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PC Spiele Immersion heutzutage

  1. #21 Reply With Quote
    Бог FlashX's Avatar
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    Quote Originally Posted by Todesglubsch View Post
    Moment mal. Oblivion mit seinem Levelscaling, den allwissenden Wachen, stocksteifen Dialogen und seinen computergenerierten Dungeons soll immersiver gewesen sein?
    Tzk, verkehrte Welt hier.
    Dungeons ins Skyrim stammen ebenfalls aus dem Baukasten.
    Während sich NPCs in Oblivion über Geschehnisse in der Spielwelt unterhalten, haben NPCs in Skyrim nur ihre vorgefertigten 3 Zeilen.
    In Oblivion ist man ein Geheimagent und wandelt die Welt um sich herum. In Skyrim wird man sofort in diese Dragonborn-Weltenretter-Rolle gedrückt, was die NPCs wissen, ihnen aber völlig egal ist.
    Dass ich als weltberühmter Dragonborn und Held von Whiterun nach zig Spielstunden immer noch zu hören bekomme, dass ich niemals in den oberen Bezirk gelassen werde, ist für mich keine Immersion.
    Zudem ist das Questdesign in Skyrim absoluter Rotz.
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  2. #22 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Cagigawa View Post
    Eine Welt die nicht wirklich auf dich eingeht findest du immersiv?
    Sie geht doch auf den Spieler ein. Kannst ja in der Stadt nicht mal rum shouten ohne dass ne Wache kommt und dich bittet es zu unterlassen.
    Die Dungeons waren von Hand gebaut, jedoch immer so dass es einen geeigneten Ausgang gab ohne Backtracking. Klar wurden ähnliche Assets genutzt, jedoch waren die meisten Dungeons trotzdem einzigartig, in ihrer Story und dem Aufbau.
    Ausserdem reagieren die NPCs auch unter einander.

    Ja Oblivion war da stimmiger, das stimmt. Ich denke ja dass man sich vor allem an Far Harbor orientieren wird, da war alles ziemlich gut abgestimmt von Story, Quests und Spielwelt.
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    Takeda Shingen is offline Last edited by Takeda Shingen; 28.08.2019 at 13:47.

  3. #23 Reply With Quote
    Ritter Todesglubsch's Avatar
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    Quote Originally Posted by FlashX View Post
    Dungeons ins Skyrim stammen ebenfalls aus dem Baukasten.
    Dass die Assets in einem Baukasten zusammengesetzt wurden, ist kein Geheimnis. Nur hat das in Oblivion eben noch ein Computer gemacht, während die Dungeons in Skyrim wieder von Hand zusammengesetzt wurden, wie in Morrowind.

    Davon abgesehen unterhalten sich auch in Skyrim die NPCs über die Welt - auch wenn das primär auf den Bürgerkrieg oder auf Quests bezogen war.

    Das Questsystem in Skyrim ist haargenau das gleiche wie in Oblivion, nur mit dem Zusatz von zufallsgenerierten Beschäftigungsquests, die man aber aktiv aufsuchen und eigentlich nicht zu erledigen braucht.
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  4. #24 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Todesglubsch View Post
    Das Questsystem in Skyrim ist haargenau das gleiche wie in Oblivion, nur mit dem Zusatz von zufallsgenerierten Beschäftigungsquests, die man aber aktiv aufsuchen und eigentlich nicht zu erledigen braucht.
    Dann nenn mir doch mal 5 Quests in Skyrim, die nicht aus "Geh in den Baukasten-Dungeon und besiege den Boss" bestehen
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  5. #25 Reply With Quote
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    Weder oblivion noch Skyrim sollten als Vorbilder für immersive Spielwelten herhalten. Dann doch lieber die aus the Witcher, wobei ich die auch nicht für besonders immersive halte
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  6. #26 Reply With Quote
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    Dann nenn mir doch mal 5 Quests in Skyrim, die nicht aus "Geh in den Baukasten-Dungeon und besiege den Boss" bestehen
    Die meisten Quests in den meisten RPGs enden wohl damit, dass man an einen Ort gehen muss, von wo man einen bestimmten Gegenstand holen muss oder wo man einen bestimmten Gegner töten soll. Manchmal redet man auch einfach nur. Stört mich persönlich aber selten.

    Das Problem an Skyrim ist für mich eher, dass um diese Quests meist keine guten Geschichten gestrickt sind. The Witcher 3 z. B. war in Sachen Missionsziele auch nicht kreativ (töte Monster, rede mit XYZ, finde Spuren mit den Hexersinnen etc.), aber The Witcher 3 hatte großartige und nachvollziehbare Charaktere und Dialoge und die Quests waren einfach unglaublich gut inszeniert und erzählt. Bei Skyrim dagegen waren die meisten Quests und Charaktere ziemlich schwach geschrieben. Klar, The Elder Scrolls hat einen etwas anderen Fokus (mach was du willst, erzähle deine eigene Geschichte), aber wenn man so viel Lore aus vergangenen Spielen zur Verfügung hat, dann sollte man sich doch auch zumindest ein bisschen Mühe gehen, darin halbwegs interessante Geschichten zu erzählen. Ein paar gab es ja auch, aber die waren wirklich mit der Lupe zu suchen.

    Quote Originally Posted by Heinz-Fiction View Post
    Weder oblivion noch Skyrim sollten als Vorbilder für immersive Spielwelten herhalten. Dann doch lieber die aus the Witcher, wobei ich die auch nicht für besonders immersive halte
    Yep, Witcher 3 war in vielen Punkten das genaue Gegenteil von Skyrim. Spannend erzählt, gute Charaktere, aber dafür war die Welt nicht besonders interaktiv und die Nebenaufgaben (nicht Nebenquests) waren fast schon im ubisoft'schen Stil repetitiv, wenn man mal wieder einen vergrabenen Schatz oder ein Schmugglerversteck gefunden hat oder ein Dorf von Monstern befreien sollte. Man rennt einfach von Kartenmarkierung zu Kartenmarkierung ... es hat nur noch das "an der nächsten Kreuzung links abbiegen" und "wenn möglich bitte wenden" gefehlt.
    Thurgan is offline Last edited by Thurgan; 28.08.2019 at 17:13.

  7. #27 Reply With Quote
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    Wo seht ihr denn Positivbeispiele für Immersion? Senua's Sacrifice, Horizon: ZD, oder müsste es etwas sein, dass einen für mehrere Monate oder Jahre nicht mehr loslässt? Dark Souls, Dragon Age, Neverwinter Nights, Gothic?

    Oder auch, welche Spiele müsste man dafür mixen?

    Und wie sieht es eigentlich im VR Bereich aus, ist da jemand unterwegs? Manchmal gehe ich die Steam-Listen (VR, RPG tags) durch und wünschte es gäbe jetzt die ultimative VR-Brille, die ich mir sofort zulegen müsste, denn da gibt es ganz ordentliche (äußerst positiv bewertete) Gassenhauer, wie mir scheint; aber auf die VR-Brille dazu warte ich wohl noch ein paar Jahre, die muss nahezu perfekt designed sein.
    DWS is offline Last edited by DWS; 28.08.2019 at 18:25.

  8. #28 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by DWS View Post
    Wo seht ihr denn Positivbeispiele für Immersion? Senua's Sacrifice, Horizon: ZD, oder müsste es etwas sein, dass einen für mehrere Monate oder Jahre nicht mehr loslässt?

    Oder auch, welche Spiele müsste man dafür mixen?

    Und wie sieht es eigentlich im VR Bereich aus, ist da jemand unterwegs? Manchmal gehe ich die Steam-Listen (VR, RPG tags) durch und wünschte es gäbe jetzt die ultimative VR-Brille, die ich mir sofort zulegen müsste, denn da gibt es ganz ordentliche (äußerst positiv bewertete) Gassenhauer, wie mir scheint; aber auf die VR-Brille dazu warte ich wohl noch ein paar Jahre, die muss nahezu perfekt designed sein.
    Positive Beispiele in Sachen Immersion wären für mich z. B. die Spiele von den Arkane Studios. Dishonored 1 und 2 oder Prey z. B. waren für mich richtig gut gemacht und super immersiv, tolles Weltdesign, Soundkulisse, sehr viele Interaktionsmöglichkeiten usw. Auch Deus Ex, die Thief Reihe, Gothic 1, Outcast, Subnautica, Amnesia oder Vampire The Maskerade Bloodlines fühlen sich für mich sehr immersiv an. Generell hilft mir persönlich die 1st Person Perspektive sehr viel in Immersion, aber Wunder kann man damit halt auch nicht bewirken, genauso wenig mit VR.

    Was VR angeht: Ich hab Skyrim VR gespielt und an sich hat es Spaß gemacht (mir hat auch das normale Skyrim trotz seiner zahlreichen Schwächen Spaß gemacht), aber einige der Schwächen von Skyrim kommen in VR sogar noch mehr zum Tragen, z. B. die unrealistisch dimensionierte Spielwelt (selbst die höchsten Berge wirken vergleichsweise klein, Städte kann man maximal als Dörfer bezeichnen, Straßen haben teilweise Steigungen von 45 Grad usw.).

    Was VR-Perfektion angeht: Die wird es so schnell aufgrund technischer Limitierungen (fixer Brennpunkt der Linsen + variabler Fokus der Augen je nach Distanz) nicht geben, dennoch funktioniert die Technik auf aktuellen Headsets gut genug, um mit gut gemachten VR Spielen ne Menge Spaß zu haben. Ich spiele z. B. Rennspiele fast ausschließlich in VR und würde sowas mit ganz wenigen Ausnahmen (z. B. Forza Horizon, einfach weil kein VR unterstützt wird) nicht mehr am 2d Monitor spielen wollen. Nur die Hardwareanforderungen sind natürlich dick, wenn man wirklich gute Bildqualität haben will, da alles 2x gerendert werden muss (1x pro Auge) und man optimalerweise auch reichlich Supersampling nutzen sollte, um die Bildqualität zu verbessern, was in VR wirklich eine Menge bringt.
    Thurgan is offline Last edited by Thurgan; 28.08.2019 at 18:30.

  9. #29 Reply With Quote
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    Die Geschichte ist denke ich recht zweitrangig finde ich. Was wichtig ist, ist die Spielwelt. Und die ist ziemlich immersiv.
    Was aber auch einfach an den random encounters und der radiant AI liegt.
    Nicht wirklich. Ist meist immer recht ähnich und belanglos. Man kann sich zwar in "" recht gut in eine rolle fallen aber das spiel bietet dafür auch wiederum nicht genug "schnittstellen". Es ist egal ob ich esse oder nicht, ich kann die ganze zeit durch die gegend joggen und kann mir 100 mal getroffen werden, ohne zu sterben.
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  10. #30 Reply With Quote
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    Weder oblivion noch Skyrim sollten als Vorbilder für immersive Spielwelten herhalten. Dann doch lieber die aus the Witcher, wobei ich die auch nicht für besonders immersive halte
    Für mich heißt immersion vor allem lebendige, stimmige und verändernde Spielwelt ohne dass der Spieler hier eingreifen muss. Das sind halt vor allem Bethesda Spiele.
    Bei Witcher ist leider alles sehr statisch, Interaktionen zwischen NPCs gib es nur wenn man einen trigger auslöst und eine Sequenz wird abgespielt.

    In Skyrim zum Beispiel gibt es Patrouillen, Gefangenentransporte, Jäger die Wild jagen, Scharmützel zwischen Fraktionen, Wanderer, wilde Tiere die jagen. Das erweckt für mich eine Menge Immersion, solche Details find ich prima.
    Ebenfalls find ich auch das environmental story telling prima, in vielen der Banditen Verstecke zum Beispiel. Nähe der Stadt Whiterun gibt es in den Bergen ein Banditen versteck, am Eingang Sitz ein Blinder Bandit der ein Buch liest, wenn du an ihm vorbei gehst fragt er dich wer du bist, kannst sagen du bist einer der Crew und er lässt dich einfach durch. Man erfährt mit erkunden der Höhle noch bisschen mehr über ihn. Das Buch dass er liest ist übrigens leer. Oder auch ein minimaler nebenquest mit nettem Detail, ein Händler läuft auf dich zu in den Bergen und bittet dich um Hilfe, keine zwischen Sequenz oder ähnliches, das ganze läuft organisch ab, folgst du dem NPC führt er dich in eine Falle.
    Oder aber drei Banditen die sich als imperiale Soldaten verkleiden und dich nach wegzoll bitten, verweigerst du es greifen sie dich an. Nicht Bestandteil einer quest aber einfach ein netter random Encounter der die Welt irgendwie lebendig macht, du kannst sogar die drei Leichen der echten Soldaten in der Nähe entdecken.

    Der kopflose Geist der Nachts zu seinem Schatz reitet, kannst ihm folgen, je nachdem wo du ihn entdeckst wird das aber eine längere Reise.

    In Fallout 4, sobald die Brotherhood im Spiel auftaucht gibt es sehr häufig einfach Gefechte auf der Map, du fühlst dich mitten drin im Konflikt, und du musst nix triggern, die Welt selbst ist am laufen, du kommst nur zufällig vorbei an solchen Scharmützeln.
    Du fühlst in dieser Art von Spielen einfach als ob du Teil der Welt bist, nicht dass die Welt um. Dich herum existiert und du der Mittelpunkt von allem bist.
    Klar ist das ganze noch ausbau fähig, aber ich denke einfach dass Bethesda da zum Beispiel mit den nächsten beiden Titeln Starfield und Tes6 nochmal ordentlich anschraubt.
    Ich hoffe dass es bei cyberpunk ähnlich abläuft, nicht wie in Witcher 3. Ich will einfach mehr random shit in der spielwelt erleben, das Gefühl haben dass die spielwelt um mich herum von alleine läuft und ich nicht das hamsterrad anwerfen muss. Das war etwas was mich leider immer wieder an Witcher gestört hatte. Dort lief nix von alleine wenn man nicht irgend einen Trigger erreicht hat.
    Apropos wenn Bloodlines 2 eine organische welt wie in Gothic oder Bethesda teilen hinbekommt und das mit der Qualität einer Story von bloodlines 2 werd ich es feiern.
    Funfact ist ja dass Bethesda die Radiant AI in Oblivion massiv zurück Schrauben musste, weil die soviel random shit veranstaltet hat, es wurde zu viel geklaut und gemordet. Ausserdem gab's zu viele Ausreißer dass man Questgeber nicht an ihren Punkten aufgefunden hat, weil die in der Welt am rum reisen waren.
    Teils sind die dann in der Wildnis von Monstern gekillt worden, was natürlich ärgerlich ist.
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  11. #31 Reply With Quote
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    Dann nenn mir doch mal 5 Quests in Skyrim, die nicht aus "Geh in den Baukasten-Dungeon und besiege den Boss" bestehen
    Hangover quest, die Quest mit dem Einstieg in die Bruderschaft, molag bal quest im Geister Haus, sheogorath quest, diebesgilden quests (da sollte man eigentlich niemand killen), die Mörder quest in Windelhelm, die Träumer Quest. Gibt eigentlich recht viele, vor allem Deadra Quests, Diebesgilden, Bruderschaft, viele nebenquests. Aber Oblivion hatte mehr interessante Nebenquests.
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  12. #32 Reply With Quote
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    Aber Oblivion hatte mehr interessante Nebenquests.
    Die Gildenquestlines waren bei Oblivion interessanter. Aber die Levelskalierung hat mir halt viel ruiniert.
    Selbst wenn die Quest gut war, am Ende stehste wieder im Wald wo dich ein Bandit, bekleidet in Glasrüstung, um ein paar Münzen anbettelt.

    ...nicht dass die Welt um. Dich herum existiert und du der Mittelpunkt von allem bist.
    Mh, doch, genau das sehe ich als Kritikpunkt bei allen Elder Scrolls ab Oblivion.
    Lauf an einer Wache vorbei und schwupps, sie dreht sich zu dir um und kommentiert *deine* Fähigkeiten.
    Lauf an nem Quest-NPC vorbei und er bittet dich um Hilfe.
    Weder siehst du, dass die Wache andere Stadtbewohner wegen ihres Könnens kommentiert, noch bettelt der Quest-NPC andere Menschen um Hilfe an.
    Todesglubsch is offline Last edited by Todesglubsch; 29.08.2019 at 21:35.

  13. #33 Reply With Quote
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    Naja, meine Erwartungen an TES6 sind schon deutlich zurückgegangen. Nach dem Fallout 76-Desaster habe ich keine Hoffnung mehr, das nochmal ein Elder Scrolls wie Morrowind rauskommt (nicht vom Gameplay, sondern vom Impact her). Die Firma ist leider wie so viele andere große Entwickler auf Geld fokussiert, anstatt das Medium Spiel an sich zu wertschätzen.
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  14. #34 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Takeda Shingen View Post
    Hangover quest, die Quest mit dem Einstieg in die Bruderschaft, molag bal quest im Geister Haus, sheogorath quest, diebesgilden quests (da sollte man eigentlich niemand killen), die Mörder quest in Windelhelm, die Träumer Quest. Gibt eigentlich recht viele, vor allem Deadra Quests, Diebesgilden, Bruderschaft, viele nebenquests. Aber Oblivion hatte mehr interessante Nebenquests.
    Bei den quest Reihen hat man so gut wie keine Freiheit. Das macht doch gerade die imension kapput.
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  15. #35 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Takeda Shingen View Post
    Die Geschichte ist denke ich recht zweitrangig finde ich. Was wichtig ist, ist die Spielwelt. Und die ist ziemlich immersiv.
    Was aber auch einfach an den random encounters und der radiant AI liegt.
    Wow. Das der Immersionsbreaker #1 von manchem allen Ernstes als immersionsfördernd empfunden wird, ist jetzt schon heftig. Zufallsencounter sind doch das Gegenteil von Immersion. Es war teilweise nur grausam. Und wer mal eine wirklich immersiv funktionierende Spielwelt sehen will, sollte AC Odyssee austesten. Wohlgemerkt ich rede von der Spielwelt - beim Spielsystem steckt Ubisoft RPG-mäßig oft noch sehr in den Kinderschuhen. Es gibt da in kleinen Provinzdörfern Griechenlands Nebenstraßen, die kommen mitten in der Nacht lebendiger (und glaubwürdiger...) rüber, als die Hauptverkehrsstraße von Whiterun zur Mittagszeit.

    Davon ganz ab ist Bethesda für mich persönlich Geschichte. Das Bugfestival in Skyrim und dann noch FO4 hat mir gereicht. Kaputte Spiele und dann kein Service, keine Patches kein gar nichts. Brauche ich nicht mehr - außer vielleicht im absolouten Sale. Gibt inzwischen andere, die gezeigt haben wie´s geht. Vielleicht sollte Todd Howard bei denen mal in die Lehre gehen...
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  16. #36 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Heinz-Fiction View Post
    Naja, meine Erwartungen an TES6 sind schon deutlich zurückgegangen. Nach dem Fallout 76-Desaster habe ich keine Hoffnung mehr, das nochmal ein Elder Scrolls wie Morrowind rauskommt (nicht vom Gameplay, sondern vom Impact her). Die Firma ist leider wie so viele andere große Entwickler auf Geld fokussiert, anstatt das Medium Spiel an sich zu wertschätzen.
    F76 würde ich mal ausklammern, bzw. nicht so schwer bewerten. Denke Bethesda weiß selbst, dass das ein Schuss in den Ofen war - aber Mama Zenimax wollte es halt.
    Da würde ich mich schon eher darüber sorgen, dass Bethesda seit F76 nichts ordentliches mehr released hat: Beide Wolfensteins und Rage 2 waren eher meh.

    Außerdem würde mich interessieren, ob bei TES6 der Held ne Stimme bekommt.

    Quote Originally Posted by Thorn1030 View Post
    Zufallsencounter sind doch das Gegenteil von Immersion.
    Und Filmchen die immer gleich ablaufen weil sie geskriptet sind, sind die Immersion pur?


    btw: Ihr werdet nicht auf einen grünen Zweig kommen bei der Frage "Was ist Immersion". Da hat jeder nen anderen Fokus.
    Todesglubsch is offline

  17. #37 Reply With Quote
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    Nicht mal die Forschung ist sich einig, welche Aspekte in einem Text oder Spiel Immersion erzeugen. Ich denke, dass für jeden Spieler andere Dinge zur Immersion beitragen können.
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  18. #38 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by OuterHaven View Post
    Ich denke, dass für jeden Spieler andere Dinge zur Immersion beitragen können.
    Das denke ich auch. Für mich ist z. B. ein gut geschriebenes textlastiges Oldschool RPG a la Planescape Torment weitaus immersiver, als z. B. ein grafisch fett aufgezogener Onlineshooter a la Battlefield, Battlefront oder Call of Duty.
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  19. #39 Reply With Quote
    Ritter Thorn1030's Avatar
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    Quote Originally Posted by Thurgan View Post
    ...als z. B. ein grafisch fett aufgezogener Onlineshooter a la Battlefield, Battlefront oder Call of Duty.
    Haben die überhaupt den Anspruch, Immersion zu erzeugen? Ich meine, was an einem Action-Knallbumm-Haudrauf Spiel ist denn immersiv?!? Mir persönlich würde nichts ferner liegen, als mit derartigen Titeln sowas wie Immersion zu verbinden.
    Thorn1030 is offline

  20. #40 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Thorn1030 View Post
    Wow. Das der Immersionsbreaker #1 von manchem allen Ernstes als immersionsfördernd empfunden wird, ist jetzt schon heftig. Zufallsencounter sind doch das Gegenteil von Immersion. Es war teilweise nur grausam. Und wer mal eine wirklich immersiv funktionierende Spielwelt sehen will, sollte AC Odyssee austesten. Wohlgemerkt ich rede von der Spielwelt - beim Spielsystem steckt Ubisoft RPG-mäßig oft noch sehr in den Kinderschuhen. Es gibt da in kleinen Provinzdörfern Griechenlands Nebenstraßen, die kommen mitten in der Nacht lebendiger (und glaubwürdiger...) rüber, als die Hauptverkehrsstraße von Whiterun zur Mittagszeit.

    Davon ganz ab ist Bethesda für mich persönlich Geschichte. Das Bugfestival in Skyrim und dann noch FO4 hat mir gereicht. Kaputte Spiele und dann kein Service, keine Patches kein gar nichts. Brauche ich nicht mehr - außer vielleicht im absolouten Sale. Gibt inzwischen andere, die gezeigt haben wie´s geht. Vielleicht sollte Todd Howard bei denen mal in die Lehre gehen...
    Fallout 4 wird bis heute gepatched. Skyrim auch.

    AC Spielwelt ist steril und langweilig. NPCs stehen einfach nur rum.

    Bethesda Welt wird mit achso kleinen Details leben eingehaucht. Jedes item das auf den Tischen steht oder sonst irgendwas verziert trägt dazu bei. Jeder Ort erzählt eine kleine Geschichte. Fast jeder NPC hat eine kleine Hintergrund Geschichte, nichts bewegendes, oder groß spannendes. Aber genug um ihm irgendwie Leben ein zu hauchen. Durch die Bücher die überall in der Welt verteilt sind und einige der NPCs erfährt man soviel über die Geschichte der Welt. All das trägt zu immersion einer Spielwelt bei. Klar kann eine feste Hauptstory mit rotem Faden maßgeblich dazu beitragen. Jedoch ist die Spielwelt und die NPCs, sowie das Wildlife das was hier auch wichtig ist. Das Wildlife in Skyrim verhält sich zumindest so und sind nicht irgendwelche Platzhalter.
    Far Harbor hat dann in F4 die Bethesda Typische Welt mit einer spannenden Geschichte und tollen Quests verknüpft. Am Ende hat die Hauptquest sogar schwerwiegende Konsequenzen gehabt. Je nachdem wie man sich entschieden hatte.
    Bin mir sicher dass das in den folgenden Beth Solo RPGs noch weiter ausgebaut wird.
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