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Pen and Paper Rollenspielbücher Austausch und Diskussion.

  1. #1 Reply With Quote
    Truhe  Salieri's Avatar
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    Dieses Unterforum ist so gut wie jedes andere, wenn es um Bücher für Pen and Paper Rollenspiele geht. Hier eher als kleiner Thread um Präsenz zu zeigen, andere Foren, die darauf spezialisiert sind, dürften für konkrete Probleme und Fragen geeignet sein (was natüclich nicht heißt, dass man hier nicht auch nachfragen kann.
    Hier zwei Links für spezialisierte Foren:

    Forum für Rollenspiele allgemein und sämtliche Regelsysteme im Speziellen.


    Forum insbesondere für Nord- und Westdeutschland.
    Wenn ihr weitere Links zu Foren zu diesem Hobby habt schreibt mir gern, dann nehme ich sie hier mit auf.

    Rollenspiel mit Salieri?
    Ich biete immer gerne Runden Savage Worlds (diverse Settings) an. Voraussetzung ist Discord, ein Heasdset, Englischkenntnisse der siebten Klasse und noch wenigstens zwei andere Spieler. Dazu einfach eine PM schreiben. Oder trefft mich auf der NordCon, Conventus Leonis, TeutoCon oder gelegentlich auf dem Brot und Spiele in Braunschweig.

    Hier die Savage Worlds Settings, in denen ich eingelesen bin in keiner bestimmten Reihenfolge:

    • 50 Fathoms (inspiriert durch Fluch der Karibik)
    • All for One - Regime Diabolique (Musketiersetting mit Übernatürlichen Elementen wie Magie und Monster)
    • Deadlands Reloaded (Wild West mit Horror und Steampunk Elementen)
    • Deadlands Noir (Wie Reloaded aber ein wenig später während der Great Depression)
    • East Texas Univestiy (Studentensetting mit übernatürlichen Elementen, bei denen die Gothics tatsächlich die Toten beschwören und die Dozenten tatsächlich versuchen die Studenten umzubringen)
    • Hellfrost (EDO Fantasy durch die nordische Mythologie inspiriert, bei der die Welt auf den Fimbulvintr zusteuert)
    • Hellfrost - Land of Fire (wie Hellfrost, aber durch die Mythologie des nahen und mittleren Ostens inspiriert, die Effekte des Grundsettings wirken auch hier, aber hier geht es eher darum nicht zu verdursten statt zu erfrieren)
    • Interface Zero 3.0 ("Full Metal Cyberpunk", ein modernes Cyberpunk Setting)
    • Realms of Cthulhu (ganz klassische Cthulhuide Abenteuer mit SaWo Regelsystem)
    • Wiseguys (ein allgemeines Regelwerk für allerlei kriminelle Organisationen)



    Und hier Settings, die keine offiziellen SaWo Settings sind, aber zu denen es entweder Fan Conversions gibt oder von mir eine Conversion erhalten haben (letztere sind mit * markiert):

    • 1% (ein Motorcycle Club Setting)*
    • A Song of Ice and Fire*
    • Dragon Age
    • The Elder Scrolls
    • Gothic*
    • Lichtbringer (nach den romanen von Brennt Weeks, sehr magisches Setting in einer Welt inspiriert durch das viktorianische Zeitalter, wo Magie über Licht funktioniert)
    • Fallout
    • The Witcher*


    Genug Werbung, Zeit für das eigentliche Thema.
    Was sind das für Zeiten, wo
    Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
    Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
    Aus Bertolt Brechts "An die Nachgeborenen".
    Salieri is offline Last edited by Salieri; 28.11.2019 at 23:06.

  2. #2 Reply With Quote
    Truhe  Salieri's Avatar
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    Ausschnitt eines Gesprächs, das hier fortgesetzt werden kann. Kontext: https://forum.worldofplayers.de/foru...1#post26254643

    Quote Originally Posted by HerrFenrisWolf View Post
    Naja es sind zwei Hardcover Bände auf hochwertigem Papier, mit aufwändigen Artworks in einem Schuber. Ich rationalisiere das darüber, dass viele Regelwerke so um die 40-50€ kosten und ich eben gleich zwei Bücher erworben habe. Ok, Werwölfe W20 und Vampire W20 kosten jeweils 75€ und könnten es im Inhalt vielleicht damit aufnehmen, vielleicht. Sicher bezahlt man ein Stück weit das SIXMOREVODKA eben ein edel wirkendes Kunststudio und kein klassischer Verlag sind.

    Also für mich macht der Kauf schon Sinn. Ich will es auch spielen. Letztes Wochenende habe ich mir die ersten sechs Seiten Abenteuer dazu niedergeschrieben. Das Regelsystem ist tatsächlich recht einfach, darauf habe ich Lust. Ich muss mir nur noch ne Menge Lore reinhämmern, um der Welt gerecht zu werden. Außerdem scheinen meine Freunde da mehr Lust drauf zu haben als auf Coriolis...
    Vermutlich bin ich auch verwöhnt. Ich habe nie mehr als 20€ für ein einzelnes Regelwerk bezahlt, im Rahmen von KS schon mal mehr, aber da gibt es dann auch regelmäßig noch einen Haufen Stretch Goal Extras oben drauf. Außerdem sind 90% meiner Sammlung digital, das is meist auch günstiger.
    Aber wenn es sich für dich gut liest und Spaß macht ist das jeden Preis wert würde ich behaupten.

    Ich habe die Interface Zero 3.0 Seite gerade nur überflogen, aber die genannten Vorlagen drücken meine Knöpfe. Das Savage-Worlds Symbol ist mir natürlich aufgefallen. Mit dem System hatte ich noch gar nichts zu tun. Bisher habe ich hauptsächlich Fate gespielt.
    IZ 3.0 liest sich sehr angenehm ja, es ist v.A. auch modernes Cyberpunk, kein Retro. Man denke an die alten Cyberpunk Ideen wo man zum Hacken an ein Telefon oder einen gigantischen Terminal musste.
    Wenn du SaWo nicht kennst, dann hast du wirklich was verpasst. Wenn du genug Leute findest kann ich dir ne Probe-Runde auf Discord anbieten. Ich leite auch auf einigen Conventions in Nord-West-Deutschland SaWo. Es ist ein einfaches Regelsystem, das dennoch alles ermöglicht, was man sich wünscht. Als Fate Spieler dürfte es dir durchaus gefallen. Es ist ein sehr cinematisches System, gelegentlich kann es recht pulpy werden, aber man ist auf jeden Fall ein kompetenter Charakter von Beginn an.

    Ist Interface Zero das Spiel von ehemaligen Shadowrun Machern?
    Shadowrun! XXXXD
    Ein furchtbares System.

    EDIT:
    Mir ist gerade wieder aufgefallen, dass mir eine Kreditkarte für Kickstarter fehlt, ich würde gern Electric Bastionland unterstützen. Das finde ich vom Konzept her super reizvoll für ein Cyberpunk-Szenario.
    Ja, KS funktioniert leider nur mit Kreditkarte.
    Salieri is offline Last edited by Salieri; 28.11.2019 at 00:07.

  3. #3 Reply With Quote
    Bücherwolf  HerrFenrisWolf's Avatar
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    Quote Originally Posted by Salieri View Post

    Vermutlich bin ich auch verwöhnt. Ich habe nie mehr als 20€ für ein einzelnes Regelwerk bezahlt, im Rahmen von KS schon mal mehr, aber da gibt es dann auch regelmäßig noch einen Haufen Stretch Goal Extras oben drauf. Außerdem sind 90% meiner Sammlung digital, das is meist auch günstiger.
    Aber wenn es sich für dich gut liest und Spaß macht ist das jeden Preis wert würde ich behaupten.
    Besitzt du einen E-Book-Reader bzw. kannst ein preiswertes Modell empfehlen? In mir reift langsam der Entschluss, dass so etwas für Fachliteratur und nur noch digital verfügbare P&P Sachen sinnvoll wäre. Wobei das dann ja häufig PDFs sind, womit E-Book-Reader wohl so ihre Probleme haben, wenn ich recht verstanden habe.

    Quote Originally Posted by Salieri View Post
    IZ 3.0 liest sich sehr angenehm ja, es ist v.A. auch modernes Cyberpunk, kein Retro. Man denke an die alten Cyberpunk Ideen wo man zum Hacken an ein Telefon oder einen gigantischen Terminal musste.

    Shadowrun! XXXXD
    Ein furchtbares System.
    Mit diesen alten Cyberpunkideen bin ich aufgewachsen. Ich habe Shadowrun-Romane gelesen, lange bevor ich begriffen habe, woher das eigentlich kommt. Als es noch Telefonkarten für den öffentlichen Fernsprecher an der Straßenecke gab und Backelitwählscheibentelefone rumstanden. Der technische Fortschritt erreicht die Peripherie immer erst ein wenig später. Also es hat noch eine gewisse Anziehung auf mich, auch wenn es unterm Strich seltsam wirkt. Es ist eine recht zeitgemäße Variante von Retrofuturismus und der hat ja viele Anhänger. Deswegen bin ich gespannt wie sie Cyberpunk 2020 auf Cyberpunk Red updaten und modernisieren.

    In Shadowrun 5 haben sie wohl versucht sich von diesen überkommenen Konzepten aus den 80er, 90er Jahren zu lösen, was bei der Spielerschaft wohl nicht unbedingt ankam. Shadowrun 6 ist jetzt erschienen und zieht sich wieder ein wenig von Dingen wie WLAN-Zugang zur Matrix usw. zurück. Ich überlege das jemanden zu Weihnachten zu schenken. Für mich klang das Würfelsystem von Shadowrun bisher wie: "Wir würfeln 20 W6 und an Hand der anschließenden Kurvendiskussion stellen wir fest, dass ein Spieler 30 Feinde in seinem Zug besiegt hat und jetzt nochmal dran ist."

    Spielen möchte ich es trotzdem gern mal, aber wohl niemals leiten.


    Quote Originally Posted by Salieri View Post
    Wenn du SaWo nicht kennst, dann hast du wirklich was verpasst. Wenn du genug Leute findest kann ich dir ne Probe-Runde auf Discord anbieten. Ich leite auch auf einigen Conventions in Nord-West-Deutschland SaWo. Es ist ein einfaches Regelsystem, das dennoch alles ermöglicht, was man sich wünscht. Als Fate Spieler dürfte es dir durchaus gefallen. Es ist ein sehr cinematisches System, gelegentlich kann es recht pulpy werden, aber man ist auf jeden Fall ein kompetenter Charakter von Beginn an.

    Ja, KS funktioniert leider nur mit Kreditkarte.
    Was für ein großzügiges Angebot. In was für Settings fühlst du dich denn wohl? Ich bin was sowas angeht ziemlich offen. Hast du schon einmal ein Poweres By The Apocalypse System gespielt? Das scheint ja auch sehr beliebt zu sein und ich warte noch auf die deutsche Ausgabe von KULT - Divinity Lost. Bisher habe ich mich mit den Regeln nur in einer Review von "So schwer die See" auseinandergesetzt und da klang es, wie: "Wenn du gefesselt bist und dein Charakter nicht zufällig ein Entfesslungskünstler ist, hast du keine Möglichkeit darauf zu würfeln, ob du entkommst."

    Ich habe es tatsächlich schon einmal gespielt, in einer Runde Dungeon World, weiß aber nur noch was mein Charakter geatan hat, nichts von den unterliegenden Regeln.

    EDIT:

    Das nächste Mal das ich ich leite wird an Silvester sein. Unsere Silvesterparty dieses Jahr wird aus Fondue und einer Runde Idras By bestehen. Das spielt in einer surrealen europäischen Stadt der 20er Jahre und anstatt zu würfeln, zieht man Karten, deren Aussagen man anwendet oder interpretiert.
    HerrFenrisWolf is online now Last edited by HerrFenrisWolf; 28.11.2019 at 11:26.

  4. #4 Reply With Quote
    Truhe  Salieri's Avatar
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    Quote Originally Posted by HerrFenrisWolf View Post
    Besitzt du einen E-Book-Reader bzw. kannst ein preiswertes Modell empfehlen? In mir reift langsam der Entschluss, dass so etwas für Fachliteratur und nur noch digital verfügbare P&P Sachen sinnvoll wäre. Wobei das dann ja häufig PDFs sind, womit E-Book-Reader wohl so ihre Probleme haben, wenn ich recht verstanden habe.
    Ich besitze einen eReader, der ist aber tatsächlich nicht für PDFs geeignet, oder nicht vernünftig zumindest. Ich lese meine Regelwerke auf dem Tablet und PC/Notebook. Ein Tablet ist dafür tatsächlich die beste Wahl, auch wenn ich darüber hinaus gar keinen Nutzen für das Ding finde. Für die Core Rules ich nach wie vor gerne ein Softcover am Tisch, insbesondere zum Charaktere bauen ist es einfacher drei Finger ins Buch zu stecken, aber davon abgesehen ist nichts schneller als die Suche des PDF Readers.

    Mit diesen alten Cyberpunkideen bin ich aufgewachsen. Ich habe Shadowrun-Romane gelesen, lange bevor ich begriffen habe, woher das eigentlich kommt. Als es noch Telefonkarten für den öffentlichen Fernsprecher an der Straßenecke gab und Backelitwählscheibentelefone rumstanden. Der technische Fortschritt erreicht die Peripherie immer erst ein wenig später. Also es hat noch eine gewisse Anziehung auf mich, auch wenn es unterm Strich seltsam wirkt. Es ist eine recht zeitgemäße Variante von Retrofuturismus und der hat ja viele Anhänger. Deswegen bin ich gespannt wie sie Cyberpunk 2020 auf Cyberpunk Red updaten und modernisieren.

    In Shadowrun 5 haben sie wohl versucht sich von diesen überkommenen Konzepten aus den 80er, 90er Jahren zu lösen, was bei der Spielerschaft wohl nicht unbedingt ankam. Shadowrun 6 ist jetzt erschienen und zieht sich wieder ein wenig von Dingen wie WLAN-Zugang zur Matrix usw. zurück. Ich überlege das jemanden zu Weihnachten zu schenken. Für mich klang das Würfelsystem von Shadowrun bisher wie: "Wir würfeln 20 W6 und an Hand der anschließenden Kurvendiskussion stellen wir fest, dass ein Spieler 30 Feinde in seinem Zug besiegt hat und jetzt nochmal dran ist."

    Spielen möchte ich es trotzdem gern mal, aber wohl niemals leiten.
    Mein Spott galt eher dem System als dem Setting. Vom Setting her ist SR schon okay, auch wenn mich die Rassen stören. Das System ist der Knackpunkt. Generell mag ich keine Erfolgssammelsysteme und einen Haufen Würfel zu würfeln und dann ne halbe Minute zu schauen bis man weiß was man hat ist nicht meine Definition von einem spannenden und actionhaltigem Spiel. Auch darüber hinaus ist es verkorkst, das hört auch bei den Deckern nicht auf. Ist der Decker dran kann der Rest zur Imbissbude gehen und wenn sie zurück sind noch 10 Minuten warten bis der Decker fertig ist. Wie man sich sowas ausdenken kann erschließt sich mir nicht ganz. Allerdings kann ich nicht von der aktuellen Version sprechen.

    Das Retro-Cyberpunkige ist grundsätzlich nicht meins, auch wenn ich ebenfalls schon etwas älter bin. Das liegt v.A. daran, dass sich Cyberpunk für mein Empfinden ständig neu erfinden muss. Cyberpunk ist per Definition eine dystopische Darstellung der eher näheren Zukunft. Und da die Gegnwart sich jedes Jahr anders darstellt muss auch das Bild von der Zukunft angepasst werden.

    Was für ein großzügiges Angebot. In was für Settings fühlst du dich denn wohl? Ich bin was sowas angeht ziemlich offen. Hast du schon einmal ein Poweres By The Apocalypse System gespielt? Das scheint ja auch sehr beliebt zu sein und ich warte noch auf die deutsche Ausgabe von KULT - Divinity Lost. Bisher habe ich mich mit den Regeln nur in einer Review von "So schwer die See" auseinandergesetzt und da klang es, wie: "Wenn du gefesselt bist und dein Charakter nicht zufällig ein Entfesslungskünstler ist, hast du keine Möglichkeit darauf zu würfeln, ob du entkommst."
    PbtA habe ich noch nicht gespielt. Hat mich nie so sehr angesprochen, dass ich dafür eine Runde Savage Worlds weg gelassen hätte.
    Und nach dem was du sagst klingt es auch nicht sehr ansprechend. "Das geht nicht, so gut du auch würfelst." klingt immer direkt nach Railroading.

    Die Frage ist fast schon: "Welches Setting kann ich nicht leiten?" ^^
    Hier die Savage Worlds Settings, in denen ich eingelesen bin in keiner bestimmten Reihenfolge:
    • 50 Fathoms (inspiriert durch Fluch der Karibik)
    • All for One - Regime Diabolique (Musketiersetting mit Übernatürlichen Elementen wie Magie und Monster)
    • Deadlands Reloaded (Wild West mit Horror und Steampunk Elementen)
    • Deadlands Noir (Wie Reloaded aber ein wenig später während der Great Depression)
    • East Texas Univestiy (Studentensetting mit übernatürlichen Elementen, bei denen die Gothics tatsächlich die Toten beschwören und die Dozenten tatsächlich versuchen die Studenten umzubringen)
    • Hellfrost (EDO Fantasy durch die nordische Mythologie inspiriert, bei der die Welt auf den Fimbulvintr zusteuert)
    • Hellfrost - Land of Fire (wie Hellfrost, aber durch die Mythologie des nahen und mittleren Ostens inspiriert, die Effekte des Grundsettings wirken auch hier, aber hier geht es eher darum nicht zu verdursten statt zu erfrieren)
    • Interface Zero 3.0 ("Full Metal Cyberpunk", ein modernes Cyberpunk Setting)
    • Realms of Cthulhu (ganz klassische Cthulhuide Abenteuer mit SaWo Regelsystem)
    • Wiseguys (ein allgemeines Regelwerk für allerlei kriminelle Organisationen)


    Und hier Settings, die keine offiziellen SaWo Settings sind, aber zu denen es entweder Fan Conversions gibt oder von mir eine Conversion erhalten haben (letztere sind mit * markiert):
    • 1% (ein Motorcycle Club Setting)*
    • A Song of Ice and Fire*
    • Dragon Age
    • The Elder Scrolls
    • Gothic*
    • Lichtbringer (nach den romanen von Brennt Weeks, sehr magisches Setting in einer Welt inspiriert durch das viktorianische Zeitalter, wo Magie über Licht funktioniert)
    • Fallout
    • The Witcher*


    Das nächste Mal das ich ich leite wird an Silvester sein. Unsere Silvesterparty dieses Jahr wird aus Fondue und einer Runde Idras By bestehen. Das spielt in einer surrealen europäischen Stadt der 20er Jahre und anstatt zu würfeln, zieht man Karten, deren Aussagen man anwendet oder interpretiert.
    Ich bin Samstag wieder dabei. Ich habe üblicherweise mindestens eine Runde pro Woche (und es dürfte ruhig mehr sein xD). Samstag geht es mit IZ 3.0 los.
    Aber ich bin neidisch. Ich habe nie Leute gefunden die an Silvester Interesse hätten PnP zu spielen. Ich hab keinen Bock auf gewöhnliche Silvesterparties.
    Was sind das für Zeiten, wo
    Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
    Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
    Aus Bertolt Brechts "An die Nachgeborenen".
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  5. #5 Reply With Quote
    Bücherwolf  HerrFenrisWolf's Avatar
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    Für Degenesis 1 gibt es ebenfalls eine SaWo Conversion, das liegt aber eher daran, dass Degenesis 1 wohl noch ein total furchtbares Würfelsystem hatte. Deadlands hätte ich mir letztens fast gekauft, weil es da Rabatt drauf gab und es so herrlich pulpig aussah.
    Mit Gothic meinst du wahrscheinlich einfach das Setting der Gothic-Spiele als Hintergrund und SaWo als Motor?

    Deadlands, Interface Zero 3.0, Gothic, Wiseguys und Fallout hätten jedenfalls alle mein Interesse. East Texas Univestiy klingt sehr weird.

    Was leistest du am Samstag? Ich habe ja zum Glück noch ein wenig Zeit mein Abenteuer für Idras By zu Papier zu bringen. Zu dem Plan Silvester Idras By zu spielen, es kam recht spontan zustande. Keiner von den Leuten die prinzipiell Lust dazu hatten, etwas zusammen zu machen, hatte Lust auf Party. Derjenige wegen dem ich es vorgeschlagen hatte, hat mir zwar inzwischen abgesagt und deswegen ist praktisch niemand aus meiner sonstigen Runde dabei, aber das wird schon gut.
    HerrFenrisWolf is online now Last edited by HerrFenrisWolf; 29.11.2019 at 11:01.

  6. #6 Reply With Quote
    Truhe  Salieri's Avatar
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    Es gibt für unzählige Settings eine entsprechende SaWo Conversion. Das liegt daran, dass SaWo ein System ist das bewusst universell gestaltet ist und Sachen der Community als "Fan License" ausdrücklich erlaubt. Sprich: Es kann jeder hin gehen und die grundlegenden Regeln in seiner Conversion verwursten und als Fan License veröffentlichen, kein Problem.

    Deadlands ist noch mäßig pulpig, 50Fathoms ist da doch noch ne ganze Ecke pulpyger. Natürlich kommt es am Ende auch auf den SL an. Ich mag Deadlands etwas ernstgafter, 50F hingegen muss so sehr wie möglich an PotC erinnern. ^^

    East Texas University is son typisches Ami-Setting glaube ich. Es macht Spaß, aber würde ich auf Dauer nicht spielen wollen, da bestenfalls ne kurze Kampagne. Es hat aber ne ganz witzige Mechanik, bei der man iirc nicht aufleveln kann, wenn man seine Semesterprüfung verhaut; und ja, darauf würfelt man.

    Ja, Gothic meint DAS Gothic. Wobei die Conversion alt ist und überarbeitet werden müsste. Wie gesagt, du musst nur die Leute auftreiben, dann kann man das mal machen.

    Morgen starten wir mit unserer langfristige IZ 3.0 Runde. Leider werden die Würfel, die ich eigens für das Setting gekauft habe, bis dahin nicht da sein, aber ich hab ja genug andere. Das wird ganz witzig, ich leite die erste Session, aber wir sind zwei SLs und wechseln uns ab. Später wollen wir dann auch mal den SL-Wechsel während des Spiels ausprobieren.
    Was sind das für Zeiten, wo
    Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
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  7. #7 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Salieri View Post

    Morgen starten wir mit unserer langfristige IZ 3.0 Runde. Leider werden die Würfel, die ich eigens für das Setting gekauft habe, bis dahin nicht da sein, aber ich hab ja genug andere. Das wird ganz witzig, ich leite die erste Session, aber wir sind zwei SLs und wechseln uns ab. Später wollen wir dann auch mal den SL-Wechsel während des Spiels ausprobieren.
    Über sowas hatte ich mal für Coriolis nachgedacht. Wie macht ihr das? Teilt ihr euch einen Spielercharakter oder lasst ihr euren jeweiligen Spielercharakter als "NPC" mitlaufen? Bei Coriolis hätte man das so regeln können, dass sich der Spielercharakter des agierenden SL Zeit im Chrysotaseschlaf auf dem Spielerschiff verbringt, also aussetzt.
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  8. #8 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by HerrFenrisWolf View Post
    Über sowas hatte ich mal für Coriolis nachgedacht. Wie macht ihr das? Teilt ihr euch einen Spielercharakter oder lasst ihr euren jeweiligen Spielercharakter als "NPC" mitlaufen? Bei Coriolis hätte man das so regeln können, dass sich der Spielercharakter des agierenden SL Zeit im Chrysotaseschlaf auf dem Spielerschiff verbringt, also aussetzt.
    Wenn man gerade leitet kann der Charakter einfach was anderes zu tun haben, Familie, Beruf, etc. Savage Worlds hat auch eine Charaktereigenschaft die sich dafür geradezu aufdrängt: Obligation (der Charakter hat 20/40 Stunden die Woche etwas, dem er nachgehen muss).
    Ansonsten kann der Charakter aber auch mitlaufen. Die Details werden sich aber alle noch ergeben, denke ich.
    Was sind das für Zeiten, wo
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    Quote Originally Posted by HerrFenrisWolf View Post
    Hast du schon einmal ein Poweres By The Apocalypse System gespielt?
    Ich hab Anfang diesen Jahres mal eine Kampagne Apocalypse World (basierend auf PbtA) gespielt und... hm, bin nach wie vor zwiegespalten. Anfangs war ich recht angetan von den klar strukturierten Regeln mit deutlich festgelegten Konsequenzen eines jeden Wurfs und der Tatsache, dass der "Besitz" von spezialisierten Moves Charaktere recht klar voneinander abgrenzt. Aber je länger wir es gespielt haben, desto mehr hat mich die ganze Sache genervt. Ich empfand die Charakterentwicklung als zu sehr gerailroadet, das allgemeine "Feeling" der Charaktere sehr unbefriedigend (ich hab einfach die ganze Kampagne über kein Gefühl dafür entwickelt, wozu mein Charakter überhaupt fähig ist) und das Würfelsystem an sich letztlich sehr einengend. Jeder Wurf fühlte sich so an, als würde er eine fünfminütige Cutscene auslösen, in der alles vorprogrammiert ist und mein Charakter nicht mehr frei handeln kann. Zudem hat mich die Flut an NPCs ein wenig genervt. Weiß nicht, ob das immer ein Markenzeichen von AW ist oder eher an unserer Wahl von Playbooks lag (ich war Hocus, die beiden anderen Charaktere Savvyhead und Maestro D', alles Klassen die ein wenig Entourage mitbringen), aber da das Spiel sich ja damit brüstet, dass es um Beziehungen zwischen seltsamen Charakteren in seltsamen Zeiten geht, ist ein gewisser Pool an Figuren wohl nötig... Die Kampagne hat durchaus Spaß gemacht, aber eher trotz des Regelsystems als deswegen. Aber irgend was muss ja dran sein, viele Leute scheinen es zu mögen. Eh.

    Savage Worlds hab ich mich auch letztens in einer Runde wiedergefunden, geleitet vom Lektor der neuen deutschen Ausgabe, die so jetzt ungefähr(?) rauskommen sollte. Ich hatte auch die Traveller's Edition schon eine Weile im Schrank und war prinzipiell relativ angetan davon. Und ja, war nett. Ich bin nach wie vor deutlich größerer Fan von Pool-Würfelsystemen und welchen, in denen Fähigkeiten logischer "abgeleitet" werden als diese, in denen man ständig Savants erstellt, aber es hat sich flott gespielt und war an sich relativ intuitiv. Ich sollte mich mal dringend weiter in dieser Richtung orientieren, immerhin basiert ja auch Deadlands darauf und als riesiger Fan von Doomtown wäre das sicher was für mich.

    Ansonsten hab ich in letzter Zeit einige Runden Ten Candles geleitet. Ich bin immer noch fasziniert davon, wie wenig kaputtbar das System ist und wie oft man damit trotz der relativ eingeschränkten Möglichkeiten Spaß haben kann. War bislang jedenfalls noch keine Runde dabei, die nicht irgendwie memorabel gewesen wäre. Spielertechnisch hab ich gerade eine Lamentations Of The Flame Princess Runde am Laufen (mit den Leuten, mit denen ich vorher Apocalypse World gespielt habe). Weiß nicht, ob dieser OSR-Kram auf lange Sicht was für mich ist, ein bisschen dumm ist es schon, aber viel Spaß haben wir trotzdem jedes Mal. Und die Tatsache, dass die Heiterkeit am Spieltisch James Raggi IV. wahrscheinlich ziemlich anpissen würde, macht die Sache noch ein wenig amüsanter. Zumal mein Charakter, Theodor Drach ("Otto Knacke" war auch im Gespräch, den hebe ich mir aber für die nächste Runde Call Of Cthulhu auf), ein richtiges Herzchen ist. Hatte lange nicht mehr so viel Spaß an einem Char.
    Vielleicht muss es ja ganz einfach so sein.

    Du bist ja nur neidisch, weil dein Pferd tot ist.

    Steckt nicht ein klein wenig John Bartlett in jedem von uns?


    Harbinger is online now

  10. #10 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Harbinger View Post
    Savage Worlds hab ich mich auch letztens in einer Runde wiedergefunden, geleitet vom Lektor der neuen deutschen Ausgabe, die so jetzt ungefähr(?) rauskommen sollte.
    Wenn es von Ulisses kam, kann es nicht gut gewesen sein. *duck*

    Ansonsten hab ich in letzter Zeit einige Runden Ten Candles geleitet. Ich bin immer noch fasziniert davon, wie wenig kaputtbar das System ist und wie oft man damit trotz der relativ eingeschränkten Möglichkeiten Spaß haben kann. War bislang jedenfalls noch keine Runde dabei, die nicht irgendwie memorabel gewesen wäre.
    Ähnlich geht es mir mit Dread und Fiasco. Immer cool, immer witzig, immer viele Situationen an die man sich später noch gut erinnert. Leider hatte ich bisher keine Gelegenheit Ten Candles zu testen.
    Was sind das für Zeiten, wo
    Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
    Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
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  11. #11 Reply With Quote
    Bücherwolf  HerrFenrisWolf's Avatar
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    Quote Originally Posted by Harbinger View Post
    Ich hab Anfang diesen Jahres mal eine Kampagne Apocalypse World (basierend auf PbtA) gespielt und... hm, bin nach wie vor zwiegespalten. Anfangs war ich recht angetan von den klar strukturierten Regeln mit deutlich festgelegten Konsequenzen eines jeden Wurfs und der Tatsache, dass der "Besitz" von spezialisierten Moves Charaktere recht klar voneinander abgrenzt. Aber je länger wir es gespielt haben, desto mehr hat mich die ganze Sache genervt. Ich empfand die Charakterentwicklung als zu sehr gerailroadet, das allgemeine "Feeling" der Charaktere sehr unbefriedigend (ich hab einfach die ganze Kampagne über kein Gefühl dafür entwickelt, wozu mein Charakter überhaupt fähig ist) und das Würfelsystem an sich letztlich sehr einengend. Jeder Wurf fühlte sich so an, als würde er eine fünfminütige Cutscene auslösen, in der alles vorprogrammiert ist und mein Charakter nicht mehr frei handeln kann. Zudem hat mich die Flut an NPCs ein wenig genervt. Weiß nicht, ob das immer ein Markenzeichen von AW ist oder eher an unserer Wahl von Playbooks lag (ich war Hocus, die beiden anderen Charaktere Savvyhead und Maestro D', alles Klassen die ein wenig Entourage mitbringen), aber da das Spiel sich ja damit brüstet, dass es um Beziehungen zwischen seltsamen Charakteren in seltsamen Zeiten geht, ist ein gewisser Pool an Figuren wohl nötig... Die Kampagne hat durchaus Spaß gemacht, aber eher trotz des Regelsystems als deswegen. Aber irgend was muss ja dran sein, viele Leute scheinen es zu mögen. Eh.

    Savage Worlds hab ich mich auch letztens in einer Runde wiedergefunden, geleitet vom Lektor der neuen deutschen Ausgabe, die so jetzt ungefähr(?) rauskommen sollte. Ich hatte auch die Traveller's Edition schon eine Weile im Schrank und war prinzipiell relativ angetan davon. Und ja, war nett. Ich bin nach wie vor deutlich größerer Fan von Pool-Würfelsystemen und welchen, in denen Fähigkeiten logischer "abgeleitet" werden als diese, in denen man ständig Savants erstellt, aber es hat sich flott gespielt und war an sich relativ intuitiv. Ich sollte mich mal dringend weiter in dieser Richtung orientieren, immerhin basiert ja auch Deadlands darauf und als riesiger Fan von Doomtown wäre das sicher was für mich.

    Ansonsten hab ich in letzter Zeit einige Runden Ten Candles geleitet. Ich bin immer noch fasziniert davon, wie wenig kaputtbar das System ist und wie oft man damit trotz der relativ eingeschränkten Möglichkeiten Spaß haben kann. War bislang jedenfalls noch keine Runde dabei, die nicht irgendwie memorabel gewesen wäre. Spielertechnisch hab ich gerade eine Lamentations Of The Flame Princess Runde am Laufen (mit den Leuten, mit denen ich vorher Apocalypse World gespielt habe). Weiß nicht, ob dieser OSR-Kram auf lange Sicht was für mich ist, ein bisschen dumm ist es schon, aber viel Spaß haben wir trotzdem jedes Mal. Und die Tatsache, dass die Heiterkeit am Spieltisch James Raggi IV. wahrscheinlich ziemlich anpissen würde, macht die Sache noch ein wenig amüsanter. Zumal mein Charakter, Theodor Drach ("Otto Knacke" war auch im Gespräch, den hebe ich mir aber für die nächste Runde Call Of Cthulhu auf), ein richtiges Herzchen ist. Hatte lange nicht mehr so viel Spaß an einem Char.
    Ich musste jetzt erstmal googeln was OSR eigentlich heißt. Also ist das eine Designphilosophie oder tatsächlich so eine Art System? Ich bin da noch nicht besonders viel schlauer.

    Was Powered By The Apocalypse angeht, irgendwoher muss die Beliebtheit ja kommen. Das sich Figuren gut an Hand ihrer "special-moves" abgrenzen macht schon Sinn. Aber da wo es einem Spieler, z.B. in einer lebensbedrohlichen Situation die Optionen auffrisst, bis nur der Tod bleibt (wie in dem Entfesslungskünstlerbeispiel oben), würde ich als SL sicher sagen: "Fuck this! Du würfelst stattdessen auf das * hust * erschwert.".

    Wie gesagt, bisher habe ich die meiste Erfahrung mit Fate, auch wenn ich PbtA mal vor Jaaaaaahren gespielt habe. Ansonsten leuchtet mir das Karthasys System hinter Degenesis ein, da würfelt man auch mit Würfelpools (Attribute+Fähigkeite=Würfelanzahl), schaut da wie viele Erfolge gewürfelt wurden (4-6), ob besondere Erfolge, die Trigger genannt werden, dabei sind (6en) oder im dümmsten Fall 1er überwiege (kritischer Fehlschlag).

    Bisher leuchtet mir dieses System auf dem so viele Free League Spiele basieren auch ein... also Zeug wie Coriolis, Thing from the Flood oder ab 10ten Dezember auch Alien (whuup whuup), da würfelst du ebenfalls eine Anzahl von Würfel (Attribute + Fähigkeiten) und nur 6en sind Erfolge, eine 6 reicht aber völlig aus, mehr als eine 6 geht in den kritischen Erfolgbereich. Bei keiner 6 hat man meistens die Chance nochmal zu würfeln (in Verbindung mit weiteren Mechaniken, bei Coriolis sammelt man damit Darkness-Points). ABER das habe ich noch nicht gespielt, vielleicht ist das System auch total größenwahnsinnig, weil nie irgendwer jemals am Tisch ne 6 würfelt .

    Cthulhu macht meiner Meinung auch Sinn, also die eigenen Werte zu "unterwürfeln" mit W100. Da verteilt man dafür halt ne Menge Punkte während der Charaktererstellung, aber gibt ja auch genug Fertigkeiten die das aufsaugen wie Schwämme.

    Was mir bisher überhaupt nicht einleuchtet ist dieses 3x Würfel, 2x auf den selben Wert und mit irgendwas ausgleichen, aus T.E.A.R.S., dieses System von Hauke, was bei den Rocket Beans immer gezockt wird. Das hat man bei teilzeithelden auch eher als "meeeh" bewertet, wobei es da ums Gesamtpaket T.E.A.R.S. Regelwerk geht. Das basiert wohl wiederum auf DSA, was mich direkt von DSA abschreckt. Obwohl ich gern mal den deutschen Rollenspiel-Biergarten besuchen würde (so erscheint mir DSA zumindest).

    Quote Originally Posted by Salieri View Post
    Wenn es von Ulisses kam, kann es nicht gut gewesen sein. *duck*


    Ähnlich geht es mir mit Dread und Fiasco. Immer cool, immer witzig, immer viele Situationen an die man sich später noch gut erinnert. Leider hatte ich bisher keine Gelegenheit Ten Candles zu testen.

    Stimmt mit Ulisses was nicht? Irgendwann würde ich gern mal Werwolf W20 spielen.
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  12. #12 Reply With Quote
    Truhe  Salieri's Avatar
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    Es ist mir unbegreiflich wie und warum man auf Würfelpools und Erfolge sammeln stehen kann. Einen großen Haufen Würfel zu werfen und dann zu schauen wie viele 6er oder 1er oder was auch immer ich habe lenkt mich zu sehr vom Spiel ab. Die Idee von Dragon Age fand ich spannend, wo man 3d6 wirft und wenn ein bestimmter und einer der anderen beiden die selbe Zahl zeigt kann man einen Stunt machen. In der Praxis konnte mich aber auch das nicht überzeugen, genau wie 3d20 bei DSA. Wobei das hartwurstige DSA auch ganz insgesamt nicht zu den Spielen gehört, die ich ein zweites Mal spielen möchte. Da doch lieber was eher heroisches mit verschlankten Regeln. Diesbezüglich kommt 5E für mich kurz hinter Savage Worlds. Zwar habe ich 5E auch erst wenig gespielt (und da ständig gepatzt, aber das liegt eher an meinen SL-Würfeln, die nur gut würfeln wenn ich leite, denn am System), das zumindest ist deutlich angenehmer. 4E und Pathfinder hingegen haben bei mir eher Lust geweckt den Tisch um zu kippen. xD Wie bin ich jetzt darauf gekommen? Ach ja, schlankere Systeme überzeugen mich mehr als der Hartwurst-Ansatz hinter DSA und davon hattest du, Wolf, ja gesprochen.

    Quote Originally Posted by HerrFenrisWolf View Post
    Stimmt mit Ulisses was nicht? Irgendwann würde ich gern mal Werwolf W20 spielen.
    Die Frage ist eher was mit Ulisses stimmt. Darauf zumindest gibt es ne Antwort: They get things done. Ach ja und dass Michael Mingers DSA nicht mag. Zumindest das gibt Hoffnung, denn das ver-DSAte Hellfrost (Savage Worlds Setting) Abenteuer von Prometheus seinerzeit war grauenhaft.
    Das war es leider was ich gutes über die sagen kann. Die Umstellung des Demo-Teams auf die sog. "Drachlinge" (würg) ist ganz grauenvoll, man muss bezahlen, damit man für sie werben darf. Und das was man kauft sind ein paar Gutscheine ein T-Shirt das nur als Putzlappen taugt so kitschig und unseriös sieht das aus und einen Stapel DSA Kram (der wiederrum nicht mal zum Klopapier taugt weil zu hart und rau). Da ich seit Jahren auf Cons Savage Worlds leite war das der erste Schlag in den Magen, dass ich für ein Paket Müll bezahlen soll um weiter meiner Leidenschaft einen offiziellen Anstrich zu geben. Mach ich natürlich nich.
    Hinzu kommt, dass sie schon so viele Systeme haben: DnD und DSA sind nach wie vor die Big-Player in Deutschland. Dazu kommen noch Pathfinder, Vampire, Werwolf und ein paar andere. Sie haben schon so viel und so eine Konzentration vieler Spiele auf einen Verlag ist in meinen Augen nichts Gutes. Jetzt haben sie sich noch eines der 10 meistverkauften Systeme geschnappt (Savage Worlds). Also man kann wohl sagen, dass ich kein all zu großer Freund des Verlags bin.
    Was sind das für Zeiten, wo
    Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
    Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
    Aus Bertolt Brechts "An die Nachgeborenen".
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  13. #13 Reply With Quote
    Bücherwolf  HerrFenrisWolf's Avatar
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    Ich habe ja noch nichts versucht von ihnen zu kaufen, kann also noch kommen, das ich ebenfalls eine Abneigung entwickle. Bisher stehe ich Ulisses neutral gegenüber.

    Habe vorhin 2 1/2 Stunden mit einem Kumpel zwei Charaktere für ihn erstellt, einen für Coriolis und einen für Degenesis. Den Coriolis-Charakter habe ich nebenbei bei Genesis 5.1 (RPG Framework) eingepflegt, weil man die dort auch editieren und so schön auf dem Charakterbogen ausdrucken kann. Mein eigener Charakter ging da problemlos. Seinen Charakter wollte es nicht ordentlich speichern. Also man speicherte ihn und danach war das Programm nicht mehr in der Lage die Daten zu öffnen...

    Ich habe bestimmt 6x versucht diesen Charakter ordentlich zu generieren, dafür zwischenzeitlich alles aus den Logs gelöscht, was dazu führte, dass ich ihn endlich sichern konnte, allerdigs steht dann auf dem fertigen Charakterbogen immer eine andere Ikone (Gott) als eigentlich ausgewählt... Naja. War totzdem Spaß.

    Erstellt haben wir:

    Coriolis: Naim, der Frachterpilot (geschickter Raumschiffpilot, mit 0-G-Ausbildung, Verständnis für Technik und einem Alkoholproblem)
    Degenesis: Artjom, der Spitalier-Famulant (ein robuster Mediziner, der zwar wehrhaft ist, sich aber lieber für seine Patienten einsetzt)
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