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Trumps Amerika - der Faschismus kommt (aus PE)

  1. #41 Reply With Quote
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    Man denke nur an die alberne, zwei Jahre lange Russland-Farce.
    So viel zum Thema "sehr einseitige Betrachtung", nech? Was ist denn eigentlich albern an einer Untersuchung, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dafür gesorgt hat, dass Trump sobald er aus dem Amt ist ins Gefängnis geht?
    Vielleicht muss es ja ganz einfach so sein.

    Du bist ja nur neidisch, weil dein Pferd tot ist.

    Steckt nicht ein klein wenig John Bartlett in jedem von uns?


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  2. #42 Reply With Quote
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    Ganz einfach: Falls Trump in den Knast geht, geschieht dass wegen Steuerhinterziehung, evtl Behinderung der Justiz und ähnlichen Geschichten.

    Die Demokraten und die ihnen zugetanen Medienhäuser haben währenddessen zwei Jahre erzählt, der POTUS wäre ein russischer Agent. Und dann kam am Ende herzlich wenig dabei heraus; der Muller-Report mag in vielerlei Hinsicht interessant sein, aber in Sachen Russland ist er eine Blamage für die amerikanische Linke. Trump weiss das zu nutzen.
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  3. #43 Reply With Quote
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    Ganz einfach: Falls Trump in den Knast geht, geschieht dass wegen Steuerhinterziehung, evtl Behinderung der Justiz und ähnlichen Geschichten.

    Die Demokraten und die ihnen zugetanen Medienhäuser haben währenddessen zwei Jahre erzählt, der POTUS wäre ein russischer Agent. Und dann kam am Ende herzlich wenig dabei heraus; der Muller-Report mag in vielerlei Hinsicht interessant sein, aber in Sachen Russland ist er eine Blamage für die amerikanische Linke. Trump weiss das zu nutzen.
    War es nicht Donald Trump der wieder und wieder behauptet hat, das wäre es worum es in Mullers-Ermittlung geht? Also faktisch den Grund für die Ermittlung so verzerrte, dass es lächerlich klingt und nicht erwiesen werden kann. So das sich dann medial behaupten ließ: "Seht ihr! Ich bin offensichtlich kein russischer Agent!".. während es darum nie ging.
    HerrFenrisWolf is online now

  4. #44 Reply With Quote
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    Vielleicht könnte FBI-Ermittler Mueller der BRD einen Gefallen tun
    und mal Herrn Frohnmeier, Herrn Junge, Herrn Pazderski, Herrn
    Blex und Herrn Beckamp unter die Lupe nehmen.

    Das Ergebnis würde ich sehr gerne sehen.

    Cheers!
    wildundgesetzlos is offline

  5. #45 Reply With Quote
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    War es nicht Donald Trump der wieder und wieder behauptet hat, das wäre es worum es in Mullers-Ermittlung geht? Also faktisch den Grund für die Ermittlung so verzerrte, dass es lächerlich klingt und nicht erwiesen werden kann. So das sich dann medial behaupten ließ: "Seht ihr! Ich bin offensichtlich kein russischer Agent!".. während es darum nie ging.
    Nein, dass war nicht so. Trump hat diese demokratischen Angriffe sicherlich dankend angenommen, weil er sie als Ablenkung für ernstzunehmendere Anschuldigungen aber davon dass er derjenige gewesen sein soll der das Thema in den Fokus gerückt hat kann keine Rede sein. Weite Teile der amerikanischen Linken haben sich in ihrer Fassungslosigkeit ob ihrer Niederlage und der Präsidentschaft des verhassten Orange Man an diese Idee geklammert wie an einen letzten Strohhalm, die letzte Hoffnung ihn loszuwerden ohne 4 Jahre warten zu müssen.

    Und ausserdem ein Erklärungsansatz, der die Dems davon befreit, sich fragen zu müssen wie sie gegen DAS verlieren konnten. Was meiner Meinung nach der Hauptgrund für die Beliebtheit der Russland-Verschwörungstheorie ist.

    Und da diese Gespräche gerne schnell bergabgehen, haltet mich bitte nicht für einen Trumpfan. Ich hätte ihn bestimmt nicht gewählt.
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  6. #46 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by motzel
    Die Demokraten und die ihnen zugetanen Medienhäuser haben währenddessen zwei Jahre erzählt, der POTUS wäre ein russischer Agent.
    Naja, dieser Narrativ war durchaus manchmal da, weil gar nicht mehr wirklich klar war, was eigentlich alles „möglich“ wäre. Das waren aber eher ausnahmen.

    Wovon die meisten Linken und Liberalen ausgegangen sind war nicht, dass Trump tatsächlich Agent sei. Sie sind fest davon überzeugt gewesen, dass der Muller-Bericht mehr im Hinblick auf konkrete und nachweisbare Absprachen zwischen Kreml und der Trump-Campaign hervorbringen würde. Und die meisten sind davon ausgegangen, dass man herausfinden würde, dass Putin auf die eine oder andere Weise irgendein Druckmittel gegen Trump hat, beispielsweise kompromittierende Finanzgeschäfte, Schulden oder Ähnliches.

    Womit die Demokraten wohl nicht wirklich gerechnet haben (und was auch vor dem Erscheinen des Berichts nie so wirklich eindeutig thematisiert wurde) war, dass es für Muller nie zur Option gestanden hat, Trump anzuklagen. Nach seinem Verständnis und scheinbar nach den gängigen juristischen Vorgaben diesbezüglich hätte er gar nicht die Autorität dazu gehabt.

    Aber auch klar ist, dass kein anderer Präsident auch nur mit einem Viertel von dem, was im Bericht steht, davongekommen wäre, ohne auf massiven Druck gezwungen gewesen zu sein zurück zu treten. Mehrere seiner engsten Mitarbeiter wurden verknackt, es gab Treffen zur gezielten Absprache mit einer ausländischen Regierung und hätte sein Staab alles das getan, was er verlangt hatte, dann wäre nicht nur Comey sondern danach auch Muller gefeuert worden.
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  7. #47 Reply With Quote
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    Es stimmt sicher dass Trump viel durchgegangen lassen wird was andere zu Fall bringen würde, aber das ist ja das Dilemma. Es wurde so viel Wind im voraus gemacht, dass der Dung, der dann gefunden wurde, im Vergleich zu den zuvor als -definitiv sicherstehenden- behaupteten Verwchwörungen einfach nicht mitkommt und im aufgeheizten Klima niemanden interessiert, obwohl er echt da ist und tatsächlich stinkt.

    An diesem Punkt stehen sich die Amis so unversöhnlich gegenüber, dass es, um Trump zu erledigen, vermutlich Filmaufnehmen von ihm geben müsste, auf denen er kleine Mädchen belästigt. Drunter wird eh alles wegrationalisiert.

    Und an diesem Klima sind die Dems halt genauso schuld wie die anderen. Wenn sie einfach vernünftige Politik der Mitte machen und einen für die Mitte annehmbaren Kandidaten nominieren, sollten sie nächstes Jahr eigtl gewinnen. Denkt dran, 2016 war vor allem der hohe Anteil Nichtwähler das Problem.

    Ich denke allerdings nicht dass es so kommt. Mein Geld setze ich auf Trump 2020 und Bürgerkrieg 2024.
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  8. #48 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by motzel View Post
    Trump ist kein Faschist. Er ist ein Arschloch, vielleicht auch ein rassistisches Arschloch, aber kein Faschist. Er hat keinerlei Bestrebungen gezeigt die demokratischen Strukturen der USA zu untergraben. Seine krasse Rethorik ist vor allen Dingen Ausdruck der politischen Polarisierung und des Kulturkampfes in Amerika.
    Das ist falsch, er untergräbt die demokratischen Strukturen täglich, zum Beispiel wenn seine Beamten Gerichtsurteile ignorieren, wenn er vakante Richterposten erst gar nicht ernennt um die Judikative zu schwächen, wenn er Botschafter nicht ernennt, etc. - und vor allem untergräbt er die informellen demokratischen Gepflogenheiten täglich. Trump mag kein überzeugter Faschist sein, ideologisch mag er kein Faschist sein, rein praktisch gesehen ist er ein Faschist - obwohl er wahrscheinlich selbst nicht glaubt einer zu sein. Aber er glaubt ja auch er sei kein Rassist.

    Wenn du sagst die Demokraten seien genauso Schuld hast du zwar Recht, deine Begründung ist allerdings realitätsferner Mumpitz. Sie sind Schuld, weil sie zu gern die andere Wange hinhalten, wenn Trump und Republikaner mal wieder auf Gepflogenheiten, Recht, Gesetz und Anstand scheißen, und die Dems dann von oben herab sagen: "Schaut her, die respektieren unsere Sitten nicht, wir sind hingegen die Braven und Anständigen!"

    "When you go low, we go high."

    Das ist ein riesiger Fehler. Wenn die andere Seite die Regeln permanent bricht (und dabei das Spiel gewinnt), ist es schlicht dumm weiter nach den Regeln zu spielen.
    ulix is online now Last edited by ulix; 01.08.2019 at 19:57.

  9. #49 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by motzel
    Und an diesem Klima sind die Dems halt genauso schuld wie die anderen. Wenn sie einfach vernünftige Politik der Mitte machen und einen für die Mitte annehmbaren Kandidaten nominieren, sollten sie nächstes Jahr eigtl gewinnen. Denkt dran, 2016 war vor allem der hohe Anteil Nichtwähler das Problem.
    Aber was soll denn heute noch die Mitte sein? Hillary war vieles und in erster Linie unbeliebt, aber zu progressiv war sie ganz sicher nicht.

    Es stimmt schon, die Demokraten sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt und tragen daher eine Mitschuld. Aber im Vergleich zu den Republikanern ist diese Mitschuld mehr als marginal. Denn ich stimme Dir absolut zu, dass es mittlerweile unter einer skandalösen (straftatwürdigen) Videoaufnahme nichts mehr geben kann, was die Bigotterie der Republikaner durchbrechen könnte. Man stelle sich einfach mal vor, von jemanden wie Bush, Caine oder Romney hätte es Tonbandaufnahmen gegeben, in denen sie darüber prahlen, Frauen in den Schritt zu fassen wie es ihnen beliebt. Die Evangelikalen, die Puritaner, die „Hockey-Moms“ – die wären alle in einem gesellschaftlichen Atompilz implodiert.

    Dass dies bei all dem, was Trump verzapft hat, nicht passiert ist zeigt vor allem eins, dass die republikanische Partei ebenso wie große Teile seiner Basis komplett moral- und prinzipienbefreit sind. Für ihre Seite würden sie alles legitimieren – wirklich alles. Und bei der Gegenseite reicht der falsche Anzug aus, um das jüngste Gericht herunter zu beschwören…
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  10. #50 Reply With Quote
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    Kurze Anmerkung noch:
    Zu glauben die Dems wären zu links, oder selbst die linken Kandidaten wie Sanders wären zu links, ist ebenfalls realitätsfremder Mumpitz. Bei allen wichtigen Vorschlägen, die Sanders hat, hat er die überwältigende Mehrheit der Amerikaner hinter sich. Kostenlose öffentliche Hochschulen, Amnestie auf Schulden für Hochschulgebühren, allgemeine Krankenversicherung, Ende der sinnlosen Kriege, Zusammenstreichen des absurden Militär-Budgets, massive Inverstition in die Infrastruktur, höhere Steuern für Reicher und Gutverdiener...

    All das sind Themen, bei denen weit über 50% der Amerikaner es genauso sehen wie Sanders. Jetzt haben wir allerdings eine durch Kapitalinteressen gelenkte Medien-Branche, auch auf eher "demokratischer" Seite, die solche Vorschläge natürlich nicht gut finden, und versuchen es so darzustellen, als seien das radikale Vorschläge.

    Sie sind nicht radikal. Sie sind erstens mehrheitsfähig (teilweise sogar bei republikanischen Wählern!), und zweitens gesunder Menschenverstand.
    ulix is online now Last edited by ulix; 01.08.2019 at 20:15.

  11. #51 Reply With Quote
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    Ich denke Hillary hat vor allem wegen ihrer Person verloren, dem was ihr nachhing, und wofür sie thematisch stand.

    die Demokraten tun vieles, aber gewiss nicht "drüber stehn", oder die andere Wange hinhalten. Bzw. stilvoll und seriös bleiben. Wäre aber besser, sowohl für die Dems und ihre Umfragewerte als auch für die Gesellschaft. Deine Idee von Diskurs , ulix, führt direkt zu Polarisierung und Gewalt, sonst gar nichts. Vor ein paar Monaten hat ganz links-Amerika sich schäumend über einen Schüler aufgeregt, weil der angeblich einen Ureinwohner verhöhnt haben soll, Zeitungen schrieben reisserische Texte über Amerika unter Trump, der Junge wurde gedoxt etc und am Ende stellt sich raus es war alles ganz anders. Da waren Drohungen gegen die Familie natürlich schon längst geflogen. Ist das schmutzig genug für dich? Die Dems, bzw. Teile der Dems und der gesellschaftlichen Linken, gehen den republikanischen Sittenverfall bis ins letzte mit, es findet hierzulande nur wenig Beachtung.

    Stand jetzt ist dass die Reps jegliche Prinzipien über Bord werfen um über Trump und seine Hardcorefans an der Macht zu bleiben, und die Dems sich vor ihrer durchgeknallten linksaussen Basis her treiben lassen. Und den normalen Amis, die sich von dem Getöse noch nicht haben mitreissen lassen, bleibt nur noch, die Köpfe zu schütteln.
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  12. #52 Reply With Quote
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    Tut mir Leid, aber die Realität spricht eine andere Sprache:

    https://jacobinmag.com/2018/08/medic...rs-socialists/

    https://www.nytimes.com/2019/07/21/b...democrats.html

    Die Demokraten können keinen größeren Fehler machen, als einen so genannten "moderaten" Kandidaten zu nominieren, also einen korporatistischen, korrupten Demokraten der zum Partei-Establishment gehört.
    ulix is online now Last edited by ulix; 01.08.2019 at 20:24.

  13. #53 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by ulix
    Sie sind nicht radikal. Sie sind erstens mehrheitsfähig (teilweise sogar bei republikanischen Wählern!), und zweitens gesunder Menschenverstand.
    Das Absurde ist, dass es stimmt und gleichzeitig nützt es scheinbar nichts. Die reinen Ideen an sich, Krankenversicherung, Ende der lebenslangen Verschuldung durch Studienkosten und sogar höhere Steuern (beim Militär sieht es da meines Erachtens wieder anders aus), das alles würden die meisten mittragen. Aber die Republikaner haben es in den letzten Jahrzehnten geradezu meisterhaft verstanden, alle progressiven Ideen (aber eigentlich völlig normale Szandarts im Verhältnis zum Rest der vergleichbaren Staaten) konsequent in einem
    „dann geht alles kaputt und das wollen die weil die Amerika und unsere Werte hassen und versteckte kommunisten-Moslems sind“- Narrativ zu dämonisieren.
    Und große Teile der Bevölkerung können A von B gar nicht mehr trennen.

    Es war ja wirklich erstaunlich, dass Sanders sogar bei seinem Auftritt vor einem Fox-Publikum stehenden Applaus bekommen hat. Aber nach der nächsten Panik und Untergangssendung ist das dann schon wieder vergessen…
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  14. #54 Reply With Quote
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    ja, bei MANCHEN Themen. Weswegen die Dems ja auch eigtl. das Potential haben Trump wegzufegen, sofern sie denn vernünftig bleiben. Aber eben nicht bei allen Themen, und bei anderen Themen gehen die Vorschläge mancher Dems über den Konsens hinaus. Oder Trump spielt selber mit.

    Ja die meisten Amis sind für "kostenlose" aka staatsfinanzierte Hochschulen. Aber Amnestie für Collegeschulden? Die Umfragen hätt ich gerne gesehen.
    Krankenversicherung, ja, wollen die meisten. Allerdings reden viele Dems nicht nur davon eine allgemeine Krankenversicherung einzuführen, sondern auch davon, die Privaten abzuschaffen.
    Etc etc.
    Trump ist übrigens immernoch der friedlichste US-Präsident seit langem. Wir werden sehen wie es damit weitergeht, aber Stand jetzt ist es so. Und ich persönlich gehe nicht davon aus dass sich das ändert. Allein schon weil das einer seiner besten innenpolitischen Trümpfe ist.

    Und dann darf man halt die Kulturkampf - Ebene des Ganzen nicht vergessen. Die "woke" Demokraten mögen die Partei (noch?) nicht dominieren, aber sie sind zahlreich genug um die aussichtsreichen Kandidaten zu teilweise recht strittigen Äusserungen hinzureissen und die Partei somit unabsichtlich zu diffamieren ("Green New Deal"...trollolol).

    Von daher ja, es ist absolut an den Dems, diese kommende Wahl zu vergeigen. Nur haben sie das 2016 ja auch geschafft.

    EDIT: nicht alle moderaten Kandidaten gehören zum Establishment. z.B. Tulsi Gabbard, Andrew Yang.
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  15. #55 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by motzel
    EDIT: nicht alle moderaten Kandidaten gehören zum Establishment. z.B. Tulsi Gabbard, Andrew Yang.
    Yang? Der fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen…
    Wenn Dir die anderen zu „links“ sind, dann ist Yang da jetzt keine sinnvolle Ausweichmöglichkeit. Unter den Demokraten sind alle, die nicht als „links“ gelten in Sachen Wirtschaftspolitik quasi noch jenseits der FDP anzusiedeln. Man darf nicht vergessen, dass „links“ in den USA nochmal was anderes ist als links hier bei uns.
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  16. #56 Reply With Quote
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    ich spreche vor allem von Gesellschaftspolitik. Mein Eindruck ist dass diese Themen gerade die meisten Emotionen hochkochen lassen. Yang ist auch nicht so doof und bezeichnet sich selbst ohne Not als Sozialist...war vielleicht trotzdem ein doofes Beispiel, stimmt schon. Gabbard allerdings weniger.

    Und es gibt ja auch schon wieder Gerüchte über seltsame Zufälle im demokratischen Lager. So behaupten mehrere "kleinere" Kandidaten, unter ihnen auch Gabbard und Yang, dass während der ersten TV-Debatte zeitweise ihr Mikro aus war. Erinnert an Sanders 2016...wenn schon wieder irgendwelche Leaks über Manipulationen und Absprachen innerhalb der demokratischen Partei auftauchen, könnte das verheerend sein.
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  17. #57 Reply With Quote
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    Gabbard wurde tatsächlich ziemlich ignoriert in der ersten Debatte.

    Aber auch im Hinblick auf Gesellschaftspolitik. Wen will denn ein Biden hinterm Ofen hervorlocken, wenn er sich hinstellt und stets betont, dass es mit ihm keine drastischen Veränderungen geben wird???
    Die Gesellschaft ist polarisiert und gespalten bis zum Anschlag. Daher ist „bleibt so“ doch für beide Seiten keine verlockende Formel. Der Mann ist so gesichtslos wies nur geht und sein Hauptargument ist im Prinzip, dass er mit Obama regiert hat und schon so lange im Geschäft ist.

    Ich stimme da ulix schon zu, dass es in der Vergangenheit ein großer Fehler der Demokraten war, sich stets angepasst und brav zu verhalten. Das beste Beispiel ist doch die Waffenlobby. Eine klare Minderheit treibt dieses Land in einem derart absurden Ideologiekampf vor sich her, in dem es ernsthaft zur Debatte steht, ob es nicht vielleicht unamerikanisch ist, den direkten Zugang zu Schnellfeuerwaffen für psychisch Kranke zu beschränken…

    Dass es bis zu diesem Punkt gekommen ist, hat meines Erachtens viel damit zu tun, dass sich die Demokraten von der aggressiven Rhetorik und Taktik haben stets verschrecken lassen und keine Risiken eingehen wollten.
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  18. #58 Reply With Quote
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    Biden wirds doch eh nicht, der erste Tag seiner Kampagne war sein bester. Er ist ein alter weisser Mann der seine identitären Mängel nicht durch Linksaussensein wiedergutmacht. Da kann er noch so viel Kreide fressen, ich denke nicht dass die Basis der Dems ihn schlucken wird. Wäre sehr überrascht, wenn er das Rennen macht.

    Und ich will ja nicht absprechen dass die Dems auch oft zu zahm waren, mag sein , aber andersrum kommts eben auch vor; z.B. wenn es auf einmal heisst lasst uns halbautomatische Gewehre nicht nur besser regulieren, sondern gleich ganz verbieten. Da wird dann nicht nur die NRA fuchsig.
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  19. #59 Reply With Quote
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    Ich kenne mich mit Waffengattungen quasi gar nicht aus, weiß daher nicht so wirklich, wo da die Gattungsgrenzen liegen. Aber soweit ich weiß steht das Komplettverbot für Privatbesitz nur für Waffen zur Diskussion, die eindeutig einen rein militärischen Charakter haben und nichts mehr mit Jagd oder „ich beschütze mein Haus vor dem König von England“ zu tun haben.

    Und wenn so eine Forderung als radikal gelten soll – dann ist der Begriff radikal absolut bedeutungslos…
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  20. #60 Reply With Quote
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    Ja die meisten Amis sind für "kostenlose" aka staatsfinanzierte Hochschulen. Aber Amnestie für Collegeschulden? Die Umfragen hätt ich gerne gesehen.
    Elizabeth Warren hat einen ganz ähnlichen (nur wenig weniger radikalen) Plan wie Sanders.

    In a new Politico/Morning Consult poll, 56% of registered voters say they support the Massachusetts senator’s proposal to wipe out $640 billion in outstanding education loans by raising taxes on the wealthiest Americans.

    Just 27% of voters say they oppose the plan.

    Even among voters who’ve never had student loans, support for Warren’s proposal is high.
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