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Kaufberatung | Laptop für Reisen, bspw. refurbished Lenovo ThinkPad

  1. #1 Reply With Quote
    Ritter Cosmopolar's Avatar
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    Hallo zusammen,

    ich arbeite zzt in Japan und kann leider nicht auf meine Performance Desktop Lösung setzen, die in Deutschland geblieben ist. Der aktuelle sechs, sieben Jahre alte Laptop Sony Vaio mit Intel HD3000 und i5 2450M ist ein absoluter Ungenuss. Selbst bei simpelsten Aufgaben wie einfachen Spielen oder HD Video Wiedergabe geht das Gerät schnell in die Knie, woran leider auch ein platt machen und Windows 10 aufspielen nichts geändert hat. Jetzt suche ich temporär eine billige aber zumindest etwas bessere Lösung, die ich auch künftig im Urlaub nutzen kann.

    Nutzungsprofil: der Laptop dient als Speicherschnittstelle und zur Bearbeitung von raw Bildern via DxO etc. (geht soweit auch mit dem Vaio), und als Entertainment System für Streaming und einfachere Spiele wie Steam Indies und bspw. Warships (sehr lange Wartezeiten und ständige Freezes), das ich testweise installiert habe. Er sollte relativ robust sein und nicht zu schwer (Thinkspads sind absolut ok) und zumindest eine anständige Onboard GPU Lösung haben.

    Idee: auf der Arbeit bin ich eigentlich relativ zufrieden mit den ThinkPads von Lenovo, T460 und T470, robust, relativ hochwertig verarbeitet, die Beschichtung ist sehr unempfindlich und unter Windows 10 haben die Geräte kein Problem damit auf zwei externen Monitoren Multitasking zu betreiben. Ich schätze die Geräte sind leider nicht im Besitz des Unternehmens sondern werden wie branchenüblich nur geleast. Eigentlich hätte ich gerne einfach bei der Ausschussware einen abgegriffen aber ich fürchte die Möglichkeit entfällt.

    Budget: An sich würde ich gerne unter 250 EUR bleiben, einfach weil ich ein sehr gutes Handy und einen nach wie vor ausreichend guten Desktop PC habe und die Investition eher unnötig und temporär ist. Entsprechend habe ich geschaut wo man an die gebrauchten Lenovos gelangen kann und für Refurbished Ware z.B. diese Seite gefunden.

    • Was würdet Ihr als Modell empfehlen?
    • Welche Quelle für neu oder Gebrauchtware bietet sich eurer Meinung nach an?
    • Habt ihr neben den Lenovos alternative Ideen?


    Vielen Dank für eure Unterstützung.
    Ich bin gespannt auf die Vorschläge!

    MfG Cosmopolar
    Cosmopolar is offline

  2. #2 Reply With Quote
    Tieftöner  Lookbehind's Avatar
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    Uff. Prinzipiell ist die Idee bei den Leasing-Rückläufern aus dem Businessbereich zu zu greifen nicht schlecht. Ob nun ThinkPad , Dell, Fujitsu-Siemens oder HP sei mal dahingestellt. Allerdings ein Gerät wie ein T470 mit einigermaßen starker Grafiklösung im Bereich von 250€ zu finden ... da muss die Kiste schon echt gut runter gerockt sein. Das sind ja noch einigermaßen aktuelle Modelle.

    Dann schon eher was in der 30er oder 50er Reihe. Allerdings auch da, wenn du wirklich ne dedizierte Grafiklösung haben möchtest, wird das kosten.

    Bist du auf internationale Händler angewiesen? Oder kannst du bestellen, während du noch in Deutschland bist? Dann ist Lapstore noch einen Blick wert.

    Finger weg von der 40er Serie von Lenovo (T440, X240, W540, ...). Die Design-Änderungen hat Lenovo ganz kräftig bereut und schon in der 50er-Generation wieder zurück gerudert. Wir reden nicht von Optik, sondern von Ergonomie.

    Generell noch den Tipp: Bei Gebrauchtgeräten wird oft die Tastatur einmal "überarbeitet". Was so viel heißt wie: Einmal schwarz über lackiert und neue Buchstaben aufgeklebt. Das ist auch meistens durchaus wertig gemacht und hält gefühlt ewig. Ist also an sich nichts schlechtes. Ist allerdings bei Tastaturen mit Hintergrundbeleuchtunge etwas ... ähhh ... unglücklich. Also drauf achten, wenn die Tastatur beleuchtet ist.
    Hint: Ältere ThinkPad-Modelle haben ein "Think-Light" welches die Tastatur von oben beleuchtet, statt durch die Tasten hindurch. Das ist von den lackierten Tastaturen nicht betroffen. (Schade, dass sie das abgeschafft haben.)

    Ansonsten mach dir mal, neben der Rechenleistung, noch Gedanken zu Größe und Akku.
    Lookbehind is offline

  3. #3 Reply With Quote
    Ritter Cosmopolar's Avatar
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    Quote Originally Posted by Lookbehind View Post
    Uff. Prinzipiell ist die Idee bei den Leasing-Rückläufern aus dem Businessbereich zu zu greifen nicht schlecht. Ob nun ThinkPad , Dell, Fujitsu-Siemens oder HP sei mal dahingestellt. Allerdings ein Gerät wie ein T470 mit einigermaßen starker Grafiklösung im Bereich von 250€ zu finden ... da muss die Kiste schon echt gut runter gerockt sein. Das sind ja noch einigermaßen aktuelle Modelle.

    Dann schon eher was in der 30er oder 50er Reihe. Allerdings auch da, wenn du wirklich ne dedizierte Grafiklösung haben möchtest, wird das kosten.

    Finger weg von der 40er Serie von Lenovo (T440, X240, W540, ...). Die Design-Änderungen hat Lenovo ganz kräftig bereut und schon in der 50er-Generation wieder zurück gerudert. Wir reden nicht von Optik, sondern von Ergonomie.
    Hey, vielen Dank für dein ausführliches Feedback! Ich bin grundsätzlich auch für andere Hersteller offen, auch wenn ich mit dem ThinkPad Gedanken bereits etwas angefreundet habe.

    Kannst du mir konkrete Modelle empfehlen? Während ich im Mittelklasse bis HighEnd Bereich relativ gut informiert bin habe ich mit den ganzen Notebooklösungen nur bedingt Ahnung. Was die Grafiklösung angeht ist bereits die im T460 verbaute onboard Intel HD Graphics 520 rund 3.5 mal leistungsfähiger als die aktuelle onboard Lösung. Das würde absolut ausreichen denke ich.

    Quote Originally Posted by Lookbehind View Post
    Bist du auf internationale Händler angewiesen? Oder kannst du bestellen, während du noch in Deutschland bist? Dann ist Lapstore noch einen Blick wert.
    nein bin ich nicht, ggf. könnte ich den Laptop über Kollegen mitreisen lassen oder mit etwas Zusatzkosten hierher liefern lassen. Ich schaue gerne mal rein...

    Quote Originally Posted by Lookbehind View Post
    Generell noch den Tipp: Bei Gebrauchtgeräten wird oft die Tastatur einmal "überarbeitet". Was so viel heißt wie: Einmal schwarz über lackiert und neue Buchstaben aufgeklebt. Das ist auch meistens durchaus wertig gemacht und hält gefühlt ewig. Ist also an sich nichts schlechtes. Ist allerdings bei Tastaturen mit Hintergrundbeleuchtunge etwas ... ähhh ... unglücklich. Also drauf achten, wenn die Tastatur beleuchtet ist.

    Hint: Ältere ThinkPad-Modelle haben ein "Think-Light" welches die Tastatur von oben beleuchtet, statt durch die Tasten hindurch. Das ist von den lackierten Tastaturen nicht betroffen. (Schade, dass sie das abgeschafft haben.)
    Alles klar, interessantes Detail. Aber solange es halbwegs hält und nicht zu billig aussieht passt das von meiner Seite. Im Grunde genommen ist das ThinkPad eh eine schwarze Box.

    Quote Originally Posted by Lookbehind View Post
    Ansonsten mach dir mal, neben der Rechenleistung, noch Gedanken zu Größe und Akku.
    Was die Größe angeht können wir uns wie gesagt auch gerne am T460 orientieren, ich denke innerhalb der ThinkPads sind 14" meistens Standard. Gewicht passt soweit auch und Akkuleistung könnte theoretisch auch etwas geringer bemessen sein, da der Akku schon recht performant ist.

    Danke nochmal!
    Cosmopolar is offline

  4. #4 Reply With Quote
    Metasyntaktische Variable  foobar's Avatar
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    Direkt hinter dir! Buh!
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    Ich will dir die Idee mit den gebrauchten Thinkpads nicht ausreden. Der Ansatz ist legitim und nicht dumm. Aber nur, um vielleicht auch nochmal eine Alternative bzw. was zum Abgrenzen auf dem Tisch zu haben:

    Für 300 Euro kriegst du das Lenovo Ideapad 330S mit 4 GB RAM, 128 GB SSD und einem Core i3-7020U. Von der Qualität und Ergonomie her sind die Ideapads nicht mit den Thinkpads vergleichbar, auch wenn "Lenovo" drauf steht, das muss klar sein. Und ein Betriebssystem müsstest du dir auch anderweitig beschaffen (evtl. die Lizenz vom Vaio übernehmen).

    Aber der Vorteil wäre, dass du da eine moderne Kaby Lake CPU im Gerät hast, während in den Thinkpads, die auf der verlinkten Seite genannt wurden, ein 6 Jahre alter Haswell noch die neueste Architektur ist. Das ist speziell beim Streaming dahingehend relevant, dass die neuere CPU Hardwaredekoder für viele aktuell verwendete Streaming-Codecs enthält (z.B. H.265, VP8, VP9, etc). Die älteren Systeme können den Kram auch dekodieren, müssen es aber in Software machen. Das ist aufwendiger, kostet mehr Strom (geht also auf die Akkulaufzeit), produziert mehr Abwärme (mehr Lüfterlärm) und es steht weniger Restleistung zur Verfügung (z.B. irgendwelche aufwendigen Berechnungen wie Raw-Filter laufen lassen, während man eine Netflix-Serie guckt).

    Das - und die Tatsache, dass Akku und Display noch keinen Verschleiß haben - wären allerdings auch die einzigen Vorteile, die mir auf die Schnelle einfallen. Ist also kein Killer-Argument gegen die gebrauchten Thinkpads. Nur etwas, dass man evtl. im Hinterkopf behalten sollte.

    Egal, was du nimmst: Auf jeden Fall solltest du darauf achten, dass das Gerät eine SSD hat. Wenn der Platz darauf nicht für alle Raw-Fotos reicht, lieber einen USB-Stick oder eine externe Platte dazu holen. Aber nimm keine HDD, weil die ja mehr Platz hätte. Das bezahlst du mit einem deutlichen Schwuppziditätsverlust (ja, das ist der offizielle Fachausdruck).
    foobar is offline

  5. #5 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by foobar View Post
    Ich will dir die Idee mit den gebrauchten Thinkpads nicht ausreden. Der Ansatz ist legitim und nicht dumm. Aber nur, um vielleicht auch nochmal eine Alternative bzw. was zum Abgrenzen auf dem Tisch zu haben:
    Alles gut, ich bin offen für alle Ansätze!

    Quote Originally Posted by foobar View Post
    Für 300 Euro kriegst du das Lenovo Ideapad 330S mit 4 GB RAM, 128 GB SSD und einem Core i3-7020U. Von der Qualität und Ergonomie her sind die Ideapads nicht mit den Thinkpads vergleichbar, auch wenn "Lenovo" drauf steht, das muss klar sein. Und ein Betriebssystem müsstest du dir auch anderweitig beschaffen (evtl. die Lizenz vom Vaio übernehmen).

    Aber der Vorteil wäre, dass du da eine moderne Kaby Lake CPU im Gerät hast, während in den Thinkpads, die auf der verlinkten Seite genannt wurden, ein 6 Jahre alter Haswell noch die neueste Architektur ist. Das ist speziell beim Streaming dahingehend relevant, dass die neuere CPU Hardwaredekoder für viele aktuell verwendete Streaming-Codecs enthält (z.B. H.265, VP8, VP9, etc). Die älteren Systeme können den Kram auch dekodieren, müssen es aber in Software machen. Das ist aufwendiger, kostet mehr Strom (geht also auf die Akkulaufzeit), produziert mehr Abwärme (mehr Lüfterlärm) und es steht weniger Restleistung zur Verfügung (z.B. irgendwelche aufwendigen Berechnungen wie Raw-Filter laufen lassen, während man eine Netflix-Serie guckt).
    SSD, Onboard Grafik und neuere CPU Generation sind definitiv ansprechend, allerdings haben die meisten Thinkpads 8GB RAM und eben vier Kerne statt zwei. Ich denke je nach use case ist das definitiv ein Argument, in meinem Fall ist DxO aber erstaunlich schlank was die Arbeit mit RAWs angeht und Multitasking ist am Laptop sowieso ein nur sehr bedingter Spaß, haha.

    Quote Originally Posted by foobar View Post
    Das - und die Tatsache, dass Akku und Display noch keinen Verschleiß haben - wären allerdings auch die einzigen Vorteile, die mir auf die Schnelle einfallen. Ist also kein Killer-Argument gegen die gebrauchten Thinkpads. Nur etwas, dass man evtl. im Hinterkopf behalten sollte.
    Ja gut, der Akku ist natürlich schon ein Argument aber lieber später mal 40, 50 EUR drauf legen und die Einheit bei Bedarf austauschen ... Die Frage ist ja generell auch erstmal ein gutes Angebot zu finden, sonst hat sich das mit den ThinkPads schnell zu Ende gedacht.

    Quote Originally Posted by foobar View Post
    Egal, was du nimmst: Auf jeden Fall solltest du darauf achten, dass das Gerät eine SSD hat. Wenn der Platz darauf nicht für alle Raw-Fotos reicht, lieber einen USB-Stick oder eine externe Platte dazu holen. Aber nimm keine HDD, weil die ja mehr Platz hätte. Das bezahlst du mit einem deutlichen Schwuppziditätsverlust (ja, das ist der offizielle Fachausdruck).
    Ja das sowieso, für große Datenmengen habe ich sowieso eine externe HDD und das Betriebssystem gehört definitiv auf eine SSD. Wunderbares Wort übrigens!

    Vielen Dank für deine Hilfe
    Cosmopolar is offline

  6. #6 Reply With Quote
    Ritter Cosmopolar's Avatar
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    Was haltet ihr z.B. von diesem Angebot oder diesem?
    Cosmopolar is offline Last edited by Cosmopolar; 10.08.2019 at 11:11.

  7. #7 Reply With Quote
    Tieftöner  Lookbehind's Avatar
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    Den E 480 hab ich beruflich. Allerdings mit nem i7 und einer 500GB NVMe. Das Gehäuse dürfte aber das gleiche sein.
    Das ist schon ein gutes Gerät. Der Akku hält gefühlt ewig. Verarbeitung is super. Und zumindest in meinem steckt auch genug Bums unter der Haube. Einziger Nachteil: Der USB-C Anschluss hat kein Thunderbolt, was sich bemerkbar macht, wenn man ein Dock mit mehreren Displays anschließen möchte. Mir persönlich ist er außerdem etwas zu groß, aber ich finds noch gut transportabel. Etwas im 12-13 Zoll Bereich wäre mir lieber gewesen. Aber da hat jeder andere Präferenzen.

    Ich kann dir allerdings nicht sagen, wie die Prozessoren gegeneinander zu vergleichen sind.

    Edith meint, hier hätte auch noch 2 Beiträge zum E480 geschrieben:
    Beitrag 1
    Beitrag 2
    Lookbehind is offline Last edited by Lookbehind; 10.08.2019 at 11:29.

  8. #8 Reply With Quote
    Ritter Cosmopolar's Avatar
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    ich kopiere das auch mal hier rein, damit die Mühe nicht umsonst war...

    Quote Originally Posted by Lookbehind View Post
    Die Nomenklatur bei Lenovo sagt überhaupt nichts über die Leistung aus, sondern nur über die Bauform. T460 heißt schlicht: T-Serie (Titan-Rahmen, bestimmte Bauhhöhe, ...), 4 - 14 Zoll Display, 60 - 6te Generation (zumindest seit Einführung dieses Namensschemas).

    Aufpassen muss man außerdem auf die allgemeine Modell-Bezeichnung. In der Regel spricht man von ThinkPads. Lenovo hat aber noch andere Geräte im Angebot. Die IdeaPad-Serie zum Beispiel. Die verwenden bisweilen die gleiche Nomenklatur für andere Geräte.
    Der Buchstabe steht ja für die Bauform, wie ich nachgelesen habe. Das eine Gerät ist hier bspw ein ''L'', das anscheinend quasi einem ''T'' entspricht. Hat das dann auch einen Titanrahmen? Ansonsten ist die erste Zahl mWn. ein Indikator für die Displaygröße mit ''4'' für 14'', und ''5'' für 15'' uswa., der zweier Zahlenblock dahinter steht glaube ich nur für die jeweilige Generation, sprich 480 ist neuer als 470. Correct me if I'm wrong.

    Entsprechend kommt für mich nur die 400er Reihe abgesehen vom 440 Modell in Frage, bevorzugt mit einem T.

    Quote Originally Posted by Lookbehind View Post
    Kann ich nicht beurteilen. Klingt für mich prinzipiell sehr billig. Muss aber nix heißen. Ich bin in dem Markt nicht wirklich drin. Ich kann die Technik beurteilen, aber nicht die Marktpreise.

    Als Anhaltspunkt: Ich hab für mein privates X250 mit i5, 8GB RAM, 380 GB SSD und dem mittleren Akku im Frühjahr ~350€ gezahlt. Gebraucht natürlich.

    Und ich weiß, dass mein E480 auf der Arbeit mit dem i7 Ende letzten Jahres irgendwas zwischen 700-800€ neu gekostet hat. Allerdings weiß ich nicht, ob da die Steuer schon drin ist, oder nicht.
    Alles gut, mir gehts auch eher darum ob das leistungstechnisch als Runde Sache bewertet werden kann. Klingt bei dir aber auch nach einem ganz guten Deal. Was ist denn im X250 als oGPU und CPU verbaut?


    Quote Originally Posted by Lookbehind View Post
    Naja, son i3 ist definitiv kein Powerhouse. Allerdings musst du auch immer schauen wogegen du das vergleichst und zu welchem Workload (der ist übrigens gar nicht so einfach zu definieren). Da kann ein i5 aus 6ter Generation manchmal wirklich stärker sein, bei anderen Sachen vielleicht aber auch verlieren (ich denke da insbesondere an Video-Codecs). Da musst du wirklich Benchmarks vergleichen, die sich auf dein Anwendungsgebiet stützen. Insgesamt sehe ich den i5 eher vorne. Aber wie weit?
    Denk außerdem dran, dass du hier Laptop-Prozessoren (U am Ende) begutachtest.
    Ja das habe ich auch bei den Benchmarkvergleichen gemerkt. Je nach Testvariante bzw. Anforderungsart performt mal der eine besser, mal der andere. Und klar, die sind sowieso immer relativ beschränkt in ihren Kapazitäten, aber ich habe das Gefühl meistens ist es eher der mangelnde RAM oder die GPU Leistung die zu Leistungseinbrüchen führen.
    Cosmopolar is offline

  9. #9 Reply With Quote
    Tieftöner  Lookbehind's Avatar
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    Quote Originally Posted by Cosmopolar View Post
    ...
    Der Buchstabe steht ja für die Bauform, wie ich nachgelesen habe. Das eine Gerät ist hier bspw ein ''L'', das anscheinend quasi einem ''T'' entspricht. Hat das dann auch einen Titanrahmen? Ansonsten ist die erste Zahl mWn. ein Indikator für die Displaygröße mit ''4'' für 14'', und ''5'' für 15'' uswa., der zweier Zahlenblock dahinter steht glaube ich nur für die jeweilige Generation, sprich 480 ist neuer als 470. Correct me if I'm wrong.
    Sach ich doch.

    Was das Gehäuse vom L angeht, schau doch einfach mal ins Think-Wiki.
    Quote Originally Posted by Cosmopolar View Post
    ...
    Alles gut, mir gehts auch eher darum ob das leistungstechnisch als Runde Sache bewertet werden kann. Klingt bei dir aber auch nach einem ganz guten Deal. Was ist denn im X250 als oGPU und CPU verbaut?
    In meinem X250 steckt ein Intel(R) Core(TM) i5-5300U CPU @ 2.30GHz und demnach eine Intel® HD-Grafik 5500.
    Reicht für mich locker. Ich brauche privat unterwegs keine Rennmaschine. Ich kann die schweren Workloads relativ problemlos auf irgendwelche Remote-Systeme auslagern. Ich wollte nur weg von dem scheiß Atom.

    Quote Originally Posted by Cosmopolar View Post
    Ja das habe ich auch bei den Benchmarkvergleichen gemerkt. Je nach Testvariante bzw. Anforderungsart performt mal der eine besser, mal der andere. Und klar, die sind sowieso immer relativ beschränkt in ihren Kapazitäten, aber ich habe das Gefühl meistens ist es eher der mangelnde RAM oder die GPU Leistung die zu Leistungseinbrüchen führen.
    Naja, die "Performance" eines Prozessors zu messen, ist eben nicht ganz einfach.

    Ein simplifiziertes Beispiel aus der Auto-Welt wäre, bei der Auswahl des Fahrzeugs rein nach den PS zu gehen. Da gibt es welche mit 400 PS Serie. Is doch garantiert schneller als der Golf mit seinen 90 PS! ... nur das die 400 Serien-PS in einem Traktor stecken. Wenn meine Arbeitslast also bedeutet, dass ich einen Brief von München nach Hamburg transportieren muss, dann ist der 90 PS Golf besser geeignet. Wenn meine Arbeitslast aber ein Pflug ist, der durch das Feld gezogen werden muss, dann komme ich selbst mit nem Lamborghini nicht weit (ja, ich weiß das Lambo auch Traktoren baut ... das ignorieren wir hier mal, ok?). Es gibt also noch mehr Faktoren als die puren PS. Aber ob die besser oder schlechter sind, hängt eben stark von der Arbeitslast ab, die ich da drauf werfen möchte.

    Beim Prozessor gibts da aber gefühlt 130x mehr Faktoren als in der Fahrzeugtechnik und zudem auch noch mehr verschiedene Arbeitslasten. Und um das ganze noch undurchsichtiger zu machen, lässt sich die Arbeitslast für den Prozessor leider nur sehr schwer anhand von Angaben wie "Bildbearbeitung und Musik hören" abschätzen, weil die Programme dahinter oft viel zu komplex sind, als das jeder abschätzen könnte von welchen Features die profitieren oder eben auch nicht.
    Ja, theoretisch lässt sich die Eignung eines Prozessors rein auf Zahlen bestimmen. Aber das ist oft einfach SO aufwändig, dass es bedeutend einfacher und zuverlässiger ist, sich einen passenden Benchmark heraus zu suchen.
    Lookbehind is offline

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