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  1. #221 Reply With Quote
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    "Klar, kein Problem.", sagte er viel zu schnell, machte auf dem Absatz kehrt und verschwand eilig nach unten, wo er sich viel zu lange Minuten Zeit ließ dabei, in ihrer Tasche nach Unterwäsche zu graben - was seiner Beruhigung nicht dienlich war - um schließlich wieder nach oben zu gehen, ebenso langsam ein Shirt zu suchen und überflüssigerweise anzuklopfen, bevor er das Bad mit ihrer Erlaubnis betrat. Er hielt den Stoff kurz hoch, als müsse er darlegen, weswegen er hier war und legte das weiße Shirt, nebst ihrer eigenen Sachen, auf den Rand des Waschbeckens. Etwas verloren. Definitiv überflüssig.


    Ohnehin hätte sie ihn nicht gesehen, weil sie ihm schlicht nicht zugewandt war. Kümmerte sich lediglich in tiefe Gedanken zurückgezogen um ihre Hygiene, wusch die Haare, die vom typischen Salzwasser ertränkt waren und gab ihrem Körper die Chance, durch das angenehme Wasser ein Stück zu regenerieren. Nichts, was sie geschafft hätte, ohne, dass sie sich festgehalten hätte.

    Aber irgendwann war selbst auch diese Dusche vorbei.
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  2. #222 Reply With Quote
    Held Rabenkopf's Avatar
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    Hanna und Seeva , Yuhki, O'Grady, Rarkin und Gavros , Thadera , Nathan Gilles , Van Zan , Seeva T'Saari , Gavros & Rarkin

    Die beiden Turianer hörten den Ausführungen der Spectre zu. Syrens Blick huschte dabei mehrmals über die Projektion der Karte, vor allem nach den Orten Ausschau haltend, die T'Saari bei ihren Erläuterungen erwähnte. Der Haupteingang..., überlegte der Turianer, den Plan genauer anschauend, Wenn dort jemand auf der Galerie auf uns wartet, könnte dies eine Todesfalle werden..
    Ihm gefiel der Plan nicht – zu riskant, zu viele wenns und obs. Wie bisher jeder Plan gegen Gavros. Syren wusste, dass dieses Risiko der Lage geschuldet war und wusste daher auch, dass Proteste keinen Sinn machten – am Ende würde jeder Plan so riskant aussehen wie der jetzige. Das einzige was man machen konnte, war seine Augen offen und seinen Geist aufmerksam zu halten – und genau das tat er bereits. Weitere Worte waren daher unnötig.

    *

    Sie zog den Helm über ihren Kopf. Zunächst war es dunkel darin, aber schnell verband sich Helm mit Rüstung und Bewaffnung und ein HUD leuchtete auf, während vor ihren Augen die Dunkelheit verschwand und sie ihre Umgebung wieder wahrnehmen konnte. Sie testete die Ausrüstung und alles funktionierte noch wie am ersten Tag. „Alle bereit?“, fragte Syren in die Runde, selbst seine Ausrüstung gerade getestet habend. Saenia nickte und die anderen folgten ihrem Beispiel, auch wenn keiner von ihnen so gut ausgerüstet war wie die beiden Turianer. Vor allem der Mann in Schwarz hatte sich offenkundig geweigert eine ordentliche Rüstung anzuziehen, etwas was vor allem Syren alles andere als gefiel. „Gut.“, erklärte der graue Turianer, „Von nun an Gespräche aufs Nötigste beschränken.“, und ging voraus, seine Locust bereits in den Händen.
    Sie erreichten ihren Sammelpunkt recht zügig. Mittels Funk koordinierten sie ihr Vorgehen mit einem Sniper, der einen guten Überblick über die Situation hatte. Aufgrunddessen konnten sie eine gegnerische Patrouille überwältigen, bevor diese überhaupt die Gelegenheit bekam ihre Kameraden zu warnen. Hinterher konnten sie bis zum Haupteingang vorrücken ohne auf weiteren Widerstand zu treffen.

    Sie warteten, in Deckung, während Van Zan am Deaktivieren der Barriere arbeitete – sie mussten nicht lange warten, bevor das Schiebetor sich öffnete. „Saenia, Van Zan, behaltet die Galerie im Auge.“, befahl Vox, während er als erster vorausging, sich hinhockend, Waffe nach vorne gerichtet. Saenia folgte direkt hinter ihm, aber während er weiterhin nach vorne zielte, suchte sie bereits die Galerie ab – kein Feind. Die anderen beiden folgten ihnen.
    Die Geräusche von Schüssen waren zu hören. Es hat also begonnen, dachte sich die braune Turianerin, weiterhin die Galerie im Auge behaltend. Alle Eingänge in den Haupteingang waren verschlossen, selbst das Schiebetor zur Haupthalle und bislang schien niemand sie bemerkt zu haben. Während Saenia die linke Seite abdeckte, deckte Van Zan die rechte ab. Vox trat gerade auf die Treppe, als Hudson – der weiter das Erdgeschoss im Auge behielt – rief: „Kontakt!“, und einen Moment später, „Neun Mann!

    Schnell wirbelten die anderen herum und Saenia schoss, als ihr HUD den ersten Widersacher ins Visier nahm. Die anderen schossen ebenfalls, so dass zügig die ersten drei der gegnerischen Sölder zu Boden gingen. Zeitgleich bewegten sich alle hinter die nächste Deckung, wobei Saenia und Syren den Vorteil ihre Schilde ausnutzten: erst als diese zusammenbrachen, versteckten sie sich hinter die nächstgelegene Kiste.
    ,,Wir müssen weiter!“, rief Van Zan und hatte damit nicht unrecht – das letzte was sie jetzt brauchten ist festgesetzt zu werden.
    Saenia feuerte eine Salve auf die feindliche Stellung, als sie die Handzeichen von Syren bemerkte – Sperrfeuer. Sie nickte und gab die Nachricht an den C-Sec Agent weiter. Sie wusste zwar nicht was passieren sollte, aber mitten im Gefecht verweigerte man keine Befehle. Sie deckten die Feinde mit koordiniertem Feuer ein, die Aufmerksamkeit auf sich lenkend und versteckten sich daraufhin wieder hinter ihren Kisten. Während sie die Thermomagazine nachluden, schossen die Feinde – deutlich schlechter koordiniert. Mehr noch: das Einsatzteam brauchte überhaupt kein Magazin mehr zu verschwenden, denn die Feinde schienen sich darin überschlagen zu wollen, wer den Kisten mehr neue Löcher hinzufügen konnte – sie warteten einfach ab, bis Van Zan sein Ding durchgezogen hatte. Dieses bemerkten sie auch ohne den Funkkontakt: plötzlich wurde es lauter als zuvor und hinterher kehrte Totenstille ein.

    „Eingangshalle gesichert, Sperrfeuer einstellen.“,erklärte Van Zan und das Team traf sich vor den Kisten wieder – kein weiterer Feind schien ihre Position anfechten zu wollen, „Wie geht’s von hier weiter? Alle weiter nach oben oder soll jemand hier bleiben, um Gavros im Falle eines Falles den Weg nach draußen abzuschneiden?“
    Gavros darf nicht entkommen.“, erklärte Syren mit entschlossener Stimme und wandte sich an Saenia, „Hast du welche auftreiben können?
    Saenia nickte und zog zwei Haftminen aus einer Magnethaltung an ihrem Gürtel hervor. Sie gab eine davon Hudson und sie versteckten beiden an beiden Seiten der Halle, direkt beim Eingang, versteckt hinter ein paar Kisten – jeder, der sich jetzt dem Eingang nähern würde, würde sie auslösen.
    Unter normalen Umständen wäre es besser, wenn wir uns nicht trennen würden.“, erklärte Syren und blickte kurz hoch, als wieder von dort Gefechtslärm zu hören war, bevor er wieder den Rest der Truppe anschaute, „Aber von oben hat man einen guten Überblick. Van Zan, sie und ich gehen nach oben. Saenia, du und Hudson, nehmt den Weg, den die Söldner genommen haben. Wir werden versuchen euch Deckung zu geben.
    Verstanden.“, antwortete die braune Turianerin und schulterte ihre Crossfire. Gefolgt vom Menschen ging sie zur geöffneten Tür, während Syren und Van Zan die Treppen hochgingen.

    Sich mit Handzeichen verständigend betraten die beiden einen Korridor, zu dessen rechter zwei Türen waren. Sie gaben sich gegenseitig Deckung, während sie die Türen einer nach der anderen öffneten, fanden aber nur leere Büroräume vor. Als sie am Ende des Korridors angekommen waren, öffneten sie eine Tür, die sie direkt in die Haupthalle führte: ein Raum mindestens vier Stockwerke hoch, nur mit Säulen gestützt und voll mit Containern und Kisten aller Art. Feinde waren aber keine zu sehen und so blickte Saenia auf: eine Gitterbrücke war dort zu sehen, sich entlang der Außenwand ziehend, aber dann auch kreuz-und-quer durch die Halle, auf dieser Weise dem Raum ein weiteres Stockwerk gebend. Die Brücke führte zu Stahl-Würfeln und Quadern, die mittels Säulen an Boden und Decke festgemacht worden waren und die mehreren Räumlichkeiten Platz boten. Hier und da konnte man auch Wendeltreppen oder sogar Ein-Person-Fahrstühle erkennen, die nach oben zur Gitterbrücke führten.
    Noch bevor sie weiter schauen konnte, hörte sie Krach: der Gefechtslärm kam von ihrer Rechten, dieses Mal war er aber nicht nur in der oberen Etage zu hören. „Sind über euch.“, erklärte Syren über Funk und die beiden warfen einen kurzen Blick hoch: Vox und Van Zan waren gerade durch eine der Türen gekommen und haben die Gitterbrücke betreten. „Greifen wir mal den anderen unter die Arme.“, befahl Syren und sie gingen in Richtung des Kampflärmes.
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
    "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Ghandi
    "Eine Falle zu erkennen ist eine Sache, sie zu umgehen eine völlig andere." - Ranma 1/2
    "Mein Name ist Ozymandias, König der Könige. Schauet auf mein Werk, ihr Mächtigen, und verzweifelt." - Ozymandias
    "Der größte Trick des Teufels ist es die Welt glauben zu lassen, dass er nicht existiert." - Die üblichen Verdächtigen
    "Nichts ist unmöglich, solange du es dir vorstellen kannst." - Professor Hubert Farnsworth
    "Maybe you are right...maybe we can't win this. But we'll fight you regardless. Yes, people will die. Maybe we'll lose half of the galaxy...maybe more. However insignificant we might be: We will fight, We will sacrifice and We will find a way....that's what humans do!" - Commander Shepard
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  3. #223 Reply With Quote
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    Sahenia & Nairobi

    Die beiden Asari hatten sich entschieden und Neth konnte nur Seufzen als Antwort. „In Ordnung.“, erklärte er und fing an zu tippen, das Angebot annehmend, „Dann sollten wir uns wohl auf den Weg machen.“, und schickte den beiden Frauen eine Wegbeschreibung, die mit der Annahme des Angebots daherkam.
    Sie brauchten nicht weit zu gehen: der Ort des Abflugs war derselbe Raumhafen. Und ihr Ziel konnten sie bereits aus der Ferne sehen: es war ein mittelgroßes Schiff, größer als die Koikoy, und vor dem stand eine ziemlich große Menge an Leuten unterschiedlicher Art. Alle von ihnen trugen Rüstungen, Westen oder sonst irgendeinen Schutz und keiner von ihnen war unbewaffnet. Na ja, fast keiner: in einer Ecke entdeckte Neth eine kleine Gruppe Menschen, die wie eine typische Touristenfamilie aussah und sich ziemlich fehl an diesem Platz zu fühlen schien. Sie waren die einzigen die genauso halbwegs normal aussahen wie Neth und seine Begleitung, sodass das Trio auch ohne die Anwesenheit von Luna ein paar neugierige und teils spöttische Blicke zu spüren bekam. Dank Luna wiederum schenkte man der Touristenfamilie nicht mehr so viel Aufmerksamkeit und Neth wusste nicht wirklich ob ihm diese so sehr gefiel.
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
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  4. #224 Reply With Quote
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    Aryk und Archer

    Während der Mensch versuchte die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, indem er viele völlig inhaltsleere Worte aneinanderreihte, fing der Vorcha an dem Pad an zu werkeln. Interessantes Werkzeug, dachte sich Aitne, während die Krallen der Kreatur über das Stück Technik huschten und keinen Moment zu zögern schienen, Da weiß jemand, was er tut… Sein Helm hatte einen integrierten Scanner, was sich schon häufig als sehr vorteilhaft erwiesen hatte, also scannte er das Werkzeug – es war nicht nur Ramsch von Omega, wie er feststellen musste.
    Am Ende legte der Vorcha das Gerät auf den Boden und der Volus begutachtete es fasziniert. Es dauerte nicht lange bis das Pad tat was es eigentlich nicht tun sollte: es fing an zu rauchen. Zunächst dachte der Volus es komme noch mehr, aber das Ende erwies sich eher als enttäuschend: noch mehr Rauch stieg auf und anfänglich sah es für Aitne aus, als hätte der Vorcha einfach nur die Schaltkreise überlastet. Erst beim genaueren hinsehen bemerkte er, dass es sich hierbei nicht um Rauchschwaden handelte: der Rauch bildete kleinere Ringe, die nach oben anfingen zu schweben, und sich entlang eines größeren Ringes formten, wodurch das Ergebnis was künstlerisch aussah.
    Der Kroganer schnaubte über das Schauspiel, während der Vorcha sich über fehlende Energie beschwerte. Der Volus blickte weiterhin auf die Kreatur, während der Mensch wieder anfing sein Verkaufsgespräch hervorzuholen.
    Das reicht.“, erklärte Aitne mit bestimmender Stimme und wandte sich an den Menschen, „In Ordnung. Är ist kein normalär Vorscha.“, er aktivierte sein Tool, blickte auf die Uhr und fing dann an zu tippen, „Ich überwaisä dir die Summä.“, und während er auf die Bestätigung wartete, gab Aitne dem Kroganer zu verstehen den Vorcha in den Van zu buxieren.
    Wirklich?“, fragte die Echse mit ungläubiger Stimme, „Ein bisschen Rauch überzeugt dich?“, er schnaubte erneut, schüttelte seinen Kopf, aber ging am Ende zum Vorcha um ihn unsanft in Richtung Van zu schieben.
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
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  5. #225 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Forenperser View Post
    "Muss es wohl." erwiderte Marco halbherzig und erhob sich langsam. Einige Minuten zuvor hatte er noch einmal ein paar Tabletten geschluckt. Seine Sicht war langsam wieder klar, allerdings brummte sein Kopf immer noch ein wenig.
    Als sie das Schiff verließen, blendeten ihn zunächst all die grellen Lichter. Die Citadel war ja bereits "bunt", doch Omega legte noch einen drauf. Zudem war dieser rote Grundton ein wenig gewöhnungsbedürftig. Am beißendsten jedoch war der Geruch. Man merkte wirklich, dass dies hier eine Station der ausgestoßenen und kriminellen Elemente war, kein hochpoliertes Glanzobjekt wie die Citadel. Er kam nicht umher eine gewisse, eigene Form der Schönheit zu sehen.
    "Treffen wir deinen Mann sofort?" fragte er Stephen, während die anderen schon voraus gelaufen waren.


    Kaum hatte Marco seine Frage ausgesprochen, kam auch schon ein gut gelaunter Kroganer um die Ecke und begrüßte erst die Mädels, ehe er sich an die Herren wandte.
    "Ich schätze, damit hat sich deine Frage wohl erübrigt." grinste der Blondschopf
    "Hey Kumpel, guten Flug gehabt?" erkundigte sich Crusher bestens gelaunt und grüßte Stephen mit einem herzlichen Handschlag.
    "Und du bist also unser Schützling, Marco Lagos." Der Kroganer musterte den dunkelhaarigen kurz und wandte sich schließlich wieder an die ganze Gruppe.
    "Bevor ihr den Rest der Truppe kennen lernt...." begann der Kroganer ruhig und drehte sich wieder zu Marco, ehe er weitersprach.
    "... Gibt es da etwas, was du unbedingt wissen solltest und von dem ich ausgehe, dass dir Stephen noch nichts gesagt hat." Marco blickte kurz verwirrt in die Runde, sagte aber erstmal nichts.
    Stephen ahnte schon, was nun folgen würde und versuchte seinen Kumpel von dem Vorhaben ab zu bringen. "Tu es nicht. Er fängt gerade an uns zu vertrauen."
    "Besser er erfährt es jetzt von uns, als durch einen unglücklichen Zufall." erklärte der Kroganer und nickte Stephen aufmunternd zu.
    Dann legte er den Arm freundschaftlich um den verdutzten Marco und ging mit ihm voraus, auf ein Skycar zu.

    Stephen schüttelte seufzend den Kopf und folgte den beiden mit etwas Abstand. Lucia und Liz blieben bei Connor.
    "Marco weiß nichts von deinem eigentlichen Beruf?" hakte Liz flüsternd nach. "Nein, dass ist ja das Problem." antwortete er leise.

    "Ich bin nicht unbedingt ein Mann vieler Worte, daher sage ich es jetzt frei heraus. begann der Kroganer und sah zu Marco, der ihn wiederrum irritiert, aber doch auch erwartungsvoll ansah.
    "Ursprünglich hatte der Schwarze Schatten meine Söldnergruppe damit beauftragt dich aus zu schalten und Stephen ist auch kein Prüfer, sondern ein ehemaliger Allianz-Elite-Soldat und Auftragskiller." erklärte Crusher.
    Stephen schlug die Hände über dem Kopf zusammen. "Nein." murmelte er vor sich hin und er konnte sich ansatzweise vorstellen, was Marco gerade dachte. Liz und Lucia warfen sich Blicke zu....
    eis engel is offline

  6. #226 Reply With Quote
    Held Shepard Commander's Avatar
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    Yuhki

    Van Zan

    Seeva

    Thadera

    Der Zugriff war nach Plan verlaufen. Die „normalen“ Cops ordneten sich, entgegen Hannas Erwartung, tatsächlich unter. Im Prinzip war es eine Ein-Frau-Show mit Verstärkung. Hanna bellte Befehle, Yuhki und seine Jungs folgten ihnen. So ging es durch die Tür, durch die erste Halle, durch den Gang und durch die zweite Halle. Der einzige Widerstand war ein Glatzkopf, den sie problemlos ausschalten konnte. Die restlichen Angriffsteams mussten auf wesentlich mehr Gegenwehr gestoßen sein, denn Hanna konnte Schüsse überall im Innern des Gebäudes wahrnehmen. „Fokussiert bleiben. Unser einziges Ziel ist Gavros“, sagte Hanna und stieg über den bewusstlosen Gauner hinweg.

    Sämtliche Wachen schienen sich auf das Team von Syren Vox zu stürzen, Hanna, Yuhki und Co. fanden zumindest niemanden vor, als sie Gang um Gang und Raum um Raum sicherten. Eine breite, hohe Treppe führte sie auf die nächste Ebene. Im fahlen Licht des Tunnelaufstiegs hob Hanna plötzlich die Hand. Eine Wache am anderen Ende der Treppe ging auf und ab, den Blick jedoch nicht nach Unten gerichtet. Hanna bedeutete den anderen stehen zu bleiben, drückte sich an die Wand und stieg rasch aber leise Stufe für Stufe hinauf. „Keine Rüstung aber ein schweres Maschinengewehr“, beobachtete sie und entsicherte ihr Sturmgewehr. Sie hob die Waffe, richtete den Lauf auf den Hinterkopf des Mannes, kam näher und näher. Das Metall des Gewehrs stieß sachte gegen das nackte Fleisch des Kerls. „Keine Bewegung“, raunte Hanna. „Fuck“, fluchte der Kerl und hob auf Hannas Anweisung die Hände. Hanna griff nach dem Gewehr, wandte die Waffe aus seiner Hand. „Auf die Knie.“ Der Mann leistete Folge und Hanna winkte die anderen nach. „Wie viele sind dort drin“, fragte die Blondine, als sie Stimmen aus dem Raum vor sich wahrnahm. „Das ist die Kommandozentrale. Zwei oder drei. Und die Turianerin.“ „Gehört?“, fragte Hanna. Sie spürte wie ihr Herz einen bedeutenden Hüpfer tat. Yuhki nickte. „Fesseln“, wies sie an und ließ von dem Mann ab. Sie spähte um die Ecke. Der Raum, der sich vom Bodenniveau noch etwas stärker in die Höhe streckte, war flach, gut ausgeleuchtet und beinahe deckungslos. In der Mitte standen Pulte und Mittelkonsolen. Hanna konnte Personen erkennen, kein sah wie ein Turianer aus. „Wir müssen schnell sein. Und achtet auf Fallen.“ Hanna zog eine Blendgranate vom Gürtel. „Augen schließen und auf mein Zeichen warten.

    Hanna zog den Stift. „Eins, zwei“, zählte sie in Gedanken, dann warf sie die Granate. Sie hörte deren hellen Aufschlag, das typische Geräusch aufschlagenden Metalls und wandte den Kopf ab. Ein Schrei wurde im ohrenbetäubenden Knall erstickt, selbst Hannas Ohren fiepten leicht. „Los!“, schrie die Blondine, sprang auf und stürmte, das Gewehr im Anschlag, vor. Sie visualisierte drei Ziele, alle männliche Menschen und alle in völliger Desorientierung wankend. „Auf den Boden!“, schrie sie gegen die abklingenden Effekte der Blendgranate an. „Auf den Boden, sofort!“ Die perplexen Männer folgten eingeschüchtert der Order. Keine Krieger. Nur Männer mit Gewehren. Yuhki und seine Mannschaft folgten Hanna, sicherten die Schläger mit vorgehaltener Waffe ab. „Alle Teams, hier Ilias: Gavros ist nicht in der Zentralstation. Sie muss noch irgendwo im Gebäude sein.“ Hanna hatte den Funk abgesetzt und wartete auf weitere Order seitens des Spectre. „Wir gehen weiter, Captain. Krzeminski, Sie bleiben hier und sichern Beweise. Festplatten kopieren und alles abfotografieren, was Sie an Informationen sonst so sehen“, befahl Hanna. Man wusste ja schließlich nie. Die Blondine schaute in die Gesichter der anderen. Sie zeigten Erschöpfung, Stress vielleicht sogar Furcht. Doch es blieb keine Zeit für eine Ruhepause. „Abrücken in zwei Minuten“, sagte Hanna bestimmend und gönnte den Polizisten dann doch zumindest einen kurzen Wimpernschlag des Friedens.
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  7. #227 Reply With Quote
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    Gilles Hanna van Zan Syren

    Die Einwirkung von biotischer Energie zeigte Wirkung auf die verrammelte Tür. Doch auch wenn sie mehr als eingedellt war und schon mehrere Risse zeigte, sie versperrte weiterhin den Weg. Thadera hätte sich nicht träumen lassen an so einem Ort mit einer Tür zu kämpfen, doch das Leben war halt voller Überraschungen.
    Schüsse aus dem Flur beendeten ihre Anstrengungen. Es waren keine wilden Feuersalven, sondern Einzelschüße nach denen das Feuer endete. Skeptisch sammelte sie biotische Energie in ihren Fäusten und schaute Richtung Flur. Doch ihre Intuition hatte richtig gelegen. Anstatt einer von Gavros angeheuerten Männern, kam nun ja, irgendwie auch ein von ihr angeheuerter Mann. Aber da Gilles ja übergelaufen war beschloß sich Thadera nicht mit solchen juristischen Spitzfindigkeiten zu beschäftigen, sondern freute sich darüber das sie nicht mehr in der Scheiße steckten.
    "Nun, das Leben ist voller Überraschungen. Sie scheinen mir momentan auch eine positive zu sein.", erwiderte sie erleichtert auf seine Schmeichelei und trat einen Schritt auf den Söldner zu. Jezz funkte derweil ihre Lage an den Rest des Teams weiter.
    "Da schulde ich ihnen wenn wir überleben wohl mindestens ein Autogramm, fragen sie mich wenn ich wieder einen Stift habe.", merkte sie verlegen an und lächelte den Menschen an. "Machen wir weiter?", fragte sie an die anderen gerichtet.

    Das neue Trio rückte vorsichtig innerhalb des Stockwerks vor, traf jedoch auf keinen weiteren Widerstand. Entweder hatten sich die Handlager auf einem bestimmten Punkt der Ebene konzentriert, oder hatten beschloßen eine Verteidigung auf den höheren Ebenen aufzubauen. Je mehr Zeit verstrich, desto besser konnten sie ihre Verteidigung organisieren. Oder die Flucht ergreifen, diese Möglichkeit war vermutlich auch nicht unwahrscheinlich. Über Funk erfuhren sie das die untere Ebenen gesäubert worden waren und das Hauptteam die Kommandozentrale des ersten Stockwerks gesichert hatte. Gavros war wenig überraschend abwesend. Jedoch Gilles Aussagen und dem Videomaterial nach, waren die Geiseln im obersten Stockwerk gefangen, vermutlich hielt sich dieses Miststück dort auf. Nicht das Thadera vermutete das sich die Spectre im Notfall lange mit den Geiseln aufhalten würde, ihre Aussage dahingehend war recht eindeutig gewesen.
    Die Asari schaute zu Jezz, diese wirkte konzentriert aber ein wenig abgelenkt. Vielleicht machte sie sich Gedanken über den Verbleib von Rarkin immerhin war dieser in der oberen Ebene, auch wenn sie nicht wussten was der Agent dort vorhatte.
    "Sind jetzt unweit der Zentralstation, alle Gänge dieses Stockwerkes auf unserem Weg wurden scheinbar geräumt. Stoßen jetzt Richtung Zentralstation vor und erwarten weitere Instruktionen.", funkte Jezz, während sie sich vorsichtig durch den Flur bewegten. Es gab zwei Treppenhäuser die nach oben führten, ansonsten nur noch die Feuerleiter. Der Überraschungseffekt war inzwischen verflogen, der weitere Weg nach oben würde nicht einfacher werden.


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  8. #228 Reply With Quote
    #17  Forenperser's Avatar
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    Irgendwo da draußen.....
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    Quote Originally Posted by AeiaCarol View Post
    Natürlich hatte sie ihn am Leben gelassen. Er war keine Bedrohung. Der junge Mensch würde in ein, vielleicht zwei Stunden wach werden, kurz Panik bekommen und recht rasch merken, dass seine Entführer nicht einmal mehr in der Gegend waren. Terissa hatte das beinahe schon hübsche - für omeganische Verhältnisse - Haus durch das Fenster verlassen, ein ungewöhnlicher, aber für Biotiker praktischer Weg, der auf dieser Station ohnehin kaum Aufmerksamkeit erregen konnte. Anders war es nicht mit Überfällen, weswegen sie das zerzauste, weinerlich verzerrte Gesicht der Menschenfrau auch wenig kümmerte (hinter ihr war ja auch niemand her), die so eilig an ihr vorbei rannte, in ihrer Umklammerung eine Tasche. Die Asari sah ihr kurz nach, bevor sie in die Richtung schritt, aus der die Frau gekommen war. Ziellos, denn Shell war außer Sicht- und scheinbar auch Hörweite. Auf ihre Rufe jedenfalls reagierte er nicht und an den Kommunikator verschwendete Terissa aus irgendeinem Grund keinen Gedanken. Wahrscheinlich genoss sie zu sehr die kurze Ruhe, die irgendwann vom Abbild Shells am Boden-...Ja, er war es sicher, auch auf den zweiten Blick, abgelenkt wurde. Regelrecht aufgeschreckt, sodass ihre Schritte sich deutlich beschleunigten, die wenigen Meter über die Straße donnerten, bis sich ihre Knie neben ihn auf den Boden setzten und ihre Hände seine Schultern packten. "...bei der-...Göttin, was ist passiert!?", wollte sie wissen, als sie sein Gesicht sah.


    Shell

    "Nngh..." Immer noch benommen rieb Shell sich die Stirn. Seine Sicht war leicht verschwommen, doch er konnte das blaue Gesicht vor ihm relativ schnell einordnen. "...bei der-...Göttin, was ist passiert!?", "Ist schon in Ordnung.....war selbst Schuld....dumm....nicht schnell genug...."
    Er blickte auf das Ende der Gasse. "2 Feiglinge die eine Frau überfallen haben.....schätze mal die sind jetzt schon auf und davon."
    Etwas peinlich berührt räusperte er sich und richtete sich wieder auf, versuchte das Gesprächsthema zu wechseln.
    "Wolltest....du an einen bestimmten Ort?"

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    Quote Originally Posted by eis engel View Post
    Kaum hatte Marco seine Frage ausgesprochen, kam auch schon ein gut gelaunter Kroganer um die Ecke und begrüßte erst die Mädels, ehe er sich an die Herren wandte.
    "Ich schätze, damit hat sich deine Frage wohl erübrigt." grinste der Blondschopf
    "Hey Kumpel, guten Flug gehabt?" erkundigte sich Crusher bestens gelaunt und grüßte Stephen mit einem herzlichen Handschlag.
    "Und du bist also unser Schützling, Marco Lagos." Der Kroganer musterte den dunkelhaarigen kurz und wandte sich schließlich wieder an die ganze Gruppe.
    "Bevor ihr den Rest der Truppe kennen lernt...." begann der Kroganer ruhig und drehte sich wieder zu Marco, ehe er weitersprach.
    "... Gibt es da etwas, was du unbedingt wissen solltest und von dem ich ausgehe, dass dir Stephen noch nichts gesagt hat." Marco blickte kurz verwirrt in die Runde, sagte aber erstmal nichts.
    Stephen ahnte schon, was nun folgen würde und versuchte seinen Kumpel von dem Vorhaben ab zu bringen. "Tu es nicht. Er fängt gerade an uns zu vertrauen."
    "Besser er erfährt es jetzt von uns, als durch einen unglücklichen Zufall." erklärte der Kroganer und nickte Stephen aufmunternd zu.
    Dann legte er den Arm freundschaftlich um den verdutzten Marco und ging mit ihm voraus, auf ein Skycar zu.

    Stephen schüttelte seufzend den Kopf und folgte den beiden mit etwas Abstand. Lucia und Liz blieben bei Connor.
    "Marco weiß nichts von deinem eigentlichen Beruf?" hakte Liz flüsternd nach. "Nein, dass ist ja das Problem." antwortete er leise.

    "Ich bin nicht unbedingt ein Mann vieler Worte, daher sage ich es jetzt frei heraus. begann der Kroganer und sah zu Marco, der ihn wiederrum irritiert, aber doch auch erwartungsvoll ansah.
    "Ursprünglich hatte der Schwarze Schatten meine Söldnergruppe damit beauftragt dich aus zu schalten und Stephen ist auch kein Prüfer, sondern ein ehemaliger Allianz-Elite-Soldat und Auftragskiller." erklärte Crusher.
    Stephen schlug die Hände über dem Kopf zusammen. "Nein." murmelte er vor sich hin und er konnte sich ansatzweise vorstellen, was Marco gerade dachte. Liz und Lucia warfen sich Blicke zu....


    Marco Lagos

    "Huh." Der Kroganer hatte eine nicht zu verachtende Größe. Ein sichelrich äußerst nützlicher Verbündeter.....und jemand mit dem er es sich nicht verscherzen sollte. Bevor sie jedoch richtig ins Gespräch kommen konnte, kündigte Crush sofort etwas an, was Stephen offenbar Unbehagen bereitete. "Was genau läuft hier?" fragte Marco skeptisch. Der Kroganer umgriff ihn freundschaftlich, aber keinen Widerspruch zulassend und führte ihn ein wenig den anderen voran. "Ich bin nicht unbedingt ein Mann vieler Worte, daher sage ich es jetzt frei heraus. Ursprünglich hatte der Schwarze Schatten meine Söldnergruppe damit beauftragt dich aus zu schalten und Stephen ist auch kein Prüfer, sondern ein ehemaliger Allianz-Elite-Soldat und Auftragskiller."
    "Was?" Marco blieb mitten im Schritt stehen, was aufgrund der Umarmung des Kroganers für einen Moment durchaus schmerzhaft war. Er hatte sich ja schon gedacht, dass hinter Stephen mehr steckte, aber das.....
    "Und aus welchem Grund genau wollt ihr mir jetzt gegen sie helfen?"
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    Quote Originally Posted by Rabenkopf View Post
    Die beiden Turianer hörten den Ausführungen der Spectre zu. Syrens Blick huschte dabei mehrmals über die Projektion der Karte, vor allem nach den Orten Ausschau haltend, die T'Saari bei ihren Erläuterungen erwähnte. Der Haupteingang..., überlegte der Turianer, den Plan genauer anschauend, Wenn dort jemand auf der Galerie auf uns wartet, könnte dies eine Todesfalle werden..
    Ihm gefiel der Plan nicht – zu riskant, zu viele wenns und obs. Wie bisher jeder Plan gegen Gavros. Syren wusste, dass dieses Risiko der Lage geschuldet war und wusste daher auch, dass Proteste keinen Sinn machten – am Ende würde jeder Plan so riskant aussehen wie der jetzige. Das einzige was man machen konnte, war seine Augen offen und seinen Geist aufmerksam zu halten – und genau das tat er bereits. Weitere Worte waren daher unnötig.

    *

    Sie zog den Helm über ihren Kopf. Zunächst war es dunkel darin, aber schnell verband sich Helm mit Rüstung und Bewaffnung und ein HUD leuchtete auf, während vor ihren Augen die Dunkelheit verschwand und sie ihre Umgebung wieder wahrnehmen konnte. Sie testete die Ausrüstung und alles funktionierte noch wie am ersten Tag. „Alle bereit?“, fragte Syren in die Runde, selbst seine Ausrüstung gerade getestet habend. Saenia nickte und die anderen folgten ihrem Beispiel, auch wenn keiner von ihnen so gut ausgerüstet war wie die beiden Turianer. Vor allem der Mann in Schwarz hatte sich offenkundig geweigert eine ordentliche Rüstung anzuziehen, etwas was vor allem Syren alles andere als gefiel. „Gut.“, erklärte der graue Turianer, „Von nun an Gespräche aufs Nötigste beschränken.“, und ging voraus, seine Locust bereits in den Händen.
    Sie erreichten ihren Sammelpunkt recht zügig. Mittels Funk koordinierten sie ihr Vorgehen mit einem Sniper, der einen guten Überblick über die Situation hatte. Aufgrunddessen konnten sie eine gegnerische Patrouille überwältigen, bevor diese überhaupt die Gelegenheit bekam ihre Kameraden zu warnen. Hinterher konnten sie bis zum Haupteingang vorrücken ohne auf weiteren Widerstand zu treffen.

    Sie warteten, in Deckung, während Van Zan am Deaktivieren der Barriere arbeitete – sie mussten nicht lange warten, bevor das Schiebetor sich öffnete. „Saenia, Van Zan, behaltet die Galerie im Auge.“, befahl Vox, während er als erster vorausging, sich hinhockend, Waffe nach vorne gerichtet. Saenia folgte direkt hinter ihm, aber während er weiterhin nach vorne zielte, suchte sie bereits die Galerie ab – kein Feind. Die anderen beiden folgten ihnen.
    Die Geräusche von Schüssen waren zu hören. Es hat also begonnen, dachte sich die braune Turianerin, weiterhin die Galerie im Auge behaltend. Alle Eingänge in den Haupteingang waren verschlossen, selbst das Schiebetor zur Haupthalle und bislang schien niemand sie bemerkt zu haben. Während Saenia die linke Seite abdeckte, deckte Van Zan die rechte ab. Vox trat gerade auf die Treppe, als Hudson – der weiter das Erdgeschoss im Auge behielt – rief: „Kontakt!“, und einen Moment später, „Neun Mann!

    Schnell wirbelten die anderen herum und Saenia schoss, als ihr HUD den ersten Widersacher ins Visier nahm. Die anderen schossen ebenfalls, so dass zügig die ersten drei der gegnerischen Sölder zu Boden gingen. Zeitgleich bewegten sich alle hinter die nächste Deckung, wobei Saenia und Syren den Vorteil ihre Schilde ausnutzten: erst als diese zusammenbrachen, versteckten sie sich hinter die nächstgelegene Kiste.
    ,,Wir müssen weiter!“, rief Van Zan und hatte damit nicht unrecht – das letzte was sie jetzt brauchten ist festgesetzt zu werden.
    Saenia feuerte eine Salve auf die feindliche Stellung, als sie die Handzeichen von Syren bemerkte – Sperrfeuer. Sie nickte und gab die Nachricht an den C-Sec Agent weiter. Sie wusste zwar nicht was passieren sollte, aber mitten im Gefecht verweigerte man keine Befehle. Sie deckten die Feinde mit koordiniertem Feuer ein, die Aufmerksamkeit auf sich lenkend und versteckten sich daraufhin wieder hinter ihren Kisten. Während sie die Thermomagazine nachluden, schossen die Feinde – deutlich schlechter koordiniert. Mehr noch: das Einsatzteam brauchte überhaupt kein Magazin mehr zu verschwenden, denn die Feinde schienen sich darin überschlagen zu wollen, wer den Kisten mehr neue Löcher hinzufügen konnte – sie warteten einfach ab, bis Van Zan sein Ding durchgezogen hatte. Dieses bemerkten sie auch ohne den Funkkontakt: plötzlich wurde es lauter als zuvor und hinterher kehrte Totenstille ein.

    „Eingangshalle gesichert, Sperrfeuer einstellen.“,erklärte Van Zan und das Team traf sich vor den Kisten wieder – kein weiterer Feind schien ihre Position anfechten zu wollen, „Wie geht’s von hier weiter? Alle weiter nach oben oder soll jemand hier bleiben, um Gavros im Falle eines Falles den Weg nach draußen abzuschneiden?“
    Gavros darf nicht entkommen.“, erklärte Syren mit entschlossener Stimme und wandte sich an Saenia, „Hast du welche auftreiben können?
    Saenia nickte und zog zwei Haftminen aus einer Magnethaltung an ihrem Gürtel hervor. Sie gab eine davon Hudson und sie versteckten beiden an beiden Seiten der Halle, direkt beim Eingang, versteckt hinter ein paar Kisten – jeder, der sich jetzt dem Eingang nähern würde, würde sie auslösen.
    Unter normalen Umständen wäre es besser, wenn wir uns nicht trennen würden.“, erklärte Syren und blickte kurz hoch, als wieder von dort Gefechtslärm zu hören war, bevor er wieder den Rest der Truppe anschaute, „Aber von oben hat man einen guten Überblick. Van Zan, sie und ich gehen nach oben. Saenia, du und Hudson, nehmt den Weg, den die Söldner genommen haben. Wir werden versuchen euch Deckung zu geben.
    Verstanden.“, antwortete die braune Turianerin und schulterte ihre Crossfire. Gefolgt vom Menschen ging sie zur geöffneten Tür, während Syren und Van Zan die Treppen hochgingen.

    Sich mit Handzeichen verständigend betraten die beiden einen Korridor, zu dessen rechter zwei Türen waren. Sie gaben sich gegenseitig Deckung, während sie die Türen einer nach der anderen öffneten, fanden aber nur leere Büroräume vor. Als sie am Ende des Korridors angekommen waren, öffneten sie eine Tür, die sie direkt in die Haupthalle führte: ein Raum mindestens vier Stockwerke hoch, nur mit Säulen gestützt und voll mit Containern und Kisten aller Art. Feinde waren aber keine zu sehen und so blickte Saenia auf: eine Gitterbrücke war dort zu sehen, sich entlang der Außenwand ziehend, aber dann auch kreuz-und-quer durch die Halle, auf dieser Weise dem Raum ein weiteres Stockwerk gebend. Die Brücke führte zu Stahl-Würfeln und Quadern, die mittels Säulen an Boden und Decke festgemacht worden waren und die mehreren Räumlichkeiten Platz boten. Hier und da konnte man auch Wendeltreppen oder sogar Ein-Person-Fahrstühle erkennen, die nach oben zur Gitterbrücke führten.
    Noch bevor sie weiter schauen konnte, hörte sie Krach: der Gefechtslärm kam von ihrer Rechten, dieses Mal war er aber nicht nur in der oberen Etage zu hören. „Sind über euch.“, erklärte Syren über Funk und die beiden warfen einen kurzen Blick hoch: Vox und Van Zan waren gerade durch eine der Türen gekommen und haben die Gitterbrücke betreten. „Greifen wir mal den anderen unter die Arme.“, befahl Syren und sie gingen in Richtung des Kampflärmes.


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    Quote Originally Posted by Shepard Commander View Post

    Der Zugriff war nach Plan verlaufen. Die „normalen“ Cops ordneten sich, entgegen Hannas Erwartung, tatsächlich unter. Im Prinzip war es eine Ein-Frau-Show mit Verstärkung. Hanna bellte Befehle, Yuhki und seine Jungs folgten ihnen. So ging es durch die Tür, durch die erste Halle, durch den Gang und durch die zweite Halle. Der einzige Widerstand war ein Glatzkopf, den sie problemlos ausschalten konnte. Die restlichen Angriffsteams mussten auf wesentlich mehr Gegenwehr gestoßen sein, denn Hanna konnte Schüsse überall im Innern des Gebäudes wahrnehmen. „Fokussiert bleiben. Unser einziges Ziel ist Gavros“, sagte Hanna und stieg über den bewusstlosen Gauner hinweg.

    Sämtliche Wachen schienen sich auf das Team von Syren Vox zu stürzen, Hanna, Yuhki und Co. fanden zumindest niemanden vor, als sie Gang um Gang und Raum um Raum sicherten. Eine breite, hohe Treppe führte sie auf die nächste Ebene. Im fahlen Licht des Tunnelaufstiegs hob Hanna plötzlich die Hand. Eine Wache am anderen Ende der Treppe ging auf und ab, den Blick jedoch nicht nach Unten gerichtet. Hanna bedeutete den anderen stehen zu bleiben, drückte sich an die Wand und stieg rasch aber leise Stufe für Stufe hinauf. „Keine Rüstung aber ein schweres Maschinengewehr“, beobachtete sie und entsicherte ihr Sturmgewehr. Sie hob die Waffe, richtete den Lauf auf den Hinterkopf des Mannes, kam näher und näher. Das Metall des Gewehrs stieß sachte gegen das nackte Fleisch des Kerls. „Keine Bewegung“, raunte Hanna. „Fuck“, fluchte der Kerl und hob auf Hannas Anweisung die Hände. Hanna griff nach dem Gewehr, wandte die Waffe aus seiner Hand. „Auf die Knie.“ Der Mann leistete Folge und Hanna winkte die anderen nach. „Wie viele sind dort drin“, fragte die Blondine, als sie Stimmen aus dem Raum vor sich wahrnahm. „Das ist die Kommandozentrale. Zwei oder drei. Und die Turianerin.“ „Gehört?“, fragte Hanna. Sie spürte wie ihr Herz einen bedeutenden Hüpfer tat. Yuhki nickte. „Fesseln“, wies sie an und ließ von dem Mann ab. Sie spähte um die Ecke. Der Raum, der sich vom Bodenniveau noch etwas stärker in die Höhe streckte, war flach, gut ausgeleuchtet und beinahe deckungslos. In der Mitte standen Pulte und Mittelkonsolen. Hanna konnte Personen erkennen, kein sah wie ein Turianer aus. „Wir müssen schnell sein. Und achtet auf Fallen.“ Hanna zog eine Blendgranate vom Gürtel. „Augen schließen und auf mein Zeichen warten.

    Hanna zog den Stift. „Eins, zwei“, zählte sie in Gedanken, dann warf sie die Granate. Sie hörte deren hellen Aufschlag, das typische Geräusch aufschlagenden Metalls und wandte den Kopf ab. Ein Schrei wurde im ohrenbetäubenden Knall erstickt, selbst Hannas Ohren fiepten leicht. „Los!“, schrie die Blondine, sprang auf und stürmte, das Gewehr im Anschlag, vor. Sie visualisierte drei Ziele, alle männliche Menschen und alle in völliger Desorientierung wankend. „Auf den Boden!“, schrie sie gegen die abklingenden Effekte der Blendgranate an. „Auf den Boden, sofort!“ Die perplexen Männer folgten eingeschüchtert der Order. Keine Krieger. Nur Männer mit Gewehren. Yuhki und seine Mannschaft folgten Hanna, sicherten die Schläger mit vorgehaltener Waffe ab. „Alle Teams, hier Ilias: Gavros ist nicht in der Zentralstation. Sie muss noch irgendwo im Gebäude sein.“ Hanna hatte den Funk abgesetzt und wartete auf weitere Order seitens des Spectre. „Wir gehen weiter, Captain. Krzeminski, Sie bleiben hier und sichern Beweise. Festplatten kopieren und alles abfotografieren, was Sie an Informationen sonst so sehen“, befahl Hanna. Man wusste ja schließlich nie. Die Blondine schaute in die Gesichter der anderen. Sie zeigten Erschöpfung, Stress vielleicht sogar Furcht. Doch es blieb keine Zeit für eine Ruhepause. „Abrücken in zwei Minuten“, sagte Hanna bestimmend und gönnte den Polizisten dann doch zumindest einen kurzen Wimpernschlag des Friedens.


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    Quote Originally Posted by numberten View Post

    Die Einwirkung von biotischer Energie zeigte Wirkung auf die verrammelte Tür. Doch auch wenn sie mehr als eingedellt war und schon mehrere Risse zeigte, sie versperrte weiterhin den Weg. Thadera hätte sich nicht träumen lassen an so einem Ort mit einer Tür zu kämpfen, doch das Leben war halt voller Überraschungen.
    Schüsse aus dem Flur beendeten ihre Anstrengungen. Es waren keine wilden Feuersalven, sondern Einzelschüße nach denen das Feuer endete. Skeptisch sammelte sie biotische Energie in ihren Fäusten und schaute Richtung Flur. Doch ihre Intuition hatte richtig gelegen. Anstatt einer von Gavros angeheuerten Männern, kam nun ja, irgendwie auch ein von ihr angeheuerter Mann. Aber da Gilles ja übergelaufen war beschloß sich Thadera nicht mit solchen juristischen Spitzfindigkeiten zu beschäftigen, sondern freute sich darüber das sie nicht mehr in der Scheiße steckten.
    "Nun, das Leben ist voller Überraschungen. Sie scheinen mir momentan auch eine positive zu sein.", erwiderte sie erleichtert auf seine Schmeichelei und trat einen Schritt auf den Söldner zu. Jezz funkte derweil ihre Lage an den Rest des Teams weiter.
    "Da schulde ich ihnen wenn wir überleben wohl mindestens ein Autogramm, fragen sie mich wenn ich wieder einen Stift habe.", merkte sie verlegen an und lächelte den Menschen an. "Machen wir weiter?", fragte sie an die anderen gerichtet.

    Das neue Trio rückte vorsichtig innerhalb des Stockwerks vor, traf jedoch auf keinen weiteren Widerstand. Entweder hatten sich die Handlager auf einem bestimmten Punkt der Ebene konzentriert, oder hatten beschloßen eine Verteidigung auf den höheren Ebenen aufzubauen. Je mehr Zeit verstrich, desto besser konnten sie ihre Verteidigung organisieren. Oder die Flucht ergreifen, diese Möglichkeit war vermutlich auch nicht unwahrscheinlich. Über Funk erfuhren sie das die untere Ebenen gesäubert worden waren und das Hauptteam die Kommandozentrale des ersten Stockwerks gesichert hatte. Gavros war wenig überraschend abwesend. Jedoch Gilles Aussagen und dem Videomaterial nach, waren die Geiseln im obersten Stockwerk gefangen, vermutlich hielt sich dieses Miststück dort auf. Nicht das Thadera vermutete das sich die Spectre im Notfall lange mit den Geiseln aufhalten würde, ihre Aussage dahingehend war recht eindeutig gewesen.
    Die Asari schaute zu Jezz, diese wirkte konzentriert aber ein wenig abgelenkt. Vielleicht machte sie sich Gedanken über den Verbleib von Rarkin immerhin war dieser in der oberen Ebene, auch wenn sie nicht wussten was der Agent dort vorhatte.
    "Sind jetzt unweit der Zentralstation, alle Gänge dieses Stockwerkes auf unserem Weg wurden scheinbar geräumt. Stoßen jetzt Richtung Zentralstation vor und erwarten weitere Instruktionen.", funkte Jezz, während sie sich vorsichtig durch den Flur bewegten. Es gab zwei Treppenhäuser die nach oben führten, ansonsten nur noch die Feuerleiter. Der Überraschungseffekt war inzwischen verflogen, der weitere Weg nach oben würde nicht einfacher werden.


    Captain Karvas Rarkin

    Karvas' Atem ging flach. Die linke Hand an seine schmerzende Seite gepresst, hielt er den synthetischen Arm vor sich und parierte die Hiebe der blassen Turianerin. Eine derartige Gegnerin hatte er in seiner gesamten Laufbahn von C-Sicherheit noch nicht bekämpft. Sie bewegte sich so dermaßen flink und präzise, dass es schwer war ein Loch in ihrer Deckung auszumachen. Der Überraschungsmoment war so schnell verflogen wie er gekommen war, und mit ihm der ursprüngliche Plan sich absichtlich zurückzuhalten um eine Geiselnahme zu erwirken. Nun kämpfte er vielmehr ums nackte Überleben und hoffte, die Turianerin würde nach wie vor die Notwendigkeit sehen ihn gefangenzunehmen bevor sie floh. Sonst hatten sie alle ein Problem.
    "Das haben Sie nicht richtig durchdacht, was Captain?" hauchte die Mörderin leise, während sie sich vor einem weiteren Schlag wegduckte und ihn mit einem Tritt in die Brustgegend einige Schritte zurückstolpern ließ.
    "Sie sind diejenige die hier die Kontrolle verliert, Gavros!" erwiderte Karvas knurrend, während er sich fing und dem nächsten Tritt der Turianerin mit einer halben Umdrehung auswich, woraufhin er ihr einen eigenen in die Hüftgegend verpasste. "Gilles hat uns sämtliche Informationen zukommen lassen! Ihre kleine Privatarmee wird während wir sprechen von meinen Leuten auseinander genommen! Sie haben nichts mehr in der Hinterhand!"
    Mit einem dunklen Lachen ließ Braelyn ein weiteres Messer durch die Luft schwirren, welchem Karvas knapp entging.
    "Es tut mir Leid Sie enttäuschen zu müssen, aber Sie irren Captain. Ein guter Spieler hebt sich immer einige Trümpfe auf....versteckt im Ärmel. Vor Gegenspielern....oder potenziell betrügerischen Verbündeten."

    Captain Kaneko Yuhki

    Es war seltsam. An jedem anderen Tag wäre er froh darum gewesen, seine Waffe bei einem gefährlichen Einsatz nicht abfeuern zu müssen. Doch heute war es anders. Es juckte ihm in den Fingern. Er wollte irgendjemanden büßen lassen. Für all den sinnlosen Tod und die Zerstörung, für die Gefangennahme seiner Familie, um deren Sicherheit er immer noch bangte....wahrscheinlich aber auch für sein eigenes Versagen. Deshalb wusste er auch tief im Inneren, dass es nicht richtig war. Und er war froh darum, die Verantwortung abgeben zu können. An jemanden wie Agent Ilias, die selbst im Angesicht derartiger Umstände ihre persönlichen Gefühle außen vor lassen und professionell handeln konnte.
    Seinen Männern schien es ähnlich zu gehen.

    Nachdem Krzeminski zurückgeblieben war um seinen Befehl auszuführen, ließ die verbliebene Dreiertruppe die erste Ebene schnell hinter sich. Langsam und vorsichtig arbeiteten sie sich vor. In hörbarer Entfernung waren weiterhin vereinzelte Schüsse und andere Geräusche zu hören, welche darauf hindeuteten dass die Gruppe von Syren Vox offenbar den Großteil der Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Seine Gedanken jedoch waren bei Rarkin. Wenn alles so lief wie sie es geplant hatten, kämpfte er in diesem Moment selbst gegen Gavros. Der Plan musste funktionieren.....er musste einfach! "Offenbar hat der Kerl unten wenigstens die halbe Wahrheit gesagt." dachte der Japaner sich, während sie der Blonden weiter auf dem Fuß folgten. Viele Männer schien Gavros nicht mehr zu haben....Ob noch welche bei seiner Familie waren? "Agent Ilias." begann er. "Ich weiß, dass Gavros unsere Priorität ist, aber - "
    "Wa - ?!" Ein junger, nicht all zu stark gepanzerter Turianer tauchte plötzlich aus einem der scheinbar leeren Räume zu beiden Seiten auf. Für den Bruchteil einer Sekunden sah man, wie sein Hirn die visuellen Eindrücke verarbeitete, dann griff die dreifingrige Hand an den Gürtel zu seiner Pistole. Noch bevor sie zugreifen konnte wurde der Gang von Mündungsfeuer aufgehellt.
    Alle dreien sahen sich offenbar gleich überrascht an, wie nahezu zeitgleich sie alle gehandelt hatten. Der Turianer lag bereits zuckend am Boden, blaues Blut trat aus sämtlichen Wunden und seinem Mund in beängstigender Geschwindigkeit. Thomen beugte sich hinunter, versuchte für einen Moment etwas an der Blutung zu stoppen, doch kurz darauf war es auch schon vorbei. Ein letztes Zucken und er regte sich nicht mehr. Yuhki betrachtete für einige Momente die Züge des Turianers. Es war bloß ein Junge. Nicht viel älter als 20 Jahre. Ob er wohl jemals zuvor eine Waffe gehalten hatte? Er sah definitiv nicht aus wie der Rest des Söldner-Packs, welches sie bislang getroffen hatten. Wahrscheinlich nur eine weitere Schachtratte, oder jemand von der Straße aus den Meadows. Ohne Hoffnung und Perspektive. Genau solche Leute waren leichte Opfer für Abschaum wie Gavros.
    "Captain?" fragte Thomen. "Gehen wir..."
    Ohne wieder auf das zuvor angeschnittene Thema zurückzukommen begab er sich zurück in Formation.

    "Sicherung der Dateien scheint länger zu dauern als gedacht. Halte hier weiterhin die Stellung." gab Krzeminski über den Funk durch. Das Trio war mittlerweile über ein metallernes Nebentreppenhaus auf die nächste Ebene vorgerückt. Es war ein seltsamer Anblick. An mehreren Stellen waren provisorische Barrikaden aufgestellt worden, doch nach wie vor waren keine Feinde zu sehen. Entfernt drangen immer noch vereinzelt Kampfgeräusche an ihre Ohren. Diese Kerle waren offenbar so undiszipliniert, dass sie sämtliche Stellungen aufgegeben hatten und stattdessen in Richtung der lautesten Gefahr gerannt waren. Oder war es etwas anderes....?
    "Hey!" "Hm?" Thomen war plötzlich stehend geblieben, hatte die Formation verlassen. "Was ist los Thomen?" "Hört ihr das nicht?" Das Sturmgewehr im Anschlag bewegte der Blonde sich seitlich auf einen der verrammelten Räume zu.
    "Was machen Sie denn da? Wir haben keine Zeit für sowas! Wir müssen schnell nach oben, ehe der Kampf vielleicht noch - "
    "Leise!" zischte Thomen plötzlich und gebot beiden mit erhobener Hand stillzustehen. "Spüren Sie das nicht?"
    Jetzt merkte Yuhki es auch. Eine Erschütterung. Nein, mehrere. Dumpfe, abwechselnde Geräusche, die immer näher zu kommen schienen. Der Boden wackelte. Waren das etwa Schritte?
    "Thomen, kommen Sie sofort weg da!"
    Mit einem Mal zerbrach die Bretterbarrikade vor der Tür mit einem ohrenbetäubendem Knirschen in tausend Teile. Thomen hatte kaum Zeit zu reagieren, als auch schon ein Teil der Wand eingerissen wurde.
    "Was um alles in der - " Etwas stieg durch das Loch. Etwas großes.
    Ein massiger, einzelner Arm griff Thomen feste am Hals und hob ihn zappelnd und nach Luft keuchend empor. Auf Augenhöhe......mit dem wohl größten Fleischhaufen, den Captain Yuhki je gesehen hatte. Die braunen Augen des Monsters fixierten seine Beute, spitze Zähne wurden in einem breiten Grinsen gebleckt.
    "Loslassen!" schrie der Captain und richtete seine Waffe auf den massigen Feind. Dessen Kopf wandte sich leicht zur Seite, sodass sich die Blicke der beiden trafen. Dann ertönte ein tiefes, schallendes Lachen. Mit einer wegwerfenden, nahezu nebensächlichen Bewegung schleuderte er Thomen mehrere Meter weit von sich gegen einen Pfeiler, wo dieser zusammengekrümmt und regungslos liegen blieb. "Nein!"
    Der Japaner feuerte. Mehrmals drückte er ab, ehe seine Handfeuerwaffe das Signal zur Überhitzung gab. Die Projektile prallten nacheinander nutzlos wie Manövermunition ab.
    Wieder ertönte ein Lachen. Und dann griff ihr Gegenüber langsam an die große Waffe an seinem Rücken. "Ich werde euch in Stücke reißen, kleine Aliens."
    Yuhki und Hanna stoben auseinander. Keuchend und im blanken Adrenalinrausch sprang der Captain mit einem weiten Satz hinter eine der provisorischen Deckungen. Nur wenige Zentimeter neben ihm begannen die Sturmgewehrprojektile einzuschlagen.
    "Ilias, Captain, was ist das für ein Lärm, was ist dort oben los?" hörte er durch den dröhnenden Lärm Krzeminski an seinem Ohr rufen. Yuhki drehte die Lautstärke-Regelung so hoch es ging und funkte schreiend in den gemeinsamen Kanal der gesamten Einsatzgruppe hinein.
    "Brauchen Verstärkung! Alle verfügbaren Leute sofort zu unserer Position! Kroganer im dritten Stockwerk! Wiederhole: Kroganer im dritten Stockwerk!"

    Guesarie "Jezz" Linyria

    "Heilige FUCKING Scheiße!" fluchte Jezz und sah sowohl den zwielichtigen Menschen, als auch die Sportlerin an, welche den Funkspruch auch gehört hatten. Diese Sache wurde mit jeder Sekunde verrückter! Sie hatten immer noch keine Ahnung was genau Karvas vorhatte, ob es ihm überhaupt gut ging....und nun das.
    "Na los, worauf warten wir?"
    Forenperser is offline Last edited by Forenperser; 27.08.2019 at 09:26.

  10. #230 Reply With Quote
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    Das Restaurant war eher von mittlerer Größe, im Inneren herrschte ein für Citadel-Verhältnisse recht schwüles Klima. Tropische Dschungelpflanzen waren im Inneren verteilt und zahlreiche Aquarien mit bunten Fischen aufgestellt. Für einen Moment hatte Kathy den Eindruck das sie wieder auf diesem verdammten Dschungelplaneten war, jedoch passten da die zahlreichen Tische und Stühle nichts ins Bild. Das Restaurant war gut besucht, voller Salarianer. Katharina war der einzige Mensch und auch der einzige Nicht-Salarianer im Raum. Diese saßen an den Tischen, vor Holoprojektionen von Sur´Kesh, aßen und unterhielten sich in Geschwindigkeiten, die wohl nur für salarianische Gehirne geeignet waren. Vermutlich hielten sich die Amphibien im Gespräch mit anderen Spezies noch zurück.


    Kathy selbst hatte ein paar Stunden in einem Hotel nahe Marans Wohnung geschlafen, als dieser sie zu einem Essen salarianischer Küche einlud. Hungrig und in Sachen außerirdischer Küche immer noch recht unbeleckt, hatte die Menschenfrau diese Einladung angenommen. Die Beiden saßen in einer kleinen Ecknische, direkt hinter einem großen Aquarium mit Tropenfischen. Nachdem Kathy mehrere Minuten das Panel mit der Speisekarte kritisch beäugt hatte, wurde ihr das Bestellen von Maran übernommen. Letztendlich wohl besser, sie hatte nämlich keine Ahnung was sie erwartete. Das einzige salarianische was sie je gesehen hatte, waren diese Schnorz-Algen auf dem Passagierschiff. Und die waren komplett zerkocht gewesen.


    „Es freut mich das sie meiner Einladung gefolgt sind. Die salarianische Küche kennt viele Variationen und ist sehr gesund. Ich hoffe sie mögen Fisch und Meeresfrüchte.“, verkündete Maran gutgelaunt. „Hatte bisher nicht viele Möglichkeiten welche zu Essen.“, gab Katharina zu, machte jedoch eine zuversichtliche Miene. Ein salarianischer Kellner kam zu ihrem Tisch und stellte zwei dampfende Trinkschalen ab. Die Halbasiatin beugte sich leicht darüber und schnüffelte. Die dickliche Brühe roch süßlich, erinnerte sie an Ingwer aber mit einer leichten Unternote. Fragend sah sie ihren Anwalt an. „Als Einstieg ein kleines Getränk ein Tee, wenn sie wollen. Aber kein normaler Tee, er ist sehr stark wie ich zugeben muss. Er wird aus der Goiba´Ver Wurzel gewonnen, diese wächst Unterwasser auf unserem Heimatplaneten. Der Tee ist äußerst vitalisierend, wohlschmeckend und perfekt, wenn sie etwas länger wach bleiben wollen.“, erklärte Maran und nickte bestätigend.

    Kathy sah ihn nachdenklich an. „Also, wenn Salarianer alle Stunden des Tages wachbleiben wollen? Ist der für Menschen verträglich oder platzt mir das Herz, wenn ich ihn trinke?“ Der Salarianer grinste. „Keine Sorge sie sind nicht der erste Mensch, der ihn trinkt und man hat die Stärke für ihren Metabolismus angepasst.“, beruhigte sie der Anwalt und schob ihr die Tasse zu. Kathy schaute zu der Flüssigkeit herunter, nahm dann aber die Tasse auf und hob sie hoch. „Zum Wohl“, prostete sie Maran zu, pustete kurz und trank dann vorsichtig einen Schluck.


    Der Geschmack war süß, mit einer gewissen Schärfe, die jedoch ein angenehmes Kribbeln im Mund auslöste. Es erinnerte die Schwarzhaarige an Honig und Ingwer, jedoch in einem anderem Geschmacksspektrum. Viel prägnanter waren jedoch die Begleiterscheinungen. Kathy merkte wie ihre Muskeln leicht kontrahierten, ihre Pupillen weiteten sich. Leichtes Herzrasen breitete sich aus und sie hatte kurz das Gefühl, das ihr Herz im Hals schlagen würde. Leichter Schweiß lief ihr den Rücken herunter. Sie atmete tief aus und stellte die Tasse auf dem Tisch ab.
    „Holla.“, sprach sie kurz und blinzelte stark. „Für Kleinkinder und alte Menschen nicht geeignet.“ Maran kicherte kurz.
    „Keine Sorge, beim ersten Mal ist es immer erschlagend, beim zweiten Schluck hat sich der Körper daran gewöhnt.“, sprach er beruhigend und nahm einen tiefen Schluck aus seiner Tasse. Auch Kathy nahm einen erneuten Schluck. Tatsächlich beruhigte sich ihr Herzschlag jetzt etwas, auch wenn sie sich dennoch wie nach einer Kanne Kaffee gemixt mit Guarana fühlte.
    „Und das auf nüchternem Magen.“
    , merkte sie tadelnd an und lächelte, als auch schon der Kellner kam und eine große Schale in die Mitte des Tisches stellte.
    Die Schüssel roch nach Meerwasser und tatsächlich schwammen dort mehrere kleinere Fische herum. Die Tatsache das sie schwammen irritierte Kathy ein wenig. „Isst man sie lebend?“, fragte sie Maran skeptisch und zeigte auf die Fische. Dieser tischte sich von einer separaten Schale gerade Schnorz auf, welche bedeutend besser aussahen als die letzten welche Kathy gesehen hatte.
    „Die Gipos? Für gewöhnlich ja, sie können sie aber auch rausfischen und auf ihrem Teller töten. Das ist durchaus erlaubt. Bei diesem kleinen Racker..“, er deutete auf einen der kleinen Tintenfische die im Bassin schwammen,“..sollten sie das auf jeden Fall machen. Der saugt sich sonst gerne in der Speiseröhre fest.“, erläuterte der Salarianer. „Reizend.“, erwiderte Kathy und begann sich vorerst ein paar der Algen aufzutun. Maran fischte derweil den ersten Gipo heraus und beförderte ihn mit einem schmatzenden Geräusch in seinem Mund. Kathy überwand sich nach kurzem Zögern, stellte sich jedoch ungeschickter an. Letztendlich landete der Fisch jedoch auf ihrem Teller, wo er panisch zappelte.
    „Sorry Fischi.“, murmelte sie leise und führte mit einem kleinen Messer einen Schnitt durch. Blut floss auf die Platte des Metalltellers.
    „Nicht ausbluten lassen.“
    , warf Maran ein und die Schwarzhaarige beförderte den Fisch in ihren Mund. Knackend zermalmten ihre Zähne die kleinen Knochen, während sie vorsichtig kauten. Trotz der ungewöhnlichen Darbietung, er schmeckte.


    Nach ein paar Gipos und einem Tereta Tintenfisch, wurde schließlich die Schüssel weggetragen. Maran versicherte ihr mit einem Grinsen das der nächste Gang durchgegart sein würde. „Ich verbleibe vorsichtig optimistisch.“, erwiderte diese nonchalant und nahm noch einen Schluck Tee. „Immerhin, es ist eine nette Abwechslung zu ihrem Büro, insbesondere nach ein paar Stunden Schlaf.“ „Sie haben ein solides Arbeitspensum, für einen Menschen. Die wichtigen Transaktionen sind auch ausgeführt. Es war wichtig in den Green Meadows schnell zu reagieren, bevor der Schockeffekt nachlässt. Und man die Terroristin ausgeschaltet hat.“, merkte Maran an. Kathy legte die Stirn in Falten.
    „Denken sie das man sie schnell verhaften wird? Die vorherige Suche war ja bisher nicht von Erfolg gekrönt gewesen.“
    , bemerkte sie kritisch. Der Salarianer schüttelte ablehnend den Kopf. „Nun damals agierte man mit einer Unbekannten, einer brutalen Mörderin. Jetzt ist es eine Terroristin mit einer bekannten Identität. Ich denke nicht das sie lange frei herumläuft und sicherlich wird man sie nicht verhaften.“, erklärte der Anwalt und sah kurz nachdenklich aus.
    „Ah, eine Verhaftung. Der Anwalt der Braelyn Gavros vertreten würde, wäre sich galaxisweiter Bekanntheit sicher. Ein Sprungbrett nach ganz oben.“, verkündete er mit einer gewissen Sehnsucht in der Stimme. „Aber dazu wird es nicht kommen!“, fügte er bestimmt an.
    „Sie hat dem Rat gedroht und ein Spectre ist auf sie angesetzt. Die halten sich erfahrungsgemäß nicht mit Verhaftungen auf.“ „Das waren Ratsagenten? Wie Shepard, richtig?“, fragte Kathy vorsichtig nach. „Ach stimmt, sie sind ja noch nicht lange hier. Genau, nur dem Rat unterstellt. Dem Gesetz keine Rechenschaft schuldig. Staatlich sanktionierte Mörder, Saboteure, Spione. Wie sie letztendlich jede Regierung wohl braucht.“, beschied Maran bissig. „Das klingt recht negativ.“, bemerkte die Schwarzhaarige. „Nein, ich sehe das nur aus meiner Berufsperspektive. Aus politischer Sicht sind Spectre wohl erforderlich, aus rechtlicher Sicht natürlich ein Ärgernis. Vor einem Kriminellen schützt sie C-Sec, vor C-Sec schützt sie ein Anwalt und vor einem Spectre..“ „Beten?“, scherzte Kathy. „Vielleicht, eher wohl eine Verwandtschaft mit einem Ratsmitglied.“, erwiderte Maran halbernst.
    „Am besten vermeidet man es einfach sich mit einem Spectre anzulegen.“, verkündete der Anwalt abschließend und trank seinen Tee. „Klingt ja einfach.“ „Ist es auch, die beschäftigen sich nämlich nicht mit Kleinvieh oder profanen Dingen wie Kriminalität. Man muss schon gewaltige Scheiße bauen.“ „Wie etwas auf der Citadel in die Luft sprengen.“, warf Kathy ein. Der Salarianer schnipste ihr zu. „Exakt. Womit wir wieder bei der aktuellen Situation wären. Entweder Gavros wird ausgeschaltet und die Immobilienpreise ziehen an, oder sie sprengt die Station in die Luft.“, offerierte er und hielt seine beiden Hände kurz in Waage. „Ich tippe jedoch auf Ersteres.“, sprach er abschließend und lächelte schmal. Katharina verzog kurz skeptisch das Gesicht und schnaufte verächtlich. Dann entspannte sich ihr Gesicht wieder. „Hoffen wir das sie Recht haben.“


    „Nun was steht als nächstes auf dem Menüplan?“, erkundigte sie sich, um das Thema wieder aufzulockern, als plötzlich ihr Omnitool blinkte. Mit einer kurzen Handbewegung aktivierte sie das Gerät. Es war ein eingehender Anruf, von Yuika Takeda. Die Halbasiatin betrachtete neugierig den Bildschirm, dann stand sie von ihrem Platz auf. „Entschuldigen sie mich.“, sprach sie an Maran gewandt und manövrierte sich zwischen den Tischen Richtung Ausgang. Aus den Augenwinkeln konnte sie noch beobachten wie der salarianische Kellner ein größeres frittiertes Insekt zu ihrem Tisch brachte.


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  11. #231 Reply With Quote
    .. loves to smile for you  BlackShial's Avatar
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    Was bisher geschah: Das hätte ruhig etwas mehr Würze vertragen können.

    Es war ein sehr zufriedenes Nicken, gefolgt von einer leichten Verbeugung, mit welcher der Mensch den Handel endgültig zu besiegeln schien. Sein Teil war getan und somit waren auch nicht mehr viele Worte nötig.
    „Es war mir ein außerordentliches Vergnügen. Richte dem Empfänger bitte meine herzlichsten Grüße aus.“
    Aryk verfolgte die kurze Unterhaltung nur beiläufig, wurde dann aber recht grob von dem Kroganer unterbrochen.
    Auf die übliche Art, wie Kroganer eben mit Anderen umgingen: Schiebend, schubsend, tretend oder schlagend. Ab und an natürlich auch mit der Schrotflinte am Kopf.
    Der Vorcha mochte die Kroganer.
    Und diesen hier? Den konnte er auch ganz gut leiden. Er schien es weit gebracht zu haben, wenn er statt auf Omega Kleinganoven in Arias Namen um die Ecke zu bringen, eben dieses auf der Citadel tat. In wessen Namen auch immer.
    „Menzsch?“
    Ein letztes Mal drehte sich der Techniker herum, oder versuchte es zumindest. Kein leichtes Unterfangen, wenn man betrachtete, dass er sich mehr oder minder in den starken Pranken der Riesenechse befand, welche ihn wie ein fettes Paket zu Wagen schob.
    „Hm?“
    Mit hochgezogener Augenbraue und der aufschauenden Bewegung verschuldetem wehendem Haar blickte der Mann zu seiner einstigen Fracht.
    „Machz gut!“
    Ach, irgendwie war der Kleine für einen hässlichen Alien ja doch ganz niedlich.
    „Benimm dich und mach keine Dummheiten!“
    Ein breites aber durchaus aufrichtiges Grinsen zierte die schmalen Lippen des Rothaarigen, als er zum Abschied die Hand hob und dem Vorcha ein letztes Mal zunickte.

    Mit fragendem Blick wandte sich Aryk an den Kroganer.
    „Waz jetzt?“

    [Bild: Blutlinks.png] Not even a sick game like the [Bild: MU4xeQxjjBlutDaiShi.png] can wreck my smile. [Bild: blutrechts.png]
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  12. #232 Reply With Quote
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    Sahenia war nicht ganz wohl bei dem Gedanken, als sie die vielen bewaffneten und gerüsteten Leute sah. Waren das alles Abenteurer, die einfach nur ein wenig Spaß haben wollten? Oder Kriminelle, die auf Aite ein paar krumme Dinger drehen wollten? überlegte sie und blieb automatisch bei der kleinen Menschengruppe stehen. Eine typische Touristenfamilie.
    Luna bekam die meiste Aufmerksamkeit und Sahenia sah Neth an, dass es ihm nicht so ganz gefiel.

    Die ersten Passagiere gingen bereits an Bord.....
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  13. #233 Reply With Quote
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    Marco Lagos

    "Huh." Der Kroganer hatte eine nicht zu verachtende Größe. Ein sichelrich äußerst nützlicher Verbündeter.....und jemand mit dem er es sich nicht verscherzen sollte. Bevor sie jedoch richtig ins Gespräch kommen konnte, kündigte Crush sofort etwas an, was Stephen offenbar Unbehagen bereitete. "Was genau läuft hier?" fragte Marco skeptisch. Der Kroganer umgriff ihn freundschaftlich, aber keinen Widerspruch zulassend und führte ihn ein wenig den anderen voran. "Ich bin nicht unbedingt ein Mann vieler Worte, daher sage ich es jetzt frei heraus. Ursprünglich hatte der Schwarze Schatten meine Söldnergruppe damit beauftragt dich aus zu schalten und Stephen ist auch kein Prüfer, sondern ein ehemaliger Allianz-Elite-Soldat und Auftragskiller."
    "Was?" Marco blieb mitten im Schritt stehen, was aufgrund der Umarmung des Kroganers für einen Moment durchaus schmerzhaft war. Er hatte sich ja schon gedacht, dass hinter Stephen mehr steckte, aber das.....
    "Und aus welchem Grund genau wollt ihr mir jetzt gegen sie helfen?"


    Neugierig beobachteten Stephen, Liz und Lucia das Schauspiel und waren recht überrascht darüber, wie Marco darauf reagierte. Außer ein Was? und gefolgt von einer weiteren, mehr als nach vollziehenden Frage nach dem Grund der Hilfe, wirkte Marco zwar irritiert, aber doch irgendwie auch gefasst. Hatte er schon irgendwas vermutet?

    Marco wäre ja schön blöd, wenn er nicht wenigstens ansatzweise etwas geahnt hätte, auch wenn er vielleicht nicht unbedingt gerade mit einem Auftragskiller gerechnet hatte. überlegte die junge Spanierin und ein zaghaftes Lächeln huschte über ihr Gesicht.

    Lucia hingegen malte sich schon in Gedanken aus, dass die Gemeinschaft nun auseinanderbrach, Marco völlig panisch und orientierungslos sich im Afterlife besäuft und sie schließlich leichtes Spiel mit ihm hätte den Befehl ihrer Chefin durch zu führen. Vor ihrem inneren Auge sah sich die rothaarige schon hinterhältig grinsend die Hände reiben.

    Stephen wollte schon zu Crusher und Marco gehen, um die Sache vernünftig auf zu klären, doch Liz stellte sich ihm in den Weg.
    "Lass Crusher machen." sagte sie leise und sah eindringlich zu ihrem Halbbruder auf.
    Stephen blickte an seiner Halbschwester vorbei zu den anderen beiden, dann wieder zu Liz und gab schlussendlich nach. "Wenn du meinst...?!" gab der Blondschopf skeptisch von sich.

    Marco blieb mitten im Schritt stehen, wodurch auch der Kroganer dazu gezwungen war stehen zu bleiben. Crusher positionierte sich direkt vor dem Menschen, so das er ihm direkt ins Gesicht sehen konnte, auch wenn er dabei etwas runter schauen musste.
    "Weil du ganz tief in der Scheiße steckst, Kleiner...." antwortete der Kroganer und musterte den Menschen. Marco wirkte ein wenig eingeschüchtert vor dem großen Kroganer und sagte erstmal garnichts mehr, zumal er inzwischen selbst bemerkt hatte, dass er in der Scheiße steckte.
    "Normalerweise sind Söldnertruppen käuflich und führen die Jobs aus, die sie von ihren Auftraggebern bekommen. Meine Truppe und ich sind nicht so und haben im Vorfeld schon etwas recherchiert und heraus gefunden, dass du nicht das einzige Opfer von ExoGeni warst, diese sind allerdings tot." erklärte der Kroganer gelassen und blickte dem Menschen direkt in die Augen, ehe er weitersprach.
    "Wir wollen dir helfen, damit du nicht das gleiche Schicksal teilst..."
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  14. #234 Reply With Quote
    #17  Forenperser's Avatar
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    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Quote Originally Posted by eis engel View Post
    Neugierig beobachteten Stephen, Liz und Lucia das Schauspiel und waren recht überrascht darüber, wie Marco darauf reagierte. Außer ein Was? und gefolgt von einer weiteren, mehr als nach vollziehenden Frage nach dem Grund der Hilfe, wirkte Marco zwar irritiert, aber doch irgendwie auch gefasst. Hatte er schon irgendwas vermutet?

    Marco wäre ja schön blöd, wenn er nicht wenigstens ansatzweise etwas geahnt hätte, auch wenn er vielleicht nicht unbedingt gerade mit einem Auftragskiller gerechnet hatte. überlegte die junge Spanierin und ein zaghaftes Lächeln huschte über ihr Gesicht.

    Lucia hingegen malte sich schon in Gedanken aus, dass die Gemeinschaft nun auseinanderbrach, Marco völlig panisch und orientierungslos sich im Afterlife besäuft und sie schließlich leichtes Spiel mit ihm hätte den Befehl ihrer Chefin durch zu führen. Vor ihrem inneren Auge sah sich die rothaarige schon hinterhältig grinsend die Hände reiben.

    Stephen wollte schon zu Crusher und Marco gehen, um die Sache vernünftig auf zu klären, doch Liz stellte sich ihm in den Weg.
    "Lass Crusher machen." sagte sie leise und sah eindringlich zu ihrem Halbbruder auf.
    Stephen blickte an seiner Halbschwester vorbei zu den anderen beiden, dann wieder zu Liz und gab schlussendlich nach. "Wenn du meinst...?!" gab der Blondschopf skeptisch von sich.

    Marco blieb mitten im Schritt stehen, wodurch auch der Kroganer dazu gezwungen war stehen zu bleiben. Crusher positionierte sich direkt vor dem Menschen, so das er ihm direkt ins Gesicht sehen konnte, auch wenn er dabei etwas runter schauen musste.
    "Weil du ganz tief in der Scheiße steckst, Kleiner...." antwortete der Kroganer und musterte den Menschen. Marco wirkte ein wenig eingeschüchtert vor dem großen Kroganer und sagte erstmal garnichts mehr, zumal er inzwischen selbst bemerkt hatte, dass er in der Scheiße steckte.
    "Normalerweise sind Söldnertruppen käuflich und führen die Jobs aus, die sie von ihren Auftraggebern bekommen. Meine Truppe und ich sind nicht so und haben im Vorfeld schon etwas recherchiert und heraus gefunden, dass du nicht das einzige Opfer von ExoGeni warst, diese sind allerdings tot." erklärte der Kroganer gelassen und blickte dem Menschen direkt in die Augen, ehe er weitersprach.
    "Wir wollen dir helfen, damit du nicht das gleiche Schicksal teilst..."


    Marco machte keinen Hehl daraus zu zeigen, dass ihm diese Situation ganz und gar nicht gefiel. Er machte zwar keine Anstalten dies auch auf non-verbale Art zu zeigen (alleine schon aus pragmatischen Gründen), jedoch blieb er wachsam.
    Zunächst wandte er sich dezent aus der "Umarmung" des Kroganers heraus. Als dieser mit ihm auf Augenhöhe kam, musste er aufgrund des Mundgeruchs kurz den Blick abwenden.
    "Nicht dass ich....dem geschenkten Kroganer ins Maul schauen will..." begann Marco, mit einem stark gekünstelten, bitteren Lachen über den eigenen schlechten Witz und die Situation, in welcher er sich befand.
    "....aber ich will ehrlich sein: Ich kenne weder dich, noch den Rest des Haufens hier. Und wir sind hier auf Omega. Hier ist sich jeder selbst der nächste, vor allem wenn es um Geld geht. Du wirst mir also nachsehen, wenn ich nicht direkt ganz überzeugt davon bin, dass du und deine Truppe mir scheinbar aus reiner Herzensgüte helfen wollen, noch dazu gegen einen Konzern der derart groß und mächtig ist. "
    Er machte eine kurze Pause, setzte dann jedoch noch etwas nach um sämtliche Missverständnisse aus dem Weg zu räumen und nicht etwa eine physische Konfrontation zu starten.
    "Kurz und knapp....ich spiele dein Spiel mit....vorerst. Aber erwarte noch keine große Dankesreden, okay?"
    Nebenbei sah er etwas zurück zu Stephen und Liz.
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  15. #235 Reply With Quote
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    Chaos entflammte. Was einmal ein gut koordinierter und erfolgreich startender Angriff gewesen war schlug in dem Moment in „Schadensbegrenzung“ um, in dem Captain Rarkin beschloss den Verrätertod zu sterben. Das Auftauchen kroganischer Infanterie und der verzweifelte Appell um Verstärkung setzte dem ganzen die Krone der Vernichtung auf. „Nichts ist so beständig wie die Lageveränderung“, knurrte Seeva mit aufgesetzter Kaltschnäuzigkeit. Sie sah ihren nächsten Fehlschlag kommen – und die Frage nach ihrer Kompetenz als Spectre. Hunderte Jahre treuer Dienst konnten in der vernichtenden Implosion des Angriffsplans verdampfen. Seeva ordnete ihre Gedanken, dann öffnete sie den Funk. „Angriffsteam Zwei, Defensivpositionen! Alle anderen Teams halten die Stellung. Halten Sie sich an den Plan! Team Zwei, ich bin unterwegs zu Ihnen.“ Sie durfte nicht scheitern. Und selbst wenn jede verdammte Seele in diesem Gebäude – ihre eigene Truppe eingeschlossen – zu Staub zermalmt werde, sie durfte nicht scheitern! Sie würde nicht scheitern. Seeva drückte sich den weißen auf die den Kopf, er versiegelte mit einem scharfen Zischen. Die Asari träumte von einer gerechten Welt voller galaktischen Einverständnisses und der Ordnung und Braelyn Gavros hatte in diesem Traum keinen Platz.

    Seeva entschied sich für den Weg, den auch Ilias und ihr Team genommen haben mussten. Wer wusste schon, welcher Widerstand sich den anderen Angreifern noch bieten mochte, Ilias hatte es in ihrer Hartnäckigkeit aber scheinbar zur nächstgrößeren Blockade, vielleicht Gavros‘ Leibwächter geschafft. Die Asari kreuzte den Weg von niemandem, abgesehen von ein paar einzelnen Leichen. Im tiefen Innern des Gebäudes angelangt erhob sich der Kampfeslärm in donnernder Kakophonie. Allerdings war schwer zu sagen, ob er von einer bestimmten oder vielen verschiedenen Quellen gleichzeitig herrührte. Seltsamerweise würde das Schweigen der Gewehre in Seeva eine merkwürdige Beklemmung auslösen. Es würde bedeuten, dass sie verloren haben…
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