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  1. #661 Reply With Quote
    Ritter Cuauhtemoc's Avatar
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    Quote Originally Posted by maekk03 View Post

    Das ist die neue Art wie Obsidian seine Geschichten in 'Deadfire' erzählt. Und dazu sage ich: 'Nein Danke!'

    Gut so wie von dir geschildert will ich das auch nicht erleben, ich hoffe dennoch das sie das bei The Outer Worlds nicht wiederholen, möcht das nämlich schon gern spielen.
    Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt.

    François Marie Voltaire
    Cuauhtemoc is offline
  2. #662 Reply With Quote
    Ritter Sir Auron's Avatar
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    Gut so wie von dir geschildert will ich das auch nicht erleben,
    Das war aber auch schon seeehr over the top satire.
    EA: The Origin of Espionage
    Sir Auron is offline
  3. #663 Reply With Quote
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    Quote Originally Posted by Sir Auron View Post
    Das war aber auch schon seeehr over the top satire.
    Ich denke ich habe den Geist der Schreibstils von 'Deadfire' damit sehr gut eingefangen.

    Im Prinzip geht es dort um einen unaufhaltsamen, unbesiegbaren Gary Stue (der nicht der Spielercharakter ist ), welcher durch seinen Kreuzzug den, erst in PoE 1 als Dark Fantasy erschaffenen, Universum nun die Mentalität und politische Korrektheit unserer heutigen Medien / Gesellschaft bringt und die Welt somit erleuchtet.
    Die gesamte Erzählung ist darauf ausgelegt, dass man besagten Gary Stue unterstützt und seine Ansichten teilt. Jegliche, immerhin vorhandenen, Versuche besagten Gary Stue von seinen Tun abzuhalten enden damit, dass der Spieler/ Protagonist unweigerlich scheitert.
    Selbst die Gegner besagten Gary Stues, welche das alte Weltbild aufrecht erhalten wollen, und bei jeder Gelegenheit als EXTREM negativ und inkompetent gezeigt werden, geben im Dialog mit den Protagonisten beständig zu, dass sie unfähig und im Unrecht sind und deshalb zu Fall gebracht werden müssen.

    Ich HABE wirklich nur noch darauf gewartet dass besagter Gary Stue zur Regenbogenparade, oder ähnliches, ausruft.

    Sämtliche 'Vertreter einer Randgruppe' leiden zudem ebenfalls am Mary Sue Syndrom.

    Sobald der Protagonist etwas tut, was moralisch verwerflich ist, wird sofort der mahnende Zeigefinger der Autoren erhoben, welcher ihm zeigen wie falsch sein Verhalten doch ist.

    Das gesamte Spiel ist inhaltlich eine einzige Katastrophe. So als bestände z.B. DA:I lediglich aus Dorians Quest, da es den Spieler jegliche gezielte Einflussnahme auf den Ausgang nimmt und ihn dabei auch noch belehren möchte.

    Und die Handvoll von Quest, welche tatsächlich im Epilog Auswirkungen haben, haben allesamt nicht vorhersehbare Auswirkungen. Wer z.B. einen Mann davor bewahrt von einen Lunchmob von Bürgern auf der Straße in Stücke gerissen zu werden, die ihn OHNE BEWEISE beschuldigen ein feindlicher Spion zu sein, erfährt ERST im Epilog, dass dieser in Wahrheit sogar ein Auftragsmörder war, der nun durch gezielte Attentaten auf Politiker die gesamte Region destabilisiert und zu Fall bringt. Die einzige Möglichkeit die Quest somit 'gut' enden zu lassen ist zuzulassen, dass ein Mann, der zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt wird, von einen Lunchmob für dieses ermordet wird. Hallo?!

    Das Internet war um den Release von 'Deadfire' nicht grundlos voll von enttäuschten und verärgerten Spielern, welchen nicht verstehen konnten, wie Obsidian so einen Murks erschaffen konnte, nachdem ihre CRPGs zuvor zumindest erzählerisch stets so hochwertig waren.

    Aber letztendlich wird Obsidians finanzielle Lager während der Entwicklung auch dieses Studio dazu gebracht haben, sich auf die selbe Weise nach den Mainstream auszurichten, wie es auch Bioware bei DA:I tut.
    Open World - Check! Spieler hat völlige Freiheiten ohne Konsequenzen fürchten zu müssen - Check! Das Spiel spielt sich quasi von alleine - Check! Alle Romanzen sind Bi, damit auch kein Spieler benachteiligt wird - Check!
    Politische Korrekt und Mentalität unserer heutigen Gesellschaft, statt den Spieler aufzufordern sich mit der fiktiver Welten auseinander zu setzen - Check!

    etc. etc.
    Diese Ausrichtung, kombiniert mit den neuen Autoren, von welchen das Gerücht umgeht, dass einige Laien aus Tumblr sind, und den Fehlen einiger Urgesteine der Genre wie Chris Avellone, sowie den Wechsel des Lead-Writters hat dann dazu geführt, dass ich 'Deadfire'... als eines der übelsten Machwerke bezeichnen würde, welche ich im CRPG Genre jemals erlebt habe.
    (Entschuldigung, aber das musste ich einmal loswerden - Und ich bin jemand, der Obsidian seit Kotor 2 als Fan die Treue gehalten hat)
    Erzählerisch wie gesagt, was das Quest-Design mit einbezieht.
    Von der Umsetzung, dass die Charakterwerte auch außerhalb des Kampfe Bedeutung haben, bleibt PoE 2 hingegen ebenso top wie sein Vorgänger. Zumindest diesbezüglich hat Obsidian auch hier alles richtig gemacht.

    maekk03 is offline Last edited by maekk03; 21.08.2019 at 14:50.
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