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  1. #161 Reply With Quote
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Er fing ihren Blick, ließ die deutlich größere Hand von ihrer winzigen Hand leiten und lächelte als erste Antwort auf ihr Versprechen, bevor er dem Worte hinzufügte. "Damit-...", flüsterte er leise gegen ihre Lippen, küsste sie aber nicht, sondern sah ihr aus hellem Grau heraus in die Augen, "..machst du mich zum glücklichsten Mann der Galaxie, Müslischleuder.", versicherte er ihr leise und seufzte, als hätte er gerade etwas so unbegreifliches geschafft.


    Es war nur ein kurzes Lächeln, dass sie ihm schenken konnte, dass ihre Züge für einen Moment ausweichte und dieses kurze Glück sandte, ehe sie es war, die seine Lippen eroberte. Sie es war, die ihn küsste, weil sie es wollte, weil sie es fühlte und glaubte zu müssen, hypnotisiert vom bloßen Moment. Der seine Hand an ihrem Herzen ließ, ihn spüren ließ, wie schnell es unter dieser Haut schlug wenn sie ihn küsste. Wie sie die deutlich grösseren Finger mit ihren schmalen umgriff und sich mit der anderen hier abstützte. Als sei diese eine Hand an ihr essenziell für ein weiteres Leben.
    Was folgte war ein leiser Klang ihrer Stimme, bevor die Zeit, bis zu diesem fertigen, wohlriechenden Essen schneller vorbei ging als erwartet.
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  2. #162 Reply With Quote
    Pinata  Tjordas's Avatar
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    Yenni

    Akina lächelte milde, Verständnis schien sich in ihrem Blick wiederzuspiegeln. Der Zustand der Mechanikerin war wie zu erwarten eher suboptimal für eine Befragung. Leichte Verwirrung, im Zustand der Akklimatisierung. Und durch die Zugabe von Schmerzmitteln ganz offensichtlich "high like a tree". Immerhin war sie ansprechbar und offensichtlich aufnahmebereit. Die Bereitschaft zum Gespräch war ebenfalls vorhanden, vielleicht sogar durch die Morphine verstärkt. Je nach Dosis konnten diese Mittel sehr redselig machen, wenn sie auch gerne mal den kleinen Filter im Kopf ausschalteten den man nutzen sollte bevor man den Mund öffnete. Akina zog ihr Notizbuch und Stift hervor und legte es auf ihrem Oberschenkel ab. Die zierlichen Finger der Japanerin glitten kurz über ihr Omnitool und bereiteten dies für eine Audioaufnahme vor.
    "Das ist kein Problem Miss Vandernot. In meinem Tätigkeitsbereich lernt man sich die wichtigen Informationen auch aus, wie sie es ausdrücken, inkohärenten Gelaber herauszufiltern.", erwiderte sie gutmütig und startete beinahe nebensächlich die Aufnahme, während ihr Blick auf der Mechanikerin verharrte. "Sprechen sie also ruhig wie ihnen der Mund gewachsen ist, alles was mit Arbeit verbunden ist bleibt mir überlassen.", fügte sie an und zog sachte den Stuhl etwas näher an das Bett heran. Kerzengerade sitzend, öffnete sie ihr Notizbuch und ließ es in der linken Hand ruhen, der Stift lag derweil in der Buchmitte, vom Daumen fixiert.
    "Schaffen wir doch zunächst eine gemeinsame Basis. Sie sagten das Personal hat sie schon etwas über die Geschehnisse informiert. Sie wissen also wo sie sich befinden und wie sie hierhin gekommen sind?", erkundigte sie sich vorsichtig, fuhr jedoch anschließend direkt weiter fort.
    "Um es erneut zusammenzufassen, ihr Schiff hat unerlaubt den Luftraum der Station betreten. Da es auch nach mehrmaligen Aufrufen nicht umdrehte wurde es von der Luftabwehr erfasst und abgeschoßen.", merkte die Japanerin sachlich an.
    "Erinnern sie sich noch an die Geschehnisse vor dem Absturz, also das Eindringen in den Luftraum? Haben sie davon etwas mitbekommen und wenn ja welche Schritte haben sie unternommen? Es wäre sehr hilfreich mehr über die Beweggründe dafür zu erfahren.", fragte die Militärpolizistin im ruhigen Tonfall und beugte sich leicht nach vorne. Natürlich war es illegal in den Luftraum einzudringen und sofern nicht im Protokoll Einwände seitens der Mechanikerin vermerkt waren, konnte sie dafür strafrechtlich belangt werden. Eine Tatsache die Akina jedoch bewusst nicht in den Raum stellte. In der momentanen Situation war es wichtig die Frau nicht mehr als nötig zu belasten.
    Deshalb lächelte die Schwarzhaarige nur gutmütig und schenkte der Frau nur einen erwartungsfrohen Blick.


    Yennys Augen verengten sich für einen Moment, als Akina ihr diese unangenehmen Fragen stellte. Es war nicht ganz erkennbar, ob sie nur Probleme hatte, aus ihrer verschwommenen Sicht ihr gegenüber zu erkennen, oder ob die Fragen irgendetwas emotionales in ihr auslösten, doch was es auch war, im nächsten Moment wich der Ausdruck einem müden Grinsen, das man wohl eher von Betrunkenen kannte.
    "Also um ganz ehrlich zu sein, macht das für mich genausowenig Sinn wie für Sie... Ich meine, ja, ich erinnere mich natürlich an den Absturz und meine Bergung. Zumindest bruchstückhaft. Ja, ich weiß auch noch, wie wir getroffen wurden. Ich hab erst an Piraterie gedacht. War nicht das erste Mal, wissen Sie? Helium 3 ist beliebte Beute bei Piraten. Ich mein, klar, erst denkt man, die klauen nur Edelmetalle und Eezo, aber haben Sie mal versucht, mit gestohlenen und sektorweit gesuchten Schiffen an einer Tankstation anzudocken?"
    Einen Moment starrte Yenny Akina an, als erwarte sie tatsächlich eine ANtwort auf diese eigentlich rhetorische Frage, doch offensichtlich hatte sie in der Sprechpause nur ihren Faden verloren und verngte wieder die Augen verwirrt, als sie dies bemerkte.
    "Äh... Also.. Der Absturz zumindest", stammelte sie, als der Blick der Asiatin sie so auffordernd ansah.
    "Also.. Ja, an die Treffer erinnere ich mich noch. Mindestens drei. Die Schwenkmechanik der Triebwerke war beschädigt und dadurch steuerte der Stabilitätsassistent nicht richtig. Ich weiß noch, dass ich in meiner Koje war als der Frachter zu trudeln anfing. Ich hab versucht, mich festzuhalten und gleichzeitig per Omnitool die automatische Stabilitätskontrolle zu deaktivieren, damit wir wenigstens keinen unkontrollierten Schub mehr geben und noch mehr ins Taumeln kommen. Weiß nicht mehr, ob es gereicht hat... Hm.. Ich glaube, es gab dann noch einen Knall und mein Omnitool zeigte keine Kontrolle mehr über das Triebwerk. Ist wohl dann ganz ausgefallen. Schub hatten wir beim Aufprall zumindest keinen mehr, sonst könnten Sie jetzt nicht mit mir reden. Was auch passiert ist, runtergekommen sind wir so oder so ziemlich hart. Als ich zu mir kam, war ich irgendwo unter einem Stahlträger vor der Abstiegsluke zum Reaktor... Wie geht's den anderen eigentlich? Captain Diggle hat sicher sofort die Notkapsel benutzt, hab ich recht? Klar. Und Pradeep hat sicher in seiner Koje gekauert wie der Feigling der er ist."
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  3. #163 Reply With Quote
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    "Oohh....." Stöhnend kam er zu sich und presste seine Augen, nachdem er sie kurz aufgeschlagen hatte, direkt wieder zusammen. Das Licht blendete furchtbar. Und mit einem Mal drangen allerlei Geräusche an seinen Gehörgang, die wie Trommelschläge an seiner Schädeldecke hallten. "Himmel...."
    Er merkte, dass er schon lange nichts alkoholisches mehr zu sich genommen hatte. Langsam begann er sich in seinem Sitz aufzurichten. Wie ein Schluck Wasser hatte er darin gehangen, den Sicherheitsgurt bereits gefährlich weit oben. Schemenhaft nahm er Liz neben sich wahr. Und plötzlich erinnerte er sich wieder an einige Bilder. Von Scham und Unwohlsein gepackt tat er so, als würde er sie nicht sehen. Stattdessen warf er einen Blick auf die Anzeigetafel und sah, dass ihr Ziel in wenigen Minuten erreicht war. Immer noch völlig benommen bestellte er sich noch ein Glas Wasser und trank es in einem Zug leer. Innerlich verfluchte er sich, dass er neben seinen üblichen Mitteln kein Aspirin eingepackt hatte.

    Das Raumschiff dockte an und die ersten Passagiere standen bereits an der Tür und warteten darauf, dass diese auf ging. Marco, Lucia, Liz und Stephen blieben noch einen Augenblick sitzen, zumindest so lange, bis der Hauptansturm zum Ausgang vorüber war.
    “Wollen wir?“ fragte der Blondschopf leicht schmunzelnd, wobei er hauptsächlich Marco ansah.
    Dieser wirkte nämlich immer noch nicht richtig fit und machte auf ihn nicht gerade den Eindruck, als wolle er sich ins Omega Leben stürzen.
    “Nichts wie los.“ meinte Liz nur grinsend und war kaum noch zu halten, während sie vom Sitz aufsprang und zum Ausgang eilte. Lucia folgte ihr.
    Bevor Stephen sich erhob, lehnte er sich zu Marco vor.
    “Ist wirklich alles okay mit Dir?“
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  4. #164 Reply With Quote
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    Yennys Augen verengten sich für einen Moment, als Akina ihr diese unangenehmen Fragen stellte. Es war nicht ganz erkennbar, ob sie nur Probleme hatte, aus ihrer verschwommenen Sicht ihr gegenüber zu erkennen, oder ob die Fragen irgendetwas emotionales in ihr auslösten, doch was es auch war, im nächsten Moment wich der Ausdruck einem müden Grinsen, das man wohl eher von Betrunkenen kannte.
    "Also um ganz ehrlich zu sein, macht das für mich genausowenig Sinn wie für Sie... Ich meine, ja, ich erinnere mich natürlich an den Absturz und meine Bergung. Zumindest bruchstückhaft. Ja, ich weiß auch noch, wie wir getroffen wurden. Ich hab erst an Piraterie gedacht. War nicht das erste Mal, wissen Sie? Helium 3 ist beliebte Beute bei Piraten. Ich mein, klar, erst denkt man, die klauen nur Edelmetalle und Eezo, aber haben Sie mal versucht, mit gestohlenen und sektorweit gesuchten Schiffen an einer Tankstation anzudocken?"
    Einen Moment starrte Yenny Akina an, als erwarte sie tatsächlich eine ANtwort auf diese eigentlich rhetorische Frage, doch offensichtlich hatte sie in der Sprechpause nur ihren Faden verloren und verngte wieder die Augen verwirrt, als sie dies bemerkte.
    "Äh... Also.. Der Absturz zumindest", stammelte sie, als der Blick der Asiatin sie so auffordernd ansah.
    "Also.. Ja, an die Treffer erinnere ich mich noch. Mindestens drei. Die Schwenkmechanik der Triebwerke war beschädigt und dadurch steuerte der Stabilitätsassistent nicht richtig. Ich weiß noch, dass ich in meiner Koje war als der Frachter zu trudeln anfing. Ich hab versucht, mich festzuhalten und gleichzeitig per Omnitool die automatische Stabilitätskontrolle zu deaktivieren, damit wir wenigstens keinen unkontrollierten Schub mehr geben und noch mehr ins Taumeln kommen. Weiß nicht mehr, ob es gereicht hat... Hm.. Ich glaube, es gab dann noch einen Knall und mein Omnitool zeigte keine Kontrolle mehr über das Triebwerk. Ist wohl dann ganz ausgefallen. Schub hatten wir beim Aufprall zumindest keinen mehr, sonst könnten Sie jetzt nicht mit mir reden. Was auch passiert ist, runtergekommen sind wir so oder so ziemlich hart. Als ich zu mir kam, war ich irgendwo unter einem Stahlträger vor der Abstiegsluke zum Reaktor... Wie geht's den anderen eigentlich? Captain Diggle hat sicher sofort die Notkapsel benutzt, hab ich recht? Klar. Und Pradeep hat sicher in seiner Koje gekauert wie der Feigling der er ist."


    Aufmerksam hörte die Japanerin der Mechanikerin zu und machte sich gelegentlich eine kleine Notiz. Es blieb jedoch zunächst bei wenigen Schriftzeichen in Kanji, welche in einem glitzrigen Mattschwarz auf dem Papier verblieben. Aus Akinas Sicht war wenig von dem Gesagten hilfreich.
    aber haben Sie mal versucht, mit gestohlenen und sektorweit gesuchten Schiffen an einer Tankstation anzudocken?" Dem Starren von Yenni nach dieser Frage, begegnete sie mit einem milden Lächeln, aber auch mit einem Gesichtsausdruck der verdeutlichte das sie wohl eine der letzten Personen die mit einem gestohlenen Schiff irgendwo anlegen würde. Abseits den offiziellen Stellen natürlich, um es den Behörden zu übergeben.
    Dann jedoch folgte eine recht plastische Beschreibung des Absturzes, jedoch natürlich aus einem Blickwinkel abseits der Brücke. Akina hatte dies erwartet, dennoch entlastete es natürlich die Mechanikerin. Auch wenn eine Kursänderung auf Proteus ihr im Idealfall natürlich hätte auffallen sollen. Die Erkundigung nach dem Befinden ihrer Kameraden, strahlte jedoch keine besonders große Wertschätzung aus.
    Dennoch schürzte Akina kurz die Lippen und kräuselte die Stirn. Nachdenklich zog sie die Luft durch ihre feine Nase, überlegend wie sie es der Frau am besten vermittelte. Die Offizierin entschied sich für eine sachliche, aber nicht zu detaillierte Beschreibung.
    "Nun ich will ehrlich zu ihnen sein. Beide haben den Absturz überlebt, jedoch..", sie machte eine kurze Pause und beugte sich zu der Mechanikerin,"ihr Kollege Pradeep wurde in einem Schutzanzug gefunden, mit Verbrennungen dritten Grades am Körper. Sein Zustand wurde zwar stabilsiert, bleibt jedoch kritisch. Momentan hängt er noch an lebenserhaltenden Maschinen und ist nicht ansprechbar.", fuhr sie fort und schenkte der Frau einen mitleidigen Blick. "Captain Diggle hingegen..", sie lehnte sich wieder ein wenig zurück und drückte den Rücke durch,
    "überstand den Absturz bei weitem besser. Die Verbesserung seines körperlichen Zustandes ging jedoch einher mit einem Absturz seines geistigen Zustandes. Kurz nach seiner Genesung begann er einen Amoklauf bei dem zahlreiche Patienten, medizinisches Personal und Soldaten verletzt sowie getötet wurde. Infolge dieses Amoks wurde er erschoßen. Ihr Copilot griff einen der behandelnden Ärzte bei der Bergung an und wurde infolgedessen vom Sicherheitsteam mit Waffengewalt gestoppt. Weitere Überlebende hat man bei der Bergung jedoch nicht gefunden, die Schiffslisten sind leider nicht einsehbar, der Bordcomputer beschädigt." Erneut machte sie eine kurze Pause.
    "Es tut mir Leid das sie es auf diese Weise mitbekommen müssen.", bekundete die Japanerin mit einem beileidsvollen Tonfall. Dann schwieg sie kurz, damit Yenni die Information verarbeiten konnte. Nach einer kurzen Pause beugte sie sich wieder leicht in Richtung der Mechanikerin.
    "Ich kann verstehen, das diese Information ein weiterer Schock für sie ist und ich will sie nicht mehr als nötig belasten. Jedoch sind diese Ereignisse auch der Grund warum ich ihnen diesen Besuch abstatte. Die Gründe für das Verhalten ihrer Crew sind uns weiterhin ein Rätsel.",bemerkte Akina vorsichtig, bereit ihre Ausführungen bei heftiger emotionaler Reaktion abzubrechen.
    "Dennoch sind alle Informationen für uns hilfreich. Ob sich Captain Diggle in den Tagen vor dem Absturz ungewohnt verhalten hat, oder er eine Kursänderung erwähnte. Hatte er gewalttätige Anwandlungen? Selbiges gilt natürlich für ihren Copiloten." Akinas Stimme blieb ruhig, ihr Tonfall bedächtig. Ihr Blick war forschend, ohne drängend zu wirken. Ihr Oberkörper war näher zu Yenni gerückt, jedoch in einem Abstand verblieben der ausreichend Freiraum zur Verfügung stellte.
    "Falls diese Fragen derzeit zuviel für sie sind, sprechen sie es jedoch ruhig aus.", merkte die Japanerin abschließend an, um die Mechanikerin nicht mit der Befragung direkt zurück ins Koma zu schleudern.


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  5. #165 Reply With Quote
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    Das Raumschiff dockte an und die ersten Passagiere standen bereits an der Tür und warteten darauf, dass diese auf ging. Marco, Lucia, Liz und Stephen blieben noch einen Augenblick sitzen, zumindest so lange, bis der Hauptansturm zum Ausgang vorüber war.
    “Wollen wir?“ fragte der Blondschopf leicht schmunzelnd, wobei er hauptsächlich Marco ansah.
    Dieser wirkte nämlich immer noch nicht richtig fit und machte auf ihn nicht gerade den Eindruck, als wolle er sich ins Omega Leben stürzen.
    “Nichts wie los.“ meinte Liz nur grinsend und war kaum noch zu halten, während sie vom Sitz aufsprang und zum Ausgang eilte. Lucia folgte ihr.
    Bevor Stephen sich erhob, lehnte er sich zu Marco vor.
    “Ist wirklich alles okay mit Dir?“


    "Muss es wohl." erwiderte Marco halbherzig und erhob sich langsam. Einige Minuten zuvor hatte er noch einmal ein paar Tabletten geschluckt. Seine Sicht war langsam wieder klar, allerdings brummte sein Kopf immer noch ein wenig.
    Als sie das Schiff verließen, blendeten ihn zunächst all die grellen Lichter. Die Citadel war ja bereits "bunt", doch Omega legte noch einen drauf. Zudem war dieser rote Grundton ein wenig gewöhnungsbedürftig. Am beißendsten jedoch war der Geruch. Man merkte wirklich, dass dies hier eine Station der ausgestoßenen und kriminellen Elemente war, kein hochpoliertes Glanzobjekt wie die Citadel. Er kam nicht umher eine gewisse, eigene Form der Schönheit zu sehen.
    "Treffen wir deinen Mann sofort?" fragte er Stephen, während die anderen schon voraus gelaufen waren.
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  6. #166 Reply With Quote
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    Es war nur ein kurzes Lächeln, dass sie ihm schenken konnte, dass ihre Züge für einen Moment ausweichte und dieses kurze Glück sandte, ehe sie es war, die seine Lippen eroberte. Sie es war, die ihn küsste, weil sie es wollte, weil sie es fühlte und glaubte zu müssen, hypnotisiert vom bloßen Moment. Der seine Hand an ihrem Herzen ließ, ihn spüren ließ, wie schnell es unter dieser Haut schlug wenn sie ihn küsste. Wie sie die deutlich grösseren Finger mit ihren schmalen umgriff und sich mit der anderen hier abstützte. Als sei diese eine Hand an ihr essenziell für ein weiteres Leben.
    Was folgte war ein leiser Klang ihrer Stimme, bevor die Zeit, bis zu diesem fertigen, wohlriechenden Essen schneller vorbei ging als erwartet.


    Viel später erst gönnte Luceija Leif diesen letzten, besiegelnden, fast zahmen Kuss auf Lippen, die durch diese pausenlosen Gesten schon trocken und rau geworden waren. Das Ende einer längst überflüssigen Zweisamkeit die nur dadurch unterbrochen wurde, dass der Ofen längst aus war, das selbstgekochte Essen herrlich duftete und es mehr als an der Zeit war, diesen höllisch leeren Magen der Neunundzwanzigjährigen zu füllen. Vermutlich fiel ihr das Essen ohnehin schwer. So wie immer und doch noch mehr, weil sie so viele Wochen fast gänzlich darauf verzichtet hatte und damit jetzt nicht mehr war als eine kraftlose Hülle die jede kleinstmenge Nährstoffe mehr als nötig hatte.
    "Meinetwegen...", kommentierte sie die Frage, ob sie nun etwas essen wolle um noch genug Kraft zu haben, ihm auch morgen zu sagen wie toll er sei. Sie grinste dunkel und schob sich mühselig von dieser Arbeitsfläche auf welcher sie die ganze Zeit gesessen hatte. Nicht ohne Hilfe. Und jetzt galt es erstmal, die Decke wieder um ihren Körper zu schlingen wie eine Toga und sich zu geben als sei sie die unweigerliche Königin Siziliens. Nicht, dass sie sich diesen Titel jemals wirklich absprechen lassen würde..
    "...und du bist sicher dass du wusstest was du tust und mich damit jetzt nicht vergiftest, ja..?", stellte sie die erwartungsvolle Frage. Luci setzte sich an den alten, neuen, restaurierten Esstisch und legte neugierige Blicke in die Richtung des Schweden auf.
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  7. #167 Reply With Quote
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    Viel später erst gönnte Luceija Leif diesen letzten, besiegelnden, fast zahmen Kuss auf Lippen, die durch diese pausenlosen Gesten schon trocken und rau geworden waren. Das Ende einer längst überflüssigen Zweisamkeit die nur dadurch unterbrochen wurde, dass der Ofen längst aus war, das selbstgekochte Essen herrlich duftete und es mehr als an der Zeit war, diesen höllisch leeren Magen der Neunundzwanzigjährigen zu füllen. Vermutlich fiel ihr das Essen ohnehin schwer. So wie immer und doch noch mehr, weil sie so viele Wochen fast gänzlich darauf verzichtet hatte und damit jetzt nicht mehr war als eine kraftlose Hülle die jede kleinstmenge Nährstoffe mehr als nötig hatte.
    "Meinetwegen...", kommentierte sie die Frage, ob sie nun etwas essen wolle um noch genug Kraft zu haben, ihm auch morgen zu sagen wie toll er sei. Sie grinste dunkel und schob sich mühselig von dieser Arbeitsfläche auf welcher sie die ganze Zeit gesessen hatte. Nicht ohne Hilfe. Und jetzt galt es erstmal, die Decke wieder um ihren Körper zu schlingen wie eine Toga und sich zu geben als sei sie die unweigerliche Königin Siziliens. Nicht, dass sie sich diesen Titel jemals wirklich absprechen lassen würde..
    "...und du bist sicher dass du wusstest was du tust und mich damit jetzt nicht vergiftest, ja..?", stellte sie die erwartungsvolle Frage. Luci setzte sich an den alten, neuen, restaurierten Esstisch und legte neugierige Blicke in die Richtung des Schweden auf.


    "Nun-...", antwortete er mit halblauter Stimme und setzte sich der Schwarzhaarigen gegenüber. Zog den Stuhl einschläfernd langsam näher an den Tisch, vor ihnen zwei Teller und diese brennend heiße Auflaufform aus dem Ofen, "..ich wüsste natürlich wie das ginge, aber-...nah...", wies Leif grinsend ab und etwas an dieser Situation, nein-...Die Situation selbst war komisch, denn sie war so unbekannt und absolut untypisch für sie beide, dass man sich unwohl fühlen mochte. Einen Alltag hatten sie nie wirklich gekannte und wenn sich einer breitmachen wollte, hatte ihre Beziehung immer mit Trennung, Streit oder Sex geantwortet, aber nie, wirklich NIE hatten sie klassisch gemeinsam an einem Esstisch Platz genommen oder gemeinsam gekocht. Nicht einmal London vor beinahe drei Jahren war derart weit gekommen. Und jetzt? Saßen sie gemeinsam in diesem Haus am Strand, welches auch noch ihnen gehörte und sahen in eine Zukunft, die ohneeinander schlicht nicht mehr stattfinden konnte. Es GAB keine Zukunft, wenn sie beide sich trennten. Und diesen Gedanken, keinen von ihnen, durfte Leif zu dicht an sich heran, geschweige denn in seine Gedanken lassen. Lieber lächelte er, beinahe verlegen, schaufelte den ersten Schwung aus der Form auf Luceijas Teller und sah sie mit hochgezogener Braue - vermeintlich - ernst an. "Und? Soll ich's für dich vorkosten?"
    So you can drag me through hell
    If it meant I could hold your hand
    I will follow you 'cause I'm under your spell
    And you can throw me to the flames
    I will follow you, I will follow you
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  8. #168 Reply With Quote
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    Aufmerksam hörte die Japanerin der Mechanikerin zu und machte sich gelegentlich eine kleine Notiz. Es blieb jedoch zunächst bei wenigen Schriftzeichen in Kanji, welche in einem glitzrigen Mattschwarz auf dem Papier verblieben. Aus Akinas Sicht war wenig von dem Gesagten hilfreich.
    aber haben Sie mal versucht, mit gestohlenen und sektorweit gesuchten Schiffen an einer Tankstation anzudocken?" Dem Starren von Yenni nach dieser Frage, begegnete sie mit einem milden Lächeln, aber auch mit einem Gesichtsausdruck der verdeutlichte das sie wohl eine der letzten Personen die mit einem gestohlenen Schiff irgendwo anlegen würde. Abseits den offiziellen Stellen natürlich, um es den Behörden zu übergeben.
    Dann jedoch folgte eine recht plastische Beschreibung des Absturzes, jedoch natürlich aus einem Blickwinkel abseits der Brücke. Akina hatte dies erwartet, dennoch entlastete es natürlich die Mechanikerin. Auch wenn eine Kursänderung auf Proteus ihr im Idealfall natürlich hätte auffallen sollen. Die Erkundigung nach dem Befinden ihrer Kameraden, strahlte jedoch keine besonders große Wertschätzung aus.
    Dennoch schürzte Akina kurz die Lippen und kräuselte die Stirn. Nachdenklich zog sie die Luft durch ihre feine Nase, überlegend wie sie es der Frau am besten vermittelte. Die Offizierin entschied sich für eine sachliche, aber nicht zu detaillierte Beschreibung.
    "Nun ich will ehrlich zu ihnen sein. Beide haben den Absturz überlebt, jedoch..", sie machte eine kurze Pause und beugte sich zu der Mechanikerin,"ihr Kollege Pradeep wurde in einem Schutzanzug gefunden, mit Verbrennungen dritten Grades am Körper. Sein Zustand wurde zwar stabilsiert, bleibt jedoch kritisch. Momentan hängt er noch an lebenserhaltenden Maschinen und ist nicht ansprechbar.", fuhr sie fort und schenkte der Frau einen mitleidigen Blick. "Captain Diggle hingegen..", sie lehnte sich wieder ein wenig zurück und drückte den Rücke durch,
    "überstand den Absturz bei weitem besser. Die Verbesserung seines körperlichen Zustandes ging jedoch einher mit einem Absturz seines geistigen Zustandes. Kurz nach seiner Genesung begann er einen Amoklauf bei dem zahlreiche Patienten, medizinisches Personal und Soldaten verletzt sowie getötet wurde. Infolge dieses Amoks wurde er erschoßen. Ihr Copilot griff einen der behandelnden Ärzte bei der Bergung an und wurde infolgedessen vom Sicherheitsteam mit Waffengewalt gestoppt. Weitere Überlebende hat man bei der Bergung jedoch nicht gefunden, die Schiffslisten sind leider nicht einsehbar, der Bordcomputer beschädigt." Erneut machte sie eine kurze Pause.
    "Es tut mir Leid das sie es auf diese Weise mitbekommen müssen.", bekundete die Japanerin mit einem beileidsvollen Tonfall. Dann schwieg sie kurz, damit Yenni die Information verarbeiten konnte. Nach einer kurzen Pause beugte sie sich wieder leicht in Richtung der Mechanikerin.
    "Ich kann verstehen, das diese Information ein weiterer Schock für sie ist und ich will sie nicht mehr als nötig belasten. Jedoch sind diese Ereignisse auch der Grund warum ich ihnen diesen Besuch abstatte. Die Gründe für das Verhalten ihrer Crew sind uns weiterhin ein Rätsel.",bemerkte Akina vorsichtig, bereit ihre Ausführungen bei heftiger emotionaler Reaktion abzubrechen.
    "Dennoch sind alle Informationen für uns hilfreich. Ob sich Captain Diggle in den Tagen vor dem Absturz ungewohnt verhalten hat, oder er eine Kursänderung erwähnte. Hatte er gewalttätige Anwandlungen? Selbiges gilt natürlich für ihren Copiloten." Akinas Stimme blieb ruhig, ihr Tonfall bedächtig. Ihr Blick war forschend, ohne drängend zu wirken. Ihr Oberkörper war näher zu Yenni gerückt, jedoch in einem Abstand verblieben der ausreichend Freiraum zur Verfügung stellte.
    "Falls diese Fragen derzeit zuviel für sie sind, sprechen sie es jedoch ruhig aus.", merkte die Japanerin abschließend an, um die Mechanikerin nicht mit der Befragung direkt zurück ins Koma zu schleudern.


    Die Reaktion der halb sedierten Patientin fiel zunächst wie erwartet aus. Betroffen senkte sie die Augen und presste die Lippen zu schmalen, blassen Linien aufeinander, als sie vom Zustand ihrer Crew erfuhr - ihr Captain tot, zudem ein Amokläufer und der Schiffsingenieur Pradeep ebenfalls schon mit einem Bein im Grab, womöglich mit unaushaltbaren Schmerzen. Als sie der seelische Schmerz überwältigte und ihr Puls anstieg, reagierte die Automatik ihrer Lebenserhaltung und erhöhte selbständig die Beruhigungsmitteldosis. Bereits im nächsten Moment schien der Schock wie verflogen - natürlich wusste sie immer noch, wie grausam und unerwartet dieses Schicksal war, doch plötzlich störte sie es nicht mehr so sehr. Nach dem Zischen der maschinellen Spritze nickte sie nur leicht über die schlechte Botschaft.
    "Schon gut," kommentierte sie mit einem etwas verzerrten Lächeln, "Man verliert Crewmitglieder, das gehört hier in den Randsektoren zum Job", resümierte sie etwas zynisch, ehe sie versuchte, sich an etwas Nützliches zu erinnern, das Akina helfen konnte.
    "Diggle... naja, um ehrlich zu sein, war er immer schon ein sehr cholerischer Typ. Hat meine Lieblingstasse zertrümmert, weil ich ihn nicht an den Tankfüllstand erinnert habe. Komischer Kauz. Schon immer gewesen. Aber Amoklauf... Das passt gar nicht zu ihm. Er ist mehr so der harte-Schale-weicher-Kern-Typ. Nicht der unauffällige, schüchterne Außenseiter, wie die meisten durchgedrehten Waffenfreaks. Extravertiert und offen. Trank oft mal einen über den Durst. Nahm auch mal hie und da ein Pülverchen. Aber Red Sand auf 'ner Party nehmen wir eigentlich alle mal, oder?", plapperte sie viel zu offen heraus, ganz offensichtlich eine Nachwirkung der Sedativa.
    "Eigentlich war er nicht aggressiver als sonst. Nein, eigentlich war er sogar überraschend still in den letzten Tagen. Niederbrück, der Copilot, hatte vor ein paar Tagen Geburtstag und wir haben vor der Kombüse einen kleinen Geburtstagskuchen zusammenimprovisiert aus Pulverproteinen, Vitamindrinks und Hafermehlrationen. Klingt scheußlich, ich weiß, aber das ist sozusagen Tradition an Bord. Normalerweise ist Diggle bei sowas immer die Stimmungskanone und gibt jedem seinen Schmuggelwhiskey oder ein bisschen Gras aus. Aber diesmal ist er gar nicht erst aufgetaucht. Meinte über Schiffsfunk, er hätte Migräne und bleibe in seiner Koje. Sah ihm gar nicht ähnlich... Und auch Niederbrück war an dem Tag 'ne echte Spaßbremse. Saß nur am Tisch und starrte auf die Geburtstagskerze wie auf das achte Weltwunder.... Und überhaupt waren Niederbrück und Diggle in den letzten Wochen echte Trottel. Die hatten wohl irgendeinen bescheuerten Streich oder sowas am Laufen. Sie müssen wissen, die sitzen sonst wie die Waschweiber im Cockpit und reden und reden und reden. Aber seit zwei Wochen haben sie überhaupt nicht mehr miteinander geredet. Das wurde echt irgendwann bizarr. Die saßen wie zwei taubstumme stundenlang in ihren Sesseln und sprachen kein Wort. Nicht ein einziges. Pradeep und ich haben schon Wetten abgeschlossen, wer von beiden als erstes redet - aber am Ende haben wir die Wette abgebrochen, weil einfach keiner geredet hat. Das wurde schon lächerlich. Ich glaube, sie wollten uns damit ärgern."
    Yennys Redeschwall ebbte mit diesen Worten plötzlich ab und sie starrte in die dunklen Augen ihrer Gesprächspartnerin mit weit offenem Blick wie ein Reh im Scheinwerferlicht.
    Tjordas is offline

  9. #169 Reply With Quote
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    Shell

    Shell ließ seinen Kommunikator an, welchen er zuvor mit ihrem verbunden hatte. So würde sie ihn aufspüren können, während er vorausging und sie sich in Ruhe fertig machen ließ.
    Omega's Straßen waren kalt. Dreckig waren sie außerdem. Und dennoch gab es etwas an dieser Station, das ihn reizte. Etwas wildes, ungezähmtes. Dinge die ihm völlig abgingen. Schummrig schien das Licht der Straßenlaternen ihm den Weg.
    "Nicht! Gebt das zurück! Bitte, das ist alles was ich habe!"
    Der Batarianer horchte auf und lief schnell zu der Quelle des Geräuschs. Eine Menschenfrau, keine 30 Jahre alt, lag am Boden und hob verzweifelt die Hand nach 2 Kerlen seiner eigenen Rasse, die ihr offenbar ihre Tasche geklaut hatten.
    "Bitte! Ich habe doch sonst nichts mehr.....meine Kinder - "
    "Jeder für sich, kleines Menschlein. Jeder für sich." Die beiden Kerle gingen ungerührt mit ihrer Beute weiter, auf ihn zu.
    "Mach mal Platz, Kumpel."
    "Gebt das wieder zurück."
    "Entschuldige?"
    "Ihr habt mich verstanden! Gebt ihr das wieder zurück!"
    "Na sieh mal einer an, haben wir hier vielleicht einen Menschenfreund?" fragte der eine Batarianer höhnisch, während der andere kicherte. "Geh besser zur Seite, sonst verlierst du gleich auch was!" "Nein." "Gut, wie du willst." Der Kerl holte aus und schlug nach dem Klon. Dieser wich blitzschnell aus, griff den Arm seines Angreifers und verdrehte ihn schmerzhaft. Der andere Gauner griff nach ihm, Shell sprang zur Seite, verpasste ihm einen Schlag gegen die Schläfe.
    "Aaargh!" Mit einem Mal durchzuckte ihn ein stechender Schmerz in seinem Schädel und er verlor die Konzentration. Dieser eine Moment genügte seinen beiden Gegner. Blitzschnell traten sie ihm beide zugleich in die Magengegend, was Shell vor Schmerz keuchend in die Knie gehen ließ. Dann spürte er einen dumpfen Schlag auf seinem Hinterkopf und verlor das Bewusstsein.

    "Hrrrch...."
    Immer noch von der Gewalt der Schläge benommen kam langsam wieder Leben in seinen Körper. Von den beiden Ganoven fehlte jede Spur, ebenso von dem beraubten Menschenmädchen. Er besah sich sein leicht lädiertes Gesicht in der Pfütze unweit von ihm.
    "Du bist schwach!"
    Einen Aufschrei unterdrückend fuhr der Batarianer zusammen. Hatte er sich da wieder eingebildet sein Spiegelbild sähe aus wie.....er?
    Er schüttelte sich, als hätte er etwas schlechtes geträumt und hörte dann dass sich Schritte näherten.



    Natürlich hatte sie ihn am Leben gelassen. Er war keine Bedrohung. Der junge Mensch würde in ein, vielleicht zwei Stunden wach werden, kurz Panik bekommen und recht rasch merken, dass seine Entführer nicht einmal mehr in der Gegend waren. Terissa hatte das beinahe schon hübsche - für omeganische Verhältnisse - Haus durch das Fenster verlassen, ein ungewöhnlicher, aber für Biotiker praktischer Weg, der auf dieser Station ohnehin kaum Aufmerksamkeit erregen konnte. Anders war es nicht mit Überfällen, weswegen sie das zerzauste, weinerlich verzerrte Gesicht der Menschenfrau auch wenig kümmerte (hinter ihr war ja auch niemand her), die so eilig an ihr vorbei rannte, in ihrer Umklammerung eine Tasche. Die Asari sah ihr kurz nach, bevor sie in die Richtung schritt, aus der die Frau gekommen war. Ziellos, denn Shell war außer Sicht- und scheinbar auch Hörweite. Auf ihre Rufe jedenfalls reagierte er nicht und an den Kommunikator verschwendete Terissa aus irgendeinem Grund keinen Gedanken. Wahrscheinlich genoss sie zu sehr die kurze Ruhe, die irgendwann vom Abbild Shells am Boden-...Ja, er war es sicher, auch auf den zweiten Blick, abgelenkt wurde. Regelrecht aufgeschreckt, sodass ihre Schritte sich deutlich beschleunigten, die wenigen Meter über die Straße donnerten, bis sich ihre Knie neben ihn auf den Boden setzten und ihre Hände seine Schultern packten. "...bei der-...Göttin, was ist passiert!?", wollte sie wissen, als sie sein Gesicht sah.
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    "Nun-...", antwortete er mit halblauter Stimme und setzte sich der Schwarzhaarigen gegenüber. Zog den Stuhl einschläfernd langsam näher an den Tisch, vor ihnen zwei Teller und diese brennend heiße Auflaufform aus dem Ofen, "..ich wüsste natürlich wie das ginge, aber-...nah...", wies Leif grinsend ab und etwas an dieser Situation, nein-...Die Situation selbst war komisch, denn sie war so unbekannt und absolut untypisch für sie beide, dass man sich unwohl fühlen mochte. Einen Alltag hatten sie nie wirklich gekannte und wenn sich einer breitmachen wollte, hatte ihre Beziehung immer mit Trennung, Streit oder Sex geantwortet, aber nie, wirklich NIE hatten sie klassisch gemeinsam an einem Esstisch Platz genommen oder gemeinsam gekocht. Nicht einmal London vor beinahe drei Jahren war derart weit gekommen. Und jetzt? Saßen sie gemeinsam in diesem Haus am Strand, welches auch noch ihnen gehörte und sahen in eine Zukunft, die ohneeinander schlicht nicht mehr stattfinden konnte. Es GAB keine Zukunft, wenn sie beide sich trennten. Und diesen Gedanken, keinen von ihnen, durfte Leif zu dicht an sich heran, geschweige denn in seine Gedanken lassen. Lieber lächelte er, beinahe verlegen, schaufelte den ersten Schwung aus der Form auf Luceijas Teller und sah sie mit hochgezogener Braue - vermeintlich - ernst an. "Und? Soll ich's für dich vorkosten?"



    Ihre Antwort fiel in Form von Lächeln und einem sanften Prusten aus, als sie bereits die Gabel unnötig umständlich in die Hand genommen hatte, den Auflauf gemächlich zerteilte und für ein problemloses konsumieren abkühlen ließ. Mit diesem Gesicht welches alles andere als Begeisterung dem Essen gegenüber ausdrückte, während sie beinahe leblos in der Nahrung herumstocherte, aber dennoch aufsah und den Schweden anlächelte. "Keine Panik, ich glaube dir, dass du Essen nicht vergiften könntest.", war die Antwort einen Tick zu frech, ließ sie aber unberührt. Sie stemmte etwas Lachs und Kartoffeln auf ihre Gabel, hob die Kombination an und pustete das heiße Essen etwas kühler. Was sie nicht verleugnen konnte war, dass es unheimlich gut roch. Zumindest diese Hürde hatte er definitiv genommen.
    Und dann nahm sie diesen Happen zu sich. Biss erst vorsichtig, nahezu lustlos und schließlich energischer darauf herum. Seufzte, als sie die Zutaten in ihrem Mund teilte und wirklich schmeckte und schloss kurz die Augen. Nicht lang genug um sich etwas entgehen zu lassen. "Scheiße, wo waren diese Kochskills in England?", wollte sie mit vollem Mund wissen.
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    Ihre Antwort fiel in Form von Lächeln und einem sanften Prusten aus, als sie bereits die Gabel unnötig umständlich in die Hand genommen hatte, den Auflauf gemächlich zerteilte und für ein problemloses konsumieren abkühlen ließ. Mit diesem Gesicht welches alles andere als Begeisterung dem Essen gegenüber ausdrückte, während sie beinahe leblos in der Nahrung herumstocherte, aber dennoch aufsah und den Schweden anlächelte. "Keine Panik, ich glaube dir, dass du Essen nicht vergiften könntest.", war die Antwort einen Tick zu frech, ließ sie aber unberührt. Sie stemmte etwas Lachs und Kartoffeln auf ihre Gabel, hob die Kombination an und pustete das heiße Essen etwas kühler. Was sie nicht verleugnen konnte war, dass es unheimlich gut roch. Zumindest diese Hürde hatte er definitiv genommen.
    Und dann nahm sie diesen Happen zu sich. Biss erst vorsichtig, nahezu lustlos und schließlich energischer darauf herum. Seufzte, als sie die Zutaten in ihrem Mund teilte und wirklich schmeckte und schloss kurz die Augen. Nicht lang genug um sich etwas entgehen zu lassen. "Scheiße, wo waren diese Kochskills in England?", wollte sie mit vollem Mund wissen.


    Es war ungewohnt, aber gut. Wohltuend, sie so zu sehen und Leif kam nicht um dieses beinahe stolze Grinsen herum, welches sich auf seine Lippen legte. "Naja..", bemerkte er und sah auf den eigenen Teller, von dem er noch keinen Bissen genommen hatte. Seine Gabel teilte noch die Portion, die für seine Verhältnisse regelrecht schmächtig schien. Als Biotiker aß er typischerweise Mengen, die andere Leute zum platzen brachte, wenn sie ihm nur zusahen. "Traditionell schwedisches Essen geht immer, nur liegen mir Dinge wie die italienische oder asiatische Küche nicht sehr, obwohl ich sie mag. Liegt vermutlich am Zeitmangel oder so, dass ich nicht mehr kann.", gab er zu und ergänzte sofort, beinahe wirkte es wie eine Entschuldigung: "Aber Vigilio hat mir in den letzten Wochen das ein oder andere gezeigt. Vielleicht besteht noch Hoffnung, aus mir einen halbwegs passablen Koch zu machen."
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    Es war ungewohnt, aber gut. Wohltuend, sie so zu sehen und Leif kam nicht um dieses beinahe stolze Grinsen herum, welches sich auf seine Lippen legte. "Naja..", bemerkte er und sah auf den eigenen Teller, von dem er noch keinen Bissen genommen hatte. Seine Gabel teilte noch die Portion, die für seine Verhältnisse regelrecht schmächtig schien. Als Biotiker aß er typischerweise Mengen, die andere Leute zum platzen brachte, wenn sie ihm nur zusahen. "Traditionell schwedisches Essen geht immer, nur liegen mir Dinge wie die italienische oder asiatische Küche nicht sehr, obwohl ich sie mag. Liegt vermutlich am Zeitmangel oder so, dass ich nicht mehr kann.", gab er zu und ergänzte sofort, beinahe wirkte es wie eine Entschuldigung: "Aber Vigilio hat mir in den letzten Wochen das ein oder andere gezeigt. Vielleicht besteht noch Hoffnung, aus mir einen halbwegs passablen Koch zu machen."


    "DER kann kochen?!", verhöhnte sie ihren Bruder lautstark, presste den Spott regelrecht hervor und hatte dabei keine Scham es zu tun während sie den Mund bis oben hin voll mit einer neuen Gabel seines Essens hatte. "Ich meine...wirklif? Kann der nicht nur Porridge in taufenden Formen?!"
    Sie kaute unverhältnismäßig lang bevor sie schluckte.
    "Iff verzeihe dir, dass du-", schluckte sie schließlich, "-kein Sizilianisch kochst.. Oder sprichst. Das kriegen wir schon noch hin.", glaubte sie stolz und wartete ab, bis der Schwede selbst aß, bevor sie es weiter tat.
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    "DER kann kochen?!", verhöhnte sie ihren Bruder lautstark, presste den Spott regelrecht hervor und hatte dabei keine Scham es zu tun während sie den Mund bis oben hin voll mit einer neuen Gabel seines Essens hatte. "Ich meine...wirklif? Kann der nicht nur Porridge in taufenden Formen?!"
    Sie kaute unverhältnismäßig lang bevor sie schluckte.
    "Iff verzeihe dir, dass du-", schluckte sie schließlich, "-kein Sizilianisch kochst.. Oder sprichst. Das kriegen wir schon noch hin.", glaubte sie stolz und wartete ab, bis der Schwede selbst aß, bevor sie es weiter tat.


    "Im Gegenteil!", unkte Leif hinterher und deutete mit seiner Gabel auf die Schwarzhaarige, als müsse er sie ernsthaft belehren. "Der PORRIDGE ist es, der anbrennt!", verkündete der Arzt, der leise lachte, statt sich zur Untermalung auch noch die Haare zu raufen. Eine erste, kleine Kostprobe des eigenen Essens gelang in seinen Mund. Es schmeckte tatsächlich verdammt gut. "Aber ansonsten ist er nicht zu verachten. Was seine Kochkünste angeht, meine ich. Und er hat wirklich, wirklich unglaublich geholfen in den letzten Wochen. Hat die Renovierung mit mir organisiert und durchgezogen, mit der Vorbesitzerin verhandelt-...wenn auch zu meinen Ungunsten...", der Blonde seufzte belustigt und schüttelte den leicht schmerzenden Kopf, "Er war großartig. Ganz nebenbei gesagt. Nur...an der Sprache haben wir nicht gearbeitet."
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    "Im Gegenteil!", unkte Leif hinterher und deutete mit seiner Gabel auf die Schwarzhaarige, als müsse er sie ernsthaft belehren. "Der PORRIDGE ist es, der anbrennt!", verkündete der Arzt, der leise lachte, statt sich zur Untermalung auch noch die Haare zu raufen. Eine erste, kleine Kostprobe des eigenen Essens gelang in seinen Mund. Es schmeckte tatsächlich verdammt gut. "Aber ansonsten ist er nicht zu verachten. Was seine Kochkünste angeht, meine ich. Und er hat wirklich, wirklich unglaublich geholfen in den letzten Wochen. Hat die Renovierung mit mir organisiert und durchgezogen, mit der Vorbesitzerin verhandelt-...wenn auch zu meinen Ungunsten...", der Blonde seufzte belustigt und schüttelte den leicht schmerzenden Kopf, "Er war großartig. Ganz nebenbei gesagt. Nur...an der Sprache haben wir nicht gearbeitet."


    Sie aß langsam und sehr kleine Portionen, aber sie aß. Zumindest den Lachs favorisierte sie sichtlich, die Kartoffeln waren, was sie waren: eine Sättigungsbeilage, die eben nur in sehr kleinen Stücken unter den Lachs geschoben wurden, fast so, als könne sie sie selbst vor sich oder Leif verstecken oder als müsse sie es. Luci hatte ein extrem krankes Verhältnis zum Essen. Ein ungeliebtes, sah sie Nahrung im Gegensatz zu ihren Landsleuten eher als Mittel zum Zweck - dem Zweck, nicht durch Hunger zu sterben. Was nicht bedeutete, dass ihr nichts schmeckte oder sie nicht durchaus ihre Favoriten hatte oder für sizilianische Heimatgerichte brennen konnte - durchaus. Aber diese Portionen, die sie zu sich nahm? Waren doch eher lächerlich. Hier bahnte sich, trotz biotischer Grundbegabung und einem gestiegenen Grundbedarf, die selbe Menge an Nahrung an, wobei Leif durchaus begeisterter zu griff, was für seine Größe, das Gewicht und die Biotiksache auf seiner Seite auch wenig verwunderlich war. Sie kannte ihn auch nie anders - in London war die Portion indischen Essens, welches sie bestellt hatten, seinerseits immer deutlich schneller weg als die ihre. Nicht zuletzt deshalb lächelte sie und aß vorsichtig und langsam weiter, als er es auch tat. Mit wirklich sehr, sehr langem Kauen.
    Die Schwarzhaarige grinste breit, als ihr Exfreund die mangelnden Porridge-Künste ihres Bruders belachte und äußerte sich in einem so dreckig-fiesen Lachen, dass man bei ihr lange vermisst hatte. "Gut, das glaube ich schon eher. Nessun problema."

    Schließlich besah sie Leif eine ganze Weile. Lächelte sanft, als sie es tat und versank Momente lang in diesem Gedanken, der sie an der Renovierung dieses Hauses hielt. Sie sah, jetzt, im künstlichen Licht der Küche, dass seine Haut nicht dank des Sonnenunterganges diese rötliche Farbe hatte und glaubte, es sich eigentlich hätte denken können. Aber es schmeichelte ihr, zu wissen wie unheimlich viel dieser Mann für sie getan hatte ohne ihr verdammtes Wissen. Auch...wenn letzteres etwas war, womit sie sich nicht wirklich sicher war. Sie schüttelte wenigstens für einen Moment die negativen Vorwürfe ab, er habe sich einfach nur in ihr Leben schleichen wollen, und war schlicht froh, dass er wieder in ihrer Nähe war. "Mmhm. Ihr musstet ziemlich viel machen so wies aussieht. Dabei..naja. Viel mehr als den Raum hier und das halbe Wohnzimmer hab ich nicht wirklich gesehen. Aber..du hast...ihr habt euch wirklich viel Arbeit gemacht..", erkannte sie an. Das Lächeln schwand nur leicht. Sie fand schön, was sie sah. Es war dieser Touch Leifs der sich urplötzlich in den Räumen aufhielt und eine ganz neue Umgebung gestaltete, während Sergios etwas mehr geschwunden war. Vielleicht ganz gut so? Sie wusste es noch nicht. "...auf wie viel hat er dich hochgehandelt?", wollte sie dann wissen, durchaus im Bilde, dass ihr Bruder dazu fähig wäre.
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    Sie aß langsam und sehr kleine Portionen, aber sie aß. Zumindest den Lachs favorisierte sie sichtlich, die Kartoffeln waren, was sie waren: eine Sättigungsbeilage, die eben nur in sehr kleinen Stücken unter den Lachs geschoben wurden, fast so, als könne sie sie selbst vor sich oder Leif verstecken oder als müsse sie es. Luci hatte ein extrem krankes Verhältnis zum Essen. Ein ungeliebtes, sah sie Nahrung im Gegensatz zu ihren Landsleuten eher als Mittel zum Zweck - dem Zweck, nicht durch Hunger zu sterben. Was nicht bedeutete, dass ihr nichts schmeckte oder sie nicht durchaus ihre Favoriten hatte oder für sizilianische Heimatgerichte brennen konnte - durchaus. Aber diese Portionen, die sie zu sich nahm? Waren doch eher lächerlich. Hier bahnte sich, trotz biotischer Grundbegabung und einem gestiegenen Grundbedarf, die selbe Menge an Nahrung an, wobei Leif durchaus begeisterter zu griff, was für seine Größe, das Gewicht und die Biotiksache auf seiner Seite auch wenig verwunderlich war. Sie kannte ihn auch nie anders - in London war die Portion indischen Essens, welches sie bestellt hatten, seinerseits immer deutlich schneller weg als die ihre. Nicht zuletzt deshalb lächelte sie und aß vorsichtig und langsam weiter, als er es auch tat. Mit wirklich sehr, sehr langem Kauen.
    Die Schwarzhaarige grinste breit, als ihr Exfreund die mangelnden Porridge-Künste ihres Bruders belachte und äußerte sich in einem so dreckig-fiesen Lachen, dass man bei ihr lange vermisst hatte. "Gut, das glaube ich schon eher. Nessun problema."

    Schließlich besah sie Leif eine ganze Weile. Lächelte sanft, als sie es tat und versank Momente lang in diesem Gedanken, der sie an der Renovierung dieses Hauses hielt. Sie sah, jetzt, im künstlichen Licht der Küche, dass seine Haut nicht dank des Sonnenunterganges diese rötliche Farbe hatte und glaubte, es sich eigentlich hätte denken können. Aber es schmeichelte ihr, zu wissen wie unheimlich viel dieser Mann für sie getan hatte ohne ihr verdammtes Wissen. Auch...wenn letzteres etwas war, womit sie sich nicht wirklich sicher war. Sie schüttelte wenigstens für einen Moment die negativen Vorwürfe ab, er habe sich einfach nur in ihr Leben schleichen wollen, und war schlicht froh, dass er wieder in ihrer Nähe war. "Mmhm. Ihr musstet ziemlich viel machen so wies aussieht. Dabei..naja. Viel mehr als den Raum hier und das halbe Wohnzimmer hab ich nicht wirklich gesehen. Aber..du hast...ihr habt euch wirklich viel Arbeit gemacht..", erkannte sie an. Das Lächeln schwand nur leicht. Sie fand schön, was sie sah. Es war dieser Touch Leifs der sich urplötzlich in den Räumen aufhielt und eine ganz neue Umgebung gestaltete, während Sergios etwas mehr geschwunden war. Vielleicht ganz gut so? Sie wusste es noch nicht. "...auf wie viel hat er dich hochgehandelt?", wollte sie dann wissen, durchaus im Bilde, dass ihr Bruder dazu fähig wäre.


    Leif bemerkte ihre Blicke kaum. Viel zu beschäftigt war er damit, ihnen auszuweichen, seinen Teller während dem Essen immer wieder zu inspizieren, als fände sich dort etwas neues und hin- und wieder über ihre Antworten zu grinsen oder eine Aussage zu bestätigen. Erst recht nicht sah er sie an, als er diese Frage beantworten musste. Naja, jedenfalls nicht wirklich. Eine Gabel voll Kartoffeln und Lachs wanderte in seinen Mund, als er sie aus den Augenwinkeln heraus besah, die Stirn gerunzelt, weil er ernsthaft darüber nachdenken musste, wie viel es gewesen war. "Eeehm-...", sinnierte er und blickte zur Sizilianerin, "...knapp über 'ne Millionen. Ja, sowas...", nuschelte er zwischen den Kaubewegungen hervor und machte auch überhaupt keine Anstalten es zuzugeben. Diesen völlig überzogenen Preis, den er bezahlt hatte und dabei sah er aus und klang, als spräche er gerade darüber, um wie viel die Preise für Eier auf dem regionalen Markt gestiegen waren. Völlig beiläufig.
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    Leif bemerkte ihre Blicke kaum. Viel zu beschäftigt war er damit, ihnen auszuweichen, seinen Teller während dem Essen immer wieder zu inspizieren, als fände sich dort etwas neues und hin- und wieder über ihre Antworten zu grinsen oder eine Aussage zu bestätigen. Erst recht nicht sah er sie an, als er diese Frage beantworten musste. Naja, jedenfalls nicht wirklich. Eine Gabel voll Kartoffeln und Lachs wanderte in seinen Mund, als er sie aus den Augenwinkeln heraus besah, die Stirn gerunzelt, weil er ernsthaft darüber nachdenken musste, wie viel es gewesen war. "Eeehm-...", sinnierte er und blickte zur Sizilianerin, "...knapp über 'ne Millionen. Ja, sowas...", nuschelte er zwischen den Kaubewegungen hervor und machte auch überhaupt keine Anstalten es zuzugeben. Diesen völlig überzogenen Preis, den er bezahlt hatte und dabei sah er aus und klang, als spräche er gerade darüber, um wie viel die Preise für Eier auf dem regionalen Markt gestiegen waren. Völlig beiläufig.


    Luci lachte. Senkte dazu die Gabel, als sie ihn ansah. Hob dann die Braue. Blinzelte stumm einige Sekunden. Lachte nochmal. Deutlicher und heftiger. Vielleicht ein bisschen wahnsinnig. Dann schüttelte sie den Kopf langsam und sah an ihm vorbei als sie eine weitere, viel kleinere Ladung Essen auf ihre Gabel und zu sich nahm. "Du bist...vollkommen irre und hast definitiv - jeden - Bezug zu Geld verloren.", stellte sie in den Raum und besah ihn dann, beinahe etwas tadelnd.
    Dennoch...lächelte sie wieder. Dieses leicht fiese aber niedliche Lächeln über die Gabel hinweg als sie aß. "Vollkommen wahnsinnig, Leif. Vollkommen.", setzte sie halblaut nach, gespielt vorwurfsvoll.
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    Luci lachte. Senkte dazu die Gabel, als sie ihn ansah. Hob dann die Braue. Blinzelte stumm einige Sekunden. Lachte nochmal. Deutlicher und heftiger. Vielleicht ein bisschen wahnsinnig. Dann schüttelte sie den Kopf langsam und sah an ihm vorbei als sie eine weitere, viel kleinere Ladung Essen auf ihre Gabel und zu sich nahm. "Du bist...vollkommen irre und hast definitiv - jeden - Bezug zu Geld verloren.", stellte sie in den Raum und besah ihn dann, beinahe etwas tadelnd.
    Dennoch...lächelte sie wieder. Dieses leicht fiese aber niedliche Lächeln über die Gabel hinweg als sie aß. "Vollkommen wahnsinnig, Leif. Vollkommen.", setzte sie halblaut nach, gespielt vorwurfsvoll.


    "So würde ich das nicht sagen.", setzte er ihr entgegen und machte zwar ein ernstes Gesicht, vermittelte aber keineswegs den Eindruck, als sei sie ihm auf den Schlips getreten. Zwei Gabeln vergingen, ehe er sich wieder dazu äußerte, kurz das Besteck ablegte und nach einer Serviette griff, die neben ihm lag. Bevor er sie nutzte, zuckte er mild lächelnd mit den Schultern. "Ich hab gutes Geld verdient und bevor ich halb Stockholm besitze, kaufe ich lieber auch mal was-... naja...im Süden.", gab er vor und ja: Natürlich glaubte ihm niemand diese 'Wahrheit'.
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    "So würde ich das nicht sagen.", setzte er ihr entgegen und machte zwar ein ernstes Gesicht, vermittelte aber keineswegs den Eindruck, als sei sie ihm auf den Schlips getreten. Zwei Gabeln vergingen, ehe er sich wieder dazu äußerte, kurz das Besteck ablegte und nach einer Serviette griff, die neben ihm lag. Bevor er sie nutzte, zuckte er mild lächelnd mit den Schultern. "Ich hab gutes Geld verdient und bevor ich halb Stockholm besitze, kaufe ich lieber auch mal was-... naja...im Süden.", gab er vor und ja: Natürlich glaubte ihm niemand diese 'Wahrheit'.


    "Mhm, da bin ich mir sicher..", lächelte sie einmal mehr sanft - so sehr, dass sie sogar grinste. Ihre Finger der Hand, die keine Gabel führte, griff über den Tisch und legten sich an seine Wange, wo ihr Daumen bei vorsichtigem Druck auf seine Haut eine nur schwach abklingende, weiße Stelle hinterließ. Sie grinste wieder ein bisschen mehr, strich mit den Fingerknöcheln über eben jene Stelle: "..ich bin sicher der Süden war immer dein Ziel weil du die Sonne so unheimlich gut verträgst.", sagte sie, bevor sie die Hand zurück nahm.
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    "Mhm, da bin ich mir sicher..", lächelte sie einmal mehr sanft - so sehr, dass sie sogar grinste. Ihre Finger der Hand, die keine Gabel führte, griff über den Tisch und legten sich an seine Wange, wo ihr Daumen bei vorsichtigem Druck auf seine Haut eine nur schwach abklingende, weiße Stelle hinterließ. Sie grinste wieder ein bisschen mehr, strich mit den Fingerknöcheln über eben jene Stelle: "..ich bin sicher der Süden war immer dein Ziel weil du die Sonne so unheimlich gut verträgst.", sagte sie, bevor sie die Hand zurück nahm.


    "Witzig.", frotzelte der Schwede trocken und grinste zurück. Sein Blick folgte kurz fast sehnsüchtig ihrer Hand, bevor er zurück in ihre grünen Augen sah. "Ich bin Skandinavier durch und durch und etwas zu dickhäutig für diese Gegend, wenn man das Klima beachtet, aber-...mein Teint ist aktuell ja wohl der Hammer, Müslischleuder."
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    "Witzig.", frotzelte der Schwede trocken und grinste zurück. Sein Blick folgte kurz fast sehnsüchtig ihrer Hand, bevor er zurück in ihre grünen Augen sah. "Ich bin Skandinavier durch und durch und etwas zu dickhäutig für diese Gegend, wenn man das Klima beachtet, aber-...mein Teint ist aktuell ja wohl der Hammer, Müslischleuder."


    Das breite Grinsen kehrte zurück in ihr Gesicht und..nunja. Er hatte nicht unrecht. Aber was sie sagte war, vielleicht unüberlegt: "Nicht nur das, Fischtörtchen.". Sie wandte sich direkt wieder ihrem Essen zu und stocherte noch ein wenig unsicher darin herum. Jeder Bissen den sie zu sich genommen hatte war köstlich, aber schon nach wenigen drohte ihr Magen zu rebellieren, der Nahrung schon fast als Feind wahrzunehmen drohte. Oder zumindest nichts mehr hinein zu passen schien. Sie pickte sich immer kleinere Gabeln zusammen, primär aß sie den Lachs weiter und zu einem großen Teil, aber man konnte kaum vergleichen wie wenig sie im Vergleich zu Leif aß.
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