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Die CO2 Steuer ist eine Farce (aus PE)

  1. #41 Reply With Quote
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    Verfehlt ist die Frage. Es gibt Zentren, da ist es sicher besser, mehr auf Schiene und ähnliches zu setzen und es gibt die vielen ländlichen Bereiche. Da ist es ziemlich unsinnig auf Schiene und Co zusetzen. Gibt leider keine Lösung, die perfekt für alles ist.
    Du leugnest jetzt nicht ernsthaft, dass die fehlenden Investitionen in unsere Infrastruktur dem ÖPNV in Deutschland massiv geschadet haben? Unsere Züge sind langsam und kommen dauernd zu spät. Überall sind Baustellen, weil man den Kram von 1906 mal so langsam austauschen muss, sonst führe da gar nix mehr, nichtmal ein Tuckerzug.

    Viele ländliche Bereiche. Im dicht besiedelten Deutschland. Wo die Leute grade eh alle in die Städte wandern. Also den Großteil der Bevölkerung kann man mit Bus und Bahn schon abdecken wenn man das möchte. Wer im tiefsten Kaff aller Käffer in Mecklenburg wohnt kann ja nen Elektroauto kriegen. Aber dieses überall mit dem Auto hinfahren ist unrealistisch zu realisieren in den Vorgaben der Klimaziele. Dafür brauchen wir zu viel Strom und das wird schon eine Herausforderung den jetzigen Strombedarf rechtzeitig treibhausgasneutral zu machen. Vor allem wenn die Politik noch ein paar Jahre nur so Pillepalle macht wie 10 Euro die Tonne Zertifikatehandel und Windräder dürfen in Bayern nur da stehen wo mittwochs der Vollmond auf nasses Tau scheint.
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  2. #42 Reply With Quote
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    Du leugnest jetzt nicht ernsthaft, dass die fehlenden Investitionen in unsere Infrastruktur dem ÖPNV in Deutschland massiv geschadet haben? Unsere Züge sind langsam und kommen dauernd zu spät. Überall sind Baustellen, weil man den Kram von 1906 mal so langsam austauschen muss, sonst führe da gar nix mehr, nichtmal ein Tuckerzug.

    Viele ländliche Bereiche. Im dicht besiedelten Deutschland. Wo die Leute grade eh alle in die Städte wandern. Also den Großteil der Bevölkerung kann man mit Bus und Bahn schon abdecken wenn man das möchte. Wer im tiefsten Kaff aller Käffer in Mecklenburg wohnt kann ja nen Elektroauto kriegen. Aber dieses überall mit dem Auto hinfahren ist unrealistisch zu realisieren in den Vorgaben der Klimaziele. Dafür brauchen wir zu viel Strom und das wird schon eine Herausforderung den jetzigen Strombedarf rechtzeitig treibhausgasneutral zu machen. Vor allem wenn die Politik noch ein paar Jahre nur so Pillepalle macht wie 10 Euro die Tonne Zertifikatehandel und Windräder dürfen in Bayern nur da stehen wo mittwochs der Vollmond auf nasses Tau scheint.
    Siehe mein Post von der ersten Seite, der leider untergegangen ist.
    ÖPNV ausbauen, das absolut Wichtigste und das Einzige mit dem man die Leute aus dem Individualverkehr bekommt.
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  3. #43 Reply With Quote
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    Siehe mein Post von der ersten Seite, der leider untergegangen ist.
    ÖPNV ausbauen, das absolut Wichtigste und das Einzige mit dem man die Leute aus dem Individualverkehr bekommt.
    Nicht unbedingt. Wohne in Bremen, ÖPNV ist hier eigentlich ganz gut ausgebaut.
    Werde ich aber nie freiwillig benutzen, weil a)zu langsam b)zu teuer c)zu voll d)zu dreckig e)zu lange Wartezeiten zu bestimmte Uhrzeiten f)nachts fährt nichts
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  4. #44 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Gnom58039 View Post
    Nicht unbedingt. Wohne in Bremen, ÖPNV ist hier eigentlich ganz gut ausgebaut.
    Werde ich aber nie freiwillig benutzen, weil a)zu langsam b)zu teuer c)zu voll d)zu dreckig e)zu lange Wartezeiten zu bestimmte Uhrzeiten f)nachts fährt nichts
    Zu langsam/zu teuer/nachts fährt nichts widerspricht einem guten Ausbau.
    Attraktivität des ÖPNV gehört zu einem guten Ausbau dazu. Wenn nachts nichts fährt oder der Takt 20 min+ beträgt, dann werden weniger Leute auf den ÖPNV umsteigen als wenn die Linien nachts durchfahren und alle 10 min tagsüber eine Bahn kommt.
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  5. #45 Reply With Quote
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    die industrie gibt die kosten doch 1:1 an die nutzer weiter. also bleibt es doch an den einfachen leuten hängen. es muss zwingend für die ärmeren in der gesellschaft ein kompensation geben. die fahren kein auto und fliegen nicht, fahren vermutlich nicht mal mit der bahn. bei ihnen bleiben die höheren heizkosten hängen. fair ist das nicht.´´
    Aber das 1:1 ist doch nicht schlimm. Wie soll es denn sonst auch funktionieren.
    Aber ich stimme dir zu, es ist wie bei der Mehrwertsteuer, die verlierer sind eher die ärmeren.


    Bestimmte Sachen kann meiner Meinung nach gerne härter besteuern. Beispieleweise Kerosin und Flüge allgemein. Inlandsflüge verbieten oder stark besteuern. Ich bin dafür die flüge in Nachbarländer härter zu besteuern.

    Bahnfahrten sollte man weniger besteuern. Auch Fernverbindungen mit 7% wenn nicht sogar geringer, wobei sich das auch nicht so stark auf dem Preis auswirken. Da müssten dann andere Hebel in Bewegung gebracht werden.

    Fleischsteuer die in den Mund einiger Parteien waren, um billiges Fleischhärter zu besteuern. Da wären einfach härtere Richtlinie was die Tierhaltung angeht, eine bessere alternative. Diese müsste dann auch konsequent durchgesetzt werden. Unangekündigte Kontrollen und bei versagen, harte Bußgelder oder die Schließung des Betriebes.

    Das Schienennetz weiter ausbauen wäre für die Bahn auch noch eine Sinnvolle Agender.
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  6. #46 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Heinzi View Post
    Du leugnest jetzt nicht ernsthaft, dass die fehlenden Investitionen in unsere Infrastruktur dem ÖPNV in Deutschland massiv geschadet haben? Unsere Züge sind langsam und kommen dauernd zu spät. Überall sind Baustellen, weil man den Kram von 1906 mal so langsam austauschen muss, sonst führe da gar nix mehr, nichtmal ein Tuckerzug.

    Viele ländliche Bereiche. Im dicht besiedelten Deutschland. Wo die Leute grade eh alle in die Städte wandern. Also den Großteil der Bevölkerung kann man mit Bus und Bahn schon abdecken wenn man das möchte. Wer im tiefsten Kaff aller Käffer in Mecklenburg wohnt kann ja nen Elektroauto kriegen. Aber dieses überall mit dem Auto hinfahren ist unrealistisch zu realisieren in den Vorgaben der Klimaziele. Dafür brauchen wir zu viel Strom und das wird schon eine Herausforderung den jetzigen Strombedarf rechtzeitig treibhausgasneutral zu machen. Vor allem wenn die Politik noch ein paar Jahre nur so Pillepalle macht wie 10 Euro die Tonne Zertifikatehandel und Windräder dürfen in Bayern nur da stehen wo mittwochs der Vollmond auf nasses Tau scheint.
    Schweden:
    https://taz.de/CO2-Steuer-aber-mit-K...tion/!5591916/
    "Emissionen im Verkehrssektor nahezu unverändert
    Im Verkehr gelinge es nicht, den CO2-Ausstoss so zu senken, wie man sich das eigentlich vorgenommen hatte. Statt einer Verminderung von jährlich 5 bis 8 Prozent liegen die Emissionen seit Jahren auf nahezu unverändertem Niveau.
    Und: Da es in Schweden weder Kohle- noch Gasvorkommen gibt, existierte auch keine nennenswerte Anti-Klima- Lobby, die sich für den Erhalt der Industrie einsetzt. Zudem gibt es für im internationalen Wettbewerb stehende Firmen gewaltige Abschlage auf die CO2-Steuer, bis zu 60 Prozent."

    Ja, was sollen wir da erst sagen, mit dem großen Exportfirmen?

    Schweden hat sogar noch mehr Pkws bezogen auf die Einwohnerzahl, als Deutschland. Vermutlich nur für die Garage gekauft.

    Das mit den fehlenden Investitionen bei der Sanierung stimmt allerdings. Nach dem Aufbau Ost wurde deutschlandweit enorm zurückgefahren. Betraf so ziemlich alles an Infrastruktur, was regelmäßig saniert werden müsste und das auch noch über einen längeren Zeitraum.
    Stiller Leser is offline

  7. #47 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Stiller Leser View Post

    Schweden hat sogar noch mehr Pkws bezogen auf die Einwohnerzahl, als Deutschland. Vermutlich nur für die Garage gekauft.

    Das mit den fehlenden Investitionen bei der Sanierung stimmt allerdings. Nach dem Aufbau Ost wurde deutschlandweit enorm zurückgefahren. Betraf so ziemlich alles an Infrastruktur, was regelmäßig saniert werden müsste und das auch noch über einen längeren Zeitraum.
    Liegt vielleicht auch daran dass Schweden ländlicher ist und man auf dem Land mehr auf ein Fahrzeug angewiesen ist.
    EfBieEi is offline

  8. #48 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by EfBieEi View Post
    Liegt vielleicht auch daran dass Schweden ländlicher ist und man auf dem Land mehr auf ein Fahrzeug angewiesen ist.
    Ganz genau. Je weiter nördlich, desto ungünstiger wäre es, großartig ÖPNV anzubieten. Stockholm, Malmö, Göteborg und Co dagegen sieht es schon anders aus.
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  9. #49 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Stiller Leser View Post
    Schweden:
    https://taz.de/CO2-Steuer-aber-mit-K...tion/!5591916/
    [I]"Emissionen im Verkehrssektor nahezu unverändert
    Im Verkehr gelinge es nicht, den CO2-Ausstoss so zu senken, wie man sich das eigentlich vorgenommen hatte. Statt einer Verminderung von jährlich 5 bis 8 Prozent liegen die Emissionen seit Jahren auf nahezu unverändertem Niveau.
    Ja aber sie tun schon was dagegen:

    Quote Originally Posted by t3n
    22.01.2019, 20:50 Uhr

    Schweden will Verbrennungsmotoren verbannen. Ab dem Jahr 2030 sollen keine neuen Benziner und Diesel mehr verkauft werden.

    Neuwagen mit Benzin- oder Dieselantrieb soll es ab 2030 auf Schwedens Straßen nicht mehr geben. Ministerpräsident Stefan Löfven gab das in einer Regierungserklärung am Montag bekannt. Damit will das skandinavische Land den Zielen des Pariser Weltklimaabkommens näherkommen.

    Damit die E-Mobilität weiter Einzug in Schweden erhält, soll auch die Ladeinfrastruktur verbessert werden, um überall im Land fossilfreie Fahrzeuge laden oder betanken zu können.
    https://t3n.de/news/tschuess-verbren...erden-1139288/

    Dagegen Deutschland, die schaffen es ja nichtmal die Verkehrsemissionen stabil zu halten:

    Quote Originally Posted by Umweltbundesamt
    Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die deutschen Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 40 % gegenüber 1990 zu mindern. Auch der Verkehrssektor muss dafür seinen Beitrag leisten – bis 2016 ist im Vergleich zu 1990 jedoch ein Anstieg um 2,2 % zu verzeichnen. Bei den gesamten Treibhausgas-Emissionen wurde bis 2014 eine Minderung von 27,8 % erreicht. Seitdem stiegen die Treibhausgas-Emissionen wieder an. So betrug die Minderung des gesamten Treibhausgas-Ausstoßes im Jahr 2017 gegenüber 1990 nur noch 27,5 %. Das lag vor allem an gestiegenen Emissionen im Verkehrssektor, bedingt durch den wachsenden Straßengüterverkehr und einem zunehmenden Absatz von Dieselkraftstoff, und auch die Industrie hat konjunkturbedingt mehr Treibhausgase ausgestoßen.
    https://www.umweltbundesamt.de/daten...hrs#textpart-4

    Vorbild in Sachen Elektromobilität ist aber Norwegen:

    Quote Originally Posted by Zeit
    Der E-Auto-Boom in Norwegen ist das Ergebnis des Nationalen Transportplans: Im Jahr 2025 sollen dort nur noch Autos zugelassen werden, die im Betrieb keine Emissionen verursachen. Man müsse sich ehrgeizige Ziele setzen, heißt es bei der Regierung, die aus Konservativen, Liberalen und der rechtspopulistischen Fortschrittspartei besteht. Die "Klima-Herausforderung" mache das nötig, sagt Umweltstaatssekretär Sveinung Rotevatn. Das Land will seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40 Prozent reduzieren. Dabei bezieht das Land seinen Strom schon heute fast ausschließlich aus erneuerbaren Energien, vor allem Wasserkraft. Um noch klimafreundlicher zu werden, müssen sich die Norwegerinnen und Norweger anders fortbewegen als bisher. Der Staat fördert das mit zahlreichen Anreizen.

    Wer in Norwegen ein Auto kaufen will, muss normalerweise nicht nur 25 Prozent Mehrwertsteuer zahlen, sondern auch eine Erwerbssteuer, deren Höhe vom Schadstoffausstoß und Gewicht des Autos abhängt. Daher gilt: Je mehr Schadstoffe ein Auto ausstößt und je mehr es wiegt, desto teurer ist es. Doch auch für einen vergleichsweise kompakten VW Golf müssen die Norweger umgerechnet 35.000 Euro hinlegen: etwa 23.000 Euro für das Auto plus 12.000 Euro Steuern. So zeigt es eine Beispielrechnung des Verbands der Elektroautobesitzer.

    Diese Abgaben fallen weg, wenn man sich für ein E-Auto entscheidet. Der E-Golf ist daher trotz des höheren Grundpreises unterm Strich sogar rund hundert Euro günstiger als sein Pendant mit Verbrennungsmotor. Bei größeren Autos in der SUV-Klasse kann der Unterschied noch deutlich höher ausfallen: "Ich hätte das Doppelte für einen Wagen in vergleichbarer Größe bezahlt", sagt Tesla-Fahrer Christian Martinsen.

    Lange durften die Fahrer von Elektroautos auch kostenlos parken und Mautstraßen sowie Fähren gebührenfrei nutzen. Doch je mehr Menschen ein E-Auto kauften und die Privilegien nutzten, desto spürbarer wurden die fehlenden Einnahmen für den Staat. Inzwischen hat die Regierung beschlossen, dass Parkplätze, Mautstraßen und Fähren für E-Autos nicht mehr kostenlos sein müssen. Die Kommunen entscheiden vor Ort, wie hoch die Gebühren sind. Allerdings dürfen die E-Auto-Besitzer maximal die Hälfte des Betrags bezahlen, den die Fahrer konventioneller Fahrzeuge berappen müssen.
    https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-...nachhaltigkeit
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  10. #50 Reply With Quote
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    Warten wir es ab.

    Norwegen ist auch wieder so ein gutes Beispiel. Norwegen hat viel mehr Möglichkeiten in Sachen regenerativer Energie. Alleine was sie durch Wasserkraft gewinnen können, ist enorm. Können wir leider nicht mit dienen. Zum zweiten schwimmen sie in Öl. Verbrennen es zwar nicht in Norwegen, dafür aber weltweit woanders. Bei der Menge Öl, die da verbrannt wird, könnte Deutschland gemessen an der Einwohnerzahl das zehnfache an Braunkohle fördern. Ist halt alles nicht so einfach.

    Sind halt so viele Dinge, die da mit reinspielen.

    Am einfachsten wäre es, weltweit zu rechnen. Da ohnehin alle mit anpacken müssen, sind dann auch keine Quervergleiche mehr nötig, die sowieso schwierig sind, weil es so viele länderspezifische Eigenheiten gibt, die man oft nur schwer vergleichen kann.
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  11. #51 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Leichenteich View Post
    Eine CO2 Steuer macht durchaus Sinn. Denn das ist die beste Variante die Industrie dazu zu bringen ihren CO2 Ausstoß zu optimieren. Denn von dort kommt der Großteil der Verschmutzung. Das das auch Privatleute trifft, ist meiner Meinung nach richtig. Denn das optimale Ergebniss erreicht man, wenn alle anpacken.

    Das Benzin und Heizöl stärker besteuert werden...hm, darüber weiß ich nicht was ich denken soll. Das hat aber zumindest auch nichts mit der CO2 Steuer zutun.
    Ja super durchdacht, vorallem wenn es darum geht den kleinen Bürger in den Arsch zu ficken.
    Stattdessen werden Betrügerkonzerne wie VW nicht mal belangt und wieder muss der Bürger dafür zahlen und geradestehen.

    Das sinnvollste wäre einfach der Staat übernimmt die Kosten, denn im Endeffekt muss der Bürger das sowieso zahlen, aber dann wenigstens alle gleichmäßig durch die Steuern. Die ärmeren weniger und diereichen eben mehr. Da absurde Fixkosten weiterzugeben ist doch absurd, da passiert genau das Gegenteil. Die ärmeren haben kein Geld für neuere Technologie und zahlen dafür nochmal extra obendrauf und die reicheren juckt es halt nicht. Da verliert man echt die Lust zu arbeiten weil wofür soll der kleine Mann bitte Steuern und Beitrage bezahlen, wenn er dann jedes Mal bei wieder extra zur Kasse gebeten wird? Also ich hab da wirklich vollstes Verständnis für die Leute die sagen sie haben kein Bock auf Ungleichheit und lassen sich einfach vom Sozialsystem tragen.
    Nobbi Habogs is offline Last edited by Nobbi Habogs; 23.09.2019 at 00:24.

  12. #52 Reply With Quote

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    Quote Originally Posted by Heinzi View Post
    Also den Großteil der Bevölkerung kann man mit Bus und Bahn schon abdecken wenn man das möchte. Wer im tiefsten Kaff aller Käffer in Mecklenburg wohnt kann ja nen Elektroauto kriegen. Aber dieses überall mit dem Auto hinfahren ist unrealistisch zu realisieren in den Vorgaben der Klimaziele. Dafür brauchen wir zu viel Strom und das wird schon eine Herausforderung den jetzigen Strombedarf rechtzeitig treibhausgasneutral zu machen.
    das mit dem Stromverbrauch scheint mir ohnehin nicht durchgerechnet. Der Strombedarf 2050 läge bei 759 TWh wenn alle Autos mit Strom fahren. (Quelle europäisches Institut für Klima und Energie)

    Zur Zeit werden in Deutschland 219 TWh aus erneuerbaren produziert. Der Verbrauch liegt bei derzeit 527 TWh.

    Quote Originally Posted by Gnom58039 View Post
    Nicht unbedingt. Wohne in Bremen, ÖPNV ist hier eigentlich ganz gut ausgebaut.
    Werde ich aber nie freiwillig benutzen, weil a)zu langsam b)zu teuer c)zu voll d)zu dreckig e)zu lange Wartezeiten zu bestimmte Uhrzeiten f)nachts fährt nichts
    deine Kritik ließe sich durch massiven Ausbau entkräften. der ausbau des ÖPNV ist aus meiner sicht die wichtigste stellschraube bei der klimaneutralität. der bahnverkehr per ICE oder so ist auch schön und wichtig, aber der ÖPNV ist sicher erheblich wichtiger, denn das transportiert täglich millionen von menschen
    meditate is offline

  13. #53 Reply With Quote
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    Zug fahren ist zu teuer, zu unflexibel zu langsam, zu unzuverlässig.


    Und nachts fährt nichts. solange sich das nicht ändert kann das Auto nicht ersetzt werden.

    edit: Und die Ticketautomaten sind für Bahnneulinge schon abschreckend genug, ganz ehrlich wer soll da durchblicken?
    EfBieEi is offline Last edited by EfBieEi; 23.09.2019 at 10:44.

  14. #54 Reply With Quote
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    Der mit großen Abstand größte Erzeuger ist die Energiewirtschaft.
    https://www.umweltbundesamt.de/daten...nen#textpart-1

    Gleich das erste Diagramm, da kann man alles schön aufgeschlüsselt sehen. Etwa die Hälfte von der Energiewirtschaft haben Verkehr (20 % an der Gesamtsumme) und Industrie (15% an der Gesamtsumme).

    Hier muss man halt schauen, wie viel Kraft man aufwenden muss, um an den einzelnen Säulen einzusparen. Der Aufwand wird immer größer, je mehr man an 0 rankommen will bei den einzelnen Säulen und natürlich in der gesamten Betrachtung.
    Der beste Weg ist m.E. an allen Säulen gleichzeitig ran zu gehen. An allen Säulen jeweils 20% beispielsweise einzusparen, ist sicherlich leichter, als an einer Säule 100 Prozent einzusparen.
    Stiller Leser is offline

  15. #55 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by EfBieEi View Post
    Zug fahren ist zu teuer, zu unflexibel zu langsam, zu unzuverlässig.


    Und nachts fährt nichts. solange sich das nicht ändert kann das Auto nicht ersetzt werden.

    edit: Und die Ticketautomaten sind für Bahnneulinge schon abschreckend genug, ganz ehrlich wer soll da durchblicken?
    Zu teuer ist stark von der Strecke und Zeit abhängig. Unzuverässig das stimmt. Da muss halt noch was getan werden aber auch mit dem Auto kann man dickere Verzögerungen bekommen.

    Die Ticketautomaten sind eine Qual. Wenn ich am Kleis des Fernverkehrsstehe und mir ein normales Ticket für die Stadt kaufen möchte, um mit der Regionalbahn zu fahren, blicke ich nicht durch, wo ich hin klicken muss. Andere Automaten sind da viel entspannter. Da sollte sich sicherlich noch was ändern.

    Für die Fahrt innerhalb der Stadt, sehe ich die Thematik mit den Preis nicht. Zuverlässigkeit ist Semimäßig gegeben.
    Ubahn (das nicht zur Bahn gehört) kst abends grauenhaft. Jeder zweite Zug fällt aus, wobei das Teilweise auch am Tag so ist (Nicht ganz jeder zweite aber ca u die jeder dritte (2,5).
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  16. #56 Reply With Quote

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    Quote Originally Posted by Stiller Leser View Post
    Der mit großen Abstand größte Erzeuger ist die Energiewirtschaft.
    https://www.umweltbundesamt.de/daten...nen#textpart-1
    ja klar, und die bringen auch den strom für die elektroautos.
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  17. #57 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by meditate View Post
    ja klar, und die bringen auch den strom für die elektroautos.
    Ja, das stimmt wohl.

    Aber es würde eine ganze Zeit lang dauern, dass es entsprechend viele E-Autos gibt. Wenn der Verkehr 20 Prozent der CO2-Emissionen bringt und die zurückgefahren werden durch E-Autos, würde sich der Energiebedarf zwar steigern. Aber durch die Zeitachse ist vieles durch regenerative Energie wieder ausgleichbar, da im gleichen Atemzug der Anteil der regenerativen Energiegewinnung steigen wird. Die Zeitachse wird mindestens 20 Jahre betragen, um genügend E-Autos zu haben. Keiner wird neue Verbrenner direkt verschrotten wollen. Wäre ja auch unsinnig, weil sie schon produziert sind bzw. sein werden.
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  18. #58 Reply With Quote
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    Was viele glaube ich nicht wissen ist dass Strom/Spannung (außer zb. mit Pumpspeicherkraftwerken) nicht in großen Maßstäben gespeichert werden kann.

    Kraftwerke laufen ununterbrochen und können nachts wo eben so gut wie kein Strom gebraucht wird nicht mal eben abgeschaltet werden.
    Deswegen ist es wohl auch "nicht so schlimm" dass Nachts die ganzen Geschäfte etc. beleuchtet sind. Wenn E Autos nachts geladen werden würden sie glaube ich nur Energie nutzen die sowieso da ist.
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  19. #59 Reply With Quote
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    Das ist durchaus bekannt und daran wird weltweit geforscht, um dieses Rätsel zu knacken. Wenn es geknackt wird, gibt es einen Dammbruch in Sachen regenerativer Energie.

    Hier mal etwas, was Hamburg zumindest plant. Ob es umgesetzt wird, wird man sehen.
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1285352.html
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  20. #60 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Stiller Leser View Post
    Das ist durchaus bekannt und daran wird weltweit geforscht, um dieses Rätsel zu knacken. Wenn es geknackt wird, gibt es einen Dammbruch in Sachen regenerativer Energie.

    Hier mal etwas, was Hamburg zumindest plant. Ob es umgesetzt wird, wird man sehen.
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/...a-1285352.html
    Klingt interessant aber irgendwie auch gefährlich.
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