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  1. #81 Zitieren
    Veteran Avatar von Dodo1610
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    Zitat Zitat von tombom81 Beitrag anzeigen
    Kannst du das IRGENDWIE belegen? Wenn man ein fragwürdiges System kritisieren will (und steam ist mMn fragwürdig, genauso wie Amazon, facebook und wie die unterschiedlich getarnten "Gelddruckmaschinen" alle heißen), dann sollte man nicht einfach irgendwelche Behauptungen in den Raum stellen oder sie wenigstens als persönliche Meinung kennzeichnen.

    Ich gucke tatsächlich sehr selten in den steam-shop, aber ich kann mich nicht erinnern, dass Spiele, die ich angeguckt und nicht gekauft habe, bei meiner nächsten Suche aussortiert waren. Ich halte das für Quatsch, tut mir leid.

    (Die Sache mit dem Tracking ist natürlich krass; fragwürdig eben.)

    edit: ehm, bevor wir hier eine steam-Diskussion lostreten, möchte ich übrigens auf den thread-Titel verweisen.
    Er schreibt doch gar nicht das Steam das tut sondern nur das sie es tun könnten und man würde es wohl nie herausfinden. Niemand weiß wie diese Listen zusammengestzt sind aber Tatsache ist das diese bei unterschiedlichen Useren anders aussehen also -> werden manche Spiele bei manchen nicht angezeigt.

    Um noch etwas zum Thema beizusteuern Elex war wohl relativ erfolgreich da zumndest das Setting und IP neu war ob PB bei einem Elex 2 noch einmal die gleiche Aufmerksamkeit bekommt ist mehr als fraglich.
    Das Leben ist zu kurz für eine Signatur
    Dodo1610 ist gerade online Geändert von Dodo1610 (12.10.2018 um 21:30 Uhr)

  2. #82 Zitieren
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    Zitat Zitat von Dodo1610 Beitrag anzeigen
    Er schreibt doch gar nicht das Steam das tut sondern nur das sie es tun könnten
    Ich schätze es nicht besonders, wenn man mir (unterschwellig) unterstellt, ich könnte nicht lesen/verstehen. Also speziell für dich eine Textanalyse; zuerst das Zitat:

    Zitat Zitat von Soloist Beitrag anzeigen
    Es ist tatsächlich so, dass diese Charts durch Algorithmen beeinflusst werden. Steam zeigt Dir die Spiele an, von denen es aufgrund bestimmter Algorithmen glaubt, dass sie Dich besonders leicht zu einem Kauf verleiten könnten.

    Wie genau das funktioniert, dürfte eines der bestgehüteten Geheimnisse im Hause Valve sein. Es hätte keines SteamSpys mit Hochrechnungen gebraucht, wenn man aus den Steamcharts so einfach Verkaufszahlen herleiten könnte.
    Dass Du ein Ergebnis nicht reproduzieren konntest, zeigt doch schon, dass da "Valve Magic" im Spiel ist, denn Spiele, die Du zuletzt angesehen, aber nicht gekauft hast, wird ein guter Algorithmus aussortieren und Dir eine neue Liste mit potentiellen Kaufkandidaten vorsetzen, um die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs zu erhöhen.
    Dort steht a) "Steam zeigt Dir die Spiele an, von denen es aufgrund bestimmter Algorithmen glaubt, dass sie Dich besonders leicht zu einem Kauf verleiten könnten."

    Und dann steht da b) "denn Spiele, die Du zuletzt angesehen, aber nicht gekauft hast, wird ein guter Algorithmus aussortieren und Dir eine neue Liste mit potentiellen Kaufkandidaten vorsetzen, um die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs zu erhöhen."

    Ob da noch über "Valve Magic" geschrieben wird, ist unerheblich, er schreibt "wird ein guter Algorithmus aussortieren" und nicht "könnte".
    https://g3csp.de/de/2018/06/08/entwi...er-des-xardas/

    George Soros: Die „marktfundamentalistische“ Ideologie lässt außer Acht, dass „Finanzmärkte kein Gleichgewicht anstreben“.
    "Wenn du was fixt, machst du immer was kaputt." (Björn Pankratz, DevPlay) - Maryn: "Aufgeben ist keine wirkliche Option."
    Ich bin happy: die begrasten, steilsten Hänge hoch und runter, erinnert mich an alte Gothic 3-Tage, nur mit Jetpack jetzt.
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  3. #83 Zitieren
    Veteran Avatar von Dodo1610
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    Zitat Zitat von tombom81 Beitrag anzeigen
    Ich schätze es nicht besonders, wenn man mir (unterschwellig) unterstellt, ich könnte nicht lesen/verstehen. Also speziell für dich eine Textanalyse; zuerst das Zitat:

    Dort steht a) "Steam zeigt Dir die Spiele an, von denen es aufgrund bestimmter Algorithmen glaubt, dass sie Dich besonders leicht zu einem Kauf verleiten könnten."

    Und dann steht da b) "denn Spiele, die Du zuletzt angesehen, aber nicht gekauft hast, wird ein guter Algorithmus aussortieren und Dir eine neue Liste mit potentiellen Kaufkandidaten vorsetzen, um die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs zu erhöhen."

    Ob da noch über "Valve Magic" geschrieben wird, ist unerheblich, er schreibt "wird ein guter Algorithmus aussortieren" und nicht "könnte".
    Ich bezweifel doch nicht dein Leseverständnis aber 2 unterschiedliche Menschen können einen Text lesen und 2 komplett unterschiedliche Schlüsse darus ziehen ohne da einer dabei falsch liegt.
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    Dodo1610 ist gerade online

  4. #84 Zitieren
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    Zitat Zitat von Dodo1610 Beitrag anzeigen
    Ich bezweifel doch nicht dein Leseverständnis aber 2 unterschiedliche Menschen können einen Text lesen und 2 komplett unterschiedliche Schlüsse darus ziehen ohne da einer dabei falsch liegt.
    Das ist korrekt. Als ich das letzte Mal etwas über Kommunikationstheorie las (also vor 5 Jahren ungefähr), blieb mir dieser Satz eingebrannt in Erinnerung: "Der Sender [also Soloist hier] ist dafür verantwortlich, dass seine Information beim Empfänger korrekt ankommt." Oder so ähnlich; Kommunikationsmodel von Stuart Hall, iirc.

    Also: Soloist ist schuld.
    https://g3csp.de/de/2018/06/08/entwi...er-des-xardas/

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    tombom81 ist offline

  5. #85 Zitieren
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    Sorry für den Doppelpost, aber da ich gerade selbst mal wieder in die Offtopic-Falle gelaufen bin, möchte ich den thread wieder etwas "einnorden".
    (Sehe gerade: der "Elex - Verkaufszahlen" thread wurde geschlossen, also müssten wir einen neuen aufmachen, aber es ging ja schon mehr in Richtung "Verkaufstricks digitaler Distributionsplattformen").

    weiter im Text:
    ELEX, Kapitel bzw. Kapitelwechsel; ist das "organisch" umgesetzt oder nicht?

    Da ich (dummerweise?) erst nach über 70 Stunden eine Fraktion gewählt habe, habe ich mich sozusagen in einen Story-/Plotstopper hineinmanövriert:
    ich kann garnicht mehr sagen, wie oft ich von Sestak zu Zardom und weiter zu Thorgal teleportiert habe in der Hoffnung, dass die endlich eine neue Dialogoption anbieten.
    Nachdem ich dann Kleriker wurde (musste einfach "wechseln" nach 70 h "Axt und Bogen"), ging's dann im D-Zug-Tempo weiter, von einem Passus in den nächsten, sehr "unorganisch" also.
    Aber selbst wenn ich gespielt hätte, "wie es die Entwickler vorgesehen haben", die Kapitelwechsel haben offenbar auch andere als eher künstlich empfunden.
    Meine Frage ist, "was wäre erforderlich gewesen, damit die Kapitelwechsel sich 'organisch' angefühlt hätten?"

    Dazu habe ich erstmal nach "organisch" gesucht. (Entschuldigt bitte, dass ich die Zitate aus ihren Zusammenhängen gerissen habe; sie sollen nur zum Nachlesen anregen. Außerdem habe ich aus Zeitgründen nicht alle interessanten zitiert.)

    Die Zitate passen auch nicht alle unbedingt direkt zu meiner Frage, aber es geht ja auch um "Was macht ELEX aus?".

    Zitat Zitat von itti Beitrag anzeigen
    Was ich sagen will: Respawn-Systeme machen bestimmte Dinge unzählbar und nehmen damit das unnatürliche und mechanische aus dem Spiel hin zu einem organischeren Spielerlebnis. Ich finde das positiv.
    Zitat Zitat von jabu Beitrag anzeigen
    Wenn der Spieler jedoch an der vierten oder fünften Location, auf die er sich so zubewegt, wieder nur findet, was er schon von der ersten, zweiten oder dritten kennt, dann lernt er das, was bedeutet, dass das Spiel für ihn tot ist, da er nichts mehr erwartet, wenn er so umherblickt. Wenn es also, nur mal zur Veranschaulichung angenommen, mehrere ähnlich aussehende Ruinen gibt, dann sollte wenigstens eine aus der Reihe tanzen, wobei es bereits einen gewaltigen Unterschied machen kann, ob sich das innerhalb einer Gruppe ähnlicher Objekte wiederholt oder nicht.
    Damit könnte PB sagen: "Haben wir doch alles drin!" Ja, aber es ist, so schön wie es auch ist, nicht dasselbe, ob ich so eine zusätzliche Ebene im Spiel habe, wo das explizit zur Geltung gebracht wird, was bedeutet, dass es weitgehend in sich abgeschlossen ist oder ob man eben auch Sachen findet, die sich organisch einfügen und Bezüge innerhalb der gesamten Spielwelt herstellen können, zu Vergangenem ebenso wie zu Aktuellem. Jedes herumliegende Skelett könnte (um an ein bekanntes Beispiel anzuknüpfen), potenziell ein "Geschichtenerzähler" sein, aber es muss nicht immer ein Skelett sein, sondern was jeweils passt, also auch jeder andere Gegenstand käme infrage. Weil es an solchen interessanten "Details" mangelt, wenn man mal die Größe der Welt mit ihren herausragenden Orten, die dann doch nicht so interessant sind, wie sie aus der Ferne scheinen, besieht, ist das Pacing doch nicht so gut (was die Strichlistenmentalität leider bestätigt).
    Zitat Zitat von tombom81 Beitrag anzeigen
    (Wobei ich sowieso allgemein irgendwie keinen konkreten Zusammenhang zwischen Notizen, Audiologs o.ä. und der Story herstellen konnte. Das schien vorwiegend dem Ambiente zu dienen, oder habe ich da (mal wieder) etwas falsch verstanden?)
    Zitat Zitat von Alexander-JJ Beitrag anzeigen
    Einen direkten Zusammenhang gibt es nicht. Aber die meisten Zettel, Tagebücher und Audiologs handeln von Personen die irgendwie mit der Infinite Skys zu tun hatten. Das waren also entweder Mitarbeiter, Militärs oder Bewerber und in einem Fall auch eine Journalistin. Das alles steht in Zusammenhang mit dem Calaan-Projekt. In den Kuppeln in der Wüste wurden so z.B. neue Pflanzensorten gezüchtet. Auf der Insel an der Küste wurden Rohstoffe gewonnen.
    Zitat Zitat von Riot23 Beitrag anzeigen
    Bei Elex gibt es das alles nicht, stattdessen einfach eine grosse Map ohne diese "organische Barrieren" ... ausser WILLKÜRLICH platzierte Monster, die aufgrund ihrer Willkürlichkeit aber nicht "lenken", sondern lediglich behindern ... und einen mitunter aktiv davon abhalten die SPieltwelt bewusst wahrzunhemen und "zu atmen" ... da sich die Landschaft nunmal nicht so wirklich toll bestaunen und bewundern lässt wenn man permanent nur am Wegrennen vor Viechern ist ... bis man dann irgendwann ruckartig so overpowered ist dass man dann gar keine Lust mehr hat nochmal alles abzugrasen nur um der Landschaft willen (und es hat ja dann auch questmässig keinen Sinn mehr, weil dann in der Regel alles dort schon erledigt wurde) ... dazu das stumpfe Abrennen nach Questmarkern ... all das lässt die Spielwelt eben zur einfachen Kulisse verkommen,[...]
    Zitat Zitat von Opodeldox Beitrag anzeigen
    In Elex ist es anders herum, das Setting würde organisch ergeben, dass Nahrungsmittel extrem knapp sind. Grosse Teile des Landes sind verseucht, ein viertel ist Wueste, ein Viertel Vulkanlandschaft und ein Viertel besteht aus Tundra - nur ein extrem kleiner Teil der Welt ist fruchtbar. Ich hatte aber nie den Eindruck, dass irgendjemand dort hungrig ist, oder dass es da Konflikte gibt. Es gibt ein paar oberflächliche Erklärungen, aber die sind auch zu klein.
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    "Wenn du was fixt, machst du immer was kaputt." (Björn Pankratz, DevPlay) - Maryn: "Aufgeben ist keine wirkliche Option."
    Ich bin happy: die begrasten, steilsten Hänge hoch und runter, erinnert mich an alte Gothic 3-Tage, nur mit Jetpack jetzt.
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  6. #86 Zitieren
    Abenteurer Avatar von Engholm
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    Um mal auf die Ausgangsfrage zu antworten und mich dabei kurz zu fassen:

    Am Ende des Tages hat mit Elex viel Spaß bereitet. Trotz diverser Schwächen in allen möglichen Bereichen, hat mich das Spiel bis zum Schluss bei der Stange gehalten. Auch der zweite Durchgang, quasi fast im direkten Anschluss nach der ersten Runde, hat nochmal richtig Bock gemacht. Und auch wenn sich diverse Elemente und Bauten manchmal stark ähneln und etwas generisch anmuten, entdeckt man hinter der nächsten Kurve, Abbiegung, Hausecke doch wieder die Liebe zum Detail.
    Engholm ist offline

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