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Milliardäre abschaffen! (aus PE)

  1. #61 Reply With Quote
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    Hast ja recht aber bestätigst es doch. Die Reichen zahlen zu wenig Steuern, verdienen zu viel und können ohne Hindernisse ihr Vermögen weitervererben.

    Ähnliches Beispiel bei der Energiewende NRW klagt und bekommt für stillgelegte Kraftwerke Geld vom Staat.
    Dieselfahrer klagen und bekommen vom Staat nichts.

    Der Spruch: "Geld regiert die Welt". ist leider viel zu wahr.
    Aber Milliardäre können kein Geld haben ohne Arbeiter genauso wie ein König machtlos ist ohne seine Untertanen wird sich da irgendwann zwangsläufig etwas ändern müssen.

    Die Schere reist immer weiter auf, irgendwann wird es sicher enden (hoffentlich nicht mit der AFD in der Regierung)
    Mir gefällt die Pauschalierung nicht.
    Für meinen Geschmack müssten die Reichen genug Steuern zahlen, wenn sie denn vorschriftsmäßig zahlen würden.
    Manche Reiche verdienen ihren Reichtum, viele nicht. Wenn ein Typ es schafft, mit einem komischen Lied 3,4 Mrd- Aufrufe auf Youtube zu erzielen und damit zum Multimillionär wird, hat er sich das verdient. Wenn eine Lehrerin ein drolliges Buch über einen Zauberlehrling schreibt und damit reich wird, hat sie sich das auch verdient. Wenn ein Typ ein praktisches Betriebssystem entwickelt, zum Marktführer wird und die Konkurrenz aufkauft, dann hat er sich seinen Reichtum auch verdient.
    Aber wenn eine Niete in Nadelstreifen eingesetzt wird um einen Laden wie die Bahn zu managen und das nicht hinbekommt und trotzdem Millionen verdient auf Kosten der Eigentümer, dann hat diese Gurke sich das nicht verdient.

    Erbschaftssteuer fällt bei mir unter Enteignung.
    "Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstherrlichen und der Tyrannei böser Frauen. (Speziell jenen mit akut gedrosseltem Textverständnis)
    Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch dasTal der Dunkelheit geleitet."

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  2. #62 Reply With Quote
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    Erbschaftssteuer fällt bei mir unter Enteignung.
    Wer wird denn enteignet?
    Der Verstorbene oder derjenige der das Erbe erst erhält?
    Ich bin sowas von Sig.
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  3. #63 Reply With Quote
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    Wer wird denn enteignet?
    Der Verstorbene oder derjenige der das Erbe erst erhält?
    Wohl am ehesten der verstorbene. Immerhin passiert mit seinem Eigentum nicht, was er gewollt hat
    Leichenteich is offline

  4. #64 Reply With Quote
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    Wer wird denn enteignet?
    Der Verstorbene oder derjenige der das Erbe erst erhält?
    Die Erben.
    Bei meinen Weihnachtsgeschenken demnächst muss ich ja (noch) glücklicherweise auch nicht die Allgemeinheit bedenken.
    Warum sollte ich mein Vermögen plötzlich aufteilen, nur weil ich sterbe?
    "Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstherrlichen und der Tyrannei böser Frauen. (Speziell jenen mit akut gedrosseltem Textverständnis)
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  5. #65 Reply With Quote
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    Die Erben.
    Bei meinen Weihnachtsgeschenken demnächst muss ich ja (noch) glücklicherweise auch nicht die Allgemeinheit bedenken.
    Warum sollte ich mein Vermögen plötzlich aufteilen, nur weil ich sterbe?
    Wie kann man jemanden etwas enteignen was er nicht besitzt?

    Gewöhnlich geht eine Erbschaftssteuer ja auch mit einer Schenkungssteuer einher.
    Deine Weihnachtsgeschenke liegen da hoffentlich unter dem Freibetrag
    Ich bin sowas von Sig.
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  6. #66 Reply With Quote
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    Wie kann man jemanden etwas enteignen was er nicht besitzt?

    Gewöhnlich geht eine Erbschaftssteuer ja auch mit einer Schenkungssteuer einher.
    Deine Weihnachtsgeschenke liegen da hoffentlich unter dem Freibetrag
    Wer muss denn die Steuer bezahlen? Der Tote? Nein. Also wer wird enteignet?
    Schenkungssteuer ist die gleiche Sauerei.

    https://www.faz.net/aktuell/wissen/g...-15691483.html
    "Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstherrlichen und der Tyrannei böser Frauen. (Speziell jenen mit akut gedrosseltem Textverständnis)
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  7. #67 Reply With Quote
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    Wer muss denn die Steuer bezahlen? Der Tote? Nein. Also wer wird enteignet?
    Schenkungssteuer ist die gleiche Sauerei.

    https://www.faz.net/aktuell/wissen/g...-15691483.html
    Und Einkommenssteuer ist keine Enteignung?
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  8. #68 Reply With Quote
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    Wir könnten die Schulen renovieren, marode Brücken sanieren, das Internet ausbauen, die Energiewende vorantreiben, langfristig für mehr Lehrer*innen, Polizist*innen, Kranken-, Altenpfleger*innen sorgen, den Staat wieder zum Interessensvertreter seiner Bürger machen ...
    Ich befürchte eher eine riesen Inflation, wenn plötzlich so viel mehr Geld im Umlauf ist.
    China hatte solch ein Problem schon mal.
    Massenhaft Dollar gekauft und als sie diese wieder los werden wollten, hätte der Verkauf von 50% den Restwert auf 25% reduziert.
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  9. #69 Reply With Quote
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    Und Einkommenssteuer ist keine Enteignung?
    Ne, das ist der Beitrag in die gemeinsame Urlaubskasse. Und der sollte dann auch genügen. Zusammen mit den anderen drölfzig Steuerarten.
    "Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstherrlichen und der Tyrannei böser Frauen. (Speziell jenen mit akut gedrosseltem Textverständnis)
    Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch dasTal der Dunkelheit geleitet."

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  10. #70 Reply With Quote
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    Ich befürchte eher eine riesen Inflation, wenn plötzlich so viel mehr Geld im Umlauf ist.
    China hatte solch ein Problem schon mal.
    Massenhaft Dollar gekauft und als sie diese wieder los werden wollten, hätte der Verkauf von 50% den Restwert auf 25% reduziert.
    Das Vermögen ist ja kein Barvermögen.
    D.h. es ist dann nicht wesentlich mehr Geld im Umlauf als vorher.
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  11. #71 Reply With Quote
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    Ne, das ist der Beitrag in die gemeinsame Urlaubskasse. Und der sollte dann auch genügen. Zusammen mit den anderen drölfzig Steuerarten.
    Aber eine Erbschaft und ein Geschenk sind doch auch Einkommen.
    Wieso sollten diese nicht einkommensversteuert werden?
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  12. #72 Reply With Quote
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    Aber eine Erbschaft und ein Geschenk sind doch auch Einkommen.
    Wieso sollten diese nicht einkommensversteuert werden?
    [Bild: Troll_Chiller05.gif]

    Lass es mich anders ausdrücken. Eine zu hohe Erbschaftssteuer ist Enteignung. Genau wie zu hohe Steuern per se. Die aktuellen Steuersätze sind mir viel zu hoch.
    Die sorgen auch nicht für mehr Gerechtigkeit, sondern halten die breite Masse unten.
    Ich glaube, ein Drittel der Erwerbstätigen zahlt überhaupt keine Steuern, weil sie zu wenig verdienen. Würden sie mehr verdienen und dürften endlich auch mal Steuern zahlen und würden die Reichen das löhnen, was sie eigentlich müssten, könnten wahrscheinlich die Steuersätze insgesamt gesenkt werden. Außerdem würden die Profite sinken, weil mehr Lohn abgedrückt werden müsste.
    "Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstherrlichen und der Tyrannei böser Frauen. (Speziell jenen mit akut gedrosseltem Textverständnis)
    Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch dasTal der Dunkelheit geleitet."

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  13. #73 Reply With Quote
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    [Bild: Troll_Chiller05.gif]

    Lass es mich anders ausdrücken. Eine zu hohe Erbschaftssteuer ist Enteignung. Genau wie zu hohe Steuern per se. Die aktuellen Steuersätze sind mir viel zu hoch.
    Die sorgen auch nicht für mehr Gerechtigkeit, sondern halten die breite Masse unten.
    Ich glaube, ein Drittel der Erwerbstätigen zahlt überhaupt keine Steuern, weil sie zu wenig verdienen. Würden sie mehr verdienen und dürften endlich auch mal Steuern zahlen und würden die Reichen das löhnen, was sie eigentlich müssten, könnten wahrscheinlich die Steuersätze insgesamt gesenkt werden. Außerdem würden die Profite sinken, weil mehr Lohn abgedrückt werden müsste.
    Da widerspreche ich auf keinen Fall.
    Ich finde auch deinen Ansatz wichtig dass man endlich mal die Steuerschlupflöcher schließen und alle dazu zwingen sollte die Steuern zu zahlen, die sie zahlen sollen.
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  14. #74 Reply With Quote
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    Das Vermögen ist ja kein Barvermögen.
    D.h. es ist dann nicht wesentlich mehr Geld im Umlauf als vorher.
    Ich fürchte, dass dies egal ist. Wenn plötzlich deutlich mehr Kapital im Umlauf ist, steigt die Inflation. Dem müsste man gezielt entgegen wirken.
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  15. #75 Reply With Quote
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    Wie genau will man das den machen?

    Beispiel:
    Elon Musk ist offiziell 23,6 Millarden schwer.
    Wenn es aber um sein Bargeldvermögen geht ist er hoch verschuldet.
    Bei Zuckerberg sieht es ähnlich aus auch der ist genaugenommen Pleite.

    Die Milliarden sind Ihre Firmenanteile nimmt man ihnen diese also weg wäre es Enteignung.
    Ebenso könnte es sein das damit die Firmen untergehen und somit auch der Fortschritt.
    Gut Faceblöd darf meinetwegen eingeäschert werden
    Bei Musk wäre das fataler da würde eventuell auch Paypal kippen.

    Great holy armies shall be gathered and trained to fight all who embrace evil. In the name of their gods ships shall be built to carry our warriors out amongst the stars and we will spread Origin to all the unbelievers.
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  16. #76 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Wocky View Post
    Erbschaftssteuer fällt bei mir unter Enteignung.
    Steuern sind keine Enteignung, sondern der gerechte Beitrag für Leistungen, welche der Staat für die Gemeinschaft bereitstellt und wir alle nutzen. Ohne die von Staat bereitgestellte Infrastruktur könnte hier auch niemand solche reichtümer anhäufen, und Reiche nutzen sie auch in weit stärkerem Maße als Arme. Also ist es doch recht und billig, wenn der Staat seinen Anteil nimmt, um auch in Zukunft leistungsfähig zu sein.

    Ob man nun mit einer Vermögenssteuer versucht, die Anhäufung von Reichtümer zu begrenzen, oder dann bei der Schenkungs- oder Erbschaftssteuer zuschlägt, wäre mir egal. Viele würde wohl Letzteres bevorzugen, und meinetwegen soll auch jemand, der durch eine clevere Idee sehr reich geworden ist, dies auch genießen dürfen, nur halte ich es für ungerechtfertigt, diese reichtümer im vollen Maße an seine nachfahren weiterzureichen.

    Denn diese Frage ist in der Diskussion noch nicht gestellt worden, nämlich inwiefern es moralisch sein könnte, solche immensen Reichtümer anzuhäufen.

    Quote Originally Posted by Cagigawa View Post
    Wie genau will man das den machen?
    Herr Musk hat kein Geld, um die Steuern zu bezahlen? Wenn er keine Rücklagen gebildet hat, müsste er vielleicht Anteile seiner Firma verkaufen. Schließlich geht es hier ja auch im weiteren Sinne um Umverteilung.
    smiloDon is offline Last edited by smiloDon; 04.11.2019 at 14:31.

  17. #77 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by smiloDon View Post
    Herr Musk hat kein Geld, um die Steuern zu bezahlen? Wenn er keine Rücklagen gebildet hat, müsste er vielleicht Anteile seiner Firma verkaufen. Schließlich geht es hier ja auch im weiteren Sinne um Umverteilung.
    Anteile verkaufen gehört bei Musk zum No Go.
    So weit das von Tesla bereits Anteile gepfändet worden sind.

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  18. #78 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Cagigawa View Post
    Anteile verkaufen gehört bei Musk zum No Go.
    So weit das von Tesla bereits Anteile gepfändet worden sind.
    Das ist aber sein Problem.

    Wenn es für mich ein No-Go ist mehr als 100€ von meinem Konto abzubuchen wird es das Finanzamt auch nicht davon abhalten mir Steuern in Rechnung zu stellen.
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  19. #79 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by smiloDon View Post
    Steuern sind keine Enteignung, sondern der gerechte Beitrag für Leistungen, welche der Staat für die Gemeinschaft bereitstellt und wir alle weniger nutzen. Ohne die von Staat bereitgestellte Infrastruktur könnte hier auch niemand solche reichtümer anhäufen, und Reiche nutzen sie auch in weit stärkerem Maße als Arme. Also ist es doch recht und billig, wenn der Staat seinen Anteil nimmt, um auch in Zukunft leistungsfähig zu sein.
    Stellt keiner In Frage. Problem ist die Höhe der Besteuerung. Und mit ihrem Anstieg gerät die Sache mehr und mehr zu einer Form der Enteignung und Freiheitsberaubung.
    Wenn ich regelmäßig meine Steuern abgedrückt habe, gehts den Staat nichts an, was ich am Ende mit dem verbliebenen Rest meines Vermögens veranstalte.
    Wenn ich mit meinem versteuerten Einkommen ein Mietshaus baue, dafür noch extra Grunderwerbssteuer und Grundsteuer sowie erzwungene Gebäudeversicherungssteuer zahlen muss, nur um anschließend die Erträge erneut regelmäßig zu versteuern, dann möchte ich das Ding wenigstens irgendwann nach eigenem Gusto weitergeben können, ohne das der Staat zum x-ten mal seine Griffel danach ausstreckt. Der Erbe muss ja ohnehin alle Einkünfte daraus weiter versteuern.

    Quote Originally Posted by smiloDon View Post
    Ob man nun mit einer Vermögenssteuer versucht, die Anhäufung von Reichtümer zu begrenzen, oder dann bei der Schenkungs- oder Erbschaftssteuer zuschlägt, wäre mir egal. Viele würde wohl Letzteres bevorzugen, und meinetwegen soll auch jemand, der durch eine clevere Idee sehr reich geworden ist, dies auch genießen dürfen, nur halte ich es für ungerechtfertigt, diese reichtümer im vollen Maße an seine nachfahren weiterzureichen.
    Wie gesagt. Das Problem über die Steuern zu lösen halte ich für den falschen Ansatz. Der ist nur bequem und weitestgehend Augenwischerei.

    Quote Originally Posted by smiloDon View Post
    Denn diese Frage ist in der Diskussion noch nicht gestellt worden, nämlich inwiefern es moralisch sein könnte, solche immensen Reichtümer anzuhäufen.
    Ich glaube nicht, dass J.K. Rowling ein unmoralischerer Mensch ist als du oder ich, nur weil sie 770 Mio.€ mehr auf der hohen Kante hat, als wir beide zusammen.
    "Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstherrlichen und der Tyrannei böser Frauen. (Speziell jenen mit akut gedrosseltem Textverständnis)
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  20. #80 Reply With Quote
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    Manche Reiche verdienen ihren Reichtum, viele nicht. Wenn ein Typ es schafft, mit einem komischen Lied 3,4 Mrd- Aufrufe auf Youtube zu erzielen und damit zum Multimillionär wird, hat er sich das verdient. Wenn eine Lehrerin ein drolliges Buch über einen Zauberlehrling schreibt und damit reich wird, hat sie sich das auch verdient. Wenn ein Typ ein praktisches Betriebssystem entwickelt, zum Marktführer wird und die Konkurrenz aufkauft, dann hat er sich seinen Reichtum auch verdient.
    Aber wenn eine Niete in Nadelstreifen eingesetzt wird um einen Laden wie die Bahn zu managen und das nicht hinbekommt und trotzdem Millionen verdient auf Kosten der Eigentümer, dann hat diese Gurke sich das nicht verdient.

    Erbschaftssteuer fällt bei mir unter Enteignung.
    Jemand der mit einem Lied auf Youtube oder eine Autorin die ein Buch schreibt Millionen scheffelt steht ihr Reichtum also zu? Euch ist schon klar das wir Leute im Land haben für untern den Mindestlohn knochenharte Arbeit leisten und das jeden Tag Sorry ich nenne sowas Glück, mehr nicht und wer Glück hat im Leben sollte sich auch nicht zu schade seien etwas von seinem Glück zu teilen.

    Reich können immer nur wenige seien, sonst hat Geld keinen Wert mehr, so funktioniert das System nunmal. Problematisch sehe ich eher an das diese Leute meinen das alles käuflich ist...und unsere Ressurcsen verschwenderisch verballern ohne an die Zukunft zu denken. Naja irgentwann kommen sie an dem Punkt wo fast nichts mehr übrig ist und plötzlich merken das man Geld gar nicht essen kann
    DIESE SPOILER NICHT LESEN!
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Sag ma, kannst du nicht lesen?


    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Mann, was ist an "Diese Spoiler nicht lesen!" nicht zu verstehen?
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