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  1. #1 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von The Trickster
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    OK, für viele hier wahrscheinlich kalter Kaffee. Aber, hab seit einigen Tagen wieder Skyrim in der Special Edition angefangen, nachdem ich Skyrim Original etwa 20 Stunden, und dann nochmal die SE für ca. 20 Stunden angespielt hatte, und der Funken nie so recht überspringen wollte. Nun frage ich mich warum, denn das Spiel hat mich dermaßen reingezogen, wow. Gefällt mir fast noch besser als die Fallout-Teile, weil es irgendwie so verdammt stimmig, abwechslungsreich, interessant und spannend ist. Wirklich ganz großes Kino. Dachte ich poste das hier mal, weil ich mich ja in manch früherem Post etwas negativ über Skyrim geäußert habe. Zu unrecht, wie ich jetzt feststelle.
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  2. #2 Zitieren
    Moderator Avatar von Schnurz
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    Es gibt schon einen guten Grund, warum Spieler über 1800 Spielstunden (nach Steam) haben, wie ich.
    Andere haben noch deutlich mehr Spielstunden in Skyrim verbracht.
    Ist aber vollkommen Geschmacksache.

    Ich habe es mit Fallout 3 und NV versucht. Ich werde aber nicht warm damit.

    Ich spiele Elex inzwischen zum 6. Mal und Andere mögen's überhaupt nicht.
    Mich hat Elex bisher 471 Std. mit Vergnügen beschäftigt und ich werde es auch später immer wieder mal spielen.

    Für mich gehört Skyrim zu den interessantesten Spielen. Nur schade, dass die Hauptstory so kurz ist.
    Schön, dass es Dir auch gefällt.
    [Bild: KoA-Sig.jpg]
    Für alles, was juckt, schmerzt oder sticht.... gibt es einen Trank. (Alchemiemeisterin in Rathir)
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  3. #3 Zitieren
    Lehrling Avatar von Aither
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    Ich spiele wöchentlich einige Stunden Skyrim zur Entspannung und habe nun schließlich meine Milena auf Stufe 81 gebracht und denke gar nicht daran nach so viel Arbeit auch nur eine einzige Fertigkeit zurückzusetzen um sie legendär werden zu lassen, ich spiele sowieso nur auf dem Schwierigkeitsgrad Adept, die höheren Stufen sind mir zu unausgewogen.

    Zur Zeit spiele ich nebenbei die Ultimate Edition von Fallout New Vegas, natürlich stark modifiziert so wie ich es am liebsten habe [Bild: clear.png]

    Ich bin mir sicher das Skyrim niemals von meiner Festplatte verschwinden wird, zu viele schöne Erinnerungen verbinde ich mit dieser wundervollen kleinen Welt.
    Enthaltsamkeit ist aller Laster Anfang.
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  4. #4 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von The Trickster
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    Die höheren Schwierigkeitsgrade waren mir ehrlich gesagt auch etwas zu heftig... hab's kurze Zeit auf Meister gespielt, bin dann aber wieder auf Experte zurückgegangen, denn das kam mir für mich passender vor. Anspruchsvoll, aber nicht frustrierend (für mich).

    Schön, dass es euch auch gefällt. Hatte eigentlich immer vor, ein Elder Scrolls anzugehen, und habe, bevor ich jetzt gestartet war, in Monats-/Jahresabständen immer wieder Oblivion oder Sykrim angefangen, aber irgendwie hatte es nie so recht geklickt... vielleicht war ich einfach noch nicht reif. War mir auch damals bei Fallout 3 aufgefallen. Nach dem ersten Anspielen habe ich es einfach links liegen gelassen. Am Ende war es nach dem Durchspielen inklusive aller DLC's eins meiner absoluten Lieblingsspiele. Ich schätze, man muss sich auf die Bethesda-Spielen einfach einlassen, und lernen, lernen, lernen. Das gefällt mir ehrlich gesagt auch so gut bei Skyrim. Manche Sachen werden nicht erklärt, und der Spieler nicht übermäßig an die Hand genommen. Da muss man einfach lernen, auch durch Bücher, wie die Spielwelt tickt. Sehr gut.
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  5. #5 Zitieren
    Provinzheld Avatar von Nagual-Adynata
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    Ich selbst spiele sogar nur auf "Leicht", da mich die Kämpferei irgendwann nervt. Ich liebe es, durch sämtliche Dungeons zu schleichen und diese bis in die hintersten Winkel zu durchstöbern (Die Erkundung stellt meine persönliche Hauptquest dar). Die gesamte Gestaltung von Skyrim (Oberfläche wie Dungeons) lädt aber auch dazu ein...
    Nagual-Adynata ist offline
  6. #6 Zitieren
    Waldläufer
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    Mann konnte und kann sich in dem Spiel verlieren, ja... aber
    Jetzt kommt das aber.

    Die Gilden sind nur mehr ein Schatten, teilweise ein Witz, von dem was in den älteren Elder Scrolls Spielen war. Alleine wenn man die Dunkle Bruderschaft aus Oblivion mit jener aus Skyrim vergleicht... entschuldigung, das muss ein Scherz sein, ein schlechter noch dazu - In Oblivion musste man tatsächlich noch einen Mord begehen und überhaupt mitzubekommen das es diese Questline gibt, um dann mit einer der besten Quests-Reihe überhaupt belohnt zu werden. In Skyrim? Ja, ich hab da von so einen Bengel gehört...
    Für die Magier-Gilde muss man nicht einmal mehr Zaubern können. Die Diebesgilde wird einen de facto aufgezwungen - also nein, sorry....

    Gut, die HQ war noch in keinem Teil ein literarisches Meisterwerk ^^, die lassen wir mal außen vor.

    Dazu wurde in Skyrim die Lore nicht zur genügend erläutert - z. B. warum plötzlich die ganzen Orks im östlichen Himmelsrand sind und nicht mehr in Hochfels (Lösung findet man im offiziellen Roman der vor Skyrim veröffentlicht wurde und man offensichtlich für diese Info zusätzlich bezahlen solle -> die Bretonen und Rothwardonen haben wieder mal einen kleinen Genozid-Versuch unternommen und die überlebenden Orks wurden von einer kaiserlichen Legion beschützt nach Himmelsrand eskortiert, so nun weiß man das auch).

    In den älteren Teilen haben sich die Nord einen .... um Talos geschert - die meisten haben ihn abgelehnt, da er *kein* nordischer Gott ist, sondern ein kaiserlicher (ist vom kaiserlichen Kult zur Gottheit erhoben worden).
    Was mich auch stört ist das die Infos zu Talso aka Tiber Septims aka Hjalti Frühbarts echter Rasse viel zu sehr versteckt sind, obwohl sie zu 90% schon bekannt ist (auch über Entwickler-Seite her) - kleiner Tipp, ziemlich sicher war er *kein* Nord. Einer der damaligen Lore-Schreiberlinge (Michael Kirkbride - arbeitet aber leider nicht mehr dort - hat aber einer der wichtigsten Lore-Bücher der Reihe geschrieben, unter anderen die 36 Lessons of Vivec, Five Songs of King Wulfhart, Sithis, The Song of Pelinal, Aedra & Daedra, Remanada, The Adabal-a, und viele mehr) bei Bethesda hat mal ein kleines Werk veröffentlicht wo Kyne (eine der 8 Göttlichen) Talos als Manmer bezeichnet -> Bretone.

    Vor 10 Jahren etwas (irgendwann zwischen Oblivion und Sykrim) gaben Beth-Entwickler ein Frage und Antworten Spielchen ab, auch dort wurde Talos direkt als Bretone bezeichnet.
    Pete Hines hat ein köstliches Kommentar auf die Frage ob Argonier Eier legen abgegeben:
    "Argonians are ovoviviparous. Wow. I was SURE I'd never have to use that word again. They don't lay eggs like reptiles.
    Note that Lady Argonians have big bumps on their chests.
    Quelle: https://www.imperial-library.info/co...rchives-others

    Ah, bevor ich hier völlig abschweife - Skyrim ist ein tolles Spiel und gleichzeitig zum Haare ausreißen.
    Scáth ist offline Geändert von Scáth (11.07.2018 um 19:50 Uhr)
  7. #7 Zitieren
    Deus Avatar von DWS
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    Was im Detail macht Skyrim so "absolut sensationell" für euch?

    Zusätzlich interessiert mich nebenbei (von denjenigen, die darauf antworten mögen), welche Vorgänger ihr gespielt habt.
    DWS ist offline
  8. #8 Zitieren
    Maximale Realität! Avatar von Atticus
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    Für mich ist es die absolute Freiheit eine Figur nach meiner Fantasie erschaffen zu können. Dabei meine ich vor allem Hintergrundgeschichte, Charaktereigenschaften, etc. Das bietet in dem Ausmaß keine andere Spielereihe.
    Gespielt habe ich vorher nur Oblivion
    Atticus ist offline
  9. #9 Zitieren
    Ritter
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    Zitat Zitat von Sturmsense Beitrag anzeigen
    Für mich ist es die absolute Freiheit eine Figur nach meiner Fantasie erschaffen zu können. Dabei meine ich vor allem Hintergrundgeschichte, Charaktereigenschaften, etc. Das bietet in dem Ausmaß keine andere Spielereihe.
    Gespielt habe ich vorher nur Oblivion
    Dann solltest du unbedingt Morrowind probieren, das ist das Beste was sie jemals in punkto Hintergrundgeschichte abgeliefert haben.
    @ DWS
    Es gibt kein gut und böse, kein Richtig und kein Falsch, nur Entscheidungen und Konsequenzen.
    Apubec ist offline
  10. #10 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von Fed
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    Zitat Zitat von Scáth Beitrag anzeigen
    Mann konnte und kann sich in dem Spiel verlieren, ja... aber
    Jetzt kommt das aber.

    Die Gilden sind nur mehr ein Schatten, teilweise ein Witz, von dem was in den älteren Elder Scrolls Spielen war. Alleine wenn man die Dunkle Bruderschaft aus Oblivion mit jener aus Skyrim vergleicht... entschuldigung, das muss ein Scherz sein, ein schlechter noch dazu - In Oblivion musste man tatsächlich noch einen Mord begehen und überhaupt mitzubekommen das es diese Questline gibt, um dann mit einer der besten Quests-Reihe überhaupt belohnt zu werden. In Skyrim? Ja, ich hab da von so einen Bengel gehört...
    Für die Magier-Gilde muss man nicht einmal mehr Zaubern können. Die Diebesgilde wird einen de facto aufgezwungen - also nein, sorry....

    Gut, die HQ war noch in keinem Teil ein literarisches Meisterwerk ^^, die lassen wir mal außen vor.

    Dazu wurde in Skyrim die Lore nicht zur genügend erläutert - z. B. warum plötzlich die ganzen Orks im östlichen Himmelsrand sind und nicht mehr in Hochfels (Lösung findet man im offiziellen Roman der vor Skyrim veröffentlicht wurde und man offensichtlich für diese Info zusätzlich bezahlen solle -> die Bretonen und Rothwardonen haben wieder mal einen kleinen Genozid-Versuch unternommen und die überlebenden Orks wurden von einer kaiserlichen Legion beschützt nach Himmelsrand eskortiert, so nun weiß man das auch).

    In den älteren Teilen haben sich die Nord einen .... um Talos geschert - die meisten haben ihn abgelehnt, da er *kein* nordischer Gott ist, sondern ein kaiserlicher (ist vom kaiserlichen Kult zur Gottheit erhoben worden).
    Was mich auch stört ist das die Infos zu Talso aka Tiber Septims aka Hjalti Frühbarts echter Rasse viel zu sehr versteckt sind, obwohl sie zu 90% schon bekannt ist (auch über Entwickler-Seite her) - kleiner Tipp, ziemlich sicher war er *kein* Nord. Einer der damaligen Lore-Schreiberlinge (Michael Kirkbride - arbeitet aber leider nicht mehr dort - hat aber einer der wichtigsten Lore-Bücher der Reihe geschrieben, unter anderen die 36 Lessons of Vivec, Five Songs of King Wulfhart, Sithis, The Song of Pelinal, Aedra & Daedra, Remanada, The Adabal-a, und viele mehr) bei Bethesda hat mal ein kleines Werk veröffentlicht wo Kyne (eine der 8 Göttlichen) Talos als Manmer bezeichnet -> Bretone.

    Vor 10 Jahren etwas (irgendwann zwischen Oblivion und Sykrim) gaben Beth-Entwickler ein Frage und Antworten Spielchen ab, auch dort wurde Talos direkt als Bretone bezeichnet.
    Pete Hines hat ein köstliches Kommentar auf die Frage ob Argonier Eier legen abgegeben:
    "Argonians are ovoviviparous. Wow. I was SURE I'd never have to use that word again. They don't lay eggs like reptiles.
    Note that Lady Argonians have big bumps on their chests.
    Quelle: https://www.imperial-library.info/co...rchives-others

    Ah, bevor ich hier völlig abschweife - Skyrim ist ein tolles Spiel und gleichzeitig zum Haare ausreißen.
    Ich kritisiere auch gerne und Skyrim ist keineswegs ein Spiel ohne Schwächen bei weitem nicht. Aber ich muss auch eingestehen, dass ich in kein TES bisher soviel Zeit investiert habe. Das Spiel funktioniert und macht Spaß. Für mich ein echtes Meisterwerk. Und mit Mods wohl das beste Spiel, das ich bisher gespielt habe.

    Und zu dem Punkt, dass Talos sicher ein Bretone ist. Die Lore von TES ist so inkonsequent, dass man das getrost hinterfragen kann. Cyrodiil war einst auch einmal heiß und tropisch mit Urwäldern. In Oblivion hat man davon aber nicht viel gesehen
    Fed ist offline
  11. #11 Zitieren
    Waldläufer
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    Zitat Zitat von Fed Beitrag anzeigen
    Und zu dem Punkt, dass Talos sicher ein Bretone ist. Die Lore von TES ist so inkonsequent, dass man das getrost hinterfragen kann. Cyrodiil war einst auch einmal heiß und tropisch mit Urwäldern. In Oblivion hat man davon aber nicht viel gesehen
    Das Sub-tropische Cyrodiil ist eine These in einem In-game Buch, bei Talos gibt es mittlerweile Aussagen von Entwicklern und Lore-Autoren abseits der Spiele. Aber klar, Bethesda könnte dennoch alles über den Haufen werfen, siehe die plötzlich ab Skyrim Talos-verehrenden Nords, wo auf einmal "jeder einen kleinen Talos-schrein im Haus hat"

    Andererseits, das Schicksal von Nerevar Indoril ist auch schon seit Morrowind-Zeiten Streitthema - obwohl seit Morrowind die Lösung dazu ebenfalls in den Spielen ist. Hat aber ein paar Jahre gedauert bis jemand das Rätsel gelöst hatte (ich glaube erstmals erst 2006) - die Lösung dazu ist codiert in den 36 Lektionen Vivecs zu finden - die Anleitung dazu in Teil 29, funktioniert aber nur mit der englischen Version (da man die Wörter zusammen suchen muss), dann bekommt man folgende Botschaft (ist komischerweise kaum bekannt):

    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)

    He was not born a god. His destiny did not lead him to this crime. He chose this path of his own free will. He stole the godhood and murdered the Hortator. Vivec wrote this.

    In Lektion 36 es ebenfalls eine Geheimbotschaft versteckt (ebenfalls nur englische Version):
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    FOUL MURDER


    In beiden Fällen weiß man jetzt das
    Spoiler:(zum lesen bitte Text markieren)
    Vivec
    ein kleiner dreckiger Mörder und Dieb ist, wie die beiden Anderen.

    Quelle: https://www.elderscrollsportal.de/al...me_Botschaften
    Scáth ist offline Geändert von Scáth (11.07.2018 um 21:51 Uhr)
  12. #12 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von The Trickster
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    Zitat Zitat von DWS Beitrag anzeigen
    Was im Detail macht Skyrim so "absolut sensationell" für euch?

    Zusätzlich interessiert mich nebenbei (von denjenigen, die darauf antworten mögen), welche Vorgänger ihr gespielt habt.
    Atmosphäre, Spielwelt (echt, absolut genial... war immer ein Kritiker der Bethesda-Spielwelten vor Skyrim und Fallout 3/4), wie Sturmsense schon schrieb, die Freiheit meinen Charakter so zu formen, wie ich es gerne möchte (spiele einen Bogen-schießenden Bosmer mit starkem Fokus auf Schleichen, und etwas Magie), die Stories und Quests (finde ich WESENTLICH besser als in Morrowind und in Oblivion, teilweise sogar besser als in Fallout), und die abwechslungsreichen Orte. Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht wissen, wieviel Arbeit es war, das alles zu modeln. Selbst Unterwasser. Das ist ehrlich gesagt das sensationellste für mich. Dass Bethesda es geschafft hat, aus diesem generischen, was bei ihren früheren Spielen ja doch deutlich war, zu etwas echt lebendig, und abwechslungsreich wirkenden gelangt zu sein. Chapeau. Bin jetzt den 5ten Tag mit mehreren Stunden unterwegs, und keine Sekunde war langweilig. Vielleicht komme ich ja irgendwann wieder runter, aber momentan begeistert es mich doch sehr.

    Übrigens finde ich, dass die SE die Welt auch wesentlich farbenfroher, und "fantastischer" macht. Das war mir vorher etwas zu viel Grau in Grau.
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  13. #13 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von DocHoliday
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    Zitat Zitat von Scáth Beitrag anzeigen
    Die Gilden sind nur mehr ein Schatten, teilweise ein Witz, von dem was in den älteren Elder Scrolls Spielen war. Alleine wenn man die Dunkle Bruderschaft aus Oblivion mit jener aus Skyrim vergleicht... entschuldigung, das muss ein Scherz sein, ein schlechter noch dazu - In Oblivion musste man tatsächlich noch einen Mord begehen und überhaupt mitzubekommen das es diese Questline gibt, um dann mit einer der besten Quests-Reihe überhaupt belohnt zu werden. In Skyrim? Ja, ich hab da von so einen Bengel gehört...
    Für die Magier-Gilde muss man nicht einmal mehr Zaubern können. Die Diebesgilde wird einen de facto aufgezwungen - also nein, sorry....
    Die Magier waren gerade in dem Aspekt in Oblivion aber noch schlimmer. An den wenigen Punkten, an denen dort ein Zauber nötig war, lag die entsprechende Schriftrolle rum. Man musste also nicht mal den Zauber lernen. In Skyrim muss man zumindest das Buch lesen und den Zauber lernen (das aber natürlich genauso direkt neben dem Puzzle parat liegt).

    Aber ja, bei Bruderschaft und Diebesgilde kommt Skyrim leider nicht mal in der Nähe der Klasse von Oblivion.
    DocHoliday ist offline
  14. #14 Zitieren
    Abenteurerin Avatar von Sousannah
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    Hallöchen,

    ich reihe mich auch mal ein um meine bescheidene Meinung abzugeben
    Skyrim ist das erste von der Elder Scrolls Reihe das ich spiele. Ich habe damit auch erst dieses Jahr angefangen und richtig aktiv erst seid ein paar Wochen. Ich komme auf bescheidene 180 Stunden was ja eigentlich ein Witz ist zudem was ich hier schon gelesen habe.

    Ich habe wirklich viel Spass an dem Spiel und gerade durch die Mods hat mich das ganze noch mehr gepackt. Allerdings verliere ich mich in den ganzen Kleinigkeiten. Ich will eigentlich eine Quest machen, laufe gemütlich los und renne dann doch an zig anderen Ecken und Enden hin weil es dauern etwas neues zu entdecken gibt. So bin ich beim Bürgerkrieg nicht wirklich weit und die HQ habe ich gerade bis zu den Graubärten gespielt.
    Ich finde es super das man sich nicht auf bestimmte Dingen festelegen muss. Habe ich zuerst mit einem Zweihänder gekämpft, ist jetzt der Bogen mein neuer Liebling geworden. Das Schleichen, klauen und ausrauben hat es mir auch plötzlich sehr angetan.
    Ich mag eigentlich auch de Gildenquests sehr gerne. Die Gefährten habe ich zweimal durchgespielt. Die Magiergilde einmal. Die DB, stecke ich noch am Anfang. Bei der Diebesgilde bin ich an sich durch aber muss noch die Städequests machen. Ich weiß jetzt nicht wie es mit den Gilden in den anderen Spielen war, aber auch wenn ich die Gilden mag, stört mich der Punkt das man so schnell und einfach sich hocharbeiten kann und plötzlich der Chef ist. Auch fänd ich es schön wenn es gewissen Voraussetzungen gäbe um überhaupt in einer Gilde aufgenommen werden zu können. Das geht mir alles dann doch zu leicht. Auch hätte ich mir gewünscht das sich irgendwie etwas ändert wenn man Chef ist. Vielleicht das man Aufträge an die Gildenmitglieder verteilt, neue Mitglieder genehmigen muss oder eben ähnliche Dinge. Mit einem Char war ich Erzmagier und bin dann nie wieder in die Akademie und es war egal. Wobei ich gesehen habe das man mit Mods doch noch ein wenig etwas richten kann.

    Ich finde es toll einfach mal Leute unterwegs zu treffen, wie diese Nachtschwärmer. Ich mag die Welt und bin gespannt wie es mit der HQ und dem Bürgerkrieg weitergeht, wenn ich mal dazu komme.
    Sousannah ist offline
  15. #15 Zitieren
    Maximale Realität! Avatar von Atticus
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    Zitat Zitat von Apubec Beitrag anzeigen
    Dann solltest du unbedingt Morrowind probieren, das ist das Beste was sie jemals in punkto Hintergrundgeschichte abgeliefert haben.
    @ DWS
    Ich meinet damit die Origin-Story des eigenen Charakters, also die, die man sich selbst ausdenken kann. Nicht die der Spielewelt.
    Morrowind ist mir viel zu veraltet. Auf Textwüsten ohne Sprachausgabe habe ich keine Lust.
    Atticus ist offline
  16. #16 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von The Trickster
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    Zitat Zitat von Sousannah Beitrag anzeigen
    Ich finde es toll einfach mal Leute unterwegs zu treffen, wie diese Nachtschwärmer.
    Jep. Aber bloß nicht den falschen Met anbieten. *lol*

    Zum Vergleich Skyrim mit Oblivion: Das mit den Gilden kann ich noch nicht beurteilen (habe bislang weder von der D. Bruderschaft, noch v on der Diebesgilde in meinem Playthrough in Skyrim gehört), ABER, was jawohl mal wesentlich besser in Skyrim ist, sind die NPC's. Die waren in Oblivion, aber auch in Morrowind für mich sowas von stocksteif, das ging gar nicht. Dazu dieses bekloppte Überzeugungs- bzw. Anbiederungs-System, und die "Emotionen" der NPC's. Ne, das hat Bethesda dann schon in Fallout 3 wesentlich besser gemacht, und in Skyrim sowieso. Für mich ist das in den aller-, allermeisten Belangen des Spiels ein klarer Fortschritt.
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  17. #17 Zitieren
    Ritter
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    Zitat Zitat von Sousannah Beitrag anzeigen
    So bin ich beim Bürgerkrieg nicht wirklich weit und die HQ habe ich gerade bis zu den Graubärten gespielt.
    Ich finde es super das man sich nicht auf bestimmte Dingen festelegen muss.
    Deshalb liebe ich dieses Spiel:
    Weil man dabei überlegen muss, was man wann und wie macht.
    Dabei anderen zuhören und selbst verarbeiten muss was Wie gesagt wird und dann die richtigen Entscheidungen zu treffen.
    Ansonsten geht es eben in die Hosen.
    Es gibt kein gut und böse, kein Richtig und kein Falsch, nur Entscheidungen und Konsequenzen.
    Apubec ist offline
  18. #18 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von The Trickster
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    Ansolut. Vielleicht war das auch immer das Problem, das ich am Anfang mit den Spielen hatte. Sie erfordern ziemlich viel eigene Entscheidungen. Das ist man vielleicht sonst nicht so von Spielen gewöhnt, die einem alles vorkauen.
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  19. #19 Zitieren
    Der/die/das Skyrim-Mod  Avatar von Pherim
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    Naaaaaja... wirklich weitreichende Konsequenzen hat letztendlich keine Entscheidung wirklich, und man kann sich praktisch nichts verbauen. Es gibt nicht mal mehr wirklich Gilden, die sich gegenseitig ausschließen, man kann problemlos allen angehören und meist alle Quests machen, mit einem einzigen Charakter. In Morrowind etwa war das nicht möglich, schon weil es zu den Aufgaben in manchen Gilden gehörte, eine andere zu bekämpfen, oder weil man (und immerhin hier gibt es eine klare Entscheidung in Skyrim, beim Bürgerkrieg) nur einem von drei konkurrierenden Häusern beitreten konnte.

    Und was das vorkauen angeht: In Skyrim gibt es diverse Quests, bei denen einen Questmarker bekommt für etwas, wovon der Charakter nicht weiß, wo es sich befindet, und diese sind dann meist auch nicht lösbar, ohne stur dem Marker zu folgen. Ganz besonders unangenehm fiel mir da die Quest "Narfis Schwester" in Ivarstatt auf, wo man herausfinden soll, was aus besagter Schwester wurde. Man bekommt den Hinweis, dass sie oft auf einer Insel im Fluss in der Nähe Kräuter gesammelt hat. Jedoch befinden sich ihre Überreste nicht auf dieser Insel, sondern auf dem Grund des Flusses, ein gutes Stück von der Insel entfernt. Und genau da hin führt einen auch sofort der Questmarker. Nicht nur, dass man ohne diesen völlig aufgeschmissen wäre, nein, auf der Insel gibt es sogar eine Höhle mit einem tiefen Loch. Warum hat der Questmarker nicht einfach auf die Insel geführt, von wo man dann selbst hätte suchen müssen? Der Questmarker nimmt es dem Spieler ab, sich selbst in der Spielwelt zu orientieren und mit ihr auseinanderzusetzen. Das war auf jeden Fall in Morrowind noch ganz anders. Dafür ist man da dann öfter mal etwas planlos durch die Gegend gelaufen. Aber das machte irgendwie auch einen großen Teil des Spaßes aus. Questmarker machen es fast unmöglich, sich zu verlaufen und in der Spielwelt zu verlieren, insbesondere wenn sie auf eine Weise eingesetzt werden, die absolut unglaubwürdig ist.

    Davon mal abgesehen ist auch die freie Erkundung der Spielwelt in Skyrim nicht mehr so befriedigend... die offene Oberwelt ist sehr schön gestaltet und lädt zu ausschweifenden Wanderungen ein, keine Frage, aber die Dungeons sind meist extrem linear und sehr ähnlich aufgebaut. Am Ende gibt es immer einen Bossgegner und eine versteckte Abkürzung zurück zum Eingang. Es fühlt sich einfach nicht besonders glaubwürdig an. Klar, Dungeons sind an sich bereits ein Konzept, dass wenig glaubwürdig ist (deshalb fand ich die "Dungeons" in Fallout 3 so gut, weil es meist verlassene Gebäude oder U-Bahn-Tunnel waren, deren Existenz und Aufbau im Kontext der Welt und des Szenarios Sinn ergeben haben), aber so stehen sie in ihrer Linearität im krassen Gegensatz zur Offenheit der Spielwelt, und es fehlen irgendwie die kleinen Überraschungen, die es in den Vorgängern immer mal wieder gab. Überhaupt hat die Komplexität der Dungeons mit jedem Titel seit Daggerfall abgenommen, aber während die Dungeons in Daggerfall selbst M. C. Escher Kopfschmerzen bereitet hätten, waren sie in Morrowind und auch Oblivion zwar deutlich übersichtlicher, aber boten dennoch genügend Abzweigungen, Sackgassen und Seitengänge, um das Erkunden abwechslungsreich und spannend zu machen. Aber heute kann man den Spielern offenbar nicht mehr zumuten, umzudrehen und einen anderen Weg zu suchen.

    Wenn euch Skyrim so gut gefällt, will ich euch das sicher nicht ausreden, keine Sorge. Aber genau die Punkte, die hier als Stärken genannt wurden, habe ich im Vergleich zu den Vorgängern als eher schwach empfunden.
    Pherim ist offline Geändert von Pherim (12.07.2018 um 16:12 Uhr)
  20. #20 Zitieren
    Ehrengarde Avatar von The Trickster
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    Zitat Zitat von Pherim Beitrag anzeigen
    Naaaaaja... wirklich weitreichende Konsequenzen hat letztendlich keine Entscheidung wirklich, und man kann sich praktisch nichts verbauen.
    Richtig. Find's aber auch nicht schlecht so. Gibt nichts schlimmeres, als gleich zu Anfang eine Gilde ans Herz gelegt zu bekommen, nur um später herauszufinden, dass man sich damit den Zutritt zu anderen Gilden, von denen man noch nicht einmal etwas gehört hat, zu verbauen. Jedenfalls hasse ich das wie die Pest. Manche Spiele geben einem zumindest dann auch noch einen Hinweis mit auf den Weg, dass es so ist.

    Das mit dem Questmarker, was du ansprichst, ist natürlich doof. Da hilft nur eins: Diesen einfach zu ignorieren.
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