zwar seit 2009 schuldenfrei und in sehr gutem Zustand, niedrige Energiekosten, Baujahr 1999, aber heute denke ich ganz anders darüber. Mit dem Geld hätte ich an der Börse ein kleines Vermögen gemacht (hätte jetzt vielleicht umgerechnet 3 davon...), trotz laufender Miete.
    DWS is offline Last edited by DWS; 10.03.2020 at 19:16.

  17. #37 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by DWS View Post
    Als Angestellter, nicht mal als leitender, wird das natürlich nichts, in Deutschland zumindest; bei Unternehmen wie Alphabet (Google) oder Facebook sähe das schon etwas anders aus.
    Nun, genau das wurde aber hier im Thread behauptet. Darauf habe ich mich bezogen. Mehr nicht...


    https://de.wikipedia.org/wiki/Gerald_H%C3%B6rhan
    Quote Originally Posted by DWS View Post
    - beurteile ihn bitte nicht nach dem ersten Eindruck.
    Naja, ich hab in ein paar seiner Videos reingeguckt, mir dann seinen Lebenslauf angesehen, seine Herkunft. Ich beurteile ihn als das, was er ist, einer der viel Geld damit verdient, anderen vom Pferd zu erzählen... "Immobilien-Punk" - cooler Webeslogan übrigens - ich hab zwar keinen blassen Schimmer, wie man den für einen Punker halten kann, aber offensichtlich mögen viele Leute Märchen. Früher ging man zu Scientology, heute zu so einem...

    Mich stört das nicht, muß ja jeder selber wissen. Und immerhin kann man an dem von diesem Mann gegründeten obskuren Institut ja sogar einen Master machen. Was mich darin bestätigt, daß ich Recht hatte, als ich noch vor der Einführung dieser neuen Abschlüsse gesagt hab, daß das das Ende von Aufklärung und Wissenschaft einläutet.

    Daß er selbst was vom Business versteht, bezweifel ich nicht, wirklich nicht. Aber so ein Nerd ist nicht jeder, und wahrscheinlich hat der auch kein Leben abseits vom reinen Geldscheffeln, weil da sonst nichts ist in seinem Kopf. Aber er hat das Glück, das nicht zu merken. Noch nicht...

    Edit: auch ein österreichischer Nerd, aber viel sympathischer finde ich den finanziell nicht so erfolgreichen Joseph M. Gaßner. Der ist zwar kein Mathematiker, aber dafür Physiker, und auch noch Astrophysiker, der am CERN gearbeitet hat. Aber der Mann ist nicht so eingleisig unterwegs, der kennt auch interdisziplinäres Arbeiten.
    carlfatal is offline Last edited by carlfatal; 10.03.2020 at 21:32.

  18. #38 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by carlfatal View Post
    Wer z.B. als Verkäufer oder Verkäuferin im Supermarkt ein Durchschniittseinkommen von 1940 Euro brutto (und nur mit sehr selten vorhandenem fristlosem Arbeitsvertrag) hat, für den hätte ich gerne mal den Weg zum Millionär aufgezeigt, inklusive günstiger Mietwohnung und autofreiem Leben mitsamt Familie und Kindern, wobei eingerechnet werden muß, daß rund ein Drittel aller Kinder in Scheidungsfamilien aufwächst.
    Fristlose Arbeitsverhältnisse sind nicht "sehr selten", sondern die Ausnahme, 92 % der Arbeitsverhältnisse sind unbefristet.

    Wir können die 1940 € gerne aufschlüsseln, du hast von Kindern gesprochen, nehmen wir also zwei Erwachsene und zwei Kinder.

    + € 1373 * 2 (Gehalt)
    + € 204 * 2 (Kindergeld)
    - € 300 * 2 (Anlage für die Altersvorsorge)
    ============
    2.554 € pro Monat.


    Von 2.554 € kann in Deutschland gut leben, auch mit Kindern - ich sehe da keinerlei Probleme. Darüberhinaus zahlt diese Familie Netto keinerlei Steuern, die sind einerseits schon durch das Kindergeld mehr als ausgeglichen, aber dazu kommen noch Geldwerte Leistungen vom Staat wie z. B. die Kita, kostenlose Fahrkarte, Schulessen usw. Die durchschnittliche Familie, mit dem durchschnittlichem Brutto hat also genug Geld und profitiert positiv vom Staat. Die Frage ist am Ende, ob man das Geld verkonsumiert. Ich persönlich lebe in Berlin und habe Fixkosten von 630 € im Monat, in einer Wohnung die für die genannte Familie ausreichen würde, wenn auch knapp. Das wären in meinem Fall also ca. 1.934 € die in dieser Konstellation verkonsumiert werden könnten - da ist viel Luft, auch für eine höhere Miete und ein Auto.

    Quote Originally Posted by carlfatal View Post
    Aber wenn da jemand ein Rezept hat, wie das mit dem Millionär werden klappt, bin ich dabei. Und bitte zeigt mir die Millionäre unter den Verkäuferinnen und KFZ-Mechanikern und technischen Zeichnern in skandinavischen Ländern.
    Ich habe das Rezept schon in meinem vorherigen Beitrag geschrieben, du hast es nur ignoriert. Ich habe auch klar gesagt: Es ist eine Entscheidung. Man wird auch mit einem Einkommen von 1.000.000 € im Monat nicht Millionär, wenn man sein Geld lieber verkonsumiert. Mit einem höheren Einkommen kann man das Ziel schneller erreichen, aber wenn man rechtzeitig investiert, hat man bis zu Rente genug Zeit. Millionär zu sein heisst letztendlich nicht, ein unglaublich hohes Einkommen zu haben, sondern ein Vermögen, dass mindestens 1.000.000 € beträgt. Dieser Satz zeigt aber das Problem, du scheint einen Mühelosen Aufstieg ohne Verzicht zu erwarten, der daher kommt, dass man unglaublich viel verdient.
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  19. #39 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Opodeldox
    Fristlose Arbeitsverhältnisse sind nicht "sehr selten", sondern die Ausnahme, 92 % der Arbeitsverhältnisse sind unbefristet.

    Wir können die 1940 € gerne aufschlüsseln, du hast von Kindern gesprochen, nehmen wir also zwei Erwachsene und zwei Kinder.

    + € 1373 * 2 (Gehalt)
    + € 204 * 2 (Kindergeld)
    - € 300 * 2 (Anlage für die Altersvorsorge)
    ============
    2.554 € pro Monat.
    Öh, ja, dass Du jetzt das Gehalt halt einfach mal zwei nimmst, ist dann aber der entscheidende Fehler, weißt Du selber, oder? In carls Beispiel stand nichts von einem Partner der Verkäuferin, der genauso verdient. Und wenn Kinder dazu kommen, ist es im Übrigen eher selten, dass beide voll arbeiten gehen können.

    Und wenn Du sagst, dass Du in Berlin Fixkosten von 630 Euro hast, inklusive einer familientauglichen Wohnung, dann musst Du einen sehr alten Mietvertrag haben und außer für das absolut Nötigste ansonsten keinen Pfennig ausgeben…
    [Bild: enterprise_d.gif]
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  20. #40 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Jean-Luc Picard View Post
    Öh, ja, dass Du jetzt das Gehalt halt einfach mal zwei nimmst, ist dann aber der entscheidende Fehler, weißt Du selber, oder? In carls Beispiel stand nichts von einem Partner der Verkäuferin, der genauso verdient. Und wenn Kinder dazu kommen, ist es im Übrigen eher selten, dass beide voll arbeiten gehen können.
    Nein, das ist nicht "der entscheidend Fehler", denn wie kann man Kinder alleine bekommen? Selbst wenn man getrennt lebt, sind zwei Einkommen vorhanden. Es ist in der Regel auch möglich voll arbeiten zu gehen. Ich möchte noch einmal darauf hinweisen was ich gesagt habe: Es geht hier um Entscheidungen und nicht um 100 % Wenn du dich entscheidest, nicht voll arbeiten zu gehen, oder einen Beruf zu wählen, in dem man unterdurchschnittlich verdient, weil dass dein Wunsch ist, musst du mit den Konsequenzen leben. Außerdem habe ich nicht gesagt, dass es in jedem Fall, für jeden Möglich ist - du argumentierst hier buchstäblich an dem Vorbei, was ich gesagt habe.

    Wenn man wie du und andere, immer vom negativsten Beispiel ausgeht, kommen wir nirgendwo hin. Zum Beispiel kritisierst du, dass der Partner eventuell nicht "genauso" verdient. Das kann aber bedeuten, dass er weniger oder mehr verdient. Wenn dein Partner also alleine diese Summe in Netto verdient, dann kann man es sich ggf. Leisten auch weniger, oder gar nicht, zu arbeiten. Das sind Dinge die man anhand der eigenen Situation entscheiden muss. Es ist absolut ätzend, dass ständig gesagt wird: "Der normale Deutsche is am Ende" und was ist dann das Beispiel mit dem das belegt werden soll? Eine Alleinerziehende Mutter, ohne Unterhalt, die nur halbtags arbeiten kann und den Mindestlohn verdient. Damit erreicht man am Ende, dass die Menschen, die sich um sich selbst kümmern könnten es nicht tun und am Ende ihres Lebens schlechter dastehen, als sie es müssten.

    Quote Originally Posted by Jean-Luc Picard View Post
    Und wenn Du sagst, dass Du in Berlin Fixkosten von 630 Euro hast, inklusive einer familientauglichen Wohnung, dann musst Du einen sehr alten Mietvertrag haben und außer für das absolut Nötigste ansonsten keinen Pfennig ausgeben…
    Ich bin vor ca. zwei Jahren in diese Wohnung gezogen, der Mietvertrag ist nicht "sehr alt", ich habe meine Optionen abgewägt und lebe nicht im S-Bahnring. In den Fixkosten ist auch nicht nur das nötigste drin, sie beinhalten: Miete, Nebenkosten, Strom (so viel ich will), Internet (200 mb), Mobilfunk (Unbegrenzt Daten, SMS, Telefonie), Rundfunkbeitrag, Hausratversicherung und Haftpflichtversicherung. Was sollte man sonst, abgesehen von einem Auto, noch für fixe Kosten haben?
    Die Sache ist ganz einfach, ich werde eine Familie gründen und habe nicht gewartet, bis es soweit ist, mich darauf vorzubereiten. Genauso wie ich ein Budget habe, ich weiß was ich ausgebe und wofür, das ermöglicht es mir sinnlose Ausgaben zu erkennen und ggf. zu beenden.
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