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Gott ist tot (aus PE)

  1. #61 Reply With Quote
    Deus Gleichgewicht's Avatar
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    In der Wildnis des Erzgebirges (und Tiefwasser)
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    Quote Originally Posted by Lina View Post
    Ah, wieder so ein Thread in dem die Gläubigen als Naive, Schwindler und Idioten entlarft werden weil sie unfähig sind die existenz Gottes zu beweisen ... und das von menschen die den Beweis für die nichtexistenz im Grunde auch bis heute Schuldig sind.

    Und wie wir ja alle wissen ... wer an nichts glaubt hat immer recht.

    Och. Natürlich zeichnet sich hier ein Bild ab, wie gewohnt. Man ist eben eine Gemeinschaft um Gamer, ITler oder MINTler. Die neigen dazu, monotheistischen Religionen gegenüber eher skeptisch zu sein. Nett ausgedrückt.

    Aber der Ton ist hier von einigen Usern abgesehen noch relativ locker. Da habe ich schlimmeres erlebt.


    Natürlich hat es trotzdem wenig Sinn zu diskutieren. Anders herum würde es auch nichts bringen, wenn hier jemand mich davon überzeugen will, dass es keinen Gott (oder wie auch immer man ihn nennt) gibt.



    Es wurde hier schonmal geschrieben. Im Endeffekt geht es darum, wie man im Leben ist. Ob man ein Arschloch ist. Da habe ich einen freundlichen Atheisten tausendmal lieber als einen rassistischen Katholiken, der jede Woche brav zum Ablass in den Gottesdienst geht.

    Die Magie soll den Menschen dienen und ihn nicht beherrschen.
    Böse und verderbt sind jene - Die Seine Gabe nahmen - Und sie gegen Seine Kinder verwendeten.
    Sie werden Maleficar genannt, die Verfluchten. - Sie sollen keine Ruhe in der Welt finden - Oder darüber hinaus.
    Gesang der Veränderung
    Gleichgewicht is offline

  2. #62 Reply With Quote
    Ritter
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    Quote Originally Posted by Nasarem View Post
    Ich glaube absolut radikal, sonst würde ich nicht so viele Bibelstellen posten, ein Troll würde nicht soviel Aufwand betreiben, die richtigen Bibelstellen rauszusuchen.

    ich denke nicht, dass man so einen Glauben in der Kirche findet, der ganze Vatikan ist ein Hort Satans...
    Radikal also. Ich sags mal so: Nicht mein Ding


    Quote Originally Posted by Nasarem View Post
    Spirituelle "Fähigkeiten" können "vererbt" werden, es gibt laut Bibel Erbflüche, und auch das Kind einer Hexe wird viel mit Dämonen zu tun haben und übernatürliche Wesen sehen.

    Das sind aber keine Fähigkeiten, sondern einfach eine Dämonisierung. Im Wald sieht man wenn nur vereinzelt Rehe, im Zoo ist aber alles voll mit Tieren.
    Das hat recht wenig mit Hexen zu tun oder Dämonen. Sei froh, dass die Menschen unterschiedlich sind. Wären sie es nicht, könnten wir hier nicht diskutieren. Computertechnik, Internet und Co, da waren sicher sehr viele dabei, die vor allem super rational sind und es nicht so haben mit irrationalen, obwohl es auch sehr viel irrationales gibt. Kommt mir auch sehr entgegen und zeigt mir, dass es alle Menschen braucht.


    Quote Originally Posted by Nasarem View Post
    Lästerung gegen den Sohn und gegen den Vater wird dir vergeben werden, Lästerung gegen den hlg Geist aber nicht.
    also doch der kleine grüne Giftzwerg.

    Quote Originally Posted by Nasarem View Post
    Jeder Mensch hat gesündigt, und sündigt fortgehend. Aber wie schlimm die Sünde ist, das will niemand erkennen und niemand will sich damit auseinandersetzen, wie schlecht sein eigenes Wesen ist. Die Menschen vergleichen sich untereinander und denken, dass sie ja kein Mörder sind und deshalb nicht so schlecht sein können....
    Wer nicht gesündigt hat, der werfe den ersten Stein. Mal was, wo ich tatsächlich folgen kann. Aber hey, mal als Beispiel unser Land. Ich will ja nicht sagen, dass es schnell voran geht, aber gegenüber vor 2000 Jahren haben wir heute Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, es gibt keine Blutrache mehr, weil wir begriffen haben, dass es nicht gut ist, selbst Urteile zu sprechen, wenn man selbst betroffen ist. Durchaus was, was hoffen lässt, auch wenn wir dennoch die kleinen Sünderlein sind, wie vor 2000 Jahren.

    Quote Originally Posted by Nasarem View Post
    Gläubige haben erkannt, dass sie schlechte Menschen sind, Atheisten denken aber fast alle, sie seien Gute Menschen. Jesus kam aber nicht für die "guten", sondern für die Sünder, ebenso wie der Arzt zu den Kranken kommt und nicht den gesunden.

    Denn wer sich unter Gottes Gesetz stellt, erkennt, dass er es mehrfach gebrochen hat, wen das Gebot Gottes aber nicht juckt, denkt, er sei gerecht und gut.
    Ein Gläubiger hat nicht erkannt, dass er ein schlechter Mensch ist. Es ist ein Mensch und Menschen sind nicht vollkommen und machen Fehler, egal wie sehr sie sich bemühen. Aber das es auch einen Ausweg gibt. Sühne, Reue, Vergebung. Darum gehts doch. Das man dennoch wieder zurück kommen kann und nicht alleine ist. Einen Weg finden, Fehler wieder gut zu machen.

    Und ob Atheisten oder wer auch immer denkt, dass sie gute Menschen sind, weiß ich nicht. Ich glaube nicht mehr und nicht weniger, als bei anderen. Das ist auch nicht der Grund, weshalb ich es als schlechteste Lösung für die drei Möglichkeiten sehe.

    Also ich denke ja, dass wenn Du dich mit Jesus unterhalten könntest, würde er dir den Stein anbieten, damit Du werfen kannst.

    Ich denke nicht, dass wir zusammen kommen. Wird dir egal sein. Mir aber auch.
    Stiller Leser is offline Last edited by smiloDon; 31.08.2019 at 17:50.

  3. #63 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Turambars View Post
    Nun ja, meine Antwort wäre, was nicht existiert, kann auch nicht tot sein. Insofern erübrigen sich eigentlich alle weitere Diskussionen. Wer trotzdem darüber philisophieren mag, soll das natürlich tun. Jedem Menschen sein Pläsierchen.


    Moors
    Moors is offline

  4. #64 Reply With Quote
    Trillionär  void's Avatar
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    Quote Originally Posted by Nasarem View Post
    Außerdem, wie Sternchen sagt, das Leiden in dieser Welt wird nicht ins Gewicht fallen.
    Jetzt interessiert mich entgegen meiner Worte doch etwas. Was wird dann ins Gewicht fallen? Was hat so viel Gewicht, dass das Leiden in der Welt nicht mehr ins Gewicht fällt?
    void is offline

  5. #65 Reply With Quote
    Veteran Nasarem's Avatar
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    Quote Originally Posted by void View Post
    Jetzt interessiert mich entgegen meiner Worte doch etwas. Was wird dann ins Gewicht fallen? Was hat so viel Gewicht, dass das Leiden in der Welt nicht mehr ins Gewicht fällt?
    1. Petrus 1,3 Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird für uns, 5 die wir in der Kraft Gottes bewahrt werden durch den Glauben zu dem Heil2, das bereit ist, geoffenbart zu werden in der letzten Zeit3. 6 Dann werdet ihr euch jubelnd freuen, die ihr jetzt eine kurze Zeit, wenn es sein muss, traurig seid in mancherlei Anfechtungen4, 7 damit die Bewährung eures Glaubens (der viel kostbarer ist als das vergängliche Gold, das doch durchs Feuer erprobt wird) Lob, Ehre und Herrlichkeit zur Folge habe bei der Offenbarung Jesu Christi. 8 Ihn liebt ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, und über ihn werdet ihr euch jubelnd freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, 9 wenn ihr das Endziel eures Glaubens davontragt, die Errettung der Seelen!5 10 Wegen dieser Errettung haben die Propheten gesucht und nachgeforscht, die von der euch zuteilgewordenen Gnade geweissagt haben. 11 Sie haben nachgeforscht, auf welche und was für eine Zeit der Geist des Christus in ihnen hindeutete, der die für Christus bestimmten Leiden und die darauf folgenden Herrlichkeiten zuvor bezeugte. 12 Ihnen wurde geoffenbart, dass sie nicht sich selbst, sondern uns dienten mit dem, was euch jetzt bekannt gemacht worden ist durch diejenigen, welche euch das Evangelium verkündigt haben im Heiligen Geist, der vom Himmel gesandt wurde — Dinge, in welche auch die Engel hineinzuschauen begehren.
    Nasarem is offline

  6. #66 Reply With Quote
    Ehrengarde Lord Kaktus's Avatar
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    Quote Originally Posted by Lina View Post
    Woran glaubt denn ein Ungläubiger?
    An sich selbst vielleicht?
    Intel Core i7 4820K auf 4,2 Ghz übertaktet. Bester Prozessor, den ich je hatte. Seit 01/14 im Gebrauch.
    Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen. Konrad Adenauer.
    Lord Kaktus is offline

  7. #67 Reply With Quote
    Halbgott Lina's Avatar
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    Quote Originally Posted by Lord Kaktus View Post
    An sich selbst vielleicht?
    Das ergibt wie sovieles von dir keinen wirklich Sinn. Du behauptest damit im Grunde das ein Gläubiger Menschen nicht an sich selbst glauben kann oder will aber das ist unsinn. Wo ist da der Sinn, Lord Kaktus?
    Lina is offline

  8. #68 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Cichorium Intybus View Post
    Fairerweise meinte Nietzsche damit ja nicht tatsächlich den personifizierten Gott, so wie ihn viele gern verstehen wissen wollen.
    Aber ich bezweifle, dass die Leute sich die Mühe machen, diesen Mann wirklich zu verstehen aka sein Buch mal zu lesen.

    Wird meines Erachtens nach auch völlig zu Unrecht gerade von religiösen Menschen geschmäht.
    Schön das darauf hingewiesen wird. Ich kann auch nicht begreifen, wie der Satz immer so schön allein zitiert wird, ohne die fast bedeutenderen Worte davor und danach.

    "Wohin ist Gott?" rief er, "ich will es euch sagen!
    Wir haben ihn getötet - ihr und ich!
    Wir sind seine Mörder! Aber wie haben wir das gemacht?
    Wie vermochten wir das Meer auszutrinken?
    [...]
    Müssen nicht Laternen am Vormittag angezündet werden?
    Hören wir noch nichts von dem Lärm der Totengräber, welche Gott begraben?
    Riechen wir noch nichts von der göttlichen Verwesung? - auch Götter verwesen!
    Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet!
    Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?"
    lali is offline Last edited by lali; 31.08.2019 at 19:27.

  9. #69 Reply With Quote
    Ehrengarde Lord Kaktus's Avatar
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    Quote Originally Posted by Lina View Post
    Das ergibt wie sovieles von dir keinen wirklich Sinn. Du behauptest damit im Grunde das ein Gläubiger Menschen nicht an sich selbst glauben kann oder will aber das ist unsinn. Wo ist da der Sinn, Lord Kaktus?
    Nur weil Du darin keinen Sinn erkennen kannst, heißt das noch lange nicht das mein Satz sinnlos ist.
    Intel Core i7 4820K auf 4,2 Ghz übertaktet. Bester Prozessor, den ich je hatte. Seit 01/14 im Gebrauch.
    Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen. Konrad Adenauer.
    Lord Kaktus is offline

  10. #70 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by HerrFenrisWolf View Post
    Genauso wird es Atheisten geben, die sich Ersatzreligionen in esotherischem Unsinn zusammenschustern. Aber ich denke, es gibt genug Leute, die schlicht und ergreifend nicht religiös sind. Es ist kein MUSS an einen Gott zu glauben oder an einen Gottersatz.
    Jeder glaubt und hofft. Vieles kann Gott in Funktionen ersetzen, das nicht wie Gott wirkt.
    lali is offline

  11. #71 Reply With Quote
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    Ah, wieder so ein Thread in dem die Gläubigen als Naive, Schwindler und Idioten entlarft werden weil sie unfähig sind die existenz Gottes zu beweisen ... und das von menschen die den Beweis für die nichtexistenz im Grunde auch bis heute Schuldig sind.
    .
    Das ist absoluter Blödsinn.
    Es ist immer derjenige die Beweispflicht, der für die Existenz für etwas argumentiert, nicht umgekehrt.

    Ansonsten kann ich ja auch daher kommen und sagen:
    "Ich kann fliegen wenn mich niemand sieht. Beweise das Gegenteil!"
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  12. #72 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Forenperser View Post
    Das ist absoluter Blödsinn.
    Es ist immer derjenige die Beweispflicht, der für die Existenz für etwas argumentiert, nicht umgekehrt.

    Ansonsten kann ich ja auch daher kommen und sagen:
    "Ich kann fliegen wenn mich niemand sieht. Beweise das Gegenteil!"
    Nur das, wer an Gott glaubt, nicht behauptet, dass er existiert, sondern dass er an Gott glaubt.
    Das ist genauso, als würde einer sagen: "Ich hoffe, dass meine Liebe zu meiner Frau ewig hält" und du sagst: "Beweis das mal".
    lali is offline

  13. #73 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by lali View Post
    Nur das, wer an Gott glaubt, nicht behauptet, dass er existiert, sondern dass er an Gott glaubt.
    Das ist genauso, als würde einer sagen: "Ich hoffe, dass meine Liebe zu meiner Frau ewig hält" und du sagst: "Beweis das mal".
    Wat?
    Wer an einen Gott glaubt ist sich dessen Existenz in aller Regel sicher. Das gerade macht doch Glauben aus. Das Gefühl von Gewissheit unabhängig von irgendwelchen Fakten oder Beweisen. Andernfalls räumte man ja nur die Möglichkeit ein, aber das wäre kein Glaube mehr. Hoffnung ist nur eine Erwartungshaltung. Von der man weiß, dass sie enttäuscht werden kann.

    Beweisen muss der Gläubige allerdings nichts. Als solcher scheint man auch so klar zu kommen.
    "Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstherrlichen und der Tyrannei böser Frauen. (Speziell jenen mit akut gedrosseltem Textverständnis)
    Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch dasTal der Dunkelheit geleitet."

    Wocky is offline

  14. #74 Reply With Quote
    #17  Forenperser's Avatar
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    Ich "verlange" ja auch in diesem Sinne von Gläubigen nichts. Jeder kann glauben was er will.

    Aber zu behaupten dass Nicht-Gläubige ebenso in der Beweispflicht stehen bzw ebenso wenig Beweise haben wie Gläubige halte ich halt für Blödsinn.

    (Mal ganz abgesehen davon dass gefühlte 95% der Bibel bereits ausgiebig von Historikern, Wissenschaftlern etc widerlegt worden sind. Und nein, die "Sie ist nicht wörtlich zu nehmen!"-Ausrede lasse ich nicht gelten )
    Forenperser is offline

  15. #75 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Wocky View Post
    Wat?
    Wer an einen Gott glaubt ist sich dessen Existenz in aller Regel sicher. Das gerade macht doch Glauben aus. Das Gefühl von Gewissheit unabhängig von irgendwelchen Fakten oder Beweisen. Andernfalls räumte man ja nur die Möglichkeit ein, aber das wäre kein Glaube mehr. Hoffnung ist nur eine Erwartungshaltung. Von der man weiß, dass sie enttäuscht werden kann.

    Beweisen muss der Gläubige allerdings nichts. Als solcher scheint man auch so klar zu kommen.
    Stimmt. Man muss gar nichts beweisen, warum auch und vor allem wem gegenüber?

    Mit der Gewissheit ist das allerdings so eine Sache. Es gibt sicher genügend Situationen, wo der Glaube auf die Probe gestellt wird, immer und immer wieder.

    "Das ist genauso, als würde einer sagen: "Ich hoffe, dass meine Liebe zu meiner Frau ewig hält" und du sagst: "Beweis das mal".
    Das Beispiel ist gar nicht schlecht. Da ist es schwer mit Rationalität auch nur irgendwas zu beweisen. Und die Liebe wird auch des öfteren mal auf die Probe gestellt.

    "Ich kann fliegen wenn mich niemand sieht. Beweise das Gegenteil!"
    Dieses Beispiel hingegen ist schlecht. Da geht es ums rationale. Falsche Welt. Da wird der Glaube nicht helfen. Das ist eine Behauptung, die keinen Sinn ergibt.
    Stiller Leser is offline

  16. #76 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Stiller Leser View Post
    Stimmt. Man muss gar nichts beweisen, warum auch und vor allem wem gegenüber?

    Mit der Gewissheit ist das allerdings so eine Sache. Es gibt sicher genügend Situationen, wo der Glaube auf die Probe gestellt wird, immer und immer wieder.

    "Das ist genauso, als würde einer sagen: "Ich hoffe, dass meine Liebe zu meiner Frau ewig hält" und du sagst: "Beweis das mal".
    Das Beispiel ist gar nicht schlecht. Da ist es schwer mit Rationalität auch nur irgendwas zu beweisen. Und die Liebe wird auch des öfteren mal auf die Probe gestellt.

    "Ich kann fliegen wenn mich niemand sieht. Beweise das Gegenteil!"
    Dieses Beispiel hingegen ist schlecht. Da geht es ums rationale. Falsche Welt. Da wird der Glaube nicht helfen. Das ist eine Behauptung, die keinen Sinn ergibt.
    Kommen einem Zweifel gerät der Glaube aber ins Wanken. Man kann ja durchaus den Glauben verlieren. Nur ist er dann eben weg.
    Wer glaubt hat keine Zweifel. Das der Glaube auf die Probe gestellt werden kann ist dazu kein Widerspruch. Aber wenn man dauerhaft zweifelt bzw. den Zweifel inhärent einräumt, ist man kein Gläubiger mehr sondern Agnostiker. Kann sein, kann nicht sein.
    Von der Hoffnung weiß man dass sie irrational und nur ein positives Gefühl ist. Gefühle sind selten rational. Ihr Scheitern wird von Anfang an eingeräumt, beim Glauben nicht. Oder man ist per definition kein Gläubiger.
    Man hört verdammt selten von Gläubigen, dass sie sagen, sie könnten auch total falsch liegen.
    Bei Nichtgläubigen ist das anders. Man kann eben nichts ernsthaft ausschließen, nur ist das dann eher eine Frage der Wahrscheinlichkeit und die wird von den meisten als äußerst gering erachtet. Gläubige hingegen sagen oft, trotz aller Einwände und Zweifel und offenen Fragen, aber es muss doch was geben, da muss noch was sein oder kommen.
    Andernfalls zeige man mir einen einzigen Theologen, der ergebnisoffen das Thema diskutiert. Einen einzigen bitte.
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    Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens die Schwachen durch dasTal der Dunkelheit geleitet."

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  17. #77 Reply With Quote
    Ritter
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    Das ist schon in Ordnung so, wie Du das beschreibst. Wobei Zweifel und Wanken schon ein gewaltiger Unterschied ist.
    Ich würde sagen zweifel ist ja eher eine leichte Form und am nächsten Tag sieht die Welt dann schon wieder anders aus und ist fest im Glauben. Wanken dagegen, da muss schon ordentlich was passiert sein.

    Und dauerhaft zweifeln, dann ist man sicher eher Agnostiker, weil überhaupt kein Glaube vorhanden ist. Aber immer wieder mal zweifeln, das gehört dazu, weil es eben Glaube ist.
    Stiller Leser is offline

  18. #78 Reply With Quote
    Halbgott Turambars's Avatar
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    Quote Originally Posted by Lina View Post
    Das ergibt wie sovieles von dir keinen wirklich Sinn. Du behauptest damit im Grunde das ein Gläubiger Menschen nicht an sich selbst glauben kann oder will aber das ist unsinn. Wo ist da der Sinn, Lord Kaktus?
    Also kann man immer nur an eine Sache glauben an Gott oder an sich selbst?
    Rache und immer wieder Rache! [
    Keinem vernünftigen
    Menschen wird es einfallen,
    Tintenflecken mit Tinte,
    Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen.
    Nur Blut das soll immer wieder mit Blut
    Ausgewaschen werde.

    Bertha von Suttner (1843 - 1914)
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  19. #79 Reply With Quote
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    Atheisten müssen zu dem Schluss kommen, dass ihre gesamte Existenz nichtig ist, denn nach Atheistischem Glauben wird die Sonne explodieren und das Leben auf der Erde komplett auslöschen. Ein Atheist kann also seine ganze Hoffnung einzig allein auf ein schönes, temporäres Leben für sich und seine Nachkommen setzen. Das eigene Glück und Überleben steht dabei im Vordergrund, denn man muss sein Leben ja ausnutzen, solange es anhält. Einen tieferen sinn gibt es nicht, man versucht schlichtweg, den Tod so lange hinauszuzögern wie möglich, denn man fürchtet sich letztendlich doch vor ihm.

    Es gibt für den Atheisten also nichts, woran er glauben kann. An ein besseres selbst? Temporär und nichtig. An eine bessere Zukunft? Temporär und nichtig. Die einzige Hoffnung des Atheisten besteht darin, sich möglichst gut von der Tatsache abzulenken, dass er schon bald sterben wird und nichts dagegen tun kann. Es gibt keinen Grund zu leben, es gibt keinen Grund zu kämpfen. Das Einzige, was ihn am laufen hält, ist der Wunsch, zu leben.

    Es bleibt also nichts als eine ewige Leere, eine Sinnlosigkeit und folgende Depression für den Atheisten, wenn er sich nicht jeden Tag erfolgreich vom Tod ablenkt durch vergängliche und nichtige Gelüste.

    Die große Frage ist: warum fürchten Menschen den Tod so sehr, warum wollen sie so sehr eine Dauerhafte Bestimmung haben? Warum hat die Evolution angeblich solche Empfindungen hervorgebracht, wenn sie in keiner Weise beim Überleben helfen?

    Atheisten sagen oft, Gläubige würden einen Ausweg aus dieser Leere suchen und würden sich mit Gedankenkonstrukten behelfen, um von dieser Leere abzulenken.
    Ich aber sage, Gläubige sind in einer geistig gesunden Verbindung mit Gott, so wie sie natürlich und vorgesehen ist, aber Atheisten sind vom Quell des ewigen Lebens abgeschnitten und suchen verzweifelt nach einem Weg, sich selbst zu rechtfertigen und schädigen dabei Mitmenschen und Natur.

    Das unendliche Weltall hilft übrigens, der Nichtigkeit des Menschen über die stränge zu helfen, indem sie Phantasien von der Besiedlung anderer Planeten und damit falsche Hoffnungen einer Ewigkeit erzeugt.

    https://www.bibleserver.com/text/SLT/Prediger1
    Nasarem is offline Last edited by Nasarem; 01.09.2019 at 10:18.

  20. #80 Reply With Quote
    Legend Heinzi's Avatar
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    Quote Originally Posted by Nasarem View Post
    Atheisten müssen zu dem Schluss kommen, dass ihre gesamte Existenz nichtig ist, denn nach Atheistischem Glauben wird die Sonne explodieren und das Leben auf der Erde komplett auslöschen. Ein Atheist kann also seine ganze Hoffnung einzig allein auf ein schönes, temporäres Leben für sich und seine Nachkommen setzen. Das eigene Glück und Überleben steht dabei im Vordergrund, denn man muss sein Leben ja ausnutzen, solange es anhält. Einen tieferen sinn gibt es nicht, man versucht schlichtweg, den Tod so lange hinauszuzögern wie möglich, denn man fürchtet sich letztendlich doch vor ihm.

    Es gibt für den Atheisten also nichts, woran er glauben kann. An ein besseres selbst? Temporär und nichtig. An eine bessere Zukunft? Temporär und nichtig. Die einzige Hoffnung des Atheisten besteht darin, sich möglichst gut von der Tatsache abzulenken, dass er schon bald sterben wird und nichts dagegen tun kann. Es gibt keinen Grund zu leben, es gibt keinen Grund zu kämpfen. Das Einzige, was ihn am laufen hält, ist der Wunsch, zu leben.

    [...]

    Atheisten sagen oft, Gläubige würden einen Ausweg aus dieser Leere suchen und würden sich mit Gedankenkonstrukten behelfen, um von dieser Leere abzulenken.
    Ist halt so.

    Außer das mit der Sonne. Es ist nicht atheistischer Glaube, dass die explodieren wird, sondern durch die Erkenntnisse der Wissenschaft als extrem wahrscheinlich gesichert. Wenn du duschen gehst ist es ja auch nicht atheistischer Glaube, dass du dabei nass wirst, sondern durch experimentelle Beobachtungen bestätigt.

    Außerdem wäre die Existenz auch nichtig wenn die Sonne und die Erde auf ewig existierten. Ändert doch nix an meinem Leben wenn das Ding in paar Milliarden Jahren hochgeht.
    "wenn ich jmd respektlos behandelt habe warst dass immer nur du" - wahre Freunde!

    Legen Sie das verdammte Eis zurück auf Ihre Zwei-Millionen-Dollar-Hand!
    EDL: Es wird Menschenansammlungen in allen Größenordnungen geben in hinreichender Zahl.
    Mission Impossible mit Heinzi Cruise
    Heinzi is offline

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