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  1. #101 Zitieren
    Moderator Avatar von eis engel
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    Eve; Nathan; Ben und Dave

    Nevio sah kurz in die Runde und blieb an Shenmi Wu´s neugierigen, vielleicht auch leicht ertappten Blick hängen, die ihn ansah, als hätte sie sich erst kürzlich über ihn unterhalten gehabt. Er lächelte sie höflich an und setzte sich schließlich an seinen Platz.
    Während die anderen ihr Dessert zu genießen schienen, stocherte er nur schweigend und nachdenklich darin rum. Das Vanille Eis war schon leicht zerschmolzen und die ersten Früchte schwammen in Vanillesoße, bevor er langsam zu essen begann.

    Probleme, Mr. Caruso?“ fragte der britische Älteste höflich nach. Doch er schien wohl mit keiner Antwort zu rechnen und fügte daher gleich hinzu: „Vielleicht können wir helfen.
    "Ich fürchte, aus den kleinen Gesten wird wohl nichts und Frankfurt fürs erste ignorieren ebenfalls nicht...." begann der Italiener an Parker gewandt und seufzte leise.
    Mario und Carlo wurde hellhörig und sahen von ihrem Dessert auf.
    "Was ist los?" fragte der Blonde direkt und Nevio sah ernst zu den beiden rüber.
    "Ich habe gute und schlechte Nachrichten..." begann der italienische Älteste zu erklären und blickte in die Runde, ehe er weitersprach.
    "Die gute Nachricht ist, dass wir Klaus Wagner ausfindig gemacht haben und die schlechte..." Er machte eine kurze Pause und überlegte, wie er das ganze am besten rüber bringen sollte.
    "... In unsere Forschungsbasis in Venedig ist heute Vormittag eingebrochen und wichtige Daten über unseren Hauptsitz in Frankfurt gestohlen worden. Was die Assassinen genau vor haben und welches Ausmaß das ganze haben wird, können wir noch nicht abschätzen, die Knights arbeiten aber mit Hochdruck daran. Wir werden Morgen früh auf jeden fall sofort nach Frankfurt fliegen."
    Mario und Carlo nickten zustimmend.
    An Parker und Wu gewandt fragte er schließlich höflich.
    "Welche Hilfe könnten Sie mir denn anbieten?"
    eis engel ist offline
  2. #102 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von numberten
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    Nathan Nevio

    Interessiert lauschte Shenmi den Worten des Italieners und auch Tomoko hörte ihm konzentriert zu. Die Japanerin hatte mehr als genug über den Fall Wagner mitbekommen und wusste das dieser derzeit ganz oben auf der internen Fahndungsliste des Konzerns stand. Wenn man ihn gefunden hatte würde es wohl nicht lange dauern bis man ihn hatte. Ob tot oder lebendig war eine ganz andere Frage, vielleicht auch erst das Eine und dann das Andere.
    Hinter Shenmis wie üblich höflichen Fassade, arbeitete ihr Verstand derweil auf Hochtouren. Wenn man Wagner in die Hände bekommen könnte wäre dies von großem Wert. Je mehr man von seinen Verbindungen zu den Assassinen erfahren konnte, desto besser. Allerdings würden diese wohl kaum zulassen das es soweit kam. Eher würden sie ihn vorher umbringen, es war also eine Art Wettlauf. Allerdings einer an dem sie kaum teilhaben konnte. Europa war zu weit entfernt um aus Asien etwas schnell in die Wege zu leiten. Und momentan konnte sich auch keine Agents wie Tomoko entbehren, nicht solange sich nicht um das aktuelle Problem gekümmert worden war.
    Wobei Caruso mit den Knights eigentlich über genügend Manpower verfügen sollte. Natürlich nur sofern diese derzeit auch schon wieder auf einer Linie waren.
    "Nun kleine Gesten sind natürlich schön und nett. Aber ich denke den Verursacher für das Chaos zu Rechenschaft ziehen..das wird die Moral ihrer Mitarbeiter erheblich steigern. Ein gelungener Einstand.", bemerkte Shenmi anerkennend auf diese Information. Nachdenklich legte sie die Stirn in Falten.
    "Und natürlich würde ich ihnen gerne helfen diesen Hund zu fangen. Aber ich denke nicht das ich ihnen in so kurzer Zeit Verstärkung nach Europa schicken kann, sofern sie überhaupt noch Agents brauchen. Ich denke mit den Knights sind sie gut versorgt. Langfristig kann ich ihnen aber sicherlich Unterstützung in Form von Personal und Informationen zur Verfügung stellen, wenn sie es wünschen.", bot die Chinesin höflich an. "Für die schnelle Hilfe bietet sich wohl aber dann doch eher Mister Parker an, der Ärmelkanal ist näher an Europa als der Pazifik.", fügte Shenmi mit leichten Bedauern an und verwies gleichzeitig optimistisch auf den britischen Ältesten.

    "Alles, was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen können."
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    numberten ist offline
  3. #103 Zitieren
    Held Avatar von Rabenkopf
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    Nevio & Shenmi

    Der europäische Älteste fiel gleich mit der Tür ins Haus. Zu seiner Schande musste Nathan zugeben, dass er große Augen machte, als Caruso ihnen offenbarte, dass sie bereits einen Hinweis auf Wagner hätten – sogar seinen aktuellen Aufenthaltsort kannten. Glücklicherweise schmiss sich Shenmi für ihn in die Bresche, indem sie mal wieder als Erste antworten wollte und ihm auf diese Weise Zeit gab, über die Informationen nachzudenken und wieder sein Pokerface aufzusetzen.

    Was interessantes ist passiert…“, erklärte Ben, so laut murmelnd, dass ihn die beiden Cullens sehr gut verstehen konnten, „Natey, was hast du da gerade gehört?
    Wie bitte, Mr. McKellen?“, fragte Eve höflich und leicht verwirrt nach.
    Ich hab nur laut gedacht, Eve.“, antwortete Ben ohne sich auch nur umzudrehen, „Ich beobachte nur die Gesichtszüge eines Mannes – solltest du auch machen. Dann wirst du niemals über das Verhalten von Leuten überrascht sein.“, er warf ihr einen abschätzigen Blick zu, „Beobachtungsgabe und die Gabe zu Schlussfolgern – zwei Gaben, die du lieber früher als später lernen solltest, wenn du für mich arbeiten willst. Menschen zu lesen ist nämlich kinderleicht.
    Kinderleicht?, fragte Eve in Gedanken und warf einen Blick auf die sechs unterschiedlichen Gesichter am anderen Tisch, Wo ist das leicht?

    "Für die schnelle Hilfe bietet sich wohl aber dann doch eher Mister Parker an, der Ärmelkanal ist näher an Europa als der Pazifik.", erklärte die Chinesin und gab damit an Nate weiter.
    Das würde ich wohl meinen.“, erklärte Nate lächelnd, „Nelson, einer meiner Lions ist gerade in London. Er erledigt da gerade eine Kleinigkeit, sollte aber bis morgen früh bereit sein und dann kann er ihnen jederzeit zur Seite stehen.“, er leckte sich über die Lippen und beugte sich leicht vor, „Falls sie mir die Frage erlauben: Wo haben sie Wagner ausfindig gemacht?“, wobei er versuchte so wenig neugierig wie möglich zu klingen.
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
    "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Ghandi
    "Eine Falle zu erkennen ist eine Sache, sie zu umgehen eine völlig andere." - Ranma 1/2
    "Mein Name ist Ozymandias, König der Könige. Schauet auf mein Werk, ihr Mächtigen, und verzweifelt." - Ozymandias
    "Der größte Trick des Teufels ist es die Welt glauben zu lassen, dass er nicht existiert." - Die üblichen Verdächtigen
    "Nichts ist unmöglich, solange du es dir vorstellen kannst." - Professor Hubert Farnsworth
    "Maybe you are right...maybe we can't win this. But we'll fight you regardless. Yes, people will die. Maybe we'll lose half of the galaxy...maybe more. However insignificant we might be: We will fight, We will sacrifice and We will find a way....that's what humans do!" - Commander Shepard
    Rabenkopf ist offline Geändert von Rabenkopf (14.02.2019 um 21:34 Uhr)
  4. #104 Zitieren
    Moderator Avatar von eis engel
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    Shenmi Wu und Tomoko Gozen & Eve; Nathan; Ben und Dave

    Aufmerksam lauschte er Shenmi´s Worten. Er konnte durchaus verstehen, dass sie ihm keine sofortige Hilfe anbieten konnte, immerhin war Asien doch ein ganzes Stück weit weg, zumal sie sicher auch noch einiges zu erledigen hatte, hatte ja genug eigene Projekte am laufen.
    Außerdem hatte die Chinesin nicht ganz unrecht, er hatte seine Knights, die alle samt Profis waren und die nur darauf warteten Wagner endlich aus zu schalten.
    "Ich danke ihnen sehr für Angebot und wenn sie mich langfristig mit Informationen und später auch mit Personal unterstützen können, wäre mir schon sehr geholfen." bedankte er sich höflich an die asiatische Älteste gewandt.

    Parker schien erstmal zu zuhören und zu überlegen, bis er sich ebenfalls zu Wort meldete und ihm einen seiner Lions zur Unterstützung anbot.
    "Wenn sie Nelson wirklich entbehren können, würde ich mich über seine Hilfe freuen. Aber sie haben selbst nur drei Special Agents, die brauchen sie doch bestimmt für ihr Einsatzgebiet?!" merkte der Italiener höflich an.
    "Wir haben Wagner in Paris ausfindig gemacht. Meine Knights haben sich an seine Fersen geheftet und ich werde wohl in Kürze alle Informationen über ihn und seine Kontakte haben. Diesmal entkommt er uns nicht."
    eis engel ist offline
  5. #105 Zitieren
    Nostalgia Master  Avatar von Forenperser
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    Irgendwo da draußen.....
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    Nelson

    George konnte einen Schreckensschrei nicht unterdrücken als das Schockprojektil seinen Bruder in den Rücken traf und diesen zu Boden schickte.
    Der ältere Kerl, welcher offensichtlich Horatio Nelson war, verschwendete keine Zeit und richtete den Abstergo-Agenten, welcher Foday den Namen gegeben hatte, hin.
    "Seelenloser Bastard." dachte er sich still. Templer hatten wirklich keinerlei Kameradschaftsgefühl.
    Dann zog Nelson eine Pistole und forderte ihn zum Aufgeben an, während seine vier verbleibenden Handlanger ihn einkreisten.
    Der junge Assassine zitterte. Wie hatte diese Mission nur so schief gehen können?
    Ich hoffe wir verstehen uns…?“ setzte Nelson nach. Völlig resignierend hob der jüngere Bruder langsam die Hände.
    "Lauf weg, du Vollidiot!"
    Völlig überrascht wandten sich sämtliche Köpfe zu seinem Bruder. Immer noch am Boden liegend und offenbar durch die starke Stromladung unfähig sich aufzurichten, doch bei Bewusstsein. Seine rechte Hand griff an den leeren Revolver, welcher unweit von ihm zu Boden gefallen war, und mit voller Wucht warf er ihn in Richtung des älteren Templers. Dieser duckte sich zwar, doch das reichte George um ihm einen kräftigen, seitlichen Tritt zu verpassen, wodurch dessen Pistole ihm aus den Händen glitt.
    Keine Zeit verschwendend fuhr er die versteckte Klinge aus und schlug hinter sich. Mit einem schrecklichen Schrei griff der getroffene Wachmann sich an seine Augen. George indes nahm dessen Schockstab und schlug damit nach den restlichen 3 um sie auf Abstand zu halten und dem Kreis zu entbrechen. Dann rannte er. Wie er noch nie im Leben gerannt war. Seine Füße stießen sich bereits vom Dachrand ab und die kühle Abendluft erfasste sein Gesicht, als er den Knall hörte und spürte wie das Geschoss seine Schulter durchbohrte.
    "Gaaaah...." Der plötzliche Schmerz war zu fiel. Er schaffte es nicht die richtige Sprungposition zu halten. Dann schlug er mehr als unsanft auf der kalten Oberfläche der Themse auf und verlor das Bewusstsein....
    Forenperser ist offline
  6. #106 Zitieren
    Held Avatar von Rabenkopf
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    Nathan & George Brima

    "Lauf weg, du Vollidiot!", unterbrach der eigentlich bewusstlos sein sollende Assassine die Szene, bevor er den Revolver in Richtung Nelson warf.
    Der Templer konnte sich noch rechtzeitig ducken, aber der Schaden war angerichtet: der andere Assassine hatte wieder neuen Mut gefasst und trat ihm seine Waffe aus der Hand. Bloody Hell, fluchte er innerlich, während er sich abrollte um schneller an seine Waffe zu gelangen – etwas was er einstmals deutlich eleganter hätte hinbekommen können. Er hörte die Schreie hinter sich, als er die Waffe ergriff und sich aufrichtete.
    Der andere Assassine sprintete bereits zum Dachrand. Nicht so voreilig, dachte sich Nelson, zielte mit einem Auge und drückte ab – der Assassine sprang trotzdem und verschwand unter dem Gebäude. Die lauten Schreie eines seiner Leute ignorierend, rannte er dorthin, wo der Assassine gesprungen war und schaute nach unten – nichts. Es war zu dunkel um Einzelheiten zu erkennen und die Themse bewegte sich auch ohne die Hilfe eines Menschen.

    Son of a Bitch…“, fluchte er verärgert, während der Mann im Hintergrund immer noch schrie. Er drehte sich abrupt um und ging zum anderen Assassinen – trotz seiner Einmischung, konnte sich dieser nicht erheben, war aber noch bei Bewusstsein. Er grinste Nelson sogar schadenfreudig an. Der Templer drehte seine Waffe um und schlug mit dem Griff hart gegen den Hinterkopf des Assassinen, so dass er sein Bewusstsein verlor. Dann drehte er sich zum Verletzten um – der Assassine hatte ihm seine Augen aufgeschlitzt.
    Knurrend schüttelte Nelson seinen Kopf. „Lasst ihn!“, befahl er immer noch wütend und meinte die anderen drei Wachleute, die genauso nutzlos gewesen sind, wie der Rest, bevor er auf den bewusstlosen Assassinen deutete, „Fesselt und Knebelt ihn und macht ihn bereit zum Abtransport!“, er steckte seine SIG ein, „Um den Verletzten wird sich ein Sani kümmern.

    Als er sicher war, dass seine Befehle ausgeführt wurden, zückte er sein Echo. Zunächst benachrichtige er seine Leute vom Gebäude, damit sie sich um die Verletzten kümmern sollten und alles für den Abtransport des Gefangenen vorbereiten sollten. Dann fing er an eine Kurznachricht zu schreiben, Empfänger: Red Lion. Die Nachricht war nicht lang:

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Einer geschnappt, einer entkommen. Werde ihn sichern, um Reaktion zu erschweren. Irgendwelche Sonderwünsche?

    Nelson


    Dann schickte er die Nachricht ab und drehte sich um. Er hob seine Pfeife auf und nahm einen Zug, bevor er einen Blick auf seinen Gefangenen warf, der inzwischen gefesselt und geknebelt war. Mit oder ohne deinen Partner, du wirst reden…oh wirst du reden, wenn ich erst mit dir fertig bin…
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
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    Nevio & Nelson

    Paris, schoss es Nathan durch den Kopf, Warum denn immer Paris?
    Ah, Paris ist doch nur ein Katzensprung entfernt von meiner Insel.“, erklärte Nathan zuversichtlich, „Nelson wird keine Probleme haben ihre Knights nach besten Kräften zu unterstützen.“, er wollte noch mehr sagen, als sein Echo den Erhalt einer Kurznachricht signalisierte, „Entschuldigen sie, da muss ich kurz rangehen.
    Er holte sein Echo heraus und las sich die Kurznachricht durch:

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Einer geschnappt, einer entkommen. Werde ihn sichern, um Reaktion zu erschweren. Irgendwelche Sonderwünsche?

    Nelson


    Wenn man vom Teufel spricht…dachte sich der Brite zufrieden, bevor er anfing seine Antwort einzutippen:

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Bring ihn zum Mann. Du kriegst anderen Auftrag. Näheres bei Rückkehr.

    Red Lion


    Dann steckte er sein Gerät wieder weg und wendete sich wieder Nevio zu, der ihn neugierig anblickte. „Wie sich herausgestellt hat, ist Nelson sogar früher einsatzbereit als ich erwartet habe.“, erklärte er grinsend, „Wenn ich in London angekommen bin, werde ich ihn über alle Einzelheiten informieren können.“, er nahm einen Schluck seines Weines, bevor er einen kurzen Blick zu Bens Tisch warf. Er grinste, bevor er sich Shenmi zuwendete. „Lassen wir ihn weiterschmoren?“, fragte er, wobei er nicht unbedingt erklären musste, wen er meinte.
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    Nelson & Nathan

    Nelson benutzte das Echo als Taschenlampe, während er sich hinhockte. Er befand sich dort, wo der Assassine in die Themse gesprungen war und untersuchte den Boden hier. Nach einer Weile entdeckte er, wonach er gesucht hatte: mit den Fingern strich er über die Stelle und führte die Hand zu seiner Nase. Blut, erkannte er den Geruch und fing an zu lächeln, Hab dich also doch erwischt, er warf einen Blick über den Rand des Daches, hinab in die Dunkelheit der Themse, Vielleicht bist du ja ersoffen, er richtete sich auf, so dass er den Südwind zu spüren bekam, Lieber auf Nummer sicher gehen…
    Er deaktivierte die Taschenlampen-App und suchte bereits durch seine Kontaktliste, als er eine Kurznachricht erhielt:

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Bring ihn zum Mann. Du kriegst anderen Auftrag. Näheres bei Rückkehr.

    Red Lion


    Zum Mann also, hm?, dachte sich der Brite, Und ein neuer Auftrag? Endlich. Ich hab diese Stadt so langsam satt. Er wechselte wieder zur Kontaktliste und wählte eine Nummer, die nur ‚New Scotland Yard‘ hieß. Es dauerte nur kurz, bis jemand ihm auf der anderen Seite der Leitung antwortete: „New Scotland Yard, Assistant Commander Jeremy Clerkson am Apparat. Mit wem spreche ich?
    Hallo Jeremy, lange nichts mehr von dir gehört.“, begann Nelson lächelnd, bevor er seine Pfeife in den Mund nahm und ein bisschen lospaffte.
    Mr. Nelson.“, erklärte der andere Mann und seine Stimme klang richtig erfreut, „Sir, es ist mir eine Freude wieder von ihnen zu hören. Was kann ich für sie tun?
    Ach nur eine kleine Rettungsaktion.“, fing Nelson an, einen Blick zur Themse werfend, „Jemand hat sich entschieden mit einem Einschussloch in der Themse baden zu gehen.
    Keine gute Idee.“, erklärte der Assistant Commander, „Soll er leben?
    Das wäre wünschenswert.“, erklärte Nelson grinsend, „Ich hoffe sie und ihre Leute finden ihn, bevor er dort unten erfriert. Die Themse im Januar…ts, ts, könnte unschön werden.
    Ich gebe eine Suchmeldung heraus.“, erklärte der Polizist, „Wenn er lebend aus der Themse kommt, dann findet New Scotland Yard ihn.
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  9. #109 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von numberten
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    Eve Nathan Nevio

    Shenmi glaubte nicht daran das der britische Special Agent einen großen Unterschied machen würde. Nicht wenn Wagner die vermutlich überaus motivierten Knights auf den Hals gehetzt wurden. Aber Parker ging es vermutlich mehr um den Prestige und die Möglichkeit seinen Anteil an der Ergreifung von Wagner zu haben. Sowas machte sich schließlich nicht umbedingt schlecht, der Großmeister hatte selbst Interesse an der Ergreifung des ehemaligen Ältesten. Die Chinesin konnte nicht leugnen das sie versucht war Tomoko nach Paris zu schicken, aber nein es was der falsche Zeitpunkt. Zuerst musste sie noch etwas in ihrem eigenen Hinterhof bereinigen bevor sie jemanden von den Siling außerhalb von Asien operieren ließ. Sie beendete ihre kurze Überlegung auch schon wieder als der Brite die Bereitschaft seines Agents verkündete.
    Dieser kam dann anschließend auf McKellen zu sprechen. Innerlich immer noch über diesen Umstand genervt lächelte die Chinesin höflich.
    "Nun, auch wenn mir der Gedanke nicht missfällt ihn länger warten zu lassen..Ich denke wir sollten es hinter uns bringen. Anschließend kann man immer noch das Gespräch fortführen, ohne den stetigen Blick ihres Mitarbeiters im Rücken.", erklärte Shenmi welche ebenso wie Tomoko mit dem Rücken zu dem Tisch des Wissenschaftlers saß.
    "Jedoch, da wir nicht zu zweit sind. Sollten wir vorher noch Mister Caruso fragen. Sind sie bereit für eine unheimliche Begegnung der dritten Art?", fragte sie mit einem amüsierten Grinsen woraufhin Tomoko kurz hinter vorgehaltener Hand leise kichern musste. Dies stellte sie zwar sofort wieder ein, lächelte jedoch belustigt.
    "Verzeihen sie, ein kleiner unangemessener Scherz meinerseits.", entschuldigte sich die Chinesin beim verwirrt schauenden Italiener.
    "Jedoch möchte uns der CSO von Mister Parker ein Anliegen vortragen, welcher einen recht speziellen Charakter hat um es vorsichtig zu formulieren. Vermutlich haben sie am Rande mitbekommen wie er sich versucht hat selbst einzuladen. Wenn es ihnen nichts ausmacht würden wir ihn jetzt dazu holen, damit er sich äußern kann.", erklärte Shenmi freundlich. "Und dann wieder verschwindet.", fügte sie noch gedanklich an, ohne jedoch ihre Miene zu verziehen.

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    numberten ist offline Geändert von numberten (15.02.2019 um 23:01 Uhr)
  10. #110 Zitieren
    Burgherrin Avatar von Glorichen
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    George Brima

    Er konnte nicht schlafen. Was irgendwie ironisch war, wenn er bedachte, dass er nun bald 24h auf den Beinen war. Er drehte sich auf der durchgelegenen Matratze des kleinen Apartments hin und her, doch schließlich gab er auf. Er schob die Bettdecke energisch von sich und wälzte sich auf die Füße. Mit einem zutiefst schottischen Brummen rieb er sich mit den Händen über das Gesicht. So richtig verstand er nicht, warum es ihm nicht möglich war einzuschlafen. Es war nicht so, dass es etwas Neues für ihn war, auf unbequemen Matratzen in kleinen Apartments unterzukommen. Denn hierhin hatte ihn die Adresse in der SMS gebracht: ein kleines, 1-Zimmer-Apartment im 5. Obergeschoss eines grauen und langweiligen Wohnblocks. Kaum war er aus dem Taxi gestiegen, war ein durchschnittlicher Typ im Anzug und mit Aktentasche - scheinbar auf dem Weg zur Arbeit - in ihn hineingerannt und hatte ihm scheinbar zufällig einen Schlüssel in die Hand gedrückt und "24" gemurmelt, bevor er sich lauter entschuldigte und weiter die Straße entlang eilte.

    Und das war es gewesen. Das Apartment war mit allen grundlegenden Möbeln und Dingen ausgestattet, inklusive einigen Nahrungsmitteln, Duschzeug und - very British - einem schwarzen Regenschirm. John hatte sich also erst einmal eingerichtet, seine "Werkzeuge" sicher unter dem Bett verstaut und einen Tee gekocht (das hatte er wirklich vermisst). Und er hatte gewartet. Auf einen Anruf, eine SMS, einen Brief, einen Besuch. Irgendwann war er am Fenster patrouilliert, wartete auf Lichtsignale und irgendwann auf Rauchsignale, herabfliegende Fallschirmspringer ... Wer wusste schon, wie die Briten arbeiteten? Doch kein Ton - und mittlerweile war es bereits Mitternacht. John war sich nicht sicher, ob er verärgert, besorgt oder einfach nur geduldiger sein sollte. Es war die Art der Assassinen, vorsichtig zu sein - es war überlebenswichtig. Und vermutlich ging es genau darum.

    Doch John war nicht der geduldigste Mensch auf der Erde. Wenn er eine Mission hatte, konnte er stundenlang an einem Ort verharren: beobachten, lauschen, zielen, auf den richtigen Moment warten. Aber wie jetzt ohne Anweisung, ohne Kenntnisse der Umgebung, ohne überhaupt irgendeine Information zu haben, das machte ihn unruhig. Er schnaubte und lachte unterdrückt bei der Vorstellung, dass seine alten Lehrmeister ihn jetzt schelten würden. "Ich sage dir wieder und wieder, übe dich in Geduld. Wir sind keine Terroristen, discipulo." Erneut stand John am Fenster und starrte in den Nachthimmel und auf die tausend Lichter der Stadt. Nein, hier würde er nur verrückt werden. Kurzerhand schlüpfte er in Stiefel und Mantel und entfloh der stillen Wohnung.

    Er folgte keinem genauen Ziel, er kannte sich hier ohnehin nicht aus. Er folgte einfach seinen Füßen, ließ sich von ihnen durch die Straßen tragen - vorbei an angetrunkenen Nachtschwärmern und Workaholics auf dem Heimweg. Es war so kalt hier in England und John hatte alle Mühe, das Zittern zu unterdrücken. "Ich hoffe, ich gewöhne mich schnell daran. Ein Schotte, der friert. Tsk." Er schniefte und grinste dann. Hier an der Luft wurde seine Laune schnell besser - und als er schließlich in der Ferne eine Brücke erblickte, steuerte er direkt darauf zu. Die Themse, ein Stück Natur und Wildnis inmitten der Großstadt. Mehr oder weniger. Eher weniger, wie er feststellen musste. Doch das war eben die Großstadt - zum Ausgleich brachte sie ein angenehmes Maß an Anonymität mit sich. Seit er die Nachricht erhalten hatte, dass man ihn nach London "versetzen" würde, war er entzwei gerissen. Er freute sich wahnsinnig, in sein Heimatland zurückkehren zu können und auf die neuen Herausforderungen, die besseren Möglichkeiten. Doch er war nun jahrelang durch Lateinamerika gereist, hatte viel gesehen, viel getan und das Gefühl gehabt, etwas bewirken zu können. Doch im Endeffekt konnte er hier vermutlich mehr ausrichten. Abstergo war in Europa mit Sicherheit stärker vertreten, hatte mehr Möglichkeiten, die Bastardisierung der Menschheit voranzutreiben.

    Er schritt nun energischer aus, erfüllt von den Visionen, wie er in diesem Kampf seinen Beitrag leisten wollte. London war ein gutes Pflaster hierfür. Über dem Teich war es vielleicht schmutziger - aber wenn dort eine Abteilung besiegt wurde, hatte es im Endeffekt wenig Auswirkungen. Es war wie mit allem auf der Welt: die wichtigsten Standorte, diejenigen, die etwas bewirkten und Macht besaßen, saßen in Europa oder den USA. Und jetzt war er hier, in London, der alten Heimat, bereit seine Landsleute vor den arroganten und ignoranten Machenschaften Abstergos zu beschützen. Er schritt nun am Ufer der Themse entlang, möglichst abseits der Wege, dort wo hier und da Büsche zwischen dem Beton und den Steinen gepflanzt waren. Morgen früh würde er sicherlich etwas hören. Und wenn nicht würde er sich die Stadt anschauen - sich ortskundig machen.

    PLATSCH!
    Er hatte es kaum gesehen, gerade so im Augenwinkel, aber kaum wahrgenommen. Etwas war von einem der hohen Gebäude rund hundert Meter von ihm entfernt gefallen und ungebremst in das schmutzige Wasser des Flusses gestürzt. John hatte nichts Genaues gesehen, doch sein langjährig trainierter Instinkt ließ ihn sofort aufhorchen. Mit einigen wenigen Blicken analysierte er die Situation: Tiere fielen nicht von Dächern, nur höchst selten und definitiv nicht aus dieser Höhe. Natürlich konnte jemand nachts Müll entsorgt haben, doch weshalb vom Dach eines Hauses werfen, wenn man es weniger auffällig vom Ufer aus tun konnte? Doch irgendetwas war entsorgt worden. "Nur für den Fall ..." John beschleunigte seine Schritte, er roch ein Verbrechen - und sei es nur illegaler Müll, der die Umwelt verschmutzte. "Keine Umweltverschmutzung unter meiner Aufsicht!"

    Doch es war kein Müll. Da sich John entgegen der Strömung bewegte, war das geworfene Objekt ihm entgegen getrieben - und als John erkannte, was es war, zögerte er keine Sekunde. Denn das war eindeutig ein menschliches Wesen. Er erkannte Schultern, Rücken und Hinterkopf eines Menschen. So schnell er konnte, entledigte er sich seines Mantels und seiner Stiefel und sprang ins Wasser. Die Eiseskälte raubte ihm den Atem und für einige Augenblicke hatte er das Gefühl, seine Lungen würden ihm das Atmen vollständig verweigern. Doch dann setzte der Atemreflex wieder ein und mit einigen schnellen Zügen erreichte der Schotten den - hoffentlich nur bewusstlosen - Körper. Eilig schlang er ihm einen Arm um die Brust und ruderte dann rückwärts zurück ans Ufer. Es kostete ihn einige Mühe, den schweren Körper ans Ufer zu ziehen, denn der Mann war muskulös und seine Kleidung hatte sich mit Wasser vollgesogen. Auffällig war die Skimaske, die er trug - hatte er gerade einen Einbrecher gerettet? Lebte er überhaupt noch? Eilig prüfte John den Puls des Mannes und unterdrückte einen Ausruf des Triumphes, als er einen schwachen Puls fühlte. Schwach, aber vorhanden. Er sprang auf, griff nach seinem Mantel und seinen Stiefeln und wühlte in den Taschen nach seinem Handy. Doch als er wählen wollte, bemerkte er das Blut an seiner Hand. Sein Daumen - die 999 bereits gewählt - verharrte über dem Anruf-Button.

    Dann entschied er, sich die Wunde erst einmal anzusehen und die Blutung zu stoppen. Eine kurze Untersuchung führte John schnell zu einer Schusswunde an der Schulter des Mannes. Nicht tödlich, aber definitiv von hinten - was bedeutete, dass dieser Mann vor jemandem geflohen war. Seinem auffällig unauffälligem Kleidungsstil nach zu urteilen, war er also bei irgendetwas Kriminellen erwischt worden. "Jesus!", fluchte er. Doch galt ein Menschenleben nicht immer etwas? Ob kriminell oder nicht? Schließlich war er selbst kein unbescholtenes Blatt. Er brummte und wollte den Bewusstlosen gerade nach weiteren Wunden untersuchen, als er etwas an seinem Ärmel spürte. Eine Kontur, die ihm äußerst bekannt vorkam. Er zog den Ärmel zurück und pfiff durch die Zähne: das war definitiv eine Assassinenklinge. War er hier tatsächlich über einen Kollegen gestolpert? Wenn ja, war Abstergo nicht weit. "Shit!" Er musste hier weg. Und er musste den Mann mitnehmen. Wohin war erst einmal egal, hauptsache fort von hier. Er schob seine nassen Füße zurück in die Stiefel - eine widerliche Angelegenheit - und prüfte die Wunde. Sie blutete, doch nicht stark. Kurzerhand riss er sich das Hemd aus der Hose, trennte ein Stück Stoff davon ab und drückte es auf die Wunde, nachdem er es kurz ausgewrungen hatte. Den Stoff befestigte er mit seinem Gürtel. Dann warf er dem Mann seinen Mantel über, zerrte ihm die Öffnung der Skimaske hinunter, damit er ungehindert atmen konnte, und machte gerade Anstalten, ihn sich über die Schulter zu legen, als er Stimmen hörte.

    Stimmen, Lichtkegel von Taschenlampen und schließlich erkannte er mehrere Gestalten, die zielgerichtet auf das Ufer der Themse zusteuerten. Gedämpfte Rufe erschollen und es war offensichtlich, dass sie nach etwas - oder jemandem - suchten. "Shit, shit, shit, shit, shit!" Er unterdrückte ein Stöhnen, als er sich bemühte, den schweren und bewusstlosen Körper über die Schultern zu zerren. Er brauchte zwei Anläufe, während derer sein Puls begann zu rasen und die Stimmen lauter wurden. Schließlich kam er schwankend zum Stehen, lotete seinen Körper mit dem neuen Gewicht aus und stapfte vorwärts - fort von den Stimmen und immer möglichst an den Büschen entlang, durch kleine Straßen und Gassen. Die Dunkelheit kam ihm zugute, doch die simple Tatsache, dass er hier einen leblosen Körper durch die Straßen trug - in einer Stadt, in der auch nachts nicht alle schliefen, stellte sich als große Herausforderung dar. Unzählige Maße musste er anhalten, kehrtmachen, sich verstecken und in dunkle Ecken treten. Viele weitere Male griff er nach seinem Handy, um einen Weg zurück in das Apartment zu suchen.

    Als er schließlich - endlich! - den grauen Wohnkomplex erreichte, war er erschöpft und zitterte - nicht nur durch die Kälte, die sich nun deutlicher bemerkbar machte, da er in nasser Kleidung durch die Januarnacht stolperte - sondern vor allem auch vor Erschöpfung. Er war auf Ausdauer trainiert, aber nicht auf schwere Gewichte. Von daher plumpste der Bewusstlose unsanfter in den Aufzug, als John beabsichtigte. Er schlug mit der Faust auf die #5 auf dem Bedienpanel und gönnte sich 2 Sekunden Erholung, in denen er schließlich wahrnahm, dass der Andere stöhnte. Wachte er auf? War er wach? Wie lange schon? Er hockte sich neben den Mann, dessen Augen kurz aufflatterten. John legte einen Finger auf die Lippen und bedeutete ihm, still zu sein. In diesem Moment erklangt das sanfte "Ding" des Fahrstuhls und verriet, dass sie den 5. Stock erreicht hatten.
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  11. #111 Zitieren
    Moderator Avatar von eis engel
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    Nathan Parker & Shenmi Wu

    Warum war Parker so erpicht darauf Nelson zu schicken und weshalb ausgerechnet hinter Wagner her? wunderte sich der Italiener.
    Ihm war durchaus bewusst, dass Parker ein sehr ehrgeiziger Mann war und mit seiner langjährigen Erfahrung, auch einer der fähigsten Ältesten von Abstergo. Mal abgesehen davon, dass wohl alle von Abstergo ein Hühnchen mit diesem Verräter Wagner zu rupfen hatten.
    Ob Parker wohl auf den Posten des Großmeisters schielte? fragte er sich in Gedanken und grinste innerlich. Immerhin würde das Parker einige Pluspunkte geben, wenn seine Leute Wagner schnappten.
    Aber wer war er schon, dass er dem erfahrenen Ältesten widersprechen würde, zumal er auch mehr als Dankbar dafür war, dass Parker ihm sofortige Unterstützung schickte.
    Nach außen hin ließ er sich natürlich nichts anmerken, auch wenn er von allen Seiten beäugt wurde, sah man Nevio nichts an, ganz im Gegenteil.
    "Es wäre mir eine Freude, wenn Nelson uns unterstützt, je eher umso besser und ich danke Ihnen sehr, Mister Parker." antwortete der Italiener freundlich.
    Er überlegte kurz und sprach dann leise weiter.
    "Ich würde sogar vorschlagen, dass Nelson sich am besten mit Jeanne d`Ark und Lionheart in Verbindung setzt, die beiden sind im Augenblick an Wagners Fersen. Details können wir aber gerne später noch besprechen."

    Wobei er schließlich zu Shenmi Wu rüber sah, die einen Scherz über eine unheimliche Begegnung der dritten Art machte. Er wusste genau, wen Sie damit meinte.
    "Nur her damit." grinste der Italiener.
    Das dürfte interessant werden......
    eis engel ist offline
  12. #112 Zitieren
    Nostalgia Master  Avatar von Forenperser
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    John Morrison

    "Uff...." Langsam begann George sich zu regen. Er schlug die Augen auf und wurde sogleich von der durchs Fenster fallenden Sonne geblendet. Nachdem seine Augen sich langsam an das Licht gewöhnt hatten, nahm er den milchigen Schleier wahr. Er musste seine Kontaktlinsen verloren haben!
    Instinktiv griff er mit der rechten Hand neben sich und ertastete tatsächlich etwas das sich nach seiner Brille anfühlte. Er setzte diese auf und bemerkte dann erst, dass sein Oberkörper entblößt war. Seine rechte Schulter zierte ein Verband, und mit einem Druck dagegen wurde er auch schmerzhaft daran erinnert was passiert war.
    Und mit der Erinnerung stieg plötzlich die Panik in ihm auf. Wo war er? Wer hatte ihn gefunden? Offensichtlich hatte dieser Jemand sein Gesicht gesehen....und nicht nur das! Auf dem Nachttisch neben dem Bett lag seine versteckte Klinge.
    "Verdammt!"
    George hörte etwas. Schritte! Ohne viel nachzudenken zog er die Klinge reflexmäßig über das Handgelenk und wartete bis der Türgriff sich nach unten bewegte. Die Tür wurde aufgestoßen und George sprang mit einem großen Satz nach vorne, drückte den eintretenden Kerl an die Wand, fuhr die Klinge aus und hob sie bedrohlich, bereit zum Zustoßen, auf seine Augenhöhe.
    "Wer bist du? Für wen arbeitest du? Wo bin ich hier?!"
    Wie er so sprach fiel ihm sein Bruder Foday ein. Und eine schreckliche Ungewissheit überkam ihn. Die Templer hatten ihn geschnappt....lebte er überhaupt noch?
    Forenperser ist offline Geändert von Forenperser (18.02.2019 um 23:20 Uhr)
  13. #113 Zitieren
    Held Avatar von Rabenkopf
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    "Ich würde sogar vorschlagen, dass Nelson sich am besten mit Jeanne d`Ark und Lionheart in Verbindung setzt, die beiden sind im Augenblick an Wagners Fersen. Details können wir aber gerne später noch besprechen.", erklärte Nevio, recht nachdenklich klingend.

    Das Lächeln auf Nathans Gesicht wurde nur unmerklich größer. Das ging einfacher als gedacht, war sein erster Gedanke, bevor er auf den Vorschlag antwortete. „Nun später wird es wohl kaum möglich sein.“, erklärte er beschwichtigend, „Aber wir können das morgen beim Rückflug besprechen – immerhin fliegen wir in dieselbe Richtung.“, dann wandte er sich der chinesischen Ältesten zu.

    Eve bemerkte wie ihr Boss anfing zu grinsen. „Ist etwas witziges passiert?“, fragte sie neugierig. McKellen hatte seine Augen kaum einen Millimeter von dem anderen Tisch wegbewegt, während Eve versucht hatte seiner Empfehlung nachzukommen – mit nicht wirklich verwertbarem Erfolg. Das Lesen anderer Menschen war keineswegs so einfach, jedenfalls für sie.
    Statt zu antworten stand der bleiche Brite auf und richtete seinen Anzug. „Hey, wohin so eilig?“, fragte Dave bereits alarmiert und ebenfalls aufstehend.
    Sieh zu deinem Boss, dann hast du deine Antwort.“, entgegnete Ben nur. Dave warf einen Blick zum anderen Tisch, wo Nathan ihm mit Kopfgesten zu Verstehen gab, dass er Ben zum Tisch lassen sollte. Das gefiel dem jüngeren Mann nicht wirklich, aber er fügte sich. Ben wiederum ging bereits zum Tisch, während Eve ihm zunächst verwirrt nachschaute, keine Ahnung hatte was sie jetzt tun sollte, und ihm schlussendlich einfach folgte.

    Danke, dass sie mir ihre wertvolle Zeit gewähren.“, erklärte Ben, ungewöhnlich höflich und unterwürfig, als er vor dem Tisch ankam, so dass jeder Nichtälteste den Kopf zu ihm umdrehen musste, „Miss Wu, Mister Caruso, Nate.“, wobei er jedem der Ältesten dabei in die Augen blickte, bevor seine Augen auf der Chinesin hängen blieben, „Wie sie sicherlich wissen, hat man mich gestern einem Projekt zugeteilt, einem hochsensiblen Projekt, dessen erfolgreiche Fertigstellung höchste Priorität für die Organisation hat, die wir alle hier vertreten. Ein Scheitern ist keine Option und ich würde gerne so schnell wie nur möglich mit meiner Arbeit beginnen. Das Problem dafür ist der Transport: mein Flieger fliegt nämlich in die falsche Richtung. Ich könnte natürlich ein anderes Flugzeug buchen, aber wir alle wissen, welchen Maschinen trotzdem immer Vorrang gewährt wird.“, nun wurde sein Blick auf die Chinesin bohrender, wirkte sogar fast schon drohend, „Miss Wu, ihre Maschine hat den Vorteil, dass sie genau in die Richtung fliegt, die ich nehmen muss. Da es ein Privatjet ist, sollte es auch keine Probleme machen, einen kleinen Umweg zu einer uns allen bekannten Inselkette zu machen. Würden sie mir also gerne den Gefallen tun, mich, wie auch meine Assistentin…“, er verwies mit der Hand auf Eve, der aufgrund der plötzlichen Aufmerksamkeit auf der Stelle unwohl wurde, „…auf ihren Rückflug morgen früh mitzunehmen um uns vor Ort abzusetzen? Sie wissen ja: je schneller ich mit meiner Arbeit beginnen kann, desto schneller können ihm…“, wobei er nicht ausgesprochen werden musste, wer gemeint war, „…positive Ergebnisse vorgebracht werden, die ihn sicherlich sehr freuen würden.
    Kaum hatte er das gesagt, wartete er auf eine Antwort, wobei er äußerst zuversichtlich war.
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
    "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Ghandi
    "Eine Falle zu erkennen ist eine Sache, sie zu umgehen eine völlig andere." - Ranma 1/2
    "Mein Name ist Ozymandias, König der Könige. Schauet auf mein Werk, ihr Mächtigen, und verzweifelt." - Ozymandias
    "Der größte Trick des Teufels ist es die Welt glauben zu lassen, dass er nicht existiert." - Die üblichen Verdächtigen
    "Nichts ist unmöglich, solange du es dir vorstellen kannst." - Professor Hubert Farnsworth
    "Maybe you are right...maybe we can't win this. But we'll fight you regardless. Yes, people will die. Maybe we'll lose half of the galaxy...maybe more. However insignificant we might be: We will fight, We will sacrifice and We will find a way....that's what humans do!" - Commander Shepard
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    John Morrison & George Brima

    Das Schlauchboot kam im Schatten des Zwielichts zum Steg gefahren. Die Sonne war noch nicht wirklich aufgegangen, auch wenn sie schon im Osten zu sehen war. Trotzdem war der größte Teil der Stadt – Künstliches Licht ausschließend – immer noch in Dunkelheit getaucht.
    Nelson stopfte sich neuen Tabak in seine Pfeife, bevor er diese wieder anzündete. Er drehte sich vom Anblick des ankommenden Bootes um, damit er nach hinten schauen konnte. Dort stand ein Krankenwagen, in dessen Innern seine Leute waren wie auch auf der Liege ihr Gefangener – ihm wurde gerade eine frische Spritze mit Betäubungsmittel gesetzt, die für die nächsten Stunden halten würde. Nachdem das getan war, drehte sich einer der Männer um und ging zu Nelson.
    Er trug dieselbe Kleidung wie die restlichen Wachleute, auch wenn man unter der schwarzen Jacke einen Anzug mitsamt Krawatte sehen konnte. Sein Gesicht war hager und sein Blick bohrend und jeglicher Emotionen beraubt. Als er bei Nelson zum Stehen kam, warf er zunächst einen Blick auf das Schlauchboot, dass den Steg fast erreicht hatte, bevor er mit einem starken Irischen Akzent fragte: „Wie lauten ihre Befehle, Sir?

    Ihr sollt ihn zum Mann bringen.“, erklärte der ältere Brite, „Der Dagda wird sich sicherlich über neue Gesellschaft freuen. Alles Weitere erfahrt ihr von Red Lion.
    Das Schlauchboot hatte angelegt und die Männer an Bord kletterten die Leiter hinauf. „Sollen wir ihn unterwegs bereits befragen?“, fragte der Ire.
    Nelson schüttelte seinen Kopf. „Haltet ihn solange sediert, bis er keine Möglichkeit mehr hat euch zu überrumpeln, verstanden?“, erklärte er mit ernster Stimme, „Du weißt ja wie gefährlich diese Assassinen sein können, Aed. Am besten holt ihr ihn erst beim Mann aus dem Reich der Träume. Nicht vorher. Der Dagda wird sich um seine sichere Aufbewahrung kümmern.
    Keinerlei Emotionen waren auf dem Gesicht des Iren zu erkennen. „Verstanden.“, erklärte er, als zwei Männer vom Boot zu den beiden Männern traten. Nelson instruierte auch sie.
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    Nevio Eve

    Shenmi hatte ihren Stuhl eingedreht um sich dem Briten zuzuwenden und auch Tomoko hatte ihren Stuhl halb gedreht, den Blick auf McKellen gerichtet. Ein höfliches Lächeln lag auf den Gesichtern der beiden Asiatinnen. Das Lächeln erstarb bei Shenmi auch nicht während des Vortrages, obwohl dieser ihr allen Anlass bot. Tomoko kannte die Chinesin jetzt schon lange genug um zu wissen das sie innerlich vermutlich mehr als ungehalten war. Jedoch lernte man bei Abstergo Asia schnell so etwas zu verbergen, auf jedenfall in den oberen Führungsetagen. Die Japanerin hatte als Agent den Luxus dies nicht dauernd tun zu müssen. Ungeachtet der indirekten Drohung gegenüber ihrer Vorgesetzten vermied sie es jedoch auch ihre Ablehnung darüber offen zu zeigen. Stattdessen hatte sie schon in der Mitte des Vortrags, als die Stoßrichtung deutlich erkennbar wurde, begonnen etwas auf ihrem Echo einzutippen. Während es von außen wie eine desinteressierte Spielerei wirkte, recherchierte die Japanerin tatsächlich leicht abgewandt schnell verschiedene Internetseiten.
    Schließlich endete der Wissenschaftler seinen Monolog, den Blick wie bei seiner Erläuterung schon, weiter auf Shenmi gerichtet. Erwartungsvoll sah er die Chinesin an, wobei klar war das er sicher nicht mit einem Nein rechnete oder dies akzeptieren würde. Etwas hinter ihm stand Eve welcher die ganze Szenerie scheinbar mehr als unwohl war.
    Tomoko legte das Echo leicht beiseite und drehte den Stuhl jetzt etwas mehr zu den beiden Briten und setzte sich entspannt aber aufrecht auf ihrem Stuhl auf. Elegant legte sie das weiße rechte Hosenbein über dem linken Oberschenkel ab.

    "22 Uhr 58.", sagte sie knapp mit freundlichen Tonfall, woraufhin der Forscher seinen Raptorenblick kurz von Shenmi löste. "Dann noch 00:12 Uhr, 01:53 Uhr und ein paar weitere Flüge die in den nächsten Stunden zu den von ihnen angestrebten Ziel abfliegen. Trotz dem von ihnen angesprochenen Vorrang würden sie alle weit vor uns am Ziel ankommen und zwar an dem Flughafen der ihnen gelegen käme.", erklärte die Japanerin überaus hilfsbereit und lächelte den Briten an.
    "Wenn sie einen von denen nehmen würden, oder schon in einem säßen, könnten sie noch viel früher mit der Arbeit beginnen. Was wie sie richtig bemerkt haben, sicher zu einem für alle positiven Ergebnis führen würde.", fügte sie noch aufmunternd hinzu und schlug langsam jetzt das linke Bein über dem rechten ab.
    "Da es ja offensichtlich eine Sache der Zeit ist, bin ich deswegen leicht verwundert das sie nicht sofort den nächsten Flug gebucht haben, den Aufschlag als Spätbucher wird ihnen Abstergo sicherlich sofort erstatten.", erkundigte sie sich mit leichter Verwunderung und sah den Briten fragend an. Bevor dieser antworten konnte, ergriff jedoch Shenmi das Wort.
    "Aber, aber Tomoko. Wie Mister McKellen doch schon angedeutet hat, war ihm die Möglichkeit einer Buchung doch durchaus bewusst. Es hat also sicher einen Grund warum er eine Verzögerung des Projektes in Kauf genommen hat." wandte die Chinesin ein und schenkte der Japanerin einen leicht tadelnden Blick bevor sie den Forscher schmal anlächelte. "Sicherlich wollten sie nicht überstürzt aufbrechen bevor sie alle Vorbereitungen getroffen haben. Natürlich haben sie doch, bevor sie zu uns kamen um uns ihr Anliegen vorzutragen, die örtliche Stelle von Abstergo über ihr Kommen informiert. Sie haben doch eine Absprache mit Mister Turner gehalten damit sie seine Mitarbeiter und Agents vor Ort unterstützen können, nicht wahr Mister McKellen? Schließlich ist eine effektive Zusammenarbeit der Grundstein dafür das ihr Projekt schnell positive Ergebnisse liefern kann.", erkundigte sich Shenmi höflich und sah den Briten mit scheinbarem Wohlwollen an.

    "Alles, was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen können."
    Jules Verne
    numberten ist offline Geändert von numberten (20.02.2019 um 22:18 Uhr)
  16. #116 Zitieren
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    Shenmi & Tomoko

    Für einen Moment konnte man ein Zucken im Gesicht des bleichen Briten sehen, wenn man genau hinschaute, aber dann war es auch wieder weg – sein Pokerface dominierte weiterhin seine Erscheinung. Ihr wollt also spielen, dachte sich Ben, leicht amüsiert, wobei er dabei einen Blick auf Tomoko warf, Könnt ihr haben…
    Mister Turner ist zurzeit leider nicht ansprechbar, Miss Wu…“, erklärte McKellen so höflich, dass es selbst Nathan überraschte, „Er ist immer noch recht bestürzt über die Ereignisse, die in Washington passiert sind und ein Treffen war bisher nicht möglich. Leider kann der Erfolg des Projekts auf seine Launen keine Rücksicht nehmen…“, wobei er nicht nur ‚seine‘ Launen meinte, „…und deswegen habe ich stattdessen diese triviale Aufgabe erfolgreich delegiert.“, was nicht der Wahrheit entsprach, aber vermutlich noch entsprechen würde, „Und einen Flug zu finden, der die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen für mich, Miss Cullen und meine Gerätschaften aufweist, so sollten wohl alle Anwesenden hier wissen, ist auch eine Herausforderung – sofern man nicht über die entsprechenden Mittel von vornherein verfügt.“, womit er einen kleinen Seitenhieb gegen Tomoko vollführte, „Vor allem unsere werten Möchtegern-Robin Hoods haben in letzter Zeit immer wieder bewiesen, dass man sie nicht ignorieren darf – keiner von uns will immerhin wie Mister Chen enden.“, womit er einen erfolgreich durchgeführten Anschlag der Assassinen in China meinte, „Sicherlich werden sie mir dahingehend zustimmen, oder Miss Wu?“, wobei er nun auf eine Antwort wartete.
    Nathan nahm inzwischen einen weiteren Schluck seines Weines. Ben, was treibst du da nur?, fragte er sich, wohl wissend, dass er das Ganze am Ende würde ausbaden müssen.
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  17. #117 Zitieren
    Burgherrin Avatar von Glorichen
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    George Brima

    Den Bewusstlosen erneut hochzuhieven fiel John jetzt noch schwerer als zuvor. Die lange Reise und die schlaflose Nacht, gepaart mit der körperlichen Anstrengung, einen schweren und muskulösen Körper durch die Straßen zu tragen, forderten ihren Tribut. Und so war der Schotte froh, als er das Apartment erreichte und die Tür hinter sich geschlossen hatte. Jetzt musste er jedenfalls nicht mehr darauf achten, nicht gesehen zu werden. So vorsichtig wie möglich ließ er den Mann auf das Bett nieder und schlüpfte aus den Schuhen und der nassen Kleidung, die er achtlos irgendwo Richtung Sofa warf. In einer trockenen Hose und einem T-Shirt jetzt etwas gewärmter machte er sich daran, den Fremden von der nassen Kleidung zu befreien. Wenn er sich keine Infektion zugezogen hatte, so sollte nicht auch noch eine Unterkühlung seinen Körper schwächen. Die schwarze Kleidung hängte er auf die Heizung, damit sie schnell trocknen konnte. Dann löste John den behelfsmäßigen Verband und sah sich die Wunde im Licht an.

    "Glatter Durchschuss, na du bist vielleicht ein Glückspilz", murmelte er und machte sich auf die Suche nach Verbandszeug. Es hätte ihn sehr verwundert, wenn die Assassinen nicht auch für einen solchen Fall vorbereitet waren. Und tatsächlich musste er nicht allzu lange suchen und eine Viertelstunde später waren Eintritts- und Austrittswunde gesäubert und verbunden. "Mehr kann ich nicht tun mein Freund. Wir müssen warten, bis du aufwachst und mir die Richtung weisen kannst - oder sich jemand von der Zelle meldet." Sorgsam deckte er den Mann zu, der seit dem Fahrstuhl nicht mehr zu Bewusstsein gekommen war und drapierte seine Habseligkeiten offen und sichtbar neben ihm auf einem Stuhl. Er sollte nicht beim Aufwachen glauben, in Gefahr zu sein. Dann rollte er sich auf dem Sofa zusammen und versuchte selbst etwas zu schlafen.

    Nach einigen ungemütlichen und nur bedingt erholsamen Stunden Schlaf stand er schließlich auf. Sein erster Blick galt dem Assassinen, doch der lag weiterhin schlafend im Bett. Er fühlte seine Stirn: "Kein Fieber soweit, gut." Er ging hinüber zur Küchenzeile und setzte Kaffee auf, dann verschwand er im Badezimmer. Eine heiße Dusche war jetzt das, was er brauchte. Zum wach werden, zum nachdenken. Das heiße Wasser war eine Wohltat. Doch was sollte er tun, wenn der Fremde nicht aufwachte? Wenn sich doch noch eine Infektion breitmachte? Er hatte immerhin die Nummer, an die er seine Ankunft in London gemeldet hatte. Er war irgendwie davon ausgegangen, dass man ihn direkt vorladen würde. Nun wartete er seit über 24 Stunden auf Nachricht. "Hrmpf." Als er den Wasserhahn betätigte und der Wasserstrahl nachließ, entschied John sich, es zu riskieren. Er würde sich an die ihm bekannte Nummer wenden, ihnen mitteilen, dass er einen der ihren gefunden hatte. Sicherlich war schon aufgefallen, dass er verschwunden war.

    In frischer Kleidung verließ er das Badezimmer, um nach seinem Patienten zu sehen. Und bei dieser Gelegenheit direkt auch nach dem Kaffee. Doch als er durch die Tür ging, sprang ihn ein dunkler Schatten an, presste ihn mit enormer Wucht gegen die Wand und ehe John auch nur Luft holen konnte, sah er kühles Metall glitzern. Eine Assassinenklinge. "Wer bist du? Für wen arbeitest du? Wo bin ich hier?!", zischte der Bewusstlose - der jetzt gar nicht mehr so bewusstlos war und ihn mit einem Blick durchbohrte, der eine Mischung aus Furcht und Verärgerung war. Und eine Spur berechnender Kälte, wie er es häufiger bei anderen Assassinen in den Augen hatte aufblitzen sehen. Gegen die Wand gepresst starrte John in die Augen seines Gegenübers, doch der Schock der Überraschung legte sich schnell. "Ich bin derjenige, der dich aus der Themse gezogen hat", erklärte er schlicht und mit starkem schottischen Akzent, den Körper nun entspannt. "Man nennt mich Kalayaan - oder John, für meine Freunde." Er gestattete sich jetzt, da ihn die Klinge noch nicht durchbohrt hatte, ein Lächeln. "Wir haben den selben Boss, wenn ich mich nicht irre, und dies ist mein vorübergehender Unterschlupf - hoffe ich. Und du", er hob die Augenbrauen wie ein Vater, der seinem Sohn eine Lektion erteilte, "bist verletzt und solltest dich ausruhen, damit du dir nicht doch noch eine Infektion einfängst. Ich bezweifle, dass das Wasser der Themse sonderlich sauber ist." Nach einer kurzen Pause fügt er hinzu: "Kaffee?"
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    Diner mit Spinner

    Tomoko schürzte nach der letzten Bemerkung des Briten kurz die Lippen. "Unhöflich kirigisuru. Äußerst unhöflich.", dachte sie im Stillen und auch das Lächeln der Chinesin fror kurz ein und ihr Blick funkelte kurz feindselig. Nicht das sie der Tod von Mister Chen groß mitnehmen würde, trotz seiner ehemaligen Stellung im Unternehmen war er in Augen der Japanerin nur ein unvorsichtiger Idiot gewesen. Leichtsinnig, mit einem dementsprechenden Ende. Obwohl nun zum jetzigen Zeitpunkt, war sein Tod nicht ohne Wert gewesen, stellte er doch die einzige öffentliche Assassinenaktivität in Asien der letzten Monate dar. Und auch hier hatte man einige Zeit gebraucht um festzustellen das es kein Unfall gewesen war. Raffiniert waren sie, dass musste man ihnen zugestehen. Jedoch, die Siling waren es auch nicht.
    "Unzweifelhaft ein tragischer Fall, sehr aufmerksam von ihnen das sie mich an seinen Verlust erinnern.", erwiderte Shenmi ausdruckslos und taxierte den Briten mit ihrem Blick. Ungeachtet des Verlusts in der Forschung bezweifelte sie das jemand den Briten menschlich vermissen würde. Aus den Augenwinkeln betrachtete sie kurz Eve. Letztendlich stand doch auf lange Sicht immer jemand da der einen ersetzen konnte, dass galt nicht nur für ihren Posten.
    "Sie beweisen ohnehin eine große Aufmerksamkeit, den gestressten Mister Turner nicht zusätzlich belasten zu wollen. Ich bin mir sicher er wäre nicht so emotional zerrüttet gewesen einen Anruf von ihnen entgegen zu nehmen. Das hätte ihnen sicher auch eine abgesicherte Reise verschafft, immerhin arbeiten wir momentan doch alle mit seinen Leuten zusammen. Denn wie sie vielleicht bemerkt haben.", sie verwies mit ihrer Hand auf die neben ihr sitzenden Japanerin, "bin ich auch nur durch wenige aber sehr fähige Hände abgesichert." Tomoko unterstützte diese Bemerkung mit einem selbstbewussten Lächeln.
    "Was ihre Gerätschaften angeht, so bin ich doch dezent überrascht das diese einen großen Aufwand darstellen. Es ist beeindruckend das sie viele mit sich führen, wo doch ihre neue Stellung als Projektleiter erst heute beschlossen wurde. Ich hoffe jedoch das diese keine große Belastung da stellen, auf jedenfall sofern sie die Absicht haben mit meinem Flugzeug zu reisen. Der Stauraum meines Flugzeuges ist nicht für Luftkargo ausgerichtet wie sich zweifelsfrei denken können.", erklärte sie mit freundlicher Verwunderung in der Stimme.
    "Also reist Mister McKellen mit uns Miss Wu?"
    , erkundigte sich Tomoko diensteifrig bei ihrer Vorgesetzten.
    "Nur Geduld Tomoko. Es ist nur höflich sich wenigstens mit seiner Anfrage auseinanderzusetzen, immerhin hat er sich die Zeit genommen seine Anfrage persönlich zu stellen, alles im Eifer für unser Unternehmen.", bemerkte die Chinesin scheinbar anerkennend. Tomoko machte einen Gesichtsausdruck der erstaunten Bewunderung.
    "Richtig Miss Wu. Ich wollte als Sicherheitsverantwortliche nur über entsprechende Maßnahmen nachdenken. Mister McKellen, sofern wir sie mit nehmen können wir uns natürlich nur bis Hawaii um ihre Sicherheit kümmern. Für den Transit ist es deswegen unerlässlich sich sofort mit den Kollegen vor Ort abzusprechen. Da sie es ja dankenswerter Weise schon delegiert haben, können sie mir doch sicher sagen mit wem ich mich deswegen abstimmen muss. Mit wem haben sie denn gesprochen um diese triviale Aufgabe zu delegieren?", fragte die Japanerin unschuldig. Auch wenn sie noch nicht selbst auf Hawaii gewesen war hatte sie doch schon mit Agents von der Westküste zu tun gehabt und kannte Menami, bzw. Agent Mason persönlich.

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    kirigirisu (jap.) Heuschrecke

    "Alles, was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen können."
    Jules Verne
    numberten ist offline Geändert von numberten (24.02.2019 um 10:23 Uhr)
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    Held Avatar von Rabenkopf
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    Shenmi & Tomoko

    Nur ein Blick auf das Gesicht seines Freundes machte Nathan klar, dass die junge Japanerin ihn gerade kalt erwischt hatte. Obendrein bemerkte er erste Anzeichen dafür, dass Ben mit den nächsten Worten aller Wahrscheinlichkeit nach wieder seine richtige Persönlichkeit hervorholen würde. Der sitzende Brite unterdrückte ein Seufzen und entschied sich ihm beizustehen – auch um dieser ganzen Scharade endlich ein Ende zu setzen. Einen weiteren Eklat nach der Assassinen-Wanze brauchte es in dem Hotel eh nicht, solange der Großmeister anwesend war.
    Wenn ich die Frage beantworten dürfte, Miss Gozen…“, erregte er die Aufmerksamkeit beider Damen am Tisch, „Wie ich Ben kenne, hat er diese Aufgabe sicherlich Mr. Norman Utter übertragen, der arme Tropf, der bereits am längsten in seinem Team sitzt.“, wobei er dabei lächelte um den Humor des Satzes zu unterstreichen und die Spannung in der Nische bisschen zu lösen, „Aktuell weilt er in London. Wenn sie sich also mit ihm absprechen wollen, wird das wohl bis morgen früh warten müssen, aufgrund der Zeitverschiebung – auf der anderen Seite des Teiches muss es inzwischen finsterste Nacht sein.“, wobei er hoffte, dass Ben dieses Zeitfenster nutzen würde um sich wirklich darum zu kümmern.
    Erst hinterher wandte er sich Shenmi zu, denn um die ganze Episode zu beenden, musste er ihr etwas bieten was mehr Wert hatte als ihr Hass auf Ben – und der war beträchtlich. „Seine Gerätschaften wiederum nehmen nicht so viel Platz ein, denn sie haben immerhin auch in meinen Jet gepasst.“, erklärte er, wohlwissend, dass die Gerätschaften auch reine Fiktion gewesen waren, „Wo ich mir mehr Sorgen machen würde, wäre die Sicherheit vor Ort – vor allem nach der Sache in Washington.“, wobei er den Namen besonders betonte um klar zu machen, dass hier nicht DC gemeint war, „Vielleicht sollte Dave sie auch begleiten, nur für den Fall der Fälle, was meinen sie Miss Wu?
    Womit der Köder ausgelegt war. Er hoffte jedenfalls dass die Chinesin an den Informationen mehr interessiert war, als ihren Hass gegenüber Ben zu pflegen. Während er auf Antwort wartete, schielte er kurz zum jungen Italiener rüber, der aussah, als würde nur Popcorn den heutigen Abend abrunden können. Darüber musste er schmunzeln.
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
    "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Ghandi
    "Eine Falle zu erkennen ist eine Sache, sie zu umgehen eine völlig andere." - Ranma 1/2
    "Mein Name ist Ozymandias, König der Könige. Schauet auf mein Werk, ihr Mächtigen, und verzweifelt." - Ozymandias
    "Der größte Trick des Teufels ist es die Welt glauben zu lassen, dass er nicht existiert." - Die üblichen Verdächtigen
    "Nichts ist unmöglich, solange du es dir vorstellen kannst." - Professor Hubert Farnsworth
    "Maybe you are right...maybe we can't win this. But we'll fight you regardless. Yes, people will die. Maybe we'll lose half of the galaxy...maybe more. However insignificant we might be: We will fight, We will sacrifice and We will find a way....that's what humans do!" - Commander Shepard
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  20. #120 Zitieren
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    Auch wenn Tomoko es vermied eine unschöne Szene zu provozieren, ein wenig reizvoll wäre es schon gewesen zu sehen wie der Brite weiter reagiert hätte. Seine höfliche Maske hatte schon angefangen zu bröckeln als plötzlich der britische Älteste selbst einsprang und die Lügengeschichte weiterspann. Deutlich eloquenter wobei ihm vermutlich half, dass er von seiner Natur aus schon symphatischer war als sein CSO. Deswegen beschloss die Japanerin auch darauf zu verzichten diesen Utter mitten in der Nacht anzurufen. Es war mehr als offensichtlich, dass dies nur einen müden Mann ohne Ahnung produzieren würde. Und wenn er schon länger mit diesem McKellen zusammenarbeitete war er vermutlich schon genug bestraft im Leben. Oder innerlich gestorben.
    Shenmi hatte dem britischen Ältesten bei seinen Ausführungen einen vielsagenden Blick zugeworfen, welcher deutlich zeigte wie sie den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen einschätzte. Jedoch schwieg sie und dachte lieber weiter nach. So reizvoll es war diesen unsymphatischen McKellen auflaufen zu lassen und es war sehr reizvoll, einen besonderen Gewinn brachte es ihr nicht. Demut würde dieser Mann eh nicht lernen und auf lange Sicht würde sie wohl wegen Projekt Phoenix mehr mit ihm zu tun haben.
    Sie beschloss es dabei zu belassen, auch wenn sich Tomoko als würdige Mitspielerin gezeigt hatte. Einer der Gründe warum sie sich für solche Eskortaufgaben anbot, außerdem war sie recht humorvoll. Chen war zwar ebenso zuverlässig, aber ein wenig zu ernst und trocken.
    Was Washington anging, durch Tomoko wusste sie zwar schon das es einen Zwischenfall gab, aber den genauen Sachverhalt kannte sie nicht. Parker hingegen deutete es an, nicht unwahrscheinlich immerhin lag Kanada ja nicht weit von Washington entfernt. Sie selbst hatte zwar auch zahlreiche Kontakte an der Westküste, aber mehr in Kalifornien und Hawaii. Wenn sie diese Informationen früher bekam als Zusatz diesen Unsymphat mitzunehmen, nun schaden würde es nicht.
    "Nun wenn sich die Sache so verhält, denke ich das es möglich sein sollte ihre Leute mitzunehmen. Wir werden dann den Tankstop einfach dort vornehmen, anstatt in San Francisco. Was Mister Cullen angeht, so liegt das in Tomokos Ermessen. Sie ist für die Sicherheit auf dem Flug zuständig. Brauchen sie Verstärkung?", fragte sie die Japanerin. Tomoko lächelte wohlwollend, die Entscheidung war gefallen. Ungefähr 8 Stunden mit der menschlichen Bohnenstange, das würde vermutlich anstrengend.
    "Nun für die Sicherheit hier und vor Ort werden die amerikanischen Kollegen zuständig sein. Ich werde nachher selbst einen Anruf tätigen für die nötige Abstimmung, so muss ich nicht den armen Mister Utter bemühen. Die weitere Abreise vom Flughafen wird dieser sicher schon organisiert haben.", erklärte sie nachdenklich.
    "Und ab da ist es nicht mehr mein Problem."
    , fügte sie insgeheim an. "Im Flugzeug selbst werden nicht unbedingt viele Sicherheitskräfte benötigt, außer jemand schmuggelt einen Attentäter im Koffer mit.", verkündete sie selbstsicher. Aber auch wenn es nicht nötig war, vielleicht war es besser den Briten mitzunehmen. Dann konnte er sich um die Belange des Forschers kümmern und nicht die Japanerin selbst. Die Cullen Geschwister selbst schienen ja bisher recht umgänglich zu sein.
    "Jedoch, wenn sie Mister Cullen entbehren können darf er gerne mitkommen. Zwei helfende Hände mehr werden sicher nicht schaden und auch die Kollegen vor Ort entlasten.", fügte sie freundlich an und lächelte den britischen Agent wohlwollend an. Ihr Blick wandte sich wieder Shenmi zu, welche zustimmend nickte.
    "Hervorragend. Dann werden sie drei uns morgen für ein Stück begleiten. Tomoko wird ihr Ansprechpartner sein solange sie mit uns reisen. Dazu gehört natürlich auch das sie mit ihr zusammenarbeiten und alle ihre Anweisungen befolgen. In Sicherheitsfragen hat sie das letzte Wort.", verkündete Shenmi abschließend mit einen gesonderten Blick auf Mckellen. Dabei verwies sie auf die Japanerin welche freundlich aber bestimmt in die Runde der Mitreisenden lächelte.
    "Wie sie wünschen. Treffpunkt ist morgen 05 Uhr 30 im Foyer, seien sie pünktlich. Bis 23 Uhr heute, hätte ich gerne eine Auflistung ihres Gepäcks, inklusive aller Sondergerätschaften. Dieses wird dann gesondert zum Flughafen transportiert und schon verladen.", erklärte sie freundlich und sah dabei den Forscher an. Sie war gespannt was dieser als Gerätschaften aus dem Hut zaubern würde, vermutlich einen Mac. "Bei Fragen können sie mich gerne kontaktieren.", bot sie hilfsbereit an.
    "Wunderbar. Dann sehen wir uns morgen in aller Frische. Oder haben sie noch einen Wunsch Mister McKellen?", erkundigte sich Shenmi höflich bei dem britischen CSO.

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    Jules Verne
    numberten ist offline
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