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Inwieweit akzeptiert ihr Menschen die weiter entwickelt sind?

  1. #41 Reply With Quote
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    nö, Mandarinchen ist mit Sicherheit kein Autist und man sollte im Allgemeinen auch nicht den Fehler machen Leute, mit ein paar mehr Imtelligenz gleich zu Mediengestalten zu erklären

    Es ist nicht an Dir, die Selbstausage anderer User über eine Diagnose Ihrerseits zu verbessern oder sie zu belehren. Unterlasse das bitte!
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  2. #42 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Jean-Luc Picard View Post

    Es ist nicht an Dir, die Selbstausage anderer User über eine Diagnose Ihrerseits zu verbessern oder sie zu belehren. Unterlasse das bitte!
    Also "Autismus" war doch wohl die Diagnose und DWS meinte sich damit doch nicht selbst oder watt Also ich bin doch auf Eurer Seite

    Schönes Wochenende
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  3. #43 Reply With Quote
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    Mandarinchen hat es über sich selbst gesagt!
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  4. #44 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Jean-Luc Picard View Post
    Mandarinchen hat es über sich selbst gesagt!
    autisten sind per definitionem eher nicht so gesprächig ...
    Ich habe Autismus hier als konsequente Verschwiegenheit gegenüber der Umwelt verstanden und nicht als irgendwie geartete Kommunikationsstörung (sonst wären 90 % aller Diplompsychologen behaviouristischer Provenienz Autisten).
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    HolgarsDouble is offline Last edited by HolgarsDouble; 15.03.2020 at 00:51.

  5. #45 Reply With Quote
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    Was Du darunter verstehst sei Dir unbenommen. Es ging darum, die Selbstaussagen der anderen nicht zu verbessern.
    Und jetzt zurück zum Thema -->
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  6. #46 Reply With Quote
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    @Holgars Double,
    ähhm, Autismus ist keine Kommunikationsstörung sondern eine Entwicklungsstörung. Und wenn jemand wie Mandarinchen sagt, daß sie als Aspergerin diagnostiziert wurde, hat das nichts bis sehr wenig mit ihrem Kommunikationsverhalten hier zu tun, insofern lässt sich da nur eins schließen: Sie ist diagnostizierte Autistin, und gut is...

    @DWS,
    äähhmm, Autis sind keine Rainmen. Und Savants müssen nichtmal Autisten sein. Aber hin und wieder sind Autisten recht intelligente Zeitgenossen, und hin und wieder auch nicht. Erstmal ist das wirklich nur als Entwicklungsstörung feststellbar, sehr wahrscheinlich durch einen nicht oder eingeschränkt funktionierenden präfrontalen Cortex ausgelöst, was dazu führt, das das Hirn nicht filtern kann, was an Informationen durch die Sinnesorgane auf es einprasselt. Und das führt zu einer dann eben feststellbaren Entwicklungsstörung.
    Allerdings sagt das wenig darüber aus, wie ein individuelles Gehirn sonst aufgebaut ist, und da sind Autisten nicht anders als der Rest der Bevölkerung, recht divers eben.

    Wen das Thema interessiert: Diese Frau hat einiges dazu zu sagen, das Hand und Fuß hat: https://www.youtube.com/user/neurowonderful

    Wer wissen will, was es bedeutet, nicht filtern zu können, dem lege ich dieses Video ans Herz:

    [Video]

    Und wer ein schönes Video sehen will, das zeigt, daß Autisten auch nur Menschen wie alle sind:

    [Video]

    Jo, und ich sag das als einer, auf den das auch zutrifft. Und wie ihr seht, schreib ich ebenfalls recht gerne. Aber ich nehme zum Beispiel Geräusche allesamt als relativ gleichlaut wahr, und sowas ist oft recht anstrengend. Das Gleiche gilt für Gerüche und Bewegungen. Mein Blick ist leider nicht zentriert und wenn etwas am Rand des Blickfeldes geschieht, ist das genauso penetrant wie eine Bewegung direkt vor dem Auge.
    carlfatal is offline Last edited by carlfatal; 15.03.2020 at 17:51.

  7. #47 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by HolgarsDouble View Post
    nö, Mandarinchen ist mit Sicherheit kein Autist und man sollte im Allgemeinen auch nicht den Fehler machen Leute, mit ein paar Prozent mehr Imtelligenz gleich zu Mediengestalten zu erklären.

    @mandarinchen: dein grösstes problem könnte die konzentration auf *ein* thema sein,
    also für den rest reicht es mit sicherheit nicht nebenbei.

    PM me
    ~

    @über mir: Ja, das geht mir ähnlich, ist aber auch leicht erklärbar: beim Schreiben kann man immer noch einmal wieder reflektierend und kritisch nachfassen, aucb spontan. Dagegen eine soziale Herausforderung ist eben genau dies: Herausforderung an spontan repulsives ähm Verhalten. Meine These: Traumatisierung behindert genau diese spontane soziale Interaktionsfähigkeit.
    Wow, ich hab ja garnicht mitbekommen was hier abgeht.

    aaaaalso, ich finde es ja echt toll das du nach nur 2 oder 3 Beiträgen von mir hier im Forum zu dem Thema feststellen kannst das ich keine Autistin bin, ich finde du solltest UNBEDINGT anfangen in der Diagnostik zu arbeiten weil das den ganzen Diagnoseprozess UNGLAUBLICH beschleunigen würde. Es gibt nämlich Leute die warten 2 Jahre auf einen Termin, da käme jemand wie du gerade richtig. Das war übrigens Ironie, und ja, ich verstehe was das ist und kann sie auch benutzen.

    Mit 13 habe ich damals angefangen die Millenium-Trilogie zu lesen, dabei bin ich zum erstenmal auf dieses Wort gestoßen weil die Protagonistin Lisbeth Salander möglicherweise das Asperger-Syndrom haben sollte und wurde neugierig was das wohl ist. Auf Wikipedia habe ich dann einen riesigen Artikel zu dem Thema gefunden und für mich war es wie ein Schock weil mir plötzlich aufgefallen ist das eine ganze Menge was da beschrieben wurde auf mich zutraf.
    Im Internet habe ich dann 3 Selbsttests gefunden die ich alle gemacht habe, zwei davon sagten am Ende das ich mit "sehr hoher Wahrscheinlichkeit" betroffen bin, der dritte hat gesagt ich bin mit "hoher Wahrscheinlichkeit betroffen". Das war für mich damals erstmal ein unglaublicher Schock, danach habe ich die Geschichte vorsichtig meinen Eltern und meinem Bruder erzählt, die NICHT gleich gesagt haben "Nö, das hast du nicht!" sondern sich auch erstmal da reingelesen haben und dann gesagt haben, "Ja, kann gut sein!"
    Dann ging die Suche nach einer Klinik los die sowas diagnostiziert, anschließend kam die Anmeldung für ein Vorgespräch, mit nur einem Jahr Wartezeit.*YAY*
    Bei dem 2stündigen Vorgespräch wurde erstmal festgestellt ob ich überhaupt für eine Diagnose in Frage komme, dann ging die Geschichte erst richtig los. Die Klinik war da echt gründlich mit der Untersuchung, die haben mir sogar Blut abgezapft und mich auch ins MRT gesteckt um zu sehen ob meine Probleme nicht vielleicht physische Ursachen haben und nicht doch psychische, dazu kamen dann insgesamt 12 Termine über jeweils 90 bis 120 Minuten. Insgesamt beteiligt waren 3 Psychiater, einer davon ein Professor und die haben sogar meine Eltern und Bekannte über mich befragt. Ich musste Unmengen an Fragebögen und Tests machen und am Ende hieß es dann "Ja, du hast das Asperger-Syndrom!"

    Bei Autismus gibt es 2 große Bereiche, einmal das Asperger-Syndrom und zweitens das Kanner-Syndrom, die Kanner-Autisten sind die Jungs die in der Ecke sitzen, vor sich hin starren und im Kopf Pi bis in die tausendste Zahl hinter dem Komma ausrechnen, das kann ich nicht, dazu gehöre ich auch nicht.
    Asperger-Autisten können reden, haben aber für andere Menschen öfter komische Verhaltensweisen und haben durchaus einen hohen IQ, aber halt soziale Defizite, was auf mich sehr wohl zutrifft, auch wenn man das hier im Forum vielleicht nicht so deutlich merkt als wenn man mich persönlich kennt. Ich kommuniziere viel lieber über das Internet und kann mich schriftlich viel besser ausdrücken als verbal, die Ausnahme ist wenn ich über ein Thema rede das mich interessiert.
    Dafür quatsche ich die ganze Zeit in meinem Kopf mit mir selbst und kommentiere Sachen die ich sehe oder erlebe, zB so unglaublich arrogante Idioten die meinen sie wissen es besser als 3 Leute mit Medizinstudium und Doktor-Titel. Das war jetzt übrigens wieder Ironie.

    Mit der Diagnose vom Kanner-Syndrom habe ich mich nie beschäftigt, aber beim Asperger-Syndrom gibt es ein sehr breites Spektrum und einen ganzen Pool von möglichen Symptomen die halt diagnostiziert werden und wenn jemand eine bestimmte Anzahl dieser Symptome hat, dann gilt die Diagnose als positiv, wobei es sehr wohl sein kann das 2 Patienten kein einziges Symptom gemeinsam haben, trotzdem haben beide dieselbe Diagnose.

    Ich finde es jedenfalls UNGLAUBLICH arrogant hier mal eben zu behaupten ich hätte kein Asperger, zumal du ja überhaupt NICHTS über mich und mein Leben weißt, du diagnostisches Genie!
    Mandarinchen is online now

  8. #48 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Mandarinchen View Post
    aaaaalso, ich finde es ja echt toll das du nach nur 2 oder 3 Beiträgen von mir hier im Forum zu dem Thema feststellen kannst das ich keine Autistin bin...
    Nicht aufregen, das hat er ja nicht bös gemeint, die meisten wissen logischerweise nicht viel über diese Dinge, und naja, gequasselt wird viel. Und da das Threadthema nunmal "höher-weiter-schneller-entwickelt" ist, wird da vielleicht auch etwas reininterpretiert, was eben garnicht in deinem Beitrag stand.

    Quote Originally Posted by Mandarinchen View Post
    Asperger-Autisten können reden, haben aber für andere Menschen öfter komische Verhaltensweisen und haben durchaus einen hohen IQ, aber halt soziale Defizite, was auf mich sehr wohl zutrifft, auch wenn man das hier im Forum vielleicht nicht so deutlich merkt als wenn man mich persönlich kennt. Ich kommuniziere viel lieber über das Internet und kann mich schriftlich viel besser ausdrücken als verbal, die Ausnahme ist wenn ich über ein Thema rede das mich interessiert.
    Hach, und ich kenne Aspies, die nicht reden. Also überhaupt nicht reden und vollkommen darauf angewiesen sind, andere Kommunikationsformen zu nutzen, weil sie unter sensorischer Aphasie leiden.
    Das betrifft also nicht nur sogenannte Kanner-Autisten, und rumwackeln, das tun so manche, Stimming ist sogar beliebt bei vielen Nichtautisten. Nur dürfte dieses repetitive Verhalten für uns relativ typisch sein, weil es halt beruhigt. Und frag mich nicht, was ich tue, wenn keiner zuguckt... Da würde ich bestimmt auch seltsam wirken und manch einer hielte mich einfach nur für blöde. Wobei, wer weiß, vielleicht bin ich das ja auch in gewissem Sinne... Mir fehlt es sicher an der Leistungsfähigkeit, die manche so gerne von anderen fordern, dafür kann ich gut Spaghettis, also Autobahnkreuze...

    Aber schön, wenn´s hier ein paar von uns gibt, ich hoffe ja immer noch auf mein Raumschiff mit Namen Aspergia, wo wir dann zeigen können, was weiter entwickelt so bedeutet: nämlich höchstwahrscheinlich vor allem weiter weg...
    carlfatal is offline Last edited by carlfatal; 15.03.2020 at 20:15.

  9. #49 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by carlfatal View Post
    Nicht aufregen, das hat er ja nicht bös gemeint,
    Stimmt das hat er nicht - er ist nur weiter entwickelt!
    Das sollte man akzeptieren.
    Es gibt kein gut und böse, kein Richtig und kein Falsch, nur Entscheidungen und Konsequenzen.
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  10. #50 Reply With Quote
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    Da Autismus an sich ein sinnvolles Thema ist und der eigentliche Anfang des Threads auch eher weniger Potenzial bot, können wir gerne weiter über ASS reden. Alternativ können wir auch die ASS bezogenen Beiträge zu einem neuen Thread herauslösen.

    Aber bitte nicht mehr weiter auf das eingehen, was ich bereits moderativ bearbeitet habe. Das führt jetzt zu nichts mehr.

    Je nach Bedarf gerne PN an mich.
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  11. #51 Reply With Quote
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    Ich muss carlfatal recht geben. HolgarsDouble hats eindeutig nicht böse gemeint und bekommt hier gleich sonst was für Texte an den Kopf geschmissen. Ein einfacher Hinweis hätte es auch getan.

    @Mandarinchen:
    Das Ärzte und Psychologen bei dir soetwas festgestellt haben und du der selben Ansicht bist, mag bei dir so sein. Aber es gibt das selbe Problem auch umgekehrt. Ich war auch mal angeblicher Autist. Ja, ich bin (ebenfalls nachweislich) überdurchschnittlich intelligent. Ich hatte damals, seit ich denken kann, auch Probleme im Umgang mit vielen (gleichaltrigen) Mitmenschen, schulische Leistungsdefizite laut Papier (also Schulnoten) usw. Gewissen Personenkreisen habe ich bewusst keine Emotionen gezeigt, damit ich schwerer lesbar für sie bin (quasi ein Pokerface).
    Ich fand es ja damals erstaunlich, wie schnell bei mir dann die Diagnose stand, die dann noch 3x geändert wurde und von denen keine einzige das Problem auch nur im Ansatz erkannt hat. Alles konnte auf familiäre Probleme zurückgeführt werden, das wäre aber zu einfach gewesen. Wenn also schon sogenannte Fachleute nicht immer richtig liegen, dann nehm es bitte den normalen Leuten nicht übel, wenn sie dich gutgemeint falsch eingeschätzt haben. Irren ist nunmal menschlich.

    Um den Bogen zum eigentlichen Thema zu schlagen. Gibt es weiterentwickelte Menschen? Das kommt ganz auf die Definition an, die für jeden Menschen anders aussehen kann. Aber zu sagen "alle Menschen sind gleich" ist nur antirassisitische Propaganda/Populismus. Antirassismus ist zwar ok, das andere aber weniger, weil es eine auf Logik basierende Diskussion im Wege steht. Wie können alle Menschen gleich und gleichzeitig ein Individuum mit persölichen Stärken und Schwächen sein? Und nein, Stärken und Schwächen gleichen sich nicht immer aus. Es gibt Menschen die mehr Schwächen als Stärken haben und es gibt Menschen die mehr Stärken als Schwächen haben. Ich sehe öfters mal jede der drei Arten. Wichtig ist nur, dass man ihren Wert nicht darüber festlegt. Jeder Mensch sollte unabhängig der Fähigkeiten als gleichwertig angesehen werden. Das ist eine ethische Festlegung um Probleme wie Rassismus zu vermeiden und daher sinnvoll, das bedeutet aber nicht, dass die Menschen alle gleich weit entwickelt sind.

    Ich denke ein Grund dafür, dass viele Leute das nicht akzeptieren wollen liegt darin begründet, dass sie sich angegriffen fühlen oder sich vielleicht sogar minderwertiger fühlen. Dafür gibt es aber keinen wirklichen Grund, sie sind dadurch ja nicht weniger Wert. Auf der anderen Seite erlebe ich es oft von Menschen, die doch eher mehr können, dass sie nicht als (überspitzt) Sonderling darstehen wollen, der sich damit unbeliebt macht seine Stärken offen zu kommunizieren. Kann ich nachvollziehen, geht mir manchmal ähnlich. Ein weiterer Grund sind aber auch die unterschiedlichen Definitionen. Meine sieht mit Sicherheit anders aus als die von Andur Sunrider.

    Und ich wette bei Andur Sunrider bin ich nicht sonderlich viel weiterentwickelt, weil ich jeglicher Spiritualität abgesagt habe. Ich würde in dem Fall aber eher seine Definition in Frage stellen als seine daraus resultierenden Schlussfolgerung. Damit fühle ich mich auch nicht angegriffen (wäre aber anders, wenn ich ungeachtet der Definition auf die Schlussfolgerung reagieren würde).

    Wenn die "Weiterentwicklung" aber von den persönlichen Definitionen abhängen, bedeutet es, dass es keine echte Weiterentwicklung gibt? Das kann man so auch nicht sagen, denn irgendwo hat ja jeder recht. Und manche Menschen sind ja auch unglaubliche Multitalente ohne nennenswerte Schwächen. Die fallen sicher bei besonders vielen Definitionen in die Kategorie "weiterentwickelt". Man darf nur nicht den Fehler begehen diese Person als menschlich höherwertig einzustufen.
    Fantasy ist ein Subsetting. Es ist immer ein Misch-Setting, egal ob mit SciFi oder mit Mittelalter. Fantasy kann nicht für sich alleine stehen.
    Die Egoperspektive hat ein höheres Immersionspotenzial, die feste Third-Person Ansicht hat jedoch meist eine höhere Immersion.


    Bei einem Spiel verkörpert das äußere Konzept die Gedanken, das innere Konzept das Herz und die Musik die Seele. Erst in völliger Harmonie dieser 3 Eigenschaften kann ein Spiel zum Meisterwerk aufsteigen.
    Xarthor is offline

  12. #52 Reply With Quote
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    Danke für den Beitrag Xarthor,

    aber jetzt bitte endgültig keine Diskussionen mehr darüber, was Holger gesagt hat oder was dann Mandarinchen zu Holger gesagt hat. Das ist unsere Aufgabe.


    Also bitte keine Kommentare mehr dazu!
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  13. #53 Reply With Quote
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    äähhmm, Autis sind keine Rainmen. Und Savants müssen nichtmal Autisten sein.
    Habe ich so auch nicht behauptet, oder jemanden irgendwie einsortiert. Der Savant-Abschnitt war unabhängig davon gemeint; und sollte auch keine Ferndiagnose sein. Auch meine ich damit nicht, das Savants einen Evolutionssprung gemacht haben könnten, oder sowas. [OK, war wohl undeutlich voneinander abgegrenzt. Mein Fehler.]
    DWS is offline Last edited by DWS; 16.03.2020 at 13:52.

  14. #54 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by DWS View Post
    Habe ich so auch nicht behauptet, oder jemanden irgendwie einsortiert. Der Savant-Abschnitt war unabhängig davon gemeint; und sollte auch keine Ferndiagnose sein. Auch meine ich damit nicht, das Savants einen Evolutionssprung gemacht haben könnten, oder sowas. [OK, war wohl undeutlich voneinander abgegrenzt. Mein Fehler.]
    Nein, das war auch nicht als Vorwurf gemeint, aber du hast da so wunderbar bestätigt, welche stereotypen Vorstellungen bezüglich dieser Behinderung existieren. Und gerade dieses Bild vom unsagbar intelligenten Autisten ist so derart unzutreffend wie nur irgend was.

    Und eben, Evolutionssprünge macht ohnehin keiner, den man dann als behindert einstuft, zudem frag ich mich ernsthaft, um damit auch endlich wieder zum Thema des Freds zurückzukommen, inwieweit es überhaupt so etwas gibt wie eine Entwicklung von einem "niedrigen" zu einem "höheren" Level. Sind Ameisen weniger weit entwickelt als Menschen? Beide Spezies haben seit ihrem Auftauchen gewisse genetische Veränderungen erfahren, Ameisen sicher deutlich gravierendere, aber wer könnte jetzt sagen, welche Spezies "weiter" entwickelt wäre oder welche gar "erfolgreicher". Denn allein letzteres Wort impliziert doch geradezu einen Standpunkt, den die Natur so überhaupt nicht einnimmt.

    Und wenn man dann den Menschen anguckt, eine Spezies, die vor allem ihr Umfeld an die vermeintlichen eigenen Bedürfnisse versucht hat anzupassen, etwas, was Ameisen ja durchaus auch in begrenztem Maß tun, dann finde ich jede Frage nach einer qualitativen Beurteilung von Entwicklung reichlich absurd.
    Die einzige Form von Qualitätssicherung, die die Natur kennt, ist Leben selbst, also: Lebt was oder geht es drauf. Und wenn es draufgeht, ist es halt weniger erfolgreich. Und dahingehend geht übrigens auch die Idee von Neurodiversität beim Menschen: daß es eben nicht einen einzigen Beweis dafür gibt, daß innerhalb unserer Spezies irgendein höher entwickeltes "Menschsein" überhaupt denkbar ist, weil ein solche Ziel ein menschengefomtes wäre und kein "natürliches", und weil zweifelhaft ist, ob die Natur überhaut zielgerichtet "entwickelt".
    carlfatal is offline

  15. #55 Reply With Quote
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    Ich sag ja: ruf mich an. Holgar@WoP

    @all: ihr diskutiert hier eure eigenen probleme.

    @carlfatal: sei vorsichtig,
    @DWS:
    @Captain: Holgar mit "a" bitteja? A wie Arschloch oder Anarchist (ich bestehe darauf, dass das ein Unterschied ist)
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    HolgarsDouble is offline Last edited by Jean-Luc Picard; 16.03.2020 at 18:50. Reason: PN an HolgarsDouble

  16. #56 Reply With Quote
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    Wenn mir jemand sagt, dass er "weiter entwickelt" ist, ohne dass diese Person ein Pokemon ist, nehme ich die Person nicht mehr ernst.
    “And if all others accepted the lie which the Party imposed—if all records told the same tale—then the lie passed into history and became truth. 'Who controls the past' ran the Party slogan, 'controls the future: who controls the present controls the past.” ― George Orwell, 1984
    Opodeldox is offline Last edited by Opodeldox; 16.03.2020 at 17:27.

  17. #57 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Opodeldox View Post
    Wenn mir jemand sagt, dass er "weiter entwickelt", ohne dass diese Person ein Pokemon ist, nehme ich die Person nicht mehr ernst.
    Pokemon? Aber du würdest das schon als ernsthafte Diskussion hier annehmen?
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  18. #58 Reply With Quote

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    ich schließe den thread. es ist vermutlich alles gesagt
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  19. #59 Reply With Quote
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    Ich eröffne das Thema wieder unter der Voraussetzung, dass jetzt bitte nur noch themenbezogen diskutiert wird.

    Autismus wäre ein interessanter Aspekt, in Anbetracht dessen, dass es zu der fragwürdigen Vorstellung von „weiter entwickelt“ oder vielleicht „anders entwickelt“ passt und gleichzeitig ein Thema ist, das bislang im Bereich der öffentlichen Wahrnehmung unterrepräsentiert ist.

    In diesem Sinne
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  20. #60 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by carlfatal View Post
    Und eben, Evolutionssprünge macht ohnehin keiner, den man dann als behindert einstuft, zudem frag ich mich ernsthaft, um damit auch endlich wieder zum Thema des Freds zurückzukommen, inwieweit es überhaupt so etwas gibt wie eine Entwicklung von einem "niedrigen" zu einem "höheren" Level. Sind Ameisen weniger weit entwickelt als Menschen? Beide Spezies haben seit ihrem Auftauchen gewisse genetische Veränderungen erfahren, Ameisen sicher deutlich gravierendere, aber wer könnte jetzt sagen, welche Spezies "weiter" entwickelt wäre oder welche gar "erfolgreicher". Denn allein letzteres Wort impliziert doch geradezu einen Standpunkt, den die Natur so überhaupt nicht einnimmt.

    Und wenn man dann den Menschen anguckt, eine Spezies, die vor allem ihr Umfeld an die vermeintlichen eigenen Bedürfnisse versucht hat anzupassen, etwas, was Ameisen ja durchaus auch in begrenztem Maß tun, dann finde ich jede Frage nach einer qualitativen Beurteilung von Entwicklung reichlich absurd.
    Die einzige Form von Qualitätssicherung, die die Natur kennt, ist Leben selbst, also: Lebt was oder geht es drauf. Und wenn es draufgeht, ist es halt weniger erfolgreich. Und dahingehend geht übrigens auch die Idee von Neurodiversität beim Menschen: daß es eben nicht einen einzigen Beweis dafür gibt, daß innerhalb unserer Spezies irgendein höher entwickeltes "Menschsein" überhaupt denkbar ist, weil ein solche Ziel ein menschengefomtes wäre und kein "natürliches", und weil zweifelhaft ist, ob die Natur überhaut zielgerichtet "entwickelt".
    Wie gesagt, jeder hat seine eigenen Definitionen. Und du eröffnest hier recht interessante Thesen. Da könnte man fast sagen, dass Ameisen weiter entwickelt als Menschen sind, weil Menschen ihren eigenen Lebensraum zerstören und eventuell für ihren eigenen Untergang verantwortlich sind. Zumindest, wenn man sich an "das Leben selbst" orientiert.

    Auf der anderen Seite zweifelst du an, dass die Natur zielgerichtet "entwickelt". Wo kein Wille, da keine zielgerichtete Entwicklung - kann ich nachvollziehen.

    Was ist, wenn wir die "Weiterentwicklung" daran festmachen, in wie vielen Lebensräumen diese Lebewesen überleben können? Dann ist der Mensch wieder weiterentwickelt, weil er selbst das All als Lebensraum erschlossen hat. Aber auch die Luft, die Tiefsee, die Antarktis, Wüsten etc. Welche Lebewesen können das noch von sich behaupten? Es mag zwar kein "Entwicklungswille der Natur selbst" sein, aber das liegt nur daran, dass die Natur gar keinen Willen besitzt und somit selbst Leben an sich irrelevant für den Naturwillen ist.

    Also selbst wenn wir über die Natur philosophieren, bleibt Weiterentwicklung so oder so eine menschliche Definition. Und je nach Ausrichtung, wird auch die Antwort eine ganz andere sein.

    @Jean-Luc Picard: Danke, sehe ich genauso.
    Fantasy ist ein Subsetting. Es ist immer ein Misch-Setting, egal ob mit SciFi oder mit Mittelalter. Fantasy kann nicht für sich alleine stehen.
    Die Egoperspektive hat ein höheres Immersionspotenzial, die feste Third-Person Ansicht hat jedoch meist eine höhere Immersion.


    Bei einem Spiel verkörpert das äußere Konzept die Gedanken, das innere Konzept das Herz und die Musik die Seele. Erst in völliger Harmonie dieser 3 Eigenschaften kann ein Spiel zum Meisterwerk aufsteigen.
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