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View Poll Results: Welche Nation soll ins Finale einziehen?

  • Niederlande (John Irenicus)

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  • Ghana (Laidoridas)

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    [Halbfinale]Niederlande (John Irenicus) vs. Ghana (Laidoridas)

    Meine Damen und Herren, hier sind Sie genau richtig!

    Nicht nur, dass hier gleich das erste Speedbattle der K.O.-Phase der Weltmeisterschaft 2018/19 startet, die Kombattanten versprechen auch noch ein Riesenspektakel! Man muss sie schon gar nicht mehr einzeln vorstellen, denn zusammen sind sie einfach der Showdown, den die internationale Speedbattle-Szene zu bieten hat: John Irenicus und Laidoridas für ihre Länder Niederlande und Ghana.
    Spot ab für die niederländische Nationalhymne!
    Nicht nur, dass die beiden sich schon in zahlreichen nahezu bedeutungslosen Gruppenspielen die Zähne gezeigt haben, im Finale der allerersten Speedbattle-WM ließen sie es genauso krachen wie im Finale der darauffolgenden EM. Und auch im Finale des jüngsten vergangenen Turniers kreuzten diese beiden Charaktere erbittert die Säbel. Sie sehen, verehrtes Publikum, mehr Finale als mit diesen beiden kann man in einem Halbfinale gar nicht haben!
    Schmettern wir nun auch die ghanaische Nationalhyme!
    Die beiden Recken haben den Ring betreten und noch kann niemand sagen, wohin uns dieser Fight führen wird. Nur eines ist sicher: An diesem Wochenende hat der Sonntagsblues keine Chance, wird von dem unbändigen Kampfeswillen dieser beiden Männer eingeäschert und zu einer lodernden Flamme der Begeisterung.
    John Irenicus wird den ersten Streich ausführen.
    Es ist alles gesagt. Verfolgen wir das Duell des Schicksals, in dem es um noch viel mehr als nur den Einzug in ein Finale geht.



    ______________________

    Es war still in der schmucken Kapitänskajüte. Der Schock ihres letzten Kampfes saß allen Anwesenden noch tief in den Knochen. Nur ab und zu hörte man Gorn aufstöhnen, während Milten den Stumpf seines linken Arms verband.
    Diego lehnte in einer Ecke und starrte ins Leere. Lee stand vornübergebeugt und studierte die Karte von Irdorath auf dem Schreibtisch. Lester saß auf einem Hocker und wippte unruhig mit dem Fuß. Sein letztes Sumpfkraut hatte er schon vor einigen Stunden aufgeraucht. Lares ging rastlos auf und ab. Angar stand mit verschränkten Armen und geschlossenen Augen da. Bennet bearbeitete mit einem Schleifstein und beruflicher Präzision Biffs Axt. Jorgen hatte das Gesicht in den Händen verborgen. Girion fingerte am Knauf seiner geweihten Klinge herum.
    Neben der Karte auf dem Schreibtisch lagen die Bruchstücke des Auge Innos‘. Bennet hatte schon nach einem kurzen Blick verkündet, dass es dieses Mal nicht zu reparieren sei.
    Dann öffnete sich die Tür und Vatras trat ein. Sofort hatte er die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Anwesenden. Alle versuchten aus seinem müden Gesicht die Antwort auf ihre drängendste Frage abzulesen. Vatras senkte den Blick, konnte ihnen nicht in die Augen sehen, während er die bedeutungsschwangeren Worte sprach: „Er ist tot. Der Held der Barriere ist den Wunden erlegen, die der Untote Drache ihm zugefügt hat. Ich konnte nichts mehr für ihn tun.“
    Nun war es nicht mehr still in der Kajüte, sondern totenstill.
    „Aber wer…“, fasste Diego sich als erster wieder, „soll dann den Untoten Drachen erledigen?“

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    "Ganz ehrlich", warf Gorn ein, "ich glaube, keiner von uns hat allein das Zeug dazu, den Drachen zu töten. Das konnte nur er. Für uns ist das 'ne Nummer zu groß."
    "Dann gehen wir eben nicht alleine!", befand Lester. "Dann machen wir es eben gemeinsam!"
    "Dann fehlt uns aber noch immer das Auge Innos'", seufzte Milten. "Ohne Innos' Hilfe werden wir auch gemeinsam nicht gegen den Drachen bestehen können. Es sei denn ..."
    Er brach ab und wandte sich dem Wassermagier zu.
    "Vatras, wie sicher bist du dir, dass der Drache, der sich auf dieser Insel eingenistet hat, wirklich untot ist?"
    "Nun", sagte der Mann in der blauen Robe. "Alle Informationen, die wir haben, deuten daraufhin. Du meinst ..."
    "Innos' Magie kann uns helfen. Wenn wir wenigstens eine Spruchrolle herstellen könnten, eine oder zwei ... mit dem Zauber, der Untote vernichtet."
    "Eine Schriftrolle zu erschaffen ist nicht einfach", dozierte Vatras. "Aber ich habe noch geweihtes Wasser in meiner Kabine. Ich will es eben holen."
    Vatras verschwand kurz, kam kurz danach aus seiner Kabine wieder. Das Erschrecken war ihm ins Gesicht geschrieben.
    "Jemand war in meiner Kabine und hat den Magietisch durchwühlt. Wer ..."
    "Da vorne läuft Mario!", brüllte Gorn und sprang auf.

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    "Gorn, geht es dir gut?", erkundigte sich Lester besorgt. "Wir sind hier in unserer Kajüte, wo soll da Mario...?"
    "Er hat recht!", unterbrach ihn Diego aufgeregt und deutete durch die halb geöffnete Kajütentür auf den Holzgang hinaus. Schon war Milten an Lester vorbeigestürmt, den halb fertig gestellten Verband um seine blutige Schulter flatternd. Nun zögerten auch die anderen nicht mehr und stürmten aus der Kajüte durch den engen Korridor bis hinauf das Schiffdeck. Lester ahnte bereits, welcher Anblick sich ihm bieten würde, als er auf halbem Wege das Fauchen eines Feuerballs vernahm.
    "Hab ihn erwischt", brachte Milten zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.
    "Milten, was hast du getan!", stöhnte Vatras auf und beugte sich zum verschmorten Verräter hinab. "Das Weihwasser..."
    Nun sahen es auch die anderen: Neben Mario hatte sich inmitten einer zerbrochenen Flasche die Pfütze einer klaren Flüssigkeit gebildet.
    "Wir brauchen Tücher!", krächzte der Wassermagier. "Irgendetwas, um das Weihwasser aufzunehmen!"
    Biff und Jorgen rannten wieder unter Deck, während die anderen niedergeschlagene Blicke tauschten. Jeder wusste, dass da nicht viel zu retten war.
    "Es hätte sowieso nicht funktioniert", seufzte Milten. "Drachen sind nur für die diejenigen besiegbar, die mit ihnen gesprochen haben, das wissen wir doch. Und ohne Auge..."
    "Scheiße!" Lares deutete aufs Meer hinaus, wo sich vier schwarze Punkte näherten. "Orkische Galeeren. Sieht so aus, als hätten die Schwarzmagier Alarm geschlagen."

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    "Jorgen!", rief Diego. "Wie schnell können wir das Schiff flott bekommen und von hier wegsegeln?"
    "Segeln? Bei der Windstille? Keine Chance", gab der Kapitän in seiner nüchternen Art zurück. "Allerdings ... die Strömung direkt um die Insel ist stark. Wir könnten sie nutzen, um auf die Rückseite von Irdorath zu segeln."
    "Das ist besser als nichts", beschied Lee. "So machen wir's!"
    "Alles klar!", rief Jorgen. "Auf meinen Zuruf: Leinen losmachen!"
    Die Gefährten hatten auf der beschwerlichen Reise nach Irdorath glücklicherweise genug über die Seefahrt gelernt. Nach einigen Handgriffen war das Schiff losgemacht, und tatsächlich setzte es sich sofort gen Osten in Bewegung, langsam, aber stetig.
    Von Deck aus war zu beobachten, wie die Orkgaleeren immer mehr Gestalt annahmen.
    "Vatras, Milten", sagte Lester, der gerade keine Aufgabe hatte und sich schmerzverzerrt den Kopf hielt. "Wenn die Schwarzmagier Alarm geschlagen haben ... könnte das auch bedeuten, dass der untote Drache seinen Hort verlässt?"
    "Wir wollen es nicht hoffen", sagte Vatras nur.
    "Wir müssen uns ihm früher oder später stellen", warf Biff ein. "Ihr seid viel zu pessimistisch. Ich glaube nicht, dass nur derjenige, der mit dem Drachen gesprochen hat, ihn besiegen kann. Ich habe gemeinsam mit eurem Freund den Drachen im Sumpf des Minentals bekämpft. Und bei Innos, gesprochen habe ich mit dem ganz sicher nicht. Ich konnte ihn verletzen. Es muss also gehen!"

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    "Tatsächlich?", entgegnete Vatras erstaunt. "Wenn das so ist..."
    "Wir müssen es versuchen", sagte Angar. "Das sind wir ihm schuldig."
    "Ganz deiner Meinung", stimmte Lester mit ein, und von überall her war zustimmendes Gemurmel zu hören.
    Bis plötzlich eine bekannte Stimme Widerspruch einlegte.
    "Ihr Idioten."
    Mit offenen Mündern drehten sich die Freunde in Richtung der anderen Seite des Schiffsdecks zu. Gleich vor dem Steuerrad war ein Mann in schwarzer Robe erschienen.
    "Ihr wisst, dass das Auge zerstört ist und seine Macht verloren hat, und dennoch glaubt ihr, den Meister der Drachen bezwingen zu können?"
    "Xardas?", entfuhr es Lester. "Was machst du denn hier?"
    "Euch von einer großen Dummheit abbringen", knurrte der Dämonenbeschwörer und stieg die kleine Holztreppe zu ihnen herab. "Eigentlich hatte ich ganz andere Pläne, aber die haben sich jetzt wohl erledigt. An einen Sieg über den Drachen ist bis auf Weiteres nicht mehr zu denken."
    "Und was schlägst du dann vor?", entgegnete Lee ratlos. "Aufgeben kommt nicht infrage."
    "Ihr erinnert euch noch an die Barriere, nicht wahr? Ein Feuermagier, ein Wassermagier, ein Schwarzmagier... gemeinsam werden wir nur eine sehr kleine Barriere errichten können, aber wenn wir den Drachen aus der Nähe einkreisen können, dann genügt sie vielleicht schon."
    "Ein riskanter Plan", kommentierte Vatras. "Aber wenn der untote Drache keinen Einfluss mehr auf Beliars Truppen ausüben kann, wäre viel gewonnen."

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    "Aber lässt sich ein Avatar Beliars wirklich durch eine magische Barriere aufhalten?", fragte Milten. "Wir dürfen nicht vergessen, dass die Erschaffung der Barriere den Schläfer damals erst erweckt hat - zumindest nach allem, was wir wissen."
    "Was heißt, dass der Avatar auf jeden Fall auf die Magie reagieren wird", meinte Vatras. "Das kann Risiko und Chance zugleich sein."
    "Ich störe nur ungern", rief Lares. "Aber mehr als der untote Drachen machen mir gerade die Galeeren Angst. Die haben einen Affenzahn drauf! Wir - Woah!"
    Ein Ruck ging durch das Schiff, Holz splitterte durch die Gegend, einige Männer riss es von den Füßen.
    "Scheiße!", brüllte Jorgen, der vom Steuer her angerannt kam. "Die Strömung hat uns direkt auf ein Riff auflaufen lassen! Ab hier geht's nicht mehr weiter!"
    "Dann werden wir das Schiff verlassen!", rief Lee. "Angar, Girion, Gorn, Biff! Holt die Planken! Wir gehen hier an Land!"
    Die vier Angesprochenen eilten los, um einen Übergang zum schmalen, zerklüfteten Weg an der Ostseite der Insel zu schaffen. Lee wies die Gruppe zur Eile an und trieb sie schließlich über die schmalen Stege. Xardas blieb noch auf Deck zurück.
    "Kommst du nicht mit?", rief Lee ihm zu.
    "Doch", sagte der Dämonenbeschwörer. "Aber ich hinterlasse ihnen noch etwas." Mit einer kurzen Geste beschwor er zwei Dämonen, dann verließ auch er das Schiff über die Planken.

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    Zu ihrem Glück brauchten die Gefährten nicht lange, bis sie eine größere Felsformation entdeckt hatten, die ihnen Schutz vor den Spähern auf den Schiffen der Orks gewähren würde.
    "Lange können wir hier nicht bleiben", gab Xardas zu bedenken, als sie hinter den Felsen kauerten. "Meine Dämonen werden kaum mit allen Orks fertig werden."
    "Was schlägst du also vor?", wollte Vatras wissen.
    "Wir müssen in den Hort des Drachen vordringen. Du, Milten und ich werden ihn umkreisen und den Barrierenzauber sprechen, während ihr anderen ihn ablenkt."
    "Milten, bist du dazu überhaupt in der Lage?", erkundigte sich Diego besorgt. Tatsächlich war Milten immer bleicher geworden, seine Stirn war schweißnass.
    "Das krieg ich schon hin", versicherte der Feuermagier mit schwacher Stimme. "Aber ich bin immer noch nicht sicher, ob das alles eine gute Idee ist. Wenn wir den Drachen damit nur noch mächtiger machen..."
    "Werden wir nicht", versicherte Xardas. "Ich weiß, es ist viel verlangt, aber vertraut mir."
    "Pah", machte Girion. "Selbst wenn wir diesem Beliardiener vertrauen würden... wie kommen wir von hier aus in den Drachenhort?"
    Er hatte noch nicht ganz ausgesprochen, da begann der Boden zu dröhnen und zu rumpeln. Felsbrocken stürzten vom obersten Gipfel der Insel herab, als sich ein aschfahler, dürrer Drachenkörper einen Weg in die Freiheit bahnte.
    "Na großartig", murmelte Lares. "Das Problem hat sich wohl erledigt."

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    Für einen Moment war es, als legte sich ein dunkler, eisiger Nebel über die Gefährten, der alles ersticken wollte. Einen kurzen Moment lang war alles schwarz, dann erhob sich der untote Drache in voller Größe vor ihnen.
    Lee schaltete am schnellsten. "Beginnt sofort mit dem Ritual", wies er die Magier an. "Wir anderen kümmern uns um den Rest. Diego, Lester, ihr haltet Ausschau, was die Orks machen. Schlagt Alarm, wenn sie uns zu nahe kommen sollten. Biff -"
    Aber der Drachenjäger war schon auf die Bestie zugestürmt. Es dauerte kam einen Augenblick, da hatte der Todesodem ihn bereits von den Füßen gerissen.
    Die Magier hatten unterdessen mit ihrem Ritual begonnen.
    "Wir müssen unsere Kräfte bündeln!", rief Xardas über das magische Rauschen hinweg. Die Haare standen ihm zu Berge, bei Milten war es ähnlich. Die ganze Luft knisterte vor magischer Energie. Vatras schwitzte am ganzen Körper. Einige Meter vor ihnen führten Lee, Angar, Girion und die anderen einen verzweifelten Abwehrkampf gegen den untoten Drachen.
    "Xardas, was tust du?", schrie Milten dann auf einmal. Der Feuermagier hatte bemerkt, dass der Dämonenbeschwörer seine Arme gesenkt und die Handflächen aneinander gelegt hatte.
    "Ich hole mir jetzt endlich das, was mir zusteht ...", hauchte Xardas kaum hörbar, riss seine Arme nun wieder hoch und richtete seine Handflächen mit einem lauten Schrei auf den untoten Drachen.

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    Der Drache drehte sich zu Xardas um, stieß ein infernalisches Fauchen aus - und im nächsten Moment wurde Xardas von einer unsichtbaren Druckwelle zu Boden gestoßen. Der Dämonenbeschwörer regte sich nicht mehr.
    "Ich wusste, dass wir ihm nicht trauen können", schrie Girion, kurz bevor die Klauen des Drachen seinen Helm zerquetschten und er kreischend zu Boden ging.
    "Milten! Wir können es auch zu zweit schaffen!", rief Vatras dem Feuermagier zu, der die Schmerzen seiner klaffenden Wunde nur noch unter sichtlichen Mühen kontrollieren konnte. "Wir beginnen mit dem Zauber - jetzt!"
    "Ja, wir... wir...", brachte Milten schwankend hervor und hätte vor Schwindel den Halt verloren, wenn ihn Bennet nicht gerade noch rechtzeitig abgestützt hätte. "Ich schaffe es, Vatras!"
    Mit letzten Kräften erinnerte sich Milten an die Worte des Zaubers, den er noch nie zuvor eingesetzt hatte. Kaum hatten er und Vatras gemeinsam die Stimme erhoben, wandte sich ihnen der Drache schnaubend zu.
    "Leute, da ist noch was!", brüllte Lester plötzlich. "Wisst ihr noch, was damals wegen dem Schläfer passiert ist? Die Barriere wurde viel größer als geplant! Vielleicht ist es mit dem Drachen ähnlich - ihr solltet -"
    Blaue Blitze stoben empor, als sich die magische Kuppel in den Himmel erhob und wuchs, bis sie ganz Irdorath vereinnahmte.
    "Wir sind gefangen", stöhnte Diego.
    Gorn lachte. "Aber immerhin können wir jetzt noch den Scheißdrachen plattmachen!"

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    Irenicus-Bezwinger  MiMo's Avatar
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    Ich glaube, ich war selten so gespannt, was aus einem meiner Leadins gemacht wird.

    John schildert zunächst das Krisengespräch, das wohl mehr oder weniger zwangsläufig auf das Leadin folgen musste. Dabei bleibt er bei der ernsten Stimmung und setzt auch die Aussichtslosigkeit fort, indem selbst Gorn zugibt, dass wohl niemand in der Lage ist, den Untoten Drache allein zu erledigen. Nachdem das geklärt ist, fängt er aber auch schon an, Ideen zu spinnen. Der geneigte Final Fantasy-Spieler in mir hat bei Miltens Frage zwar direkt den Plan vermutet, den Untoten Drachen mit Heilungszaubern zu töten, aber richtig, bei Gothic ist das ja nicht so leicht. Allein dieser Zauber mag etwas dünn sein, angesichts der Lage wirkt er aber tatsächlich wie der einzige Strohhalm, an den sie sich im Moment noch klammern können. Nach all diesem braven Leadin befolgen, gibt John der Geschichte am Ende doch noch eine eigene Wende, indem Mario das wohl für die Spruchrollen wichtige Weihwasser stiehlt. Wo auch immer Gorn den vom Inneren der afair fensterlosen Kapitänskajüte aus sieht? Ich habe auch kurz darüber nachgedacht, dass der Held Mario typischerweise doch schon auf dem Weg zum Untoten Drachen erledigt haben müsste, aber gut, in dieser Version hat er wohl die Füße stillgehalten und wird erst jetzt aktiv, find ich völlig in Ordnung. Ein sehr solider Einstieg würde ich sagen.

    Oha. Ich hab das zwar auch bemängelt, aber das Laido da direkt so erbarmungslos drauf eindrischt, dass man Mario doch eigentlich nicht einfach so gesehen haben kann... Da bekommt man ja direkt Mitleid mit John! Aber er kontert ja später auch ohne jede Rücksicht, also... Schön, dass ihr beide so Feuer und Flamme seid!
    Etwas merkwürdig fand ich, dass ausgerechnet Milten hier als reaktionsschnell dargestellt wird. Lauter starke Krieger, die für ihre Reflexe quasi bekannt sind, aber der Stubenhocker ist ihnen allen voraus, nun ja. Dann ist natürlich schnell klar, dass du Mario mit einem Feuerball erledigen wolltest und das deshalb so sein musste. Wirkt aber trotzdem nicht ganz harmonisch. Schön finde ich, wie sich die ohnehin verzweifelte Situation hier noch einmal mehr zuspitzt, indem das Weihwasser verloren geht. Gleichzeitig räumt Laido damit natürlich auch Johns Handlungsimpuls vom Tisch. Er betont dann auch noch mal, dass ohne Auge Innos der Drache nicht zu töten ist. Beim Leadin hatte ich mich ja noch gefragt, ob das vielleicht einen Tick zu viel war, dass das Auge auch noch verloren ist. Wenn Laido nun so darauf besteht, dass ohne keine Drachen zu töten sind, hab ich euch ja vor eine unlösbare Aufgabe gestellt. Find ich aber natürlich grundsätzlich super, dass hier nicht mit dem Spiel gebrochen wird, sondern der harte, steinige Weg genommen wird. Die Frage ist aber, warum Mario denn seine Tarnung aufgegeben hat, um das Weihwasser zu stehlen, wenn der Plan doch sowieso Grütze war. Alles, was der namenlose Held zuvor so unternommen hat, schien ihm ja auch nicht so gefährlich, dass er eingreifen musste, aber das Weihwasser nun plötzlich doch...?! Wenn John in diese Kerbe schlägt, wär das schon ein richtig genialer Konter, mal sehen. Die Orkgaleeren am Horizont sind etwas dahingeworfen und driften auch ein wenig vom eigentlichen Problem weg.

    Insgesamt nimmt Laidos Post etwas mehr Fahrt auf als der von John. Wie andernorts bereits gesagt gestehe ich John auch eine schwierige Ausgangssituation zu, aber wenn ich nach der ersten Runde schon einen Favoriten benennen müsste, dann würde ich sagen, dass Laido eine Nanonasenlänge vorn liegt. Gerade auch wie da noch verzweifelt nach Tüchern gesucht wird, obwohl allen schon klar ist, dass das Weihwasser verloren ist, das war schon gut inszeniert.


    John lässt die Esmeralda in See stechen. Wie da in der Grotte eine Strömung zustande kommen soll ist mir nicht ganz klar, aber das geht bestimmt irgendwie. Dann wird tatsächlich wieder die Frage diskutiert, ob der Untote Drache ohne Auge Innos überhaupt zu besiegen ist. Es ist schon etwas unschön, wie das hier zur zentralen Streitfrage führt, in der Laido die eine und John die anderen Seite vertritt, aber man muss John halt auch zugute halten, dass er die Geschichte damit aus einer Sackgasse manövrieren würde. Und die Argumente, die er dafür findet, sind ja auch nicht von schlechten Eltern! Man kann ja sogar noch weiter gehen und sagen, dass der Held ja bereits mit dem Auge Innos mit dem Untoten Drachen geredet hat. Das ist ja anscheinend der Moment, indem dieser magische Schutz der Drachen bricht, in dessen Folge auch Biff den Sumpfdrachen verletzen konnte. Da jetzt verbissen dran festzuhalten und die Geschichte totlaufen zu lassen, hielte ich eher für falsch. Ich hoffe zumindest, dass Laido nun einlenkt oder aber endlich eine Alternative aus dem Hut zaubert, wenn es denn ohne Auge Innos wirklich nicht gehen soll.
    Gefällt mir auf jeden Fall, diese ganze Schifffahrtstimmung in diesem Post.

    Uuuuuh, und Laido bringt die Alternative! Das finde ich schon verdammt cool. Dass Xardas einfach so auf der Esmeralda erscheinen kann, weiß man ja spätestens seit dem G2-Ending, find ich von daher okay. Dass verzweifelte Lagen verzweifelte Lösungen erfordern, ist bekannt. Und dass hier nun gar nicht mehr an einen Sieg gedacht wird, sondern nur noch Schadensbegrenzung betrieben werden kann, das passt einfach super zu der ganzen Stimmung der Geschichte. Und ich bin ja sowieso Fan von diesen Ritualen mit Vertretern jedes Gottes.

    Man liest es vielleicht schon raus, Laidos Post hat mich begeistert. Nun ist er John in meinen Augen wirklich ein wenig voraus!


    Kein Post ohne Diskussion. Nun gut, es bleibt dann ja doch nur bei einem Einwand gegen Laidos Plan, der erstmal ohne Folgen bleibt. Einerseits klaut John damit Laido die Butter vom Brot, eine ideale Lösung aufgetischt zu haben, denn zweifelhaft scheint sie ja doch zu sein, und andererseits trägt es wieder herrlich zur Ausweglosigkeit bei, dass nicht einmal dieser Verzweiflungsplan sicher funktioniert. Das Auflaufen auf das Riff ist eine angenehm organische Wendung und Lee und Xardas verhalten sich hier richtig schön charakteristisch. Gerade dass Lee das Befehligen von Truppen gewohnt ist und in der Lage ist schnell Entscheidungen zu fällen, kam wirklich schön rüber. Xardas leicht badass. Es ist aber ja tatsächlich so, dass er quasi überall, wo er mal verweilt hat, Dämonen hinterlässt.

    Laidos Post wirkt angenehm gehetzt, Milten scheint angeschlagen, die Orks sind nur aufgehalten aber noch lange nicht erledigt... Atmosphärisch ist Laidos Post wirklich großartig. Er bringt die Geschichte einen großen Schritt voran, indem er die Gruppe und den Drachen zusammenbringt. Vielleicht etwas platt, dass der Untote Drache sich einfach an die Oberfläche gräbt, lässt ihn aber angenehm bosslike wirken. Aber: So wirklich neue Impulse entstehen hier nicht. Der Post ist eine gute, konsequente Fortsetzung der Geschichte.

    John hatte mit dem Auflaufen auf ein Riff eine prägende gute Idee mehr als Laido und verringert den Abstand zu ihm darum erheblich. Ich möchte Laido trotzdem noch einen minimalen Vorsprung attestieren, da ich die Idee mit der Barriere wirklich gut fand und sie seither ja auch eine sehr tragende Rolle spielt.


    Der Post, an den sich wohl alle noch sehr lange zurückerinnern werden. Sprachlich startet der Post mit den zwei sehr ähnlichen Satzanfangen nicht allzu souverän. An sich ist der kalte Nebel aber eine wunderbar schaurige Beschreibung! Biff als verschmerzbarstes Todesopfer verdeutlicht noch mal die Überlegenheit des Drachen. Die Beschreibungen des Rituals sitzen, da hatte ich richtig coole Bilder vor Augen. Dann die dramatische Wendung, Xardas arbeitet doch wieder nur für sich. Interessant, dass er offensichtlich auch bei einem komplett lebendigen Avatar die Kräfte Beliars abzapfen kann. Da ist dann ja ein bisschen fraglich, warum der Avatar für seine Pläne überhaupt sterben muss... Nun gut, bei dieser ganzen übermächtigen Magie kann man natürlich viel diskutieren und am Ende ist trotzdem alles möglich. John legt also einen sehr guten finalwürdigen Post vor und setzt Laido damit ordentlich unter Zugzwang.

    Oha, und Laido liefert ab. Die Barriere des Minentals vergrößerte sich doch eigentlich deshalb, weil sie den Schläfer berührte und er um nicht selbst zu sterben sie mit seiner eigenen Magie vergrößern musste. Von daher hätte ich geschätzt, dass die Größe der Barriere super kontrollierbar ist, solange sie den Drachen nicht berührt. Von dieser Nickeligkeit einmal ab ist das natürlich eine richtig gute Idee, die der Geschichte ein unerwartetes Ende beschert, das weit über das erwartete "Drache Tod - alles gut!"-Ende hinausgeht. Gorns letzten Satz finde ich zwiespältig. Wenn sie es für so machbar halten den Drachen zu besiegen, warum musste er dann überhaupt in eine Barriere gesperrt werden? Nach einer Sicherheitsmaßnahme klang das bisher ja nicht. Und nun bleiben sie ja theoretisch auch in der Barriere eingesperrt. Obwohl... Wenn die Minentalbarriere nicht wegen des Schreis sondern wegen des Tods des Schläfers fiel (Ich hab bei Gellert ja felsenfest die erstere Variante vertreten), müsste ja auch diese Barriere bei Tod des UD fallen. Hach, ist das alles verstrickt. Trotz all dieser Möglichkeiten wirkt das Ende gar nicht so offen. Ich empfinde es zumindest als runden Abschluss der Geschichte.

    In der vierten Runde haben beide Kontrahenten richtig gut zusammengearbeitet und ohne viel Gerangel einfach ein gutes Finale abgeliefert. (Na gut, das Gerangel gab es wohl im Entstehungskontext der Posts. )


    Und wer war nun unterm Strich der beeindruckendere Kandidat? Klar hervor getan hat sich keiner. Im Wesentlichen kann ich noch mal wiederholen, was ich zur dritten Runde sagte, denn das gilt tatsächlich auch global: Sowohl John als auch Laido haben wahnsinnig gute Posts abgeliefert und zusammen eine wirklich gute Geschichte aus dem Leadin gestrickt. Doch wenn man sich anschaut, wer das Battle mehr geprägt hat, dann sticht die Idee, den Drachen in einer Barriere zu fangen als besonders gut und prägend heraus. Johns erster Post wirkt in der Gesamtübersicht nun tatsächlich auch etwas dürftig, da die Weihwasseridee und sogar Mario ja insgesamt überhaupt keine Rolle gespielt haben. Kleinere Ungereimtheiten gab es auf beiden Seiten, doch keine schadet der Geschichte wirklich. Kurzum: Sehr, sehr knapp bekommt Laido meine Stimme. Wobei ich es eigentlich fies finde, es John anzukreiden, dass er seine Idee mitgetragen hat, denn das hat der Geschichte an sich wahnsinnig gut getan. Doch es geht in einem Speedbattle wohl darum, möglichst gute eigene Ideen einzubringen und sich trotzdem auf die Ideen des Gegenüber einzulassen. Gerade das kann man Laido eigentlich vorwerfen, der Johns ersten Post ja komplett in der Luft zerrissen hat, aber so ist das nun mal... Ich glaube, ich hör jetzt lieber auf nachzudenken, bevor ich meine Entscheidung doch noch wieder ernsthaft in Frage stelle.
    Vielleicht gibt es ja ein Unentschieden und wir bekommen noch Nachschlag.

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    Olivia is offline
    Tolles Leadin, tolle Story, die daraus entwickelt wurde!
    Ein schönes What-if-Szenario, was auch gut genutzt wurde.
    Aber ich denke da gehe ich erstmal der Reihe nach durch, was ich gut fand (sehr vieles) und was ich weniger gut fand (da muss ich jetzt ins Detail für gehen ), insofern... das könnte sehr hart zu entscheiden sein.
    Wie auch in vorherigen Battles habe ich mir noch nicht angesehen, was die Kritiker vor mir bewertet haben, gerade weil ich weiß, dass das bei diesem Battle wichtig sein könnte, da ich in einem sehr knappen Zeitrahmen hier noch eine Stimme vergeben muss. Insofern, nicht wundern, wenn da Meinungen abweichen.

    Zum Leadin aber nochmal selber: Die Idee ist so gut, dass man sie zumindest in einem anderen Ansatz auch bei mir wiederfinden wird in einer Geschichte, die ich momentan schreibe. Bin Fan von solchen alternativen Enden und finde daher auch klasse, was MiMo uns da präsentiert in all seiner Aussichtslosigkeit. Knackiger Stoff, aber nichts, wo ich denke, dass Laido und John zu viele Schwierigkeiten haben werden.

    Was ich schon mal an John's Post gut finde ist, dass zumindest Lösungen für das Problem überlegt werden. Weil theoretisch gesehen hätte er ja auch direkt sagen können, dass die Irdorath-Gruppe einfach mit der Esmeralda wegsegelt, schließlich ist eh alles verloren - das zerbrochene Auge Innos im Leadin macht das mehr als klar.
    Deswegen finde ich auch die vorgeschlagenen Lösungen wie eine "Untote vernichten"-Rolle nicht zwingend abwegig. Natürlich ist nicht garantiert, dass die überhaupt was gegen einen Avatar Beliars ausrichten. Aber es ist auch nicht gesagt, dass sie keinen Schaden anrichten. Im Spiel zumindest tat sie es auch, wenn ich mich recht entsinne ( ? ), aber glaube da kann man eh streiten ob sie nur Schaden anrichtete wegen dem Helden oder allgemein, weil eben der Drache untot ist und wie alle Lebewesen gegen Magie irgendwo anfällig ist.
    Einziger Fehler, der hier auffiel war die Sache, dass die Gruppe sich noch in einer Kabine befindet und Gorn irgendwo Mario sieht - etwas, was Laido auch im nächsten Post nochmal anmerken wird. Nichts Großes jedenfalls, aber ich notier es mir mal auf, weil es im Abgleich mit dem Leadin tatsächlich kleinere Fragen aufwirft.

    Gut, Laido wäre ja nicht Laido, wenn er einen kleinen Fauxpas des Gegners nicht irgendwie für sich nutzen würde.
    Mich stimmt es aber positiv, dass er die Szene nicht einfach als Fehler abtut, sondern dann tatsächlich Mario wegrennen lässt mit den Weihwasserflaschen und daraus dann auch eine kurze Verfolgungsjagd entsteht.
    Auch, dass die Flaschen dabei zerbrechen, finde ich gut - baut weiterhin Spannung auf in einer ohnehin scheinbar aussichtslosen Lage.
    Besonders atmosphärisch sind da dann auch nochmal die Orkgaleeren, welche sich langsam am Horizont ankündigen und definitiv keine friedlichen Absichten haben.

    John hingegen nutzt die Szene auch gut indem er die Crew des Schiffes das einzig Logische in einer solchen Situation machen lässt: Leinen los und schnell wegsegeln auf die Rückseite der Insel. Das könnte man zwar zunächst als kompletten Rückzug aus der Situation des Leadins werten, aber ich finde es gut, wie John auch weiterhin die Problematik mit dem Avatar Beliar ausführt - natürlich könnte die Crew wegsegeln, aber es würde die Welt nicht retten!
    Der untote Drache wäre auch andernorts immer noch eine Gefahr!
    Daher, toller Gedankengang sowie auch eine gute Einführung von Biff - ich habe zwar wenig Vertrauen in Biffs Argumentation, auch wenn es eine gute Anspielung an das Spiel ist, wo das tatsächlich ja der Fall ist, aber es klingt wie etwas, was ein Drachenjäger wie er vermutlich sagen würde. Allgemein gefällt mir sehr gut, dass die Not in dieser Situation recht erfinderisch macht.

    Und dann - plötzlich Xardas!
    An sich bin ich nicht komplett unzufrieden mit seinem Auftauchen, weil es war logisch - schließlich hatte er im Hauptspiel ja auch hinter den Kulissen gearbeitet und nur darauf gelauert, dass der Namenlose den untoten Drachen soweit schwächt, dass er dann dessen Macht an sich reißen kann.
    Ob Xardas in der Geschichte aber gebraucht wird bei so vielen Charakteren... schwer zu sagen.
    Ich neige aber eher zu Ja aufgrund der Tatsache, dass er da ja auch seine Motive hat.
    Die Idee mit der Barriere finde ich übrigens gelungen, auch wenn ich mir nicht sicher bin ob Laido nicht den Sonnenkreis und das Aufladen des Auge Innos mit der Erschaffung der Barriere verwechselt. Ob das widerum machbar ist... schwierig. Klar sind Vatras und Xardas erfahrene Magier, aber soweit ich weiß benötigte es alleine schon bei der Erschaffung der Barriere im Minental die zwölf Magier und bei der Erschaffung der kleinen Barriere um Vengard einen riesigen Erzhaufen. Daher... sicherlich ist es möglich... aber so ganz überzeugt bin ich dann doch nicht.
    Zugegebenermaßen ist es aber eine bessere Idee als die von Biff, selbst wenn ich die Umsetzung dieser in der Praxis dann doch stark hinterfrage. ^^

    John hingegen konzentriert sich auch eher darauf, dass die Gruppe lieber das Schiff verlässt, welches bereits von den Orks verfolgt wird, was ich auch gut finde. Momentan ist das ja die dringendste Aufgabe. Schön auch, dass Xardas hier als Helfer der Gruppe agiert und den Orks eine Ablenkung in Form von Dämonen zurücklässt. Allgemein kann ich da nicht meckern - auch hier wieder ein schlüssiger, nachvollziehbarer Post.

    Auch Laidos Post mit der Verschnaufspause enttäuscht nicht - Miltens Unsicherheit finde ich hier besonders gut, ebenso wie das Misstrauen Girions gegenüber Xardas. Auch hier gibt es nicht viel anzumerken außer das, was ich schon vorher gesagt habe bzgl. Barriere.
    Aber schön, dass mit dem Untoten Drachen nochmal kurz Spannung aufkommt.

    Johns letzter Post überzeugt - oder?
    An sich ist alles nachvollziehbar für mich, der Drache ist nun an der Stelle, wo die Barriere entstehen soll, die anderen lenken ihn ab, Diego kümmert sich darum, dass die Orks nicht alle von hinten überraschen und die Magier beginnen ihre Beschwörung. Soweit alles gut.
    Aber würde Xardas in einem so wichtigen Moment wirklich so offensichtlich nach der Macht des untoten Drachen greifen? Vor allem dann, wenn die Bestie noch nicht einmal großartig geschwächt ist.
    Einerseits denke ich mir: Ja, er will diese Macht, definitiv! Und dass Xardas nicht perfekt ist, haben wir auch schon im Schläfertempel gesehen.
    Dann aber widerum denke ich mir gerade, weil wir eben diese Szene im Schläfertempel hatten, wirkt es doch arg out of Charakter, dass Xardas eben NICHT auf Nummer sicher geht, so wie er es in Gothic 2 nun mal tat. Daher... es überzeugt mich nicht wirklich und ist vielleicht auch leicht unfair, wenn ich hier jetzt Gothic-Backstory als Argument nehme für ein Speedbattle, wo wir es eh nicht so genau mit der Lore haben... aber gut, ich reihe das mal in diesselbe Kategorie ein wie die Barrierengeschichte von Laido.
    Ansonsten aber ist der Post in Ordnung und ich finde auch nicht, dass diese Variante das Ende der Geschichte gefährdet. Entweder endet es im Partywipe wegen Xardas, in einem Triumph oder eben in einem neutralen Ende - daher, ebenfalls gut mitgedacht von John, weil egal was passiert, Laido hat eine gute Vorlage um das Ganze zum Ende zu bringen, aber es wurde ihm nochmal schwierig gemacht durch diese abrupte Wendung mit Xardas ein offensichtliches Happy End zu schaffen.

    Und ich denke Laido hat diese Herausforderung auch soweit gut gemeistert.
    An sich finde ich es gut, dass da jetzt die Barriere steht, weil so gesehen wurde der untote Drache nicht besiegt, aber er wurde zumindest aufgehalten - selbst wenn jetzt alle restlichen Leute auf Irdorath sterben, so wurde der Avatar Beliars für den Moment gefangen genommen.
    Wobei sich mir da dann doch die Frage stellt wie lange diese Barriere halten wird. Beim Schläfer fiel sie ja auch direkt in sich zusammen nachdem dieser getötet wurde, weil er ja Teil dieser Barrierenbeschwörung war.
    Was mich zum nächsten Punkt bringt: Warum erweitert sich eigentlich die Barriere? Wegen der Macht des Untoten Drachen allgemein (der aber nicht an der Beschwörung beteiligt ist soweit ich das rauslese) oder aus anderen Gründen? So gut auch die Wendung ist, so sehr kommt sie mir auch im Kontext der Geschichte recht notdürftig konstruiert vor. Gerade eben, weil Laido auch selber schrieb:
    "Ihr erinnert euch noch an die Barriere, nicht wahr? Ein Feuermagier, ein Wassermagier, ein Schwarzmagier... gemeinsam werden wir nur eine sehr kleine Barriere errichten können, aber wenn wir den Drachen aus der Nähe einkreisen können, dann genügt sie vielleicht schon."
    Hier ist dann fraglich ob Xardas dann überhaupt noch irgendwas zur Beschwörung beigetragen hatte, weil anscheinend ist nach dieser Erklärung ein Schwarzmagier notwendig. Aber dann widerum haben wir ja keinen Schwarzmagier beim eigentlichen Beschwörungsprozess... daher... schwierig.
    Das Einzige, was Laido zumindest rettet ist aber, dass John bereits im Post davor impliziert hat, dass das Ritual beginnt und Xardas zumindest einen Teil seiner Energie dort hineingepumpt hat - ergo würde ich es mir so erklären, dass der Teil der Barrierenbeschwörung, welcher den Schwarzmagier benötigt abgeschlossen ist. Da ich aber kein Barrierenwissenschaftler bin... nun ja, auch hier trage ich nochmal einen Vermerk ein, dass es mich nicht so ganz überzeugt hat, aber kein super großer Fehler ist.
    Ansonsten guter Schluss, passt auch sehr gut zu Gothic.

    Nur kommt es jetzt wohl auch auf die kleineren Fehler an, fürchte ich.
    Weil mal wieder musstet ihr beide richtig gute Posts schreiben! Echt einmal, wie könnt ihr nur??

    Aber gut, es ist wirklich knapp, weil auch fehlertechnisch nur minimale Fehler aus meiner Sicht beiden Seiten unterlaufen sind - diese sind dann auch eher der Spielkenntnis verschuldet. Und dummerweise habt ihr da auch gefühlt beide bei mir ein Unentschieden.
    Was es nicht einfacher macht, da selbst wenn ich jetzt die Lore-Fehler rausnehme es immer noch sehr knapp wäre, weil euch beiden jeweils ein storytechnischer Schnitzer im Kontext vorheriger Posts unterlaufen ist.

    Und deshalb
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    belasse ich es auch bei einem Unentschieden, tut mir leid. Vor allem eben am Finaltag der Abstimmung.

    Ihr habt das beide gut gelöst und es käme mir jetzt unfair vor, wenn ich nochmal diverse Sachen, die ich kritisiert habe härter zu bewerten, weil der Rest des Battles ansonsten so gut geschrieben wurde, dass ich da echt nicht mehr viel finde. Beide Kontrahenten haben die gegebenen Charaktere dieses Szenarios gut genutzt, beide haben gute Ideen eingebracht und sind ebenfalls immer gut darauf eingegangen ohne dass es sich anfühlte als würde dadurch die Geschichte ad absurdum geführt werden und beide Kontrahenten waren auch stets bedacht subtile Stolpersteine einzubauen, die manchmal mehr, manchmal weniger gut gelöst wurden.

    Daher, es beschämt mich das zu sagen, aber ihr bekommt beide meine Stimme.
    Was bedeutet, dass kein Punkt vergeben wird.
    Und kein Verlierer geknufft werden kann.
    Meh, bin wieder da.
    Platzhalter-Signatur bis ich irgendwas intelligentes da reinschreiben kann. Was ich bezweifel.

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    Halbgott Oblomow's Avatar
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    Leadin: Das Setting mit dem alternativen Ausgang/Verlauf der Mission Irdorath gefällt mir, die Umsetzung nicht unbedingt, zuviel schmuckloses Abgehake von Namen für meinen Geschmack. Den Zweck hier ein interessantes Battle begründen zu können, sollte es aber erfüllen können.

    1. Post Irenicus: Ja okay, Mario war auch noch an Bord. Ihn brauchts aber auch, nachdem man auf die Vanilla-Lösung gekommen ist, um noch etwas Spannung hier reinzubringen. Insgesamt solider Post, auch wenn mir die Crew eigentlich noch zu ruhig drauf ist, so übel wie sie zugerichtet sind. Irgendwie 1:0 erstmal.

    2. Laidoridas lässt sich natürlich erstmal Zeit einen kaum aufgefallenen Fauxpas von John aufzugreifen, dass die Sicht innerhalb des Schiffs doch etwas beschränkt ist, wobe es ja durchaus Lücken im Gebälk oder gar Fenster geben könnte, naja. Ansonsten wird hier der mögliche Plan schnell wieder zunichte gemacht, auch mit Verweis auf die Wirkung des Auge Innos (wobei ich mich dann Frage woher Bennet so viele Drachenschuppen und Blut hatte) Reicht für ein 1:1, mit leichtem Vorteil Laidoridas weil es etwas unterhaltsamer war.

    3. Ein Ausweg, ein neuer Gedanke was der untote Drache machen könnte und berechtigter Zweifel an dem Effekt des Auge Innos, stilistisch kommts nicht so ganz an Laidoridas heran, dafür gibts halt die volle Packung Inhalt, ich warte mal auf den Antwortpost bevor ich was vergebe

    4. Und das ist ein richtig harter Konter mit Xardas und der Barriere, ich würde sagen laido führt bei mir gerade 1:2

    5. Noch mehr Fanwissen, meine Güte. Und noch mehr Action, Ausgleich 2:2

    6. 2:3, ich will das nicht groß kommentieren, das ist grad schon ein Freudenfest der Spannung mit dem sterbenden Milten, dem erscheinenden Drachen, etc.

    7. 3:3, auch netter Plottwist mit dem quasi-Verrat an den anderen Magiern

    8. Ulkiges Scheißende, das das ganze jetzt ins komisch-abstruse abdriften lässt (+ weiteres Goticwissen). Vielleicht nicht das beste was man draus machen konnte, aber 0.7 Punkte sind das schon noch.

    Entsprechend kriegt Laidoridas meine Stimme in einem durch und durch hochkarätigen Battle, in dem John nur in einer Runde sich in meinen Augen einem genialen Post geschlagen geben miusste.

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    Quote Originally Posted by MiMo View Post
    Die Orkgaleeren am Horizont sind etwas dahingeworfen und driften auch ein wenig vom eigentlichen Problem weg.
    Mir ging es eigentlich darum, die Freunde vom Schiff wegzukriegen. Die Galeeren sollten dafür sorgen, dass sie ins Innere der Insel fliehen müssen und dann auch dem Drachen irgendwann wieder begegnen. Das sollte das Geschehen also sogar hin zum eigentlichen Problem bewegen, auch wenn das aus diesem Post vielleicht nicht so deutlich wird und es dann ja auch ganz anders gekommen ist.

    Quote Originally Posted by MiMo View Post
    Gorns letzten Satz finde ich zwiespältig. Wenn sie es für so machbar halten den Drachen zu besiegen, warum musste er dann überhaupt in eine Barriere gesperrt werden? Nach einer Sicherheitsmaßnahme klang das bisher ja nicht.
    Mit dem Ende bin ich auch am unzufriedensten. Ich wollte da eigentlich so eine dramatische "Auch wenn wir eigentlich keine Chance haben, werden wir uns mit dem Drachen jetzt nochmal einen harten Kampf liefern!"-Stimmung haben, aber dafür fehlten mir einfach die Wörter. Und um am Anfang was rauszustreichen, hatte ich dann dank Johns fiesem Vier-Minuten-Trick auch keine Zeit mehr. Dass es jetzt so wirkt, als ob Gorn plötzlich glaubt, den Drachen locker besiegen zu können, ist dann natürlich nicht so toll. Wobei es ja schon eine kleine Chance gibt, dass der Drache doch nicht unbesiegbar ist, denn es war ja Xardas, der das behauptet hat, und der hat offenbar auch über andere Sachen gelogen. Aber das hat leider nicht hingehauen, irgendwas davon wirklich in den Post einzubauen.

    Quote Originally Posted by Olivia View Post
    Und dann - plötzlich Xardas!
    An sich bin ich nicht komplett unzufrieden mit seinem Auftauchen, weil es war logisch - schließlich hatte er im Hauptspiel ja auch hinter den Kulissen gearbeitet und nur darauf gelauert, dass der Namenlose den untoten Drachen soweit schwächt, dass er dann dessen Macht an sich reißen kann.
    Ob Xardas in der Geschichte aber gebraucht wird bei so vielen Charakteren... schwer zu sagen.
    Ich fand ja irgendwie, dass der zwangsläufig da auftauchen musste, eben weil er ja im Spiel auch da auftaucht. Hatte auch schon Angst, dass John mir damit zuvorkommen würde.

    Quote Originally Posted by Olivia View Post
    Die Idee mit der Barriere finde ich übrigens gelungen, auch wenn ich mir nicht sicher bin ob Laido nicht den Sonnenkreis und das Aufladen des Auge Innos mit der Erschaffung der Barriere verwechselt. Ob das widerum machbar ist... schwierig. Klar sind Vatras und Xardas erfahrene Magier, aber soweit ich weiß benötigte es alleine schon bei der Erschaffung der Barriere im Minental die zwölf Magier und bei der Erschaffung der kleinen Barriere um Vengard einen riesigen Erzhaufen. Daher... sicherlich ist es möglich... aber so ganz überzeugt bin ich dann doch nicht.
    Das habe ich wirklich ein bisschen durcheinander gebracht. Also, ich hatte schon im Kopf, dass da diese zwölf Magier an der Barrierenerschaffung beteiligt waren, aber ich dachte in dem Moment irgendwie, dass Xardas da auch schon als Schwarzmagier zugange gewesen wäre und es da auch Vertreter aller drei Götter für bräuchte. Ist mir auch schon direkt nach dem Posten aufgefallen, dass ich mich da vertan habe, aber ich fands dann nicht so schlimm, weil man Xardas' Magieraufzählung auch einfach so als Auflistung der Magier verstehen kann, die eben gerade dafür zur Verfügung stehen. Und dass drei Magier eine sehr kleine Barriere erschaffen können, wenn zwölf eine sehr große hinkriegen, das fand ich jetzt schon ganz plausibel. Auch wenn es natürlich fraglich ist, ob das einfach so spontan ohne Hilfsmittel und Vorbereitung klappt, weswegen ich das im letzten Post zumindest nochmal kurz angeschnitten hatte, dass Milten den Zauber nicht so locker aus dem Ärmel schütteln kann. Fand es dann letztlich für Speedbattle-Verhältnisse glaubwürdig genug, aber kann natürlich auch verstehen, wenn man da skeptischer ist.

    Quote Originally Posted by Olivia View Post
    Hier ist dann fraglich ob Xardas dann überhaupt noch irgendwas zur Beschwörung beigetragen hatte, weil anscheinend ist nach dieser Erklärung ein Schwarzmagier notwendig.
    Wird ja so direkt nicht gesagt, dass ein Schwarzmagier zwingend nötig ist. Xardas zählt eben einfach auf, welche Magier gerade da sind. Finde, das passt schon so.

    Quote Originally Posted by John Irenicus View Post
    Da muss ich als fairer Verlierer meinem Kontrahenten wohl zum Einzug ins Halbfinale gratulieren!

    (aber wenn ich nicht gerade schon gegessen hätte, dann würde ich jetzt meinen Hut verspeisen )
    Dankeschön! Und gräme dich nicht, so ein Battle um Platz 3 ist auch eine spannende Sache und für dich ja eine völlig neue, tolle Erfahrung!

  15. View Forum Posts #15 Reply With Quote
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    John Irenicus is offline
    Quote Originally Posted by Laidoridas View Post
    Das habe ich wirklich ein bisschen durcheinander gebracht. Also, ich hatte schon im Kopf, dass da diese zwölf Magier an der Barrierenerschaffung beteiligt waren, aber ich dachte in dem Moment irgendwie, dass Xardas da auch schon als Schwarzmagier zugange gewesen wäre und es da auch Vertreter aller drei Götter für bräuchte. Ist mir auch schon direkt nach dem Posten aufgefallen, dass ich mich da vertan habe, aber ich fands dann nicht so schlimm, weil man Xardas' Magieraufzählung auch einfach so als Auflistung der Magier verstehen kann, die eben gerade dafür zur Verfügung stehen. Und dass drei Magier eine sehr kleine Barriere erschaffen können, wenn zwölf eine sehr große hinkriegen, das fand ich jetzt schon ganz plausibel. Auch wenn es natürlich fraglich ist, ob das einfach so spontan ohne Hilfsmittel und Vorbereitung klappt, weswegen ich das im letzten Post zumindest nochmal kurz angeschnitten hatte, dass Milten den Zauber nicht so locker aus dem Ärmel schütteln kann. Fand es dann letztlich für Speedbattle-Verhältnisse glaubwürdig genug, aber kann natürlich auch verstehen, wenn man da skeptischer ist.


    Wird ja so direkt nicht gesagt, dass ein Schwarzmagier zwingend nötig ist. Xardas zählt eben einfach auf, welche Magier gerade da sind. Finde, das passt schon so.
    Das fand ich gar nicht so störend. Ich hatte mir das so zusammengereimt, das Xardas sozusagen die Konstellation "Aus jeder Schule ein Magier" als nächstbeste Konstellation benennt, um einen großen Zauber zu wirken, wenn man jetzt eben gerade nicht die zwölf Magier dabei hat. Das passt dann schon irgendwie. Dann aber hätte ich schon angenommen, dass ein Schwarzmagier zwingend nötig ist. Aber diese Ungereimtheiten fand ich wie gesagt gar nicht so gravierend.


    Quote Originally Posted by Laidoridas View Post
    Dankeschön! Und gräme dich nicht, so ein Battle um Platz 3 ist auch eine spannende Sache und für dich ja eine völlig neue, tolle Erfahrung!

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