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  1. #1
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Oct 2009
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    Hanna lächelte den Profiler an, sie lächelte recht selten. „Es ist auch schön Sie zu sehen, Gillespie.“ Die Blondine quetschte sich durch den Türrahmen, machte ein paar Schritte zum Krankenbett hin und ließ die Geschenke allesamt auf Craigs Schoß fallen. „Ich hoffe, dass etwas für Sie dabei ist“, sagte sie und besaß sich den Elcor. „Wusste nicht, was Sie mögen.“ Ohne dass es ihr angeboten worden war ließ sie sich auf den einzelnen Stuhl im Raum fallen und überschlug die Beine. „Wie geht es Ihnen?


    Dass das Lächeln zurück kam, machte ihn wahrscheinlich am glücklichsten. Er führte seine Hand durch sein schlohweißes Haar, erzielte aber keinen großen Erfolg darin, es zur Zufriedenheit zu bändigen. Dafür waren sie zu wild durcheinander, vielleicht nicht die richtige Länge, und überhaupt, das ständige Liegen machte einen nicht gerade zu einem Topmodel. 'Jetzt erstaunlicherweise besser..', sagte er nur gedanklich, wobei er frei heraus "Geht so..?", erwiderte. "Mein Schädel ist nicht gerade für starke Schläge gemacht schätze ich.. ." Seine wandernde Hand überquerte den Verband. Einerseits, weil er an den OP Schmerz zurückerinnert wurde, andererseits, um es vielleicht unterbewusst zu untermalen. Dann blinzelte er, etwas ungläubig, drehte den Blick in seinen Schoss und fand die vielen, kleine Geschenke dort wieder. Irgendwas auf Herzhöhe wurde in ihm warm, als er alles betrachtete, unverhohlen ins Leere lächelte und dann nach der Karte griff. Er oeffnete sie einhändig und das Hologramm spielte sich selbst ab, zusammen mit einer ziemlich penetranten, asiatisch klingenden Musik, die den Terranovaner kurz lachen ließ. "Ow, ein Kurini?", fragte er und benannte damit die tanzende Katze in dem Hologramm, die irgendwas von guter Besserung sang, was Craig gerade nicht verstand, weil er seinen Universalübersetzer der OP wegen entfernen musste. Er blickte zu Hanna zurück und musterte sie über den bläulichen Hologrammschimmer hinweg. "Das hätten S-...d-...Sie nicht machen müssen. Wirklich nicht, aber-..vielen Dank." Damit klappte er die Karte zu und bemühte sich umständlich über Kabel und Geräte hinweg dieses Geschenk auf seinen Nachttisch zu stellen. "Und in erster Linie...bin ich erleichtert, dass es Ihnen gut geht und sie nicht in die selbe Falle getappt sind. Ihnen gehts doch gut..?", hakte er vorsichtig nach und fand unterdessen Halt an dem kleinen Plüsch-Elcor. An einem Schildchen an seinem Fuß stand 'Nillon Zenin: Hamlet, the Play'.
    Mass Effect ist tot? Nicht bei uns!
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    Luceija is offline Last edited by Luceija; 10.04.2019 at 00:04.

  2. #2
    #17  Forenperser's Avatar
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    Irgendwo da draußen.....
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    Beyo Vhan

    Er nahm ihre Worte wahr. Dumpf, so als befände er sich wenige Zentimeter unter einer Wasseroberfläche. Nichts in seinem Körper und Geist jedoch fand Kraft und Motivation zu reagieren.
    Braelyn nicht davonkommen lassen? Spielte es noch eine Rolle?
    Sie hatte bekommen was sie wollte. Und was würde es ändern, wenn er sich an der weiteren Suche nach ihr beteiligte? Wenn er eines bewiesen hatte während dieser ganzen Sache, dann dass jede seiner Aktionen die Sache nur noch schlimmer gemacht hatte. Zudem hatte er keinerlei moralische Überlegenheit ihr gegenüber mehr.
    Plötzlich jedoch sah er etwas. Etwas, das wie durch Knopfdruck seine inneren Systeme wieder aktiv werden ließ. Da er seinen Blick nach wie vor nicht drehte sah er es nur aus dem Augenwinkel, jedoch klar und deutlich. Etwas das es beenden würde. Die unaufhörlichen Bilder in seinem Kopf, die Schmerzen, die Schuld, den brennenden Hass auf sich selbst.....alles.
    Sekunden verstrichen. Eine Minute. Zwei. Und mit einem Mal erwachte der geschundene Körper des Turianers. Blitzschnell richtete er seine Brust auf, streckte die verbliebene, linke Hand aus und griff zielgerichtet zu. Ehe die verdatterte Turianerin wusste wie ihr geschah, hatte Beyo ihre Waffe auch schon fest zwischen seinen Fingern.
    Ohne auch nur einen Moment des Zögerns hielt der rote Turianer sich die Pistole an die Schläfe, schloss die Augen und bewegte den Finger am Abzug.
    "Wa....-?"
    Zumindest versuchte er es. Sein Hirn sandte den Befehl aus, sein Fingermuskel versucht ihn auszuführen.....doch es ging nicht.
    Völlig entgeistert öffnete er die Augen wieder und sah sofort den Grund dafür. Seine Hand war von einem leuchtenden Blau umgeben. Und im nächsten Moment öffnete sie sich ungewollt und die Waffe schwebte langsam und zielsicher auf die nur allzu bekannte Person zu, welche in der geöffneten Tür stand.
    "Geister....."
    Kraftlos sank Beyo wieder in sich zusammen.
    "Wieso.......habt ihr mich nicht sterben lassen?....."

    Captain Kaneko Yuhki

    Yuhki fühlte sich ganz und gar nicht wohl hier zu sein. Aber diesmal kam er nicht drumrum. Diese Sache war so groß, dass es mit einem kleinen Exklusivinterview mit Ethan Caine nicht getan sein würde. Die Öffentlichkeit wollte antworten. Und sie würde sie bekommen.
    Nachdem T'Saari ihre Frage beantwortet hatte, wandte einer der Reporter sich an den Japaner.
    "Captain Yuhki, was sagen sie zu den Vorwürfen gegen Sie?"
    "Ich werde nichts beschönigen. Für die Vorgehensweise meinerseits zu Beginn des Falls gibt es keine Entschuldigung, trotz der Manipulationen. Seien Sie versichert dass es Konsequenzen geben wird."
    "Sie redeten in ihrer letzten Pressekonferenz davon, dass die Mörderin Hilfe aus ihren eigenen Reihen hatte."
    "Das ist korrekt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch die falsche Person in Verdacht.....Internal Affairs bereitet einen Bericht über das volle Ausmaß der Kooperation vor. Bitte gedulden Sie sich bis dieser veröffentlicht wird."
    "Und was ist mit den 3 Beamten, welche auf gefährliche Weise versucht haben eigenständig zu ermitteln? Befindet sich Niall O'Grady nach wie vor auf der Flucht?"
    "Wieso fragen Sie etwas, auf das sie die Antwort schon kennen? Und was die Officers Krzeminski und Thomen angeht, es wird während wir reden bereits eine Verständigung für das Strafverfahren ausgehandelt. Bitte gedulden Sie sich."
    Ein anderer wandte sich an Karvas.
    "Captain Rarkin, können sie eine aktuelle Beurteilung zur Sicherheitslage im Tayseri-Bezirk abgeben?"
    "Unsere Sicherheitskräfte sind weiterhin bemüht, die Situation in den Tips unter Kontrolle zu bekommen. Die großen Gangs scheinen zersplittert, wir versuchen zu verhindern dass Überlebende das Machtvakuum ausnutzen. Zudem sichert eine ganze Abteilung die noch anhaltende Rettungsaktion bei den Ruinen des Green Heart. Der Rest des Bezirks ist momentan ebenso 'sicher' wie der Rest der Station - wir tun alles in unserer Macht stehende um einen weiteren Angriff zu verhindern."
    Yuhki blickte nebenbei nervös auf die Uhr. "In wenigen Stunden" hatte Gavros gesagt. Das war nicht gerade eine genaue Zeitangabe....
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  3. #3
    Schwertmeister Khardim's Avatar
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    May 2009
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    Quote Originally Posted by numberten View Post
    Saenia Yukhi Hanna Vincent

    Nachdenklich strich sich Thadera mit dem Zeigefinger über die längliche Narbe die sich über ihre linke Wade zog. Man hatte sie auch ins Tayseri gebracht, wo die Wade behandelt worden war. Sie hatte Glück gehabt, keine Sehne war verletzt worden. Nur Fleisch und eine Überdehnung der Bänder. Auch wenn sie nach Aussage des Arztes nur knapp an einer Verletzung der Arterie vorbeigeschrammt war. Und durch die anschließende Belastung wäre fast etwas geplatzt. Die Sportlerin verschwendete jedoch keinen Gedanken mehr daran. Es war verheilt, sie musste nochmal zur Nachuntersuchung und die Sache war erledigt.
    Ihr Blick wanderte gedankenverloren zwischen der dünnen Narbe und dem Bildschirm an ihrer Wohnzimmerwand entlang. Live- Übertragungen aus dem Katastrophengebiet, Bilder des Schreckens und der Zerstörung. Ja man konnte es drehen und wenden wie man wollte, die ganze Angelegenheit war nicht gut verlaufen.
    Betroffen starrte sie auf die Trümmer des "Green Heart", ausgelöscht ohne besonderen Grund, die Bergungsarbeiten würden Tage dauern. Und der Wiederaufbau vermutlich mehrere Monate. Viel Arbeit für Vox, falls er überhaupt den Sturm überstehen würde der zweifellos noch auf ihn zukommen würde. Sie streifte das Hosenbein wieder über die Wade und lehnte sich in ihr Sofa zurück. Vielleicht konnte sie ja dem Turianer die Hilfe einer ihrer Stiftungen anbieten, ihn beim Wiederaufbau unterstützen. Sie schüttelte den Kopf. Ein guter Gedanke, aber nutzlos solange diese Irre noch frei über die Station lief. Braelyn. Wie sie diese Frau verachtete.
    Eigentlich wäre diese Situation perfekt um etwas zu trinken, doch die Asari hatte die letzten beide Tage nichts angerührt. Sie musste fokussiert bleiben, irgendwann würde die Turianerin wieder ihr hässliches Gesicht zeigen. Darin war sie sich sicher, genauso wie sie fest entschlossen war dann erneut die Konfrontation zu suchen. Auch wenn es unwahrscheinlich war das man sie erneut mitspielen ließ, jetzt wo diese eindeutig sportuninteressierte Spectre das Kommando hatte. Thadera wusste selbst das sie von der bunten Truppe wohl am wenigsten Erfahrung für solche Unterfangen hatte, jedoch hatten auch diese knallharten Elitesoldaten beim letzten Mal genauso versagt wie sie.
    Das Summen ihres Omni Tools riss sie aus ihren Gedanken. Genervt blickte sie auf das orange Display, sicherlich niemand den sie hören wollte. Dann entspannte sich jedoch ihre finstere Miene und sie nahm den Anruf an.
    "Ja Schwesterherz?", begrüßte sie die andere Asari am Ende der Leitung freundlich. "Thadera, gut deine Stimme zu hören. Ich bin gerade von einer Studie zurück und hatte von der Explosion des Green Heart gehört. Geht es dir gut?", erkundigte sich Elaveria besorgt.
    "Mir geht es gut Ela. Alles in Ordnung.", beruhigte die Sportlerin die Asari und machte den Monitor aus.
    "Das ist gut, wenigstens eine gute Nachricht von der Citadel. Gut das du Mutter nichts von deinem Besuch dort erzählt hast. Die Frage mag unsensibel angesichts der vielen Tode klingen, aber konntest du die Angelegenheiten wegen Zari klären?", fragte Elaveria vorsichtig nach.
    "Wir organisieren eine Trauerfeier für sie, wann ist angesichts der Umstände fraglich. Ich muss noch ein paar Dinge klären, Lara lädt das Team ein. Dann können wir ihr die letzte Ehre erweisen.", antwortete Thadera nach kurzer Bedenkzeit.
    "Das klingt gut, wenn du mir den Termin schickst schau ich das ich vorbeikommen kann. Was musst du denn alles noch erledigen?"
    "Formalitäten, ein paar Sachen die Zari aufgrund ihres Todes nicht klären konnte.", umschrieb es die Sportlerin diplomatisch.
    "In Ordnung, melde dich wenn du Hilfe brauchst. Und pass bitte auf dich auf, gerat bloß nicht in Schwierigkeiten."
    "Du kennst mich doch. Bis bald. ", scherzte Thadera gelassen. "Ebendrum. Bis bald Thadera.", verabschiedete sich Elaveria.
    Thadera beendete das Gespräch und starrte in ihre Wohnung. Ja, sie konnte sich noch nicht von Zari verabschieden. Vorher musste Braleyn ihre Leben aushauchen, entweder durch ihre Hand oder durch eine andere.

    **

    "In Ordnung, die Narbe ist absolut sauber. Alles ist gut verheilt und ihre Bänder sind auch wieder in Ordnung. Sie können das Bein wieder normal belasten. Und wegen der Narbe können ihnen sicherlich die Kollegen von der plastischen helfen.", erklärte die Ärztin wohlwollend und lächelte.
    "Wegen dem kleinen Ding?", fragte Thadera und schüttelte mit dem Kopf. Langsam krempelte sie das Hosenbein wieder herunter.
    "Das kann ruhig bleiben, erinnert mich daran vorsichtig zu bleiben.", ergänzte sie lässig und erhob sich von der Liege.
    "Wie sie wollen. Ich hoffe sie hatten kein Problem mit den Journalisten, die machen uns die Arbeit hier nicht umbedingt leicht.", erkundigte sich die Ärztin höflich und tippte etwas auf einem Pad ein. Thadera schüttelte mit dem Kopf. "Glücklicherweise halten die Ratten dort mehr nach Turianern Ausschau, vor allem die mit roten Platten.", antwortete die Asari mit leichter Verachtung in der Stimme. Es war schön das man bei C-Sec ihre Beteiligung in der Sache unter Verschluss hielt, sonst hätten hier sicher noch mehr Reporter vor der Tür gelauert. Generell waren die Beamten bisher sehr zurückhaltend gewesen, sie musste nur angeben wo sie sich gerade aufhielt und wenn sie irgendwo hin wollte. Ähnlich wie bei Doping Kontrolleuren, auch wenn vor Einschaltung ihrer Anwälte auch eine Art Bewegungsmelder im Gespräch gewesen war.
    Nachdem sie das Behandlungszimmer verlassen hatte, schritt Thadera gedankenverloren durch die Gänge des Tayseri. So richtig wusste sie nicht was sie jetzt tun sollte, nach Hause gehen und dort rumhocken?
    Dann fiel ihr ein das Vhan ja immer noch hier im Krankenhaus war, wieder genesen aber teilnahmslos. Auf jedenfall hatte man ihr das erzählt. Die Asari war froh das der Turianer überlebt hatte, wenigsten eine ihrer Aktionen im Devils Tip war nicht sinnlos gewesen. Nachdenklich blieb sie auf dem Flur stehen. Vielleicht sollte sie die Gelegenheit nutzen um ihm einen Besuch abzustatten. Ob ihn das freuen würde?
    Vermutlich nicht, die beiden kannten sich ja kaum, aber ärgern würde es ihn wohl auch nicht. Thadera zuckte mit den Schultern, einen Versuch war es wert.


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    Quote Originally Posted by Rabenkopf View Post
    Valeynia Vhan , Beyo Vhan & Thadera

    Miss? Hey Miss.“, hörte sie eine Stimme.
    Saenia schlug die Augen auf. „Wo…?“, murmelte sie, noch immer schläfrig, während sie langsam anfing ihre Umgebung wahrzunehmen: sie befand sich immer noch im Skycar des C-Sec Agents. Dieser saß im Fahrersitz zu ihrer Linken, ein Mensch mit roten Haaren. „Wir sind da.“, erklärte der Agent und die Turianerin bemerkte, dass sie das Tayseri General erreicht hatten und auf einer der Landeplattformen zu finden waren. Es war eine von denen, die speziell für C-Sec bereitgestellt worden war und eher abseits der Haupteingänge lag – auf dieses Weise war auch der Gefahr Reporter zu begegnen gedämpft worden.
    Saenia zog die Luft langsam ein und aus, bevor sie die Tür des Wagens aufmachte und ausstieg. Unweit des geparkten Fahrzeugs – das kurz darauf wegflog um den Platz freizuhalten – standen zwei weitere Agents, direkt am Eingang zum Fahrstuhl, der sie ins General führte. „Beyo Vhan ist also wach?“, erklärte Saenia, versuchend die Müdigkeit aus ihrer Stimme zu verbannen.
    Einer der Agents – ein Turianer – nickte, während die Menschenfrau antwortete: „Ja, Ma’am. Aber er ist kaum ansprechbar. Die Spectre wurde auch bereits informiert.
    Sonst noch wer?“, fragte die Turianerin neugierig nach, während der Turianer bereits mit einem Knopfdruck den Fahrstuhl herbefahl.
    Wir versuchen das unter Verschluss zu halten, Ma’am.“, erklärte die Agentin, „Ihr Auftraggeber wurde nur deswegen informiert, weil sie…involviert sind.
    Saenia blickte die brünette Menschenfrau an. „Ich bezweifle, dass es lange unter Verschluss bleiben wird.“, erklärte sie und trat in die Kabine des Fahrstuhls, allein, „Ich hoffe sie sind gut darin die Presse fernzuhalten.

    Das Schnauben der Agentin war das letzte was Saenia wahrgenommen hatte, bevor die Fahrstuhltür sich geschlossen hatte. Die Fahrt dauerte nicht lange und als sie ausstieg, erwartete sie ein weiterer Agent, dieses Mal ein Salarianer, der stumm nickte. Sie befanden sich im Hochsicherheitsstockwerk des Tayseri Generals – eine typische Vorrichtung in den größten Krankenhäusern der Citadel. Diese Stockwerke wurden speziell für Politiker, Prominente oder gefährliche Kriminelle genutzt – oder sollten zumindest nur dafür genutzt werden. Leider waren solche nicht so regelmäßig Gast hier, weswegen die Krankenhäuser diese Stockwerke auch für reguläre Patienten nutzten – selbst wenn die meisten von ihnen vermutlich eine äußerst teure Versicherung vorweisen konnten.
    Als sie den Gang entlang ging, passierten sie Pfleger und Ärzte und hier und da konnte sie auch Patienten sehen. Erst als sie am östlichen Ende des Stockwerks ankam, wurde die Zahl der Leute niedriger und die Zahl von C-Sec Agents nahm zu, die an allen wichtigen strategischen Positionen in Stellung gegangen waren. Sie dienten einerseits der Sicherheit der anderen Patienten vor Beyo Vhan, aber auch seiner eigenen, denn die Killerin hatte es klargemacht, noch nicht fertig zu sein, wie Saenia wusste. Vermutlich gibt es hier auch ein paar Detectives, dachte sich die Turianerin, vermutend, dass C-Sec eine Falle bereit hielt, falls die Wahnsinnige tatsächlich versuchen würde hier einzudringen. Die höhere Anzahl an Kameras war jedenfalls bemerkbar.
    Kurz bevor sie eintrat – vor dem Patientenraum stand ein bulliger Menschen-Agent – bemerkte Saenia unweit ihrer Position ein älteres, turianisches Pärchen. Sie redeten gerade mit einem der Ärzte, wobei die Frau äußerst gebrochen wirkte und den Tränen ziemlich nah. Der Mann hingegen wirkte stoisch, wobei das auch nur gespielt sein konnte – er machte kurz Augenkontakt mit der Turianerin. Sie nickte ihm zu, er erwiderte nichts, sondern wandte sich wieder dem Arzt zu. Was wohl in seinem Kopf gerade vor sich geht…, wunderte sich Saenia, Decius Vhan natürlich erkennend, und sich dann zur Tür drehend. Sie trat ein.

    Beyo Vhan sah aus wie eine Leiche. Er lag auf seinem Bett, überall waren Kabel, sein Körper war an einigen Stellen verbunden, selbst an denen, an denen die Turianerin sich an keine Verletzung erinnern konnte. Trotzdem war das auffälligste der verbundene Stumpf. Es sieht besser aus, als vorher…dachte sie sich, aber mit einer frisch abgetrennten Hand konnte auch kaum etwas konkurrieren.
    Die Augen des Turianers schienen sie anzublicken, aber beim näheren Hinsehen konnte man dort kein Erkennen sehen. Er ist weit fort, dachte sie sich, sich darüber wundernd, ob dieser Besuch hier irgendetwas bewirken würde.
    Sie zog die Luft ein und ging wieder vorwärts. Mehr instinktiv als gewollt, hob sie die Hand in Form einer Begrüßung – keine Reaktion. Sie setzte sich auf einen leeren Stuhl, der zu seiner Linken war und verschränkte die Arme. „Mr. Vhan?“, fragte sie, nach irgendeiner Reaktion Ausschau haltend, „Vhan? Beyo? Beyo Vhan? Jemand noch da?“, keine Wirkung, weswegen sie enttäuscht anfing zu schmunzeln, ihren Kopf schüttelnd, „War ja klar.
    Sie beugte sich seufzend vor, blickte zunächst nur nach unten. Ein eigenes Bett wäre jetzt nicht schlecht, dachte sie sich, laut ein und ausatmend, während sie versuchte den Schlaf aus ihren Augen herauszublinzeln. Als sie einmal laut losgähnen musste, hob sie wieder ihren Kopf, ihre Augen auf den roten Turianer richtend. „Sie ist immer noch da draußen, Beyo.“, erklärte sie, einfach nur so, nicht wissend, was sonst gesagt werden könnte, „Willst du sie einfach damit davonkommen lassen?


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    Quote Originally Posted by Shepard Commander View Post
    Nathan Gilles

    Nathan Gilles war kein Idiot. Wäre er einer gewesen, dann hätte er in diesem Geschäft sicherlich nicht lange überlebt. Braelyn Gavros war ein sinkendes Schiff und Gilles hatte sicherlich nicht die Absicht mit unterzugehen. Andererseits hatte er schon gut an der Irren verdient und sie schien entschlossen zu sein auch noch die letzten Geldreserven aufzubrauchen. „Gut, solange ich meinen Anteil bekomme“, dachte sich der Attentäter. Im besten Fall würde auf die Turianerin sogar noch eine Belohnung ausgesetzt werden. Gilles war sich sicher, dass Gavros bei all der Hybris nicht mit einem Schuss in den Rücken rechnen würde. Und obwohl er nicht selbst auf den Bildschirm treten wollen würde, seinen Anteil an dieser Beute wäre ihm gewiss. „Wie Sie wünschen“, raunte er als die Killerin ihm ihren nächsten Schritt auferlegte. Derlei kriminelles Gesocks lief in den Tips auf den Straßen herum, auch wenn es sich wegen der schweren Gefechte massiv verringert hatte. Viele Gangs waren zerschlagen, ihre ehemaligen Mitglieder so alternativlos wie Gavros es sich wünschte. „Ich mache ich dann mal an die Arbeit.“ Gilles schickte sich selbst die Karte mit den Koordinaten einiger von Gavros’ Waffenlagern ehe er sein Gewehr schulterte und sich auf den Weg zu einem lokalen Terminal machte.

    Suche: Leute die mit Waffen umgehen können und keine Skrupel haben das auch zu tun. Biete: Credits. Viele Credits.“

    Die Anzeige war leicht zu verstehen und es dauerte nicht lange, ehe sie sich in den Ecken des Citadelweiten Extranets verbreitet und sogar bis ins Terminussystem gedrungen war. Die Antworten sprachen Bände: Rechtschreibfehler, tumbe Aussagen manchmal nur ein „Bin dabei, wo treffen wir uns?“ Gilles seufzte. Sein Job war es auf der Lauer zu liegen, abzudrücken und die Credits zu kassieren. Jetzt fühlte er sich wie ein Schreibtischhengst. Er plante, beantwortete und versuchte zu organisieren, was bei diesem unorganisierten Haufen zu machen war. Was die Turianerin mit diesem liegengebliebenen Gesocks anstellen wollte, er wusste es nicht. Gilles arbeitete grundsätzlich allein und hoffte, dass Gavros ihn nicht dazu auffordern würde mit diesem Abschaum zusammenzuarbeiten.


    ***

    Charis Vale

    Kathys Gesicht glänzte silbern vor Schweiß. Die Menschenfrau war ebenso aus der Puste wie Charis selbst. „Was werden sie jetzt vorerst machen? Ich würde ihnen ja anbieten eine Unterkunft für sie zu organisieren, aber sie haben zweifelslos mehr Kontakte und Bekannte auf der Citadel als ich“, fragte sie, nachdem sie etwas frische Luft in ihre gepeinigte Lungen gepumpt hatte. Charis winkte, sagte aber nichts. Erst jetzt machte sich das Stechen in ihren Seiten deutlich bemerkbar. Schließlich sagte sie: „Ich kenne ein, zwei Leute hier, ja. Die werde ich aufsuchen.“ Sie schaute sie an. „Sie schulden mir etwas, Orlowski. Wenn ich nicht wäre, dann wären Sie tot. Und ich sag’s Ihnen jetzt ganz ehrlich.“ Charis schnappte nach Luft, stemmte die Hände in die Hüften und beugte sich vorn über. Sie brauchte eine Sekunde, dann deutete sie auf die Schwarzhaarige. „Ich will mein Schiff zurück. Sie und diese Droge, Sie werden sicherlich schnell zu Geld kommen und dann will ich die Renacimiento zurück!“ Die Asari richtete sich auf. „Ich geb‘ Ihnen meine Kontakte und Sie informieren mich.

    *

    Es dauerte fünf Sekunden nach dem Klopfen bis die Tür sich öffnete. Charis schaute auf eine blaue Gestalt. Vor Charis im Türdurchgang stand eine andere Asari, der die Verwunderung ins Gesicht geschrieben war. Ähnlich einer wage wiederkehrenden Erinnerung zeichnete sich Wissen in dem Gesicht der anderen ab. „Charis Vale“, sagte sie schließlich. Die Schmugglerin lächelte müde und dennoch so sehr sie konnte. Sie freute sich, erkannt worden zu sein. „Sonny. Ist lange her…“ „Stimmt.“ Die Asari in der Tür verschränkte die Arme. „Sicherlich ein Salarianerleben. Wo hast du gesteckt?“ „Hier und da. Hör zu, ich brauche deine Hilfe. Kann ich reinkommen?“ Die Asari namens Sonny schaute einen Moment nachdenklich drein, dann nickte sie. „Ich nehme an, dass das in Ordnung geht.“ Als sich die Tür hinter Charis schloss hatte sie erstmals das Gefühl keine Augen im Nacken zu haben. „Komm mit.“ Sonny winkte Charis mit sich, beide gingen durch einen langen Flur in ein sehr großes Wohnzimmer mit abgedunkelten Fenstern durch die nur Restlicht schimmerte. Der Raum war von künstlichem Licht erhellt, auf dem Designertisch vor einer langen Couch lagen Waffen, Pads und eindeutig Drogen. Auf der Couch saßen zwei weitere Asaris, eine von ihnen trug die gelbe Rüstung der Eclipse-Schwestern. „Ich fasse es nicht, Charis Vale! Ich dachte dich hätten sie längst weggesperrt“, grüßte die Gepanzerte. „Und ich dachte du wärest schon lange abgeknallt worden, Victoria“, antwortete Charis und grinste. Die Asari deutete auf ein paar schwarze Brandlöcher in der Nähe ihres Herzens. „Hat man auch oft genug versucht.“ „Also!“, unterbrach Sonny das Geplänkel. „Was machst du hier?“ Und Charis begann zu berichten…


    ***
    Seeva T'Saari

    Seevas Finger tippten auf die Tischplatte. Erst der kleine Finger, dann der Ringfinger, der Mittelfinger und schließlich der Zeigefinger. Eine halbe Sekunde ruhten alle vier nebeneinander, dann hoben sie an und das Spiel begann von vorne. Die Finger waren alles, was sich bewegte während die Asari wie in Stase an dem langgezogenen weißen Tisch saß. Rechts neben ihr saß der stellvertretenden Executor – ein Salarianer – während links Yuhki und links von diesem Captain Rarkin saß. Zur Rechten des Executors saßen noch weitere drei Polizeibeamte, darunter ein Pressesprecher, ein Sonderermittler und irgendein hohes Tier von der Aufsicht. Wenige Meter vor dem Pult drückte sich eine Traube aus Journalisten. Das Licht diverser Kameras machte die Lampen im Raum überflüssig. Der Spectre beantwortete die Fragen der Journalisten mit der Ruhe, die ihrer Spezies inne lag. Die allermeisten Fragen handelten von dem Zusammenhang des Auffindens von Beyo Vhan und der kurz zuvor erfolgten schweren Detonation im Green Heart. „Ist die Terroristin schon identifiziert?“, fragte einer der Reporter. „Das ist sie. Es handelt sich dabei um die Turianerin Braelyn Gavros“, antwortete der ranghohe salarianische Beamte. Der Reporter nickte und der Salarianer deutete auf einen weiteren Journalisten. „Was werden Sie jetzt tun, um die Terroristin zu finden?“ „Wir arbeiten unter Hochdruck daran und unter der bestmöglichen Nutzung unserer Ressourcen“, zitierte der Salarianer den ihm vorliegenden Pressetext. Der PR-Mann von C-Sec nickte kaum merklich und nur sich selbst bestätigend. „Arbeitet die Spectre-Abteilung auch an dem Fall?“ Diese Frage war an Seeva gerichtet. „So lange ich nicht von dem Fall abgezogen werde, werde ich ihn weiter verfolgen“, bestätigte Seeva. Ihr Omnitool vibrierte leicht. Seeva schaute unauffällig auf den kurzen Text. „Vhan ist wach.“ Die Asari schaute auf, ließ sich nichts anmerken und beantwortete weiter die Fragen…

    ***

    Hanna Ilias

    Hanna lächelte den Profiler an, sie lächelte recht selten. „Es ist auch schön Sie zu sehen, Gillespie.“ Die Blondine quetschte sich durch den Türrahmen, machte ein paar Schritte zum Krankenbett hin und ließ die Geschenke allesamt auf Craigs Schoß fallen. „Ich hoffe, dass etwas für Sie dabei ist“, sagte sie und besaß sich den Elcor. „Wusste nicht, was Sie mögen.“ Ohne dass es ihr angeboten worden war ließ sie sich auf den einzelnen Stuhl im Raum fallen und überschlug die Beine. „Wie geht es Ihnen?


    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Quote Originally Posted by Forenperser View Post
    Beyo Vhan

    Er nahm ihre Worte wahr. Dumpf, so als befände er sich wenige Zentimeter unter einer Wasseroberfläche. Nichts in seinem Körper und Geist jedoch fand Kraft und Motivation zu reagieren.
    Braelyn nicht davonkommen lassen? Spielte es noch eine Rolle?
    Sie hatte bekommen was sie wollte. Und was würde es ändern, wenn er sich an der weiteren Suche nach ihr beteiligte? Wenn er eines bewiesen hatte während dieser ganzen Sache, dann dass jede seiner Aktionen die Sache nur noch schlimmer gemacht hatte. Zudem hatte er keinerlei moralische Überlegenheit ihr gegenüber mehr.
    Plötzlich jedoch sah er etwas. Etwas, das wie durch Knopfdruck seine inneren Systeme wieder aktiv werden ließ. Da er seinen Blick nach wie vor nicht drehte sah er es nur aus dem Augenwinkel, jedoch klar und deutlich. Etwas das es beenden würde. Die unaufhörlichen Bilder in seinem Kopf, die Schmerzen, die Schuld, den brennenden Hass auf sich selbst.....alles.
    Sekunden verstrichen. Eine Minute. Zwei. Und mit einem Mal erwachte der geschundene Körper des Turianers. Blitzschnell richtete er seine Brust auf, streckte die verbliebene, linke Hand aus und griff zielgerichtet zu. Ehe die verdatterte Turianerin wusste wie ihr geschah, hatte Beyo ihre Waffe auch schon fest zwischen seinen Fingern.
    Ohne auch nur einen Moment des Zögerns hielt der rote Turianer sich die Pistole an die Schläfe, schloss die Augen und bewegte den Finger am Abzug.
    "Wa....-?"
    Zumindest versuchte er es. Sein Hirn sandte den Befehl aus, sein Fingermuskel versucht ihn auszuführen.....doch es ging nicht.
    Völlig entgeistert öffnete er die Augen wieder und sah sofort den Grund dafür. Seine Hand war von einem leuchtenden Blau umgeben. Und im nächsten Moment öffnete sie sich ungewollt und die Waffe schwebte langsam und zielsicher auf die nur allzu bekannte Person zu, welche in der geöffneten Tür stand.
    "Geister....."
    Kraftlos sank Beyo wieder in sich zusammen.
    "Wieso.......habt ihr mich nicht sterben lassen?....."

    Captain Kaneko Yuhki

    Yuhki fühlte sich ganz und gar nicht wohl hier zu sein. Aber diesmal kam er nicht drumrum. Diese Sache war so groß, dass es mit einem kleinen Exklusivinterview mit Ethan Caine nicht getan sein würde. Die Öffentlichkeit wollte antworten. Und sie würde sie bekommen.
    Nachdem T'Saari ihre Frage beantwortet hatte, wandte einer der Reporter sich an den Japaner.
    "Captain Yuhki, was sagen sie zu den Vorwürfen gegen Sie?"
    "Ich werde nichts beschönigen. Für die Vorgehensweise meinerseits zu Beginn des Falls gibt es keine Entschuldigung, trotz der Manipulationen. Seien Sie versichert dass es Konsequenzen geben wird."
    "Sie redeten in ihrer letzten Pressekonferenz davon, dass die Mörderin Hilfe aus ihren eigenen Reihen hatte."
    "Das ist korrekt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch die falsche Person in Verdacht.....Internal Affairs bereitet einen Bericht über das volle Ausmaß der Kooperation vor. Bitte gedulden Sie sich bis dieser veröffentlicht wird."
    "Und was ist mit den 3 Beamten, welche auf gefährliche Weise versucht haben eigenständig zu ermitteln? Befindet sich Niall O'Grady nach wie vor auf der Flucht?"
    "Wieso fragen Sie etwas, auf das sie die Antwort schon kennen? Und was die Officers Krzeminski und Thomen angeht, es wird während wir reden bereits eine Verständigung für das Strafverfahren ausgehandelt. Bitte gedulden Sie sich."
    Ein anderer wandte sich an Karvas.
    "Captain Rarkin, können sie eine aktuelle Beurteilung zur Sicherheitslage im Tayseri-Bezirk abgeben?"
    "Unsere Sicherheitskräfte sind weiterhin bemüht, die Situation in den Tips unter Kontrolle zu bekommen. Die großen Gangs scheinen zersplittert, wir versuchen zu verhindern dass Überlebende das Machtvakuum ausnutzen. Zudem sichert eine ganze Abteilung die noch anhaltende Rettungsaktion bei den Ruinen des Green Heart. Der Rest des Bezirks ist momentan ebenso 'sicher' wie der Rest der Station - wir tun alles in unserer Macht stehende um einen weiteren Angriff zu verhindern."
    Yuhki blickte nebenbei nervös auf die Uhr. "In wenigen Stunden" hatte Gavros gesagt. Das war nicht gerade eine genaue Zeitangabe....


    "Wieso.......habt ihr mich nicht sterben lassen?.....", wimmerte Vhan schwach, während ihm das Werkzeug seines versuchten Selbstmords aus der Hand schwebte. ,,Weil ich Dich noch brauche, Du dämliches Weichei.“, murmelte Vincent und warf einen abgenagten Hühnerknochen in die nächste Mülltonne, während der die Übertragung aus Vhans Krankenzimmer auf seinem OmniTool verfolgte. Die erste Regung des Turianers seit Beginn der Übertragung und prompt versuchte er sich zu entleiben. Vhan übertraf wie gewohnt alle Erwartungen an sein Versagen spielend. Braelyn würde vermutlich an einem Lachanfall ersticken, wenn sie erfuhr, dass sich ihr Opfer vor lauter Schuldgefühlen selbst gerichtet hatte. Und das war nicht das Ende, das der Mann in Schwarz für sie vorgesehen hatte.
    Er bewegte die Kamera ein wenig, um sehen zu können, wer eingegriffen hatte und nahm sich das nächste Hähnchenteil aus dem Eimer. Wie erwartet war es Cas’tivera gewesen, die das Zimmer betreten und sogleich geschaltet hatte. Sportlerreflexe. Der nun entwaffnete Vhan sah sogar noch elender aus als zuvor, versuchte aber immerhin nicht, sich erneut der Waffe zu bemächtigen. Sorax nahm diese an sich.
    Der Mann in Schwarz verfolgte das Schauspiel wie eine überdramatische Arztserie, die live gesendet wurde. Er hatte eine Bank nicht allzu weit vom Krankenhaus zu seinem Hochsitz erkoren und sich ausreichend mit Fastfood und Getränken aus einer nahegelegenen Braterei eingedeckt, um für längere Zeit auf der Lauer liegen zu können.

    Da nun Sorax und Cas’tivera eingetroffen waren, würde es nicht mehr lange dauern, bis auch der Rest des „Teams“ auftauchen würde. Er hatte Ilias bereits durch den Haupteingang eintreten sehen, sodass er fest damit rechnete, auch sie bald durch die Kamera sehen zu können. Wenn sich erst einmal herumgesprochen hatte, dass Vhan wach war, würden T’Saari und vermutlich auch andere Handlanger des Establishments unfehlbar hier eintreffen. Alle zugleich an einem Ort, Braelyn konnte sich gar keine bessere Gelegenheit wünschen. Vielleicht würde sie nicht selbst angreifen, aber sie würde etwas tun, sie musste etwas tun. Vincent griff nach dem übergroßen Softdrink und genehmigte sich einen Schluck davon, während er den Blick vom OmniTool hob und die Umgebung beobachtete. Er hatte nicht so viele Schergen mobilisieren können, wie er gehofft hatte, aber Vas und ein paar andere Augen waren in der Gegend vertreten und taten das, was sie am besten konnten: Den Mann in Schwarz mit Informationen versorgen. Für den Moment hieß es noch warten, aber die Falle war aufgestellt und der Köder gelegt.
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    Khardim ist unser Äquivalent für Brüste oder eben Hintern.
    Schön anzusehen und man denkt gern daran
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  4. #4
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    Vhan Vincent Saenia Hanna

    Thadera hatte noch kurz überlegt ob sie dem Turianer was mitbringen sollte, ihr fiel jedoch nichts ein was sinnvoll erschien. Außer einem neuen Arm, aber den würde sie wohl kaum im Geschenkeladen finden. Höchstens im Prothesenladen, aber das erschien ihr dann doch zu früh.
    So steuerte sie stattdessen direkt auf das Zimmer des Turianers zu, wo ein motivierte C-Sec Agent vor der Tür Wache schob. Nach längerem starren auf ihr Gesicht und sein Omni-Tool trat er schließlich beiseite und gab der Sportlerin die Tür frei.
    Lautlos öffnete sich diese Thadera trat ein und die geplanten Worte zur Begrüßung blieben ihr sofort im Hals stecken. Sie erblickte eine leicht perplexe Saenia Sorax und dann..Beyo Vhan. Dieser hatte sich eine Pistole an die Schläfe gedrückt und die Asari sah schon wie sich der Finger zum Abzug bewegte. Ohne einen weiteren Gedanken zu verschwenden reagierte sie und erzeugte ein kleines Stasefeld um die verbliebene Hand des Turianers. Während der rote Turianer verwirrt die Augen öffnete zog Thadera die Waffe zu sich und betrachtete diese verärgert in ihrer eigenen Hand. Hinter ihr schloss sich summend die Tür, worüber sie dankbar war. Der Wachposten vor der Tür hätte die Sache sicher nicht vereinfacht.
    Entschlossen ging die Asari auf das Bett zu in dem der Turianer wer zusammengesackt war und gleichzeitig vor Selbstmitleid zu zerfließen schien. Im Gang nach vorne reichte Thadera Saenia ihre Pistole die diese sofort wieder wegsteckte und nicht erfreut über die Aktion aussah.
    "Wieso, wieso? Ja mir stellt sich auch gerade die Frage warum ich ihren Hintern durch die Schusslinie geschleppt habe damit sie sich jetzt selbst die Kugel geben.", fuhr Thadera den roten Turianer wütend an. Abrupt blieb sie kurz vor dem Bett stehen und sah zu Beyo hinab.
    "Wollen sie dem Miststück jetzt komplett den Sieg schenken, oder was ist mit ihnen los? Sie wollte das sie sich umbringen, tun sie ihr jetzt also nicht noch diesen letzten Gefallen!", fügte die Asari energisch an und ging links um das Bett herum. Mit verschränkten Armen lehnte sich sie leicht an die nahe Wand des Zimmers. Sie schüttelte fassungslos den Kopf, so ein Schwachsinn. Mit etwas ruhigerer Stimme sprach sie weiter.
    "Wissen sie, meine Trainerin hat einmal gesagt: Es ist in Ordnung zu verlieren, das ist ganz natürlich. Aber man muss sich danach auch wieder aufrappeln und weitermachen! Die ganze Scheiße die passiert ist können wir nicht rückgängig machen, die Toten werden nicht wieder lebendig. Ihr Tod ändert auch nichts daran, außer das sie sich ihrer Verantwortung entziehen. Sicherlich verlockend.", sprach Thadera nachdenklich und erinnerte sich an die Zeit als die ganze Scheiße auf sie eingeprasselt war. Kein Vergleich zu der Angelegenheit, aber dennoch düstere Wochen.
    "Aber damit tun sie niemanden einen Gefallen, außer Braelyn. Und wenn sie tatsächlich denken das sie der etwas schuldig sind, in der geschlossenen hier ist sicher noch ein Plätzchen frei für sie.", fügte sie abwertend an und taxierte den Turianer mit ihrem Blick.
    "Ich meine wenn überhaupt sind sie es all den Toten schuldig weiterzumachen bis die Schlampe ihren Atem aushaucht. Meiner Meinung nach.", endete die Asari und ging anschließend langsam zu dem verbliebenen freien Stuhl hinüber. Dort ließ sie sich fallen und legte das linke Bein leicht über die Lehne. Ihr Blick wanderte zwischen den beiden Turianern her, Beyo schaute immer noch etwas blöd aus der Wäsche, aber sie hoffte das er zumindestens ein wenig über ihre Worte nachdachte. Saenia schien erschöpft, was vermutlich der Grund dafür war das der Einarmige ihr die Waffe klauen konnte.
    "Übrigens schön sie wiederzusehen Miss Sorax. Wenn die Bemerkung erlaubt ist, vielleicht sollten sie sich besser ins Bett legen und Vhan nimmt den Stuhl." sprach sie freundlich an die Turianerin gewandt.
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  5. #5
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    Neth Elaren

    Neth und Serina machten sich umgehend an die Arbeit. Hochkonzentriert starrten sie auf die Monitore, während ihre Hände blitzschnell über die die Tastaturen huschten.
    Unzählige Hyroglyphen tauchten auf den Monitoren auf und Sahenia war es schleierhaft, wie die beiden irgendwas sinnvolles aus den endlos wirkenden Codes heraus finden konnten.

    "Das Taxi wartet Abfahrbereit vor der Uni." beantwortete sie schließlich Neths Frage.
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  6. #6
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    Marco Lagos

    Lucia nickte kurz zustimmend, bevor sich Marco von ihr abwandte.
    Sie war gespannt, wie lange sie diese Fassade noch aufrecht erhalten konnte. Connor und Lagos schien sie soweit im Griff zu haben, doch Liz bereitete ihr Kopf zerbrechen.
    Im Gegensatz zu den beiden Herren, ließ sich Liz nicht so leicht um den Finger wickeln, was sie ihr auch mit einem sehr unmissverständlichen Blick zeigte.

    Marco schien die Befragung von Brekker an einem geschützteren Ort machen zu wollen und während Stephen und Lucia nur ratlos drein blickten, überlegte Liz kurz.
    "Ganz in der Nähe ist ein kleiner, unbenutzter Lagerraum für einen Laden." begann die blonde Agentin und deutete in die Richtung, in die Brekkers Leute zuvor geflohen waren.
    "Der ist ein wenig abseits und dort können wir ihn in aller Ruhe befragen."
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  7. #7
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    Dass das Lächeln zurück kam, machte ihn wahrscheinlich am glücklichsten. Er führte seine Hand durch sein schlohweißes Haar, erzielte aber keinen großen Erfolg darin, es zur Zufriedenheit zu bändigen. Dafür waren sie zu wild durcheinander, vielleicht nicht die richtige Länge, und überhaupt, das ständige Liegen machte einen nicht gerade zu einem Topmodel. 'Jetzt erstaunlicherweise besser..', sagte er nur gedanklich, wobei er frei heraus "Geht so..?", erwiderte. "Mein Schädel ist nicht gerade für starke Schläge gemacht schätze ich.. ." Seine wandernde Hand überquerte den Verband. Einerseits, weil er an den OP Schmerz zurückerinnert wurde, andererseits, um es vielleicht unterbewusst zu untermalen. Dann blinzelte er, etwas ungläubig, drehte den Blick in seinen Schoss und fand die vielen, kleine Geschenke dort wieder. Irgendwas auf Herzhöhe wurde in ihm warm, als er alles betrachtete, unverhohlen ins Leere lächelte und dann nach der Karte griff. Er oeffnete sie einhändig und das Hologramm spielte sich selbst ab, zusammen mit einer ziemlich penetranten, asiatisch klingenden Musik, die den Terranovaner kurz lachen ließ. "Ow, ein Kurini?", fragte er und benannte damit die tanzende Katze in dem Hologramm, die irgendwas von guter Besserung sang, was Craig gerade nicht verstand, weil er seinen Universalübersetzer der OP wegen entfernen musste. Er blickte zu Hanna zurück und musterte sie über den bläulichen Hologrammschimmer hinweg. "Das hätten S-...d-...Sie nicht machen müssen. Wirklich nicht, aber-..vielen Dank." Damit klappte er die Karte zu und bemühte sich umständlich über Kabel und Geräte hinweg dieses Geschenk auf seinen Nachttisch zu stellen. "Und in erster Linie...bin ich erleichtert, dass es Ihnen gut geht und sie nicht in die selbe Falle getappt sind. Ihnen gehts doch gut..?", hakte er vorsichtig nach und fand unterdessen Halt an dem kleinen Plüsch-Elcor. An einem Schildchen an seinem Fuß stand 'Nillon Zenin: Hamlet, the Play'.


    Belustigt betrachtete Hanna wie Craig gedankenverloren den Elcor streichelte. Und mit der komischen Karte hatte sie scheinbar ebenfalls seinen Geschmack getroffen. „Oh, und wie ich in die Falle getappt bin“, dachte Hanna, beschloss aber zeitgleich das nicht zur Sprache zu bringen. „Ihnen gehts doch gut…?“, fragte der Weißhaarige zögerlich. Hanna dachte an die Narbe an der Schulter, die Vhans Klauen hinterlassen hatten und sie dachte an die Schmach, dass diese Bitch von Gavros ihr entkommen war. Warum hatte sie gezögert? Sie hatte doch noch nie ein Problem damit gehabt jemandes Leben zu nehmen. Doch auch hier wollte Hanna ihre Gedanken nicht verbalisieren, zumal sie sich selbst in einer besseren Ausgangslage befand, als sie es hätte zuvor annehmen können. T’Saari hatte ihre Weste reingewaschen, auch wenn die Skepsis aus den Gesichtern jener, die sie nur von Fahndungsfotos kannten nicht gewichen war. „Hervorragend“, antwortete Hanna. „Irgendetwas ist ja immer“, fügte sie schulterzuckend hinzu, griff in ihre Jackentasche und holte sich eine Zigarette aus der Schachtel. Sie holte sich einen Keramikbecher als Aschenbecher, stellte ihn auf die Ablage neben Craigs Bett und entzündete die Zigarette. Ein paar Sekunden verbrachten sie im Schweigen, dann sagte Hanna: „Es tut mir Leid.“ Craigs verschiedenfarbige Augen hefteten sich auf sie. „…dass Sie wegen mir in die Scheiße reingezogen wurden. Keine Ahnung, wieso. Aber Sie sollen wissen, dass es mir Leid tut.“ Sie hatte nicht mehr zu sagen als das. Das war nur ehrlich.
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  8. #8
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    Es ging alles so schnell: in einem Moment saß Beyo noch immer lethargisch da, im nächsten sprang er vor und hatte bereits die Waffe der Turianerin in der Hand. Saenia riss die Augen auf, aber bevor sie ihn schnappen konnte, hatte der rote Turianer sich die Waffe an die Schläfe gedrückt und versuchte den Abzug zu betätigen.
    Nur funktionierte es nicht. Ein blaues Schimmern umgab seine Hand und erst jetzt bemerkte die braune Turianerin, dass jemand gerade in den Raum getreten war: Thadera stand da, ihren Arm ausgestreckt und ein biotisches Stasefeld erzeugend. Mit einer weiteren Bewegung schwebte die Waffe weg aus der Hand des roten Turianers und landete bei der Asari.

    "Wieso.......habt ihr mich nicht sterben lassen?.....", quengelte der Turianer wie ein kleines Kind. Saenia warf ihm einen zornigen Blick zu, bevor Thadera ihr die Waffe zurückgab und anfing ihm seine Frage zu beantworten – zunächst verärgert, dann aber auch vernünftig, wodurch sie kaum was anderes sagte, als das was die Turianerin Beyo gesagt hätte.
    Vielleicht hätte sie es weniger besonnen formuliert. Ihr fehlte eindeutig der Schlaf um nach dieser Aktion ruhig zu bewahren. „Wenn sie diesen Scheiß noch einmal abziehen, Vhan, garantiere ich ihnen, dass ich sie persönlich paralysieren werde, so dass sie keine Wahl mehr haben werden, als bis zum Ende ihres natürlichen Daseins weiterzuatmen.“, erklärte sie kalt, die letzten Worte der Asari ignorierend und den Finger in seine Richtung schwenkend, „Ihr Leben gehört nicht mehr ihnen, das endete vor drei Tagen. Jetzt gehört es den 1000 Seelen, deren normales Leben wegen der Verrückten, die IHNEN eins auswischen wollte, zu Ende ist. DIESE LEUTE werden entscheiden, ob sie leben oder sterben dürfen – nicht mehr sie. NIEMALS wieder sie. Und wenn es das letzte ist was ich tue, dafür werde ich sorgen.

    Sie schnaubte und verschränkte die Arme, dabei anfangend nun auf und ab zu gehen. Teils um sich wieder bisschen zu beruhigen, teils weil das sie dazu zwang wachzubleiben. „Also seit wann können sie sich wieder bewegen?!“, fragte sie immer noch mit erboster Stimme.
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
    "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Ghandi
    "Eine Falle zu erkennen ist eine Sache, sie zu umgehen eine völlig andere." - Ranma 1/2
    "Mein Name ist Ozymandias, König der Könige. Schauet auf mein Werk, ihr Mächtigen, und verzweifelt." - Ozymandias
    "Der größte Trick des Teufels ist es die Welt glauben zu lassen, dass er nicht existiert." - Die üblichen Verdächtigen
    "Nichts ist unmöglich, solange du es dir vorstellen kannst." - Professor Hubert Farnsworth
    "Maybe you are right...maybe we can't win this. But we'll fight you regardless. Yes, people will die. Maybe we'll lose half of the galaxy...maybe more. However insignificant we might be: We will fight, We will sacrifice and We will find a way....that's what humans do!" - Commander Shepard
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  9. #9
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    Sahenia

    Gut, gut…“, murmelte der Salarianer zufrieden, nachdem die Asari ihm geantwortet hatte, bevor er einen Blick auf die andere Asari warf, „Bin bereit, wenn du es bist.
    Serina hob nur einen Daumen in seine Richtung, eine menschliche Geste, wie Neth feststellte. Er nickte und begann den Prozess – sie hackten sich in die Server des Raumhafens ein. Ohne Worte teilten sie sich die Aufgaben, als wären sie ein seit Jahren eingespieltes Team – der Salarianer war selbst über diese Synchronität verwundert, aber er nahm was er konnte.
    Das Auffinden der notwenigen Daten dauerte eine Weile was vor allem daran lag, dass derjenige der die Software geschrieben zu haben schien, chaotische Unordnung zu lieben schien – Neth hatte keinen Schimmer wie Normalsterbliche ohne Computererfahrungen bei diesem Durcheinander irgendetwas finden konnten. Immerhin waren das die Archivdaten des Raumhafens – die brauchte man doch oder? Der Salarianer zuckte mit den Achseln und suchte weiter.

    Sie haben gleich eine Position…“, erklärte Serina. Während Neth mit der Suche beschäftig war,
    versuchte sie die Schutzmechanismen des Raumhafen-Computers in die Irre zu führen, damit er sie nicht auf der Stelle lokalisieren konnte. Sie ist gut, dachte sich der Salarianer, denn er könnte die Mechanismen vermutlich nicht so lange aufhalten.
    Schlussendlich fand er was er suchte und lud es sich runter – mit dem gesamten Verzeichnis was dazugehörte. Besser die Behörden wissen nicht was für eine spezifische Information er brauchte, sonst könnten sie ihm noch auf die Schliche kommen. „Sie haben eine Position.“, warnte die Asari, während Neth auf den Balken starrte.
    70%...80%...90%...95%...100%!
    Wir haben es!“, erklärte er und fing bereits an die Beweise vom Rechner zu löschen, genauso wie Serina – ein Prozess der dank guter Vorarbeit deutlich schneller vonstatten ging, als alles Bisherige.
    Und jetzt schnell weg hier.“, erklärte er, die Daten auf seinem Tool nochmal überprüfend, nickend und den beiden Asari folgend.
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
    "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Ghandi
    "Eine Falle zu erkennen ist eine Sache, sie zu umgehen eine völlig andere." - Ranma 1/2
    "Mein Name ist Ozymandias, König der Könige. Schauet auf mein Werk, ihr Mächtigen, und verzweifelt." - Ozymandias
    "Der größte Trick des Teufels ist es die Welt glauben zu lassen, dass er nicht existiert." - Die üblichen Verdächtigen
    "Nichts ist unmöglich, solange du es dir vorstellen kannst." - Professor Hubert Farnsworth
    "Maybe you are right...maybe we can't win this. But we'll fight you regardless. Yes, people will die. Maybe we'll lose half of the galaxy...maybe more. However insignificant we might be: We will fight, We will sacrifice and We will find a way....that's what humans do!" - Commander Shepard
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  10. #10
    #17  Forenperser's Avatar
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    Irgendwo da draußen.....
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    Quote Originally Posted by eis engel View Post
    Marco Lagos

    Lucia nickte kurz zustimmend, bevor sich Marco von ihr abwandte.
    Sie war gespannt, wie lange sie diese Fassade noch aufrecht erhalten konnte. Connor und Lagos schien sie soweit im Griff zu haben, doch Liz bereitete ihr Kopf zerbrechen.
    Im Gegensatz zu den beiden Herren, ließ sich Liz nicht so leicht um den Finger wickeln, was sie ihr auch mit einem sehr unmissverständlichen Blick zeigte.

    Marco schien die Befragung von Brekker an einem geschützteren Ort machen zu wollen und während Stephen und Lucia nur ratlos drein blickten, überlegte Liz kurz.
    "Ganz in der Nähe ist ein kleiner, unbenutzter Lagerraum für einen Laden." begann die blonde Agentin und deutete in die Richtung, in die Brekkers Leute zuvor geflohen waren.
    "Der ist ein wenig abseits und dort können wir ihn in aller Ruhe befragen."


    Marco Lagos

    Da außer Liz niemand einen Vorschlag hatte, folgten sie diesem und kurz darauf ihr.
    Der Lagerraum war klein und abgelegen, einige Meter unter der Oberfläche gelegen. Unten war es dunkel und staubig. Offenbar war hier schon recht lange niemand mehr gewesen. Doch für ihre Zwecke war das perfekt.
    "Svetlana Iwanowa. Wo ist sie gerade?" begann Marco ohne viel Federlesens und packte Brekker, dessen Hände auf dem Rücken gefesselt waren, am Kragen.
    "Ha!" Dieser jedoch lachte nur. "Selbst wenn ein kleines Licht wie ich das wissen würde, meinst du wirklich ich würde es dir sagen? Diese Frau kann mir und allen die ich kenne mehr antun als du und dein jämmerlicher Haufen von Freunde es in 100 Jahren könnten!"
    "Sie muss irgendeinen schwachen Punkt haben! Freunde, Kontakte über die man an sie rankommt!"
    "Freunde? Hast du die Frau mal kennengelernt?" erwiderte er spöttisch.
    "Hör auf auf Zeit zu spielen, oder ich schwöre es passiert noch etwas!" Marco warf den Kerl unsanft auf den Rücken.
    Er spürte wie seine Nerven mit jedem Wort blanker lagen.
    Erzähl mir was über diesen 'Schwarzen Schatten'!"


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    Vhan Vincent Saenia Hanna

    Thadera hatte noch kurz überlegt ob sie dem Turianer was mitbringen sollte, ihr fiel jedoch nichts ein was sinnvoll erschien. Außer einem neuen Arm, aber den würde sie wohl kaum im Geschenkeladen finden. Höchstens im Prothesenladen, aber das erschien ihr dann doch zu früh.
    So steuerte sie stattdessen direkt auf das Zimmer des Turianers zu, wo ein motivierte C-Sec Agent vor der Tür Wache schob. Nach längerem starren auf ihr Gesicht und sein Omni-Tool trat er schließlich beiseite und gab der Sportlerin die Tür frei.
    Lautlos öffnete sich diese Thadera trat ein und die geplanten Worte zur Begrüßung blieben ihr sofort im Hals stecken. Sie erblickte eine leicht perplexe Saenia Sorax und dann..Beyo Vhan. Dieser hatte sich eine Pistole an die Schläfe gedrückt und die Asari sah schon wie sich der Finger zum Abzug bewegte. Ohne einen weiteren Gedanken zu verschwenden reagierte sie und erzeugte ein kleines Stasefeld um die verbliebene Hand des Turianers. Während der rote Turianer verwirrt die Augen öffnete zog Thadera die Waffe zu sich und betrachtete diese verärgert in ihrer eigenen Hand. Hinter ihr schloss sich summend die Tür, worüber sie dankbar war. Der Wachposten vor der Tür hätte die Sache sicher nicht vereinfacht.
    Entschlossen ging die Asari auf das Bett zu in dem der Turianer wer zusammengesackt war und gleichzeitig vor Selbstmitleid zu zerfließen schien. Im Gang nach vorne reichte Thadera Saenia ihre Pistole die diese sofort wieder wegsteckte und nicht erfreut über die Aktion aussah.
    "Wieso, wieso? Ja mir stellt sich auch gerade die Frage warum ich ihren Hintern durch die Schusslinie geschleppt habe damit sie sich jetzt selbst die Kugel geben.", fuhr Thadera den roten Turianer wütend an. Abrupt blieb sie kurz vor dem Bett stehen und sah zu Beyo hinab.
    "Wollen sie dem Miststück jetzt komplett den Sieg schenken, oder was ist mit ihnen los? Sie wollte das sie sich umbringen, tun sie ihr jetzt also nicht noch diesen letzten Gefallen!", fügte die Asari energisch an und ging links um das Bett herum. Mit verschränkten Armen lehnte sich sie leicht an die nahe Wand des Zimmers. Sie schüttelte fassungslos den Kopf, so ein Schwachsinn. Mit etwas ruhigerer Stimme sprach sie weiter.
    "Wissen sie, meine Trainerin hat einmal gesagt: Es ist in Ordnung zu verlieren, das ist ganz natürlich. Aber man muss sich danach auch wieder aufrappeln und weitermachen! Die ganze Scheiße die passiert ist können wir nicht rückgängig machen, die Toten werden nicht wieder lebendig. Ihr Tod ändert auch nichts daran, außer das sie sich ihrer Verantwortung entziehen. Sicherlich verlockend.", sprach Thadera nachdenklich und erinnerte sich an die Zeit als die ganze Scheiße auf sie eingeprasselt war. Kein Vergleich zu der Angelegenheit, aber dennoch düstere Wochen.
    "Aber damit tun sie niemanden einen Gefallen, außer Braelyn. Und wenn sie tatsächlich denken das sie der etwas schuldig sind, in der geschlossenen hier ist sicher noch ein Plätzchen frei für sie.", fügte sie abwertend an und taxierte den Turianer mit ihrem Blick.
    "Ich meine wenn überhaupt sind sie es all den Toten schuldig weiterzumachen bis die Schlampe ihren Atem aushaucht. Meiner Meinung nach.", endete die Asari und ging anschließend langsam zu dem verbliebenen freien Stuhl hinüber. Dort ließ sie sich fallen und legte das linke Bein leicht über die Lehne. Ihr Blick wanderte zwischen den beiden Turianern her, Beyo schaute immer noch etwas blöd aus der Wäsche, aber sie hoffte das er zumindestens ein wenig über ihre Worte nachdachte. Saenia schien erschöpft, was vermutlich der Grund dafür war das der Einarmige ihr die Waffe klauen konnte.
    "Übrigens schön sie wiederzusehen Miss Sorax. Wenn die Bemerkung erlaubt ist, vielleicht sollten sie sich besser ins Bett legen und Vhan nimmt den Stuhl." sprach sie freundlich an die Turianerin gewandt.


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    Hanna I , Craig I , Nathan, Seeva & Hanna , Craig II , Beyo & Yuhki , Van Zan , Thadera & Hanna II


    Es ging alles so schnell: in einem Moment saß Beyo noch immer lethargisch da, im nächsten sprang er vor und hatte bereits die Waffe der Turianerin in der Hand. Saenia riss die Augen auf, aber bevor sie ihn schnappen konnte, hatte der rote Turianer sich die Waffe an die Schläfe gedrückt und versuchte den Abzug zu betätigen.
    Nur funktionierte es nicht. Ein blaues Schimmern umgab seine Hand und erst jetzt bemerkte die braune Turianerin, dass jemand gerade in den Raum getreten war: Thadera stand da, ihren Arm ausgestreckt und ein biotisches Stasefeld erzeugend. Mit einer weiteren Bewegung schwebte die Waffe weg aus der Hand des roten Turianers und landete bei der Asari.

    "Wieso.......habt ihr mich nicht sterben lassen?.....", quengelte der Turianer wie ein kleines Kind. Saenia warf ihm einen zornigen Blick zu, bevor Thadera ihr die Waffe zurückgab und anfing ihm seine Frage zu beantworten – zunächst verärgert, dann aber auch vernünftig, wodurch sie kaum was anderes sagte, als das was die Turianerin Beyo gesagt hätte.
    Vielleicht hätte sie es weniger besonnen formuliert. Ihr fehlte eindeutig der Schlaf um nach dieser Aktion ruhig zu bewahren. „Wenn sie diesen Scheiß noch einmal abziehen, Vhan, garantiere ich ihnen, dass ich sie persönlich paralysieren werde, so dass sie keine Wahl mehr haben werden, als bis zum Ende ihres natürlichen Daseins weiterzuatmen.“, erklärte sie kalt, die letzten Worte der Asari ignorierend und den Finger in seine Richtung schwenkend, „Ihr Leben gehört nicht mehr ihnen, das endete vor drei Tagen. Jetzt gehört es den 1000 Seelen, deren normales Leben wegen der Verrückten, die IHNEN eins auswischen wollte, zu Ende ist. DIESE LEUTE werden entscheiden, ob sie leben oder sterben dürfen – nicht mehr sie. NIEMALS wieder sie. Und wenn es das letzte ist was ich tue, dafür werde ich sorgen.

    Sie schnaubte und verschränkte die Arme, dabei anfangend nun auf und ab zu gehen. Teils um sich wieder bisschen zu beruhigen, teils weil das sie dazu zwang wachzubleiben. „Also seit wann können sie sich wieder bewegen?!“, fragte sie immer noch mit erboster Stimme.


    Beyo Vhan

    Beyo ließ es über sich ergehen. Sie waren wütend. Natürlich waren sie das. Sie hatten ihr Leben riskiert um ihn mehr schlecht als Recht aus der Gefahrenzone zu schaffen. Sicherlich hatten sie innerhalb der 3 Tage auch an sein Wohlbefinden gedacht. Und nun sahen sie sogar nach ihm und er wollte sich umbringen.
    "Es tut mir Leid....ich wollte nicht undankbar erscheinen.....aber....."
    Er suchte nach den richtigen Worten.
    "Sie verstehen das nicht....ich kann nicht, wissen Sie? Ich kann sie nicht mehr bloß als das Monster sehen. Sie haben es doch gehört! Ich habe sie dazu gemacht. Sie ist nur deshalb so von Hass zerfressen, weil wir ihr damals alles genommen haben."
    Braelyn's psychologische Folter war in jeder Hinsicht erfolgreich gewesen. Der rote Turianer sah sie unaufhörlich vor sich. Nicht in ihrer jetzigen Erscheinung, sondern so wie sie vor 12 Jahren bei Gericht vor ihm gestanden hatte.
    Jung, blass, aufgelöst, hilflos wirkend. Wie sie ihn verzweifelt darum angebettelt hatte ihr zuzuhören, die Unschuld ihres Freundes Kalio beteuernd. Doch er hatte sie nicht beachtet. Hatte sie beiseite geschoben und sie einfach stehen gelassen, achtlos und ohne Reue.
    An diesem Tag hatte er das Todesurteil all dieser Leute persönlich unterzeichnet.
    "Ich nehme an seit jetzt gerade eben." antwortete er dann auf die Frage von Saenia. Er konnte nicht einmal genau abschätzen wie lange er bereits "wach" gelegen hatte. Alles bis zu diesem Zeitpunkt kam ihm vor wie eine verschwommene Erinnerung an einen Rausch.
    "....wie sind die Opferzahlen? Was ist mit Mister Vox?" fragte er dann leise, bevor er sich an die Asari wandte.
    "Danke.....für beide Male." Auch wenn er noch nicht wusste, was ihn nun erwarten würde.
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  11. #11
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    Saenia hörte geduldig zu, den Blick auf dem roten Turianer haltend, während sie auf und ab ging. „Es spielt keine Rolle.“, erklärte sie schlussendlich, immer noch wütend klingend, „Warum auch immer sie geworden ist was sie ist, rechtfertigt nicht die Toten, Verletzten, Verstümmelten – Leute, die für ihr Leben gezeichnet werden für das was vor drei Tagen passiert ist. Unschuldige, die nur das Pech hatten zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen zu sein.“, sie blieb stehen, immer noch ihre Arme verschränkend, „Sie müssen sie nicht als das Monster sehen, das sie ist, Vhan. Das einzige was sie tun müssen ist uns helfen sie zu schnappen.
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
    "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Ghandi
    "Eine Falle zu erkennen ist eine Sache, sie zu umgehen eine völlig andere." - Ranma 1/2
    "Mein Name ist Ozymandias, König der Könige. Schauet auf mein Werk, ihr Mächtigen, und verzweifelt." - Ozymandias
    "Der größte Trick des Teufels ist es die Welt glauben zu lassen, dass er nicht existiert." - Die üblichen Verdächtigen
    "Nichts ist unmöglich, solange du es dir vorstellen kannst." - Professor Hubert Farnsworth
    "Maybe you are right...maybe we can't win this. But we'll fight you regardless. Yes, people will die. Maybe we'll lose half of the galaxy...maybe more. However insignificant we might be: We will fight, We will sacrifice and We will find a way....that's what humans do!" - Commander Shepard
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  12. #12
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    Irgendwo da draußen.....
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    Beyo

    Saenia hörte geduldig zu, den Blick auf dem roten Turianer haltend, während sie auf und ab ging. „Es spielt keine Rolle.“, erklärte sie schlussendlich, immer noch wütend klingend, „Warum auch immer sie geworden ist was sie ist, rechtfertigt nicht die Toten, Verletzten, Verstümmelten – Leute, die für ihr Leben gezeichnet werden für das was vor drei Tagen passiert ist. Unschuldige, die nur das Pech hatten zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort gewesen zu sein.“, sie blieb stehen, immer noch ihre Arme verschränkend, „Sie müssen sie nicht als das Monster sehen, das sie ist, Vhan. Das einzige was sie tun müssen ist uns helfen sie zu schnappen.


    Natürlich rechtfertigte nichts was ihr zugestoßen war das, was sie getan hatte. Wenn er ganz ehrlich zu sich selbst war wusste Beyo das. Aber im Moment war es wohl am leichtesten sich selbst für alles die Schuld zu geben, einen Vorwand zu haben sich selbst weiter hassen zu können.
    Einen Vorwand, sich das Leben nehmen zu wollen. Dabei war es, wie beide hier im Raum richtig gesagt hatten, bloß eines: Feige.
    Er hatte Syren Vox versprochen für seine Taten geradezustehen, auf die richtige Weise. Wem half es, wenn er sich jetzt eine Kugel in den Kopf jagte?
    Der rote Turianer seufze. "Wie soll diese Hilfe aussehen? Hat meine 'Hilfe' nicht schon genug angerichtet?" Zweimal hatte Braelyn sie in eine Falle laufen lassen. Die ganze Station suchte jetzt nach ihr und er war sich sicher dass sie ihren Plan dennoch fortführen würde, wie auch immer dieser aussehen würde. War er überhaupt noch Teil davon?
    Zudem war er sich nicht mehr sicher, ob er dazu in der Lage sein würde zu helfen. Sowohl körperlich, als auch rechtlich.
    ".....wie sieht es überhaupt aus? Haben sie diesbezüglich eine Anweisung seitens C-Sicherheit oder des Spectres erhalten? Dürfen wir uns noch an den Ermittlungen beteiligen?"
    Ungeachtet der Umstände hatten sie außergesetzliches Vigilantentum betrieben.
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  13. #13
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    Neth Elaren

    Sahenia stand etwas abseits und blickte den beiden Hochkonzentrierten skeptisch über die Schulter. Sie war noch nicht ganz überzeugt davon, dass die beiden wirklich wussten, was sie da taten. Zumal sie in diesem Datensalat kein Muster erkannte und sie sich beim besten Willen nicht erklären konnte, wie Neth und Serina sich darin zurecht fanden und da auch irgendwas brauchbares heraus finden konnten.
    Gemeinsam wühlten sie sich durch unendlich viele Codes, umgingen Firewalls, fanden hier da und da irgendwelche Ordner -manche führten in eine Sackgasse, andere wiederum brachten sie ihrem Ziel näher.
    Absprachen zwischen Neth und Serina wurden auf das Minimum reduziert und bestanden nur aus knappen Anweisungen und Warnungen.
    Die junge Asari schüttelte nur ratlos den Kopf. Das werde ich wohl nie verstehen.

    Sie war so sehr damit beschäftigt, den beiden zu zuschauen und zu verstehen, was sie da taten, dass sie erst garnicht merkte, dass ihr Omni dauernd surrte. Erst als ein Anruf auf ihr Omni kam, riss sie ihren Blick von den Monitoren. Yelyna´s Name wurde in ihrem Omni angezeigt und da sah sie schließlich die vielen Nachrichten von ihr, die hauptsächlich nervigen Fragen wie -Wo bist du? Was machst du?- bestanden. Ein wenig genervt verdrehte die junge Asari die Augen. Oh man, hat sie sich schon wieder von ihrem Rausch erholt?
    Sahenia antwortete nur sehr knapp, dass Orange und Serina die Daten suchten.
    >>Wo seid ihr? SOll ich vorbei kommen?<< schrieb Yelyna zurück.

    Wir haben es!“, erklärte er und fing bereits an die Beweise vom Rechner zu löschen, genauso wie Serina – ein Prozess der dank guter Vorarbeit deutlich schneller vonstatten ging, als alles Bisherige.
    Und jetzt schnell weg hier.“, erklärte er, die Daten auf seinem Tool nochmal überprüfend, nickend und den beiden Asari folgend.[/QUOTE]
    Sahenia blickte kurz auf, wo Neth und Serina gerade von ihren Stühlen aufsprangen.
    >>Bleib wo du bist, wir holen dich!!!<< schrieb Sahenia nur und kontaktierte die Taxifahrerin.
    Die drei eilten durch die schmalen Gänge der Uni und landete schließlich in der Aula, wo sie von neugierigen Studenten abgefangen wurden.
    "Nia... Serina, lange nicht gesehen. Und wer ist das?" begrüßte eine Asari.
    "Das ist ein Austauschstudent, der sich unsere Uni angesehen hat. Ich erzähle es euch einandermal." Serina lächelte wohlwollend. Im selben Moment ertönte der Schulgong und die Studenten mussten in ihre Räume zurück.
    Als sie den Außenbereich erreichten, wartete bereits das Taxi mit laufendem Motor und die drei stiegen ein.
    "Wo solls hingehen?"
    Sahenia gab der Fahrerin ein weiteres mal ihre Adresse, schließlich mussten sie Yelyna wieder holen.
    "Und dann?"
    Sahenia und Serina blickten zu Neth...
    eis engel is offline

  14. #14
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    Marco Lagos

    Stephen, Liz und Lucia überließen die Befragung von Brekker Marco. Doch dieser Mistkerl schien nicht sonderlich Kooperativ zu sein, ganz im Gegenteil, schien dieser das ganze noch als schlechten Witz zu betrachten.
    Über Svetlana Iwanowa würden sie von ihm nichts erfahren, er war tatsächlich nur ein kleiner Fisch im großen Teich und wusste vermutlich wirklich nichts darüber.
    Marco schien auch langsam die Geduld zu verlieren und warf den Gefesselten unsanft auf den Rücken.

    Erzähl mir was über diesen 'Schwarzen Schatten'!"
    Brekkers Augen weiteten sich und er wurde sichtlich unruhiger.
    Jackpot. dachte sich der Blondschopf grinsend und sah zu Liz rüber, die sich an ihrem Omni zu schaffen machte.
    >>Violet, hörst du mit?<< tippselte sie in ihr Gerät.
    >>Ja.<< antwortete sie knapp.
    Liz nickte Stephen kurz zu.
    Brekker bekam von der ganzen Aktion erst garnichts mit, zum einen ging es viel zu schnell und zu anderen war er so auf Marco konzentriert, dass er um ihn herum so oder so nichts mit bekam.
    "Da... Das kann ich e.... euch nicht sagen, dass wäre mein Tod.... Todesur... teil." stammelte Brekker.
    Stephen ging in die Hocke und sah ihn eindringlich an.
    "Wir lassen dich laufen und du kannst untertauchen. Du musst jetzt nur reden." schlug der Blondschopf mit ruhigem Ton vor.
    "Hab ich euer Wort, dass ich gehen darf?" Skeptisch blickte Brekker abwechselnd zu Marco und Stephen.
    Marco und Stephen warfen sich einen kurzen Blick zu und nickten zur Bestätigung.
    "Rede." forderte Marco ungeduldig.
    Noch immer auf dem Rücken liegend, schaute er sich nervös nach allen Seiten um und versuchte sich auf zu richten, schaffte es jedoch nicht.
    Stephen half ihm in eine sitzende Position, während sich Marco ebenfalls in die Hocke begab.
    "Der schwarze Schatten ist keine einzelne Person..." begann Brekker flüsternd. Liz kam nun auch näher ran, behielt aber gleichzeitig auch Lucia im Auge.
    "... sondern eine große Organisation, die aus den Schatten operiert. Mächtige Leute ziehen da die Fäden, auch Iwanowa. Welche Ziele sie verfolgen, weiß ich wirklich nicht. Bitte, darf ich gehen?" flüsterte Brekker flehend.
    "Eine Frage noch. Von wo aus operieren die?" hakte der Blondschopf nach.
    "Das weiß ich wirklich nicht. Überall in der Galaxis, wage Vermutungen." antwortete Brekker leise und schaute sich nervös um.
    "Das glaube ich dir nicht, dass du garnichts weißt. Welche Vermutungen?" hakte der Blondschopf ungeduldig nach.
    "Wo die Hauptbasis ist, weiß ich ehrlich nicht. Ich hörte von einer kleinen Basis auf Omega." flüsterte Brekker.

    Einen Moment später meldete sich Violet über Funk bei Marco, Liz und Stephen.
    "Die Infos könnten stimmen. In Omega geschahen ebenfalls mysteriöse Unfälle, wo Zivilisten ums Leben kamen, ähnlich wie in Marcos Fall. Bedauerlicherweise kamen dort die Verdächtigen ums Leben, ich nehme mal an, sie wurden von der Organisation getötet."
    "Violet, setze dich mit Nakmor Crush in Verbindung, ich schicke dir gleich die Kontaktdaten." funkte er flüsternd und schickte ihr die Daten, ehe er sich an Marco wandte.
    "Es ist die beste Spur, die wir haben und er gehört zu einer Söldnertruppe und ist zudem ein guter Freund von mir, ihm können wir vertrauen. Außerdem brauchen wir jede Hilfe, die wir bekommen können."
    Währenddessen löste er die Fesseln von Brekker, der sich schleunigst aus dem Staub machte.
    "Und was ist mit dir, Liz? Begleitest du uns?" fragte Stephen schließlich an seine Halbschwester gewandt.
    "Liz, er ist immer noch dein Halbbruder, vergiß das nicht." meldete sich Violet über Funk, als Liz nicht antwortete.
    Liz seufzte leise.
    "Einverstanden, ich helfe euch."
    eis engel is offline

  15. #15
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    Vhan

    van Zan

    Thadera

    Sorax

    Seeva erhob sich ohne ein Wort zu sagen. Sofort trat Stille ein, jeder erwartete wohl ein abschließendes oder aufwühlendes Statement des Spectre. Sie aber schaute kurz zu Yuhki und Karvas und sagt knapp: „Weitermachen“. Dann nickte sie dem salarianischen Executor zu, ehe sie sich ohne ein Wort des Abschieds auf den Weg machte. Sie hatte ohnehin ihr Möglichstes getan beziehungsweise gesagt. Zudem wollte sie zu ihrem Wort stehen und Ethan Caine den Großteil der Story exklusiv liefern. Jetzt aber galt es erst einmal Beyo Vhan aufzusuchen. Immerhin war er der entscheidende Dreh- und Angelpunkt wenn es um die Killerin ging.

    Das Krankenhaus war nicht weit entfernt. Vhans Aufwachen hatte, wie sich bei einer Nachfrage ergab, schon für einen kleinen Strom an Gästen gesorgt, angefangen bei seinen Eltern. Seeva schob sich durch die Gänge, roch Desinfektionsmittel und ignorierte das gehetzte Personal. Die Belegschaft war dieser Tage wirklich nicht zu beneiden. Dass Vhan ein Einzelzimmer bekommen hatte, sprach von seiner Wichtigkeit als Zeuge. Seeva wurde von dem Polizisten anstandslos durchgelassen und sah sich plötzlich dem breiten Kreuz einer Asari gegenüber. Vhan konnte sie nicht sehen, aber hören. Er lamentierte, sprach offenbar mit sowohl der Asari als auch einem weiteren Gast, der Stimme nach turianischer Natur. Die Turianerin hatte eine klare Auffassung von Beyos offensichtlichem Fehlverhalten – und Vhan ebenfalls. Er schob sich selbst die Schuld in die Schuhe. Nicht ganz unberechtigterweise, wie Seeva fand. Dann fiel das Thema auf die kommenden Schritte und Beyos Hilfe dabei. Scheinbar hatte keiner der Anwesenden die Befugnisse in die Ermittlungen von C-Sicherheit zu schauen. Auch sie selbst kam kurz zur Sprache. Seeva lehnte sich gegen die Wand und wartete. „Dürfen wir uns noch an den Ermittlungen beteiligen?“, fragte Vhan blauäugig. „Gegenfrage“, ließ Seeva vernehmen, was sie Asari direkt vor ihr zusammenzucken ließ. Blicke richteten sich auf den Spectre. „Durften Sie sich jemals an den Ermittlungen beteiligen?“ Ihr Blick wanderte zwischen den Beteiligten umher. Nun erkannte sie die beiden Frauen im Raum. „Ich denke, Sie alle kennen die Antwort.“ Seeva stieß sich von der Wand ab, machte einen Schritt in den Raum hinein. „Sie sind ein Unheilsmagnet, Mister Vhan. Sie sollten sich auskurieren; auf Sie kommt noch genug zu. Den Ermittlungen beiwohnen? Soweit ich es verstanden habe sind Sie der Auslöser für diese Morde und Terrorakte. Wären Sie bei Gesundheit, ich würde Sie vorsorglich in eine Zelle schließen lassen.“ Seeva drückte den Rücken durch, begradigte sich und legte die Hände auf den Rücken. „Mister Vhan, Sie stehen unter Schutzhaft. Sollten Sie sich ohne Autorisierung aus dieser Krankenhausetage entfernen, werde ich Sie ans Bett ketten lassen. Verstanden?
    Shepard Commander is offline

  16. #16
    #17  Forenperser's Avatar
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    Marco Lagos

    Stephen, Liz und Lucia überließen die Befragung von Brekker Marco. Doch dieser Mistkerl schien nicht sonderlich Kooperativ zu sein, ganz im Gegenteil, schien dieser das ganze noch als schlechten Witz zu betrachten.
    Über Svetlana Iwanowa würden sie von ihm nichts erfahren, er war tatsächlich nur ein kleiner Fisch im großen Teich und wusste vermutlich wirklich nichts darüber.
    Marco schien auch langsam die Geduld zu verlieren und warf den Gefesselten unsanft auf den Rücken.

    Erzähl mir was über diesen 'Schwarzen Schatten'!"
    Brekkers Augen weiteten sich und er wurde sichtlich unruhiger.
    Jackpot. dachte sich der Blondschopf grinsend und sah zu Liz rüber, die sich an ihrem Omni zu schaffen machte.
    >>Violet, hörst du mit?<< tippselte sie in ihr Gerät.
    >>Ja.<< antwortete sie knapp.
    Liz nickte Stephen kurz zu.
    Brekker bekam von der ganzen Aktion erst garnichts mit, zum einen ging es viel zu schnell und zu anderen war er so auf Marco konzentriert, dass er um ihn herum so oder so nichts mit bekam.
    "Da... Das kann ich e.... euch nicht sagen, dass wäre mein Tod.... Todesur... teil." stammelte Brekker.
    Stephen ging in die Hocke und sah ihn eindringlich an.
    "Wir lassen dich laufen und du kannst untertauchen. Du musst jetzt nur reden." schlug der Blondschopf mit ruhigem Ton vor.
    "Hab ich euer Wort, dass ich gehen darf?" Skeptisch blickte Brekker abwechselnd zu Marco und Stephen.
    Marco und Stephen warfen sich einen kurzen Blick zu und nickten zur Bestätigung.
    "Rede." forderte Marco ungeduldig.
    Noch immer auf dem Rücken liegend, schaute er sich nervös nach allen Seiten um und versuchte sich auf zu richten, schaffte es jedoch nicht.
    Stephen half ihm in eine sitzende Position, während sich Marco ebenfalls in die Hocke begab.
    "Der schwarze Schatten ist keine einzelne Person..." begann Brekker flüsternd. Liz kam nun auch näher ran, behielt aber gleichzeitig auch Lucia im Auge.
    "... sondern eine große Organisation, die aus den Schatten operiert. Mächtige Leute ziehen da die Fäden, auch Iwanowa. Welche Ziele sie verfolgen, weiß ich wirklich nicht. Bitte, darf ich gehen?" flüsterte Brekker flehend.
    "Eine Frage noch. Von wo aus operieren die?" hakte der Blondschopf nach.
    "Das weiß ich wirklich nicht. Überall in der Galaxis, wage Vermutungen." antwortete Brekker leise und schaute sich nervös um.
    "Das glaube ich dir nicht, dass du garnichts weißt. Welche Vermutungen?" hakte der Blondschopf ungeduldig nach.
    "Wo die Hauptbasis ist, weiß ich ehrlich nicht. Ich hörte von einer kleinen Basis auf Omega." flüsterte Brekker.

    Einen Moment später meldete sich Violet über Funk bei Marco, Liz und Stephen.
    "Die Infos könnten stimmen. In Omega geschahen ebenfalls mysteriöse Unfälle, wo Zivilisten ums Leben kamen, ähnlich wie in Marcos Fall. Bedauerlicherweise kamen dort die Verdächtigen ums Leben, ich nehme mal an, sie wurden von der Organisation getötet."
    "Violet, setze dich mit Nakmor Crush in Verbindung, ich schicke dir gleich die Kontaktdaten." funkte er flüsternd und schickte ihr die Daten, ehe er sich an Marco wandte.
    "Es ist die beste Spur, die wir haben und er gehört zu einer Söldnertruppe und ist zudem ein guter Freund von mir, ihm können wir vertrauen. Außerdem brauchen wir jede Hilfe, die wir bekommen können."
    Währenddessen löste er die Fesseln von Brekker, der sich schleunigst aus dem Staub machte.
    "Und was ist mit dir, Liz? Begleitest du uns?" fragte Stephen schließlich an seine Halbschwester gewandt.
    "Liz, er ist immer noch dein Halbbruder, vergiß das nicht." meldete sich Violet über Funk, als Liz nicht antwortete.
    Liz seufzte leise.
    "Einverstanden, ich helfe euch."


    Marco Lagos

    "Schwarzer Schatten" war scheinbar ein Stichwort gewesen. So arrogant und widerspenstig er eben noch gewesen war, so nervös und nahezu panisch war Brekker nun.
    Das was Marco hörte ließ ihn jedoch skeptisch werden. Eine Organisation? Innerhalb einer Organisation? Das alles klang eher wie eine verrückte Verschwörungstheorie wie sie die Menschen im 21. Jahrhundert oft aus Langeweile zusammen gesponnen hatten. Brekker jedoch wirkte nicht so als würde er sich irgendwas aus den Fingern saugen.
    Als Marco das Wort "Omega" hörte musste er aufseufzen. Sie waren doch quasi gerade erst auf der Citadel angekommen.
    Und nun mussten sie zu diesem Drecksloch reisen? Das gefiel ihm ganz und gar nicht.
    "Sieht so als als käme ich momentan noch mehr herum als ohnehin schon." murmelte Marco sarkastisch. Es war wohl besser, die Sache nicht aufzuschieben.

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    Vhan

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    Seeva erhob sich ohne ein Wort zu sagen. Sofort trat Stille ein, jeder erwartete wohl ein abschließendes oder aufwühlendes Statement des Spectre. Sie aber schaute kurz zu Yuhki und Karvas und sagt knapp: „Weitermachen“. Dann nickte sie dem salarianischen Executor zu, ehe sie sich ohne ein Wort des Abschieds auf den Weg machte. Sie hatte ohnehin ihr Möglichstes getan beziehungsweise gesagt. Zudem wollte sie zu ihrem Wort stehen und Ethan Caine den Großteil der Story exklusiv liefern. Jetzt aber galt es erst einmal Beyo Vhan aufzusuchen. Immerhin war er der entscheidende Dreh- und Angelpunkt wenn es um die Killerin ging.

    Das Krankenhaus war nicht weit entfernt. Vhans Aufwachen hatte, wie sich bei einer Nachfrage ergab, schon für einen kleinen Strom an Gästen gesorgt, angefangen bei seinen Eltern. Seeva schob sich durch die Gänge, roch Desinfektionsmittel und ignorierte das gehetzte Personal. Die Belegschaft war dieser Tage wirklich nicht zu beneiden. Dass Vhan ein Einzelzimmer bekommen hatte, sprach von seiner Wichtigkeit als Zeuge. Seeva wurde von dem Polizisten anstandslos durchgelassen und sah sich plötzlich dem breiten Kreuz einer Asari gegenüber. Vhan konnte sie nicht sehen, aber hören. Er lamentierte, sprach offenbar mit sowohl der Asari als auch einem weiteren Gast, der Stimme nach turianischer Natur. Die Turianerin hatte eine klare Auffassung von Beyos offensichtlichem Fehlverhalten – und Vhan ebenfalls. Er schob sich selbst die Schuld in die Schuhe. Nicht ganz unberechtigterweise, wie Seeva fand. Dann fiel das Thema auf die kommenden Schritte und Beyos Hilfe dabei. Scheinbar hatte keiner der Anwesenden die Befugnisse in die Ermittlungen von C-Sicherheit zu schauen. Auch sie selbst kam kurz zur Sprache. Seeva lehnte sich gegen die Wand und wartete. „Dürfen wir uns noch an den Ermittlungen beteiligen?“, fragte Vhan blauäugig. „Gegenfrage“, ließ Seeva vernehmen, was sie Asari direkt vor ihr zusammenzucken ließ. Blicke richteten sich auf den Spectre. „Durften Sie sich jemals an den Ermittlungen beteiligen?“ Ihr Blick wanderte zwischen den Beteiligten umher. Nun erkannte sie die beiden Frauen im Raum. „Ich denke, Sie alle kennen die Antwort.“ Seeva stieß sich von der Wand ab, machte einen Schritt in den Raum hinein. „Sie sind ein Unheilsmagnet, Mister Vhan. Sie sollten sich auskurieren; auf Sie kommt noch genug zu. Den Ermittlungen beiwohnen? Soweit ich es verstanden habe sind Sie der Auslöser für diese Morde und Terrorakte. Wären Sie bei Gesundheit, ich würde Sie vorsorglich in eine Zelle schließen lassen.“ Seeva drückte den Rücken durch, begradigte sich und legte die Hände auf den Rücken. „Mister Vhan, Sie stehen unter Schutzhaft. Sollten Sie sich ohne Autorisierung aus dieser Krankenhausetage entfernen, werde ich Sie ans Bett ketten lassen. Verstanden?


    Beyo Vhan

    So langsam fühlte Beyo sich beinahe schon wie ein ausgestelltes Tier. Nahezu im Sekundentakt schienen neue Gäste einzutreffen!
    Und auf diesen hier hätte er lieber verzichtet. Das war der Asari-Spectre, mit welchem sie in Damian Boles' Wohnung aufeinander getroffen waren. Er erinnerte sich noch gut an die Rauch- und Blendsprengsätze welche er zünden musste, damit Hanna Ilias, van Zan und er entkommen konnten.
    Zwar war das was die Asari von sich gab quasi nichts anderes als das was Beyo mit seiner Frage bereits in den Raum gestellt hatte, doch der herablassende Ton störte ihn.
    "Wie Sie sehen bin ich das bereits, geben sie sich also keine Mühe." murrte er und zeigte auf die Verkabelungen an seinem Körper, welche noch mit den Geräten verbunden waren.
    "Ich weiß nicht wie lange sie schon da standen und zugehört haben, aber ich hatte so oder so nicht vor das weiter zu versuchen. Wenn ich noch ein Teil von Braelyn Gavros' Plan bin werden wir das sicher bald erfahren. Aber was ist mit ihnen? Erwartet Miss Sorax und Miss Cas‘ tivera auch ein Strafverfahren? Und den Rest?" Er war sich nicht sicher ob diese Fragen gerade für die Situation all zu hilfreich waren. Aber er konnte nicht anders. Er wollte nicht dass irgendwer noch weiter in diese Sache hineingezogen wurde.
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  17. #17
    La fionda dei cereali  Luceija's Avatar
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    Belustigt betrachtete Hanna wie Craig gedankenverloren den Elcor streichelte. Und mit der komischen Karte hatte sie scheinbar ebenfalls seinen Geschmack getroffen. „Oh, und wie ich in die Falle getappt bin“, dachte Hanna, beschloss aber zeitgleich das nicht zur Sprache zu bringen. „Ihnen gehts doch gut…?“, fragte der Weißhaarige zögerlich. Hanna dachte an die Narbe an der Schulter, die Vhans Klauen hinterlassen hatten und sie dachte an die Schmach, dass diese Bitch von Gavros ihr entkommen war. Warum hatte sie gezögert? Sie hatte doch noch nie ein Problem damit gehabt jemandes Leben zu nehmen. Doch auch hier wollte Hanna ihre Gedanken nicht verbalisieren, zumal sie sich selbst in einer besseren Ausgangslage befand, als sie es hätte zuvor annehmen können. T’Saari hatte ihre Weste reingewaschen, auch wenn die Skepsis aus den Gesichtern jener, die sie nur von Fahndungsfotos kannten nicht gewichen war. „Hervorragend“, antwortete Hanna. „Irgendetwas ist ja immer“, fügte sie schulterzuckend hinzu, griff in ihre Jackentasche und holte sich eine Zigarette aus der Schachtel. Sie holte sich einen Keramikbecher als Aschenbecher, stellte ihn auf die Ablage neben Craigs Bett und entzündete die Zigarette. Ein paar Sekunden verbrachten sie im Schweigen, dann sagte Hanna: „Es tut mir Leid.“ Craigs verschiedenfarbige Augen hefteten sich auf sie. „…dass Sie wegen mir in die Scheiße reingezogen wurden. Keine Ahnung, wieso. Aber Sie sollen wissen, dass es mir Leid tut.“ Sie hatte nicht mehr zu sagen als das. Das war nur ehrlich.


    Craigs Lippen pressten sich gegeneinander und er sah ab. Sah auf den Elcor, streichelte ihm unbewusst durch das Plüsch, dass ein normaler Elcor so nicht besaß (aber das Kuscheltier dafür auch nicht so unbändig stank) und entließ ein langes "Hmm..". Der Terranovaner schien zu überlegen, kam aber zum Schluss: "Sie müssen sich nicht entschuldigen." . Dann sah er wieder auf, richtete seine verschiedenen Farben auf sie und fuhr fort: "Ein Haufen anderer Leute sollten das tun. Ich wollte Ihnen helfen. Deshalb ist das wohl passiert. Und ich habs ja irgendwie überlebt also lassen Sie es gut sein." Aber anstatt sich dessen gänzlich zu entziehen, erlaubte er sich dieses Fauxpas und streckte seine Hand nach ihrer aus, die die Zigarette trug und gerade im Begriff war die Asche von der Spitze des Glimmstängels zu schnippen. Es war ein sehr mutiger Schritt, so, wie er die starke und doch super feminine, schmale Hand hielt. "Aber ich will nicht aus Ihnen rauskitzeln müssen was da passiert ist. Das bisschen Ehrlichkeit hab ich verdient, oder..?", fragte er und machte nunmehr Anstalten, die Hand soweit los zu lassen, dass er den Glimmstängel auch direkt klauen und einen Zug daraus nehmen konnte.
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  18. #18
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    Nachdem die Asari ihren Standpunkt verdeutlicht hatte verschwand sie kurz darauf in der Menge. Die Menschenfrau strich sich leicht über das langsam heilende Hämatom am Auge, natürlich wusste sie ganz genau was sie der Schmugglerin zu verdanken hatte. Doch abseits ihres Zustandes, sie war am Leben trotz der ganzen Scheiße, die ihr seit der Abreise von der Citadel widerfahren war. Also würde sie ihr Wort halten und dieses Schiff finden, auch wenn sie ehrlich gesagt keine Ahnung hatte wo sie da ansetzen sollte. Immerhin konnte es den alten Kübel überall hin verschlagen haben, seitdem diese dusselige Asari ihn verloren hatte. Vielleicht war er sogar nur noch Altmetall.
    „Später. Zuerst das übliche. Ich, die Drogen und das Geld. So wie sie es formuliert ein Kinderspiel.“, beschied sie leicht spöttisch und ließ einmal den ungesund den Nacken knacken. Die Dusche musste warten.

    *
    Maran scrollte gerade auf seinem Pad herum, als sich seine Assistentin Leara plötzlich meldete: „Mister Delok. Sie ist gerade hereingekommen und wollte nicht warten.“, erklärte die Asari und bevor der Salarianer fragen konnte „Wer?“, öffnete sich summend die Tür zu seinem Büro. Kurz dachte er einen Geist zu sehen, doch die Person existierte tatsächlich. Wenn auch nicht in bester Verfassung, so war es eindeutig seine verschollene Klientin, Katharina Orlowski. „Überraschung!“, verkündete diese, im Türrahmen stehend und verschmitzt lächelnd.
    „Entschuldigen sie meine Ungeduld, darf ich reinkommen?“
    , entschuldigte sie sich und blieb vorerst im Rahmen stehen. Hinter ihr tauchte auch seine Sekretärin auf, die ihr scheinbar nachgelaufen war. Was für ein Trubel.
    „Aber natürlich Miss Orlowski. Eine Freude sie wiederzusehen und das gesund und an einem Stück. Setzen sie sich doch bitte. Kann ich ihnen ein Getränk oder etwas zu essen anbieten? “, fragte er höflich nachdem er die neue Situation analysiert und verarbeitet hatte. Die Menschenfrau lächelte zufrieden und ließ sich auf dem Stuhl vor seinem Schreibtisch fallen. Die Schwarzhaarige schien erschöpft zu sein, dennoch ließ sich ein gewisser Tatendrang nicht komplett verleugnen. „Sehr gerne, haben sie einen Saft oder irgendwas mit viel Zucker? Hatte ich länger nicht mehr. Und zu einer Mahlzeit sage ich auch nicht nein. Die letzten Tage habe ich nur eine undefinierte Masse und Schläge bekommen.“, bedankte sie sich freundlich und lächelte mit einer gewissen Bitterkeit.

    „Skandalös Miss Orlowksi, so etwas sollten sie nicht auf sich sitzen lassen. Aber möchten sie dann dass wir unser Gespräch in einem Restaurant fortsetzen?“, fragte er entgegenkommen und beugte sich zu seiner Klientin. Kathy schüttelte mit dem Kopf. „Ich bin gerade nicht stadtfein, wie man vermutlich sehen und auch riechen kann. Was die Verursacher der Schläge angeht wäre eine Klage wohl nutzlos, falls sie darauf anspielen. Zweifellos haben sie natürlich recht.“, erwiderte die Halbasiatin mit einem bösartigen Funkeln in dem müden Blick. Der Salarianer gab Leara mit einer Geste zu verstehen das Gewünschte zu holen.
    „Bevor wir weitermachen, kommen wir zum wesentlichen. Bin ich am Leben?“, fragte sie mit Nachdruck und schaute den Anwalt in seine großen Augen. „Offensichtlich, sonst würde ich doch wohl gerade Selbstgespräche führen.“, scherzte der Salarianer, fuhr jedoch fort als sich kein Lächeln bei seinem Gegenüber regte: „Aber da sie wohl auf den juristischen Status anspielen, auch dort kann ich ihnen mit Freude mitteilen das sie in Augen des Staates ein lebendiges Mitglied der Gesellschaft sind. Berechtigt Steuern zu zahlen und alle anderen Annehmlichkeiten, die unser Staat für sie bereithält.“, verkündete er feierlich und lächelte. Jetzt umspielte auch Katharinas Mund ein zufriedenes Lächeln.
    „Das ist..gut. Und da sie noch für mich arbeiten bin ich wohl auch nicht bankrott.“, merkte die Schwarzhaarige wohlwollend an.
    „Selbstverständlich bin nicht über ihren genauen Kontostand informiert und durch ihre Abwesenheit sind sicherlich Einbußen entstanden, jedoch liefen ihre Geschäfte gemäß ihren Anweisungen weiter. Eine gewisse Unruhe ist jedoch sicher entstanden und das Zeigen von Präsenz bei ihren Angestellten und Geschäftspartnern notwendig.“, fügte der Salarianer im Stakkato an und tippte etwas in sein Omni-Tool ein. „Sicherlich, ich will ja nicht plötzlich abgesägt werden wie mein Vorgänger.“, erklärte sie mit einem Schmunzeln.
    „Nun was das angeht..“
    , begann der Salarianer als sich plötzlich die Tür öffnete und die Asari einen Orangensaft und zwei Sandwichs vor der Menschenfrau abstellte. „Danke meine Liebe.“, sagte die Schwarzhaarige gutgelaunt und nahm einen Schluck von dem Saft. Dann begann sie genüsslich an dem Sandwich zu knabbern. Interessiert blickte sie zwischen die Toastscheiben.
    „Käse-Schinken..hervorragend. Was meinten sie gerade?“, murmelte die Halbasiatin kurz vertieft bis sie sich wieder dem Salarianer zuwandte. Der Anwalt rutschte kurz auf seinem Stuhl hin und her, dann beugte er sich zu seiner Klientin. „Nun es gab in ihrer Abwesenheit ein paar Neuigkeiten hinsichtlich ihres Vorgängers und ihrem Partner.“, erklärte er vorsichtig und sah sie eindringlich an. Das Lächeln in ihrem Gesicht fror leicht ein und wich einem skeptischen Blick. Stumm nahm sie einen Schluck Saft und hielt das Glas abschätzig in ihrer rechten Hand. „Und was bitte?“


    *
    Die Atmung beruhigte sich wieder und auch der Puls sank wieder auf eine normale Frequenz. Katharina spürte wie die Hitze langsam wieder aus ihrem Gesicht wich und sie scheinbar ruhig und gelassen ihren Stuhl wieder aufstellte. Mit dem Fuß schob sie die Scherben des zerbrochenen Tellers zur Seite. Ruhig ließ sie sich wieder in ihren Stuhl sinken.
    „Ich entschuldige mich. Da hat sich wohl vieles in den letzten Tagen angestaut.“, sprach sie mit bedauern und lächelte verlegen. „Den Schaden an dem Aquarium ersetze ich ihnen natürlich.“, fügte sie entgegenkommend an, den Riss im Glas mit einem entschuldigenden Seitenblick streifend. Der Salarianer lächelte versöhnlich.
    „Nun jetzt weiß ich wenigstens das mein Glas stabil ist. Wollen sie ein neues Glas Saft?“, erkundigte er sich höflich. „Das wäre sehr nett.“, bedankte sich Kathy deren Glas irgendwo vom Aquarium abgeprallt war. „In Anbetracht der Umstände hätte ich ihnen das vielleicht erst nach einer Erholungspause mitteilen sollen.“, merkte Maran an. Kathy winkte ab. „Kurz und schmerzlos. Der Rest war eine Überreaktion von mir. Sie haben das Beste in meiner Abwesenheit daraus gemacht. Ich danke ihnen vielmals.“, merkte sie bescheiden an.
    „Also ist er derzeit auf freiem Fuß?“
    , fragte sie nachdenklich nach. Der Salarianer nickte zustimmend. „Genau, nach Beratung mit seinem Anwalt habe ich ihm die Kaution gestellt. Er hat seine Wohnung bezogen und steht wegen Verdunkelungsgefahr unter Aufsicht von C-Sec. Ich bin mir aber sicher dass man ihn mit ein wenig Raffinesse und Geld dazu bringen kann die Station zu verlassen.“ „Vermutlich, aber ich bin mir nicht sicher ob ich es angemessen finde so jemanden Geld zu zahlen.“, erwiderte Kathy abfällig und fuhr sich durch das verfilzte Haar. „Nun auch wenn ich mir sicher bin das sie nicht in meiner Anwesenheit von einem Gewaltverbrechen reden, so würde das doch nur die Aufmerksamkeit von C-Sec wecken. Momentan geht es nur um Finanzvergehen. Mord ist eine ganz andere Sektion. Wenn er von der Station verschwindet wird man von Steuerflucht ausgehen, aber bei dem Verdacht auf Gewaltanwendung…wird man genauer hinschauen.“, erklärte Maran eindringlich. „Ich verstehe, danke für ihren Rat.“, bedankte sich die Schwarzhaarige und nahm das Glas entgegen das man ihr just in diesem Moment ins Zimmer brachte.
    „Sie haben hervorragende Arbeit geleistet Mister Delok. Ich denke ich werde mich erstmal etwas erholen und dann treffen wir uns morgen um alles weitere zu besprechen.“, entschied Kathy besonnen und nahm einen Schluck Saft. Der Salarianer nickte zustimmend. „Genau, kommen sie erstmal zur Ruhe, sie müssen keine überstürzten Entscheidungen treffen.“, sprach der Salarianer mitfühlend aber auch bestimmend.
    „In Ordnung, können sie mir dann noch zwei kleine Gefallen tun?“, fragte Kathy höflich. Maran nickte zustimmend. „Könnten sie in ihrer Akte schauen wo meine Wohnung ist? Fällt mir im Moment ums Verrecken nicht ein.“, erkundigte sie sich leicht verlegen. Der Salarianer stutzte kurz, tippte dann aber etwas auf seinem Bildschirm ein. „Gerne, was wäre das andere?“, fragte er während der Recherche.
    „Ich bräuchte ein paar Informationen über den Verbleib eines Schiffes. Obwohl zwei, das eine aus geschäftlichem, dass andere aus persönlichem Interesse.“ Der Salarianer sah neugierig vom Bildschirm auf. „In Ordnung. Welche Schiffe?“ Katharina atmete kurz durch und richtete sich dann in ihrem Stuhl auf. „Das eine wäre die Renacimiento, dass andere ein Volus Schiff namens Starscream.“
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    Beyo Vhan

    Seeva verschränkte die Arme. Dass sie als Spectre von einem großen Teil der Bevölkerung mit Bewunderung und gleichermaßen Verachtung gesehen wurde war ihr klar, dass sich dieses Individuum ihr gegenüber aber so aufführte, nachdem ein ganzer Haufen andere Individuen wegen ihm gekämpft, gelitten und ihn trotzdem gerettet hatte ließ ihren inneren Hund des Hades an seiner Kette zerren, die ihr Temperament zügelte. Dass Vhan Teil von Gavros‘ Plan war bezweifelte die Asari. Vhan sollte mittlerweile längst tot sein. „Erwartet Miss Sorax und Miss Cas‘ tivera auch ein Strafverfahren? Und den Rest?“ Seeva lockerte ihre Haltung nicht, schaute zu den beiden Frauen in Vhans Zimmer. Die Spannung brachte die Luft zum knistern. „Nun, ich weiß zu deren Glück nicht, wer alles in diesem ‚Rest‘ organisiert ist“, sagte der Spectre betont langsam. „Miss Ilias und Sie waren die einzigen, die öffentlich zur Fahndung ausgeschrieben waren. Miss Ilias habe ich bereits gestern die Absolution erteilt. Ihre Handlungen beruhen in meinen Augen alle auf Selbstverteidigung. Sie selbst stehen ebenfalls natürlich nicht unter Anklage für Mord oder Terrorismus“, erklärte die Asari in neutralem Tonfall. Dann schaute sie zu Sorax und Cas‘ tivera. „Sie zwei haben mit den Ermittlungen nichts zu schaffen. Maximal als Zeugen der Ereignisse. Immerhin haben Sie Mister Vhan ja durch dieses Inferno geschleppt.


    ***

    Craig Gillespie

    Hanna starrte entgeistert auf die fahle Hand des jungen Mannes, die sich nun vorsichtig von der ihren löste. Erst als sie wie ein Schatten über der ihren hin bewegte sie sie wieder – vorsichtig. Sie ließ Asche mitsamt Zigarette in den Becher fallen, schob diesen beiseite, nahm dann Gillespies Hand so umsichtig als wäre sie aus Glas und legte sie sanft auf die Krankendecke. Sachte drückte sie sie herunter, schaute dem Profiler in der Augen. „Klar. Wie Sie wünschen.“ Sie ließ die Hand los, lehnte sich zurück und begann zu erzählen. Von den Ermittlungen unter Yuhki, die dann rasch eskalierten und sie über Umwege zu Beyo Vhan brachten – dem zu diesem Zeitpunkt vielleicht meistgesuchten Mann auf der Citadel. Sie berichtete von Yuhkis Kurzsichtigkeit und die Schwierigkeiten, die sie dadurch bekommen hatte, dem Plan den Kryptogrammkiller mit einem bunten Haufen aus Kämpfern kurzfristig selbst zu stellen und ihrem Angriff auf die Tunnel. Sie sprach von den Explosionen, von Nathaniel Hudson und Anastasia Nix, von den Durchsuchungen des Tunnels und davon, wie sie in jedem Raum ein weiteres Opfer fanden, zur Schau gestellt. „Sie waren dann wohl das meine“, sagte sie mit einem nicht ganz so lässigen Schulterzucken. Hanna erzählte von der Hetzjagd auf den Killer und dass Detective Nathaniel Hudson Craig dann schließlich rausgetragen hatte. „Sind viele bei draufgegangen“, schloss sie und sie erwähnte nicht, dass Anastasia Nix gestorben war als diese Hudson und dem bewusstlosen Gillespie den Rücken frei gehalten hatte. „Sie sind hier, Sie leben. Passt schon.
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  20. #20
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    Beyo Seeva

    Allmählich wurde es richtig kuschlig im Krankenzimmer, wenn die Besucherfrequenz weiter so anhielt musste der C-Sec Mann vor der Tür vermutlich Stühle holen gehen. Das Auftauchen der Spectre kam für Thadera recht überraschend, allerdings war ihr Auftauchen für Vhan recht überraschend gewesen. Die Eingangstür zu diesem Zimmer war wirklich sehr geräuscharm.
    Auch wenn das vielleicht ein wenig unfair war, hatte die Sportlerin beim Auftauchen von T'Saari nicht mit guten Nachrichten gerechnet. Ein Eindruck der nur halb stimmte, wenigstens schien Thadera niemand rechtlich zu belangen wollen. Wobei ihr ihre Anwältin eh versichert hatte das dies unwahrscheinlich wäre, aber eine Bestätigung schadete ja nicht. Die andere Seite der Medallie war das ihre Jagd nach Braleyn von offizieller Seite für beendet erklärt worden war, wobei dies auch für Vhan und Sorax galt. Damit war natürlich auch zu rechnen gewesen, jedoch war dies eine Bestätigung auf die Thadera auch hätte verzichten können. Während sich Vhan, seinem persönlichen Leitmotiv folgend, im Gespräch scheinbar weiter in die Scheiße ritt, hatte die Asari beschloßen vorerst zu schweigen. Ein Umstand den sie jedoch nun änderte.
    "Zeugen der Ereignisse? Was bedeutet das, dass man meine Aussage zu Protokoll nimmt und fertig?", fragte sie leicht skeptisch bis sie sich eingestand das es die Frage nicht wert war. Sie schüttelte den Kopf und winkte ab. "Entschuldigung, dumme Frage, vergessen sie die. Finde ich sicher noch raus.", fügte sie beschwichtigend an. Wenn sie ehrlich war hatte sie eine Frage die ihr wichtiger war.
    "Aber wo ich die Gelegenheit habe, auch wenn ich vermute das sie da keine Aussage zu treffen können..Weiß man schon etwas über den Verbleib von Braelyn? Jetzt wo die wahre Identität geklärt ist und sie die Leitung übernommen haben, sollte es ja nicht lange dauern bis die Fahndung zum Erfolg führt.", fragte sie in einem Tonfall der tatsächlich keine Spur Sarkasmus, sondern eine Mischung aus Respekt und ehrlichem Interesse zu vermitteln schien. Für Thadera ein seltener Tonfall, hauptsächlich für Trainer und ihre Mutter reserviert. Wobei Asari Matriarchinnen und Spectre beides keine Personenkreise waren mit denen man sich vorsätzlich anlegte.
    Eine Tatsache die wohl dazu führte, dass sich die in ihrem Kopf kreisende Folgefrage weder über ihre Mimik noch über ihr doch recht loses Mundwerk äußerte. "Oder tappt ihr wie vorher wieder komplett im Dunkeln?"
    Stattdessen schauten die jadegrünen Augen der Asari fast schon rehäugig in das versteinert wirkende Antlitz der älteren Asari.
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