Page 15 of 15 « First ... 481112131415
Results 281 to 292 of 292
  1. #281 Reply With Quote
    Moderator eis engel's Avatar
    Join Date
    Jun 2009
    Location
    Im Schnee
    Posts
    4,478
    The Knights und the Assassins & the british Agent


    25. Januar 2018; Nachmittags / Warlocks Festung; Industriegebiet; Paris; Frankreich / Zusammen packen und Aufbruch

    Der Agent gehorchte und schleifte den bewusstlosen Assassinen in den unteren Raum, wo er sogleich damit begann dessen Wunden zu versorgen. Er reinigte die Wunde notdürftig und verband das Bein. Anschließend fesselte er den Assassinen, wobei er von Warlock skeptisch beobachtet wurde.

    Währenddessen waren Nelson, jeanne und ein weiterer Verstärkungsagent in den zweiten Büroraum vorgedrungen, konnten aber nur noch mit ansehen, wie der zweite Assassine ihnen durch einen Sprung durchs Fenster entkam. Als der Agent ihm nachsetzen und das ganze mit einem gezielten Schuss beenden wollte, wurde er harsch vom britischen Agenten aufgehalten.
    Nicht schießen, sie Idiot!“ Der französische Agent schreckte zwar zurück, warf ihm aber einen verärgerten Blick zu. „Wollen sie die ganze Nachbarschaft auf uns aufmerksam machen?! Und jetzt weg da!“ Nelson schob ihn schließlich beiseite, damit er sich selbst ein Überblick verschaffen konnte. Die Augen des französischen Verstärkungsagent verengten sich zu Schlitzen, während er Nelson von der Seite betrachtete. Für wen hält der sich? fragte sich der Agent verärgert in Gedanken. Schließlich waren es zwei seiner Kameraden, die hier gerade eben ihr Leben gelassen hatten. Der Agent blickte zu Jeanne rüber, die ihren französischen Kollegen zwar verstehen konnte, schließlich waren dies auch ihre Kollegen, dennoch ermahnte sie ihn mit kurzen Handzeichen zur Ruhe. Der Agent warf ihr einen verständnislosen Blick zu, gehorchte aber.
    Nelson wandte sich ab und ließ Jeanne einen Blick werfen, bevor er anfing leise in den Funk zu sprechen, den nur die anderen Agents verstanden: „Lionheart, er ist entkommen. Wir haben den anderen. Aber diese Basis ist nicht mehr sicher – die Assassinen werden sicherlich in nächster Zeit mit Verstärkung eintreffen.“, Jeanne war zu ihm getreten und hörte mit, „Wir sollten alles einpacken was geht, den Rest zerstören, ein Geschenk zurücklassen und von hier verschwinden – auch unseren werten Zauberer. Wird das ein Problem sein?

    "Verstanden." bestätigte Lionheart knapp, der gerade wieder im unteren Bereich der Fabrik angekommen war. Der eine Verstärkungsagent, der eben noch die Wunde des Assassinen versorgt hatte, begann gleich damit den Abstergotruppentransporter zu holen und ihn mit einigen Gegenständen zu befüllen.
    "Was?.... NEIN!!! Das hier ist mein Zuhause." schrie der Hacker hysterisch auf, der den Funk abgehört hatte und wusste, was nun folgte.
    "Hör zu, Warlock...," begann Lionheart ruhig zu sprechen, als auch Nelson, Jeanne und der andere Agent dazu kamen. "... diese Fabrik ist nicht mehr sicher. In Kürze wimmelt es hier von Assassinen, die dein Zuhause auf den Kopf stellen und gleub mir, du willst dann nicht hier sein." Lionheart sprach wie mit einem Kind zu ihm und musste sich richtig zusammen reißen, um die Beherschung nicht zu verlieren. Entsetzt beobachtete Warlock wie sein Hab und Gut nach und nach in den Transporter verfrachtet wurde
    "So war das nicht abgemacht," schrie der Hacker. "...ihr wolltet nur Informationen, die habt ihr bekommen und NUN VERSCHWIN...." Zu mehr kam der Hacker nicht, denn er wurde vom anderen Agent niedergeschlagen.
    "Das war jetzt unnötig. Warlock ist ein Freund von uns, kein Feind." giftete Jeanne den Agent an und kümmerte sich um den bewusslosen Hacker.
    "Aber wo sollen wir hin gehen?" wollte Lionheart wissen.
    "Vorübergehend könnten wir uns in meinem Apartment verstecken. Dies liegt mitten in Paris, allerdings in einer dicht besiedelten Gegend." schlug Jeanne vor.
    "Andere Möglichkeit wäre noch ein stillgelegter Forschungskomplex von Abstergo, unter Paris. Da hätten wir genügend Platz für das ganze Equipment und ein paar gesicherte Forschungsräume, wo man auch Gefangene rein stecken und beobachten kann." schlug der Agent vor, der Warlock niedergeschlagen hatte und sah zu Nelson.
    Während die anderen die weiteren Schritte überlegten, sendete Jeanne Nevio eine kurze Nachricht, in der sie knapp mitteilte, dass sie einen Assassinen gefangen genommen hatten.
    Wenn Caruso irgendwas spezielles von diesem Assassinen wollte, dann würde er sich schon melden. überlegte sie.
    eis engel is offline Last edited by eis engel; 23.11.2019 at 15:06.
  2. #282 Reply With Quote
    Moderator eis engel's Avatar
    Join Date
    Jun 2009
    Location
    Im Schnee
    Posts
    4,478
    Albert Kamjian

    Sie wusste nur all zu gut, wie gefährlich der Präsident war, zumal er sich tatsächlich von niemandem kontrollieren ließ. Aber er war wichtig für Russland und somit auch wichtig für Abstergo. Sie hatten einen langen und harten Tag vor sich, dass wusste sie.
    Ein leises, kaum hörbares Seufzen kam ihr über die Lippen und wenn sie noch länger darüber nachdachte, würde sie die ganze Sache am liebsten absagen.
    Daher schob sie ihre Gedanken beiseite, zumal sie dieses mal auch nicht alleine war.
    "Das freut mich, dass du mich unterstützen wirst." antwortete Alisa schließlich und lächelte ihn an.

    Die Türen des Aufzugs gingen auf und sie befanden sich in der Tiefgarage, wo eine dunkle Limousine Abfahrbereit auf die beiden wartete.
    "Fahren wir?" wollte Al wissen und Alisa nickte ihm aufmunternd zu.
    Ein Abstergo Agent kam aus dem Wagen und kam auf die beiden zu.
    "Soll ich sie fahren oder möchten sie heute lieber selbst fahren?" fragte der Agent.
    "Was denkst du?" wollte die Russin von ihrem Kollegen wissen und sah ihn neugierig an.
    eis engel is offline
  3. #283 Reply With Quote
    Moderator eis engel's Avatar
    Join Date
    Jun 2009
    Location
    Im Schnee
    Posts
    4,478
    Tomoko Gozen

    25. Januar 2018; Nachmittags / Abstergo Hauptquartier; Frankfurt / Nette Unterhaltungen

    "Verstanden. Sie wollen seinen Kopf, aber mit einer Zunge die noch Antworten geben kann. Ich tue mein Bestes. Selbstverständlich stehe ich ihren Agenten hilfreich zur Seite. Wie ich schon bemerkt habe, schicken sie mir äußerst kompetente Unterstützung.", antwortete Tomoko freundlich.
    "So in etwa hatte ich mir das vorgestellt mit Wagner. Wenn ich mir ihre Akte so anschaue, möchte ich dieses Kompliment gerne an Sie zurück geben. Miss Gozen." antwortete er freundlich, begeistert von ihrer schnellen Auffassungsgabe und ihrer ganzen Art, wie sie so war. Shenmi Wu konnte sich wirklich glücklich schätzen, so eine tolle Agentin und sehr wahrscheinlich auch Freundin in ihren Reihen zu haben.
    Nevio wusste zwar, dass seine Specialagents ihn respektierten und ihn auch als europäischen Ältesten akzeptiert hatten, schließlich war er es, der den Verrat Wagners aufgedeckt hatte. Aber es würde Zeit brauchen, bis er so eine gute Bindung zu seinen Agents hatte, wie Shenmi Wu zu ihren, speziell Tomoko Gozen.
    "Natürlich werde ich mein möglichstes tun Wagner einen angemessenen Empfang in Singapur zu bereiten. Wenn wir Glück haben können ihre Leute in bei ihrer Ankunft einfach in Empfang nehmen und zurück mit nach Europa nehmen.", verkündete die Japanerin selbstbewusst. Trotz ihrer selbstbewussten Antwort, vernahm der Italiener leichte Zweifel im Unterton ihrerseits.
    "Ich kann ihnen versichern, so leicht wird es leider nicht. Daher auch die Bitte an Sie, passen sie auf sich auf." sagte Nevio leise.
    "Tja, ich werde wohl bald sehen was der alte Fuchs so auf dem Kasten hat. Ich informiere sie bei Lageänderungen oder Updates. Wenn sie etwas von mir wollen können sie mich natürlich jederzeit kontaktieren.", fügte sie dienstbar hinzu.
    Ein Höflichkeitsangebot, welches er selbst damals seinen Vorgesetzten zu Hauf gemacht hatte, aber dennoch immer hoffte, dass es nicht so kam und er in Ruhe arbeiten konnte.
    "Ich werde Sie nur in absoluten Notfällen kontaktieren, sie haben mein Wort." versprach er ihr verständnisvoll.
    "Für den Moment würde ich mich verabschieden, wünsche ihnen noch einen schönen ..Nachmittag? Verdammter Zeitzonenwirrwarr.", sagte Tomoko abschließend und lachte kurz verlegen. "Oh, und grüßen sie doch bitte Mario und Carlo von mir. Bis bald, Mister Caruso."
    "Oh, da werden sich die beiden aber sehr freuen. Wünsche ihnen noch einen schönen Abend und einen angenehmen Flug. Bis bald Miss Gozen." verabschiedete sich der Italienerr charmant und beendete das Gespräch.

    Ein amüsiertes Schmunzeln huschte über sein Gesicht, während er sein Echo zur Seite legte. Auch wenn er sie kaum persönlich kannte, sie bisher auch nicht in Action erlebt hatte, bzw. beim Brunch nach der Konferenz nur von weitem und seine beiden besten Freunde wohl mehr zu ihr sagen konnten, mochte er sie. Er blickte auf Tomoko´s Akte, dann auf Vlad´s Akte und schließlich Aurora´s.
    Wenn die drei Wagner nicht Gefangen nehmen konnten, dann... überlegte er, warf den Gedanken aber gelich wieder beiseite, denn er war sich sicher, wenn die drei richtig zusammen arbeiteten, wäre Wagner erledigt.
    Im selben Augenblick betraten Mario und Carlo das Büro, die sich was zu Essen geholt hatten und Nevio eine Tasse Cappuccino mit brachten.
    "Ich soll euch schöne Grüße von Tomoko ausrichten." begrüßte er die beiden grinsend und nahm dem verdutzten Mario die Tasse ab.
    "Was... wie... wo... wann?" erkundigte sich Mario verwirrt, der von Tomoko sehr angetan war, was Nevio inzwischen sogar nachvollziehen konnte. Carlo verdrehte nur die Augen und stopfte sich ein Stück Kuchen in den Mund.
    Nevio lachte.
    "Ich hab eben mit ihr telefoniert. Sie wird Elisabeta und Aurora in Singapur, bzw. bei der Jagd auf Wagner unterstützen." antwortete Nevio grinsend und beobachtete den Blonden. Mario würde am liebsten seine sieben Sachen packen und ebenfalls nach Singapur fliegen, Nevio kannte seinen besten Freund zu gut. Doch eigenartigerweise sprach Mario diesen Wunsch nicht aus, sei es weil sie gerade andere Dinge zu erledigen hatten oder weil Carlo ihn mit verständnisloser Miene anstarrte.
    "Schöne Grüße zurück an Tomoko, wenn du das nächste Mal mit ihr telefonierst." sagte Mario ein wenig verunsichert und setzte sich hin.

    Nevio´s Echo surrte kurz auf, eine Nachricht von Jeanne tauchte im Display auf.
    >>Mister Caruso. Wir haben einen Assassinen gefangen genommen, der in Warlock´s Basis eingedrungen ist. Wir geben die Fabrik auf und nehmen den Assassinen und Warlock mit. Gruß Jeanne<<
    Nevio seufzte. "Nicht auch noch Assassinen." murmelte der Italiener und ließ sich auf den Bürostuhl fallen.
    "Was ist los?" knurrte Carlo.
    "Jeanne, Lionheart und Nelson haben einen Assassinen geschnappt." antwortete er knapp und schrieb nebenher an Jeanne eine Nachricht. >>Meldet euch nochmal, wenn ihr ein geeignetes Versteck gefunden habt und ein paar Infos aus dem Assassinen geholt habt. N. Caruso<<




    Barbarossa und Hunyadi


    25. Januar 2018; Nachmittags / Frankfurt Airport; Frankfurt / Jagd auf Wagners Geliebte Mandy

    Nils war angespannt und trieb sein Audi auf Höchstgeschwindigkeit quer durch Franfurt, sowie es der Verkehr zu ließ. Mandy durfte ihnen unter garkeinen Umständen entkommen. Sie wusste, wo Wagner war und was er vor hatte, da war sich der Deutsche sicher.
    "Gib der Flugsicherung bescheid und schick ein Foto von Mandy mit." wies der Deutsch knapp seine Kollegin an. Zsófia tat was er sagte, rief bei den Sicherheitsbeamten vom Flughafen an und schickte ihnen ein Foto von Mandy zu.
    "Soll ich auch Caruso informieren?" erkundigte sich die Ungarin, die ihr Echo noch in Händen hielt.
    "Noch nicht. Erst wenn wir sie geschnappt haben." antwortete der Deutsche und bog auf die Straße zum Flughafen.

    Bald darauf hatten sie den Flughafen erreicht. Nils parkte in einer Nische und die beiden sprangen raus. Dann rannten sie in das Gebäude und orientierten sich erstmal. Viele Menschen waren in der Halle und die beiden Agents hatten Mühe vorwärts zu kommen. Zwei Männer von der Flughafenbehörde fingen die beiden ab.
    "Die Frau, auf die ihre Beschreibung passt, wird gerade im Sicherheitsbereich festgehalten. Wir sollten uns aber beeilen." sagte der eine Beamte und deutete ihnen an zu folgen.
    Die Beamten führten die Agents an der Menschenmasse vorbei in Richtung Sicherheitsbereich. In einem kleinen Raum entdeckten sie dann die festgehaltenen Person. Nils und Zsófia betraten den Raum.
    "Dein Spiel ist vorbei, Mandy. Also, nimm den Hut und die Perücke herunter." forderte Nils. Verängstigt gehorchte die Frau und... "Das ist nicht Mandy." stellte die Ungarin enttäuscht fest. Es wäre ja auch zu einfach gewesen. Ohne ein weiteres Wort darüber zu verlieren, rannte Zsófia in Richtung Fluggates und entdeckte eine weitere Person, die Mandy recht ähnlich sah und auf dem Weg zum Flug nach Singapur war.
    Die Ungarin rannte, wurde aber vom Sicherheitspersonal aufgehalten, denen sie erstmal erklären musste, wer sie war und was sie hier suchte. Nach kurzem hin und her ließen sie die Ungarin weiter. Immer wieder hielt sie nach Nils Ausschau, doch der hatte zu spät geschalten und war viel zu weit weg, um sie ein zu holen.
    Die Türen des Flugzeuges wurden verriegelt, lediglich der Frachtraum war noch offen. Die Ungarin überlegte nicht lange, sprintete los und hechtete mit einem Sprung in den Frachtraum, bevor auch dort alles vieriegelt wurde. Nun war sie an Bord, nicht wissend, ob auch wirklich Mandy mit auf dem Flug nach Singapur war.....

    ~~~


    Verärgert wählte Nils Caruso´s Nummer, der rasch ran ging.
    "Caruso." meldete sich der Italiener. Kurzes, seufzendes Schweigen. "Mandy ist uns entkommen, Sir und es sieht ganz danach aus, dass sie nach Singapur will. Hunyadi hat es ebenfalls irgendwie in das Flugzeug geschafft." erklärte der Deutsche.
    Verärgerung stieg erst im Italiener auf, doch als er Nils weiter aufmerksam zu hörte, wich der Ärger in ihm. Elisabeta hatte Recht behalten, Wagner war in Singapur und Mandy war der lebende Beweis dafür.
    "Machen Sie sich keine Gedanken darüber und kommen sie zurück zum Hauptquartier. Mandy wird uns nicht entkommen." antwortete der Italiener zufrieden.
    "Okay, Sir." antwortete der Deutsche verwundert und folgte den Anweisungen seines Bosses.

    ~~~


    Nevio schrieb derweil eine Nachricht an Elisabeta, Aurora und Tomoko.
    >>Hallo ihr drei. Mandy, die Geliebte von Wagner ist meinem deutschen Einsatzteam entkommen und auf dem Weg nach Singapur. Auch in ihrem Fall gilt, um jeden Preis festnehmen. Hunyadi hat es auch irgendwie ins Flugzeug geschafft. Gruß N. Caruso<< Er schickte den drei Frauen noch alle Informationen zu Mandy zu.
    Anschließend schrieb er noch eine kurze Nachricht an Hunyadi.
    >>Hi Zsófia.... Mandy ist im Flugzeug nach Singapur. Bleib an ihr dran und pass auf dich auf, Wagner ist auch dort. Ich habe Tomoko Gozen, Elisabeta und Aurora, die an der Sache in Singapur dran sind, über dein Kommen informiert, kontaktiere sie, sowie du kannst. Gruß Nevio<<
    eis engel is offline
  4. #284 Reply With Quote
    Held Rabenkopf's Avatar
    Join Date
    May 2013
    Location
    Ein dunkler Ort zum Pläne schmieden
    Posts
    5,700
    The Last Goodbye & Der Italiener und seine Sorgen

    Der Brite schaute dabei zu wie der Hacker eine Paradevorstellung eines Kindes gab, bevor einer der Agents ihn ausknockte – Nelson atmete erleichtert auf. Wieso müssen Genie und Wahnsinn nur so häufig so nahe beieinander sein?, dachte er sich, während bereits die Aufräumarbeiten vonstatten gingen – die restlichen Agents waren fleißig. Er bückte sich runter zum Assassinen, der immer noch bewusstlos war, und begutachtete den Verband und die Fesseln – sie waren fachmännisch. Die Agenten aus Europa scheinen also kompetent zu sein, dachte er sich zufrieden und erhob sich.
    Die anderen berieten gerade wo sie das ganze Zeug hinbringen könnten. Am Ende warteten sie auf seinen Input, den er nur zu gerne gab: „Wir sollten lieber nicht alles an einem Ort verstecken. Am besten Warlock und sein Zeug gehen mit ihr zu Jeannes Apartment, während der Rest von uns sich in diesem Forschungskomplex verschanzt. Jedenfalls bis Abstergo Europa uns eine längerfristige Lösung zur Verfügung stellt. Ich wette ihr vom Kontinent habt doch auch sicherlich sowas wie ein Gefängnis für Feinde, oder?“, er bemerkte, dass Jeanne gerade jemanden schrieb, „Ist das jemand, der uns eine langfristige Lösung anbieten kann?
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
    "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Ghandi
    "Eine Falle zu erkennen ist eine Sache, sie zu umgehen eine völlig andere." - Ranma 1/2
    "Mein Name ist Ozymandias, König der Könige. Schauet auf mein Werk, ihr Mächtigen, und verzweifelt." - Ozymandias
    "Der größte Trick des Teufels ist es die Welt glauben zu lassen, dass er nicht existiert." - Die üblichen Verdächtigen
    "Nichts ist unmöglich, solange du es dir vorstellen kannst." - Professor Hubert Farnsworth
    "Maybe you are right...maybe we can't win this. But we'll fight you regardless. Yes, people will die. Maybe we'll lose half of the galaxy...maybe more. However insignificant we might be: We will fight, We will sacrifice and We will find a way....that's what humans do!" - Commander Shepard
    Rabenkopf is offline Last edited by Rabenkopf; 25.11.2019 at 13:49.
  5. #285 Reply With Quote
    #17  Forenperser's Avatar
    Join Date
    Sep 2008
    Location
    Irgendwo da draußen.....
    Posts
    29,371
    Cien

    Der Kerl mochte sinnlose, "lustige" Bemerkungen offenbar ebenso gerne wie Belch. Doch George überging sie einfach."Lass dir das bloß nicht zu Kopf steigen" dachte er sich bloß.
    "Schön, dann wird es so gemacht."
    Er war zunächst unsicher, entschied sich dann jedoch dagegen ihm die Infos zu verweigern. Immerhin begab er sich in feindliche Gefilde, es war also nur fair wenn er sich vorbereiten wollte.
    "Hier. Aber mach nicht zu lange. Sobald du fertig bist, geht es los."
    Während der Pole sich vorbereitete zog auch George sich ein wenig zurück.

    "Ein echtes altes U-Boot? Nicht schlecht." Leo war noch nie im Leben mit so etwas gefahren. Er sah sich in der Runde um. Es würde wohl sehr eng werden dort drinnen.
    Forenperser is offline
  6. #286 Reply With Quote
    #17  Forenperser's Avatar
    Join Date
    Sep 2008
    Location
    Irgendwo da draußen.....
    Posts
    29,371
    Alisa Iwanowa

    "Lassen wir ihn fahren."
    Normalerweise fuhr er gerne. Doch da er nicht verbergen konnte, dass ihm einiges durch den Kopf ging, gab er das Steuer dieses Mal liebend gerne aus der Hand.
    Er setzte sich, machte es sich bequem und begann nachzudenken. Seine Gedanken kreisten um das Meeting. Er fragte sich, wie der Präsident ihnen wohl gegenübertreten würde. Freundlich gesonnen, feindlich, oder eher völlig neutral?
    Dann sah er zu Alisa. Wie würde sie das Gespräch wohl beginnen? Direkt zum Ziel oder eher vorsichtig? So oder so, er würde sich daran anpassen. Was für eine andere Wahl hatte er auch?
    "Wie stehen wir momentan im Kampf gegen die Bruderschaft?" fragte er, um ein wenig die Gedanken beider abzulenken. Sie als Älteste wusste sicher am meisten Bescheid. Er hatte es zwar vor kurzem wieder geschafft, ein paar junge Rekruten auf den rechten Weg zu führen, doch er war sich sicher dass dies nicht überall der Fall war.
    Der Schnee fiel stärker, hüllte beinahe die gesamte Sicht in alles überdeckendes Weiß ein.
    Forenperser is offline
  7. #287 Reply With Quote
    Ehrengarde numberten's Avatar
    Join Date
    Nov 2014
    Location
    Dresden
    Posts
    2,904
    Nevio & KoAE

    Das Flugzeug hatte gerade seine Flughöhe erreicht, als Vlads und Auroras Echo eine einkommende Nachricht signalisierten. Elisabeta stellte behutsam ihren Espresso ab und griff zu dem Gerät. Interessiert las sie die Nachricht von Nevio. Die Rumänin musste leicht schmunzeln, auch wenn sich ihre Stirn kurz runzelte.
    "Jetzt müssen wir uns auch noch um Wagners Betthäschen kümmern.",dachte sie recht unbeeindruckt. Sie bezweifelte das Wagner dieser Mandy wichtige Informationen gegeben hatte, dafür schätzte sie ihn zu intelligent ein. Auch zweifelte an das ihm besonders viel an ihr lag, sicherlich weniger als an seinem Leben. Dennoch, wenn er sich die Mühe gab sie nach Singapur zu bringen..vielleicht war an der Dame doch mehr dran als Elisabeta vermutete. Unter Umständen taugte sie als Köder.
    "Hoffen wir das der Ort wo sich Hunyadi im Flugzeug aufhält beheizt ist. Andernfalls kommt sie gefroren in Asien an.", merkte Vlad gegenüber der Italienerin an. Die Nachricht von Caruso klang nicht gerade so als würde sich die Ungarin auf einem Sitzplatz befinden.
    "Wie es aussieht werden wir wohl ein hübsches Damenkränzchen in Singapur bilden."
    , scherzte Elisabeta und legte das Echo auf den Flugzeugtisch. Es waren noch einige Stunden bis zur Ankunft, genügend Gelegenheit sich auszuruhen. Wenn man lange genug im Geschäft war, erkannte man die Momente der Ruhe und die wo man konzentriert sein musste.

    **
    Entnervt schob Tomoko den Gin Tonic gegen die Flugangst beiseite und griff zu ihrem Echo. Irritiert las sie die neue Nachricht von Nevio.
    "Noch eine Agentin?", murmelte sie überrascht. Wenn das so weiterging gab es bald mehr Knights in Singapur als ich Europa. Aber von denen gab es ja ein paar mehr als Siling.
    "Wer ist denn jetzt Mandy?", fragte sich Tomoko kurz, bevor sie das Dossier entdeckte. Die Japanerin überflog es kurz. Offensichtlich eine Bettgeschichte von Wagner und eine undichte Stelle bei Abstergo Europe. "Was für ein Saustall.", beschied die Agentin und schnaufte kurz. Jedoch, wenn der ehemalige Älteste ein falsches Spiel trieb, wie schwer war es da überhaupt es ihm nachzuweisen? Tomoko vermutete nicht das sie in so einem Spiel Shenmi schnell durchschauen würde. Dafür war die Chinesin viel zu intelligent und Tomoko vertraute ihr. Die Japanerin beschloß sich nicht weiter darüber den Kopf zu zerbrechen. Auch nicht über den kurz aufkommenden Gedanken ob Shenmi auch so eine Art "Mandy" hatte. Vielleicht ein Thema beim nächsten Treffen?
    Tomoko kicherte kurz und legte das Echo beiseite. Keine gute Frage für ein Gespräch mit der Vorgesetzten. Immer noch lächelnd griff sie nach ihrem Glas.
    Andere Dinge warteten auf sie. Zuerst Wagner abfangen und dann das Treffen mit Nevios drei Engeln.


    numberten is offline
  8. #288 Reply With Quote
    Moderator eis engel's Avatar
    Join Date
    Jun 2009
    Location
    Im Schnee
    Posts
    4,478
    Nelson - Britische Vorgehensweise

    Das meiste war bereits in den Fahrzeugen verstaut. Jeanne erschraf förmlich, wieviel eigentlich in ihren kleinen Peugeot hinein gestopft wurde.
    Ob ich den Wagen überhaupt von der Stelle bewegt bekomme? überlegte sie scherzhaft, wobei durchaus ein Fünkchen Wahrheit dahinter steckte.
    "Halten sie es wirklich für klug, wenn wir uns aufteilen?" fragte Lionheart skeptisch an den Briten gewandt. Er war nicht so ganz überzeugt von Nelson´s Plan. "Mal ganz davon abgesehen.... Was mache ich mit ihm?" erkundigte sich Jeanne und deutete auf den ausgeknockten Warlock, der gerade von einem der Verstärkungsagents auf den Beifahrersitz des Peugeot bugsiert wurde. "Er wird sie schon nicht umbringen." meinte der ältere, grauhaarige Agent, der auf den Namen Clément Roux hörte. Der jüngere Agent, mit hellbraunen Haaren hieß Louis Durand. Jeanne warf Roux einen skeptischen Blick zu.
    Während die anderen noch über das für und wieder der Aufteilung diskutierten und sich am Ende auch Lionheart davon diesem Plan überzeugen ließ, bekam Jeanne eine Antwort vom europäischen Ältesten.

    Sie drehte sich ein wenig von den anderen weg und öffnete die Nachricht, die zu ihrer Überraschung ziemlich kurz ausfiel.
    >>Meldet euch nochmal, wenn ihr ein geeignetes Versteck gefunden habt und ein paar Infos aus dem Assassinen geholt habt. N. Caruso<<
    Jeanne seufzte.
    Ist das jemand, der uns eine langfristige Lösung anbieten kann?“ erkundigte sich Nelson und die Französin fuhr erschrocken herum.
    "Ihnen entgeht aber auch garnichts, hm?" erwiderte Jeanne ein wenig ertappt und kicherte verlegen, bevor sie ernster weiter sprach. "Theoretisch betrachtet schon. Doch Mister Caruso ist diesmal der Ansicht, dass wir uns wieder melden sollen, wenn wir ein geeignetes Versteck gefunden und aus dem Assassinen ein paar Infos heraus geholt haben. Sehen Sie?" Jeanne zeigte dem Briten die knappe Nachricht von Nevio Caruso.
    "Nicht gerade hilfreich." murmelte Lionheart vor sich hin.
    "So würde ich das jetzt nicht bezeichnen, Sir." mischte sich Roux respektvoll an Lionheart gewandt ein, ehe er sich an den Briten wandte und weitersprach.
    "Der Forschungskomplex ist nachwievor eine der sichersten Anlagen und auch wenn sie vielleicht keine Gefängniszellen bietet, die abgesicherten Beobachtungsräume können spielend als Zelle mithalten." erkllärte Roux. Er wusste zwar nicht, was damals in dieser Anlage erforscht wurde, war nicht seine Gehaltsstufe. Aber er hatte den Forschungskomplex selbst inspiziert und dieser gehörte zu den sichersten Anlagen von Frankreich.

    ~•~ Lavoriamo al buio per servire la luce... siamo assassini ~•~
    ~AC-Forum ~•~ AC-RPG ~•~ ME-RPG ~•~ Skyrim-RPG ~
    eis engel is offline
  9. #289 Reply With Quote
    Moderator eis engel's Avatar
    Join Date
    Jun 2009
    Location
    Im Schnee
    Posts
    4,478
    Albert Kamjian

    Albert machte es sich gleich auf dem Beifahrersitz bequem, was die junge Russin ein wenig überraschte, für gewöhnlich fuhren die Herren gerne, vorallem dann, wenn sie eine hübsche Frau spazieren fahren durften.
    Der Abstergo Mitarbeiter hielt ihr die Fahrertür auf, wobei er ihr beim näher kommen auch anbot, sie zu fahren. Alisa lächelte, lehnte dieses Angebot aber dankend ab. Je weniger darin involviert waren, umso besser. dachte sie und stieg in das Auto.
    Der Abstergo Mitarbeiter machte die Tür zu und entfernte sich vom Fahrzeug. Alisa schnallte sich an, startete den Motor und fuhr aus der Tiefgarage heraus.
    Al wirkte etwas nachdenklich, fast schon abwesend und die Russin fragte sich, worüber er wohl nachdachte. Über das vor ihnen liegende Gespräch mit dem Präsidenten? Oder beschäftigte ihn noch etwas anderes?
    "Wie stehen wir momentan im Kampf gegen die Bruderschaft?" unterbrach Al schließlich die nachdenkliche Stimmung im Auto.
    "Die Bruderschaft?" fragte die Russin verdutzt nach. Sie bog auf die Straße Richtung Kreml.
    "Hm... um die Assassinen ist es hier eigentlich sehr ruhig geworden, nachdem wir die Bruderschaft ausgeschaltet haben. Aber ganz abschreiben sollten wir sie natürlich nicht." erklärte die Russin leise und sah kurz zu ihrem Kollegen rüber.
    Der Schnee wurde stärker und puderte die ganze Umgebung in ein schönes weiß ein. Sie liebte den Schnee.
    "Warst du schon mal im Kreml oder im Senatspalast?" wollte sie wissen.

    ~•~ Lavoriamo al buio per servire la luce... siamo assassini ~•~
    ~AC-Forum ~•~ AC-RPG ~•~ ME-RPG ~•~ Skyrim-RPG ~
    eis engel is offline
  10. #290 Reply With Quote
    Moderator eis engel's Avatar
    Join Date
    Jun 2009
    Location
    Im Schnee
    Posts
    4,478
    Elisabeta und Tomoko

    Die Italienerin war noch total vertieft in die Informationen zu Tomoko Gozen, beeindruckt schmökerte sie ihre Daten durch, was sie zudem noch vor diesem holprigen Flug ablenkte. Sie hasste das Fliegen und das sie noch so viele Stunden in dieser Blechdose verbringen musste, gefiel ihr garnicht.
    Immer wieder nippte sie an ihrem Glas Sekt und hoffte, bald ein zu schlafen. Aber vermutlich würde sie da was stärkeres brauchen.
    Eine weitere Nachricht kam auf ihr Echo, die sie gleich aufmerksam las.
    Na super, erst Wagner und jetzt noch sein Betthäschen.. schoss es ihr durch den Kopf und sie seufzte. Sie kannte diese Mandy eigentlich nicht, sie hatte sie nur einmal gesehen, als Wagner mit ihr nach Italien kam. Sie wirkte eher unscheinbar, wie ein Mauerblümchen, hätte man ihr garnicht zugetraut, dass sie Abstergo hinter gehen würde. Ja ja, die stillen Wasser sind tief...
    Aurora las weiter und stellte mit Begeisterung fest, dass auch Hunyadi in Mandys Flieger saß.
    "Hoffen wir das der Ort wo sich Hunyadi im Flugzeug aufhält beheizt ist. Andernfalls kommt sie gefroren in Asien an." merkte Elisabeta an. "Hoffen wir es mal." meinte Aurora leise und trank ihren Sekt leer.
    "Wie es aussieht werden wir wohl ein hübsches Damenkränzchen in Singapur bilden." scherzte die Rumänin und Aurora musste herzhaft lachen. "Verspricht auf jeden fall lustig zu werden." scherzte die Italienerin und bestellte sich noch etwas zu trinken. Der Flug war noch lang und irgendwie wollte sie die Zeit am liebsten verschlafen. Während sie auf ihr Getränk wartete, grübelte sie vor sich hin.
    Jetzt waren ja wohl alle Knights an Wagner und seinem Betthäschen dran, oder? Nein... halt El Cid und Barbarossa nicht... So langsam zeigte der Alkohol seine Wirkung und sie nickte ein....

    ***

    Zsófia fand sich im Gepäckraum wieder und suchte eine Möglichkeit nach oben zu kommen. Es war furchtbar kalt und laut, zu dem konnte sie wohl davon ausgehen, dass niemand hier runter kam, um ihr zu Essen und zu Trinken zu bringen und der Flug würde noch sehr lange gehen.
    "Memo an mich. Wenn du nächstes mal in ein Flugzeug hechtest, dann nicht in den Gepäckraum, der ist ungeeignet." sprach die Ungarin spasseshalber eine Erinnerung in ihr Echo.

    ~•~ Lavoriamo al buio per servire la luce... siamo assassini ~•~
    ~AC-Forum ~•~ AC-RPG ~•~ ME-RPG ~•~ Skyrim-RPG ~
    eis engel is offline
  11. #291 Reply With Quote
    Held Rabenkopf's Avatar
    Join Date
    May 2013
    Location
    Ein dunkler Ort zum Pläne schmieden
    Posts
    5,700
    Sind wir schon da?

    Der Brite hatte einem der toten Agents die Kleidung des Assassinen verpasst – nicht perfekt, aber aus der Ferne würde man das nicht merken. Während die anderen dabei waren das wichtigste Equipment der Fabrik entweder zu verstauen oder zu zerstören, legte er die Leiche in die Mitte des ehemaligen Hauptquartiers und verdeckte dessen Kopf mit der versteckten weißen Kapuze – alle Assassinen hatten sowas, selbst wenn es in der modernen Zeit kaum noch Sinn machte. Vermutlich ein sentimentaler Tick…, dachte sich der Brite und nahm einem der Agents – Nelson glaubte er hieß Roux – eine Handgranate von seiner Ausrüstung. „Die Rechnung bitte an British Abstergo.“, erklärte er dem verdutzten Agent und legte die Granate unter die Leiche, den Stift mit der Kleidung verhakend. Wer auch immer die Leiche hochheben würde, würde eine explosive Überraschung bekommen.
    Als er sich zufrieden erhob, blickten ihn einige fragende Blicke an. „Ich hab doch von einem Geschenk für die Assassinen gesprochen, oder?“, erklärte er nur, bevor er sich bereits zum Gehen wandte, „Lasst uns aufbrechen. Je eher desto besser. Und passt auf Verfolger auf – das ist das letzte was wir jetzt brauchen.

    Sie verließen die Fabrik mittels ihrer Wagen und trennten sich auch schnell – Jeanne war mit Warlock auf dem Weg zu ihrer Wohnung, Nelson und die anderen zu diesem Forschungskomplex. Dieses lag bisschen weiter abseits der Stadt und war gut versteckt: in einem Parkhaus. Eine der dortigen Erdgeschoss-Wände war ein Fake und die Agents hatten als einzige den richtigen Code zum Öffnen. „Dann mal sehen was ihr hier im Süden als sicher bezeichnet…“, murmelte der Brite mit einer gewissen Neugier, während sie hineinfuhren.
    "Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das was übrig bleiben muss, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit." - Sherlock Holmes alias Sir Arthur Conan Doyle
    "Erst ignorieren sie dich, dann lachen sie dich aus, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Ghandi
    "Eine Falle zu erkennen ist eine Sache, sie zu umgehen eine völlig andere." - Ranma 1/2
    "Mein Name ist Ozymandias, König der Könige. Schauet auf mein Werk, ihr Mächtigen, und verzweifelt." - Ozymandias
    "Der größte Trick des Teufels ist es die Welt glauben zu lassen, dass er nicht existiert." - Die üblichen Verdächtigen
    "Nichts ist unmöglich, solange du es dir vorstellen kannst." - Professor Hubert Farnsworth
    "Maybe you are right...maybe we can't win this. But we'll fight you regardless. Yes, people will die. Maybe we'll lose half of the galaxy...maybe more. However insignificant we might be: We will fight, We will sacrifice and We will find a way....that's what humans do!" - Commander Shepard
    Rabenkopf is offline
  12. #292 Reply With Quote
    Burgherrin Glorichen's Avatar
    Join Date
    Apr 2007
    Location
    Time And Relative Dimensions In Space
    Posts
    1,664
    Cien & George/Leo

    John war erleichtert gewesen, als er diesen Container hatte verlassen dürfen. Zu Beginn hatte er sehr neugierig als das wundervolle und - auf ihn wirkte es zumindest so - futuristische Equipment begutachtet, doch das wurde schließlich langweilig. Geduld war nicht gerade sein Talent, wenn es nicht auf einer Mission erforderlich war, und so hatte er irgendwann angefangen, in dem kleinen Kasten auf- und abzulaufen. Jetzt jedoch saß er in einem der Safe Häuser und lauschte aufmerksam den Ausführungen von George. Sein Fuß wippte ungeduldig, während er den 'Neuen' beobachtete. Er musste dem Typen zugestehen, dass er recht hatte: all das roch intensiv nach einer Falle. Trotzdem gefiel ihm das aufgeplusterte Gehabe des Mannes nicht. Glaubte er wirklich, er wäre der einzige, der hier etwas tun konnte? Für John war er ganz einfach ein fürchterlicher Angeber, mit seinem Flieger und all diesen Klugscheißerfragen. Ihm musste doch klar sein, dass George und die anderen schon wissen würden, wie man ein U-Boot fährt.

    "Ein echtes altes U-Boot? Nicht schlecht." Leo, der ihm gegenüber auf einem anderen Sofa saß, schien dagegen aufrichtig beeindruckt zu sein. John lächelte. Er mochte ihn, auch wenn seine Fähigkeiten vermutlich eher in seinem Equipment in diesem Container lagen. Aber Leo schien aufrichtig, 'echt' und kam sehr gut ohne dieses aufgeplusterte Ego aus, das der Neue mit sich herumtrug. John schloss kurz die Augen: Er musste sich darauf vorbereiten, mit dem Neuen zusammenzuarbeiten - da gab es keine Diskussion, keine Präferenzen: auf Missionen war Professionalität unabdingbar, wer dort seinen Gefühlen Zugang gewährte, begab sich in Gefahr. Ein vorsichtiger Seitenblick streifte George bei diesem Gedanken, doch dann wandte sich John wieder an Leo. "Ich muss zugeben, ein U-Boot ist auch für mich etwas Neues. Wird bestimmt kuschelig." Er grinste breit und fügte dann, etwas leiser, hinzu: "Bist du nervös?"
    "Never be cruel, never be cowardly.
    And never ever eat pears!
    Remember, hate is always foolish,
    and love is always wise.
    Laugh hard. Run fast. Be kind."
    - 12th Doctor -


    Glorichen is offline
Page 15 of 15 « First ... 481112131415

Posting Permissions

  • You may not post new threads
  • You may not post replies
  • You may not post attachments
  • You may not edit your posts
  •