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  1. #1
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    Ein Blick wie eine Hyäne traf den Schweden. Erst jetzt sah man, dass sie entweder unterschiedlich große Augen hatte oder ein Augenlid schon soweit abgesunken war, dass es ihre Gesichtszüge verfälschte. Sie wischte langsam ein Körnchen vom Tisch, welches wohl vom letzten Intermezzo stammte und antworte dann mit strammen: "Fünfhunderttausend Credits." Sie nickte. "Natürlich kann diese Summe keiner direkt bezahlen. Pah. Die Bank gibt schlechte Kredite und alte Leute wie wir werden am laufenden Band über den Tisch gezogen um diese Fischmenschen und eierlegende Brut in den Sternen auf unseren Kolonien zu bewirten." Sie schüttelte den Kopf als habe sie gerade eine höchst widerliche Nachricht erhalten. "Ich werde nicht ausziehen.", sagte sie bestimmt und sah dem Schweden direkt in die Augen. Wahrscheinlich dachte der Jungspund, er könne sie hier wegkaufen. Aber was hatte jemand der vermutlich nicht mal 40 war schon in der Tasche? Sie hatte nichts, dieser Fremde schon garnichts. Der Anzug war sicher geliehen, darauf hätte sie wetten können. Wäre auch nicht der erste, der versucht an dieses Grundstück zu kommen. "Ich zahle den Kredit noch ab, da steckst DU schon in meinem Alter.", fuchtelte sie gestikulierend vor der Nase des Blonden herum.


    Er war nicht sicher ob ihn diese ganze Altersfrage beleidigen sollte oder ob sie viel eher recht lustig war. Leifs vorerst einzige Reaktion hierauf war jedenfalls das hochziehen einer Braue, auch in Bezug auf die Bestimmtheit der alten Dame. "Nun, dann lassen Sie mich nicht respektlos, aber durchaus ganz offen mit Ihnen sein, wenn ich gestehe, dass ich genau deswegen hier bin. Ich WILL das Sie ausziehen und ich möchte Ihr Haus kaufen. Darüber waren Sie doch längst informiert, oder etwa nicht?", wollte er wissen und sah auch Vigilio an, der schweigend neben ihm saß.
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  2. #2
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    "In Ordnung.",
    nickte die Asari und warf einen Blick auf ihren Gefangenen, der kaum noch nennenswerte Informationen preisgeben dürfte. Wenigstens nicht in den kommenden Stunden, die sich ihr Hirn fragen würde, was genau mit ihrem Begleiter vor sich ging. War dieser Klon mehr als er selbst? War das überhaupt möglich? Sie sah ihn wieder an und nickte nochmal. Lächelte mild. "Ich komme gleich nach. Wir sollten diese Gegend ohnehin verlassen."


    Shell

    Shell ließ seinen Kommunikator an, welchen er zuvor mit ihrem verbunden hatte. So würde sie ihn aufspüren können, während er vorausging und sie sich in Ruhe fertig machen ließ.
    Omega's Straßen waren kalt. Dreckig waren sie außerdem. Und dennoch gab es etwas an dieser Station, das ihn reizte. Etwas wildes, ungezähmtes. Dinge die ihm völlig abgingen. Schummrig schien das Licht der Straßenlaternen ihm den Weg.
    "Nicht! Gebt das zurück! Bitte, das ist alles was ich habe!"
    Der Batarianer horchte auf und lief schnell zu der Quelle des Geräuschs. Eine Menschenfrau, keine 30 Jahre alt, lag am Boden und hob verzweifelt die Hand nach 2 Kerlen seiner eigenen Rasse, die ihr offenbar ihre Tasche geklaut hatten.
    "Bitte! Ich habe doch sonst nichts mehr.....meine Kinder - "
    "Jeder für sich, kleines Menschlein. Jeder für sich." Die beiden Kerle gingen ungerührt mit ihrer Beute weiter, auf ihn zu.
    "Mach mal Platz, Kumpel."
    "Gebt das wieder zurück."
    "Entschuldige?"
    "Ihr habt mich verstanden! Gebt ihr das wieder zurück!"
    "Na sieh mal einer an, haben wir hier vielleicht einen Menschenfreund?" fragte der eine Batarianer höhnisch, während der andere kicherte. "Geh besser zur Seite, sonst verlierst du gleich auch was!" "Nein." "Gut, wie du willst." Der Kerl holte aus und schlug nach dem Klon. Dieser wich blitzschnell aus, griff den Arm seines Angreifers und verdrehte ihn schmerzhaft. Der andere Gauner griff nach ihm, Shell sprang zur Seite, verpasste ihm einen Schlag gegen die Schläfe.
    "Aaargh!" Mit einem Mal durchzuckte ihn ein stechender Schmerz in seinem Schädel und er verlor die Konzentration. Dieser eine Moment genügte seinen beiden Gegner. Blitzschnell traten sie ihm beide zugleich in die Magengegend, was Shell vor Schmerz keuchend in die Knie gehen ließ. Dann spürte er einen dumpfen Schlag auf seinem Hinterkopf und verlor das Bewusstsein.

    "Hrrrch...."
    Immer noch von der Gewalt der Schläge benommen kam langsam wieder Leben in seinen Körper. Von den beiden Ganoven fehlte jede Spur, ebenso von dem beraubten Menschenmädchen. Er besah sich sein leicht lädiertes Gesicht in der Pfütze unweit von ihm.
    "Du bist schwach!"
    Einen Aufschrei unterdrückend fuhr der Batarianer zusammen. Hatte er sich da wieder eingebildet sein Spiegelbild sähe aus wie.....er?
    Er schüttelte sich, als hätte er etwas schlechtes geträumt und hörte dann dass sich Schritte näherten.


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    Während Marco sich zur Toilette schleppte, lachten Stephen und Liz noch über die unfreiwillige Showeinlage von ihm.
    "Er verträgt wohl nicht so viel oder es liegt am Flug." grinste der Blondschopf. "Wer weiß." kicherte die Spanierin und blickte aus dem Fenster.
    "Über was lacht ihr?" meldete sich nun auch Lucia zu Wort, die aufgewacht war und müde ihre Knochen streckte.
    Stephen erzählte es ihr mit knappen Worten und Lucia fing an zu lachen. "Armer Kerl." sagte die rothaarige fast schon bemitleidend und kicherte weiter, ehe sie noch hinzu fügte: "Wo ist Marco eigentlich?"
    "Er wollte nur schnell mal auf Klo." antwortete Stephen und schaute sich kurz um.
    Doch von Marco war nichts zu sehen.
    "Ich guck mal nach ihm." meinte Liz und stand auf.
    "Ja. Nicht das er sich noch aus dem Raumschiff raus spült und hilflos im All treibt." scherzte die rothaarige.

    Liz fogte dem Weg, den Marco zuvor gegangen war und fand ihn schließlich mit dem Rücken an die Wand lehnend. Er sah nicht besonders fit aus und war richtig bleich im Gesicht.
    "Alles okay mit dir? Siehst nicht besonders gut aus." sagte sie leise und lächelte. Marco drohte um zu kippen. Blitzschnell griff sie nach seinem linken Arm und legte sich diesen um ihre Schultern. Gleichzeitig umfasste ihre rechte seine Hüfte und stützte ihn ab.
    "Zurück ins Abteil oder doch eher auf die Toilette?" fragte sie grinsend und sah ihm direkt in die Augen.


    Marco

    "Uhm.....kennen wir uns?" fragte Marco bedröppelt als Liz eintrat. Seine Sicht war so verschwommen dass er sowohl ihr Äußeres, als auch ihre Stimme zunächst nicht erkannte.
    Als sie näher an ihn herantrat und ihn umgriff wurde seine Wahrnehmung jedoch klarer. "Hm....wenn du so fragst....keine Ahnung." antwortete er etwas belustigt.
    "Du, äh....wie heißt du nochmal?.......siehst echt gut aus....heh....." fügte er hinzu.
    Mit einem Mal wusste er nicht mehr wie ihm geschah. Als er wenige Momente wieder aus der kurzen Trance erwachte, bemerkte er dass er eng bei ihr stand, sie mit dem Rücken zur Wand gedrückt, und ihre Lippen sich berührten.
    "Huh....." Vorsichtig ging er wieder einige Schritte zurück. "Das.....ist neu."
    Mit einem Mal verspürte er den ungeheuren Drang sich wieder hinzusetzen. "Nun, heh.....wir sollten wieder....zurück....die suchen.....sonst noch nach uns....."
    Er öffnete die Tür und stolperte voran.
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  3. #3
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    Er war nicht sicher ob ihn diese ganze Altersfrage beleidigen sollte oder ob sie viel eher recht lustig war. Leifs vorerst einzige Reaktion hierauf war jedenfalls das hochziehen einer Braue, auch in Bezug auf die Bestimmtheit der alten Dame. "Nun, dann lassen Sie mich nicht respektlos, aber durchaus ganz offen mit Ihnen sein, wenn ich gestehe, dass ich genau deswegen hier bin. Ich WILL das Sie ausziehen und ich möchte Ihr Haus kaufen. Darüber waren Sie doch längst informiert, oder etwa nicht?", wollte er wissen und sah auch Vigilio an, der schweigend neben ihm saß.


    Sie hob ihren Kopf. Zog die Augen zu Schlitzen zusammen. Und tat gerade so, als habe Leif sie persönlichst vor all ihren Freundinnen beleidigt. "...vielleicht.", sagte sie kurz angebunden. "Aber ich höre nicht, dass Sie mir ein Angebot machen! Und nun erzählen Sie von dieser Schwester - ich will wissen, wer hier an meinem Tisch isst. Sollen diese zwei hier gewohnt haben?" Die neugierigen, alten Augen durchbohrten ihr Gegenüber. Die Frau war definitiv gewieft - in wiefern verwirrt war dabei noch abzusehen. Aber sie wusste definitiv wie sie neue Geschichten sammelte um sie beim nächsten Gang al bar mit ihren noch nicht verstorbenen Bekanntschaften zu teilen.
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    Sie hob ihren Kopf. Zog die Augen zu Schlitzen zusammen. Und tat gerade so, als habe Leif sie persönlichst vor all ihren Freundinnen beleidigt. "...vielleicht.", sagte sie kurz angebunden. "Aber ich höre nicht, dass Sie mir ein Angebot machen! Und nun erzählen Sie von dieser Schwester - ich will wissen, wer hier an meinem Tisch isst. Sollen diese zwei hier gewohnt haben?" Die neugierigen, alten Augen durchbohrten ihr Gegenüber. Die Frau war definitiv gewieft - in wiefern verwirrt war dabei noch abzusehen. Aber sie wusste definitiv wie sie neue Geschichten sammelte um sie beim nächsten Gang al bar mit ihren noch nicht verstorbenen Bekanntschaften zu teilen.


    Das ganze würde alsbald in einen Starrwettbewerb ausarten, denn keiner war bereit, auch nur kurz vom jeweiligen Gegenüber abzusehen. "Nun, ich trinke hier nur einen Kaffee.", korrigierte Leif die Alte frech und hielt sie hin, indem er noch einmal an seiner Tasse nippte - natürlich wieder, ohne von ihr abzusehen - sie abstellte und schlussendlich die Hände ineinanderfaltete, als müsse er ein Gebet sprechen. "Ich möchte mit meiner Frau hier einziehen.", erklärte er nicht ganz wahr und machte ernste Miene. Ein Nicken ging zu Vigilio. "Seine Schwester. Wir sind schon lange ein Paar und sie ist sehr krank.", log er weiter. Beeindruckend war, dass er nicht einmal im Ansatz Probleme dabei zu haben schien, diese Geschichte auszupacken, die gar keine echte Geschichte war. "Sie ist hier aufgewachsen und wir denken, sie würde sich hier sehr wohlfühlen. Fragen Sie ein paar ihrer liebreizenden Nachbarn, wenn Sie wollen. Die erinnern sich sicher.", schlug er vor, wissend, dass DAS wohl mit ziemlicher Sicherheit nicht passieren würde. Und wenn doch, ließ sich wenigstens Luceijas früherer Aufenthalt hier nachweisen. "Also-...Sagen Sie es, wenn Sie in keinem Fall ausziehen möchten oder nennen Sie mir den Preis, der ihnen in den Sinn kommt.", forderte er und war sich sicher: Diese Frau hatte bereits eine Summe vor Augen.
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    Das ganze würde alsbald in einen Starrwettbewerb ausarten, denn keiner war bereit, auch nur kurz vom jeweiligen Gegenüber abzusehen. "Nun, ich trinke hier nur einen Kaffee.", korrigierte Leif die Alte frech und hielt sie hin, indem er noch einmal an seiner Tasse nippte - natürlich wieder, ohne von ihr abzusehen - sie abstellte und schlussendlich die Hände ineinanderfaltete, als müsse er ein Gebet sprechen. "Ich möchte mit meiner Frau hier einziehen.", erklärte er nicht ganz wahr und machte ernste Miene. Ein Nicken ging zu Vigilio. "Seine Schwester. Wir sind schon lange ein Paar und sie ist sehr krank.", log er weiter. Beeindruckend war, dass er nicht einmal im Ansatz Probleme dabei zu haben schien, diese Geschichte auszupacken, die gar keine echte Geschichte war. "Sie ist hier aufgewachsen und wir denken, sie würde sich hier sehr wohlfühlen. Fragen Sie ein paar ihrer liebreizenden Nachbarn, wenn Sie wollen. Die erinnern sich sicher.", schlug er vor, wissend, dass DAS wohl mit ziemlicher Sicherheit nicht passieren würde. Und wenn doch, ließ sich wenigstens Luceijas früherer Aufenthalt hier nachweisen. "Also-...Sagen Sie es, wenn Sie in keinem Fall ausziehen möchten oder nennen Sie mir den Preis, der ihnen in den Sinn kommt.", forderte er und war sich sicher: Diese Frau hatte bereits eine Summe vor Augen.


    "Nachbarn! HA! Die da drüben sollte ihr Schandmaul nicht so weit aufreissen!", rief die alte Frau erboßt, und das sogar aus dem nahen, geöffneten Fenster, als sie nah genug daran stand. Das Aufstehen bereitete ihr sichtlich Mühe, aber um die Nachbarin noch einmal zu verunglimpfen - in tiefstem Sizilianisch - war sie agil genug. Jetzt, wo sie stand, nickte sie Leif zu und sagte zu ihm: "Folg mir, Junge. Sei so gut und hilf mir mal dort rüber.", sagte sie und deutete aus der Tür zur gegenüberliegenden Türe hinüber. Offensichtlich bestand sie darauf. Und wartete mehr oder minder geduldig, bis der Blonde aufstand und ihr auf die andere Seite des Ganges half.
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    "Nachbarn! HA! Die da drüben sollte ihr Schandmaul nicht so weit aufreissen!", rief die alte Frau erboßt, und das sogar aus dem nahen, geöffneten Fenster, als sie nah genug daran stand. Das Aufstehen bereitete ihr sichtlich Mühe, aber um die Nachbarin noch einmal zu verunglimpfen - in tiefstem Sizilianisch - war sie agil genug. Jetzt, wo sie stand, nickte sie Leif zu und sagte zu ihm: "Folg mir, Junge. Sei so gut und hilf mir mal dort rüber.", sagte sie und deutete aus der Tür zur gegenüberliegenden Türe hinüber. Offensichtlich bestand sie darauf. Und wartete mehr oder minder geduldig, bis der Blonde aufstand und ihr auf die andere Seite des Ganges half.


    Etwas verunsichert wandte er sich kurz Vigilio zu, hob wieder, ganz charakteristisch, die Braue und seufzte schließlich nahezu stumm, ehe er sich erhob. Conti war groß genug, als dass er sich nicht bücken musste, um ihr seinen Unterarm anzubieten und sie beim gehen zu unterstützen. Doch die alte Frau war ihm beinahe etwas ZU nah, andererseits-...so ging es Leif meistens, wenn Fremde ihm aus irgendwelchen Gründen näher waren, als der Anstand es üblicherweise zuließ. Es war der Vorteil eines Chirurgen: Seine Patienten hatten selten dieselben Möglichkeiten, wie jetzt diese unbekannte Frau an seinem Arm, der er wie geheißen half, zur Tür zu kommen, auf die sie deutete. Doch er wagte es nicht - tatsächlich noch mit etwas Anstand gesegnet - den Raum einfach zu öffnen. Auch wenn er sich gern eingehender umgesehen hätte.
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    Etwas verunsichert wandte er sich kurz Vigilio zu, hob wieder, ganz charakteristisch, die Braue und seufzte schließlich nahezu stumm, ehe er sich erhob. Conti war groß genug, als dass er sich nicht bücken musste, um ihr seinen Unterarm anzubieten und sie beim gehen zu unterstützen. Doch die alte Frau war ihm beinahe etwas ZU nah, andererseits-...so ging es Leif meistens, wenn Fremde ihm aus irgendwelchen Gründen näher waren, als der Anstand es üblicherweise zuließ. Es war der Vorteil eines Chirurgen: Seine Patienten hatten selten dieselben Möglichkeiten, wie jetzt diese unbekannte Frau an seinem Arm, der er wie geheißen half, zur Tür zu kommen, auf die sie deutete. Doch er wagte es nicht - tatsächlich noch mit etwas Anstand gesegnet - den Raum einfach zu öffnen. Auch wenn er sich gern eingehender umgesehen hätte.


    Die Schiebetüre zu öffnen war für sie machbar. Das Schloss war deaktiviert, vermutlich ausgefallen weil die Verbindung zum Netz ausgefallen war. Sogar Sie konnte nun die runzligen Finger in den Türschlitz schieben und sie locker aufhebeln. Dahinter kam ein dunkler Raum zum Vorschein, der - entgegen dem Glauben, wenn man sich im Haus aufhielt, kein Fenster hatte. "Hat keine Fenster. An derselben Wand, in der die Türe gefasst ist, hat man ein Holomodul installiert, welches theoretisch ein Fenster simulieren kann - wahrscheinlich für das Wohlbefinden des Patienten, der sich hier aufhalten musste oder sollte.", erklärte sie und zeigte mit ausgerecktem Arm danach. Ja, genau das war es hier. Ein Labor. Nicht mehr und nicht weniger. "Ich bin hier im Grunde nie. Keiner benutzt Räume ohne echte Fenster!", gab sie ihre ehrliche Meinung preis. "Aber das deckt sich mit deiner Behauptung.", glaubte sie und deutete auf einen Schrank, den sie öffnete und in dem Nichts stand außer Kisten. Eine davon zog sie heraus. Mit zittriger Hand. Linste hinein und grabschte nach einem elektronischen Rahmen, den sie seitlich antippte und der schließlich ein Bild zusammensetzte. Eines von ein paar, die hierauf gespeichert waren und nacheinander durchliefen. Aber den Durchlauf stoppte sie direkt und hielt ein Bild Leif mit zusammengepressten Lippen hin. "Sind sie das..?", fragte sie interessiert, schob das erste Bild weg, gab ihm kaum Zeit zu erkennen, wer darauf zu sehen war, außer zwei Personen.

    Vigilio war ihnen dezent gefolgt und stand mit leichtem Abstand zur Seite der beiden.


    "Ist das deine Frau dort..?", fragte sie und tippte mit dem Finger auf ein blutjunges, vielleicht gerade mal 4, vielleicht 5-Jähriges Mädchen. Mit brandschwarzen Haaren die bereits knapp über die Schulter hinweg lang waren - und anstandslos glatt gewachsen waren. Die durchdringenden, grünen Augen sahen nicht in die Kamera, sondern in Richtung einer Blume, die im Botanischen Garten Palermos gewachsen war und wohl ein Ausflugsziel von ihr und Vittore gewesen war. Und sie-...lächelte. Sie lächelte ein wunderschönes, liebevolles und befreites, junges Lächeln, dass in dieser Zukunft so unendlich selten Teil ihrer Realität zu sein schien. Und ja, die Ähnlichkeit mit Emma war durchaus vernehmbar. Aber für jemanden wie Leif...wäre der Unterschied vermutlich dennoch gut ersichtlich.
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    Die Schiebetüre zu öffnen war für sie machbar. Das Schloss war deaktiviert, vermutlich ausgefallen weil die Verbindung zum Netz ausgefallen war. Sogar Sie konnte nun die runzligen Finger in den Türschlitz schieben und sie locker aufhebeln. Dahinter kam ein dunkler Raum zum Vorschein, der - entgegen dem Glauben, wenn man sich im Haus aufhielt, kein Fenster hatte. "Hat keine Fenster. An derselben Wand, in der die Türe gefasst ist, hat man ein Holomodul installiert, welches theoretisch ein Fenster simulieren kann - wahrscheinlich für das Wohlbefinden des Patienten, der sich hier aufhalten musste oder sollte.", erklärte sie und zeigte mit ausgerecktem Arm danach. Ja, genau das war es hier. Ein Labor. Nicht mehr und nicht weniger. "Ich bin hier im Grunde nie. Keiner benutzt Räume ohne echte Fenster!", gab sie ihre ehrliche Meinung preis. "Aber das deckt sich mit deiner Behauptung.", glaubte sie und deutete auf einen Schrank, den sie öffnete und in dem Nichts stand außer Kisten. Eine davon zog sie heraus. Mit zittriger Hand. Linste hinein und grabschte nach einem elektronischen Rahmen, den sie seitlich antippte und der schließlich ein Bild zusammensetzte. Eines von ein paar, die hierauf gespeichert waren und nacheinander durchliefen. Aber den Durchlauf stoppte sie direkt und hielt ein Bild Leif mit zusammengepressten Lippen hin. "Sind sie das..?", fragte sie interessiert, schob das erste Bild weg, gab ihm kaum Zeit zu erkennen, wer darauf zu sehen war, außer zwei Personen.

    Vigilio war ihnen dezent gefolgt und stand mit leichtem Abstand zur Seite der beiden.


    "Ist das deine Frau dort..?", fragte sie und tippte mit dem Finger auf ein blutjunges, vielleicht gerade mal 4, vielleicht 5-Jähriges Mädchen. Mit brandschwarzen Haaren die bereits knapp über die Schulter hinweg lang waren - und anstandslos glatt gewachsen waren. Die durchdringenden, grünen Augen sahen nicht in die Kamera, sondern in Richtung einer Blume, die im Botanischen Garten Palermos gewachsen war und wohl ein Ausflugsziel von ihr und Vittore gewesen war. Und sie-...lächelte. Sie lächelte ein wunderschönes, liebevolles und befreites, junges Lächeln, dass in dieser Zukunft so unendlich selten Teil ihrer Realität zu sein schien. Und ja, die Ähnlichkeit mit Emma war durchaus vernehmbar. Aber für jemanden wie Leif...wäre der Unterschied vermutlich dennoch gut ersichtlich.


    Was war das nur, dass er so plötzlich beinahe alles um sich herum vergaß? Seine deutlich größere Hand nahm der alten Frau den Rahmen ab, dieses Bild auf, das ihn in eine so unbeschreiblich andere Vergangenheit ziehen wollte. In ein Leben, das längst nicht jenes war, welches sich ein kleines Mädchen erhoffte. Er kannte Luceija, oder etwa nicht? Vielleicht war beides eine Wahrheit. Leif war ihr Arzt. Wusste so viele Dinge, die niemand sonst wusste und doch waren da riesige Lücken, die sie nie hatte füllen können, weil ihre Zeit viel zu kurz gewesen war. "Ja-...", flüsterte er und drückte unbewusst dankbar den Unterarm der Alten, die er von oben herab ansah. Mit einem Lächeln. Völlig weg vom Gedanken, hierbei verhandeln zu müssen. "Würden Sie es mir überlassen?", fragte er sie. "Ganz unabhängig vom Haus, meine ich."
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    Was war das nur, dass er so plötzlich beinahe alles um sich herum vergaß? Seine deutlich größere Hand nahm der alten Frau den Rahmen ab, dieses Bild auf, das ihn in eine so unbeschreiblich andere Vergangenheit ziehen wollte. In ein Leben, das längst nicht jenes war, welches sich ein kleines Mädchen erhoffte. Er kannte Luceija, oder etwa nicht? Vielleicht war beides eine Wahrheit. Leif war ihr Arzt. Wusste so viele Dinge, die niemand sonst wusste und doch waren da riesige Lücken, die sie nie hatte füllen können, weil ihre Zeit viel zu kurz gewesen war. "Ja-...", flüsterte er und drückte unbewusst dankbar den Unterarm der Alten, die er von oben herab ansah. Mit einem Lächeln. Völlig weg vom Gedanken, hierbei verhandeln zu müssen. "Würden Sie es mir überlassen?", fragte er sie. "Ganz unabhängig vom Haus, meine ich."



    Conti war vielleicht schon ein bisschen Blind - sprich ihre Sehstärke schon über dem Zenit. Aber SO blind konnte kaum jemand sein, nicht zu bemerken, wie der große Ausländer den Bilderrahmen umklammerte und sich anstrengen musste nicht zu heulen, weil er das Bild seiner Frau sah. Sie tätschelte ihm kurz die Hand und erfühlte dabei vorsorglich, ob da schon ein Ring an seinem Finger steckte - fand aber keinen. Mit einem Schulterzucken liess sie es sein.
    "Nimm es mit. Meinetwegen die ganzen Kisten - die wären ohnehin demnächst auf dem Müll gelandet.", machte sie wenig romantisch klar, was mit den letzten Erinnerungsstücken Sergios und Luceijas passieren würde, wenn niemand sie rettete.

    Sie liess den Blonden los und ging einen Schritt zur Seite, um sich Vigilio anzunehmen. "E' un bravo ragazzo? Ist das ein ordentlicher Typ?", wollte sie von dem Italiener wissen, den sie weniger bearbeitete weil sie ihm grundlegends mehr traute. "Qualche precedente? Non vendo a persone che fanno cose illegali qui dentro. Ne abbiamo abbastanza! Irgendwelche Vorstrafen? Ich verkaufe nicht an Leute, die hier drin illegales treiben. Davon haben wir genug!"
    "Nessuna. Keine.", log er und verheimlichte das junge Gerichtsurteil. "E se posso essere così onesta, signora, quell'uomo è già qualcosa come mio fratello. Affido la mia vita a lui. Ed è un medico, proprio come l'uomo che ha già vissuto qui. Vedi, è meglio per un paziente come lei vivere in un posto che conosce e in cui si sente a suo agio. Per voi, d'altra parte, questo posto non ha altro che una bella vista - nessun attaccamento emotivo vi tiene proprio qui, giusto? Quindi lasciate che il dottore scriva una bella somma che sicuramente tapperà il vostro credito e vi procurerà un posto dove stare meno....sfavorevole per voi e, tutti tra noi? Molto piu' bello. Und wenn ich so ehrlich sein darf, Signora, der Mann ist mittlerweile schon so etwas wie mein Bruder. Ich vertraue ihm mein Leben an. Und er ist Arzt, so wie der Mann, der hier schon gelebt hat. Sehen Sie: Es ist für eine Patientin wie sie das beste, an einem Ort zu leben der ihr bekannt ist und an dem sie sich wohl fühlt. Für Sie hingegen hat dieser Ort nichts außer einer schönen Aussicht - keine emotionale Bindung hält Sie genau hier, richtig? Also lassen Sie den Doktor eine nette Summe aufschreiben, die mit Sicherheit ihren Kredit deckeln wird und holen Sie sich eine Bleibe die weniger..unvorteilhaft für Sie und, ganz unter uns? Wesentlich schöner ist.

    Sie schien zu überlegen. Lange zu überlegen, bevor sie sich drehte, dem Schweden ein Zeichen gab und in seine Richtung gestikulierte. "Va bene, va bene, va bene. Trattiamo. In Ordnung. Verhandeln wir."
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    Conti war vielleicht schon ein bisschen Blind - sprich ihre Sehstärke schon über dem Zenit. Aber SO blind konnte kaum jemand sein, nicht zu bemerken, wie der große Ausländer den Bilderrahmen umklammerte und sich anstrengen musste nicht zu heulen, weil er das Bild seiner Frau sah. Sie tätschelte ihm kurz die Hand und erfühlte dabei vorsorglich, ob da schon ein Ring an seinem Finger steckte - fand aber keinen. Mit einem Schulterzucken liess sie es sein.
    "Nimm es mit. Meinetwegen die ganzen Kisten - die wären ohnehin demnächst auf dem Müll gelandet.", machte sie wenig romantisch klar, was mit den letzten Erinnerungsstücken Sergios und Luceijas passieren würde, wenn niemand sie rettete.

    Sie liess den Blonden los und ging einen Schritt zur Seite, um sich Vigilio anzunehmen. "E' un bravo ragazzo? Ist das ein ordentlicher Typ?", wollte sie von dem Italiener wissen, den sie weniger bearbeitete weil sie ihm grundlegends mehr traute. "Qualche precedente? Non vendo a persone che fanno cose illegali qui dentro. Ne abbiamo abbastanza! Irgendwelche Vorstrafen? Ich verkaufe nicht an Leute, die hier drin illegales treiben. Davon haben wir genug!"
    "Nessuna. Keine.", log er und verheimlichte das junge Gerichtsurteil. "E se posso essere così onesta, signora, quell'uomo è già qualcosa come mio fratello. Affido la mia vita a lui. Ed è un medico, proprio come l'uomo che ha già vissuto qui. Vedi, è meglio per un paziente come lei vivere in un posto che conosce e in cui si sente a suo agio. Per voi, d'altra parte, questo posto non ha altro che una bella vista - nessun attaccamento emotivo vi tiene proprio qui, giusto? Quindi lasciate che il dottore scriva una bella somma che sicuramente tapperà il vostro credito e vi procurerà un posto dove stare meno....sfavorevole per voi e, tutti tra noi? Molto piu' bello. Und wenn ich so ehrlich sein darf, Signora, der Mann ist mittlerweile schon so etwas wie mein Bruder. Ich vertraue ihm mein Leben an. Und er ist Arzt, so wie der Mann, der hier schon gelebt hat. Sehen Sie: Es ist für eine Patientin wie sie das beste, an einem Ort zu leben der ihr bekannt ist und an dem sie sich wohl fühlt. Für Sie hingegen hat dieser Ort nichts außer einer schönen Aussicht - keine emotionale Bindung hält Sie genau hier, richtig? Also lassen Sie den Doktor eine nette Summe aufschreiben, die mit Sicherheit ihren Kredit deckeln wird und holen Sie sich eine Bleibe die weniger..unvorteilhaft für Sie und, ganz unter uns? Wesentlich schöner ist.

    Sie schien zu überlegen. Lange zu überlegen, bevor sie sich drehte, dem Schweden ein Zeichen gab und in seine Richtung gestikulierte. "Va bene, va bene, va bene. Trattiamo. In Ordnung. Verhandeln wir."


    Verhandeln war in diesem Rahmen nicht das Wort, das er als erstes hören wollte, aber auf einen gewissen Geschäftssinn der alten Frau hatte er sich wohl einstellen müssen und ja-...auch damit gerechnet, doch seine ganze Aufmerksamkeit galt noch - den ganzen Weg zurück in die Küche - diesem Bild, das er bei sich trug. Sollte er das Großmütterchen tatsächlich nicht aus dem Haus herauskriegen, würde er sie beim Wort nehmen und sämtliche Kisten in das nächstbeste Taxi laden. Doch diesen Gedanken schob er von sich, gleich nachdem er sich neben Vigilio zurück an den Esstisch setzte. "Verhandeln also.", stellte er nüchtern fest und die Miene beider Verhandlungspartner legte nahe, das ihre kürzlich geschlossene 'Freundschaft' bald schon wieder Geschichte sein würde, wenn erst einmal das feilschen um diese vier Wände hier begonnen hatte. "Wie gesagt-...Ich bin sicher, dass Sie bereits eine Vorstellung haben. Aber vergessen Sie dabei nicht, dass der Garten laut meiner Frau früher in einem besseren Zustand war, also Ausblick und Meer hin oder her-...Hier lässt sich noch der ein oder andere Credit versenken."

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    Verhandeln war in diesem Rahmen nicht das Wort, das er als erstes hören wollte, aber auf einen gewissen Geschäftssinn der alten Frau hatte er sich wohl einstellen müssen und ja-...auch damit gerechnet, doch seine ganze Aufmerksamkeit galt noch - den ganzen Weg zurück in die Küche - diesem Bild, das er bei sich trug. Sollte er das Großmütterchen tatsächlich nicht aus dem Haus herauskriegen, würde er sie beim Wort nehmen und sämtliche Kisten in das nächstbeste Taxi laden. Doch diesen Gedanken schob er von sich, gleich nachdem er sich neben Vigilio zurück an den Esstisch setzte. "Verhandeln also.", stellte er nüchtern fest und die Miene beider Verhandlungspartner legte nahe, das ihre kürzlich geschlossene 'Freundschaft' bald schon wieder Geschichte sein würde, wenn erst einmal das feilschen um diese vier Wände hier begonnen hatte. "Wie gesagt-...Ich bin sicher, dass Sie bereits eine Vorstellung haben. Aber vergessen Sie dabei nicht, dass der Garten laut meiner Frau früher in einem besseren Zustand war, also Ausblick und Meer hin oder her-...Hier lässt sich noch der ein oder andere Credit versenken."



    Mit einem Schnauben setzte sich Rosalia. Der Stuhl wie immer unbequem. So ein besserer Alterssitz hätte tatsächlich seine Vorteile. "Ich weiss, was ich ausgegeben habe um es zu finanzieren. Also der Kredit. Die Zinsen. Der Aufwand der mir das Reinigen des Hauses gemacht hat!" - und faktisch keiner war, denn sie hatte nichts getan außer einige Sachen zurück in Kisten gestopft um Platz für ihre Häkeldeckchen zu machen. "Siebenhundertfünfzigtause-" Vigilio räusperte sich und sprach in schnellem und lockerem Italienisch. Vermutlich, um dem Übersetzer zu entgehen. "Ne sei sicuro? Guarda il vestito di quest'uomo e non lasciare che tiri la lana sopra gli occhi. Potrebbe essere mio fratello, ma..... so che ha dei crediti, quindi puoi permetterti del servizio in camera o....hm. Si'. Che ne dici di un hotel se ti trasferisci direttamente? Certo che non e' la piu' economica. Glielo suggerisca. Sind Sie sicher? Schauen Sie sich den Anzug dieses Mannes an und lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen. Er mag mein Bruder sein aber-..ich weiß, dass er Credits hat, also gönnen Sie sich ruhig den ein oder anderen Zimmerservice oder-..hm. Ja. Wie wärs mit einem Hotel wenn sie direkt ausziehen? Natürlich nicht das billigste. Schlagen Sie es ihm ruhig vor." Der Neapolitaner lächelte Freundlich und dann auch ebenso freundlich zu Leif - gab ihm das Gefühl, gerade einen super Deal für seine Seite herausgeschlagen zu haben und nickte ihm zuversichtlich zu.
    "Non stupitevi se vi sembro inorridito. Continua ad andare avanti. Wundern Sie sich nicht, wenn ich entsetzt wirke. Einfach weitermachen."
    Rosalia überlegte nicht lange und folgte dem Ratschlag des Italieners auf dem Fuße. "1,1 Millionen Credits. Sie möchten doch sicher, dass ich rasch hier ausziehe, habe ich das Richtig verstanden? Sie müssen mir die Unterkunft zahlen, wenn ich hier gehen soll! Für mindestens einen Monat!"
    Vigilio schaute 'entsetzt'.
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    Mit einem Schnauben setzte sich Rosalia. Der Stuhl wie immer unbequem. So ein besserer Alterssitz hätte tatsächlich seine Vorteile. "Ich weiss, was ich ausgegeben habe um es zu finanzieren. Also der Kredit. Die Zinsen. Der Aufwand der mir das Reinigen des Hauses gemacht hat!" - und faktisch keiner war, denn sie hatte nichts getan außer einige Sachen zurück in Kisten gestopft um Platz für ihre Häkeldeckchen zu machen. "Siebenhundertfünfzigtause-" Vigilio räusperte sich und sprach in schnellem und lockerem Italienisch. Vermutlich, um dem Übersetzer zu entgehen. "Ne sei sicuro? Guarda il vestito di quest'uomo e non lasciare che tiri la lana sopra gli occhi. Potrebbe essere mio fratello, ma..... so che ha dei crediti, quindi puoi permetterti del servizio in camera o....hm. Si'. Che ne dici di un hotel se ti trasferisci direttamente? Certo che non e' la piu' economica. Glielo suggerisca. Sind Sie sicher? Schauen Sie sich den Anzug dieses Mannes an und lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen. Er mag mein Bruder sein aber-..ich weiß, dass er Credits hat, also gönnen Sie sich ruhig den ein oder anderen Zimmerservice oder-..hm. Ja. Wie wärs mit einem Hotel wenn sie direkt ausziehen? Natürlich nicht das billigste. Schlagen Sie es ihm ruhig vor." Der Neapolitaner lächelte Freundlich und dann auch ebenso freundlich zu Leif - gab ihm das Gefühl, gerade einen super Deal für seine Seite herausgeschlagen zu haben und nickte ihm zuversichtlich zu.
    "Non stupitevi se vi sembro inorridito. Continua ad andare avanti. Wundern Sie sich nicht, wenn ich entsetzt wirke. Einfach weitermachen."
    Rosalia überlegte nicht lange und folgte dem Ratschlag des Italieners auf dem Fuße. "1,1 Millionen Credits. Sie möchten doch sicher, dass ich rasch hier ausziehe, habe ich das Richtig verstanden? Sie müssen mir die Unterkunft zahlen, wenn ich hier gehen soll! Für mindestens einen Monat!"
    Vigilio schaute 'entsetzt'.


    Nun. Leif hatte in jedem Fall denselben Gesichtsausdruck, doch ganz im Gegensatz zu dem des Italieners war er TATSÄCHLICH überrascht, wandelnd aber schnell in sichtbaren Ärger, als tiefe Falten sich über die Stirn des Skandinaviers zogen. Ein Tritt gegen das Schienbein des Mannes, der neben ihm saß, war in irgendeiner Form gerechtfertigt, auch wenn sein Übersetzer bei beinahe jedem zweiten Wort in die Knie gegangen war. "Idiot.", tadelte er Vigilio schlicht und tippte sich gegen das Ohr. "Das Ding übersetzt einzelne Dialekte Kiswahili und außerdem kaufe ich nicht zum ersten Mal ein Haus.", frotzelte er und wandte sich umgehend zurück an Conti. "Ich zahle Ihnen gar nichts für einen Monat, junge Lady.", machte der Schwede sofort klar. "Sie kriegen 1,1 Millionen, weil Sie so eine schnucklige alte Dame sind und ich meine Frau wirklich über alle Maßen liebe. Ihr Hotel suchen Sie sich schön selbst und morgen früh will ich dieses Haus unangetastet und ohne Sie vorfinden.", bot er an und hielt sich wirklich selbst für völlig bescheuert, diese Sache auch noch zu befeuern.
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    Nun. Leif hatte in jedem Fall denselben Gesichtsausdruck, doch ganz im Gegensatz zu dem des Italieners war er TATSÄCHLICH überrascht, wandelnd aber schnell in sichtbaren Ärger, als tiefe Falten sich über die Stirn des Skandinaviers zogen. Ein Tritt gegen das Schienbein des Mannes, der neben ihm saß, war in irgendeiner Form gerechtfertigt, auch wenn sein Übersetzer bei beinahe jedem zweiten Wort in die Knie gegangen war. "Idiot.", tadelte er Vigilio schlicht und tippte sich gegen das Ohr. "Das Ding übersetzt einzelne Dialekte Kiswahili und außerdem kaufe ich nicht zum ersten Mal ein Haus.", frotzelte er und wandte sich umgehend zurück an Conti. "Ich zahle Ihnen gar nichts für einen Monat, junge Lady.", machte der Schwede sofort klar. "Sie kriegen 1,1 Millionen, weil Sie so eine schnucklige alte Dame sind und ich meine Frau wirklich über alle Maßen liebe. Ihr Hotel suchen Sie sich schön selbst und morgen früh will ich dieses Haus unangetastet und ohne Sie vorfinden.", bot er an und hielt sich wirklich selbst für völlig bescheuert, diese Sache auch noch zu befeuern.


    Man sah der Dame an wie wenig Lust sie hatte noch weiter im Preis runter zu gehen. Wirklich. Nicht dass der Kredit nicht eh gut abbezahlt wäre auf diese Weise und sie sich direkt ein neues und viel schöneres Haus hätte kaufen können oder einen Platz in einem Altenheim im Ausland - aber es ging ihr ums Prinzip. Der junge Italiener hatte gesagt er habe Credits und deshalb hatte sie auch den Drang den Mann ein bisschen mehr Bluten zu lassen.
    Entsprechend lange zog sich diese Diskussion. Immer wieder mischte sich Vigilio ein um zu übersetzen oder auch ein bisschen hier und da zu drücken, aber die meiste Zeit wanden sich Rosalia und Leif in diesem unerbitterten Kampf um dieses Haus. Nach der Ewigkeit die es brauchte und einem zweiten Caffè, ging sie zu Marsala über den sie den beiden und sich selbst vorsetzte.

    "Mein letztes Angebot, dottor! 1.150.000 Credits. Ich ziehe sofort aus. Hier und jetzt und sie sehen mich nie wieder! Aber schicken mir bis ich sterbe monatlich ein Rezept für meine Medikamente!", wollte sie in trockenen Tüchern wissen, nachdem es unmöglich schien, zeitnah an ihre wichtige Medikamentation zu kommen weil sie ständig ausverkauft war.
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    Man sah der Dame an wie wenig Lust sie hatte noch weiter im Preis runter zu gehen. Wirklich. Nicht dass der Kredit nicht eh gut abbezahlt wäre auf diese Weise und sie sich direkt ein neues und viel schöneres Haus hätte kaufen können oder einen Platz in einem Altenheim im Ausland - aber es ging ihr ums Prinzip. Der junge Italiener hatte gesagt er habe Credits und deshalb hatte sie auch den Drang den Mann ein bisschen mehr Bluten zu lassen.
    Entsprechend lange zog sich diese Diskussion. Immer wieder mischte sich Vigilio ein um zu übersetzen oder auch ein bisschen hier und da zu drücken, aber die meiste Zeit wanden sich Rosalia und Leif in diesem unerbitterten Kampf um dieses Haus. Nach der Ewigkeit die es brauchte und einem zweiten Caffè, ging sie zu Marsala über den sie den beiden und sich selbst vorsetzte.

    "Mein letztes Angebot, dottor! 1.150.000 Credits. Ich ziehe sofort aus. Hier und jetzt und sie sehen mich nie wieder! Aber schicken mir bis ich sterbe monatlich ein Rezept für meine Medikamente!", wollte sie in trockenen Tüchern wissen, nachdem es unmöglich schien, zeitnah an ihre wichtige Medikamentation zu kommen weil sie ständig ausverkauft war.


    Diese ganze Verhandlung hatte durchaus einen gewissen Charme. Doch nichts desto trotz behielt Leif sein ernstes, noch immer leicht entsetztes Gesicht bei. Seufzte, nachdem er einen Schluck des zweiten Kaffees genommen hatte. "Schön.", willigte er ein und war sich wirklich nicht sicher, WIE verrückt jemand sein musste, um dieses winzige Haus für über eine Millionen zu kaufen. Eine MILLIONEN! Er griff sich unmittelbar selbst an den Kopf und konnte nicht glauben, dass er dem zustimmte. "Sagen Sie mir, wohin Sie ziehen. Ich lasse Ihnen das Rezept morgen früh bringen.", versprach er und ergänzte: "Rezeptblöcke sind nicht gerade das, was ich für gewöhnlich zu Verhandlungen um eine Immobilie mitnehme.", gestand er und konnte sich ein abschließendes Lächeln nicht verkneifen. "Also-...Wollen Sie ein Scheck einlösen oder eine direkte Überweisung, Conti?", fragte der Blonde, der sich irgendwann im Rahmen der Verhandlungen angewöhnt hatte, nur noch den Nachnamen der alten, knallharten Verhandlungspartnerin zu nutzen. Er zuckte mit den Schultern. "Für Letzteres brauchen wir eine Bank. Für die Unsumme über eine Millionen Credits will jemand eine Menge Unterschriften von mir."
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    Diese ganze Verhandlung hatte durchaus einen gewissen Charme. Doch nichts desto trotz behielt Leif sein ernstes, noch immer leicht entsetztes Gesicht bei. Seufzte, nachdem er einen Schluck des zweiten Kaffees genommen hatte. "Schön.", willigte er ein und war sich wirklich nicht sicher, WIE verrückt jemand sein musste, um dieses winzige Haus für über eine Millionen zu kaufen. Eine MILLIONEN! Er griff sich unmittelbar selbst an den Kopf und konnte nicht glauben, dass er dem zustimmte. "Sagen Sie mir, wohin Sie ziehen. Ich lasse Ihnen das Rezept morgen früh bringen.", versprach er und ergänzte: "Rezeptblöcke sind nicht gerade das, was ich für gewöhnlich zu Verhandlungen um eine Immobilie mitnehme.", gestand er und konnte sich ein abschließendes Lächeln nicht verkneifen. "Also-...Wollen Sie ein Scheck einlösen oder eine direkte Überweisung, Conti?", fragte der Blonde, der sich irgendwann im Rahmen der Verhandlungen angewöhnt hatte, nur noch den Nachnamen der alten, knallharten Verhandlungspartnerin zu nutzen. Er zuckte mit den Schultern. "Für Letzteres brauchen wir eine Bank. Für die Unsumme über eine Millionen Credits will jemand eine Menge Unterschriften von mir."


    "Du tust das Richtige, mein Junge.", sagte sie und tätschelte ungefragt kurz seine Hand, nur, um am Ende ein beinahe listiges Grinsen zu hinterlassen. "Schick mir den Scheck", damit meinte sie natürlich eine digitale Variante der längst ausgestorbenen Zahlmethode, "an mein Tool." Dann drückte sich die alte Dame herauf, bewegte sich langsam, als sie ihre Tasche holte und sie schulterte. "Gib meinem Enkel noch eine Stunde, bis er mich abholt und meine Klamotten packt, dann verschwinde ich. Ich habe gehört, Bari sei schön! Eine meiner Schwestern wohnt dort. Vielleicht wird es Zeit für einen langen Besuch."
    Sie lächelte dem Schweden erstmalig wirklich herzlich entgegen und reichte ihm dann eine Keycard. "Das Eingangspasswort ist 2156. Aber du kannst es selbst ändern wie du willst. Du kennst dich damit sicher besser aus."
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    "Du tust das Richtige, mein Junge.", sagte sie und tätschelte ungefragt kurz seine Hand, nur, um am Ende ein beinahe listiges Grinsen zu hinterlassen. "Schick mir den Scheck", damit meinte sie natürlich eine digitale Variante der längst ausgestorbenen Zahlmethode, "an mein Tool." Dann drückte sich die alte Dame herauf, bewegte sich langsam, als sie ihre Tasche holte und sie schulterte. "Gib meinem Enkel noch eine Stunde, bis er mich abholt und meine Klamotten packt, dann verschwinde ich. Ich habe gehört, Bari sei schön! Eine meiner Schwestern wohnt dort. Vielleicht wird es Zeit für einen langen Besuch."
    Sie lächelte dem Schweden erstmalig wirklich herzlich entgegen und reichte ihm dann eine Keycard. "Das Eingangspasswort ist 2156. Aber du kannst es selbst ändern wie du willst. Du kennst dich damit sicher besser aus."


    Es waren nur wenige, beiläufige Handgriffe, mit denen Leif der Anweisung der alten Frau folgte, die geforderten 1.150.000 Credits in Scheckform auf ihr Tool weiterleitete, womit nicht nur sofort ihr Gerät ansprang, sondern auch versicherte, dass der Schwede das Geld auch tatsächlich besaß. Niemand konnte heute noch einen Scheck platzen lassen. Und das war beinahe-...bedauerlich. Doch der Blonde nickte und erhob sich ebenso wie seine Verhandlungspartnerin, die bereits Pläne schmiedete. "Viel Spaß bei Ihrer Schwester, Conti.", wünschte er ganz aufrichtig. "Vergessen Sie nicht, mir 'ne Karte und Ihre Adresse zu schicken. Auch wegen der Rezepte.", erinnerte er das Großmütterchen, während er seinen Stuhl an den Tisch schob und neben sie trat. "Und wenn Sie in der Stadt sind, sagen Sie bescheid. Jetzt wo Sie nicht mehr nur hübsch anzusehen, sondern auch reich sind, lass ich mich gern von Ihnen auf einen Kaffee einladen.", versicherte Leif ihr und grinste. Sein Nicken ging gen Innenhof und 'Garten'. Oder wenigstens was davon übrig war. "Ich seh' mich draußen schon ein bisschen um, in Ordnung?"
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    Zora wusste nichts zu tun, außer sie zu halten. Irgendwie eine schützende Mauer um dieses weinende Bündel zu errichten, als müsse noch mehr von ihr abgewendet werden. Als müsse sie NOCH mehr ertragen als ohnehin schon. So saßen sie eine Weile. Nicht Minuten, eher-...Stunden. Genau wusste es keiner zu sagen und es war auch gleichgültig, denn die Tränen hörten nicht auf. Versiegten nicht, wurden nicht weniger und mochten irgendwann vielleicht gar dazu führen, dass der Körper der Sizilianerin wieder aufgeben würde. Und Zora hoffte nichts mehr, als dass ihr Verdacht korrekt war. Sich all das bewahrheitete, was Luceija sich nicht vorzustellen vermochte, während ihre Schwägerin es sich ausmalte.
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    Es waren nur wenige, beiläufige Handgriffe, mit denen Leif der Anweisung der alten Frau folgte, die geforderten 1.150.000 Credits in Scheckform auf ihr Tool weiterleitete, womit nicht nur sofort ihr Gerät ansprang, sondern auch versicherte, dass der Schwede das Geld auch tatsächlich besaß. Niemand konnte heute noch einen Scheck platzen lassen. Und das war beinahe-...bedauerlich. Doch der Blonde nickte und erhob sich ebenso wie seine Verhandlungspartnerin, die bereits Pläne schmiedete. "Viel Spaß bei Ihrer Schwester, Conti.", wünschte er ganz aufrichtig. "Vergessen Sie nicht, mir 'ne Karte und Ihre Adresse zu schicken. Auch wegen der Rezepte.", erinnerte er das Großmütterchen, während er seinen Stuhl an den Tisch schob und neben sie trat. "Und wenn Sie in der Stadt sind, sagen Sie bescheid. Jetzt wo Sie nicht mehr nur hübsch anzusehen, sondern auch reich sind, lass ich mich gern von Ihnen auf einen Kaffee einladen.", versicherte Leif ihr und grinste. Sein Nicken ging gen Innenhof und 'Garten'. Oder wenigstens was davon übrig war. "Ich seh' mich draußen schon ein bisschen um, in Ordnung?"


    "Nur zu, nur zu. Das gehört nun ja offensichtlich alles dir - mach damit was du willst!", freute sich die Frau lautstark und nahm den Schweden ebenfalls noch in den Arm - bei einer Steigerung des Vermögens in diesem Umfang konnte man das auch problemlos einmal machen. "Ich rufe meinen Enkel an!", verkündete sie und der Übersetzer regelte alles weitere. Vigilio folgte dem neuen Hausbesitzer langsamen Schrittes nach draußen, als dieser, wie angekündigt, draußen nochmal nach dem Rechten sehen wollte.

    "Gratuliere.", sagte Vigilio aufrichtig und steckte die Hände in die Hosentaschen als er im Garten, dem vorderen Teil des Hauses, wieder angekommen waren. "Du besitzt jetzt zumindest ein ziemlich nettes Grundstück.", machte er klar und grinste.
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    "Nur zu, nur zu. Das gehört nun ja offensichtlich alles dir - mach damit was du willst!", freute sich die Frau lautstark und nahm den Schweden ebenfalls noch in den Arm - bei einer Steigerung des Vermögens in diesem Umfang konnte man das auch problemlos einmal machen. "Ich rufe meinen Enkel an!", verkündete sie und der Übersetzer regelte alles weitere. Vigilio folgte dem neuen Hausbesitzer langsamen Schrittes nach draußen, als dieser, wie angekündigt, draußen nochmal nach dem Rechten sehen wollte.

    "Gratuliere.", sagte Vigilio aufrichtig und steckte die Hände in die Hosentaschen als er im Garten, dem vorderen Teil des Hauses, wieder angekommen waren. "Du besitzt jetzt zumindest ein ziemlich nettes Grundstück.", machte er klar und grinste.


    "Hmm-...", erwiderte Leif ernst und neigte den Kopf. Betrachtete gedankenverloren den rechteckigen Grund, der hier vor ihm lag und durchaus schon bessere Tage gesehen hatte. Aber Vigilio hatte recht: Es war schön. Mit etwas Vorstellungskraft und Geld - oder Zeit und Geduld, wobei Leif vor allem Ersteres nicht hatte - konnte sich hier einiges tun. Mehr als das. Dieses Stück Land konnte Luceijas Leben retten. Hoffentlich in vielerlei Hinsicht. Denn nicht allzu plötzlich kam ein gewisser Zweifel des Schweden, der locker die Hände in den Hosentaschen versenkte, längst kein Jackett mehr trug und sich zu seinem Begleiter umdrehte. "Glaubst du sie wird es mögen?", wollte Leif wissen.
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    "Hmm-...", erwiderte Leif ernst und neigte den Kopf. Betrachtete gedankenverloren den rechteckigen Grund, der hier vor ihm lag und durchaus schon bessere Tage gesehen hatte. Aber Vigilio hatte recht: Es war schön. Mit etwas Vorstellungskraft und Geld - oder Zeit und Geduld, wobei Leif vor allem Ersteres nicht hatte - konnte sich hier einiges tun. Mehr als das. Dieses Stück Land konnte Luceijas Leben retten. Hoffentlich in vielerlei Hinsicht. Denn nicht allzu plötzlich kam ein gewisser Zweifel des Schweden, der locker die Hände in den Hosentaschen versenkte, längst kein Jackett mehr trug und sich zu seinem Begleiter umdrehte. "Glaubst du sie wird es mögen?", wollte Leif wissen.
    Vigilio lachte. Denn er MUSSTE lachen. Nicht nur bei der Haltung Leifs, sondern auch dieser ein bisschen naiven Frage wegen, die er gestellt hatte und ernsthaft eine Antwort erwartete. Der Italiener, der selbst sein Sakko ausgezogen hatte und das Hemd an den ersten beiden Knöpfen geöffnet trug, schmunzelte zu deutlich, als er einhändig Leifs Unterarm griff. "Du hast das Elternhaus meiner Schwester für sicher das Dreifache des Baupreises gekauft, nur, damit es sie glücklich macht und sie einen Ort hat, an dem sie sich wohlfühlt. Ich hab keine Ahnung ob sie dir dafür nicht trotzdem den Kopf abreißen will, aber Leif, das ist definitiv ein Statement. Kein Garant für ewige Liebe, du weisst das, aber ja, ich glaube, wenn du ihr Zeit gibst, wird sie es mögen.", nickte er überzeugt.
    "..vielleicht auch, wenn du den Geruch von Alte-Frau aus dem Haus entfernst und diesen..", er trat auf Wurzeln herum, die den Weg zu überwuchern versuchten, "...kläglichen Rest eines Gartens loswirst." Er sah sich um und beachtete, dass sie bislang weder vom Haus viel gesehen hatten, noch die andere Seite des Grundstückes begutachtet hatten. Ein paar Schritte tat der Italiener daher und sah um die Hausecke. "..das Beste scheinen wir ohnehin noch nicht gesehen zu haben. Wolltest du dir mal die Strandseite ansehen?"
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