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  1. #301 Reply With Quote
    Deus Gothaholic's Avatar
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    Quote Originally Posted by Yäger View Post
    Darf man das nicht erfragen? Hast du dir als Fan von PB darüber irgendwann mal überhaupt Gedanken gemacht? Wenn ich deine (Gegen-)Frage auf meine Frage richtig intepretiere: überhaupt nicht! Leute, was ist vor so einem Hintergrund Piranha Bytes dem User Goth eigentlich noch von einem Wert? Gar nix Leute, gar nix! Für ihn gibt es noch genug Firmen auf dem Markt jenseits von PB, die sich mit RPG-Games befassen...
    sorry, aber es ist mir echt zu blöd auf diesen Käse näher einzugehen. von mir aus kannst du gerne weiterhin erwarten von PB darauf eine Antwort zu bekommen, aber ich werde dir mal ein Geheimnis verraten (nur bitte nicht weiter erzählen ): du wirst keine Antwort bekommen.
    Gothaholic is offline

  2. #302 Reply With Quote
    Kämpfer Hechti's Avatar
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    Quote Originally Posted by Yäger View Post
    Was passiert mit PB, wenn das "Embracer Group Konglomerat" unter der Last der vielen 31 Studios , die sie sich "wie im Wahn" die letzten Jahre zusammengekauft haben, kollabieren sollte? Hat die gegenwärtige Führung von PB dafür einen "Plan B"? Ein Feedback seitens PB wäre wünschenswert, danke!
    Ich glaube, selbst wenn das passiert, müsste sich PB wenig Sorgen machen. Bei Konkurs holen sich andere Geldgeber die attraktiven Titel und Firmen aus der Konkursmasse. PB`s neues Spiel ist relativ weit fertig und somit weitgehend abbezahlt, in der Vergangenheit müssten sich ihre Spiele auch immer mehr oder minder positiv gerechnet haben und Singleplayer-RPGs sind momentan etwas rar. Wenn sie als Firma keiner aufkaufen würde, könnten sie sich ja jederzeit auch wieder neu gründen mit leicht verändertem Namen. Herr Pankratz sieht jetzt in den Videos auch nicht wirklich so aus, als hätte er große Zukunftsängste. Einen gewissen positiven Ruf und somit Marktwert kann man PB meiner Ansicht nach schon unterstellen.
    Hechti is offline

  3. #303 Reply With Quote
    Ehrengarde Todesglubsch's Avatar
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    Quote Originally Posted by Hechti View Post
    Ich glaube, selbst wenn das passiert, müsste sich PB wenig Sorgen machen. Bei Konkurs holen sich andere Geldgeber die attraktiven Titel und Firmen aus der Konkursmasse.
    Also ehrlich gesagt ist das Grund genug sich Sorgen machen zu können.
    Als Käufer kämen im Grunde nur weitere AA-Publisher in Frage: Focus Home, Nacon (ehemals BigBen), Kalypso, Koch Media, sofern sie sich retten können, eventuell noch Paradox - aber dann hört's eigentlich schon auf.
    WENN sie überhaupt jemand will und man sich nicht nur die IPs schnappt.

    Allerdings muss man betonen, dass THQ mittlerweile so viel Masse angesammelt hat, dass sie vermutlich erst einmal unattraktiven Ballast verhökern werden, bevor sie in die Binsen gehen. Sich also "gesundschrumpfen".

    @Yäger
    Zwischen dem Stellen der Fragen und dem tatsächlichen Erwarten einer Antwort von PB liegen aber ein paar Welten.
    Todesglubsch is offline

  4. #304 Reply With Quote
    Knight Soloist's Avatar
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    Im Falle einer theoretischen Insolvenz hätte weder das Embracer/THQ Management noch PB irgendetwas zu melden, was die Fortführung irgendeines Geschäftsbetriebs angeht, sondern nur noch der Insolvenzverwalter in Absprache mit den Gläubigern. Sicherlich kann man den Laden -auch in Teilen- nicht einfach so weiter betreiben als wäre nichts gewesen, so nach dem wünsch-dir-was Motto "och naja unser Dachunternehmen ist pleite, aber das geht uns jetzt mal gepflegt am Arsch vorbei" (um im Ruhrpott-Slang zu bleiben ). Wenn das ginge, hätte wohl jede Firma eine Holding-Struktur, wo man dann in einer oder mehrerer Sub-Firmen bestimmte Assets vor dem Zugriff der Gläubiger in einer Art "Fallback-Firma" versteckt, um im Insolvenzfalle weiterzumachen als ginge es einen nichts an.

    Gemäß damaliger Presse-VÖ ist PB nun eine 100%-ige Tochter der in Wien ansässigen THQ Nordic GmbH und somit ist PB mit deren Schicksal verbandelt, wobei wiederum das Schicksal der THQ Nordic GmbH an der Embracer Holding hängt (Embracer = ursprünglich THQ Nordic AB). Wenn die stark gewachsene Embracer-Group den Schirm zumacht, dann entscheidet der Insolvenzverwalter mit den Gläubigern, was aus der THQ Nordic GmbH und damit aus PB und deren Marken wird. Da hat die Geschäftsführung nichts mehr zu melden und muss sich in der Regel an strikte Auflagen halten (darf z.B. die Firma -zumindest ohne Insolvenzverwalter- nicht mal mehr betreten), um nicht insolvenzrechtsbrüchig zu werden.

    Ich denke aber, dass es trotz scheinbarer Gigantomanie so schnell nicht dazu kommen wird. Embracer machen das schon ganz geschickt mit ihren zahlreichen (relativen) low budget Games getreu dem Motto "throwing shit against the wall and seeing what sticks". Natürlich wird bei weitem nicht jedes der 118 in Entwicklung befindlichen Spiele (davon 69 noch unangekündigt wie u.a. ELEX 2) den zeitnahen oder release-nahen break-even schaffen, aber ein paar Überraschungshits, die das Budget gleich mehrfach einspielen, sowie die langfristige Vermarktung per MTX, DLCs, Bundles, Remaster usw. (auch der initialen "Gurken") werden dafür sorgen, dass die Zahlen schwarz bleiben. Das Risiko ist extrem breit diversifiziert. Es müsste schon eine sehr unglückliche Pleiten-, Pech-, und Pannenserie passieren, bevor Embracer ins Wanken gerät.
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  5. #305 Reply With Quote
    Provinzheld Das neue Lager's Avatar
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    Quote Originally Posted by Soloist View Post
    Im Falle einer theoretischen Insolvenz hätte weder das Embracer/THQ Management noch PB irgendetwas zu melden, was die Fortführung irgendeines Geschäftsbetriebs angeht, sondern nur noch der Insolvenzverwalter in Absprache mit den Gläubigern. Sicherlich kann man den Laden -auch in Teilen- nicht einfach so weiter betreiben als wäre nichts gewesen, so nach dem wünsch-dir-was Motto "och naja unser Dachunternehmen ist pleite, aber das geht uns jetzt mal gepflegt am Arsch vorbei" (um im Ruhrpott-Slang zu bleiben ). Wenn das ginge, hätte wohl jede Firma eine Holding-Struktur, wo man dann in einer oder mehrerer Sub-Firmen bestimmte Assets vor dem Zugriff der Gläubiger in einer Art "Fallback-Firma" versteckt, um im Insolvenzfalle weiterzumachen als ginge es einen nichts an.

    Gemäß damaliger Presse-VÖ ist PB nun eine 100%-ige Tochter der in Wien ansässigen THQ Nordic GmbH und somit ist PB mit deren Schicksal verbandelt, wobei wiederum das Schicksal der THQ Nordic GmbH an der Embracer Holding hängt (Embracer = ursprünglich THQ Nordic AB). Wenn die stark gewachsene Embracer-Group den Schirm zumacht, dann entscheidet der Insolvenzverwalter mit den Gläubigern, was aus der THQ Nordic GmbH und damit aus PB und deren Marken wird. Da hat die Geschäftsführung nichts mehr zu melden und muss sich in der Regel an strikte Auflagen halten (darf z.B. die Firma -zumindest ohne Insolvenzverwalter- nicht mal mehr betreten), um nicht insolvenzrechtsbrüchig zu werden.

    Ich denke aber, dass es trotz scheinbarer Gigantomanie so schnell nicht dazu kommen wird. Embracer machen das schon ganz geschickt mit ihren zahlreichen (relativen) low budget Games getreu dem Motto "throwing shit against the wall and seeing what sticks". Natürlich wird bei weitem nicht jedes der 118 in Entwicklung befindlichen Spiele (davon 69 noch unangekündigt wie u.a. ELEX 2) den zeitnahen oder release-nahen break-even schaffen, aber ein paar Überraschungshits, die das Budget gleich mehrfach einspielen, sowie die langfristige Vermarktung per MTX, DLCs, Bundles, Remaster usw. (auch der initialen "Gurken") werden dafür sorgen, dass die Zahlen schwarz bleiben. Das Risiko ist extrem breit diversifiziert. Es müsste schon eine sehr unglückliche Pleiten-, Pech-, und Pannenserie passieren, bevor Embracer ins Wanken gerät.
    Was nicht stimmt. Es gibt Unternehmensformen, da gehören die einzelnen Unternehmen zwar zu einem Konzern. IM falle einer Insolvenz oder Auflösung sind die einzelnen Firmen innerhalb aber nur bedingt betroffen. Ich glaube, Piranha hat so eine Art Klausel im Vertrag stehen. Das Piranha im falle einer Insolvenz oder Auflösung THQ Nordigs wieder selbständig wird.

    Auch ein Insolvenzverwalter muss sich an bestehende Verträge halten.
    Das neue Lager is offline

  6. #306 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Das neue Lager View Post
    Was nicht stimmt. Es gibt Unternehmensformen, da gehören die einzelnen Unternehmen zwar zu einem Konzern. IM falle einer Insolvenz oder Auflösung sind die einzelnen Firmen innerhalb aber nur bedingt betroffen. Ich glaube, Piranha hat so eine Art Klausel im Vertrag stehen. Das Piranha im falle einer Insolvenz oder Auflösung THQ Nordigs wieder selbständig wird.

    Auch ein Insolvenzverwalter muss sich an bestehende Verträge halten.
    Ja klar lief bei der letzten große Pleite genau so ... nicht!
    Entwicklerstudio, IPs, Vermarktungsrechte gingen unter den Hammer und Studios für die es keinen Käufer wie Vigil Games gab wurden aufgelöst.
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    Dodo1610 is offline

  7. #307 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Dodo1610 View Post
    Ja klar lief bei der letzten große Pleite genau so ... nicht!
    Entwicklerstudio, IPs, Vermarktungsrechte gingen unter den Hammer und Studios für die es keinen Käufer wie Vigil Games gab wurden aufgelöst.
    Jup. Vigil hätte sich maximal selbst freikaufen können - sofern sie privat genügend Kapital dafür hätten auftreiben können.
    Aber ein direktes Abkapseln "okay, tschüss, ihr seid frei!" geht natürlich nicht. Natürlich bleibt es PB überlassen, ob sie sich danach einfach wieder neu unter einem anderen Namen gruppieren. Das passiert ja tatsächlich relativ häufig.
    Todesglubsch is offline

  8. #308 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Dodo1610 View Post
    Ja klar lief bei der letzten große Pleite genau so ... nicht!
    Entwicklerstudio, IPs, Vermarktungsrechte gingen unter den Hammer und Studios für die es keinen Käufer wie Vigil Games gab wurden aufgelöst.
    Genau so läuft das im Normalfall. Alles andere -so wie von "Das neue Lager" a.k.a Gallahead usw. beschrieben, der aus unerfindlichen Gründen selbst nach vielen Jahren immer noch THQ Nordic mit "g" schreibt - sind wohl reines Fanboywunschdenken. Wie gesagt, gehört PB gemäß offizieller Pressemitteilung nun zu 100% zur THQ Nordic GmbH Wien. Eine vertragliche Ausstiegsklausel einer 100%-igen Tochter für den Insolvenzfall ohne Befriedigung der Gläubiger dürfte nichtig sein. Dann würde ja jede größere Firma Subunternehmen gründen, alles was irgendeinen Wert hat in die Subunternehmen verfrachten, solche Verträge schließen wie "Das neue Lager" es sich vorstellt und im Insolvenzfalle den Gläubigern den ausgestreckten Mittelfinger zeigen. Das geht natürlich nicht. Da bewegen wir uns sogar schon im Bereich des §283 StGB, also einer Straftat.

    Sicherlich wäre rein theoretisch im Insolvenzfalle ein sehr kostspieliges "Freikaufen" möglich. Wenn Angehörige von PB dann aus privaten Quellen die Gläubiger entsprechend zufriedenstellen könnten, wäre das zumindest theoretisch denkbar. Wird aber wegen des hohen Vermögenseinsatzes in der Praxis keiner machen (man gründet eine GmbH ja gerade deshalb, um im Insolvenzfalle eben möglichst nicht mit dem Privatvermögen zu haften), sondern eher den Pfad der Neugründung beschreiten. Diese neu gegründete Firma könnte sodann natürlich versuchen, aus der Konkursmasse z.B. die Gothic-, die Risen- oder die ELEX-IP herauszukaufen, wenn sie über entsprechende Mittel verfügen würden. Ich bezweifle allerdings stark, dass PB daran überhaupt ein Interesse hätten. Die würden sich vermutlich "einfach" neu gründen und neu starten.
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