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  1. #1 Reply With Quote
    AC - Fresko  Krysos1962's Avatar
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    Apr 2013
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    Hallo liebe Userinnen und User,

    Es wurden ja seit dem Release von Assassassins Creed Odyssey schon einige Reviews und Bewertungen zu diesem Spiel hier im Forum abgeben. Damit diese nicht irgendwo untergehen, bitte ich die Ersteller ihrer Reviews, diese hier im Sammelthread rein zu editieren. Wir wollen dabei aber "Quotebomben" vermeiden (würde unschön aussehen) . Uns ist es vorallem dabei wichtig, das der Autor seines Reviews vernünftig zur Geltung kommt.
    Auch zukünftige Reviews zu eurem kompletten Spielverlauf und Gesamteindruck können somit hier einen festen Platz in diesem Forum finden.

    Wir das Administrationsteam danken schon einmal im Voraus für eure Mitarbeit !
    Krysos1962 is online now Last edited by Krysos1962; 06.11.2018 at 12:49.
  2. #2 Reply With Quote
    AC - Fresko  Krysos1962's Avatar
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    Am 16.10. 2018 erstellte ich mein erstes Fazit:

    Von mir wurde zum Spiel selbst ja schon Einiges geschrieben. Das möchte ich jetzt in meinen ersten Fazit konkretisieren.

    Allgemein:
    Gestartet habe ich das Spiel mit Schwierigkeit "Einfach" bin aber noch vor Phokis auf "Schwer" umgestiegen, weil mir die Stufen davor zu leicht waren. Bin mittlerweile Level 38, habe gerade mal 28% Hauptfortschritt, mein Speer hat Stufe 5. Habe nach der 3. Sequenz aufgehört, die Hauptstory weiterzuverfolgen. Ist meine Spielweise, erst einmal alles drumherum, also Erkunden, Nebenquests lösen, Kultisten und Söldner jagen oder auf See mein Unwesen treiben. Wenn ich meine, das ich soweit bin, geht die Hauptquest weiter, um da einen gewissen Leerlauf zu vermeiden.
    Dies habe auch in Origins so gemacht. Bevor ich mit Aya die Hauptquest weiter gemacht habe, war alles soweit fertig. 100% erkundet, alle Nebenquests erfüllt, die bis zu diesem Zeitpunkt möglich waren, die DLCs abgearbeitet. Damit hatte ich dann einen flüssigen Verlauf der Story bis zum Ende.
    Klar, jetzt in Odyssey habe ich mit Sicherheit viel Überflüssiges an Questen gemacht. Und ja, Helix war bei mir zu Besuch, was man zum Beispiel unschwer am Outfit von Kassandra oder am Aussehen meines Schiffes sehen kann. Spielt aber keine Rolle, weil man locker auch ohne den Erfahrungs- und Drachmenboosts schnell voran kommt, um das Level 50 zu erreichen, coole legendäre Sets oder Einzelstücke bekommt, noch bevor man 80% des Gesamtfortschritts erledigt hat. War in Origins auch so.
    Das Sammeln von Ressourcen hält verhältnismässig die Waage zum Verbrauch. Man findet fast Alles an jeder Ecke, ob nun oben oder unten. Trotzdem sollte man mehr auf das Zerlegen von minderwertigen Waffen setzen, da fast jeder dritte Gegner eine Waffe oder Rüstungsteil fallen lässt. Auch Felle stellen überhaupt kein Problem dar. Drachmen bekommt man zur Genüge.
    Die Größe der Welt ist gigantisch, wurde aber in einigen Gebieten das Potenzial nicht voll genutzt, in Bezug Quests, Events oder Standorten. Schnellreisepunkte von wichtigen Standorten wie in Origins, sind nicht vorhanden, nur die synchronisierten Aussichtspunkte. Ubisoft legt in Odyssey somit mehr Augenmerk auf das Reisen mit dem Schiff, Reiten oder Laufen.

    Performance und Grafik:
    Die Performance und Grafik (PC-Version), ist ausgesprochen sehr gut. Spiele seit dem Patch 1.0.3. (der die Performance leicht erhöht und stabilisiert hat) wieder mit einer Auflösung von 3840x2160, Grafikeinstellungen sind auf "extrem hoch"und habe konstante 50 FPS. Auch wurde das Spiel mit dem neuen nVidiatreiber (aktuell 416.34 WHQL) weiter angepasst. Klar, ist vom jeweiligen System und vorhandener Hardware abhängig. Angesprochene hohe Ladezeiten sind in dieser Version kaum vorhanden. Laden des Spielstandes dauert keine 20 sec. Hinzugefügt wurde das manuelle Speichern, sowie das Qickspeichern und -laden. Ist eine positive Neuerung, verleitet aber zum Beieinflussen und Wechseln seiner eigenen Entscheidungen.
    Persönlich habe ich da nichts anderes erwartet. Detailreichtum in vieler Hinsicht ist in Odyssey großgeschrieben und absolut ein Hinkucker. Wobei die meisten Höhlenverstecke gleich aussehen, da hätte man auch etwas kreativer sein können. Aber was solls, ist "jammern auf hohem Niveau", da die Hauptaktion oberirdisch oder auf See stattfindet. Die Steuerung ist einfach und somit nicht zu beanstanden. Aber das war in den meisten AC-Spielen nie ein Problem. Das Spiel läuft flüssig, ohne FPS-Einbrüche, selbst in hochfrequentierten Gebieten und Ortschaften. Bugs habe ich nicht feststellen können, außer bei einer Nebenquest, wo ich nach Beendigung den Questgeber nicht mehr ansprechen konnte. Aber ein Neustarten des Spiels hatte dieses kleine Faupax behoben.

    Gameplay:
    Hier muss man schon mehr an der Kritikschraube drehen. Die KI der Gegner besonders beim lautlosen Infiltrieren und Durchführen von Attentaten ist meist verwirrend, von Blindheit gestraft selbst am Tag und zu einfach, selbst auf Schwierigkeitsstufe "schwer". Da war die KI diesbezüglich in Black Flag zum Beispiel weitaus wachsamer, intelligenter und griffen bei Sichtung sofort an bzw die Quest war gescheitert. In Odyssey wird man beim Entdecken erst einmal zu getrasht, bevor der Gegner überhaupt aktiv zur Waffe greift. Ein Minuspunkt und Rückschritt, der selbst in Origins nicht so zum Tragen kam. Auch wenn da schon der Schleichmodus zu einfach war, aber zumindest haben dich die Gegner beim Entdecken sofort attackiert.
    Die Kämpfe selbst sind dynamischer, anspruchsvoller und durch weitere neue Spezialattacken abwechslungsreicher. Nicht so gut balanciert finde ich das Söldnersystem. Einerseits finde ich dieses System gut, wenn man zuviel "Mist" baut, braucht man sich nicht zu wundern, wenn Einem der "Arm des Gesetzes" jagt. Ist ja auch die Grundlage dieses Systems. Auf der anderen Seite wird man quest- und gebietsmäßig dazu "gezwungen", außerhalb des Gesetzes zu agieren. Wenn dann ein Söldner oder Kopfgeldjäger mir auf den Fersen ist, hat man Zeit genug sich auf ihn vorzubereiten, weil er schon meilenweit entfernt angekündigt wird. Hier fehlt mir der Überraschungseffekt. Das man ständig auf der Hut sein sollte. Man weiß ja, ob man nun gejagt wird oder nicht, sieht man ja an der Leiste unten rechts. Aber man weiß nicht, wer Einem nun verfolgt, erst dann, wenn er genau vor Einem steht. Hätte diesen System mehr Würze gegeben. So ist es nur ein Gegner, wie jeder Andere, um den man sich kümmern soll.
    Dazu kommt, das man vor Denen einfach stehen, vorbeilaufen oder -reiten kann, ohne beachtet zu werden. Erst dann, wenn man diesen Söldner kräftig in den Allerwertesten tritt. Im Endeffekt ist der Jäger der Gejagte, weil man so nur die Liste der Söldner abarbeitet.
    Da finde ich das Jagen des "Kult des Kosmos" besser, weil deren weiteren Standorte erst dann aufgedeckt werden, wenn einer von denen in den Hades geht.
    Auch finde ich das Massenschlachtsystem und somit das Ändern der Machtverhältnisse irgendwie komisch. Ich kämpfe von Anfang an auf Seiten der Spartiaten. Wenn ich nun ein Gebiet zu deren Gunsten erobere oder verteidige, erwarte ich doch auf Grund meiner Entscheidung und meines Zutuns, das dies von Dauer ist. Ich im Endeffekt bis zum Ende das Spiels die Welt für Sparta erobere. Diese Vision kann ich in die Tonne kloppen, da sich die Machtverhältnisse mir nichts dir nichts automatisch ändern. Diesbezüglich sind meine getroffenen Entscheidungen somit von vollkommer Belanglosigkeit geprägt. Wo ich mir die Frage stelle, wozu mache ich dann eine Massenschlacht, dann kann ich dies auch sein lassen. Nur wegen der hohen Experience, ist mir dann zu billig. Gerade in einem RPG ist es für mich wichtig, auf wessen Seite ich stehe und wofür ich kämpfe.
    Ein weiterer Kritikpunkt ist, das das Durchführen von Attentate vom Skill des Speers abhängig ist. Erst ab sagen wir mal Stufe 5, sind Attentate bei allen Gegnern zu 95% erfolgreich. Im Endeffekt nicht AC-standardgemäß, weil eine gut geführte "Klinge" keinen Unterschied macht, durch Wem oder Was sie geht.

    Romanzen:
    Das man Liebeleien eingehen kann, ist in dem Sinne nicht schlecht. Neben den ganzen Chaos, braucht man auch ein bischen Liebe und eine Schulter zum Anlehnen. Aber das man sich fast Jedem (aus Questen heraus) an den Hals schmeißen kann, finde ich schon etwas absurd und zum Teil lieblos inszeniert. Man bekommt zwar dafür einen Erfolg, wenn man eine Romanze durchgezogen hat, aber wirklich Sinn macht dieses Gimming nicht. Da fand ich die vorgeschriebene Beziehung zwischen Aya und Bayek in Origins einfühlsamer und nachvollziehbar.

    Quests:
    Was ich bis jetzt in der Hauptstory verfolgen konnte war gut, mit überraschenden Wendungen, wenn man die Geschehnisse der Vergangenheit in Betracht nimmt. Die daraus zu treffenden Entscheidungen eher Standard. Klar, töte ich meinen "Vater" nicht oder versuche meinen totgeglaubten Bruder auf den richtigen Weg zu bringen. Ist nicht Weltbewegendes oder Neues. Viele Nebenquests vorallem in den Anschlagtafeln sind teils miteinander verschachtelt, haben zwar andere Namen, aber selben Inhalt bzw. wiederholen sich ständig. Hat bei mir zur Folge, das ich sie mittlerweile ignoriere, vorallem die mit der "Sanduhr". Zu wenig Exp im Verhältnis zu den Aufwand, der aber dementsprechend auch nicht hoch ist.
    Viele Nebenquesten mit teilweisen Folgequests, sind gut gestaltet, besitzen aber auch wie in jedem anderen RPG nur Standardaufgaben.

    Auf See:
    Finde es erfrischend schön, das man dieses Element aus Black FLag wieder aufgenommen hat. Die Mannschaft ist aktiv am Entern beteiligt, wo man im Vorfeld seine Bedenken hatte bzw. dieser Bug schon vor dem Release beseitigt wurde. Aber man sollte dabei das eigene Schiff genau neben des zu kapernden Schiff anlegen. Sonst bleibt der Beistand aus. Auch hier sind die Kämpfe dynamisch und gut steuerbar. Eine willkommene Abwechslung, wenn man zeitweise kein Bock auf Landgänge hat.

    Im Großen und Ganzen ist Odyssey ein sehr gutes Spiel, mit viel Potenzial für mehr. Aber auch noch viel Luft nach ganz oben. Ich habe Spass und es wird mir nie langweilig. 8,5 Punkte von 10 meinerseits.

    Am 04.11.2018 dann mein Abschlußfazit:

    Nach nun genau 150 Stunden effektiver Spielzeit, 99% Hauptfortschritt (frage mich nur, wo das eine % versteckt ist, aber gut, auf dem Profil der Ubisoft-Seite habe ich die 100%) und bei noch einem fehlenden Erfolg, habe ich die Odyssey mit Kassandra vorerst beendet.

    In Bezug meines ersten Fazits brauche ich da nicht allzuviel hinzuzufügen. Was ich da beschrieben hatte, traf größtenteils auch bis zum Ende zu. Dazwischen gab es ja 3 Patches, die das allgemeine Spielerlebnis weiter verbesserte und einige Bugs beseitigte. So auch die Vorbesteller-Quest "The Blind King", die bei mir nun keine "Questleiche" mehr ist. Noch immer funktioniert der Oreichalkos-Cowndown für den Erfolg nicht vernünftig. Bei mir kam der Erfolg weit nach dem angegebenen Limit. Auch habe ich erwähnt, das die Qualität des Inhaltes der Nebenquesten sich von Gebiet zu Gebiet immer besser wurde. Ebenso die Hauptquestreihe. Am besten gefiel mir die 6. und 7.Sequenz, mit vielen emotionalen Höhepunkten, wo auch bei mir, ab und an eine Träne floß. Enttäuscht war ich aber von Ende der Olympia-Questreihe, drei Typen im Faustkampf zu besiegen, naja etwas mehr herausfordernd hätte es schon sein können, wenn man von Olympia spricht.
    Insgesamt ist es eine abenteuerliche Familienzusammenführung, mit vielen Wendungen und Überraschungen, wo letztendlich bei mir alle Familienmiglieder friedlich am Tisch saßen.

    Nur der große Kritikpunkt bleibt, das es im Endeffekt ein RPG-Spiel im Standardformat ist. Man hat das Potential, was die riesige Welt und die jeweiligen Gebieten (z.B. nicht eine einzige normale Nebenquest in Makedonien) betrifft, nicht zu hundertprozent ausgeschöpft, die mangelnde Kreativität bei optionalen Zielen, was ein annähernd reales Assassins Creed-Feeling ausgemacht hätte. Zu viele Nebenquesten (speziell die der Anschlagtafel), die vom Inhalt her zu viele Wiederholungen hatten und zum Teil verschachtelt waren (anderer Name, aber selber Inhalt, im Endeffekt doppelt gemoppelt), das komische Balancing des Söldnersystem, welches eigentlich nur in der 8.Sequenz annähernd herausfordernd war. Dazu ist die eigenwillige und teils komische KI der Gegner ein nicht zu verstehender Kritikpunkt geblieben. Das konnte und kann Ubisoft definitiv besser.
    Trotzalledem hat mir das Spiel sehr gut gefallen, wenn man ein RPG-Fan ist. Andererseits, wenn man zu den AC-Fans zählt, wird man enttäuscht in mancher Hinsicht. Vorallem durch das immer mehr Vernachlässigen des Schleich- und Attentatsmodus mit all seinen Funktionen und Utensilien/Waffen, welches eigentlich das Hauptaugenmerk von AC war.

    Auch wenn ich nun die Hauptquest beendet habe, gibt es bis zum ersten offiziellen DLC bei mir noch Einiges zu tun, Habe vor, alle Gravuren freizuschalten, dazu muss ich halt noch ein paar Waffen verwenden, die ich eigentlich ungern genommen habe, mehrere Schlachten führen und die restlichen Oreichalkos einsammeln, da sind noch Viele in der Welt verstreut, die es zu holen gilt. Sollte ich dies erledigt haben, kommt definitiv der zweite Durchgang mit Alexios.

    Bis dahin freue ich mich jetzt schon auf weitere DLCs und Abenteuer, die noch auf uns zukommen werden. Aber ich kann nur noch einmal das wiederholen:
    Quote Originally Posted by Krysos1962 View Post
    ...Im Großen und Ganzen ist Odyssey ein sehr gutes Spiel, mit viel Potenzial für mehr. Aber auch noch viel Luft nach ganz oben. ...
    Deshalb bleibt auch bei mir die 8,5 Bewertung.
    Krysos1962 is online now Last edited by Krysos1962; 06.11.2018 at 11:53.
  3. #3 Reply With Quote
    advocatus diaboli  Gally's Avatar
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    Nachdem ich nach 178 Spielstunden endlich durch bin (jaaa, ich bin halt bissi langsam) weiss ich immer noch nicht so genau, ob ich glückselig schwebend oder doch irgendwie enttäuscht sein soll. Echt nu.
    Odyssey hat so ein halbe/halbe-Gefühl bei mir hinterlassen. Große Freude z.b. bei den vielen Festungen, die man so wunderbar nächtens stealthy Wache für Wache entvölkern konnte oder der Schiffskampf, dem ich auch stundenlang am Stück gefrönt habe. Oder die vielen gut geschriebenen Nebenquestreihen. Die Landschaft war auch wirklich grandios. Das kann ich nicht anders sagen. Damit meine ich auch die Ansiedlungen jeder Couleur. Von denen es ja reichlich gab.
    Auch die Teilung der Hauptgeschichte in das Familiendrama einerseits und die Kultistenausräucherung andererseits fand ich gelungen. Ebenso trug der Erkundungsmodus einen erklecklichen Teil zum Spielspass bei, da ich nicht einfach nur einer Kompassmarkierung hinterherlaufen konnte, sondern schon ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf die Questinformationen und damit auf die Umwelt richten musste. Das Kampfsystem war für einen fingertechnischen Grobmotoriker wie mich grade noch zu ertragen - und hat mich erwartungsgemäss bei den vielen Boss- und Halbbosskämpfen tausende Tode gekostet.
    Ach ja ... eh ichs vergesse: E n d l i c h gabs ma keinen Fallschaden mehr und meine Kassandra konnte anmutig wie ein Backstein selbst von der höchsten Felsklippe runterjumpen. Hat richtig Spass gemacht.

    Wo wir dann bei einem meiner Hass-Punkte angekommen wären. Bosskämpfe. In flachen beengten Arenen, in denen einem weder die Fernkampfskills, noch die Assassinenfähigkeiten irgendwas nennenswert sinnvolles bringen. Pfui! Fingerakrobatik bis zum Gelenkschaden. Aaargh. Was habe ich sie gehasst. Wenn ich nur an die knapp viereinhalb Stunden denke, bis der verdammte Minotaurus endlich tot war. Leute, echt ... Wenn ich sowas will, spiele ich doch Final Fantasy XV... und kein Versteckspiel wie Assassins Creed. Origins hats da genau richtig gemacht. Da waren auch die Kriegselefanten und Götterprüfungen durchaus frustfrei machbar (vor allem auf leichter Spielstufe). So gesehen war Odyssey für mich ein weiteres Spiel um eine schwertschwingende Heldin aus der Klasse "Die rote Sonja" und viel viel weniger ein Game um einen strategischen Killer. Schad drum. Nach rund 60 bis 70 Stunden massivem Rumgrinden um nur ja genug Resourcen für das Aufrüsten der mittlerweile angesammelten Legendären Items - vom Schiff nicht zu reden - zu bekommen war ichs eigentlich total leid, ganze Landstriche von jeglichem Leben zu befreien. Aber anders ging es einfach nicht weiter. Das betraf praktisch alle Resourcen (ausser dem mystischen Oreichalkos). Das von mir gesammelte Oreichalkos hab ich eh nie gebraucht, weil der einzige Händler, der das Zeug wollte sowieso nichts Erstrebenswertes im Programm hatte. War dreimal bei ihm und jedesmal gabs nur Items die ich entweder nicht wollte oder schon bessere hatte. Danach hab ichs aufgegeben.

    Apropos Klassensystem. Entweder bin ich zu blöd ums zu begreifen oder Ubisoft hat einen Griff ins Klo gemacht. Drei Klassen (Fernkampf, Nahkampf und Assassine) stehen zur Auswahl. Aber wenn ich mir meine Erlebnisse so ansehe hätte der Nahkämpfer gereicht. War doch eh so gut wie alles drauf abgestimmt. Noch ein zwei Bogenskills reingepackt und und Tod-von-oben noch dazu, damit wäre man bestimmt prima durch Odyssey durchgekommen. Nur leider hatte Ich am Ende einen Assassinenschaden von rund 130.000 und beim Nahkampf stand ca 2800 drunter, das etwa dreifache davon beim Fernkampf. Nicht wirklich hilfreich in den Schlachten und Arenakämpfen. Und durch diese lustige Dreiteilung durfte ich dann auch noch mindestens drei Vollausstattungen an legendärer Ausrüstung (eine für jede Klasse) mit mir rumschleppen und natürlich auch immer schön aufrüsten. Grinding wurde da echt zum Wort des Jahres 2018 gekürt. So gar nicht mein Fall... aber war halt nunmal so.

    Die gefühlten 50 bis 100 mühsam ins Jenseits beförderten Kopfgeldjäger gar nicht erst mitgerechnet. Obwohl die gegen Ende auch nur noch Kanonenfutter waren. Assassinenangriff... wegrennen ... nochmal Assassinenangriff und meist wars das dann schon. Ich kann mich an eine Festung erinnern, deren Eroberung irgendwie bisschen aus dem Ruder lief und bei der sich danach die Kopfgeldsöldner reihenweise die Klinke in die Hand gaben. Endergebnis nach 2 Stunden Dauermorden: 8 Level höher und das Inventar überladen mit Ausrüstungsschrott. Weniger wäre da auch wieder mehr gewesen.

    Fazit: Odyssey war vor allem eines .. Zu viel und zu groß. Es hatte alles was auch Origins hatte und davon dann auch von allem viel zu viel. Zuviel Landschaft (selbst nach meinen knapp 180 Stunden hab ich noch reichlich unerkundetes Gebiet und etliche nicht mal angefangene Nebenquestreihen), damit auch zuviele völlig hirnlose Miniaufgaben bei denen sich zwar der Name des Questgebers immer wieder mal änderte, aber selbst die gespochenen Sätze waren Wort für Wort gleich. Zuviel Crafting (da war auch Origins um Welten übersichtlicher und besser handhabbar), zuviel wildes Hin- und Hergerenne quer über die ganze Worldmap, zuviele Ostrakon-Rätsel (nix gegen die Machart an sich, aber wenn man die Dinger nicht stante pede gelöst hat, wusste man ein paar Stunden später nicht einmal mehr, auf welchen Ort sie sich eigentlich bezogen haben. Einen Apollon-Tempel als Ziel vorzugeben ist recht fragwürdig, wenns so ein Bauwerk auf fast jeder Insel steht). Wieder einmal von allem vieeel zuviel.

    Das war massiver Overkill. Lieber von allem nur die Hälfte, aber mit mehr kondensierterem Inhalt und auch etwas mehr roter Faden - oder sollte ich sagen Linearität? - hätte Odyssey schon recht gut getan.
    Nebenbei: Ein "richtiges" Ende wäre auch schön gewesen. So mit Endscreen und Abspann und kinofilmlanger Mitarbeiterliste bis runter zur Putzfrau. So sass irgendwann die ganze bucklige Verwandschaft zusammen am Kaffeetisch und das wars. Layla verhungert vermutlich immer noch vor Atlantis und der letzte überlebende Kultist erfreut sich in der Diaspora seines Lebens. Auch unbefriedigend irgendwo.
    Rattendreck!!............Auf die Optiken, Chiktikka! Auf die Optiken!
    Gally is offline
  4. #4 Reply With Quote
    Lehrling Skyrimwitcher's Avatar
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    Quote Originally Posted by Gally View Post
    Nachdem ich nach 178 Spielstunden endlich durch bin (jaaa, ich bin halt bissi langsam) weiss ich immer noch nicht so genau, ob ich glückselig schwebend oder doch irgendwie enttäuscht sein soll. Echt nu.
    nicht zu glauben
    alleine für die komplette erfahrungserweiterung braucht es doch schon mehr als 1300 erfahrungspunkte
    und überhaupt "endlich durch " hört sich genervt an warum spielst du dann überhaupt dieses game ?
    gibt es nur noch rusher die spiele durchheizen anstatt zu geniessen lol
    mein Fazit nach gerade 261 std spielzeit (ohne Save games gerechnet)
    lv 70+9 ca. 50% der Hauptstory
    geiles und nie langweiliges spiel... kein dlc , kein zukauf von irgendwas bis jetzt...
    grafik ist mehr als top so wie das ganze game ...kein bug oder absturz bei höchsten grafik einstellungen ... jeder quadratmeter ist in dieser riesigen welt top... städte und dörfer unglaublich detailreich und mit leben gefüllt...einfach sagenhaft ...
    für mich als skyrim spieler und modder und als witcher fan ein neues highlight dieses genre
    was mich besonders überrascht hat ist der extreme umfang dieses spiels was ein preis/leistungsverhältnis von keinem game zu toppen ist
    origins war komplett nach 100 std durch(genauso gespielt wie es halt meine art ist aber es gab nichts mehr zu tun... kein quest oder was auch immer )...ehrlicherweise hat mich da auch nichts weiter interessiert dlc oder was auch immer... in origins gefiel mir der umgangston überhaupt nicht zu rassistisch und frauenfeindlich ....grenzwertig in manchen Quest... vielleicht auch der normale umgangston da...auch in der heutigen zeit noch...eigentlich erschreckend ...wie auch immer ...
    diese game scheint kein ende zu nehmen und sollte auch nicht [Bild: redface.png]
    die eingebauten historischen sachen und hinweise gefielen mir sehr gut und machen lust auf geschichte allgemein und natürlich auf das land selber
    kann mir nicht vorstellen das überhaupt jemand komplett das spiel "geschafft" hat was auch immer jeder einzelne für sich darunter versteht
    definitiv kein game für jump and run player oder die weit verbreiteten rusher "hauptsache durch und abgehakt"
    für mich noch zu wenig und zu klein lol noch etwas mehr von witcher und skyrim im bereich handel und einsammeln und herstellen ... und für die nächsten jahre wäre der spielspass gesichert
    gegenüber Origins eine steigerung von etlichen 1000% in allen bereichen ... hatte mir origins überhaupt nur geholt um in die spielsteuerung (pc maus und tastatur) reinzukommen
    die assassins creed reihe hatte mich vorher überhaupt nicht interessiert und die älteren spiele dieser reihe interessieren mich nach wie vor nicht
    10.0 +
    Skyrimwitcher is offline Last edited by Skyrimwitcher; 18.01.2019 at 09:47.
  5. #5 Reply With Quote
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    Du vergleichst nicht ernsthaft Witcher 3 und Skyrim mit Odyssey oder?
    Versteh mich nicht falsch, ich bin ein AC-Fan erster Stunde und auch niemand, der Spiele in kurzer Zeit durchspielen möchte, aber der Vergleich ist meiner Meinung nach doch etwas übertrieben.

    Odyssey hat viele schöne Seiten und weiß durchaus zu fesseln. Die Hauptgeschichte ist solide, aber kein Meilenstein, die Nebenquests sind zum Großteil identisch, obwohl hier hin und wieder auch ganz ordentliche Geschichten dabei sind, ansonsten bietet Ubisoft halt viel Beschäftigungstherapie an.

    Als AC-Fan ist Odyssey definitiv eine spürbare Steigerung zu den Vorgängern und ein schöner Titel, aber TW3 ist allein bei den Details und den NQs eine Stufe drüber.
    Während ich bei TW3 selten das Gefühl hatte, das CDPR die Spielzeit künstlich anzieht oder mir immergleiche Aufgaben vorsetzt, wiederholt sich bei Odyssey leider vieles. Seien es die Aufgaben in den Nebenquests (hole Gegenstand A, töte Person B) oder die Ortschaften, die man erkundet.
    Ich habe selbst nach nun 68 Stunden noch immer Spaß daran, eine Festung langsam und Schritt für Schritt zu säubern, aber neutral betrachtet wiederholen sich genau diese Dinge immer und immer und immer wieder. Wer wie ich Spaß daran hat, wird das natürlich weniger negativ sehen als ein neutraler Spieler, der die Reihe kaum kennt oder ein RPG-Meilenstein erwartet.

    Wie gesagt, Odyssey ist ein toller Titel und ich würde aktuell, basierend auf meinen vorherigen Zwischenfazits, weiterhin 88-90% als Rating geben - das liegt aber auch daran, dass ich AC (die Reihe) sehr liebe und die Spiele mir immer Spaß gemacht haben - trotzdem ist TW3 (um mal bei einem Vergleich zu bleiben) insgesamt doch noch 1-2 Stufen über Odyssey.

    Ubisoft hat in jedem Fall den Grundbaustein gesetzt, jetzt müssen sie die Feinheiten ausarbeiten und wer weiß, vielleicht ist der nächste Titel dann schon eine richtige Offenbarung.
    Defc is offline
  6. #6 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Defc View Post
    Ubisoft hat in jedem Fall den Grundbaustein gesetzt, jetzt müssen sie die Feinheiten ausarbeiten und wer weiß, vielleicht ist der nächste Titel dann schon eine richtige Offenbarung.
    die aufgabenvielfalt gerechnet: schlachten,schiffsystem,söldner,kultisten,tiere zähmen,anheuern(was machen eigentlich meine 160 bezahlten Bootsleute grade) und so weiter...
    die beweglichkeit und die lebendige welt ....egal wo man hinkommt es gibt wirklich viel zu sehen...bin begeistert http://www.youtube.com/watch?v=2jKBVG0V8SE
    wenn du ehrlich bist kommt auch bei tw3, abgesehen von der hauptstory, fast immer das selbe an nebenquests
    und wie bereits vorher erwähnt ... wenn in aco das handeln und herstellen ähnlich skyrim/witcher(rohstoff vielfalt) wäre und dann noch die karte im gesamten mittelmeerraum spielen würde
    wäre ich mehr als zufrieden
    warum das ganze unter assassins creed läuft versteh ich eh nicht sorry aber da ist mehr stoff drin für einen neuen fiktiven antiken helden
    bin dann mal wech in der Antike
    Skyrimwitcher is offline Last edited by Skyrimwitcher; 18.01.2019 at 13:33.
  7. #7 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Skyrimwitcher View Post
    die aufgabenvielfalt gerechnet: schlachten,schiffsystem,söldner,kultisten,tiere zähmen,anheuern(was machen eigentlich meine 160 bezahlten Bootsleute grade) und so weiter...
    die beweglichkeit und die lebendige welt ....egal wo man hinkommt es gibt wirklich viel zu sehen...bin begeistert http://www.youtube.com/watch?v=2jKBVG0V8SE
    wenn du ehrlich bist kommt auch bei tw3, abgesehen von der hauptstory, fast immer das selbe an nebenquests
    und wie bereits vorher erwähnt ... wenn in aco das handeln und herstellen ähnlich skyrim/witcher(rohstoff vielfalt) wäre und dann noch die karte im gesamten mittelmeerraum spielen würde
    wäre ich mehr als zufrieden
    warum das ganze unter assassins creed läuft versteh ich eh nicht sorry aber da ist mehr stoff drin für einen neuen fiktiven antiken helden
    bin dann mal wech in der Antike
    Bei der "Beweglichkeit" bin ich ganz bei dir: das fehlt mir nach Origins/Odyssey tatsächlich auch in anderen RPGs, selbst beim von mir sonst sehr gelobten TW3. In den AC-Titeln habe ich stets die Möglichkeit selbst zu bestimmen, wie ich ein Lager oder eine Gruppe Gegner angehe: schleiche ich mich ins Lager? Nehme ich die Schwerter in die Hand und stürme? Suche ich mir eine erhöhte Position und greife aus der Distanz an? Das gibt es in anderen Open-World-Titeln dieser Art überhaupt nicht - entweder kann der Held gar nicht klettern (TW3) oder nur an bestimmten Stellen (Horizon Zero Dawn) - da hat AC sich schon weitaus besser entwickelt.

    Ansonsten nennst du Dinge, die zwar nett sind, aber sich immer wieder wiederholen und zudem ziemlich stumpf sind: Bootsleute anheuern? Tiere zähmen (dafür ist zudem ein Skill nötig)? Söldner / Kultisten töten? Schlachten führen?

    Alles nette Dinge, aber teilweise extrem stumpf und nicht zu Ende gedacht (Stichwort Söldner / Anheuern).
    Ich liebe Odyssey, versteh' mich nicht falsch, aber es ist halt doch viel, was sich ähnelt oder eher stumpf umgesetzt wurde.

    Äußere mich Montag noch mal, muss jetzt los und bin über das Wochenende, wie immer, nicht online.
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  8. #8 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Defc View Post
    Ansonsten nennst du Dinge, die zwar nett sind, aber sich immer wieder wiederholen und zudem ziemlich stumpf sind: Bootsleute anheuern? Tiere zähmen (dafür ist zudem ein Skill nötig)? Söldner / Kultisten töten? Schlachten führen?
    da gebe ich dir recht von den angeheuerten söldnern kann ich eh nur 4 einsetzen das könnte schon etwas mehr ausgebaut werden

    Quote Originally Posted by Defc View Post
    Ich liebe Odyssey, versteh' mich nicht falsch, aber es ist halt doch viel, was sich ähnelt oder eher stumpf umgesetzt wurde.
    wie im wahren leben
    vielleicht liegt es auch daran das ich aufträge selber etwas abwechslungsreich ausführe(tag und nacht modus find ich genial) und etwas planlos im ganzen agiere und auch wenn sich einige sachen wiederholen kann ich mir ein schmunzeln nie verkneifen wenn er seine sprüche sagt während der bandit noch am schmoren ist
    ausbaufähig ist das ganze allemal auch da hast du recht
    ich weiss aber auch durch eigene erfahrung wie schwer es ist geschichten zu erzählen und umzusetzen ...ich hatte es mal als mapper in s6 gemacht
    Skyrimwitcher is offline
  9. #9 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Skyrimwitcher View Post
    wie im wahren leben
    vielleicht liegt es auch daran das ich aufträge selber etwas abwechslungsreich ausführe(tag und nacht modus find ich genial) und etwas planlos im ganzen agiere und auch wenn sich einige sachen wiederholen kann ich mir ein schmunzeln nie verkneifen wenn er seine sprüche sagt während der bandit noch am schmoren ist
    ausbaufähig ist das ganze allemal auch da hast du recht
    ich weiss aber auch durch eigene erfahrung wie schwer es ist geschichten zu erzählen und umzusetzen ...ich hatte es mal als mapper in s6 gemacht
    Ja, man muss sich bei AC generell auch immer selbst ein wenig "die Geschichte denken".
    Ich säubere Lager bspw. auch nur bei Nacht und agiere lautlos, das macht mir auch bei der 100ten Festung noch Spaß - aber es gibt sicher viele Spieler, die irgendwann die Schnauze voll haben.

    Was mich hier halt vorrangig stört sind auch die immergleichen Dialoge bei Nebenquests, teilweise wird kein Bezug zum Fortschritt des Spielers genommen (habe zuletzt einen Kultisten erledigt, der mir in der HQ durch die Lappen ging - im Dialog sprach Alexios dann von seiner Mutter und der Suche nach ihr, obwohl das in meinem Durchgang längst vorbei war - ohne viel zu spoilern ), dann gestaltet sich die Informationssuche meist so, dass man eine Quest erledigen muss, bei der man dann wiederum ein Lager säubern oder einen bösen Anführer töten muss (also wieder der selbe Brei) und so on.

    Ich liebe AC, mich stört es nicht großartig, weil ich es von der Reihe schon kenne, aber Spieler, die keine Fans der Reihe sind dürften hier ggf. eher genervt sein als Fans oder Leute, die mit solchen Dingen besser klar kommen.

    Bei TW3 bestand die Suche nach Informationen ja auch meist daraus, bestimmte Bereiche "abzuscannen", allerdings war das einfach besser verpackt. Bei Odyssey muss ich meist zu einem Questmarker rennen, für diese Person etwas erledigen, ehe ich dann, wie durch Zufall, von genau dieser Person als Dank noch die Informationen kriege, die ich gerade suche.
    Hier musste man bei den früheren Teilen Gespräche belauschen - das nervte in Black Flag auch irgendwann, aber auch nur, weil Ubisoft das Belauschen in jeder dritten Quest gebracht hat...
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  10. #10 Reply With Quote
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    Was mich hier halt vorrangig stört sind auch die immergleichen Dialoge bei Nebenquests, teilweise wird kein Bezug zum Fortschritt des Spielers genommen
    stimmt bin grade mit dem gezähmten alphabär beim questgeber aufgetaucht und habe doch frech die "tötungsprämie" kassiert
    einfach geil das spiel
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  11. #11 Reply With Quote
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    Tiere zähme ich überhaupt nicht, aber ich bin erstaunt das es jemanden gibt, der diese Fähigkeit nutzt.
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  12. #12 Reply With Quote
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    Tiere zähme ich überhaupt nicht, aber ich bin erstaunt das es jemanden gibt, der diese Fähigkeit nutzt.
    der bär hatte den kalydonischen eber alleine erledigt das war entspannend mittlerweile 306 std und level 87 noch kein ende in sicht
    [Bild: bgi6psdq.jpg]
    Skyrimwitcher is offline Last edited by Skyrimwitcher; 23.01.2019 at 23:25.
  13. #13 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Skyrimwitcher View Post
    der bär hatte den kalydonischen eber alleine erledigt das war entspannend mittlerweile 306 std und level 87 noch kein ende in sicht
    [Bild: bgi6psdq.jpg]
    Ja, für solche Kämpfe finde ich die Fähigkeit doch ganz sinnvoll, aber aktuell habe ich dafür keine Skillpunkte übrig.
    Tiere zähmt man ja sicher so, wie man Bootsleute rekrutiert oder?

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  14. #14 Reply With Quote
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    Ich persönlich halte von diesem Skill garnichts, ein netter Gimmick aus vielen anderen RPGs. Mit dem Unterschied, so auch in AC Origins, das diese Begleiter mehr Fallobst sind, als das sie wirklich was bewirken, dienen mehr zur Ablenkung. Gut, in AC Odyssey kann man den Schaden der Tiere verbessern, auch deren Durchhaltevermögen ob beim Schadeneinstecken und Lebenserhöhung. Nur gegen richtige Gegner habe sie keine Chance und sind nach wenigen Hits sehr schnell Geschichte. Somit ist auch dieses System noch unausgereift, um der Rolle als echter Beastmaster gerecht zu werden. Vorallem sind diese Tiere inselbezogen. Ich meine diesbezüglich, das man wenn man aufs Schiff geht, das gezähmte Tier nicht folgt. Also muss man auf einer anderen Insel ein neues Tier zähmen.
    Ich habe früher sehr gern mit Tieren gespielt. WoW-Online zum Beispiel, wo dein Tier ein echter Partner war, wenn ich den Hunter gespielt habe. Da gab es auch bei den Tieren bestimmte Klassen, als Tank, Damagedealer oder Supporter mit magischen Fähigkeiten. Aber so wie in AC Odyssey nicht vergleichbar. Da spare ich mir diese Punkte im Fähigkeitsbaum und setze sie da ein, wo sie mir am Sinnvollsten erscheinen.

    Tiere kann man ganz gut mit dem Betäubungspfeil zum Zähmen bringen. Das Prinzip ist aber das Selbe, wie beim "Rekrutieren".
    Krysos1962 is online now Last edited by Krysos1962; 24.01.2019 at 10:04.
  15. #15 Reply With Quote
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    Ich bin da auch kein Fan von.
    Diese Art von Skill ist ja in fast jedem RPG vorhanden, meist halt leider ziemlich sinnfrei, eben weil die tierischen Begleiter schnell kippen und man keine Bindung zum Begleiter aufbaut.
    Ich bin aber generell kein Fan von Begleitern, egal ob tierisch oder menschlich. Das hat mich bei Skyrim schon nicht angesprochen, ebenso wenig wie in anderen Titeln. Da bin ich dann doch der Einzelgänger, selbst passive Begleiter, die nur dabei sind, weil sie schön ausschauen (bei Elder Scrolls Online bspw.) nerven mich.

    Wenn es jemanden gibt, der Spaß damit hat, freut es mich aber trotzdem. Wir können ja alle spielen, wie wir wollen, hauptsache man hat Spaß, alles andere ist egal.
    Ich habe die Pfeilupgrades bspw. auch nicht gemacht, weil ich sie für sinnfrei halte. Giftpfeile kriege ich über die Gravur, Feuer kann ich mit der Fackel entfachen und Gegner habe ich nie betäubt, was ohnehin unnötig ist, da ich als Assassine jeden Gegner step by step töte - zum rekrutieren hat mir der spartanische Tritt vollkommen ausgereicht.

    Jeder hat seine Vorliegen und solange man so spielen kann, wie man möchte, ist doch alles gut!

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  16. #16 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Krysos1962 View Post
    Tiere kann man ganz gut mit dem Betäubungspfeil zum Zähmen bringen. Das Prinzip ist aber das Selbe, wie beim "Rekrutieren".
    stimmt... ich machs mit der faust
    davon abgesehen bei der letzten hochburg der kultisten hat mein freund es mit 5 dieser nicht geraden schwachen kämpfer gleichzeitig aufgenommen ich brauchte nicht helfend zur seite stehen
    ich finds geil obwohl dieser Riese manchmal etwas trottelig im weg steht
    erfahrungspunkte sind am anfang rar aber später weiss man nicht so recht wohin damit
    ich habe mich für den bären entschieden
    [Bild: ll84dpi4.png]
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  17. #17 Reply With Quote
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    Ab wann sind eigentlich die Mastery-Level verfügbar? Speerstufe 6?

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  18. #18 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Defc View Post
    Ab wann sind eigentlich die Mastery-Level verfügbar? Speerstufe 6?
    Mastery-Level-System ab Level 50+. Speerstufe 6,
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    wenn man alle Kultisten des Kosmos besiegt hat, inklusive den Kopf dieses Kults.
    Krysos1962 is online now Last edited by Krysos1962; 28.01.2019 at 11:17.
  19. #19 Reply With Quote
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    vielleicht mach ich auch mal ein review
    [Bild: qa8vdeuw.jpg]
    im sommer wenn ich mal fertig werden sollte KA
    [Bild: jrzvaf54.jpg]
    es wird ja schon irgendwo am 1.2 gebastelt ?
    ohne böse absichten aber sollte es nicht heissen : Am vergangenen Wochenende habe ich meine Odyssey nun endlich abgeschlossen und werde hier nun, Schritt für Schritt, mein Review posten.
    Skyrimwitcher is offline Last edited by Skyrimwitcher; 10.02.2019 at 22:19.
  20. #20 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Skyrimwitcher View Post
    ....
    und überhaupt "endlich durch " hört sich genervt an warum spielst du dann überhaupt dieses game ?
    gibt es nur noch rusher die spiele durchheizen anstatt zu geniessen lol.....
    oder die weit verbreiteten rusher "hauptsache durch und abgehakt"....
    Tja.... Genervt? Auf jeden Fall. Weil ich irgendwann in diesem irrsinigen Hin- und Hergerenne und dem sinnfreien Gegrinde die Lust verloren habe und endlich die Schlußszene sehen wollte - die es aber auch nicht gibt.

    Warum spielte ich AC-Odyssey? Weil mir der Vorgänger sagenhaft gut gefallen hat. Der war einfach super zu spielen, soweit ein dermassen großes Spiel das überhaupt sein kann. Auch Origins hatte seine kleinen Macken und Unzulänglichkeiten und war auch spieltechnisch recht weit von seinen Vorgängern entfernt, besonders in den Realzeit-Abschnitten. Aber das störte zumindest mich nicht.

    Rusher? Durchheizen? * kopfkratz *
    Also knappe 180 Stunden ist ja wohl kaum als Rush zu bezeichnen. Beide Mainquestreihen komplett, die "guten" Nebenquestreihen auch, stundenlang aus reinem Spass an der Freude die Meere unsicher gemacht und dann kommt da einer mit "Durchheizen".. Is klar, ne.

    Sorry wenn ich keinerlei Spass dabei empfinden kann, stündlich-täglich-wöchentliche Automatenquests abzufrühstücken oder Gruppenschlachten zu machen - deren Ausgang sowieso keinerlei Rolle spielt und die vom Script 10 Minuten später doch wieder negiert wird - nur um eine neue Keule zu kriegen, die ich nicht mal haben will. Oder über eine leere Lichtung zu traben von der ich mir schon ausmalen kann dass sie auf dem Rückweg nicht mehr leer ist, sondern ein kleines Zelt draufsteht mit einem Hansel, der mir eine "sagenhaft tolle" Bring-diesen-Beutel-zu-irgendjemand-in-Nähe-Quest aufs Ohr drückt bzw mal wieder irgendeinen Hauptmann totgeschlagen haben will.
    Leider leider bringt der Verzicht auf die o.g. Highlights des Spiels auch eine drastische Verkürzung der maximal erreichbaren Spielzeit mit sich.
    Rattendreck!!............Auf die Optiken, Chiktikka! Auf die Optiken!
    Gally is offline
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