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  1. #1 Zitieren
    Lehrling
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    Fernkampf mal ausgeschlossen.
    Kann es sein, dass Zweihandäxte im Nahkampf die beste Variante gegen viele Gegner sind? Mal abgesehen vom Schaden der Waffen selbst.

    Vergleicht man die Animationen zwischen Zweihand-Äxten, Schwertern und Hämmern, so scheint die Combo der Axt durch reines geklicke immer perfekt zu funktionieren (tut sie bei den anderen auch, allerdings mit gelegentlichen Aussetzern) und ist dazu viel flüssiger im Gegensatz zu den anderen Waffenarten.
    Außerdem werden mehr Gegner getroffen als z.B. von Zweihandschwertern.

    Das lässt sich relativ simpel testen, in dem man viele Gegner pullt und mal alle Waffenarten vergleicht. Bedarf natürlich mehrere Versuche, um zumindest ein halbwegs vernünftiges Ergebnis zu bekommen. Aber man merkt doch relativ schnell, das der ganze Mob schneller umfliegt, da der Flächenschaden der Axt mehr Gegner trifft.

    Ich vermute, das liegt vor allem an den Animationen durch die "drei" 360 Grad Drehungen während einer Combo. Diese besitzt nur die Zweihandaxt.
    Habe jetzt sogar mit meinem Kleriker zu Hauch des Todes gewechselt, mit Frost Verzauberung Obwohl der Schaden jetzt niedriger ist, Verzauberung sei Dank... sind mehrere Gegner noch leichter geworden. Phasenverschiebung scheint gar nicht mehr nötig zu sein.

    Bild ich mir das nur ein oder sind Zweihandäxte nicht nur vom Schaden besser, sondern auch von den Animationen und vom Flächenschaden auf mehrere Gegner?
    Ordenskämpfer ist offline Geändert von Ordenskämpfer (12.11.2018 um 13:08 Uhr)

  2. #2 Zitieren
    Kämpfer Avatar von llEill
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    Also ich habe selbst keinen Zweihand-Char gespielt, aber meine Freundin hat das.
    Sie hatte praktisch keine RPG-Erfahrung und ich mehr als eine Dekade. Trotzdem hat sie das Spiel als leichter empfunden als ich (als Referenz hat sie nur Dragons Dogma -> und sie fand DD schwerer als Elex und ich fand Elex unfairer/schwerer als DD).
    Ist jetzt zwar keine wissenschaftliche Aussage, doch vielleicht liegt es ja tatsächlich an den dicken Zweihandäxten?
    llEill ist offline

  3. #3 Zitieren
    Lehrling
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    Zitat Zitat von llEill Beitrag anzeigen
    Also ich habe selbst keinen Zweihand-Char gespielt, aber meine Freundin hat das.
    Sie hatte praktisch keine RPG-Erfahrung und ich mehr als eine Dekade. Trotzdem hat sie das Spiel als leichter empfunden als ich (als Referenz hat sie nur Dragons Dogma -> und sie fand DD schwerer als Elex und ich fand Elex unfairer/schwerer als DD).
    Ist jetzt zwar keine wissenschaftliche Aussage, doch vielleicht liegt es ja tatsächlich an den dicken Zweihandäxten?
    Um ehrlich zu sein empfand ich Dragons Dogma auch schwerer als Elex. So gehen die Meinungen auseinander
    Aber das liegt wohl daran, dass ich mit Gothic groß geworden bin und zig Male durchgespielt habe und DD etwas neues war.
    Man weiß aus Piranha Bytes spielen, dass man am Anfang etwas stärker als eine Fleischwanze ist und deshalb den kämpfen erst einmal aus dem Weg gehen sollte. Allerdings gibt es in Elex dennoch nicht so eine Lernkurve wie in Gothic oder Gothic 2.

    Ich empfand Elex beim ersten durchspielen bereits ab lvl 15 als zu einfach. So bald man das Energie-Regentenschwert I anlegen konnte, kann man bereits fast alles umhauen.
    Das liegt auch gar nicht am Schwierigkeitsgrad, den man jetzt anpassen kann, sondern daran das man relativ schnell die Bewegungsabläufe und Mechaniken des Spiels und der Monster auswendig kennt. Mit lvl 18-20 hab ich dann auf ein Giftkriegerschwert II gewechselt und die Welt bis auf Xacor komplett leergefegt, ohne jemals in der Kuppelstadt oder Tavar Quests abgeschlossen zu haben.

    Machen Zweihandwaffen das Spiel also einfacher? Ich denke Nein. Ich hatte genauso wenig Probleme mit Regentenschwert und Schild. Nur bei vielen Gegnern sollte man mit Einhandwaffen auf Fernkampfwaffen wie Plasmagewehr, Granatwerfer oder Granaten setzen. Falls man sich noch keiner Fraktion angeschlossen hat.
    Allerdings straucheln die Gegner mit Zweihändern so stark, dass man im Prinzip einzelne Gegner einfach mit Dauergeklicke umhaut ohne jemals Schaden zu bekommen. Dabei spielt die Waffengattung keine Rolle.
    Aber sowas ähnliches kennt man ja schon aus anderen Spielen von Piranha Bytes
    Ordenskämpfer ist offline Geändert von Ordenskämpfer (12.11.2018 um 13:12 Uhr)

  4. #4 Zitieren
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    Zitat Zitat von Ordenskämpfer Beitrag anzeigen
    Ich empfand Elex beim ersten durchspielen bereits ab lvl 15 als zu einfach.
    Und wie war es "vor" lvl 15? Viele Leute empfanden z.B. die "rotzenden" Monster, die man ja als Kompensation zum Jetpack-"Vorteil" verstehen kann, als Spielverderber, im wahrsten Sinne des Wortes.

    So bald man das Energie-Regentenschwert I anlegen konnte, kann man bereits fast alles umhauen.
    Also sollten bestimmte Waffen in einer Balancing Mod (Nat-Bonnet, wo bleibst du?) schwächer gemacht werden?
    Das liegt auch gar nicht am Schwierigkeitsgrad, den man jetzt anpassen kann, sondern daran das man relativ schnell die Bewegungsabläufe und Mechaniken des Spiels und der Monster auswendig kennt.
    Bewegungsabläufe (also Animationen) sind praktisch kaum änderbar; die Mechaniken, wenn du genauer sagst, was du damit meinst, schon eher.

    Mit lvl 18-20 hab ich dann auf ein Giftkriegerschwert II gewechselt und die Welt bis auf Xacor komplett leergefegt, ohne jemals in der Kuppelstadt oder Tavar Quests abgeschlossen zu haben.
    Das heißt, du brauchtest ab dem Level nicht mehr per Quests zu leveln, um weiterzukommen (?) Warst du da schon im 2. Passus? Wenn ja, sollte man dann in dem Passus neue, stärkere Gegner einbauen (per Mod)?
    https://g3csp.de/de/2018/06/08/entwi...er-des-xardas/

    George Soros: Die „marktfundamentalistische“ Ideologie lässt außer Acht, dass „Finanzmärkte kein Gleichgewicht anstreben“.
    "Wenn du was fixt, machst du immer was kaputt." (Björn Pankratz, DevPlay) - Maryn: "Aufgeben ist keine wirkliche Option."
    Ich bin happy: die begrasten, steilsten Hänge hoch und runter, erinnert mich an alte Gothic 3-Tage, nur mit Jetpack jetzt.
    tombom81 ist offline

  5. #5 Zitieren
    Kämpfer Avatar von llEill
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    Also ich tat mir am Anfang echt schwer mit dem Ausweichen.
    Ich konnte die Bewegungen der Monster nicht so gut antizipieren und auch wenn, trafen sie mich meist trotzdem (obwohl die Modelle des Monsters und des Helden rein optisch keinen Kontakt hatten). Außerdem spielte ich mit Controller, mit dem Steuerung etwas hakelig war (soll keine Ausrede sein^^).
    Dragons Dogma empfand ich als äußert fair. Hier waren Angriffe stets durch die Körpersprache und die tollen Animationen erahnbar.
    llEill ist offline

  6. #6 Zitieren
    Lehrling
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    Zitat Zitat von tombom81 Beitrag anzeigen
    Und wie war es "vor" lvl 15? Viele Leute empfanden z.B. die "rotzenden" Monster, die man ja als Kompensation zum Jetpack-"Vorteil" verstehen kann, als Spielverderber, im wahrsten Sinne des Wortes.

    Also sollten bestimmte Waffen in einer Balancing Mod (Nat-Bonnet, wo bleibst du?) schwächer gemacht werden?
    Bewegungsabläufe (also Animationen) sind praktisch kaum änderbar; die Mechaniken, wenn du genauer sagst, was du damit meinst, schon eher.

    Das heißt, du brauchtest ab dem Level nicht mehr per Quests zu leveln, um weiterzukommen (?) Warst du da schon im 2. Passus? Wenn ja, sollte man dann in dem Passus neue, stärkere Gegner einbauen (per Mod)?
    Zum ersten Punkt: Bevor ich das Regentenschwert in meinem Besitz hatte, war es vom Balancing schon unangenehm. Aber das liegt vor allem an der komplett offenen Welt, von Beginn an und dem darin nicht vorhandenen roten Faden. Deshalb verbrachte ich meine Anfangszeit bis lvl 12, in und um Goliet was es deutlich einfacher macht. Zu den "rotzenden" Monster kann ich nicht viel sagen, hat mich persönlich nicht besonders gestört. Aber ich kann schon verstehen, das es einige genervt hat.

    Also eine Balancing Mod für Waffen wäre nicht nur geil, sondern fast schon angebracht. Das gilt nicht nur für Legendäre Waffen mit bescheuerten Voraussetzungen. Ich hatte so viele Waffen im Inventar, die ich auch gerne genutzt hätte... Im Endeffekt habe ich über das gesamte Spiel vielleicht 7-8 Waffen genutzt. Starke Waffen sind teilweise zu leicht zugänglich gemacht.
    Ich nehme gerne das Regentenschwert als Beispiel, das auf Stufe II aufgewertet bereits 64 Schaden macht und sehr früh im Spiel zu finden ist.
    Damit macht es viele Waffen, die man finden kann völlig belanglos.

    Ich glaube wichtiger als einige Waffen schwächer zu machen, wäre erstens: Die Voraussetzungen von Legendären Waffen niedriger zu gestalten und zweitens: Starke Waffen so zu platzieren, dass man am Anfang keine Chance hat sich diese zu holen.

    Was die Mechaniken angeht, so hab ich ja bereits eine genannt. Das "Straucheln" der Gegner durch Zweihandwaffen. Damit lässt sich jeder Gegner mit nur Klicken besiegen ohne selbst Schaden davonzutragen oder ein anderes Beispiel: Plasmagewehre, durch Plasmaball kann man die Gegner dauerhaft umwerfen, was die Kämpfe ziemlich einfach macht. Oder durch EMP lassen sich Kampfroboter dauerhaft im Stun halten und töten. Ich könnte dir jetzt noch locker 10 andere Beispiele nennen, aber das würde das eigentliche Thema sprengen. Vielleicht sollte man zu den Mechaniken ein neues Thema erstellen.

    Zum letzten Punkt: Ich war zu der Zeit im 1. Passus, da ich erst die komplette Welt erkunde und alle Quests der Fraktionen erledige, bevor ich mich einer anschließe. Aber rein theoretisch hätte ich keine Quests gebraucht um weiterzukommen.
    Stärkere Monster spawnen ja sowieso im späteren Spielverlauf. Dem Spiel würde sicherlich aber nicht schaden, ein paar gefährlichere Gegner einzubauen, da man später sowieso keine Herausforderung mehr hat.


    Btw: Da der ganze Progress in Elex zum großen Teil nur auf Waffenschaden basiert, was zurecht schon kritisiert wurde, macht es das ganze leider noch schlimmer. Die legendären Waffen sind bis auf ein paar Fernkampfwaffen völlig belanglos und haben viel zu hohe Anforderungen. Man findet an unbewachten Orten so gute Waffen, dass man jede Waffe die man danach erhält, nur noch belächeln kann (Stichwort Platzierung).
    Die Fähigkeiten in Elex sind auch nicht bis zu Ende gedacht, auch wenn ich die Ideen dahinter mag. Viele Skills sind leider totaler Müll, hoffentlich wird das in Elex 2 besser.
    Ich finde auch die Idee mit den verseuchten Gebieten richtig gut. Habe mich damals richtig gefreut endlich die passenden Items zu besitzen, um diese ohne Schadensminderung zu betreten. Aber, warum macht man dann den Immunverstärker für alle Fraktionen zugänglich? Wenn schon so etwas rein muss, dann bitte nur für die Outlaws. Hat mir die ganze Arbeit zunichte gemacht.
    Aber ich schweife ab...
    Mods würden das Spiel in vielen Bereichen verbessern. Schade nur, dass nach bloß einem Jahr das Interesse so stark abgeflacht ist. Dabei ist Elex, trotz seiner Macken ziemlich gut. Auf jeden Fall besser als ein Risen II... sry
    Ordenskämpfer ist offline Geändert von Ordenskämpfer (12.11.2018 um 16:22 Uhr)

  7. #7 Zitieren
    Lehrling
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    Zitat Zitat von llEill Beitrag anzeigen
    Also ich tat mir am Anfang echt schwer mit dem Ausweichen.
    Ich konnte die Bewegungen der Monster nicht so gut antizipieren und auch wenn, trafen sie mich meist trotzdem (obwohl die Modelle des Monsters und des Helden rein optisch keinen Kontakt hatten). Außerdem spielte ich mit Controller, mit dem Steuerung etwas hakelig war (soll keine Ausrede sein^^).
    Dragons Dogma empfand ich als äußert fair. Hier waren Angriffe stets durch die Körpersprache und die tollen Animationen erahnbar.
    Stimmt ja auch was du sagst, der Anfang ist zäh. Das Kampfsystem öffnet sich auch erst mit mehr Ausdauer, paar guten Waffen und ein paar Fähigkeiten.
    Dragons Dogma hat ohne Frage das bessere Kampfsystem. Aber trotz der vielen Kritik am Kampfsystem von Elex, muss ich dem trotzdem widersprechen. Bei Elex dauert es zwar eine Weile, aber dennoch finde ich das Kampfsystem im späteren Verlauf ganz nice.

    Ich kann mir denken wie sich Elex auf einem Controller spielt
    Ordenskämpfer ist offline

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