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  1. #301 Reply With Quote
    Auserwählte AeiaCarol's Avatar
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    Die Planungsphase der Neunundzwanzigjährigen waren ganz offensichtlich an dem Schweden vorbeigegangen, so sang- und klanglos, dass er nunmehr überrascht zurückblieb, die Braue fragend nach oben zog und schließlich Kopfschüttelnd dieses "Hmm" brummte, weil er es in den ersten Minuten für einen Witz hielt, was sie da gesagt hatte. Doch Luceija kam weder zurück, noch geschah sonst irgendetwas, das seine These des Scherzes stützte. Im Gegenteil. Er hörte ihre zarten Schritte durch das Haus, nur Minuten nachdem sie verschwunden war und im Anschluss folgte dieses Geräusch einer sich schließenden Tür. Der Schwede hingegen streckte den Kopf ratlos durch die eigene Tür, während er das Schutzpapier auf der Liege entsorgt und gegen ein neues getauscht hatte, sowie mit der Entsorgung sämtlicher verbrauchter Materialien beschäftigt gewesen war. Nur jetzt-...wusste er nichts mehr zu tun. Im Gegenteil. Er war verwirrt. Schon wieder. Darüber, dass man um diese Uhrzeit und vor allem bei diesem Wetter vor die Tür gehen wollte. Freiwillig, wohlgemerkt, denn Leif selbst fühlte die Verzweiflung eines sterbenden Schwans, allein beim Gedanken daran, dass er ihr ernsthaft würde folgen müssen. Aber was tat man nicht alles? Entsprechend blieb da nur dieses verständnislose Kopfschütteln des Skandinaviers, der nebenbei aber - zugegeben - auch ein wenig grinsen musste und sehr bald erst in sein Zimmer und dann, umgezogen, ebenfalls aus dem Haus trat. Vor seinen Augen die Gläser einer Sonnenbrille, sich strickt weigernd etwas zu tragen, das keiner langen (!) Jeans entsprach, aber wenigstens obenrum etwas Luft ließ, wo er nur dieses weiße Shirt trug.
    So you can drag me through hell
    If it meant I could hold your hand
    I will follow you 'cause I'm under your spell
    And you can throw me to the flames
    I will follow you, I will follow you
    AeiaCarol is offline

  2. #302 Reply With Quote
    General numberten's Avatar
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    Nasheel

    Kontrolliert amtend, ignorierte Airi den zuckenden Schmerz in der Magengegend. Der Salarianer war gut, wenn sie ehrlich war besser als sie. Keine Ahnung wer die dunkelrote Lurch war, aber er war ganz sicher keiner von diesen Schwächlingen dort draußen. Vermutlich ein Söldner den sie angeheuert hatten, als Ausputzer für ihre offensichtliche Imkompetenz. Ihr Gesicht straffte sich, dennoch umspielte ein kleines Lächeln ihre Mundwinkel. Scheinbar wurde der Tag doch nicht so langweilig wie befürchtet.
    Die Japanerin nahm eine leicht gebückte Haltung an, die empfindlichen Körperteile somit nach hinten verlagernd. Ihre Arme bewegten sich locker auf Höhe des Kopfes, leicht abwartend wie eine Schlange. Sie musste den Salarianer nicht umbedingt besiegen. Sondern beschäftigen bis Yuika ankam. Der Rote begann erneut einen Angriff, schnelle Schläge, bei denen seine langen Arme blitzartig nach vorne stießen und umgehend zurück gingen. Airi blockte nicht direkt, lenkte die Schläge nur leicht ab um Energie zu sparen. Gleichzeitig versuchte sie sich näher an den Salarianer heranzuarbeiten, was von diesem jedoch durch ein Stakatto von Schlägen und geschickten Side-Steps vermieden werden konnte. Die Finger der Amphibie verfehlten knapp ihre Schulter, die Japanerin wich leicht nach links aus wodurch sie jedoch gegen einen Stuhl donnerte. Sich knapp vor dem straucheln rettend, manövrierte sie sich um die Sitzgelegenheit. Mit einem Tritt schleuderte sie den Stuhl in die Beingegend des Salarianers.
    Dieser wich behände mit einem Sprung aus. Während er sich noch in der Luft befand, stieß sich die Brünette ab und rammte den noch in der Abwärtbewegung befindlichen Gegner. Beide Kontrahenten landeten auf dem Bett des Zimmers, wo sie der weiche Untergrund an verschiedene Enden der Matratze beförderte. Sofort rappelten sie sich wieder auf, sich erneut gegenseitig belauernd.

    Yuika flog quasi die Treppe herab und kam leicht schlitternd im Eingang des ersten Stock zum stehen. Kurz stutzte sie beim Anblick des Szenarios. Ein Turianer versuchte einen bewusstlosen Batarianer aufzuwecken, wobei er wohl gleichzeitig versuchte eine rothaarige Prostituierte anzuschnauzen, welche offensichtlich mit den Nerven fertig war. Mit bei dieser Szenerie war eine weiße turianische Prostituierte, welche er auch im Blick behielt und welche wohl nicht genau wusste was sie tun sollte. Ihr Blick wanderte zwischen dem Turianer, der Rothaarigen und einer offenen Zimmertür. Yuika schüttelte den Kopf und sprintete den Flur herab.
    "Verdammt, Mann. Steh auf! Wir müssen die Biege machen. Hör auf zu simulieren und beweg deinen faulen Hintern!", mahnte der Halbstarke seinen bewusstlosen Kumpel, als er plötzlich die Schritte vernahm. Verdutzt blickte er auf die ankommende Japanerin.
    "Was, aber du bist doch da drinn..", setzte er an, als die Turianerin die Ablenkung nutzt und ihn von hinten mit voller Kraft auf den Kopf schlug.
    Yuika nickte ihr im vorbeilaufen zu und steuerte direkt auf das offene Zimmer zu. Im Türrahmen stehend, sah sie wie ihre Zwillingsschwester mit Mühe gegen einen blitzschnellen Salarianer kämpfte, welcher sie mehr als offensichtlich auf Trab hielt. Yuika stürmte herein und vollführte einen Axe-Kick welchem Nasheel nur mit einem schnellen Seitrolle ausweichen konnte. Sofort stand er wieder aufrecht, sah jedoch recht verdutzt aus, soweit Yuika das bei Salarianern beurteilen konnte. Verständlich, selbst wenn er nicht zu der Alle Menschen sehen gleich aus-Fraktion gehörte. Vielleicht hielt er die Japanerin für eine Art Täuschkörper. Yuika nickte ihrem brünetten Ebenbild zu, dann griffen beide an.
    Bei einem Zwei gegen Eins war die Überzahl nicht unbedingt immer ein Vorteil, vor allem wenn die beiden Verbündeten nicht eingespielt waren.
    Doch in diesem Fall waren die Gegner des Salarianers ein perfektes Kampfduo, sich seit dem Mutterleib kennend. Eine Intuition die man nur schwer reproduzieren konnte, auch wenn ihr Gegner ihnen im Einzelkampf klar überlegen war. Jetzt gelang es den Zwillingen jedoch ihrerseits Druck aufzubauen, sobald der Angriff der einen ausgeführt wurde, folgte sofort ergänzend die Attacke der anderen.

    Etwas mühsam surrend, öffneten sich die Türen des Fahrstuhls, ein weiteres Objekt für eine zeitnahe Modernisierung. Da die beiden Zwillinge über die Treppen gegangen waren, hatte Kathy beschloßen den Fahrstuhl zu nehmen um alle Wege abzusichern. Im Nachhinein eine dämliche Idee, das Teil war arschlahm und das flackernde Licht nicht gerade beruhigend. Neben ihr sog Shira ungeduldig an der Kippe, warum sie ebenfalls den Fahrstuhl genommen hatte war der Schwarzhaarigen schleierhaft. Immerhin hatte sie bestanden mitzukommen, aber die Menschenfrau hatte ja gesehen das sie sich durchaus verteidigen konnte. Eine Biotikerin an der Seite schadete sicher nicht.
    Auf dem Flur des ersten Stocks war die Situation augenscheinlich geklärt, zwei bewusstlose Männer und zwei Prostiuierte die sich um die andere kümmerte.
    "Helfen sie ihr, dann sorgen sie bitte dafür das die Angreifer nicht abhauen können. Falls sie zeitnah aufwachen sollten."
    , wies Kathy die Asari an. Vermutlich gab es in diesem Haus ähnlich viele Handschellen wie bei C-Sec. Shira ließ sich nicht zweimal bitten und stöckelte los, während die Halbasiatin den Kampflärm aus einem offenen Zimmer vernahm.
    Kathy war überrascht das überhaupt noch jemand Widerstand leistete, bedächtig zog sie ihre Phalanx aus dem Schulterholster ihres Jacketts. An der Wand des Flures entlang streichend, näherte sie sich der Tür, bemüht nicht zu sehr mit ihren Absätzen zu klackern. Den Geräuschen aus dem Zimmer vernehmen, würden dort aber eh wenig Geräusche von außen ankommen. Am Türrahmen angekommen agierte sie blitzschnell und stand plötzlich mit der Waffe im Anschlag, in ebendiesem.
    Airi bemerkte sie sofort und sprang sofort nach hinten, Yuika verzögert in die Gegenrichtung, beide Abstand zum Salarianer bringen. Dieser blieb ganz kurz perplex über dieses Manöver stehen. Eine Aktion die sich als Glück herausstellte, so strich der abgefeuerte Schuss gezielt ganz dicht an seinem Hinterkopf vorbei. Langsam drehte er sich um. Kathy machte einen Schritt ins Zimmer, die Waffe im Anschlag haltend.
    "Sie können sich jetzt fragen ob das ein Fehlschuß meinerseits war, oder nicht. Aber ich würde an ihrer Stelle nicht versuchen ob das mein Glückstag ist.", sprach sie selbstbewusst an den Salarianer gewandt. Die beiden Zwillinge warteten mit etwas Abstand, weiterhin kampfbereit.
    "Ich muss zugeben, die Tatsache das sie nach dem Tanz mit den beiden Damen noch stehen beeindruckt mich. Und legt nahe das ihr Verhältnis mit diesen Kerlen draußen wohl eher geschäftsmäßiger Natur ist.", schlussfolgerte sie lächelnd. Sie senkte leicht die Waffe.
    "Also, dürfte ich erfahren mit wem ich das Vergnügen habe? Und wer sie zu diesem kleinen Besuch hier überredet hat?"
    numberten is online now

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