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Comic-Kränzchen | Diskussionsthread für Comicleser

  1. #61 Reply With Quote
    Bücherwolf  HerrFenrisWolf's Avatar
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    So jetzt über Weihnachten bekommen:

    Transmetropolitan Book 2 (enthält die Issues 13-24)

    Hat mir wie der erste Sammelband auch sehr gefallen. Fast noch ein wenig mehr, da es eine größere zusammenhängende Story gab als in den ersten zwölf Heften. Am Anfang waren es ja eigentlich mehr einzelne Stories durch die man mehr über "the City" erfährt.
    Während es jetzt um den Präsidentschaftswahlkampf ging und die Story sich sehr spannend entwickelt.
    Freu mich wenn sie dann Book 3 rausbringen, den werde ich mir dann sicher auch holen.

    The Boys Omnibus Volume 1

    Da mir die Serie sehr gut gefallen hat, wollte ich auch mal in die Comics schauen. Auch sehr gelungen, man erkennt Gemeinsamkeiten, aber insgesamt ist es anders aufgebaut und man kann sich halt ein wenig mehr Zeit nehmen. Erstmal in den unteren Ligen anfangen.
    Das einzige was noch für mich gewöhnunsbedürftig war, war der geschriebene schottische Akzent. Mit dem Slang musste ich erstmal warm werden, aber es gibt dem ganzen auch eine eigene Note. Werde ich mir wohl auch nach und nach die anderen Omnibus holen.
    Nächstes Jahr kommt ja auch Staffel 2, da freue ich mich schon drauf.
    Freue mich schon was du über an Lesermeinung vom Fortgang der beiden Stories berichten wirst. Transmetropolitian scheint im Deutschen jetzt fürs Erste wieder aus dem Druck zu sein. In den Comicbuchläden findet man nur noch Restexemplare, Nachschub wird nicht erwartet.

    Ich habe eine weitere SciFi Reihe durchgelesen und ne andere Reihe angefangen. Hier zäume ich mal das Pferd von hinten auf.

    Blacksad


    "Hast du schonmal von Blacksad gehört? Das interessiert mich.", fragte mich mal mein Kumpel. Ich hatte nie von Blacksad gehört. Als er meinte, es ginge um einen Katzendetektiv, musste ich unweigerlich an Akif Pirinccis Felidae denken. Wäre dieser Autor doch einfach bei Katzenkrimis geblieben, anstatt politisch zu werden. Der Gedanke ließ mich trocken husten. Gemeinsam standen wir in meinem Stammcomicbuchladen. "Habt ihr Blacksad zufällig?", die Verkäuferinnen verneinten seine Frage. "Mhh, ich glaub der wird auch gar nicht mehr gedruckt." Ein halbes Jahr später, sehe ich auf Gamestar einen Trailer zu "Blacksad" dem Videospiel und er einnert mich an The Wolf Among Us von Telltale Games. Zum ersten Mal kommt Interesse bei mir auf.

    Tatsächlich finde ich in meinem Stammcomicbuchladen eine deutsche Neuauflage des französischen Comics. Carlsen veröffentlicht die Blacksad Bände. Zu Weihnachten schenkt man mir Band 1 Irgendwo zwischen den Schatten, wenig später kaufe ich Band 2 Arctic Nation. Der erste Band hat sich schnell weggelesen und so ergeht es mir auch mit dem zweiten. Beides sind voneinander unabhängig funktionierende Geschichte, ein Fall pro Band.

    John Blacksad ist ein stereotyper Hardboilded-Detektiv wie man ihn aus dem Film Noir kennt. Er lebt in den 50er Jahren, nur das im Comic die Welt von antropomorphen Tieren bevölkert wird. Müsste ich eine Top 3 erstellen, über die drei Noir-Detektive die ich kenne, wäre Blacksad Platz 3. Das soll keine Abwertung der Figur sein, aber sie ist mir bisher zu nah an dem was man erwartet, als dass ich sie einem Nick Belane ( Pulp - Ausgeträumtoder) oder Bigby Wolf (Fables, The Wolf Among Us) überordnen möchte. Was ich an Blacksad wirklich mag, ist wie die Figur gezeichnet ist. Die Bilder sind wirklich ausdrucksstark und der Schöpfer legt eine Menge menschlicher Emotion in dieses Katergesicht. Dabei hört Blacksad allerdings nie auf wie eine Katze auszusehen. Etwas das bei den weiblichen Varianten der Figuren, teilweise etwas schwieriger zu deuten ist. Den Furrys unter euch, könnten die erotischen Szenen besonders gefallen.

    Speziell Band 2 stellt mich allerdings vor ein Problem mit Blacksad. Da geht es um Rassismus, Rassismus in einer Welt antropomorpher Tiere, der sich nicht nach Spezies richtet, sondern Fellfarbe. Die Arctic Nation (KKK) wird angeführt durch einen Eisbären mit deutschen Vornamen und ihr gegenüber stehen die schwarz behaarten Tiere von den Black Claws (Black Panthers),... das macht Blacksad mit seinem schwarzen Fell und seiner weißen Mundpartie also zu einer Art Afroamerikaner. Eine interessante Metapher für ein falsches Konzept wie Rassismus... aber irgendwie hinkend. Auf der anderen Seite zeigt uns Band 1 eine Kneipe voller Reptilien, die irgendwie einen hispanischen Eindruck erwecken. Davon abgesehen, bin ich gespannt was die anderen Bände für mich bereithalten.
    HerrFenrisWolf is offline

  2. #62 Reply With Quote
    Bücherwolf  HerrFenrisWolf's Avatar
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    Ich habe mir vor Weihnachten die Drifter-Reihe gegönnt, um die ich bisher immer herumgetigert bin. Es waren nur vier Bände also habe ich sie mir alle aufeinmal gekauft. Das hätte ich beinahe bereut. Aber erstmal langsam.

    Zu Beginn erleben wir den Absturz eines Raumschiffs auf einem unbekannten Planeten, der reuige Pilot scheint mit senem Leben abgeschlossen zu haben. In einem unbekannten Gewässer nahe seines Wracks kommt er wieder zu sich. Er kommt an die Oberfläche und wird von einem Fremden unter einer Gasmaske niedergeschossen.

    In einer ebenfalls femden Siedlung verarztet man den Abram Pollux genannten Piloten. Pollux ist der Protagonist und trägt offenbar enorme Schuldgefühle mit sich herum. Ursprünglich war er auf dem Weg zu seiner geliebten Frau, doch die wird er nun wohl nie wiedersehen. Für Pollux ist der Absturz keine drei Tage her, die Bewohner der Stadt versichern ihm, es ist Jahre her, dass ein Raumschiff hier abstürzte. Allgemein scheint der Planet nicht an einen wie auch immer gearteten Weltraumverkehr angebunden zu sein. Die kleine Siedlung mit Grenzlandcharme verfügt über keine greifbare Geschichte. Ihre Bewohner schürfen in den Minen nach den Hinterlassenschaften von Würmern, plündern Raumschiffwracks für Ersatzteile, wehren Banditen ab und arrangieren sich mit den gefährlichen, Wheeler genannten Alienhumanoiden des Planetens.

    Drifter wirft ne Menge Fragen auf. Was hat es mit Pollux Schuldgefühlen auf sich? Warum schoss der Fremde ihn beim ersten Treffen nieder? Warum hat keiner Pollux Absturz bemerkt? Was hat es mit den Wheelern auf sich? Wer ist der mysteriöse Schattenmann im Hinterzimmer der örtlichen Kneipe?

    Das sind zwar alles interessante Fragen, aber die meiste Zeit kam mir Drifter wie ein generisches SciFi-Abenteuer vor. Ich fand es unbefriedigend. Bis sich dieses Gefühl im letzten Band um 180 Grad drehte. Denn die Antworten haben es wirklich in sich.

    Was den Zeichenstil angeht gibt es bei Drifter nichts zu meckern. Er ist nicht überragend und der Arstyle fällt nicht wirklich auf, aber es gibt auch nie einen Ausreißer nach unten. Besonders angetan hat es mir dieses Cover.
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  3. #63 Reply With Quote
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    War nach meinem heutigen Flohmarktbesuch nach längerer Zeit mal wieder im Comicladen und habe mich im Regal mit gebrauchten Comics umgeschaut.
    Konnte dadurch Witcher 3: Fluch der Krähen günstig erwerben (hatte auch nur an den Ecken leichte Gebrauchsspuren)
    Was soll man sagen, bei Büchern zu Spielen (und es war eindeutig an dem Artwork der Spiele angelehnt), darf man nicht zu viel erwarten, aber es war ganz gut.
    Eine nette Story und das Artwork war auch gut umgesetzt.
    Sollte häufiger mal in der Gebrauchtecke herumstöbern. Das letzte Mal habe ich ein altes Mass Effect Comic gefunden. Die sind zwar storytechnisch auch nicht der große Wurf, aber da bin ich aus RPG Gründen auch mehr an zusätzlichem Artwork von Rassen und Handlungsorten interessiert. Dafür bieten sich Comics doch recht gut an.
    Und natürlich hoffe ich mal wieder auf alte Vagabunden der Unendlichkeit Comics zu stoßen (auch wenn die Chancen gering sind).
    Oder Valerian und Veronique-Bände, die kann ich dann meinem Vater schenken.
    numberten is offline

  4. #64 Reply With Quote
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    War nach meinem heutigen Flohmarktbesuch nach längerer Zeit mal wieder im Comicladen und habe mich im Regal mit gebrauchten Comics umgeschaut.
    Konnte dadurch Witcher 3: Fluch der Krähen günstig erwerben (hatte auch nur an den Ecken leichte Gebrauchsspuren)
    Was soll man sagen, bei Büchern zu Spielen (und es war eindeutig an dem Artwork der Spiele angelehnt), darf man nicht zu viel erwarten, aber es war ganz gut.
    Eine nette Story und das Artwork war auch gut umgesetzt.
    Sollte häufiger mal in der Gebrauchtecke herumstöbern. Das letzte Mal habe ich ein altes Mass Effect Comic gefunden. Die sind zwar storytechnisch auch nicht der große Wurf, aber da bin ich aus RPG Gründen auch mehr an zusätzlichem Artwork von Rassen und Handlungsorten interessiert. Dafür bieten sich Comics doch recht gut an.
    Und natürlich hoffe ich mal wieder auf alte Vagabunden der Unendlichkeit Comics zu stoßen (auch wenn die Chancen gering sind).
    Oder Valerian und Veronique-Bände, die kann ich dann meinem Vater schenken.
    Cool, Fluch der Krähen habe ich auch im Regal. Von den Witcher-Comics sind die ersten beiden Im Glashaus und Fuchskinder die besten. Die anderen sind eher an The Witcher 3 orientiert und wirken daher wenig eigenständig auf mich.

    Gebrauchtcomics sehe ich in Läden eher in Form von Lustiges Taschenbuch, Mosaik oder Simpsons.
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  5. #65 Reply With Quote
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    Cool, Fluch der Krähen habe ich auch im Regal. Von den Witcher-Comics sind die ersten beiden Im Glashaus und Fuchskinder die besten. Die anderen sind eher an The Witcher 3 orientiert und wirken daher wenig eigenständig auf mich.

    Gebrauchtcomics sehe ich in Läden eher in Form von Lustiges Taschenbuch, Mosaik oder Simpsons.
    Ich wusste gar nicht wie viele es da gibt, im dritten Band war jetzt nur Werbung für die ersten beiden Bände drinnen. Wobei mich der erste an den Stil von Witcher 1 und der zweite an den von Witcher 2 erinnerte.

    Also im Dresdner Comicladen gibt es inzwischen ein großes Regal. Da habe ich auch Liga der außergewöhnlichen Gentlemen Band 2 gesehen, belgische Comics, manchmal auch komplette Kollektionen wie die alten blauen Star Wars Klonkriege Comicbände (die ich echt super finde, aber schon besitze, respektive mein Bruder). Und viele weitere Comics. (auch natürlich sowas wie die Simpsons)

    Mosaik habe ich schon öfters gesehen, aber da scheint es sogar einen großen Markt mit steigenden Sammlerwerten zu geben. Auf jedenfall habe ich mal mitbekommen wie der Besitzer mit einem über den Preis von alten Heften geschachert hat. Hätte ich nicht gedacht, aber ich kann mit den Dingern auch überhaupt nichts anfangen. (Okay, sehe gerade. Band 1(1955) hat einen Wert von 4000 €, viele andere im zwei bis dreistelligen Bereich. Gibt wohl für alles einen Sammler )
    numberten is offline

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