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  1. #321 Reply With Quote
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    Jun 2009
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    Im Schnee
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    Albert Kamjian

    Al hatte doch die ein oder andere Frage, auf die die junge Russin keine Antwort hatte. Improvisationstalent war nun gefragt, aber das konnte sie ihm ja so nicht unbedingt sagen. Während sie noch eine Antwort überlegte und selbst darüber grübelte, wie sie das alles am geschicktesten angingen, kamen zwei hochrangig aussehende Kerle zu ihnen hinüber und gestikulierten den beiden stumm aufzustehen und ihnen zu folgen. Albert und Alisa setzten sich schweigend in Bewegung.
    Alisa spürte, dass Albert unruhiger wurde und auch ihr war plötzlich ziemlich unwohl. Bei den anderen Gesprächen mit dem Präsidenten oder meist mit seinen engsten Vertrauten gingen sie nie soweit hinein. Warum jetzt?
    Die junge Russin blickte unruhig zu ihrem Begleiter.
    "Irgendwas stimmt hier nicht." flüsterte sie ihm zu.
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  2. #322 Reply With Quote
    #17  Forenperser's Avatar
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    Irgendwo da draußen.....
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    Cien

    "Der einzige Weg dort hinein führt über eines ihrer Boote." erwiderte der Dunkelhäutige missmutig.
    Die Bucht war zu eng um unbeschadet und ungesehen dort irgendwie anders reinzukommen. Vor allem, weil keiner von ihnen wusste wo genau der Eingang war und sonst nur Gefahr laufen würde zu sinken.
    "Das heißt, du wirst dich auf eines von denen schleichen müssen, unbemerkt in die Basis eindringend und dann rausfinden, wie du uns nachschleusen kannst."
    Das klang alles viel einfacher als es war. "Dafür müssten wir natürlich erst einmal wissen, von wo die Schiffe losfahren." merkte Leo an. Das galt es im nahen Ort rauszufinden. Oder aber der Kerl war waghalsig genug zu versuchen schwimmend auf eines der Schiffe zu kommen.
    So oder so mussten sie erst einmal abwarten, bis der Sturm sich gelegt hatte.
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  3. #323 Reply With Quote
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    Irgendwo da draußen.....
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    Alisa Iwanowa

    "Nein, ganz und gar nicht." erwiderte Al leise.
    Jemand hielt ihnen eine Tür auf. Flankiert von den 2 schweigsamen Kerlen traten sie ein. Mit einem lauten Schwung wurde die Tür hinter ihnen zugestoßen und fiel ins Schloss.
    "Was soll das? Was hat das zu bedeuten?"
    Aus sämtlichen Ecken des Raumes traten weitere Männer hervor, einige von ihnen bewaffnet. "Bitte verzeihen Sie die Täuschung. Aber ich hoffe Sie beide verstehen, dass es nötig war um sie hierher zu locken."
    Ein hochrangig dekorierter Kerl trat zwischen seinen offensichtlichen Untergebenen hervor und lächelte sie an. "Ich möchte Sie eindringlichst darum bitten, keinen Widerstand zu leisten. Wir wollen doch kein unnötiges Blutvergießen, oder?"
    "Wir sind hier um mit dem Präsidenten zu verhandeln! Weiß er, dass Sie das hier tun?"
    "Ich glaube nicht dass Sie hier gerade in der Position sind Fragen zu stellen, moy drug. Also, wie soll das hier vonstatten gehen?"
    Al blickte seitlich zu Alisa.
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  4. #324 Reply With Quote
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    Tomoko Gozen

    Der Deutsche schmunzelte, während er der Japanerin aufmerksam zu hörte. Natürlich würde er die Wörter Loyalität und Pflichtgefühl nicht nach schlagen, zum einen hatte er besseres zu tun und zum anderen, war er nur sich selbst und seiner Familie loyal gegenüber, aber das hatte diese Agentin nicht zu interessieren.
    Scheinbar gut gelaunt sprach die Japanerin weiter, was ihm ein breites Grinsen übers Gesicht huschen ließ, als sie ihm erklärte, dass er ihre außergewöhnliche Pflicht sei. Irgendwie fühlte er sich ja schon fast geschmeichelt, dass man ihm die besten Specialagents hinterher schickte.
    Ziemlich selbstsicher bat sie ihn schließlich um einen Gefallen.
    "Wenn sie mich abholen sollten, dann werde ich ihnen bestimmt keine Szene machen." versprach Wagner gut gelaunt und grinste. "Auf Wiedersehen." beendete er schließlich das Telefonat freundlich und legte auf.
    Das gute an Abstergo war, dass sie über viele Spielereien verfügten, die eine Ortung unmöglich machten und mit denen er alle seine Geräte ausgestattet und modifiziert hatte.
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  5. #325 Reply With Quote
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    Albert Kamjian

    Umringt von einigen schweigsamen Kerlen, ein paar sogar mit Waffen standen sie nun in einem Raum.
    Ein hochrangig dekorierter Kerl trat hervor und lächelte.
    "Ich möchte Sie eindringlichst darum bitten, keinen Widerstand zu leisten. Wir wollen doch kein unnötiges Blutvergießen, oder?"
    "Wir sind hier um mit dem Präsidenten zu verhandeln! Weiß er, dass Sie das hier tun?" wollte Al wissen.
    "Ich glaube nicht dass Sie hier gerade in der Position sind Fragen zu stellen, moy drug. Also, wie soll das hier vonstatten gehen?"
    Alisa hatte bislang geschwiegen, wartete auf die richtige Gelegenheit und beobachtete. Dies war selbst für sie neu.
    "Die Frage lautet wohl eher, was sie von uns wollen und weshalb sie uns hier her geführt haben?"
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  6. #326 Reply With Quote
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    Post von Wagner

    "Sayonara."
    , murmelte Tomoko leise nachdem Wagner aufgelegt hatte. Er war selbstbewusst, fast schon arrogant. Glaubte immer noch alle Fäden in der Hand zu haben. Er würde es wohl auf die harte Tour lernen müssen. Das er Asien nicht kannte und Abstergo Asia unterschätzte. Anders als er in Europe hatte Shenmi Wu nicht bewusst den Fortschritt sabotiert und Nachlässigkeiten gefördert. Sondern das faule Fleisch herausgeschnitten und die Forschung der Sektion auf ein neues Niveau gehoben. Nun, Wagner würde es lernen.
    Tomoko scrollte durch das Menü des Echo. Nebenbei befahl sie zwei Agenten sich zu der Toilette zu begeben. Ihr Blick blieb kurz bei dem Anrufprotokoll hängen. Es war leer, bis auf den gerade getätigten Anruf. "Sonderbar.", dachte sich die Japanerin insgeheim, ließ sich aber nichts anmerken. All das hier war wie ein Puzzle, man musste nur die einzelnen Teile zusammenfügen. Eines der Puzzleteile lag vor ihr, das andere hatte einen Schnauzbart und stand vor ihr. Tomokos Waffe zeigte immer noch auf ihn und sie hatte momentan keinerlei Intention dies zu ändern. Das kam ihr alles im wahrsten Sinne des Wortes "spanisch" vor. Oder mexikanisch, wenn sie genau war.
    "Okay, El Pollo Loco. Nun zu ihnen, auf ihre Geschichte was sie außerhalb ihres Einflussbereiches, auf einem Herrenklo, mit Klaus Wagner telefonierend machen, bin ich sehr gespannt. Aber bitte die Kurzfassung, ich habe hier zu arbeiten. Das Rattenproblem, sie erwähnten es.", sprach sie mit strengen Blick an den Latino gewandt.
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  7. #327 Reply With Quote
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    Ein dunkler Ort zum Pläne schmieden
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    Grauenhaftes Erwachen & Die Zelle bewegt sich doch

    Der Brite hörte geduldig zu, wie Lionheart dem Gefesselten die Lage erklärte. Wie er erwartet hatte, erwies sich der Assassine als unkooperativ. Lionheart seufzte nur und trat zurück, während Nelson vortrat. Sie hatten sich vorm Eintreten darauf geeinigt, dass er die Rolle des ‚Bad Cop‘ übernehmen würde, während der Franzose versuchen würde weiterhin auf ihn einzureden – auf seine Vernunft, auf seine Menschlichkeit, auf alles was ihn zum Reden bringen würde. Aber das käme später – jetzt kam erst einmal der spaßige Teil.
    Der Assassine beobachtete ihn genau, während Nelson noch immer schwieg. Er überprüfte noch einmal die Fesseln – noch hatte er nicht versucht sich aus ihnen zu befreien, aber sicher ist sicher. Er lächelte auf den Gefesselten herunter, seine Arme auf dem Rücken verschränkt und dieser warf ihm einen verwunderten Blick zu. Dann ohne jede Vorwarnung schnellte seine andere Hand hoch, mit Skalpell in der Hand und bohrte sich in den linken Unterarm des Assassinen – nicht tief aber schmerzhaft, wie die Reaktion des Gefesselten bewies. Nelson drückte zunächst fester zu, dann fing er an zu ritzen, langsam und genüsslich, während sein Blick auf dem Assassinen liegen blieb. „Rede oder das hier war erst der Anfang!“, befahl der Brite ihm, weiterhin Schmerzen verbreitend, „Wenn du nämlich glaubst, dass hier wäre unser einziges Werkzeug, hast du dich geirrt!“, er holte sein Feuerzeug heraus und zündelte es, bereit damit die Haut des Assassinen zu verbrennen.
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
    "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Ghandi
    "Eine Falle zu erkennen ist eine Sache, sie zu umgehen eine völlig andere." - Ranma 1/2
    "Mein Name ist Ozymandias, König der Könige. Schauet auf mein Werk, ihr Mächtigen, und verzweifelt." - Ozymandias
    "Der größte Trick des Teufels ist es die Welt glauben zu lassen, dass er nicht existiert." - Die üblichen Verdächtigen
    "Nichts ist unmöglich, solange du es dir vorstellen kannst." - Professor Hubert Farnsworth
    "Maybe you are right...maybe we can't win this. But we'll fight you regardless. Yes, people will die. Maybe we'll lose half of the galaxy...maybe more. However insignificant we might be: We will fight, We will sacrifice and We will find a way....that's what humans do!" - Commander Shepard
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  8. #328 Reply With Quote
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    Ein dunkler Ort zum Pläne schmieden
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    Leo & Merlin

    Der Regen schien keine Anstalten machen zu wollen, aufzuhören.
    Ich soll also in einem Dorf, voller misstrauischer Dörfler mit einem eindeutig ausländischen Akzent, bisschen den Kundschafter mimen, was?“, erklärte er den Kopf schüttelnd, „Keiner von denen wird mit MIR reden wollen. Das einzige was ich wohl werde liefern können ist ein paar Leute, die wir uns dann heute Abend genauer anschauen können…mit bisschen ‚Überzeugungskraft‘…vorausgesetzt es gibt sowas wie eine Dorfkneipe…“, er blickte die beiden Briten an, „Gibt es so etwas in Großbritannien?
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  9. #329 Reply With Quote
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    Der freundliche Klaus bringt die Geschenke & Die grimmige Tomoko die Kohle

    Der Mexikaner fletschte die Zähne zu einem Lächeln. „Kommt La Gatita nicht selbst drauf?“, fragte er mit höhnischer Stimme, die Arme vor der Brust verschränkt, „Wofür braucht man ein Mann wohl ein Klo?“, sein herablassendes Kichern hallte sehr gut zwischen den getäfelten Wänden wieder, „Ich geb dir ein Tipp: es hat nichts mit Abstergo zu tun…oder doch?“, er lachte noch lauter, „Rate doch was ich hier tue, Gatita. Ihr Asia-Typen ward es doch die eine umfangreiche Erklärung gefordert haben, schriftlich und digital sogar, bevor ich überhaupt einreisen durfte. Wenn du mit eurem eigenen Datenberg nicht klarkommst, zeigt es doch nur wie sinnlos er ist.“, mit einem Finger verwies er auf das Echo, „Es war also doch, Wagner...? Ts! Traicionera Comadreja! Hätte ihm eine Kugel zwischen die Augen verpassen müssen, als ich ihn damals zum ersten Mal getroffen habe. Hatte schon immer ein schlechtes Gefühl bei ihm gehabt.“, er blickte zum Bewusstlosen hernieder, „Genauso wie bei ihm hier. Dachte er wäre nur ein bizcocho cabrón gewesen, aber jetzt mit dem Echo ist klar, dass er sogar ein traicionero cabrón ist.“, er blickte wieder rüber zu Tomoko, „Ich vermute du wirst ihn als nächstes verhören wollen? Lass mich das machen. Ich habe bisher noch jeden…“, sein Grinsen wurde breiter, auch wenn es etwas unheimliches an sich hatte, „…zum Reden gebracht.

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    Traicionera Comadreja = Verräterisches Wiesel
    Bizcocho cabrón = feiges Arschloch
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  10. #330 Reply With Quote
    #17  Forenperser's Avatar
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    Alisa Iwanowa


    "Es wäre wohl wirklich nahezu klischeehaft, hier vor Ihnen unseren Plan zu verraten. Nein, sie werden - "
    Dieser kurze Moment der Ablenkung hatte gereicht. Albert verpasste dem großmäuligen Kerl einen Schwinger, der krachend genau auf seine Nase traf. Mit der anderen Hand griff er nach der Pistole des Mannes. Dieser stolperte getroffen zurück, während seiner Untergebenen sofort reagierten. Ein Schuss aus der erbeuteten Waffe schickt einen der Männer durch einen Treffer ins Knie schreiend zu Boden. Er spürte, wie er von hinten gepackt wurde. Alisa zog ihn hinter den massiven Schreibtisch des Raumes um vor den einschlagenden Projektilen in Deckung zu gehen.
    "Ublyudok! Schnappt sie euch, mir egal ob tot oder lebendig!"
    "Ideen?" rief Al seiner Vorgesetzten zu.
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  11. #331 Reply With Quote
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    Cien

    "Mehr als genug." erwiderte Leo grinsend. Oh ja, ein Bier wäre jetzt gar nicht mal schlecht. Wenngleich er die Schlägerei danach lieber dem Rest überlassen würde.
    "Wir haben keine Zeit mehr so lange zu warten!"
    "Was für eine Wahl haben wir denn?" Leo konnte kaum glauben, dass er zur Abwechslung mal seinen eigenen Vorgesetzten bremsen musste. "Abgesehen davon kommen wir jetzt immer noch nicht hier weg."
    Seufzend sah er aus der Höhle auf den immer noch nicht enden wollenden Regen. "Du hast Recht, du fällst hier zu sehr auf. Und, ähm...."
    Er wollte es nicht aussprechen dass Merlin nicht die sozialen Fähigkeiten besaß jemanden in einer Kneipe dezent auszufragen, aber der Blick des Dunkelhäutigen sagte alles.
    "Mein Vorschlag: Kalayaan und ich mischen uns heute Abend unter die Einheimischen, suchen uns einen raus der....ähm, singen könnte, und ihr 2 könnt ihn dann dazu bringen."
    Kein besonders komplexer Plan, aber einen besseren gab es nicht.
    "Dann heißt es wohl erstmal nach wie vor warten."
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  12. #332 Reply With Quote
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    Nelson der Psychopath

    Knights und Clay / Forschungskomplex; Paris; Frankreich / 26. Januar 2018; Morgens

    Lionheart ging ein paar Schritte zurück, als Nelson vortrat und dem Assassinen ohne Vorwarnung ein Skapel in den linken Unterarm trieb. Nicht tief, aber ziemlich schmerzhaft. Was man anhand der Reaktion des Assassinen durchaus sehen konnte, denn er zuckte erst mal zusammen und verzog dann das Gesicht zu einer schmerzhaften Fratze. Erst drückte er fester zu und dann begann er zu ritzen, während das Blut über den Unterarm floss und sich langsam auf der Liege verteilte.
    Unter den Schmerzen spannte sich Clay´s Körper an.
    Rede oder das hier war erst der Anfang!“, befahl der Brite, der weiterhin seinen Unterarm bearbeitete und ihm Schmerzen zufügte. „Wenn du nämlich glaubst, dass hier wäre unser einziges Werkzeug, hast du dich geirrt!“, er holte sein Feuerzeug heraus und zündelte es, bereit damit die Haut des Assassinen zu verbrennen.
    Clay´s Augen weiteten sich, doch er machte keinerlei Anstalten irgendeiner ihrer Fragen zu beantworten. Stattdessen presster er nur ein schmerzhaftes "Du Psychopath." heraus, wobei er ihm einen verhassten Blick zu warf.
    "Sei doch vernünftig und kooperiere mit uns. Du musst doch nur unsere Fragen beantworten." sagte Lionheart ruhig, der nun neben Nelson stand und eindringlich auf den Gefesselten herab sah.
    "Und was sollte mir das bringen? Lasst ihr mich dann laufen?" fragte Clay und sah abwechselnd zu den beiden Agents.





    Zelle Venedig - Suche nach Clay

    Marco, Mei, Lilia und Nicolo/ Jeanne´s Apartment; Paris; Frankreich/ 26.Januar 2018

    Lilia stellte sich gut sichtbar vor die Tür und blickte zu Mei rüber, die ihr aufmunternd zu nickte. Die junge Novizin betätigte die Klingel. Jeanne und Warlock sahen sich verdutzt an, als es zu so früher Stunde klingelte. "Vielleicht Lionheart." meinte der Hacker und zuckte ratlos mit den Schultern. Jeanne warf ihm einen skeptischen Blick zu, entschied sich aber dennoch an die Tür zu gehen. "Bleib hier." wies sie ihn knapp an, bevor sie in den Flur hinaus trat und nach ihrer Pistole griff. Sie lugte durch den Türspion, wo eine hilflos drein blickende junge Frau vor der Tür stand.
    "Wer sind sie und was wollen sie?" fragte Jeanne laut durch die geschlossene Tür.
    "Hallo? Oh Gott sei dank.... Entschuldigen sie bitte die frühe Störung, aber sie sind die einzige, die auf mein Klingeln reagiert hat. Mein Name ist Dominique.... Bitte, sie müssen mir helfen, irgendjemand verfolgt mich. Bitte, machen sie die Tür auf.... SCHNELL!" schrie Lilia gespielt flehend, schaute sich immer wieder panisch um und blickte weinend in das kleine Loch in der Tür, während sie hysterisch gegen die Tür klopfte.
    Nicht schlecht, gute Show. dachte sich Mei und musste sich auf die Lippe beissen, um nicht kaut los zu lachen.
    Jeanne blickte ein wenig skeptisch drein. Andererseits kam es in letzter Zeit öfters vor, dass sowas geschah und sie hatte keine Lust bei den französischen Behörden an zu tanzen, um denen zu erklären, dass sie nicht geholfen hatte.
    Sie seufzte, öffnete aber schließlich die Wohnungstür. Lilia stürzte panisch an ihr vorbei in die Wohnung und ehe sich Jeanne versah, stand Mei vor ihr und verpasste der verdutzten Agentin einen gezielten Tritt gen Kopf. Jeanne ging augenblicklich bewusstlos zu Boden.

    Gleichzeitig öffneten Marco und Nicolo das Fenster und überwältigten den völlig überraschten Warlock, der an seinem Computer saß. Warlock und die bewusslose Jeanne wurden gleich gefesselt und geknebelt. Mei schloss derweil die Wohnungstür und kam dann ebenfalls ins Wohnzimmer, wo die beiden Herren gerade begannen Warlock zu verhören.
    "Ihr habt in der alten Fabrik einen Kollegen von uns gefangen genommen. Wo habt ihr ihn hin gebracht?" wollte Nicolo von dem verängstigten Hacker wissen. Marco durchsuchte die anderen Räume, kam aber Kopf schüttelnd zurück. "Hier ist er nicht."
    "Ich weiß nichts davon." erklärte Warlock verängstigt. Nicolo sah ihm direkt in die Augen, konnte darin keine Lüge erkennen.
    "Er weiß wirklich nichts." kommentierte er nur knapp und wandte sich der bewusstlosen Jeanne zu.
    "Um das ganze ein wenig zu beschleunigen, hat mir Isabel ein paar Spielzeuge vorbereitet. Ein kleines Wahrehitsserum, welches auch das Aufwachen beschleunigt." erklärte Mei und zog eine Spritze aus ihrer Tasche.
    "Gut, versuchen wir es." gab Nicolo sein Einverständnis. Mei zog die Spritze auf und trieb diese in eine der Adern im Hals.

    Langsam kam Jeanne zu sich und schaute sich verwirrt um.
    "Ihr habt in der alten Fabrik einen Kollegen von uns gefangen genommen. Wo habt ihr ihn hin gebracht?" wiederholte Nicolo seine Frage, diesmal an die Agentin. Marco.Lilia und Mei standen hinter Nicolo und beobachteten das ganze neugierig.
    [color=#008080]"Ja, wir haben den Assassinen. Er ist in einem geheimen Forschungskomplex unterhalb von Paris."[/COLOR) antwortete die Agentin benommen. "Wie kommen wir dorthin?" hakte der Meister-Assassine ruhig nach. Jeanne bewegte den Kopf von links nach rechts und man konnte sehen, dass sie sich gegen die Wirkung des Serums zu widersetzen versuchte. Doch es blieb nur beim Versuch.
    "Der Eingang ist in einem großen Parkhaus versteckt. Aber ihr werdet da niemals lebend herein kommen." erklärte die Agentin benommen. Marco kontaktierte Saskia, die das große Parkhaus schnell ausfindig machte und ihm die Koordinaten zu sendete. "Wir haben die Koordinaten." sagte er leise. Nicolo nickte und wandte sich wieder der Agentin zu. "Wie kommen wir da rein?"
    "Mit meiner Abstergo ChipKarte." Mei begann gleich die Agentin zu durchsuchen und fand die CHipkarte in ihrer linken Jackentasche.
    "Danke." sagte der Meister-Assassine freundlich und richtete sich auf. "Was machen wir mit den beiden?" wollte Marco wissen und deutete auf die Couch, wo Warlock und Jeanne gefesselt nebeneinander saßen. "Auf jeden fall nicht töten." antwortete Nicolo und sah zu Mei rüber.
    "Ich könnte sie für ein paar Stunden schlafen legen." schlug Mei vor und holte ein weitere Spritze aus ihrer Tasche. Nicolo nickte.
    Warlock zappelte hysterisch herum und Mei hatte Mühe die Spritze zu setzen. Marco hielt den Hacker schließlich fest und Mei konnte ihre Arbeit machen. Nachdem beide friedlich schlummerten, verließen die Assassinen das Apartment und machten sich auf den Weg zum Forschungskomplex.
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  13. #333 Reply With Quote
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    "Ublyudok! Schnappt sie euch, mir egal ob tot oder lebendig!"
    "Soviel zum Thema Konversation." murmelte sie ironisch vor sich hin und musste fast dabei lachen. Auch wenn diese Situation alles andere als zum lachen war und ganz bestimmt so nicht geplant. Aber ein wenig Humor hatte ja noch nie geschadet.
    Sie sah zu Al, den sie kurz zuvor hinter einen massiven Schreibtisch gezerrt hatte, um dem Kugelhagel zu entgehen.
    "Ideen?" rief Al seiner Vorgesetzten zu.
    Alisa blickte über die Schulter, um sich rasch einen Überblick zu verschaffen.
    "Siehst du die abstrakte Statue dahinten im rechten Schrank?" begann sie leise und sah zu einer Wand, wo zwei große, massive Schränke standen, zwischen denen einen Abstand war, so breit wie eine schmale Tür. Al nickte.
    "Die Statue öffnet einen Geheimgang, die uns direkt und ohne großes Aufsehen aus dem Kreml hinaus führt. Wir müssen es nur dorthin schaffen." erklärte sie flüsternd.
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  14. #334 Reply With Quote
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    Irgendwo, aber nicht in Mexiko

    Tomoko lächelte, schmal. Hinter ihr öffnete sich die Tür als zwei der örtlichen Agents das Klo betraten und mit leichten Erstaunen den Südländer und den bewusstlosen Agent betrachteten. Fragend schauten sie zur leitenden Agentin, Tomoko.
    "Ja, sicher. Welch heiterer Zufall das sie einem meiner Agenten innerhalb einer laufenden Operation eine runterhauen und dann noch feststellen das er ein Verräter. Fortuna ist ihnen hold, andernfalls wäre das wohl nur eine Überreaktion ihrerseits. Wohl nicht zum ersten Mal.", erwiderte die Japanerin gefasst.
    "Bringen sie den Mann in Raum 2C, stellen sie sicher das er nicht verschwinden kann. Durchsuchen sie ihn. Gründlich!", wies sie kurz die beiden Agenten an.
    "Was sie angeht. Sie sind in meine Operation reingestolpert. Ob sie oder ich das wollen, sie sind jetzt ein Teil davon. Und mir damit untergeordnet.", erklärte sie nüchtern dem Mexikaner und zeigte ein gewisses Amusement. Eine Erwiderung schien auf den Lippen des Schwarzhaarigen zu liegen, doch Tomoko hob die flache Hand. "Doch keine Sorge. Starker Mann.", sprach sie beschwichtigend. "Ich werde sogleich meine Vorgesetzte anrufen, damit sie mit ihrer Ältesten ihren Status klären kann. Das gibt mir die Gelegenheit, besser die Vorteile ihrer charmanten Präsenz auszunutzen.", fügte sie schmeichelnd an.
    "Bis dahin, muss ich jedoch auf ein paar unschöne Standardprozeduren bestehen."
    , wies sie ihn bestimmend an. Ihre Waffe hatte sie immer noch nicht gesenkt.
    "Also, übergeben sie mir doch bitte ihre Waffe und Echo. Sobald ich ihren Status geklärt habe, bekommen sie diese natürlich zurück. Sie dürfen sich dann auch gerne bei meiner Vorgesetzten über mein verkopftes Verhalten beschweren. Oder bei ihrer. Aber jetzt..bestehe ich darauf!", verkündete sie höflich ohne jedoch einen Zweifel daran zu lassen, dass sie dies ernst meinte. Die beiden Agents welche schon neben dem bewusstlosen Kollegen standen, blieben plötzlich abwartend stehen, die Augen auf den Mexikaner geheftet.
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    Tomoko

    Je mehr die Asiatin sagte, desto weniger gefiel es Tejón. Wenn jemand von den Anwesenden ihn besser kennen würde, würde er erkennen, dass seine Miene noch grimmiger anfing auszusehen als zuvor. Seine Muskeln spannten sich an, während Tomoko zum Abschluss ihres Monologs kam. Die beiden hinzugekommenen Agenten wirkten alles andere als sicher.
    Tejón schnaubte. „Wenn ich wollte, könnte ich euch alle drei entwaffnen und töten, bevor ihr überhaupt die Gelegenheit bekommt, zu reagieren.“, erklärte der Mexikaner mit leicht drohender Stimme, äußerst selbstbewusst, „Aber Verbündete sollte man ja nicht vor dem Kopf stoßen, sagte Don Rafael immer so gerne. Ts.“, er fing an sich zu bewegen und bemerkte mit einer gewissen Genugtuung, dass die beiden Agenten anfingen zu zucken. Er holte sein Echo und seinen Colt heraus, begutachtete die Waffe kurz, aber reichte sie schlussendlich hin zu Tomoko, Griff voraus. „Meine andere Waffen hab ich noch in meinem Wagen.“, erklärte er das Echo ebenfalls abgebend, bevor er böswillig anfing zu grinsen, „Du kannst mich überprüfen lassen, wenn einer von euch sich traut.“, und hob dabei demonstrativ seine Arme, bereit die Leibesvisitation zu ertragen.
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    Gefangene Assassinen, Freie Assassinen

    Und was sollte mir das bringen? Lasst ihr mich dann laufen?“, fragte der Assassine und tat so, als wenn er nicht gerade darüber nachdachte wie er sich aus dieser Lage würde befreien können.
    Nelson versenkte seine Haut an einer Stelle, wodurch der Assassine zurückzuckte. „Du wirst mich nicht mehr ertragen müssen, Assassine.“, erklärte er grimmig, „Das bekommst du wenn du redest.
    Der Assassine wollte weiterhin nicht reden. Also machte Nelson auch weiter.
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    "Eine Falle zu erkennen ist eine Sache, sie zu umgehen eine völlig andere." - Ranma 1/2
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