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    Ich habe Elex nun endlich komplett durchgespielt, nachdem ich es bestimmt 3 mal angefangen, jeweils ca 60 Stunden gespielt und dann wieder gelassen habe, weil mir gegen Ende einfach zu wenig quests da waren.

    Jetzt bin ich aber froh, es endlich ganz durchgezogen zu haben und würde deshalb gerne mal meine zusammengefasste Meinung kund tun, falls sie denn jemanden interessiert 😁


    Elex ist für mich ein großartiges Erlebnis, mit vielen Ecken und kanten, die es auch gerne behalten darf.
    Allerdings gibt es sehr wohl einige Dinge, die definitiv nach einer Verbesserung verlangen.

    Ich glaube zur Grafik muss man hier nichts sagen. Die pbs haben wirklich raus geholt, was sie rausholen konnten und das World Design empfinde ich persönlich, zusammen mit dem jetpack, als sehr gelungen und ansprechend. Man findet überall Kleinigkeiten, das loot ist genau so ausgerichtet, dass es einen nicht erschlägt, aber man trotzdem ständig das befriedigende Gefühl des "ich nehm das mal eben mit" Momentes erlebt.
    Allerdings dürften sie gerne etwas mehr Zeit in ein noch komplexeres crafting System stecken, wenn die Ressourcen dafür denn vorhanden sind.

    Dies ist nämlich ein Punkt, den viele gerne vergessen. PB arbeiten mit stark reduzierten Ressourcen, was natürlich viele Ideen und Wünsche von vorn herein limitiert.
    Allerdings steht mit elex 1 jetzt das grundgerüst und somit sollte für elex 2 eine weitere Ausarbeitung des bereits vorhandenen durchaus möglich sein.

    Die Fraktionen finde ich an sich gut.
    Allerdings würde ich mir auch hier etwas mehr Tiefgang erhoffen.
    Ab beitritt sollte es doch erst richtig losgehen, aber in elex is ab beitritt tote Hose.
    Dies wäre auch eine perfekte Gelegenheit, um eines der großen Probleme zu lösen, mit dem ich mich konfrontiert gesehen habe.
    Sobald man die ganzen quests in den Hauptstädten gelöst hat, ist man gerade mal stark genug, um in Passus 2 einzutreten. Hat man viel gegrindet, vielleicht Passus 3. Bei mit war mit dem Eintritt in Passus 2 sogut wie keine vernünftige quest mehr zu haben. Ein paar vereinzelte und das wars. Das war es auch, was es mir so schwer gemacht hat, elex durchzuspielen. Ich bin dann vom Ende von Passus 2 an, nur noch durch gehetzt. Es ist so schade um die schöne Welt. Es gibt so große Areale und so viele versteckte Orte, an denen ich mir eigentlich quests erwartet hätte. Ein gutes Beispiel ist der durchhgang von goliet nach tavar, durch die alten Mienen. Ich war mir zu 100% sicher, dass man hier eine mindestens 3 teikige quest Reihe bekommen würde, aber nichts. Auch die vielen Banditen Lager und die verseuchten Zonen, hätten so vieles mehr bieten können.

    Versteht mich nicht falsch. Mir is es ebenfalls lieber, wenn es weniger und dafür gute quests sind, aber gerade 20 bis 30 Stück mehr, hätten hier einen großen Unterschied gemacht. Es wäre auch toll gewesen, wenn es mehr endgame quests gegeben hätte, wofür ja gerade die Fraktionen sich anbieten würden. Von lvl 1 bis ca 25, hat man quests ohne Ende, danach wird es dann zäher und zäher. Wie gesagt, gerade ein paar mehr, so dass man auch gegen Ende noch etwas anderes machen kann, als der haiptquest hinterher zu hetzen und die Dynamik des gesamten Spiels, würde sich vollkommen verändern.

    Das bringt mich jetzt zur viel diskutierten Schwierigkeit.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was die Leute für Probleme haben. Mein erster Durchgang war gleich auf hart und ich hab nahc ca 20 Stunden auf ultra hoch gestellt und selbst das wurde mir gegen Ende viel zu leicht.
    Kaum wird mal ein Spiel produziert, mit dem man sich wirklich befassen muss, geht das geheule wieder los. Dabei gibt es doch genug extra Einstellungen, mit denen man sich seinen schwierigkeitsgrad individuell anpassen kann. Leider schauen die wenigsten Leute aber mal in die Einstellungen und heulen statt dessen lieber in den vielen Foren rum, um sich dort über das gemein schwierige Spiel auszulassen.

    Der Witz ist nämlich, dass 90% der Spiele auf dem Markt, viel zu leicht sind und man kaum noch sein Hirn benutzen muss oder darf, um diese durchzuspielen. Beschert man sich darüber, heißt es natürlich sofort : such dir eben ein Spiel das zu dir passt, wenn dir alles zu leicht ist!
    Ist aber ein Spiel von vorn herein schwerer ausgelegt, dann wird so lange rum genöhlt, is ein verfluchte Patch nach dem anderen kommt, um das Spiel von "Intelligenz lässt grüßen" zu "infantiles lobotomie gedöns" zu downgraden und das alles nur, weil man entweder zu blöd dazu ist, den richtigen grad an harte einzustellen, jemand zu eitel ist, um zu akzeptieren, dass in diesem Spiel der grad ultra eben nichts für ihn ist und vielleicht sogar normal noch zu schwer sein könnte oder weil man nicht einsehen möchte, dass es vielleicht einfach schwer für einen selbst wird, dieses spiel durchzuspielen, weil man eben nicht gut genug ist, was aber meistens eher deshalb der fall ist, weil man sich nicht tief genug mit den Mechaniken befasst hat.

    Mehr bleibt dazu eigentlich nicht zu sagen. Ich bete einfach nur dafür, dass diesem Spiel nicht das selbe wiedefährt, wie so vielen Spielen zuvor. WoW ist da ein gutes Beispiel dafür. Der lich König war anfangs zb deutlich schwerer zu legen, aber weil man heutzutage ja immer der geile Geld sein will, der alles mit einem hieb des stumpfen Low lvl Schwertes legen kann, müsste der arme lich König zum schwerst behinderten gepacht werden, was mir persönlich den Spaß orde tluch verdorben hat und das is mir in vielen Spielen passiert. Wenn die Entwickler sich entscheiden sollten, den nächsten Ableger der elex Reihe, wieder leichter zugänglich zu machen, dann aber bitte durch das hinzufügen eines weiteren schwierigkeitsgrades und zusätzliche Einstellungen, auf die dann einfach direkt hingewiesen wird, nachdem man das Spiel begonnen hat und nicht durch eine allgemeine Erleichterung des Spielergebnisses.

    Kommen wir nun zum quest design an sich.
    Viele quests empfand ich als außerordentlich gut designt und das gesamte quest Erlebnis an sich, hat mir die absolut erhoffte Abwechslung gebracht, weil es einen starken Kontrast zu den heute üblichen Maßstäben bietet. Einfach durch hetzen is bei elex an vielen Stellen nicht möglich und das begrüße ich aus vollem Herzen. Diese ganzen asc odesseys da draußen, gehen mir nur Koch auf die Nerven. Man wird mit riesigen Welten und irrelevanten quests erschlagen und nichts darf einen länger als 3 bis 4 Minuten beanspruchen. Einfach nur traurig. Elex geht hier einen ganz anderen Weg. Man traut sich einfach, den Spieler auch mal 2 Stunden mit einer einzigen quest zu belangen und das darf ruhig noch weiter ausgebaut werden. Wer sokche spiele nicht mag und es lieber belanglos hält, der hat Spiele zu genüge, aus denen er auswählen darf und die ihm genau das bringen werden, was er sich wünscht. Endlose schnell quests ohne wirklichen Wert oder Sinn und ohne jeden Tiefgang. Wers mag, bitte! Hab ich nichts gegen, aber elex ist eben das genaue Gegenteil und das darf es gerne noch deutlich intensiver unter Beweis stellen.
    An manchen Ecken sind die Dialoge nämlich genau das Gegenteil von gut geschrieben.. Manchmal fragt man sich, wieso jemand derart reagieren sollte oder weshalb dieses und jenes nun keine direkten Konsequenzen birgt. Allgemein.. Die Sache mit den Konsequenzen darf ebenfalls weiter vertieft und ausgebaut werden. Solche Spiele gibt es heute viel zu selten und ich bin mir sicher, dass es genug Käufer geben wird, die es zu schätzen wissen, wenn das Spiel eben nicht weichgespült und gestreamlined wird, sondern das genaue Gegenteil passiert.

    Elex 2 soll bitte die Ecken und kanten behalten, die elex 1 zu bieten hatte und den Schritt in eine weitere Vertiefung wagen.
    Längere quests, schärfere Konsequenzen, Dinge die weit mehr nachdenken fordern und die nicht so offensichtlich sind, als hätte man sie für kindergartenkinder platziert.
    Auch die schwer zugänglichen Passagen, bei denen man das jetpack sehr exakt nutzen musste, um diese zu erreichen, dürfen sich ruhig noch mehren. Es gibt nichts schöneres, als nach endlosen Frust, nach und nach zu bemerken, dass man das jetpack endlich perfekt beherrscht.

    Und das ist es, was ich an elex am Ende am meisten schätze. Ja, es gibt einige Dinge, die wirklich verbessert werden müssen, wie zb eine bessere patch Politik, diverse Schwächen in der Handlung, eine bessere beschreibung etwaiger Funktionen und Mechaniken usw, aber gerade die Tatsache, dass elex einem immer wieder hart vor Augen führt, was man noch nicht kann oder noch deutlich besser beherrschen könnte, macht dieses Spiel zu so einem Erlebnis und das trotz der offenkundigen Schwächen.

    Es lässt einen versagen und das fühlt sich so gut an. Die meisten Spiele heute, versuchen mit allen Mitteln, den Spieler am versagen zu hindern. Elex tut das nicht, ganz im Gegenteil.
    Dieses Spiel zwingt dich dazu, dir deiner selbst und deiner starken und Schwächen, sowie deiner derzeitigen Möglichkeiten bewusst zu werden und deine Entscheidungen und Handlungen danach auszurichten. Du wirst nicht bei der Hand genommen, oder durch einen roten Faden, der dir den perfekten Weg aufzeigt, durch die gesamte spielwelt geführt. Nein! Du selbst entscheidest was für dich der richtige Weg ist und wenn du dabei nicht ehrlich zu dir selbst bist, dann bekommst du eben doppelt und dreifach aufs maul und selbiges gilt für die Verweigerung, dich mit den Mechaniken und Gegebenheiten des Spiels auseinander zu setzen. Das kamofsystem mag sperrig wirken, aber wenn man es erst einmal beherrscht und sein Arsenal erweitert hat, dann funktioniert es durchaus flüssig.

    Was hier aber sehr auffällt, ist zb die leichte berechenbarkeit diverser Gegner. Ja, es ist ein rpg und da haben Gegner eigentlich immer ein bestimmtes moveset, das sie eben abarbeiten. Allerdings ist es bei vielen Gegnern eivach zu offensichtlich und einfach, deren Angriffe zu durchschauen. Dieses Problem haben aber die meisten Spiele, somit ist das nichts, was ich PB an sich ankreiden möchte. Allerdings ist es in elex schon so, dass ich ca 65% der Gegner dermaßen ausspielen kann, dass sie mich ein einziges Mal treffen und das ohne große Schwierigkeiten. Klar, erst bekomm ich ein paar mal aufs maul, bis ich deren Muster gänzlich erfasst habe, danach ist es allerdings ein Kinderspiel. Natürlich ist es irgendwie eine Belohnung für die Achtsamkeit des Spielers, dass er die Gegner dann aus manövrieren kann, aber bei vielen der Gegner ist dies einfach viel zu leicht möglich.

    Letzter Punkt sind die Orte bzw Städte. Diese sollten wirklich noch besser genutzt werden. Der hört von ignadon zb.. Er ist riesig und doch so leer. Die übrige spielwelt ist dies nicht und auch wenn ich oben schon bemängelt habe, dass viele Orte sich wunderbar für quests geeignet hätten, aber nicht genutzt wurden, ist die Welt an sich definitiv interessant und gut gestaltet. Die Städte sind allerdings zu u belebt. Goliet war da noch am besten. Goliet hat sich für mich noch am ehesten nach einer echten, kleinen und belebten Stadt angefühlt, weil man dort einfach die meisten quests bekommen hat und die Interaktion mit verschiedenen Charakteren am intensivsten war. Zwar hatte man auch hier noch ne gute Schippe drauf legen können, aber es war absolut in Ordnung wie es war. Die übrigen beiden Städte aber und auch das Lager der Mitte, waren für mich eine pure Verschwendung von Potential. Man hat so interessante Orte gebaut und designt, um sie am Ende nicht ei htig zu nutzen.

    1. Keinerlei Kinder, nirgends... Stiehlt viel bond er Atmosphäre.

    2. Wo sind die dubiosen Viertel, in denen auch mal üblere Jungs rum hängen?
    Ja, die Städte werden recht gut kontrolliert, aber mit alrik gab es ja auch einen Schwarzmarkt Händler, wieso sollte es also nicht auch Orte in den Städten geben, an denen allgemein mehr kriminelle Energie vorherrscht?

    3. Viel zu wenig Einbindung der Orte in die quests und zu wenig quests, um den Orten ein Gefühl der echten Relevanz zu verschaffen. Man hatte sich viel mehr mit den Orten auseinander setzen müssen.

    4. Gehört wife tluch zu drittens und wurde schon erwähnt, aber die Fraktionen an sich würden viel zu wenig genutzt.
    Ich möchte meine Fraktion besser kennen lernen, deren Leichen im Keller nicht nur offensichtlich vor die Anse geklatscht bekommen, sondern auch die Konsequenzen der starken und Schwächen, der jeweiligen Fraktion, zu Gesicht bekommen. Wie sollte das schon besser gehen, als durch mehr quests die sich mit der Fraktion, dem Leben unter dieser und deren Anhängern und Städten befassen?

    5. Ab Auswahl der Fraktion sollten deutlichere konsequenzen bei anderen Fraktionen spürbar sein. Ja, das bedeutet viel Arbeit, das ist mir klar, aber wenn man das Spiel schon so sehr um diese Fraktionen heurn aufbaut, so sollte es dies auch konsequent tun und nicht auf halbem weg aufhören.


    Eigentlich sind diese Punkte die einzig wahrhaftig Kritik, die ich an elex habe.
    Das verschenkte Potential gewisser Orte und die mangelnde auseinandersetzung mit den Fraktionen, durch quests und Geschichten und konsequenzen.
    Natürlich gibt es auch sonst noch Mängel, diese sehe ich aber eher als Part des feinschliffes und nicht als Punkt, an dem wirklicher Änderungs Bedarf besteht.
    Wenn die von mir aufgezählten Punkte verändert werden, so wäre alles weitere vor allem Jammern auf hohem Niveau und eben ein Bonus, der das Spiel von einem wirklich guten Spiel, zu einem grandiosen erheben könnte.

    Würde man nämlich dann noch am crafting und skill System feilen, um dieses komplexer und tiefgreifender zu gestalten und den endgame content verbessern, so denke ich, dass wir sehr wohl erneut einem Meilenstein der spiele Geschichte begegnen könnten. Nicht in Bezug darauf, dass man etwas total neues und innovatives erschafft, sondern in Hinblick auf die vorherrschende Tendenz Dinge immer weiter zu vereinfachen. Es wäre eine Kampfansage an die Mentalität, die in der Spiele Industrie hochgehalten wird. Es würde alte Standarts modernisieren und in die heutige Zeit katapultieren und mit den neuen technischen Möglichkeiten zum glänzen bringen. Das ist es, was PB für uns Spieler tun könnte.

    Weder erhoffe ich mir von einem so kleinen Studio, dass es eine noch viel bessere Grafik oder bessere animationen liefert, da ich weiß, dass diese Dinge eine gigantische Masse an Menschen und Ressourcen verlangen würden, nein.. All das ist nicht so wichtig und ich finde die Grafik von elex absolut ausreichend, um damit schöne Welten zu zaubern. Das was ich mir erhoffe, ist dass sie das Spiel an sich verbessern. Dass sie seine Mechaniken erweitern und verfeinern, dass sie das, was sie angefangen haben, konsequent fortsetzen. Die nächste Evolutionsstufe wäre nämlich genau das und stellt gleichzeitig eine Gegenbewegung zu den übrigen Konzepten vieler Entwickler da.

    Ich denke zum Design der Monster usw, brauch ich nicht viel zu sagen, denn das is Geschmackssache und ich empfand die meisten als sehr stimmig.
    Auch atmosphärisch kann ich kaum etwas bemängeln, das nicht mit den übrigen Punkten zutun hat.
    Etwas mehr unterschiedliche Rüstungen und Waffen hätten es gerne noch sein dürfen. Gerade Rüstungen gab es mir zu wenige und man konnte diesen Punkt wunderbar mit einer Vertiefung des crafting Systems verbinden. Individualität ist gerade bei Waffen und Rüstungen natürlich mit einem hohen entwicklungsaufwand verbunden, aber würde man diese Individualität durch crafting ermöglichen, so würde man zwei Fliegen mit einer Klappe erwischen. Auch das ist natürlich sehr aufwändig, aber sollte auch für dieses Studio machbar sein.

    Tja... Das wars eigentlich.

    Alles on allem finde ich elex sehr gelungen. Eines der wenigen Spiele der letzten Jahre, die es vermischt haben, mich zu packen.
    Wenn PB es schafft die von mir genannten Mängel auszugleichen, so werde ich elex 2 mit höchster Freude entgegen sehen.
    Bin gespannt ob es noch genug Leute gibt, die es interessiert. Würde mich nämlich freuen, die Meinung von ein paar anderen zu hören.

    Zuletzt bleibt mir nur noch PB zu danken, für dieses sehr gut gelungene Spiel und die vielen Stunden Spaß, die ich damit hatte, auch wenn sie selbst dies wohl niemals lesen werden ^^
    Agathon is offline

  2. #2 Reply With Quote
    Waldläufer AWombat's Avatar
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    Quote Originally Posted by Agathon View Post
    Ich habe Elex nun endlich komplett durchgespielt, nachdem ich es bestimmt 3 mal angefangen, jeweils ca 60 Stunden gespielt und dann wieder gelassen habe, weil mir gegen Ende einfach zu wenig quests da waren.

    Jetzt bin ich aber froh, es endlich ganz durchgezogen zu haben und würde deshalb gerne mal meine zusammengefasste Meinung kund tun, falls sie denn jemanden interessiert 😁
    Hallo Agathon,

    dank für die Zusammenfassung. Hab mir im Folgenden mal ein paar Punkte rausgepickt und meine Meinung dazu kundgetan:

    Ab beitritt sollte es doch erst richtig losgehen, aber in elex is ab beitritt tote Hose.
    Dies wäre auch eine perfekte Gelegenheit, um eines der großen Probleme zu lösen, mit dem ich mich konfrontiert gesehen habe.
    Sobald man die ganzen quests in den Hauptstädten gelöst hat, ist man gerade mal stark genug, um in Passus 2 einzutreten. Hat man viel gegrindet, vielleicht Passus 3. Bei mit war mit dem Eintritt in Passus 2 sogut wie keine vernünftige quest mehr zu haben. Ein paar vereinzelte und das wars.
    Passus (aka Kapitel, Akte) und der Fraktionsbeitritt haben in Elex halt eigentlich nichts miteinander zu tun. Und der Passus-Wechsel triggert auch keine Quests etc., wie dies z.B. in Gothic 2 der Fall war. Aus meiner Sicht soll die Aufteilung in Passus nur dem Spieler verdeutlichen, dass er im Spiel fortschreitet. Man hätte sie genauso weglassen können. Damit hätte man sich aus PB-Sicht nach meiner Auffassung zumindest die merkwürdige "Quests per Passus"-Diskussion gespart, die es ja auch schon zu Risen 1-Zeiten gab.

    Wäre keine Aufteilung im Spiel gewesen, hättest Du das Spiel doch einfach zu Ende gespielt, die offenen Quests nach und nach gelöst und wärst irgendwann halt fertig gewesen. Dass zum Ende des Spiels immer weniger neue Quests auftauchen und irgendwann nur noch die Hauptquest zu lösen ist, liegt halt auch ein bisschen in der Natur der Sache.

    Da Elex eine aus meiner Sicht sehr offene Welt darstellt, in der ich meinen Spielfortschritt stark selbst beeinflusse, ist es halt schlicht für den Entwickler kaum vorhersehbar in welchem Passus ich welchen Level erreicht, welche Quests gelöst und wann ich einer Fraktion beigetreten bin. Daher auch keine wirklichen Auswirkungen des Passus-Wechsels. Führt dann natürlich ebenso zu unterschiedlicher Wahrnehmung bei den Spielern. Wenn ich erst sehr spät im Spielfortschritt einer Fraktion beitrete und bis dahin dann naturgemäß schon viele Quests erledigt und einen relativ hohen Level erreicht habe, fühlen sich die Passus 2 ff nicht mehr so gefüllt mit Quests an und auch der Fraktionsaufstieg erfolgt sehr schnell.
    Umgekehrt ist es, wenn ich sehr schnell einer Fraktion beitrete und relativ früh die Passus-Wechsel erreiche.

    1. Keinerlei Kinder, nirgends... Stiehlt viel bond er Atmosphäre.
    Klar wäre eine perfekt realistisch durchorganisierte Welt atmosphärisch immer von Vorteil, jedoch ist halt immer die Frage, wo ich anfange und aufhöre. Letztendlich würde für mich das Spielerlebnis nicht verbessert, nur weil ein paar Kinder in der Gegend rumlaufen.

    Da würde ich mir den Aufwand hierfür lieber in zusätzlichen Quests, der besseren Ausarbeitung einzelner Charaktere oder ähnlichem wünschen.

    Letztendlich möchte ich in einem Rollenspiel unterhalten werden und bin mir einer mehr oder weniger großen Abstrahierung der Spielwelt gegenüber der realen Welt bewußt.

    2. Wo sind die dubiosen Viertel, in denen auch mal üblere Jungs rum hängen?
    Ja, die Städte werden recht gut kontrolliert, aber mit alrik gab es ja auch einen Schwarzmarkt Händler, wieso sollte es also nicht auch Orte in den Städten geben, an denen allgemein mehr kriminelle Energie vorherrscht?

    3. Viel zu wenig Einbindung der Orte in die quests und zu wenig quests, um den Orten ein Gefühl der echten Relevanz zu verschaffen. Man hatte sich viel mehr mit den Orten auseinander setzen müssen.
    Die klischeehaften Viertel etc. brauche ich jetzt nicht unbedingt, aber es wäre natürlich schön, wenn in den Orten Veränderungen im Laufe des Spiels stattfinden würden (wie auch immer die dann getriggert werden), die dem Spieler den erneuten Besuch attraktiver machen würden.

    4. Gehört wife tluch zu drittens und wurde schon erwähnt, aber die Fraktionen an sich würden viel zu wenig genutzt.
    Ich möchte meine Fraktion besser kennen lernen, deren Leichen im Keller nicht nur offensichtlich vor die Anse geklatscht bekommen, sondern auch die Konsequenzen der starken und Schwächen, der jeweiligen Fraktion, zu Gesicht bekommen. Wie sollte das schon besser gehen, als durch mehr quests die sich mit der Fraktion, dem Leben unter dieser und deren Anhängern und Städten befassen?

    5. Ab Auswahl der Fraktion sollten deutlichere konsequenzen bei anderen Fraktionen spürbar sein. Ja, das bedeutet viel Arbeit, das ist mir klar, aber wenn man das Spiel schon so sehr um diese Fraktionen heurn aufbaut, so sollte es dies auch konsequent tun und nicht auf halbem weg aufhören.
    Was ich unterschreiben würde ist, dass die Fraktionswahl eine höhere Anzahl an spezifischen Quests zur Folge haben sollte, vor allem mit dem Hintergrund, dass der Wiederspielwert durch ein (stärker) geändertes Spielerlebnis und neue Aufgaben erhöht würde.

    Wobei ich Elex drei mal komplett durchgespielt habe, dabei eigentlich immer irgendwie bei den Berserkern gelandet bin und trotzdem durch unterschiedliche Entscheidungen/Spielweisen ein verändertes Spielerlebnis hatte. Ist aber natürlich individuell anders in der Wahrnehmung.

    Das mit der Abgrenzung der Fraktionen untereinander sollte für meinen Geschmack aber dann schon differenziert aufgebaut sein. Also nicht durchgehend in einer platten schwarz/weiß Abgrenzung stattfinden. Beispiel: Ich bin Berserker, also sind alle Outlaws Feinde, keiner redet mit mir und ich komme in keine ihrer Siedlungen rein.

    Es gibt ja immer unterschiedliche Motivationen, warum Personen einer bestimmten Gruppierung angehören und sie sollten daher auch differenziert auf Außenstehende reagieren. Während es z.B. dem einen eigentlich egal ist, welcher Fraktion sein Gegenüber angehört, könnte der andere erst einen Vertrauensbeweis in Form einer Quest von Angehörigen anderer Fraktionen fordern oder höhere Preise verlangen, ein Dritter wiederum könnte einem auch bestimmte Dinge verwehren oder aggressiv reagieren.

    In Elex sieht man nach meinem Geschmack z.B. bei den Berserkern ganz gut, dass die Motivationen der Personen innerhalb der Gruppierung unterschiedlich sind bzw. man erkennt, wie stark oder weniger stark sie sich jeweils mit dem "Glaubensgerüst" der Fraktion identifizieren bzw. sich an deren Regeln halten.

    Alles on allem finde ich elex sehr gelungen. Eines der wenigen Spiele der letzten Jahre, die es vermischt haben, mich zu packen.
    Wenn PB es schafft die von mir genannten Mängel auszugleichen, so werde ich elex 2 mit höchster Freude entgegen sehen.
    Dem Fazit kann ich mich anschließen.
    AWombat is offline

  3. #3 Reply With Quote
    Ritter Dodo1610's Avatar
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    Quote Originally Posted by AWombat View Post

    Passus (aka Kapitel, Akte) und der Fraktionsbeitritt haben in Elex halt eigentlich nichts miteinander zu tun. Und der Passus-Wechsel triggert auch keine Quests etc., wie dies z.B. in Gothic 2 der Fall war. Aus meiner Sicht soll die Aufteilung in Passus nur dem Spieler verdeutlichen, dass er im Spiel fortschreitet. Man hätte sie genauso weglassen können. Damit hätte man sich aus PB-Sicht nach meiner Auffassung zumindest die merkwürdige "Quests per Passus"-Diskussion gespart, die es ja auch schon zu Risen 1-Zeiten gab.

    Wäre keine Aufteilung im Spiel gewesen, hättest Du das Spiel doch einfach zu Ende gespielt, die offenen Quests nach und nach gelöst und wärst irgendwann halt fertig gewesen. Dass zum Ende des Spiels immer weniger neue Quests auftauchen und irgendwann nur noch die Hauptquest zu lösen ist, liegt halt auch ein bisschen in der Natur der Sache.

    Das ist doch nicht das Problem, niemand erwartet im letzten Kapitel zehn neue töte Wildschweine Quests, aber wenn es überhaupt keine neuen Quets mehr gibt schadet das der Atmosphäre.
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    Dodo1610 is offline

  4. #4 Reply With Quote
    Waldläufer AWombat's Avatar
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    Quote Originally Posted by Dodo1610 View Post
    Das ist doch nicht das Problem, niemand erwartet im letzten Kapitel zehn neue töte Wildschweine Quests, aber wenn es überhaupt keine neuen Quets mehr gibt schadet das der Atmosphäre.
    Aha. Und was hat das jetzt mit meiner Aussage zu tun, dass in Elex neue Quests nicht am Kapitel-(Passus-)Wechsel hängen und daher die Aussage "Es gibt in Kaptitel X zu wenig Quests" halt Käse ist?

    Wenn die Kapitel (Passus) nicht da gewesen wären, hinge doch die Anzahl der offenen (Side-)Quests in Elex gegen Ende genauso nur von Deiner Spielweise ab.
    Daher sind in meinen Augen die Passus nur dazu da, dem Spieler den Fortschritt in der Hauptquest anzuzeigen.
    Das ist anders, als das in den bisherigen PB-Spielen der Fall war.

    Wie viele Quests Du also in Elex offen hast, hängt daher eigentlich nur an Deiner Spielweise.
    Fokussierst Du Dich in erster Linie auf die Hauptquest, hast Du zum Ende hin, ja sogar nach dem Ende der Hauptquest, wenn Du das möchtest, eben noch viele Quests offen.
    Machst Du vorher alles an Quests, was Du findest und dann die Hauptquest, dann sind es halt nicht mehr so viele zum Ende hin.
    Bei meinem ersten Durchgang hab ich sogar gar nach Ende der Hauptquest noch etliche Quests neu bekommen, da ich beim Herumstromern noch übersehene Gebiete/NPCs entdeckt habe.

    Elex lässt Dir die da die spielerische Freiheit, Deinen eigenen Weg zu gehen. Das hat Vor- und Nachteile. Genauso wie die stärkere Strukturierung des Spiels z.B. mittels Kapitel zum Triggern neuer Quests/neuen Contents wie beispielsweise in G2 natürlich ihre Vor- und Nachteile hat.

    Wenn man mit der Freiheit umgehen kann und weiß, wie man spielen möchte, ist das natürlich super. Umgekehrt ist es natürlich viel schwerer für den Entwickler, hier gezielt neuen Content oder Quests zu generieren, da es ja so gut wie keine Fixpunkte mehr gibt, an denen man sich bezüglich des Spielfortschrittes orientieren kann. Kapitelwechsel alleine taugen dafür jedenfalls nur noch sehr begrenzt und wurden daher in Elex auch nicht hierfür genutzt.

    Vielleicht findet hier PB in Elex2 ja geeignete Wege, durch bestimmte weitere/andere Kriterien zusätzlichen Content/Quests zu generieren und hier insbesondere den wiederholten Besuch der Städte interessanter zu gestalten und auch den späteren Spielverlauf für Spieler, die alles möglichst schnell erledigen, noch abwechslungsreich zu halten.

    Zusammengefasst finde ich es halt witzig, dass man eine im Spiel nicht vorhandene Kausalität (Passus <=> Anzahl der Quests im Passus) als Maßstab für das eigene Spielerlebnis nimmt obwohl man diesen Faktor eigentlich selbst steuern kann.
    AWombat is offline

  5. #5 Reply With Quote
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    Erstmal danke für die Antwort und Entschuldigung für die fatalen Tippfehler meiner Auto Korrektur. Das is das Problem, wenn man mit dem Smartphone Einträge in Foren erstellt 😂

    Also ich verstehe genau was du meinst, wegen der quests und der akte, aber wenn man sich zb anschaut, wie hoch die Anzahl der erhaltenen XP ist, die man zb für quests bei den Berserkern erhält, so wird schnell ersichtlich, dass 90% dieser quests auch dazu gedacht waren, relativ im low lvl Bereich gelöst zu werden. Ja, es gibt derartige quests in allen Städten, aber du merkst zb auch anhand der steigenden Anforderungen für die talent bezogenen Antworten, dass man sehr wohl eine gewisse Kurve nach oben beobachten kann. Zb habe ich keine Chance diese Talent bezogenen Antworten in tavar zu lösen, wenn ich direkt mit lvl 1 dort hin gehe. Wie sollte ich auch unter lvl 20 zb einen skill von 10 in Handwerk haben?

    Ich bin da ganz bei dir, was die oberflächliche Freiheit betrifft, alles so zu machen, wie es einem passt, aber es schlummern sehr wohl Strukturen unter der Oberfläche, die einem ganz deutlich zeigen, dass es einen lose verknüpften Weg gibt, der eine bestimmte Reihenfolge vorgibt, wenn auch nur übergeordnet. Natürlich kann ich mich entscheiden, dass ich mit lvl 20 erst die quests angehe, die eigentlich für den Anfang gedacht waren, aber ob es mir den selben Spaß bringt, wie sie zu Beginn zu lösen, ist durchaus fragwürdig. Die Belohnung ist dann nicht nur sehr mager und der erfahrungsgewinn ebenfalls, sondern die Schwierigkeit lässt ebenfalls stark nach.

    Es ist übrigens sehr wohl eine gewisse Verbindung zwischen Passus, fraktionsbeitritt und lvl zu finden. Erst ab einem gewissen ausrüstungsgrad und ab beitritt einer Fraktion, werden gewisse hauptquests überhaupt frei gestellt.
    Sieht man genauer hin, so gibt es einige Voraussetzungen die erfüllt sein müssen, um weiter zu kommen und diese sind indirekt mit den Fraktionen und den quests verbunden. Elex ist kein Spiel, in dem du überall starke Rüstungen nachgeworfen bekommst. Passende Ausrüstung, um in der hauptstory weiter zu kommen, wird erst erhältlich, ab einem gewissen fraktionsrang.

    Ich bin einfach der Meinung, dass das Spiel bei weitem mehr Reiz bieten würde, wenn gegen Ende noch neue Dinge hinzu kommen würden. Man könnte das einfach damit rechtfertigen, dass gewisse Gegebenheiten doch erst nach dem Abschluss anderer quests und Ereignisse, überhaupt in Kraft treten. Quasi lange quest Reihen, bei denen die eine, die nächste auslöst. Somit hätte man sehr wohl die freiheit zu machen was man will und wann man es will, aber diverse quests erscheinen eben als Konsequenz der vorherigen Entscheidung. Das meinte ich auch mit konsequent durchziehen.

    Es wäre ein noch viel höherer wieder spiel wert, wenn man genau weiß, dass man vom endgame. Mindestens die Hälfte sowieso nicht gesehen hat, bzw den Folge quests, die davon abhängen, welche Entscheidungen man getroffen hat, vor dem Wechsel in den nächsten Akt und vor der fraktionswahl.

    Ich bin übrigens ebenfalls ganz deiner Meinung , wenn du sagst, dass die Auswirkungen der Wahl einer Fraktion, nicht allgemein sein dürfen, sondern individuell. Auch das mit den Klischee vierteln war nicht so gemeint, sondern eben einfach alles verteilt über die Karte. Angefangen bei so Kleinigkeiten, dass zb der Fraktion hörige Händler, die Preise dementsprechend anheben oder sänken und das selbe gilt für Händler, die deiner oder ihrer Fraktion nicht sehr wohl gesinnt sind. Das ist ein kleines Detail, das aber viel Atmosphäre schafft. Man könnte auch eben diverse quests dadurch verlieren, dafür aber andere npcs viel genauer kennen lernen und dafür von ihnen speziellere quests erhalten. Für eine weitere Vertiefung des Ganzen, hatte man in elex sogar schon das grundsystem. Man musste das vertrauens System nur erweitern und im Hintergrund ein kleines Programm laufen lasen, das bei verschiedenen npcs einen Balken erhöht und sänkt, abhängig von dienen Entscheidungen und Handlungen, die sie betreffen oder gut bzw schlecht heißen. Je nachdem, ob die vertrauensstufe stimmt, erhält man dann spezielle quests oder der npc verweigert sich einem. Bei neutral gibt's die Standart quests und bei wohlgesinnt speziellere und sollte einen jemand am Ende richtig hassen, darf auch das gerne Konsequenzen haben. Man müsste so eine Art oberflächliches verbandelungs System erstellen. Welcher npc is mit welchem befreundet, welcher kriegt was mit und was nimmt auf wen Einfluss. Ja. Das is komplex und sicher aufwändig, aber hat es alles schon gegeben und elex hat definitiv die besten Voraussetzungen dafür, sich von einem Spiel mit mittelmäßigen Konsequenzen, zu einem Spiel mit erweitertem questsystem, gesteuert über das Ansehen bei einzelnen Fraktionen, Gruppen und npcs entwickeln. Das wäre wahrhaftig ein Meilenstein, denn so richtig konsequent umgesetzt, hat das seit langem kaum einer.

    Da würden sich dermaßen kreative Szenarien ergeben. Angefangen bei Intrigen und politischen ränkeleien oder eine deutlich tiefer gehende diebes gilde und andere Gangster. So konnte man das rollenspiel Erlebnis um ein vielfaches aufwerten.
    Von mir aus bleibt die Grafik fast gleich und auch die animationen und dafür verzichte ich gerne auch auf ein komlexeres crafting System und anderen kleineren schnicknschnack, aber das würde einfach so gut zu diesem Spiel passen und ich glaube es gibt so einige, die sich mal wieder nach einem richtig tiefen questsystem sehnen würden.

    Es hätte auch den Vorteil, dass man alles sehr offen lassen könnte, aber trotzdem eine grundsätzliche Verbindung zwischen gewissen Punkten hätte, wodurch man auch die gesamten Geschichten deutlich feibgoiedriger gestalten kann, obwohl der Spieler machen kann, was er eben möchte.

    Jetzt hab ich sicher einen deiner Punkte vergessen 😁
    Muss ich dann noch mal nachsehen!
    Agathon is offline Last edited by Agathon; 26.12.2019 at 23:10.

  6. #6 Reply With Quote
    Ritter Dodo1610's Avatar
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    2 Super Posts!

    Finde es interessant das du all das was Elex für mich zu einem mittelmäßigen Spiel machst kritisierst und es trotzdem sehr magst. Bin vor allem klar deiner Meinung das PB sich in Elex 2 darauf konzentriert möglichst viele Quests so gut wie nur möglich macht.
    Das Leben ist zu kurz für eine Signatur
    Dodo1610 is offline Last edited by Dodo1610; 27.12.2019 at 00:17.

  7. #7 Reply With Quote
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    Auf rein rationaler Ebene, muss ich dir absolut recht geben. Wenn man es rein logisch und. Nüchtern betrachtet, ist elex ein absolut mittelmäßiges Spiel. Auch in meiner steam Review habe ich diesen Punkt sogar als Basis meiner Kritik heraus gearbeitet, aber auf eine andere Art und Weise, wie man jetzt vielleicht glauben mag.

    Bricht man die nuss elex erst einmal auf, so wird man in ihr im ersten Augenblick auch genau das finden, was man sich oberflächlich davon erwartet. Mittelmäßige Grafik, mittelmäßige animationen, mittelmäßiges kampfsystem und natürlich auch ein eher mittelmäßiges crafting System, plus mittelmäßiger ki.

    All diese Dinge entsprechen dem puren Mittelmaß.
    Kommt dann noch das viele verschenkte Potential der Städte hinzu, so muss man wirklich sagen, dass elex an vielen Ecken einfach der absolute 0/8/15 anlaufversuch eines rollenspiels ist.

    Allerdings ist dies nur eine Seite der viel genannten Medaille.

    Die zb mager wirkende Grafik, hat definitiv ihre Starken Vorteile, die man folgendermaßen zusammenfassen kann:

    Ist die Grafik fürchterlich,
    Lässt dich selbst der Kopf im Stich,
    Ist die Grafik schwach, doch schön,
    Ists der Phantasie genehm,
    Glänzt und schimmerts überall,
    Bringt das die Phantasie zu Fall.

    Elex hat hier genau diesen Grat an schlichter Schönheit, dass die Phantasie ordentlich angeregt wird.
    The Witcher 3 zb, hatte nach damaligen und auch heutigen Maßstäben, zwar eine sehr aufwändige Grafik, aber der Stiel war weit genug von der Realität entfernt, dass die Fantasie sich ordentlich austoben konnte.
    Assassins creed odyssey und origins aber hingegen, ist das beste Beispiel, für eine vollkommene Abstinenz von jedweder gehirnaktivität.

    1. Wird man zugeworfen mit Dingen, die den Gipfel der belanglisigkeit bei weitem uberflügeln

    2. und die wunderschöne Grafik lässt so ziemlich nichts offen.

    Elex ist hier anders. Selbst solche Aufgaben, wie zeug aus Truhen zu klauen, werden manuell ausgeführt. Nicht wie es heute sonst üblich ist, einfach ein Knöpfchen zu drücken und alles ist erledigt, sondern man entnimmt dem eigenen beutel eigenständig einen Gegenstand und legt ihn in die Truhe, um anschließend den Rest aus dleben dieser heraus zu nehmen.
    Auf den ersten Blick mag das belanglos und umständlich wirken, aber es beinhaltet die Essenz dessen, was den heutigen Spielen zumeist fehlt.

    Heute ist jede Aufgabe wie die andere, da alles komfortabel und automatisch abläuft. Egal ob es darum geht einen Schalter zu bedienen, ein Schwert zu schleifen oder eine Konsole zu hacken. In 80% der Spiele beziehen sich alle Aufgaben, auf einen simplen Tastendruck. Es spricht nichts dagegen, dass diverse dinge so funktionieren, wäre bei manchen sachen ja auch absurd es anders zu machen, aber gerade die hacking und schlösser knack Sequenzen machen den unterschied und eben solche dinge wie das stehlen von Gegenständen, das man manuell ausführt und bei dem man anschließend falsche Beweise platziert.

    Auch das Fehlen eines Umgebungs scans ist mir so absolut angenehm, dass ich es gar nicht beschreiben kann. The Witcher 3 hat das ganze noch sinnvoller eingebaut, aber auch dort hatte man vieles dem Spieler überlassen können, statt aus einer eigentlich spannenden Aufgabe, ein simples roten Spuren am Boden folgen zu machen.

    Mittlerweile haben die großen Studios längst die Technik, die Kapazitäten und das Geld, Dinge ganz anders anzugehen und dme Spieler seine Macht zurück zu geben, aber leider läuft der Hase in eine ganz andere Richtung und das ist es, was elex trotz der vielen durchschnittlichen Punkte, am Ende zu einem großartigen spielerlebnis gemacht hat.

    Sie haben uns eine Welt gegeben, die trotz schwacher Grafik, verdammt gut designt war. Das jetpack hat unglaublichen Spaß gemacht und ein großer Teil der quests war wirklich gut geschrieben. Man ist eben nicht mit belanglosigkeiten zugeknallt worden, sondern lieber etwas weniger Aufgaben, dafür aber mit einem Hintergrund, der selbst das einsammeln von Gegenständen wieder wichtig erscheinen lässt.
    Schaut man sich dagegen assassins creed an, das uns jedes einzelne Mal zu vermitteln versucht, wie unfassbar wichtig doch alles sei, was wir da tun und uns andererseits aber in völliger Bedeutungslosigkeit ertrinken lässt und diese Bedeutungslosigkeit wird dann ironischer Weise noch mit einem dialogsystem versehen. Ich könnte kotzen...

    Was elex für mich so spannend gemacht hat, war seine Welt und die Freude die ich daran hatte, diese zu erkunden. Ich habe mich über jede Höhle, jedes Gebäude, jedes erdloch, in dem ein karren oder Fass lag und über jedwede sonstige Anlagen usw gefreut. Selbst wenn das loot an sich oft belanglos war, so hat mir jedes einzelne Stück davon, wahre Freude bereitet.
    Auch die Mängel bei den Fraktionen, konnten mein Interesse an eben diesen nicht schmälern. Ja, es war enttäuschend, dass da nicht mehr gemacht wurde, aber immerhin waren die einzelnen Gruppen sehr gut in die Welt integriert und umgekehrt. Trotz der Freiheit, die man in elex hat, haben die Entwickler es geschafft mir Geschichten zu erzählen, die mir nicht egal waren.
    Klar ginge da noch weitaus mehr, aber die Welt, die Fraktionen und die guten quests zusammen, ergeben für mich schon einen riesigen spaßfaktor. Allein schon weil es so viele Orte gibt, die man wirklich nur findet, weil man sich jeden Winkel genau ansieht.

    Der letzte Punkt ist das kampfsystem. Ja, dieses ist anfangs eher sperrig und durchschnittlich, aber es fühlt sich auch so unfassbar belohnend an, wenn man einen Kampf gewinnt. Klar, später wird vieles zu einfach und ich hab auf ultra gespielt. Das liegt an der virhersehbarkeit der Gegner, aber das is in vielen rpgs so. Mir hat das kampfsystem immer mehr Freude gemacht und ich würde es sogar vermissen, wenn man es komplett verändern würde. Hat man es erst einmal durchschaut, funktioniert es sehr gut. Klar, es darf gerne dynamischer werden und etwas mehr Tiefgang erhalten, aber dafür braucht man doch deutlich mehr Ressourcen, als PB haben dürften. Somit ist es sogar ein gut gewählter Weg, ein etwas s0errigeres System zu wählen, weil dadurch eben ein Gefühl von ständigem dazulernen und größer Belohnung entsteht. Mir ist dieses System tausend mal lieber als diese ganzen super dynamischen, aber vollkommen weichgewaschenen und gestreamlineten Systeme, die in den aller meisten Spielen zum Einsatz kommen. Dort sieht alles immer super komplex und toll aus, ist aber in Wahrheit viel weniger, als das System von elex. Hier must du wenigstens richtig time und takten. In anderen Spielen vergewaltigt man zwie Knöpfe und die special move Tasten und das wars. Den Rest macht das Spiel.

    Deshalb ist mir auch alles zu einfach, weil es überall das selbe ist. Spielst du rhythmisch, statt einfach nur drauf zu Haun, ist kein Gegner ein problem.

    PB bräuchten schon mindestens 2 oder 3 erfahrene Leute, die in sachen Kampfsystem richtig fähig sind und gleichzeitig aber eben kein Interesse daran haben, etwas zu erschaffen, dass am Ende nur gut aussieht, aber eigentlich keinen Anspruch hat und solche Leute sind nicht leicht zu finden und mit Nichten billig zu haben.

    Alles in allem ist elex genau aus diesen Gründen für mich ein super spaßiges Erlebnis gewesen. Es gab nur eine handvoll spiele, die mich wirklich begeistert haben über die letzten Jahre. Original sin, days gone, dying light, vampyr und noch ein paar andere. Elex gehört definitiv dazu.
    Agathon is offline

  8. #8 Reply With Quote
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    Man findet überall Kleinigkeiten, das loot ist genau so ausgerichtet, dass es einen nicht erschlägt, aber man trotzdem ständig das befriedigende Gefühl des "ich nehm das mal eben mit" Momentes erlebt.
    Interessant wie sich da die Wahrnehmungen unterscheiden. Der Loot war eine der Sachen, die mich am meisten gestört haben. Dieses ernüchternde Gefühl wenn man Klopapier und "unbrauchbare Verbandstaschen" oder Kippen einzeln aufhebt. Oder in kodierten Truhen Kram findet, den man sonst überall normal kaufen kann. Es wirkt auf mich etwas als hätte man in der Engine einen Knopf gedrückt, wodurch automatisch in der gesamten Welt die gleichen Gegenstände verstreut werden. Dinge, die man nur an bestimmten Orten findet, gab es kaum.
    horstVyacheslav420 is offline

  9. #9 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by horstVyacheslav420 View Post
    Interessant wie sich da die Wahrnehmungen unterscheiden. Der Loot war eine der Sachen, die mich am meisten gestört haben. Dieses ernüchternde Gefühl wenn man Klopapier und "unbrauchbare Verbandstaschen" oder Kippen einzeln aufhebt. Oder in kodierten Truhen Kram findet, den man sonst überall normal kaufen kann. Es wirkt auf mich etwas als hätte man in der Engine einen Knopf gedrückt, wodurch automatisch in der gesamten Welt die gleichen Gegenstände verstreut werden. Dinge, die man nur an bestimmten Orten findet, gab es kaum.
    Ich denke, dass der Loot einfach nur aus 2 Gründen da war:

    1. Damit man etwas findet und
    2. Damit man es VERkaufen kann.

    Wieso soll man Kolpapier, unbrauchbare Verbandtaschen oder anderen Kram, den man nicht braucht kaufen müssen/sollen?!
    Ein Spiel, in dem man nichts oder nur ganz wenig findet, hat einen "Spaßfaktor" ausgelassen.
    Zumal, in Elex findet man ja durchaus auch brauchbare Waffen, Tränke, Infos (Bücher etc.).

    Ich denke, dass die Entscheidung überall an den unmöglichsten Orten Klopapier zu "verstecken
    einerseits dem für Andere eigenartigen Ruhrpott-Humor in Ermangelung besserer Ideen dienten und
    andererseits zeigen sollten, dass es auf Magalan durchaus mal zivilisiert zuging.

    Trags mit Humor.
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  10. #10 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Schnurz View Post
    Ich denke, dass die Entscheidung überall an den unmöglichsten Orten Klopapier zu "verstecken
    einerseits dem für Andere eigenartigen Ruhrpott-Humor in Ermangelung besserer Ideen dienten und andererseits zeigen sollten, dass es auf Magalan durchaus mal zivilisiert zuging.
    "Ermangelung besserer Ideen" trifft es vermutlich ganz gut.
    ein wenig origineller hätte es schon sein dürfen und warum sollten Händler mir ausgerechnet "unbrauchbare Verbandstaschen" in Massen abkaufen, haben die Geld zu verschenken? gerade in diesem Szenario doch eigentlich nicht. ach ja: wenn man schon die Unterscheidung zwischen Klopapier und sanftem Klopapier macht, hätte man sich zumindest für die sanfte Variante was einfallen lassen können, eine witzige Quest oder was auch immer. so wirkt der Loot einfach etwas lieblos.

    Quote Originally Posted by Schnurz View Post
    Zumal, in Elex findet man ja durchaus auch brauchbare Waffen, Tränke, Infos (Bücher etc.).
    schon richtig, nur geht das, zumindest gefühlt, in den Unmengen von Klopapier und unbrauchbaren Verbandstaschen leider etwas unter.
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  11. #11 Reply With Quote
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    Ich habe beim Klopapier ehrlich gesagt eher den Ostfriesen-Humor als den Ruhrpott-Humor im Verdacht . Mir ist in diversen Videos schon mal aufgefallen, dass der Herr Iken eine gewisse Affinität zum "Scheißhaushumor" hat. Nun ja, wem es gefällt und wer es witzig findet, soll damit glücklich werden. Für mich ist das eher nix...

    Insofern ist mir das Spiel auch generell manchmal etwas zu albern und etwas zu stark von persönlichen Dingen der Entwickler beeinflusst. Ich gebe natürlich gerne zu, dass ich daran selbst schuld bin, da ich mir soziale Medien unter Beteiligung der Protagonisten zu Gemüte führe. Primärbeispiel wäre die Bohnenquest. Das geht mir persönlich deutlich zu weit. Jaja, ich weiß... "geh doch zum Lachen in den Keller" und so weiter, aber was soll ich machen? Mir gefällt es nicht, wenn so ein real-life Kram derart prominent im Spiel vorkommt. Easter eggs schön und gut, aber diese sollten normalerweise sehr gut versteckt oder subtil implementiert werden. Es gibt da ja noch mehr... zum Beispiel, wo Quy erwähnt wird oder natürlich auch die Sammelbilder vom Entwicklerteam. Das ist mir alles etwas "too much".

    Positiv sei erwähnt, dass es auch für meinen Humor durchaus passende Stellen im Spiel gibt. Einige der Antwortmöglichkeiten sind schon sehr amüsant. Gefällt mir immer sehr gut, wenn man irgendwo zwischen kackfrech, sarkastisch oder trocken-lapidar wählen kann (z.B. Torwache, die sich wichtig aufbaut "Wo denkst Du eigentlich, dass Du hingehst?" ... Antwortmöglichkeit "An Dir vorbei"... sehr schön ).

    Aber so hat jeder seine eigenen Präferenzen. Wie auch beim Loot, um zum Thema zurückzukehren. Mich stört das bis auf die leichte Albernheit nicht weiter. Die Welt ist halt (zu) riesig geworden und sie haben nach dem Gießkannenprinzip überall etwas verstreuen müssen. Wir hatten das Thema Weltgröße ja schon öfter. In Anbetracht der Größe -bzw. Mangel derselbigen- von PB wäre mir eine deutlich kleinere Welt, die dafür in allen Belangen (Loot, Quests, Locations, Charaktere, Gameplay usw.) eine weitaus höhere Qualitätsdichte besitzt, bedeutend lieber gewesen. Bei einer übersichtlicheren Welt ließe sich Loot wieder gezielter und planvoller als echte Belohnung verteilen. Vielleicht ja bei ELEX 2...
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  12. #12 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Agathon View Post
    Es wäre ein noch viel höherer wieder spiel wert, wenn man genau weiß, dass man vom endgame. Mindestens die Hälfte sowieso nicht gesehen hat, bzw den Folge quests, die davon abhängen, welche Entscheidungen man getroffen hat, vor dem Wechsel in den nächsten Akt und vor der fraktionswahl.
    Das war auch einer meiner Hauptkritikpunkte. Kann ich 90-95 % aller Quests machen - egal welcher Fraktion ich angehöre - macht eine Fraktionswahl in meinen Augen nicht ganz so doll Sinn. Entweder dem Helden eine entsprechende Rolle zuweisen und den Spielfluss daraufhin optimieren oder ihm wirklich die Freiheit bieten mit allen Konsequenzen.
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  13. #13 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Soloist View Post
    Jaja, ich weiß... "geh doch zum Lachen in den Keller" und so weiter, aber was soll ich machen? Mir gefällt es nicht, wenn so ein real-life Kram derart prominent im Spiel vorkommt. Easter eggs schön und gut, aber diese sollten normalerweise sehr gut versteckt oder subtil implementiert werden. Es gibt da ja noch mehr... zum Beispiel, wo Quy erwähnt wird oder natürlich auch die Sammelbilder vom Entwicklerteam. Das ist mir alles etwas "too much".
    Die Entwicklerbilder waren in der Tat etwas inflationär verteilt. Wenn es 1-2 Bilder wären die wirklich gut versteckt wären, wäre es ja noch was besonderes. Aber es war ja fast schon unmöglich keins davon zu finden. Das hat einen schon etwas aus der Spielwelt gerissen.

    Die MichaBros Quest fand ich eigentlich ganz lustig, zumal Leute die RBTV und das G2 Let's Play nicht kennen eh nicht checken werden, wer das ist. Hoffentlich gibts in Elex 2 ein wiedersehen mit Erol.
    horstVyacheslav420 is offline

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