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Was ist Sozialismus oder hat der Kapitalismus gewonnen?

  1. #121 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by motzel View Post
    Ich finde es ziemlich geil dass wenn man als Konservativer der sagt, dass dieses oder jenes gut so ist und wenn es sich überhaupt ändern soll, die Gesellschaft das von alleine tun soll anstatt das der Staat es von oben vorschreibt, ist man Ewiggestriger und kriegt sofort fünfzigtausend -ismen an den Kopf geknallt. Aber wenn irgendwelche anderen Völker für alle Ewigkeit eine extrem traditionsbestimmte, rigide Lebensweise führen wollen, wird das romantisiert.
    Das liegt daran, dass diese Weltanschauung nicht nach Prinzipien teilt, sondern nach Identität. Einfach gesagt, diese Ureinwohner werden als "Opfer" gesehen und darum ist was sie tun richtig.
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  2. #122 Reply With Quote
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    Ich finde es ziemlich geil dass wenn man als Konservativer der sagt, dass dieses oder jenes gut so ist und wenn es sich überhaupt ändern soll, die Gesellschaft das von alleine tun soll anstatt das der Staat es von oben vorschreibt, ist man Ewiggestriger und kriegt sofort fünfzigtausend -ismen an den Kopf geknallt. Aber wenn irgendwelche anderen Völker für alle Ewigkeit eine extrem traditionsbestimmte, rigide Lebensweise führen wollen, wird das romantisiert.
    Ihr Konservativen seid einfach nur so sehr daran gewöhnt, die Politik zu dominieren, dass ihr jede Kritik als Majestätsbeleidigung wahrnehmt. Das, was ihr als Beständigkeit versteht, ist für andere Stagnation. Vielleicht habt ihr Recht, vielleicht haben die Recht Aber herum zu kreischen, Wie ungerecht ihr doch behandelt werdet, wenn ihr mal Gegenwind bekommt, macht euch nicht glaubwürdiger.

    Wenn irgendwelche Stammesleute in Afrika oder Asien leben wollen wie vor 200 Jahren ist das nicht mein Problem. Ich werde denen nicht sagen, wie die leben sollen, so lange die mir nicht sagen wollen, wie ich leben soll. Das letzte mal als Europäer ein Hoheitsgebiet in Afrika etabliert haben, resultierte es in einigen der größten Menschenrechtsverletzungen ihrer Geschichte. Und die meisten von denen haben wir versucht zu vergessen. Ich habe von Völkermord an den Herero im heutigen Namibia nicht etwa in der Schule sondern aus einem Roman gelernt.

    Romantisiert? Nein, die haben es hart und sie haben meiner Ansicht nach ein Recht auf den Fortschritt, der uns ein längeres und unbeschwerteres Leben beschert. Aber das bedeutet es nicht, dass wir ihnen diesen Fortschritt aufzwingen sollten.
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  3. #123 Reply With Quote
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    Ihr Konservativen seid einfach nur so sehr daran gewöhnt, die Politik zu dominieren, dass ihr jede Kritik als Majestätsbeleidigung wahrnehmt. Das, was ihr als Beständigkeit versteht, ist für andere Stagnation. Vielleicht habt ihr Recht, vielleicht haben die Recht Aber herum zu kreischen, Wie ungerecht ihr doch behandelt werdet, wenn ihr mal Gegenwind bekommt, macht euch nicht glaubwürdiger.
    Wer kreischt denn rum? Diese feindliche Attitüde Menschen gegenüber die mit Dingen nicht zufrieden sind, ist das Kernproblem der aktuellen Politik, man muss aufeinander eingehen, um irgendwo ankommen zu können. Man sieht gut be oder Klimadebatte wie eingefahren alles ist und wie sehr es nur um Maximalforderungen geht. Es wird immer Konservative geben, man muss sich mit ihnen einrichten und genauso anders herum.

    Und wo gibt es denn noch Menschen die nicht Konservativ sind? Überall werden nur noch alte Ideen herumgereicht, niemand hat mehr progressive Gedanken. Das Einzige was es noch gibt ist Demokratie und Marktwirtschaft gegen Sozialismus. Gleichzeitig ist so gut wie alles Wahr geworden, was Wünsche nach Gleichberechtigung und sozialer Absicherung angeht.
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  4. #124 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Raider View Post
    Ihr Konservativen seid einfach nur so sehr daran gewöhnt, die Politik zu dominieren, dass ihr jede Kritik als Majestätsbeleidigung wahrnehmt. Das, was ihr als Beständigkeit versteht, ist für andere Stagnation. Vielleicht habt ihr Recht, vielleicht haben die Recht Aber herum zu kreischen, Wie ungerecht ihr doch behandelt werdet, wenn ihr mal Gegenwind bekommt, macht euch nicht glaubwürdiger.
    Oh bitte. Was ulix hier gestern rumgeballert hat ist keine sachliche Kritik meines Standpunktes, für den bin ich schlicht ein schlechter Mensch.
    Und diese Art zu diskutieren ist keinesfalls selten, und ja, das ist ein Problem das in der gesamten Linken weit verbreitet ist.

    Abtreibungsgegner sind Frauenhasser. Wer den Islam scheisse findet, hasst alle Muslime. Wer die BW auf Vordermann bringen will , ist ein Kriegstreiber oder doch mindestens vom militärisch-industriellen Komplex gekauft.
    Du findest den modernen Feminismus schlecht? Auch Frauenhasser. Und reaktionär sowieso.

    Ich weiss leider nicht mehr wers gesagt hat, aber "Konservative glauben sie haben bessere Ideen, Linke glauben sie seien bessere Menschen" triffts ganz gut. Und diese Arroganz scheint halt durch. Und stell dir vor, es gibt doch tatsächlich Menschen denen offene Verachtung nicht schmeckt.
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  5. #125 Reply With Quote
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    Unsere gesamte Biologie ist darauf angepasst zu expandieren, wir haben große anpassungsfähige Gehirne und sind Allesfresser,
    Hat beides nichts mit dem Thema zu tun.

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    Menschen haben buchstäblich keine Spezialisierung,
    Hat nichts mit dem Thema zu tun.

    Quote Originally Posted by Opodeldox View Post
    außer eine unendliche Anpassungsfähigkeit.
    Hat nichts mit dem Thema zu tun.

    All diese Dinge haben rein gar nichts damit zu tun, dass der Mensch angeblich zum Expandieren geboren sei. Deine Vorstellung ist falsch, auch wenn du das jetzt nicht wahrhaben willst. Falls du widersprichst, erkläre mir bitte den Zusammenhang zwischen großem Gehirn und Expansionsdrang. Und zwischen dem Rest und Expansionsdrang.

    Nebenbei kannst du noch den begriff Expansion bzw. Expansions-Drang definieren, damit wir auf der gleichen Ebene diskutieren.

    Danke.

    Ich persönlich habe noch nichts von expandierenden Pottwal-Zivilisationen gehört, aber vielleicht weißt du ja mehr.

    Dass Menschen übrigens keine Spezialisierung hätten, ist eine normative, kulturell geprägte Vorstellung, weil wir keine anderen fortschrittlichen Zivilisationen kennen. In der Sci-Fi wird der Mensch im Verhältnis zu anderen Zivilisationen gern als "durchschnittlich" dargestellt, als besonders anpassungsfähig.

    Ob das stimmt weiß niemand. Vielleicht ist der Mensch in Wirklichkeit der Klingon der galaktischen Zivilisationen, besonders kriegerisch und brutal. Vielleicht ist er der Vulkanier, besonders logisch und bedacht entscheidend. Wir haben schlicht keine Referenz um uns mit anderen zu vergleichen, weil wir keine anderen kennen.
    ulix is online now Last edited by ulix; 12.07.2019 at 15:10.

  6. #126 Reply With Quote
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    Fortschritt und Expansion sind meist das Ergebnis des Drangs und der Leistung weniger, besonderer Menschen. Dafür braucht es eine gewisse kulturelle Prägung, und gewisse sozio-ökonomische Gegebenheiten, sonst passiert nichts. Fortschritt (nach den allermeisten Definitionen) ist also der Verdienst weniger zu bestimmten Zeiten, nicht der aller zu jeder Zeit - was zwangsläufig so sein müsste, wenn Expansions- und Forschungsdrang angeboren wären.

    Der Mensch hat hunderttausende Jahre gebraucht, um simple Landwirtschaft zu entwickeln. Er hat hunderttausende Jahre gebraucht, um Afrika zu verlassen.

    Gibt es, und setzt sich manchmal durch =!= ist angeboren.

    Der Mensch hat Afrika auch nicht verlassen, weil er gern expandieren wollte, sondern aufgrund von Klimawandel (in diesem Fall natürlichem).
    ulix is online now Last edited by ulix; 12.07.2019 at 15:47.

  7. #127 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by motzel View Post
    Ich finde es des weiteren ziemlich geil dass du anscheinend meinst Ausbrüche wie der gestern wären ein stinknormaler Part einer solchen Diskussion. Leg mir doch mal meinen Rassismus dar, aber machs für Doofies, ich hatte in der Schule keine fortgeschrittenes Mentalorigami.

    Wenn du das nicht kannst, entschuldige dich.
    Ich werde mich sicher nicht dafür entschuldigen, dass ich deine rassistischen Auswüchse als das erkannt und bezeichnet habe, was sie sind. Ich erkläre dir gern, warum deine Auswüchse verabscheuenswürdiger, abscheulicher Rassismus sind.

    Ich wiederhole mich dabei:
    Du springst direkt zu einseitigen, übertriebenen, realitätsfremden Extrembeispielen.



    Ich verweise auch auf die heutige Verwendung des Begriffes Rassismus. Wenn es dir lieber ist bezeichne ich dich von jetzt aber nurnoch als verurteilenswerten, verblendeten Kulturchauvinisten, den Gefallen tu ich dir gern.
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  8. #128 Reply With Quote
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    du hast deinen Kopf so tief in deinem eigenen Arsch vergraben, dass du dich komfortabel mit der Zunge am Pylorus kitzeln kannst.

    wenn du schwere Anschuldigungen erhebst, belege sie. Andernfalls, um dich selbst zu zitieren, "Verpiss dich".
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  9. #129 Reply With Quote
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    Hat beides nichts mit dem Thema zu tun.



    Hat nichts mit dem Thema zu tun.



    Hat nichts mit dem Thema zu tun.
    Wie kann man eigentlich derart arrogant und ignorant sein? Anstatt mich zu fragen was das mit dem Thema zu tun hat, weil du den Punkt nicht siehst, entscheidest du, dass es nicht mit dem Thema zu tun hat. Warum glaubst du sollte jemand sich mit dir auseinandersetzen? Du beleidigt Leute und versucht nicht einmal den Punkt zu sehen, den jemand machen möchte. du bist dir nicht einmal zu Schade Quotemining zu nutzen um nicht öfter schreiben zu können: "Das hat nichts mit dem Thema zu tun."

    Anscheinend fehlt dir Grundmenge Bildung was die Evolutionstheorie angeht, es setzen sich die Änderungen durch, die zum Vorteil einer Spezies sind. Für eine Spezies die nicht expandiert, sondern an einem Ort existiert, ergibt es keinen Sinn, dass sich Eigenschaften durchsetzen, die nur nützlich sind, wenn neue Lebensräume erforscht. Das ist natürlich ein Henne/Ei Problem, wenn man mehr Lebensräume erschließt, hat man mehr Raum und Lebensmittel an die man sich anpassen muss, je besser man angepasst ist, umso mehr Lebensräume erschließen sich einen. Menschen haben defacto keinen "natürlichen" Lebensraum.

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Deine Vorstellung ist falsch, auch wenn du das jetzt nicht wahrhaben willst.
    Warum so arrogant?

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Falls du widersprichst, erkläre mir bitte den Zusammenhang zwischen großem Gehirn und Expansionsdrang. Und zwischen dem Rest und Expansionsdrang.
    Ein größeres Gehirn ermöglicht es mehr und bessere Technologien zu nutzen, die man braucht, wenn man expandieren möchte. Man denke an Kleidung, Boote, Behausungen das haltbar machen von Lebensmittel usw. Alles Technologien, die weitere Lebensräume eröffnen. Als nackter Menschen kann man z. B. nicht in den Norden gehen, ohne zu erfrieren, hat man aber z. B. Kleidung, ein Zelt und ist in der Lage Feuer zu machen, ist das eine Option. Das Level an Technologie um an den kältesten Orten der Erde zu leben, hat uns eine ganze Weile gebraucht um es zu erreichen, ein größeres Gehirn und mehr Intelligenz ermöglicht die Entwicklung dieser Technologie erst. Ein weiter Punkt ist das Intelligenz und abstraktes Denken in einer neuen Umgebung es möglich macht sie kreativ zu nutzen.

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Nebenbei kannst du noch den begriff Expansion bzw. Expansions-Drang definieren, damit wir auf der gleichen Ebene diskutieren.
    Ich werde nicht anfangen normale Worte zu definieren:
    https://www.duden.de/rechtschreibung/Expansion

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Ich persönlich habe noch nichts von expandierenden Pottwal-Zivilisationen gehört, aber vielleicht weißt du ja mehr.
    Die Antwort auf "Menschen wollen expandieren" ist nicht "aber Pottwale" wollen das nicht, das fängt schon damit an, dass sie es nicht können, aber um mal deinen Link zu zitieren: "Sucht man übrigens das größte Gehirn proportional zum Körpergewicht, haben wir – die Menschen – das größte Gehirn." Das heisst wir verbrauchen mehr Ressourcen für unser Gehirn, als alle anderen Tiere, das passiert nicht ausersehen, sondern weil es ein wichtiger Vorteil ist.

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Dass Menschen übrigens keine Spezialisierung hätten, ist eine normative, kulturell geprägte Vorstellung, weil wir keine anderen fortschrittlichen Zivilisationen kennen. In der Sci-Fi wird der Mensch im Verhältnis zu anderen Zivilisationen gern als "durchschnittlich" dargestellt, als besonders anpassungsfähig.
    Erstens habe ich nicht gesagt, dass Menschen keine Spezialisierung haben - den Eindruck hast du versucht durch Quotemining zu erzeugen, aber das ist nicht der Fall. Du diskutierst unehrlich. Zweitens muss eine Spezialisierung im Kontext der Umwelt gesehen werden und das ist aktuell die Erde.

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Ob das stimmt weiß niemand. Vielleicht ist der Mensch in Wirklichkeit der Klingon der galaktischen Zivilisationen, besonders kriegerisch und brutal. Vielleicht ist er der Vulkanier, besonders logisch und bedacht entscheidend. Wir haben schlicht keine Referenz um uns mit anderen zu vergleichen, weil wir keine anderen kennen.
    Interessant, Fantasie ist aber keine valide Argumentationsbasis. Was wir ziemlich sicher sagen können, ist das wir keine Spezialisierung haben, um auf einem anderen Planten zu überleben als die, die wir auch auf der Erde haben: Anpassungsfähigkeit.



    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Fortschritt und Expansion sind meist das Ergebnis des Drangs und der Leistung weniger, besonderer Menschen. Dafür braucht es eine gewisse kulturelle Prägung, und gewisse sozio-ökonomische Gegebenheiten, sonst passiert nichts. Fortschritt (nach den allermeisten Definitionen) ist also der Verdienst weniger zu bestimmten Zeiten, nicht der aller zu jeder Zeit - was zwangsläufig so sein müsste, wenn Expansions- und Forschungsdrang angeboren wären.
    Die Besiedlung neuer (alter) Kontinente und die konstanten Kriege in der Vergangenheit erzählen eine komplett andere Geschichte.

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Der Mensch hat hunderttausende Jahre gebraucht, um simple Landwirtschaft zu entwickeln. Er hat hunderttausende Jahre gebraucht, um Afrika zu verlassen.
    Landwirtschaft ist eine Technologie, die man nicht braucht um die Welt zu besiedeln und dass es lange gebraucht hat den zweit größten Kontinent zu verlassen ist auch zu erwarten, ich sehe den Punkt darin nicht. Die Entwicklung musste langsam sein, weil es nicht viele Menschen gab und nicht viele Technologien. Sieht man sich alternativ die Besiedlung von Nordamerika an, ging das viel schneller.
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  10. #130 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Opodeldox View Post
    Anscheinend fehlt dir Grundmenge Bildung was die Evolutionstheorie angeht, es setzen sich die Änderungen durch, die zum Vorteil einer Spezies sind. Für eine Spezies die nicht expandiert, sondern an einem Ort existiert, ergibt es keinen Sinn, dass sich Eigenschaften durchsetzen, die nur nützlich sind, wenn neue Lebensräume erforscht. Das ist natürlich ein Henne/Ei Problem, wenn man mehr Lebensräume erschließt, hat man mehr Raum und Lebensmittel an die man sich anpassen muss, je besser man angepasst ist, umso mehr Lebensräume erschließen sich einen. Menschen haben defacto keinen "natürlichen" Lebensraum.
    Biologistischer Blödsinn. Glücklicherweise lässt sich das, was der Mensch als Kultur geschaffen hat, egal wo, nicht vollständig evolutionär und biologisch erklären. Du klammerst dich an Strohhalme, um mir nicht Recht geben zu müssen.

    Menschen haben sehr wohl einen natürlichen Lebensraum, und der liegt nicht in Alaska oder Schweden. Da sich der Mensch aber von der Evolution (ganz klassisch im biologischen Sinn) losgekoppelt hat, und zum Beispiel so praktische Dinge wie Feuer oder Kleidung gemeistert hat, kann er dort trotzdem recht komfortabel leben.

    Quote Originally Posted by Opodeldox View Post
    Ein größeres Gehirn ermöglicht es mehr und bessere Technologien zu nutzen, die man braucht, wenn man expandieren möchte.
    Okay. Ist aber auch ganz nützlich, wenn man sesshaft ist. Ist eigentlich immer ganz nützlich, in jeder Lebenslage (wenn wir mal ganz simplizistisch großes Hirn mit mehr Intelligenz gleichsetzen).

    Ich verstehe den angeblichen kausalen Zusammenhang zwischen großem Hirn und Expansion nicht. Und definiert hast du den Begriff immer noch nicht.

    Quote Originally Posted by Opodeldox View Post
    Man denke an Kleidung, Boote, Behausungen das haltbar machen von Lebensmittel usw. Alles Technologien, die weitere Lebensräume eröffnen.
    Die nichts mit biologischer Evolution im klassischen Sinne zu tun haben.
    Hinzu kommt, dass Migrationsbewegungen meist ja nicht entstanden sind, weil sich irgendwer dachte: "Wir breiten uns - als Menschengeschlecht! - jetzt mal weiter aus.", sondern aus ganz schnöden, pragmatischen Gründen. Bei nomadischen Lebensweisen können selbst riesige Landstriche zum Beispiel nur eine Handvoll Leute ernähren, wenn da ein anderer Stamm vorbei kommt, gibt es ein Problem. Entweder man schlägt sich die Köpfe ein, ein Teil verhungert, oder ein Teil wandert halt irgendwo anders hin. Nicht weil man - als Menschheit, als Stamm, als Volk, als Gruppe - expandieren möchte, es geht ganz schnöde ums nackte Überleben.

    Quote Originally Posted by Opodeldox View Post
    Ich werde nicht anfangen normale Worte zu definieren:
    https://www.duden.de/rechtschreibung/Expansion
    Aha, welche dieser vier Definitionen möchtest du denn anlegen? Vermutlich 3a, oder? Bitte entscheide dich.

    Quote Originally Posted by Opodeldox View Post
    Die Besiedlung neuer (alter) Kontinente und die konstanten Kriege in der Vergangenheit erzählen eine komplett andere Geschichte.
    Wer bestimmte denn über irgendwelche Kriege?

    Die Bevölkerung, oder irgendein Häuptling bzw. anderer Obermacker?
    ulix is online now Last edited by ulix; 12.07.2019 at 22:55.

  11. #131 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Biologistischer Blödsinn. Glücklicherweise lässt sich das, was der Mensch als Kultur geschaffen hat, egal wo, nicht vollständig evolutionär und biologisch erklären. Du klammerst dich an Strohhalme, um mir nicht Recht geben zu müssen.
    Du bist der arroganteste, eingebildetste Typ, den ich in meinem ganzen Leben jemals gesehen habe. Das einzige was du kannst ist Buzzwörter nutzen, Menschen beleidigen und "falsch" sagen. Man muss sich nur mal ansehen wie du schreibst, du bist der Typ mit den Strohhalmen! Dein Weltbild basiert darauf, dass bestimmte Dinge sich "glücklicherweise" nicht erklären lassen, genauso wie der Pfarrer, der froh ist, dass bestimmte Dinge in der Bibel sich "glücklicherweise", noch nicht wissenschaftlich erklären lassen. Genauso wie der Pfarrer, bist du ein Dogmat und Ideologe, der Angst vor Erklärungen haben muss und Glück hat, dass es Lücken gibt, die man nicht erklären kann. Darum wirst du hier auch regelmäßig ausfällig, weil es dich wütend macht, dass andere Menschen deine religiöse Wahrheit nicht sehen und akzeptieren.

    Erstens bedeutet eine fehlende Erklärung nicht, dass es sie gibt und zweitens ist eine vollständige Erklärung nicht notwendig. Auch hier sind parallelen mit radikalen Christen zu erkennen, die immer wieder Lücken in fossilen finden und postulieren, Evolution gibt es nicht, weil (glücklicherweise) keine Vollständigkeit existiert.

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Menschen haben sehr wohl einen natürlichen Lebensraum, und der liegt nicht in Alaska oder Schweden. Da sich der Mensch aber von der Evolution (ganz klassisch im biologischen Sinn) losgekoppelt hat, und zum Beispiel so praktische Dinge wie Feuer oder Kleidung gemeistert hat, kann er dort trotzdem recht komfortabel leben.
    Menschen haben sich nicht von der Evolution losgekoppelt, es gibt keine Grundlage, auf der man dass denken kann. Das beherrschen von Feuer und das Herstellen von Kleidung sind nicht getrennt vom Menschen zu betrachten, sondern das Ergebnis einer Anpassungsfähigkeit, die auf vielen hunderttausend Jahren Evolution basiert. Du versuchst gerade den Ameisenbau von den Ameisen zu trenne.

    Siehe: https://www.zeit.de/zeit-wissen/2014...lution-zukunft

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Ich verstehe den angeblichen kausalen Zusammenhang zwischen großem Hirn und Expansion nicht. Und definiert hast du den Begriff immer noch nicht.
    Aus drei Punkten, es ermöglicht Technologien zu entwickeln, sich neuen Bedingungen anzupassen, also zu lernen und Fragen zu stellen. Die Möglichkeit zu fragen: "Was ist hinter den Bergen?", ist eine wichtige Leistung unseres Gehirnes, die meisten Tiere sind nicht in der Lage "Was wäre wenn", Fragen zu stellen, aber wir tun es, dank der Leistungsfähigkeit unsere Gehirnes. Dazu gehört auch: "Was wäre wenn unser Firma dies und das erreicht?"

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Die nichts mit biologischer Evolution im klassischen Sinne zu tun haben.
    Doch haben sie, bessere Technologien bewirken bessere Überlebenschancen einer Spezies, Gruppe usw. andere Technologien, z. B. im Transport, ermöglichen es Gene über neue Wege zu kombinieren.

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Nicht weil man - als Menschheit, als Stamm, als Volk, als Gruppe - expandieren möchte, es geht ganz schnöde ums nackte Überleben.
    Schimpansen haben genau die gleichen Probleme, schaffen es aber nicht ihren Lebensraum zu verlassen, wäre ihre Biologie daran angepasst könnten sie das. Was auch immer Menschen dazu bringt ihren Lebensraums auszuweiten ist egal, aber wir können es und sind biologisch darauf ausgelegt, dass das nicht immer freiwillig passiert, tut dabei nichts zur Sache.

    Dein Standpunkt ist, als würdest du sagen Gazellen sind nicht für das davonlaufen geboren, weil sie ja nicht freiwillig davon laufen - absolut unhaltbar.

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Aha, welche dieser vier Definitionen möchtest du denn anlegen? Vermutlich 3a, oder? Bitte entscheide dich.
    Ich muss mich nicht entscheiden, es gibt dazu keinen Grund. Das Wort "Expansion" braucht nicht definiert zu werden, es ist allgemein geläufig und es ist klar in welchen Zusammenhang es hier verwendet wird und dass es sich im Verhalten und den Fähigkeiten von Menschen sichtbar wird.

    Quote Originally Posted by ulix View Post
    Wer bestimmte denn über irgendwelche Kriege?

    Die Bevölkerung, oder irgendein Häuptling bzw. anderer Obermacker?
    Menschen? Kriege finden nicht in einem Vakuum statt, der König kann nur einen Krieg führen, solange Menschen Kriege (und den König) akzeptieren. Auch der erste und zweite Weltkrieg waren nur möglich, weil die Bevölkerung sie getragen hat. Das ist auch der Grund aus dem Deutschland heutzutage keinen Krieg mehr führen könnte, oder kann - die Menschen akzeptieren es nicht mehr.
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