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Trumps Amerika - der Faschismus kommt (aus PE)

  1. #21 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by smiloDon View Post
    Warum willst du dies mit mir diskutieren? Ich habe die Wähler nicht Verräter genannt, sondern mich einzig zum Wahlsystem geäußert. Du siehst, ich kann das sehr wohl trennen!
    Ich will ehrlich gesagt gar nicht mit dir diskutieren. Ich habe dir nur geantwortet. Weshalb ich nicht mit dir dikutieren will kannst du an der Art und Weise sehen wie du nun schon wieder antwortest. Außerdem wüsste ich auch nicht wann ich behauptet habe du hättest die Wähler als Verräter bezeichnet.

    "Dann muss man das amerikanische Wahlsystem kritisieren und nicht die Wähler als Verräter beschimpfen. Man kann einen Trump Wähler nicht mal einfach so als Verräter bezeichnen. "

    Mit der Aussage habe ich mir auf Raider bezogen, als du meinstest ihn, warum auch immer, verteidigen zu müssen. Und dir habe ich das mit dem Wahlsystem geschrieben.
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  2. #22 Reply With Quote
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    Nein, das sind keine kalten harten Zahlen.
    Doch, doch, es waren schon harte Zahlen. Clinton hatte faktisch mehr Stimmen bekommen. Gore hatte damals auch faktisch mehr Stimmen als Bush.
    Das ist auch ein Teil des Problems für die Republikaner. Seit 1993 haben die Republikaner nur einmal die sogenannte „popular Vote“ gewonnen, nämlich als Bush wiedergewählt wurde. Die Bevölkerungsgruppen, die permanente wachsen (urbane Bevölkerung, Hispanics, etc.) sind den Republikanern tendenziell nicht zugeneigt. Das war ein wichtiger Teilaspekt, der zur Radikalisierung der Partei durch die Tea-Party beigetragen hat. Und es ist auch ein wichtiger Grund dafür, warum die Republikaner sich vor dem Phänomen Trump völlig und absolut ergeben haben. Trump verschafft ihnen stabile Mehrheiten in den wichtigen Lagern. Dafür lassen Republikaner alles stehen und liegen und reihen sich ein. Vergiss Moral, vergiss Prinzipien, vergiss Werte; Trump oder nicht Trump, das ist die einzig bestimmende Frage bei den Republikanern.

    Zur Frage ob Trump wiedergewählt wird? Ich glaube (hoffe) es eigentlich nicht, aber bin mir alles andere als sicher. Und das ist schlimm genug. Der Man ist gefährlich, weil komplett moralbefreit. Es ist völlig unvorhersehbar, was er machen würde und was nicht. Seine Agenda kann sich über Nacht komplett ändern, wenn es ihn vor irgendetwas schütz oder er meint, es würde ihm nützen.
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  3. #23 Reply With Quote
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    Doch, doch, es waren schon harte Zahlen. Clinton hatte faktisch mehr Stimmen bekommen. Gore hatte damals auch faktisch mehr Stimmen als Bush.
    Das ist auch ein Teil des Problems für die Republikaner. Seit 1993 haben die Republikaner nur einmal die sogenannte „popular Vote“ gewonnen, nämlich als Bush wiedergewählt wurde. Die Bevölkerungsgruppen, die permanente wachsen (urbane Bevölkerung, Hispanics, etc.) sind den Republikanern tendenziell nicht zugeneigt. Das war ein wichtiger Teilaspekt, der zur Radikalisierung der Partei durch die Tea-Party beigetragen hat. Und es ist auch ein wichtiger Grund dafür, warum die Republikaner sich vor dem Phänomen Trump völlig und absolut ergeben haben. Trump verschafft ihnen stabile Mehrheiten in den wichtigen Lagern. Dafür lassen Republikaner alles stehen und liegen und reihen sich ein. Vergiss Moral, vergiss Prinzipien, vergiss Werte; Trump oder nicht Trump, das ist die einzig bestimmende Frage bei den Republikanern.

    Zur Frage ob Trump wiedergewählt wird? Ich glaube (hoffe) es eigentlich nicht, aber bin mir alles andere als sicher. Und das ist schlimm genug. Der Man ist gefährlich, weil komplett moralbefreit. Es ist völlig unvorhersehbar, was er machen würde und was nicht. Seine Agenda kann sich über Nacht komplett ändern, wenn es ihn vor irgendetwas schütz oder er meint, es würde ihm nützen.
    Ja für euch mögen das harte Zahlen sein, für mich sind das 80 Millionen Menschen die Trump wählen wollten. Und 80 Millionen Menschen sind nunmal keine Kleinigkeit ... selbst wenn Clinton eigentlich mehr Stimmen hatte ist 1. das US Wahlsystem nunma so das das nicht gereicht hat und 2. sind die 80 Millionen, wie gesagt, keine Minderheit die man mal so eben ignorieren kann und so tun kann als wäre Trump ja eigentlich zu unrecht Präsident ... Er ist zu Recht Präsident, so ist nunmal das Wahlsystem.
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  4. #24 Reply With Quote
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    Nein, das sind keine kalten harten Zahlen. 80 Millionen Menschen sind 80 Millionen Menschen. Trump und Clinton haben beide ca. 25% der Wahlberechtigten Stimmen bekommen. ca 44 % haben gar nicht gewählt. Das US Wahlsystem hat nunmal Trump zum Präsident gemacht auch wenn er knapp 1-2 % weniger hatte.

    Die Forderung nach Gewalt hat was von diesem Anarchiethread hier. In dem geschrieben wurde man müsse das wohl erstmal Gewalttätig umsetzen. Also ich bekomme bei beidem Angst ... keine Ahnung wieviele Menschen ihr für eurer sogenannte Freiheit oder wie auch immer man das nennen soll opfern wollt ...
    Wie viele Leute werden sterben, wenn man Politiker wie Trump weiterhin ungehindert regieren lässt? Seine Umweltpolitik im Angesicht des Klimawandels alleine kommt einem Vernichtungskrieg gegen die komplette menschliche Art gleich.
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  5. #25 Reply With Quote
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    Wie viele Leute werden sterben, wenn man Politiker wie Trump weiterhin ungehindert regieren lässt? Seine Umweltpolitik im Angesicht des Klimawandels alleine kommt einem Vernichtungskrieg gegen die komplette menschliche Art gleich.
    Naja, dann sollte sich die "Gegenseite" vielleicht für die Zukunft auch einfach mal überlegen wie man es auf vernünftigem Wege schaffen kann die Menschen nicht mehr in die Arme von Menschen wie einem Trump zu treiben. Vielleicht könnte man ja auch einfach mal anfangen sich bei kontroversen Themen irgendwo in der Mitte zu treffen. Vielleicht hätte man dann am Ende genau die Mehrheit die man braucht um die halbwegs vernünftigen Politiker in solche Ämter zu bekommen. Die Welt ist nunmal im Moment in vielen Dingen ein absolutes Shithole ... da muss man sich auch über vieles nicht mehr wundern.
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  6. #26 Reply With Quote
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    Alles andere ist dem amerikanischem Wahlsystem zu verdanken über das sich bisher auch keiner Beschwert hat.
    Klar beschweren sich die Leute drüber. Nur würden die Republikaner nie zustimmen, diesen Artikel der Verfassung zu ändern. Im Gegenteil, sie versuchen ihn durch das Manipulieren der Wahlkreisgrenzen bis zum Erschöpfen auszunutzen um an Mehrheiten zu kommen.

    Es ist faktisch ein undemokratisches und veraltetes Konzept, das aus einer Zeit stammt, als die USA gesellschaftlich noch völlig anders datsand.
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  7. #27 Reply With Quote
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    Klar beschweren sich die Leute drüber. Nur würden die Republikaner nie zustimmen, diesen Artikel der Verfassung zu ändern. Im Gegenteil, sie versuchen ihn durch das Manipulieren der Wahlkreisgrenzen bis zum Erschöpfen auszunutzen um an Mehrheiten zu kommen.

    Es ist faktisch ein undemokratisches und veraltetes Konzept, das aus einer Zeit stammt, als die USA gesellschaftlich noch völlig anders datsand.
    Ja, ich stimmt dir zu. Das ist banal gesagt genauso wie das Waffengesetz. Vollkommen veraltet und aus einer anderen Zeit. So ist es nunmal. Aber darüber könnten wir nun noch ewig streiten ohne das es was bringt. Es muss sich unbedingt was ändern da sind wir uns wohl einig. Fakt ist aber trotzdem dass Donald Trump der rechtmäßige Präsident der USA ist, auch wenn er faktisch von weniger Wählern gewählt wurde.
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  8. #28 Reply With Quote
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    Naja, dann sollte sich die "Gegenseite" vielleicht für die Zukunft auch einfach mal überlegen wie man es auf vernünftigem Wege schaffen kann die Menschen nicht mehr in die Arme von Menschen wie einem Trump zu treiben. Vielleicht könnte man ja auch einfach mal anfangen sich bei kontroversen Themen irgendwo in der Mitte zu treffen. Vielleicht hätte man dann am Ende genau die Mehrheit die man braucht um die halbwegs vernünftigen Politiker in solche Ämter zu bekommen. Die Welt ist nunmal im Moment in vielen Dingen ein absolutes Shithole ... da muss man sich auch über vieles nicht mehr wundern.
    In der Mitte zu treffen? Versuchen, dem Feind entgegen zu kommen anstatt ihn zu bekämpfen ist doch der Grund, warum Leute wie Trump Wahlen gewinnen. Das ist der Grund, warum die ihre Opposition spöttisch als "Gutmenschen" bezeichnen. Das sind wir in deren Augen. Die dummen Gutmenschen, die immer nachgeben und sich nicht durchsetzen können.
    Raider is online now Last edited by Raider; 29.07.2019 at 10:33.

  9. #29 Reply With Quote
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    In der Mitte zu treffen? Versuchen, dem Friend entgegen zu kommen anstatt ihn zu bekämpfen ist doch der Grund, warum Leute wie Trump Wahlen gewinnen. Das ist der Grund, warum die ihre Opposition spöttisch als "Gutmenschen" bezeichnen. Das sind wir in deren Augen. Die dummen Gutmenschen, die immer nachgeben und sich nicht durchsetzen können.
    Tja, man wird die Menschen nunmal nicht umstimmen indem man sie aus 2 Ideologien wählen lässt. Im Grunde ist es die Wahl zwischen Pest und Cholera. Menschen haben nunmal unterschiedlich Sichtweisen auf das Leben ... und deine muss davon nicht zwingend die Richtige sein.

    Nehmen wir mal einen typischen Trump Wähler der dagegen ist dass zu viele Mexikaner ins Land kommen. Also ich wäre die Letzte die ihm sagen würde das er damit falsch liegt. Ich würde versuchen im zu erklären wie sich alles geändert hat und wie sich alles wandelt und das er nunmal damit leben muss und sich irgendwie arrangieren muss. Aber wie gesagt, ich würde nie auf die Idee kommen seine Meinung als die falsche Meinung hinzustellen und meine als die Richtige.
    Lina is offline Last edited by Lina; 29.07.2019 at 10:44.

  10. #30 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Lina
    Aber wie gesagt, ich würde nie auf die Idee kommen seine Meinung als die falsche Meinung hinzustellen und meine als die Richtige.
    Und an welcher Stelle ziehst Du für Dein Verständnis den anderen gegenüber die Grenze?

    Wenn jemand nicht will, das zu viele xyz aus xyz kommen, dann ist das eigentlich keine wirkliche Meinung, es ist eine Ablehnung. Würde man dem Wähler, der keine Mexikaner will, sagen: naja, ich möchte nicht so viele weiße Trump-Wähler haben, bitte geh – glaubst Du er oder sie würden das dann auch als Meinung akzeptieren?

    Irgendwann kommt der Punkt, an dem man fragen muss, wie tolerant man gegenüber der Intoleranz sein sollte.
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  11. #31 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Typische Rassisten-Rhetorik also, bei der man sich fragt ob Trump ganz bewusst auf der Klaviatur seiner minderbemittelten Basis spielt, oder tatsächlich selbst so minderbemittelt und dumm ist.
    Trump ist ganz gewiss nicht dumm oder minderbemittelt. Das ist eine Unterstellung deinerseits.
    Er bedient sich der Rhetorik, die viele seiner Gefolgsschaften verstehen und "nachvollziehen" können.

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass Trump mehr und mehr lernt, dass er alles sagen und tun kann, und dass ihm irgendjemand seiner Fans schon folgen wird. Zahlreiche Mordanschläge auf Demokraten und Demokratinnen während des baldigen Wahlkampfes werden mich nicht wundern, anschließend wird Trump unschuldig tun:
    Das ist normal, wenn man gewisse Personen nicht die Grenzen aufzeigen kann, dass sie Dinge ausprobieren können, bis es irgendwann "knallt".
    An sich ist es ein normales Verhalten von einem risikofreudigen Menschen, solange Vollgas geben, wie es geht, entweder besinnen sie sich nach dem "Knall" oder sie wollen erst noch recht mehr Vollgas geben.
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  12. #32 Reply With Quote
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    Wie viele Leute werden sterben, wenn man Politiker wie Trump weiterhin ungehindert regieren lässt? Seine Umweltpolitik im Angesicht des Klimawandels alleine kommt einem Vernichtungskrieg gegen die komplette menschliche Art gleich.
    Bis jetzt sterben weitaus weniger Menschen unter ihm wie unter Obama.
    Das sollte auf keinen Fall vergessen werden.
    Die Geschichte mit dem Klimawandel ist so ne Sache damit haben es die Amerikaner eh nicht so.
    Wir übrigens auch nicht unsere Regierung winkt doch auch scheinheilig alles durch egal ob Klimafreundlich oder nicht.
    Bei uns heißt es nur wir würden das alle so toll finden und uns dafür interessieren, unsere Politik interessiert es genauso viel wie Trump also gar nicht.

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  13. #33 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Cagigawa View Post
    Bis jetzt sterben weitaus weniger Menschen unter ihm wie unter Obama.
    Hast du irgendeine Quelle für diese Behauptung oder willst du nur wieder mal mit absichtlich verbreiteten Unwahrheiten provozieren?
    Ich bin sowas von Sig.
    Weltenschmerz is offline

  14. #34 Reply With Quote
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    Trump ist ganz gewiss nicht dumm oder minderbemittelt. Das ist eine Unterstellung deinerseits.
    Er bedient sich der Rhetorik, die viele seiner Gefolgsschaften verstehen und "nachvollziehen" können.
    Guter Punkt. Es ist ein Fehler, Trump als einen Idioten abzutun. Er ist kein großer politischer Theoretiker aber er ist stur und verschlagen. Genau das soll er auch sein. Er sollte nie irgendwelche innovative neue Ideen in die amerikanische Politik einbringen, er ist ein Kampfhund, den die Republikanische Partei auf die Opposition und nicht zu letzt auf die Bevölkerung loslassen konnte um ein Signal zu senden. Und er hat all die Qualitäten, die man sich von so einem erhoffen kann. Er peitscht unaufhaltsam, mit allen Mitteln innerhalb und ausserhalb des Gesetzes, republikanische Interessen durch, er attackiert die Opposition ohne Rücksicht auf Verluste, er hat erfolgreich die republikanische Wählerbasis radikalisiert und hinter einer starken Führerfigur vereint und er ist, so sehr sein Hintergrund vielleicht auch einen Wendehals suggerieren würde, ziemlich linientreu. Die Republikaner haben damit klar ihre Absichten bekundet. "Wir spielen nicht mehr fair."
    Raider is online now Last edited by Raider; 29.07.2019 at 11:42.

  15. #35 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Weltenschmerz View Post
    Hast du irgendeine Quelle für diese Behauptung oder willst du nur wieder mal mit absichtlich verbreiteten Unwahrheiten provozieren?
    Ziemlich schwierig da Obama in einzelnen Ländern eine Zählung der Opfer nicht wollte und nur die gelistet wurden die er nicht leugnen konnte.
    https://www.heise.de/tp/features/Der...t-4217435.html
    Man muss also mehr oder weniger schätzen.
    Aber anhand der gefallen Bomben und ähnlichem sollte das durchaus klar sein. Besonders wenn man bedenkt das diese auch gerne mal Zivilgebäude bei Obama getroffen haben wie z.B. ein Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen (war übrigens erst kurz vor seinem Friedensnobelpreis)
    oder die ein oder andere Moschee die er zerbombt hat obwohl er eigentlich die Nebengebäude treffen lassen wollte.
    Insgesamt über 26000 Bomben hat Obama abwerfen lassen macht im Schnitt alle 12 Minuten eine in der gesamten Regierungszeit.

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  16. #36 Reply With Quote
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    Ich sehe eigentlich nur einen einzigen Unterschied, seitdem Trump an der Macht ist. Die Maske ist gefallen. So sehen die USA ungeschminkt aus. Endlich sehen wir das wahre und hässliche Gesicht der USA. Amerika first gibt es ja nicht erst seid Trump. Und das Trump farbige Menschen als Ratten bezeichnet. So denken nicht wenige US Amerikaner. Nur haben sich Amerikas Verbündete einreden können, dass Freunde nicht so miteinander umgehen. Aber die USA kennen keine Freunde und Verbündete. Und die USA isolieren sich mehr und mehr in der Welt. Eine weitere Amtszeit Trump bedeutet hoffentlich, dass auch die letzten einsehen, was die USA in Wirklichkeit sind.
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  17. #37 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Weltenschmerz View Post
    Wieso bist du mit Sanders per Du und mit Trump nicht? Kennst du Sanders?
    Und wieso kann nur er gewinnen? Er scheint ja nichtmal eine Vorwahl gewinnen zu können.
    Bisher gab es keine Vorwahl, 2016 hat er zahlreiche gewonnen, und wäre Präsidentschaftskandidat geworden, wenn sich das Partei-Establishment nicht gegen ihn verschworen hätte.

    Auch dieses mal wird er zahlreiche Vorwahlen gewinnen, Biden wird in der Versenkung verschwinden. Harris und Warren sind die einzigen, die momentan neben Sanders eine realistische Chance haben.

    Quote Originally Posted by Lina View Post
    Er wurde vom amerikanischen Volk gewählt ... wenn du also einen Trump verhindern willst musst du auch ca. 150 Millionen Amerikaner in irgendeiner Form daran hindern ihn zu wählen.
    Trump gewann die Wahl mit 63 Millionen Stimmen, ca. 3 Millionen weniger als Hillary Clinton.

    Quote Originally Posted by Weltenschmerz View Post
    Ideal ist es natürlich nicht.
    Aber wann war die US-Gesellschaft weniger rassistisch?
    Die letzten 2-3 Jahrzehnte war sie - in großen Teilen, mehr oder weniger deckungsgleich mit Trumps Wählern - weniger offen rassistisch.

    Quote Originally Posted by L96A1 View Post
    Trump ist ganz gewiss nicht dumm oder minderbemittelt. Das ist eine Unterstellung deinerseits.
    Er bedient sich der Rhetorik, die viele seiner Gefolgsschaften verstehen und "nachvollziehen" können.
    Trump ist zweifellos ziemlich dumm - auf vielerlei Ebenen.
    Und er ist äußerst klug und gewitzt - auf anderen Ebenen.

    Es liest zum Beispiel nicht, und ist praktisch funktionaler Analphabet.
    Wie man eine Masse an Menschen manipuliert weiß er hingegen sehr genau, fast besser als Goebbels.
    ulix is offline Last edited by smiloDon; 29.07.2019 at 18:06.

  18. #38 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Raider View Post
    In der Mitte zu treffen? Versuchen, dem Feind entgegen zu kommen anstatt ihn zu bekämpfen ist doch der Grund, warum Leute wie Trump Wahlen gewinnen.
    Die Hauptgrund, warum Trump gewonnen hat, war seine Positionierung als Anti-Establishment, obwohl er Establishment pur ist. Ein anderer Grund war, dass Hillary Clinton tatsächlich Establishment pur ist, eine wenig begeisternde Kandidatin war und viele sonst demokratisch wählende Menschen einfach zuhause blieben. Ein dritter ist das amerikanische Wahlsystem. Clinton hat nach Stimmen gewonnen, der Verlierer zog aber trotzdem im Weißen Haus ein, weil die Wahlmänner und nicht das popular Vote entscheidend sind.

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Trump ist zweifellos ziemlich dumm - auf vielerlei Ebenen.
    Und er ist äußerst klug und gewitzt - auf anderen Ebenen.
    Er ist nicht klug, er ist schlau und vollkommen skrupellos. Er weiß, wie man andere über den Tisch zieht, aber er hat null Bildung und Horizont und die Aufmerksamkeitsspanne einer Amöbe, darf man manchen seiner Berater glauben.
    abaris is offline Last edited by smiloDon; 29.07.2019 at 18:06.

  19. #39 Reply With Quote
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    Trump ist kein Faschist. Er ist ein Arschloch, vielleicht auch ein rassistisches Arschloch, aber kein Faschist. Er hat keinerlei Bestrebungen gezeigt die demokratischen Strukturen der USA zu untergraben. Seine krasse Rethorik ist vor allen Dingen Ausdruck der politischen Polarisierung und des Kulturkampfes in Amerika.


    Dieser Faschismus-Hype zeigt die sehr einseitige Betrachtung der amerikanischen Situation vonseiten deutscher Medien. Es wird einfach so angenommen dass Trumps Wähler alle entweder dumm oder böse sind, denn wie könnte ein anständiger, nicht verblödeter Mensch nur jemanden wie Trump wählen?

    Die Antwort ist, dass die Demokraten halt einfach sehr viel falsch machen. Über Hillary wurde ja schon geredet, und seitdem, angestachelt durch den Hass auf das rote Tuch Trump, ist es nur schlimmer geworden. Man denke nur an die alberne, zwei Jahre lange Russland-Farce.

    So mancher wählt im Zweifel anscheinend lieber ein Arschloch als einen Haufen als solcher wahrgenommener Spinner.
    I get up in the evening, and I ain't got nothing to say
    I come home in the moring, I go to bed feeling the same way
    I ain't nothing but tired, man I'm just tired and bored with myself
    Hey there baby, I could use just a little help

    You can't start a fire, you can't start a fire without a spark
    This gun's for hire even if we're just dancing in the dark
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  20. #40 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by motzel View Post
    Trump ist kein Faschist. Er ist ein Arschloch, vielleicht auch ein rassistisches Arschloch, aber kein Faschist. Er hat keinerlei Bestrebungen gezeigt die demokratischen Strukturen der USA zu untergraben. Seine krasse Rethorik ist vor allen Dingen Ausdruck der politischen Polarisierung und des Kulturkampfes in Amerika.
    Ich bin mir da nicht mehr so sicher.
    Er hat mehrmals "scherzhaft" gemeint die Amtszeitbegrenzung sollte für ihn aufgehoben/auf 16 Jahre verlängert werden. - um zu sehen wie die Öffentlichkeit reagiert und um das Thema ins Gespräch zu bringen.
    Außerdem hat er auch öfters darauf angespielt unliebsame Journalisten zu töten - natürlich auch nur "scherzhaft".

    Das sind schon alles die ersten Versuche die Demokratie nachhaltig zu schwächen.
    Ich denke er wird das alles noch nicht verstärkt forcieren, bis die nächste Wahl geschlagen ist - die muss er ja erstmal gewinnen. Aber wenn er das tut wird er da offensiv vorgehen denke ich.
    Ich bin sowas von Sig.
    Weltenschmerz is offline

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